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Neue InEars: Westone 4

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Allgemeiner68er
Inventar
#301 erstellt: 22. Mai 2011, 14:55

Bad_Robot schrieb:
Die "Gefühlte Helligkeit" (erneut 2 Euro in die Schwurbelkasse) geht so:

Shure SE215 -> Stage 2 -> Stage 3 -> Westone 4 -> Shure SE535 -> Phiaton PS200/JH5Pro -> Stage 4 -> Sony EX90.

Und wo würdest Du den UE RM hier in etwa einordnen?
joewez
Stammgast
#302 erstellt: 22. Mai 2011, 15:43

. Mit dem W4 könnte man stundenlang Musik hören und träumen. Aber wenn es um Klangfarben und natürlichen Klangeindruck geht, dann ist der W4 definitiv ein Lügner, wenn auch ein sympathischer


Hör dir mal den UM3x an,
dann weißt du was ein sympatischer
Lügner ist!

Grüße Jens
Remanerius
Inventar
#303 erstellt: 22. Mai 2011, 16:15

servicegedanke schrieb:
Aaaaber, wie Bad_Robot schon sagte, man sollte hier "Helligkeit" nicht mit "Spritzigkeit" durcheinqander werfen.

Ich glaube, wir brauchen ein neues Sparschwein für unsere Schwurbelkasse. Das erste ist voll



joewez schrieb:
Hör dir mal den UM3x an,
dann weißt du was ein sympatischer
Lügner ist!

Och ja...
Die Stimmendarstellung z.B. ist zwar schon ganz schön, aber auch etwas übertrieben. Wahrscheinlich hat mir auch deswegen der T1 so wenig zugesagt (um mal auf Markus' Theorie des direkten Vergleich zurückzukommen, die ich voll unterschreiben kann). Mir gefällts, andere werden dadruch "zu sehr angeschrien". Mittlerweile geht er mir aber auch ein bisschen auf die nerven mit Mumpfigkeit, starken Stimmen und Wärme. Außerdem finde ich InEars fürs Hören zuhause etwas unpraktisch und aufgrund seines Wertes und meiner Angst nehme ich ihn auch fast nie irgendwohin mitr. Ich werde wohl auf das KH-Meeting in Berlin warten und dann wird wohl ein großer KH fällig sein. Aber gut, zurück zum Thema!

@Markus und Jan: Wird man euch beide eigentlich beim diesjährigen KH-Meet in Berlin treffen?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#304 erstellt: 22. Mai 2011, 20:38
Hallo,

na hier geht's ja rund....


Remanerius schrieb:
Hey Markus,
an welcher Stelle in deiner Helligkeitsliste würdest du denn den UM3X einordnen?



Tob8i schrieb:
Der ist noch irgendwo hinter dem Stage 3 würde ich sagen.


Ja, würde ich auch sagen.


Allgemeiner68er schrieb:
Und wo würdest Du den UE RM hier in etwa einordnen?


Auf alle Fälle oberhalb von SE535, und auch oberhalb von SE425 (welchen ich in der "gefühlten Helligkeit" oberhalb des SE535 einstufe).

Ob der RM jedoch oberhalb oder unterhalb vom JH-5Pro einzuorden ist, kann ich mich auch nach mehrminütigem direkten Vergleichen der beiden nicht entscheiden. Ich würde sagen, unentschieden (der UE RM ist also auf gleicher Höhe wie JH-5Pro), auch wenn die beiden diese "gefühlte Helligkeit" auf unterschiedliche Art und Weise erreichen:

Der JH-5Pro hat ja eine leichte Tiefbassbetonung, welche er durch eine entsprechende Obere Mitten-/Höhenbetonung mehr als ausgleicht.

Der UE RM hat ja diese Bassanhebung nicht; daher braucht er auch keine "ausgleichende" Höhenbetonung. Trotzdem klingt er genau so hell wie der JH-5Pro, weil er eine brachial höhere Auflösung im Brillianzbereich und mehr Pegel im Superhochton hat (wo der JH-5Pro langsam abfällt). Der UE RM erreicht diese Helligkeit also aufgrund von "mehr Glitzern". Daher stufe ich ihn auch höher ein als den SE425, der nach oben hin da aufhört, wo der UE RM erst mit dem "Glitzern" anfängt.

Die neue komplette "Gefühlte Helligkeit"-Liste ist also so ungefähr wie folgt:

Shure SE215/Westone UM2 -> Stage 2/Westone UM3x -> Stage 3 -> Westone 4 -> Shure SE535 -> Shure SE425 -> Phiaton PS200/JH5Pro/UE Reference Monitor -> Stage 4 -> Sony EX90


Remanerius schrieb:
@Markus und Jan: Wird man euch beide eigentlich beim diesjährigen KH-Meet in Berlin treffen?


Mich nicht, das ist so gar nicht meine Ecke. Aber wenn's mal ein Hessenmeet gibt, bin ich dabei.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 22. Mai 2011, 20:38 bearbeitet]
Remanerius
Inventar
#305 erstellt: 22. Mai 2011, 22:41
Wo wir gerade schon dabei sind: Kann mir jemand eine Einordnung des HD600/HD650 in besagte Helligkeitsreihenfolge geben? Ist der heller als die UM3X oder genauso mumpfig oder gar noch dunkler? Gerne auch per PM. Wir wollen das ganze hier ja nicht zu sehr ausarten lassen.
sofastreamer
Inventar
#306 erstellt: 23. Mai 2011, 08:47
hd650 ist dunkler.
bereft
Inventar
#307 erstellt: 23. Mai 2011, 11:16
Dunkel heißt ja dann weniger Euphorisch sondern alles schön schonend beigebracht, das ist schön wenn man eh leiser Musik hört und nur entspannen will, aber wo bleibt da die Euphorie? die Frische?

Schon die W2 sind für meinen Geschmack grenzwertig und so wie das klingt wären die Shure SE 535 von den teuersten Universal in-ear noch interessanter für mich als der W3 oder W4.
sofastreamer
Inventar
#308 erstellt: 23. Mai 2011, 11:18
der w3 ist eh eine gurke. schrille höhen und ein midbass der einfach nur peng macht, ohne jede fülle.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#309 erstellt: 23. Mai 2011, 11:19

bereft schrieb:
...und so wie das klingt wären die Shure SE 535 von den teuersten Universal in-ear noch interessanter für mich als der W3 oder W4.


