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Wie weit komme ich mit DIY und wo sind die Grenzen

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Autor
Beitrag
plüsch
Inventar
#1 erstellt: 02. Dez 2012, 17:14
Hallo in die Runde,

es soll hier darum gehen,
in wie weit DIY mit ausgereiften Industrieprodukten mit halten kann.

Angefangen hat es hier
im Mini Monitor Thread, inklusive der darauf folgenden Antwort.


Hallo bapp,

abgesehen vielleicht von DIY

...damit schon mal gleich gar nicht.

woher nimmst Du die Gewissheit ?

Das Paar Neumann KH 120 A koster 1300€,
dafür kann man im Diy schon einiges auf die Beine stellen. Gruß plüsch

Dazu schrieb ich dann
dies

Ich habe den Neumännern nichts zu zeigen, dazu fehlt mir das umfängliche Wissen.

Die KH 120 A sind ganz hervorragende neutrale Monitore, mit einem sehr guten P/L-Verhältnis.
Wer auf neutral steht kann damit glücklich werden.

Aber es kochen alle eben nur mit Wasser und ein Lautsprecher für sich genommen,
kann nicht per se überall gut sein.
Erst wenn ein Anwendungsprofil erstellt ist, kann man beurteilen ob eine Box dafür geeignet ist.
Im Studio und PA-Bereich wird das so gehandhabt,
im HiFi weitestgehend nicht, da ist halt ehr wünsch dir was angesagt.

Hier mal ein Beispiel HSB DUO-DXT
und eine kurze Zusammenfassung am Ende des Tafal Berichtes beschreibt wie es ist.
Dann noch ein DSP-Amp Modul dazu und fertig ist die Laube,
mit der zusätzlichen Option sich etwas besser gegen Raummoden wehren zu können
und den persöhlichen Geschmack mehr zu berücksichtigen.

Aber vielleicht ist das schon zu sehr OT, weil die genannten Beispiele über 31cm hoch sind
und ich dürfte nicht schreiben weil mein Monitor mit 40cm Höhe nicht mehr zu den Minis zählt.

hier bin ich zwar auf die Größe eingegangen, hatte das aber nicht im Vordergrund.

In diesem Beitrag
macht Reinhard ein Angebot

ich fand die Aussage von Plüsch interessant, der meinte im Selbstbau könnte man fürs gleiche Geld oder eben weniger, das gleiche oder mehr als die KH120 erreichen
Das interessiert mich, denn ich glaube nicht an derartige Pauschalaussagen (ich weiß wie lange an der Entwicklung der 120er gearbeitet wurde, mit welchem Aufwand dort eine Entwicklung betrieben wird)

Wie wäre es damit wenn ich ein DIY Project unterstütze das exakt 1300 Euro zur Verfügung gestellt bekommt. Für das Geld wird ein Lausprecher (ob passiv oder aktiv ist egal, wenn passiv muss in dem Betrag halt die Endstufe enthalten sein) in der Größe der 120er entwickelt.
Zum Schluss werden beide LS gemessen und verglichen und mit Forenteilnehmern ein Hörpräferenztest gemacht, gewinnt die Neumann, muss der/die Konstrukteure die Box selbst bezahlen, gewinnt DIY bezahl ich das alles.
Die Arbeitszeit wird, wie bei DIY üblich, nicht bewertet, sonst rechnet sich DIY sowieso nicht.

Plüsch.. nimmst du an? Schau dir vorher nochmal die Gehäuseabmessungen der 120er an
viele Grüße Reinhard



daß man in etwa so hinkommt, dürfte unbestritten sein,
wenn man aber gleiche oder fast gleiche Gehäusegrößen(277 x 182 x 220 mm) zu grunde legt,
dürfte es schon recht schwierig werden der KH 120A, mit DIY etwas entgegen zu setzen.
Im besonderen dürfte es mit einem Aludruckgussgehäuse schwierig werden.

Dazu noch meine PM an Reinhard

Hallo Reinhard,

Antworte über PM damit der MM Thread nicht noch mehr verunstalltet wird,
habe ja selber dazu beigetragen, zwar mit guter Absicht, aber was solls...

Zitat von Reinhard

denn ich glaube nicht an derartige Pauschalaussagen (ich weiß wie lange an der Entwicklung der 120er gearbeitet wurde, mit welchem Aufwand dort eine Entwicklung betrieben wird)


Das ist sicher richtig und ich wollte mit dieser Aussage die Neumann in keinster Weise schlecht machen.
Ich halte die KH für einen hervorragenden Monitor,
dennoch können nicht alle Bedürfnisse der User (Hörer und Abhörer) bedient werden,
das kennt man ja wenn man solche Gerätschaften an den Kunden bringen möcht.

Dazu hatte ich aber auch geschrieben, daß eine klare Zielvorgabe notwendig ist.
Im Consumer HiFi werden ja gerne auch Äpfel mit Birnen verglichen.
Dazu kommt als wichtigste Komponente der Raum und die Aufstellung darin und das auch im Nahfeld

Ich selber besitze nicht die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen
um einen sehr guten Lautsprecher durch zu entwickeln,
denke aber über ausreichend Hörerfahrung zu besitzen um das beurteilen zu können.

Als Beispiel hatte ich die DUO DXT verlinkt, die sich sehr ausgewogen, präzise und Winkelstabil anhörte.
Vieles davon kenne ich von meiner Dynaudio Crafft, die man schon zu den neutraleren Boxen zählen darf.

Überschlägig sollte die Kombi DUO-DXT und 1oder 2 Hpex-Module bei 1300-1400 € ankommen.

Dein Angebot ist sicher ein Interessantes.
wenn Du möchtest, stelle ich dein Angebot auf
DIY-HIFI
und
HSB
ein.

Wäre selber mal gespannt ob die DIY- Gemeinde anspringt
oder doch lieber kleinere Kuchenförmchen bevorzugt.

Evtl. könnte ich auch hier im Hifi-Forum einen (Battle)Fred eröffnen.
Aufmerksamkeit und das ist ja ein sehr wichtiges Gut, könnte es geben.


Wie seht ihr das ?

Gruß plüsch
Benares
Inventar
#2 erstellt: 02. Dez 2012, 17:32
Sehr interessantes Profekt, ich hoffe, da findet sich jemand, der die Herausforderung annimmt. Ich denke, man sollte das DIY-Projekt der Vergleichbarkeit zuliebe an den wichtigsten Spezifikationen der KH 120 ausrichten: gleiches Gehäusevolumen, gleiche Treibergröße, gleiche Endstufenleistung, ungefähr gleicher Frequenzbereich und in etwa vergleichbare SPL-Werte. Da ein Aludruckgußgehäuse im DIY-Bereich kaum zu realisieren sein dürfte, sollte MDF o.ä. erlaubt sein.


