Beyerdynamic Aventho wireless

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bartzky
Inventar
#1 erstellt: 28. Aug 2017, 17:20
Auf der Seite von Mimi prangt folgender Timer:


beyer



Was kommt denn da in etwas über drei Tagen auf uns zu? Na klar: Es ist der Beyerdynamic Aventho wireless, der in Kooperation mit den Berlinern von Mimi Hearing Technologies entwickelt wurde.

Mimi dürften einigen als App zur Klang-Personalisierung bekannt sein. "Passe Musik an dein Hörvermögen an", heißt es auf der Website. Beyerdynamik hat dies nun ab Werk im Aventho integriert und möchte damit natürlich nichts geringeres als das Musikhören zu revolutionieren:


2017 ist es an der Zeit für den nächsten Schritt – und eine
einzigartige Individualisierung des Musikgenusses.

Individuelles Hörprofil ermöglicht ein ganz persönliches Musikerlebnis

Bisher wurde Klang statisch in Kopfhörern abgestimmt. Wir alle nehmen Klänge jedoch
unterschiedlich wahr, zusätzlich verändert sich unser Gehör im Laufe des Lebens.
Durch Mimi’s Klang-Personalisierung im Kopfhörer wird Musik und Sound zu einer
ganz persönlichen Erfahrung – mit einer individuellen Abstimmung, die speziell für das
eigene Gehör ermittelt wird.


Der Anpassungsprozess soll in 6 Minuten durch die sogenannte MIY (Make it yours) App vonstatten gehen. Somit sollen die individuellen Eigenheiten und ggf. Schäden und Schwächen des eigenen Gehörs kompensiert werden. Ist das tatsächlich die Zukunft des Musikhörens?

Ganz nebenbei handelt es sich bei dem Aventho wireless natürlich um einen Bluetooth Kopfhörer, der mit folgenden technischen Daten daher kommt:

Beyer2


PIC_Aventho-wireless_17-07_brown-perspective-ground_v02_01
PIC_Aventho-wireless_17-08_black-side_v02_01
PIC_Aventho-wireless_17-07_Guy_v5_01

Quelle: http://www.beyerdyna...il/article/1877.html


[Beitrag von bartzky am 28. Aug 2017, 17:21 bearbeitet]
derSchallhoerer
Stammgast
#2 erstellt: 28. Aug 2017, 18:22
Sieht ein bisschen nach Steampunk aus. Dürfte bestimmt einigen Cosplayern gefallen.
RunWithOne
Stammgast
#3 erstellt: 28. Aug 2017, 18:22
Ich hatte auf der BD-Seite ebenfalls die Ankündigungen gesehen.
Tesla-Wandler das hat was. Momentan gehe ich ja mit dem T1.2nd schwanger. Aber diesen werde ich auf jeden Fall probieren.
Habe schon einige BT-KH probiert. Außer dem Byron BTA ist keiner geblieben. Ich bin gespannt.
hacki2560
Stammgast
#4 erstellt: 28. Aug 2017, 18:39
Leider Onear
HansGM
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 28. Aug 2017, 20:37
Weiss jemand ab wann er bestellbar sein wird?
mulfi
Stammgast
#6 erstellt: 29. Aug 2017, 07:19
Steht in der Pressemitteilung, lieferbar im Oktober. Gefällt mir gut, auch, wenn ich 240 g für einen OnEar ganz schön viel finde. Werde ihn nächste Woche auf der IFA mal in Augenschein nehmen.
geek87de
Stammgast
#7 erstellt: 29. Aug 2017, 09:13

hacki2560 (Beitrag #4) schrieb:
Leider Onear :?


dachte ich mir auch
Huo
Stammgast
#8 erstellt: 29. Aug 2017, 09:40
Es gibt zwei Mimi Apps. Ich habe beide damals schon im März getestet. Mimi Music und Hearing Test. Die MIY App (auf dem Produktfoto) kenne ich nicht und wird wahrscheinlich exklusiv für Beyerdynamic bereitgestellt werden.

