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Wangine-Liebhaber-Thread

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dcmaster
Inventar
#1 erstellt: 05. Mrz 2016, 12:26
Hallo liebe Wangine Freunde,

schon lange habe ich nach einem Forum gesucht, in dem sich alles um die Marke Wangine, aber besonders um die mittlerweile doch schon etwas betagten Klassiker handelt. Etwas direkt passendes habe ich hier im HF nicht gefunden. Also habe ich mich nun dazu durchgerungen, hier im Klassiker Bereich auch einen Wangine Liebhaber Thread zu eröffnen.

Ich selbst habe inzwischen fest gestellt, dass sich diese Marke gerade bei den Klassikern immer größerer Beliebtheit erfreut. Da ich selbst schon seit elendig vielen Jahren diese Marke kenne und auch viele Geräte davon auch heute noch sehr schätze, denke ich sollte man mal versuchen, die Kenner und auch Liebhaber dieser Marke hier zusammen zu bringen.

Ich brauche das ja nicht noch ein weiteres mal erwähnen, dass dieses Forum sehr gut dazu geeignet ist, ein gutes Maß an geballtem Fachwissen hier dazu zu nutzen, wenn der Eine oder Andere mit seinen alten Wangine Geräten mal Hilfe braucht aber auch geben kann, oder eben auch einfach nur mal einen Erfahrungsaustausch mit den Wangines zu ermöglichen. Ich denke da auch an wertvolle Reparaturtipps von denen, die damit schon Erfahrungen gemacht haben und diese auch hier weiter geben.

Da es inzwischen auch schon immer mehr angekommen ist, dass gewisse Modelle immer wertvoller geworden sind, so dass man allmählich schon von den kleinen Geheimtipps reden kann. Ich selbst habe nun auch zumindest bei (bisher) einem Modell, dem WFA 220 ganz offensichtlich einige verschiedene Revisionen gibt, die man durchaus auch mal zur Diskussion stellen kann.

Ich würde mich schon sehr freuen, wenn wir hier die geballte Fachkompetenz in Sachen Wangine zusammen bringen könnten. Vielleicht kann man auch die Admins dazu bewegen, die wenigen verstreuten Wangine Beiträge und Threads hier zusammen zu ziehen, so dass man alles rund um die Wangines an einem Platz finden kann, was die Suche sicher beschleunigt. Wäre schon schön.

Also liebe Wangine Liebhaber. Meldet Euch und bringt die Marke hier mit einem lebhaften Forum mal so richtig zum Rocken.

Klausi
Compu-Doc
Inventar
#2 erstellt: 05. Mrz 2016, 18:16
Hallo Klaus ,

Renkforce und Ampex waren wohl-auch-Zulieferer/Mitstreiter von Wangine, da selbige öfters im Zusammenhang mit dieser-koreanischen(?)-Firma auftauchen.

Ich habe hier irgenwo auch noch (so)einen Tuner herumstehen und sehe hier & da auch Geräte auf Flohmärkten.

Richtig warmwerden konnte ich jedoch mit diesem Gerätenamen nicht; kling schon billig....Asien....Kopie/Pioneer, oder?


[Beitrag von Compu-Doc am 05. Mrz 2016, 18:22 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#3 erstellt: 05. Mrz 2016, 21:59
Hi Doc,
ja, diese "Vorverurteilung" mit zugehörigem Naserümpfen hatte ich früher auch. Das galt aber nur so lange, bis ich die Marke mal näher kennen lernen konnte. Ok, manchmal bekommt man echt den Eindruck der "Billigheimer", aber je nach Modell und Gerätetyp kann man da auch mal auf Boliden im "Plastikkleid" stoßen. Naja, nicht wirklich Plastik.

Zumindest beim direkten Namen Wangine ist es mir immer wieder aufgefallen, dass die Verarbeitung auch halbwegs aufwendig daher kam. Ganz besonders kann und muss ich das bei vielen Vollverstärkern, Vor- und Endstufen hervorheben. Versuche doch mal für vergleichbaren Finanzeinsatz von der fast beliebigen Konkurrenz etwas Günstigeres zu finden.

Ein Beispiel. Die WFA-220 Endstufe. Die ist in reinem Doppelmonoaufbau hergestellt und liefert nach Papier 2 x 250 / 350 W an 8 / 4 Ohm. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die tatsächlichen Leistungen ermittelt bzw. gemessen. Danach kamen 2 x 350 / 480 W an 8 / 4 Ohm. Wohl gemerkt, beides sind dauerhafte Sinusleistungen. Und das gibts gebraucht (weil nbicht mehr neu produziert) für derzeit um die 350,- Euro. Das versuche mal irgendwo anders für den selben Preis zu bekommen. Die reinen Daten Papier / eigene Messung erinnern schon arg an Edelmarken wie Accuphase und zumindest bei diesem Modell auch ein wenig die Optik.

Das hat aus meiner Sicht schon Geheimtip Charakter und die in den lestzten Jahren steigenden Preise für die Gebrauchten deuten immer mehr auf eine Kapitalanlage. Genau solche Erkenntnisse haben mich dazu bewogen, dem Ganzen hier mal eine etwas besondere Stellung zu verleihen. Von Billigheimern haben die Wangines schon lange nichts mehr.

Genau deshalb versuche ich auf diesem Wege eine Art Hilfsstruktur mit Service für die allgemein immer noch verkannte Marke zu schaffen. Mal sehen, ob das so klappt. Ich kenne persönlich schon einige Leute, die Wangines besitzen und / oder betreiben. Da ist man schon froh, wenn man sich gegenseitig helfen kann. Der Service bei Conrad ist für diese alten Geräte offenbar eingestellt worden. Frei nach dem Motto, der "Alte" ist kaputt? Macht nichts, hier haben wir was schön Neues. Die Umwelt bedankt für die immer weiter wachsenden Müllberge.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Mrz 2016, 15:57
Sodele,
jetzt hänge ich mich auch mal hier im Forum an. Oft und viel gelesen verpflichtet zur Verfassung eigener Beiträge.

Kurti dankt Klausi für die Eröffnung eines, meiner Ansicht nach, sehr interessanten Traits über die guten, alten, robusten, leistungsstarken und teils audiophil behafteten Boliden.

Meine Meinungen resultieren aus eigenen Erfahrungen, versuchen in zu vertretenden Preisen für die in Gehäuse gepackte Elektronik.

Von einem Bekannten bekam ich eine WANGINE WFA-220 für diverse EDV und Elektonik technische Hilfen geschenkt.

Diese Ersetzte dann auch gleich nach äußerer und innerer Reinigung meine damals vorhandene Endstufe des Yamaha RX-797.

Die Wangine spielte tatsächlich wesentlich druckvoller und dynamischer was sicher an der extrem hohen RMS-Leistung des, für den Heim HiFi, Verstärkers eher ungewöhnlich ist.

In allen bereichen der Musik ist die Stereokanaltrennung absolut top, meine aktuellen Lautsprecher Canton GLE 496 können die Wangine natürlich nicht in Bedrängnis bringen.

Ein Blick in das Innere beeindruckt sehr. Angefangen von den zwei Transformatoren über zwei vernünftige Brückengleichrichter und 4x 15000uF Kondensatoren stellen genügend „Saft“ für die Versorgung des Verstärkers zur Verfügung.

Die 8 an der massiven Kühlrippe aufgereihten Verstärkertransistoren, TDA, lassen einen Verstehen wie es zu der kraftvolle Basis des Audiosignals, gerade bei leiser gehörter Musik, kommt.

Die Leistung und Qualität der Wangine veranlasste mich, dem Teil etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
So machte ich die Tage eine Teilrevision des Boliden.

-Die zu Kontaktproblemen neigenden Lautsprecheranschlüsse und Chincheingänge wurde durch qualitativ hochwertigere, vergoldete ersetzt.

-Alle Relais gereinigt, gewaschen und gespült.

