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Erfahrungen mit dem Denon Pma-1500ae

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HighEnderik
Inventar
#1 erstellt: 04. Mrz 2006, 13:34
Hi! An alle Pma-1500ae Besitzer da draußen! Ich bin selber seit ende 2005 im Besitz des Amps. Nun wollt ich euch mal fragen wie ihr Zufrieden seid? An was für anderen komponenten betreibt ihr den Denon? Was würdet ihr verbessern? Würdet ihr ihn nochmal kaufen? ETC.



Henrik


[Beitrag von HighEnderik am 04. Mrz 2006, 13:35 bearbeitet]
Philetta
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 13. Mrz 2006, 22:03
Hallo,
habe ihn erst seit dem 11.03.06. Bin sehr zufrieden, kann ohne Probleme mit meinem Röhrenamp Cayin TA-30 mithalten. Der Phonoteil ist hervorragend, habe einen Pro-Ject 1.2 LE Dreher mit Ortifon Vinylmaster Red. Als sep. Phono-Pre-Amp habe die Pro-Ject Phonobox MK2, der Phono-Eingang des Denon ist mindestens genauso gut, vom Störabstand sogar deutlich besser. Muss allerdings noch etwas länger testen, ist das Fazit nach erst 3 Tagen...
Hatte auch den Marantz 7001KI in engerer Wahl, habe mich dann aber dcoh für den denon entschieden.
HighEnderik
Inventar
#3 erstellt: 14. Mrz 2006, 15:38
Hi

Schön.... was betreibst du für Boxen daran?

Henrik
Andy2
Stammgast
#4 erstellt: 03. Apr 2006, 00:04
Hab den Denon auch seit ein paar Tagen. Gefällt mir äusserst gut. Räumlichkeit ist hervorragend, Stimmen stehen schön im Raum und sind deutlich, Bass schön knackig, allerdings ist er mitunter etwas hell abgestimmt was an meinen Boxen allerdings nicht so das Problem ist.

Was mir noch aufgefallen ist, er wird nach einiger Zeit relativ warm, obwohl ich ihn gar nicht fordere. Werd ich mal weiter beobachten.

Ist auch nicht mein erster Denon-Verstärker. Wird auch sicherlich nicht mein letzter sein.
Observer01
Inventar
#5 erstellt: 03. Apr 2006, 12:42

Andy2 schrieb:
Hab den Denon auch seit ein paar Tagen. Gefällt mir äusserst gut. Räumlichkeit ist hervorragend, Stimmen stehen schön im Raum und sind deutlich, Bass schön knackig, allerdings ist er mitunter etwas hell abgestimmt was an meinen Boxen allerdings nicht so das Problem ist.

Was mir noch aufgefallen ist, er wird nach einiger Zeit relativ warm, obwohl ich ihn gar nicht fordere. Werd ich mal weiter beobachten.

Ist auch nicht mein erster Denon-Verstärker. Wird auch sicherlich nicht mein letzter sein.


Ich kann dich beruhigen, meiner wird auch relativ warm; habe den Denon schon eine Weile und habe auch mal richtig laut gehört. Das mit der Wärme geht nur bis zu einer gewissen Grenze, dann bleibt er gleichwarm, egal wie lange oder laut man hört.
Mit der Helligkeit stimme ich mit dir überein; über Boxen ist das bei mir auch kein Problem, aber über Kopfhörer nervt es ab einer gewissen Lautstärke etwas.
Aber man sollte ja generell nicht so laut Kopfhörer hören...

Gruß
Andreas
Udo_Dirkschneider
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Apr 2006, 21:15
hatte den verstärker ca. 5 stunden zu hause gehabt
und dann wieder zurückgeschickt. will mir mit diesem posting keine feinde machen aber das teil ist so mit das übelste was
ich je gehört habe. absolut unerträglich perverse höhen , im bassverhalten lächerlich. alles über zimmerlautstärke unkontrolliert,schwammig allerdings detailreich.
einbindung in av-anlage klappt hervorragend,wertigkeit gut, fernbedinung ähnlich billigst aldi-dvd player.

auf dauer übelst nervig, für hohe lautstärken untauglich.

selbst mein olles sony küchenradio macht angenehmeren krach.

fazit ....

hab schon bessere av reciever im 600 euro bereich gehört!

betrieben an kef q11
cd-player nad 541

nad c 372 dagegen klingt wie musik,denon wie folter.
HighEnderik
Inventar
#7 erstellt: 05. Apr 2006, 11:58
[quote="Udo_Dirkschneider"] fernbedinung ähnlich billigst aldi-dvd player.


Also.... das mit der Fernbedienung ist der einzige Punkt in dem ich dir Recht geben kann. Aber naja die Fernbediense ist ja nicht das wichtigste... Also ich kenne mehrere Leute, die Kef Ls mit diesem Verstärker betrieben haben. Ich würd einfach mal sagen die beiden Komponenten harmonieren nicht gut miteinander. Wenn du mal andere LS zum vergleich gehabt hättest wärst du vielleicht begeistert.
Aufjeden Fall wünsch ich dir noch viel spass mit dem NAD.





PS: Denon PMA-1500ae klingt wie musik, KEF wie folter.



Henrik
Andy2
Stammgast
#8 erstellt: 05. Apr 2006, 12:43

-(Delu.XE)- schrieb:
Ich würd einfach mal sagen die beiden Komponenten harmonieren nicht gut miteinander. Wenn du mal andere LS zum vergleich gehabt hättest wärst du vielleicht begeistert.

