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Verstärker aus Zweiter Hand - Mein Hörvergleich

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Autor
Beitrag
CarstenO
Inventar
#151 erstellt: 31. Dez 2009, 12:25
Hallo Smoke Screen,

ein Abgleich via Trimmpotis (hier bitte keine weitere Vertiefung) setzt einen gewissen technischen Sachverstand, sowie ein Mindestmaß an Equipment voraus. Nur mit HiFi-Begeisterung, losem Geldbeutel und einem 5,99 EUR-Multimeter kommt man da nicht weit.

Die Reinigung von Potis hat mich aber vielfach schon weiter gebracht. Beim kurz zuvor besprochenen Yamaha AX 870 ist der Wechsel des Umschalters erforderlich, der über mein Knowhow hinaus reicht.

Dieser Thread soll zunächst auch absoluten Anfängern mit kleinstem Budget dabei helfen, ggf. mit einem riskanten Trödelmarktkauf gut Musik hören zu können. Die hier vorgestellten Geräte liegen zumeist im Preisbereich bis 30,00 EUR, wenn sie nicht gerade aus Ebay stammen.

Guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht

Carsten
CarstenO
Inventar
#152 erstellt: 04. Jan 2010, 18:51
Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr seid gut ins Jahr 2010 gerutscht und habt Euch viele HiFi-Käufe vorgenommen. Falls Euch hierbei ein Yamaha AX-870 (1000 DM) und ein Kenwood KA-1010 (350 DM) über den Weg laufen und Ihr Euch entscheiden müsstet, wird´s nicht schwierig: Leistung oder Ausdrucksstärke. Yamaha oder Kenwood.

Das ist eine sehr oberflächliche Darstellung meines diesmal mit Pegelausgleich durchgeführten Vergleichs zwischen den beiden Verstärkern. Über den kleinen Kenwood hatten Soloinstrumente und -stimmen mehr Kontour, räumlich wirkte alles etwas differenzierter als über den Yamaha. Beide Verstärker kamen an der Dynaudio Focus 140 bestens zurecht, was den Leistungsbedarf der Boxen anging. Mehr Details gab es über den Kenwood, mehr schiere "Gewalt" bei Schlagzeugsoli über den Yamaha. Für die Position des Kenwood innerhalb meines Rankings ergab sich keine Änderung. Ob es anderen genauso ginge, hängt sicher auch vom Leistungsbedarf der Boxen ab.

Platz 1: Kenwood KA-1010
Platz 2: Yamaha AX-870
Platz 3: Dual CR 900 RC
Platz 4: Denon DRA-545 RD

Und weit abgeschlagen auf

Platz 5: Kenwood RS-G 7.

Beim Kauf eines Yamaha AX-870 sollte aber nicht übersehen werden, dass dieser mit einer guten Phonostufe, Fernbedienung, regelbarer Loudness und soliden Schraubklemmen ausgestattet ist.

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#153 erstellt: 25. Jan 2010, 13:10
Hallo zusammen,

in diesem Thread geht es bald weiter. Ihr habt nun gemerkt, dass bei mir anerkannte Verstärkerboliden nicht dank Vorschusslorbeeren an meinen Favoriten vorbei marschieren. Vielmehr müssen Sie sich in meinem Höralltag mit meinen Ansprüchen behaupten. Das Gleiche gilt für die beiden Kandidaten, über die ich als Nächstes berichten werde:

Sony TA-F 120



JVC A-K 300



Der Dual CR 900 RC ist nicht mehr mit im Rennen, so dass als Vergleichsgeräte - neben Creek 5350 SE und Cambridge Azur 540 A V2 - ein Yamaha AX 870 und ein Kenwood KA 1010 verwendet werden.

Gruß, Carsten
-keinplan-
Neuling
#154 erstellt: 27. Jan 2010, 22:12
hallo zusammen,

habe vor ein paar tagen ein paar geräte geschenkt bekommen und wollte mich mal erkundigen ob sie qualitativ etwas sind und wie ich sie ergänzen könnte. Sehen quasi unbenutzt aus und laufen einwandfrei.

Boxen: Pioneer CS-980
CD-Player: Sony CDP-X202ES
Plattenspieler: Sony PS-LX431
Verstärker: Grundig V35

würde gerne den verstärker austauschen.
könnte mir jemand einen passenden empfehlen? er sollte möglichst aus der selben serie wie der cd-player sein, da die ja alle anders aussehen. und was würde technisch am besten zu boxen und cd-player passen, um das optimum rauszuholen? konnte mir im internet noch keinen überblick über sonyverstärker verschaffen, so viele unterschiedliche modelle wie es da gibt .

vielen dank im voraus!
CarstenO
Inventar
#155 erstellt: 27. Jan 2010, 22:15
Nimmst Du dazu bitte die Kaufberatung? Danke.
CarstenO
Inventar
#156 erstellt: 28. Jan 2010, 21:34
Hallo zusammen,

bevor ich wieder Gefahr laufe, nur Sensationelles zu berichten, zeige ich Euch einige Photos vom JVC A-K 300, der in gutem Zustand bei mir angekommen ist.







Dieser Verstärker ist bestimmt nicht sensationell, sondern eher ein zuverlässiges Alltagsgerät. Zu seinem Klang später mehr.

Derzeit spielt sich der Sony TA-F 120 warm. Bis zu einem Urteil über seinen Klang muss ich mich noch mit der Impedanzwahl beschäftigen.

Carsten
CarstenO
Inventar
#157 erstellt: 28. Jan 2010, 22:29
Hallo,

die erste Vergleichspaarung lautete Yamaha AX-870 gegen Sony TA-F 120. Was mit Blick auf´s Preisschild (1000 vs. 300 DM) erst einmal ohne Musik zu hören wie ein Sieg für den Yamaha aussieht, geht so eindeutig nicht aus.

Der Yamaha bildete die Raumgröße schöner ab. Ein Lieblingstitel von mir, "Air" von Ferenc Snetberger, zeigt einen recht großen, aber im Verhältnis nicht zu großen Raum. 3/4 links die Gitarre, breit dahinter ein sehr filigran mit Besen bespieltes Schlagzeug und 3/4 rechts der gezupfte Kontrabass. Beim Sony wirkte der Nachhall kürzer, aber nicht so schlimm wie bei anderen hier besprochenen Verstärkern. Es spielt alles näher am Bühnenrand, als bei den besseren Verstärkern in meinem Bestand.

Aber das Solo des Kontrabasses: Man schaut dem Menschen auf die Finger, das Instrument wirkt größer als mit dem Yamaha, ohne aufgebläht zu wirken. Ein Patt zwischen den beiden Geräten. Es bleibt beim Patt, wenn ich den etwas harten Präsenzbereich des AX-870 dem minimal stumpfen Brillianzbereich des TA-F 120 gegenüber stelle.

Für die Schnellleser: Yamaha analytischer, Sony wärmer.

