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BIG Radio's/Ghettoblaster

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bierman
Inventar
#3262 erstellt: 23. Jul 2018, 11:04
Jeder hört anders und der Klangeindruck kann wirklich subjektiv besser sein, vor allem wenn man sich an ein Gerät (oder auch an den Raum in dem es immer läuft!) gewöhnt hat.

Es gab auch in den 80ern jede Menge schlechte Kisten und bestimmt auch etliche Geräte die während ihrer Lebensdauer durch Benutzung klanglich nicht besser wurden. Nicht viele davon existieren heute noch.

Eine ähnliche Diskussion hatte ich vor ein paar Jahren mal mit ein paar Röhrenradio-Fans auf dem Flohmarkt. Die größeren Modelle von Saba, Grundig und anderen Herstellern klingen auch ~65 Jahre nach Herstellung immer noch beeindruckend, trotzdem gab es auch damals schon jede Menge dumpf-dröhnend oder näselnd tönender Kästen, oder welche wo der Bass die Leichtpapier-Lautsprecher bereits bei Zimmerlautstärke überfordert hat.

Pauschalisieren bringt halt gar nix.

Ich lehne mich aber nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage dass die überwiegende Mehrheit der 90er Jahre Plastik-Eier mit wirklich schlechten UND kleinen Lautsprecher-Chassis ausgestattet worden ist. Vor allem die Modelle mit CD-Player waren oft katastrophal basslos (damit dieser nicht springt?). Jahrelang konnte man um 200 Mark (darunter gab es praktisch nichts mit CD-Tape-Radio) nur richtig schlechte Geräte kaufen, die eigentlich nur Mittelton und störendes Grundrauschen lieferten. Erst die mehr als doppelt so teuren Kisten von Marken wie Panasonic brachten überhaupt sowas wie Breitbandlautsprecher mit. Es fühlte sich zeitweise an wie ein Kartell, weil kein Hersteller in der Consumer-Preisklasse eine positive Ausnahme angeboten hat.

Ich habe von dieser Henkelware gefühlt Tausende von innen gesehen, es ist überall der selbe Schrott drin ^^

Ähnlich wie heute bei den Bluetooth-Lautsprechern, wo eigentlich jeder den ich bisher in der Hand hatte in irgendeiner Disziplin grandios versagt, scheint schon damals der Rotstift des Controlling die Produktentwickler daran gehindert zu haben ein gutes ausentwickeltes Gerät zu kreieren.

Also mein Fazit ist, Schrott gab es zu allen Zeiten.
DOSORDIE
Inventar
#3263 erstellt: 23. Jul 2018, 11:30
Deshalb ging es mir ja auch speziell um höherpreisige Geräte, ich habe auch in den Posts vorher aufgeführt, dass es damals ebenso Schrott gab und man eben zu jeder Zeit dazu bereit sein müsste Geld auszugeben.

Klar, Bluetooth Lautsprecher sind immer ein Kompromiss. Irgendwann haut der DSP so rein, dass sie komplett dynamiklos sind. Im Freien fällt das nicht so auf, wenn man feiern ist, aber wenn man dann eine gute Anlage daneben aufbaut ist das eben kein Ersatz dafür.

Ja für 1955 und älter klingen diese alten Radios tatsächlich hervorragend, ich habe ein Saba Freiburg 3DS und hatte ein Saba Freiburg 14. es sind aber eben trotzdem sehr brummig abgestimmte Geräte, die eben auf die Musik von damals abgestimmt waren. Alter Jazz mit volle Kanne Bass drin oder so Schlager klingen damit super, neue Musik besteht, wenn man die Bässe nicht stark zurück nimmt aber nur noch aus überschlagenden Membranen. Von Neutralität kann da jedenfalls keine Rede sein. Und besser klingt vor allem der durch das offene Gehäuse und weiche Holz sehr matschige Bassbereich definitiv nicht, da muss man echt kaputte Ohren haben.
bierman
Inventar
#3264 erstellt: 23. Jul 2018, 12:29

DOSORDIE (Beitrag #3263) schrieb:
Alter Jazz mit volle Kanne Bass drin oder so Schlager klingen damit super, neue Musik besteht, wenn man die Bässe nicht stark zurück nimmt aber nur noch aus überschlagenden Membranen. Von Neutralität kann da jedenfalls keine Rede sein. Und besser klingt vor allem der durch das offene Gehäuse und weiche Holz sehr matschige Bassbereich definitiv nicht, da muss man echt kaputte Ohren haben.


