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Wangine-Liebhaber-Thread

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kh-office
Hat sich gelöscht
#101 erstellt: 14. Apr 2016, 08:11
Ruhig Blut Klausi,
jetzt hast aber schnell reagiert.

Muss man anders sehen. Der ist, der Beschreibung nach, trotzdem weg gegangen und das nicht für wenig.
Denn:
Getestet hat der Buchtuser wohl nur kurz einen Kanal. Verkauft ausdrücklich als defekt und antwortet auf mehrere Anschreiben nicht.
Und trotzdem dieser Preis.

Nach meiner nächsten Revision bzgl. Relais müsste meine ja locker 500 bringen.
dcmaster
Inventar
#102 erstellt: 14. Apr 2016, 13:18
Hi Kurt,

ich ärgere mich, weil ich da auch mit machen wollte, aber zu spät dazu gekommen bin. Da war er schon wech. Aber DU hast wohl recht. Der Zustand war ja nicht wirklich klar und insofern bei dem Preis doch ein Restrisiko. Immerhin gabs kein Overload, Protect oder sonst einen Fehler in der Anzeige. Weil der Analyzer aber einen normalen Ausschlag gebracht hat, sagt mir das das erstmal, dass scheinbar alles ok ist. Genau das war für mich der Grund, warum ich mit machen wollte.

Naja, jetzt ist er wech und ich werde weiter suchen.Vielleicht aber auch makl ein anderes Modell. Ich habe ja noch längst nicht alle Modelle in der Sammlung.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#103 erstellt: 14. Apr 2016, 14:05
Nun ja, ich hab es mir auch überlegt aber ich mache zuerst mal meine fertig und ich glaube, dass ich da sogar heute mal dran gehe nach dem Kaffee.
Mensch Klaus, Du hast doch genug Projekte!!!
Mach doch erst mal die gängig welche Du schon besitzt!
Musst ja auch daran denken: Die Rente hat bisher noch keiner Überlebt.
knallfrosch73
Stammgast
#104 erstellt: 14. Apr 2016, 17:52
wieso?
ist doch eh noch eine drinnen für 400 irgendwas...

revidieren müsstest die dann eh und da gehen schon locker zwischen 150-200€ drauf wenn du es anständig machst...so gesehen ist es nicht billig.
es sei denn du hast schon alle teile zuhause rumliegen...

zudem ich mich mal nicht auf die Beschreibung von eBay verlasse , die schreiben viel wenn der tag lange ist.

ein ist jedenfalls sicher , die siebelkos sind hinüber...das zweite ist das die Kiste schon offen war , man beachte die fehlende schrauben vom deckel Hinterseite.... und das kann auf vieles hindeuten...dazu muss ich ja wirklich nichts sagen....

knallfrosch73
Stammgast
#105 erstellt: 14. Apr 2016, 19:58
Hier mal ein paar Bilder vom zerlegten Analyzer und von der endstufenplatine...
wie man sieht hab ich die schonmal auseinander geschnitten , die schutzschaltung entfernt usw...
am Schluss die ausgelaufenen Kondensatoren 15000uF/63V , die bei beiden verbaut sind...

weitere Bilder folgen....


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kh-office
Hat sich gelöscht
#106 erstellt: 14. Apr 2016, 20:39
@ Knallfrosch
Prima Bilder, vielen Dank!!!
Die Siebelkos hab ich ja auch erst getauscht und etwas größere eingebaut, 22000er usw. usw. .... steht ja hier im Thread....

@ Klausi
Mensch Klaus, hab mit dem Tausch der Relais begonnen. Wenn die Relaiplatine mal raus ist, ist mal richtig schön Luft in Heck der WFA.
Aber eines muss ich sagen. Niiiiiiie wieder würde ich intern 4mm² verbauen. Trotz der riesen 6,3er Fahnen der neuen Relais ist man unter 100Watt lötkolbentechnisch aufgeschmissen! Und dabei will ich nicht wissen was die Relais intern dabei "gefühlt" haben.
Würde da das nächste mal entweder 2,5mm² verwenden oder die Kabel gleich auf vergoldete Flachsecker krimpen....
Gut gekrimpt ist so gut wie gelötet aber mit Steckverbindungen hat ich es halt nicht so...

Schreib Dir noch kurz ne PM....

Gruß
Kurt.
knallfrosch73
Stammgast
#107 erstellt: 14. Apr 2016, 20:47
gern gesehen...

zu deinen 4qm...es reicht vollkommen 1,5qm....mehr brauchst du nicht....kann man ganz einfach ausrechnen...wenn dann müsstest du die komplette Schaltung ändern damit das Wirkung erzielt...

versteh nicht warum Leute immer glauben sie müssten 4qm in Endstufen einbauen....

lässt sich eigentlich auch ganz einfach ausrechnen...kenner wissen wie das geht...

messtechnisch wirst du zu dem kein unterschied merken zwischen 1,5qm und 4qm....das ist sicher...also wozu den stress?

denk lieber daran was in der Kiste los ist....die ist für 220V konzipiert....pass das lieber an...das ist viel wichtiger...dazu die eingangspassage....usw...

mit fetten kabeln bringst du klanglich keine Verbesserung.....

dcmaster
Inventar
#108 erstellt: 15. Apr 2016, 04:16
Da muss ich Dir in vielen Punkten schon Recht geben. Die Anpassungen an die 230-240V sind schon sehr wichtig. Was die Kabelquerschnitte angeht ist es im Grunde zwar nicht nötig, aber etwas mehr, als das Original macht schon Sinn.

Nur wenn schon die Kabel "verdickt" werden, dann auch mit aller Konsequenz. Das heißt dann aus meiner Sicht, dass auch die Zuleitungen vom Netzteil ab den Elkos bis zu den dicken Transen mit einbezogen werden sollten. Die Ausgänge ja sowieso erst bis direkt an die Relaiskontakte und dann die Polklemmen. Dann passt das auch mit den neuen Relais, wie es der Kurt schon gemacht hat.

So in der Art habe ich das schon mal bei den LS Kabeln gemacht, nur die Versorgungen vom Netzteil kommen später noch dran, wenn ich die Kiste noch mal aufmache. Das kommt ohnehin wegen der Revisionen.

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#109 erstellt: 15. Apr 2016, 17:15

Die Anpassungen an die 230-240V sind schon sehr wichtig

das ist das wichtigste an der Endstufe...weil sonnst haste bald wieder einen Schmorbraten mehr im Wohnzimmer stehen

angefangen von den siebelkos die NICHT umbedingt eine höhere Kapazität benötigen , sondern eher eine höhere spannungsfestigkeit und wenn möglich eine höhere Temperatur....

mit "Eingangspassage" meinte ich den Line-In Eingang....man beachte das erste C am Eingang (Bipolar mit 4,7uF) ,manche haben da einen Gepolten drinnen , das nächste die Widerstände glaub einer mit 100KOhm und einer mit 2,2KOhm , dazu den 100pF...

den 4,7uF kann man getrost weglassen , wird nicht benötigt da wir einen Mos-Fet Eingang haben , den 100pF tauschen wir gegen einen mit 220pF "SilverMica"...

