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Neue InEars: Westone 4

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hosch11
Ist häufiger hier
#251 erstellt: 07. Mai 2011, 12:53
Zu den Einsätzen: Leider sind keine Biflange dabei, hätte sie gerne probiert, vielleicht finde ich noch passende. Bei den Triflange bekommt man ja fast Angst, wenn man sich solche Weihnachtsbäume ins Ohr stecken soll.

Hab jetzt die für mich derzeit richtigen Einsätze gefunden, die Shure Grey Flex rechts L, links M. Ich bin halt schief


Mir reicht die Kabellänge, bin auch in deiner Größenliga, bei mir ist der Player halt in der Sakko- oder Jackentasche. Es gibt aber sicher Verlängerungsstücke. Denke, ich hab so etwas bei UE gesehen.

Ich habe jetzt nicht mehr lange mit meinen TF 10 verglichen und einfach quer durch gespielt. Klassik, Jazz, Rock/Pop. Der Bass ist sehr erkennbar da, aber nicht dominierend, keine Schmerzen im Hochtonbereich. Die Mitte finde ich präsent und nicht zurückgesetzt. Ich brauche keinen Equalizer, alles ist wunderbar klar.

Die Hörer sind meiner Meinung nach sehr ausgewogen und es macht mir Spaß, alle meine Musikrichtungen zu genießen. Ich kann jetzt noch besser versuchen, die einzelnen Instrumente zu suchen und auch zu finden.

An den Einsätzen werde ich noch rumbasteln, sonst bin ich derzeit auf diesem Gebiet wunschlos! Naja, vielleicht gibts in einigen Jahren doch einen Stage 4 ...

Übrigens danke an alle, die immer so interessante Erklärungen und Meinungen posten. Man lernt immer dazu!


[Beitrag von hosch11 am 07. Mai 2011, 12:56 bearbeitet]
bereft
Inventar
#252 erstellt: 12. Mai 2011, 11:00

Bad_Robot schrieb:
...... Beim UM3x spielen durch die präsenteren Mitten, den (im Vergleich zum W4) lauteren oberen Mitten und die kleinere Bühne E-Gitarren sozusagen "mitten in die Fresse". Beim W4 klingen E-Gitarren wesentlich zahmer.

Des weiteren wird beim UM3x durch die Mid-Oberbassanhebung Kickbass stärker hervorgehoben als beim W4.

Beim W4 liefert sich diese E-Gitarre und die Bass-Gitarre ein zartes, melodisches Duett im Mondschein. Man folgt vor allem dem schönen Basslauf der Bassgitarre. Untermalt wird das ganze vom Schlagzeug.

Beim UM3x hingegen liefert sich an dieser Stelle die kreischende E-Gitarre und der Kickbass des Schlagzeugs ein hammerhartes Duell auf Leben und Tod. Dazu spielt im Hintergrund die Bassgitarre (welche eigentlich kaum auffällt).

Das nur zu den klanglichen Unterschieden. Beides kann man mögen. Wem es eher gefällt, daß einem die E-Gitarre mitten in die Fresse kreischt, der möge den UM3x vorziehen.

Der W4 spielt eher "Hardrock für Weicheier". (Mir persönlich gefällt das ganz gut, bin halt ein Softie :)) Obwohl ich mir vorstellen kann, daß einige Rocker hier die Darstellung der UM3x bevorzugen würden.


Im Prinzip genau das was ich beim Vergleich von UM2 zu W2 gesagt habe... ich kann mir das gut vorstellen.
heidegeistlicher
Ist häufiger hier
#253 erstellt: 12. Mai 2011, 21:17
Ich habe den UM3X eigentlich noch nie als klanglich unangenehm empfunden. "Kreischende Höhen"? Das müsste dann schon so gewollt sein. Oder viel zu laut.

Aber ich verstehe ja sicher richtig, dass Ihr charakterliche unterschiede hervorheben wollt und nicht die Güte der beiden InEars in Frage stellt, oder?
trommler_hh
Stammgast
#254 erstellt: 12. Mai 2011, 23:43
Als, naja, relativer Inear-Neuling und meinem ersten "sich vorstellen" in diesem Forum (auf sofastreamers w4 vs um3x usw. Seite) und Besitzer der um3x, um2 und Phonak Pfe würde ich ganz klar sagen, die Güte all dieser Hörer KANN man gar nicht in Frage stellen!!!

Wenn ich z.B. lese, welche "Kritik" von einigen heute am Um2er geübt wird, auf der anderen Seite aber immer noch von DEM Spaßhörer gesprochen wird, zeigt das für mich nur, daß (wie auch zu Recht immer wieder hier gesagt wird) alles zum einen Geschmacksache ist und daß, bei dem mittlerweile unglaublichen und ständig wachsenden Überangebot an IEMs, alles stetig im Wandel ist.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war (und ich bin der Meinung, der ist nach wie vor Spitzenklasse!) der Um3er das Maß aller "Universal-Dinge"! (siehe vor allem Silents Highend Reviews!).
Vorher war`s der Um2er (vs.Shure 420), und ich find den nach wie vor absolut empfehlenswert! Speziell für Rockmucke oder zum Inear-Monitoring für mich als Trommler!
"Sofa" meinte, ein Stage 2 würde in meine "Inear-Reihe" nun noch gut passen! Ja, recht hat er natürlich, mehr als einen Gedanken hatte ich auch schon verschwendet, zumal ich den "Wahnsinnspreis" sehr wahrscheinlich von der Steuer absetzen könnte! Außerdem gibt`s hier in Hamburg angeblich nen Hörgeräte-Laden der die CM-Sachen anbietet!
Mal schaun...jedenfalls sind die für mich reizvoller (und eher ein "Upgrade") als beispielsweise die Westone 4er!?

Bei denen scheint sich die erste Begeisterung, ich will nicht sagen in Enttäuschung, aber in vielen Fällen in eine gewisse Ernüchterung zu wandeln?!
Reizvoll und mir Spannung erwartet, die neuen 2Wege-Phonaks, und was man jetzt von "unseren" Inear-Päpsten (wir wissen wer gemeint ist) über die neuen Fischer IEMS zu hören bekommt...oh, oh...

Wie gesagt, um nochmal darauf zurück zu kommen, mit dem Westone Um3x ist man, denke ich, immer noch auf dem Gipfel des "Universal-Spaßes"!

Mehr braucht man doch wirklich nicht.....oder?.....
sofastreamer
Inventar
#255 erstellt: 13. Mai 2011, 05:18
unterschreib.

ein stage 2 ist grundsätzlich nicht besser als der um3x. er ist nur anders abgestimmt. es gibt leider keinen universal mit dieser abstimmung.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#256 erstellt: 13. Mai 2011, 06:45
Hallo,

heidegeistlicher schrieb:
Aber ich verstehe ja sicher richtig, dass Ihr charakterliche unterschiede hervorheben wollt und nicht die Güte der beiden InEars in Frage stellt, oder?

Das ist korrekt. Das muß man immer relativ sehen. Das ist "Gemecker" auf sehr sehr hohem Niveau. Es ist auch gar nicht "Gemecker", sondern ausschließlich dazu gedacht, die Unterschiede zwischen den einzelnen hervorzuheben.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 13. Mai 2011, 06:45 bearbeitet]
bereft
Inventar
#257 erstellt: 13. Mai 2011, 16:29

trommler_hh schrieb:
Als, naja, relativer Inear-Neuling und meinem ersten "sich vorstellen" in diesem Forum (auf sofastreamers w4 vs um3x usw. Seite) und Besitzer der um3x, um2 und Phonak Pfe würde ich ganz klar sagen, die Güte all dieser Hörer KANN man gar nicht in Frage stellen!!!
................