Henrik


Ja, genau, das wird es nämlich sein. Ich selbst hab die Erfahrung gemacht das Quadral/Denon ne gute Kombi ist. Bei B&W/Denon könnte ich es mir auch gut vorstellen. Canton würd ich schonmal ganz aussen vor lassen, besonders die Karat-Serie (hab selber mal die Karat M50DC gehabt) ist sehr höhenlastig abgestimmt.

Aber da ist es wie bei allem anderen auch Geschmackssache. Und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten


[Beitrag von Andy2 am 05. Apr 2006, 12:44 bearbeitet]
speedy146
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Apr 2006, 17:25
Hallo,

wg/Denon in Verbindung mit der Canton Karat-Serie: grundsätzlich ausschliessen würde ich diese Lautsprecher bzw. Kombination nicht. Auch bei der Karat-Serie klingen nicht alle Lautsprecher gleich.

In meiner Anlage bspw. verwende ich die Standlautsprecher Karat S8 DC in Verbindung mit dem Denon AVR 3805.

Die Klangwiedergabe ist meiner Meinung nach "ausgewogen" und sehr angenehm in meinen Ohren, den Charakter würde ich in Richtung neutral, auf keinen Fall jedoch höhenlastig beschreiben.
Eine höhenlastige, "aggressiv" erscheinende Wiedergabe liegt mir überhaupt nicht.

Die seinerzeit im Vergleich gehörte Canton LE 107 spielte sehr "höhenlastig" bzw. die LE-Serie scheint in diese Richtung abgestimmt zu sein, auch wenn der Vergleich mit der Karat-Serie nicht ganz fair bzw. passend ist.

Im Vergleich zu den LE 107 bspw. spielt(e) die Karat S8 absolut "neutral" und vielleicht auch im ersten Moment "langweilig" und nicht so anspringend, dafür kann ich den Lautsprechern stundenlang zuhören, ohne dass sie mir auf die Nerven gehen.

Wie gesagt, selbst innerhalb der Karat-Serie bzw. bei Nachfolger-Modellen offenbaren sich durchaus Unterschiede sowie Feinheiten, verfolgt man Erfahrungsberichte anderer User (z.B. im Canton Thread).
Bezüglich der Karat M90 bspw. berichtete jemand von einer zwar nicht "höhenlastigen", jedoch eher "höhenfreundlichen" Wiedergabe im Vergleich zu einem anderen Karat-Modell.
Bei der grossen Karat L800 sieht der Klangcharakter wieder anders aus. Zwischenzeitlich sind Nachfolger zu diesen (älteren) Karat-Modellen erschienen.

Wie sonst auch spielt dabei immer (neben der Elektronik) die Beschaffenheit des Raumes sowie die Aufstellung der Lautsprecher eine wesentliche Rolle (insbesondere bei der Karat-Serie wichtig und des öfteren zu hören / lesen).

Gruß,

speedy146


[Beitrag von speedy146 am 05. Apr 2006, 17:34 bearbeitet]
HighEnderik
Inventar
#10 erstellt: 05. Apr 2006, 18:39
Hi speedy146. Willkommen ersteinmal im Forum.



Henrik
Observer01
Inventar
#11 erstellt: 05. Apr 2006, 20:12

Udo_Dirkschneider schrieb:
hatte den verstärker ca. 5 stunden zu hause gehabt
und dann wieder zurückgeschickt. will mir mit diesem posting keine feinde machen aber das teil ist so mit das übelste was
ich je gehört habe. absolut unerträglich perverse höhen , im bassverhalten lächerlich. alles über zimmerlautstärke unkontrolliert,schwammig allerdings detailreich.
einbindung in av-anlage klappt hervorragend,wertigkeit gut, fernbedinung ähnlich billigst aldi-dvd player.

auf dauer übelst nervig, für hohe lautstärken untauglich.

selbst mein olles sony küchenradio macht angenehmeren krach.

fazit ....

hab schon bessere av reciever im 600 euro bereich gehört!

betrieben an kef q11
cd-player nad 541

nad c 372 dagegen klingt wie musik,denon wie folter.


Hallo,
nein, ein "Schönklinger" ist der Denon nicht, und mit den falschen Boxen kann ich mir auch vorstellen, daß der Denon richtig nerven kann.
Ich finde ihn realistisch: auch in der Realität (das ist ja das Ziel von Hifi) gibt es angenehme und unangenehme Töne. Höre dir mal ein Klavier in einem normalen Raum an.
Das durfte ich mal erleben. Also der Klang war ganz schön schwammig. (ok., der Pianist war auch eher mittelmäßig)
Ich weiß aber auch noch nicht so genau, ob mir das auf Dauer so gefällt. Habe vorher Luxman und Technics gehabt, beides waren "Schönklinger".

Die Fernbedienung finde ich nicht so schlimm, daß einzige was mich stört, daß man die Standby-Funktion nur über die Fernbedienung ein-/ausschalten kann.

Gruß
Andreas
Andy2
Stammgast
#12 erstellt: 05. Apr 2006, 20:28
@speedy,

da siehst Du ja wie die Meinungen auseinander gehen. Jedenfalls würde ich, nach meinen Erfahrungen, keinem zu der Canton/Denon Kombi raten. Aber da ist ja wieder Probehören und bilden der eigenen Meinung angesagt. Ebenso sind die Hörgewohnheiten durchaus unterschiedlich. Ich fand die Karat (erste Serie im Jahr 2000 und die einzige Karat-Serie die ich kenne) jedenfalls zu spitz in den Höhen.
Andy2
Stammgast
#13 erstellt: 26. Apr 2006, 16:37
Hmm, jetzt, nach mehrwöchigem Hören, muss ich feststellen dass die manchmal nervigen Höhen sich vermindert haben. Oder mein Gehör hat sich dran gewöhnt.

