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BIG Radio's/Ghettoblaster

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Django8
Inventar
#3062 erstellt: 19. Apr 2017, 14:43

Es gab früher natürlich auch viel Mist aber irgendwie hat da die ganze Maschinerie anders funktioniert und selbst die Modern Talking Hits aus den 80ern gehen mir nicht so derart auf den Sack wie die Popmusik seit Mitte/Ende der 90er.

Da bin ich ganz bei Dir . Sorry, aber der heutige Mainstream ist für mich grösstenteils nicht zu ertragen . Vielleicht werde ich langsam alt, aber... Irgendwer feat. noch irgendwer (alleine schafft man es wohl nicht, einen solchen Müll rauszulassen - da braucht's schon zwei). Meistens irgendwelche Gören, die da "stimmlich" am Werk ist. Die Strophe klingt meistens, als hätten sie grad schlimme Menstruationsbeschwerden und schwerwiegende Depressionen, der Refrain dann, als wären sie auf LSD. Egal, Hauptsache es zieht auf sämtlichen Social Media-Kanälen. Wegwerfmusik pur, hält sich i.d.R. nicht länger als ein paar Wochen, dann kommt schon der nächste Mist. In zehn Jahren wird sich NIEMAND mehr auch nur an einen dieser Songs erinnern können.

Sorry fürs OT
bierman
Inventar
#3063 erstellt: 20. Apr 2017, 13:05
Sorry auch, ich hab ja damit angefangen

Finde so Dinger wie Chainsmokers - Don't Let Me Down oder die meisten Diplo/Major Lazer Produktionen zumindest erträglich, glaub den übelsten Pop bekomme ich bei Eins Live gar nicht zu Gehör...

Und was die Brothers angeht, es ist halt eine der wenigen Platten wo alles zusammen kommt:
vielseitige stark unterschiedliche Lieder
keine Füller
starke Komposition
Spitzen Soundqualität
gute Lyrics
Wiedererkennungswert
exzellente Musiker
musikalische Dynamik
Spielfreude
ein roter Faden der sich durch das Album zieht
uvm.
da müsste ich jetzt erstmal überlegen was noch nahekommt.


Aber hier ging es ja um Ghetto Blaster.
Hab hier vor kurzem den Universum 16000 von nem Kollegen aufgegeben, da ist einfach zu viel kaputt:
Tape: Tonkopf abgenutzt und dejustiert, Motor lauter als er sollte, Riemen und alles aus Gummi war hin, ein Kanal wesentlich lauter als der andere
Tuner: massive Kontaktprobleme, FM verstimmt (mutet bei genau getroffener Frequenz), Stereodecoder zickt auch)
Allgemein: massive Kontaktprobleme vor allem am "Function"-Schalter. Loudness funktioniert nicht, Brummen und Rauschen

werd mal mit ihm quatschen, villeicht wird ihm ein Bluetooth-Umbau gefallen. Das Gehäuse ist auch eher schlecht erhalten.
Handmaid
Ist häufiger hier
#3064 erstellt: 20. Apr 2017, 14:43

Hab hier vor kurzem den Universum 16000 von nem Kollegen aufgegeben, da ist einfach zu viel kaputt:


Bei der Latte an Fehlern hätte ich vermutlich auch aufgegeben.

Schade drum...
Mary_1271
Inventar
#3065 erstellt: 20. Apr 2017, 17:07
Hallo


DOSORDIE (Beitrag #3057) schrieb:
Nee die Staubschutzabdeckung habe ich nicht, sieht aber auch nicht so cool aus.


Auch wenn sie vielleicht nicht soooo "cool" aussieht....sie schützt aber vor Staub klick.


DOSORDIE (Beitrag #3057) schrieb:
So dünne Bänder laufen auf 3 Motoren Laufwerken nicht zuverlässig, das sollte man nicht machen, klar zu dick dürfen sie auch nicht sein aber optimal ist 35 Micron.


