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Gauder Akustik Thread

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Autor
Beitrag
AlienFlasher
Stammgast
#1 erstellt: 18. Apr 2013, 14:52
Ich möchte alle dazu herzlich Aufrufen und Einladen, den längst überfälligen "Gauder Akustik" -Thread zu füllen. In dem wir nun stetig geminesam unsere Erfahrungen austauschen können.

Nun ja, falls es einer noch nicht mitbekommen haben sollte, wurde zum Jahreswechsel (2012/2013) der alte Name "Isophon" zu Grabe getragen und durch "Gauder Akustik" ersetzt.
Im Zuge dessen wird nun aufgeräumt, alte Produkt-Linien müssen weichen und unter der Leitung von Herrn Dr. Gauder, wird im gleichen Atemzug auch die neue Arcona-Serie vorgestellt. Diese ist für die preisbewustere Kundschaft mit reichlich neuem Know-How gespickt und bedarf strengster prüfung der alteingesessenen Jünger.

Ein Vergleich der Vescova gegen die Arcona 80 konnte ich auch schon machen und werde später ausführlich dazu mein Kommentar abgeben.


Bitte vergesst nicht Isophon gibt es also nicht mehr beschränckt euch doch bitte euch Gauder Akustik einzuverleiben (was auch mir mehr als schwer fällt)
Bananenkrümmer
Inventar
#2 erstellt: 23. Apr 2013, 12:48

AlienFlasher (Beitrag #1) schrieb:
Ein Vergleich der Vescova gegen die Arcona 80 konnte ich auch schon machen und werde später ausführlich dazu mein Kommentar abgeben. :prost

Na dann mal los - der Thread ist ja nun schon ein paar Tage alt. Und - wenn ich das richtig sehe - drehst Du Dich selber schon seit über 18 Monaten um die Lautsprecher ( klick)

Trage dann auch gerne etwas bei...
Salinas
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 23. Apr 2013, 15:33

Bananenkrümmer (Beitrag #2) schrieb:

Na dann mal los - der Thread ist ja nun schon ein paar Tage alt. Und - wenn ich das richtig sehe - drehst Du Dich selber schon seit über 18 Monaten um die Lautsprecher ( klick)



ja Gauder interessiert zumindest hier wohl keine Sau....
Bananenkrümmer
Inventar
#4 erstellt: 23. Apr 2013, 16:05
Weil sie wahrscheinlich bisher kaum einer der hier Schreibenden jemals gehört hat und die halt nichts für die Wumms-Fraktion sind (wenngleich sie auch das können). Und nicht zuletzt nur wenige ausgewählte Highend-Händler sie führen und damit auch zeigen können. Schlichtweg wohl für viele wohl auch außerhalb des angedachten Budgets. Wenn ich allerdings die neue Arcona 80 an beispielsweise einer T+A E-Klasse höre, dann ist das einen echten Tipp wert. Und das Ganze zu einem mehr als guten Preis-Leistungsverhältnis. Spätestens ab einer Cassiano wird aber andere Elektronik fällig, um die auch ausreizen zu können. Sonst braucht man sie sicher nicht und kann auch eine Vescova oder Arcona kaufen.

Einen eigenen Thread sind die allemal wert.

Wird ja keiner gezwungen, hier dann zu lesen oder gar zu schreiben...
ton-feile
Inventar
#5 erstellt: 23. Apr 2013, 17:54
Hallo Bananenkrümmer,


Weil sie wahrscheinlich bisher kaum einer der hier Schreibenden jemals gehört hat und die halt nichts für die Wumms-Fraktion sind (wenngleich sie auch das können).


Die Berlina RC11 war eine große Enttäuschung für mich auf der letzten Highend.

Das war komplett inhomogen und klang nur nach vielen Wegen mit einer in meinen Ohren unmusikalischen 50dB/8 Ingeneursweiche.

Wenn der Lautsprecher anderen gefällt, ist das für mich natürlich völlig in Ordnung. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Ich zähle mich so gar nicht zur Wumms-Fraktion und es ärgert mich, von Dir per se abgewertet zu werden, nur weil ich Deine Begeisterung nicht teile.

Gruß
Rainer
Salinas
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 23. Apr 2013, 18:31

Bananenkrümmer (Beitrag #4) schrieb:
.....Spätestens ab einer Cassiano wird aber andere Elektronik fällig, um die auch ausreizen zu können. Sonst braucht man sie sicher nicht und kann auch eine Vescova oder Arcona kaufen.



gar nichts wird normalerweise fällig bez. anderer Elektronik, wenn der LS nicht gerade ne Impedanzbanane ist.

jede 500 Euro Kiste ist normalerweise in der Lage, einen LS anzutreiben, da hat sich qualitativ in den letzten 50 Jahren nichts getan... hinzugekommen sind die Mehrkanalkisten...

das man es nach wie vor schafft, Goldohren für zig tausende Euros Goldohrenverstärker "anzudrehen" ist sicherlich auch der Haptik und Verarbeitung zu verdanken. Klanglich bringt es nüscht.....
Bananenkrümmer
Inventar
#7 erstellt: 23. Apr 2013, 18:33
Typisch HF - immer wird alles gleich grundlos persönlich genommen.
ton-feile
Inventar
#8 erstellt: 23. Apr 2013, 20:57
Hallo Bananenkrümmer,

Typisch HF. Man wird trotz persönlicher Kritik nicht mal persönlich angesprochen. Hoffentlich ist es Dir recht, wenn ich mich an die Basics der Höflichkeit halte und Dir persönlich entgegne.


Bananenkrümmer (Beitrag #7) schrieb:
Typisch HF - immer wird alles gleich grundlos persönlich genommen.

Da fehlt jetzt die Begründung für die angebliche Grundlosigkeit...


Bananenkrümmer (Beitrag #4) schrieb:
Weil sie wahrscheinlich bisher kaum einer der hier Schreibenden jemals gehört hat und die halt nichts für die Wumms-Fraktion sind (wenngleich sie auch das können).


Du teilst hier also einfach locker aus und willst dann nicht mal zu Deinem Geschreibsel stehen?

Deinen Beitrag kann man prima so verstehen:

Die HF-User haben den Geniestreich natürlich nicht selbst gehört, weil sie sich ohnehin nur beim "Doofmarkt" herumtreiben.

Weil sie aber darüber hinaus generell zur Wumms-Fraktion gehören, würde es auch gar keine Rolle spielen, wenn sie den Lautsprecher gehört und für untauglich befunden hätten. Die HF-User finden ja ohnehin ganz pauschal nur "Wumms" gut.

Falls Du etwas anderes gemeint haben solltest, wäre es schön, wenn Du das dann auch entsprechend differenziert formulieren würdest. So ist das etwas missverständlich...

Herzlichen Dank!
Rainer

Edit: etwas abgemildert, um die Dialogbereitschaft im Forum zu fördern.


[Beitrag von ton-feile am 23. Apr 2013, 21:18 bearbeitet]
Salinas
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Apr 2013, 23:30

Bananenkrümmer (Beitrag #7) schrieb:
Typisch HF - immer wird alles gleich grundlos persönlich genommen.


um persönlich geht es in der Tat gar nicht, es geht nur um "Klischees" im Hifi Sektor bzw. um das Aufräumen von Klischees....

Gauder ist einer von vielen Audioakteuren auf dem Markt. Ich kenne die LS nicht. Das Rad wird er kaum neu erfunden haben...

dafür gibt es viel zu viele schlaue Köpfe, die sich mit der Entwicklung von LS im allgemeinen befassen bzw. befasst haben....

ansonsten: viele männliche Hifi-Fans sehen m.M. im Besitz von teuren Quellen bzw. protzigen AMP´s eine Art Phallussymbol...

begründet wird die Anschaffung dann mit Mehrklang gegenüber Massenware.... belegt ist davon bis zum heutigen Tage gar nichts. Die Mär vom Mehr(klang)wird im Fachhandel von Händler zu Kunde und von Kunde zu Kunde weiter verklärt. Aus Hersteller- und Händlersicht ist das verständlich, daß man diese Märchen am Leben hält, sonst wäre der Hifi-Markt noch lebloser, als er eh schon ist....