Wie gesagt, um nochmal darauf zurück zu kommen, mit dem Westone Um3x ist man, denke ich, immer noch auf dem Gipfel des "Universal-Spaßes"!

Mehr braucht man doch wirklich nicht.....oder?.....



grundsätzlich bin ich auf deiner Seite...

hatte ja zuvor den UM2 und hatte eine Menge Spass damit,

aber man muss halt abwägen wieviel Gewicht man dem reinen Spass zu gute kommen lässt, alles in allem macht auch ein nüchterner W2 auf seine eigene Weise spass, dennoch macht der UM2 natürlich mehr Spass, weil er schlussendlich mehr Emotionen(Euphorie) überträgt...

dennoch kann der UM2 für mich nicht der bessere Kopfhörer sein, er kann besser gefallen, ja, nicht aber besser sein, dafür gibts viel zu viele Kriterien die z.B: für den W2 sprechen(ich wüsste gar nicht wo ich anfangen sollte, der W2 ist einfach viel besser)

Ok, ich zähle die großen Vorteile doch noch mal schnell auf:
-größere Bühne(klar)
-wesentlich mehr Bassriffs zu hören und allgemein ist der bass trotz kleinerer Quantität allgegenwärtig und der Bass geht etwas tiefer(genau wie beim unterschied UM3x zu W4)
mit meinem Boost von 5 dB im Bass vermisse ich gar keine Quantität mehr im vergleich zu den UM2.
-Stimmwiedergabe beim W4 klarer wenn auch nicht so "in-your-face" und vor allem die trennung von Stimmen klar und räumlich
-wesentlich mehr und detailiertere Höhen
-Mehr Details zu hören und dabei immer wieder diese Tolle aufteilung, um nochmal auf die Stimmwiedergabe zurückzukommen, nicht nur mehr stimmen die sauberer wiedergegeben werden, sondern auch eine wunderbare aufteilung von links nach rechts wenn bspw. 3 stimmen gleichzeitig vorkommen, beim um2 ist das alles zu eng beieinander und meist spielt sich das ganze in der mitte ab

und aus (u.a.) diesen Gründen war ich mir damals meiner Sache sicher(und entschied mich voller überzeugung für den W2) und weinte bis heute keine einzige Träne den UM2 nach.

deshalb glaube ich zwar dass der UM3x bestimmt ein sau geiler und spassiger und toller nachfolger des UM2 ist mir aber der W4 wohl besser gefallen würde.. aber der W4 steht auch nicht in meinem Fokus.


[Beitrag von bereft am 13. Mai 2011, 16:31 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#258 erstellt: 18. Mai 2011, 21:25
Habe mir aus aktuellem Anlass nochmal die Beschreibungen hier durchgelesen. Also nach der Auswertung dürfte der W4 tonal in Richtung SE215 gehen. Kommt das hin? Dann wäre er zwar ein angenehmer Hörer, aber im fehlt das drahtige, zackige Etwas des SE535 oder SE425. Von frischen Höhen mal ganz abgesehen. Das wäre ja ne Mischung zwischen dem SE215 (im unteren Frequenzbereich)und dem HD650 (im oberen Frequenzbereich). Hm, wäre nicht mein Ding. Auflösung hin oder her. Es ergibt auch kaum Sinn, den Mittelton auf einen eigenen Treiber zu legen und diesen dann soweit abzusenken, dass die Mitten sich enthaltsam zeigen, also zurückgenommen werden. Dann entgeht einem ja zwangsläufig die ganze Pracht einer perfekten Mittenauflösung.
sofastreamer
Inventar
#259 erstellt: 19. Mai 2011, 07:02
ich kann nur sagen, dass die abstimmung null mit dem se215 gemein hat. den rest muss markus erklären, da ichj es nicht so mit frequenzen habe.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#260 erstellt: 19. Mai 2011, 09:02
Bei mp4audio steht explizit in den AGB, dass das Widerrufsrecht nicht für IN-Ear's gilt. Abmahnanwälte finden hier eine einträgliche Einnahmequelle. Jedenfalls verursacht sowas bei einfach nur Kopfschmerzen.

Ich warte, bis Amazon den W4 im Programm hat, fertig!
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#261 erstellt: 19. Mai 2011, 09:08
Gerade mp4audio ist aber einer der Online-Anbieter mit dem besten Support. In der Regel kannst du dort auch anrufen oder eine Email hinschicken und nach Testhörern fragen. Das läuft dann so, du bezahlst eine Kaution, dann bekommst du einen Testhörer geschickt, den du ausprobieren kannst. Wenn du den Testhörer dann zurückgeschickt hast, bekommst du die Kaution wieder zurück.

Viele Grüße,
Markus
hosch11
Ist häufiger hier
#262 erstellt: 19. Mai 2011, 10:15
Adam Dapa von mp4audio hat mir vor meiner Bestellung des W4 versichert, dass ich den W4 jederzeit wieder ohne Abschläge zurück senden kann. Das ist bei anderen Anbietern kaum, nur gegen Abschlagzahlung oder gar nicht möglich. Das gilt auch für Anbieter bei Amazon. mp4audio verlangt halt ein bisschen mehr, aber das Service ist einfach besser!
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#263 erstellt: 19. Mai 2011, 11:20
Danke für die Info, Jungs! Dann gebe ich Herrn Drapa mal eine Chance!

Und wenn nicht, in diesem Forum sind bestimmt schon welche ganz scharf drauf.

Vielleicht gefällt er mir ja wirklich besser als der SE535. Mal sehen. Herr Drapa meinte, er wäre ab Montag wieder lieferbar. Schade, dann wird es nichts mehr mit dem Wochenende.
Alpha-Pinguin
Inventar
#264 erstellt: 19. Mai 2011, 16:40

servicegedanke schrieb:
Danke für die Info, Jungs! Dann gebe ich Herrn Drapa mal eine Chance!

Und wenn nicht, in diesem Forum sind bestimmt schon welche ganz scharf drauf.

Vielleicht gefällt er mir ja wirklich besser als der SE535. Mal sehen. Herr Drapa meinte, er wäre ab Montag wieder lieferbar. Schade, dann wird es nichts mehr mit dem Wochenende.

Meine Gebete wurden erhört

Ich kann's auch nur nocheinmal betonen: Der Service bei MP4Audio ist einfach klasse!

viele Grüße
Jan
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#265 erstellt: 19. Mai 2011, 17:31
Mal ne Frage, Jan. Wenn Du den W4 doch schon Zuhause hattest, warum willst'e den unbedingt nochmal als Bericht zelebrieren? Selbst wenn ich jetzt sage, jo, der gefällt mir, was wäre da für Dich gewonnen? Denn besser als der eigene Eindruck geht doch gar nicht? Oder gibt es verschiedene Versionen vom W4?

Habe ihn heute Mittag übrigens zufällig bei Amazon entdeckt (Beim Stöbern, was es Neues gibt) . Wird über Ohrdio angeboten. Da ich dort ein Kreditkartenkonto habe, konnte ich nicht widerstehen. Hoffe, er wird bis Samstag geliefert.