[Beitrag von Benares am 02. Dez 2012, 17:32 bearbeitet]
Murray
Inventar
#3 erstellt: 02. Dez 2012, 18:42
Moin,

um den Reinhard mal zu ärgern: Ja, ich würde mit machen... Besser gehts es sicherlich nicht, dafür ist die Neumann bereits zu gut. Aber ebenbürtig.

Harry
Hörzone
Inventar
#4 erstellt: 02. Dez 2012, 19:05

Murray schrieb:
Moin,

um den Reinhard mal zu ärgern: Ja, ich würde mit machen... Besser gehts es sicherlich nicht, dafür ist die Neumann bereits zu gut. Aber ebenbürtig.

Harry



ärgern ist nicht notwendig.. der Kern ist eigentlich die Aussage das man mit DIY mehr hinbekommt. Gleich wäre in dem Fall zuwenig (wobei das schon eine Herausforderung wäre).

@Benares: man kann meinetwegen das Gehäuse aus Pappmache bauen, das ist mir egal. vergleichbare Größe ist das Kriterium.

Ich halte mich solange über Diskussionen über den Endtest raus, bis jemand die Herausforderung angenommen hat.
Murray
Inventar
#5 erstellt: 02. Dez 2012, 19:36
Moin Rainer,

dann sag an: Was muss besser sein?

Harry
plüsch
Inventar
#6 erstellt: 02. Dez 2012, 19:37
Hallo Reinhard,
Du schreibst

der Kern ist eigentlich die Aussage das man mit DIY mehr hinbekommt


meine Aussage

Das Paar Neumann KH 120 A koster 1300€,
dafür kann man im Diy schon einiges auf die Beine stellen


..ohne irgendwo hin rudern zu wollen
war meine Aussage darauf abgestellt
im Diy gleichwertiges zu erhalten...mit der zusätzlichen Option

und

Dann noch ein DSP-Amp Modul dazu und fertig ist die Laube,
mit der zusätzlichen Option,
sich etwas besser gegen Raummoden wehren zu können
und den persöhlichen Geschmack mehr zu berücksichtigen.


..denn wozu sollte jemand fürs gleich Geld einen Lautsprecher bauen,
wenn er den auch gleich kaufen kann.

Bleiben das Aussehen und die Bastelwut außen vor,
kann nur noch die mögliche individuellere Ausstattung als Baugrund gelten.

Da viele Hifi Begeisterte auch immer wieder mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen haben,
kann ein DSP Vorteile gegenüber einer Ortsanpassung erzielen.

Gruß plüsch
keramikfuzzi
Inventar
#7 erstellt: 02. Dez 2012, 20:52
Hi,

Schönes Projekt !

Gebe zu Bedenken, daß eine Box aus MDF oder Multiplex größere Außenmaße haben muss , um auf das gleiche Innenvolumen der Neumann zu kommen. Hierzu müssten wir das Innenvolumen der Neumann wissen, hoffe das ist in Erfahrung zu bringen.

Spontan wäre mir da die Blue Small ADW vom Udo Wohlgemuth eingefallen, könnte aber auch sein, daß die Duetta Top eher das zu erreichende Innenvolumen besitzt.



Gruß von Martin
Hörzone
Inventar
#8 erstellt: 02. Dez 2012, 22:10
@Plüsch: ok, das stimmt, hab ich anders interpretiert, denn worin sollte der Sinn von DIY sein wenn man nicht besser sein will? Was spricht eigentlich bei einer 120er dagegen einen DSP einzuschleifen, wenn man das will?
@Harry: dann gehen wir von gleichwertig aus
Was musst du erreichen?
Preis inkl. Endstufen 1300 Euro (ich erwarte natürlich nicht für jede Chassis eine eigene Endstufe )
Größe einer KH120
die technischen Werte der KH120 sollten schon irgendwie erreicht werden, also Pegel, Frequenzverlauf, Klirrverhalten, Abstrahlachsen etc. Ich würde mal sehen ob man die Messungen bei Neumann machen lassen kann, weiß aber nicht ob Markus für sowas Zeit hat, der ist ziemlich beschäftigt.
Zu guter letzt wird ein Hörtest gemacht, einfacher Präferenztest genügt. Da hab ich mir noch keine Gedanken gemacht.
viele Grüße
Reinhard
Hörzone
Inventar
#9 erstellt: 02. Dez 2012, 22:15

keramikfuzzi schrieb:
Hi,

Schönes Projekt !

Gebe zu Bedenken, daß eine Box aus MDF oder Multiplex größere Außenmaße haben muss , um auf das gleiche Innenvolumen der Neumann zu kommen. Hierzu müssten wir das Innenvolumen der Neumann wissen, hoffe das ist in Erfahrung zu bringen.

Spontan wäre mir da die Blue Small ADW vom Udo Wohlgemuth eingefallen, könnte aber auch sein, daß die Duetta Top eher das zu erreichende Innenvolumen besitzt.



Gruß von Martin


Wieso? wenn man antritt gleiches mit DIY zu erreichen, ist die Voraussetzung eben der Gegenkandidat. Sonst kann man sich die Bedingungen ja gerade so hinbiegen wie es einem gefällt, im nächsten Schritt sag ich dann, ok, dann schick ich einen anderen Kandidaten ins Rennern der den Aussmassen des DIY Projektes entspricht. Ich kann nichts für das Gehäuse der 120. Ich bin letztlich auf die Aussage von Plüsch eingestiegen.
Ich wäre aber einverstanden wenn das Innenleben gleich ist. Wird eine passive Box gebaut, rechnen wir das Volumen der Elektronik raus
Murray
Inventar
#10 erstellt: 02. Dez 2012, 22:15
Moin Reinhard,

bei den Vorgaben ist das auch vollaktiv möglich. Schwierig wird nur die Tiefmitteltönersuche bei 6,5 Liter Innenvolumen. Wie dick sind die Gehäusewände? Magst Du mal kurz bei deiner 120er nachmessen, wieviel der Abstand von Sickenmitte zur Sickenmitte ist? Also Membrandurchmesser + jeweils halbe Sicke?

Harry
Killerspring
Stammgast
#11 erstellt: 02. Dez 2012, 22:45
Ist eine sehr sportliche Aufgabe!

