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"Tapedeck-Reparatur" Thread

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p.seller
Stammgast
#21973 erstellt: 05. Feb 2026, 19:29
Meine Decks :

Schmutz - Ja, Okay
Riefen - nein

https://ibb.co/B5VczL1v

https://ibb.co/93qYqVmZ

https://ibb.co/B244hZ3M

https://ibb.co/fLFwZ9q

https://ibb.co/tTbKB0KN

Wie zu Erkennen ist, sind meine 5 Decks alle 3 Kopf Geräte und keine 2 Kopf.

Der A/W kopf darf gehen..

MfG
Rabia_sorda
Inventar
#21974 erstellt: 05. Feb 2026, 19:47

Wie zu Erkennen ist, sind meine 5 Decks alle 3 Kopf Geräte und keine 2 Kopf.


Solche Verschutzungen habe ich an meinen eigenen Decks noch nie gehabt. Das habe ich erst gar nicht so weit kommen lassen.
Sowas kenne ich nur von zugelaufenen Fremdgeräten oder von Kollegen, die keine Ahnung von Tapedecks hatten.
vectra_1
Inventar
#21975 erstellt: 05. Feb 2026, 21:06
Ich hoffe die Andruckrollen und Köpfe wurden inzwischen gereinigt. Denn in dem Zustand bekommt man qualitativ keine guten Aufnahmen mehr hin.


[Beitrag von vectra_1 am 05. Feb 2026, 21:08 bearbeitet]
p.seller
Stammgast
#21976 erstellt: 05. Feb 2026, 21:43
@ vekta und Rabia

Eine Sony Reperatur :

Bild 1 wie es eingestellt werden soll :

https://ibb.co/hxHkyW31

Bild 2 so ist es eingestellt :

https://ibb.co/bMrTn61c

MfG
scerms
Stammgast
#21977 erstellt: 05. Feb 2026, 21:50
Edit 2: Ich habe gerade realisiert, das die vorangegangene Diskussion nicht das Sansui Deck und den entsprechenden Kopf betraf.
Ihr könnt den folgenden Post komplett ignorieren.
Da war ich grade grundlos von aufgebracht…Sorry
Ich lass den Rest zum besseren Verständnis trotzdem stehen:


Das Tapedeck war von meinem Vater. Er war Erstbesitzer und ich Zweitbesitzer. Er hat es kaum benutzt, und ich auch nicht.
Ich habe den Kopf mehrmals nach allen Regeln der Kunst gereinigt: 99% Isoprop und Wattestäbchen.
Das Deck ist jedenfalls nicht „zugelaufen“ und auch nicht von jemandem der“keineAhnung“ hat!
Ich vermute das diese krasse Beschädigung des Tonkopfes von bestimmten Tapes herrührt.

Edit:
Ich möchte kurz ausführen, warum dieses Deck der „Weltenbummler aus der Hölle“ ist.
Im Gegensatz zu den meisten hier umlaufenden Ebay-Wanderpokalen ist dieses Deck aus erster Hand von meinem Vater.
Es wurde ca1976 in Japan hergestellt.
1977 hat mein Vater es in USA in einer PX neu gekauft. Sämtliche Unterlagen sind vorhanden.
1981 zog es nach Köln um.
1985 ging es nach Ankara, Türkei.
1989 zurück nach DE, Aachen
Um 2000 habe ich es bekommen und seitdem wie einen Augapfel gehütet und mehrfach (!) versucht es warten und herrichten zu lassen.


[Beitrag von scerms am 05. Feb 2026, 22:42 bearbeitet]
vectra_1
Inventar
#21978 erstellt: 05. Feb 2026, 23:15
@p.seller,