Entweder hat der Denon eine lange "Einspielphase" (man möge mich ob dieses Begriffes bitte nicht gleich steinigen ) oder dergleichen haben meine Ohren. Jedenfalls ist der Klang um einiges feiner geworden. Und über den Bassbereich kann ich mich wahrlich nicht beklagen. Sehr druckvoll das Ganze (musste schon mit Granitplatten unter den LS gegensteuern)

So und jetzt könnt ihr loswettern


[Beitrag von Andy2 am 26. Apr 2006, 16:37 bearbeitet]
Cosimo_Wien
Stammgast
#14 erstellt: 05. Mai 2006, 15:21
Hallo!
Ich habe den 1500 R2, also den Vorgänger.
Meine Erfahrungen:
Ja, er wird ziemlich warm.
Die Einspieldauer sollte auch nicht zu kurz sein, bevor man ein abschließendes Urteil abgibt. Meinem Empfinden nach, ist der Klang nach ca 100 Stunden plötzlich deutlich "weicher und runder" geworden.
Besonders gefällt mir das sehr rauscharme Phonoteil (auch MC). Ich betreibe damit ein Denon DL 304 mit nur 0,2 mV Ausgangsspannung.
Die Verarbeitungsqualität ist typisch Denon ausgezeichnet.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach sehr gut.
Frage: Hat jemand den 1500 R2 gegen den 1500 AE gehört?
Gibt es einen signifikanten Unterschied im Klang?
Grüße, Thomas
HighEnderik
Inventar
#15 erstellt: 05. Mai 2006, 15:26
Hi Leider nicht.


Ich denke Denon hat ur des Design geändert und ein bisschen feintuning betrieben. Jedoch optisch gefällt mir der AE richtig gut. Find es auch schön mal vom Altbackschen Gold wegzukommen.


Was betreibst du denn für LS an deinem R2?
Andy2
Stammgast
#16 erstellt: 05. Mai 2006, 15:28
Signifikant wohl nicht. Eher anders. Der 1500AE ist etwas heller abgestimmt als die alten Denon-Boliden. Kann mich durchaus noch an den 980R erinnern der mächtig warm klang.

Falls Du mit dem Gedanken spielst den 1500R MKII gegen den 1500AE auszutauschen, leih ihn dir beim Händler und vergleiche.
klaus_moers
Inventar
#17 erstellt: 05. Mai 2006, 15:45
Hallo,

ja, die Karats sind eher heller abgestimmt. Da ich Denon eigentlich ganz gut finde, wird diese Marke wohl kaum zu meinen L800 passen.

psst... die M90 sind höhendominant (meine Meinung) ....
(dürfen nur die Cantöner nicht hören, manche eben...)


Cosimo_Wien
Stammgast
#18 erstellt: 05. Mai 2006, 16:41
Ich betreibe den 1500 R2 mit schon etwas älteren Boxen (Pilot CD 400 MKII). Bin klanglich sehr zufrieden und möchte deshalb eigentlich nicht auf den AE umsteigen. Die Frage nach klanglichen Unterschieden war rein aus Interesse.
Übrigens hab ich das Modell in schwarz. Hätte damals einen PMA 2000 IV wollen, den es aber nur in gold gab und zu meinen anderen Geräten (eben alle schwarz) nicht gepaßt hätte.
Grüße, Thomas
Andy2
Stammgast
#19 erstellt: 05. Mai 2006, 17:53
@klaus-moers

nicht nur die M90 sind höhendominat, auch die M50 waren es. Hatte ich selber 5 Jahre. Gefielen mir auf die Dauer nicht . Deshalb passt Denon auch nicht zu den LS. Aber Denon/Quadral, jedenfalls die ältere Phonologue-Serie, passen sehr gut zueinander.

Mittlerweile hat Denon ja die Farbe Gold aus dem Sortiment geschmissen, bei den neueren Modellen. Das Gold war


[Beitrag von Andy2 am 05. Mai 2006, 17:58 bearbeitet]
KAIO
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 16. Mai 2006, 15:20
hallo,
kann denn jemand was zum bass-klang des 1500ae sagen? dem großem bruder 2000ae wird ja ein gigantischer bass-bereich nachgesagt. kann das jemand beim 1500ae auch bestätigen?

gruss kai
HighEnderik
Inventar
#21 erstellt: 16. Mai 2006, 16:31
Hi! Also ich hab den Denon an den B&W 603 S3 laufen. Der Bass ist für mich nicht drönig oder so. Es klingt sondern richtig schön kontruliert. Und wenn ich mir ne Cd von Norah jones anhöre bekomme ich immer Gänsehaut, weil alles zusammen passt. Das Klangbild würde ich als recht ausgewogen bezeichnen. Hab damals beim Kauf auch gegen Kanidaten wie den Rotel Ra-1062 gehört. Mir haben beide sehr gut gefallen, fand den Denon doch grade im Bass berreich viel (schwer zu beschreiben) irgendie voller und runder.



Ich hoffe dir ein bisschen weitergeholfen zu haben. Wenn du noch fragen hast einfach posten!!!


Henrik
Andy2
Stammgast
#22 erstellt: 16. Mai 2006, 18:55
@KAIO

du solltest Dir den PMA 1500AE selber anhören, vorteilhafter zu Haus, an Deinen LS. Du weisst doch, jeder emfindet beim Hören anders. Aber auch ich muss sagen, dass der Bass des "kleinen" Denon 1500AE recht kräftig daherkommt!