[Beitrag von Salinas am 23. Apr 2013, 23:38 bearbeitet]
georgy
Inventar
#10 erstellt: 24. Apr 2013, 00:33
Es gibt schon Themen zu Isophon, die Boxen haben schon länger nix mehr mit den alten zu tun, jetzt hat Gauder den alten Namen halt geändert.
Wenn man in den letzten Jahren Isophonboxen gehört hat, waren das also auch Gauderboxen und dazu kann man in anderen Freds Meinungen lesen.
maSp
Stammgast
#11 erstellt: 24. Apr 2013, 10:00
Es gibt keine Mythen im Lautsprecherbau,

auch nicht bei Gauder Akustik. Dort werden sicher auch gute Lautsprecher gebaut, zumindest kann ich das über die Vescova sagen. Um auch mal etwas zu diesem Thread beizutragen.

Aber wie ton-feile schon treffend bemerkt hat, ist letztendlich wohl alles Geschmacksache. Mich beeindruckt bei der Vescova insbesondere die Homogenität und Raumgenauigkeit. Wie im Punkt Geschlossenheit dagegen eine Berlina spielt, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls war für mich die Vescova (gegenüber meiner Nada) insgesamt ein Gewinn. Dabei muss man natürlich auch den Preis der Vescova berücksichtigen. Hätte ich mir neu jedenfalls nicht leisten können.

Ich habe die Arcona 80 nicht gehört. Kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass die mit der Vescova mitspielen kann.

Wir sind also weiterhin gespannt, was der Thread-Ersteller dazu zu sagen hat.

Gruß
AlienFlasher
Stammgast
#12 erstellt: 24. Apr 2013, 11:02
Ich bitte euch vor allem beim Thema zu bleiben, nett und vor allem freundlich, jeder hier sollte halbwegs soviel Verständniss/Erfahrung mitbringen, dass ihm klar sein sollte das viele wege nach Rom führen.

Mehr gibts es dazu nicht zu sagen (wie im Kindergarten hier mit bestimmten Forumsmitgliedern) der Thread befasst sich nunmal auschließlich mit Gauder Akustik-Lautsprechern. Und Isophon ist ne andere Marke sollte falls du das einige nicht verstanden haben. Und da man nunmal viel entwickelt und dasunter einer Leitung passiert möchte man nicht unnötig Geld in eine Lizenz stecken Punkt. ab hier geht die Selbständigleit von Gauder los unter eigenem Label.

Und ich bitte hier auch klar sachlich voranzuschreiten jede Firma wie B&W, Dynaudio, Elac, Focal, KEF, Burmester, T&A, Cabasse, Fischer & Fischer ... usw. wird hier nicht aus 50€ einen Lautsprecher zaubern können.
Und sämtliche Vergleiche mit Selbstbau sind hinfällig wenn nicht mid. 8-10€/std-Lohn angerechnet wird mit der tatsächlich verwendeten Arbeitszeit bzw. Planung. Und schnell befinden wir uns im vierstelligen-Bereich schon für ein kleinen Lautsprecher vor allem wenn man die Lagerzeit und Qualität des Gehäuses berücksichtigt. Hier sollte erstmal in Erfahrung gebracht werden wo produziert wird um gewisse Kosten rechtfertigen zu können. Hier kann schon sehr schnell in zwei Klassen unterschieden werden "Made in China" und "Made in Germany." Zusätzlich sollte jedem klar sein das gewisse teile zukaufteilen entsprechen und nicht selber hergestellt werde was allerdings völlig legitim ist solange das Ergebniss stimmt.

Soviel zum Thema ob Gauder Akustik überbezahlten Mist bietet oder doch hochwertig verarbeitete Lautsprecher.

Ich durfte schon einige Lautsprecher hören, habe aber schnell durch mein Wissen und Erfahrung gemerkt was ICH wollte (und das ist auch völlig in ordnung so). Ich wollte nur noch einmal Geld ausgeben und die nächsten 10-20 Jahre damit leben können und genau so hört es sich bei mir an. Wenn da nicht wesentlich bessere Technologien kommen, kann man mit den Kermaik-Chassis sehr gut leben. Von Gauder Akustik durfte ich schon das Flagschiff die

- Berlina RC11 hören wie auch
- Cassiano
- Vescova (im direkt vergleich zur Arcona 80 geestet da angeschafft werden sollen)
- FRC (besitze ich in der Front)
- Arcona 80
- Vieta

In den neueren Generationen durfte ich auch jeweils mit Keramik und Diamant-membran hören.


[Beitrag von AlienFlasher am 24. Apr 2013, 12:12 bearbeitet]
georgy
Inventar
#13 erstellt: 24. Apr 2013, 11:26
Gauder ist nur ein neuer Markenname für eine alte Firma, da ist es klar dass man über die Vorgeschichte auch schreibt.
ton-feile
Inventar
#14 erstellt: 24. Apr 2013, 21:08
Hallo Zusammen,


georgy (Beitrag #13) schrieb:
Gauder ist nur ein neuer Markenname für eine alte Firma...


Für das, was bei "Isophon" an Chassismaterial entwickelt wurde, braucht sich ja auch wirklich niemand zu schämen!

Von den Konusbiegewellenhochtönern, die in meinen Telefunken O86-Monis verbaut wurden, bis zu den TML-Treibern PSL320/400 war die Firma immer wieder wegweisend.

Ich finde es schade, dass es keine aktuellen "Isophon"-Lautsprecher mehr geben wird.
Ob sie mir persönlich gefallen oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Gruß
Rainer
Don-Pedro
Inventar
#15 erstellt: 25. Apr 2013, 05:37
Ich schließe mich der Meinung an, dass ich mit Isophon als Marke deutlich mehr anfangen kann als mit Gauder Akustik. Die Personalisierung auf eine Person mag mir nicht recht gefallen und auch die inzwischen beliebig wirkenden Keramik-Chassis begeistern mich nicht wirklich.

Der Reiz der Verwendung selbst entwickelter und produzierter Chassis liegt m.E. deutlich höher und gibt einem Lautsprecherhersteller sehr viel mehr Profil als der Zukauf.

Lieb gewonnene typische Isophon-Merkmale (die ja auch Herr Gauder geprägt hat) wie die Bandpässe, die kapitalen Bässe in einer Vertigo oder Derivaten, werden verabschiedet und man gesellt sich unter den High-End-Einheitsbrei zu den Jüngern von Chassis, die dank schwarzer Lochgitterabdeckung auf mich nach wie vor wirken wie ein Magnat Traveller auf der Hutablage.

Jeder wie er meint, aber ich finde die Entwicklung schade.
bluesman63
Stammgast
#16 erstellt: 25. Apr 2013, 09:52
Ich hatte über 20 jahre Isophon.
Das war mein Sound!!
Die Odeon steht noch für Rear.
Nach der Europa mk2 mit Keramik-HT sollte es die Cassiano werden. Ich fand sie beim Probe hören eigentlich immer sehr gut. Mein Traum ist die Berlina RC7! Aber, etwas weit weg!
Die RC 11 konnte ich in Ruhe beim Händler in München hören. Beeindruckend wenn du davor sitzt.
Der Klang hat mich aber nicht umgehauen. Wahrscheinlich zu nah dran. der Gesang fand in 2m Höhe statt usw. Der LS wird schon richtig toll klingen. Brauch ich aber nicht drüber nachdenken!
Arcona find ich gut gelungen. Fürs Geld richtig Klasse.
Nun konnte ich die Europa direkt gegen die Cassiano im Studio hören.
Ich war überrascht und ernüchtert. Hatte ich doch erwartet, das Die Cassiano der Europa überlegen ist!?
Ist sie eigentlich auch! Um es kurz zu sagen: sie macht alles besser wie die Europa! Aber,für mein Empfinden, hatte sie nicht diesen Groove der Europa.
Ob Isophon oder Gauder-Akustik ist mir eigentlich egal. Wenn der LS gut klingt und alles passt!?
Schade, dass es keine neue Isophon oder Gauder geworden ist!
Mir fehlte der Klang der Indigo's, Vertigo's oder Europa's.
Vielleicht ist die Komplett-Keramik Bestückung nicht mein Sound? Vielleicht die Abstimmung?
Ich weiß es nicht und der Händler hat sich auch nicht sehr bemüht mir einen Hörtermin bei mir zu Hause anzubieten!
Auf jeden Fall bietet der Dr.Gauder einen Super-Service für alle seiner LS an. Sogar leichte Anpassungen der Weichen für den Hörraum!
Welch andere Hersteller hat diesen Service? Oder das Updaten älterer Modelle?