6,5L BR evtl. der 18Sound 5W430
http://www.eighteens...oduct_simple&pid=330
http://www.lean-busi...m-driver-p-1827.html
plüsch
Inventar
#12 erstellt: 02. Dez 2012, 22:53
Hallo Harry,

auf der Neumann Seite steht 5,25"
KH120a unter Technische Daten,
hab leider keinen Direktlink gefunden.
also ein großer 13er.


Wie dick sind die Gehäusewände

ich würde von 5-8mm plus etwas Dämmung ausgehen.
Vielleicht gibt es sowas
auch noch größer.


Gruß plüsch
ton-feile
Inventar
#13 erstellt: 02. Dez 2012, 22:58
Hallo Zusammen,

Klingt sehr interessant. Da lese ich aufmerksam mit.

Gruß
Rainer
Esche
Inventar
#14 erstellt: 02. Dez 2012, 23:39
DITO
Hörzone
Inventar
#15 erstellt: 02. Dez 2012, 23:56
ich bring das Innenvolumen ohne Elektronik in Erfahrung, das wäre dann die Basis. Ob dann 2 oder 5cm Gehäusedicke drum ist, soll dann erst mal egal sein, ich bin da gar nicht so.

viele Grüße
Reinhard
Hörzone
Inventar
#16 erstellt: 03. Dez 2012, 00:02

Murray schrieb:
Moin Reinhard,

bei den Vorgaben ist das auch vollaktiv möglich. Schwierig wird nur die Tiefmitteltönersuche bei 6,5 Liter Innenvolumen. Wie dick sind die Gehäusewände? Magst Du mal kurz bei deiner 120er nachmessen, wieviel der Abstand von Sickenmitte zur Sickenmitte ist? Also Membrandurchmesser + jeweils halbe Sicke?

Harry


Hi Harry

ist das Ziel eine Kopie der 120er? Sowas können die Chinesen sehr gut, je näher man dem Original kommt, desto mehr wird man geschätzt. Ich sag mal, wenn man versucht die 120er zu kopieren, wird man vermutlich qualitativ unterhalb derer landen.
Die Daten kann ich alle besorgen

viele Grüße
Reinhard
Murray
Inventar
#17 erstellt: 03. Dez 2012, 00:17
Moin Reinhard,

Es geht darum, gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Dafür brauche ich die Membranfläche vom Tiefmitteltöner. Ich kann aber auch gleich einen Dreiweger bauen...

Harry
ton-feile
Inventar
#18 erstellt: 03. Dez 2012, 00:20
Hallo Zusammen,


Hörzone schrieb:

ist das Ziel eine Kopie der 120er? Sowas können die Chinesen sehr gut, je näher man dem Original kommt, desto mehr wird man geschätzt.

Der große Vorteil der 120a von der "ehemals als Klein&Hummel bekannten" Firma liegt imO beim Design des Waveguides.

Schaltungstechnisch ist das alles kein so großes Problem, aber wer sich mal die Sonogramme des Abstrahlverhaltens angeschaut hat, sollte feuchte Augen bekommen haben.
Der Knackpunkt ist imO die Schallwandgeometrie.

Nach der letzten HMW, auf der ich war, sollte es mich aber wundern, wenn Harry da nicht noch etwas "in petto" hätte.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Schöner als die 120a darf es evtl. auch gerne werden.


Gruß
Rainer

Edit: Bezug war nicht eindeutig.


[Beitrag von ton-feile am 03. Dez 2012, 00:55 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#19 erstellt: 03. Dez 2012, 00:24

Murray schrieb:
Moin Reinhard,

Es geht darum, gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Dafür brauche ich die Membranfläche vom Tiefmitteltöner. Ich kann aber auch gleich einen Dreiweger bauen...

Harry


Grundsätzlich kannst du auch einen Dreiweger bauen, mir gehts darum im Rahmen der Gehäusegröße ein gleichwertiges oder besseres Produkt zu bauen. Deshalb wundert mich die Frage nach den Bauteilen der 120er.. nicht das ich dir die nicht bekannt geben würde. Du hast keine Verpflichtung eine KH120 nachzubauen (vielleicht wäre das sogar der einfachste Weg?)


Reinhard

P.S.ich wills natürlich nicht bauen, dafür hab ich zuwenig Ahnung..


[Beitrag von Hörzone am 03. Dez 2012, 00:26 bearbeitet]
Murray
Inventar
#20 erstellt: 03. Dez 2012, 01:26
Moin Reinhard,

Nein, kein Plagiat. Mir geht es schlicht um die Membranfläche im Tiefton, damit es vergleichbar bleibt. Sprich: Membranfläche und maximal möglicher Hub ergeben die Maximallautstärke usw. usf. Dafür muss ich den Kontrahenten kennen. Aber vermutlich ist es ein 13er. Mehr lassen sich bei dem Gehäusevolumen inkl. Equalizing nicht sinnvoll in Bassreflex unterbringen. Der von Neumann verbaute Bass scheint also einen recht starken Antrieb zu haben bei gleichzeitig optimierten anderen Parametern. Also vermutlich selbst oder nach Vorgabe gefertigt.

Gruß

Harry
plüsch
Inventar
#21 erstellt: 03. Dez 2012, 01:28
Hallo Reinhard,


Du hast keine Verpflichtung eine KH120 nachzubauen


Hi Harry, ist das Ziel eine Kopie der 120er?


Das Ziel ist es sicher nicht, aber wie auch Rainer schon schrieb,

Der große Vorteil der 120a von der "ehemals als Klein&Hummel bekannten" Firma liegt imO beim Design des Waveguides.

und von dir

Was musst du erreichen?
Preis inkl. Endstufen 1300 Euro (ich erwarte natürlich nicht für jede Chassis eine eigene Endstufe )
Größe einer KH120
die technischen Werte der KH120 sollten schon irgendwie erreicht werden, also Pegel, Frequenzverlauf, Klirrverhalten, Abstrahlachsen etc.

...dann wird es zwangsläufig ähnlich ausfallen, sonst wird das mit dem Abstrahlverhalten problematisch.
Mit einem 4" bekommt man das mit dem Volumen in den Griff, dann dürfte aber der Pegel leiden.
Ein 6 oder 7"er hält zwar im Pegel mit müßte dann aber wahrscheinlich früher getrent werden um an das gleichmäßige Abstrahlverhalten der KH 120 zu kommen.

Auf Diy-Hifi hab ich mal die beiden eingestellt,

Auf die schnelle hab ich mal 2 13er, die in kleinen BR-Gehäusen eingesetzt werden können.