Sony TA-F 120 gegen Kenwood KA-1010. 300 gegen 350 DM. Teurer ist hier besser. Gründe:

Der Kenwood bildet die Bühnentiefe besser ab, spielt brillianter, lässt Gitarrensaiten und Nachhall besser ausklingen. Mehr Details. Dass es doch nur 3:2 für den Kenwood ggü. dem Sony ausgeht liegt daran, dass das Kontrabasssolo eine "passendere" Illusion von der Größe des Instrumentes vermittelt und ihm etwas mehr Ausdruck verleiht.

Für Schnellleser: Kenwood siegt.

Den Vergleich habe ich an Dynaudio Focus 140 durchgeführt. Player: Creek Evo.

Das Ranking:

Platz 1: Kenwood KA-1010
Platz 2: Sony TA-F 120, Yamaha AX-870
Platz 3: Denon DRA-545 RD
Platz 4: Kenwood RS-G 7

Der JVC A-K 300 machte beim ersten Reinhören einen etwas lustlosen Eindruck. Mal sehen, was er so kann ...

Gruß, Carsten
Touringini
Inventar
#158 erstellt: 29. Jan 2010, 16:52
Hallo Carsten,

wieder mal klasse und nachvollziehbar geschrieben!

Einen Sony mit Hybrid-Transen hatte ich ja mal gegen NAD 3020 (Softclipping aus!) antreten lassen. Du kennst meinen Bericht, ich hatte auf serienmäßig eingebaute Loudness beim Sony getippt.

Zitat: "Der SONY mit Instrumental CD: Stanley Jordan, Blue Note, Track 5

Keine richtige Bühne, fitzelig, patscht etwas, leicht gepresst, High Hats sehr kurz aber insgesamt im TM sehr zackig, gute Kontrolle im Oberbass, schnarrt sogar angenehm weil leichte Loundness eingebaut scheint (bei linear)!"


Interessanter Weise hat bei Deinem Sony der Kontrabass auch schön geschnarrt......

Jetzt freue ich mich auf den Bericht zum JVC.

Grüße,
Dieter
CarstenO
Inventar
#159 erstellt: 29. Jan 2010, 20:42
Hallo Dieter,

Du bist ja mittlerweile mein treuester Leser!

Mit dem JVC A-K 300 werde ich mich morgen beschäftigen. Hier erst einmal Bilder vom Sony TA-F 120.



Der Lautstärkeregler besteht aus massivem Aluminium.





Gruß, Carsten
zetlok
Ist häufiger hier
#160 erstellt: 29. Jan 2010, 21:00
Hi Carsten,

du machst es dir nicht gerade leicht, schön zu lesen mit welcher Leidenschaft du dich in die Hörvergleiche reinhängst, Respekt

Bist du Sammler der Gerätschaften oder verkaufst du die ganzen Sachen nach den Tests wieder ?

Also mir macht es Spaß mitzulesen, da ergibt sich demnächst bestimmt noch mal die ein oder andere Frage.



Gruß Thomas


[Beitrag von zetlok am 29. Jan 2010, 21:01 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#161 erstellt: 29. Jan 2010, 21:29

zetlok schrieb:
Hi Carsten,

du machst es dir nicht gerade leicht, schön zu lesen mit welcher Leidenschaft du dich in die Hörvergleiche reinhängst, Respekt


Hallo Thomas,

vielen Dank für´s Lob.


zetlok schrieb:
Bist du Sammler der Gerätschaften oder verkaufst du die ganzen Sachen nach den Tests wieder?


Nee, Sammler bin ich nicht. Ein kleiner Teil bleibt nur hier. Mein aktueller Bestand ist im Profil zu sehen.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 30. Jan 2010, 08:30 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#162 erstellt: 30. Jan 2010, 17:03

Touringini schrieb:
Jetzt freue ich mich auf den Bericht zum JVC.


Tja, Dieter, das wird nichts. Der JVC A-K 300 läuft auf dem rechten Kanal leiser und fällt somit heraus. Schließlich habe ich mir vorgenommen, bis auf Reinigungsarbeiten nichts am Gerät zu machen. Das Gerät wurde als "voll funktionsfähig" verkauft. Return to sender ...

Und morgen ist ja wieder einer meiner Lieblingströdelmärkte.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 30. Jan 2010, 19:38 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#163 erstellt: 30. Jan 2010, 19:37
So mächtig der Sony TA-F 120 von außen auch wirkt, innen herrscht gähnende Leere:







P.W.K._Fan
Inventar
#164 erstellt: 30. Jan 2010, 20:07
für eine diskret aufgebaute Endstufe ist da drin wirklich wenig los.

Auch das Netzteil wirkt nicht besonders Vertrauens erweckend,im großen und ganzen wirkt das für mich ein bisschen nach einer Mogelpackung

Gruß
Robert
CarstenO
Inventar
#165 erstellt: 30. Jan 2010, 20:21

P.W.K._Fan schrieb:
im großen und ganzen wirkt das für mich ein bisschen nach einer Mogelpackung


Robert, was meinst Du mit Mogelpackung? Der Aufbau an sich oder das Verhältnis aus Hülle und Inhalt?
P.W.K._Fan
Inventar
#166 erstellt: 30. Jan 2010, 20:35
Eigendlich meine ich den Aufbau an sich. Ich finde das Netzteil zu klein dimensioniert, Auch der Kühlkörper hat etwas wenig Oberfläche.

Nagut man darf nicht vergessen das es sich hierbei um einen Einstiegsverstärker handelt. Da darf man nicht all zu viel erwarten, aber irgendwie werde ich mit dessen innenleben nicht so wirklich warm

Gruß
Robert
CarstenO
Inventar
#167 erstellt: 30. Jan 2010, 20:55

P.W.K._Fan schrieb:
Eigendlich meine ich den Aufbau an sich. Ich finde das Netzteil zu klein dimensioniert, Auch der Kühlkörper hat etwas wenig Oberfläche.

Nagut man darf nicht vergessen das es sich hierbei um einen Einstiegsverstärker handelt. Da darf man nicht all zu viel erwarten, aber irgendwie werde ich mit dessen innenleben nicht so wirklich warm

Gruß
Robert


Du hast ja im Laufe des Threads festgestellt, dass ich mich den Verstärkern mit der rein klanglichen Betrachtung nähere. Mit dem Kenwood KA-1010 hätte ich ebenso wenig wie mit dem Dual CV 6020 eine klangliche Perle erwartet. Keiner war aufwändiger gemacht als der Sony.


[Beitrag von CarstenO am 30. Jan 2010, 21:01 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#168 erstellt: 31. Jan 2010, 13:20
Guten Morgen zusammen,

seit langem glaube ich die Marantz-Fans stöhnen zu hören:

"Dual, Technics, Yamaha, Sony, Onkyo, Sansui, Denon, Schneider, TEC, Tristar und anderes wurde hier besprochen. Und wann kommt was von einem der traditionsreichsten Hersteller des Verstärkerbaus, von Marantz?"

Liebe Marantz-Fans, es dauert nicht mehr lange, dann zeige ich Euch einen bekannten 600-Mark-Audiophilenschreck aus der "Marantz-bei-Philips"-Ära.

Habt Geduld,

Carsten
zetlok
Ist häufiger hier
#169 erstellt: 31. Jan 2010, 19:07
Hallo Carsten,

na da bin ich aber gespannt

Ich schmunzele gerade mal in mich hinein, weil ich gleichzeitig den Endlos-Thread über Verstärkerklang mitverfolge

Für manche gbts ja keinen Klangunterschied(zwischen Transistoren-Amps), weil er sich messtechnisch nicht erfassen läßt.