Jetzt bin ich auch heiß drauf, ihn zu hören. Man kann ja auch die Aufsätze der Shure's verwenden. Dann gibt es auch kein "Hygieneproblem".
Alpha-Pinguin
Inventar
#266 erstellt: 19. Mai 2011, 17:53
Geht mir einfach gesagt im zwei Dinge:

a) Deine Einschätzung interessiert mich einfach und ich bin immer wieder erstaunt, was du alles raushörst
b) Da du den Se425 zu Hause hast, bin ich auch hier auf einen Verfleich gespannt

servicegedanke
Hat sich gelöscht
#267 erstellt: 19. Mai 2011, 19:01
zu a) Ich glaube nicht, dass ich mehr höre als andere. Ich bemerke vielleicht Dinge, auf die andere Menschen nicht achten. Ausserdem ist das Hören ja auch derart tagesformabhängig, dass da kaum ein Anspruch auf absolute Wahrheit besteht. Und jeder hört ja auch anders oder empfindet Klang anders.

zu b) Den SE425 habe ich nicht mehr. Den habe ich gegen den SE535 eingetauscht. Daher kann ich damit leider nicht dienen. Ich habe (noch) den Phonak 11x, den SE535, SE215, Phiaton PS200. Gegen die muß der W4 antreten.

Etwas Grundsätzliches:

Ein Hörtest oder das Einschätzen von Unterschieden ist "Knochenarbeit". Natülich macht es Spaß, aber es ist auch unendlich anstrengend. Ausserdem ist man bereits nach 1 Stunde spätestens nur noch bedingt fähig, Unterschiede objektiv zu beurteilen. Denn auch das Gehör ermüdet! Ich habe jahrelang an meinen Lautsprecherboxen herumgebastelt, bis der Klang so war, wie ich es für "echt" und "natürlich" hielt. Die Frequenzweiche habe ich tausend mal abgeändert, bis das Ergebnis so ist, wie es eben heute ist. Ich will damit sagen, dass ich vielleicht nur ein Pedant bin, der nie zufrieden ist, anstatt eine Art "Goldohr". Ich gehe viel zu nüchtern ran an die Sache. Wenn schon die Tonalität nicht stimmt, dann ist es mir wurscht, was ein Hörer so alles hörbar machen kann. aber auch sowas von wurscht!

Und mal ehrlich, bei allem Lob, das mir entegengebracht wird, höre ich zwischen einer Headbox-II und einem LP G93 keinen Unterschied! Das die Headbox-2 für mich scheinbar "räumlicher" klingt als der Lake People, der irgendwie "nüchtern" daherkommt, kann vielleicht auch an einem höheren Rauschteppich liegen. Vielleicht suggeriert mir das "nüchterne" Design des LP aber auch nur die fehlende Räumlihkeit. Ichn weiß es nicht. Das Einzige was ich weiß, ist, dass die Headbox-2 um Welten besser "klingt", als man im allgemeinen so zu hören bekommt. Gut, scheiß Netzteil, aber wirklich nicht schlecht!

Und zwischen einem 2000€ Cinchkabel und einer 10m Verlängerungsstrippe höre ich auch nicht den geringsten Unterschied. CD Spieler klingen für mich auch alle gleich, obwohl ich natürlich geneigt bin zu sagen, dass ich die 2500 DM für meinen Marantz CD10 nicht zum Fenster geschmissen habe. Nur der Accuphase E305 klingt, meine ich, schöner, erdiger und akurrater als jeder andere bislang gehörte Verstärker der "Konsumerklasse". Habe ihn damals von Vadder "geerbt" und ich würde ihn auch nicht wieder her geben. Schon wegen der Zappelinstrumente nicht!

So, das nur zu meiner Entlastung!

Sorry für Rechtscheipfeela, aber es musste schnell gehen. Muss noch etwas arbeiten! Meine Kunden fordern meine Emails!
trommler_hh
Stammgast
#268 erstellt: 20. Mai 2011, 00:12
ja, das spricht mir irgendwie aus der Seele und ist auch eigentlich eine "Binsenweisheit", das mit der "Tagesform" unserer Lauscher !

Trotzdem möchte ich (nochmals) bemerken:

Ohne die unermüdlich fleißigen neugierig-interessierten "InEar-Fetischisten" hier wäre ich kaum auf die Idee gekommen einige hundert Euro für ein paar Stöpsel zum Joggen zu kaufen!
Eigentlich müßten Silent/Bad Robot&Co. Provision für Ihre phantastische "Verkaufsarbeit" von den jeweiligen Herstellern bekommen! Okay, manche bekommen auch ihr "Fett" weg!

Auf jeden Fall ist die jeweilige Einschätzung und/oder Erfahrung mit hochwertigen Hörern einzelner Besitzer hier in diesem Forum das "Salz in der Suppe" !
Klar, aus finanzieller Sicht können (oder wollen) viele nicht "Ferrari-Lamborghini oder Bentley" fahren, man gönnt sich vielleicht begeisterter Weise "Mercedes-BMW-Audi", oder bleibt ganz "bodenständig" bei VW!

Alle haben "vier Räder und fahren"!

Trotzdem liest man gern von Erstgenannten und träumt von deren Besitz...auch wenn man ganz offensichtlich mit denen genau so irgendwann im "Stau" steht und nicht mehr weiter weiß?...

Die "Reichen" und die "Fuhrpark-Besitzer" hier sind auf jedenfall ungemein hilfreich für alle Interessierten in diesem Forum,

mit ihren "Vergleichstests"... von-bis...

auch wenn`s anstrengend ist :L,

darum!

Weiter so!!!

Vielen Dank, Andreas
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#269 erstellt: 20. Mai 2011, 07:56
Hallo, Andreas.

Ja, so ein Forum ist schon eine feine Sache. Und es ist schön zu hören, dass die Testerei und das Veröffentlichen auch wirklich eine Hilfestellung ist. Daher Danke für das Lob!

Und ja, wenn Bad_Robot nicht wäre ...nun, gut, für leere Konten bin ja letztlich ich alleine verantwortlich!


[Beitrag von servicegedanke am 20. Mai 2011, 07:56 bearbeitet]
joewez
Stammgast
#270 erstellt: 20. Mai 2011, 08:52
Moin Peter,

wobei ich dann tatsächlich auch an einem kleinen,
direkten Vergleich zwischen SE535 und W4 interessiert wäre,
wenn du den Westone hast.
Ich liebe den W4 zwar in steigendem Maße, aber irgendwie
neugierig ist man ja doch.

Grüße Jens
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#271 erstellt: 20. Mai 2011, 09:21
Ehrensache!
bereft
Inventar
#272 erstellt: 20. Mai 2011, 09:58
ich sehe von der Technik kein Land für den 425, der vergleich der 425 gg. W2 ist sinnvoller und da gehts auch sehr eng zu(was ich so von vergleichen gehört habe)

aber beim vergleich w2 zu w4 oder 425 vs W4 kann nur das Sounding für die kleineren Modelle sprechen, ich kann mir nicht vorstellen dass die kleineren Modelle da besser sein können.

----

Diese Tagesform der Ohren gibts wirklich, aber es sind ja nicht nur die Ohren, es ist wie fast immer auch der Kopf, denn Audiophilen hören heißt vor allem Konzentration.

um ganz ehrlich zu sein, einen phantastischen Klang und Sitzt, das erlebt man mit in-ears nicht alle Tage, nur manchmal passt es einfach perfekt und man weiß dass man in diesem Moment alles zu bieten kriegt was geliefert werden kann.

um das zu erreichen muss man sich reinhängen, einfaches reinstöpseln und nur nebenbei hören is nicht.