So hätte die Mechanik nicht funktionieren können. Der Kopfschlitten wäre blockiert.
vectra_1
Inventar
#21979 erstellt: 05. Feb 2026, 23:17
@scerms,
es ging sehr wohl um den Kopf in deinem Gerät. Die Lösung kommt gleich dazu.
vectra_1
Inventar
#21980 erstellt: 05. Feb 2026, 23:23
Update zum Onkyo TA 2500,
der Kopfschlitten hat auf halber Strecke nach oben oder runter einen Klemmer. Manchmal schafft es der Motor nicht dies zu überwinden und bleibt folglich stehen und der Kopfschlitten hängt. LED der Wiedergabetaste blinkt. Ich hatte gehofft, dass dieses Rätsel hinter der Blende im Kassettenfach gelöst werden kann. Leider ist dem nicht so und das LW muss raus. Fortsetzung folgt.
vectra_1
Inventar
#21981 erstellt: 05. Feb 2026, 23:44
Update zu Sansui SC 3110,
Die Fotos vom A/W Kopf haben mir keine Ruhe gelassen..Mehrfaches reinigen mit Iso führte hier nicht zum Ziel. Aber ich musste auch bemerken, dass viele Unebenheiten oder Riefen nicht vom Kopf selber sind. Es spiegelt sich das Kassettenfach im Kopf und das ist vermutlich aus gebürstetem Alu. Das sieht dann beim vergrößerten Foto völlig wild aus. Also erst einmal entwarnung und neue Fotos ohne Spiegelung machen. Also ganz weg waren die Riefen nicht.
Ich habe dann ganz sanft den Kopf poliert mit Displaypaste ohne fest auf zudrücken.

So sah das nach dem ersten Versuch aus. Eindeutig Zahn ..äh Kopfbelag.


Nach der zweiten Runde war dann alles weg.


So gefällt er mir schon viel besser. Das gelbliche ist Papier über dem Kopf, wegen der Spiegelung. Ich weiß nicht was und woher der Belag gekommen ist. Ich denke an verschiedene Umwelteinflüsse, wenn man bedenkt, welche Reise es schon gemacht hat. Auf alle Fälle hat dieser Belag mindestens 1,5 db gekostet.


Fremdkassetten klingen nun richtig gut und die im Bild habe ich mal vor Jahren irgendwo gekauft. Habe dann noch den Azimut kontrolliert und justiert. Er war ganz minimal daneben.
Jetzt kann ich beruhigt alle anderen Problemchen angehen.
Fortsetzung folgt...
scerms
Stammgast
#21982 erstellt: 06. Feb 2026, 11:42
Da fällt mir ein Stein vom Herzen.
Ich habe wie gesagt den Kopf regelmäßig mit Isoprop und Wattestäbchen gereinigt.
Die Ablagerungen können eigentlich nur von den letzten Kassetten stammen.
Das waren einige Kaufkassetten und zuletzt BASF…


Gruß Sebi
Manfred_K.
Inventar
#21983 erstellt: 06. Feb 2026, 12:10
Frische Ablagerungen von Bändern werden mit ISO restlos entfernt. Das was Andy durch polieren entfernt hat, waren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alte, "eingebackene" Ablagerungen.

Das Polieren der Köpfe ist bei mir mittlerweile zur Standard-Prozedur im Rahmen von Revisionen geworden.

@ Andy: Saubere Arbeit!

@p.seller: Bei Deinen Decks ist dringend Frühjahrsputz angesagt!
scerms
Stammgast
#21984 erstellt: 06. Feb 2026, 14:32
Es kann natürlich sein, das da schon Schmutz der Jahrzente auf dem Kopf war, den ich nicht runterputzen konnte…
Meine Mutter ist starke Raucherin und mein Vater hat das Deck nie gepflegt, so wie viele „normale“ Nutzer das früher nicht gemacht haben.
Das erste Mal den Kopf reinigen geschah dann wohl bei mir, da war das Deck aber auch schon gute 30 Jahre alt. Gut möglich das da schon was festgebacken war. Jedenfalls bin ich sehr froh, das Andy das hingekriegt hat! Super Arbeit !Danke

Gruß Sebi
Valenzband
Inventar
#21985 erstellt: 06. Feb 2026, 14:33
Tonköpfe sollte man frei von Ablagerungen und Abrieb halten. V.A. alte Schmierbänder können durchaus chemisch reaktive Zersetzungsprodukte aus dem Bindemittel enthalten (organische Säuren, z.T. höher oxidiertes Chrom...) die mit Bestandteilen einiger Tonkopfmaterialien reagieren können.
Rabia_sorda
Inventar
#21986 erstellt: 06. Feb 2026, 16:25

Valenzband (Beitrag #21985) schrieb:
Tonköpfe sollte man frei von Ablagerungen und Abrieb halten. V.A. alte Schmierbänder können durchaus chemisch reaktive Zersetzungsprodukte aus dem Bindemittel enthalten (organische Säuren, z.T. höher oxidiertes Chrom...) die mit Bestandteilen einiger Tonkopfmaterialien reagieren können.


