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"Tapedeck-Reparatur" Thread

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Rabia_sorda
Inventar
#9951 erstellt: 08. Okt 2021, 20:00
Thanks!

Ich bin mal gespannt, ob ich das 737 wirklich für umgerechnet zwei Schachteln Kippen bekomme und ob es keine heiße Luft war
vectra_1
Inventar
#9952 erstellt: 08. Okt 2021, 20:43
Wenns funzt, wars nen Schnapper.
Rabia_sorda
Inventar
#9953 erstellt: 08. Okt 2021, 20:46
Es funzt ja nicht
vectra_1
Inventar
#9954 erstellt: 09. Okt 2021, 07:51
Ich meine, wenn du die Riemen gewchselst hast.
ghaliläo
Inventar
#9955 erstellt: 09. Okt 2021, 09:16
Das Pioneer-Deck läuft.

War bis jetzt viel Arbeit. LW komplett zerlegt (leider keine Bilder gemacht) und überholt. Das total eingedellte Gehäuse ausgerichtet und neu lackiert, auch die Oberseite vom Frontpanel hab ich wegen der vielen Kratzer neu lackiert sowie den vorderen Rec-level-Regler.

Mal ein paar Bilder:

BILD2863

BILD2866

BILD2870

BILD2881

BILD2882

BILD2883

BILD2885

BILD2887

BILD2888

BILD2889

Einen passenden Kapstanriemen brauch ich noch, der verbaute war viel zu groß. Meiner Meinung nach war der nicht ausgeleiert, sondern es war ein zu großer verbaut.

Jetzt ist ein Riemen aus meinem Ersatzteilfundus verbaut von einem Sony TC-K 808ES, aber der ist viel zu klein.

revox,de verlangt alleine für den Kapstanriemen mit Versand unverschämte 18 €. Mal sehen, wo ich einen günstigeren finde.

Wenn man überlegt, dass das Ding über 40 Jahre alt ist. Kann nur sagen, wow. Alle Birnchen funktionieren noch, keinerlei Probleme in der Elektronik. Aufnahmen werden wirklich gut, auch klanglich ist das Gerät nicht schlecht. Der Frequenzgang ist halt nicht so hoch wie bei modernen Decks, aber das hört man sowieso kaum bis gar nicht.

War für damalige Verhältnisse mit 950 DM ganz schön teuer. Dafür dass es technisch nicht unbedingt so anspruchsvoll ist. Nur ein Motor, der aber ist megafett. Die Schublade geht über eine Federmechanik auf, kein Motor notwendig. Ich find die beiden Spiegel toll, die einen guten Blick ins Kassettenfach ermöglichen.

Was sagt Ihr zu meiner verwendeten Farbe, find ich sieht toll aus. In Natura viel schöner als auf den Bildern.


[Beitrag von ghaliläo am 09. Okt 2021, 09:29 bearbeitet]
vectra_1
Inventar
#9956 erstellt: 09. Okt 2021, 11:24
@ghaliläo,

Klasse Arbeit und sieht wirklich gut aus. Den neuen Ersatzriemen findest du auch noch.
ghaliläo
Inventar
#9957 erstellt: 09. Okt 2021, 19:16
Danke

Hab mal etwas rumexperimentiert und ich vermute, dass der Riemen fürs nicht direktgetriebene Doppelkapstan-Sankyo-LW passen könnte. Da werd ich mir noch einen besorgen. Oder einen kompletten Riemensatz aus Portugal, der ist preislich auch o.k.
ghaliläo
Inventar
#9958 erstellt: 10. Okt 2021, 07:45
Bin schon die ganze Zeit am rätseln, für was die Anzeige im linken Levelmeter gut sein soll.

BILD2893

Unten steht so winzig, dass man eine Lupe braucht um es lesen zu können "large hub".

Weiß jemand was das Ding anzeigt?


[Beitrag von ghaliläo am 10. Okt 2021, 17:41 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#9959 erstellt: 10. Okt 2021, 07:48
Könnte es die abgelaufene Zeit sein?
Für unterschiedliche Kassettenlängen?


Grüße
ghaliläo
Inventar
#9960 erstellt: 10. Okt 2021, 07:57
Hey, gute Idee. Das könnte es sein.