So. Ich habe mir in den letzten 2 Tagen viel über Spulentonbandgeräte "angelesen" und meinen Mann über das N4515 "ausgehorcht". Alles kann man ja nicht wissen.
35µ Bänder sind (waren) unter sogenannten Langspielbändern im Sortiment zu finden. Meiner Recherche nach waren diese Bänder auf Geräten mit ruppigen Bremsen und hohen Bändzügen dünneren Bändern vorzuziehen. Daß nun auf dreimotorigen Laufwerken 25µ oder 18µ Bänder nicht zuverlässig laufen sollen, wird man wahrscheinlich pauschal genausowenig sagen können wie z.B. C-120 Cassetten angeblich nicht zuverlässig laufen sollen. Ich schwöre auf 120er Cassetten, die bei mir noch nie irgendwelche Probleme verursacht haben.
Das 3-motorige N4515 arbeitet sicher genauso wie Deine Akai. Der Motor für den abzuwickelnden Bandteller dreht- oder will gemächlich in die entgegengesetzte Richtung drehen und baut so den Bandzug auf. Der Andruckfilz ist nur für den Aufnahmekopf bei Bedarf zustellbar.

P1040244P1040245


DOSORDIE (Beitrag #3057) schrieb:
Also ich habe ja auch noch eine Grundig TK 600 und über die eingebauten Lautsprecher ist der Unterschied zwischen Vor und Hinterband in den Höhen wirklich nicht hörbar, schließe ich das Gerät aber an meine Stereoanlage an höre ich das direkt.


Die Philips N4515 hat keine eingebauten Lautsprecher! Ich habe es heute mit eigenen Ohren über halbwegs gute Kopfhörer nachvollzogen. Ab 9,5er Geschwindigkeit praktisch kein Unterschied zur Quelle. Die Aufnahme ist sogar minimal heller (mit Hinterbandkontrolle überprüft) Die 19er ist kaum nennenswert besser. Benutzt wurde dafür ein 18µ Band. Ein 35µ Band war da bei 9,5er hörbar etwas schlechter. Laut Anleitung geht das N4515 bei 4,76er bis 11khz, bei 9,5er schon bis zu völlig ausreichenden 18khz und die 19er bis 25khz..... was man eh nicht mehr hört.
Wenn man bedenkt, daß Anfang der 80er Jahre ein Cassettendeck bereits an der 20khz-Marke kratzte, ist es doch ein Witz, daß es ein Spulentonband mit 6,25mm breiten Band (Cassette=3,81mm) nichtmal in die Nähe schaffte. Das wärs doch. HiFi bereits ab 4,76cm/s und nicht erst ab 9,5. Die Höhen zischeln hier auch etwas bei 4,76. Es gibt jedoch einen Trick, der eventuell vielversprechend ist. Man nehme einen Rechner und verdopple die Geschwindigkeit eines Titels z.B mit Steinbergs WaveLab,

P1040237

.......nehme mit 9,5er Geschwindigkeit auf und spiele mit 4,76 ab. Kein Zischeln mehr aber etwas dumpfer als wenn man direkt mit 4,76cm/s aufnimmt. Wird vermutlich mit der dann halbierten maximalen Aufnahmefrequenz bei 9,5cm/s von 18khz auf 9khz zusammenhängen. Mal sehen, ob man das noch irgendwie optimieren kann. Ansonsten wird eben mit 9,5er aufgenommen.


DOSORDIE (Beitrag #3057) schrieb:

Die Autoreverse wird durch Schaltstreifen realisiert, die man an den Vorspann klebt, so kriegt man 6,5 Stunden Musik am Stück in Stereo, In Mono muss man aber die Spuren von Hand umschalten, sonst gingen bis zu 13 Stunden.


6,5 Stunden? Na klar. Du kannst ja sogar 26er Spulen stecken. Da geht noch viel mehr als bei 18ern.
Mit den Schaltstreifen wird bei dem N4515 am Ende das Band gestoppt. Das ist doch auch schon was. Einen schaltbaren Nullkontakt im Zählwerk besitzt das Philips auch noch.

