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Alter PE 2020 (und andere Plattenspielerklassiker) vs. neuen Linn LP 12.

+A -A
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Beitrag
Yorck
Gesperrt
#7183 erstellt: 31. Jan 2011, 16:10
Hallo Marcel,

Zitat:

"Das Tellerlager arbeitet ebenfalls noch sehr ordentlich. Der Teller dreht Minutenlang nach.
Überhaupt, ich höre keinerlei Betriebsgeräusche seitens des Motors oder Lager."


..........

Ich sags doch immer der PE2020 läuft trotz Hohlachse und Wechslerkugellager am unteren Ende der Tellerachse super lautlos....ich kann bei meinem 1969er kein Rascheln oder Rumoren von Seiten des Lagers oder Motors feststellen.
Manche Leute glauben es ja nicht.

Auch das Reibrad ist "nahezu unhörbar" im Berieb, in jedem Falle erstaunlich geringe Laufgeräusche für einen so "simplen Antrieb", PE hat seine Hausaufgaben hervorragend gemacht damals. Die Folge ist heute ein extrem knackiger und
sauberer Bass bei allerfeinster Höhenauflösung und einen Rumpelabstand der so manchen namhaften Riementriebler übertrifft.

Es ist gut, dass Du dem PE2020L ein möglichst gutes nicht zu hartes MM-System spendierst, auch die Nagaoka MM Systeme sind daran gut aufgehoben. Ich kann das Philips GP412/2 als idealen Spielpartner am PE2020 nachdrücklichst empfehlen. Das passt glücklichst in allen Parametern.
Auch ein shure V15/3 mit Jico SAS Nadel sollte gut funktionieren.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 31. Jan 2011, 16:14 bearbeitet]
d0um
Stammgast
#7184 erstellt: 31. Jan 2011, 16:13
Hallo,

Wobei man dazu sagen muss, dass der 2020L ja auch damals kein Schnäppchen war.
War ja damals wohl gute Mittelklasse und weder die CD noch Kassette war erfunden.
Tonband gab es, ok, aber die Schallplatte war ja das einzige Medium.
Nicht wie Heute wo 100 Alternativen gibt.

Marcel
Yorck
Gesperrt
#7185 erstellt: 31. Jan 2011, 16:19
Das ist richtig, der PE2020 war damals so teuer
wie ein DUAL 1219, das war schon richtig teure
Hardware und man merkt es beim PE2020 auch, dass
die Herren dort mächtig Hirnschmalz und Masse
als Gegenwert für gutes Geld des Konsumenten
investiert haben, nicht so dürr und blechern bauten
wie manches ebenfalls nicht ganz billige Japanprodukt
dieser Zeit oder der Chinahokus-Lokus von heute.

Lustigerweise kommt dem Appeal des PE2020 der ebenfalls recht wertige BSR 810 Automat aus England, wie er für ebenfalls gutes Geld von Neckermann vetrieben wurde, recht nahe, der ist ebenfalls, da recht unbekannt, noch total unterschätzt.

BSR 810 (Gabs anfang der 70s als Neckermann DELUXE Automat)

http://www.audioman7...ranscription%204.jpg

Die ganze Mechanik ist sehr fett und schwer ausgeführt!
Das ganze Teil ist eigentlich der englische Bruder des
PE2020...leider konnte ich die BSR 810 immer nur auf Bildern ansehen, in REAL ist mir noch keiner über den Weg gelaufen, sind wohl ziemlich selten hierzulande.

http://lh6.ggpht.com...ranscription%207.jpg


Gefällt mir sehr und das ist KEIN PLASTIK Kompaktanlagen-Beipack-BSR Dreher, sondern ein sehr schweres und solides Gerät! Synchronmotor!

Bei einigen Japanern damals hat mich die ultrawertige Luxus-Pseudooptik gestört und dann der blechige Leichtbau der hinter den Kulissen herrschte... (Ich rede nicht von den dicken Kenwood Reibrad-Riemen Drehern damals...)

Auch Dual hatte damals schwerlich dieses "FULLMETALLJACKET" Feeling. PE war schon der S Klasse Benz unter den Drehern
damals.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 31. Jan 2011, 17:11 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7186 erstellt: 31. Jan 2011, 17:41
http://cgi.ebay.de/K...&hash=item336493b69f

Huch ein Dual 1219 mit customized Kohlefaser Arm?!?

Wer probiert sowas mal mit einem PE 2020!??!

Vielleicht mal ein Projekt für nen Transportschaden PE wo der Arm krumm ist? ?!?

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 31. Jan 2011, 17:42 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#7187 erstellt: 31. Jan 2011, 19:02
Moin,

den Kohlefaserarm kann man schnell selber machen. Einfach mal gucken, mit was Sportbogenschützen so ihre Pfeile machen.

Ich halte im übrigen nix von Kohlefaser als Tonarmmaterial.
Mir wurde mal aus zweiter Hand berichtet, wie so ein Arm aussieht, wenn man ihn mit einer Laserinterferometermessung zu Leibe rückt. Soll nicht toll aussehen.
Dann lieber ein Holzrohr und das Tonarmkabel in einem Kupfergeflechtschlauch zur Schirmung.

Allerdings würde ich das Dual-TK bei so was gleich entsorgen und einen Arm des Dual 704 nehmen.
ratfink
Hat sich gelöscht
#7188 erstellt: 31. Jan 2011, 19:58
Wenn ich das ggewusst hätte das du einen BSR 810 willst, hätte ich meinen nicht so verschleudert.
kleinhummel
Ist häufiger hier
#7189 erstellt: 31. Jan 2011, 20:15
Hallo liebe Gemeinde der Vintage - Reibrad - Schätze vergangener Tage.

Möchte hier die Gelegenheit nutzen einen völlig unterrepräsentierten Reibradler ins rechte Licht zu rücken. Gemeint ist hier der unterbewertete Vollautomat Elac Miracord 770H.

Ein Dreher der eigentlich keine Wünsche offen läßt:




warum mag ich ihn so?

-Schwerer großer Plattenteller
-Guter „drive“ durch Reibradantrieb
-Laufruhiger Papstmotor bester Qualität
-Vollautomat mit hohem Bedienungskomfort
-Stapelachsenbetrieb möglich
-Winkelverstellbare Montage von Systemen
-Antiscating
-Auswahl schöner Nußbaumzargen in Echtholz
-Stroboscope
-Geschwingigkeitsjustage möglich (wird aber nicht benötigt)
-Wertiger mittelschwerer bis schwerer Tonarm => DL103 geeignet
-Nadelschonendes langsamstes Absetzen auf der Scheibe
-Kaum Plastikteile => beste Werkstoffauswahl
-Jede Menge Vorzüge die ich jetzt noch vergessen habe……..

So schlecht ist der nicht der 770H

Was meint ihr?
Oder stehe ich wie so oft alleine auf weiter Flur?


Gruß

Kleinhummel
monsterbox
Stammgast
#7190 erstellt: 31. Jan 2011, 22:38
"So schlecht ist der nicht der 770H

Was meint ihr?
Oder stehe ich wie so oft alleine auf weiter Flur?"



Nein, stehst Du nicht.

Ich habe auch schon Ausschau gehalten, da mir der Spieler als eine glückliche Vereinigung der Vorzüge von Miracord 50H2 und 50H erscheint.

Ich finde zwar am Elac-Motor des H2 nichts negatives, aber die Plastezarge ist kein "match" zu den übrigen Qualitäten.

Am 50H wiederum hapert es am sanften Aufsetzen im Automatikbetrieb, und er läßt sich nicht pitschepatschen, was mir persönlich hier und da nicht ausreicht.

Die Arme machen mir einen ausgezeichneten Eindruck.
Hoffentlich werden ich mal fündig.