Als Ergänzung:
Die sogenannten "Schmierbänder" findet man überwiegend bei älteren Type-I (Low-Noise, Ferro) - Bändern.
Diese sind natürlich als Leerkassetten erhältlich gewesen und somit auch mit diesen Bezeichnungen versehen, nur oftmals waren die bespielten Kaufkassetten auch mit diesen Bändern bestückt und nicht gekennzeichnet. Da muss man sich das Band selbst anschauen. Ist es hellbraun dann ist es ein Type-I Band.

P.S.:
Ende der 80er-Jahre hatte ich aber auch mal eine neue Blisterpackung (waren die eigentlich selten ) mit drei BASF CR-E 90.
Bei der Aufnahme vernahm ich im Hinterband eine immer dumpfer werdende Aufnahme. Dies war schon nach 15 Min. so extrem, dass ich dachte, dass es eigentlich nur an meinem Deck liegen müsste.
Aber Pustekuchen. Dieses nagelneue Chromdioxid-Band hatte meine Köpfe mit einer dicken weißen Ablagerung versehen.
K.A. was dass für ein Zeug war. Es war irgendwie Staub-ähnlich.
Zuvor und auch danach traf ich keine BASF mit dieser Eigenart an.
Manfred_K.
Inventar
#21987 erstellt: 06. Feb 2026, 22:15

scerms (Beitrag #21984) schrieb:
Das erste Mal den Kopf reinigen geschah dann wohl bei mir, da war das Deck aber auch schon gute 30 Jahre alt. Gut möglich das da schon was festgebacken war. Jedenfalls bin ich sehr froh, das Andy das hingekriegt hat! Super Arbeit !Danke

Gruß Sebi


Sebi, das passt 100%, Die ersten Ablagerungen bilden sich nach, ganz grob, 10 Stunden. Über die lange Zeit ist die Reaktion am Kopf ganz normal. Da hilft nur polieren...

Ich hatte ebenfalls schon einige Decks, bei denen die Köpfe übel aussahen, nach Politur hatte ich wieder Werksspezifikationen.