Parallel zum R222 könnte man auch noch einen folie mit 0,1uF einbauen , ebenfalls zur Unterdrückung der eigenschwingung.

das nächste ist , man sollte ALLLE Elkos tauschen , standartmässig gegen Panasonic FC Typen , wer mehr rausholen will nimmt die Nichicon Gold Serie , was meiner Meinung nach aber keine sonderliche Verbesserung gegenüber den Panasonic Typen bringt.

die ganzen plattenkondensatoren bis 50pF kann man gegen Glimmer Typen tauschen (Ebenfalls SilverMica) , die werte werden Beibehalten.Die restlichen gegen FKP Typen...

Die Elkos die direkt an den Treibern sitzen (47uF/100V) , kann man getrost durch einen 470uF/100V tauschen (also alle 4)

Die potis gegen Spindeltrimmer tauschen , hat den Vorteil das man Offset und den ruhestrom genauer einstellen kann , da kannste mal versuchen den Ruhestrom hochzuschrauben..
allerdings würde ich aber ein osszi reinhängen damit ich Kontrolle habe , am besten ein signal so über 30K/Hz reinjagen , den Ausgang natürlich mit 4 ohm belasten (Lastwiedwerstand mit ausreichender Leistung)
dann siehst du auch gleich wann die ganze Sache anfängt zu schwingen , denn genau aus diesem Grunde hau ich meistens noch zwischen den Rail-Spannungen der Treiber und Masse einen folienkondensator mit 3,3uF dazu um das zu unterdrücken. (Wie das ganze geht , sollte der Fachmann wissen )

das gleiche mach ich bei dem Eingang an den Mos-Fet...da die sehr empfindlich sind und gerne zu Schwingungen neigen , daher kommt jeweils ein folie mit 1-2,2uF Parallel zum C204 (33uF/25V) und C206 , des Weiteren ersetzt ich die 33uF Typen gegen 220uF .

zusätzlich würde ich die kabelführung komplett überarbeiten und anders verlegen , gleichzeitig durch 1,5qm hochflexiebel ersetzen , die Reinigung der schalter und Potis versteht sich von selbst , genauso der abgleich vom Analyzer und dem rest.

DAS würde ICH tun , wenn die Kiste original bleiben soll.
(was bei mir ja Nicht der fall ist)

so nun kann jeder selber entscheiden ob er sich den "Stress" antut , da es sehr sehr zeitaufwändig ist.
aber meiner Meinung nach lohnt sich das schon , da DCmaster ja auch accuphase geräte hat , kann er ja danach vergleichen und wird bestimmt bestätigen das die wangine dann locker mit der accu mithalten kann , zumindest bei einigen Geräten von denen.


so....und das keine Missverständnisse auftreten , das ist Nur meine Meinung...sonnst nix , sollte einer ne bessere Lösung haben , dann nur her mit.

Hier noch ein Zettel den ich geschrieben habe (Hoffentlich kann man es lesen) , da sind die End-Transen die ICH bisher gefunden habe die in Beiden wangine verbaut wurden , eine Kombination fehlt mir allerdings noch.

IMG_0530




[Beitrag von knallfrosch73 am 15. Apr 2016, 17:51 bearbeitet]
knallfrosch73
Stammgast
#110 erstellt: 15. Apr 2016, 18:38
Hier noch ein Bild vom Gleichrichter und von der spannungsversorgung vom Analyzer , links ist für die protectschaltung eine zusätzliche Versorgung.

IMG_0540 (1)

kh-office
Hat sich gelöscht
#111 erstellt: 15. Apr 2016, 20:13
Ja ne, jetzt möchte ich erst mal wieder Musik hören....

Frage:
Wie ist das mit dem Anpassen der 230 Volt gemeint, doch nicht etwa im Zusammenhang mit der Verdickung der Leitungen von der Platine bis zu den LS-Ausgängen.

Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht wirklich.

Oder ist das unabhängig davon gemeint?

Bzgl. Siebelkos. Das Thema habe ich ja schon durch. Bzgl. der Temperatur machte ich mir da weniger Sorgen, die WFA wird nicht mal richtig handwarm. Die 4 Elkos vor den Treibern hab ich ja auch schon getauscht.

So, die Kabel und Relais habe ich gestern und heute getauscht.

Ergebnis:
Das Teil klingt schon ganz anders als zuvor, zumal die Augangsleitungen doch recht dünn waren.
Bemerkbar macht sich dies nach kurzem Lauschen an einem wesentlich höherem und druckvollerem Bassbereich.
Hatte erst das Gefühl dass der Bereich dröhnt oder schwingt aber alleine durch die stärkeren Kabel und anderen Relais ist die ja nicht wirlich möglich.

Bitte um Meinungen hierzu.

Da ich ja durch einen DEQ2496 in den Eingang gehe, muss ich diesen wohl anders abstimmen.
Ja, jetzt keine Rüge, ich brauche so ein Teil einfach, bitte keine Kommentare.

Bilder folgen morgen oder so.

Noch einmal kurz:
Optimierung Spannungsversorgung im Zusammenhang mit stärkerer Augangsverdrahtung oder unabhängig davon?
Tatsächlich die oben beschriebene Klangveränderung durch die genannte Optimierung möglich?

Grüßle aus dem Schwarzwald

Kurt.
knallfrosch73
Stammgast
#112 erstellt: 15. Apr 2016, 20:16
servus kurt...
woher aus dem Schwarzwald???

ich bin gebürtig auch aus dem Schwarzwald....ggg

Erklärung folgt gleich zu der ganzen Sache...


kh-office
Hat sich gelöscht
#113 erstellt: 15. Apr 2016, 20:21
Ja sowas ein Schwarzwälder.
Gebürtig bin ich von Biberach (Baden), wohne seit rund 14 Jahren aber in Appenweier.

Jetzt bin ich ja mal gespannt... Aber zuerst gibt´s Spaghetti..... mmmmh
knallfrosch73
Stammgast
#114 erstellt: 15. Apr 2016, 20:56
ha...appenweier kenn ich gut....mein Vater hatte eine Jugendherberge in ottenhöfen , das ist nähe Offenburg...
ich selber bin aus Furtwangen , das ist im tiefsten Schwarzwald , wohnte aber lange in Freiburg

Biberach kenn ich auch sehr gut...mein Vater wohnt mittlerweile in haslach / Kinzigtal...in Biberach kenn ich sogar noch leute...;-)) , vom Reitverein her..
bin ende mai bitte juni eh in der gegend da ich am stall von meinem Vater einiges machen muss...

ich lebe aber schon seit 16 Jahren in Österreich , 10 in tirol , jetzt in Vienna...