Definitiv!
sofastreamer
Inventar
#310 erstellt: 23. Mai 2011, 11:22
ich dachte der ps200 macht alles noch besser als der shure.
bereft
Inventar
#311 erstellt: 23. Mai 2011, 12:53

sofastreamer schrieb:
der w3 ist eh eine gurke. schrille höhen und ein midbass der einfach nur peng macht, ohne jede fülle.



den w3 habe ich ja nur zur komplettierung aufgezählt, du solltest meine Meinung über den W3 kennen... falls nicht, ich bin da bei dir.. mir gefällt einfach der Grundton nicht.

naja, aber statt Shure SE 535 würde ich entweder beim W2 bleiben oder gleich zu einem Custom greifen(bis jetzt Stage 3 oder evtl. Westone ES 5)

denn für einen SE 535 würde ich maximal 300 Euro ausgeben. Ich habe keine Lust 400 Euro für einen Universal hinzublättern. selbst wenn ich das Geld hätte. Da überlege ich mir lieber gleich etwas mehr für den letzten Anstrich auszugeben.


[Beitrag von bereft am 23. Mai 2011, 12:55 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#312 erstellt: 23. Mai 2011, 13:19
Nene, der PS200 macht nicht alles besser, aber auch nichts schlechter! Was er besser macht als der SE535 ist die Bühnendarstellung, die "frischeren" Höhen ist auch ein Merkmal (insbesondere bei Pop/Rock super!) und das Heraushören neuer Details gelingt mit dem PS200 besser.

Was der SE535 (übrigens zum Teil auch der Phonak 112 (grau)) besser kann, ist eine extrem natürliche Darstellung von Streichorchestern. Bei solch symphonischer Klassik ist der PS200 dem W4 gar nicht mal so unähnlich, von der Tonalität/Grundabstimmung her, denn beide sind ein wenig "amerikanisch" abgestimmt. Im direkten Vergleich zum Phonak und dem SE535 ist die Authentizität eher bei SE535 und PFE112 zu finden.

Nur, bitte, es geht hier wirklich um Geschmacksfragen. Denn alle, auch der W4 spielen auf so hohem Niveau, dass man nur durch konzentriertes Hören im ständigen A/B Vergleich Unterschiede wirklich wahrnimmt. Das sind quasi nur Quantensprünge.

Habe auch nach 2 Nächten den W4 nochmal gründlich unter die Lupe genommen und er gefällt mir sehr gut. Aber es gibt halt Aufnahmen, vielleicht ungeschickt abgemischt, die dem W4 absolut nicht liegen und dann spielt er zu grundtonintensiv und die Mitten wirken dadurch vernachlässigt. Viele "dünne" und "höhenlastige" Aufnahmen, z.B. Santana-Album "Freedom", machen den W4 dann wieder zur ersten Wahl. Da kann es durchaus sein, dass der SE535 die Sänger den Hörer "anschreien".

Die Klangunterschiede in der Preisklasse reduzieren sich eigentlich auf ein Niveau, wo Tagesform, Aufnahmetechnik und meinetwegen auch Lust und Laune, einen weitaus größeren Einfluss auf das Klangempfinden auslösen, als die Klangunterschiede der eigenetlichen Probanten. Selbst die Aufsätze klingen stärker unterschiedlich. Nur muss man manchmal etwas krasser formulieren, weil es sonst nicht klar wird. Rein technisch gesehen, jedenfalls. Ob einem ein gewisses Sounding nun gefällt oder nicht, tja, muss eben testen!

Der SE535 ist ein wenig wie der K701, der PS200 eher wie der K601, der W4 eher Richtung HD650 mit einem Hauch DT880. Bitte sehr abstrakt betrachten. Natürlich klingt der PS200 nicht wie der K601! Es geht nur um Eindrücke.
H4pPY
Stammgast
#313 erstellt: 23. Mai 2011, 13:57
Hi,

mit welchem Zuspieler hört/vergleicht ihr die IEs ??

Und mit welchen Aufsätzen? Benützt ihr bei allen IEs dann die
gleichen oder dann doch verschiedene.

Als ich die W3, W4 ,UM3x und 535 zum Testen hatte, habe ich bei allen die Shure Sleeves in der grösse L benützt.

Dadurch das ich die grössten Sleeves benutzt habe, hatte ich bei allen dann natürlich den besten Seal und so konnte ich mich nach tagelangem hören und vergleichen für die W4 entscheiden.

Und ich bereue es auf keinen Fall, das ich so viel Geld für die IEs ausgegeben habe.
Jetzt nach ca. 3 Wochen intensivem hören habe ich immer noch so n grinsen in der Fresse .
Bin aber mittlerweile wieder auf die CF T-100 L gewechselt. Sind einfach angenehmer als die Shure Sleeves in L.



gruss


Ante
bereft
Inventar
#314 erstellt: 24. Mai 2011, 13:27
Westone hat doch mittlerweile(nach dem UM2) von Foamie auf die sleeves gewechselt, W1-W4 und UM3x werden doch mit sleeves geliefert oder?

ich halte das für den richtigen schritt, die Sleeves ersetzen die konventionellen Aufsätze bei den Einsteiger In-Ears(CX300 usw.) und sind in der Handhabung und Pflege einfach besser geeignet als Foamies...

ich selbst habe lange die Sleeves benutzt, aber mittlerweile schwanke ich zu sehr zwischen größe M und L und habe deshalb keinen dauerhaften guten Seal, aber der Komfort war eigentlich immer Top, bin überrascht dass du den Komfort bemängelst..

ich selbst benutze seit einem halben Jahr(siehe Signatur)

die sind noch weicher und einfacher was die Reinigung angeht als die Etymotic Double Flanges die ich damals bei diesem hier bekannten Händler auf ebay(den es leider nicht mehr gibt) erstanden habe. Die waren "steifer" und haben sich schneller und stärker verfärbt.

aber das gehört eigentlich in den Aufsätze und Pflege von In-Ears Thread.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#315 erstellt: 24. Mai 2011, 13:32

H4pPY schrieb:
Bin aber mittlerweile wieder auf die CF T-100 L gewechselt.