Auf der anderen Seite hatte ich schon ein hochwertiges Sony-Deck mit einem sauberen Kopf erstanden, bei dem sich allerdings eine Spaltkorrosion gebildet hatte, der Kopf war Schrott. Andy erinnert sich noch an mein Drama...
vectra_1
Inventar
#21988 erstellt: 07. Feb 2026, 17:12
Weil hier das Wort Drama gefallen ist. Ich hatte gestern damit angefangen, dass Sansui nach SM abgleichen zu wollen. Zuerst viel mir dabei auf, dass der linke Kanal immer 1 bis 2 db hinterher hinkt. Selbst wenn ich PB Level perfekt einstelle bekomme ich anschließend bei Einstellung von Rec Level kein gutes Ergebnis hin. Zunächst dachte ich wieder an den Kopf, hast viel leicht was übersehen beim polieren. Also noch einmal mit Polidur rüber. Nein er ist nun sauber und zeigt aber im Bandpfad leichten Einschliff. Da es aber über die gesamte Breite des Bandpfades gleichmäßig ist, kann es daran ja nicht liegen. Also habe ich mal eine Vollspurmonoaufnahme drüber laufen lassen. Hierbei war zu erkennen, das das VU Meter des linken Kanals erheblich träger ist als rechts. Nur wenn die Spitzen bis zum anschlagen des Limiter da sind, ist das VU Meter mit rechts gleich. Lange habe darüber gegrübelt, woran es liegen könnte. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, entweder ist das VU Meter von Haus schon träger oder es ist der alten Elektronik geschuldet. Fakt ist, so bekommt man einen Abgleich nur nach Gehör hin und nicht nach Vorgabe. Will man es jetzt richtig machen, müsste ein neuer Kopf her und alle Elkos auf dem Bord ausgewechselt werden. Heute werde ich mal die Testaufnahmen im Revox H1 und Sony KA 6 gegen testen. Mal schauen wie weit das auseinander liegt.
Warum komme ich auf die alte Elektronik? Ganz einfach, wenn ich den Kammerton A an Line in schicke und die VU Meter auf 0 db stelle, sollten sie dort auch stehen bleiben. Beim rechten VU ist das auch so. Links bleibt es nicht stehen und pendelt zwischen -5 und 0 db hin und her.
Rabia_sorda
Inventar
#21989 erstellt: 07. Feb 2026, 18:13
Schlappe Elkos würde ich da sagen.
vectra_1
Inventar
#21990 erstellt: 07. Feb 2026, 18:23
Ja sehe ich auch so. Mal sehen, was der Sebi dazu sagt.
Rabia_sorda
Inventar
#21991 erstellt: 07. Feb 2026, 18:29
Haarföhn + Kältespray könnte den schlappen "Kandidaten" ausfindig machen.
Als Alternative kann man auch eine heiße Lötkolbenspitze oben auf die blanke Stelle der Elkos halten.
Bei Wärme müssten Elkos dann (kurz) wieder etwas besser funktionieren.
vectra_1
Inventar
#21992 erstellt: 07. Feb 2026, 19:19
Wenn ein Elko an der blanken Stelle beim berühren Brummspannung erzeugt, ist das wohl weniger schön,oder?
Sunlion
Inventar
#21993 erstellt: 07. Feb 2026, 19:45

vectra_1 (Beitrag #21992) schrieb:
Wenn ein Elko an der blanken Stelle beim berühren Brummspannung erzeugt, ist das wohl weniger schön,oder?

Kommt drauf an. Ist es ein angenehmes, sonores Brummen?
Rabia_sorda
Inventar
#21994 erstellt: 08. Feb 2026, 00:13
Das sind von dir eingestreute NF-Störungen und treten schaltungsbedingt auf.
Es ist also kein Defekt.
vectra_1
Inventar
#21995 erstellt: 09. Feb 2026, 15:31
Wenn dem so ist, werde ich mir mal die Lötstellen vom Bord genauer ansehen.
Rabia_sorda
Inventar
#21996 erstellt: 09. Feb 2026, 18:53
Weshalb
Ich schrieb doch, dass DU selbst der "Erzeuger" dieser Strahlung bist und somit kein Defekt vorliegt.
vectra_1
Inventar
#21997 erstellt: 09. Feb 2026, 20:00
Ja schon klar, wollte sagen ich schaue mal nach kalten oder gerissenen Lötstellen. Dann muss ich ja noch den/die schlappen Elkos ermitteln.
gst
Inventar
#21998 erstellt: 09. Feb 2026, 20:38
Wenn du an den Elko patschst, und es brummt, dann ist das kaum ein Zeichen, dass der Elko defekt oder auch dass er in Ordnung wäre.
Du bist nur dann der Übertrager der allgegenwärtigen Netzspannung von 50 Hz.

Wenn du in den Phono-Eingang einen blanken Draht mit der Hand einführst, dann muss es brummen, sonst ist der Verstärker defekt.

Deswegen sind auch viele Tonfrequenz-Kabel absgeschirmt, weil man den Brumm nicht mit dabei haben möchte. Schau dir deine Leitungen zum Wiedergabe-Tonkopf an, die sind alle abgeschirmt.
DigitalKeeper
Neuling
#21999 erstellt: 10. Feb 2026, 19:52
Ist zwar schon etwas Älter der Beitrag hier.....jedoch.....

.....nenne ich ein TA2360 mein Eigen, und abgesehen davon, das bei Erwerb die übliche Reinigung & Erneuerung der "Gummi-Verflüssigung" statt gefunden hatte, wollte es heute so gar nicht.