Das ist genau die Verallgemeinerung von der ich sprach
Weiches Holz? Nö...

Dynamischen Bass hat das Saba was hier ab und zu angeschmissen wird schon zu bieten. Ich müsste jetzt nachsehen was das genau für ein Gerät ist, hat halt zwei Greencone Breitbänder vorne und je einen Hochtöner seitlich, dennoch mono.

Für das 50Hz-Dröhnen von Songs wie "Turn Down For What" sind die Teile nicht geschaffen, Reggae kommt mit seinen Basslines aber immer wieder toll darauf.

Ansonsten stehen im Umfeld noch ein Siemens (irgendeine "Schatulle"), ein AEG, ein Graetz und ne Kuba-Truhe mit (nord)Mende-Chassis und Philips-Plattenfräse, bei mir oxidiert noch ein größeres Saba (noch mit allerlei Mängeln) rum. Sind alle Geräte deren Sound man den ganzen Tag erträgt.

Um mal wieder zum Thema zu kommen:
Klanglich vergleichbar gute tragbare Geräte aus den 90er Jahren kann man wirklich lange suchen.
Panasonic "Cobra"-Serie - trotz relativ kleiner Lautsprecher ganz anständiger Bass aber verfärbter "Plastik-Sound"
JVC ka/Boom/blaster-Serie, trotz viel Potential bis auf den Bass eine ziemliche Fehlkonstruktion
Sony? gab mal so ein Teil mit MiniDisc was mich damals beeindruckt hat
Philips?

Ich hatte Ende der 90er eh kein Geld übrig, für unter 500 Mark gab es aber auch nichts was mir taugte. Vergleichsreferenz war ein Interfunk-Gerät, weitgehend baugleich dem Toshiba RT-120 - quasi Stereo-Radio-Kassette der Einsteigerklasse aus dem Jahr 1983. Klang und Lautstärke waren über dem Niveau der meisten 300 Mark CD-Eier. Aber halt kein CD. Dafür hielten die Batterien dreimal so lang...
DOSORDIE
Inventar
#3265 erstellt: 24. Jul 2018, 09:23
Doch, weiches Holz... die Materialen bei so alten Radios sind immer recht weich, man kann das Holz und auch die Schallwand mit der Hand leicht durchbiegen, die Konstruktion hat keine Steifheit wie moderne Boxen und das Chassis schwingt bei bestimmten Frequenzen auch gerne mal mit.

Es gibt kein Röhrenradio, das neutral abgestimmt ist und wegen der meist stufenweisen Loudness, gibt es auch keine Möglichkeit diese zu umgehen, auch die Sprache Taste senkt zwar den Bassbereich, aber neutral ist das dann sicherlich auch nicht.

Man hört also immer mit derbem Badewannensound und wenn ich leise einmal mein ideales Klangbild gefunden habe klingt schon Alles ein paar Lautstärkestufen weiter wieder anders. Keines dieser Radios ist in der Lage einen sauberen Tiefbass oder eine ordentliche Kick darzustellen, bei komplexeren Sachen mit schnellen Wechseln oder Subbassanteilen merkt man das einfach immer. Die Treiber sind dann zu langsam, was wahrscheinlich auch den schwachen Endstufen geschuldet ist. Man muss da einfach die Kompromisse sehen (hoher Wirkungsgrad und wenig Klirr geht eben nicht). Ich habe nicht gesagt, dass das nicht trotzdem gut klingen kann. Ich höre gerne mit meinem Saba Freiburg, zumal man manchmal gar nicht merkt, dass das Mono ist, aber für moderne Beats ist das einfach Alles nicht gemacht und das kann man pauschal eigentlich für alle offenen Konstruktionen aus der Zeit sagen.