[Beitrag von bereft am 20. Mai 2011, 09:59 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#273 erstellt: 20. Mai 2011, 10:03
Es ging um den SE535, nicht SE425.

Viele Grüße,
Markus
bereft
Inventar
#274 erstellt: 20. Mai 2011, 10:13
achja gut, na denn...

ist denn der W4 nun dein lieblings Universal? oder anders gefragt: wenn du nur 1 universal in-ear in den Urlaub mitnehmen dürftest.

oder ist es immer noch so, dass die unterschiede zu gering sind und die Stärken auf mehrere Kopfhörer verteilt sind, so dass dir ein Kopfhörer einfach nicht vollkommen zufriedenstellen kann?!

ich würde mir damit schwer zu tun Kopfhörer nach Genres zu unterteilen, ich mag so etwas nicht, da entscheide ich mir lieber endgültig für einen Kopfhörer und benutze Ihn ganz konsequent für jedes Genre...


[Beitrag von bereft am 20. Mai 2011, 10:30 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#275 erstellt: 20. Mai 2011, 13:57
Hallo,

bereft schrieb:
ist denn der W4 nun dein lieblings Universal? oder anders gefragt: wenn du nur 1 universal in-ear in den Urlaub mitnehmen dürftest.

Keinen der Universals. Wenn's nur darum geht, unter 400 Euro zu bleiben, dann den JH-5Pro. Für mich hat der in Summe die besten Eigenschaften (da kommt's mir im Vergleich zu den Drei-Wegern auf das bisschen weniger an Auflösung nicht an):

Zunächst einmal hat er in der Kategorie "Beste Bühne bei BA-basierten InEars bis 400 Euro" Platz 1. Diese große, auffällige "mittendrin statt nur davor"-Bühne hat er vom großen JH-13Pro "geerbt". Ich würde sagen, die JH5Pro-Bühne ist sogar noch besser als die des W4. Irgend jemand hat's mal irgendwo hier im Forum treffend so formuliert: beim W4 steht man irgendwie draußen vor der halb geöffneten Tür zum Konzertsaal. Beim JH5Pro stehst du eben mitten auf der Bühne. Dazu gehört allerdings auch, daß mal das eine oder andere Instrument hinter dir zu spielen scheint. So what.

Dann hat der JH5Pro einfach ein schönes Sounding: klare, helle und präsente Stimmen (obere Mitten bis oberste Höhen ist einfach alles ein wenig angehoben), und dazu eine nette kleine Anhebung im Mid- bis Tiefbass. Sowohl W4 als auch SE535 sind mir da im Bass einfach zu "flat". Und außerdem, warum traut sich bei den 3/4-Treiber-Universals niemand, wenigstens mal ein bisschen eine Höhenbetonung 'reinzuregeln? Der W4 ist da sogar noch der "dunkelste" von allen.

Neben den hier genannten Universal Drei-bis-vier-Treibern hab' ich übrigens noch die neuen FA-3 von Fischer Amps. Die klingen ein bisschen wie ein weichgespülter SE535. Bei ganz ähnlicher Abstimmung, Auflösung und Bühne ist der SE535 in den Mitten und Höhen (zwei Euro in die Schwurbel-Kasse) ein bisschen "härter", und der Bass kerniger.

Wenn's für den Urlaub bei mir also tatsächlich ein Universal sein müßte und der JH-5Pro "nicht gilt", dann der SE535. Obowhl mir der im Vergleich zum JH-5Pro ein bisschen zu "normal" ist - der SE535 macht nichts falsch, aber hat auch so gar nichts prägnantes an sich - normale Bühne, normale Höhen, normale Mitten, normaler Bass. Er dürfte ruhig das eine oder andere ein bisschen "anders" (weg von der Norm) machen.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 20. Mai 2011, 13:59 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#276 erstellt: 20. Mai 2011, 14:50
markus entdeckt seine inears neu :-)

jh5 bühne = mittendrin? das ist ja doof. beim stage 2 als nächstgünstigen custom ist die bühne schon vor einem. wenn ich mittendrin stehen will kann ich ja gleich den sm3 oder um3x nehmen.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#277 erstellt: 20. Mai 2011, 14:56
Laß' mich mal schnell mit dem Stage 2 vergleichen. (Antwort gibt's im InEar-Bühnenthread.) Vielleicht empfinde ich diese doch recht deutliche Bühnendarstellung einfach nur als "mittendrin", und es ist am Ende genau das, was du suchst. Die Bühne vom UM3x ist jedenfalls deutlich anders - da spielt sich einfach alles in Kopfmitte ab und erstreckt sich nicht sonderlich weit nach außen. Das ist nicht das, was ich mit der "Mittendrin"-Bühne von JH5 und JH13 meine. Die Bühne ist schon groß, und erstreckt sich auch sehr deutlich außerhalb der Ohren, aber das eine oder andere Instrument scheint eben hinter mir zu spielen (was aber u.U. einfach nur an mir liegt, und jemand anders nimmt das gar nicht so wahr).

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 20. Mai 2011, 14:57 bearbeitet]
trommler_hh
Stammgast
#278 erstellt: 20. Mai 2011, 21:24
...oh,oh...ist nun das Ende des "Westone 4 Hypes" gekommen???
elektrosteve
Inventar
#279 erstellt: 20. Mai 2011, 21:27
Welcher Hype? Der W4 ist ein super Inear, fertig aus.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#280 erstellt: 20. Mai 2011, 22:52
Hallo trommler_hh,

es gab keinen Hype, und es wird auch nichts beendet. Wie elektrosteve sagt, und da stimme ich ihm zu, der W4 ist ein super InEar.

Nichtsdestotrotz ist es letzendlich immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Vielen hier gefällt er sehr gut, aber es hat auch schon ein paar Postings gegeben von Leuten, denen er nicht so gut gefallen hat. Das wird es immer wieder geben, egal mit welchem InEar, und egal wie technisch perfekt dieser ist.

Mein Posting von heute war lediglich eine Antwort auf bereft, und da ging es einzig und alleine um die Frage, wenn ich persönlich einen einzigen wählen müßte, welchen ich nehmen würde. Das ist eine reine persönliche Geschmacksfrage, und in meinem Fall wäre es halt nicht der W4. Ich habe aber halt nun mal auch so einige wirklich gute InEars zum Auswählen. Das bedeutet nicht, daß mir der W4 nicht gefällt - das tut er. Ich besitze ihn ja, und ich höre auch mit ihm. Wenn es dich beruhigt, auch wenn er nicht meine persönliche erste Wahl bei den Universal InEars ist, so ist er doch zumindest meine persönliche Nummer 2; noch vor den UM3x. Alles ist gut.