Wie ist das mit dem Anpassen der 230 Volt gemeint, doch nicht etwa im Zusammenhang mit der Verdickung der Leitungen von der Platine bis zu den LS-Ausgängen.

nein....
da geht es nur um die gesamte spannungsanpassung der Railspannungen...dazu gehören die kompletten Kondensatoren , da muss man messen welche Spannungen anliegen , bzw...aus dem Schaltplan auslesen...meistens reicht es die Siebelkos zu tauschen gegen 100V typen....
das gerät ist für 220V konzipiert , das heist du hast bei der Spannung eine Railspannung von 45V Wechselspannung...
nimmt man jetzt den Faktor für die Gleichspannung...(ich nehme immer *1,4)...dann kommen wir auf 63V +/-....

wenn man die netzseitige spannungserhöhung berücksichtigt liegen wir dann bei ungefähr 75V +/-...somit wären die siebelkos mit 63V Geschichte....

das ganze muss man auf der Schaltung nachmessen , denn nicht alle Kondensatoren sind auf das minimum der Spannung eingebaut....aber es schadet nicht höhere spannungswerte einzubauen...



Optimierung Spannungsversorgung im Zusammenhang mit stärkerer Augangsverdrahtung oder unabhängig davon?
Tatsächlich die oben beschriebene Klangveränderung durch die genannte Optimierung möglich?

bringt auf jedenfall was....es ist halt ein aufwand den man zeitlich investieren müsste , zusätzlich den Materialkosten.
man könnte dem ganzen auch noch etwas mehr verleihen wenn geld und zeit keine rolle spielt..

also wie gesagt....es liegt an dir ob das was bringt....
aber das ein 4qm eine wesentliche klangverbesserung bringt , das bezweifle ich extrem....das ist der verdienst der neuen siebelkos...und da du ja die Elkos parallel zu den end-transen auch getauscht hast , hörst du das schon raus...

im lastberreich müsste man da mal eine Spektralanalyse machen und das ding bis in den klippingberreich fahren damit man weis was das bringt.
kann ich leider noch nicht machen , da mein analyzer in Deutschland (Waldkirch) verweilt...

achja...bevor ich es vergesse....wie hoch haste den Ruhestrom eingestellt?



PS: guten apetitt bei den spaghettis...


[Beitrag von knallfrosch73 am 15. Apr 2016, 20:56 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#115 erstellt: 16. Apr 2016, 06:58
Ja sowas... Alles bekannte Orte im Kinzigtal. Bzgl. Reiten wirst Du wohl Bruch und Fröschbach angepeilt haben. Erdbeeren Schmieder (war ich früher sehr oft, ein Schulkammerad von mir), Kammerer, Schilli..... Bruch (war ich mal liiert inkl. zwei Pferdchen) Kornmeier und Gaggo der Orgelbauer und begnadeter Pferdetrainierer.... Oder war es mehr der Ponyhof in Erzbach?
Freiburg war ich sehr, sehr oft vor Jahren. Evtl. sagt Dir ja Divino etwas? War erst wieder bei Mono-Schallplatten und hab mir ne Mezzoforte geholt.

Die bekannten in Biberach würden mich natürlich interessieren hab ja noch viele Geschwister, wohl aber besser als PM. Dein Baujahr und Name wäre sehr, sehr interessant?

Prima Dein Post!!!! Sehr ausführlich und interessant!!!

Die Elkos an den Transen hab ich gegen Fishay getauscht, glaube sogar den gleichen uF Wert, Spannung wohl höher. Wollte einfach mal die Alten raus haben.
Zwei auf der Hauptplatine haben mir auch nicht mehr so gefallen, da kamen dann Panasonic rein.

Komisch, meine Bilder sind hier raus? Liegt es daran, dass ich die aus der Galerie genommen habe?

Spannung hab ich noch keine Eingestellt, welchen Wert sollte man denn anpeilen? Wo einstellen und wo genau messen?

Mache nachher noch einmal kurz die Bilder der Bisherigen Revisionen rein inkl. der letzten zwei Tage.

Unglaublich was man hier an Leuten trifft!
dcmaster
Inventar
#116 erstellt: 16. Apr 2016, 09:03
Moin Kurt,

ja wenn Du alle Bilder aus der Gallerie löschst, kannst Du nicht erwarten, dass die dann hier im Thread noch mal gezeigt werden können. Der Thread greift ja schließlich auf die in Deiner Galerie abgelegten Bilder zurück. Wenn Du die Bilder jetzt wieder hoch laden würdest, wären die aber trotzdem weg, weil der Link dann verändert ist. Das war ein sehr dummer Fehler.

Jetzt kannst Du die Beiträge mit neuen Bildern auch wieder neu schreiben und dann aber sehr genau überlegen, von wo Du die Bilder mit garantiert dauerhaften Platz beziehst. Nachträglich löschen ist wie Du siehst nicht mehr reparabel. Da hättest Du besser vorher mal nachgefragt, ob das Auswirkungen hat. Jetzt ist es zu spät. Also alles auf Anfang und noch mal mit mehr Überlegung wieder rein. Wenn es nicht aus der Galerie sein soll, kannst Du auch einen eigenen und vor allem sicheren Server dazu gebrauchen (URL Quelle).

So jetzt gehe ich F1 anschauen.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#117 erstellt: 16. Apr 2016, 09:14
Ja nun, war halt gut gemeint. Wollte den HIFI-Forum Server nicht unnötig mit Speicherplatz belasten. Macht aber nix, stelle die Revisionen noch einmal rein mit genaueren Daten zu den getauschten Teilen. Viel Spaß, meine Mutter (demnächst 78 Jahre) Lässt sich die F1 Rennen auch nie entgehen.
knallfrosch73
Stammgast
#118 erstellt: 16. Apr 2016, 10:06

Oder war es mehr der Ponyhof in Erzbach?

ha...das ist der Wolfgang...den kenne ich zu genügende
Schmieder kennt man auch....

Divino waren wir auch ab und an mal , kennt man...ja

den erst kommt mal auf PN , denn die Namen weis ich jetzt auch nicht auswendig , da ich schon zulange in Österreich bin , werde aber mit meinem Vater noch telen , die noch aktiv am geschehen teilnehmen.

schon witzig das ganze....ggg

nimms nicht tragisch wegen den Bildern....stell sie einfach nochmal rein , ist doch Wurscht , kann jedem passieren.

ich werde nachher mal die andere wangine auseinander nehmen und davon Bilder einstellen.

ich kann dir später mal den Schaltplan schicken und da kann ich dir ja mal eintragen wo was genau sein sollte...