Für mich schon, da hört sich jeder Amp unterschiedlich an, will da gar nicht groß von besser oder schlechter reden, oft ist es ein anderes Klangbild, welches sich offenbart.

Deswegen bin ich auch auf Röhre umgestiegen, meine Ohren erleben jetzt eine weitaus größere Musikalität und die vielbeschriebene Wärme hört man natürlich.
Andere dagegen hören lieber analytische Klänge, je nach Geschmack eben, deswegen verstehe ich überhaupt nicht, wie man sich so bedingungslos desn Meßgeräten unterwirft.

Gerade aus diesem Grund finde ich deine Testbeschreibungen einfach super

Gruß Thomas
CarstenO
Inventar
#170 erstellt: 31. Jan 2010, 19:24

zetlok schrieb:
Für manche gbts ja keinen Klangunterschied(zwischen Transistoren-Amps), weil er sich messtechnisch nicht erfassen läßt.


Hallo Thomas,

ich kann mir vorstellen, dass es unter ungünstigen Bedingungen nicht leicht fällt, feinste Unterschiede zu hören. Hier in meinem Thread geht es ja um meinen Eindruck, den ich in meiner Umgebung (Absorber, Aufstellung, Zuspieler, Vergleichsgeräte usw.) gewinnen konnte.

Sicherlich sind die verwendeten, sich oft wiederholenden Musikbeispiele auch nicht jedermanns Geschmack. Was "Verstärkerklang" angeht, kann ich nicht einmal sagen, welchen "Geschmack" ich da habe. Also, meine "Ergebnisse" immer nur als Anregung für eigene Hörproben sehen.


zetlok schrieb:
Gerade aus diesem Grund finde ich deine Testbeschreibungen einfach super

Gruß Thomas


Ja, Thomas, noch einmal vielen Dank. Auf den Marantz, es wird ein PM-35 Mk II aus dem Jahr 1991 sein, bin ich auch schon sehr gespannt.



Einen PM-25 kenne ich bereits. Mein Kenwood KA-1010 könnte es schwer haben...

Gruß, Carsten
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#171 erstellt: 31. Jan 2010, 21:24

zetlok schrieb:
Hallo Carsten,

na da bin ich aber gespannt

Ich schmunzele gerade mal in mich hinein, weil ich gleichzeitig den Endlos-Thread über Verstärkerklang mitverfolge

Für manche gbts ja keinen Klangunterschied(zwischen Transistoren-Amps), weil er sich messtechnisch nicht erfassen läßt.

Für mich schon, da hört sich jeder Amp unterschiedlich an, will da gar nicht groß von besser oder schlechter reden, oft ist es ein anderes Klangbild, welches sich offenbart.

Deswegen bin ich auch auf Röhre umgestiegen, meine Ohren erleben jetzt eine weitaus größere Musikalität und die vielbeschriebene Wärme hört man natürlich.
Andere dagegen hören lieber analytische Klänge, je nach Geschmack eben, deswegen verstehe ich überhaupt nicht, wie man sich so bedingungslos desn Meßgeräten unterwirft.

Gerade aus diesem Grund finde ich deine Testbeschreibungen einfach super

Gruß Thomas


für mich hört sich ein transistor-amp nur unterschiedlich, wenn man drauf klopft. erst die kombi aus amp und ls kann den unterschiedlichen klang ergeben.

carsten: weiter so, liest sich sehr interessant ! ebenso dein ls-thread
CarstenO
Inventar
#172 erstellt: 05. Feb 2010, 21:02
Hallo zusammen,

hin zum Marantz PM-35 Mk II. Sein Vorgänger ohne „Mk II“ wurde in der Audio und in der STEREO 1987 getestet und kostete rund 550 DM. Die Besonderheit dieses eher im preislichen Einstiegsbereich zu findenden Gerätes ist sicherlich die Phonostufe, die noch besondere Erwähnung finden wird.

In meiner ersten Betrachtung widme ich mich dem Aufbau des Gerätes und zeige Euch unkommentiert ein paar Bilder:







Na, ganz ohne Kommentar geht´s leider nicht: Die Frontblende ist aus PLASTIK.

Das gab´s beim Pioneer A-443 oder Onkyo A-8630 nicht. Was diese Geräte gemeinsam haben? Einen Phono-MC-Eingang!

Und der erste Klangeindruck? Nun, keine Lethargie, keine unendliche Wärme, keine Entspannung, sondern pure Energie! Die CD der Studiosession von Brian Culbertsson wird schön knackig wiedergegeben.

Zugespielt von einem Creek Evo CDP höre ich an den Dynaudio Focus 140, für die der Marantz PM-35 Mk II genug Leistung bereit hält.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 05. Feb 2010, 22:26 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#173 erstellt: 05. Feb 2010, 23:40
Weiter geht´s.

Nach etwa einer Stunde Abwesenheit - die Anlage aus Creek Evo CDP, Marantz PM-35 Mk II und Dynaudio Focus 140 dudelte weiter - konnte ich mir dann schon einen Eindruck bilden.

Musiktitel:

Ferenc Snetberger "Air"
Farnbach & Spieß "Echoes"
Nils Lofgren "Keith Don´t Go"
Julia Hülsmann Trio "Kiss From A Rose"
Pee Wee Ellis "Yellin´ Blue"
Oz Noy "Chillin" (ist das außer auf dem B&O-Sampler sonst wo drauf?)

Der Marantz war dem Kenwood hinsichtlich der gebotenen Details und der abgebildeten Raumgröße sehr ähnlich. Der Kenwood zeigt aber eine leichte Vorliebe für Klangdetails aus den oberen Tonlagen, die er mit etwas mehr Härte durch zu setzen versuchte. An der Focus 140 kein Problem, aber an Mordaunt Short Avant 902i und Quadral Platinum S?

Der Kontrabaß aus "Air" von Ferenc Snetberger, der mir über den Sony TA-F 120 so gut gefiel, klang über den Marantz etwas schlanker und zeigte sich zwar nicht so warm, aber etwas weicher. Insgesamt blieb es stimmig in Bezug auf die räumliche Staffelung.

Die räumliche Staffelung und "die Länge des Atems" sind beim Sony ein für mich ausschlaggebender Nachteil

In Sachen Tiefbass (Oz Noy) schlug der Marantz PM-35 Mk II den Yamaha AX-870, den Sony TA-F 120 und auch den Kenwood KA-1010. In Summe zog der PM-35 Mk II an allen vorbei und legt sich - zumindest an den Dynaudio Focus 140 - mit dem Cambridge Audio Azur 540 A V2 an. Aber, ruhig Blut, hier erst ein Ranking, bei dem sich noch mehr getan hat:

Platz 1: Marantz PM-35 Mk II
Platz 2: Kenwood KA-1010
Platz 3, und das kann ich jetzt besser differenzieren: Yamaha AX-870
Platz 4: nicht mehr Sony TA-F 120, sondern Denon DRA-545 RD!
Platz 5: Sony TA-F 120
Platz 6: Kenwood RS-G 7

Was hat sich getan? Die herausragende Qualität des Marantz PM-35 Mk II sorgte dafür, dass mit dem Cambridge Azur 540 A V2 ein weiteres Gerät dazu kommen musste. Dadurch traten einige meiner Vergleichskriterien (weitere Musikbeispiele) anders dargestellt in Erscheinung. Der Denon verdrängte den Sony deshalb, weil dieser bei dynamikreichen Titeln den Tiefbassbereich "umschiffte". Auch zeigte der Denon den feineren Hochtonbereich. In der Onlineauktion wird der Denon DRA-545 RD auch zum Dreifachen des Preises vom Sony TA-F 120 gehandelt.