[Beitrag von Andy2 am 16. Mai 2006, 18:55 bearbeitet]
KAIO
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 17. Mai 2006, 06:01
vielen dank für die schnellen antworten. ich schwanke momentan zwischen dem denon pma-1500ae (den 2000ae finde ich etwas zu teuer) und dem nad c-352 oder c-372. der neue marantz pm-7001 (ki) würde eigentlich auch gehen, jedoch finde ich ihn optisch pott-hässlich.

gruss kai
Andy2
Stammgast
#24 erstellt: 17. Mai 2006, 15:19
@KAIO

ich sehe grade, du hast Canton-LS. Da die Canton meines Erachtens nach, sehr hell abgestimmt sind und der Denon PMA 1500AE im oberen Frequenzbereich auch recht hell rüberkommt ist es Pflicht probe zu hören. Die leichte Höhenbetonung des Denon vergeht aber nach mehrwöchigem Einspielen!
HighEnderik
Inventar
#25 erstellt: 18. Mai 2006, 15:56
@Andy2


Ich denke nicht das die Canton Abstimmung ein sehr großes Problem ist. Es kommt viel mehr darauf an, wie gut sein Raum gedämpft ist und ob er die Helle abstimmung gefällt. Probehören ist sowieso Pflicht!!!



Henrik
maxx²
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 19. Mai 2006, 14:44
Ein Quantensprung – von der Oberklasse zur Spitzenklasse.

Mein Erfahrungsbericht: DENON PMA 1500 AE

In Kombination mit DENON DCD 1500 AE und CANTON RC-L

Auf der Suche nach einer neuen Anlage stieß ich in einschlägigen Zeitschriften auf die neue DENON 1500 AE Kombi (Amp + SACD Player). Die Berichte über diese Geräte waren durchweg sehr positiv und der Preis passte zu meinem Budget.

Leider war es nicht möglich diese Geräte irgendwo probe zu hören. Ich entschloss, die Teile zu bestellen und suchte nach dem günstigsten Anbieter. 6 Wochen dauerte es bis die Geräte endlich eintrafen. Zwischenzeitlich „beschwerte“ ich mich bei Denon Deutschland über diese lange Lieferzeit. 1 Tag nach meiner email rief mich einer von Denon an und entschuldigte sich dafür.....nicht genügend Personal, man rechnete nicht mit dieser hohen Nachfrage, hiess es. Die Unterhaltung verlief sehr freundlich und ich war als Kunde zumindest mit diesem „Vorab-Service“ und der flotten Reaktion sehr zufrieden.

So, nun zum wichtigsten Teil...dem Höreindruck. Muss noch hinzufügen, das es sich bei allen Teilen (auch Kabel) um Neuteile handelt.

Ich legte eine CD von Dire Straits ein... was sonst ;-) ...und war sehr angetan von dem überragenden Bühnenbild was mir da geboten wurde. Stereoeffekte vom Feinsten....eine nahezu perfekte Kanaltrennung....mit geschlossenen Augen hat man das Gefühl, als würden die Jungs im Wohnzimmer spielen....

Gleichzeitig entdeckte ich feine aber leicht spitze Höhen und starke, fast klirrende Mitten, die ich auch als fast unangenehm empfunden habe. Zudem war dieser Bereich für meinen Geschmack bis dato zu stark im Vordergrund. Alles in allem aber sehr detailreich....dennoch wirkte es klanglich nicht wirklich harmonisch. Man könnte auch sagen, der Klang stellte sich sehr hart, fast steril, dar. Dieser Umstand wurde durch den mangelnden Bass noch verstärkt. Der Bass war m.E. sehr zurück haltend, insbesondere bei geringer Lautstärke – die ich am meisten bevorzuge. Bei höher eingestellter Lautstärke war der Bass jedoch knackig und sehr gut konturiert. Es fehlte aber irgendwie die Wärme im Klang.

Deshalb hatte ich mich eigentlich auch für die RC-L entschieden, die ja laut Angabe bis 18Hz runter spielen sollten. Nachdem ich die Stellung an der Controll-Einheit auf Stufe 2 stellte, ging es einigermaßen mit dem Bass...war für meinen Geschmack aber noch nicht genug. So stellte ich den Bassregler des DENON entsprechend vor (3 Uhr). Das Ergebnis war dann mehr als zufriedenstellend.

Nach einigen Wochen des Hörens konnte ich den Bassregler wieder etwas zurück nehmen (2 Uhr). Die Geräte schienen sich langsam einzuspielen. Auch die anfangs empfundenen starken (fast klirrend wirkenden) Mitten, empfinde ich nunmehr eher als Bereicherung, da diese mittlerweile wesentlich weicher und klarer in den Raum gleiten. Auch die anfangs sehr spitzklingenden Höhen wurden ebenfalls runder und weicher. Das Gesamtbild des Klangs zeigt sich nunmehr wesentlich homogener.

Die Verarbeitung und die Qualität aus dem Hause Denon ist wie immer sehr hochwertig! Auch kann ich nichts negatives über die Fernbedienung sagen, wie einige andere hier. Natürlich wäre eine aus Alu, wie beim PMA 2000, wesentlich hochwertiger und vielleicht im Handling besser....aber nicht wirklich notwendig.

Der SACD Player DCD 15000AE hat leider, bei seinem wirklich tollen Klang, einen „Nachteil“.... er zeigt die unerbittliche Wahrheit bei schlecht aufgenommen CD´s, die mir früher (bei meiner alten Anlage) kaum auffielen. Bei Verwendung einer Super Audio CD gehts klanglich noch mal eine Stufe rauf. Was etwas störend wirkt ist die Tatsache, das SACD`s manuell erfasst werden müssen.... also keine automatische Erkennung. Störende (Lauf-) Geräusche hingegen, wie sie hier im Forum von anderen SACD-Player Besitzern berichtet wurde, kann ich absolut verneinen.