Gruß - Detlef


[Beitrag von monsterbox am 31. Jan 2011, 22:39 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7191 erstellt: 31. Jan 2011, 22:41
Also ich bin mit meinem 50H2 sehr zufrieden außer mit der doffen Plastikzarge .

kleinhummel
Ist häufiger hier
#7192 erstellt: 31. Jan 2011, 23:09
Das sanfte Abgleiten wird durch ein Blech hervorgerufen welches außen am Steuerring plaziert ist (befestigt mit Messingniet).
Tipp: Schrottgerät kaufen, ("minderwertiger" Miracord h50 mkII). MKII ist meistens die Sparvariante des Gerätes welches den guten Ruf erzeugte. Dies ist auch bei Elac der Fall.
Niete von oben leicht anbohren, so das sich das "Senksteuerblech" lösen läßt.
Jenes dann mit Epoxiharz auf die Steuerscheibe des gewünschen Drehers kleben.
Und schon stellt sich selbst für die anderen Elacs mit anderen Vorausssetzungen aber selbiger Steuerscheibe ein sanftes Abgleiten der Nadel ein.

Gruß

kleinhummel
hifijc
Inventar
#7193 erstellt: 31. Jan 2011, 23:14
Hier mal zwei Bilder.

elac miracord 50h2 4

elac miracord 50h2 1

kleinhummel
Ist häufiger hier
#7194 erstellt: 31. Jan 2011, 23:24
Schönes Gerät,


I love it.
Hast du schon das dl103 drunter gehabt?
Für mich das ideale System für diese Ausnahmedreher......
Nen schönen Norbert pre davor und die Sonne scheint.
Hat glatt den emt 938 mit tsd 15 in die flucht geschlagen.
was soll ich sagen....... ist nicht umsonst mein Hauptdreher der 770H mit dl103.
Da fehlt zum Glücklich werden doch nur noch ne Revox G36 und n Saba Freiburg.

Gruß

kleinhummel
d0um
Stammgast
#7195 erstellt: 01. Feb 2011, 14:48
Hallo Allerseits,

Der Fehler bei meinem 2020L lag schlicht an einem defekten DIN-Stecker.
Der wird nun, unter Beibehaltung des Kabels, durch zwei Chinch Stecker ersetzt.

Habe ihn mal aus der Zarge gehoben:
SDC11700

Ich würd sagen der sieht aus wie Gestern frisch hergestellt

Marcel
ratfink
Hat sich gelöscht
#7196 erstellt: 01. Feb 2011, 19:54
Saba Freiburg hab ich schon.
termman
Inventar
#7197 erstellt: 01. Feb 2011, 20:03
*lol*

Yorck
Gesperrt
#7198 erstellt: 01. Feb 2011, 20:20
Zwei 63er Germanium RIAAS sind fertig
jetzt mit adequaten 0,68uF 63V MKT...das sollte reichen.
Der Originalbauplan sah 0,56 uF vor aber diesen Wert
gibbets nich mehr...leider...hoffe 0,68uF funzt auch wird halt etwas mehr Rumpeln untenrum um 20HZ übertragen...

jetzt kütt Gehäuse und Netzteil dran.

Germanium RIAA Päärchen

P.S. sehr schöner Elac
ich liebe Deutsche Wertarbeit dieser frühen 70s Epoche!!!
Die eckigen Tonarmrohre bei Elac und dem englischen Schlachtschiff BSR Senator Deluxe müssen einen Sinn haben, ich würde sehr gerne mal eine Analyse hinsichtlich Resonanz sehen, vielleicht hat das Tischbeindesign durchaus Vorteile?!?! Ich mag auch die Tipptasten bei Elac und BSR Senator Deluxe, das hat etwas von den alten Cadillac Automatikgetrieben mit Knopfanwahl Hach waren das noch Zeiten:)

@d0um Recht haste, der PE2020 hat bei Dir wohl in einem
Staubschutzcase überlebt, Glückwunsch!!!images/smilies/insane.gif


Hach, so ein BSR 810 / Neckermann Senator Deluxe neben dem PE2020 wäre schon was, will haben;)

BSR 810 Senator Deluxe
BSR 810 Senator Deluxe (sold in Germany by Neckermann)
Ein sehr feines und ehemals auch teures Stück Technik von der Insel mit deutschen Genen, scheint man zu meinen--der Arm sieht aus wie ein Mix von DUAL und Elac, die Platine hat etwas vom PE und gleichzeitig einen Einschlag von Elac und Tesla Litovel die Zarge sieht sehr wertig aus:)
Erfreulich fürs Auge und sicherlich auch in der Performance!

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 01. Feb 2011, 20:49 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7199 erstellt: 01. Feb 2011, 21:31
Moin,

sieht doch gut aus, Dirk!

Bei passendem, hochohmigem Abschluss spielt der Wert des Ausgangskondensators in diesen Dimensionen keine Rolle.
(zumal sehr abhängig vom Abschlusswiderstand)

Einen BSR Senator habe ich ja auch noch irgendwo.
Dessen Zarge ist aber eher so wie die von den Dual Geräten mit Holz/Plastikzarge.(kein Neckermann)
Boden aus dünnem wabbeligen Plastik, Haube genauso, nur durchsichtig, keine Scharniere, nur zum Auflegen.
Das Holz (Spanplatte furniert) ist aber ok, eher solider als bei Dual.

Das eckige Armrohr dürfte lediglich designtechnische Gründe haben, sowie evtl. eine einfachere Montage ermöglichen, denke ich.

M.E. wird bei vielen Details zuviel hineininterpretiert.
Oft sind es Designgründe oder Sparzwang.

Mechanisch ist das Gerät ziemlich solide gemacht, bei meinem spinnt aber die Endabschaltung.
(oder es tickt dauernd, wenn man es so hinjustiert, dass sie zuverlässig funktioniert)

Mich erinnert das Ding am ehesten an Elac.
(wobei die m.E. besser und präziser verarbeitet sind)
Der Arm ist scheinbar ganz ok, habe aber nicht viel damit ausprobiert.
(es war ein Shure M75 dran, da hört man vom Arm her nicht so viel)

Teller ist schwer, Rumpeln hört man nicht, wenn Reibrad und Tellerlager ok sind.
(bei meinem damals der Fall; jetzt?)

Diese "Senatoren" sind auf dem Flohmarkt meist billig zu haben, wenn man mal einen findet.
(meinen gab´s damals, glaube ich, für "Fumpf")

Die Blechteller- BSR würde ich nicht kaufen.
Meistens wirklich üble Dinger.
(es mag Ausnahmen geben.....)

Dagegen sind die kleinen Dual schicke High End Geräte.

Gruss, Jens

Tante Edith:

Gestern bestellt, heute gekommen:





Philips System aus "Banane" und dafür habe ich bei Aswo diese Nachbaunadel bekommen, 6,95 plus MwSt..
(hatten in der Firma eh was bestellt, Lagerbestand war gestern noch "2")

Klingt "auf den ersten Blick" um Welten besser als die wirklich schlechten Nadeln für Elac STS333 und B&O SP1.
(auch Aswo aber wirklich übel mit Zischen und Blechklang)

Naja, mal weiterdudeln lassen und später richtig hören, auch im Vergleich mit der alten Originalnadel.
Bisher waren Verzerrungen immer das Problem.

Die Headshell ist mein erster Eigenbau aus Plexiglas und sauschwer.
(und grob behauen)
Bei der Compliance auch notwendig.


[Beitrag von rorenoren am 01. Feb 2011, 22:21 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7200 erstellt: 02. Feb 2011, 12:18
Es gibt wieder einen wunderschönen PE34 alias Telefunken
210 in originaler Luxuszarge, möglicherweise auch mit
dem eingebauten sehr schön klingenden Germanium Phono-Pre Amp.

Jedem Phono Gourmet mit individuellem Hang zu mechanischer und elektrischer Reibrad-Riemen Perfektion sollte hier zugreifen:


http://cgi.ebay.de/T...&hash=item3a62dc7077




@ Jens, das Headshell sieht gut aus, sag mal was ist denn das für ein Philps System (BANANE?!?) und wie sind die Daten?