-Die 4 Trafoelkos habe ich durch größere, 22000uF 80V Elkos ersetzt.

-4 Elksos der Stabilisierung vor den Verstärkertransistoren getauscht.

-2 Elkos der Frontplatine getauscht.

-Alle Potis und Schalter gereinigt.

In Planung ist, die Neulackierung des Gehäusedeckels, der Tausch des Displayglases von Kunststoff auf Echtglas, die Aufbereitung der massiven Alufront da mich hier zwei oder drei, eher kleinere Kratzer doch etwas stören. Bin da doch etwas pingelig…..

Bestielt wird die Wangine von:

-Vorverstärker NAD C162

-Tuner NAD C422

-Yamaha DVD-S1800, kombinierter CD-DVD Player

-Technics SL1300 mit SL20a Shibataschliff

-Kathrein UFS 910 Internetradio

-Behringer DSP2496 mit sehr geringer parametrischer Anpassung,
alle anderen Funktionen werden durchgeschleift. Bitte keine Negativäußerungen da mir gerade der Mittenbereich immer zu vordergründig erscheint was an einem Hörschaden bei mir liegt. Ein Vorverstärker mit Mittenregelung wäre für mich schon eine Lösung, diese sind aber so gut wie nicht zu bekommen.... zumindest wie ich diesen gerne hätte....

Soweit mal von mir. Werde die Tage sicher noch Bilder der Wangine einstellen damit man auch mal einen optischen Eindruck bekommt. Wir leben ja im Zeitalter von Multimedia ;-)

Es grüßt aus dem Südwesten Deutschlands

Kurt.
Compu-Doc
Inventar
#5 erstellt: 06. Mrz 2016, 16:33
feiner post! Ich werde auch Bilder meines Tuners einbringen, sobald selbiger aus seinem Versteck auftaucht!
.........allen noch einen highfeinen Restsonntag.
Ralf_Hoffmann
Inventar
#6 erstellt: 06. Mrz 2016, 16:39
Wangine und Rnkforce Geräte tauchen ja immer mal wieder günstig auf. Sicherlich machen diese Taiwaner ihre Sache auch nicht besser/schlechter als bekanntere Marken. Afaik gibt es aber wohl nicht mehr als Verstärker, Tuner und Equalizer von denen, oder gab es auch Quellgeräte und Lautsprecher?

Letztlich haben sie aber doch das Image von Katalogware, wohl weil Conrad aka Völkner die Teile verscherbelt hatten/haben. Sie sind weder Schrott noch ein Geheimtipp oder gar unterschätzte Geräte. Armin hat das mal anschaulich beschrieben: http://www.good-old-hifi.de/wangine_wla-8200/

Bis auf den WA-7800A : http://bilder.hifi-f...verstarker_59670.jpg der überdeutlich bei Kenwood geklaut hat prickelt mich da nix................................................obwohl; aus Neugierde kann man sich ja mal eine Endstufe besorgen
Compu-Doc
Inventar
#7 erstellt: 06. Mrz 2016, 16:45
.............n Thuuner iss doch n Quellgerät. und ein Kass.-Deck gab´s auch.


[Beitrag von Compu-Doc am 06. Mrz 2016, 16:52 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 06. Mrz 2016, 18:00
Dank an Compu Doc für das Lob, ich bin übrigens auch, unter anderem, ein Compu Doc.... *lach*

Ohje Ralf, du trägst ja den gleichen Nachnamen wie ich.... wenn wir wohl auch nicht die gleiche Ansicht bzgl. Wangine vertreten.
Aber dafür ist ein Forum ja da.
Gut, ich muss zugeben, ich könnte mich für manche Wangines auch nicht begeistern aber die WFA-220 ist schon ein Ding was sich nicht verstecken muss.

Zu meinem Traid.
Ich habe da wohl etwas von TDA oder TDK geschrieben und meinte eigentlich die 2SDXXXX. Wie ich dazu kam, ist mir im Moment nicht klar, da hatte ich wohl noch andere Sachen im Kopf.

Ralf, das ist eben einer der Punkte wie in deinem verlinkten Bericht geschrieben wird.
Wie man so etwas für so einen Preis entwickeln und bauen konnte......

Die Erklärung liegt nahe. Man kann das natürlich noch etwas schöner intern gestalten, extern sind manche Wangines echt ne Wucht und massiv gestaltet.
Lässt man das ganze dann noch unter Vertrag eines renomierten, oder wollen wir besser sagen eines gehypten Hersteller vertreiben mit dem Entsprechenden Herstellerschriftzug, so schlägt man auf die Herstellerselbstkosten einfach 2, 3, 4 oder mehr Hundertprozente drauf, so kauft man sich dann ein HiEnd-Gerät was viel gekostet hat und welches deshalb ja besser klingt... ;-)

Ich habe nie ein Gerät nur nach dem Äußeren beurteilt, der Deckel war das Erste was immer runter musste was meist vor dem Kauf ja nicht möglich ist aber man findet ja genug Bilder im Net.... Gates sei Dank!

Bzgl. Thaiwan ist natürlich zu erwähnen, dass man heute kein Gerät mehr ohne China und Co bekommt. Die passiven und aktiven Bauteile sowieso und die wenigsten haben eine Vorstellung wo die kompletten Platinen bestückt werden, auch für sogenannte "Edelmarken" aus dem hochgelobten Königreich.

Viel, viel Voodoo überkommt manchen wenn der "richtige" Name auf dem Gerät steht und dann siegt die Utopie...
Ralf_Hoffmann
Inventar
#9 erstellt: 06. Mrz 2016, 19:13

kh-office (Beitrag #8) schrieb:


Ralf, das ist eben einer der Punkte wie in deinem verlinkten Bericht geschrieben wird.
Wie man so etwas für so einen Preis entwickeln und bauen konnte......




Indem man z.B. als Großkunde den billigsten Anbieter unter Druck setzt, auf Vertriebs- und Fachhandelsspannen ( es sei denn, man bezeichnet Conrad als Hifi-Händler) verzichten kann, kein/kaum Marketing betreibt, usw, usw.
Das ist einfach nur Kalkulation.
Dafür hat man diese Geräte auch nie im Fachhandel oder in der Presse gesehen. Erinnert mich an ehemalige Katalogware von Universum, Palladium etc.

Das macht die Geräte, wie gesagt, nicht besser oder schlechter als die der Mitbewerber. Und für denjenigen, den das Design nicht abschreckt, ist doch alles gut.
Mir fehlt da aber der "Kettengedanke". Welchen optisch passenden Vorverstärker und CD Player (Ok und Tuner ), geschweige den Plattenspieler, gäbe es denn für die WFA-220? .............(.Die mit dem Frequenzgang bis 200 Kilohertz )

Da bieten die Markenhersteller dann doch etwas mehr, auch wenn sie letztlich etwas teurer sind.


Compu-Doc (Beitrag #7) schrieb:
.............n Thuuner iss doch n Quellgerät. und ein Kass.-Deck gab´s auch.


Weia
dcmaster
Inventar
#10 erstellt: 06. Mrz 2016, 19:52
Also da muss man nicht lange suchen. Der WTA 220 ist zwar von der reinen Bauform und Optik her nicht ganz das Ideal, aber es ist ein Wangine. Und mal ehrlich, man muss schon sehr, sehr lange suchen, bis man eine Vorstufe mit diesem Klang und zugleich für das Geld gefunden hat. Ok, der WTA 220 ist vom Inneren her relativ einfach gestrickt, aber vedammt, das Ding funktioniert und klingt recht ordentlich.

Nicht jeder kann sich solche Aussagen leisten, das ist mir schon klar, aber ich bin eben in der zufällig glücklichen Lage, weil ich neben der kleinen Wangine Flotte auch sehr hochwertiges Zeuch von Accuphase und Infinity habe. Da fällt ein direkter Vergleich schon recht einfach.

