fisher mt 6225

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rudiratlos_3416
Neuling
#1 erstellt: 01. Jan 2009, 18:25
Hallo bin neu hier und habe da mal eine Frage
mein fisher mt 6225 macht bein drehen des
Plattentellers ein kratzendes geräusch aber
nur an einer Stelle.
Wie bekommt man den Teller herunter

vielen dank fuer antworten


[Beitrag von rudiratlos_3416 am 01. Jan 2009, 18:32 bearbeitet]
tiefton
Inventar
#2 erstellt: 01. Jan 2009, 20:07
Schau mal hier, da sind Bilder ohne Plattenteller dabei.
http://www.dual-board.de/thread.php?postid=139900

Gummimatte runter nicht vergessen.

Ich tippe mal, einfach mit sanfter Gewalt am Dorn hochziehen,
evtl. mit Fingern zwischen Teller & Chassis etwas nachhelfen.
Die sind eigentlich alle nur gesteckt
rudiratlos_3416
Neuling
#3 erstellt: 01. Jan 2009, 21:16
Hallo Thomas
Teller ist unten war kein Problem
nur das geräusch finde ich nicht
aber er läuft fast normal

besten dank

gruss roland
tiefton
Inventar
#4 erstellt: 01. Jan 2009, 21:23
Das klingt danach, als wenn der Teller/Mechanik unterm Teller schleift, wenn sie die Achse dreht.
Schleift es ohne Teller auch?
Kannst Du den Motor (Ohne Strom) drehen - wenn ja, schleift da auch was?

Evtl. ist nur der Teller etwas verzogen, oder sie Achse steht schief.

lege den Teller mal auf eine Ebene Fläche, wenn der verzogen ist müsstest Du das sehen.

Dann kannst Du mit geraden Lineal mal den Rundlauf der Achse abchecken - ansonsten dreht sich da ja nixmehr...
rudiratlos_3416
Neuling
#5 erstellt: 02. Jan 2009, 00:03
Hallo Thomas
habe ich alles schon probiert
ich denke an der platte ist innen ein
ring und der schleift an einer stelle
wo die metall plättchen sind
warum weiss ich nicht
aber ist auch nicht so schlimm
irgendwann muss es ja abgeschliffen
sein so oft brauche ich das teil ja nicht

gruss roland
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 20. Aug 2017, 19:28
Hallo!

Ich hätte die Lösung, aber der letzte Post ist acht Jahre her. Dennoch, wenn sich wer einklinkt, dann sei sie ihm verraten.
Wenn beim Fisher MT 6225 Schleifgeräusche ertönen, so arretiere man den Tonarm und nehme den Teller gemeinsam mit der Matte ab (ein Ruck nach oben). Zunächst betrachte man den braunen Rand des Plattentellers. Sind da Brüche in der Schicht, wie bei meinem Fisher, dann sind Schleifgeräusche vorprogrammiert. Die musste ich kleben, ohne dass Kleber auf die Schicht kommt. Das ist mir nicht gelungen, aber ich habe mit 600er Schleifpapier an den Stellen drübergeschliffen und es war gut.
Wenn keine Risse in der Schicht sind, lege man den Teller beiseite und sehe man sich den Plattendorn an, den rühre man nicht an, auch nicht die Plastikabdeckung mit den drei Schrauben rund um die Welle, das ist ein Irrweg.
Die Lösung liegt in der grauen, gekrümmten Banane oben, die mit dem Zackenblech.
Die graue Banane lässt sich sehr wohl verschieben, und zwar an beiden Enden. Mit den Fingern dort etwas weiter nach außen schieben, wo man das Schleifen vermutet. Mit ein wenig Spielerei findet man die richtige Einstellung. Es heißt, Teller auf, Teller ab, aber wenn er (ohne Antrieb, nur von Hand) rund läuft, ist es geschafft.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 20. Aug 2017, 19:29 bearbeitet]
frank60
Inventar
#7 erstellt: 20. Aug 2017, 19:49
Auch wenn es wieder mal Leichenschändung ist, das behandelte Problem ist leider nicht so selten, deshalb antworte ich mal.