Viele Grüße,
Markus
trommler_hh
Stammgast
#281 erstellt: 20. Mai 2011, 23:23
...war ja auch nicht wirklich ernst gemeint, in "Tüddelchen" gepackt!!! Klar kann das nur ein super Hörer sein!
Wie eigentlich alle Westones auf ihre Art!
Ich hätte sonst ja auch nicht, neugierig wie andere, mit Interesse verfolgt, wie sich der W4er hier im Vergleich so behauptet.
Etwas weiter zurück hatte ich allerdings meinen Eindruck schon niedergeschrieben, daß dem ersten "Hype" anscheinend eine "gewisse Ernüchterung" folgte und der 4er vielleicht doch nicht so ganz unserer (auch meiner?) Erwartungshaltung gerecht werden könnte?!
Da nun Markus (BR) wiederum offensichtlich nicht der Erwartung entsprach zu sagen:" ja, wenn Universal für den Urlaub, dann der Westone W4", hatte mich das spontan zu dieser nicht ganz ernst gemeinten Antwort verleitet .
Denn wenn Markus etwas sagt, dann hat das im allgemeinen schon Auswirkungen!!!
Nachdem er die Seite hier eröffnet hatte erhofften wir uns alle, daß nun die Universal-Inear-Erfüllung erschienen wäre!
Doch nun... Shure SE 535 lieber als W4???
Klang... draußen vor der halb geöffneten Tür des Konzertsaal stehend??? Dunkel???(gleich düster...negativ...)
Furchtbar !!!
Das würde ich nicht wollen!
Ich bin lieber mitten drin (als prof.Orchestermusiker, nebenbei...Gruß an "Sofa", was macht die "Sammlung"?)und
liebe das "Direkte"!!!
Allerdings glaube ich nun wirklich nicht, daß der W4 sich so "krass" verhält!
Im Gegenteil, aufgrund seiner real vorhandenen Qualität könnte ich ihn mir gerade für Orchestermusik sehr gut vorstellen.
Aber, Zitat "Rockmucke für Weicheier"???
Das geht natürlich wieder nicht!
Für härtere Mucke scheint der Westone W4 wohl weniger geeignet zu sein?!
Und doch...ein Hörer der sicherlich super ist!
Fertig aus.
trommler_hh
Stammgast
#282 erstellt: 20. Mai 2011, 23:27
oh, das sollte jetzt eigentlich vor Markus`Antwort stehen, war ich zu langsam!
Alles Gut
Gute Nacht
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#283 erstellt: 20. Mai 2011, 23:35
Ja, das hat mich auch verunsichert. Der SE535 ist schon recht "smooth" in den Mitten und auch kein Höhenfetischist. Wenn der W4 irgendwie dunkler, softer, wie auch immer ...ach, nee. Also habe ich mich dazu entschlossen, ihn mir anzuhören.

Ist ja auch irgendwie doof. Mal isser dunkel, in anderen Foren wird er mit dem Phonak in einen Topf geworfen, wegen seiner hellen Abstimmung und etc. Daher: Eigene Meinung aufgrund eigener Erfahrung bilden.

Nächste Woche sollte ich den W4 bekommen. Kann es kaum erwarten!

Schönes WE
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#284 erstellt: 21. Mai 2011, 07:24
Moin,

servicegedanke schrieb:
Ja, das hat mich auch verunsichert. Der SE535 ist schon recht "smooth" in den Mitten und auch kein Höhenfetischist.

Und dabei ist der SE535 in dem Trio SE535 / FA-3 / W4 in den Mitten und Höhen noch der "härteste". Wie ich schon sagte, der FA-3 ist "weichgespülter", und der W4 ist in den Mitten noch mehr "laid back" als der SE535, und ist noch smoother in den Höhen (was aber garantiert durch die höhere Auflösung kommt!)

servicegedanke schrieb:
Wenn der W4 irgendwie dunkler, softer, wie auch immer

Nicht softer, "smoother". Die Schwurbelkasse füllt sich langsam. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat die hohe Auflösung. Und mit laidback-Mitten und abrollenden, sehr fein auflösenden Höhen stellt sich halt kein "Hell"-Klanggefühl ein. Ich kann ziemlich lange ziemlich entspannt mit den W4 hören, aber dann brauche ich auch mal wieder einen Hörer mit präsenteren Höhen. Zum Glück hab' ich ja Wechselmöglichkeiten.

Und die Frage, wenn ich nur einen InEar in den Urlaub mitnehmen könnte, ist sowieso recht theoretisch. Wenn ich wirklich nur einen mitnehmen könnte, würde ich lieber daheim bleiben.

servicegedanke schrieb:
...ach, nee. Also habe ich mich dazu entschlossen, ihn mir anzuhören.

Das ist auf jeden Fall immer das beste, und ich bin schon gespannt auf deine Meinung.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 21. Mai 2011, 07:39 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#285 erstellt: 21. Mai 2011, 08:24
Was muss ich denn unter "laid back" verstehen? Entspannter? Wenn der SE535 der "härteste" von denen ist, dann könnte der W4 ein wenig zu - langweilig/undurchhörbar? - sein, obwohl er rein technisch die Nase vorn haben müsste. Der Se425 beispielsweise, konnte ganz hervorragend feinste Saitenresonanzen darstellen, ohne die Übersicht zu verlieren. Der SE535 ist hier nicht ganz so präsent, verliert aber ebenfalls nicht die Übersicht. Dafür sind die Mitten insgesamt einfach angenehmer, man vermisst nichts und hört trotzdem fast alle Details. Aber diese Abstimmung müsste der W4 schon haben, um nicht DT990-Feeling aufkommen zu lassen. Denn den habe ich ganz schnell wieder verpackt. Ich mag es überhaupt nicht, wenn man Mitten erst nach einer gewissen Gewöhnung wahrnimmt.

Ich habe heute morgen eine Mail bekommen, das der W4 bereits auf dem Weg zu mir ist und möglicherweise doch heute schon geliefert wird! Jajajaaaaa!

Gespannter war ich nur auf den TF10, dessen Lobhudelei nicht ganz die Erwartungshaltung erfüllen konnte, um es mal diplomatisch auszudrücken.


[Beitrag von servicegedanke am 21. Mai 2011, 08:26 bearbeitet]
Allgemeiner68er
Inventar
#286 erstellt: 21. Mai 2011, 10:53

Bad_Robot schrieb:
Dann hat der JH5Pro einfach ein schönes Sounding: klare, helle und präsente Stimmen (obere Mitten bis oberste Höhen ist einfach alles ein wenig angehoben), und dazu eine nette kleine Anhebung im Mid- bis Tiefbass.

Klingt vom Sounding her ahnlich dem EX-90. Warum hast Du mir davon nicht schon früher erzählt?
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#287 erstellt: 21. Mai 2011, 13:28
So, der W4 ist tatsächlich doch heute schon gekommen! Zuerst gab es Streit zwischen mir und meiner Frau, weil ich kurzerhand das Decken des Frühstückstisches in ihre Verantwortung legte, denn ich musste ja nun auspacken gehen.

Also, ich nahm ihn heraus (den Ohrhörer) und war erst einmal enttäuscht wegen der Haptik. Das Kabel hatte ich mir seeeeehr viel dicker und robuster vorgestellt (wer an dieser Stelle versaute Assoziationen bekommt, dem kann ich nicht helfen)! Wenn ich schon die Shures als haptisch überteuert anprangere, dann darf das erst recht für den W4 gelten!