[Beitrag von bluesman63 am 25. Apr 2013, 10:10 bearbeitet]
AlienFlasher
Stammgast
#17 erstellt: 25. Apr 2013, 10:56
PUNKT!

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Danke für deinen objektiven Beitrag.


[Beitrag von AlienFlasher am 25. Apr 2013, 10:56 bearbeitet]
Don-Pedro
Inventar
#18 erstellt: 25. Apr 2013, 11:40


Und das war jetzt objektiv weil?

ton-feile
Inventar
#19 erstellt: 25. Apr 2013, 11:54

Don-Pedro (Beitrag #18) schrieb:

Und das war jetzt objektiv weil?

Frage ich mich auch gerade...

Gruß
Rainer
bluesman63
Stammgast
#20 erstellt: 25. Apr 2013, 14:31
Einfach nur lockerer Austausch von Gedanken und Meinungen!
Es ist doch der Gauder Akustik Thread oder?
Wem die LS oder Gauder gar nicht gefallen muss doch hier nicht posten?
Ich komme z.B. nicht mit B&W oder Quadral klar. Deswegen hab ich mit deren Thread auch nichts zu schaffen.
Da ich nun mit Dali-LS höre ändert aber nichts daran, dass der Gauder ganz besondere LS baut! Find ich!
Vielleicht liegt es daran, das es meine ersten richtigen LS waren! Meine Jugendliebe sozusagen!!

Also, sind wir entspannt!
oneforall
Stammgast
#21 erstellt: 27. Apr 2013, 11:10
die Gauder Personalisierung hat mich bei Isophon schon immer etwas gestört.
Dr. Gauder hier und Dr. Gauder da.
Dazu immer dieser Anstrich ich weiß was was ihr nicht wisst und deshalb klingt es so gut.
Warum jetzt nicht mehr Isophon, aber mit "ehemals Isophon " werben verstehe ich auch nicht.
bluesman63
Stammgast
#22 erstellt: 27. Apr 2013, 11:26
da sollte oneforall mal besser lesen!
uterallindenbaum
Stammgast
#23 erstellt: 28. Apr 2013, 11:46
Was treibt eine Marke die für seine Kreationen bekannt war und ein Fankreis hatte, auf einmal, sein Markenname zu ändern und sich Gauner zu benennen ?

Hätten da jemand Marketing Selbstmord machen wollen, hätte er es nicht besser geschafft.

"Isophon" war ein schön klingender Markennahme, "Gauner"... naja... es erweckt nicht gerade vertrauen.
ton-feile
Inventar
#24 erstellt: 28. Apr 2013, 18:42
Guten Abend,

@uterallindenbaum:

uterallindenbaum (Beitrag #23) schrieb:

"Isophon" war ein schön klingender Markennahme, "Gauner"... naja... es erweckt nicht gerade vertrauen.

Der Entwickler heißt GauDer, nicht GauNer.
Ein kleiner Buchstabe und was für eine assoziative Wirkung, wenn es der falsche ist.




@ alle Freunde der gauderschen Entwicklungen:
Nachdem ich meine Beiträge noch mal gelesen habe, könnte es imO schon sein, dass ich dem Thread aus Eurer Sicht nicht sehr gut getan habe.

Es wollte mir einfach nicht in den Kopf, dass Herr Gauder den ehrwürdigen Namen Isophon aufgibt und das kam jedenfalls bei mir erst mal ziemlich arrogant 'rüber.

Nachdem mir allerdings weder die Bandpass-Dreiwegeriche mit dem "nacheilenden Bass", noch die jüngsten 50dB/8 Entwicklungen mit schaltungstopologisch symmetrischen Filtern klanglich gefallen haben, bin ich nach abermals "D'rüberschlafen" zu der Erkenntnis gelangt, dass es so richtig ist.

Mein persönlicher Geschmack darf natürlich kein objektiver Maßstab sein.
Herr Gauder beschreitet neue und sehr interessante Wege, die vielleicht nicht unbedingt in der Tradition von Isophon stehen.
Es ist also nur konsequent, dass die auch nicht mehr unter dem Isophon-Label vertrieben werden.

Vielleicht kauft ja mal jemand den Namen Isophon und baut dann wieder Isophon-lautsprecher mit Isophon-Chassis.

Ich möchte den Freunden der "Gauder Akustik"- Lautsprecher mit meiner Isophon-sentimentalität jedenfalls nicht den Spaß verderben und halte mich hier ab sofort mehr raus.

Viele Grüße und entschuldigt bitte die "bad vibrations" hier im Thread, sofern ich daran einen Anteil hatte.
Rainer

Edit: "Gauder Akustik" falsch geschrieben.


[Beitrag von ton-feile am 28. Apr 2013, 20:18 bearbeitet]
uterallindenbaum
Stammgast
#25 erstellt: 29. Apr 2013, 08:23
Aha ! Hatte also falsch verstanden. Mein fehler.
ak1961
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 29. Apr 2013, 13:01
Hallo,

auch wenn der Thread schon sehr emotional angehaucht ist, freut es mich dass es ihn gibt. Seit Februar bin ich stolzer Besitzer eines Paares Cassiano (ohne Diamant-Hochtöner).

Lange waren meine Frau und ich unterwegs und haben Lautsprecher unterschiedlichster Hersteller gehört. Nicht, weil uns irgendetwas drängte und wir etwas Neues haben wollten. Nein, einfach nur um zu hören und wir kamen immer zu dem Entschluß: Das was wir zu Hause stehen hatten war schon gut, wenn man das Preis-/Leistungsverhältnis sieht.
Im Herbst 2011 konnte ich dann mal die RC11 in einer Vorführung hören und bis dahin kannte ich Isophon gar nicht. Klang war toll, aber natürlich preislich jenseits unseres Budget. Ausserdem überhaupt nicht wohnzimmertauglich.
Unser Medienberater hat uns immer mal wieder auf Isophon hingewiesen, weil er meinte das wäre etwas für unseren Hörgeschmack. Dann bot sich die Gelegenheit im Herbst letzten Jahres sowohl die Vescova als auch die Cassiano über einen längere Zeitraum an unserer vorhandenen Elektronik zu Hause zu hören. Das Ergebnis habe ich Eingangs beschrieben.

Mir ist egal was für tolle Technik in Lautsprechern verbaut ist und wer - wie - was erfunden hat. Für meine Frau und mich zählt das Ergebnis: Berührt mich die Musik, die aus dem Lautsprecher kommt oder nicht. Und uns hat die Musik berührt, bei der Cassiano noch mehr als bei der Vescova.
Selten habe ich Stimmen und Instrumente so natürlich und frei im Raum gehört wie beider Cassiano. Wir mögen klare, transparente Lautsprecher. Das sind die Cassiano und sie haben trotzdem die Wärme, um Musik - wie soll ich sagen - zum schwingen zu bringen.
Und "Wumms" haben sie auch ...

viele Grüße
Armin


[Beitrag von ak1961 am 29. Apr 2013, 13:13 bearbeitet]
bluesman63
Stammgast
#27 erstellt: 29. Apr 2013, 13:14
So soll es auch sein!!!!!
Glückwunsch zu dern LS!
AlienFlasher
Stammgast
#28 erstellt: 29. Apr 2013, 13:53
Dem kann ich mich nur anschließen an meinem kommenden Test-Bericht zu Vescova hatte ich das selbe Erlebniss.