Formel 1?...ich schau lieber Rallye an aber nicht heute , muss nachher noch einkaufen....

bis später Mädels......
kh-office
Hat sich gelöscht
#119 erstellt: 16. Apr 2016, 11:18
Stimmt, Rally ist auch mehr mein Ding. Früher guter Bekannter hatte damals in Gengenbach ne Werkstatt und hat mir meinen Golf 2 motortechnisch getunt. Die fuhren selbst Rally mit nem Urquattro, dann Mazda, dann Toyota Celica, Team Claudia Zodel und Thomas Hunsinger. Waren damals auch inkl. Auto auf der Tanzfläche vom ehemaligen Drops in Kehl präsent.
Dann ging er nach Köln zum Toyota Team Europe und hat für Carlos Sainz die Celicas aufgebaut womit die mehrfach die WM gewannen. Bin selbst auch mehr auf Rally. Früher "zweiradtechnisch", da konnte man besser der Polizei entkommen über den Acker, später dann Polo G40 mit 150PS, lediglich mit Coni und breiten Schlappen sonst unscheinbar. Heute Astra G normalzustand jedoch hinten leicht höhergelegt was die Affinität zu Rally wohl ahnen lässt.
Asphalt fahren ist eher wie mit Schuhgröße 50 laufen. Rally fahren ist wie auf zwei Bällen stehen, das sind wirklich die wahren Fahrspezialisten.

Jo, zu genial. Schaltplan mit Einzeichnung wäre ja Hammer wobei auch gerne auf ein Bild schaue wo man sieht, wo man dreht und misst...!!! Die Augen, die Augen... Gut sehen tue ich schlecht und schlecht hören tue ich auch gut....

So, wir kaufen nun auch ein, dann hol ich ein unbenutzes Brother Fax 1010e und ein Siemens 5020 Telefon in Gengenbach ab. Ist zu verschenken und ich hab die mir reserviert.

Klausiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii was geht bei Dir???

Ganz liebe Grüße in die Runde
knallfrosch73
Stammgast
#120 erstellt: 16. Apr 2016, 14:43

Drops in Kehl präsent.

Cool...da war ich auch oft
GTI hatte ich auch aber den einser Pirelli in RS Blau , Parallel dazu noch einen Escort RS-Turbo S1 in Gelb/Lila-Metallic...
egal...sorry für OT :mail (da werden Erinnerungen wach... )

sooooo , hier noch mal ein paar Bilder von der anderen WPA120....

IMG_0543

Hier wieder die interne Platinen-Bezeichnung (Nicht die Revision)

IMG_0544

Der Orangene ist der eingangskondensator , hier als Bi-Polar Ausführung (Laut Manual sollte ein gepolter Elko rein)
Der grosse Grüne Kondensator der so schräg ist , ist auch in den WFA220 Verbaut (220uF/16V) , allerdings ist der im Manual NICHT angegeben...
der linke Transistor ist auch schon von den Neueren generation (Bezeichnung folgt noch)

IMG_0545

Hier sieht man die zwei Puffer Elkos mit 47uF/160V , laut Manual sollten nur 100V Typen drinnen sein , bei der WFA220 sind jeweils zwei auf der seite verbaut , eine für + und eine für -.....
IMG_0546

Hier nochmals Deutlicher...
komischerweise hab ich hier bei der , railspannungen von 64,3V symmetrisch , bei der anderen hab ich 67,9V symmetrisch....jedoch sind alle Trafos identisch...

IMG_0547


hier in Aktion...Provesorisch angeschlossen , da ich die erst noch revidieren möchte , steht schon seit langem im Schrank.
Klingt sogar noch ganz gut , hat saft ohne ende...
IMG_0548

IMG_0549

also ihr seht hier schon ein unterschied zwischen den Gleichen Modellen , und parallelen zur WFA220...
werde später noch versuchen die Bauteile aufzulisten die fehlen und diejenigen die anderst sind.

weiteres Folgt...
PS: das Manual mit den Markierungen und Fotos kommen noch für dich wegen einstellen und messen...mach ich aber erst am Abend...nach 2 Promille lässt es sich besser zeichnen.....

kh-office
Hat sich gelöscht
#121 erstellt: 16. Apr 2016, 18:02
Ja sagenhaft , falle morgen bestümmt wieder früh aus dem Bett und dann folgen meine Bilder mit der Beschreibung der ausgetauschten Teile.

Nur keinen Stress, Du bist ja schneller als die Feuerwehr. Denk daran, man muss ja mit dem Lesen auch nachkommen...

Habe heute mal etwas genauer bei meiner 220 reingehört. Nach dem Tausch der LS Versorgungskabel und der Relais klingt das ganze wesentlich abgrundtiefer und erstaunlicherweise auch wesentlich höhentreibender. Das hätte ich absolut nicht erwartet. Gut, die Originalverkabelung war wirklich sehr gering gewählt angesichts der Leistung die da raus geht.
Muss also den Tiefen- und Höhenbereicht doch anpassen.
Mich wundert es wirklich nicht, dass viele Lausprecher mit großen Basschassis kaufen und dann über zu wenig Bass klagen und die Lautsprecher schlecht reden.
Wenn man halt eine Box hat, die eine Nennbelastbarkeit von 150 oder sonst was an Watt hat, sollte man diese ampspezifisch auch zur Verfügung stellen.
Also die WFA 220 an meinen Cantons 496 machen Erdbeben wenn es sein muss und gehen so tief, dass man Bass spürt ohne diesen zu hören.

Also, nur keinen Stress, Step by Step.

1.
Nächster Schritt ist mehr Querschnitt für die Spannungsversorgung nach den Siebelkos zur Platine.
2.
Zweiter Schritt ist das Messen der Railspannung und evtl. Anpassung dieser.

Mehr muss es erst mal garnicht sein.

Dir schon mal nen schönen Abend, bin wohl erst wieder morgen so ab 6 Uhr online und schreibfähig.

Und noch der Aufruf "Klausi, wo steckst Du denn?"

Gruß
Kurt.
dcmaster
Inventar
#122 erstellt: 16. Apr 2016, 18:24
Ja doch,

ich lebe mal gerade noch. Nein, ich habe wieder mal eine fast schlaflose Nacht hinter mir. Dem entsprechend fükle ich mich dann auch gerädert. Und wenn man dann denkt, man hätte etwas Ruhe um den fehlenden Schlaf nach zu holen, wird das schon irgend wer schaffen, mich per Telefon wieder brutal ruas zu reißen. Dann ist man noch mehr gerädert.

So oder ähnlich geht mir das schon seit Wochen. Wenn das so weiter geht, muss ich damit wohl doch mal zum Doc. Heute morgen habe ich mich nach dem Training mal etwas um die Haustierchen gekümmert, um mich wach zu halten. Während dessen habe ich aber immerhin wieder mal meine Lala etwas laufen lassen, um zu sehen / hören, ob die noch läuft. Das macht sie mit Bravour, wie üblich. Danach wollte ich wieder etwas ausruhen und Bäääääm, ging wieder das Telefon. Manchmal verfluche ich das Ding wirklich.

Ich will Euch aber auch nicht mit meinen Wehwehchen langweilen, aber jetzt wird es wieder Zeit für meinen Pharmazeutischen Coctail, sonst wird die nächste Nacht noch schlimmer. Diabetes sei Dank. Zu kotzen diese Seuche.

Jetzt aber schnell noch Abendbrot und den Sche... Giftcoctail rein pfeifen und dann dann gemächlich den Tag ausklingen lassen.