Ja, die verwende ich ebenfalls.
FWIW, als Zuspieler nehme ich meist einfach einen iPod Nano 5G und einen FiiO E7.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 24. Mai 2011, 13:32 bearbeitet]
bereft
Inventar
#316 erstellt: 24. Mai 2011, 13:36
hast bestimmt auch schon die Compact Monitors Double Flange, worin liegen die Vorteile der CF T-100 L und liegt es bei dir nur am Seal oder gar klangliche vorteile?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#317 erstellt: 24. Mai 2011, 13:37
Mit den cm Double Flanges kommen die Höhen ein bisschen besser durch (und ich glaube auch, der Bass ist noch ein bisschen knackiger/härter), aber letztendlich überwiegt zumindest in meinen Ohren ganz einfach der Tragekomfort der Comply Foams. Mit den Double Flanges muß ich immer eine ganze Weile "fummeln", bis sie richtig sitzen und ich einen richtigen Seal habe, das ist mir auf Dauer einfach ein bisschen zu umständlich.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 24. Mai 2011, 13:38 bearbeitet]
trommler_hh
Stammgast
#318 erstellt: 26. Mai 2011, 17:00
Hallo,

nachdem hier erstmal anscheinend wieder Ruhe eingekehrt ist sind bei mir einige Fragen aufgekommen!!!

1. Sind nun 4Wege-Systeme unbedingt klanglich besser als 1-3 Wege-Hörer?

Bin nämlich nach wie vor erstaunt, wie sich nach meinem Empfinden und unter gleichen Bedingungen
(mit iPod Nano 4g+Fiio E5, linear sowie EQ-Einstellung Rock und Double-Flange Benutzung)

der Phonak Pfe 112
gegenüber den Westones UM2 und UM3x behauptet! (Klar, man muß ihn auf gleiche Lautstärke bringen!)

Habe etwas Rock,Jazz und Klassik im Wechsel verglichen.

Zunächst etwas aus der aktuellen von Neal Morse
(Testimony 2), Song 2 und 3 "Overture No4 und Time Changer"!
Dann Mr.Bungle`s Song "Desert Search for Techno Allah" (bei beiden viel Nuancenreiches rauszuhören!!!)

Dann Chick Corea Elektric Band v. 1990 (Inside Out) mit dem "Hammerwerk" "Tale of Daring Chapter 1-4" ( lange nicht mehr gehört) sowie
Michel Camilo mit seiner Bigband. Titel: "One more once".

Und aus Shostakovich` Symphony No.10, den ausnahmsweise sehr kurzen (und dadurch fast "rockig-hitverdächtigem")
vierminütigen 2. Satz "Allegro" und den etwas längeren 4. Schlußsatz (mit d.London Philharmonic Orch./B.Haitink Dir.)
sowie etwas aus
Mendelssohn`s Violinkonzert mit Anne-Sophie Mutter!

2. Ist es normal, daß man nach solch einer Hörsession so gut wie überhaupt keine Unterschiede mehr feststellen/heraushören kann :cut,
egal mit welchem Hörer und welcher Soundeinstellung UND,
daß einem keine Klangeinstellung mehr gefällt???

3. Wird man in diesem Forum für dumme Fragen schwer bestraft und zur Kasse gebeten??? Denn...

4. Was ist eine "Schwurbelkasse"?



PS. Phonak mit grünen Filtern geht allerdings gar nicht! Die verschlechtern meiner Meinung nach die Qualität !!!
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#319 erstellt: 26. Mai 2011, 17:09
Hallo,

1. Der Westone 4 ist kein 4-Wege-System, sondern ein 4-Treiber-System mit 3 Wegen. Außerdem kann man diese Frage so nicht beantworten; "klanglich besser" ist meiner Meinung nach das, was besser gefällt. Und das sieht jeder anders. Wenn dir der PFE 112 besser gefällt, muß dir das in keinster Weise peinlich sein.

2. Ja. Das Ohr wird nach einer Weile einfach müde.

3. Nein.

4. Ein reines Fantasiegespinst.

Viele Grüße,
Markus
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#320 erstellt: 26. Mai 2011, 17:34
Zu 1)

Nicht wirklich! Die Qualität der Treiber und das Schallführungssystem, sowie die eingesetzten Filter machen die Qualität. Daher schlägt sich der Phonak ja auch so beachtlich! Allerdings ist der Einsatz mehrerer Treiber vorteilhaft für die Dynamik. Ich konnte aufgrund der 3 Treiber des W4 keinen Vorteil ausmachen. Aber der Bassdruck, aufgrund des Einsatzes von 2 Treibern für den gleichen Frequenzbereich, steigt deutlich, denn es wird ja auch mehr Luft bewegt. Denke, dass hier auch eine Menge Marketing im Spiel ist und es eine Frage der Zeit ist, bis die Anzahl der Treiber weiter erhöht wird. Im "Highendsegment" wird das ja schon so praktiziert (3 Doppeltreiber pro Seite). Der bessere Klang wird aber nicht durch die Anzahl der Treiber erreicht, sondern durch die sorgfältige Konstruktion der Umgebung und der entsprechenden Weiche! Die BA haben ja alleine aufgrund der Größe nicht die Nachteile, die man von normalen Lautsprecherchassis kennt. Das Aufteilen der Frequenzbereiche auf mehrerer Chassis aufgrund verschiedender Wechselwirkungen, hervorgerufen durch Membrangeometrie tritt ja nicht in Erscheinung. Aber 6 Treiber pro Seite lassen sich natürlich auch schön teuer verkaufen!

Zu 2.

Ja. Das Ohr, bzw. die Sinne ermüden! Es ist immens wichtig, zwischendurch Pausen einzulegen. Am besten auch mehrerer Stunden oder sogar mal eine Nacht drüber zu schlafen, um Klangunterschiede noch oder wieder ausreichend quantifizieren zu können. Irgendwann egalisieren sich die Unterschiede und die Wahrnehmung wird eher diffus.

Zu 3.

Nein!

Zu 4.

Die Schwurbelkasse ist sowas wie ein bissig humoristischer, also sarkastischer, Seitenhieb auf die in der Presse so häufig verwendete blumige Rethorik zur Beschreibung von Klangunterschieden. Wortschöpfungen wie " fein ziselierte Höhen" oder "feintransitive Mitten" sind so Beispiele, die man allgemein hier Geschwurbel nennt, wahrscheinlich in Anlehnung an "gequirlte Kacke"! Und jeder, der sich dieser sinnseichten Stilmittel bedient, zahlt virtuell in diese "Kasse" ein. Aber sie ist nur virtuell!! Da muss man nicht wirklich was einzahlen!