Aus der HH 4/12,
da werden dem Audaphon 13-8C 5,5-6,5 L
bei -3dB von 57-52Hz bescheinigt.
Allerdings wäre der schon sehr teuer für diese Projekt.

Dann hät ich noch den Audax HM130CO
zu bieten, der für 4-8 Reflex-Liter empfohlen wird.


[action]=details&index[shop_articles][category]=5&index[shop_articles][data][shop_articles_id]=18]Proraum

Gruß plüsch
Hörzone
Inventar
#22 erstellt: 03. Dez 2012, 01:31

Murray schrieb:
Moin Reinhard,

Nein, kein Plagiat. Mir geht es schlicht um die Membranfläche im Tiefton, damit es vergleichbar bleibt. Sprich: Membranfläche und maximal möglicher Hub ergeben die Maximallautstärke usw. usf. Dafür muss ich den Kontrahenten kennen. Aber vermutlich ist es ein 13er. Mehr lassen sich bei dem Gehäusevolumen inkl. Equalizing nicht sinnvoll in Bassreflex unterbringen. Der von Neumann verbaute Bass scheint also einen recht starken Antrieb zu haben bei gleichzeitig optimierten anderen Parametern. Also vermutlich selbst oder nach Vorgabe gefertigt.

Gruß

Harry


Hi Harry
da liegst du nicht ganz falsch
Wie bei Markus üblich werden an den Parametern nach seinen Angaben solange Veränderungen durchgeführt, bis er zufrieden ist. Das dauert, deshalb war die 120 lange in der Entwicklung.
Erst bei der KH310 sinds Eigenentwicklungen, da wird mit den Werkzeugen von Neumann gefertigt.
Die 310 ist ohnehin der Hammer, ich hab die gerade für ein paar Tage
Werte bekommst natürlich. Sehe ich das richtig das du das Angebot annimmst? (Wobei ich dich ja nur bedingt unter DIY einreihen würde )


Reinhard
ton-feile
Inventar
#23 erstellt: 03. Dez 2012, 01:33
Hallo Harry,

Vermutlich nach Vorgabe gefertigt. Die ehemals als Klein&Hummel bekannte Firma entwickelt die verbauten Chassis nicht selbst.

PHL, ATC, Peerless, Seas, EV, Görlich und andere wurden schon verbaut.

Edit: Aha, jetzt entwickeln sie also anscheinend ihre Chassis selbst. Erscheint mir erst einmal unwirtschaftlich, aber sie werden schon ihre Gründe haben...

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 03. Dez 2012, 01:38 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#24 erstellt: 03. Dez 2012, 01:36

ton-feile schrieb:
Hallo Harry,

Vermutlich nach Vorgabe gefertigt. Die ehemals als Klein&Hummel bekannte Firma entwickelt die verbauten Chassis nicht selbst.

PHL, ATC, Peerless, Seas, EV, Görlich und andere wurden schon verbaut.

Gruß
Rainer


Dynaudio nicht vergessen..
ton-feile
Inventar
#25 erstellt: 03. Dez 2012, 01:40
Hi,


Hörzone schrieb:

Dynaudio nicht vergessen..


ton-feile schrieb:
... und andere wurden schon verbaut.


Gruß
Rainer
Murray
Inventar
#26 erstellt: 03. Dez 2012, 01:43
Moin Reinhard,

für mich wäre das eher als "Fun" zu sehen. Ich nehme die Herausforderung gerne an, aber ohne deine 1300 Euro kassieren zu wollen. Sprich: Du lädst zum Hörtest ein... Wollte immer schon mal wieder nach München... Oder anders: Ich mache es außer Konkurrenz. Oder unterstütze auch gerne andere Ambitionierte Bastler.
@Rainer: Ja, die verbauen seit eh und je gutes Material, weswegen mir der Tiefmitteltöner Sorgen macht. Vielleicht lasse ich mir auch nach Vorgabe was fertigen...

Harry
plüsch
Inventar
#27 erstellt: 03. Dez 2012, 02:43
Also zur Größe des TMT,
nach abmessen des Monitors am Bildschirm,
komme ich auf etwa sd ~ 95cm² vielleicht auch knapp 100cm²
der Wavecor WF 152
könnte in der Liga spielen.

Etwas anspruchsvoller sehe ich das mit dem Abstrahlverhalten,
sprich Wellenguido mit passender Lotte.
Harry, hast Du da schon Vorstellungen ?

Gruß plüsch
Hörzone
Inventar
#28 erstellt: 03. Dez 2012, 10:33

Murray schrieb:
Moin Reinhard,

für mich wäre das eher als "Fun" zu sehen. Ich nehme die Herausforderung gerne an, aber ohne deine 1300 Euro kassieren zu wollen. Sprich: Du lädst zum Hörtest ein... Wollte immer schon mal wieder nach München... Oder anders: Ich mache es außer Konkurrenz. Oder unterstütze auch gerne andere Ambitionierte Bastler.


Hi Harry
schön, dann bringen wir das auf den Weg.
Das Innenvolumen excl. der Elektronik und die Maße des Tief- Mitteltöner bekommst du noch.
Egal wie das ausgeht, ich finde das ist ein schönes Thema für ein Forum, das ist das Salz in der Suppe.

viele Grüße
Reinhard
ingo74
Inventar
#29 erstellt: 03. Dez 2012, 10:59
mir erschliesst sich das 'warum' nicht ganz - preis und klasse ok, aber wenn man die masse als vorgabe macht dann läuft es auf einen klon hinaus und für mich wäre/ist das irgendwie 'witz'los (oder wie man das auch immer nennen mag).

eine herausforderung wäre für mich die vorgabe 'gleicher preis und kompaktbox', aber vllt kann mir ja einer den sinn dahinter erklären, einen klon mit anderen chassis zu bauen um das gleiche ergebnis zu erhalten..
Murray
Inventar
#30 erstellt: 03. Dez 2012, 11:17
Moin Reinhard,

ich bin gespannt. Und mache mich dann mal auf die Suche, OB es überhaupt ohne eigens entwickelte Chassis möglich ist...