P1040246P1040247P1040248P1040249P1040250

Ist zwar irgendwie der falsche Faden hier, aber ein Philips Spulentonband wird eh keinem großartig interessieren. deshalb hier die Bilder.


DOSORDIE (Beitrag #3057) schrieb:
Das Gegensprechen ist eigentlich immer vorhanden, nur wird es meistens erst auf den höheren Geschwindigkeiten deutlich wahrnehmbar.


Werde ich noch überprüfen. Trotzdem ist es unlogisch. Dann müßte ja ein Übersprechen bei Cassettenrecordern erst recht zu hören sein, auch wenn hier natürlich die Spuren pro Seite nebeneinander angeordnet sind! Die Abstände zwischen den Spuren betragen 0,75mm. Das ist mehr als bei Cassettenrecordern......und da hört man doch bei korrekt eingestellten Köpfen auch nichts durch. Eine mögliche Erklärung könnte sein, da sich das dickere Band höher magnetisieren läßt, ist vielleicht eher ein "Durchschlagen" möglich. Das wäre ein weiterer Vorteil des dünneren Bandes. Da hört man nichts. Ich werde es aber nochmal genauer überprüfen. Jetzt wird erstmal ein neues (NOS) 18µ Band "vollgemacht". Das Bandmaterial wurde vorher mehrmals beim Spulen mit sogenannten Tape-Cleanern......das sind spezielle mehrschichtige Trockenfließpads, die den Abrieb festhalten.....gereinigt. Nicht, daß man nach jedem Titel erstmal Köpfe, Rolle und Welle reinigen muß.

P1040243
P1040254


bierman (Beitrag #3060) schrieb:
Wie hoch ist eigentlich der typische Signal-Rauschabstand bei einfachen und "besseren" Geräten und Bändern? Bei üblichen Bändern wohl kaum mehr als 40dB, und im Hochton noch mal weniger.


Na jetzt haut's aber den Vogel raus!!! Der Signal-Rauschabstand bei Cassettenrecordern liegt ohne Dolby um die 60db! Also mehr, als eine heutzutage so gehypte Vinylplatte jemals in der Lage ist zu schaffen! Mit Dolby C oder Dolby S waren es weit über 70db fast 80db. Na Hut ab vor der guten alten MC sage ich da bloß.

Desweiteren ist es richtig, daß Cassetten vom Typ II (Chrom) oder gar Typ IV (Reineisen) besser waren (Frequenzgang) als Typ I (Eisenoxid).....die ja bei entsprechenden Geräten auch schon an der 20khz-Schallmauer kratzten. Vorallem auch der Abrieb war seinerzeit bei Chrom- oder Reineisen wesentlich geringer als bei Eisenoxid. Und trotzdem habe ich nach der Wende allen Unkenrufen zum Trotz beinahe ausschließlich C-120 Eisenoxid-Cassetten von TDK benutzt. Mit guten Cassettendecks (und die besaßen wir) konnte man Aufnahmen "zaubern", die sich praktisch nicht hörbar von der CD unterschieden!!! Ich habe die Cassettendecks immer so eingestellt (z.B. am BIAS-Regler), daß die Aufnahme geringfügig heller als das Original klang. Wie man hier von Höhenarmut bei Cassetten "fabulieren" kann ist mir ein Rätsel. Vermutlich hatten dann die Leute nicht die richtigen Cassettenrecorder und/oder keine Ahnung, wie man die Cassette anpaßt.
Selbst die Cassettenrecorder von AIWA, wie z.B. der CS-880 oder CS-770 (in unseren Besitz) .................

P1040251P1040253

....................machen bei 120er Eisenoxidcassetten leicht hellere Aufnahmen wie die Quelle. Die AIWAs kommen sogar problemlos mit C-180 Cassetten (haben wir) klar. Allerdings fehlen bei der Aufnahme im Gegensatz zur 120er etwas die Bässe. An C-180 ist seinerzeit sogar unser Alpine AL85 gescheitert.