Wenn Du eine Steigerung zum Phonak haben willst: SE425 und SE535 von Shure. Der W4 ist meiner Meinung nach den Aufpreis zum SE535 nicht wert.


[Beitrag von servicegedanke am 26. Mai 2011, 17:38 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#321 erstellt: 26. Mai 2011, 17:36
Uhps, zu langsam!
bereft
Inventar
#322 erstellt: 27. Mai 2011, 20:20
besonders schlimm ist es wenn man gestresst ist, vor allem durch lärm oder sonst wie erschöpft ist und dann Musik hört..

von daher darf man manchmal sich selbst nicht ganz trauen, all diese Upgradetitis, meistens erwischt es einen doch in einem Schwachen Moment unglücklicher Umstände...

ich glaube bei vielen kommt über kurz oder lang so ein "Sättigungszustand" womit man meist dem eigenen Kopfhörer ziemlich schnell Unrecht tun kann.

In solchen Momenten darf man nicht vergessen wie gut die Kopfhörer bei perfekten Umständen geklungen haben. Daher nicht den Teufel an die Wand malen wenn einen der Kopfhörer mal nicht sehr gut vorkommt, denn man unterschätzt dann oft die Umstände und glaubt dass es viel besser geht, wenn man dann jedoch in einem kurzen Zeitraum einen anderen Kopfhörer testet relativiert sich in der Regel der schlechte Eindruck vom eigenen Kopfhörer.

Das sind zumindestens meine Eindrücke.

ich habe es leider beim Kauf der W2 nicht geschafft die Anfangseuphorie weg zu lassen, heute würde mein Review natürlich sachlicher, wenn auch inhaltlich kaum zu unterscheiden sein. Ich habe mich nicht getäuscht, das merke ich vor allem beim Hören von Stücken die ich vor allem mit meinem alten Kopfhörer gehört habe, da fällt mir sofort auf was alles anders(besser) klingt.

Im Hifi Bereich ist Erfahrung und Zeit(das Produkt einfach über einen längeren Zeitraum nutzen und dann erst dazu äußern) wichtig. Und je mehr Erfahrung man hat, desto weniger Zeit muss verstreichen.
trommler_hh
Stammgast
#323 erstellt: 28. Mai 2011, 03:11
Hallo,

vielen Dank für die Antworten!

Vor allem die ausführlichen und aufklärend-fundierten Erklärungen von servicegedanke !

Unterm Strich scheint sich auch hier z.T. der Spruch "weniger ist (manchmal) mehr" zu bestätigen!

Hier mal`n "unsachlicher" Vergleich:

1 Treiber - 2 Treiber - 3 Treiber - 4 Treiber
100PS - 200PS -300PS -400PS
=schnell =2x so schnell =3x so schnell =4x so schnell ???

Nein, die Unterschiede sind so krass wohl nicht vorhanden!
Mit gut gemachten 100PS läßt es sich offensichtlich ganz ausgezeichnet leben.
Es bringt allerdings viel Spaß mal 200PS auszuprobieren, den Kick bei 300PS zu erfahren und möchte die 400PS vielleicht nicht mehr missen, sofern kennengelernt?!

Ob ein 20€ Wein 4x besser schmeckt als ein Guter für 5€ ist relativ fraglich. Und doch wird der (vielleicht manchmal auch eingebildete) Genuss größer, wenn man mehr investiert hat! Auf die gesteigerten geschmacklichen "Nuancen", die leider kaum im Verhältnis zum Preis stehen, möchte man nach einmaligem Kennenlernen halt nicht mehr verzichten!

Genug phantasiert und "geschwurbelt" !

Klar wäre es von Reiz die Shure IEMs 425 und 535 (! teurer als W4 !) mal vergleichsweise hören zu können!

Bin allerdings mit den Phonaks

(habe doch glatt bei Ebay weitere kaum gebrauchte top 112er für 45EUR inkl. Versand ersteigern können!
Der Verkäufer vermutete einen evtl. defekt, da ihm trotz klarem Klang der Bass im Vergleich zu seinen Bose-Hörern verdächtig wenig vorkam!)

und natürlich mit meinen "UMsern" von Westone wirklich sehr zufrieden!

Die Frage, die hier auch schon mal im Raum stand, ist: könnte ein evtl. möglicher Westone UM4x vielleicht ein abstimmungsmäßig "besserer" Hörer sein?

Könnte da womöglich noch irgendwas passieren?

Gut`Nacht
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#324 erstellt: 28. Mai 2011, 10:01

trommler_hh schrieb:
könnte ein evtl. möglicher Westone UM4x vielleicht ein abstimmungsmäßig "besserer" Hörer sein?


Hallo,

der UM4x wird in der ersten Septemberwoche dieses Jahr vorgestellt werden. Lieferbar wird er ab Ende Oktober sein. Er wird die gleichen 4 Treiber haben wie der W4, allerdings eine andere Frequenzweiche mit einer anderen Abstimmung. Mitten werden deutlicher sein, die Tiefenstaffelung der Bühne besser, allerdings wird die Bühne nicht mehr so in die Breite gehen. Höhen werden auch beim UM4x nicht mehr betont werden als beim W4. Die Gehäuseform bleibt, allerdings wird es ihn nur in einer Variante mit wechselbarem Kabel geben. Das Gehäuse wird aus halb-durchsichtigem Material sein. In Deutschland wird der VK-Preis bei 459,- Euro liegen.

Alles weitere wäre zu diesem Zeitpunkt jedoch reine Spekulation.

Viele Grüße,
Markus

PS:

Edit: und bevor das jemand für voll nimmt, bitte Posting 327 lesen...