Harry
Hörzone
Inventar
#31 erstellt: 03. Dez 2012, 11:29

ingo74 schrieb:
mir erschliesst sich das 'warum' nicht ganz - preis und klasse ok, aber wenn man die masse als vorgabe macht dann läuft es auf einen klon hinaus und für mich wäre/ist das irgendwie 'witz'los (oder wie man das auch immer nennen mag).

eine herausforderung wäre für mich die vorgabe 'gleicher preis und kompaktbox', aber vllt kann mir ja einer den sinn dahinter erklären, einen klon mit anderen chassis zu bauen um das gleiche ergebnis zu erhalten..


der Witz ist, das man einen Monitor mit dem Anforderungsprofil meiner Meinung nach eben nicht so einfach nachbaut.. einen größeren Lautsprecher zu bauen ist nicht schwer, aber dann könnte ich ja auch gleich mit einem größeren Produkte anfangen,
Ich sehe das keinesfalls so, das es auf einen nachbau hinausläuft. Das würd bedeuten das alle Minimonitore gleich sein würden, das ist aber keineswegs der Fall.
--_Noob_;-_)_--
Inventar
#32 erstellt: 03. Dez 2012, 11:53
Hi,

laut Neumann Seite 6,5Liter Nettoinnenvolumen, 2 Endstufen: 50W für Tieftöner, 50W für Hochtöner, 13 cm TMT (5,25") und 1" HT-Kalotte, -3dB @ ca. 52Hz, Maximalpegel um die 100dB

Ich denke an aktiv kommt man nicht vorbei. Als Basis könnte man das Hypex AS 2.100 verwenden. Dann würde ich einen 4 Ohm TMT verwenden, da die Endstufen an 4 Ohm mehr Leistung abgeben. Bei Verwendung des Hypex sollten dann noch knapp 400 Euro pro Box für Gehäuse, Kleinteile, TMT und HT zur Verfügung stehen.


[Beitrag von --_Noob_;-_)_-- am 03. Dez 2012, 11:58 bearbeitet]
Cpt._Baseballbatboy
Inventar
#33 erstellt: 03. Dez 2012, 12:10
Sehe Eure Probleme nicht. Wenns aktiv werden soll, hat man doch allerhand Möglichkeiten. Z. B. Beyma 5P200/Fe + Seas DXT, dann ist die Rasenkante schonmal geschnitten. Dann noch Hypex AS2.100 rein, dann ist schon vertikutiert. Gehäuse aus 9 mm MPX plus dick Bitumen drauf mit Rahmen BBC-like, dann kann man drauf Golf spielen. Grob überschlagen ist man dann bei 500 € Mat-Kosten pro Box. Versprochen: da muss sich die Neumann ganz schön strecken.
Roderik81
Inventar
#34 erstellt: 03. Dez 2012, 12:20
Hallo,

interessanes Projekt, bleibt unter Beobachtung. Meine Meinung, gerade in der Profitechnik wo es auch um Peis/Leistung oder "Return on Investment" geht, loht es sich nicht irgentetwas, was es so schon zu kaufen gibt, selber zu bauen.
Hier ist eben das realisieren der eigenen Vorstellungen der Antrieb - und meins Erachtens auch interssanter - womit kommt ein Versierter Bastler wenn man nur die Vorgabe <1300€, Monitor, Schreibtischtauglich macht.

Das erste was ich bei meinen Monitoren kassieren würde währen z.B. die zu allem Überfluss auchnoch nach vorneraus gehenden BR-Rohre. Wohl ein Kompromiss um auch Standalone noch einigermaßen Druck zu machen - den Bräuchte ich als DIY-ler nicht eingehen.

Bei Homehifi, wo man teilweise einen großteil fürs "Image" bezahlt, kann ein reiner Nachbau schon eher auch "Wirtschaftlich" sein.(WLM-Diva z.B.)

Aber:

--_Noob_;-_)_-- schrieb:

-3dB @ ca. 52Hz, Maximalpegel um die 100dB


naja:

Langzeit-Maximalschalldruck mit rosa Rauschen in 2.3 m unter typischen Abhörbedingungen (Box/Paar) 88 / 93 dB(C) SPL


und


Sinuswellen-Ausgabe bei THD < 0,5 % bei 1 m 100 Hz @ 95 dB SPL


Das sollten aber eigendlich ne Menge nicht ganz kurzhubige 13er schaffen könne.
HiFi-Selbstbau
Inventar
#35 erstellt: 03. Dez 2012, 12:44
Hi,

die KH120A ist ein objektiv sehr guter Lautsprecher (s. http://www.neumann-k...ield-monitors_KH120A und auf Messkurven klicken). Der wird objektiv kaum zu toppen sein. Kennschalldruck, untere Grenzfrequenz und Gehäusegröße hängen zusammen und bedingen zwangsweise, dass ein Basschassis mit sehr ähnlichen TSPs nötig ist wenn kein Parameter "unterschritten" werden darf.

Ggf. könnte man eines finden welches weniger klirrt oder grobmotorisch noch etwas besser ist - das ist aber auch schon alles und wird nicht so ohne Weiteres heraushörbar sein, da der Unterschied höchstens 1-2 dB sein wird.

Das Waveguide im Hochtonbereich muss meiner Meinung nach FÜR DEN ANWENDUNGSBEREICH (Nahfeldlautsprecher im Studiobereich = geringe Nachhallzeit) nicht zwingend sein, das macht man vor allem, weil man so den Tiefenversatz ausgleichen kann, was mit analogen Filtern nicht so ohne Weiteres geht.

Das Alugehäuse KÖNNTE Schwachstellen haben, wenn es nicht vernünftig Körperschall bedämpft ist, aber auch dieser Unterschied wird nicht so ohne Weiteres heraushörbar sein wenn keine groben Fehler gemacht wurden (wovon man bei K&H/NEUMANN ausgehen darf).

Bassreflexkanäle nach vorne sind IMMER kritisch, da leicht Mitteltonanteile dort heraus kommen. Das ist mitunter auch deutlich heraushörbar. Hier wäre eine Lösung mit Passivstrahler immer vorzuziehen (Tonfeiles Tafal und unsere DUO-DXT (Shootout auf der HMW2011) haben nicht zufällig einen solchen Passivstrahler). Wenn das aber nicht erlaubt ist (wegen möglicher Wandmontage etc.) kann man dieses Verbesserungspotenzial nicht ausnutzen.

Kommen wir zur Raumanpassung. Da hat die KH 120 A neben den "üblichen" Mäuseklavieren für Bass- und Höhenanpassung auch einen Regler für die untere Mitten. Für den Betrieb mit einem Subwoofer ist kein Hochpassfilter vorgesehen, der käme dann bei NEUMANN vom NEUMANN Subwoofer - ein in sich geschlossenes System.