Kurz angelaufen => stuck

Ursächlich dafür waren die Schalter, die sich oben links im Kassettenfach befinden - kurz überarbeitet - lüpped wieder:


-----

Ein Klasse Tape, und die Original Kassette von 11.97 hat nichts an Qualität eingebüsst - da staune ich immer wieder.
Rabia_sorda
Inventar
#22000 erstellt: 10. Feb 2026, 20:18
Immer wieder schön, dass es doch nur an einer Kleinigkeit lag

Die Zungentaster musste ich auch hin und wieder an meinen Decks gängig machen.
Blöd, wenn man eine Aufnahme tätigt und sich das Deck dabei immer sporadisch abschaltet ....
Michi71MM
Stammgast
#22001 erstellt: 10. Feb 2026, 20:57
Beim Onkyo TA2360 sind die gleichen Potis drin wie beim TA2500 und diese gehen immer kaputt. Beim TA2360 ist das der kleine Balance-Regler. Also am besten bei Aufnahme testen, ob sich die Balance verstellen läßt.

Auch der Bias-Einmesscomputer soll beim 2360 gerne kaputt gehen.
MoonCity
Neuling
#22002 erstellt: 11. Feb 2026, 23:03
Hallo zusammen, mir wurde dieser Thread hier empfohlen.
Bin Neu im Forum und kenne mich noch nicht so gut aus.

Zu meinem Problem:

ich wende mich an euch, da mir mein Onkyo TA-2350 aus der Integra-Serie Sorgen bereitet.

Bei der Aufnahme ist der linke Kanal merklich lauter als der rechte. Das Kuriose dabei: Das Eingangssignal (habe es mit einem Sinuston gestestet) kommt beim Source Monitor absolut symmetrisch im Gerät an und wird im VU auch so angezeigt. Sobald ich jedoch auf Tape Monitor umschalte (Hinterbandkontrolle), schlägt der linke Kanal stärker aus als der rechte.

Ich habe schon eine
kopfreinigung probiert: Den Tonkopf sowie Kapstan und Andruckrolle habe ich bereits mit Isopropanol gereinigt (Mit Q-Tip und Reinigungskasette)– leider ohne besondere Besserung.

Ich glaube leider dass mein Tonkopf eingeschliffen ist. Ich habe heute am Oszilloskop gesehen dass tiefere Sinustöne weniger Pegel Differenz haben als hohe. Habe dann probiert die Azimuth Schraube zu justieren was leider fast kein Ergebniss brachte, bei wirklich extremen Einstellungen. Immer eine Linkslastige Elipse, bei tieferen Frequenz wird das Loch etwas schmäler.
Bin übrigens in keinster Weise ein Profi, nur jemand dessen Tapedeck niemand reparieren mag. 😅

Viele Dank Schonmal im Vorraus.

VG

Hier ein Bild auf meinen Drive da leider der Upload der Seite bei mir nicht klappt
Onkyo TA-2350 Tonkopf
Sunlion
Inventar
#22003 erstellt: 11. Feb 2026, 23:33
Gut gemacht! Jetzt braucht's nur noch etwas Geduld. Die Spezialisten hier sind bereits alle über hundert, um diese Zeit schon lange im Bett und stehen erst kurz vor drei Uhr wieder auf, um dann mit ihrer Schreibmaschine aus Kaisers Zeiten Fragen zu beantworten.


[Beitrag von Sunlion am 11. Feb 2026, 23:34 bearbeitet]
vectra_1
Inventar
#22004 erstellt: 12. Feb 2026, 00:44
@ MoonCity,
Also wenn ich mir das Foto ansehe, kann ich keinen Einshliff erkennen. Es gibt garantiert eine andere Ursache. Diese wirst du vermutlich im Aufnahmeverstärker finden. Dazu gehört natürlich die Säuberung der Andruckrolle. Die Laufspur vom Band auf der Rolle sollte nicht mehr zu sehen sein. Wie lange stand das Deck denn ohne Funktion? Stimmt die Kopfhöhe passend zum Band? Hat der Kopf eventuell eine Neigung zum Band? Fragen über Fragen. Einige davon wirst du nicht beantworten können, da dir die Meßmittel fehlen.
p.seller
Stammgast
#22005 erstellt: 12. Feb 2026, 01:03
Dann möchte "MoonCity" mal seine ersten 3 Stellen seines Wohnortes nennen.