Fazit:
Der DENON 1500AE und der DCD 15000AE ist was für Puristen die den audiophilen Klang suchen und hier den Einstieg finden können. Es gibt vielleicht besseres....aber kaum zu diesem Preis. Für Techno-Fans oder ähnlich ambitionierte Hörer ist dieses Gerät nicht wirklich geeignet. Dafür besitzen diese Geräte zuviel Feingeist. Sehr zufrieden werden diejenigen sein, die (langsame) audiophile Stücke genießen wollen. Das herausragende für mich ist das perfekte Bühnenbild und der Detailreichtum.

Es kommt aber auch sehr viel darauf an, was man seinen Ohren zuvor angetan hat. Bei meiner alten Anlage war die Einstellung, meines damals verwendeten und sich nicht mehr im Einsatz befindlichen EQ`s, auf die meist verwendete V-Stellung, so das eben die Mitten nur gering wahrnehmbar waren.. ich hatte zudem immer einen sehr brummigen Bass, den ich eigentlich als toll empfand. Also, ein Bass der das ganze Haus zum beben und dröhnen brachte.

Jetzt befindet sich der Bass da, wo er sein soll, nämlich hauptsächlich im Raum in den man hört! ;-) Nicht so gewaltig wie früher, dafür aber viel sauberer und konturierter. Zudem musste ich feststellen, das nicht jede CD-Aufnahme wirklich starke Bässe vermitteln kann, weil sie einfach nicht vorhanden sind. Früher habe ich diese „künstlich“ durch entsprechende Einstellungen (Loudness etc.) erzeugt.....die vermittelte Zufriedenheit stellte sich wohl deshalb ein, da ich bis dahin nichts besseres zu hören bekam! ;-)

Diese subjektive Ausführungen beruhen natürlich auf meine persönliche Wahrnehmung und kann bestenfalls als Orientierung und nicht als Empfehlung gelten. Zudem ist ja bekanntlich die Akustik des Raumes sehr ausschlaggebend. Mein Wohnzimmer besitzt eine Größe von ca. 40qm und ist eher spärlich eingerichtet.

Hier noch ein Zitat von Denon bezüglich der Nachfrage der Definition: „Europäische Klangabstimmung“.

Die Definition "Europäische Klangabstimmung" bezieht sich auf die Abstimmung, die von europäischen Ton-Ingenieuren als die beste empfunden wurde. Mehreren Ton Ingenieuren haben sich mehrere Abstimmungen angehört und diese hat sich als die Beste heraus gestellt. (tolle Erklärung, oder?....“rolleyes“)
Andy2
Stammgast
#27 erstellt: 19. Mai 2006, 14:57
@maxx

Sehr schöner Bericht! Deckt sich mit meinen gewonnen Erfahrungenen!

Viel Spass weiterhin mit der Kombi


Gruss
HighEnderik
Inventar
#28 erstellt: 19. Mai 2006, 15:06
Hi!

Kann ich auch nur bestätigen. Und Danke für deinen Sehr umfassenden Berricht.



Gruß Henrik
HighEnderik
Inventar
#29 erstellt: 23. Mai 2006, 17:18
Na leben eure Verstärker noch?


Möchte nicht das dieser Therad einschläft. Stattdessen will ich nen HOT logo am rand sehen^^





Gruß Henrik
Andy2
Stammgast
#30 erstellt: 23. Mai 2006, 18:43
Na sicher, alles im grünen Bereich.

Aber das HOT-Logo wirds wohl nicht werden. Dafür haben zu wenige den PMA 1500AE
Observer01
Inventar
#31 erstellt: 23. Mai 2006, 18:54

-(Delu.XE)- schrieb:
Na leben eure Verstärker noch?


nein, habe meinen erschossen; er hat mir nicht mehr gefallen...

Gruß
Andreas
HighEnderik
Inventar
#32 erstellt: 23. Mai 2006, 21:28

Observer01 schrieb:

-(Delu.XE)- schrieb:
Na leben eure Verstärker noch?


nein, habe meinen erschossen; er hat mir nicht mehr gefallen...

Gruß
Andreas





Coole Aktion! Haste Bilder? Klingt sonst ziemlich unglaubwürdig


Henrik
Observer01
Inventar
#33 erstellt: 24. Mai 2006, 17:24
Gewaltphotos sind hier bestimmt nicht erlaubt. Von daher...

Aber im ernst, habe meinen tatsächlich verkauft weil er mir klanglich nicht mehr gefallen hat.

Gruß
Andreas
HighEnderik
Inventar
#34 erstellt: 18. Jun 2006, 16:47
na some new impressions?



@ Observer01 was hatteste denn sonst noch dran?





Henrik
Wilder_Wein
Inventar
#35 erstellt: 19. Jun 2006, 10:38
Hallo,

so, ich konnte es mir nicht nehmen lassen, den Denon PMA 1500AE mal persönlich zu testen. Getrieben vom Erfahrungsbericht des Denon PMA 700 AE von einem anderen User wurde ich einfach neugierig. Ich schätze mal, dass ich jetzt seit 3 – 4 Jahren dieses Hobby mit viel Leidenschaft betreibe, dabei habe ich viele Fehler gemacht, zudem habe ich einige für mich wichtige Erkenntnisse gesammelt, also sehr viel gelernt.

Warum ich das schreibe? Genau, weil gerade der Denon eine Marke ist, die im Stereobereich immer wieder sehr kritisch beäugt wird. Im Home Cinema Bereich scheint dies anders zu sein, da fehlt es aber auch an Namhafter Konkurrenz im “bezahlbaren“ Bereich.

Ich bezeichne mich als relativ objektiven Zeitgenossen, Markenkult gibt es für mich nicht, was gut ist, ist gut……..egal aus welchem Hause es kommen mag.