Klausi
kh-office
Hat sich gelöscht
#123 erstellt: 17. Apr 2016, 06:56
Mensch Klaus, das klingt alles nicht gut und ich kenne das zur Genüge. Sorge dafür, dass das mit dem Schlafen wieder klappt, das ist das A und O!!! Und wenn es sein muss mit Valdoxan, hat kein Abhängigkeitspotential und kaum Nebenwirkungen.
Das Telefon lässt sich sicher abschalten! Ich brauche das jedoch nicht, wenn das unpassend klingelt dann geht mir das total am A... vorbei. Gute Besserung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

So, mit dem nächsten Thread gibt es noch einmal die komplette Wangine WFA220 Revision bebildert! In wenigen Minuten....
kh-office
Hat sich gelöscht
#124 erstellt: 17. Apr 2016, 08:12
Teilrevision Wangine WFA 220






Austausch der Lautsprecherterminals:



Siebelkos Netzteil:
Alt: 4x 15000uF / 63V / 85° / 35mm / Elna



Neu: 4x 22000uF / 80V / 85° / 40mm x 80mm / United Chemi-Con






Entladewiderstände Siebelkos:
4x 10kOhm 1W



Elkos Stabilisierung Enstufentransistoren
Alt: 47uF 100V Timax



Neu: 47uF 100V 105° Low ESR Vishay



220uF Elkos auf Hauptplatine:
Alt: 2x 220uF 25V



Neu: 2x 220uF 35V 105° Panasonic



LS Verdrahtung Platine-Relais:
Alt: ca. 0,75mm²-1,0mm²
Neu: 2x 4mm² Twinaxial OFC Cordial CLS240



LS Verdrahtung Relais-LS-Anschlüsse:
Alt: ca. 0,75mm²-1,0mm²
Neu: 2,5mm² / OFC verzinnt / Hochflex Silikon / Reely



LS Verdrahtung Masse-LS-Anschlüsse:
Alt: ca. 0,75mm²-1,0 mm²
Neu: 2,5mm² / OFC verzinnt / Hochflex Silikon / Reely



Austausch LS Relaisplatine-LS Relais:
Alt: 12VDC / 120 Ohm / Song Chuan 8507



Neu: 12VDC / 30A / 85 Ohm / Finder Serie 66




[Beitrag von kh-office am 17. Apr 2016, 08:40 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#125 erstellt: 17. Apr 2016, 08:50
Sauber gemacht
Respekt

Ich frag mich sowieso immer warum man 6 mm² LSP Kabel an Verstärker hängt deren Innenverkabelung 0,5mm² beträgt

Und das bei 2 x 3 Meter LSP Kabellänge, völliger Unsinn

gruß
kh-office
Hat sich gelöscht
#126 erstellt: 17. Apr 2016, 09:01
Vielen Dank, das Lob tut gut!
Machte auch gut 2 Nachmittage Arbeit. Na 0,5mm² war es gerade nicht aber vom Gefühl her für die Leistung der Endstufe doch etwas zu gering. Gut, 4mm² hätten es nicht sein müssen, war aber gerade auf Lager. Die 2,5mm² feinlitziges OFC Hochflex von den Relais zu den LS-Terminals ist absolut ausreichend, hätte auch von der Platine zu den Relais gereicht.
Die Endstufe klingt jetzt auch absolut anders und macht wirklich bemerkbar mehr Druck. Ich glaube ich benenne die jetzt um in "Silver Pressure"
knallfrosch73
Stammgast
#127 erstellt: 17. Apr 2016, 09:53
servus...

danke für die klasse Bilder , da haste ja schon einiges gemacht...
sauber sauber sauber....

einen Fehler der mir unterlaufen ist , möchte ich noch berichtigen..
ich sagte es handelt sich HIER (Bild) um einen 220uf/16V...stimmt nicht...
sondern um einen 220uF/25V...!!!

IMG_0545


kannst du mal die Bezeichnungen der Transistoren hier posten?
also Endstufen , und die Treiber davor?


Ich frag mich sowieso immer warum man 6 mm² LSP Kabel an Verstärker hängt deren Innenverkabelung 0,5mm² beträgt

Das gleiche kann man bei der Stromversorgung sagen....
kh-office
Hat sich gelöscht
#128 erstellt: 17. Apr 2016, 11:07
SanKen
2SC2921
und
SanKen
2SA1215

kh-office
Hat sich gelöscht
#129 erstellt: 17. Apr 2016, 11:11
Fragen 1:
Stabielkos 4x der Transen notwendig oder sinnvoll die 47uF durch "470uF" zu tauschen?

Frage 2:
Welcher Querschnitt Stromversorgung von Siebelkos zu Platine besser?

Frage 3:
Welche Railspannung sollte man wo einstellen und wo messen?
dcmaster
Inventar
#130 erstellt: 17. Apr 2016, 11:26
Hallo Kurt,

sehr sehr schön gemacht die Bilderserie. Was mich schon beim letzten mal (erster Bilderdurchgang von Dir) interessiert hat, sind die "Elko-Fassungen". Die sehen nach selbst gedreht aus. Sicher wegen des größeren Durchmessers der Elkos. Hast Du die Dinger selbst gedreht und woraus bestehen die?

Könntest Da davon bei Bedarf noch mehr machen? Ich könnte mir schon vorstellen, dass da ausser mir noch mehr Leute interessiert wären. Natürlich nur, wenn das für Dich keine Probleme schafft.

@Knallfrosch. Auch Dir möchte ich für Deine schöne Bilderserie und die zugehörigen Beschreibungen danken. Das wird sicher vielen Lesern hier helfen, wenn sie es denn nicht schon vorher wussten. Vorbildlich .

Weil mir derzeit noch die Zeit fehlt, werde ich auch von meiner Seite derartiges nachlegen, aber eben jetzt noch nicht. Ich komme einfach nicht dazu. Wird schon noch, alleine schon deswegen, weil ich alle meine Kisten noch auf Vordermann bringen will. Habe beim letzten rumschieben schon wieder eine entdeckt, bei der offenbar auch ein Elko am "suppen" ist. Sauerei das Zeuch. Man riecht nichts, man hört nichts (im Musiksignal), aber beim Vorziehen sieht man eben den Mist unter dem Gerät.

Klausi
dcmaster
Inventar
#131 erstellt: 17. Apr 2016, 11:50

kh-office (Beitrag #129) schrieb:
Fragen 1:
Stabielkos 4x der Transen notwendig oder sinnvoll die 47uF durch "470uF" zu tauschen?

Frage 2:
Welcher Querschnitt Stromversorgung von Siebelkos zu Platine besser?

Frage 3:
Welche Railspannung sollte man wo einstellen und wo messen?


Hi Kurt,

ich bin gerade mal so frech und antworte mal in die Fragen, weil ich das gerade eben lese.