MfG
Valenzband
Inventar
#22006 erstellt: 12. Feb 2026, 01:31

MoonCity (Beitrag #22002) schrieb:
Onkyo TA-2350, bei der Aufnahme ist der linke Kanal merklich lauter als der rechte. Das Kuriose dabei: Das Eingangssignal (habe es mit einem Sinuston gestestet) kommt beim Source Monitor absolut symmetrisch im Gerät an und wird im VU auch so angezeigt. Sobald ich jedoch auf Tape Monitor umschalte (Hinterbandkontrolle), schlägt der linke Kanal stärker aus als der rechte.

Ich habe heute am Oszilloskop gesehen, dass tiefere Sinustöne weniger Pegel Differenz haben als hohe.


Der Umstand der Frequenzabhängigkeit auf Hinterband leitet den Verdacht u.A. auf die Dolby Schaltung im Wiedergabezweig.

Hast du den gleichen Effekt / Fehler bei Aufnahme ohne Dolby?
Das Signal geht zwar so oder so durch das Dolby- IC (dieses bekommt nur entsprechende Steuersignale) aber der Teil der Dolby Funktion könnte sich beim Test bemerkbar machen.

Rund um das IC sind zahllose Elkos, die alterungsbedingt Feinschlüsse haben können und so u.A. die Steuersignale lahmlegen können (z.Bsp. "Dauer Dolby-C", unabhängig von der Schalterstellung). Wenn das Gerät längere Zeit unbestromt war wäre das nichts Außergewöhnliches.

Wichtig wäre auch zu wissen, ob die Kanalungleichheit im PB Modus auch mit fremden Aufnahmen besteht.


[Beitrag von Valenzband am 12. Feb 2026, 01:33 bearbeitet]
MoonCity
Neuling
#22007 erstellt: 12. Feb 2026, 16:40
Danke erstmal für die zahlreichen Antworten 😁.

Ich werde wahrscheinlich bisschen brauchen alles zu beantworten und wie schon vermutet kann ich leider nicht alles beantworten. Ich probiere aber mal mein bestes 😁.

Ich benutze in der Regel Type 1 Kassetten ohne Dolby und habe leider den gleich Effekt mit Dolby B und C.
MoonCity
Neuling
#22008 erstellt: 12. Feb 2026, 16:48
Wie lange das Deck stand weiß ich leider nicht da ich es Neu-Gebraucht besitze.
Die Andrückrolle hatte ich solange mit Isopropanol gesäubert bis der Q-Tip nicht mehr dreckig wurde. Leider ist ein Streifen immer noch zu erkennen (soll ich da nochmal ran?).
Aufnahmeverstärker wäre natürlich schonmal ein guter Hinweis. Ich habe ein Multimeter aber Recht wenig Erfahrung mit dem Ausmessen solcher Sachen 😭.
Ob die Kopfhöhe stimmt kann ich leider nicht sagen weil ich keine Referenz habe was richtig wäre. Ist Neigung Azimuth ? Wenn ja habe ich das ja schon probiert mit Oszilloskop ohne Veränderung.
Sorry für die vielleicht eher unpräzisen Angaben. Alles nur nach besten Wissen und Gewissen
MoonCity
Neuling
#22009 erstellt: 12. Feb 2026, 16:53
Wegen eines Blumenstraußes für Valentinstag ?

Entschuldigung , Wie meinst Du die ersten drei Stellen ? Von meiner Plz ?
Sorry stehe da gerade auf dem Schlauch.
MoonCity
Neuling
#22010 erstellt: 12. Feb 2026, 16:57
Ich bin nach meinen Erfahrungen mit dem Elektro HiFi Werkstätten um jegliche Hilfe jeden Alters und Wartezeit sehr froh

