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Dat-Recorder / Reparaturen

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Beitrag
klaus52
Inventar
#4904 erstellt: 26. Jan 2011, 07:50

Wolfi65 schrieb:
...Raucht wirklich die Endstufe...


Hi,

das wollen wir für digitalo mal nicht hoffen.

Scherz beiseite, ohne Gerätschaften am Eingang, nehme ich an, hat er sicher schon probiert ?!?
Vielleicht zusätzlich nochmal ohne "offene" Eingänge sondern mit zu Masse gebrückten Eingängen testen.
Cinch-Masse Stöpsel haste bestimmt rumfliegen, oder kurz zwei Cinchstecker umlöten.

Da wirst wie mein Vorredner schon angedroht hat auf die Suche gehen müssen.
Elkos, (ob in der Rotel Tantal sind ?!? vermute ich mal eher weiniger), defekte Elyt. können das "an geeigneter Stelle" zwar auch
noch eher aber "bestimmte" dafür berüchtigte Ts von Hitachi...

Sind da denn Kanalunterschiede gegeben ? Ist es ein helles oder eher dumpfes Rauschen ?
Wie sieht die Sache / der Verlauf denn (Pegel und Höhenschwanken) bezüglich der Temperaturabhängigkeit (... und Zeitlich ab dem Einschalten) aus ?
It_s_a_Sony
Stammgast
#4905 erstellt: 26. Jan 2011, 22:58
so kennt man ihn ja offen

DTC1000es offen

laufwerk sollte auch bekannt

Laufwerk neu gefettet (meiner Meinung nach immernoch eines der besten)

P1040783

viel mehr Mechanik ist ja nicht drann daher auch recht Pflege leicht

DRD100

das ganze im DRD-100 mir Schutz über der Lade Mechanik und hochklappbaren Ladeschacht

MD-Servo Board

Das Servo Board schon kommplett neu mit Kondensatoren bestückt
It_s_a_Sony
Stammgast
#4906 erstellt: 26. Jan 2011, 23:19
Schaltung

Ich hab gleich alles getauscht sprich diode, Schutzwiederstand und Spannungsregler

Der Fehler

Wiederstand direkt unter der Diode

Geht wieder

Jetzt läuft er wieder und dank Elkokur wohl hoffendlich die nächsten Jahre ohne Probleme

Da steht er

Da steht er wieder

In guter Gesellschaft

in Gesellschaft

Inbester Gesselschaft

in guter Gesellschaft
digitalo
Inventar
#4907 erstellt: 27. Jan 2011, 00:07
Ok, wenn wir hier noch etwas dabei bleiben wollen....
Es fing damit an, dass nach dem Auspacken u. etwa einer Std. Ruhezeit beim Einschalten eine Box heftig geknallt hat, aber es kam Musik. Aus der anderen Box kam lautes Rauschen u. nur leise Musik. Nach ein paar Minuten war alles normal u. bei jedem weiteren Ein- u. Ausschalten auch. Nur gestern hat es wiedr beim Einschalten etwas weniger laut geknallt. Sonst ist die Funktion aber unauffällig. Wird der Rotel RSP 1066 dazugeschaltet, überdeckt der das Rauschen der Endstufe. Hörbar bis ca. 40cm. Ohrabstand zum HT. Was mich beim Hören erstaunt: Mein 57er Swobo Dat unterscheidet sich damit weniger von der Standardversion als über Pioneer SA-9500/2. Aber die Auflösung gewinnt. Werde den Superwandler des DTC-2000 nochmal an der Rotel Kombi testen. Ich orakle mal, das wird mit Goa und Elektro superb, aber zum Musik genießen? Am Pio spielt der 2000er richtig gut. Kann den Pio leider trotzdem nicht mehr gebrauchen, da die Anlage schwarz sein soll u. ich Synthi in 5.1 Stereo hören möchte. Hätte mir gerne mal eine NAD C-275 Endstufe ausgeliehen, aber ich bräuchte ja dann gleich zwei davon, was zu teuer wäre.


Medde
Wenn Du den Ladevorgang im defekten 57er beobachtest, wird sicher schon erkennbar, wo es klemmt. Dreht die Andruckrolle ohne zu ruckeln? Oder bleibt der rechte Bandwickel stehen?
digitalo
Inventar
#4908 erstellt: 27. Jan 2011, 00:59
Ist die Andruckrolle wirklich noch gut?
Der Rotary Encoder funzt in dieser Position?
Der Gummi an dem Motor rutscht nicht durch?
der100.2


Wozu dient diese Platte?
Unten wird die wohl an eine Messinghülse geschraubt u. oben an der Stelle, wo im 1000er das Massekabel angeschlossen ist?
drd100.1

Funzt denn die Schachtbeleuchtung? Vom Tapedeck ist die erkennbar. Und bekommt der noch Holzwangen?

Bei Dir sieht es aus, wie in einem Hifi-Wohn-Studio.

Elektronikbilder sind abgespeichert.


[Beitrag von digitalo am 27. Jan 2011, 01:05 bearbeitet]
It_s_a_Sony
Stammgast
#4909 erstellt: 27. Jan 2011, 16:43
@digitalo

Andruckrolle war auf dem Bild noch die alte drinn, da ist jetzt ne neue drinn. Mit der alten ist das Band mal nach oben und mal nach unten abgehauen.
Der Rotary Encoder sitzt beim DRD-100 genauso und ist auch ne ziemliche fummelarbeit den einzustellen, nur nen winziges Stück in die eine oder andere Richtung und der Aufwickel läuft nicht los.
Der Gummi rutscht nicht, hat er zumindest bisher nicht getan. Ne Quelle für Riemen währe trotsdem schön weil wer weis was noch alles kommt.
Gute Frage, auf der Platiene kann man die Geschwundigkeit des Bandes einstellen oder anpassen per Hand. Viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Die Kiste besitzt ja keine Wandler weder AD noch DA. Irgendwann mach ich mir mal die Mühe und suche das Digiout Signal. Aufnehmen kann die Kiste ja auch nicht nur in Verbindung mit nem 2. Gerät (Master/Slave).