1. Die 470er statt der 47er macht Sinn, weil die so eine Art "Vor-Ort-Puffer" direkt am Transi darstellen. Im Prinzip so viel wie möglich, solange der Platz da ist. 470µ ist aber schon durchaus ok. Ich hatte mal DIY Endstufen gebaut, bei denen im Original 100µ vorgesehen waren. Die habe ich gleicg mal auf 820µ erhöht, weil ich die gerade in ausreichender Stückzahl da hatte. Die Dinger laufen heute noch. Ich hätte noch mehr genommen, war aber zu der Zeit damals nix anderes da.

2. Der selbe wie auch bei den LS Leitungen, also reicht da auch ein 2,5 mm²

3. Die Railspannung(en) kann man nicht einstellen. Das ist die direkte Stromversorgung vom Trafo / Gleichrichter.

3a. Einstellbar sind nur der Ruhestrom und die DC-Lage oder Offset. Der Ruhestrom wird mit VR 202 und der Offset mit VR 201 eingestellt. Beim Offset sollte der Ausgang ohne Belastung (kein LS angeschlossen) möglichst klein sein. Idealerweise 0,000V (weder + noch -). Werte für den Ruhestrom sind ja in den vorhandenen Unuterlagen nicht angegeben, also bleibt hier nur ein allgemeingültiger Basiswert von ca. 25 mA (pro Endtransistor). Diese Angaben sind aber ohne Gewähr! Das dürfte aber in etwa so hinhauen. Streng nach Berechnung sollte das über einem der Emitterwiderstände von 0,33 Ohm etwa einem Messwert von 0,00825 V oder 8,25 mV ergeben, die dann dort zu messen sein müssten.

Knallfrosch, bitte korrigiere mich wenn ich etwas übersehen oder falsch interpretiert habe.

BTW, bei den 0,33 Ohm Widerständen in der WFA-220 frage ich mich in anbetracht der Kollektorwiderstände und zugleich den Emitterwiderständen, ob da wirklich beide nötig sind. Das sind doch nur zusätzliche Lötverbindungen und somit verlustbehaftete Bauteile. Ich meine, da sollten auch nur die Emitterwiderstände ausreichen. Wenn die Streuungen der Transen so groß sind, kann man das auch mit nur einem dafür aber etwas größeren Emitterwiderstand erfassen und ausgleichen. Wenn es denn überhaupt so schlecht um die Streuung der Transen steht.

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#132 erstellt: 17. Apr 2016, 12:09
Frage1:
Ja es ist sinnvoll..vor den end-treibern nochmals zu Puffern...reicht aber schon ab 100uF aus....viele geben da schon einen 1000uF rein
dient zur Unterstützung der grossen Siebelkos...

Frage2:
generell bringt es was die Verkabelung zu verbessern , aber man sollte auch die art der Verlegung in Betracht ziehen , ich persönlich würde da mit 1,5qm hochflexibel arbeiten , ist ausreichend dimensioniert und lässt sich gut verlegen.

Frage3:
Railspannungen kannst du messen Hier (Bild)...sollte so um 64V rum sein , einstellen kannst du die nirgends...du kannst nur den Offset und den Ruhestrom einstellen.

IMG_0547


den Offset stellst du am poti (Grün dargestellt) ein , den Ruhestrom (Rot dargestellt) ein.

IMG_0545

die Vorhergehensweise ist wie üblich , das gerät einstecken , es darf nichts angeschlossen sein , keine signalquelle , keine Lautsprecher..., warm laufen lassen , ca.30min reichen aus.

ein multimeter das in der Lage ist mV zu messen...am besten mit Kleps (selbsthaltende prüfklemmen).

den Offset , stellst du zuerst ein , (Grün)...dazu den lautsprecherausgang A aktivieren , die Lautstärkeregler auf Null (Min) , das multimeter vorher auf mV / DC stellen und die prüfkabel jeweils auf plus und minus vom lautsprecheranschluss (Rot auf Rot und Schwarz auf Schwarz)...
jetzt sollte ein wert auf dem multimeter schon dargestellt werden , im Idealfall "0"....in dem falle NICHTS machen , sollte ein höherer wert zu lesen sein , dann muss man gegebenenfalls an dem (Grünen) Regler nachlegen , hier bitte Vorsicht walten lassen , da es sich um willkürliche Potis handelt und schon die kleinste Drehung sehr grosse Änderungen hervorrufen kann.

eine Toleranz von +/- 10mV ist erlaubt , es muss nicht 100% auf 0mV sein...

jetzt den Ruhestrom...
was das genau ist , erspar ich mir mal an dieser stelle , kann aber nachgereicht werden...
Das Gerät Bleibt Ausgeschaltet , ebenso keine signalquelle und Lautsprecher angeschlossen.
das Gerät muss dafür geöffnet werden (was eigentlich eh schon ist durch den Biasregler)..
dazu sucht man sich einen der Emiter-Wiederstände aus , (für die jeweilige seite) , und klemmt die Kleps einfach Parallel zu dem Widerstand dazu....
Das Messgerät auf mV / DC einstellen.

IMG_0557

Jetzt das gerät einschalten , die 30min abwarten , wärendessen kann man schon einen wert ablesen der sich während der Erwärmung verändert.
sollte jetzt die anzeige einigermassen stabil sein (ca.8-20mV) , kann man an dem (Roten) Regler den wert korrigieren , wie immer höchste Vorsicht , denn durch einen zu hohen Ruhestrom kannst du die Endstufe ins Jenseits befördern.

IMG_0550

Das eine Messgerät zeigt - an , nicht irritieren lassen , sollte es nur andersrum anschliessen..

Laut Servicemanual wird ein wert zwischen 8-10mV angegeben , ich persönlich finde jedoch einen wert von 15mV als besser.
das ist das was DCmaster meinte mit Ruhestrom ein bisschen erhöhen....
das gerät wird dabei minimal handwarm im stBy...aber klanglich ist es schon besser , allerdings hab ich das noch nicht mit dem Frequenzanalyzer getestet (Folgt noch)...

IMG_0552

für den ganzen Vorgang auf beiden Seiten wiederholen , ich empfehle hier auch noch das man die werte nach einer ausreichenden Spielzeit , auch mit höherer Lautstärke , gegebenenfalls nach zu kontrollieren...

sollte irgendwas unklar sein...einfach fragen...




Fuck...Klausi war schneller....


[Beitrag von knallfrosch73 am 17. Apr 2016, 19:24 bearbeitet]
knallfrosch73
Stammgast
#133 erstellt: 17. Apr 2016, 12:17

BTW, bei den 0,33 Ohm Widerständen in der WFA-220 frage ich mich in anbetracht der Kollektorwiderstände und zugleich den Emitterwiderständen, ob da wirklich beide nötig sind. Das sind doch nur zusätzliche Lötverbindungen und somit verlustbehaftete Bauteile. Ich meine, da sollten auch nur die Emitterwiderstände ausreichen. Wenn die Streuungen der Transen so groß sind, kann man das auch mit nur einem dafür aber etwas größeren Emitterwiderstand erfassen und ausgleichen. Wenn es denn überhaupt so schlecht um die Streuung der Transen steht.


wenn ich das service Manual so anschaue komme ich mit Klausi auf den gleichen nenner , allerdings glaube ich eher das das ne art strombegrenzer ist..

man könnte versuchen den einen 0,33 rauszumachen , (Railspannungsseitig) , und den emiterwiederstand dafür durch einen 0,47 Ohm ersetzt...
so ist es ja bei den meisten verstärkern realisiert.

oder hab ich da einen Denkfehler?