Die Plätze 3, 4 und 5 liegen viel näher beieinander, als Platz 5 und 6.

Wie geht der "Kampf" zwischen Marantz PM-35 Mk II und Cambridge Audio Azur 540 A V2 aus? Wird dem Azur 540 seine Zurückhaltung im Präsenzbereich zum Verhängnis? Was kann der PM-35 Mk II an anderen Boxen?

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 05. Feb 2010, 23:40 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#174 erstellt: 06. Feb 2010, 09:32
Guten Morgen zusammen,

ich habe noch sehr viel Musik gehört. An der Dynaudio Focus 140 (1700 EUR) ist der Marantz PM-35 Mk II im Vergleich zum Cambridge Azur 540 der bessere Verstärker. Punkt.

Der nächste Versuch galt der Hörprobe an der von mir sehr geschätzten Mordaunt Short Avant 902i (Auslaufmodell, ab 89 EUR/Stück), die m.E. eine Idealkombination mit dem Cambridge Audio Azur 540 A V2 (478,00 EUR, als Auslaufmodell 399,00 EUR) darstellt. Daran zog der Marantz PM-35 Mk II ggü. dem Cambridge den Kürzeren. Scheinbar braucht die Avant 902i die füllige Abstimmung des Azur 540, um nicht "zu klein" zu klingen. Speziell Lofgren´s "Keith Don´t Go" wirkte auf mich etwas zu filigran, wenn der Marantz PM-35 Mk II die musikalischen Wechselspannungen (gleicher Pegel wie Azur 540) an die Mordaunt Short Avant 902i reichte.

Weiter geht´s mit den ebenfalls Metallmembran-bestückten Quadral Platinum S (500 EUR).

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#175 erstellt: 06. Feb 2010, 09:57
Und auch an der Quadral Platinum S zeigt sich der Marantz PM-35 Mk II als Siegertyp. Diese völlig schnörkellos neutral klingende Box aus Hannover hat mich seinerzeit überhaupt erst auf die Idee gebracht, dass die Abstimmung des Cambridge Azur 540 A V2 etwas - ich drücke es diplomatisch aus - "speziell" sein könnte.

Wie unterscheidet sich die Quadral Platinum S von der Dynaudio Focus 140?

Beide sind etwa gleich groß und sich auch hinsichtlich Membranfläche ähnlich. Während die Dynaudio bei aller Neutralität etwas Wärme (ohne Transparenzverlust) ins Spiel bringt, klingt die Quadral etwas schlanker. In Sachen Detailreichtum bietet die Dynaudio etwas mehr, aber beide Modelle bleiben im positiven Sinn entspannt.

Qualitativ sehe ich die Quadral näher an der Dynaudio als an der Mordaunt Short.

Dort, wo die Quadral mir den minimalen Eindruck von Oberflächlichkeit bei der Detailwiedergabe vermittelt, zeigt der Cambridge wieder seine Schwäche im Präsenzbereich. Der Marantz nicht. Besonders deutlich wird dies beim Titel "Echoes" von Farnbach & Spieß. Auch Herr Lofgren spielt seinen Song wieder in richtiger Größe.

Ich könnte jetzt noch die Heco HS 200 oder die modifizierte Eltax SystemQ 100 oder die JBL Control 1G Universe oder die Quadral Maxi 400 oder die Dynaudio Audience 42 oder auch die Castle Richmond dranhängen (habe ich z.T. sogar getan) und berichten. Es bleibt bei folgendem Ergebnis:

1. Der Cambridge Audio Azur 540 A V2 ergänzt für mich in perferkter Weise die Mordaunt Short Avant 902i. Er würde dies bei ähnlich abgestimmten anderen Boxen bestimmt auch tun.

2. Das Ranking. Durch "Mehrheitsbeschluss".

Platz 1: Marantz PM-35 Mk II (600 DM)
Platz 2: Cambridge Audio Azur 540 A V2 (478 EUR) (entfällt und lässt den Rest aufrücken bei reiner 2nd hand-Betrachtung)
Platz 3: Kenwood KA-1010 (350 DM)
Platz 4: Yamaha AX-870 (1000 DM)
Platz 5: Denon DRA-545 RD (800 DM)
Platz 6: Sony TA-F 120 (300 DM)
Platz 7: Kenwood RS-G 7 (aus Komplettanlage für 900 DM inkl. Boxen und CD-Player)

So sorgt dieser Verstärker für eine Premiere in der Weise, als dass erstmals ein halbwegs aktuelles Gerät durch ein 2nd-Hand-Gerät mit einigen Jahren und einer Nikotinschicht auf dem Buckel besiegt wird. Rein subjektiv. Natürlich.

Aus meinem Ergebnis ginge der Kenwood KA-1010 als "Preis-/Leistungs-Sieger" hervor, der Marantz PM-35 Mk II als Testsieger. Das untere Ende führt der Yamaha AX-870 mit dem schlechtesten Preis-/Leistungsverhältnis an, es sei denn, der Nutzer ist reiner LP-Hörer an wirkungsgradarmen Boxen.

Sony TA-F 120 und Kenwood RS-G 7 stehen zum Verkauf.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 06. Feb 2010, 09:59 bearbeitet]
zetlok
Ist häufiger hier
#176 erstellt: 06. Feb 2010, 10:06
Hi Carsten,

da sieht man mal wie kombinationsabhängig die ganze Sache ist.
Die Mordaunt Short MS 902i ist auch von Audio sehr gut bewertet worden, sie wurde besser als manch namhafte Box getestet

http://www.audio.de/...-MS-902i_568796.html

Auch ein Tipp für eine kl. Zweitanlage, zumal der Preis einfach genial ist.

Gruß Thomas
CarstenO
Inventar
#177 erstellt: 06. Feb 2010, 16:18
Hallo Thomas,

tja, über die Mordaunt Short Avant 902i hätte ich auch viel zu berichten. Ich halte sie für einen ziemlichen Überflieger.

Aber: Wir sind ja nicht zum Schwärmen, sondern zum Arbeiten hier...

Hallo zusammen,

mein erster Eindruck von der Phonostufe führt über Radio Bremen hin zu ... James Last! Easy Listening vom allergeschmeidigsten gibt es auf dem Album "Trumpet A Go Go Vol. 2" zu hören.



Über die Musik lässt sich sicher streiten, die Klangqualität auch dieser frühen Alben ist von einer tollen Räumlichkeit und Ausdrucksstärke gezeichnet.