DRD-100 innen

DRD-100 von innen

DRD-100 front

Und die Front

Eigendlich nen schönes Testgerät da kann mann sein eigenen Wandler bauen, vieleicht mit Röhren .

Schacht DTC-1000es

Schachtbeleuchtung funzt beim 1000èr ohne flackern. Der DRD hat keine.
Holzwangen wären nen Traum aber woher bekommen.


[Beitrag von It_s_a_Sony am 27. Jan 2011, 16:48 bearbeitet]
Medde
Schaut ab und zu mal vorbei
#4910 erstellt: 27. Jan 2011, 21:57

Medde
Wenn Du den Ladevorgang im defekten 57er beobachtest, wird sicher schon erkennbar, wo es klemmt. Dreht die Andruckrolle ohne zu ruckeln? Oder bleibt der rechte Bandwickel stehen?


Hallo Digitalo,

danke für die Reaktion - und nochmals Danke für die tolle Reparatur meines DTC-77 vor Jahren.

Also: Nochmals Band rein. Der rechte Bandwickel dreht nicht, die Andruckrolle geht in Position, dreht aber auch nicht. Die gestartete Kopftrommel läuft aus (Drehzahl geht auf null). Tastendrücke jeder Art werden ignoriert. Erst nach dem Aus- und Einschalten gehen die Führungsrollen wieder nach unten und das Gerät reagiert wieder. Das Spiel kann von vorn beginnen.

Ich habe bei den Versuchen den Bandanfang eines Tapes beschädigt, und deshalb heute auf ein gebrauchtes Reinigungstape als Testtape zum Einfädeln zurückgegriffen. Zum Beobachten habe ich dieses Tape dreimal rein- und wieder rausgefahren. Und plötzlich - beim dritten Mal - lief das Tape plötzlich an. Sofort raus und ein bespieltes Band rein. Funzt. Wow. Probeaufnahme über UKW (es ist fantastisch, was der ST-SA5ES im Keller noch für ein rauschfreies Stereo reinkriegt - die anderen Tuner bringen da nur rauschiges Mono). Auch das geht. Der DT-57ES scheint wieder auf dem Damm zu sein. Im Moment läuft er Probe. Mal sehen, ob er durchhält und auch morgen Abend wieder startklar ist.

Bei der Suche im Thread habe ich gesehen: Digitalo hat das Phänomen schon mal gehabt, im Sommer bei hoher Luftfeuchtigkeit und die Vermutungen gingen in diese Richtung. Jetzt herrschen aber Minusgrade und die Luft ist trocken!

Gruß

Medde
digitalo
Inventar
#4911 erstellt: 27. Jan 2011, 23:24

It_s_a_Sony schrieb:


Andruckrolle war auf dem Bild noch die alte drinn, da ist jetzt ne neue drinn.

Gute Frage, auf der Platiene kann man die Geschwundigkeit des Bandes einstellen oder anpassen per Hand.


Aha, noch die alte drin. Es bleibt nichts unentdeckt.

Ich meinte die Metallplatte über dem Ladeantrieb.


Hallo Medde
Wenn das Problem mit einem Reinigungstape verschwindet, kommt es wahrscheinlich früher oder später wieder. Da ist wohl eine Grundreinigung fällig. Evtl. auch eine neue Andruckrolle. Wie schnell und gleichmäßig wird denn gespult?
Medde
Schaut ab und zu mal vorbei
#4912 erstellt: 28. Jan 2011, 00:14


Wenn das Problem mit einem Reinigungstape verschwindet, kommt es wahrscheinlich früher oder später wieder. Da ist wohl eine Grundreinigung fällig. Evtl. auch eine neue Andruckrolle. Wie schnell und gleichmäßig wird denn gespult?


60-Meter-Band vorwärts und rückwärts jeweils 50 sec, von der Anzeigenänderung her weitgehend gleichmäßig, vom Geräusch her nur ganz leicht schwankend. Aber ich habe eben gesehen, dass sich beim Starten des Tapes das Band ca. 2 mm vom rechten Wickel abhebt, aber nach 1 sec wieder straff gezogen wird. Kann man dem Bandzug rechts etwas mehr Saft geben? Der Capstan und die Andruckrolle sind demnach wohl o.k., oder liege ich da falsch?

Medde
It_s_a_Sony
Stammgast
#4913 erstellt: 28. Jan 2011, 03:01
Ich wusste es

vor dem Foto hab ich noch überlegt ob es jemand merkt.
Ich hätte es wissen sollen oder einfach vorher wechseln .
Die Metallplatte ist wie gesagt nur Schutz (denk ich mal) weil der kommplette Ladeschacht hochklappbar ist und auch vom Gehäuse ist direkt über dem Laufwerk ne (nennen wir mal) Revisionsklappe. Man kann jederzeit ans Laufwerk ohne eine Schraube zu lösen.


[Beitrag von It_s_a_Sony am 28. Jan 2011, 03:04 bearbeitet]
digitalo
Inventar
#4914 erstellt: 28. Jan 2011, 17:21
Medde,
Dein Laufwerk wird zwei getrennte Probs haben. Mit dem Reinigungstape wird der Capstan "vorrübergehend" wieder gängig sein. Musst nochmal beobacten, ob der rechte Bandwickel von sich aus stottert, oder ob der Capstan die Bandschlaufe verursacht. Wenn das Lauefwerk sonst soweit arbeitet, kann man das lassen. Besser wird es sicher nicht mehr. Eine reale Einschätzung über den Zustand bekommt man nur im Vergleich mit einem optimalen Laufwerk. Klar kann man dem laufwerk je nach Version mehr Saft geben. Sinnvoller ist es aber, mechanisch zu entlasten



Ein 1000er mit schwarz lackiertem Deckel und Serviceklappe. Ist notiert.
klaus52
Inventar
#4915 erstellt: 28. Jan 2011, 23:09
Hi digitalo,

deine geschilderten Symptome des Rotel klingen sehr verworren, vor allem vielfältig.
Auf jeden Fall wenn überhaupt von Ferne mit dem I-Net als dritte Person dann sicher mit Dutzenden Fragen,
Gegenfragen und natürlich nur mit deiner eigenen Mithilfe.