Aber es kommt ja bekanntlich auf die inneren Werte an, zumindest für langfristige Beziehungen ist das ein wichtiges Kriterium. Also meinen J3 geschnappt, den Fiio E5 dazwischen geschaltet, um den Bassabfall zu eliminieren und erst mal den W4 so ein wenig durchgehört. Jo, hört sich toll an. Keine überzogenen Bässe, keine zurückgenommene Mitten, keine spitzen Höhen. Insgesamt ein freundliches Klangbild, das in sich stimmig schien. Aber der Wirkungsgrad? Manno, war der übel! Selbst der Phiaton (etwa Phonaklautstärke)war vernehmlich lauter. Gut, im direkten Vergleich zeigen sich meist tonale, wie technische Schwächen, dann ist der Wirkungsgrad nebensächlich und Lauthörer bin ich eh nicht. Was macht denn der SE535 im direkten Vergleich? Hm, schwierig, denn sie waren sich so verflixt nahe, dass ich unmöglich einen Sieger hätte bestimmen können. Wenn, dann tendenzielle Vorteile für den SE535, weil mir seine direktere Art besser geällt. Aber das ist grundsätzlich so, bei mir.

Der SE535 war der stramme Soldat, drahtig, zackig und jeden Befehl des Player ausführend, während der W4 beim Ausführen der Befehle auch mal den Blick in die Natur schweifen lässt und sozusagen etwas verträumt, aber trotzdem pflichtbewusst seine Taten vollbrachte.

So, verschiedene Stücke herausgekramt, wo man Papierrascheln, Hüsteln, minmalste Anblasgeräusche und vibrierende Rotz...äh, Speichelflüssigkeit und Atemgeräusche wahrnehmen kann. Tja, irgendwie deutete sich ein Patt an. Auflösungsvorteile kann ich beim W4 beim besten Willen nicht ausmachen. Eher im Ggegenteil. Durch die etwas prägnanteren und drahtigere Mitten leuchtet der SE535 das Klangeschehen nuancenweise besser aus und bleibt dabei auch im Bass straffer und folgsamer (Was immer das heißen mag ).

Mal sehen, ob er denn den Phiaton PS200 knacken kann. Hm, wieder ein Kopf an Kopf Rennen, mit leichten Auflösungsvoteilen fü den Phiaton, weil er im Hochtonbereich etwas forscher (tendenziell/nuanciert) ist. Nun, weitere Vergleiche brachten auch keine neuen Erkenntnisse. Da war ich erst einmal enttäuscht, denn ich hatte schon mit einer Art Ahaeffekt gerechnet.

Ursachenforschung musste Klarheit bringen. Wa ist mit dem Sitz? Ist die Abdichtung perfekt? Tief genug drin? Nochmal getestet und diesmal habe ich darauf geachtet, dass sowohl der Shure, wie auch der PS200 und eben der W4 gleich tief und gleich abschottend sitzen. Vorher hatte ich den Shure wie immer "hineingedreht" und dann nochmal nachgestoft, damit auch wirklich perfekter Sitz gewährleistet ist.

Und schon klang der Shure plötzlich trötig und bassschwach, sowie platt und flach. Kann nicht sein, bringt nix, muss wieder nachstopfen. Dann habe ich den W4 auch mal "nachgestopft". Plötzlich war auch die Abdichtung deutlich besser und auch der Hmm- und Summ-Test wurde einwandfrei bestanden. Aber jetzt kommt es im wahrsten Sinne des Wortes wirklich dicke!

Was war das? Der W4 klingt ja wie der HD650!?? Kräftiger Bass, Betonung bei geschätzten 140 Hz, abfallende Mitten und die Höhen gerieten nun auch etwas in den Hintergrund. Insgesamt spielte der W4 plötzlich deutlich voluminöser und dunkler. Da war es wieder, das Wort: "dunkler"! Ja, Markus (BR) sagte was von "dunkler", der W4 ist der Dunkelste von allen! Und es stimmt! Der SE535 und auch der PS200 ziehen nun jedoch locker am W4 vorbei! Der Ganze Bass- nd Grundtonbereich strahlt hinüber in den Mitteltonbereich und deckt die Mitten teilweise etwas zu, was bei den anderen Hörern eben nicht passiert. Die Klangbeschreibungen der anderen Westone's kamen mir in den Sinn. Aufgedickter Midbass, dunkel, spaßig etc. Und ja, das ist der W4. Also, ganz ehrlich, MIR trägt er definitiv zu dick auf. Soll er ausgewogen klingen, dann darf man ihn nicht ganz reinstecken, aber dann ist wiederrum der Wirkungsgrad für'n Eimer!

Nochmal verschiedene Stücke quergehört undjedesmal das Gleiche: Klanglich in etwa wie der Sennheiser HD650 mit etwas besseren Höhen. Mann kann auch sagen, eine Mischung aus HD650 und DT990.

Einige von Euch werden jetzt sicher enttäuscht sein, aber ich schreibe das hier wirklich nur, weil man mich darum gebeten hat. Sonst hätte ich mir den W4 gar nicht erst kommen lassen. Daher bin auch neutral unhd keinesfalls voreingenommen und nein, ich arbeite nicht für Shure! Im Gegenteil, hatte ich doch zuletzt eine Auseinandersetzung mit einem Shure Laufburschen, dem ich erst mal klar machen musste, wie man mit Kunden umzugehen hat. Eigentlich wollte ih schon aus Trotz, ja so bin ich, alle Shures wieder zurücksenden. Daher kam mir der W4 gerade recht!

Leider sieht der W4 aus meiner Sicht, witzigerweise bei korrektem Sitz, kein Land gegen den SE535 oder Phiaton. Und rein subjektiv würde ich zu einer meiner kürzlich geäußerten Bemerkung verweisen, der W4 müsste laut Klangbeschreibungen Ähnlichkeit mit dem SE215 haben. Die hat er, definitiv!

Wer meinen W4 haben möchte, kann ihn mir gerne für 429€ abkaufen, sonst geht er Montag in die Post.

So, jetzt bin ich mal auf eure Reaktionen gespannt. Ich bitte aber zu bedenken, dass ich auch nur ein Mensch bin, mit Fehlern und Schwächen und vielleicht mit krummen Gehörgängen, die für einen W4 nicht geeignet sind.



Edit:

Bühne hatte ich ja ganz vergessen. Also der W4 geht definitiv etwas mehr in die Breite, wobei ich die bessere Tiefenstaffelung dem SE535 zuschreiben würde. Der Phiaton kann breiter und tiefer, vereint also den W4 und SE535. Der Phiaton sorgt nach einer gewisse Weile dafür, dass die Illusion eines Konzertsaales nahezu perfekt ist, was auch an der extrem präzisen Nachbildung des Raumhalles liegt. Perfekte Ortbarkeit und Instrumententrennung. Je mehr ich mich mit dem PS200 auseinandersetze, desto mehr rutscht er in die Kategorie unverzichtbar. Kaum ein Lied, das nicht neue Details offenbart, kaum ein Nebengeräusch, das nicht wahrgenommen wird.

Lasst es euch gesagt sein, er ist ein Hörtest wert!

Gehörte Musik:

Time - Alain Parsons Project
Lay all your Love ...-Abba
Davinci-Code-Album
A (20 Bit) Taste of DMP - Album (Jazz in exzellenter Aufnahmequaliät)
Martha Argerich-Rachmaninov Klavierkonzert Nr. 3
Wes - awa awa
Neil young - Walk with me
Diverse andere mir gut bekannte Stücke, insbesondere symphonische Filmmusik und Klassik.