Von dem enthält mir der Phono-MC-Eingang (hab´ kein anderes System drauf) auch nichts vor! Alle Instrumente springen mich förmlich an. Beim Vergleich mit dem Yamaha AX-870 enttarne ich eine leichte Mittenbetonung via Phono MC beim Marantz PM-35 Mk II.

Ich habe auch noch andere LPs. Auch Easy Listening: Bert Kaempfert.



Der Hochtonbereich ist etwas hart. Das kenne ich insbesondere von meinem Creek-Gespann anders. Der etwas dröge charakterfreie Sound des Denon DL-103-Systems hilft dem Marantz PM-35 Mk II auch bestimmt nicht dabei, kleinere tonale Schwächen zu kaschieren.

Die Räumlichkeit ist bestens. Also, wenn das Tonabnehmersystem nicht allzu analytisch unterwegs ist, empfiehlt sich neben dem Yamaha AX-870 durchaus auch der Marantz für LP-Freunde.

Weiter mit Jacques Loussier. Eine 5-Fachbox, die völlig überraschender Weise "Play Bach" heißt. Der Flügel klingt etwas nach "Honky Tonk Piano".

Bestätigt wird mein Eindruck auch durch das Album "Nightfly" von Donald Fagen.

Ja, aber immerhin...

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 06. Feb 2010, 16:23 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#178 erstellt: 06. Feb 2010, 16:56
Hallo noch einmal,

mit über 5000 Posts seit 2006 und 27 Probe gehörten Verstärkern ist es Zeit für ein bißchen Service. Hier:

Mitnehmen oder stehen lassen?



Preisgrenze für die Kategorie "Mitnehmen" sollte bei 40,00 EUR liegen.

Gruß, Carsten
ThomasK.74
Stammgast
#179 erstellt: 06. Feb 2010, 17:18
Hallo Carsten !
Einen schönen Thread hast Du da hingezaubert - mit sehr viel Hingabe geschrieben wie ich finde.


tja, über die Mordaunt Short Avant 902i hätte ich auch viel zu berichten. Ich halte sie für einen ziemlichen Überflieger.

Ja die finde ich auch große Klasse - vor allem eignet sie sich hervorragend für Deine Amp-Vergleiche, da sie sehr unterschiedlich mit verschiedenen Verstärkern klingt (ist zumindest meine Erfahrung) ..
Überraschend gut fand ich die Mordaunts mit dem Akai AM-M939
http://www.classic-a...ghend/akaiamm939.jpg - an anderen LS klingt der olle Japaner leicht unterkühlt, aber zu den Mordaunts paßt er sehr gut.
An einem unpassend Amp können die Mordaunts in den Mitten schon etwas zugeschnürt wirken.

Ein weiterer absoluter Hammer im Kompakt-LS-für-wenig-Geld - Bereich ist die PSB Alpha B1

Etwas Verstärker-Unkritischer und wärmer tönend als die Mordaunts und mit einem ausgeprägteren Mitteltonbereich.. bei ebenfalls sehr musikalischer und dynamischer Spielweise.

Ja es gibt sie noch die Hifi Schnäppchen...

Was ist eigtl. der Nachfolger der 902i im Mordaunt Short Programm ?

Immer weiter so mit Deinen Amp Vergleichen.. !

Gruß
Thomas
CarstenO
Inventar
#180 erstellt: 06. Feb 2010, 19:13

ThomasK.74 schrieb:
Hallo Carsten !
Einen schönen Thread hast Du da hingezaubert - mit sehr viel Hingabe geschrieben wie ich finde.
...
Immer weiter so mit Deinen Amp Vergleichen.. !


Hallo Thomas,

vielen Dank für´s Lob!

Ich hoffe, Du bist mir nicht böse, wenn ich auf die Boxen nicht weiter eingehe. Hier in diesem Thread sind die Boxen wirklich nur Mittel zum Zweck.

Von Akai hätte ich ja gerne mal einen AM-32 oder AM-52 hier zum Testen. Der AM-65 gefiel mir seinerzeit nicht so gut.

Gruß, Carsten
ALUFOLIE
Inventar
#181 erstellt: 12. Feb 2010, 15:06

CarstenO schrieb:

Der AM-65 gefiel mir seinerzeit nicht so gut.

Gruß, Carsten

Was gefiel dir an dem denn nicht? Ich habe den selber noch ( leider jetzt defekt ) und fand, dass er wirklich toll war.
CarstenO
Inventar
#182 erstellt: 12. Feb 2010, 19:35

ALUFOLIE schrieb:

CarstenO schrieb:

Der AM-65 gefiel mir seinerzeit nicht so gut.

Gruß, Carsten

Was gefiel dir an dem denn nicht? Ich habe den selber noch ( leider jetzt defekt ) und fand, dass er wirklich toll war.


Hallo,

wenn ich mich recht entsinne, fehlten mir an ihm diese Eigenschaften der räumlichen Wiedergabe. Das Abklingen von Nachhall war es damals. Damals war mir die eingebaute Phonostufe wichtig. Die des AM-65 fand ich grottig.

Carsten
CarstenO
Inventar
#183 erstellt: 14. Feb 2010, 10:10
Guten Morgen zusammen,

beim Stöbern durch diesen Thread ist mir aufgefallen, dass ich noch kein Modell des für seine sogenannten "Verstärkerboliden" berühmten Herstellers Pioneer besprochen habe. Da ich für die Beliebtheit der Modelle A-616/A-616 Mk II/A-656/A-676/A-717/A-717 Mk II/A-757/A-777 aus eigener Erfahrung ein kleines Schmunzeln bereit habe, freue ich mich, für meinen Hörvergleich einen "Anti-Boliden" zum damaligen Verkaufspreis von 498,00 DM (Topmodell der kleinen Serie) im Zulauf zu haben:

Pioneer SA-970

Folgende Bilder stammen nicht von mir, sondern sie sind ergoogelt:





Hmm, beim Berühren dieser Modellreihe lacht das Herz derer, die die Begriffe "Haptik" und "Optik" im Dauereinsatz haben, oder?

Warum habe ich mich überhaupt für den Kauf dieses Verstärkers entschieden?

Aus unserem Jugendtreff ist mir das kleinste Modell, der SA-570 (Bild ergoogelt)



dieser Serie zu 298,00 DM bestens bekannt. Er musste für Feten an den Klipsch-La-Scala-Nachbauten herhalten, wenn die Wangine-Endstufe wieder mal defekt war, er wurde später wegen seines feinen Hochtonbereichs im Teilaktivbetrieb o.g. Boxen für den Mittel- und Hochtonbereich benutzt. Einziges Zeichen der Schwäche: Schieberegler für Lautstärke kratzt.

Zu Hause ausprobiert war ich über die feingeistige Wiedergabe dieses optisch für mich unzumutbaren Verstärkers sehr überrascht.

Nun muss ich abwarten, in welchem Zustand mich der Pioneer SA-970, zwischen dem und dem SA-570 noch ein SA-770 für 398,00 DM angeboten wurde, erreicht. Und natürlich, wie er sich gegen Marantz PM-35 Mk II und Kenwood KA-1010 schlägt.