Hier an einem Sony TA-F222ESA der mit den gleichen Transen bestückt ist....

Sony

@Kurt...
Danke für die Bezeichnung , die habe ich schon , mich würde Q209 , 210 , 211 , 212 Interessieren...


[Beitrag von knallfrosch73 am 17. Apr 2016, 12:45 bearbeitet]
kh-office
Hat sich gelöscht
#134 erstellt: 17. Apr 2016, 16:10
Sagenhafte Beschreibung, das Volk liegt Dir zu Füßen

Habe mir heute schon mal nen AC Kaltgeräte Einbaustecker bestellt, das Stück Kabel hinten muss weg.
Die bedeutet, dass ich dann das Gerät die nächsten Tage wieder offen habe und dann wird auch gemessen, die Pufferelkos zu den Transen hin tausche ich halt auch noch einmal, macht ja wohl Sinn. Hätte ja gleich größere einbauen können.

Bzgl. den anderen Transen schaue ich dann auf jeden Fall, auf der Seite habe ich auf jeden Fall auch einen grünen, wie bei Dir, noch im Kopf. Aber die genauen Daten sind Dir sicher.

Total genial!!!!!!!
Vielen Dank!
knallfrosch73
Stammgast
#135 erstellt: 17. Apr 2016, 17:57

Sagenhafte Beschreibung, das Volk liegt Dir zu Füßen

naja...mir wird hier im forum ja auch geholfen , besonderer dank an Alfa Cosmic an der stelle(Accuphase-Thread)....
zudem war ja Klaus schneller als ich...

das wichtigste ist das der gewünschte weg zum ziel führt.
das man immer gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.

dann freu ich mich schon auf den Bericht und die Fotos....

hier noch mal ein Manual ; sollte ich das andere finden wo die ganzen angaben drinnen sind , poste ich es noch.

http://abload.de/image.php?img=wfa-200schaltplan55jsz.jpg

Für Klausi hab ich gleich noch was..
(übrigens Gute Besserung)

so...
die Widerstände kann man bedenkenlos weglassen (Die Railseitigen) , die Emitter-Wiederstände bleiben unverändert ,aber....
und jetzt kommt das aber.....

R238 (laut Manual mit 27KOhm) wird auf 22KOhm reduziert und parallel dazu kommt ein Folie (Wima oder besseres) mit 3,3uF.
dann kannste den ruhestrom raufsetzen auf über 15mV , sonnst schwingt dir die Kiste ein Liedchen vor
Ist für die Gegenkopplung interresannt der ja den Eingangsdifferenzverstärker steuert....

werde nachher noch was posten was ICH an meiner alles mache...



[Beitrag von knallfrosch73 am 17. Apr 2016, 18:08 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#136 erstellt: 17. Apr 2016, 18:37
Hallo Knallfrosch (sag doch mal Deinen richtigen Namen, sonst klingt das so anonym),

Die Schaltung von Dir ist doch die Selbe, die im Netz kursiert und die habe ich auch. Nur war meine noch handschriftlichen Kritzeleien versaut. Die habe ich inzwischen auch grafisch bereinigt. Daraus habe ich jetzt mal die reine Endstufe raus gezogen. Zeige ich gleich.

Was mich bei Deiner Trimmerbeschreibung mit "grün und rot" irritiert sind die Bezeichnungen mit Bias und CD. Du sagst, der "grüne", also VR201 ist für Bias. "Bias" ist doch nach meinem allgemeinen Wissensstand der Ruhestrom. Und der ist laut Schaltung aber der VR202. VR201 ist der Regler für DC. Hast Du da nicht die beiden Regler verwechselt denknach ?!?

Ich meine der VR201, also der ganz vorne unter den beiden FET's stellt doch eindeutig die Gleichstromlage ein. Der VR202 also, der zwischen den Vortreibern Q209 und 210 ist doch nach den allgemeinen Regeln der, mit dem der Ruhestrom (Bias) eingestellt wird. Demnach sind Deine Farbvorgaben vertauscht, oder sehe ich da was falsch?

Hier mal der reine Endstufenplan als Auszug.

WFA-220 Endstufe

Sag mal was dazu.

Klausi
dcmaster
Inventar
#137 erstellt: 17. Apr 2016, 18:52
Noch was zum R 238. Das ist durchaus eine sinnvolle Sache, die ich glatt mal checken werde, sobald ich die nächste Kiste aufmache. Mit dem 22k statt des 27k wird die Verstärkung zwar etwas gedämpft, dafür aber auch mit dem parallelen 3µ3 die Schwingneigung gut unterdrückt. Das mit den Railwiderständen kann ich bisher einfach nicht erklären. Was haben die sich dabei gedacht? Ich meine niemand baut zusätzlich Teile ein, wenn die "scheinbar" keinen Sinn machen. Für mich machen die erstmal den DF kaputt und man verliert am Ende ja auch das eine oder Andere Watt.

Gerade weil die WFA so "schwach" auf der Brust ist, kommt es doch auf jedes einzelne Watt an . Nee mal im Ernst,. Was könnte der Grund für diese Rail-R's gewesen sein? Eine zusätzliche Schutzmaßnahme? Wofür? Wollte man damit eine sicherere Ankopplung der Treiber erreichen, also eine kleine unscheinbare Bremse? Sowas in dieser Art habe ich bisher noch in keiner Endstufe im Einsatz gesehen. Für mich ist das erstmal nur ein verlustbehaftete Geschichte, die mir so nicht gefällt. Ob die Endtransen hier 100mA mehr oder weniger Strom um die Ohren bekommen, sollte diesen Sanken Boliden doch ziemlich egal sein.

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#138 erstellt: 17. Apr 2016, 19:21
also ok....
Ich bin der Christian , aber mich nennen alle Biff...

ich hab auch einen nick hier mit biff , weis aber das Passwort nicht mehr , und da mich das forum ne zeitlang nicht mehr interessierte war mir das Wurscht.

irgendwann wollte ich doch mal wieder was wissen , daher die neuanmeldung mit Knallfrosch...bei den revoxgeräten liebe ich es wenn der "Knallfrosch" hoch geht (Rifa-Kondensator)

du hast gut aufgepasst , ich depp hab voll Bias geschrieben , das sollte doch Offset heissen...danke für den Hinweis.