Nach einer extra eingelegten Pause, habe ich nochmal kurz rein gehört und sehe meinen Eindruck bestätigt. Männerstimmen werden etwas übertrieben "groß" abgebildet, gute Aufnahmen vorausgesetzt. Also der hat definitiv nen Buckel unter 200 Hz, ganz sicher! Ältere Aufnahmen, 60er/70er Jahre, klingen aber dadurch auch wieder sehr schön. also ich denke, wer den Sennheiser HD650 mit mehr Höhen, Präzision und Bühne haben möchte, der wird mit dem W4 ganz sicher glücklich. Und wenn ich viel Geld hätte, würde ich ihn wohl auch haben wollen. Aber er ist, ehrlich gesagt, mir den Preis nicht wert.

So, bin jetzt zu einer Einweihungsparty und bin voraussichtlich erst wieder Sonntag Mittag ansprechbar.


[Beitrag von servicegedanke am 21. Mai 2011, 15:31 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#288 erstellt: 21. Mai 2011, 15:11

servicegedanke schrieb:
Der Phiaton kann breiter und tiefer, vereint also den W4 und SE535. Der Phiaton sorgt nach einer gewisse Weise dafür, dass die Illusion eines Konzertsaales nahezu perfekt ist, was auch an der extrem präziesen Nachbildung des Raumhalles liegt. Perfekte Ortbarkeit und Instrumententrennung.

So würde ich die Bühne des UE Reference Monitors beschreiben.

Viele Grüße,
Markus
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#289 erstellt: 21. Mai 2011, 15:17

Allgemeiner68er schrieb:

Bad_Robot schrieb:
Dann hat der JH5Pro einfach ein schönes Sounding: klare, helle und präsente Stimmen (obere Mitten bis oberste Höhen ist einfach alles ein wenig angehoben), und dazu eine nette kleine Anhebung im Mid- bis Tiefbass.

Klingt vom Sounding her ahnlich dem EX-90. Warum hast Du mir davon nicht schon früher erzählt? ;)

Jetzt wo du's sagst ..... ich hab' diese (wenn ich drüber nachdenke doch recht offensichtliche) Verbindung bisher nicht hergestellt. Bei 150+ InEars verliert man leicht den Überblick.

Ich habe gerade den EX-90 mal wieder 'rausgekramt und nochmal ein bisschen verglichen. Also der EX90 ist schon außergewöhnlich hell, das ist schon eine (unerreichte) Marke für sich. Aber der JH5Pro ist da gar nicht so weit weg. Nicht ganz so hell, mit einem kleinen bisschen mehr Tiefbass und Fülle (im direkten Vergleich klingt der EX90 ein kleines bisschen "hohl"). Aber trotzdem klingt der JH5Pro noch hell genug. Er geht vom EX90 aus ein kleines (!) bisschen in Richtung triple.fi 10 (wobei der triple.fi 10 eindeutig wesentlich dunkler ist als der JH5Pro).

Dabei hat der JH5Pro auch mindestens mal so eine schöne große Bühne wie der EX90 (letzterer hat ja bauartbedingt (halb-offen) eine recht große Bühne für einen InEar).

Lohnt sich also bestimmt mal anzuhören.

Und, wenn man den EX90 mag, lohnt sich auch, mal einen Beyer DT-880 und einen Panasonic RP-HJE 900E anzuhören.

Meine neuerliche Affinität zu eher hellen Hörern kommt wohl daher, daß ich inzwischen öfters mal mit einem Beyer T1 höre. Der hat so eine "Helligkeit" wie der EX90, aber mit einer riesen Portion "Clarity" dazu. (2 Euro in die Schwurbelkasse; rechnet jemand mit?)

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 21. Mai 2011, 15:18 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#290 erstellt: 21. Mai 2011, 15:33

Bad_Robot schrieb:

So würde ich die Bühne des UE Reference Monitors beschreiben.


Oh!? Gib mir ma Deine Adresse per PM. Ich schicke ihn Dir mal zu. Ok?
Remanerius
Inventar
#291 erstellt: 21. Mai 2011, 16:17

servicegedanke schrieb:
So, der W4 ist tatsächlich doch heute schon gekommen! Zuerst gab es Streit zwischen mir und meiner Frau, weil ich kurzerhand das Decken des Frühstückstisches in ihre Verantwortung legte, denn ich musste ja nun auspacken gehen. :D

Immer diese Ungeduld. Als der HD800 bei mir eintrudelte, habe ich auch alles stehen und liegen gelassen und an meinemn Vater übertragen


servicegedanke schrieb:
Das Kabel hatte ich mir seeeeehr viel dicker und robuster vorgestellt (wer an dieser Stelle versaute Assoziationen bekommt, dem kann ich nicht helfen)! Wenn ich schon die Shures als haptisch überteuert anprangere, dann darf das erst recht für den W4 gelten

Wenn das Kabel das gleiche wie bei den UM3X ist, dann sind deine Bedenken wohl unnötig. Wenn ich überlege, wie oft ich damit schon hängen geblieben bin (jedesmal einen Todesschreck bekommen habe!) und dann feststellen durfte, dass überhaupt nichts passiert war... Außerdem sollen die Westonekabel bei den Universals nahezu konkurrenzlos gut sein (im Vergleich z,B; zu den der Triplefis).



servicegedanke schrieb:
Aber der Wirkungsgrad? Manno, war der übel! Selbst der Phiaton (etwa Phonaklautstärke)war vernehmlich lauter.

Ähh... Lag das auch sicher nicht am Player? Oder bist du jemand, der gerne seeeeeeeehr laut hört? Meine Westone UM3X sind jedenfalls absolute Flohhustdetektoren: Am EU-lautstärkebgrenzten iTouch ist lautstärkekomprimierte Musik schon auf der leisesten Einstellung manchmal zu laut und höchstens mit Beethoven u.ä. habe ich mich mal auf 5 oder 6 gewagt. Jedenfalls sind da ganz sicher schwer gehörschädigende Lautstärken drin. Zwar haben die UM3X einen etwas höheren Wirkungsgrad als die W4, die aber immer noch deutlich über den Phonak liegen.

Naja, schade, dass du mit ihm nicht glücklich wurdest. Aber vielleicht kannst du ja bald neue, pflichtbewusstere Soldaten rekrutieren


P.S.: In der Schwurbelkasse ist spätestens bei Erreichen der 7. Seite genügend Geld, um W4s für alle zu bestellen
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#292 erstellt: 21. Mai 2011, 16:23

Remanerius schrieb:
Wenn das Kabel das gleiche wie bei den UM3X ist

Ist es.

Viele Grüße,
Markus
Allgemeiner68er
Inventar
#293 erstellt: 21. Mai 2011, 16:43
@Bad Robot
Vielen Dank für Deine Einschätzungen. Wie immer sehr aufschlußreich.
Tob8i
Inventar
#294 erstellt: 21. Mai 2011, 20:48
Wobei ich mich doch sehr über die Beschriebung des W4 wundere. Habe bei Markus nur kurz reingehört und, wie immer, meine Lielingsaufsätze benutzt. Die Shure Clear Flex Sleeves.

Also wirklich dunkel oder so habe ich ihn nicht in Erinnerung. Im Vergleich zum Stage 3 sogar heller und etwas präsentere Höhen. Für Frauenstimmen fand ich ihn ziemlich angenehm. Wenn ich mir momentan einen In-Ear als Kontrast zum Stage 3 holen würde, wäre es wohl der W4.