Die Mimi Music App ist sehr oberflächlich. Es werden nur so 8-12 Töne für jeweils links und rechts getestet. Man klickt wenn der Ton kommt;: Entweder L oder R und daraus wird dann ein EQ erstellt.
Sehr gut ist:
+ Links und rechts wird separat behandelt. Also wenn jemand nur auf einem Ohr im Hochton einen Hörverlust hat, dann wird das kompensiert.
Weniger gut:
- Die Testtöne reichen lange nicht für Hifi-Ansprüche. Also Tiefbass wird z.B. komplett ignoriert und oberhalb von 8 oder 10 kHz wird auch nichts mehr überprüft. Wenn ein Kopfhörer auch einen schmalbändigen Peak bei 6,5 kHz hat, dann bleibt das wahrscheinlich unbemerkt.
Aber:
∙ Die Einrichtung der MIY-App benötigt ja angeblich 6 Minuten. Mimi Music ist mit maximal einer Minute erledigt, also denke ich wird man mit dem Aventho Wireless viel genauer anpassen können. Finde ich gut.

Edit: Gerade nochmal probiert. Mit dem Oppo PM-3 hält sich die Korrektur bei mir in Grenzen. Es wird obenrum etwas klarer und im Idealfall werden tatsächlich die Höhen ausgeglichen. Die Korrektur anzuwenden wird als Verb mit "to mimify" bezeichnet. Hier kann man mit einem Regler zwischen Original und Mimified in mehreren Stufen das Verhältnis anpassen. Leider greift die App nicht ins System und so kann ich das Ergebnis nicht mit einem Sinusgenerator kontrollieren. Ich finde den Ansatz auf jeden Fall gut! Die App ist auch gut programmiert und der Zugriff auf die Musikbibliothek klappt hervorragend. Ich wäre gerne bereit für eine Pro-Version zu zahlen, wenn man dann die Korrektur einsehen könnte und der Test vielleicht dreifach so viele Töne (und von 32 Hz bis 16 kHz) hätte.

Der Mimi Hearing Test ist schon etwas genauer und hat etwas länger gedauert. Der ist aber natürlich auch nur sinnvoll, wenn der Kopfhörer auch linear spielt. Ich denke mal viele werden Angst bekommen dass sie im Hochton nichts mehr hören, aber das ist dann halt der Sound von ihren Bassschlaudern. Ich glaube aber es gibt Presets für gängige Kopfhörer um das schon auszugleichen.

Die Frage die sich jetzt stellt ist natürlich, ob der Aventho überhaupt linear spielt. Und wenn nein, ob er korrekt eingemessen wurde und das über DSP ausgeglichen wird. Wenn ja, wäre das super!
Über On-Ear bin ich auch nicht so begeistert, vor allem da ich bei Wireless manchmal Angst habe, dass er wegrutscht und verloren geht, wenn man sich am Hbf durch Menschenmengen kämpfen muss. (Ist natürlich Quatsch, mit Kabel ist der halt nicht besser, aber die Angst ist nicht so da weil man noch etwas zum greifen hat.) Das Beyerdynamic Design ist beibehalten und in schwarz sieht er auf den Fotos ganz gut aus. Nicht so sexy wie der DT1350, aber das Design ist als On-Ear auch nicht mehr zu übertreffen.
Schade ist auch, dass wenn Bluetooth, Mikrofon und DSP schon an Bord sind, warum man nicht noch gleich ANC eingebaut hat (ja, das wären andere Mikros, aber trotzdem).

Ich bin gespannt!


[Beitrag von Huo am 29. Aug 2017, 10:51 bearbeitet]
Philios
Stammgast
#9 erstellt: 29. Aug 2017, 15:17
Grundsätzlich feine Sache das. Aber On-Ear ist leider raus. Als Over-Ear wäre er auf der Weihnachtswunschliste gelandet. Vielleicht liefert BD ja hier noch nach.