Und wenn wir schon dabei sind, nach anderen Produkten von Wangine zu fragen, stelle ich doch auch mal meine Allerweltsfrage. Was gibnts denn überhaupt so alles von Wangine? Mit dem Branding WANGINE wohlgemerkt. Ein paar Vollverstärker, Endstufen und Vorstufen, sowie Decks, und Tuner sind mir bekannt. Was aber gibts denn sonst noch?

Klausi
dcmaster
Inventar
#11 erstellt: 06. Mrz 2016, 20:12
@ Kurt,

die Transen in der WFA 220 sind wenn vom Original Sanken solche wie 2SA.... und 2SC..... worauf ich im Bedarfsfalle schon sehr drauf achte. Das Problem ist heute leider, dass man immer schwerer an die Sankens ran kommt.

Und da ist mir jetzt auch erst auf gefallen, dass es ganz offensichtlich mehrere Versionen des Modells WFA 220 gibt. Das ist mir erst bei der Betrachtung älterer und aktuellerer Bilder meiner Endstufen aufgefallen. Ich werde das aber jetzt mal genauer ins Auge fassen, um da mal einen Überblick zu bekommen. Es wäre schön, wenn sich hier jeder mit gleichen Modellen an der Findung der Revisionsvariaten beteiligen würde.

Und nicht nur die Platinenversion ist unterschiedlich. Nein, auf den selben Bildern habe ich noch was entdeckt, mit dem ich bisher gar nicht gerechnet hatte. Die Endtransis in der einzigen mir bekannten Schaltung stimmen nicht mit meinen verbauten Typen überein! In der Schaltung sind 2SC2565 / 2SA1095 eingetragen, während bei mir in der bisher aktuell offenen Endstufe die Typen 2SC2921 / 2SA1215 verbaut sind. Die direkten Vergleichsdaten habe ich noch nicht erfasst, aber stutzig macht mich das schon etwas. Immerhin, es sind originale Sanken.

Könnt Ihr auch ähnliches berichten, wenn Ihr denn von einem Modell mehr als nur eines da stehen habt? Was mir bislang ein klein wenig ein Dorn im Auge ist, sind die zusätzlichen Collektor Widerstände vor jedem Endtransistor. Warum hat es nicht genügt, die ohnehin schon vorhandenen Emitterwiderstände zur Sicherung und zum Streuasugleich zu verwenden. Das sind in meinen Augen bisher nur überflüssige Verluste, die den Dämpfungsfaktor verschlechtern und ein Paar kleine "Wätterchen" verbraten. Der Norddeutsche würde wohl sagen: Mutt dat sein?

Und jetzt Ihr wieder........

Klausi


[Beitrag von dcmaster am 06. Mrz 2016, 20:14 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 06. Mrz 2016, 20:36
@Ralf.
Nun ja, so hätte ich das auch schreiben können, habe ja BWL mit Note 1,0 abgeschlossen. Sorry, aber das musste jetzt sein.

@Klaus
Ja Klaus, stimmt, sind die Sanken verbaut. Den genauen Typ muss ich morgen auf dem PC durch die Bilder, welche ich ja bei der Revision gemacht habe, herausfinden.

Ich hab heute mal viel gelesen bzgl. Wangine. Die waren anscheinend die verlägerte Werkbank von vielen deutschen Anbietern wie z.B. sogar Telefunken, Saba und viele mehr. Ich würde mal sagen, in vielen Dingen kann man vieles nicht mehr wirklich besser machen, nur anders....
So, nun schluss für heute, wir essen jetzt dann, dann gibt´s den Tatort und morgen Früh geh ich erst mal auf die DRV zur Beratung wegen meinem Antrag. Hoffe dass ich dann bald auf die Heckscheibe meines Autos "Rente 2016" schreiben kann.
kh-office
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 07. Mrz 2016, 13:57
Hier mal etwas, was ich zum Thema "WFA kommt nicht aus dem Standby in den Betriebsmodus" gefunden habe.

Hier schrieb jemand in diesem Forum:
bei mir war es ein kleiner Elko auf der Platine wo das Relai drauf sitzt.
25V 10µf
raus gefunden habe ich den in dem ich am Relai gemessen habe, und eine hohe Welligkeit hatte
daraufhin habe ich alle Elkos auf der Platine mit einen Oszilloskop gemessen.
Der besagte hatte eine Spannung von 8V mit einer Welligkeit von 5V
nach dem Tausch hat das Relai wieder eingeschaltet

Denke das hilft vielen weiter. Nach meiner Revision der WFA hatte ich bisher keine Probleme mehr damit.

Grüße Kurt.
P. S. Prima Klaus, dass Du den Thread wieder auf den Ursprungsgedanken gelenkt hast!
dcmaster
Inventar
#14 erstellt: 07. Mrz 2016, 21:29
Hi Kurt,

also ich habe den Thread nicht wirklich auf den Ursprungsgedanken gelenkt. Ich habe diesen Thread ja ganz neu und neutral neben den Bestehenden aufgesetzt.

Zum Thema "Hier schrieb jemand in diesem Forum:" Da wundert es mich doch schon, was Oszis so alles messen können. Meiner konnte noch nie "Elkos" messen. Die Welligkeit dagegen sehr wohl und genau das weist für mich auf eine drastische Belastung der UB von ca. 12 V hin. Wenn hier also alle Elkos gewechselt wurden ist nun nicht mehr klar, welcher denn nun wirklich verantwortlich war. Blöd gelaufen und somit nicht wirklich eine Hilfe.

Wäre es bei dem einen 10 µF Elko geblieben, wüsste man wenigstens genau, welcher in Frage kommt, denn genau das Problem haben offenbar viele WFA's. Nun ergibt sich aber noch eine Frage aus dieser Aussage: wo um alles in der Welt ist denn dieser 10 µ Kondi in der Schaltung? Wie heißt der denn? In der Schaltung konnte ich bislang keinen 10µ finden. Vielleicht bin ich aber einfach nur blind öder blöd.

Klausi


[Beitrag von dcmaster am 07. Mrz 2016, 21:32 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 07. Mrz 2016, 21:43
Ja Klaus,
die Fragen habe ich mir auch schon gestellt und das "wo der wohl sitzt" werde ich die Tage mal schauen. Die Lesebrille auf meine eh schon vorhandene und dann noch das Vergrößerungsglas recht und die Taschenlampe links... Bin gespannt ob ich fündig werde....
dcmaster
Inventar
#16 erstellt: 07. Mrz 2016, 21:51
Tja Kurt, ich wurde es nicht. Kann aber auch wieder an den unterschiedlichen Revisionen liegen. Daher ist es so immens wichtig, den Kondi genau beim Namen zu nennen. C133 oder sowas, aber nichts..... hilft nichts.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 14. Mrz 2016, 09:48
So, hier dann mal die angedrohten Bilder... Lieber spät als gar nicht....


[Beitrag von kh-office am 14. Mrz 2016, 09:56 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#18 erstellt: 14. Mrz 2016, 13:00
Hi Kurt,

Du weißt schon, das die Elkos in den letzten Bildern immer noch falsch liegen?!. Ansonsten ist das ein sehr schöner un bebilderter Bericht, von dem ich mir hier viel mehr wünsche. Ich selbst muss und werde das auch noch mal für mich aufgreifen. Heute hole ich auch meine letzte Endstufe ab, die so lange weg war. Dann habe ich endlich wieder alle komplett hier.

Ich bin jetzt was kurz angebunden, melde mich aber noch mal.....

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 14. Mrz 2016, 16:59
Hallo Klaus,

stimmt, aber ich suche aktuell das Bild wo die Elkos richtig rum eingebaut sind....
tausche ich dann aus....

Klinke mich auch wieder aus, geht mir heut sehr besch....