Viele Grüße

Yorck
Yorck
Gesperrt
#7201 erstellt: 02. Feb 2011, 21:20
http://cgi.ebay.de/C...&hash=item3f06ee28c9

Sugden Connoisseur, eigentlich ein hübscher und schön
schlichter Dreher.

Weiß einer mehr?

Stil hat er! Und protzig oder dürr ist er nicht!


Ein Philips GP 412 Spitzentonabnehmer (MM) ist zu haben, neue orig Philips Nadeln gibts bei William Thacker!!!
Das sind MK3 Versionen, die passen aber 1:1 auch an MK1 und Mk2 412 Systeme.

Ich kann das 412 für den Pe 33 und Pe2020 nur eindrücklich empfehlen, das System klingt absolut einmalig in Punkto WEITER und lichter Bühne.

http://cgi.ebay.de/P...&hash=item1c18e8cdaf

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 02. Feb 2011, 21:25 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7202 erstellt: 02. Feb 2011, 22:25


http://cgi.ebay.de/B...&hash=item4156709835

Donnerwetter sehr selten!!

EIN BRAUN PC 52 Reibrad--Riemen Dreher mit serienmäßigem SME 3009 Tonarm!

Diese 65er Kombi ist äußerst selten in diesem Fast-Neuzustand zu finden. Noch vielmals seltener als der Braun PCS 1000.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 02. Feb 2011, 22:32 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#7203 erstellt: 02. Feb 2011, 23:43
Mann Yorck,
hör' mal auf die Auktionen hier anzupreisen.
Nicht böse gemeint, aber wenn man die Teile beobachtet, möchte man auch mal ein Schnäppchen machen.
Das fällt aber aus, wenn hier die Leute mitlesen und schließlich mitbieten.

Je mehr Bieter, desto höher der Preis.
Und damit ist eigentlich keinem geholfen, da die Teile so oder so bei einem Liebhaber landen.
Eher anders herum: Wenn hier jemand mitliest, der eigentlich neu in der Materie ist, liegt die Gefahr höher, dass das Gerät in "unsachgemäße" Hände wandert.

Nur mal so als Gedanke von mir


[Beitrag von a.j.h. am 02. Feb 2011, 23:44 bearbeitet]
3rd_Ear
Inventar
#7204 erstellt: 02. Feb 2011, 23:46

Yorck schrieb:
Zwei 63er Germanium RIAAS sind fertig
jetzt mit adequaten 0,68uF 63V MKT...das sollte reichen.
Der Originalbauplan sah 0,56 uF vor aber diesen Wert
gibbets nich mehr...leider...hoffe 0,68uF funzt auch wird halt etwas mehr Rumpeln untenrum um 20HZ übertragen...

Schalte ersatzweise je einen 0,22er und 0,33er parallel. Das ergibt 0,55µF - nah genug am Sollwert, um genauer als die Fertigungstoleranz zu sein.
kleinhummel
Ist häufiger hier
#7205 erstellt: 02. Feb 2011, 23:52
Hallo liebe Reibradfreunde,

Habe heute meinen PE2020L vom Boden geholt enthartzt, neugepimpelt und Verkabelt. Funktioniert alles wieder wunderprächtig.
Nach ersten Gehversuchen mit nem Ortofon VMS20EO MKII
war ich schon recht angetan und dachte "Na ja der kann ja wirklich was".
Er hatte mich neugierig gemacht.
Also DL103 druntergeschnallt und auf zum Direktvergleich mit meinem Elac 770H (auch DL103 drunter). Beide mit 2,5 Gramm gefahren über die gleiche Anlage und den gleichen Phonopre (den ich direkt umschalten konnte).
Hier Bilder des Versuchaufbaus:


Die beiden Dreher:


Beide mit DL103 zum fairen Vergleich

Und

Was soll ich sagen?
Ich war mehr als überrascht, der PE konnte nahezu mithalten.
Er schlug sich mehr als wacker, ein wirklich beeindruckendes Gerät.
Denke, mit einem System das nicht so sehr auf mittelschwere bis schwere Arme besteht könnte der PE den Elac evtl. sogar schlagen.
Denn mit dem leichtfüßigen Orto klang das schon verdammt gut.
Da ich aber mehr auf den schweren Brummer DL103 stehe wird der Elac vorerst mein Erstdreher bleiben.
Werde heute Abend noch ne Menge vergleichshören.

Mit besten Grüßen
kleinhummel
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7206 erstellt: 03. Feb 2011, 01:48
Moin,

der Arm des 50H dürfte etwas schwerer sein als der des PE2020.
Klar, dass das DL103 am Elac besser klingt.
Es benötigt schon recht viel Masse um ausgewogen zu klingen.
Der 770H dürfte etwa den selben Arm besitzen.
(evtl. aber auch den des 50HII)

Beim 50HII scheint die Headshell resonanzfreudiger (=leichter?) zu sein als beim 50H ohne II.
(man hört mechanisch mehr, optisch am Gittermuster zu erkennen, glaube ich)

@Themenerstellerdirk:

Das Philips System ist aus einem dieser bananenförmigen, elfenbeinfarbigen Plastikteile ausgebaut, die damals überall an den Philipsen steckten.
(mal 5-, mal 3- polig, später in schwarz/Plastik verchromt, meist Piézo)

Meins dürfte das AG3401 sein:
(hab´s vor Jahren mal irgendwo ausgebaut)



Es klemmt bei mir in einem Shure M75-6 "nackt" Halter.
( 1/2" )

Die Innerei entspricht wie die Nadel dem System des AG2230 Kombinationstriebler.
(denke ich, die Nadeln sind auf jeden Fall austauschbar, auch die in rot und blau)

Das V- förmig geprägte Alublech des Nadelträgers dürfte sauschwer sein.

Daher muss die Compliance recht niedrig sein.

Ich kann die Daten aus dem "Valvo Taschenbuch 1963" nicht in vergleichbare Zahlen umrechnen.
(5,5 lateral und 2,2 vertikal wären doch etwas zu heftig, es ist auf jeden Fall weniger)

Klang, naja, geht so, ähnlich Shure M75 mit Billignachbau, aber nicht unangenehm, sofern es gerade nicht verzerrt, Auflösung obenrum eher schlecht.
(wie gesagt, mit der Aswo- Nadel noch nicht ausgiebig getestet)

Gruss, Jens
Holg_er
Stammgast
#7207 erstellt: 03. Feb 2011, 14:36

a.j.h. schrieb:
Mann Yorck,
hör' mal auf die Auktionen hier anzupreisen.
Nicht böse gemeint, aber wenn man die Teile beobachtet, möchte man auch mal ein Schnäppchen machen.
Das fällt aber aus, wenn hier die Leute mitlesen und schließlich mitbieten.

Je mehr Bieter, desto höher der Preis.
Und damit ist eigentlich keinem geholfen, da die Teile so oder so bei einem Liebhaber landen.
Eher anders herum: Wenn hier jemand mitliest, der eigentlich neu in der Materie ist, liegt die Gefahr höher, dass das Gerät in "unsachgemäße" Hände wandert.

Nur mal so als Gedanke von mir ;)


DAS kannst Du dem TE hundertfach erklären. Hier im privaten Subforum des Spitzenreibradspieler- Fanatikers ist Narrenfreiheit angesagt...