Den Verstärker habe ich mir also bei meinem Händler ausgeliehen. Wir haben mittlerweile ein fast freundschaftliches Verhältnis, ich habe schon reichlich gekauft und ihm schon jede Menge Kunden vermittelt, da war es also kein Problem.

So, jetzt zum Denon PMA 1500AE:

Als erstes fiel mir das enorme Gewicht des Denons auf. Im Unterbewusstsein vermittelt einem der Verstärker also im Karton schon eine Gewisse Wertigkeit. Diese wird beim Auspacken zu 100 Prozent bestätigt, eine Anfass- und Verarbeitungsqualität, die auch einigen wesentlich teureren Geräten gut zu Gesicht stehen würde. Zudem sieht er für mich auch noch umwerfen schick aus, er macht einfach mächtig was her. Auch die Fernbedienung des Denon ist gut gelungen, sie ist zwar nur aus Plastik, dies tut der Qualität sowie der Funktionalität allerdings keinen Abbruch. Und es soll Marken geben, die sich ein solchen Feature richtig bezahlen lassen, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln………


Also den Denon angeschlossen, als Lautsprecher kamen ein Paar Dynaudio Focus 220 und als Zuspieler ein Creek Evo CD Player zum Einsatz. Besonderes Augenmerk wollte ich hierbei auf die oft genannten schrillen Höhen sowie den schwammigen und aufgedickten Bass legen.

Tja, da muss ich die Kritiker leider enttäuschen. Er spielte bei mir einwandfrei auf und stand meinem Creek Evo und NAD C 372 in nichts nach. Über NAD, Marantz, Cambridge Audio, AVM, Exposure, Arcam, Accuphase, T+A, Vincent bis hin zu Musical Fidelity hatte ich schon massig Stereoverstärker hier stehen, bzw. besessen. Ganz ehrlich, meine Meinung bezüglich des notwendigen Budgets für einen Stereovollverstärker hat sich mittlerweile ganz schön geändert. Der größte Unterschied liegt meines Erachtens in der Verarbeitung, der Optik und der Bedienbarkeit und der Wertstabilität. Wobei ich hiermit nur anständig aufgebaute Transistoramps meine

Also, der Denon ist für mich eine ganz klare Empfehlung! Keine aufgedickten oder schwammigen Bässe, keine schrillen Höhen, einfach ein guter Klang in einem wunderschönen Gehäuse, Bravo! Und was hinzukommt, man kann die Serie sehr güntig erweitern. Mit dem Denon DCD 700 AE und dem Tuner TU 1500 AE erhält man für 500 Euro (Uvp) einen sehr guten CD Player mit MP3 Funktion sowie einen hervorragenden Tuner mit Fernbedienung.

Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass hier im Forum einige Legenden geschaffen werden. Es ist wohl auch so, dass sich einige hier immer wieder von gewissen Beiträgen verunsichern lassen. Wenn ich lese, dass sich ein anderer User hier im Forum einen Verstärker kauft, mit dem er zunächst total zufrieden und glücklich ist. Dann schickt man ihm ein paar Links mit Beurteilung und Thesen, schon verkauft er das Gerät wieder und hört genau die Dinge, die er in sämtlichen Threads gelesen hat……*Kopfschüttel*

Gruß
Didi
fellnase
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 19. Jun 2006, 11:31
Hallo Didi,

vielen Dank für Deine gute Bschreibung, ich selber denke derzeit auch über den Denon PMA 1500 AE nach und halte als Alternative den Rotel 1062 oder NAD 372 auf meiner Liste. Als Lautsprecher habe ich die B&W DM 604-S3. Hat vielleicht jemand diese Kombi im Einsatz und kann evtl. sagen ob es ein stimmiges System werden könnte ? Würde mich freuen wenn hier jemand ein paar Tips für mich hätte.

Gruß
Fellnase
HighEnderik
Inventar
#37 erstellt: 19. Jun 2006, 17:02
@ Wilder_Wein


Hi erstmal danke für deinen Berricht und meinen vollen Respekt und beneidung zu deinen Lautsprechern. Als ich meinen Denon gekauft hab, hab ich ihn auch mit den 220ern sowie den 140er Focus gehört. eine echt tolle Kombi. Diese Auflösung HAMMER!!!!!!!



Gruß Henrik
klaus_moers
Inventar
#38 erstellt: 19. Jun 2006, 21:15
Hallo Didi,

ich fand Deinen Bericht klasse. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Denon gut zur Focus passt. Nur sollte man nicht über andere Eindrücke so kopfschüttelnd schreiben. Erstens hört jeder anders, und andererseits sind Raumakustik und Lautsprechereinsatz oft unterschiedlich.

Grundsätzlich habe ich auch immer grösste Skepsis, wenn Geräte (insbesondere Verstärker oder auch CD-Player) pauschal und dann noch überzogen kritisiert werden.

Ich glaube auch, dass die Unterschiede bei Verstärkern ab einer gewissen Preisklasse normalerweise nicht so gross sind.

Aber Verstärker können sich im Zusammenspiel mit Lautsprechern unterscheiden und den Klangcharakter der Box verstärken oder abschwächen. Bei dem von Dir genannten Beispiel (beiden Komponenten werden unterschiedliche Charakteren nachgesagt...) ist Dein Höreindruck gut nachvollziehbar.

Wilder_Wein
Inventar
#39 erstellt: 20. Jun 2006, 00:41

klaus_moers schrieb:
Nur sollte man nicht über andere Eindrücke so kopfschüttelnd schreiben. Erstens hört jeder anders, und andererseits sind Raumakustik und Lautsprechereinsatz oft unterschiedlich.