Grüßleeeeeeeee
dcmaster
Inventar
#20 erstellt: 14. Mrz 2016, 19:30
Hi Kurt,

geil, was das für Bilder sind. Das ist ja echt was ganz Feines . Diese Endstufe will ich auch haben . Jetzt mal Spaß beiseite. Ist schon wirklich was ganz Besonderes und just in diesen Tagen sind mir noch weitere Flausen zur Verbesserung durch den Kopf gegangen. Angestoßen durch eine heiße Diskussion in einem anderen Forum.

Ich will mal versuchen zu eroieren, in wie weit die Sanken in der optimalen SOA arbeiten und was da noch in Sachen Bias nach oben offen ist. Wenn da noch genug Spielraum ist und davon gehe ich bei den Transen mal aus, spiele ich auch mit dem Gedanken, den A/B Übergang noch weiter nach oben zu verschieben. Das wird den Arbeuitspunkt mehr in Class A veschieben und somit den Klang hörbar verbessern. Aber Vorsicht. Das ist nicht so ganz ohne.

Da muss ich mir aber erst mal die Kerndatenblätter der Boliden ansehen. Aber ich denke, wenn da noch was geht, why not. Wichtig ist aber wie gesagt auch die SOA und damit die erforderliche Kühlung, sonst geht das in die Hose. Wenn es dann erforderlich ist, muss eben die Kühlung passend verbessert werden. Ob und inwieweit das geht, wird man dann noch sehen.

Ich finde nur, wenn man solch schöne Geräte im zarten Champagner mit solchen Transen hat, die viel Potenzial zu höherwertigem haben, dann verdammt noch haben die das auch verdient und sollten nicht wegen dem Ruf der "Billigschiene" unter den Tisch fallen. Ist aber auch ein Thema für später. Vielleicht kann hier ja auch jemand was dazu sagen. Ideen und Anregungen mit technischem Hintergrund sind immer willkommen.

Klausi


[Beitrag von dcmaster am 14. Mrz 2016, 20:15 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 15. Mrz 2016, 15:59
Hallo Klaus,

also das mit dem, mehr Leistung, ist für mich im Moment eher weniger Thema, hab mir bei meinen Cantons schon aus versehen einen Hochtöner geschrottet mit RosaRauschen auf voller Lautstärke.... Für mich, allemal genug Leistung.

Ich grüble mir hier immer wieder einen weg warum der Sound mit dem NAD Preamp C162 so dünne klingt gegenüber dem RX-797 als Preamnutzung.

Der Unterschied von Endstufe RX-797 zu Wangine war schon nicht schlecht und mit dem NAD ging absolut alles flöten.
Oder ist es gerade dies, was NAD Fürsprecher so toll finden...?

Sodele, hab mal die korrekten Bilder gesucht und die sind wohl auf meinem Vorgängersmartphone gewesen welches ich glatt gebügelt habe zum Verkauf.
Wenn ich die Wangine wieder in der Mangel habe, mach ich die richtigen Bilder aber ich glaube auch nicht, dass mir das mit den Elkos jemand nach macht, so vernebelt kann man ja gar nicht sein.

Habe heute 10 Lautprecherklemmen bekommen wie ich diese bei der Wangine verbaut habe, muss ja den Teil B noch einmal tauschen da ich die Schrauben zu fest angezogen habe und der Kunststoff dadurch gesplittert ist.

Knapp 10€ für 10 Doppelanschlüsse ist echt geschenkt und die Qualität ist gar nicht mal schlecht.
http://www.ebay.de/i...30%26pid%3D100102%26
Auf jeden Fall um einiges besser als die original Wangineklemmen die sehr, sehr störanfällig sind.... wie ich mehrfach feststellen musste.

Bin schon seit einiger Zeit am Überlegen, ob ich Verstärker- und Lautsprecherseitig mal Bananas montiere aber ich habe immer das Gefühl, dass der reine Kupfer an der Klemme noch immer der beste Kontakt ist. Was meinst Du dazu?

Um der Leistung der Wangine besser gerecht zu werden, suche ich aktuell nach anderen Lautsprechern aber das ist wirklich mehr als schwierig.
Entweder es gibt nichts vernünftiges oder der Preis ist jenseits von gut und böse. Somit eben eher was gebrauchtes und schon bleibe ich wieder an Canton hängen. Ergo RC-L oder Ergo 122 oder Ergo 1200.... sowas in die Richtung?

Fragen über Fragen.

1.
Bananas statt Kupfer blank auf die Klemmen?
2.
Alternative zu Canton GLE 496?
3.
Kann es sein, dass die Wangine gerne ein paar Minuten warm läuft und dann erst richtig klingt?
Hab so das Gefühl, dass die ersten zwei-drei Minuten etwas dünner spielen.

Liebe Grüße

Kurt
dcmaster
Inventar
#22 erstellt: 15. Mrz 2016, 19:15
Hi Kurt,

also erst mal was meinst Du mit Leistung? Ich habe nicht von mehr Leistung gesprochen. Was ich anvisiere ist mehr Bias (Ruhestrom) für besseren Klang. Damit bekommt man nicht mehr Leistung. Dampf genug haben wir ja wirklich. Da muss nichts mehr gemacht werden. Wenn mehr Dampf, dann eher für unten rum bei der Impedanz. Also für 2 Ohm statt "nur" 4 Ohm. Das hatte ich ja schon weiter oben angesprochen.

Das braucht aber nur der, der mit 2 Ohm Boxen lebt und dabei auch noch langfristig viel Dampf haben will. Ich denke da z.B. an Infinity Kappa 8 oder ähnliche. Da macht es dann auch Sinn und mal ehrlich, wenn die Wangine auch 2 Ohm kann, sind da etwa 900 W zu erwarten. Das schafft nicht mal die Kappa 8.

Zu Deinen Fragen.

1. wenn es für immer und gut sein soll, keine Bananas, weil jeder Übergang auch einen Verlust mit sich bringt. Mögen die Stecker und Buchsen auch noch so gut und teuer sein. Direkt das Kupfer in die robuste Klemme und gut ist. Minimalistischer und besser gehts nimmer.

2. Was willst Du anlegen und wo liegt klanglich Dein Geschmack (mehr oder weniger Bass, Mitten Höhen), Neutralität, räumlich, präzise...

3. Ja, zum Teil. Die meisten Endstufen laufen bis zu einem geringen Grad in Class A (Mein Thema), was der Verbesserung von Übernahmeverzerrungen dient. Dieser geringe Dauerdurchflussstrom durch die Endstufe selbst muss sich erst mal auch temperaturabhängig stabilisieren. Das dauert je nach Modell schon mal einige Minuten. Bei richtig guter Class A sogar bis zu einer halben Stunde.

Klausi
panzerstricker
Inventar
#23 erstellt: 15. Mrz 2016, 20:30

kh-office (Beitrag #21) schrieb:
Hallo Klaus,

also das mit dem, mehr Leistung, ist für mich im Moment eher weniger Thema, hab mir bei meinen Cantons schon aus versehen einen Hochtöner geschrottet mit RosaRauschen auf voller Lautstärke.... Für mich, allemal genug Leistung.

(...)


Geschrotteter Hochtöner ist häufig ein Zeichen für zu wenig Leistung. Die werden durch Clipping geschrottet.
dcmaster
Inventar
#24 erstellt: 15. Mrz 2016, 21:19
Kommt drauf an, mit welcher Endstufge. Das hat er nnicht gesagt. Wenn es die Wangine war, kann das ja nicht sein mit "zu wenig Leistung". Wenn über 400 W zu wenig sind, dann weiß ich nicht mehr, was genug ist. Das war wohl sicher ein schwächliches Modell. Andererseits wenn die 400 W der Wangine voll am Hochton stehen, wird das kein noch so starker Hochtöner überleben.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 15. Mrz 2016, 22:30
Hallo Panzerstricker und hallo Klaus,
bin ja mal gespannt wann der PunddingandieWandnagler kommt...