Grad nochmal mit der Lupe nachgeschaut, links steht bei den 3 Skalen 45, 60 und 90. Damals gab es ja noch keine längeren Kassetten als 90 min.

Dass Pioneer sowas damals schon gebaut hat, toll. Hab ich so auch noch nie gesehen.
Und vor allem, funktioniert immer noch tadellos.


[Beitrag von ghaliläo am 10. Okt 2021, 08:09 bearbeitet]
olimuc
Inventar
#9961 erstellt: 10. Okt 2021, 08:35

ghaliläo (Beitrag #9960) schrieb:
Dass Pioneer sowas damals schon gebaut hat, toll.


... sie heißen ja auch "Pionier"
ikrone
Stammgast
#9962 erstellt: 10. Okt 2021, 10:48
Superklasse, so etwas mal sehen zu können.

Was für ein tolles Gerät.

Vielen Dank und Grüße
Ingo
ghaliläo
Inventar
#9963 erstellt: 10. Okt 2021, 11:49

ikrone (Beitrag #9962) schrieb:


Was für ein tolles Gerät.

Ingo


Find ich auch, macht richtig Freude den Zapplern bei der Arbeit zuzusehen.

Trotz des Alters ein tolles Gerät und funktioniert prima. Muss nur zusehen, dass ich rasch einen passenden Kapstanriemen bekomme, denn durch den zu kleinen werden die Motorlager zu sehr beansprucht, der muss wieder runter obwohl das Gerät damit tadellos läuft.
Rabia_sorda
Inventar
#9964 erstellt: 10. Okt 2021, 11:58

macht richtig Freude den Zapplern bei der Arbeit zuzusehen


m

Knilch13
Stammgast
#9965 erstellt: 10. Okt 2021, 12:14
Schlechte Neuigkeiten vom Teac V-3000!

Riemen ist neu, Rolle ist neu, alles funktioniert bis auf eine winzige Kleinigkeit: der Solenoid, der dafür zuständig ist, dass die Mechanik für den Kopfschlitten betätigt wird, ist defekt.

Ich hatte beim Auseinanderbauen des Laufwerks und beim Versuch, es zu verstehen, in der irrtümlichen Annahme, es wäre nötig, die Befestigungsschraube des Solenoids geöffnet und wieder eingeschraubt. Anscheinend kann man diese Schraube zu weit einschrauben, sodass sie die Wicklung des Solenoids beschädigt hat. Tolle Konstruktion.

Es kommen 12V an den Kontakten an, was nun?

So einen Solenoid zu bekommen, ist wohl aussichtslos. Kann man so ein Ding selbst mit Kupferlackdraht neu wickeln wenn man weiß, wie lang der Draht ist und/oder wieviele Wicklungen man benötigt?

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Rabia_sorda
Inventar
#9966 erstellt: 10. Okt 2021, 12:40
Kannst du die defekte Wicklung (wie viele sind da durch - nur eine Wicklung?) abwickeln?


[Beitrag von Rabia_sorda am 10. Okt 2021, 12:59 bearbeitet]
Knilch13
Stammgast
#9967 erstellt: 10. Okt 2021, 13:30
Bin gerade dabei. Ich hab schon das "ganze" Ende gefunden und gesichert und wickle gerade den kaputten Draht ab, es wird immer mehr. Mal gucken, ob am Ende was übrig bleibt.

Im Grunde sollte ja nix kaputt gehen, richtig? Wenn ich das richtig verstehe, könnte höchstens die Kraft zum Schalten nicht mehr ausreichen.

Grad am Labornetzteil getestet: er funktioniert mit den beiden von mir gefundenen Enden noch. Mal gucken, wie er aussieht, wenn ich den kompletten, kaputten Draht entfernt habe. Oder sollte ich den drauf lassen?


[Beitrag von Knilch13 am 10. Okt 2021, 13:39 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#9968 erstellt: 10. Okt 2021, 15:12

Im Grunde sollte ja nix kaputt gehen, richtig? Wenn ich das richtig verstehe, könnte höchstens die Kraft zum Schalten nicht mehr ausreichen.