Hallo Klaus,

so sollte es nicht rüberkommen.

Wenn jemand am Denon keinen gefallen gefunden hat, dann finde ich dies durchaus legitim. Auch ich habe schon Produkte getestet, die mir überhaupt nicht zugesagt haben, ander Forumskollegen nennen diese aber ihr Eigen, sind sehr glücklich und zudem sehr stolz auf ihre neuen Erungenschaften.

Wenn ich dann Kritik äußere, dann ist diese immer sachlich und ich bringe den Besitzern den nötigen Respekt entgegen. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden und hierbei geht es nicht immer nur um den Klang, im Unterbewußtsein werden die Entscheidungen von sehr vielen Faktoren beeinflusst.

Ich lese hier sehr viel im Forum, muss aber leider immer häufiger feststellen, dass sich die Mentalität im Gegensatz zu früher doch ein wenig verändert hat. Viele geben einfach nur das wieder, was sie in einem anderen Thread aufgeschnappt haben, ohne, dass sie das Produkt jemals in irgendeiner Art und Weise gehört, bzw. getestet haben.

Weiterhin finde ich es sehr traurig, wenn jemand voller Freude von seinen neuen Erungenschaften berichtet und dann von anderen förmlich nieder gemacht wird.....hier fällt mir wieder nur das Wort Respekt ein. Naja, ich möchte jetzt gar nicht näher darauf eingehen, aber wenn ich nur an einen Kollegen hier im Forum denke, da muss ich wirklich mit dem Kopf schütteln. Mittlerweile scheint man nicht mehr zu hören, sondern nur noch mit dem Messgerät durch die gegend zu laufen........aber das ist ein anderes Thema.

Jetzt zu Deiner Person

Ich habe Deinen Bericht bezüglich Deiner Kaufentscheidung natürlich ausführlich studiert. Als alter NAD Fan kann ich dir zu Deiner Entscheidung natürlich nur gratulieren.

Der C 372 gehört in meinen Augen mit zum Besten, was man für sein sauerverdientes Geld erwerben kann. Nicht umsonst habe ich lange Zeit selbst mit NAD gehört.

Also, das sollte keine Kritik an Deiner Person sein.....

Gruß
Didi
klaus_moers
Inventar
#40 erstellt: 20. Jun 2006, 09:41
Hallo Didi,

ich habe das auch nicht als persönliche Kritik aufgefasst. Vielleicht habe ich nur den Wunsch gehabt, etwas zu relativieren.
Ansonsten 100%-ige Zustimmung zu dem, was Du sagst.

Und danke für Dein Kompliment. Ich habe auch lange gebraucht, um für mich die richtige Entscheidung zu treffen. Und es gibt immer mehrere richtige Entscheidungen. Aufgrund meines Verstärkerproblems war ich schon sehr kritisch.

Jetzt passt klanglich einfach alles. Darüber bin ich sehr froh. Auch der Mulitplayer ist der Hammer.
maaas
Neuling
#41 erstellt: 26. Jun 2006, 14:54
So, jetzt geb ich meinen Senf hier auch mal bei.

Den Denon PMA-1500AE hab ich mir vorvergangene Woche als Ersatz für einen alten Denon gekauft. Betrieben wird daran ein uraltes, gehegt und gepflegtes Pärchen KEF Calinda.

Nach 1,5 Wochen täglichem Betrieb an den unterschiedlichsten Quellen kann ich dem 1500AE zwischenzeitlich eine außergewöhnliche, ja herausragende Räumlichkeit, ein für mich unglaubliches Auflösungsvermögen, einen sehr ausgewogenen Frequenzverlauf und die hier schon mehrfach genannte exzellente Verarbeitung bestätigen. Die Bühne ist riesig! Immer wieder muß ich meine Augen öffnen, um zu prüfen, ob ich auch da sitzte, wo ich mich vor Minuten noch befand.

In den 1,5 Wochen hab ich so ziemlich alles in meiner Sammlung quergehört und durchweg eine unbeschreibliche räumliche Auflösung, warme, druckvolle und mithin nur noch spür- aber nicht mehr hörbare Bässe, feinste Höhen und eine angenehme, präzise Mittenwiedergabe festgestellt. Besonders gefällt mir dabei die ungeheuer präzise, naturgetreue - eben NICHT schönspielende - Reproduktion. Diesen Umstand mag ein anderer als nüchtern empfinden, für mich war es Bedingung.

Auch ich habe festgestellt, daß der Denon Zeit braucht. Die Hochtonwiedergabe hat sich nach den ersten 50h merklich entwickelt, wirkt mittlerweile noch ausgewogener; der Bass- und besonders der Tiefbassbereich hat sich erweitert und wirkt keineswegs unterbetont.

Ich fand in meiner Sammlung kaum einen Titel, bei dem ich nicht eine kleine oder größere Gänsehaut wegen der Neuentdeckung zahlreicher Details verspüren konnte.

Fazit: Ein für gerademal EUR 700,-- ausgezeichneter Vollverstärker mit sehr wertiger Verarbeitung und herrlicher Lebendigkeit. Wohlgemerkt wenn auch erst nach einer gewissen Einspielphase. Kurzum: Das Ding bleibt da!

Gruß
Marcus
HighEnderik
Inventar
#42 erstellt: 26. Jun 2006, 15:17
@ maaas

Vielen Dank für deine Endrücke und Herzlich Willkommen im Forum! Was betreibst dud enn noch für Komponenten?




Henrik


[Beitrag von HighEnderik am 26. Jun 2006, 15:19 bearbeitet]
Observer01
Inventar
#43 erstellt: 26. Jun 2006, 21:17
Hallo,

ich finde es immer wieder interessant zu lesen, daß der Denon eine sehr lange "Einspielzeit" hat.
Wie ist sowas möglich? Im Inneren gibt es doch keine mechanischen Teile, die sich erstmal einspielen müssen.
Oder ist es eher das "Einspielen" der Ohren?