Ich glaube zu fast 75% liegt das erlebte am Hörraum und ist oft demzufolge nicht 100% wirklich Optimal. Durfte die Vescova in einem Hörraum mit einer platzierung zirka 3,5m von der Rückwand und jeweils 2m von den Seitenwänden hören und zwischen den Lautsprechern war 3m platz. Der Raum hatt nach hinten >5m platz so das reflexionen sher lange auf sich warten ließen und dementsprechend höhrte man nur den Lautsprecher solche optimalen Bedingungen habe ich zu hause nicht aber annähernd die Lautsprecher aber der Klang lag Welten auseinander. Soviel zum Thema Akustik!!!!
bluesman63
Stammgast
#29 erstellt: 29. Apr 2013, 16:11
Wehe wer die Raum-Akustik unterschätzt!!!
Bin da aber sehr zufrieden. das heulen geschieht auf sehr hohem Niveau und in den letzten 2 Tage ist einiges passiert, sodas ich einiges verbessern konnte.
Die Nachhallzeit liegt zwischen 0,3-0,4s.
Boxen rücken und nachmessen haben einiges ergeben.
Bassüberhöhung stört nicht wirklich und die Höhen konnte ich etwas anheben durch leichtes eindrehen auf den Hörplatz.
Ende gut, alles gut!
joe1979
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 02. Mai 2013, 07:02
Hallo,

ich habe derzeit die Arcona 80 daheim stehen und wäre dankbar, wenn ihr mir bei der Kaufentscheidung etwas helfen könntet (hoffe es passt hier - und nicht im Kaufhilfeforum - weil ich ja auch Eindrücke von der Arcona schriebe):

Ich bin im Hifi Bereich relativ unerfahren, hatte bisher ein kleines - Elac Cinea Pipe - Surround Set und das reicht nicht. Jetzt will ich wieder Surround, aber richtig gut. Mein Wohnzimmer (Musik und Kino) ist 5x5m, bei 3,2 m Raumhöhe und auf der einen Seite ist eine sehr hohe Doppeltüre die immer offen steht. Ich denke, dass der Raum schlecht bedämpft ist, 3 Fenster, keine Vorhänge, nix an der Wand, nur eine Riesencouch (3,4 x 2,8 m) und ein 2qm Teppich.

Bevor ich mich entschieden habe die Arcona nach Hause zu stellen habe ich gehört, was es bei uns in der Gegend so gibt, bzw. von den jeweiligen Händlern empfohlen wurde:

Audio Physic Classic 10 - hat die überhaupt einen Bass? Also klares nein.
Martin Logan Motion 20 - ebenfalls kaum Bass, ebenfalls nein.
Martin Logan Motion 40 - Bass ja, insgesamt angenehmer Sound. Euphorie hat sie aber keine ausgelöst.
Wharfdale - habe mir den Typ nicht gemerkt, war irgendwie "breiig", also nicht gut differenziert.
Arcona 80 - extrem detailiert und die Sänger sind "zum Angreifen nahe". Bass schon fast zu viel.

2 Riesen Focal Lautsprecher sind "optisch durchgefallen". Das kann man jetzt doof finden, aber das Design ging für uns einfach nicht.

Ich habe obige Lautsprecher in 3 verschiedenen Studios gehört, damit auch 3 mal verschiedene Elektronik und Raumakustik, Musik war zwar immer meine eigene (von Ipod) + welche vom Händler, aber die Art der Ipod Einbindung ist natürlich ebenfalls unterschiedlich gewesen. Als Laie tue ich mir also schwer zu sagen wie gut die Hörvergeliche dann eigentlich sein können?

Ist-Stand: Die Arconas stehen ca. 3.5 m auseinander, etwa soweit davon sitze ich auch. zur Wand also jeweils ca 0,5m. Ich habe einen Yamaha A-810 angeschlossen und ganz billige 1,5 qmm Kabel ohne Anschlüsse verwendet - also seitlich in die Terminals reingedreht. Hörergebnis:

- von der PS3 zugespielte Dali Volume 2 CD ist sehr gut. Bass, Ausgewogenheit, Sanftheit, eigentlich finde ich es besser als beim Händler, keine Spur mehr von zu viel Bass.

- Radio, Fernsehen, digital über Kabel. Der Unterschied zu den Elacs ist noch hörbar, aber dafür soviel Geld auszugeben wäre Blödsinn. Qualitativ natürlich Meilen unter der CD.

- Ipod: das kommt ziemlich auf die Musik an: Fritz Kalkbrenner (Facing the Sun) klingt sehr beeindruckend, bei weniger druckvollen Liedern fehlt mir jetzt etwas, aber es kann sein, dass ich momentan "zu aktiv" höre und nach etwas suche, dass die Lieder einfach nicht haben.

Die Frage mag jetzt sehr naiv sein: aber wie treffe ich die Entscheidung? Da ich noch 2 Arcona 40 + Center einbinden würde, ist es aus meiner Sicht noch schwieriger das zu entscheiden. Und wie groß sind die hörbaren Kompromisse die ich durch Verkabelung und PS3 Zuspielung und Verstäker eingehe? Wird das noch deutlich besser, wenn ich mir später einen ordentlichen Verstärker besorge?

Danke für jeden Hinweis, J
20130502_203613


[Beitrag von joe1979 am 03. Mai 2013, 09:50 bearbeitet]
Bananenkrümmer
Inventar
#31 erstellt: 02. Mai 2013, 07:40
Ob Dir am Ende der RX-A810 reichen wird oder gar optimal ist, muss man sehen. Die Gauders (und dabei auch die Arcona 80) reagieren klanglich schon sehr deutlich auf die gewählte Elektronik. Und das meine ich ganz losgelöst von der Höhe des Preises des Amps am Ende. Habe gerade die Arcona 80 auch an einem Audionet DNA 2.0 gehört und war da am Ende weniger begeistert. Hier fehlte ganz klar Dynamik und eine gewisse Klarheit. Die Bässe waren kräftig, aber nicht wirklich präzise und in den Höhen hat die Arcona 80 in der Kombination heftig eingebüßt. Das hat einfach nicht harmoniert. An einem T+A Power Plant balanced war die Arcona 80 der absolute Hit. Schnell, kräftig, präzise und sehr gut auflösend. Kombiniert mit einer wirklich hervorragenden Räumlichkeit. Der Bass exakt, aber einen Ticken trocken, wie bei allen Gauders. In meinen Augen hat die Arcona 80 ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Habe sie allerdings ´nur´ Stereo gehört. Im Surround-Bereich wird man im Zweifelsfall ohnehin einen Subwoofer zusätzlich aufstellen. Der dort in der Regel verlangte Tiefbass hat andere Qualitäten, als es eine Arcona 80 bietet. Deren Bass ist durchaus kräfti, ja - aber für Heimkino fast schon einwenig zu präzise und zu trocken. Da sind oft andere Qualitäten gefragt. Da soll man es ja in der Magengrube spüren. Denke nicht, dass Du da dann ohne Subwoofer auskommen wirst. Wenn Du wenig oder gar kein Stereo hören willst, könnte man glatt überlegen, nur Arcona 40 zu platzieren. Bei Stereowunsch würde ich bei den 80ern bleiben und die dann für Stereo ohne und im Surroundbereich mit Subwoofer zu betreiben. Was natürlich voraussetzt, dass sie Dir grundsätzlich gefallen. Was den Bass der Gauders angeht, ruhig mal einwenig probieren mit dem Wandabstand.