[Beitrag von Bad_Robot am 28. Mai 2011, 12:31 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#325 erstellt: 28. Mai 2011, 11:17
@trommler aus hamburg:

ich kann dir da absolut zustimmen.
autofahren macht mit nem gut gemachten auto auch spaß, wenn die leistung nicht zum protzen taugt, ein vernünftiger landwein für 5,- euro paßt fast immer und obwohl ich ja nun wirklich die volle auswahl hab (ok, an markus komm ich nicht ran...), hör ich manchmal richtig gerne mit meinem alten 1-weg-custom, der auf der er4-technik basiert.

weniger ist manchmal wirklich mehr! ein bischen liegt das vielleicht auch an der erwartungshaltung.
wenn man im 3-sterne-restaurant isst, dann ist die selbige evtl. schon mal so unentspannt, dass das frische roggenbrot mit butter und nem ordentlichen käse unterm strich die bessere figur macht.

näää, jetz werd ich schon wieder fillosofisch....

P
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#326 erstellt: 28. Mai 2011, 12:17
Also bei mir ist es so, der Vergleich mit dem 3Sterne und der kalten Platte ist treffend, das bereits das Gefühl ausreichend schön ist, ein besonders gutes Stück nur zu besitzen! Man weiß, man hat noch Reserven, wenn man zwischendurch der Nostalgie verfällt und mal wieder nen Koss (igitt) aufsetzt.

Irgendwann ist aber eine Grenze, ob finanziell oder sinnbezogen, wo nur noch das Gefühl, ein wahnsinnig teures Gerät zu besitzen, einen hervorragenden Klang suggeriert, weil man eben genau das hören will! Scheinbare Schwächen versucht man ins Positive zu drehen, anstatt sie zu akzeptieren. Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Wie oft habe ich früher an meinen Klangregler herumgedreht, bis ich den etwas fülligeren Bass und minimal dezentere Höhen eingestellt hatte. Tja, nur war es nicht immer wirklich Gehörtes, denn oftmals war "Bypass" aktiv und man hat sich die Klangveränderungen eingebildet. In einem andren Thread hat mich "xnor" auf diese simple Sache hingewiesen, die praktisch schon vergessen hatte. Oder wie oft trinkt man ein Glas Wasser, das im ersten Moment wie Cola schmeckt, nur weil zufällig der Blick auf eine Colaflasche fällt oder meint, man hätte sich Cola auch eingeschüttet.

Will sagen, bei aller Nüchternheit, man muss sich einfach eingestehen, dass die Psyche einen weitaus größeren Einfluss auf uns ausübt, als man bereit ist zu akzeptieren.

Ausserdem ist es ein schönes Erlebnis, eine zeitlang mit beispielsweise dem SE215 zu hören und nach 'ner Stunde oder so den SE535 anstöpselt. Der Zugwewinn an Auflösung, Präzision und Ausgewogenheit, Dynamik und schierer Kraft ist jedesmal so klar, dass es mir die Bestätigung gibt, nicht 400€ zum Fenster herausgeschmissen zu haben. Und das ist wichtig! Sonst bleibt ein fader Beigeschmack und trauert der Knete nach und die Freude kehrt sich ins Gegenteil.

Will man darüber hinaus in noch höhere Klangspähren eintauchen, die aber eigentlich nur noch eher geringe Verbesserungen mitbringen können, weil irgendwann das eigentliche Signal die natürliche Grenze darstellt, muss man dieses überproportional teuer bezahlen. Ab 1000€ fängt dann der Bereich an, wo darüber hinaus weitere Verbesserungen weder möglich, noch erstrebenswert sind. Aber das muss immer auch ein Ziel bleiben, denn hat man dieses Ziel wirklich einmal erreicht, ist da nichts mehr, auf dass man sich freuen kann. Genau aus diesem Grund werde ich zur Zeit die Customs, wie JHxx oder die Referenc-Monitore meiden.

Für mich war es nun eine interessante Info, dass da ein W4 mit anderer Abstimmung im Kommen ist. Dieser, sowie der neue Phonak im Herbst, werden noch als Zwischenstationen dienen können. Für mich gibt es also noch genug Neues zu entdecken.

Das heißt, um es kurz zu machen , genieße erst einmal die Phonak und genieße das Gefühl, eine gute Investition getätigt zu haben, einen super Klang genießen zu können und noch viel Verbesserungspotential vor Dir zu haben.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#327 erstellt: 28. Mai 2011, 12:25

servicegedanke schrieb:
Für mich war es nun eine interessante Info, dass da ein W4 mit anderer Abstimmung im Kommen ist.


Hallo,

für alle, deren Ironiedetektor ebenfalls nicht funktioniert, daß war von mir nur geraten! Ich weiß nicht, ob und wenn ja wann ein anderer W4 herauskommt! Noch weiß ich was dieser anders machen wird.

War wohl wieder mal ein Scherz, der in die Hose zu gehen scheint... was in Anlehung an diesen alten switch reloaded-Sketch gedacht.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 28. Mai 2011, 12:41 bearbeitet]
joewez
Stammgast
#328 erstellt: 28. Mai 2011, 13:20

Hallo,

für alle, deren Ironiedetektor ebenfalls nicht funktioniert, daß war von mir nur geraten! Ich weiß nicht, ob und wenn ja wann ein anderer W4 herauskommt! Noch weiß ich was dieser anders machen wird.


Och, ich fand den schon ganz witzig.
Der letzte Satz mit der Spekulation
brachte ja die Auflösung

LG Jens
trommler_hh
Stammgast
#329 erstellt: 28. Mai 2011, 19:48
@Markus (BR)
Ooch...das finde ich jetzt aber schade, daß das nicht ernst gemeint war!
War`n meine "Küchen-u.Auto-Vergleiche" aber auch nicht...`tschuldigung!!!

Ein "theoretischer" UM4x könnte mich mit der von Dir "vermuteten" Abstimmung aber schon sehr reizen!

Naja, wer weiß...

der UM3x kam ja auch erst hinterher und überzeugte dann (mit seiner "Bühnenabstimmung") die meisten mehr als die W-Serie...
...ausgenommen bereft mit seiner W2-Begeisterung!

@servicegedanke

ja, das mit den Phonak 2Wege-Hörern wird spannend!!!

Und zur Erinnerung, nebst jetzt 2x Phonak Pfe 112 habe ich ja auch die Westone UM2 und UM3x !!!

Eigentlich vielleicht zu viel des "Guten", aber...