LG Tobi
DB
Inventar
#3266 erstellt: 24. Jul 2018, 10:55

DOSORDIE (Beitrag #3265) schrieb:
Doch, weiches Holz... die Materialen bei so alten Radios sind immer recht weich, man kann das Holz und auch die Schallwand mit der Hand leicht durchbiegen, die Konstruktion hat keine Steifheit wie moderne Boxen und das Chassis schwingt bei bestimmten Frequenzen auch gerne mal mit.

Weich? Garantiert nicht. Ich habe kein einziges Röhrenradio, was sich derart verformen läßt. Aber möglicherweise war der Sparzwang in der DDR nicht so ausgeprägt ...


DOSORDIE (Beitrag #3265) schrieb:

Man hört also immer mit derbem Badewannensound und wenn ich leise einmal mein ideales Klangbild gefunden habe klingt schon Alles ein paar Lautstärkestufen weiter wieder anders. Keines dieser Radios ist in der Lage einen sauberen Tiefbass oder eine ordentliche Kick darzustellen, bei komplexeren Sachen mit schnellen Wechseln oder Subbassanteilen merkt man das einfach immer. Die Treiber sind dann zu langsam, was wahrscheinlich auch den schwachen Endstufen geschuldet ist.

Naja. Das was heutzutage aus vielen Baßboxen kommt, ist noch viel weniger schön, auch von den Verzerrungen her. Aber hey, der Mensch gewöhnt sich an fast alles und angeblich sind im Baß bis 30% Klirr nicht hörbar.
Da habe ich doch lieber Musik aus so einem alten Radio (das läuft auch gerade, die Tasten Baß, Orchester, 3D sind gedrückt).


MfG
DB
Mary_1271
Inventar
#3267 erstellt: 24. Jul 2018, 15:12
Hallo


bierman (Beitrag #3262) schrieb:
Es gab auch in den 80ern jede Menge schlechte Kisten ..............


Das wird "der Punkt" sein.
Wenn man "subsidiär" noch kein gutes 80er Jahre-Gerät gehört hat, kann man nicht mitreden. Und der überwiegende Teil der 70er und 80er Jahre Radio-Recorder war eigentlich nichts.....oder kaum etwas wert. Man kann eben nicht immer und überall ein Telefunken Studio 1M oder ein AIWA CS-880 usw. als Maßstab ranziehen.
Und die Kistchen, die von "subsidiär" verwiesenen wurden, sind eben einfach nur die Reinkarnation des schlechten 80er Schrottes.

@Tobi

Zonal geht klar.

Liebe Grüße
Mary
DOSORDIE
Inventar
#3268 erstellt: 24. Jul 2018, 15:39
Naja, man muss halt auch sagen, dass es jede Menge höherpreisige Kandidaten gibt, die zwar hervorragend verarbeitet sind, aber miserabel klingen - die frühen Sharps z.B., da sind gute Komponenten drin, aber wenn man die hört, dann denkt man erst Mal, dass das eigentlich nicht wahr sein kann, wenn man schon bessere Kisten gehört hat. Auch von Sony die ersten FHs, die Komponenten an sich super, Alles total massiv verbaut und kleine Sperrholzboxen dabei, wo man eigentlich - vor Allem mit ich glaube 2x25 W RMS schon erwarten würde, dass die ein bisschen Dampf machen, aber dann kommt halt untenrum gar nix und es hört sich eher an, wie ein billiges Plastikradio.

Aber auch heute ist das nach wie vor so, es gibt viele hochwertige BT Lautsprecher die mies klingen oder eben nicht so gut, wie Andere. Das neue Lineup von LG wirkt auf mich z.B. recht hochwertig und fühlt sich auch ganz gut an, aber der Sound ist verglichen mit anderen Herstellern ganz schön schlecht bezogen auf den Preis.