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#184 erstellt: 14. Feb 2010, 19:08
Hallo zusammen,

nach rund 90 km Autofahrt habe ich unter anderem diesen optisch recht speziellen Verstärker mitgebracht:



Der Pioneer SA-970 läuft seit einiger Zeit und zeigt wie die meisten anderen Verstärker auch, kleinere Kontaktprobleme. Speziell die "Loudness"- und "Tape Monitor"-Taste mischen sich unangenehm ein.

Der Aufbau zeigt meinem laienhaften Blick erst einmal nichts Kritikwürdiges:



Kondensatoren der Marke "ELNA" sahen wir schon beim Yamaha AX-870:



Die Anfassqualität des nicht wirklich stabilen Gerätes ist etwa auf dem Niveau des neu halb so teuren Sansui A-510. Beim Pioneer SA-970 gestaltet sich die Einstellung der Wunschlautstärke zu einem Geduldsspiel. Ist erst einmal die Vergleichslautstärke gefunden, verwöhnt der Pioneer mit warmen, teils betont mächtig-voluminösen Klängen. Unten herum etwas zu weich, oben weich und nicht besonders detailreich, aber absolut harmonisch. Der gleichnamige Titel des Albums "Von hier an blind" von Wir sind Helden tönt etwas zu entspannt aus den mitunter zu leichter Härte neigenden Mordaunt Short Avant 902i. Wie der Kenwood KA-1010 bewies. An der Avant 902i würde ich den Pioneer SA-970 dem Marantz PM-35 Mk II vorziehen. Bestes Ergebnis: Kenwood.

Zweifacher Szenenwechsel: Musikalisch auf Paul Kuhn, Lautsprecher-seitig auf Dynaudio Focus 140.

Mann, hat die Pioneer-Kiste einen Bumms im Bass! So stelle ich mir "amerikanischen Sound" vor! Mit keinem Verstärker rummst die Bassdrum auf "Unforgettabe Golden Jazz Classics" vom Paul Kuhn Trio so mächtig. Und unpräzise. Höhere Pegel bestätigen, dass dies eher nicht an zu wenig Leistung liegt, davon gibt´s genug. Dieser Verstärker wäre meine erste Wahl, wenn ich aus einer Nubert NuBox 311 wenigstens etwas wohligen Sound heraus holen wollte.

Räumlich würde ich da auch nichts verschenken. Mit dem Pioneer erkenne ich räumlich eher weniger Konturen und einen wenig tiefen Raum. Ein kurzer Quercheck mit dem Sony TA-F 120 lässt eine Einstufung des Pioneer SA-970 zu:

Platz 1: Marantz PM-35 Mk II (600 DM)
Platz 2: Kenwood KA-1010 (350 DM)
Platz 3: Denon DRA-545 RD (800 DM)
Platz 4: Pioneer SA-970 (500 DM)
Platz 5: Sony TA-F 120 (300 DM)
Platz 6: Kenwood RS-G 7 (aus Komplettanlage für 900 DM inkl. Boxen und CD-Player)

Die Plätze 4 und 5 liegen näher beieinander, als 3 und 4. Den Sony TA-F 120 schlägt der Pioneer SA-970 knapp, weil über letzteren das Ausklingen von Saiten und Raumhall besser nachzuvollziehen ist.

Den Yamaha AX-870 habe ich nicht weiter mit verwendet, weil mich seine ewigen Kanalausfälle störten.

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#185 erstellt: 15. Feb 2010, 19:59
Guten Abend,

auf meiner Liste "Mitnehmen oder stehen lassen" stünde der Pioneer SA-970 auf der Seite "Mitnehmen".

Gruß,

Carsten
CarstenO
Inventar
#186 erstellt: 28. Feb 2010, 17:59
Hallo zusammen,

hier geht es weiter mit einem Einsteiger-Verstärker von Technics. Der Technics SU-500 ist ein äußerst einfach aufgebauter Stereoverstärker aus dem Modelljahr 1986, also jener Zeit, in der es chic war, Hybridbausteine anstelle von Einzeltransistoren zu verwenden. Dass das nicht immer schlecht sein muss, hatte meine Hörprobe mit dem Sansui A-510 ergeben. Aber bei Technics? Meine Hörprobe wird´s zeigen.

Ich war so frei, mir ein Bild zu ergoogeln:



Der Technics SU-500 ist Bestandteil einer teildefekten Technics-Komplettanlage, die ich in den nächsten Tagen beim Verkäufer abholen werde.

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#187 erstellt: 05. Mrz 2010, 22:33
Guten Abend,

meine ersten Hörversuche mit dem Technics SU-500 sind abgeschlossen. Für die Dynaudio Focus 140 ist kein geeigneter Spielpartner. Dafür umso mehr an der Mordaunt Avant 902i.

Dieser Verstärker klingt für mich so, als müsste ich den Vergleichspartner eher am unteren Ende meiner Skala im Kenwood RS-G 7 suchen. Einer guten Räumlichkeit steht ein recht rauher undifferenzierter Hochtonbereich gegenüber.

Mal sehen, wie sich der Eindruck nach weiterem Hören entwickelt.

Carsten
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#188 erstellt: 06. Mrz 2010, 14:36
der su-500 war mein allererster verstärker damals. schon wenig über zimmerlautstärke fing er an im hochton zu verzerren. an meinen damaligen jbl hat es ihm zweimal die stk-endstufe gekillt. danach wurde er verbannt.
CarstenO
Inventar
#189 erstellt: 06. Mrz 2010, 17:47

CarstenO schrieb:
Mal sehen, wie sich der Eindruck nach weiterem Hören entwickelt.


So, der Kenwood RS-G 7 ist in seiner Detailwiedergabe sicher bessere Verstärker. Seine geringe Ausgangsleistung schränkt seinen Einsatzbereich aber zu stark ein. Aus der Erinnerung heraus würde der Technics SU-500 den Sony TA-F 120 sicherlich knapp schlagen. Aber auch nur, um sich mit dem Pioneer SA-970 um den Platz 4 zu prügeln. Dazu eine Entscheidung zu finden ist für mich schwer. Tonal finde ich den Pioneer durchaus angenehmer. Sobald aber in kleinerer Besetzung akustische Instrumente beim Pioneer SA-970 an allen zur Verfügung stehenden Boxen zu schnell abklingen, wirken diese mit dem Technics SU-500 diesbezüglich natürlicher. Von der "Klangfarbe" hielte ich den Pioneer für richtiger. Dass dieser den Technics besiegt liegt daran, dass der SA-970 einen roten Faden in seinem Sound in allen Pegeln verfolgt.

Platz 1: Marantz PM-35 Mk II (600 DM)
Platz 2: Kenwood KA-1010 (350 DM)
Platz 3: Denon DRA-545 RD (800 DM)
Platz 4: Pioneer SA-970 (500 DM)
Platz 5: Technics SU-500 (350 DM)
Platz 6: Kenwood RS-G 7

Dem Technics muss ich allerdings ein sensationelles Preis-/Leistungsverhältnis bescheinigen, zumindest für meinen Kauf. Auf dem Trödel sollte der Preis für ihn zwischen 20 und 25 EUR enden. Die 25 EUR für denjenigen, der die brauchbare, aber nicht herausragende Phonostufe nutzen will.