Ein DSP-Einschub wie z.B. HYPEX AS 100.2 ist einer solchen Lösung in Punkto Raumanpassung deutlich überlegen - sofern man es richtig einstellt (was ein Messsystem und Erfahrung voraussetzt; beides kommt bei DIYern schon mal vor).

Auch der Faktor "Hörgeschmack" oder "Anpassung an verschiedene Abmischungsphiliosophien" kann mit einem DSP basierten System deutlich besser umgesetzt werden. Das sind für einen Studio-Monitor IRRELEVANTE Parameter, da damit ja NEUE Abmischungen ERZEUGT werden sollen. Für den Musik-KONSUMENTEN sind das aber sehr wohl HÖCHST RELEVANTE Parameter, da so unterschiedliche Abmischungsphilosophien wie z.B. bei Supertramp der 80er Jahre (da wurde der Loudness-Regler des Konsumenten bei der Abmischung im Studio noch vorausgesetzt) und YELLO der 2010er Jahre nicht mit einer Abstimmung befriedigend wiedergegeben werden können.

Fazit:

  • objektiv wird die KH 120 A höchstens in Teilaspekten zu toppen sein, wohl aber nicht in ihrer Gesamtheit
  • eine Tafal oder DUO-DXT mit HYPEX AS100.2 spielt wahrscheinlich auf ähnlich hohem objektivem Niveau, hat aber massive Vorteile bei der Raumanpassung (insbesondere wenn man die üblicherweise deutlich schlechteren Räume von normalen Musikkonsumenten zugrunde legt) und bei der Anpassung an den Hörgeschmack und unterschiedliche Abmischungsphilosophien


-> ein "Studioprofi" würde für das Studio immer zur KH 120 A greifen
-> der Musikkonsument hätte z.B. in einer Tafal oder DUO-DXT mit HYPEX AS100.2 eine Alternative, die für seine Belange mehr Freiheitsgrade hat und dadurch die bessere Wahl wäre
-> wer hätte jetzt "gewonnen"?

Die Chassis der Tafal kosten übrigen ca. knapp 200 €/Seite, die der DUO-DXT ca. knapp 300 €/Seite, dazu käme ein HYPEX AS100.2 mit ca. gut 200 €/Seite - die 1300 €/Paar wären also leicht einzuhalten, denn für das kleine Gehäuse ist das Holz ja nicht so teuer. Da wäre sogar (zumindest bei der Tafal) noch Geld für einen aktiven Subwoofer übrig, dessen Filterung vom AS100.2 gleich mit gemacht wird und so auch optimal an die Raumakustik angespasst werden kann.

In einem normalen Hörraum ließe sich eine solche Kombination sicher so einstellen, dass sich die Frage "wer ist besser" auf eine Geschmacksfrage reduziert - und da ist man bei einer Lösung mit AS100.2 ja seines eigenen Glückes Schmied ;-)

Gruß Pico
Hörzone
Inventar
#36 erstellt: 03. Dez 2012, 13:24
Hi Pico

ich möchte auf den Ansatz DSP eingehen. Leider denken viele nicht daran, das der Einsatz eines DSP eine weitere Wandlung darstellt. Die Möglichkeiten zu einer digitalen Lautstärkeregelung sind ja nur begrenzt am Markt verfügbar, wenn man mehrere Quellen hat, wirds ohnehin zum Problem. So gibt es meist mehrere Wandlungen.
Man kann über D/A Wandlung denken wie man will, aber so mancher nennt einen hochwertigen Wandler sein eigen. Den kann und darf er dann verkaufen... Auf Anhieb hab ich keine Parameter zu dem Wandler gefunden, was kann er? 24/192? Sollte er ja schon können, wobei es am Markt auch Anbieter von Studiolautsprechern mit DSP gibt die das nicht können.

Klar ist, das eine KH120 im Anforderungsprofil vom Ü-Wagen bis hin zu allen wandnahen Aufstellungen im Pflichtenheft hat. Auch im Heimbereich ist eine Wandhalterung nicht so selten, ich habe einige Kunden die eine 120er oder 300er mit Wandhalterung im Einsatz haben.
Die Konstruktion der Bassreflexkanäle ist natürlich sorgfältig umgesetzt.

Für Sounding gibts letztlich deutlich größere Spielwiesen als einen DSP, da würd ich doch eher zu einem SPL 'Vitaliser greifen, der ist genau dafür optimiert
http://spl.info/de/p...urzbeschreibung.html
http://spl.info/de/p...-mk2-t/kurzinfo.html

In der Antwort lese ich, das du die KH120 nicht kennst, gerne schick ich dir mal ein Paar damit du dir ein Bild machen kannst. Gleiches gilt natürlich für Harry.

Ich denke, das es keinesfalls damit getan sein wird ein Produkt aus dem Regal zu ziehen, dies mit einem Produkt Y zu verbinden und es von Z steuern zu lassen

viele Grüße
Reinhard
Murray
Inventar
#37 erstellt: 03. Dez 2012, 13:30
Moin,


Ich denke, das es keinesfalls damit getan sein wird ein Produkt aus dem Regal zu ziehen, dies mit einem Produkt Y zu verbinden und es von Z steuern zu lassen


damit hast Du sicherlich recht. Aber: Die beiden von Pico besprochenen Tröten sind schon "ganz nett". Um genauer zu sein: Gut. Ohne wenn und aber und allenfalls subjektiv zu kritisieren. Bevor du aber großartig was verschickst: Gibts im Ruhrgebiet die Möglichkeit, die 120er mal zu testen?

Harry
Roderik81
Inventar
#38 erstellt: 03. Dez 2012, 14:13

Hörzone schrieb:

ich möchte auf den Ansatz DSP eingehen. Leider denken viele nicht daran, das der Einsatz eines DSP eine weitere Wandlung darstellt.


Oder man geht digital in den DSP und spahrt sich jeglich Wandlung bis kurz vor den Chassis.

Übrigens verschlechtert auch analoge Filterung die Signalqualität.
Bei richtiger Auslegung sollte beides keine höhrbaren Störungen hervorrufen!
Cpt._Baseballbatboy
Inventar
#39 erstellt: 03. Dez 2012, 14:13

HiFi-Selbstbau schrieb:
Das Waveguide im Hochtonbereich muss meiner Meinung nach FÜR DEN ANWENDUNGSBEREICH (Nahfeldlautsprecher im Studiobereich = geringe Nachhallzeit) nicht zwingend sein, das macht man vor allem, weil man so den Tiefenversatz ausgleichen kann, was mit analogen Filtern nicht so ohne Weiteres geht.