Das würde als OT innerhalb des DAT Thread bei weitem zu viel
und wäre hier, da eher nur DAT interessierte reinschauen auch bissi unglücklich plaziert.

Ein Thread in Reparatur - Klassiker wäre gut.


[Beitrag von klaus52 am 28. Jan 2011, 23:11 bearbeitet]
klaus52
Inventar
#4916 erstellt: 28. Jan 2011, 23:59
Hi,

um mal wieder einen kleinen Beitrag zu den DAT's zu leisten;
auf der Suche einer Alternative für das bekannte Ärgernis, die zufallende Schaumstoff Putzrolle
hatte ich eine Menge verschiedene Möglichkeiten ausprobiert.

Mehrere unterschiedliche Schaumstoff - Materialien erwiesen sich als entweder zu verschleissbehaftet
oder mit zu geringer / keiner echten Reingungswirkung, oder mit zu großer Bremswirkung auf die Trommel.

Mit selbstgestrickten Stoffrollen (nur Baumwolle, keinesfalls Synthetik ! verwenden) waren die Ergebnisse schon sehr viel besser.
Manko war aber das abgestreifter Schmutz innerhalb des Gewebe verblieb und darum auf Dauer die Gefahr besteht das dies
(besonders der darin enthaltenen Staub) zu einer Schleif / Schmirgelwirkung führt.

Es mußte etwas sein das nicht, auch nicht auf Dauer durch "Eigenabrieb" (die Kopffenster der Trommel sind sehr scharfkantig) fusseln kann,
aufgekehrten Staub nicht in sich bindet / sammelt, von seinem Material / seiner Konsistenz keinerlei Reib / Verschleisswirkung auf die Trommel ausübt
selbst aber nicht verschleisst.
Und es muß für diesen Zweck auch ver / bearbeitbar, modellierbar sein.


Die Bilder sind schon älter und wurden eigentlich auch nicht speziell wegen der Rolle gemacht.

Putzrolle-DAT-Kopftrommel Putzrolle-DAT-Kopftrommel Putzrolle-DAT-Kopftrommel Putzrolle-DAT-Kopftrommel

Diese Rollen sind, kein Scherz... aus Pfeifenreiniger gefertigt.
Extrem Verschleissarm (fusseln selbst an den scharfen Kanten der Kopffenster nicht), trotzdem sehr sanft,
die Fasern sind sehr formstabil, drücken sich nicht inaktiv platt, entlässt Staub ohne ihn innerhalb der Fasern fest zu halten
und ist für jeden Achsdurchmesser und Achshöhe zu fertigen.
Es ist lediglich darauf zu achten das die innere Drahführung an den "Wickelenden" auf den letzten zwei mm
jeweils Axial gesehen leicht "nach innen" Richtung Achsmitte gebogen werden.

Diese "Konstruktionsweise", vorher auf einer Achse (Bohrer, Schraubenziehr etc.) mit ensprechendem Durchmesser bei korrekter Wickelhöhe (Windungszahl)
lässt trotz passgerechter Form (auf der Rollenachse) ein leichtes Montieren zu.
Der "Wickel" wird quasi über den Tellerrand der Rollenachse "geschraubt" und ist somit leicht
und ohne Krafteinwirkung auf den Auslegerarm zu montieren.
digitalo
Inventar
#4917 erstellt: 29. Jan 2011, 01:34
Hallo,
im TV kommt gerade die "Swiffer" Werbung. Vieleicht kann man ja daraus was machen? Andererseits habe ich noch keine grob verschutzte Putzrolle gesehen, was den Sinn überhaupt für mich in Frage stellt. Das gleiche bei den späteren Plastikschleifern. Bei meinem zur Zeit laufenden A8 wird alle paar Ladezyklen die automatische kopfreinigung aktiviert, was richtig nerven kann. Das lasse ich natürlich so. Aber warum nicht das Putzding bei einem Standard Dat einfach weglassen u. die Trommel sporadisch manuell reinigen?

Klar, wegen der Rotel werde ich mal im Rep. Bereich posten.
klaus52
Inventar
#4918 erstellt: 29. Jan 2011, 02:26
Hi,

das ersetzt wenn es wirklich um festsitzenden Abrieb geht natürlich keine Handreingung aber ich habe
(bei meinen Laufwerken nachvollziehbar, wiederholt)
feststellen können das es im Betrieb mehr um das "noch" Pulverförmige geht und
(vielleicht konnte diese Wirkung mit der Ori. Schaumstoffrolle nie richtig erzielt werden),
mit den Fasern des Pfeifenreiniger erst gar kein Ansatz zur Handreingung entsteht.

Habe dies ganz deutlich am Beispiel einer Trommel eines bestimmten Laufwerk gemerkt
(von dem Ding hatte ich glaub hier mal berichtet, da war trotz einwandfreier Technik nix dran zu ändern)
dessen Trommel wirklich alle 10 bis max 15 Bandstunden intensiv mit Alk von Hand gereinigt werden mußte da sonst die immer gleichen massiver Lesefehler auftraten.
Genau dieses Laufwerk hatte ich danach zum Test fast ununterbrochen mit verschiedenen Bändern
in Betrieb und es lief seit dieser Rolle (extra dokumentiert) inzwischen weit über 100 h ohne angetastet zu werden.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4919 erstellt: 29. Jan 2011, 04:21
das laufwerk auf den bildern ist von nem 55èr, ich hab in keinen meiner dat`s noch die reinigung drinn und die laufen auch ohne diese weit über 500h. Und das 4DD laufwerk war ursprünglich (und in serie) ohne trommel reinigung und läuft ohne diese.
die automatische reinigung ist nen punkt über den ich nie nachdenken würde.


[Beitrag von It_s_a_Sony am 29. Jan 2011, 04:28 bearbeitet]
klaus52
Inventar
#4920 erstellt: 29. Jan 2011, 11:05
Hi,

dies basierte auf meinen Erfahrungen und diese Art der Rolle war nur ein Vorschlag für die
die eine Alternative zur zerstörten Schaumrolle suchen.

Nachdenken lohnt sich mmer, halten kann das freilich jeder wie er möchte.