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#190 erstellt: 11. Mrz 2010, 10:26
Guten Morgen zusammen,

nachdem der Telefunken RA 100 zwar durch meinen Hörraum marschierte, jedoch trotz seines guten Klangs hier keine Erwähnung fand, stelle ich Euch als nächstes den Telefunken HA 700 vor. Der Telefunken HA 700 war der direkte Nachfolger des RA 100 und erhielt seinerzeit im HiFi-Turm-Test der Audio preisbezogen eine herausragende Bewertung.

Meine Vermutung ist, dass der Telefunken HA 700 zumindest am Technics SU 500 vorbei ziehen kann.

Aber erst einmal muss ich abwarten, in welchem Zustand mich der HA 700 (er kommt mit HS 700, HT 700 und HC 800) erreicht.

Im Anschluss an die Beschreibung wird es Zeit, ein Fazit zu meinem Vergleich zu ziehen und dieses auch Anwendung finden zu lassen. Dazu später mehr ...

Carsten
CarstenO
Inventar
#191 erstellt: 14. Mrz 2010, 13:18
Guten Morgen,

eigentlich würde jetzt hier eine Besprechung des Marantz PM 43 folgen. Um die Begeisterung für die vermeindlichen Trödelmarktschnäppchen auch ´mal auf ein realistisches Maß zu drücken sei nicht verheimlicht, dass dieser weit verbreitete Verstärker defekt verkauft wurde. Das Netzkabel hatte innigen Kontakt mit einem Elektrowerkzeug und wurde vom Vorbesitzer geflickt. Das habe ich gewechselt. Dennoch tat sich nach dem Einschalten nichts. Die Sicherung ist okay.

Hier zwei Bilder:





Falls jemand Lust am Basteln hat, kann sich bei mir melden. Gerät wird verschenkt, nur anfallende Kosten für Versand bitte ich zu übernehmen.

Gruß, Carsten
zetlok
Ist häufiger hier
#192 erstellt: 14. Mrz 2010, 18:12
Servus Carsten,

schade das es nix geworden ist mit dem Marantz. Gerade bei Geräten die sehr verbreitet sind, würde es vielen von Nutzen sein, wenn sie deine Einschätzungen lesen könnten.

cu
Thomas
CarstenO
Inventar
#193 erstellt: 14. Mrz 2010, 19:16
Hallo Thomas!


zetlok schrieb:
Servus Carsten,

schade das es nix geworden ist mit dem Marantz.


Ja. Ich habe erfreulicherweise ein nettes Reparaturangebot bekommen!


zetlok schrieb:
Gerade bei Geräten die sehr verbreitet sind, würde es vielen von Nutzen sein, wenn sie deine Einschätzungen lesen könnten.


Es wäre schön, wenn meine Beschreibungen eine Hilfe böten. In einigen Fällen konnten schon von Usern Kaufentscheidungen abgeleitet werden.

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#194 erstellt: 14. Mrz 2010, 22:14
Guten Abend,

als Überbrückung zum Telefunken HA 700 möchte ich Euch hier noch einen Ausreißer in Sachen Preis und Alter vorstellen:



Der Vincent SV-233 ist einer dieser China-Brocken mit 17 kg Lebendgewicht und hatte im Jahr 2003 einen gut vierstelligen Kaufpreis. Nicht anders als bei anderen Altgeräten zeigt auch der SV-233 "im Kaltstart" kleine Kontaktprobleme (linker Kanal stärker), die sich im Zuge des längeren Betriebs erledigen. Ich teste in einer Kette aus Creek Evo CDP als reines Laufwerk, Beresford TC 7510, Vincent SV-233 und - nicht lachen, liebe Bolidenfans! - Mordaunt Short Avant 902i. Warum mit diesem scheinbar unangemessenen Lautsprecher? Ganz einfach. Zum einen halte ich es für einen Irrglauben, es gelte die Regel "kleine Boxen, kleiner Verstärker - große Boxen, großer Verstärker". Zum anderen möchte ich natürlich erfahren, ob der SV-233 vor Kraft (2 x 200 Watt laut Hersteller) kaum gehen kann oder auch er es schafft, dass sich das Klangbild wie gehabt von den Boxen löst.

Als erstes fällt mir auf, mit welcher Entspanntheit meine wohlbekannten Avant 902i tönen, wie füllig Bass und Grundton klingen. Auch der Hochton ist frei jeder Härte, das Klangbild insgesamt zeigt jene Wärme, die man so gemeinhin mit "Röhre" oder "Class A" in Verbindung bringen würde. Einzelne Ereignisse stehen wie angeklebt an ihrem Platz. Eigentlich alles in Butter, oder? Ja, wenn man nur die anderen 2nd-Hand-Geräte betrachtet. In der Summe der Eigenschaften zieht der Vincent SV-233 mit dem Marantz PM 35 Mk II gleich. Aber mehr auch nicht! Im Klangbild fehlt mir einfach "Leben". Zwischen den Instrumenten fehlt mir Luft.

Ich höre weiter. Nächste Box: Visonik Evolution 3.

Gute Nacht!

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 15. Mrz 2010, 08:28 bearbeitet]
zetlok
Ist häufiger hier
#195 erstellt: 15. Mrz 2010, 09:10
Servus Carsten,

das der Marantz mit dem Vincent gleich zieht hätte ich nicht gedacht. Aber so ist eben oft die Realität.
Das Zusammenspiel der Komponenten muss natürlich auch passen, wie schnell hat man sich damit verzockt. Geld allein schießt zumindest nicht immer Tore

Gruß aus Oberbayern
CarstenO
Inventar
#196 erstellt: 15. Mrz 2010, 10:07
Guten Morgen,

weitere Hörversuche habe ich mit der Visonik Evolution 3, sowie mit der Dynaudio Focus 140 angestellt. Der Vincent SV-233 baut das Klangbild sehr stark aus dem Tieftonbereich heraus auf. So wirkten speziell die Visonik Evo 3, die gerne ihre Neigung zum sehr hellen Klangbild zeigen, in der exakt richtigen Balance. Oder: Mit dem Vincent SV-233 klingen Boxen etwas größer. Was fehlt ist so etwas wie "Atmosphäre", "Aura", Ihr versteht, was ich meine? Räume wirken etwas enger als beispielsweise mit dem Creek 5350 SE oder dem Marantz PM 35 Mk II oder dem Kenwood KA-1010.

Im Zusammenspiel mit der Dynaudio Focus 140 bot sich mir der Vergleich mit einer Skala an, auf der am einen Ende die "Kontrolle über den Lautsprecher" steht und am anderen "Raumgröße", "Luft", "Atmosphäre". Oder "wissenschaftliche Korrektheit" gegen "schön". Nie vorher habe ich mit meinen Focus 140 in "Almost The Blues" vom Paul Kuhn Trio das Schlagzeug so wuchtig, knackig und eben präzise zugleich gehört. Genauso stelle ich aber auch fest, dass, über die besseren Verstärker meiner Sammlung gehört, Titel wie "Where Do You Start" von Till Brönner - Ihr wisst, die gedämpfte Trompete - mehr "Anmachfaktor" besteht.