Was solls, hat keinen Sinn... schade nur für wirkliche Enthusiasten mit schmalem Geldbeutel. Landen die Dinger halt in Hochglanzvitrinen zahlungswilliger Protzburgbesitzer...
ratfink
Hat sich gelöscht
#7208 erstellt: 03. Feb 2011, 17:53
Manchmal ähnelt das ganze eher einem Selbtsgespräch als einem Thread.
Gruss Dieter
TomBe*
Inventar
#7209 erstellt: 04. Feb 2011, 13:20
Moin,

die Auswirkungen von geposteten Auktionen sind sehr bescheiden und ändern kaum was am Marktwert

Der ltz. hier gepostete PE3060 ging für +- 6,- weg. Das steht mMn in keiner Relation zum materiellen Gegenwert.
Yorck
Gesperrt
#7210 erstellt: 04. Feb 2011, 14:22
Hallo,

die ehem. Top Reibrad- und Reibrad-Riemen Geräte von Dual, Braun, Elac und PE dürfen gerne für den höchsten Preis der Welt weggehen, denn sie sind in jeder Hinsicht mehr als hervorragend, ich sehe es gar nicht ein, dass diese Spitzenerzeugnisse (nur) bei Studis oder Frittenferdis landen und die Thorens und Garrards bei den Bill Gates mit analoger Ader, das Image der Deutschen Marken wird mit dem Preis steigen.
Ist doch logisch.
Die erlebte Klangqualität auch.
Was billig ist klingt subjetiv nicht. (Klang = IMAGE = GELD, so zumindestens die These, wenn man die globalen Meinungen in allen Foren betrachtet.
Ein noch so billiger Marantz / Superscope wird immer erheblich besser und musikalischer klingen als der beste DUAL Verstärker CV1700, der technisch und, wenn man ehrlich ist, auch klanglich fast allen Marantz Transen die Unterhose auszieht, Sansui eingeschlossen, habe selber so einen G9000, alles fetter Look, die Wirklichkeit Plastikholz, Plastikscheibe, Plastikknöpfe und ein Klang wie jedes bessere Toshiba oder Sanyo Gerät.)

Wer heute noch für relativ kleines Geld einen Braun PCS5 PCS500 oder gar PCS1000 finden kann =
SOFORT zuschlagen und einlagern--
Dito PE2020, PE33, PE34 und Elac 50H Mk1 und auch die 700er Serie.
Derart solide und schöne Hightech-Mechanik-Produkte von so komplexer und durchdachter Machart werden in nicht allzu kurzer Zeit den Wert verdoppeln und verdreifachen. Wenn nicht gar verzehnfachen.
Ist auch gut so.


Ein herrlicher PE2020 für 10 Euro?!?! SO EIN welteinmaliges
feinmechanisches SUPERPRODUKT zum PREIS von
nicht einmal einer guten Flasche wein?!?! HALLO?!?

Ein PE3060 für 6 Euro?!??!
Dafür gibts hier nichtmal eine Fahrkarte der Preisstufe B!!
Lächerlich. Beschämend, wenn man
daran denkt, wieviele techisch gut informierten Kenner mit
gutem Musik-Gehör sich hier die Klinke in die Hand geben und dann so ein erstklassiges Produkt im Rinnstein liegen lassen. Stünde auf dem 3060 auch nur Lenco, der wäre für mindestens 150 weggegangen, bei Thorens wären 300-400 fällig, Grenze nach oben offen.

Geiz ist nicht GEIL,
denn bleiben die sog. Geheimtips ewige Geheimtips
bleiben diese Teile auch vom Image wertlos.

Mottenkugeln sind keine Schallplatten.

Staub klingt nicht.

Meinetwegen ist mir auch mal der eine oder andere solvente Sammler lieber als die Hifi-Endlösung durch Wertstoffhöfe.

So drastisch muß man es leider ausdrücken.

Die meisten deutschen Supergeräte sind eh im Müll gelandet. Es liegt an uns, den wenigen verbliebenen Teilen (die tatsächlich Spitzenklang bringen!) nun Ihre Wertschätzung zurückzugeben, die ihnen eigentlich bereits ab ihres Entstehungsdatums zugestanden hätte.

Dummköppe = Ignoranten mit Markengeilheit sind schuld,
dass made in Germany im Bereich des Hifi weniger wiegt als heutzutage Made in China. Eine Schande.

Beispiel:

Wann habt Ihr zuletzt einen Nordmende Spitzenklasse-Luxus-Amp, (den eigentlich wahren Marantz- und Accuphase Vernichter)
VS 7500 gesehen?!?!

(Oder auch nur zur Kenntnis genommen?!?=
Nicht der Japan Nordmende Kram aus den späten 70s / frühen 80s !)

Der extrem schwere Nordmende VS7500 Superverstärker (15 Kilo schwer) wurde seinerzeit in reiner Handarbeit in einer Stückzahl von nur 500 (!) Stück aufgelegt, PREIS DAMALS nur auf Anfrage irgendwas jenseits von 2000 DM.
Das war 1971 eine Riesensumme für einen Verstärker.

http://www.google.de...NLTcrYEo3xsga5q6ypDw

Dementsprechend aufwändig und hervorragend ist z.B.
das extrem klirrarme Klangregelwerk in Profiqualität.
(Sehr ähnlich dem ebenfalls erstklassigen Grundig SV140 und SV200)
Die Spitzenwertanezeigen sind echte -DB
Spitzenwertanezeigen wie bei UHER verwendet und keine VU-Zappelmeter aus Hongkong!

http://cgi.ebay.de/V...S-1971-/290526304492

Der hätte statt 76 Öre selbst defekt eher 750 Euro bringen müssen, wenn jemand sich auch nur mal die Mühe machen würde dieses superbe Schlachtschiff-Gerät mit den besten integrierten Marantz und Accuphase Transen jener Epoche 1:1 ohne Markendünkel zu vergleichen.

Als wären die dt. Hifi Ingenieure jener Zeit behindert gewesen und hätten elektroakustischen Dünnpfiff verbrochen...ein Großteil der
(stillen)Hifi Innovation fand eh in Deutschland statt
(HighCom vs Dolby Mumpitz) , die Japaner haben es wie heute die Chinesen zu einem großen Teil geklaut.... Die Amis haben seinerzeit höchstens
das erreicht was Deutsche Hersteller schon Jahre, z.T. Jahrzehnte vorher in der Studiotechnik eingeführt haben, siehe Bandmaschinen. Innovation war durchaus Teil der deutschen Hifikultur, bloß das schreihalsige Marketing der Amis und Japaner ging den Dt. Herstellern leider ab.
Der Geiz bei der Werbung hat leider die deutschen Hersteller
in den Ruin gefahren. Und das wirkt bis heute nach.

Das sehe ich nicht ein.

Der Braun Dreher mit dem SME 3009 Arm ab Werk müsste locker den doppelten Preis eines TD124 bringen, denn es wurden nur etwa 200 dieser extrem raren SME Spezial Edition gebaut, davon dürften keine 10 Stück in Deutschland mehr existieren, weil seinerzeit sehr viele den SME Arm geplündert haben und den Braun bei Reibrad-Riemendefekt weggeworfen.
Auch wieder eine Imagefrage, denn einen TD124 hätte man behalten, in einen alten Braun hat aber keiner eine Schrippe investiert. Deutsche Marken, egal wie hoch der ehem. Kaufpreis, waren leider immer vom Image
die Malocher-Jubelware...diese krude Misseinschätzung wird ja jetzt revidiert, denn wer diese Geräte herrichtet und mit einem guten, passenden Tonabnehmer betreibt, kann
durchaus von einer elektroakustischen Lebensanschaffung sprechen. Die steht einem TD124 oder Garrard 301 / 401 in nichts nach.images/smilies/insane.gif

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 04. Feb 2011, 15:49 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7211 erstellt: 04. Feb 2011, 15:46
Moin Dirk,

schau mal:

http://cgi.ebay.de/B...&hash=item3a6292c02e

Das Ding dürfte wirklich selten sein, aber 800 Taler sind eine Menge Holz.
Dann lieber den "billigen" SME Arm, sieht eh besser aus.
(oder Unitra natürlich.....)

Ich finde Flohmarktpreise für gute Dreher in Ordnung.
Einziger Nachteil ist, dass die Preise vielleicht einige davon abhalten, ihr altes Gerät zu verkaufen.
So landet´s dann im Müll.

Mir geht es beim Plattenspieler auch um dessen Bedienbarkeit und das Design.
(wobei "schön" relativ ist, ich mag´s schräg)

So ein TD124 sieht schon urig aus und dessen Gusschassis (Platine) ist auch eine Ansage.