[Beitrag von klaus52 am 29. Jan 2011, 11:10 bearbeitet]
digitalo
Inventar
#4921 erstellt: 29. Jan 2011, 13:16

klaus52 schrieb:
(von dem Ding hatte ich glaub hier mal berichtet, da war trotz einwandfreier Technik nix dran zu ändern)
...dessen Trommel wirklich alle 10 bis max 15 Bandstunden intensiv mit Alk von Hand gereinigt werden mußte da sonst die immer gleichen massiver Lesefehler auftraten.

Moin,
könnte es sein, dass die Oberfläche nicht mehr glatt ist u. der Schmutz haften bleibt? Was ist denn so schmutzanfällig, die Trommel selbst oder die Köpfe? Habe zwar schon sehr gute Kontaktlinsen, aber erst unter der Lupenleuchte sehe ich, wie es wirklich aussieht.
Nochmal speziell zu den kleinen Sony Laufwerken:
Es kam hier schon öfter die Anmahnung, die originale Bandführung unangetastet zu lassen, da sie sich nicht von allein verstellt. Die Lesefähigeit erstmal über den Kopfverstärker und Reinigung wieder herzustellen, ist eine Sache. Aber die Bandführungen selbst, eigenartigerweise speziell die rechten, sitzen gerne fest. Die Rollen haben dann kaum noch Axialspiel u laufen nicht mehr richtig. Das in Ordnung zu bringen, ist für mich mit der wichtigste Servicepunkt. Deswegen zerlege ich die Bandführung eben doch. Wenn man für eine Intensivreinigung alle Arbeiten zusammennimmt:
- Kopfverstärker
- Kopftrommel
- Bandführungen
Dann natürlich noch alle Verschleißarbeiten dazu, kommt für dieses eigentlich recht einfach aufgebaute Laufwerk einiges an Zeit zusammen. Ich würde jedem zustimmen, der das wirtschaftl.für absurd hält, aber für mich ist das gottseidank nur ein selbstgewähltes Hobby zur Entspannung.
Ich finde das auch unglaublich liebevoll zum Detail,sich den Kopf für die Verbesserung der Kopfreinigung anzustrengen. Habt Ihr eigentlich auch Zettel u. Bleistift am Bett liegen, u. spontane Ideen im Traum gleich aufzuschreiben.

Da jemand kurzfristig ein gutes kleines Laufwerk gebraucht hat u. ich gerade keines fertig hatte, habe ich mein 57er Swobo Laufwerk geopfert. Also Swobo raus aus dem Rack u. die Gelegenheit genutzt, mal den 2000er als Wandler zu nutzen. Will ja mal sehen, wie der mit der Rotel RSP-1066 / RB-980 Kombi spielt. Dieser 2000er hat noch ein defektes Laufwerk mit A8 als Zuspieler. Die Kiste ist von innen sowas von versifft u. stinkt, das kann sich keiner vorstellen. Aber er hat keine Kratzer u. flackert nicht . Wer zum Vergleich etwas über das Gerät wissen will, kann gerne fragen.
klaus52
Inventar
#4922 erstellt: 29. Jan 2011, 13:51
Hi,

das war die Trommel die einige matte Schatten auf der Spiegeloberfläche hatte.
Da muß mal irgend einer mit seinen Fettfingern dran gepackt haben und es so in dem Zustand lange stehen lassen.

Da irgendwann alles andere auszuschließen war (hatte glaub berichtet das nichts anderes mehr verantwortlich sein konnte)
wurde die Trommel als letzten Ausweg nach dem Motto Erfolg oder Schrott "gnadenlos" rotierend mit Autopolitur poliert.
Danach lieferte die Trommel endlich einwandfreie Werte, es haperte letztlich nur noch an den kurzen Reingungszyklen.

Wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen das sich speziell hieran zeigt das die Pfeifen-Rolle tatsächlich einen Effekt" haben muß.

PS.
Zur Notwendigkeit entsprechender Wartungsarbeiten an den Führungen bin ich deiner Meinung.
ClydeFrog
Ist häufiger hier
#4923 erstellt: 29. Jan 2011, 15:34

klaus52 schrieb:
Zur Notwendigkeit entsprechender Wartungsarbeiten an den Führungen bin ich deiner Meinung.


Hallo,
ich kann mich da digitalo und dir nur anschliessen. Da schaue ich auch immer genau hin und bessere ggf. nach. Mit etwas Übung und den richtigen Werkzeugen/Geräten ist ja auch die Spureinstellung kein Hexenwerk.
Die Probleme mit festsitzenden Bandführungen kenne ich aber bisher nur von DTC-57ES und DTC-670. Bei den jüngeren SONYs mit "kleinem" Laufwerk lief die Bandführung immer wie sie sollte. Wurde da mal etwas geändert? Oder ist das eher eine Alterserscheinung der Laufwerke?

P.S.: Wirklich eine feine Sache, dass wieder mehr Bilder hochgestellt werden. Da lernt man auch Geräte kennen, die man noch nicht auf seinem Tisch hatte.
Jazzy
Inventar
#4924 erstellt: 31. Jan 2011, 20:56
IMHO kommt das Rauschen bei Rotel von der Vorstufe.Knallen könnte auf defekte NT-Kondis hindeuten,die würde ich prophylaktisch wechseln.
digitalo
Inventar
#4925 erstellt: 31. Jan 2011, 23:19

ClydeFrog schrieb:

Die Probleme mit festsitzenden Bandführungen kenne ich aber bisher nur von DTC-57ES und DTC-670. Bei den jüngeren SONYs mit "kleinem" Laufwerk lief die Bandführung immer wie sie sollte.

Ja, genau. Evtl. sind die Passungen der neueren besser? Zumindest sind alle kompatibel.

Die Endstufe kommt zur Grundüberholung.
digitalo
Inventar
#4926 erstellt: 05. Feb 2011, 11:15

It_s_a_Sony schrieb:
.... und bei dir kommt demnächst ein packet an.