Da das ingsesamt eine größere Investition wird, musst Du da natürlich ganz sicher sein, bevor Du zuschlägst. Wenn ohnehin ein anderer AVR noch im Raum steht, solltest Du das gleich versuchen, mit zu berücksichtigen. Ist denn die Arcona 80 so schon für Dich das mehr oder weniger erreichte Ziel oder stören Dich irgendwelche Dinge noch deutlich?! Wen ja, welche sind das konkret! Dass der Raum da problematisch ist, hast Du ja selber schon erkannt und auch beschrieben. Daran ließe sich ja ggf. noch etwas ändern. Wie hat denn die Arcona 80 und an welcher Elektronik beim Händler für Dich geklungen und was ist nun daheim anders?!
Bananenkrümmer
Inventar
#32 erstellt: 13. Mai 2013, 12:39

AlienFlasher (Beitrag #28) schrieb:
Dem kann ich mich nur anschließen an meinem kommenden Test-Bericht zu Vescova hatte ich das selbe Erlebniss.

Wann kommt denn nun endlich der von Anfang an angekündigte Bericht

Insbesondere, wenn du im unmittelbaren Vergleich auch noch eine Arcona 80 und Cassiano hattest und sowohl Keramik als auch Diamant, muss es da doch sehr viel zu berichten geben, Außer den Ankündigungen kam da bisher aber leider nix


[Beitrag von Bananenkrümmer am 13. Mai 2013, 12:44 bearbeitet]
AlienFlasher
Stammgast
#33 erstellt: 13. Mai 2013, 12:42
Tut mir leid in letzter Zeit viel Arbeit dazu gekommen und zwischen drin noch die High-End in München von Hamburg aus ging viel Zeit verloren. Folgt noch nur vertrauen... ;-)
Bananenkrümmer
Inventar
#34 erstellt: 13. Mai 2013, 12:47
Bin ehrlich gespannt d'rauf.
oneforall
Stammgast
#35 erstellt: 13. Mai 2013, 18:17
wolltest du nicht auch schon mal zuschlagen @Bananenkrümmer oder bist du noch am testen?
_Nikon
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 13. Mai 2013, 19:13
@joe1979

Ich habe bestimmt 3/4 Jahr nur Lautsprecher gehört und da das Auge Mithört blieben zum Schluss die Arcona 80 und die Dali Epicon 2 übrig. Mir haben bei sehr gut gefallen, zu Schluss war es dann eigentlich eine Kleinigkeit die ich nicht akzeptieren wollte, DER AUFPREIS FÜR DIE FARBE WEISS. Ich glaube es waren 800€. Also ich war von den Arcona 80 begeistert, kannste nix falsch machen. Zuviel Bass hatte ich bei mir nicht, Raumakustik ist wohl das Zauberwort, da wirst du dich wohl früher oder später auch mit befassen müssen. Ich hatte die Arcona 80 an einem T+A Verstärker gehört (Händler). Zuhause hatte ich Sie dann an meinem Musical Fidelity M6i.

Viel Erfolg bei der Findung
Bananenkrümmer
Inventar
#37 erstellt: 13. Mai 2013, 19:56
Die Arcona 80 ist - insbesondere für den Preis - richtig gut. Der Bass sehr kräftig und zugleich enorm präzise. Mit dem richtigen Amp. wirklich klasse auch in den Höhen. Für meinen Geschmack mehr Details und weniger aufdringlich als deutlich teurere Piegas, die im Hochtonbereich schon Maßstäbe setzen. Die Arcona 80 macht richtig Dampf bei toller Räumlichkeit. Man darf auf die 100er gespannt sein. Wobei die 80er für kleine und mittlere Räume sicher mehr als ausreichend ist. Aufgrund der Baumaße super wohnraumtauglich. Toll verarbeitet mit sauberem Klavierlackfinish. Nur die Stoffabdeckung gefällt mir überhaupt nicht.

@oneforall
Gauder Cassiano.
joe1979
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 15. Mai 2013, 08:07
@nikon:

Ich hab mich jetzt für das Arcona Set 5.0 entschieden. Und ja der Aufpreis für Klavierlack - bei mir ca 1.200€ Listenpreis - ist wirklich heftig. Dafür habe ich jetzt einen wirklich guten Preis bekommen, ursprünglich sollte ich für den vereinbarten Preis die Vorführer der Arcona 80 behalten und den Rest neu bekommen. Aber da haben sich mittlerweile so viele Leute um Hörtermine bei meinem Händler gemeldet, dass ich ihm die Vorführer zurückgeben musste/durfte und dafür alles neu für den gleichen Preis bekomme... Derzeit aber leider mind. 6 Wochen Lieferzeit.

Was mir jetzt noch fehlt ist ein Subwoofer (und irgendwann mal möchte ich zumindest andere Verstärker hören). Habe an Gauder Akustik geschrieben und mir wurden Velodyne empfohlen für den Sub, Surround Receiver konnte man nichts empfehlen weil sie offenbar die Arcona selbst noch nicht genug Surround gehört haben. Kennt jemand die SPL Modelle von Velodyne? Geht das auch für Kino gut, beschrieen werden Sie ja häufig als Musik-Subs?

Danke, J
AlienFlasher
Stammgast
#39 erstellt: 15. Mai 2013, 13:25
Mein Bericht zum direkten Vergleich der Vescova gegen die Arcona 80:

Alle Aussagen beziehen sich auf meiner persönlichen Meinung und beruhten darauf ob ein „down grade“ in Frage kommen würde oder nicht. Rein aus Technologischer/Preislicher Sicht, darf nie außer Augen gelassen werden, dass es sich um zwei unterschiedliche Preisklassen handelt. Den mit 4000€ /Stückpreis ist die Vescova eine andere Hausnummer und lässt sich einfach mehr und besseres Material/Bauteile einkaufen als für den 2000€ /Stückpreis einer Arcona 80.

Arcona 80:
Die Arcona 80 ist rein aus ihrer Preisklasse betrachtet ein hervorragender Lautsprecher. Sie spielt unheimlich homogen. Der Bass geht nahtlos in die Mitten und die Mitten in den Hochton über. Sehr Dynamisch für ihre Größe ein beachtlicher Bass, der sich zeigen lassen kann und auch sauber zu klingen weiß. In der Räumlichen Darstellung schließt sie schon mehr auf. Der Hochton stellt im Vergleich zur Vescova leider ein zu großen Sprung nach unten dar. Dies kreide ich aber der ganzen Anlage an, weil ich hier der Vescova wesentlich mehr attestieren kann, wenn eben auch eine Hochwertige Anlage da ist. Hier weiß ich dass die Keramik-Chassis mehr können z.B. an einer Audionet. Die Verarbeitung hat nichts mit dem Klang zu tun ist jedoch wie generell bei Gauder Akustik bekannt auf höchsten Niveau und lässt keine Wünsche offen. Wunderschön Schlicht, der Lack absolut wie aus einem Guss, die Terminals von WBT entsprechend bester Qualität, Bassreflexrohr zum Boden hin versteckt und Formschön. Der einzige Nachteil der der Vescova noch zugutekommt ein Gitter schützt die Chassis vor unerlaubten Besuchern mit dicken Daumen. Sowas sollte öfters zum Einsatz kommen.
Fazit: Ein sehr guter und eher für preisbewusstere Käufer zu empfehlender Lautsprecher.

Vescova:
Wer einmal in den Genuss der Keramik-Chassis einer Vescova gekommen ist wird schwer wieder loskommen, grade wenn man jahrelang durch eben diese gehört hat, ist genau das der Grund für mich nicht zur „Arcona 80“ zu greifen ich werde nochmal den Test bei mir zu Hause wagen, allerdings fehlt der Arcona 80 hier eine Menge an Hochton-Auflösung und Details was sofort im direkt Vergleich auffallen sollte. Und hier ist eben genau dieses stressfreie hören ohne lästiges zischeln, was ich gar nicht ganz den Keramik-Chassis zuschreiben möchte, aber eventuell den Rest der verbauten Bauteile und der Frequenzweiche, da auch viele andere Lautsprecher die ich in irgendwelchen Hörstudios zu hören bekomme habe, sehr schnell unangenehm auffielen, mit meinen Liedern die ich bevorzugt zum Testen nehme. Außerdem kann sich die Vescova in sämtlichen Belangen doch absetzen wo man es eventuell nicht mehr vermuten würde. Der Bass klingt noch Sauberer, zugleich brachialer und schneller was vor allem der geringen Resonanzen und der steifen Membran geschuldet ist, wollen allerdings auch von einer vernünftigen Endstufe angetrieben werden die eben ein paar Reserven inne hält. Die Räumlichkeit ist einfach Atemberaubend Holographisch man denkt immer das ein Center mitspielt. Und um so mehr die Quelle hergibt an Informationen umso mehr wird auch von den Membranen wiedergegeben, wenn wie gesagt die ganze Kette stimmt. Hier scheint das Potenzial der Chassis fast endlos zu sein. Vor allem wenn man gegen verschieden Medien hört wie Radio MP3 Vinyl oder CD.
Fazit: Ein Lautsprecher für die Ewigkeit, nach dem Kauf man sich entspannt zurück lehnen kann anstatt nach Verbessrungen zu suchen. Etwas für Langzeitliebhaber die nur einmal Geld ausgeben wollen.