Ich würde mir den hinstellen, ist aber zu teuer.
(ebenso wie viele alte Studiolaufwerke)

Der PE33 wäre auch ein Kandidat, mit dessen Optik ich gut leben könnte.

Gruss, Jens
Holg_er
Stammgast
#7212 erstellt: 04. Feb 2011, 16:41

TomBe* schrieb:
Moin,

die Auswirkungen von geposteten Auktionen sind sehr bescheiden und ändern kaum was am Marktwert

:prost


Echt? Dann zeig mir mal deine Marktanalyse... Oder sonst IRGENDETWAS an dem Du das festmachst!


Yorck schrieb:
Wer heute noch für relativ kleines Geld einen Braun PCS5 PCS500 oder gar PCS1000 finden kann =
SOFORT zuschlagen und einlagern--

....
Dito PE2020, PE33, PE34 und Elac 50H Mk1 und auch die 700er Serie.
Derart solide und schöne Hightech-Mechanik-Produkte von so komplexer und durchdachter Machart werden in nicht allzu kurzer Zeit den Wert verdoppeln und verdreifachen. Wenn nicht gar verzehnfachen.
Ist auch gut so.


Was denn nun? Die Elac's kennst Du doch, nach eigener Aussage, gar nicht! Das sind alles völlig widersprüchliche, hohle Phrasen. Aufgemotzt mit verlinkten Bucht- Auktionen. Sorry aber...
Yorck
Gesperrt
#7213 erstellt: 04. Feb 2011, 17:06
@Heino,
wie wir gehört haben hier im Thread sind die Elacs
erstklassige Geräte, ich weiß nicht was Du willst.
Testberichte aus den frühen 70ern belegen ferner, dass ein
50H 1 der Spitzenklasse zuzurechnen ist, wie PE2020 und Dual 1019/1219.

Bedeutet heutzutage---VOLLKOMMEN UNTERBEWERTET---
setzt dazu mal einen neuen Project Debut zu 350 Euro in Relation....lachhaft.
Wer handfeste Phonoqualität und ingenieuse Lösungen will, findet den besten Gegenwert bei DUAL, PE, ELAC, BRAUN und auch der BSR Senator 810 (und nur dieser BSR, denn der Rest von BSR war leider doch Kompaktankagen Beipack-Ramsch...)

Übrigens die Amis haben auch solche Kellerkinder,
die Marke Phase Linear (Bob Carver) baute seinerzeit weit bessere Geräte als Accuphase oder Marantz, dennoch gehen deren Spitzenteile manchmal für 26 Dollar weg....
auch so etwas begründet sich in reiner Imagefrage, stünde auf diesem erstklassigen Quadrophonie-Vorverstärker-Gerät (incl Phono-Downwardexpander und Autocorrelator) "Marantz" drauf ich wette der würde 3000 bringen.

Neu übrigens kostete der A4000 um 3500 DM....

http://vintagepreamps.net/phase-linear-4000-pre-amp

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 04. Feb 2011, 17:10 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7214 erstellt: 04. Feb 2011, 17:45
So einen doch sehr schön verarbeiteten
Philips-22GA230

http://cgi.ebay.de/P...&hash=item3cb4d73e20

habe ich auch noch stehen,
sogar einer der letzten (mit Anstiskating)
aus der Hamburger Produktion Ende 1969/ Anfang 70 ,
was selten ist, da die Philips 22GA230
Luxusdreher-Serie eigentlich in Holland
gebaut wurde. Mein Dreher hatte damals übrigens einem Briten gehört der sich den Dreher in England gekauft hatte.
Kann sein, dass Phlips MADE IN GERMANY auch nur als Export Scherz draufdruckte, naja egal.

In jedem Falle ist das Teil ein sehr schönes Stück.
Die Zarge vorbildlich verarbeitet. (TEAK)

Der Lift ist witzig mit einem Kippschalter zu bedienen,
was sehr gut und sanft funktioniert.

Die Geschwindigkeitsverstellung mit dem Chicken-Head
Chromknopf rastet in der Tat sehr schön satt ein.
Hat etwas von einem alten AEG Backofenschalter, bloß
smoother.

Wollte man das ganze Potential dieses ersklassigen
Reibrad-Riemen Laufwerkes erschließen, müsste man
den Arm auf Spitzenlagerung a la Tesla Litovel umbauen,
da der Tonarm nur auf einem Bronzestift horizontal ruhend gelagert ist...da hat Philips offenbar der Mut verlassen oder die haben zu viel Geld in das ingeneuse Laufwerk gesteckt und dann nichts mehr für den Arm übrig...

Der Tonabnehmer müsste übrigens Jens "BANANE" sein,
ich glaube ich braucg für den auch nochmal ne neue Nadel,
da die alte verzerrt. (Ist aber original, möglicherweise ist das Gummi der Nadelaufhängung verhärtet...)

Die Optik des Philips besticjt durch eine erstklassige Verarbeitung die der eines PE33 Studio oder TD124 in nichts nachsteht, der Arm jedoch Bräuchte eine ingenieuse neue Lagerung...ab Werk war das etwas seltsam gelöst.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 04. Feb 2011, 17:51 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7215 erstellt: 04. Feb 2011, 20:22
http://www.audio-extasa.eu/popup_add_image.php?pID=886

Dieser Clarion Receiver ist wieder so ein "DING" wie von einer anderen Welt und genau das Richtige für jemanden der
nicht Hifi kaufen möchte das Mainstream ist.

Traumhaft!

Übrigens ich mag auch diesen schönen Onkyo Belt Drive
"ONKYO MULTIAC 70P"
Dreher, denn der ist einer der wenigen Japan Dreher der seinerzeit als das Solideste galt was man bei den Belt drive Maschinen in der Oberklasse kaufen konnte.
Viel besser (und auch damals teurer) als jeder Thorens unterhalb des TD125, da der kardanische (!) Onyko Super-9 Zoll Arm als spezielle und exclusive Konstruktion von Jelco gilt die nur (!) für Onkyo und nicht für CEC etc... realisiert wurde.

http://www.audio-extasa.eu/popup_add_image.php?pID=705

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 04. Feb 2011, 20:24 bearbeitet]
TomBe*
Inventar
#7216 erstellt: 05. Feb 2011, 02:11

Holg_er schrieb:

TomBe* schrieb:
Moin,

die Auswirkungen von geposteten Auktionen sind sehr bescheiden und ändern kaum was am Marktwert

:prost


Echt? Dann zeig mir mal deine Marktanalyse... Oder sonst IRGENDETWAS an dem Du das festmachst!


Was soll die Stichelei? Hier geht´s Letzt endlich um den reinen Menschenverstand.
Dazu bedarf es keiner Analyse. Marktwert ist und bleibt Marktwert.
Wie soll denn sonst bitte ein vernünftiger Handel funktionieren
Wenn sich irgendwelche Spinner gegenseitig überbieten und ein Gerät oder Gegenstand einen abstrusen Preis erreicht, erkennst du das (hoffentlich) doch auch!?....solche Preis sind dann die Ausnahme von der Regel.
Ich behaupte sogar, dass diese Ausrutscher kaum messbaren Einfluß auf den Handelswert haben, es sei den man gerät an einen gewieften Verkäufer .

my 2 cent
Compu-Doc
Inventar
#7217 erstellt: 05. Feb 2011, 13:21
@ Dirk: ===>>> weiter so im Text; Du weißt, wo der Vinylfrosch die HiFi-Locken hat!

P.S.: (die richtigen) PE...ELAC...LENCO & DUAL sind ein Muß für jeden Vinyl-Junkie.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7218 erstellt: 05. Feb 2011, 14:38
Moin Dirk,

der Clarion ist wirklich witzig.
Dazu fehlen dann noch die passenden Endstufen.
(es ist nur ein "Preceiver", fiel mir an den 12W Leistungsaufnahme auf und dann an den "Outputs")

Zu den Preisen:

Zum Einen ist es m.E. Dirks Recht, seine M;einung zu äussern und seine Einschätzung zu Preisen mit Auktionslinks zu unterfüttern.
(es sei denn, in den Forumsregeln wäre untersagt)
Zum Anderen gibt es immer irgendwelche Hypes um irgendwelche Dinge und andererseits Unentdecktes.