Sehr fein: Unterstützung von aptX und aptX HD. Top. Damit wird mobiles HR wireless endlich möglich. Bei vielen fehlt das ja und damit ist die Übertragungsquali für'n Eimer. Zumindest teilweise. ;-)
RunWithOne
Stammgast
#10 erstellt: 29. Aug 2017, 17:08
Ich denke da kommt noch mehr. Irgendwo habe ich gelesen das erste Modell ein OnEar.
Ich denke das macht auch Sinn bei der angepeilten Zielgruppen. Wir wenigen HiFi- Verrückten sind auf keinen Fall diese Zielgruppe. Erst mal müssen die Investitionen reingeholt werden. Wenn es läuft kommen sicher andere Modelle........Ein T1.Mimi. Man wird ja noch träumen dürfen.
Huo
Stammgast
#11 erstellt: 29. Aug 2017, 17:29
T1.Mimi Da habe ich tatsächlich gerade meinen Monitor angespuckt!
RunWithOne
Stammgast
#12 erstellt: 29. Aug 2017, 17:35
Was hat dich dazu bewogen, deiner Monitor zu verschmutzen?
hacki2560
Stammgast
#13 erstellt: 29. Aug 2017, 17:37

RunWithOne (Beitrag #10) schrieb:
Ich denke da kommt noch mehr. Irgendwo habe ich gelesen das erste Modell ein OnEar.
Ich denke das macht auch Sinn bei der angepeilten Zielgruppen. Wir wenigen HiFi- Verrückten sind auf keinen Fall diese Zielgruppe. Erst mal müssen die Investitionen reingeholt werden. Wenn es läuft kommen sicher andere Modelle........Ein T1.Mimi. Man wird ja noch träumen dürfen.


Also ein BT-Hörer (wenn auch technisch vom Feinsten) für 449 Schleifen außerhalb der Hifi-Verrückten zu plazieren ist aber schon gewagt, oder?
RunWithOne
Stammgast
#14 erstellt: 29. Aug 2017, 17:53
Sagen wir mal so. Ich bin für technische Neuerungen die Sinn machen immer zu haben. Mich konnte bisher noch kein BT KH überzeugen, auch wenn es da draußen noch ein (ganz) paar gibt, die ich noch nicht gehört habe.
BD ist lange genug im Geschäft. Ich meine die wissen was sie tun. Marktforschung werden sie auch betrieben habe. Ich finde den Mut zur Innovation gut. Selbst Karl Benz hatte nicht so ganz das Zutrauen zu seiner Erfindung. Erst seine Fau Berta hat mit der ersten "Fernfahrt" für Aufsehen gesorgt. Zum Glück sage ich mal.
Huo
Stammgast
#15 erstellt: 29. Aug 2017, 17:56

RunWithOne (Beitrag #12) schrieb:
Was hat dich dazu bewogen, deiner Monitor zu verschmutzen?

Yo-Mamas-So-Fat


[Beitrag von Huo am 29. Aug 2017, 17:56 bearbeitet]
hacki2560
Stammgast
#16 erstellt: 29. Aug 2017, 19:29
Das BT-KH gepaart mit Apps zur individuellen Klanganpassung die Zukunft sind, besteht meines Erachtens kein Zweifel.
Allein unterwegs kabellos zu sein, ist schon klasse; weenn dann auch noch die Qualität der Anpassung bzw. die Übertragung Hifi-Ansprüchen gerecht wird, dann wars das mit den kabelgebundenen KH.
HansGM
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 29. Aug 2017, 20:03
Was spricht gegen On-Ear? Wenn er halbwegs wie der DT1350 sitzt wär's toll.

Klar, BT und Hi-Fi ist so ein Ding, aber ich brauche zusätzlich einen Kabellosen. Hatte schon den P7 Wireless im Einkaufskorb, jetzt warte ich auf die ersten Usermeinungen zum Aventho.
HansGM
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 01. Sep 2017, 11:20
So, ich habe ihn jetzt bestellt. Übrigens das erste mal was blind bestellt, ohne vorheriges Probehören oder Reviews lesen. Ich werde nach Erhalt (voraussichtlich Mitte Oktober) berichten.