Danke nochmals für die Starthilfe im Forum
MoonCity
Neuling
#22011 erstellt: 12. Feb 2026, 17:04
Ehrlicherweise bin ich wie schon erwähnt kein Profi und werde es wahrscheinlich auch nicht so schnell. Es wäre auch, vorallem wenn das ganze komplizierter ist vielleicht einfach eine gute Adresse willkommen die sowas noch repariert. Macht übrigens keine HiFi Werkstatt in der Nähe. (München).
Valenzband
Inventar
#22012 erstellt: 12. Feb 2026, 18:05

MoonCity (Beitrag #22009) schrieb:

Entschuldigung , Wie meinst Du die ersten drei Stellen ? Von meiner Plz ?
Sorry stehe da gerade auf dem Schlauch. :)

Das war wohl ein Hilfsangebot verbunden mit der Anfrage nch deiner Postleitahl (PLZ) zur Eingrenzung der Entfernung.
Früher war das wichtig wegen der so genannten Briefe. Das war so komisches Papier mit Extra-Verpackung und 'nem bunten Bildchen drauf..

Hast du schon eine Fremdaufnahme abgespielt?


[Beitrag von Valenzband am 12. Feb 2026, 18:07 bearbeitet]
rosi26
Neuling
#22013 erstellt: 12. Feb 2026, 18:37
Hallihallo!

Ich bin neu hier und auch beim Reparieren noch ziemlicher Neuling.

Das Tape Deck, das ich gerade repariere, ist nichts besonderes, es ist aber das aus meiner Kindheit und daher hat es sich angeboten, es nach 20 Jahren im Keller mal auszubuddeln.

Alles in allem läuft das Teil wieder ziemlich gut.
Nur wenn eine Kassette drin ist und ich Play drücke (ohne Kassette kein Problem) gibt es ein gleichmässiges klackern, das von einem der Zahnräder kommt.
Die Zahnräder habe ich gereinigt und sie sehen auch nicht beschädigt aus.
Auf dem Video sieht man, wie sie sich aber stark bewegen wenn eine Kassette abgespielt wird ... nur woran liegt es, dass die Konstruktion jetzt so wacklig ist?
Hat das eine Gummi evtl doch die falsche Größe?
Oder sollte ich mir da keine Sorgen machen.

Ich habe ein kurzes Video aufgenommen:
https://streamable.com/y51raj

Würde mich total freuen, wenn jemand dazu einen Tipp hätte.
Vielen Dank schon mal!


[Beitrag von rosi26 am 12. Feb 2026, 18:42 bearbeitet]
gst
Inventar
#22014 erstellt: 12. Feb 2026, 19:03
Es könnte helfen, wenn du das Fabrikat und das Modell deines Tape-Decks mit angeben würdest.
Rabia_sorda
Inventar
#22015 erstellt: 12. Feb 2026, 19:15

Das Tape Deck, das ich gerade repariere, ist nichts besonderes, es ist aber das aus meiner Kindheit und daher hat es sich angeboten, es nach 20 Jahren im Keller mal auszubuddeln.


Das "Tapedeck" scheint mir eher ein Radiorecorder zu sein und das Laufwerk scheint von Tanashin zu stammen.

Das schnelle Klackern deutet auf ein kleines Zahnrad hin, welches also schnelle Umdrehungen macht.
Dazu sehe ich das mittlere, kleine ZR und dieses solltest du dir nochmals näher ansehen.
Evtl. ist es eingerissen.
rosi26
Neuling
#22016 erstellt: 12. Feb 2026, 19:15
Ja gern! Ich habe nur die Befürchtung, dass das nicht wirklich bekannt ist, da ich im Internet bisher nichts dazu gefunden habe.

SuperTech
Model SCR-610

Radiorecorder ja, das kommt hin

Danke für den Hinweis – gibt es überhaupt eine Chance, so ein Teil zu ersetzen ohne 3D Drucker?

Noch ein paar Bilder:
https://imgur.com/a/F9fS2JH


[Beitrag von rosi26 am 12. Feb 2026, 19:17 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#22017 erstellt: 12. Feb 2026, 19:23

Noch ein paar Bilder:
https://imgur.com/a/F9fS2JH


Hat das hell-weiße ZR einen Riss oberhalb an seinem kleinen ZR (Nabenbereich)?
Rabia_sorda
Inventar
#22018 erstellt: 12. Feb 2026, 19:28

gibt es überhaupt eine Chance, so ein Teil zu ersetzen ohne 3D Drucker?