Ein gutes Beispiel ist da auch UE, die Lautsprecher sind hervorragend verarbeitet und ich finde sie optisch sogar mit am Schönsten, aber sie klingen alle wie aus der Dose. Gekauft werden die nur wegen ihrem Namen. Für sowas Gibts aber ziemlich viele Beispiele und wenn man in 20 Jahren noch mal über die Speaker von jetzt schaut, werden auch nur wenige übrig bleiben, die es dann schaffen eben Klassiker zu sein, weil sie nach wie vor gut sind.

So ist es mit den Ghettoblastern eben auch, viele sind ja heute nur Kult, weil sie besondere Features haben wie der VZ 2500 mit dem Plattenspieler oder eben der DiscoLite weil er so schön leuchtet, klingen tut er aber einfach nur müllig.

Allerdings gibts auch Geräte, die total unterschätzt sind. Ich habe jahrelang die Finger vom Sharp GF 9000 gelassen, weil mir immer gesagt wurde, das sei ein Blender und da käme nix raus, nun weiß ich aber, dass es kaum ein anderes Gerät gibt, dass mit so einer offenen Konstruktion so abgrundtiefe Bässe erzeugen kann, natürlich geht da draussen Einiges verloren, aber das ist bei einem Großteil dieser Geräte so, eigentlich schaffen das auch nur die Geschlossenen Systeme, aus der Ära, obwohl ich immer wieder erstaunt bin, was aus diesen Dipol Dingern vor Allem im Freien so raus kommt!

LG Tobi
bierman
Inventar
#3269 erstellt: 25. Jul 2018, 09:55
Die Sony FH sind solange gut wie die Schaumstoffsicken mitmachen. Sind die durch, klingt es wie beschrieben.

Den Sharp GF-9000 hab ich seinerzeit wieder verkauft, weil mir der Crown CSC-980 besser gefiel. Beide bringen mit 20cm Lautsprechern und ner ziemlich kleinen Endstufe ordentlich lauten tiefen Bass, auch freistehend draußen.

Bzgl. UE muss ich zustimmen, hab das Gefühl die sind absichtlich schlecht gesoundet. Ähnlich wie bei JBL gefallen mir die kleineren Modelle besser als die großen, irgendwie scheint sich das Konzept mit den kräftig angetriebenen Mini-Lautsprechern samt Passivmembranen in der Halbliterdose nicht gut groß skalieren zu lassen.
DOSORDIE
Inventar
#3270 erstellt: 25. Jul 2018, 11:32
Ja, die Crowns klingen angenehm, meine aber dass der Crown mehr Punch hat, aber nicht die Lautstärke des Sharp erreicht. Der Crown sollte auch günstiger gewesen sein und nicht ganz so gute Komponenten wie der Sharp gehabt haben. Begeistern tun mich bei den Sharps nach wie vor die hervorragenden Cassettenlaufwerke und auch der Tuner.

Zwischen den UEs und den JBLs sehe ich einen entscheidenden Unterschied:

JBL klingt grundsätzlich sauber (also ich meine da ist Nichts was irgendwie blechern oder plastikmässig klingt im Sound), man hat schon das Gefühl, dass da eine HiFi Box steht, die vielleicht etwas zu brachial gesoundet ist, den Frequenzgang kann man aber mit einem Equalizer ausgleichen, sodass auch ein Xtreme ziemlich neutral spielen würde. Der Xtreme 2 soll übrigens tatsächlich neutral abgestimmt sein, vielleicht wäre der was für dich. Im Freien verliert sich das Etwas, da macht der Xtreme eigentlich immer eine sehr gute Figur, dafür klingt er indoor halt viel zu fett und dröhnt dann oberhalb 100 Hz auch gerne ein Bisschen, das kann schön nerven. Gerade fürs Feiern ist das aber so schon ganz gut abgestimmt, finde ich. Was mich allerdings total enttäuscht ist die Boombox.