Über die Auflösung des W4 will ich nichts sagen, da ich lieber in viele In-Ears kurz reingehört habe statt nur einen wirklich intensiv zu hören. Aber ich würde den W4 schon als einen sehr guten und fein auflösenden In-Ear einschätzen, jedenfalls bei den paar Stücken, die ich damit gehört habe.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#295 erstellt: 21. Mai 2011, 22:38
Moin,

Tob8i schrieb:
Im Vergleich zum Stage 3 sogar heller und etwas präsentere Höhen.

Irre. Du hast recht. Es kommt sehr stark darauf an, auf welchen Klang man sich vorher eingeschossen hat, wenn man die W4 einsetzt.

Ich hab' das gerade mal gemacht - 10 Minuten mit den Stage 3 gehört, und dann auf die W4 gewechselst. Und ja - die Höhen sind genau so da, sogar noch etwas feinzeichnender, und die Bässe sind (im Vergleich zum Stage 3) etwas zurückgenommen. Der Stage 3 hat also in etwa die gleiche Präsenz in den Höhen, aber etwas mehr Bass. Und, so spontan würde ich sagen, der W4 hat eine höhere Auflösung.

Schau dir z.B. mal den Frequency Graph von den Phiaton PS200 an, mit denen servicegedanke im Moment verstärkt hört. Die haben einen Höhenpeak wie die Beyer T1 (mit denen ich im Moment viel höre). Ganz zu schweigen von den Sony EX90 (die sind noch heller).

Bereits gegenüber den SE535 klingen die W4 aber im direkten Vergleich dunkler. Und zwar nicht die Höhen, sondern Stimmen. Bereits Männerstimmen. Aktuell höre ich gerade "Forever And Always" von parachute (das Album "The Way It Was"). Die Stimme des Sängers ist mit den SE535 deutlich heller und lauter als mit dem W4. Mit den SE535 schreit dich der Sänger förmlich ziemlich hell an.

Das ist das, was ich vor einiger Zeit mal an anderer Stelle hier im Forum gesagt habe - die Stage 3 tragen ganz gut auf im Bass. So in etwa ab Grundton abwärts sind die gleichmäßig angehoben. "Neutrale" Hörer sind heller als die Stage 3.

Die "Gefühlte Helligkeit" (erneut 2 Euro in die Schwurbelkasse) geht so:

Shure SE215 -> Stage 2 -> Stage 3 -> Westone 4 -> Shure SE535 -> Phiaton PS200/JH5Pro -> Stage 4 -> Sony EX90.

Je nachdem, von welcher Richtung man kommt, sind die Höhen der W4 entweder "aaaaah" oder "ooooo".

Und wenn ich jetzt z.B. mal die kürzliche Hör-Historie von servicegedanke anschaue: er hatte die SE535, dann die Phiaton PS200, und war von deren Klarheit und Betonung in den Höhen gegenüber den SE535 sehr angetan. Da ist klar, daß der W4 ein Schritt in die "falsche" Richtung war. Hätte er die W4 direkt nach den SE215 gehört, wäre er wahrscheinlich ganz hin und weg gewesen.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 21. Mai 2011, 22:55 bearbeitet]
Alpha-Pinguin
Inventar
#296 erstellt: 21. Mai 2011, 23:49
Wo sind die FA-3 und DT880 in dieser Helligkeitsreihe einzuordnen?
Die SE215 sind mir zu dunkel und die DT880 zu hell...
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#297 erstellt: 22. Mai 2011, 07:31

Alpha-Pinguin schrieb:
Wo sind die FA-3 und DT880 in dieser Helligkeitsreihe einzuordnen?

Der FA-3 in etwa bei SE535, und der DT880 zwischen JH5 und Stage 4.

Viele Grüße,
Markus
Remanerius
Inventar
#298 erstellt: 22. Mai 2011, 10:04
Hey Markus,
an welcher Stelle in deiner Helligkeitsliste würdest du denn den UM3X einordnen? Ich habe den W4 ja noch nicht gehört, das würde mir helfen, den mal ein bisschen besser einzuordnen. Wenn er noch weniger Höhen hat, muss ich ihn wohl auch gar nicht erst hören.
Tob8i
Inventar
#299 erstellt: 22. Mai 2011, 10:29
Der ist noch irgendwo hinter dem Stage 3 würde ich sagen.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#300 erstellt: 22. Mai 2011, 12:00
*rrrüüülllppssss**hick*Mahlzeit!

Also, um da mal keine falschen Eindrücke zu bekommen. Die Höhen beim W4 sind top! Da habe ich gar nichts dran zu mäkeln. Aaaaber, wie Bad_Robot schon sagte, man sollte hier "Helligkeit" nicht mit "Spritzigkeit" durcheinqander werfen. Der SE535 klingt heller, weil er im Grundtonbereich nicht so dick aufträgt. Männerstimmen kommen beim W4 einfach zu sonor herüber und Frauen klingen ein wenig nach Testosteron.

Es ist ja auch, man muss die Erfahrung ja auch erst machen, sehr abhängig vom "Sitz" des Hörers. Den SE535 setze ich an und dann drehe ich ihn quasi in die richtige Position. Ich habe dann sofort einen "Seal". Aber es klingt nicht. Ich muss dann beide Lauschlappen erst nach hinten ziehen und nachstopfen, indem ich drücke und hin und her wackel. Dann und erst dann, klingt der SE535 einfach nur toll.

Ich habe ja auch erst gerade meinen HD650 gegen den K701 getauscht, weil mir der Senni macnhmal doch etwas zu "warm" war. Der SE425 war ein wenig zu kalt und der SE535 ist genau mein Ding. Und der W4 tendiert eher in Richtung Sennheiser und nicht Richtung AKG. Also war der W4 tatsächlich ein Schritt in die falsche Richtung. Daher ist es ja so elementar wichtig, sich selbst ein Bild zu machen und das Objekt der Begierde genauer unter die Lupe zu nehmen.

Mein euphorisches Geschwurbel über den Phiaton PS200 ist daher auch relativ zu sehen. Vielleicht werden die W4 Anhänger sagen, was ist denn das?

Mit dem W4 könnte man stundenlang Musik hören und träumen. Aber wenn es um Klangfarben und natürlichen Klangeindruck geht, dann ist der W4 definitiv ein Lügner, wenn auch ein sympathischer!

Nochmal Thema Wirkungsgrad:

Der Wirkungsgrad des W4 ist voll in Ordnung. Das habt ihr falsch verstanden. Die Lautstärke war nur in dem Moment deutlich geringer, als er eben nicht tief genug eingesetzt war!

Wenn ich entsprechende Knete hätte, wäre der W4 auch eine weitere Bereicherung. Aber ich muss mich zwischen dem SE535 und ihm entscheiden und da zieht der W4 für meinen Gschmack halt den Kürzeren.

So, jetzt muss ich irgendwie meine Kopfschmerzen in den Griff bekommen. Puh...um Fünfe war ich Zuhause!
Allgemeiner68er
Inventar
#301 erstellt: 22. Mai 2011, 12:55

Bad_Robot schrieb:
Die "Gefühlte Helligkeit" (erneut 2 Euro in die Schwurbelkasse) geht so:

Shure SE215 -> Stage 2 -> Stage 3 -> Westone 4 -> Shure SE535 -> Phiaton PS200/JH5Pro -> Stage 4 -> Sony EX90.

Und wo würdest Du den UE RM hier in etwa einordnen?
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