Der Jäger und Sammler wird entweder den geforderten Preis zahlen, wenn er ein Gerät "unbedingt haben muss",
oder andernfalls nach anderen sammelwürdigen Geräten zum niedrigeren Preis suchen.

Wenn jetzt die PE2020 richtig teuer werden, kann man doch schnell noch bei Elac zugreifen, bei Dual oder BSE, äh BSR.

Ausserdem gibt es immer noch die Möglichkeit, mal aus der Bude herauszukommen und nach draussen vor die Tür zu gehen.

Auf Flohmärkten kommen die Hypes m.E. erst mit Verspätung an.
Da gibt es also noch was zu holen, und frische Luft dazu.

Es sind hier so viele Links und Lobpreisungen gelaufen, dass so ziemlich jedes Gerät mittlerweile zu einem Hype geworden sein müsste.

Dirk ist halt impulsiv und begeistert von der Sache, das ist einfach so.

Lassen wir doch diesen schönen Thread frei von irgendwelchen Spitzfindigkeiten und geniessen ihn wie er ist.

Gruss, Jens
TomBe*
Inventar
#7219 erstellt: 05. Feb 2011, 15:12
Jau, Dirk weiter so.
Was machen die russischen Vinyl-Kampfmaschinen?
Schwergewicht
Inventar
#7220 erstellt: 05. Feb 2011, 17:08

Es sind hier so viele Links und Lobpreisungen gelaufen, dass so ziemlich jedes Gerät mittlerweile zu einem Hype geworden sein müsste.


Logischer kann man den "Irrglauben" mit dem "Foreneinfluss" auf die Ebay-Preise in einem Satz kaum erklären.



[Beitrag von Schwergewicht am 05. Feb 2011, 17:16 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#7221 erstellt: 05. Feb 2011, 18:05
Mini~OT: keine Folterbank aus dem 16.Jahrhundert, oder gar das Werk einer alten Turmuhr. DUAL 1005L


Feinmechanik in Reinkultur (um 1958)!

OT~off
termman
Inventar
#7222 erstellt: 05. Feb 2011, 18:11
Krass!

Ich wollte irgendwann mal ein Foto der (mini)Tonarmmechanik eines Sony PS-Q7 hier zeigen, aber das wäre im Vergleich irgendwie peinlich/armselig.

Compu-Doc
Inventar
#7223 erstellt: 05. Feb 2011, 18:35
..schieb...zieh...drück...ratter...dreh...und spiel!

termman
Inventar
#7224 erstellt: 05. Feb 2011, 21:59
Steampunk vom Feinsten.

Alles schön verkupfern und dann mit der Mechanik nach vorn in einen Bilderrahmen packen und an die Wand hängen.
Yorck
Gesperrt
#7225 erstellt: 05. Feb 2011, 22:22


Hallo,

schön dass Ihr meinen Spleen kapiert
ich bin eben ein leidenschaftlicher (!) Vintage Hifi Fan
der sich an GENAU DEN Geräten erfreut, die NICHT IM Rampenlicht stehen, und ich rede nicht von minderwertigen Wackelgurken, ich meine die SUPERGERÄTE die aus unerfindlichen Gründen bei den solventen Fans noch verlacht werden. Die Lachen nicht mehr lange
Gerade spielt hier mein Päärchen Telewatt Röhrenamps
V-Ultra von 1959, die hatte ich im Keller voll überholt vor 2 Jahren eingelagert und TOTAL VERGESSEN...

Joshua Kadisons Gold
(leider auf CD aber den gibts auf LP nicht)
über meinen Fisher AD-Z1 CD Player
(2x 18Bit DA Wandler Burr Brown)
(der in meinen Ohren noch immer am natürlichsten und wohltemperiertesten klingt, im Vergleich zu vielen heutigen schneidend kristallinen Blue Ray / DVD Kisten oder teuren High Tech extern Super-Wandlern...) am Radio Eingang der
2 Telewatt 35W Monos bringt ja eine ganz zauberhafte Stimmenabbildung und auch das Piano hat ja eine Klarheit dass man meint der steht vor einem und man guckt dem Pianisten auf die Tasten, unglaublich wie gut bereits 1959 Klein und Hummel seine V-Ultra auf linearsten und dennoch sonnig warmen und breitbühnigsten Klang konstruierte.
Ich glaube nicht, dass ein Marantz 8B der gleichen Leistungsklasse (guckt mal was die heute kosten!!)
meinem komplett vollrestauriertem Paar V-Ultra davonläuft.
Die Klein und Hummel Röhrengeräte müssten bei dem unglaublichen Bauaufwand und der selbst heute nicht zu übertreffenden Übertragergüte ebenfalls viel (!) teurer gehandelt werden. Es muß der Glitzerlook der Marantz sein, der dafür sorgt, dass Vintage Röhrensammler nur MARANTZ zu Unsummen kaufen ggf. noch die prätentiös ausschauenden Sansui und Luxmann, aber Klein und Hummel
im Grunde ihres Herzens doch verlachen.
Tse. Die verpassen was!!
Das Telewatt Ultra Päärchen
ist primal als musikalische Zusatzheizung für mein Arbeitskämmerchen und harmoniert exzellent mit meinem Regalboxenpaar DUAL CL170. (Die Japs-Transenanlage hinten
ist sonst die Beschallung fürs Kämmerl mit dem PC und dem Dual 701 der da gut harmoniert, die Hitachi 3 Weg Boxen im Hintergrund sind getuned bis zum abwinken----innen ist Visaton und WHD das hat damals der Herr Lotz (der versteht was von Boxenberechung und Weichenanpassung) für mich gemacht...haha Dennoch für Röhre kein Vergleich mit den Dual CL 170ern die quer über meinem PC stehen....

Beide Telewatt Ultras in Betrieb
Die goldenen Kisten sind die 1959er V-Ultras.
(Stan White Ultralinearschaltung mit sehr gutem
4 Stufigem Röhren-Phonoteil das alle denkbaren Plattenschnittkurven mit Registerschaltern abdeckt:

RCA, DIN78, CCIF, RIAA, DIN33 und noch andere die keine Socke mehr kennt... Hat jedenfalls kein Phono Pre von heute mehr und auch kein Marantz 8B

Beide Telewatt Face
Fragt mich nicht wieviele Phonofilter hier vorzuwählen sind
die lassen sich kombinieren (2x Reihig pro Monostufe)

Die Stromrechnung wird höllisch wenn man
sich angewöhnt bei der Arbeit nur mit den Röhren
zu hören....alles schon dagewesen...

Telewatt Ultra offen in Betrieb im Dunkeln

Telewatt Ultra offen in Betrieb

Telewatt Ultra innen neu
Die Restau der Amps war Hardcore....
Jeden alten rauschenden Presskohlewiderstand (Dänische)
habe ich gegen rauscharme nichtmagnetische Schichtwiderstände getauscht,
(Die alten Presskohleteile waren zum größten Teil ins Jenseitige abgedriftet, ein Wunder dass die Amps trotzdem noch spielten als ich sie bekam..)
das Teil und die Klangreglerstufen sind ferner voll
von alten Karamell-Ölpapierkondensatoren gewesen,
die sind jetzt der Optik wegen neuen Panasonic MKPs im alten 50s Karamellen-Look gewichen...die alten waren mit Haarrissen schon jenseitig.