UE hat aus irgendeinem Grund - zumindest bei Allem was ich bisher von denen gehört habe - sowas dosenartiges, es klingt immer nach Plastik, Höhen zischeln leicht und Alles ist so verfärbt, meiner Ansicht nach ist das kein DSP Problem, selbst wenn man den Lautsprecher komplett neutral abstimmen würde, würde er immernoch dosig klingen, das ist wohl irgendwie konstruktionsbedingt, hat für mich jedenfalls nix mit dem Frequenzgang an sich zu tun. Schade - denn ich finde die eigentlich wunderschön und sie fühlen sich sehr edel an. Aber vielleicht bekommen die das ja irgendwann in den Griff.

Grundsätzlich finde ich JBL sollte in die App mehrere Equalizer Presets oder einfach einen frei einstellbaren 10 Band EQ einbauen, dann könnte man kleine Schwächen ausgleichen, was mich aber nach wie vor bei JBL hält ist die Akkulaufzeit in Verbindung mit der Lautstärke. Nachdem ich beide Xtremes noch mal ausgetauscht habe und wir gestern über 4 Stunden unterwegs waren und in beachtlichen Lautstärken gehört haben (teilweise voll aufgedreht aber immer oberhalb Der Hälfte) zeigen beide Xtremes immernoch 5 LEDs an, das ist schon beachtlich. Was Anderes ist schon deutlich teurer, wenn es gleichzeitig so laut sein und so lange halten soll.

Was halt echt schade ist, ist dass die Akkuleistung bei meinen alten Xtremes nach 2 Jahren ziemlich zeitgleich rapide nachgelassen hat, ich würde sagen fast um die Hälfte.

Man bekommt bei JBL zwar jedes Teil einzeln als Ersatzteil, aber Alles ist so teuer, dass es nicht lohnt, schon allein der originale Akku kostet 60 Euro ohne Einbau. Die Dinger sind eigentlich recht servicefreundlich, Ersatzakkus in gleicher Qualität gibt es im Netz für 30 Euro, die haben nur ein entscheidendes Manko: Der Originalakku ist mit einem Schaumgummi ummantelt, das so verklebt ist, dass man es nicht abbekommt, das Schaumgummi ist aber nötig um das Loch für die Kabelöffnung abzudichten. Mit dem nicht originalen Ersatzakku furzt das Gerät dann so vor sich hin. Zwar kriegt man das Loch mit Acryl zu, aber eben nicht ohne das Gerät in anderer Form einzusauen. Wenn man die Ummantelung selbst irgendwie nachbauen will braucht man schon echt Geschick, denn wenn der Akku dadurch zu dick wird geht das Akkufach nicht mehr zu. So einfach wie in den Tutorials bei YouTube ist das nämlich Alles gar nicht, wenn man nicht will, dass die Box danach total schrottig klingt.

Also kommt man letztendlich genau so teuer oder günstig weg, wenn man sich einfach 2 Neue im Ausverkauf besorgt, seine alten für 100 Euro bei Kleinanzeigen verkloppt und hat zusätzlich noch mal 2 unberührte Lautsprecher und 2 Jahre Garantie. Der Plan ging bei mir zumindest auf.

Das nächste Mal werden es dann vielleicht tatsächlich die Minirigs. Ob ich dann - in etwa 2 Jahren - noch mal die Akkus tausche oder Geld in die JBLs investiere, weiß ich nämlich nicht, aber vielleicht sind bis dahin ja die Xtreme 2 im Ausverkauf oder es gibt was ganz Neues!

LG Tobi
Franz'l
Ist häufiger hier
#3271 erstellt: 08. Sep 2018, 15:14
Seit gestern darf ich diese beiden mein Eigen nennen, nicht das beste ich weiß, aber trotzdem ok für mich. Zumindestens der große Intersound. Dem kleineren Kasuga entlocke ich nur was vom Tape und MW, FM nimmt er trotz umschalten nicht, der Regler ist wohl hin.