Eine Frage vorab, was lockt Dich, Panzerstricker, in den Wangine Thread?

Also ne Panzerstricker, über zu wenig Leistung sind wir, Kurti und Klausi schon längst erhaben.

Den hab ich tatsächlich mit Leistung verbrannt, dass es nicht geraucht hat war alles. Meine Pumpe ging in dem Moment auch kurzzeitig in den Volllastbetrieb. *lach*
Wie gesagt, war ein versehen. Rauschen geprüft bei Vollanschlag auf rechts, natürlich null Rauschen was nicht anders zu erwarten war, und dann nen falschen Knopf gedrückt. Hatte in dem Moment das Bild vor Augen "Clever&Smart beim drücken des Dampferhorns.... ob das hier jemand noch kennt?

Jo Klaus, Kupfer an Klemme, wie ich es selbst schon immer sage. Jeder Kontakt, und dann noch mechanisch, macht seinen Übergangswiderstand und eine Möglichkeit als Störquelle. Mich wundert nur immer, dass die HiEnder so auf das Zeug schwören...

Punkt Leistung.
Gut, hab das schon richtig verstanden und eben bzgl. Deinem 2 Ohm Projekt die Sache für mich in die gedankliche Ablage gelegt.
Du hast mir schon mal erzählt, dass Du da schon über den Ruhestrom etwas für den Class A Betrieb rauskitzeln wolltest.

1. Bzgl. Lautsprecher:
Bzgl. Lautsprecher bin ich für ein basslastiges Fundament, das kommt meiner Meinung nach in jedem Musikbereich gut. Präzise Höhen für mich ein Muss, meines Hörschadens wegen. Der Mittenbereich ist mir eigentlich immer zu dominant.
Ansonsten rund 25m² Dachgeschoss mit Teppich und Holzdecke......
Budget, war das zu erwartende Erbe mal her gibt... Aber wir wissen ja beide, dass der Preis keine Garantie für Qualität ist.


Hab heute nach längerem Hören von diversen Schallplatten wieder mal ne CD gesplielt und Radio gehört....
Man kann ja drüber streiten, aber klanglich kommt da doch kein Dreher noch dran wenn meine AT mit dem Shibataschliff schon saugut spielt...


Nun gut für heute, Quincy läuft ja schon....

Grüßle an alle und ne gute N8

Kurt.


[Beitrag von kh-office am 15. Mrz 2016, 22:34 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#26 erstellt: 15. Mrz 2016, 23:50
Hi Kurt

ok, basslastig und höhenbetont sind Dir wichtig. Die Mitten eher nicht. Richtig? Soweit so gut.

Jetzt bleibt noch die Preisfrage. Generell sehe ich Dich mit Deinen Forderungen schon mal bei Infinity landen, weil Du bei der Marke alle Deine Wünsche erfüllt bekommst. Wenn Du genug Kohle (um die 4000-5000 Eus) und auch Platz dafür hast (4 Türme und auch 2 Stereoendstufen), dann ist die RS1 A oder B das Richtige.

Wenn Du weniger Kohle (z.B. nur um die 2200 - 2500 Eus) und auch weniger Platz hast, käme die RS2 A oder B mit nur einer Endstufe schon hin. Beide Modelle sind verdammt basskräftig und zugleich sehr fein und auch kräftig in den Höhen. Und beide Modelle sind im Mittelbereich etwas zurückhaltend und weniger nervig dafür aber sehr neutral und grundehrlich.

Bei beiden Modellen ist eine zwingend zugehörige Elektronik erforderlich. Bei der RS1 ist es eine aktive Weiche nebst Sevoregelung (SCU) und bei der RS2 ist es ein schlichter Equalizer. Beide Elektroniken sind jeweils auf ihr Modell genauestens zugeschnitten. Wenn Du diese Modelle aber einmal gehört hast, willst Du garantiert nichts anderes mehr hören wollen und von da an bist Du voll Infinity infiziert.

Ich weiß sehr genau, wovon ich rede, weil ich beide schon hier hatte und bei der RS1 bis heute hängen geblieben bin. Das wird sich wohl in meinem Leben nicht mehr ändern.

Klausi
dcmaster
Inventar
#27 erstellt: 16. Mrz 2016, 00:08
Ach ja,

wenn ich schon von den Modellen rede, diese aber nicht jeder kennt, gebe ich hier mal die beiden zugehörigen Links dazu. Sorry. Die sind für mich so normal, dass ich gar nicht mehr darüber nach denke.

Die RS1 : http://infinity-clas...-1-1b/body_rs_1.html

hier ein Basisbild RS1

Die RS2 : http://infinity-clas...A-B/body_rs_iia.html

hier ein Basisbild Infinity RS2A/B

Damit hast Du mal ein optisches Gefühl dafür, was Dich erwarten könnte.

Klausi


[Beitrag von dcmaster am 16. Mrz 2016, 00:09 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 17. Mrz 2016, 16:20
Hallo Klaus,

jo, die wären wirklich was für mich, preislich aber wirklich recht hoch für was Gebrauchtes und die müsste ich erst mal vorher hören natürlich.

So, jetzt wollte ich gerade die Bilder in meinem Thread ändern, habe diese doch auf der kleinen Digicam gehabt und dann wird mir beim Versuch zu ändern der Zugriff verweigert. Die Admins basteln hier wohl gerade was rum, gibt auch grad ne Betaversion im Test.

Nun knüpfe ich hier mal die Bilder an und tausche das dann aus wenn es wieder möglich ist.

Was meinst Du zu JBL T250i?
schon mal gesehen, gehört und gestreichelt?




Gruß
Kurt.
Compu-Doc
Inventar
#29 erstellt: 17. Mrz 2016, 17:02
Hallo Kurt, Du kannst Deine postings nur in einem bestimmten Zeitraum abändern.
dcmaster
Inventar
#30 erstellt: 17. Mrz 2016, 17:35
Jepp, so ist das. Edit ist nur innerhalb von ich glaube 12 Std. oder so möglich. Die Betaversion ist schon seit Monaten da, also nichts wirklich neues. Das kannst Du Kurt aber als Neueinsteiger nicht wissen.

Ja und die Bilder sind nun auch mit der richtigen Positioniereng der Elkos da. Wenn Du die Infinity hören willst, kannst Du ja mal eben vorbei kommen , auch wenn ich nur die RS1B habe. Die kleinere 2B ist aber im MH Bereich nicht viel anders, nur im Bass merkst Du den Unterschied schon deutölich, aber da iast der Preis ja auch fast doppekt so hoch. Wert sind sie es beide.

Die JBL 250 Ti habe ich in allen von Dir beschriebenen "Disziplinen" schon erlebt. Ganz ehrlich? Ernüchternd, wenn man einmal die großen Infinties gehört hat. Wenig Tiefgang im Bass, trotz dem gewaltigen Tieftöner. Im Mittel- und Hochtonbereich kommt sie mir zu aggressiv vor. Sie ist für mich kein wirklicher Feingeist. Besonders im Mittelbereich wird sie mir zu schnell nervig. Ist aber auch Geschmacksache. Meiner ist es nicht.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 17. Mrz 2016, 19:11
@Compu Doc
stiiiiiiiiimmt, wer lesen kann ist klar im Vorteil... Stand ja tatsächlich, leingedruckt, da.... reicht sogar schon wenn jemand auf den Thread geantwortet hat....

@Klaus
JBL, das ist natürlich enttäuschend, habe aber heute nachmittag ziemlich das gleiche über die LS gelesen was Du auch geschrieben hast. Eigentlich schade, wäre ne schöne Box und am Terminal hinten lässt sich das ganze in drei Stufen anpassen...