------------------

Ein Nordmende 7500VS Transen-Superverstärker

http://www.google.de...tNTaS6J9D1sgbmw_GxDw

ist zusammen mit dem PE2020 übrigens DIE "LINN LP12 an ACCUPHASE oder MARANTZ", Terminatormaschine made in Germany....
ich will einen solchen Nordmende 15 Kilo Amp noch in meinen Sammlung bringen, ich glaube hier in Düsseldorf steht einer noch bei einem Second Hand Shop rum, als ich neulich dort Platten kaufte sah ich so einen Fetten Brummer vollgestaubt rumstehen, ich muß mal fragen was damit ist...die sind diskret gebaut das ist leicht zu restaurieren, fast immer sind Elkos oder Tantals die Übeltäter wenn die alten Amps krispeln oder ganz streiken...Tasten und Schalter an zweiter Stelle--aber soo richtig ganz kaputt sind die nur wenn sie 10000 Kilo Nikotin eingeatmet haben oder jemand ne Blumenvase Wasser darauf umgegossen hat. GRRRR

Gerade ist mir etwas JAMES BOND "ROGER MOORE ÄRA" mäßiges
in der Bucht begegnet, ebenfalls kein Mainstream und dennoch TRAUMSCHÖN

http://cgi.ebay.de/T...&hash=item45f86dde89

Fast jeder Jukebox-Sammler macht um die transistorisierten 70er Jahre Maschinen einen Bogen...tja zu unrecht wie ich meine, denn das Teil hier ist in den klaren Linien
jedem Schnörkel-Sahneschnittchen in meinen Augen überlegen.

Da ich James Bond "John Barry" (R.i.P.) Soundtrackfan bin würde ich die Box gerne mit allen James Bond Soundrack Singles füllen und dann noch etwas aus der Star Wars Classic Reihe
Das passt. Dieser Neon Regenbogen in dem Chromkasten hat genau die etwas strenge und dennoch verspielte 70er Aura die ich als sehr glücklich einschätze. Beobachtet mal
die Austattung der James Bond Movies der Moore Ära aus den 70ern, wer sich so ein Zimmer im Chrommöbel-Weißleder Stromberg-Look von 1971 einrichtet wird es schätzen so ein Tonmöbel im Blickfeld zu haben....

Die 70s Juke müsste schon MM Tonabnehmer und Stereo können,
der Klang der Teile ist ziemlich gut. Mal was anderes als ne Anlage mit normalem Dreher.

Gerade habe ich vom Wertstoffhof einen Koffer voller
Netzteile (keine Schaltnetzteile sondern die stabilisierten)
geschnorrt, 21V, 12V 5V, 6V, 9V, 13,5V...da sind sogar welche aus dem Studiobereich mit Ringkerntrafo von Lexicon dabei, die werde ich mir für den RIAA Amp umstricken mal sehen...unglaublich wie solide noch in den 80ern die Außennetzteile waren und was für ein Mist heute bei den Geräten beigepackt ist.

P.S. es ist schon unglaublich wieviel Gedankenschmalz in der Mechanik der alten Wechsler dinsteckt, die Mechanik einer Jukebox ist sogar nochmal irrsinniger, ich glaube heute gibts keinen Ing. mehr der OHNE CAD Spökes so etwas entwickeln könnte.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 06. Feb 2011, 00:16 bearbeitet]
kleinhummel
Ist häufiger hier
#7226 erstellt: 07. Feb 2011, 19:47
Hallo,

wie geil sind die denn die V-Ultras?
Absoulute Spitzenhummeln ==> Glückwunsch zu diesen Megateilen
Damit verbläst du fast jede heutige chromglänzende Chinafriteuse.....
Kenne das vom V71 er. Ein wahrer Killer.
Transen fressen diese endgeilen Klassiker zum Frühstück und Um etwas besseres bei den glimmenden Vertretern des Genres zu finden muss mann lange suchen und wird nach dem Zahlen von sehr viel Lehrgeld doch nichts besseres finden.
Ich liebe diese präzisen feinauflösenden Verstärker mit ihren Schmelz im warmen Klang.

Daumen hoch

Gruß

Kleinhummel
TomBe*
Inventar
#7227 erstellt: 07. Feb 2011, 20:29
Moin,

Yorck, die Teile machen mich neidisch
Das mit dem VS71 kann ich bestätigen
....sind aber (für Interessierte) inzw. nicht mehr ganz billig zu bekommen.
kleinhummel
Ist häufiger hier
#7228 erstellt: 07. Feb 2011, 21:20
OK, ganz billig sicher nicht.
Zumal sie fast immer einer ausführlichen Revidierung bedürfen bevor sie ihr volles Potential entwickeln.
Aber man sollte bedenken es sind noch zu ergatternde Originale aus der besten deutschen Hifizeit.
Mit anderen Worten, das beste Hifi neben diversen Studiogeräten (TAB, Telefunken, Maihak ...usw) überhaupt.
Der Kusumerbereich, egal welcher Zeitspange kommt mit den Falgschiffen von Klein & Hummel resp. Telewatt schon lange nicht mit.
Sie werden auf eden Fall im Preis nur noch steigen.
Höchstwarscheinlich daeinst ins Unermessliche.
Denke, dass sie in nicht allzulanger Zeit die Shindopreise erreichen. Und das zu Recht
Ich denke hier an die Geräte V70, V71, V56, V44, V110, V112 und natürlich auch die Ultas.
Denn sie sind echte Originale wenn sie nicht durch unkundige verunstaltet wurden.

Gruß

Kleinhummel
hifi-collector
Stammgast
#7229 erstellt: 08. Feb 2011, 00:56

kleinhummel schrieb:
OK, ganz billig sicher nicht.
Zumal sie fast immer einer ausführlichen Revidierung bedürfen bevor sie ihr volles Potential entwickeln.
Aber man sollte bedenken es sind noch zu ergatternde Originale aus der besten deutschen Hifizeit.
Mit anderen Worten, das beste Hifi neben diversen Studiogeräten (TAB, Telefunken, Maihak ...usw) überhaupt.
Der Kusumerbereich, egal welcher Zeitspange kommt mit den Falgschiffen von Klein & Hummel resp. Telewatt schon lange nicht mit.
Sie werden auf eden Fall im Preis nur noch steigen.
Höchstwarscheinlich daeinst ins Unermessliche.
Denke, dass sie in nicht allzulanger Zeit die Shindopreise erreichen. Und das zu Recht
Ich denke hier an die Geräte V70, V71, V56, V44, V110, V112 und natürlich auch die Ultas.
Denn sie sind echte Originale wenn sie nicht durch unkundige verunstaltet wurden.

Gruß

Kleinhummel



Bitte nicht die Transenverstärker MB 140, SB 280, ES 2006 und natürlich den göttlichen Tuner FM 2002 vergessen!

Gruß

Andreas
kleinhummel
Ist häufiger hier
#7230 erstellt: 08. Feb 2011, 01:43
Diese sind mir leider noch nicht zu Ohren gekommen.
Würde gerne mal eine Probe nehmen.
Habe aber aktive Transenmonitore von K+H die O92. Diese sind wirklich nicht so schlecht, obwohl hier Transen am wirken sind. Da es Arbeitsmonitore sind kann man doch recht lange unangestrengt Kopfschmerzlos mit ihnen abhören.
der FM 2002 ist ein lang gehegter aber unerfüllter Traum von mir.
Aber bei den aufgerufenen Preisen wird es wohl auf absehbare Dauer auch beim Träumen bleiben.
Der FM 11 Vollröhrentuner von K+H ist aber auch nicht zu verachten und hat auch schon nen Stereodecoder an board.

Gruß

kleinhummel
Yorck
Gesperrt
#7231 erstellt: 08. Feb 2011, 15:41
Hallo,
vielen lieben Dank ihr H+H Liebhaber, bin ich doch nicht
ganz alleine auf weiter Flur.

Puhh

Ich bin seit langer Zeit etliche Vergleiche eingegangen
und habe mich mit Studiospezis aus den 60ern und 70ern unterhalten, also speziell nicht mit High End Gurus die heute einem einen B´audio in der brauchbaren Chinaklasse oder Octave in der fast unbezahlbaren werksneuen Dt. Röhrenklasse als das "Non Plus Ultra" andrehen wollen.