Über den Kasuga finde ich nicht viel, kein Bild oder Info im WWW, die ich finde haben als Bezeichnung immer KC davor, der hier nur DT ……….. sonst kommen die aus Japan oder Taiwan, dieser aus Venezuela. Aber nicht mal dem Hahn ist was zu entlocken.

Evtl. weiß einer von Euch mehr ? Sieht trotz Doppeltape noch wertig aus, LSP-Gitter noch schön Retro ohne Blech - wie in den schönen alten 80iger Jahren ………..


P1230374

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P1230377


[Beitrag von Franz'l am 08. Sep 2018, 15:21 bearbeitet]
Django8
Inventar
#3272 erstellt: 10. Sep 2018, 07:44
Witzig: Intersound war die Eigenmarke der immer noch existierenden Schweizer UE-Handelskette "Interdiscount". I.d.R. wurden unter diesem Label aber nur ziemlich billige Sachen vertrieben... da ist dieser "Ghettoblaster" somit eine löbliche Ausnahme
DOSORDIE
Inventar
#3273 erstellt: 10. Sep 2018, 11:35
Nein, ist er leider nicht. Den gibts auch als Unisef oder Crown und noch mit anderen Labels.

Das Teil ist ein Blender. Klingt scheisse, hat einen schlechten Tuner, die LED Kette ist Mono und zeigt in beide Richtungen das selbe an, beide Cassettenlaufwerke sind unterste Schublade. Zumindest mit jeweils einem eigenen Motor, aber chinesisches Standardlaufwerk unten mit Permanentmagneten als Löschkopf. Ist wohl optisch eine Kopie vom Lasonic 931 oder Sharp GF 9000. Hübsch aussehen tut er ja - Vom Weiten zumindest, aus der Nähe sieht man, wie billig er ist.

Was aus hochwertigen Kisten dieser Größe raus kommt, ist gegen diesen Intersound schon High End, sowohl Lautstärke, als auch soundtechnisch.

LG Tobi
Django8
Inventar
#3274 erstellt: 10. Sep 2018, 11:39
Okay dann eben nicht. Aber "cool" finde ich das Teil trotzdem irgendwie

beide Cassettenlaufwerke

Habe mich grad gefragt "welche beide?" und dann erst die Konstruktion erkannt. Also so was hab ich ja noch nie gesehen
Django8
Inventar
#3275 erstellt: 10. Sep 2018, 11:53
Den hier hatte ich glaub hier noch nie gezeigt: SENCOR S-4540

SENCOR S-4540

SENCOR S-4540

SENCOR S-4540

Hatte ich vor Jahren mal aufm Sperrmüll gefunden. Leider läuft das Tepe etwas zu langsam. Aber ansonsten: Guter Empfang, guter Klang, gutes Aussehene und viele Funktionen
Mr._Universum
Stammgast
#3276 erstellt: 11. Sep 2018, 09:38
Erinnert doch sehr an den vieldiskutierten UNIVERSUM Super Sound 16000.

Die Bedienelemente sind zwar abgewandelt, sitzen jedoch an gleicher Stelle.
rupi99
Ist häufiger hier
#3277 erstellt: 04. Okt 2018, 11:14
Vorgestern angekommen - Sanyo M7880L. Hatte ich letzte Woche aus der großen Bucht gefischt. Für 79,- Sofortkauf plus Versand musste ich einfach zuschlagen. Wenn ich mir anschaue, was da aus Osteuropa für Phantasiepreise aufgerufen werden…

Sanyo M7880

Sieht aus wie neu und funktioniert tadellos. Ein weiterer Baustein für meine Mini-BB-Sammlung.
Franz'l
Ist häufiger hier
#3278 erstellt: 09. Okt 2018, 20:05
Der Sencor erinnert mich von den Schaltern, Beschriftung und die Rillen oben fast an Panasonic …………………………..



Und ja, Klanglich ist der INTERSOUND eine Niete, sieht nur cool aus. Trotzdem sind die sehr gefragt und rufen auch defekt "bekloppte" Preise auf, Bucht wie KA.


[Beitrag von Franz'l am 09. Okt 2018, 20:09 bearbeitet]
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