...bloß nicht süchtig werden
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#330 erstellt: 28. Mai 2011, 19:55
Hallo,

naja, so abwegig ist die Vorstellung eines UM4x nicht. Zu jedem "W" (W1, W2, W3) brachte Westone ja eine "UM"-Variante heraus (UM1, UM2, UM3x). Diese zeichneten sich bisher gegenüber den jeweiligen W-Modellen durch präsentere und mehr "in your face" abgestimmte Mitten aus. Von daher darf man gespannt sein, was die Zukunft bringen wird. Ich möchte aber ausdrücklich betonen, daß mir bisher nichts bekannt ist; auch nicht in Form von Gerüchten.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 28. Mai 2011, 19:55 bearbeitet]
bereft
Inventar
#331 erstellt: 28. Mai 2011, 20:10
trommler, silent hat es damals ganz nebenbei treffend auf den Punkt gebracht der W2 sei ein "sehr vernünftiger Kopfhörer", das unterschreibe ich, nicht mehr nicht weniger. (OkOk, 1 Einwurf: ohne besondere Stärken in einzelnen Bereichen die ihn auszeichnen, vielmehr liegt die Stärke des W2 in seiner ganzheitlichen Präsentation)

die UM Serie zeichnet sich wie Markus bereits schrieb durch präsentere Mitten(wobei man hier unterscheiden muss zwischen einem W3 der mir hier zu belegt und distanziert war und einem W2 der hier ziemlich ausgewogen auftritt und somit ein KO-Kriterium für mich aus der Welt geschaffen wurde, denn ansonsten hätte ich den W2 garantiert zurückgeschickt) und dem in-your-face sound aus..

auch die UM-Serie hat seine Anhänger(war ja selbst ein UM2-ler), so gesehen ist es gut möglich dass da etwas kommt, obwohl der UM3x für das was er tun soll nahezu perfekt sein soll(ich hörte und las nur gutes darüber)

aber na gut, wir sprechen hier ja von perfektion und andererseits würde das einfach auch gut dazu passen dass es mittlerweile einen W4 gibt.

wäre ich an einem UM Interessiert? nein und warscheinlich nie wieder..

daher ist es warscheinlicher, dass ich mal aus glücklichen Umständen mal neugierig reinhöre, wieso auch nicht?


[Beitrag von bereft am 28. Mai 2011, 20:57 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#332 erstellt: 28. Mai 2011, 22:07
Jaja, habe es ja kapiert. Was Restalkohol alles bewirkt.

Trotzdem, ich kann warten!
exoderil
Ist häufiger hier
#333 erstellt: 08. Jun 2011, 10:49
Hallo liebes forum, gester war ich inears vergleichen. Westone 4 und um3x, sowie die 425 und 535 von shure. Gefallen haben mir alle außer der 425. Die 535 fallen aufgrund des Preises raus.
Ich benötige die inears zum Sport und für reisen. Vielleicht ab und an zur Arbeit. Gehört wird viel Rock, Bluesrock, hip-Hop, Reggae, Jazz... Auch einige akustische Sachen.

Zu welchem soll ich denn nur greifen? Der um3x hat wechselbade Kabel... Der 4er nicht. Was kostet so eine Reparatur wenn das Kabel bricht?

Klangtechnisch gefielen mir beide, gehört habe ich allerdings nach dem ständigen hin und her keinen Unterschied mehr.

Soooo schwer....

Gr. Stephan
sofastreamer
Inventar
#334 erstellt: 08. Jun 2011, 10:55
westone 4 ist doch teurer als der se535
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#335 erstellt: 08. Jun 2011, 10:57
Eigentlich hast Du die Antwort doch schon gegeben.

Kein Unterschied hörbar und dazu noch wechselbare Kabel und ein niedrigerer Preis. Was gibt es denn da noch zu entscheiden, wenn Dir klanglich beide gleich gut gefallen?
bereft
Inventar
#336 erstellt: 08. Jun 2011, 11:03
keinen unterschied zwischen eigentlich grundlegend unterschiedlichen Kopfhörern heraus gehört?

klingt eher nach erschöpfung.
joewez
Stammgast
#337 erstellt: 08. Jun 2011, 11:13

Was gibt es denn da noch zu entscheiden, wenn Dir klanglich beide gleich gut gefallen?


Langzeittauglichkeit?
Der 3X hat mich irgendwann (nach 4-5 Wochen) manchmal genervt.
Den W4 hab ich jetzt 3 Monate und im Gegensatz zum anderen
auch täglich im Ohr, der hat mich tonal noch nie gestört.
Wenn ich's dann doch mal, wie heißt es hier "unsachlich rummsen" lassen wollte, dann gibt der mit Equalizerhilfe zur Not
mehr Bass her als ein IE8.
Nur dass der Bass vom W4 dabei noch schnell und trocken bleibt, ohne zu dröhnen (scheiß Geschwurbel).

Grüße Jens

Edit:

keinen unterschied zwischen eigentlich grundlegend unterschiedlichen Kopfhörern heraus gehört?

klingt eher nach erschöpfung


So grundlegend anders find ich die gar nicht, aber halt hörbar.
Das mit der Erschöpfung stimmt da sicher.


[Beitrag von joewez am 08. Jun 2011, 11:18 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#338 erstellt: 08. Jun 2011, 11:20

joewez schrieb:


Langzeittauglichkeit?
Der 3X hat mich irgendwann (nach 4-5 Wochen) manchmal genervt.
Den W4 hab ich jetzt 3 Monate und im Gegensatz zum anderen
auch täglich im Ohr, der hat mich tonal noch nie gestört.

Grüße Jens :prost


Womit wir wieder beim Hörempfinden wären. Der UE700, den ich jetzt seit 2 Tagen stundenlang auf Langzeittauglichkeit getestet habe, hat mich in keiner Sekunde genervt. Auch bei Frauenstimmen nicht. Dauernd lese ich aber was anderes. Ist sowie irgendwie komisch. Verglichen mit den In Ears, klingt selbst der HD650 wie eine Hochtonschleuder. Nur die Ultimate Ears und der Phiaton PS200 haben dort ähnliche Quantitäten.

Und "Welten" zwischen dem UM3X und dem W4 möchte ich mal frech bezweifeln. Ein EQ, wie Du schon richtig sagst, erledigt den Rest.
ZeeeM
Inventar
#339 erstellt: 08. Jun 2011, 11:51

servicegedanke schrieb:
Ist sowie irgendwie komisch. Verglichen mit den In Ears, klingt selbst der HD650 wie eine Hochtonschleuder.