Hallo,
sag bitte vorher Bescheid, der Bote hat neulich zu meiner Schlafenszeit geklingelt u. keine Nachricht im Postkasten hinterlassen.
Dieses We wollte ich eigentlich mal ausspannen u. einfach nur Musik hören u. was ist? Mein A8 streikt. Kein Ton mehr. Gestern lief noch alles bestens. Oder ist es für ihn auch einfach noch zu früh am Morgen? Ich lasse ihn mal eine Weile eingeschaltet u. höre erstmal eine CD.
Das LW aus meinem 57er Swobo ist auch gerade ausgebaut, mir ist spontan eine weitere Idee zur mechanischen Verbesserung eingefallen. Sollte die sich bewähren, wird das in alle Reparaturen der kleinen Laufwerke einfließen.
digitalo
Inventar
#4927 erstellt: 05. Feb 2011, 23:29
Hier nochmal die alte Lademechanik:
Es gibt wohl zwei Ausf. mit dickem oder dünnem Stift. Bei dem dünnen scheint ein Aufsatz verloren gegangen. Folge: Die Lademechanik schließt nicht mehr vollständig u. das Tape wird nicht erkannt. Böse Falle
lw1

Der A8 läuft dafür wieder.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4928 erstellt: 09. Feb 2011, 15:25
@digitalo

hat die Post was gebracht???

noch ein Paar Bilder meiner letzten Patienten die Fehler hatten/haben.

DTC55es

DTC-55es
Laufwerk noch defekt wird aber heut noch zerlegt und hoffendlich von mein Feinmechaniker alle Zahnräder aus Messing neu gemacht. Hatte ich für mein EVS1000 auch machen lassen und das läuft seit Jahren.

DTC57es

DTC-57es
Nimmt perfekt auf gibt aber nichts wieder, Kopfverstärker hab ich schon gemacht aber er erkennt nicht mal die Samplefrequenz. Als ob ich das nicht gerade hatte .

P1040849

DTC-59es
War gottseidank nur der rechte Bandeinzug auseinander
gefallen. Läuft wieder .

DTC60es

DTC-60es
Ist auf und gleich wieder zu gegangen.Ne Reinigung und alles wieder bestens. Erreichte beim öffnen nicht die Endposition. Kommt wohl häufiger vor bei dem Laufwerk. Ich habe allerdings die beiden Federn im Kassettenschacht auch etwas gedehnt weil die sind derbe straff.

Laufwerk 59/60es

Wickel 59/60es

Drum 59/60es

Das klapprige Laufwerk des 59/60es was aber bisher problemlos läuft und beide Decks haben keinerlei Spurprobleme . Alle Achtung


[Beitrag von It_s_a_Sony am 09. Feb 2011, 15:49 bearbeitet]
It_s_a_Sony
Stammgast
#4929 erstellt: 09. Feb 2011, 18:05
ich habe mal noch ne frage wegnst der anzeigen des 2000èr . hier wurde öfter was von flackern geschrieben, wie sieht das denn genau aus? ich hab hier nen SLV-715 bei dem leuchten immer irgendwelche segmente mit die eigendlich nix tun dürfen. kann ich mir das beim 2000èr auch so vorstellen?
digitalo
Inventar
#4930 erstellt: 09. Feb 2011, 20:23
Hallo,
das SM ist wieder da.

Alle Zahnräder aus Messing? Könntest Du dann mal eine Soundkostprobe der Mechanik ins Netz stellen? Auf dem Hauptboard des 55er fehlt etwas gegenüber dem DTC-700.
Habe aber kein SM zum Vergleich. Die kleine Platine von der Coax In Buchse steht bei Dir auch leicht schräg. Das kommt von der unsinnigen Befestigung an der ohnehin zu schwachen Rückwand. Für schwere u. feste Coax Stecker ist das nicht geeignet u. gehört verbessert. Ich dachte schon daran, meine beiden Platinen der In/Out Version mit einer Metallschiene zu verstärken.

Wieso klappert Dein 59er/60er Laufwerk?
Versuche es mal bei Deinem Wiedergabeproblem mit einem kleinen Dreh an der rechten Bandführung, wenn elektrisch alles ok ist.


[Beitrag von digitalo am 09. Feb 2011, 23:51 bearbeitet]
technikfrettchen
Stammgast
#4931 erstellt: 10. Feb 2011, 00:56
Hallo Leute,

hab mich heute mal wieder in der Bucht rumgetrieben.

Findet ihr auch, das einige Verkäufer irgendwie den letzten Schuß nicht gehört haben?

Da werden stinknormale 57er für 469 Euro's angeboten und ein 1000er für 499.-.

Irgendwie leben die nicht mehr in der Realität.

@ Digitalo:

Wie sieht es in deinem Verkaufsraum aus?
Suche einen 1000er sowie einen 55er, defekt, versteht sich.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4932 erstellt: 10. Feb 2011, 13:32
nen 55es defekt such ich auch noch und holzwangen für nen 1000es .

@digitalo

die befestigung der digiout buchse beim 55èr ist wirklich etwas bescheiden, an einer schraube befestigt hält die buchse kaum nen normalen, geschweige denn nen oelbach oder der gleichen, stecker aus.
das mit dem klapprigen lauwerk war nur sinnbildlich für den extrem plastik anteil in diesem laufwerk. das 59es und 60es laufen einwandfrei und klappert auch nix.

so nun 55èr zerlegt.der bandeinzug erinnert extrem an das 4DD laufwerk des 1000èr

DTC-55es

DTC-55es Bandeinzug

DTC-55es

DTC-55es

das sind die beiden übeltäter und wenn ich mir die zahnräder so angucke sehen die genauso aus wie im 1000es. werd ich nachher mal überpüfen.
klaus52
Inventar
#4933 erstellt: 10. Feb 2011, 16:47
Hi,

das mit den Zähnen is ja'n Ding.
Habe das so in der Art (bei über 20 zerlegten 55er Laufwerken), obwohl zwei davon, wie mit Hammer und Meissel Reparaturversuche aussehend ... schwer mißhandelt wurden noch nie erleben müssen.