DOSORDIE (Beitrag #3061) schrieb:
Genau wie dieses öde Eagles unplugged Album wo von den HiFi Schwaflern für den Kabelklang Test dann immer Hotel Carlofornia angehört werden muss.... i


Hotel California!!!! Soviel Zeit muß sein! Und ja. Auch dieses Hotel California von den Eagles kann auf einer Cassette umwerfend gut klingen. Warum denn auch nicht?

Ja, und was die Musik heutzutage angeht......ich kann nur sagen: Ein einziger Alptraum! Vorallem der deutsche Mist ist ja unerträglich. Da ist mir Frank Farian mit Rocky tausendmal lieber. Und auch so hat Frank Farian einige gute Projekte gehabt. Und Modern Talking? Höre ich auch heute noch mit Vorliebe......und ich gebe es zu.
Glücklicherweise gibt es aber Radiosender, die solchen Hauptstrom-Mist der 10er Jahre größtenteils aussparen. Oder man hört via Netz eben einen "Sender", wo z.B. den ganzen Tag über sogenannter Eurodance läuft.

Liebe Grüße
Mary
DOSORDIE
Inventar
#3066 erstellt: 21. Apr 2017, 06:57
Ja mary, aber genau das könnte es ja sein, wenn die Aufnahme heller klingt als das Original ist das Band evtl nicht optimal eingemessen und durch den Höhenboost wirkt es so, als wären die Höhen bis obenhin vorhanden.

Natürlich kann man probieren dünnere Bänder zu verwenden, aber in diversen Foren habe ich von Unfällen mit 26,5 cm Maschinen gelesen. Du vergisst da eine Sache: Deine Philips ist auf 18 cm Spulen optimiert, wahrscheinlich ist da auch der Bandzug darauf optimiert. Man kann die großen Maschinen zwar umstellen, aber ob das den selben Effekt hat weiß ich nicht.

Meine Maschine ist auf jeden Fall korrekt eingestellt und justiert und ich hatte das echt bei absolut allen Geräten mit dem Gegensprechen.

Ja das wird schlimmer wenn es schneller läuft, weil sich jedes Mal der Frequenzgang verdoppelt und das dann mehr durchschlägt. Bei 4,75 cm/sec ist das Problem am Geringsten.

Kann natürlich sein, dass Philips das Problem mit ihren Köpfen weitgehend eliminiert hat. Bei Akai, Teac und co. Bestand es bei 19 cm/sec jedenfalls bis zuletzt auch mit dbx.
Mary_1271
Inventar
#3067 erstellt: 21. Apr 2017, 17:22
Hallo Tobi


DOSORDIE (Beitrag #3066) schrieb:
Ja mary, aber genau das könnte es ja sein, wenn die Aufnahme heller klingt als das Original ist das Band evtl nicht optimal eingemessen und durch den Höhenboost wirkt es so, als wären die Höhen bis obenhin vorhanden.


Mein Mann meint, er hat an den entsprechenden BIAS-Einstellreglern (R22 und R122) laut Serviceunterlagen vom Vorgänger N4506 nach Gehör via Kopfhörer eingestellt. Allerdings hat er dabei mehrere Bänder verschiedener Stärke probiert. Ein AGFA PE46 (Doppelspielband) klang bei gleichen Einstellwerten der Regler absolut gleich der Quelle bei 9,5cm/s. Bei einem 35µ Band (Hersteller unbekannt, vermutlich BASF) war dumpfer. Er konnte da auch nichts mehr rausholen, indem er die Regler anders einstellt. Es scheint eine allgemeingültige Einstellung zu sein. Vermutlich gibt es noch weitere Regler oder Spulen, an denen man auf einen Bandtyp exakt einmessen könnte. Wir wissen es aber nicht. Es fehlen uns die Serviceunterlagen für genau dem N4515.