Um so kürzer der Draht wird, desto geringer ist auch die Induktivität und damit wird nicht nur weniger Kraft induziert, sondern es wandert auch immer mehr in Richtung "Kurzschluß", was zu einer höheren Stromaufnahme führt und somit die Steuerelektronik zu sehr belastet (überlastet).


Grad am Labornetzteil getestet: Er funktioniert mit den beiden von mir gefundenen Enden noch. Mal gucken, wie er aussieht, wenn ich den kompletten, kaputten Draht entfernt habe. Oder sollte ich den drauf lassen?


Wie hoch ist die Stromaufnahme?
Wenn möglich, dann solltest du so viel wie möglich wieder von dem Draht aufwickeln und die unterbrochenen Stellen verlöten. Wenn es insgesamt so 1 - 2 m Draht ist der fehlt, dann kannst du ihn auch fehlen lassen.
Knilch13
Stammgast
#9969 erstellt: 10. Okt 2021, 16:28
Aktuell sind es bei 12V 0,169A.

Ich hab erst einen Teil raus , sind noch immer zwei lose Enden drin und es sind jetzt schon deutlich über 2m.

Verlöten also und wieder drauf? Ohje. Ist halt echt nervig weil die Spule mit der Halterung vernietet ist und ich das bisher nicht aufgebohrt habe, den Draht daher dazwischen herausfummel. Wenn ich den wieder drauffummeln muss, werde ich um ein Aufbohren nicht herumkommen, sonst dreh ich durch.
Burkie
Inventar
#9970 erstellt: 10. Okt 2021, 16:50
Hallo,


kannst du nicht die beiden durchtrennten Drähte zu je ein oder zwei Windungen abwickeln, abisolieren (ist vermutlich Lack, also mit Sandpapier), verdrillen, verlöten, fertig?
Die offene Lötstelle mit Schrumpfschlauf oder Iso-Band umkleben, an die Spule irgendwie drankleben, fertig.
Sollte funktionieren.


Grüße
Knilch13
Stammgast
#9971 erstellt: 10. Okt 2021, 17:10
Das Problem ist, dass es mehrere lose Enden gibt und ich jetzt auch schon ziemlich viel runter habe.
Rabia_sorda
Inventar
#9972 erstellt: 10. Okt 2021, 17:18
170 mA hören sich erstmal nicht so hoch an, aber man sollte sich dazu mal den (vmtl) verbauten Schalttransistor anschauen und nachlesen wie viel Strom er tatsächlich schalten kann.
Schaltplan vorhanden? (Meiner ist nicht vollständig)
Burkie
Inventar
#9973 erstellt: 10. Okt 2021, 17:21

Knilch13 (Beitrag #9971) schrieb:
Das Problem ist, dass es mehrere lose Enden gibt und ich jetzt auch schon ziemlich viel runter habe.



OK, das ist natürlich nicht so gut.

Kannst du mit dem Durchgangstester durchpiepsen, welche Drahtenden zu den jeweiligen Drahtabschnitten gehören?
Dann musst du einfach nur paarweise die Enden, die nicht zum gleichen Draht gehören und den Wickelsinn fortsetzen, zusammen löten, dann müsste die ganze Spule wieder Durchgang haben.
Den Wickelsinn erkennt man ja an den Drahtenden.

Grüße
Knilch13
Stammgast
#9974 erstellt: 10. Okt 2021, 18:02
Also so viel Chaos, wie ich gerade mit dem Kupferdraht verursacht habe und das keiner sehen will, ist die Option erstmal Plan B :-).

Die Leiterbahn des Solenoid habe ich am Gerät und dann mit Schaltplan verfolgt und sie führt hierhin:

image

Hilft das was?
Rabia_sorda
Inventar
#9975 erstellt: 10. Okt 2021, 18:26

Die Leiterbahn des Solenoid habe ich am Gerät und dann mit Schaltplan verfolgt und sie führt hierhin:


Ein 2SD734
Der kann bis zu 700 mA schalten.

Solenoiden gibt es noch zu kaufen, aber je nach Leistung sind sie auch teuer.