Etwas ähnliches aber mal bei einem TapeDeck bei dem Lithium verseiftes Kugellagerfett verwendet wurde, welches das Ritzelmaterial zermürbt hatte.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4934 erstellt: 10. Feb 2011, 17:43
zumal ich die geschichte des 55èr kommplett kenne da ich den 1996 von nem kumpel gekauft hatte und er war der erstbesitzer. wie der fehler entsteht ist aber relativ leicht nachvollziehbar. erst bricht das zahnrad von Rotary Encoder und damit hört der einfädelmotor nicht auf wenn die mechanik am ende ist und naja der effekt ist ja zu sehen, akuter zahnausfall.
digitalo
Inventar
#4935 erstellt: 10. Feb 2011, 17:47
Hallo,
ich glaube, mit so einem zerstörten Zahnrad hat dieser Thread anno 2004 angefangen

Ich könnte im Moment nur Schlachtgeräte anbieten. Aber nichts lohnenswertes zum Herrichten. Aber wer mir einen Mitsubishi oder AKAI hinstellt, dem schenke ich einen kompletten 1000er Lieferumfang. Für deren SM gibt es meinen DTC-700. Und wo wir gerade dabei sind:
Für einen guten DTC-1500 biete ich einen goldenen A8, A9 oder PCM-2800. Oder kann mir jemand kooperative Kontakte nach Japan vermitteln?

OT: Beim DTC-2000 Umbau auf Vollmetalllaufwerk wäre ich an einem Gemeinschaftsprojekt interessiert. Ich fange gerade an, den dafür zu zerlegen.
Der 55er ist für mich eher ein Stiefkind. Habe dessen Laufwerksprobleme noch nicht so ganz verstanden. Habe von der offenbar hilfreichen Idee gehört, die Wärmeerzeugung im Gerät drastisch zu mindern. Da werde ich bei Gelegenheit mal rangehen. Unklar für mich auch die Laufwerksmodifikation von Sony, weil der ältere 300ES offenbar keine Spulprobleme hatte. Mein jetziger läuft auch sehr gut.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4936 erstellt: 10. Feb 2011, 18:40
@digitalo

wenn die beiden zahnräder noch in ordnung sind nehm ich ein schlachtgerät vom 55èr, zum vermessen ist das einfacher. nen 1500èr, haha träum weiter. nein nicht so gemeint aber das würd wohl ne ziemlich schwere nummer. mein 55èr war seit 1996 eigendlich jeden tag in betrieb, die ersten jahre noch auf diversen konzerten als mitschnitt gerät und dann im heimbetrieb 2-3mal die woche zum abspielen und ansonsten jeden tag als wandler (der AD wandler von der 2000èr vorstufe ist fürchterlich). probleme sind halt nach gut 15 jahren dauerbetrieb aufgetreten von daher muss ich sagen absolut nix zu meckern, lange gute dienste geleistet und die DAT-Macke ins leben gerufen .


[Beitrag von It_s_a_Sony am 10. Feb 2011, 21:28 bearbeitet]
tapeplayer
Ist häufiger hier
#4937 erstellt: 11. Feb 2011, 14:48
Hallo DAT-Freunde,
meine beiden 55er machen mir Probleme.Beide haben das Problem mit dem Spulen,das wird immer Schlechter.
Sowohl Vorwärts als auch Rückwärts.Ich weiß nicht wie ich das in den Griff bekomme, bin da echt ratlos.Könnte das auch am Board M905 selber liegen, denn da sind ja auch Bauteile drauf.
Zumal nach meinem Verständnis die beiden Laufwerke Mechanisch leichtgängig sind.

Beim zweiten kommt noch hinzu das keine Wiedergabe stattfindet.Bei diesem musste ich das Drumboard auswechseln weil der Anschlußstecker für den Kopf gebrochen ist.
Der Kopf dreht sich jetzt wieder.Den Kopfverstärker habe ich auch getauscht, trotzdem keine Wiedergabe.Ich habe auch beobachtet das beim einschalten, die Frequenzanzeige macht was sie will.
Mal zeigt er 44,1 Khz an und mal 48Khz.Während das beim dem anderen 55er, immer 48 Khz angeziegt wird.

Wenn ich jetzt den Kopf tausche, kann ich die Spur doch nicht verstellen oder ??Der Kopf ist mit seinen Drei Schrauben doch in einer festen Position.Das seh ich doch richtig, oder ??

Desweiteren habe ich bei diesem 55er, eine Elkokur durchgeführt. ( nur Netzteil )
Am schlimmsten waren C901 und C903. C901 = 6800 uF / 16V hatte ein verlust von knapp 2200 uF. C903 = 4700uF / 16V hatte ein verlust von knapp 600 uF.
Die zwei Dicken Elkos C910 und C911, von je 6800uF / 35V habe ich belassen.Die Kapazitätswerte liegen bei einem bei 7002uF und beim anderen bei 6720uF.Für dieses Rastermaß 12,5mm schwer Ersatz zu bekommen.
Diese beiden Elkos C910 und C911 sind für die Siebung der +12V /-12V zuständiig.Die anderen Elkos waren noch innerhalb der Toleranz, habe diese aber trotzdem getauscht.
Die Spannungen sind alle da, bis auf einige kleine abweichungen.Scheint laut SM auch normal zu sein.

Über Hilfe und Tipps wäre ich Dankbar.
Ich möchte doch so gern, das meine Spielsachen wieder laufen.

Peter
digitalo
Inventar
#4938 erstellt: 12. Feb 2011, 12:56

It_s_a_Sony schrieb:


nen 1500èr, haha träum weiter.


Hallo,
ja, im Moment träume ich noch davon. Ist aber nur eine Frage des Wollens u. des Geldes. Für einen halbwegs akzeptablen Preis würde ich das machen. In Japan werden die Kisten angeboten, wie hier die 77er. Es gibt da drüben noch ein paar andere Begehrlichkeiten, die ich gerne einsammeln würde. Es bräuchte nur jemand vor Ort als Kontaktperson.

Könnte ich auch mit dem Ausleihen von so einem Zahnrad aushelfen? Ich könnte wohl einen 1000er oder AIWA als Schlachtgerät abgeben, meine 55er müsste ich erstmal checken. Die lagern seit Ankunft z.T. noch unberührt.