Nun ja, warte nur ab, ich komme ja irgendwann dieses Frühjahr nach Krefeld Opum, da kannste Dich warm anziehen... *lach*

Mein Transmissionline Back Loaded Projekt steht ja noch immer an. Lautsprecher für den TV, dort habe ich ja nur 2x10W RMS und die Dinger müssen direkt am TV laufen, nix extra Amp oder so.
Aktuell spielen da auch ein paar JBL, glaube auf den Bildern sieht man die sogar neben meiner HiFi Turmkonstruktion.
Die Dinger sind klein, spielen aber sowas von klar und deutlich wie ich es selten gehört habe.
Kalotte für Hochton, Kalotte für Mittelton und Tieftonmembran.
War am Anfang recht Klanglos wegen fehlender Leistung. Schnelle Optimierung musste her.
Loch in Boxenboden, HT-Rohr rein, Bidenstandbasis mit Loch, Lautsprecher auf HT-Rohr in Loch von Basisplatte und Basisplatte etwas durch Füße von Boden gehoben..... siehe da, das Volumen war geboren.
Wäre sicher noch besser wenn die Basis eine Box, nach hinten offen wäre....

So, genug für heute. Habe ein Belüftungsrohr zwischen Ablauf Toilette-Dusche und Ablauf Küche höher legen müssen.
Ablauf wurde immer wieder dicht was logisch war, der Installatöööööööör aber nicht begriffen hat.
Sch.... blieb hängen und Wasser suchte sich den Weg des geringsten Widerstandes was ja logisch ist und da alles auf einer Höhe lag musste das ja schief gehen.
Wenn man nicht alles selber macht....

Wünsch Euch allen einen schönen Abend, freue mich nur noch auf Abendessen, Sofa und n Film zum Abschalten...

Liebe Grüße
Kurt.
kh-office
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 17. Mrz 2016, 19:28
Von wegen, sieht man auf den Bildern....
Aber jetzt gibt´s was auf´s Auge
Alt:

Aktuell:
dcmaster
Inventar
#33 erstellt: 17. Mrz 2016, 22:12
Ja Kurt,

mit dem TV Sound bin ich auch nicht glücklich. Ich werde mir dafür eine aktive Soundbar mit integriertem Sub bauen. Sowas fertig kaufen ist mir erheblich zu teuer und mein DIY-Ego würde so auch unterwandert. Das hat aber noch was Zeit, weil es hier im Haus erst mal richtig viel Stress gibt.

Ich sehe auch gerade am aktuellen Bild, dass Du da einen Behringer DEQ 2496 betreibst. Wofür brauchst Du den?

Ach ja, diese Woche hatte ich ja auch meine WFA 220 abgeholt aber erst jetzt getestet und was soll ich sagen? Die Einschaltverzögerung "verzögert" doch verdammt lange, nämlich um die 10 Minuten. Also, muss ich da auch noch mal ran. Mann mann, es hört nie auf mit der Brasselei. Und ich dachte, mit der Rente kehrt endlich mal Ruhe in mein Leben. Denkste

Heute habe ich mir aber wegen des guten Wetters mal kackfrech ne Auszeit gegönnt und den Hund samt Frauchen beim Auslauf begleitet. Das hat auch mir gut getan. Jetzt sind wir alle incl. Hund erst mal alle und ich lase den Tag mal ruhig ausklingen.

Klausi


[Beitrag von dcmaster am 17. Mrz 2016, 22:15 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 18. Mrz 2016, 12:30
Oooops, mit der Frage habe ich gerechnet, wozu den DEQ2496...

Ja, ich schäme mich auch dafür, unter HiFi-lern ja ein absolute no go.....

Ich meine, ich habe das mal kurz per Mail beschrieben, dass ich aufgrund meines Hörschadens überall den Mittenbereich zu potent empfinde.

Zuerst hatte ich immer wieder mit Equalizern gespielt, da gab es jedoch nur einen Aurex der absolut rauschfrei war, jedoch mit zu wenig Bändern.
Die einzige Rettung war zuerst ein DSP 8024 und später dann der DEQ2496.
Ich korrigiere damit lediglich mit dem 10Band Parametric EQ den Bereich um die 2khz plus minus mit der breite und tiefe des Spektrums,
ansonsten wird hier alles unberührt durchgeschleift.

Die Lösung wäre evtl. ein PreAmp mit Mitteltonregelung oder ein Lautsprecher der den Mittenbereich anpassen lässt.
Evtl. könnte ich ja mal in die Frequenzweichen der LS eingreifen aber ich hab ja noch Garantie....

Also ne Einschaltverzögerung von 10 Minuten ist inakzeptabel, das kann ja nicht angehen.

Nach Kurzschluss mit meinem hochintelligentem Bekannten soll es ja doch an den Elkos liegen was doch Sinn macht.
Also Netzteilelkos tauschen, evtl. noch die zwei 220uF 25 Volt auf der Platine.
Die vier vor den Transen werden diesbezüglich ja keine Auswirkung haben.
Relai auf der Platine öffnen, säubern und spülen....

Ich glaube man hat sogar schon Erfolg mit der Reinigung des Relai, weniger Widerstand, weniger Spannung bzw. Strom notwendig und schon klickt es wieder vernünftig.

Seit meiner Revision geht die WANGINE WFA 220 immer gleichmäßig nach 3 oder 5 Sekunden in den Betrieb über.

Gruß
Kurt
dcmaster
Inventar
#35 erstellt: 18. Mrz 2016, 22:45
Hi Kurt,

stimmt, das mit dem Hörproblem hatte ich schon vergessen. Jaja, das Alter

Die Einschaltverzögerung ist wirklich nicht der Renner. Warum sollten aber die Netzteilelkos dafür gewechselt werden? Die haben doch nichts mit der Verzögerung zu tun!? Nur wenn da ein Fehler mit Auswirkung auf die symmetrische UB vorläge, gäbe es ein Argument. Dann aber würde doch die Protektion greifen. Das würde auch noch nach mehr als 10 Min. gelten. Tut es aber doch nicht. Er schaltet ja ein.

Ich denke, das liegt an dem TA 7317 Steuer-IC und dessen umgebenden Komponenten. Da habe ich den C023 und / oder C 022 im Visier, weil diese beuiden die einzigen Teile sind, die hier eine Zeitkonstante darstellen. C 023 ist hier für mich der wahrscheinlich Verdächtigere, weil der über den R017 mit 220 k langsam aufgeladen wird und das Ergebnis an Pin 8 liefert. Wenn der Elko aber fritte ist, wird die Spannung nie ansteigen und somit der Ausgang auch nie kommen.

Soweit jedenfalls die Theorie. Ich habe ja noch einen Patienten, bei dem es ähnlich gelagert ist. Bei dem aber kommt die Steuerspannung nie über 3 V hinaus. Das reciht auch nie für das 12 Relais. Da habe ich noch viel zu tun, zumal genau bei dem Patienten auch noch die Netzteilelkos ordentlich suppen. Die müssen allesamt raus und die Ersatzteile sind schon lange da. Das hatte ich ja schon mit Quelle berichtet.

Welche "zwei 220 µ Elkos" meinst Du genau? Wir können uns ja immer nur an der einzig verfügbaren ZUeichnung orientieren. Diese habe ich übrigens inzwischen in der Zeichnug etwas bereinigt, weil mir da zu viel drin rum gekritzelt wurde. Das mögen wichtige Notizen für den jenigen sein, der damit mal sein Probleme hate, aber das muss ja nicht für uns alle gelten. Deshalb wird die Zeichung mal gründlich bereinigt.

Die Reinigung der Relaiskontakte soll die Einschaltverzögerung beschleunigen? Wie jetzt das? Die Schaltkontakte schalten lediglich eine dahinter liegende Last und das sind hier ja nur die LS Ausgangsrelais A und B.

In Deiner Revision hast Du ja auf einen Schlag gleich viele Teile gewechselt. Jetzt weißt Du aber doch gar nicht mehr, welches einzelne Teil eigentlich welche Wirkung nach dem Wechsel hatte.