Naja, das hängt stark vom Sitz des IEMS und der verwendeten Tips ab. Ich kann meine UE700 auch so einsetzen, das sie dumpfer als ein HD598 klingen. Man darf nicht ausser Acht lassen, das die gesamte Akustik am Ohr sich im Bereich des Mittel-Hochtons abspielt. IEM, Gehörgang und Trommelfell bilden ein System dessen Resonanzfrequenz vom Abstand Hörer-Trommelfell bestimmt wird, die Dämpfung von Form des Gehörgangs, der Tips, ....etc. etc.

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84u%C3%9Ferer_Geh%C3%B6rgang

Da die Gehörgangslänge variiert, fallen u.U. hörereigene Peaks mit Resonanzen zusammen oder auch nicht.

Ich will damit nur sagen, das unterschiedliche Empfindungen nicht komisch, sondern durchaus zu erwarten sind.


joewez
Stammgast
#340 erstellt: 08. Jun 2011, 12:12

Da die Gehörgangslänge variiert, fallen u.U. hörereigene Peaks mit Resonanzen zusammen oder auch nicht.


Und da der Gehörgang mit IE drin denke ich einen λ/2-Resonator bilden müsste, ist die Frage,
zählt der Schallkanal des IE's bei der Länge mit, oder eher nicht?
Wenn nicht, kommen wir bei der ersten Resonanzfrequenz wohl
irgendwo in den nahen Fledermausbereich.
Oder denke ich da falsch?

LG Jens


[Beitrag von joewez am 08. Jun 2011, 12:14 bearbeitet]
bereft
Inventar
#341 erstellt: 08. Jun 2011, 13:25
mit verschieden meinte ich auch mehr die klangcharakteristika und nicht die qualität an sich.

und daher kann ich gut nachvollziehen warum der UM3x auf die Dauer aufdringlich wirken kann und das beim W4 so gut wie unmöglich ist, da der W4 smoother, angenehmer klingt, korrigiert mich aber liege ich den falsch mit der Annahme dass der W4 ein Kopfhörer für den reinen Musikgenuss ist und nicht für den schnellen kick zwischendurch(um3x)

ich verweise auf meine Erfahrungen zwischen W2 und Um2, Ich denke das stellt sich beim vergleich Um3x gegen W4 ziemlich ähnlich dar.

daher würde ich dir empfehlen beim W4 zu bleiben, langfristig gesehen siegt der wunsch nach dem erwachsenerem und angenehmeren Kopfhörer, mit dem W4 ist die warscheinlichkeit upgraden zu wollen bestimmt geringer. Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, ein anderer könnte dir sagen dass der technische unterschied nicht groß genug ist als dass es die Tatsache überwindet dass dir der Um3x mehr spass bereitet und du daher beim Um3x bleiben solltest.

beides ist nachvollziehbar.


[Beitrag von bereft am 08. Jun 2011, 13:27 bearbeitet]
H4pPY
Stammgast
#342 erstellt: 08. Jun 2011, 16:27
Hi,

hast du bei den IEs immer die gleichen Einsätze benützt,
also ich mein, die gleiche Grösse der Einsätze ?

Ich hatte ein 5er Pack Shure Sleeves in der grösse "L" an alle 4 grossen Universals dran und konnte so die verschiedenen Abstimmungen der IEs heraus hören und mich dann für einen entscheiden.

Ich weiss net ob das alle so machen wenn sie einige IEs auf einmal vergleichen können, aber ich habs halt so gemacht.
Und ich konnte schon nach ner Minute vom Ersteindruck entscheiden welcher es wird und welcher nicht.

Zum Thema Kabelbruch, du solltest halt schon pfleglich mit Ihnen umgehen, also bei Nichtgebrauch wieder in die vorgesehene Box rein tun.
Und falls doch mal ein Bruch entstehen sollte, könntest du es als Garantiefall abwickeln lassen.
So wars bei meinen Shures die einen Kabelknicker hatten.
Ohne wenn und aber und mit freundlichen Grüssen wurden sie umgetauscht.

Du sagst der 535 ist dir zu teuer, da ist der W4 ja um 50Euro nochmals teurer. An 3 Stelle is es ja der UM3x.
Aber der Preis sollte es ja nicht entscheiden sondern der Geschmack der Abstimmung der IEs.
Weil mMn, wer 350Euro für IEs ausgibt der kann dann noch n Monat sparen und dann noch was drauflegen weil der Unterschied vom Preis her nicht mehr so gross ist und du dann im Endeffekt vielleicht glücklicher bist.

Ich habe mir die W4 gekauft und bereue es keine Minute und keinen Cent!!
Ich find se einfach geil für mein Musikgeschmack.
(Techno , House , Black)


gruss


Ante
exoderil
Ist häufiger hier
#343 erstellt: 08. Jun 2011, 19:26
vielen dank für eure nützlichen beiträge.

ich habe mich jetzt für den w4 entschieden. für 400 euro.... für den shure 535 hätte ich vor ort 479 euro zahlen müssen. der günstigste internetpreis lag bei 389 euro zuzuglich versand.

das die kabel beim w4 im falle eines falles getauscht werden können (von werkstatt) und die kosten bei ca. 40 euro liegen, hat mich letztendlich bestätigt.

der einzige kleine minuspunkt ist halt der, sich nicht einfach ein zweites kabel kaufen zu können, dieses zu kürzen um es an einem iphone mikrofonkabel anzuschließen, um halt noch ne headset-funktion und die möglichkeit zur steuerung des players zu haben. oder gibt es da ne möglichkeit? wisst ihr was?

gr. stephan
peacounter
Inventar
#344 erstellt: 09. Jun 2011, 11:26

exoderil schrieb:


der einzige kleine minuspunkt ist halt der, sich nicht einfach ein zweites kabel kaufen zu können, dieses zu kürzen um es an einem iphone mikrofonkabel anzuschließen, um halt noch ne headset-funktion und die möglichkeit zur steuerung des players zu haben. oder gibt es da ne möglichkeit? wisst ihr was?

gr. stephan


das wäre auch bei wechselbaren kabeln nicht ratsam.
die buchsen sind nicht zum häufigen umstecken gedacht, sondern nur für den fall eines kabelbruchs. die leiern sonst aus !

das kabel kannst du natürlich auch so kürzen, wenn du dauerhaft mit der kurzen variante leben kannst.
ich denke nicht, dass du garantieprobleme bekommst, wenn du das machst.
den hörer öffnest du ja nicht und meiner erfahrung nach ist westone relativ kulant. wenn da tatsächlich mal was an den (sehr robusten) treibern passiert, werden die dir das gekürzte kabel sicher nicht als garantieausschlußgrund vorhalten, denke ich.