Falls von Interesse: die ersten 250 Besteller erhalten eine gratis Powerbank dazu.
mulfi
Stammgast
#19 erstellt: 06. Sep 2017, 09:15
Gestern auf der IFA gehört. Klanganpaasung noch nicht in Endstufe möglich, sondern nur über Eingabe des Geburtsjahres. Hörtest ging noch nicht, hätte aber bei dem Umgebungslärm auch keinen Sinn gemacht. Aber schon diese Einstellung war erstaunlich. Musste sofort die Lautstärke zurückdrehen. Altersentsprechend wurden vor allem die hohen Frequenzen angehoben. Es wurde aber nicht alles einfach nur lauter. Bin auf den Hörtest gespannt. Klang super, seeeehr detailreich und voll. Manchmal etwas zu viel Bass in der Grundeinstellung. Aber genau da setze ich auf Mimi. Trotzdem auch ohne Software schon toller Klang. Und ich habe noch nie einen derart bequemen On-Ear getragen. Die Polster sind auch vieeel weicher als beim DT 1350. Sehr hochwertiges Kunstleder. Habe ihn aber ohnehin schon vor ein paar Tagen bestellt, nun bin ich absolut bestätigt.
Philios
Stammgast
#20 erstellt: 06. Sep 2017, 09:44
Das bestätigt mich dennoch, dass ich hier aufspringen würde, wenn es den als Over-Ear gäbe. ^^
hacki2560
Stammgast
#21 erstellt: 06. Sep 2017, 09:46
Es ist auf jeden Fall eine spannende Entwicklung mit den personalisierten Klangeinstellungen über eine App. Da kommt sicher noch mehr, ich hoffe für den Home-Bereich als Over-Ear(!)


[Beitrag von hacki2560 am 06. Sep 2017, 09:47 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#22 erstellt: 08. Sep 2017, 11:43
Manch einer würde sich wundern, wenn er sein Audiogramm sehen und feststellen würde, welche Hörfehler er hat. So ein Audiogramm kann man kostenlos beim Hörgeräteakustiker machen lassen. Ich bin nun schon 60 , jahrzehntelang Hifi-Fan war reichlich erschrocken, wie "unlinear" mein Hörprofil ist. Habe die üblichen heftigen Höhenabfälle, die überwiegend schon im Alter ab 30 (!) einsetzen und bei den meisten ab 50 sehr deutlich werden. Insofern spannende Idee, mit dem KH entgegenzusteuern. Werde in jedem Fall an dem Thema dranbleiben, aber nur Over Ear.

P. S. Wenn man das ganze mal zu Ende denkt, sind alle Klangdiskussionen hier im Forum im Grunde unsinnig, weil sich ja ständig Leute mit unterschiedlichem Hörvermögen unterhalten. Wenn jemand z. B. sagt, die LS klängen dunkel, müsste man erst einmal das Audiogramm des Posters sehen. Vielleicht liegt sein Klageindruck ja nur an der eingeschränkten Fähigkeit, hohe Töne zu hören.


[Beitrag von Reinhard am 08. Sep 2017, 11:44 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#23 erstellt: 08. Sep 2017, 12:07
Was ich mal gerne zur Diskussion einwerfen würde:
Hat man nun seine kleinen Hörschwächen, dann hat man diese auch beim Hören von Live-Musik, respektive beim Hören der echten Instrumente und Stimmen. Bei Hifi geht es ja gerade darum dieses Erlebnis mit höchstmöglicher Wiedergabetreue zu reproduzieren. Kompensiert man die Schwächen des Gehörs für die Wiedergabe über Kopfhörer, dann verfälscht das, wie der Hörgeschädigte reale Instrumente und Stimmen hören würde. Denn das Gehirn hat sich natürlich schon längst und über wahrscheinlich Jahre hinweg an diese Hörschäden/-schwächen gewöhnt.
frix
Inventar
#24 erstellt: 08. Sep 2017, 14:11
ich finde das irgendwie auch nicht zielführend.

Hatte mal einen bericht gesehen, dass menschen die ein höhrgerät bekommen
anfangs richtig probleme haben können, weil alles auf einmal wieder klar und deutlich zu hören ist,
das gehirn aber mittlerweile so entwöhnt ist dass es regelrecht unangenehm und anstrengend werden kann.
bartzky
Inventar
#25 erstellt: 08. Sep 2017, 14:34
Es ist wohl auch so, dass wenn ein Hörgerät aus der Reparatur kommt, der Träger des Gerätes häufig behauptet, da sei etwas schief gelaufen und es sei jetzt erst recht kaputt. Grund ist: Die Leute haben sich dermaßen an das notdürftig angepasste Ersatzgerät gewöhnt, dass sich das richtige nun falsch anhört. Und das in nur kurzer Zeit. Zeigt wie anpassungsfähig das Gehirn doch ist
Reinhard
Inventar
#26 erstellt: 08. Sep 2017, 18:08
Da ist ein bissl was dran, aber eben nur n bissl.