Falls hier mal ein Workshop zum 55er stattfinden sollte, könnte mein DTC-700 als Referenz herhalten. Der hat vor ein paar Tagen erst von mir neue Kopftrommelelkos bekommen. War mein erstes Mal bei diesem Typ u. ich finde, es ist wesentlich einfacher als bei den Folgemodellen.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4939 erstellt: 13. Feb 2011, 16:45
digitalo danke, habe die räder aus dem drd100 rausgenommen, jetzt warte ich mal ab.
ne japan conection währe schon ne tolle sache, da gibt es schon einige geräte die man gern haben würde.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4940 erstellt: 14. Feb 2011, 01:07
hitzeprobleme im 55èr. ist schon seltsam, den 55es gab es auch unter dieser bezeichnng in den USA nur hatte da der deckel lüftungsschlitze. in der japanversion hatte er auch welche. und was ich heut gelernt habe der DTC-59ESJ hatte SBM und konnte auch 44,1khz analog aufnehmen. also eigendlich unser 60èr.
Passat
Moderator
#4941 erstellt: 14. Feb 2011, 09:46

It_s_a_Sony schrieb:
und was ich heut gelernt habe der DTC-59ESJ hatte SBM und konnte auch 44,1khz analog aufnehmen. also eigendlich unser 60èr.


Ja, der 59ESJ entspricht unserem 60er.
Sony hat in Japan z.T. deutlich abweichende Typbezeichnungen.

Grüsse
Roman
digitalo
Inventar
#4942 erstellt: 14. Feb 2011, 17:10
Das ist alles ein Wirrwarr.
In manchen Ländern Lüftungsschlitze, in anderen nicht. Hat das was mit den unterschiedlichen Netzspannungen zu tun?
Mein DTC-700 hat wiederum keine Schlitze. Oder werden da je nach Produktionsvorrat verschiedene Deckel drüber gestülpt?
Die an dem inneren Querrschott liegenden Leistungstransen könnten aber durchaus an die Rückwand montiert werden, oder?
Dann mit außenliegendem Kühlkörper wie beim 57er? Das Gleiche dann auch beim 77er / PCM-2700? Dort wird unnötig enorme Hitze erzeugt. Außerdem stören die ungemein bei Arbeiten am Laufwerk.
klaus52
Inventar
#4943 erstellt: 14. Feb 2011, 18:59
Hi,

ein Wärmeproblem bei den 55ern ?!?
Wo / wie soll sich das denn zeigen ?

Hmm, achte auf sowas sehr penibel... an meinen 55ern zeigen sich keine relevanten thermischen Probleme.
Die ganzen Längsregler des Netzteil (die jeweiligen Leerlaufspannungen sind dank des dicken Trafo gut berechnet nur wenig oberhalb der Reg.Spannungen)
müssen zum Glück recht wenig Verlustleistung verheizen.

Das die 55er keine Schlitze benötigen ist sehr vorteilhaft.
Nichts ist schlimmer als Staub in DATs. Dann braucht's auch keine Filterung.
digitalo
Inventar
#4944 erstellt: 14. Feb 2011, 21:31
Habe eben mit jemandem telefoniert, der die Wärmeerzeuger am Querrsteg mit einem Kühlblech versehen hat, wonach ein Laufwerksproblem dann beseitigt war. Leider ist das aber zu lange her um noch Konkretes zu erinnern. Warum nicht mal ausprobieren? Ich würde dann allerdings die Dinger konsequent an die Rückseite verlegen mit außenliegendem Kühlkörper. Mir sind natürlich auch Geräte ohne Lüftungsschlitze lieber. In diesem Zusammenhang noch ein kleiner Nachtrag zu meiner gestörten Rotel Endstufe:
Habe die doch mal geöffnet. War innen ganz schön schmutzig u. alle Lötkontakte der Endstufentransen waren verrottet. Habe einiges komplett neu gelötet und Schalter gereinigt. Jetzt läuft die wieder super. Meine auch, das die jetzt besser klingt?
Das gleiche beim DTC-2000ES. Auch der hat ja Lüftungsschlitze. Meiner ist innen sowas von verdreckt, ein gewichtiges Argument für mich gegen das Gerät. Natürlich auch gut, das die X-7xxer Sony Player dicht sind. Hoffentlich sind die User von den Dat's mit Lüftungsschlitzen hier alle Nichtraucher u.ohne Katzen.
It_s_a_Sony
Stammgast
#4945 erstellt: 16. Feb 2011, 20:46
die sache mit der wärme entwicklung hat sony ja beim 59èr auch nicht so wirklich bedacht weil der wird richtig gut heiss und das ohne kühlblech. der 60èr hatte wie der 57èr wieder nen aussenliegendes kühlblech.
Freak-Duesseldorf
Stammgast
#4946 erstellt: 17. Feb 2011, 14:57
Wollte mich auch kurz mal wieder melden nach endlich erfolgter Neuinstallation von Windows auf meinem PC!

Ist ja interessant, daß es so intensiv um den 55er geht hier

Mein 77er läuft nach wie vor bombig, ist auch ab und zu im Einsatz als einziger DAT momentan in meinem Anlagen-Provisorium.

Hab vor 2 Wochen den CDP-X77ES Swoboda 1 fertiggemacht, fehlen nur noch die letzten Leuchtdiodenwechsel in der Front, ab nächster Woche gehts dann für meine Schlafzimmeranlage an den TA-E77ESD und den DTC-55, die als letzte Geräte noch fertiggemacht werden müssen dafür.

In meinen 55er kommt auch nen selbstgebauter Koax-Out, hab das Platinen-Stück aus der Hauptplatine von nem 57er-Schlachtgerät rausgeschnitten

Probleme hatte ich ansonsten mit dem Gerät nie, ich hab die SM übrigens, wer die noch braucht kann von mir nen Link bekommen, wo es die kostenfrei als pdf gibt!

Schöne Grüße erstmal bis dahin
L_G
Ist häufiger hier
#4947 erstellt: 18. Feb 2011, 22:43

It_s_a_Sony schrieb:
die sache mit der wärme entwicklung hat sony ja beim 59èr auch nicht so wirklich bedacht weil der wird richtig gut heiss und das ohne kühlblech. der 60èr hatte wie der 57èr wieder nen aussenliegendes kühlblech.


Hallo DAT-Schrauber,

An der Rückwand vom DTC59 hat Swoboda auch diesen Kühlkörper wieder montiert. Es ist die gleiche Bauform wie am DTC57.