Solenoid 12 V

Schaue dir die Bauarten an und vergleiche die Maße und die Stromaufnahme. Einen Richtwert geben dir die 170 mA vor.
Vertue dich bei einer Auswahl aber nicht mit Magnet-Ventilen
Knilch13
Stammgast
#9976 erstellt: 10. Okt 2021, 19:50
Hm, na wenn der bis zu 700mA schalten kann und das Ding 170mA zieht, ist doch Luft oder nicht? Jetzt ist nur die Frage, ob der Solenoid mit der kaputten Wicklung (ich hab echt keine Ahnung, wo die Fehlstellen sind, hab schon ziemlich viel Wicklung runter aber bin noch immer nicht am Ziel) noch die Kraft besitzt, den Hebel zu betätigen. Hält der Transistor denn die 170mA auch dauerhaft? Der Solenoid muss nämlich im Play-Betrieb unter Dauerspannung sein, sonst klappt der Kopfschlitten wieder runter.

Nach Solenoiden habe ich bei ebay schonmal kurz gestöbert und dann schon den Gedanken gehabt, ob ich denn nicht einen Hebel nach außen führe, um die Betätigung manuell durchführen zu können… keine Sorge, hab das verworfen.

Für mich gibt es aktuell nur zwei Optionen: ich bau das Ding im Istzustand wieder ein, die überschüssigen Kabelenden lasse ich mit dran, das nimmt kein Ende und dann hoffe ich, dass das Teil die Betätigung wuppt.

Option 2: ich wickel das Teil komplett ab, besorge mir 845km Kupferlackdraht und lass meine beiden Kinder den Solenoid neu bewickeln, sonst gibt es nichts zu essen.
Rabia_sorda
Inventar
#9977 erstellt: 10. Okt 2021, 20:14

na wenn der bis zu 700mA schalten kann und das Ding 170mA zieht, ist doch Luft oder nicht?


Im Grenzbereich wird er zu heiß.
Ich würde bei 400 mA einen Strich ziehen.
Aber wer weiß, ob die Spannungsversorgung da überhaupt mithält und nicht schon bei ca 200 mA den Arsch zukneift.


Für mich gibt es aktuell nur zwei Optionen: ich bau das Ding im Istzustand wieder ein,


Ich dachte er funktioniert wieder.
Du schriebst:


Aktuell sind es bei 12V 0,169A.


Wenn er doch Strom zieht dann sollte er ja eigentlich auch funktionieren ...


ich wickel das Teil komplett ab, besorge mir 845km Kupferlackdraht ...


Der Querschnitt ist neben der Länge auch wichtig.
Mit Isolierlack muss er natürlich auch versehen sein, aber das sollte wohl selbstverständlich sein.
Du kannst besser alle durchtrennten Enden wieder aneinander löten, isolieren und wieder aufwickeln.

Das Problem nach dem Öffnen des Solenoiden kann sein, dass er mechanisch evtl klemmen könnte.


Ich würde in Chinesien nach einem vergleichbaren Solenoiden schauen und mir für ca. 5 € einen Anderen zulegen. Das wäre dann zu verschmerzen.
Zeitgleich kann man den Alten versuchen zu reparieren.


[Beitrag von Rabia_sorda am 10. Okt 2021, 20:16 bearbeitet]
EW_76
Stammgast
#9978 erstellt: 10. Okt 2021, 20:47

ghaliläo (Beitrag #9958) schrieb:
Bin schon die ganze Zeit am rätseln, für was die Anzeige im linken Levelmeter gut sein soll.

BILD2893

Unten steht so winzig, dass man eine Lupe braucht um es lesen zu können "large hub".

Weiß jemand was das Ding anzeigt?


Faszinierend was Pioneer damast gebaut hat.

Ich denke der zeigt die abgelaufene Zeit für eine Seite der Kassette an.


Gruß Elmar
Rabia_sorda
Inventar
#9979 erstellt: 10. Okt 2021, 20:49
Hi Elmar,

Ja richtig.
Es wurde aber auch schon erwähnt
Knilch13
Stammgast
#9980 erstellt: 10. Okt 2021, 21:20
[quote="Rabia_sorda (Beitrag #9977)]
Ich dachte er funktioniert wieder.
Du schriebst:

[quote]Aktuell sind es bei 12V 0,169A. [/quote]

Wenn er doch Strom zieht dann sollte er ja eigentlich auch funktionieren ...