Wie schon erwähnt, ist es ein einfaches und millionenfach verkauftes Tanashin-Laufwerk.
Somit findet man dieses Laufwerk in 90 % aller "günstigeren" (no-name) Radiorecordern aus den 90er-Jahren, sodass man ganz simpel an ein Schlachtgerät kommt und die Teile tauschen kann.
Ich habe öfter lieber das ganze Laufwerk getauscht - je nachdem wie groß die Schäden an dem defekten LW waren.

Übrigens findet sich so ein Laufwerk sogar noch neu:
TN 21

Hinweis:
Das Laufwerk besitzt einen Mono-Tonkopf!


[Beitrag von Rabia_sorda am 12. Feb 2026, 20:18 bearbeitet]
rosi26
Neuling
#22019 erstellt: 12. Feb 2026, 19:49
Ach wow, das nenne ich mal ein gutes Auge!

Da ist wirklich ein kleiner Riss oben am kleinen Zahnrad.

Vielen, vielen Dank für die Tipps!
Dann überlege und schaue ich mal, was sich im Rahmen meiner Möglichkeiten machen lässt
Rabia_sorda
Inventar
#22020 erstellt: 12. Feb 2026, 20:14
Gib mal bei Ebay " Kassettenlaufwerk mit Riemenantrieb Motor EG-530AS Grundig, Universell Geprüft " ein.


[Beitrag von Rabia_sorda am 12. Feb 2026, 20:16 bearbeitet]
EW_76
Inventar
#22021 erstellt: 12. Feb 2026, 21:09
Hallo MoonCity

MoonCity (Beitrag #22011) schrieb:
Ehrlicherweise bin ich wie schon erwähnt kein Profi und werde es wahrscheinlich auch nicht so schnell. Es wäre auch, vorallem wenn das ganze komplizierter ist vielleicht einfach eine gute Adresse willkommen die sowas noch repariert. Macht übrigens keine HiFi Werkstatt in der Nähe. (München). :(

Ist klar, weil die Arbeitszeit sehr teuer ist.


Rund um das IC sind zahllose Elkos, die alterungsbedingt Feinschlüsse haben können und so u.A. die Steuersignale lahmlegen können (z.Bsp. "Dauer Dolby-C", unabhängig von der Schalterstellung). Wenn das Gerät längere Zeit unbestromt war wäre das nichts Außergewöhnliches.

Dabei könnte ich dir helfen.

Gruß aus Dachau
Sunlion
Inventar
#22022 erstellt: 13. Feb 2026, 18:40
Aktuell im Rekorder: Die beiden As von ABBA. Agnetha auf Seite 1 und Anni-Frid auf Seite 2, jeweils The Best of.
Beide reichen solo nicht mehr an die Qualität der ABBA-Kompositionen heran, plätschern aber nett im Hintergrund herum, ohne groß zu stören.
Aufgenommen auf einer schwarzen SA im goldenen Gehäuse.
Häää?
Ja, richtig gelesen. Ich musste das Band einer schwarzen SA dem Gehäuse entnehmen, weil es dort hörbar klickerte. Vermutlich war einer der Wickelkerne etwas neben der Spur. Im Gehäuse der goldenen gleitet das Band wieder geräuschlos dahin.
Die Aufnahme ist echt harte Arbeit, die Quellen sind nämlich unterschiedlich laut, also darf keine Pause verpasst werden, um die vorher ausgetesteten Einstellungen zurechtzukurbeln. So macht ein Mixtape aber erst Spaß, oder?


[Beitrag von Sunlion am 13. Feb 2026, 18:43 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#22023 erstellt: 13. Feb 2026, 23:17

Aktuell im Rekorder: Die beiden As von ABBA ...


Wenn es danach geht, dann läuft hier gerade "Deine Lakaien - Live Acoustic Tour 1992" auf einer 1995 aufgenommenen TDK MA-90.
Spitzenpegel bei +8 dB.
Aber +8 dB waren auch bei einer BASF Maxima durchaus möglich.
Suche:
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