Auch mied ich Mainstream Röhren Deluxe-Vintage-Hifi
z.B. von Marantz, der Preise wegen, das ist klar, aber auch, weil mir einfach zu viele 8B etc im Web als NON PLUS ULTRA dogamtisch geschildert werden.

Das gleiche trifft auf Sansuis AU111 zu.

http://cgi.ebay.com/...&hash=item45f842b25d

(4000 Dollar !!!! )

Superschöne Teile, super gebaut, aber heute 10 - 40x
teurer als die besten K&H ?!?!

Waren Deutsche Ingenieure der 60er etwa Volltrottel
die lediglich Studenten LALA zusammenbauten ?!?!

Die Marantz und Sansuis sind natürlich gut,
sicherlich auch sehr gut, nicht jedoch kann es sein,
dass eine 8b stufe bei fast 4000 Euro gehandelt wird:
http://cgi.ebay.de/M...&hash=item2eadabf153

So superb kann nichts tönen.
Das ist Größenwahn.

Ich muß sagen, wenn dem mit dem Wunderklang so ist müssten die klanglich ebenbürtig hervorragenden !! Telewatt Geräte VS70-VS71-VS110 und V-Ultra wie auch der VM40 (!)
und V30 zu ähnlichen Preisen gehandelt werden.

Denn besser als die geht es in der A/B Gegentakt 2x30W Klasse nicht. Das ist Tonstudioklasse der 60er.
Was fürs Studio gut war klappt auch daheim bestens.
Siehe die V69er Stufen von TFK.
Oder EMT Dreher.

Das hier geht z.B. gar nicht:

http://cgi.ebay.de/K...&hash=item43a4d45a28

Ein Vs70 nichtmal für 1 Euro wegegangen?!?!

HALLO!??! Telewatt = Sondermüll?!?!?


Oder gar der neueste Un-Trend, Telewatt Geräte billig kaufen und die Trafos ausbauen und
IN CHINA ODER JAPAN für DOY-Projekte zu Unsummen weiterzuverkaufen.

http://cgi.ebay.de/S...&hash=item41563c99a2

http://cgi.ebay.de/2...&hash=item19c2d2c06a

oder hier, alle wegen den Trafos ausgeschlachtet!!!

http://cgi.ebay.de/T...&hash=item19c2d2a98f

VM40 für 160 Euro ?!?! Hallo??

http://cgi.ebay.de/S...&hash=item230d85708e

Der erstklassige VM 40 Mischmonobock steht einem V-Ultra in nichts nach, außer beim Phonoteil. Eine heute gebaute VM40 würde in der Baugüte mit langlebiger Handverdrahtung 4-5 Mille kosten.

(Der VM40 ist ein halbierter VS70/71/110
hat aber die 8 fach verschachtelten (!) Groß-Ausgangstransformatoren der Studioklasse aus den
V30 Monos, die wiederum denen der V Ultras gleichen, beim V-Ultra sind diese lediglich der Optik wegen im Monolith mit Teer vergossen. Thats all. Wer die Daten dieser Übertragher studiert kauft keine Aktuellen Röhrengeräte mehr. 15-110.000 Hz linear!

Diese V30 / VM40 OPT Trafos alleine kosten als Anfertigung um 800 Euro das Stück.

Und das ist der Welter-Nachbautarif von ca 2002 (!)
ohne Garantie auf 1:1 Ebenbürtigkeit mit den Originalen.

Ich habe das seinerzeit für eine Freund angefragt der einen
neuen Trafo für eine K+H V30 suchte und dafür dann letztendlich einen VM40 geschlachtet hat, weil diese VM40 für +- 100 Euro von Narren verkloppt werden.
NARREN, IGNORANTEN oder absolut planlosen Heinis.

Ich selber habe dann das Glück gehabt zwei V30 Monos beim BR in München abgestaubt zu haben, diese habe ich mittels selbstgebauter Adapter-Zwischenplatte (Statt des für mich nutzlosen Einschubsteckanschlusses) auf symmetrischen BNC und asymmetrischen Cinch Eingang modifiziert (Umschaltbar), Dito alle Kondensatoren in den V30 neu, der Rest war top und spielfertig. Die sind im Prinzip für mich DIE BESTEN 30W Monostufen die ich JEMALS gehört habe, mal abgesehen von den 1959er V-Ultra, die sich auf dem gleichen Level befinden.
(V-Ultra zzgl Phonoteil in Röhrenstudioklasse)
Ich muß sagen, das ist im Bereich der 30 Watt Röhrenklasse
der Mount Everest, da KANN KEIN MARANTZ oder SANSUI noch besser sein.

Ich will auch die vielgelobte Triode hören, die eine V30 Stufe klanglich an die Wand spielt.

Eintakt ist m.E. eine Religion aber kein unbedingtes Musthave.

Wollte man besser als ein Telewatt V oder Vs xxxx sein, wäre man auf eine sterile Transe mit Mosfets angewiesen, denn die kann man auch "pseudoröhrenwarm" im Oberton abstimmen....jedoch fehlt bei den Mosfet Verstärkern der Schmelz und das ständige Lächeln der Sängerin, wenn man die Augen schließt. Mit so guten Röhrengeräten wie den Telewatts
lächelt wirklich imaginär der Sänger und Pianist, das ist in etwa so als wenn gute Freunde für Dich spielen, nicht wie eine gekaufte Konserve.

So muß man es ausdrücken.

Mein Vs70 ist nicht weit von den Ultras entfernt, eigentlich nicht hörbar, auch wenn die Trafos des VS70 optisch ein wenig kleiner ausfallen als bei V30 etc..., da man äußerst hochwertige (!) Kernbleche bei den kompakter bauenden VS70 /71 /110 benutze konnte man Volumen einsparen ohne messtechnisch in eine Consumer 0 8 15 Verstärkerfalle zu tappen.

Übrigens ein Telewatt VS56 spielt in der EL84 2x15 Watt Klasse auf dem selben Top-Niveau, kann man uneingeschränkt empfehlen und an wirkungsgradstarken Boxen genügen 2x15 Watt aus um das Haus bei z.B. den Meistersängern erbeben zu lassen. Es braucht weder 2x30 Watt noch 2x70 oder 100 Watt.
Das schwächste Glied ist stets die Box.

Bevor nun jemand einen kleinen Klein und Hummel Telewatt
VS56 /VS55 oder andere raritäten versucht für 150 Euro zu verscherbeln, BITTE nicht machen, sondern behalten. Ein alter Sansui SM88 der gleichen 2x15 Watt El84 Leistungsklasse kostet 700 und das ohne Restaurierung.

http://cgi.ebay.com/...&hash=item230e1452a0

Sowas hier geht gar nicht, Telewattgeräte für
Studententarife zum Verbasteln an sonstwen zu verscherbeln, es gibt kaum noch Geräte dieser VS55 Bauart:

http://cgi.ebay.de/K...&hash=item4aa845bda7

Auch der hier erzielte Preis für die hyperseltene und vollerstaurierte Telewatt T34-S EL84 Stereoendstufe

http://cgi.ebay.de/T...&hash=item2560eb144d

ist ein übler Scherz an Ignoranz der Herren Röhrengourmets!!
Die Trafos sind schon teurer, wollte man sie klonen.



Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 08. Feb 2011, 16:53 bearbeitet]
TomBe*
Inventar
#7232 erstellt: 08. Feb 2011, 16:20

Yorck schrieb:

Ein Vs70 nichtmal für 1 Euro wegegangen?!?!

HALLO!??! Telewatt = Sondermüll?!?!?


Gemach gemach....die Auktion wurde 100% abgebrochen, da dem VK
ein unwiderstehliches Angebot gemacht wurde
torbi
Inventar
#7233 erstellt: 08. Feb 2011, 16:24
Mist...

.... da kriegt man richtig Lust wieder auf "Röhre" umzusteigen....

Lg, Torben
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