[/quote]

Das ist korrekt, am Labornetzgerät tut er, allerdings fehlen mehrere Meter Draht und eine unbekannte, "tote", also nutzlose Länge an Draht ist noch aufgewickelt. Der Test im eingebauten Zustand steht noch aus.

Die ganze Abwickel- und Zusammenlötgeschichte hört sich aufgrund der Konstruktion sehr bescheiden an. Er ist mit einem Metallhalter vernietet und so lässt sich der Draht nur Windung für Windung ab- oder aufwickeln, schnell ist da nichts und es sind gefühlt 1,5 Mio. Windungen drauf. Durch das Abwickeln und die Suche nach dem toten Stück bin ich auch nicht sicher, ob ich dabei beim abgewickelten Draht nicht noch den Isolierlack beschädigt habe.


[Beitrag von Knilch13 am 11. Okt 2021, 06:50 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#9981 erstellt: 10. Okt 2021, 21:26

allerdings fehlen mehrere Meter Draht


Ca.?


eine unbekannte, "tote", also nutzlose Länge an Draht ist noch aufgewickelt


Aufgewickelt bedeutet eigentlich nicht nutzlos, sondern sie werden genutzt.


Er ist mit einem Metallhalter vernietet


Ja, dass meinte ich damit:


Das Problem nach dem Öffnen des Solenoiden kann sein, dass er mechanisch evtl klemmen könnte.



Durch das Abwickeln und die Suche nach dem toten Stück bin ich auch nicht sicher, ob ich dabei beim abgewickelten Draht nicht noch den Isolierlack beschädigt habe.


Es gibt Kontakt Plastik 70 und damit lässt sich der Draht einsprühen.
Aber das sich gleich zwei unisolierte Stellen berühren ...
Knilch13
Stammgast
#9982 erstellt: 11. Okt 2021, 07:28
Oh ich seh schon, das mit dem Zitieren hatte ich schonmal besser drauf aber am iPad ist das mühsam ;-).

Elektrisch nicht verbundene aber trotzdem aufgewickelte Windungen werden benutzt? Ist jetzt auch egal, ich werde die austretenden Leitungsanschlüsse mit Heißkleber fixieren und auch einen Klecks auf die Windungen geben, das Ding wieder anlöten und das Beste hoffen.

Das ist schon ne ziemliche Fummelei mit dem Teil, so viel musste ich bisher noch nie tun ;-). Mal gucken, ob ich noch irgendwann an die Kalibrierung komme.

So, alles fixiert, verlötet und das Laufwerk getestet: funktioniert! Whoohoo!

Braucht jemand einige Meter Kupferlackdraht?


[Beitrag von Knilch13 am 11. Okt 2021, 08:47 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#9983 erstellt: 11. Okt 2021, 11:45

Elektrisch nicht verbundene aber trotzdem aufgewickelte Windungen werden benutzt?


Ach so meintest du das. Ich hatte es erst anders verstanden. Natürlich hast du dann damit recht.


So, alles fixiert, verlötet und das Laufwerk getestet: funktioniert!


Trotz offenen Drahtenden? Na, egal.
Aber wie hoch ist nun die Stromaufnahme?
Knilch13
Stammgast
#9984 erstellt: 11. Okt 2021, 13:51
Jop, die offenen Drahtenden sind da jetzt mit eingeklebt. Ich hab das Gefühl, das wäre ein längere Projekt, die Dinger komplett abzuwickeln. Eins sah aus, als käme es von ziemlich weit drinnen.

Die Stromaufnahme sagte ich doch schon, am Labornetzgerät 170mA, hab jetzt mal eine Seite einer 90 Minuten-Kassette durchlaufen lassen und passt, alles im grünen Bereich. Hab es verpasst, den Transistor während des Betriebes zu befühlen aber kurz nach Abschaltung war er absolut unauffällig. Werde das nochmal testen.
Rabia_sorda
Inventar
#9985 erstellt: 11. Okt 2021, 14:23

Die Stromaufnahme sagte ich doch schon, am Labornetzgerät 170mA,


Das hattest du aber zuweilen noch weiter vor deinen nächsten Bastelarbeiten erwähnt. Daher wusste ich nichts über den letzten Stand ...