An alle Swoboda Besitzer:
Auf meiner Spannungsregler-Platine schwingt die Ausgangspannung im Hochfrequenzbereich.
Abhilfe hierfür ist die Nachbestückung von zwei fehlende kleine Kondensatoren oder das Unlöten von zwei Widerstände.
Dadurch wird der Regelkreis wieder stabil.
Wer dazu einen genauen Plan braucht, bitte melden.

Viele erfogreiche Grüße

L_G
Kulf
Stammgast
#4948 erstellt: 18. Feb 2011, 23:38
wo messe ich was? #SwoboDAT59
klaus52
Inventar
#4949 erstellt: 19. Feb 2011, 00:46
Hi,

wollte es wegen der 55er Thermik wissen und habe heute die Temperaturen an zwei Stellen über einen längeren Zeitraum geloggt.
Einmal nah hinterm Laufwerk (2 cm oberhalb dem Kopfverstärker) und im rechten Abteil überm Hauptboard (mittig oben knapp unterm Deckel).

Nach 12 Stunden Dauerbetrieb (Play) bei Raum 19, überm Laufwerk 27.2, rechts überm Hauptboard 25.5 Grad Maximalwert.
Kassette nach 12 h nichtmal annähernd Handwarm.

Somit im Moment kein Handlungsbedarf. Werde das aber trotzdem bei sommerlichen Temperaturen
wiederholen und danach entscheiden ob was geändert werden sollte.
digitalo
Inventar
#4950 erstellt: 19. Feb 2011, 14:12
Hallo,
bei meiner 1er Swoboplatine wurde im Rahmen einer Reparatur auch einiges geändert. Habe eine aufwendige Doku dazu bekommen.

In meinem DTC-700 wird das Tape schon alleine von der Schachtbeleuchtung mehr als Handwarm. U. der Deckel auch.
Da wird es innen wohl ganz schön kuschellig. Aber der rennt, wie es sein soll. Hast Du bei offenem oder geschlossenem Deckel gemessen?
Freak-Duesseldorf
Stammgast
#4951 erstellt: 19. Feb 2011, 17:44
Von welchem Teil der Swoboda-Platine redet ihr? In den CD-Playern ist ja nur nen "Audio-Teil" drin, der Strom für selbige wird am Player abgenommen, in den DATs ist ja noch mal nen eigener Teil mit großen Kondensatoren usw.
klaus52
Inventar
#4952 erstellt: 20. Feb 2011, 00:09
Hi,

natürlich bei geschlossenem Deckel.
Kassette "nichtmal" Handwarm ist freilich etwas arg subjektiv, drum werd ich auch die mal nach den 12 h messen.
Die zwei anderen zuvor beschriebenen Werte sind allerdings wirklich unbedenklich gering oberhalb der Umgebungs (Raum) Temp.

Natürlich bin ich bestrebt das sich gerade die Kassetten möglichst wenig erwärmen.
Werde darum nochmal prüfen und überdenken welche der linear-Regler am meisten Abwärme produzieren.
Es muß nicht unbedingt der 5 V Zweig (Abgabe an die Zwischenwand) sein.
Die Wärmemenge hängt davon ab um wie viel die Eingangsspannung über der Reg. Spannung liegt.
Die größere Wärmemenge wird wenn wahrscheinlich von den zweien der 12 V Symmetrie kommen deren Kühlkörper,
egal wie groß diese sind prinzipiell ihre Abwärme auf jeden Fall in's Geräteinnere abgeben.


[Beitrag von klaus52 am 20. Feb 2011, 00:43 bearbeitet]
uhh
Neuling
#4953 erstellt: 21. Feb 2011, 17:00
Hallo liebe DAT-Gemeinde

Ich bin neu hier und verfüge ebenfalls über einen Sony-DAT
57ES. Es sind ja wirklich einige erstaunlich gut in der
Materie eingearbeitete Burschen (und Burschinnen :-) hier
im Forum anzutreffen. Von diesem Monster-Thread habe ich
Seite 1, 2 ... und Seite 98 und 99 gelesen !

Ich habe ihn ca. 1096 gebraucht gekauft, 73 Bändern damit
aufgenommen und vielleicht 30 - 40 Std diese angehört.
Die meisten sind 90m-DDS-Bänder (Computer) und nur wenige
Original Audio-DAT-Bänder. Das einzige was ich jetzt noch
machen möchte, ist das Überspielen via M-Audio Transit-
Adapter per USB auf PC.

Schon das Vorspulen wird manchmal abgeschaltet, sodass es
von mir immer wieder angestoßen werden muss. Unerträglich
wird es aber, wenn ein sonores Rauschen sich über den Sound
legt und somit an ein Überspielen nicht zu denken ist.

Am liebsten wäre es mir ja, ich könnte dies Gerät einem
Spezialisten von Euch zur Reparatur übergeben (Bandlauf-
kontrolle, Einstellung und Kontrolle des Azimuth-Winkels
und Säuberung incl. entspr. Messungen), er würde mir das
Gerät zurückschicken, ich würde es noch einmal zur Über-
spielung der 73 Bänder benutzen und als Gegenleistung würde
ich es ihm dann unentgeltlich überlassen.

Aber das wird wahrscheinlich auf wenig Gegenliebe treffen.
Was kann ich tun (auseinanderbauen und reinigen sollten
wirkllich nur Fachleute tun, und damit wird es wahrschein-
lich auch nicht getan sein) ? und wie kann ich erkennen,
ob die wenig bis garnicht abgespielten Bänder noch in Ord-
nung sind ?

Grüße auf München an das Hifi-Forum
Hans
It_s_a_Sony
Stammgast
#4954 erstellt: 21. Feb 2011, 17:09
@uhh

nach nur reinigen klingt das nicht, das klingt schon mehr in richtung umlenkrollen fest,eventuell daraus folgend verstellter spur reinigungsrolle vieleicht in der trommel verewigt und kopfverstärker würde ich auch nicht ausschliessen. ansich alles nicht so problematisch aber man sollte schonmal so ein laufwerk zerlegt haben ansonsten wirds schwierig in eigenarbeit.

hilfe wirst du hier aber bekommen
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