Mit Deiner Methode bekämpft man temporär die Symptome, aber nicht dauerhaft die Ursache.
Ursache ist anfangs das Ablösen und, ist der Schaden weit genug fortgeschritten, das Auflösen des Magnetringes, oder wie der Fachmann schreibt, "der braune Rand", am Teller. Der ist Teil des motorlosen Antriebs, wie auch das Gegenstück, die Spulen, oder wie wiederum der Fachmann schreibt, "die Banane". Übrigens, wenn sich "die Banane" verschieben läßt, hat schon mal Jemand am Dreher herumgefummelt und die Spulen nicht richtig festgeschraubt.
Da der Magnetring aus gepreßtem Pulver besteht, zerbröselt er nach so vielen Jahren schon bei geringer mechanischer Beanspruchung, z.B., wenn man versucht, das lose Ende wieder festzukleben. Dauerhaft läßt sich das Problem nur lösen, wenn man sich Ersatz beschafft. In meinem Fall einen Teller vom MT-6330 für sehr kleines Geld. Bei dem ist der Magnetring aus Kunststoff, er läßt sich problemlos ablösen und am MT-6225 Teller aufkleben. Damit hat man eine Lösung für die Ewigkeit. Solche Teller tauchen immer wieder mal in der Bucht und sonstwo auf, ich hatte meinen von einem User hier im Forum (gleich 2 Teller, mit dem 2. konnte ich gleich noch einem User mit gleichem Problem helfen), der MT-6225 ist auf jeden Fall erhaltenswert, der motorlose Linearantrieb ist phänomenal, wenn er intakt ist.

PS: in der Buch gab es vor einiger Zeit mal ein Angebot eines "voll funktionstüchtigen" MT-6225, bei dem der Anbieter nach seinen Worten "des häßlichen braunen Ring am Teller" entfernt hatte, weil der nur geschliffen hat und ständig braune Krümel auf der Zarge gelegen haben.


[Beitrag von frank60 am 20. Aug 2017, 19:59 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 20. Aug 2017, 19:58
Äh, Frank, äh ... " Magnetring aus Kunststoff " bzw. " motorlose Linearantrieb "

MfG,
Erik
frank60
Inventar
#9 erstellt: 20. Aug 2017, 20:03
Ja, ist so, die Fisher aus der Zeit hatten keinen Motor, der Magnetring wurde an den Spulen vorbeigezogen, sozusagen "Wohnzimmer Transrapid". Das geniale System hat sich allerdings nicht durchgesetzt. Irgendwer schrieb mal, daß Sanyo wohl auch damit experimentiert hat.

Bei den neueren Modellen waren die Magnetischen Partikel in ein Kuststoffband eingearbeitet, ähnlich den Magnetbändern zum Anpappen von Zettelchen am Kühlschrank. Die 3M Magnetbänder, gibt es auch als Meterware, waren damals aucvh meine Idee, gehen aber nicht, bei denen verlaufen die Pole längs des Bandes, beim Magnetring wechseln alle 5,5mm die Pole in senkrechter Richtung.


[Beitrag von frank60 am 20. Aug 2017, 20:04 bearbeitet]
frank60
Inventar
#10 erstellt: 24. Aug 2017, 15:01
Noch ein kleiner Nachtrag.

Wenn der Teller mit aufgesetzter Nadel langsamer wird, gibt es 2 mögliche Fehlerquellen.
1. Durch die oben genannte untaugliche Methode ist der Abstand der Spulen zum Magnetring zu groß geworden, dadurch verliert der Antrieb einen großen Teil des Drehmoments. Zur Justage sind die Spulen bei aufgesetztem Teller leicht zu lösen (3 Muttern genau unter den Spulen, durch Aussparungen im Chassis gut erreichbar). Dann kleine Abstandslehren, ich habe dazu eine zerschnittene Kreditkarte genommen, 2 1cm breite Streifen für außen, 1 0,5 cm bereiter für die Mitte) durch die Aussparungen im Teller zwischen Spulen und Magnetring stecken, Spulen fest an die 3 Lehren drücken und wieder festschrauben. Teller sollte nach Entfernen der Lehren frei drehen.
2. Im Zuge der untauglichen Methode wurde auf der Regelplatine an VR105 (Servo Gain) herumgespielt. Für die korrekte Justage verweise ich auf das Servicemanual bei Vinylengine. Es wird ein Oszilloskop benötigt, wenn die Einstellung korrekt werden soll, es läßt sich aber auch Pi mal Daumen nach Gefühl einstellen, der Teller muß verzögerungsfrei hochdrehen und nach spätestens 1,5 Sekunden die Nenndrehzahl haben, und das mit aufgelegter Nadel.
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