Du darfst nicht vergessen, dass im Nahfeld (also Abstand durchaus < 1m) auch kleinste Bewegungen schon einen recht großen Winkelversatz erzeugen. Es ist also zwingend notwendig, die tonale Balance auch unter Winkel beizubehalten.
Alternativer Ansatz wäre eine zusätzliche MT-Kalotte, wodurch man dann insgesamt sehr breit strahlt. Erfordert aber wieder einen zusätzlichen Weg.
plüsch
Inventar
#40 erstellt: 03. Dez 2012, 14:15
Hallo Ingo


aber vllt kann mir ja einer den sinn dahinter erklären, einen klon mit anderen chassis zu bauen um das gleiche ergebnis zu erhalten..


Es bleibt halt die Frage ob das gleiche dabei herrauskommt,
für die "professionellen" Dauerwastler ist die Frage möglicherweise gleich beantwortet,
aber allein viele Diskussionen um das Thema Membranmaterial
zeigen doch, daß es keineswegs so klar scheint.

Wird man hören können, daß der Korpus evtl. aus einem anderen Material besteht ?
Könnte man die Abstrahlkarakteristik auch anders realisieren ?
z,B wie Dynaudio das bei den großen Modellen macht, oder ein Bändchen quer einbauen.
Natürlich wird die Abstrahlung davon beeinflußt,
aber ist es auch relevant in Bezug auf das subjektive Hörempfinden.

Mann sollte aber auch im Vorfeld klären welche Punkte abgeklopft werden.
Die KH120 ist für das Nahfeld konzipiert,
wird die dann nur im Nahfeld mit dem Sparringspartner verglichen.
Also mehrere Personen versuchen nacheinander einen Mix zu erstellen
und geben danach ihre Eindrücke wieder.

Oder wie im HiFi üblich einem Auditorium vorgeführt,
in einer evtl. größeren Räumlichkeit mit mehreren Zuhörern ?
Oder beides ?

Im übrigen geht es mir so wie Reinhard.

Egal wie das ausgeht, ich finde das ist ein schönes Thema für ein Forum, das ist das Salz in der Suppe.


Deshalb hatte ich auch schon irgendwo geschrieben,
mich mit einer überschaubaren Summe ein zu bringen,
um das" Risiko" für "unentdeckte Erfinder" etwas zu reduzieren
und evtl. noch einen weiteren Mitbewerber zu animieren.

Gruß plüsch
Hörzone
Inventar
#41 erstellt: 03. Dez 2012, 14:23

Murray schrieb:
Moin,


Ich denke, das es keinesfalls damit getan sein wird ein Produkt aus dem Regal zu ziehen, dies mit einem Produkt Y zu verbinden und es von Z steuern zu lassen


damit hast Du sicherlich recht. Aber: Die beiden von Pico besprochenen Tröten sind schon "ganz nett". Um genauer zu sein: Gut. Ohne wenn und aber und allenfalls subjektiv zu kritisieren. Bevor du aber großartig was verschickst: Gibts im Ruhrgebiet die Möglichkeit, die 120er mal zu testen?

Harry


ja, bei Holger von der Krone (Aktivposten). Ich verlink ihn mal den Thread, ist ja auch im Forum, ansonsten ist der Versand von Lautprechern zur Probe für mich Alltag...


[Beitrag von Hörzone am 03. Dez 2012, 14:33 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#42 erstellt: 03. Dez 2012, 14:31

Roderik81 schrieb:


Oder man geht digital in den DSP und spahrt sich jeglich Wandlung bis kurz vor den Chassis.

Übrigens verschlechtert auch analoge Filterung die Signalqualität.
Bei richtiger Auslegung sollte beides keine höhrbaren Störungen hervorrufen!


digital in..und wie steuerst du die Lautstärke? Mehrere Quellen?
Ich hab nicht gesagt das ICH eine mehrfache Wandlung für schädlich halte (immerhin dürfte ich mit der O500 einer der ersten in den Foren gewesen sein, der FIR propagiert hat), aber es gibt ausreichend viele die das nicht möchten, bzw. auf ihren eigenen Wandler nicht verzichten wollen.

@Harry: würdest du deinem Produkt eine Symmetrische Verbindung spendieren, oder nur unsymmetrisch?

viele Grüße
Reinhard
ingo74
Inventar
#43 erstellt: 03. Dez 2012, 14:37


digital in..und wie steuerst du die Lautstärke?


per fernbedienung
http://www.hobbyhifi...akhgiiq5lp01224fdes3
elephantino
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 03. Dez 2012, 14:41
Schade, dass Harry schon wieder einen Rückzieher gemacht hat ("außer Konkurrenz"). Wollte gerade einen Zwanni auf sein Scheitern setzen.

Wegen der fehlenden Entwicklungstiefe hat ein Bastelprojekt unter den genannten Bedingungen keine Chance, die professionell entwickelte Box zu schlagen, von unterlegenem Know-how mal ganz abgesehen. Was über das Verbauen von für jedermann käuflichen Fertigkomponenten oder allenfalls noch deren Modifikation mit Hausmitteln hinausgeht, ist übrigens kein DIY mehr im allgemein verstandenen Sinn.

Hübsch vergiftetes Angebot von Reinhard, die Selbstüberschätzung der Bastelszene vorzuführen. Bin mal gespannt, wer noch darauf reinfällt.


[Beitrag von elephantino am 03. Dez 2012, 14:43 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#45 erstellt: 03. Dez 2012, 14:50

ingo74 schrieb:


digital in..und wie steuerst du die Lautstärke?


per fernbedienung
http://www.hobbyhifi...akhgiiq5lp01224fdes3


ah, ok.. das ist doch schon mal nett!

@Elephantino: Harry hat keinen Rückzieher gemacht, er ist einfach nur ein bisschen mehr als ein reiner DIY, aber das ist kein Problem

Es geht nicht darum irgendjemanden vorzuführen, das lag nie in meiner Absicht, ich denke das hat auch niemand so verstanden. Es interessiert mich einfach, das ist alles.

viele Grüße
Reinhard
Hörzone
Inventar
#46 erstellt: 03. Dez 2012, 14:52
Ich möchte noch sagen, das es mir ein Anliegen ist das der Thread auf einer fairen und freundschaftlichen Ebene verläuft. Ich möchte keine Grabenkämpfe sehen. Ich glaube, damit sprech ich für alle Beteiligten. Keine Diskussionen im Voodoo Format

viele Grüße
Reinhard
plüsch
Inventar
#47 erstellt: 03. Dez 2012, 15:09
Denke auch ,

daß Überheblichkeitsanwandlungen,

in beide Richtungen fehl am Platz sind.