. Hab es verpasst, den Transistor während des Betriebes zu befühlen aber kurz nach Abschaltung war er absolut unauffällig. Werde das nochmal testen.


Das mach noch.
Ab ca. 45 Grad kann es für den ein oder anderen unangenehm sein und man kann es dann nicht lange anfassen.
Aber Halbleiter dürfen schon so bis 80 Grad heiß werden.
Ptot wird bei dem Transistor mit 125 Grad angegeben.
hf500
Moderator
#9986 erstellt: 11. Okt 2021, 17:24

Rabia_sorda (Beitrag #9985) schrieb:

Ptot wird bei dem Transistor mit 125 Grad angegeben.


Moin,
das ist aber die Sperrschichttemperatur, nicht die Verlustleistung.
Der 2SD734 ist mit 25V, 0,7A, 0,6W angegeben. Ausserdem ist es ein lo-sat Typ, also ein Transistor, der im durchgeschalteten Zustand eine vergleichsweise geringe Kollektor-Emitter-Restspannug hat. Diese wuerde nur eine unerwuenschte Verlustleistung produzieren, ist also zu vermeiden, besonders bei grossen Kollektorstroemen (Pv= Uce x Ic).

Ersatz waere 2SD1207

73
Peter
Knilch13
Stammgast
#9987 erstellt: 11. Okt 2021, 17:48

Rabia_sorda (Beitrag #9985) schrieb:


Das hattest du aber zuweilen noch weiter vor deinen nächsten Bastelarbeiten erwähnt. Daher wusste ich nichts über den letzten Stand


Stimmt aber das richtige Ende der Spule fand ich ja sehr früh, alle Abwickelarbeiten danach betrafen nur die toten Wicklungen und haben am Ergebnis nichts mehr geändert. Ist interessant, auf wieviel Draht so ein Solenoid verzichten kann . Jedenfalls noch.

Werde die Temperatur im Auge oder besser am Finger behalten.
vectra_1
Inventar
#9988 erstellt: 11. Okt 2021, 19:52
mal zwischendurch ein Update vom Onkyo TA 2070,

IMG_20211011_211426

Nach einsetzen des LW funktioniert das Deck auf anhieb. Nach Einstellung des Bandlauf, läuft es völlig sauber durch. Alle Taten, Regler und LED funktionieren auch. Der Klang über Kopfhörer ist ein wenig rechtslastig und der direkt getriebene Capstanmotor liefert ein leises aber nerviges surren. Muss ich wohl doch noch mal ran.
digitalo
Inventar
#9989 erstellt: 11. Okt 2021, 21:39
War die Einstellung des Bandlaufs nötig?
Kriegt man den Motor durch ein geeignetes Lageröl ruhig ? Der macht bei meinem TA-2080 ein ziemlich hochfrequentes Geräusch.
EW_76
Stammgast
#9990 erstellt: 11. Okt 2021, 21:57
@ Andy

Klasse Arbeit.
Das Onkyo ist ein aufwendiges TapeDeck.

über Kopfhörer ist ein wenig rechtslastig
ist bestimmt nur eine Kontakt Sache, das mit reinigen zu beheben ist.

Gruß Elmar
vectra_1
Inventar
#9991 erstellt: 12. Okt 2021, 07:08
@digitalo,

die Einstellung des Bandlaufes ist immer zu machen, wenn das LW komplett zerlegt wird oder die Andruckrollen abgenommen werden. Die Einstellung geht aber nur vernüftig mit einer Spiegelkassette. Sonst wird das nur eine Fummelei und nicht genau.Bei der Kontrolle dürfen dann bei Play keine Verformungen am Bandmaterial entstehen. Beim abheben der linke Rolle im Playbetrieb dürfen auch keine Tonhöhenschwankungen hörbar sein. Das Capstanlager habe ich ja schon mit frischem Öl verorgt. Auch am Endlager der Schwungmasse ist frisches Fett. Muss also noch was anderes sein, was solch nervige Töne verursacht. Die Rechtslastigkeit bei der Wiedergabe scheint auch eher ein Kontaktproblem zu sein. Ich tippe mal auf den Tape/Source Schalter. Aber das ist das Kleinste der Probleme. Mal schauen wie es weiter geht. Ich berichte weiter.
vectra_1
Inventar
#9992 erstellt: 12. Okt 2021, 07:20
@Elmar,