Ein weiteres Musikbeispiel: "Two By Two" von Steve Strauss. Steves´ Stimme wirkt über die Focus 140 gehört sehr groß, aber mit recht kurzem Atem. Stoßweises Ausatmen inklusive Singen. Dafür wirkt die Westerngitarre nicht so überzeichnet, wofür der etwas zurückhaltende Hochtonbereich des Verstärkers zuständig ist.

Nein, der Vincent SV-233 wird sicherlich nicht mein Lieblingsverstärker. Für Freunde sehr attackiger Wiedergabe ist er sicher die bessere Wahl gegenüber etwa einem Denon PMA-1500 AE, weil der Denon etwas rau klingt. Feingeistig, audiophile Zuhörer werden anderswo fündig. Zum Beispiel beim Marantz PM 35 Mk II, aber auch beim recht jungen Cambridge Audio Azur 540 A V2. Je nach Boxen.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 15. Mrz 2010, 10:09 bearbeitet]
m_c
Stammgast
#197 erstellt: 15. Mrz 2010, 10:33
eine gute beschreibung des sv233 wie ich finde. wenn man ihn so vor sich sieht und sein gewicht, seinen aufbau und die gewisse imposanz bemerkt, die das gerät ausstrahlt, wird einem ein solches urteil nicht leicht fallen.

also die blauen led´s find ich schon klasse.

das hat auch sowas wie atmosphäre,aura.


man sollte am vincent aber auch die irgendwie doch gelunge raumáufteilung´ anmerken.
er klingt nie zerfasert oder zerklüftet.

ich würde die fähigkeit zum tiefton des vincent eher mit vor-endstufen vergleichen, statt mit vollverstärkern.
ich persönlich kennen keinen der das so gut, sauber, druckvoll ,tief kann. zu gleichen teilen.
der bass ist schon was - dass du den winzigen kenwood über dem vincent ansiedelst finde ich mutig! könnte glatt mein statement sein.


[Beitrag von m_c am 15. Mrz 2010, 10:39 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#198 erstellt: 15. Mrz 2010, 11:30
Hallo m_c!


m_c schrieb:
eine gute beschreibung des sv233 wie ich finde. wenn man ihn so vor sich sieht und sein gewicht,
seinen aufbau und die gewisse imposanz bemerkt, die das gerät ausstrahlt, wird einem ein solches urteil nicht leicht fallen.


Ja, das ist der erste Eindruck. Und ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Eindruck einen Teil des Beliebheitsgrades der Vincent-Produkte ausmacht. So viel Material bekommst Du aus japanischer, australischer oder amerikanischer Produktion nur für mehr Geld.


m_c schrieb:
man sollte am vincent aber auch die irgendwie doch gelunge raumáufteilung´ anmerken. er klingt nie zerfasert oder zerklüftet.


Ja, ABER: Das ist sehr stark Boxen-abhängig. An den Dynaudio Focus 140 habe ich die Raumdarstellung als sehr "zweidimensional" empfunden.


m_c schrieb:
ich würde die fähigkeit zum tiefton des vincent eher mit vor-endstufen vergleichen, statt mit vollverstärkern.


Ja, absolute Zustimmung. Mich erinnert die Wucht im Bassbereich an PA-Endstufen von QSC oder Crown.


m_c schrieb:
ich persönlich kennen keinen der das so gut, sauber, druckvoll ,tief kann. zu gleichen teilen.


Auch dem stimme ich zu. Alternativen, die auch im restlichen Spektrum gut mit dabei sind, haben zumeist eine Lüfterkühlung.


m_c schrieb:
dass du den winzigen kenwood über dem vincent ansiedelst finde ich mutig! könnte glatt mein statement sein.


Die Basswiedergabe bereitet mir mit dem Vincent SV-233 die meiste Freude aus meiner Verstärkerauswahl. Dennoch lebt die Musik aus meiner Geschmackswelt nicht vom Tieftonbereich, sondern von den vielen zuvor beschriebenen Kriterien.

Ich bin aber der festen Überzeugung, dass es Lautsprecher gibt, die genau diesen Verstärker brauchen. Vom Timbre her wäre es aus meinem Bestand die kleeene Visonik. Aber auch die sehr leistungshungrige Dynaudio Focus 110 könnte diesen Verstärker vertragen.

Gruß, Carsten
m_c
Stammgast
#199 erstellt: 15. Mrz 2010, 11:44
recht so!

und weiter so!!

-- ich blicke mit frohsinn den angehenden frühlingstemperaturen entgegen. und spekuliere auf trödelmarktattacken der ergiebigsten weise.
- und freue mich derweil auf neues an dieser stelle. so rückzug ...
CarstenO
Inventar
#200 erstellt: 15. Mrz 2010, 17:04

m_c schrieb:
und weiter so!!


Hallo zusammen,

gemäss der Aufforderung von m_c kann ich Euch nun meine Meinung zum Telefunken HA-700 mitteilen. Hier einige "Impressionen":








Meine Vermutung ist, dass der Telefunken HA 700 zumindest am Technics SU 500 vorbei ziehen kann.


Diese Vermutung bestätigte sich, nachdem beide Verstärker etwa 30 Minuten in Betrieb waren. Als Lautsprecher liefen die Quadral Platinum S, da sie vom Hörtest mit dem Vincent SV-233 noch standen. Der Telefunken baute einen brauchbaren Raum auf, der Breite und Tiefe hatte. Ging es dynamischer zur Sache, veränderte er nicht wie der Technics sein Timbre, sondern behielt den tonalen "roten Faden". Dieser bedeutet:

Ausdruck in den Stimmen,
leicht gerundete Höhen,
knackig, aber ohne echten Tiefbass

Da der Telefunken auch recht detailreich spielte, musste ich ihm den Pioneer SA-970 gegenüber stellen. Bei diesem deckte der Telefunken dessen Abneigung gegenüber Klangdetails und Präzision auf. Daher "ergeht folgendes Urteil":

Platz 1: Marantz PM-35 Mk II (600 DM)
Platz 2: Kenwood KA-1010 (350 DM)
Platz 3: Vincent SV-233
Platz 4: Denon DRA-545 RD (800 DM)
Platz 5: Telefunken HA-700 (400 DM)
Platz 6: Pioneer SA-970 (500 DM)
Platz 7: Technics SU-500 (350 DM)
Platz 8: Kenwood RS-G 7

Hab´ auch den Vincent dazwischen geschummelt, wo ich ihn sehe. Mit anderen Schwerpunkten (Schub im Bass, leistungsbedürftige Boxen) könnte er auch vorne landen.

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#201 erstellt: 15. Mrz 2010, 21:45
Guten Abend,

für mein nächstes Projekt, eine Anlage auf Taschengeldniveau, verdichtet sich die Auswahl der in Frage kommenden Verstärker auf

Marantz PM-35 Mk II,
Kenwood KA-1010 und
Telefunken HA-700.

Welcher es wird, hängt von den Boxen ab, die ich bekomme. Als Zuspieler wird ein Sony CDP-397 dienen.

Gruß, Carsten
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