Wenn Dein Akai auf einen bestimmten Bandtyp eingemessen ist und Du damit absolut zufrieden bist, dann mußt Du ja auch nichts anderes probieren. Das Philips läßt zwar nur 18er Spulen zu.....aber wir haben sogar noch zwei ORWO Typ 131 (ehemals PS18) Bänder auf 10er Spulen. Und die laufen auch problemlos. Die Relation dürfte in etwa gleich 18 vs. 26,5er Spule sein.

Eine Korrektur zum N4515 muß ich noch loswerden. Laut originaler Bedienungsanleitung vom N4515 (in unseren Besitz) geht die 9,5er Geschwindigkeit vom Frequenzgang her laut DIN45500 sogar bis 19khz und nach NAB (noch nie gehört) sogar bis 20khz (bei19er bis 25khz DIN, 26khz NAB).....achso...ab 35Hz das Ganze.

Der Signal-Rauschabstand liegt bei 60db, was erstmal nicht so berauschend klingt. Aber das Philips besitzt einen Digitalen Noise Limiter (DNL), welcher bei Frequenzen ab 4000Hz und Signalpegeln kleiner als 38db sanft eingreift. Das Ergebnis ist verblüffend. Es steigert den Signal-Rauschabstand um über 10db. Ich frage mich, warum man dieses System nie bei Cassettenrecordern angewendet hat!? Es ist kein klassischer Compander a la Dolby B,C,S oder dbx. Es muß nicht bei der Aufnahme aktiv sein. Es könnte natürlich z.B. auch ein gewolltes sehr leises Meeresrauschen einer Aufnahme rausfiltern. Das muß man probieren.


DOSORDIE (Beitrag #3066) schrieb:

Meine Maschine ist auf jeden Fall korrekt eingestellt und justiert und ich hatte das echt bei absolut allen Geräten mit dem Gegensprechen.

Ja das wird schlimmer wenn es schneller läuft, weil sich jedes Mal der Frequenzgang verdoppelt und das dann mehr durchschlägt. Bei 4,75 cm/sec ist das Problem am Geringsten.

Kann natürlich sein, dass Philips das Problem mit ihren Köpfen weitgehend eliminiert hat. Bei Akai, Teac und co. Bestand es bei 19 cm/sec jedenfalls bis zuletzt auch mit dbx.


Mal gucken. Die erste Seite des 1080m langen 18µ Bandes ist noch nicht ganz bespielt. Sobald das der Fall ist (ich will da meinem Mann nicht "reinmehren") probiere ich das aus. Vielleicht zeigt sich ja "dieser Fehler" auch beim Philips. Und wenn nicht, mach ich diesen hier
Die "Philipse" waren meinen Recherchen nach völlig zu unrecht als Plastikbomber verschrien. Na klar ist das Gehäuse aus Plastik, aber das Innenleben ist nicht von schlechten Eltern.

Mal noch einen genialen Hinweis auf einen Youtube-Kanal eines gewissen TECHMOAN. Da bin ich gestern durch Zufall drauf gestoßen. Falls das noch nicht bekannt ist, hier mal ein Verweis zu einem AKAI CD-55D Cassettenrecorder mit Wendetapemechanismus aus dem Jahr 1972. Sowas muß man gesehen haben! Unglaublich, was es für Geräte gab. Der stellt sogar einen Plattenspieler von Panasonic aus dem Jahr 1984 vor, der aussieht wie ein CD-Player usw usw. Echt genial seine Filme.
Viel Spaß beim stöbern.

Liebe Grüße
Mary
DOSORDIE
Inventar
#3068 erstellt: Gestern, 16:48
Techmoan finde ich auch gut, den verfolge ich schon länger, also seine Videos, ich finde seine Art sehr sympathisch und das britische Englisch ist sehr angenehm und gut zu verstehen.