Gruß
Andreas


[Beitrag von Observer01 am 26. Jun 2006, 22:04 bearbeitet]
klaus_moers
Inventar
#44 erstellt: 26. Jun 2006, 22:00
Einspielzeit???

Dann wird der Hochton ausgewogener???

Das kann ich nicht nachvollziehen, höchstens - das Ohr wird angepasst

maaas
Neuling
#45 erstellt: 27. Jun 2006, 12:30
Jaja, lästert ihr nur.

Meine Ohren spiel ich jetzt schon seit 40 Jahren ein. Also den Unterschied sollte ich dann ja auch sonst gemerkt haben. Nönö, die Lauscher sind schon i.O..

Woran dieser Einspiel-Effekt liegt kann ich nicht beurteilen. Da kann der Hersteller ggf. qualifiziert Auskunft erteilen.

Es ist auffällig wie sich der Denon klanglich verändert hat. Anfangs waren die Höhen spitz bis unangenehm, der Tieftonbereich war stark unterrepräsentiert. Der erste Tag mit dem Denon war eine herbe Enttäuschung.

Erst gestern abend hatte ich wieder Freunde zu Besuch, die den Denon am ersten Tag gehört hatten. Ergo: Andere Ohren, gleiches Fazit.

Aber derlei Fragen stellen sich immer wieder. Auch ist die sog. "europäische Abstimmung" ist mir ein kleines Rätsel, wo die modernen Amps doch praktisch alle so linear arbeiten.

So, jetzt spiel ich meine Ohren weiter ein...
HighEnderik
Inventar
#46 erstellt: 27. Jun 2006, 13:53
Ja so ist das mit dem "Einspiel" Phänomen!




Henrik
Observer01
Inventar
#47 erstellt: 27. Jun 2006, 20:35

maaas schrieb:
Jaja, lästert ihr nur.

Meine Ohren spiel ich jetzt schon seit 40 Jahren ein. Also den Unterschied sollte ich dann ja auch sonst gemerkt haben. Nönö, die Lauscher sind schon i.O..

Woran dieser Einspiel-Effekt liegt kann ich nicht beurteilen. Da kann der Hersteller ggf. qualifiziert Auskunft erteilen.

Es ist auffällig wie sich der Denon klanglich verändert hat. Anfangs waren die Höhen spitz bis unangenehm, der Tieftonbereich war stark unterrepräsentiert. Der erste Tag mit dem Denon war eine herbe Enttäuschung.

Erst gestern abend hatte ich wieder Freunde zu Besuch, die den Denon am ersten Tag gehört hatten. Ergo: Andere Ohren, gleiches Fazit.

Aber derlei Fragen stellen sich immer wieder. Auch ist die sog. "europäische Abstimmung" ist mir ein kleines Rätsel, wo die modernen Amps doch praktisch alle so linear arbeiten.

So, jetzt spiel ich meine Ohren weiter ein...


Hallo,

Bei mir ging dieses schrille nie weg, auch nach drei Monaten nicht. Deshalb habe ich ihn verkauft. Am schlimmsten war es über Kopfhörer.
Ich weiß nicht, ob es da überhaupt etwas zum einspielen gibt. Bei meinem NAD zB. war es ganz anders. Angeschlossen und es passte. Da hat sich auch nichts dran geändert. Der Klang ist sozusagen wie am ersten Tag.
Für mich war der Denon klanglich eine große Enttäuschung und eine bittere Pille. Trotz sehr guter Verarbeitung; und ich glaube da liegt das Problem bei dem Denon. Es machte mir einfach Spass ihn anzufassen und ständig zu befummeln und deswegen habe ich mir eingeredet, daß so ein klasse gebauter Amp gut klingen muß! Nur leider tat er es nicht.

Gruß
Andreas
HighEnderik
Inventar
#48 erstellt: 27. Jun 2006, 21:20
@ Observer 01 man kann diesen langanhaltenden prozess auch geschmack oder das Ohr paasst sich an nennen



Henrik
Observer01
Inventar
#49 erstellt: 27. Jun 2006, 21:34
Hallo,

natürlich ist das Geschmacksache, was denn sonst? Darum dreht sich doch alles bei Hifi, um denn gaaanz persönlichen eigenen Geschmack. .
Nur wird das häufig schnell vergessen und es werden gerne andere, seltsame Effekte am Gerät zur Verantwortung gezogen.
Aber an den eigenen Ohren oder gar "Geschmack" kann das nicht liegen. Die sind ja perfekt linear.

Gruß
Andreas

Und er ist doch schrill...

Gruß
HighEnderik
Inventar
#50 erstellt: 27. Jun 2006, 22:10
Hatte beim kauf darmals auch erst mit nem NAD gemunkelt. hab den c-320bee, c-352 und c-372 gehört. Hut ab! Hammer teile




Henrik


[Beitrag von HighEnderik am 28. Jun 2006, 00:40 bearbeitet]
Wilder_Wein
Inventar
#51 erstellt: 27. Jun 2006, 22:32

-(Delu.XE)- schrieb:
Hatte beim kauf darmals auch erst mit nem NAD gemunkelt. hab den 230bee, 352 und 272 gehört. Hut ab! Hammer teile




Henrik :prost


Hallo,

da muss ich leider 2 Punkte abziehen........

dat Dingen heißt C 320BEE

Und der andere C 372

Gruß
Didi


[Beitrag von Wilder_Wein am 27. Jun 2006, 22:33 bearbeitet]
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