Klausi
dcmaster
Inventar
#36 erstellt: 18. Mrz 2016, 23:02
Hallo WAngine Freunde, habe da gerade per Zufall hier im HF was interessantes ausgegraben, was ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich hoffe, das es seitens der Mods nicht verwerflich ist, aber es soll ja auch nur zeigen, wo die Wangines "eigentlich" stehen.

Zitat aus dem "Accuphase vs. Rest" Forum hier, in dem ich auch oft unterwegs bin:

....hab noch ne Onkyo M5030 und ne Yamaha MX70 auf dem Tisch liegen , zusätzlich noch ne Wangine WAF120 , wobei die letzten zwei genannten nicht in das originale Gehäuse wandern , zusätzlich werden sie leicht modifiziert (darf man das so nennen?) , aber nichts weltbewegendes , da die schon von haus aus klasse sind.
vor allem die Wangine , die ist klanglich und leistungstechnisch garnicht mal so übel , so ähnlich wie die Onkyo.
Beides Doppelmomoaufbau , könnten eine ernsthafte konkurennz zur accuphase werden....

Das wurde von einem User im Accuphaseforum geschrieben, der offenbar verschiedene Marken repariert oder serviced.

Wenn das mal nicht aufbaut. Ich habs ja schon immer gesagt, die Wangines sind gemessen an deren Preis einfach der Hammer und die müssen sich klanglich gar nicht verstecken. Das genau könnte jetzt aber einen Wangine Hype auslösen. Ich will nicht daran schild sein, aber wenn die Dinger so gut sind, haben die es auch verdient, besser dargestellt zu werden.

Also liege ich mit meinem Wunsch, die Wangines im Bias noch etwas zu verbessern ganz offensichtlich gar so weit daneben. Haben die Kisten doch wirklich das Potenzial zu weit mehr, als nur zum "Billigheimer". Man muss es nur rauskitzeln.

Klausi


[Beitrag von dcmaster am 18. Mrz 2016, 23:21 bearbeitet]
panzerstricker
Inventar
#37 erstellt: 19. Mrz 2016, 12:22

kh-office (Beitrag #25) schrieb:
Hallo Panzerstricker und hallo Klaus,
bin ja mal gespannt wann der PunddingandieWandnagler kommt...

Eine Frage vorab, was lockt Dich, Panzerstricker, in den Wangine Thread?

Also ne Panzerstricker, über zu wenig Leistung sind wir, Kurti und Klausi schon längst erhaben.

(...)


Ich schaue überall mal so aus Spaß rein Man lernt ja nie aus.
kh-office
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 19. Mrz 2016, 18:38
Hallo Klaus,

ich meine eigentlich nicht die Relais an den LS-Ausgängen sondern das Relai auf der Platine, gut, das schaltet ja auch durhc zu A und B am Ausgang und ich nehme an, dass Du genau das meinst.

Was mir der Bekannte damals schrieb klang sehr durchdacht und logisch. Er hatte damals geschrieben wie das ganze elektronisch von statten geht. Hab hier auf dem Netbook die Mail noch nicht gefunden, muss mal auf dem PC suchen, evtl. morgen Früh wenn es ich zwischen 4 und 6 Uhr wieder aus dem Bett haut.

Also das mit der Spannung zum Relai hab ich ja weiter oben mal von einem Userthread zitiert, der hatte ja auch zu wenig Spannung am Relaieingang. Bzgl. dem Wert des Elkos hat ich aber noch nicht in die Endstufe geschaut, kommt evtl. heute noch, hab ja die neuen Lautsprecherterminals und die könnte ich doch mal am Augang B montieren.

Jetzt mal noch kurz bzgl. Erhöhung der Lehrlaufversorgung.
Du hattes mal erwähnt, dass man hier etwas höher fahren könnte und damit die Leistung im Class A Betrief höher wäre.

Hiermit Erfahrung gemacht?
Wie sind hier die Standartwerte?
Wie hoch könnte man gehen?
Wo drehen und wo messen?

Gruß
Kurt.
kh-office
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 19. Mrz 2016, 20:19
Nachtrag:
So, die Lautsprecherklemmen für B sind gewechselt.
Die Suche nach dem 10uF Elko oder Elkos war erfolglos...
brauchts also nicht mehr an Deinen Augen zweifeln...

Bleiben noch die Fragen des letzten Threads am Ende....
dcmaster
Inventar
#40 erstellt: 20. Mrz 2016, 01:30
Hi Kurt,

ich habe das hier gerade erst gelesen, bin aber jetzt wirklich zu müde, um da noch vernünftig zu antworten. Das werde ich morgen machen, nachdem ich den Start der F1 und das Rennen gesehen habe. Dann stärke ich mich noch mit einem guten Frühstück und dann gehe ich in die Details Deiner Fragen. Jetzt muss ich in dei Falle, damit ich morgen um 6 Uhr halbwegs ausgeschlafen bin.

Gute N8, Klausi
dcmaster
Inventar
#41 erstellt: 20. Mrz 2016, 19:29

kh-office (Beitrag #38) schrieb:
Hallo Klaus,

ich meine eigentlich nicht die Relais an den LS-Ausgängen sondern das Relai auf der Platine, gut, das schaltet ja auch durhc zu A und B am Ausgang und ich nehme an, dass Du genau das meinst.

Ja genau das meinte ich auch.


kh-office (Beitrag #38) schrieb:
Was mir der Bekannte damals schrieb klang sehr durchdacht und logisch. Er hatte damals geschrieben wie das ganze elektronisch von statten geht. Hab hier auf dem Netbook die Mail noch nicht gefunden, muss mal auf dem PC suchen, evtl. morgen Früh wenn es ich zwischen 4 und 6 Uhr wieder aus dem Bett haut.

Also das mit der Spannung zum Relai hab ich ja weiter oben mal von einem Userthread zitiert, der hatte ja auch zu wenig Spannung am Relaieingang. Bzgl. dem Wert des Elkos hat ich aber noch nicht in die Endstufe geschaut, kommt evtl. heute noch, hab ja die neuen Lautsprecherterminals und die könnte ich doch mal am Augang B montieren.

Jetzt mal noch kurz bzgl. Erhöhung der Lehrlaufversorgung.
Du hattes mal erwähnt, dass man hier etwas höher fahren könnte und damit die Leistung im Class A Betrief höher wäre.

Kurt, ich nehme an Du meinst mit der "Lehrlaufversorgung" den Ruhestrom (Bias). Das ist ja keine Versorgung, sondern eine Einstellung des Grundstroms durch die beiden Strompfade + und - der Lasttransis. Hier wird ein kleines Stück weit bewusst ein "schwacher" Kurzschluss voreingestellt. Das Ergebnis ist ein dauerhafter kleiner Strom quer durch die Endstransis, der Ruhestrom auch Bias genannt. Dadurch werden die Übernahmeverzerrungen hörbar reduziert.

Ich hatte das mal erwähnt, wenn der Ruhestrom größer gewählt wird, dass, dann das Klangbild gerade bei sehr leisen Pasagen deutlich ruhiger, sauberer, aufgeräumter wird. Durch den höheren Ruhestrom bekommt man aber auch einen höheren Leerlaufstromverbrauch, weil die Endstufe so mehr Strom in sich verbraucht, bevor davon etwas zu den LS fließt. Diesen bewussten Verlust nimmt man für den besseren Klang in gewissen Grenzen gerne in Kauf.

Das ist aber noch lange keine reine Class A Endstufe, nur um das hier nicht zu verwechseln. Für eine reine Class A reicht die Kühlung der WFA 220 bei weitem nicht aus. Ein dezentes Herangehen mit etwas mehr Bias ist da aber durchaus denkbar.


kh-office (Beitrag #38) schrieb:
Hiermit Erfahrung gemacht?
Wie sind hier die Standartwerte?
Wie hoch könnte man gehen?
Wo drehen und wo messen?

Gruß
Kurt.