Danke, ja das Onkyo ist schon ein aufwendiges Deck. Die Kontaktprobleme sollte ich wohl auch noch lösen können.
digitalo
Inventar
#9993 erstellt: 12. Okt 2021, 13:52

vectra_1 (Beitrag #9991) schrieb:
@digitalo,

die Einstellung des Bandlaufes ist immer zu machen, wenn das LW komplett zerlegt wird oder die Andruckrollen abgenommen werden.

Ok, verständlich. Gute Arbeit.
vectra_1
Inventar
#9994 erstellt: 12. Okt 2021, 19:10
Neues vom Onkyo 2070,

IMG_20211012_201601
Was haben sich die Macher dieses Display nur gedacht??? Rote Klötzchen im +db Bereich. Sieht voll Kagge aus.

IMG_20211012_204907
Die Schraube für die Azimutheinstellung wurde schon arg beansprucht und der Siegellack gebrochen. Und wie ich vermutete war der Kopf verstellt.

IMG_20211012_205558
Dann klappt es auch mit den Kanälen.
digitalo
Inventar
#9995 erstellt: 12. Okt 2021, 21:06
Ich mag diese urige Form der Plus- Klötzchen nicht.
ghaliläo
Inventar
#9996 erstellt: 13. Okt 2021, 07:38

vectra_1 (Beitrag #9991) schrieb:
@digitalo,

Muss also noch was anderes sein, was solch nervige Töne verursacht.



Eventuell der Gummiidler?
vectra_1
Inventar
#9997 erstellt: 13. Okt 2021, 11:49
Nein, das Geräusch ist da, so bald der Capstan läuft. Das Idlerrad ist ganz ruhig. Habe gestern Abend mal speziel den Capstanlauf der Schwungmasse beobachtet. Dabei viel mir auf, dass das Gummi nicht sauber läuft. Er wandert minimal hin und her. Das sollte aber nicht sein und muss ergründet werden. Also LW nochmal raus und schauen.
Knilch13
Stammgast
#9998 erstellt: 13. Okt 2021, 12:14

Rabia_sorda (Beitrag #9985) schrieb:
Das mach noch.
Ab ca. 45 Grad kann es für den ein oder anderen unangenehm sein und man kann es dann nicht lange anfassen.
Aber Halbleiter dürfen schon so bis 80 Grad heiß werden.
Ptot wird bei dem Transistor mit 125 Grad angegeben.


Also im Betrieb wird das Ding gerade mal lauwarm. Denke, das passt :-).
vectra_1
Inventar
#9999 erstellt: 13. Okt 2021, 12:30
Habe grad das LW vom Onkyo wieder ausgebaut und dann gleich mal etliche Kabel geordnet. Dabei viel mir das auf???
IMG_20211013_140624
Gehört das dort hin? Was ist das???

IMG_20211013_140812
Ein 10cm langes Stück Lötzinn. Nein natürlich nicht von mir. Wer läßt so etwas im Gerät reinfallen oder liegen??? Nicht dran zu denken, was es hätte anrichten können. Ich würd mal sagen viel Glück gehabt.
vectra_1
Inventar
#10000 erstellt: 13. Okt 2021, 16:04
Habe dann auch nochmal die Schwungmasse gründlichst gesäubert,
IMG_20211013_144819
davor

IMG_20211013_145540
danach

IMG_20211013_145700
Leider ist im SM nicht ersichtlich, ob da unten eine kleine Scheibe hin gehört. Ich hatte zuvor eine drinnen und habe sie nun mal weg gelassen.
vectra_1
Inventar
#10001 erstellt: 13. Okt 2021, 16:46
Also die Capstanmotorengeräusche sind jetzt nur mit Ohr ranhalten zu hören. Ich glaube besser geht es nicht.Der Capstanriemen wandert nun auch nicht mehr.
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