Jemand hatte das mal treffend formuliert: Die Keramik-Lautsprecher von Herrn Gauder sind so gut abgestimmt im Einklang mit den Bauteilen und ergeben eine sehr gute Symbiose, so dass man jedes Upgrade der Anlage sehr gut wahr nimmt oder eben auch jedes Down grade. Voraussetzung sollte hier auch ein Auge auf Raumakustik liegen und eben Erfahrung um solche Dinge heraus hören zu können und sich gegeben falls nichts einzubilden.

Um eines gleich vorweg zu nehmen die Lautsprecher spielente an derselben Anlage wie auch mit demselben Musikmaterial und Ort!!!


[Beitrag von AlienFlasher am 15. Mai 2013, 14:27 bearbeitet]
kurt-knut
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 15. Mai 2013, 14:25
hallo im Forum,

hab ne B&W 804-S gegen eine Arkona 60 ausgetauscht ,- sie muss sich nur noch einspielen,- näheres,- fall,s interesse hier im Forum...

UlrichArkona 60
Bananenkrümmer
Inventar
#41 erstellt: 15. Mai 2013, 15:11

AlienFlasher (Beitrag #39) schrieb:
Um eines gleich vorweg zu nehmen die Lautsprecher spielente an derselben Anlage wie auch mit demselben Musikmaterial und Ort!!!

Nämlich WELCHE Elektronik?! Ist nämlich bei den Gauders nicht ganz unwichtig. Und kannst Du noch 'was zum Raum und zur Positionierung sowie zum Sitzabstand schreiben, bitte.

Bin gerade unterwegs. Werde später (ggf. auch erst die nächsten Tage) noch etwas dazu schreiben, da ich die ja ebenfalls gehört habe. Zuzüglich Cassiano und im Vergleich auch zu einer Piega 90.2. Vorher Piega 30.2, 50.2 und 70.2. Sowie auch T+A TCD 310 und Dynaudio Fokus. Alle auch an unterschiedlicher Elektronik.
Bananenkrümmer
Inventar
#42 erstellt: 15. Mai 2013, 15:26
@joy1979
Herr Gauder sagt auch, dass alle seine Lautsprecher schon mit kleinen AVRs funktionieren. Ich würde hier mal 'funktionieren' betonen und wörtlich nehmen. Du gibst aber gerade eine ordentliche Summe für die Arconas aus und solltest Dir nach Möglichkeit nach dem Aufbau 2-3 AVRs daheim anhören. Da ich weiß, was beispielsweise ein Power Plant balanced von T+A aus der Arcona 80 heraus holt, würde ich auf jeden Fall auch den K8 mal anhören. Auch, wenn der BD-Player (bisher) kein 3D kann. Im Zweifelsfall nimm ihn als Referenz mal mit dazu. Zu Velodyne kann ich nichts sagen, weil nicht gehört. Wenn Dein Händler die führt, dann probiere es aus. Vielleicht noch einen größeren Yamaha. Demon dürfte insgesamt für die Gauders zu warm spielen. Da hat bereits ein Audionet DNA 2.0 der Arcona 80 nicht gut getan.

Deswegen auch meine Frage zur Elektronik oben für den Test. Denn nach meiner Erfahrung ist eine Arcona 80 alles andere als reduziert oder schwächelnd in den Höhen, wenn der richtige Amp. dran hängt. Mit dem 'falschen' Amp. aber verliert sie schnell an Auflösung und wird etwas dumpfer. Dann geht auch die Räumlichkeit ratzfatz flöten. Merkt man aber sofort, wenn das nicht harmoniert.
joe1979
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 16. Mai 2013, 06:23
@bananenkrümmer

ja du hast mich schon sehr neugierig gemacht die aconas an t+a geräten zu hören. und wenn sie da sind werde ich das zumindest stereo auch ausprobieren. der k8 ist aus meiner sicht aber ein ausstattungs-rohrkrepierer.

Dass er kein 3D hat würde ich überleben, es gibt eh eine PS3 für die seltene 3D Benutzung. Aber kein System zur Reduzierung von Raumresonanzen und dann nur 3 HDMI Eingänge und 1 HDMI Ausgang...??? Und der Streaming Client schafft nur Audio.

Naja, Gott sei Dank wird bis zur Verstärkerentscheidung noch etwas Zeit vergehen, vielleicht kommt da ja mal eine nächste Generation mit etwas mehr Features.

BTW: hat jemand die Arcona an Marantz gehört? DIe AV8801 + MM8077 hätten zumindest eine solide Ausstattung.

Danke, J
Bananenkrümmer
Inventar
#44 erstellt: 16. Mai 2013, 07:07
Du hast natürlich abolut Recht, was den K8 angeht. Da hat man kurz vor der eierlegenden Wollmilchsau aufgehört zu denken. Einen Nachfolger sehe ich da allerdings so schnell nicht. Von der Ankündigung (die es noch nicht gab) bis zum Launch können da bei T+A mal schnell ein paar Jahre vergehen

War auch nur ein Vorschlag vom rein klanglichen her, weil die sehr ´ähnliche´ E-Serie von T+A das bisher beste waren, was ich mit einer Arcona 80 gehört habe.

Was Marantz angeht, so wäre das wohl auch zu probieren. Da die auch etwas wärmer ´abgestimmt´ sind und ich beim Audionet schon deutliche Abstriche gegenüber der E-Serie hatte an der Arcona 80, hätte ich da bei einer Empfehlung einwenig bedenken. Aber Du bist ja in der glücklichen Lage, dass dann gleich bei Dir daheim testen zu können. Yamaha hatte ich ja schon genannt.

Mal beim Händler Stereo vorsondieren, wenn das auch wichtig ist und dann eine kleine Auswahl mit heim nehmen. Mehr als 2-3 dürften da nach dem Vorhören eh nicht in Frage kommen.


[Beitrag von Bananenkrümmer am 16. Mai 2013, 07:09 bearbeitet]
Bananenkrümmer
Inventar
#45 erstellt: 16. Mai 2013, 11:38
Hier mal meine Eindrücke, die ebenfalls schon etwas älter sind. Im Vordergrund stand eine Einordnung der aktuellen Modelle von Gauder Akustik (ehemals isophon). Hier aus der neuen Serie die Arcona 80 sowie im weiteren der Vescova und Cassiano. Auch, wenn die Piega hier nicht im Vordergrund des Tages stand, sind die gesammelten Eindrücke vielleicht doch für den ein oder anderen interessant.