Nach DER Logik bräuchten wir alle nur Anlagen für 500.- Euro, der Rest wird ja vom Gehirn kompensiert. Und alle Bemühungen, möglichst lineare Kopfhörer zu bauen, wären überflüssig, weil das Gehirn ja alles "schiefe" kompensiert.

Wenn Du, wie viele ab 50, nur maximal bis 4.000 oder 6.000 Hz hörst, fehlt Dir eben was. Da kann Dir Dein Gehirn zwar bis zu einem gewissen Grad vorgaukeln (es bleibt nur ein Vorgaukeln), dass alles "normal" ist, Du hörst es faktisch aber eben nicht. Der running gag aller Hörgeräte-Akustiker ist z. B. die Sommerwiese. Erschreckend viele hören kein Grillen, obwohl die da sind... Da gaukelt Dir Dein Gehirn auch keine Grillen vor.

Und spätestens, wenn der Fernsehton Die immer dunkler erscheint und alle um Dich rum ihn gut hören, ist's aus mit Vorgaukeln.

Aber, sry, ist bissl OT, zeigt aber, dass ein Markt für solche KH und Systeme da ist, denn die Hersteller wissen längst, dass die solventesten Hifi-Fans die älteren sind. Die haben witzigerweise oft Anlagen jenseits von 20.000.- Euro, hören aber am schlechtesten. Ironie des Schicksals.
bartzky
Inventar
#27 erstellt: 08. Sep 2017, 18:21

Reinhard (Beitrag #26) schrieb:
Nach DER Logik bräuchten wir alle nur Anlagen für 500.- Euro, der Rest wird ja vom Gehirn kompensiert. Und alle Bemühungen, möglichst lineare Kopfhörer zu bauen, wären überflüssig, weil das Gehirn ja alles "schiefe" kompensiert.

Ich glaube du hast mich da etwas falsch verstanden. Ich versuche das mal etwas konkreter auszudrücken:
Neben deiner 500€ Anlage steht ein Geiger. Die Anlage spielt eine Aufnahme des Geigers, der Geiger sich selbst. Dank Hörschäden nimmst du beispielsweise 7 kHz deutlich dumpfer wahr als vielleicht ein 14-Jähriger. Trotz deines Hörschadens wirst du wohl sagen, dass sich der Geiger besser anhört. Ersetzt du nun die 500€ Anlage durch eine 50.000€ Anlage, gehen wir mal davon aus, dass sich die Wiedergabe allmählich ebenso gut anhört, wie der Geiger selbst, der live daneben spielt (was natürlich etwas Wunschdenken ist). Jetzt kommst du auf die Idee bei der Anlage 7 kHz deutlich anzuheben, um deine Hörschwäche auszugleichen. Klingt die Anlage nun besser oder gar echter als der Geiger der direkt daneben steht? Ich bezweifle das
Flöff
Stammgast
#28 erstellt: 08. Sep 2017, 19:47
Man kann sich aber ja wieder zurück gewöhnen. Für den Enthusiasten der Sound so hören will wie er auf dem Abspielmedium vorliegt ist der Hörer sicher nicht schlecht. Wobei ich ja meine Zweifel habe ob das am Ende wirklich alles so funktioniert wie es gedacht ist. Hab in meinem rechtem Ohr z. B. eine Gehörgangsverengung wodurch ich Töne die im 4 bis 5,5 KHZ bereich ca. sind auf dem rechten Ohr etwas lauter höre.

Merke ich ganz gut wenn ich diesen Hörtest mache. von 7,5 KHZ bis 8 KHZ ist es dann wieder auf dem linken Ohr lauter.

http://onlinetonegenerator.com/hearingtest.html

Denke daher nicht das eine genaue Balance damit möglich ist aber mal schauen wie die App funktioniert und ob diese auch entsprechend viele Tests macht so wie EQ Bänder setzen kann.

Bin aber alleine deswegen sehr skeptisch weil es die erste Generation dieser Art von Kopfhörer ist von der ich gehört habe. Meistens sind die ersten Generationen eher schlecht oder nicht komplett ausgereift/durchdacht.


[Beitrag von Flöff am 08. Sep 2017, 19:49 bearbeitet]
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