Jetzt zu den 4 Fragen. Erfahrung habe ich gemacht ja. Aber das war mit einer umschaltbaren Endstufe, bei man direkt zwischen purem Class A und dem normalen Class A/B. Schon dabei konnte man den Unterschied sehr wohl ausmachen. Aber ich sage zur Beruhigung auch, dass dies im Unterschied keine Welten sind.

Standardwerte sind mir noch nicht bekannt. Die muss man erst noch ermittelen, damit man überhaupt eine Basis hat für eine Veränderung. Das hatte ich weiter oben ja auch schon angedeutet. Das braucht aber Zeit und davon habe ich vorerst mal gar keine.

Wie hoch ma gehen kann, hängt auch davon ab, wie die Standardwerte eingestellt sind, also auch hier muss man warten.

Wo drehen? Es gibt nur 2 Trimmer pro Kanal. Einer ist für die DC Einstellung, weil es hier keine DC Servoregeleung gibt. Der zweite ist dann für die Ruhestromeinstellung, aber damit muss man extrem vorsichtig umgehen. Die sind meistens so grob, das schon die geringste Bewegung reicht, um die Endstufe komplett aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Daher möchte ich in der Sache vorerst mal eine Warnung aussprechen, nichts daran zu verdrehen, wenn man nicht genau weiß, was man damit alles verderben kann. Die Endstufe könnte bei falscher Einstellung den Hitzetod sterben oder anders herum grauenhaft klingen.

Das wär's jetzt erst mal. Da diese Class A geschichte etwas defiziler ist, möchte ich das auch lieber mit sehr viel mehr Ruhe und bedacht angehen. Ruhe, die ich derzeit überhaupt nicht habe und wohl auch die nächsten Wochen oder gar Monate nicht haben werde. Aber ich bleibe da dran. Keine Sorge.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 20. Mrz 2016, 21:11
Hallo Klaus,
vielen Dank für die ausführliche Antwort, kann auch gerne künftig etwas weniger ausführlich sein.

Ja nun Bias ist ja das Zaubewort.

Denkst Du, dass es mal nötig wäre die WFA nach den vielen Jahren diesbezüglich neu abgleichen zu lassen?
Man liest dies ja immer mal wieder im Forum.

Ansonsten noch nen schönen und ruhigen Abend.

Liebe Grüße
Kurt.

P. S. Sag mal was stresst einen "Rentner" denn so dermaßen???
Compu-Doc
Inventar
#43 erstellt: 20. Mrz 2016, 21:13
Ihr beiden gebt euch ja hier gegenseitig die "post-Klinke" in die Hand, kristallisiert sich vermutlich zu einem Zwemiann-Strang heraus.
kh-office
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 20. Mrz 2016, 21:23
Hi.....
ja nun, wir können uns vor Begeisterung von den Wangines kaum noch retten.
Früher haben uns mehr noch Vaginas interessiert, heute sind es halt Wangines....
*ooooooooooooooooops* *sorry*
dcmaster
Inventar
#45 erstellt: 20. Mrz 2016, 21:41
@Kurt,

ja, die alten Kisten sollten schon einmal nachjustiert werden. enn das richtig gemacht wird, ist das keine schlimme Sache. Aber genau das will ich dazu nutzen im Rahmen der Einstellungen diese auch gleich was zu forcieren.

Wer oder was macht den Stress? Tja, es gibt gute Vermieter und eben nicht so gute Vermieter. Bei uns ist es leider Letzterer. Das wird aus unserer Sicht auf jeden Fall Konsequenzen haben. Darüber will ich aber hier nicht reden, weil das zuviel OT wäre.

@Doc, woran kann es liegen, wenn hier zu wenige Leute schreiben? Richtig an eben diesen Leuten, die hier zwar lesen, aber nichts schreiben. Ich weiß, wovor die Angst haben? Ist die Angst vor zu vielen Schreibfehlern und wir könnten das dan merken? Das kann es doch nicht sein, wenn ich so überalls lese, was so manch einer an Text von sich gibt. Das ist für mich schon längst Gewohnheit und es wird ja auch allgemein akzeptiert. Solange man aus dem Inhalt selbst schlau wird, kann ja auch eine Diskussion erfolgen, selbst wenn es mit Fehlern ist. Hauptsache, man versteht sich.

Also, liebe Lesenden, macht aktiv mit. Schließlich lebt so ein Forum genau und NUR davon.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 20. Mrz 2016, 21:48
Genau!!!
Ich stimme Klaus voll und ganz zu!!!
Aber Schraibväler sind doch nix schlimmes, wenn man hier seinen Text runter haut dann kommt das vor.
Wenn ich meine Dreat manches mal lese, dann könnte ich auch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen wass ich da bzgl. Rächtschreipung angestellt habe.
Wobei ich auch immer mal gerne etwas die gesprochene Sprache schreibe wie man es so schön im Englischen machen kann.
Also Leute, ran an den Thread und Eure Erfahrungen berichten.
Thema gerade, Bias-Einstellung bei schon älteren Endstufen!!! Noch besser wenn es sich um Wangines handelt.

Schööööönen Abend!!!!
dcmaster
Inventar
#47 erstellt: 20. Mrz 2016, 22:07
Ooooch, das ich das noch erleben darf. Du sprichst mir aus der Seele. Ich glaube aber ich weiß (eigentlich ein Widerspruch mit glauben und wissen), woran das liegt, dass sich so wenige aktiv beteiligen. Der Deutsche an sich ist allgemein eher schreibfaul und genau das schlägt sich hier nieder, aber nicht nur hier.

Man muss sich doch nur mal die Besucher / Leserzahlen und die geschriebenen Beitragszahlen ansehen. Dann merkt man doch schnell, wie faul der Deutsche in den Foren ist. Nur wenn man mal etwas provokativer an ein Thema rangeht, kommen die Schnecken aus ihrem Haus. Hab' ich Recht oder hab' ich Recht? Na? Ist doch so.

Klausi
panzerstricker
Inventar
#48 erstellt: 20. Mrz 2016, 23:47
Liebe Leute, manchmal ist es auch so, dass wenn man in jedem Thema was schreibt, welches man liest, dass man dann gar keine Freizeit mehr hat. Ich bin garantiert nicht schreibfaul oder habe Angst vor Rechtschreibfehlern o.Ä.
dcmaster
Inventar
#49 erstellt: 21. Mrz 2016, 01:13
Hallo Lucas,

siehste, Du liest das hier, also hast Du Interesse und Du schreibst schon was. Was sagst Du denn zu den Wangines und deren bisher nicht so dollen Ruf? Im Grunde und wenn man sich damit richtig auseinander setzt, muss man feststellen, dass diese "Billigheimer" doch gar nicht so schlecht sind.

Klausi
panzerstricker
Inventar
#50 erstellt: 21. Mrz 2016, 09:52
Die Wangine WGA220 hat sicher einen kleinen "Will-Haben" Effekt bei bei mir ausgelöst, aber sie sind auch selten und das Modell bei Ebay garantiert kein Schnäppchen. Ich kannte Wangine vorher nicht, also auch nicht den eher nicht so dollen Ruf. Für mich sind die erst mal neu und ich bin unvoreingenommen.
Compu-Doc
Inventar
#51 erstellt: 21. Mrz 2016, 11:58
Ok Menners,
die nächste Wangina Magica, welche mir bei einem Flohmarktbesuch in die Finger gerät, wird mitgenommen, oder zumindestens abfotografiert und hier in diesen thread eingepflegt.

Ach so, Rechtschreibung ist keine Hexerei und wenn man sich nicht-wirklich-sicher ist, ob ein Text ok ist, dann bietet-auch-dieses Forum die Möglichkeit der "Vorschau".

Manchmal lese ich hier Buchstabenansammlungen, da frage ich mich, ob der Verfasser überhaupt in der Lage ist, am täglichen Leben ohne fremde Hilfe teilzunehmen.
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