Wir haben folgende Kombinationen in der hier dargestellten Reihenfolge gehört:

( 01 ) Gauder Arcona 80 an Power Plant balanced
( 02 ) Gauder Vescova an Power Plant balanced
( 03 ) Gauder Vescova an Audionet DNA
( 04 ) Gauder Cassiano an Power Plant balanced
( 05 ) Piega Coax 90.2 an Power Plant balanced
( 06 ) Piega Coax 90.2 an Audionet DNA
( 07 ) Gauder Arcona 80 an Audionet DNA
( 08 ) Gauder Arcona 80 an Power Plant balanced - wie oben unter (01)
( 09 ) Gauder Vescova an Power Plant balanced
( 10 ) Gauder Vescova an Audionet DNA

Beschränke mich mal auf das wesentliche und hoffe, dabei nichts zu vergessen:

( 01 ) war für die Größe des Lautsprechers und auch des Raumes primär sehr beeindruckend. Bei einigen Stücken schienen uns die Höhen doch sehr überbetont. Im Nachhinein vielleicht auch dem notwendigen Einhören geschuldet. Die Arcona zeigt einen richtig tollen Bass, der auch sehr präzise arbeitet. Insgesamt eine sehr runde Vorstellung für die Arcona. Insbesondere die Räumlichkeit ist beeindruckend und erfrischen. Die Arcona macht absolut keine Problem mit der Ortung.

( 02 ) ergab spontan angenehmere Höhen, wobei der Bass jedoch mächtig wummerte. Insbesondere bei längeren Bassimpulsen hat sich der Bass regelrecht aufgeschaukelt. Bei kurzen prägnanten Bässen überhaupt kein Problem. Das Umstecken am Boden auf -1,5dB brachte nicht die geringste Besserung. Hatten ohnehin im weiteren Verlauf nicht den Eindruck, dass diese Umsteckerei unter den gegebenen Umständen etwas bewirkte. Das sind 1,5dB vielleicht auch deutlich zu wenig?! Der Bass baute weiterhin eine ungeheuere Resonanz auf. Um auch den Power Plant balanced als Fehlerquelle auszuschließen, setzen wir fort mit (03).

( 03 ) brachte jedoch keine Besserung. Auch das etwas weiter Wegstellen von der hinteren Wand ergab nichts Positives. Jedoch das umherlaufen im Raum. Hier zeigten sich regelrechte Wummerzonen (eine davon an unserem Sitzplatz). In anderen Bereichen des Raumes war es OK. Schlussfolgerung also, dass hier der Bass des Lautsprechers den Raum doch sehr anregte und zu dem beschriebenen Wummern führte.

( 04 ) mit einer gewissen Akzeptanz für das Wummern in Angriff genommen. Hier zeigte sich die Cassiano etwas gutmütiger, aber durchaus nicht frei von dem Effekt, wie wir ihn mit der Vescova schon hatten. Aber OK, raumbedingt halt. Die Cassiano spielte in allen Belangen ansonsten sehr rund und harmonisch. Absolut unangestrengt und lässig. Selbst bei geringer Lautstärke sehr bassstark und allzeit präzise mit einem fast schon warmen Klang - was aber alle Gauders taten. Die Cassiano aber tat dem Raum Gutes. Stimmen kamen sehr natürlich. Ich war besonders von einem Klavier angetan, was wie ein riesen Flügel im Raum tönte. Habe selber keine wirklichen Schwächen ausmachen können. Bis auf das Wummern bei extremen Stücken und vielleicht ein Problem mit der Ortung. Hier kam die Cassiano nicht an die Arcona heran. Möglicherweise ist das den Keramikchassis anzulasten. Der Händler sah hier eher ein Problem mit der Elektronik, welche durch die weit nach hinten gestellten Lautsprecher den Weg ´versperrten´. Wobei sie das bei der Arcona ja auch taten. Sie fehlte nicht, die Räumlichkeit, war aber deutlich hinter der Arcona zurück, die uns da echt vom Hocker gehauen hatte mit den ersten Klängen. Die Cassiano hat für die Ortung einen recht kleinen Sweetspot, wie wir meinten. Einwenig vor und zurück sowie zu den Seiten machte sich bemerkbar. Der Klang blieb weiterhin sauber und fein aufgelöst, aber die Loslösung der Instrumente und Stimmen vom Lautsprecher litt schon.

( 05 ) war nun - im Gegensatz zur 50.2 und 70.2 - mal eine richtig in sich geschlossen runde Piega. Der Vergleich zur Cassiano war für alle schwer zu ziehen. Klang sie vielleicht einen Ticken weniger warm oder etwas synthetischer. Vielleicht auch mit dem Power Plant balanced win Spur analytischer?! Aber wirklich verkehrt macht die Kombination wenig. Der Charakter war etwas anders. Die Räumlichkeit schien einwenig luftiger und weniger am Lautsprecher klebend als bei der Cassiano.

( 06 ) Im Falle der Piega brachte auch erstmals der Wechsel vom Power Plant balanced auf den Audionet DNA wieder etwas. Die Bässe wurden kräftiger und noch einen Ticken präziser. Die Höhen verschwanden einwenig zu Gunsten von etwas mehr Wärme bei weiterhin voller Detailauflösung. Damit kam sie der Cassiano näher. Immer aber hatte ich (auch weiterhin) den Eindruck, als würde irgendwo im Mittelton etwas fehlen. Die Anbindung des Bändchensystems an den Bass vielleicht. Da war die Cassiano weicher, wie sie insgesamt auch einwenig weicher war, wie ich meine. Aber ohne Dynamikverlust und sehr angenehm auch im Hintergrund zu hören. Das schafft die Piega nur mit dem Audionet DNA. Am Powerplant empfand ich sie als anstrengend(er), was wahrscheinlich an den Höhen durch das Bändchen lag.

( 07 ) Während wir die Cassiano hörten, viel uns auf, dass wir aufgrund des Basswummerns kaum auf den Eigenklang der Vescova mehr geachtet hatten. Wir wußten unter (04) die Cassiano da nicht so recht abzugrenzen, weil uns die Vescova da nicht im Ohr lag. Entschieden uns nun aber zunächst mal, den Kreis zu schließen und zum ersten Testkandidaten zurück zu kehren. Also der Arcona 80. Da der Audionet DNA bereits angeschlossen war am CD-Player (übrigens Music Player balanced) nutzen wir das aus und ließen die Arcona an ihm spielen. Überraschend fehlten der Arcona nun die eingangs doch eher kritisierten, überbetonten Höhen. Fast schon einwenig lieblos, um nicht zu sagen langweilig, kam die plötzlich daher. Ließ auch die Räumlichkeit einwenig vermissen, die wir vom Anfang kannten.

( 08 ) Jetzt waren sie wieder da - die klaren Höhen. Und auch der Bass wurde passender. Was der Audionet DNA an der Piega Gutes tat, führte hier dazu, dass die Arcona irgendwie in den Mitten versumpfte. Ihr tat der Power Plant balanced sehr gut und hauchte ihr wirklich Leben und Dynamik ein. Eine sehr schöne Kombination.

( 09 ) Hier sollte sich die Vescova noch mal zeigen können und tat das hervorragend. Wie bereits die Cassiano absolut sauber mit einer tollen Auflösung in den Höhen und Mitten. Mit dem Abstand dazwischen, war es mir nicht möglich, nun wirklich gravierende Unterschiede zur Cassiano zu hören. Da würde man wohl zu viel hinein interpretieren. Ich fand beide Lautsprecher richtig gut. Die Cassiano vielleicht im Bassbereich noch einwenig definierter und auch kräftiger. Weniger aufschaukelnd speziell jetzt in dem Raum. Beide Lautsprecher mit Keramikchassis machen für meine Ohren einen hervorragenden Klang.

( 10 ) An der Cassiano brachte der Audionet DNA uns nicht wirklich klanglich weiter. Vielleicht auch hier noch einen Hauch mehr Druck und bei der Vescova nun auch, ohne die Höhen dabei abzusenken. Es blieb aber der Eindruck, dass der Power Plant balanced bei den Gauders wirklich eine tolle Figur macht, die mit dem Audionet DNA kaum zu steigern war. Während der Audionet DNA der Piega sehr gut tat. Letztendlich, weil er ihr das Quäntchen an Wärme verliehen hat, was sie gegenüber der Cassiano am Power Plant balanced vermissen ließ. Dürfte aber im Bereich "individueller Geschmack" anzusiedeln sein, was einem nun besser gefällt.