Hmm ich habe keine Ahnung, ob die Banddicke was damit zu tun hat, ich müsste auch mal ein dünneres Band auf der Akai probieren und im Gegenvergleich evtl auch auf der Grundig, allerdings kommt die laut technischen Daten bei 9,5 cm nur bis 12,5 kHz, wirklich hören tut man das aber nicht.

DNL steht für Dynamic Noise Limiter, nicht Digital. Das hat Philips bis Ende der 70er in vielen Cassettendecks und Recordern eingebaut, bei Blaupunkt gabs das in den Autoradios, heißt da glaub ich BNL oder BNS oder so und Sharp hatte in seinen Ghettoblastern SNRS (Sharp oder Super Noise Reduction System), das arbeitete auch so und alle 3 Varianten gab es auch zusätzlich zu Dolby. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass darunter immer der Klang leidet, wenn auch nicht stark.

Würde mich auf jeden Fall interessieren wie es sich bei der Philips mit dem Gegensprechen verhält, wie gesagt müsste man aber dafür Aufnahmen auf 19 cm machen, weil es auf 9,5 cm bei vielen neueren Geräten nicht mehr hörbar ist. Es reicht schon die leere Rückseite an einer Stelle wo die Vorderseite bespielt ist abzuspielen und einfach mal lauter zu drehen und zu gucken ob man da die Gegenspur rückwärts hört oder sich die Bässe durchdrücken. Das kann man ja einfach auf beiden Geschwindigkeiten testen.

Ich hatte übrigens kürzlich was über meinen Sharp GF 9000 gepostet, war aber im falschen Thread und ist gelöscht worden. Ich kann das ja mal hier rein kopieren um mal wieder zum Thema zu kommen.

LG Tobi
Mary_1271
Inventar
#3069 erstellt: Gestern, 21:36
Hallo Tobi


DOSORDIE (Beitrag #3068) schrieb:
.... und das britische Englisch ist sehr angenehm und gut zu verstehen.


Du hast's gut. Ich verstehe meistens "Bahnhof". Aber seine Filme sind absolut professionell und beeindruckend.

Und sonst? Wir haben heute den "Test" gemacht. Die erste Seite des NOS 18µ Bandes war mit 9,5er bespielt. Der Verstärker wurde vorsichtig bis zum Maximum aufgedreht........wenn jetzt noch was drauf gewesen wäre, wären uns die Boxen um die Ohren geflogen. Also bei voller Lautstärke war bei 9,5cm/s nichts zu hören. Man konnte jedoch sehr schön testen, wie der Dynamische (ich hatte mich verschrieben) Noise Limiter arbeitet. Da es bei der N4515 völlig problem- und gefahrlos ist die Geschwindigkeit zu wechseln, wurde auf 4,76 geschaltet. Wenn bei 9,5 nichts war, war bei 4,76 gleich garnichts.

Aber beim Wechsel auf 19,04cm/s war dann ein "Durchschlagen" zu hören. Ich war zwar vorgewarnt, hatte aber gehofft....... Es ist also zu hören......auch bei einem sehr dünnen Band. Dieser Punkt wäre also geklärt.

Nochmal etwas zum DNL. Bei Musik mit geringeren Dynamikumfang hat es scheinbar ohnehin keinen negativen Einfluß auf das Musikstück. Man würde es vielleicht bei Musikstücken mit gewollten "Rauschteppich" kleiner -38db negativ bemerken.....wenn beispielsweise ein leises Meeresrauschen kaschiert wird. Dann kann man es aber immernoch abschalten.
Daß es ja doch in frühen Recordern verbaut war....auch unter anderen Bezeichnungen, wußte ich indes (auch) nicht.

Na klar. Stelle das Gelöschte vom GF9000 hier ein. Ich werde dann auch mal ..... um zum eigentlichen Thema "Ghettoblaster" zurückzukommen, etwas Wissenswertes zu unseren AIWA CS-770 einstellen. Ist ohnehin längst fällig.

Liebe Grüße
Mary
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