Gruß plüsch

Und wie bereits erwähnt gehört Harry zwar zu den Diy'lern aber halt mit "Professionellem Status".

Wäre also schön wenn sich da noch der eine oder andere dazu entschließen Könnte.

Ich denke es gibt einige hier im HF bei HSB oder im DIY-HIFI-Forum
die fähig sind so ein Projekt an zu gehen.
Hörzone
Inventar
#48 erstellt: 03. Dez 2012, 15:22

plüsch schrieb:
Denke auch ,

daß Überheblichkeitsanwandlungen,

in beide Richtungen fehl am Platz sind.

Gruß plüsch

Und wie bereits erwähnt gehört Harry zwar zu den Diy'lern aber halt mit "Professionellem Status".

Wäre also schön wenn sich da noch der eine oder andere dazu entschließen Könnte.

Ich denke es gibt einige hier im HF bei HSB oder im DIY-HIFI-Forum
die fähig sind so ein Projekt an zu gehen.


ich denk mal das Harry durchaus ausreicht, wenn da jetzt mehrere Projekte laufen wird es unübersichtlich (natürlich kann sich jeder dran versuchen, das ist kein Problem).
Murray
Inventar
#49 erstellt: 03. Dez 2012, 15:31
Moin Reinhard,

ich würde es aber auch begrüßen, wenn (zusätzlich!) ein nicht "semiprofessioneller" Bastler wie ich mitmacht. Wer mag also noch einsteigen? Bislang sind es alles eh nur ungelegte Eier und ich stehe jedem(!) anderem Bastler und oder Team mit Tipps und Co. zur Verfügung.

Harry
nilsens
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 03. Dez 2012, 16:09
Hallo zusammen,

ein sehr interessantes Projekt, hatte ich doch genau die KH120 mal bei HSB hinterfragt: Stichwort - Lohnt so ein Bau wenn es doch eine KH120 gibt.

Neben dem was Pico schon schrieb finde ich, kommt eben noch viel hinzu, was DIY ausmacht:

Klar ist, das eine KH120 im Anforderungsprofil vom Ü-Wagen bis hin zu allen wandnahen Aufstellungen im Pflichtenheft hat. Auch im Heimbereich ist eine Wandhalterung nicht so selten, ich habe einige Kunden die eine 120er oder 300er mit Wandhalterung im Einsatz haben.
Die Konstruktion der Bassreflexkanäle ist natürlich sorgfältig umgesetzt.


Das mag ja so sein, aber meiner Meinung nach braucht es kein DIY, wenn am Ende eine Box raus kommen soll, die wie die KH120 für viele Einsatzzecke taugt.
DIY heisst für mich, dass ich eben gerade die Nachteile der "Stangenware" ausgleichen kann.
Was soll ich mit Bassreflex, wenn ich eh Subwoofer einsetzte, was mit einem Verstärker hinten, wenn ich am liebsten in die Wand einbauen will usw.

Auch kann ich bei DIY vielleicht auf optische Aspekte eingehen. Eine KH120 kommt gewiss nicht jedem ins Wohnzimmer.

Ich z.B. versuche bald mit Hilfe von HSB einen 2 Wege Kinolautsprecher zu bauen, eben weil der Markt hier kaum was hergibt.
Anforderung:
- Wandeinbau
- geschlossen
- bis 80HZ spielend
- Genug Pegel
- Vollaktiv (gerade wegen Wandeinbau)

Hier erhoffe ich mir durch die Vorteile des Wandeinbaus und Aktivierung samt DSP am Ende einen tollen und hochdynamischen Kinolautsprecher zu haben, den ich sonst weitaus teurer zahlen müsste. Installationssystem gibt es nämlich nur wenige und dann meist in der Profiecke, in der 105db Pegel nicht unter 2-4k pro Lautsprecher zu bekommen sind.

Auf der anderen Seite würde mich nach wie vor interessieren, wie z.B. eine KH120 im Kino klappen würde. Man liest und hört hier so unterschiedliches.
Holger meinte auf der Analog in Krefeld, dass sie in meinem Kino reichen würden...

Was mich Wundert:
Ziel soll es sein fürs gleiche Geld einen gleichguten oder besseren LS zu bauen... Warum frage ich mich. Wenn nicht gerade o.g. eine Rolle spielt, würde ich nie auf die Idee kommen was zu bauen, was ich fürs gleiche Geld fertig kaufen kann. Alleine wegen bei extrem bescheidenen Wiederverkaufswert vom DIY.

Ein Ziel für mich wäre:
Selbiges zum halben Preis zu erreichen. Dann würde sich der Bau ja lohnen... So verstehe ich das nicht so ganz...

Gruß
Nilsens
Hörzone
Inventar
#51 erstellt: 03. Dez 2012, 16:34
Nilsens..
ja, das war ja mein urspünglicher Einstieg. Mit dem Geld etwas besseres zu schaffen.. Das man auf gleichgut kommt, ist allerdings für mich auch ok..

Der Ursprungsthread ging aber um Minilautsprecher, von daher waren die Beschränkungen von anfang an gegeben, es war nicht die Frage: kann ich mit dem Geld einer KH120 einen Kinolautsprecher bauen..

Also, eine Zielvorstellung. Aktiv muss das nicht sein, das kann man lösen wie man will. Ist ja kein festgenageltes Kritierium. Allerdings machte wenig Sinn einen Lautsprecher zum Vergleich zu bauen, der ein ganz anderes Pflichtenheft als die KH120 hat, das erscheint doch einigermassen klar.

Es macht letztlich natürlich keinen Sinn einen Lautsprecher zu bauen der gleichgut ist, wie ein Produkt das es am Markt zu kaufen gibt, vor allem dann nicht wenn man die eigene Arbeitszeit ohnehin nicht reinrechnet.
Man muss das aber jetzt auch nicht auf dem Seziertisch zerlegen, denn sonst könnten wir das Vorhaben gleich abblasen.

viele Grüße
Reinhard

5x 120er und Sub sollten für ein normales Kino schon reichen. Ggf. stell ich die Holger gerne für einen. Test zur Verfügung (die fehlenden 3). Trotzdem könnte es sein, das du mit DIY eben der bestimmten Aufgabe näher kannst, denn ein Industrieprodukt kann niemals alle Anwendungsmöglichkeiten berücksichtigen.
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