Einen echten, klar dominierenden Sieger gab es unter den Kandidaten nicht und so zählen in der Bewertung mindestens ebenso die B- und die Haltungsnoten wie Optik, Robustheit gegen Einwirkungen durch Personen ohne audiophile Ehrfurcht vor dem Tonmöbel, Pflegbarkeit, etc.! Was sich insbeondere auf die Wahl zwischen einer Vescova oder Cassiano sowie ggf. auch einer Piega 90.2 bezieht.

Nach dem Hörtest war ich wieder mal angemessen irritiert. Insbesondere, weil ja für einen höheren Preis durchaus auch ein hörbarer Unterschied und im Zweifelsfall vor allem ein persönliches Anspringen des betreffenden Kandidaten vorhanden sein sollte. Das blieb zunächst mal aus.

Allerdings hatte ich noch ein weiteres Hörerlebnis, welches dann absolute Klarheit und Überzeugung schaffen sollte. Das dann unter dem Gesichtpunkt der Wahl der ´richtigen´ Elektronik. Werde auch davon später noch berichten.
Salinas
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 17. Mai 2013, 01:45

Bananenkrümmer (Beitrag #45) schrieb:



.....wobei der Bass jedoch mächtig wummerte. Insbesondere bei längeren Bassimpulsen hat sich der Bass regelrecht aufgeschaukelt.----

( 03 ) brachte jedoch keine Besserung. Auch das etwas weiter Wegstellen von der hinteren Wand ergab nichts Positives. Jedoch das umherlaufen im Raum. Hier zeigten sich regelrechte Wummerzonen (eine davon an unserem Sitzplatz). In anderen Bereichen des Raumes war es OK. Schlussfolgerung also, dass hier der Bass des Lautsprechers den Raum doch sehr anregte und zu dem beschriebenen Wummern führte.

( 04 ) mit einer gewissen Akzeptanz für das Wummern in Angriff genommen. .........Bis auf das Wummern bei extremen Stücken und vielleicht ein Problem mit der Ortung. Hier kam die Cassiano nicht an die Arcona heran. Möglicherweise ist das den Keramikchassis anzulasten.......
.....

......, weil er ihr das Quäntchen an Wärme verliehen hat, was sie gegenüber der Cassiano am Power Plant balanced vermissen ließ. Dürfte aber im Bereich "individueller Geschmack" anzusiedeln sein, was einem nun besser gefällt.

....

Nach dem Hörtest war ich wieder mal angemessen irritiert. Insbesondere, weil ja für einen höheren Preis durchaus auch ein hörbarer Unterschied und im Zweifelsfall vor allem ein persönliches Anspringen des betreffenden Kandidaten vorhanden sein sollte. Das blieb zunächst mal aus.

Allerdings hatte ich noch ein weiteres Hörerlebnis, welches dann absolute Klarheit und Überzeugung schaffen sollte. Das dann unter dem Gesichtpunkt der Wahl der ´richtigen´ Elektronik. Werde auch davon später noch berichten.


wahnsinnige Erkenntnisse, insbesondere was die "Wummertheologie" betrifft umherlaufen bringt immer was, notfalls kann man auch seine innere Unruhe damit bekämpfen. Schuld hat sowieso immer der Lautsprecher, da muß man ggfs so lange suche, bis endlich mal keiner wummert, das mit der Ortung ist in der Tat eine Frage der Chassismaterialien...Keramik ist halt am sinnvollsten im Kunsthandwerk, für die Ortung taugt Keramik einfach nicht wirklich..gut vermutet....

Verstärker klingen eh am wärmsten, wenn man sie noch in eine Wolldecke packt, obwohl das die Lebensdauer arg verkürzt und die Garantie erlischt, aber was solls, was tut man nicht alles für den richtigen Sound....:prost

und am Schluß bleibt man dann ratlos zurück... wieder viel umsonst gehört und viel falsche Schlüsse gezogen. Es geht halt nichts über einen ausführlichen Hörbericht viele werden diese wertvollen Hinweise bei der Entscheidung für neues Hifi zu würdigen wissen, insofern: nur weiter so.....


[Beitrag von Salinas am 17. Mai 2013, 01:49 bearbeitet]
Bananenkrümmer
Inventar
#47 erstellt: 17. Mai 2013, 05:14
Deine Kompetenz ist schier unglaublich. Einfach bewundernswert. Gut, dass dieses Forum Dich hat. Und dass Du Dich doch immer wieder dazu bereit findest, hier Deine Weißheiten Kund zu tun. Was wäre die Soundwelt ohne Dich und Dein tiefes und fundiertes Wissen um Elektronik und Materialien. Schön, dass Du nicht müde wirst, Deinen Wissenspool zu teilen. Wäre doch langweilig, wenn nicht ab und an so ein selbstherrlicher Alleswisser auftreten würde, um für Erleuchtung unter den Usern zu sorgen. Weil es doch letztendlich eh nichts gibt, was es nicht geben darf. Du weißt das natürlich alles, ohne es gehört zu haben, weil Du ja dafür gebohrten wurdest, uns hier nicht dumm sterben zu lassen. Zum Glück hast Du das Forum, um das in einer sachlich Art hier nun ausleben zu können. Einfach toll. Da können sich doch alle eigene Erfahurngen sparen. Du hast es drauf. Du bist der Tollste. Wir sollten niederknien und uns täglich mehrfach in Deine Richtung verneigen.
kurt-knut
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 17. Mai 2013, 09:33
Hallo ,
ich höre die Arcona -60 mit Symphonic-line REFERENZ Geräte Cd-Belcanto Ref. & Rg-9 Mk 5 Ref. das es etwas in den unteren Bereichen etwas wummerte , ist 1. auf das einspielen zurückzuführen, sowie der Raumakustik .
Vor dem Kauf hatte ich Dynaudio focus 260 , Cabasse Bora , Audioplan , Isophon Vescova ( 4 -jahre alt , sehr gut ...) im meinem Raum ausgiebig testen können.
Ps. Es ist nicht mein erster Gauder Lautsprecher. Meine Entscheidung fiel auf die Waf.-freundliche Arcona-60.

Ulrich
später mehr...
Salinas
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 17. Mai 2013, 20:00

Bananenkrümmer (Beitrag #47) schrieb:
Deine Kompetenz ist schier unglaublich. Einfach bewundernswert. Gut, dass dieses Forum Dich hat. Und dass Du Dich doch immer wieder dazu bereit findest, hier Deine Weißheiten Kund zu tun. .... Du hast es drauf. Du bist der Tollste. Wir sollten niederknien und uns täglich mehrfach in Deine Richtung verneigen.


Im Gegenteil, ich lerne hier... du hast ja durch dein Nickname schon bewiesen, daß du das schier Unmögliche möglich machst.. und das traue ich dir auch natürlich für Erkenntnisse und Verbesserungen bei der Konfiguration von Hifi-Geräten zu
Karl_Retter
Stammgast
#50 erstellt: 24. Jul 2013, 13:01
hallo Hifi Freunde,

Herr Dr. Gauder hat mich bei einer Anfrage an das Studio 26 in Stuttgart
verwiesen. Ist wohl die ehemalige Fa. Dräger in der Sophienstraße.
Bei denen habe ich schon in den 70 ern. Lautsprecher Chassis, Spulen, Kondensatoren ec.
gekauft und damals viel Geld ausgegeben .

Nun meine Frage
Kann man dort die Modelle von Gauder Akustic anhören?
hat jemand Erfahrung?
Ich bin auf der Suche nach dem Sound der mich am besten Zufriedenstellt.
Vor allem möchte ich die Boxen mit meinem 3 Wege Nachbau vergleichen.
Meine CD`s von Diana Krall nehme ich natürlich auch mit.
Gruß
Schwaben Charly
Bananenkrümmer
Inventar
#51 erstellt: 24. Jul 2013, 13:13
Wieso fragst Du nicht bei denen direkt an, was sie da haben und an welchem Amp Du die hören könntest?! Sicher kannst Du auch Deinen eigenen mitbringen. Als ich mal dort angerufen hatte vor ein paar Wochen, hatten die einiges da.
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