übrigens sind die westone-kabel ohnehin relativ robust. mit großer wahrscheinlichkeit wirst du bei pfleglichem umgang niemals eine kabelreparatur haben.

grüße,

P
joewez
Stammgast
#345 erstellt: 09. Jun 2011, 12:29

wenn da tatsächlich mal was an den (sehr robusten) treibern passiert



Völlig OT,

aber ich möcht da mal einhaken, da sich dafür glaube ich kein eigenes Thema lohnt, lasse mich aber gerne verschieben.
Ich hab da über die Suche nichts gefunden und kann mir vorstellen, dass das auch andere interessiert.

@ peacounter:

Wie robust oder empfindlich sind BA's jetzt eigentlich wirklich? Die "Membranen" scheinen recht weich aufgehängt zu sein.
Wenn ich die W4 im Ohr hab, ohne Signal und leicht
gegenklopfe, meine ich die Resonanzfrequenzen der einzelnen BA's zu hören.

Ende OT

LG Jens


[Beitrag von joewez am 09. Jun 2011, 12:30 bearbeitet]
H4pPY
Stammgast
#346 erstellt: 17. Jun 2011, 16:44
Hi,

jetz nach über einem Monat täglichem gebrauch des W4 habe ich immer noch ein breites Grinsen im Gesicht wenn mir meine Beats so um die Ohren schlagen.

Ich kann seagen dass es schon langsam eine Sucht geworden ist die Dinger im Ohr zu haben und Musik zu hören.

Ich bin auch der Meinung das die W4 jetz irgendwie noch besser klingen als am Anfang. (Einspielzeit)
Einige werden jetz die Augen verdrehen, aber der Meinung bin ich!


gruss


Ante
elektrosteve
Inventar
#347 erstellt: 17. Jun 2011, 16:47
Eingespielt ist höchtens dein Gehirn.
joewez
Stammgast
#348 erstellt: 17. Jun 2011, 16:51

Eingespielt ist höchtens dein Gehirn.


+1

Aber das hat bei mir auch gut funktioniert.

LG Jens
bereft
Inventar
#349 erstellt: 20. Jun 2011, 10:15
ich finde es seltsam dass es dazu keine endgültige Lösung gibt, es kann doch nicht sein dass es bei In-ears nicht klar ist ob es nun wirklich eine Einspielzeit gibt?!

ich selbst gehöre aber auch zu denen die zumindestens bei In-ears und gerade bei BAs nicht daran glaube und daher von Anfang an statt auf Einspielzeit zu setzen, die richtigen Aufsätze und den richtigen Sitz suche.

wobei ich die richtige Aufsätze schon besitze, die CM Double Flanges sind für mich die Standard-Aufsätze.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#350 erstellt: 20. Jun 2011, 10:18

bereft schrieb:
ich finde es seltsam dass es dazu keine endgültige Lösung gibt, es kann doch nicht sein dass es bei In-ears nicht klar ist ob es nun wirklich eine Einspielzeit gibt?!

Ich finde es ziemlich klar. In der Vergangenheit habe ich das immer so gemacht, daß, wenn von einem InEar behauptet wurde, daß er eingespielt werden muß, habe ich mir direkt zwei gekauft.

Dann habe ich beide ausgepackt, und klanglich miteinander verglichen, um auszuschließen, daß sie direkt nach dem Auspacken anders klingen.

Dann habe ich einen wieder eingepackt, und den anderen mindestens 100 Stunden vor sich hin dudeln lassen.

Anschließend wieder beide verglichen.

Das Resultat war bisher immer, daß sich der Klang nicht verändert hat - die klangen beide nach dieser Prozedur immer gleich.

Ich kann gar nicht sagen, mit wie vielen InEars ich das schon durchgezogen habe, aber darunter waren auch: Shure SE530, Shure SE215, UE Triple.Fi 10, Westone 3, Westone UM3x, Denon AH-C710, Grado iGi.

Trotzdem wird es immer wieder Leute geben, die behaupten, daß sich ihr InEar eingespielt hat (*). Und es wird genauso viele Leute geben, die das nur zu gerne glauben. Urban Legends sterben nicht aus.

(*) von diesen Leuten hat aber meines Wissens noch niemand genau diese Prozedur mit zwei InEars durchgeführt, was meiner Meinung nach der einzige Weg ist, das einigermaßen sicher herauszufinden. Das menschliche Gehör funktioniert nicht so absolut, wie es diese Leute gerne sehen würden. Das "merken" von einem Klang von einem zum nächsten Tag funktioniert nicht.

PS: interessanterweise sollen nach dem "Einspielen" auch immer nur die negativen Aspekte eines Hörers verschwinden. Es wird nach dem Einspielen also immer besser, und niemals schlechter. Leute, die allergisch gegen nervende, zischende Höhen sind sagen, daß die Schärfe nach dem Einspielen nachläßt, und Leute, die auf viel Bass stehen, sagen, daß der Bass nach dem Einspielen mehr durchkommt und an Kontur gewinnt. Yeah, right. Es scheint immer so zu sein, daß der InEar den genauen Geschmack des Trägers kennt, und sich im Laufe der Zeit ganz individuell genau dem Geschmack des Trägers anpaßt. Das alleine sollte einem schon zu denken geben.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 20. Jun 2011, 10:24 bearbeitet]
elektrosteve
Inventar
#351 erstellt: 20. Jun 2011, 10:27
Ich habe zumindest gelesen, dass sich zB der K701 minimal nach einer Einspielzeit verändert. Bei BA glaube ich aber kaum an eine Veränderung. Obwohl zB sowas beim UE SF5 V2 und bei manchen Shure Inears berichtet wurde.

Hier der Q701 Artikel http://www.innerfidelity.com/content/break-part-deux
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