Die Schaltung von Dir ist doch die Selbe, die im Netz kursiert und die habe ich auch.

ja glaub ich zumindest , hab sie von einem bekannten , hab aber noch eine mit angaben zum Serviceabgleich und ersatzteiliste...
sollte ich sie finden kommt sie hier rein....bei mir herrscht Chaos


Noch was zum R 238. Das ist durchaus eine sinnvolle Sache, die ich glatt mal checken werde, sobald ich die nächste Kiste aufmache. Mit dem 22k statt des 27k wird die Verstärkung zwar etwas gedämpft, dafür aber auch mit dem parallelen 3µ3 die Schwingneigung gut unterdrückt.


genau da liegt der sinn drinnen , habs ausprobiert , klappt ganz gut , anbei könnte man den eingangswiederstand abändern R201 auf 1,2KOhm und R202 auf 470KOhm.


Was könnte der Grund für diese Rail-R's gewesen sein? Eine zusätzliche Schutzmaßnahme? Wofür? Wollte man damit eine sicherere Ankopplung der Treiber erreichen, also eine kleine unscheinbare Bremse? Sowas in dieser Art habe ich bisher noch in keiner Endstufe im Einsatz gesehen.


waren in der tat ne art Strombegrenzer....ich habe das schon bei mehreren gesehen die vom Gleichen Baujahr her kommen , Onkyo M...Yamaha M überwiegend bei den Japanern....
Vermutlich wegen der schwingngsneigung , anders kann ich mir das nicht erklären , deswegen würde ich auf jedenfall einen 2,2-3,3uF Folie parallel dazu bauen , schon ist das Problem gelöst.

Wenn die Kiste schwingt ....dann im 20-50M/Hz Bereich...was man ja auch simpel unterdrücken könnte . wenn man von der basis zum emitter einen 15pF-0,01nF einbaut...

knallfrosch73
Stammgast
#139 erstellt: 17. Apr 2016, 19:23
Meine Änderungsliste von einer der beiden WPA120....

C201 entfällt da J-Fet Eingang
C202 wird auf 200pF FKP erhöht
C204 und C206 werden gegen einen 22uF /35V ersetzt , Parallel dazu ein 0,1uF / Folie

C221 werden durch 470-1000uF/100V ersetzt (4 Stück auf Rückseite Platine mit Anschluss am Gehäuse)

Parallel zu C206 & C204 kommt ein Folie mit 1uF
Zwischen den endtransen kommt ein 3,3uF / Folie zu Masse (jeweils 1 für + und einer für - Railsp.)

Der Elko (220uf/25V in reihe zu R239) entfällt R239 geht direkt auf masse

die restlichen werden ersetzt durch den gleichen wert , bis 30pF mit „SilverMica“ was drüber ist mit Wima FKP und MKS , die Elkos werden alle gegen Panasonic FC getauscht.

Die Schutzschaltung entfällt komplett und wird durch eine Separate erneuert.
Die siebelkos werden durch komplett neue ersetzt dazu der Gleichrichter durch schnelle Shotky , alles auf ein Modul.

Komplett getrennter Doppelmono Aufbau , das Gehäuse Dient nicht mehr als Gemeinsame masse.
Die Hauptplatine wird in Zwei Teile aufgetrennt.

Der Analyzer bekommt eine Komplette Elko-Kur.

Zusätzlich wird die einschaltstrombegrenzung gegen eine Richtige getauscht.

Der ruhestrom wird auf 15mV angehoben

Der Q213 (2SC1775) wird gegen ein 2SD415 Getauscht
Q214 & Q215 kommen auf den Kühlkörper

Austausch der lautsprecheranschlüsse gegen Gold , entfernen von Lautsprecher paar „B“

Die ganzen Potis werden gegen Spindeltrimmer Getauscht.

Die Zenerdioden (22V) werden gegen neue mit 1W getauscht und Stehend eingebaut.

R328 wird auf 22KOhm verkleinert und parallel dazu 2-3,3uF / folie dazu (muss noch ausführlich getestet werden)

Neues Gehäuse mit ausliegenden Kühlkörper (Voll-Aluminium)

Kompletter umbau der schalter auf Prellfreie Taster mit Beleuchtung (Zweifarbig) (C-Mos Steuerung)

Vergoldete Kaltgerätebuchse.

Komplette neue Verkabelung in Hochflexibel 0,5qm-1,5qm


jedenfalls ist es so geplant bisher....ändeungen vorbehalten

wenn das "Monster" Fertig ist kommen ca,28kg auf die Waage und dann kannste mit deiner Accuphase kommen...


[Beitrag von knallfrosch73 am 17. Apr 2016, 19:28 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#140 erstellt: 17. Apr 2016, 20:44
Hi Chris,
na da bin ich ja mal gespannt. Hast Dir ja ne Menge vorgenommen. Klingt aber auch alles grundsolide durchgeplant. Aber noch mal für Wenigschläfer wie mich. Das Ganze gilt für den WPA120!?

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#141 erstellt: 17. Apr 2016, 21:22
servus Klausi...

wenn keiner ein Problem hat , bitte "Biff" verwenden , denn das bin ich gewöhnt , so nennt mich jeder...



Das Ganze gilt für den WPA120!?


ja , schon....
aber da der WFA""= identisch ist , kann man das getrost auch bei der machen

ein Fehler ist mir eingeschlichen.....


Der Elko (220uf/25V in reihe zu R239) entfällt R239 geht direkt auf masse


Das ist der "FussPunkt-Elko" , der bleibt natürlich und wird nur durch einen Panasonic FM mit 63V Getauscht...



Hast Dir ja ne Menge vorgenommen

naja..ich hab zeit , und es macht irre spass sowas zu realisieren , habs ja schon paarmal gemacht , parallel dazu bin ich ja noch an einer Onkyo M5030 drann , mit der werde ich (denke ich mal) , in zwei drei Wochen fertig sein.
Wurde auch einiges geändert und optimiert , zusätzlich die Schaltung nachgebaut für den farbwechsel der Beleuchtung der grossen VU-Meter ,(Wechsel von Rot auf Grün)
elektronisch ist sie jetzt soweit optimiert und läuft auch sehr gut , allerdings muss ich mal schauen wie ich das mit den Siebelkos noch löse , da ist ein alublech dazwischen , hab da aber schon eine Idee..vorallem will ich die Thermisch abkoppeln da sie mir zu sehr am kühlkörper sitzen..

Das sind die PSU stammt Gleichrichter ...Zwei davon kommen rein

IMG_0558

bei mir ist das immer eine frage des Geldes...das ich leider nicht im Überfluss habe..

ich muss aber auch gestehen das ich nicht zu den typischen "High-Ender" gehöre...
erstens hab ich den Raum nicht dazu , zweitens habe ich die boxen nicht dazu , drittens höre ich die Musik nicht dazu...

ich versuche halt immer das Maximum rauszuholen was geht , das ist ein guter lerneffekt , und vor allem mal ein beweis wie gut die "Alten Kisten" sein können....da muss nicht immer Krell , Resteck oder Accuphase Draufstehen...solche hatte ich auch schon da zur revision , nächste Woche kommt ein MCTosh Röhre zur revision bei mir rein...da bin ich mal neugierig , mit röhre hab ich ja nicht so viel am hut.

vor nem halben Jahr mal ne Counterpoint mit Externem Netzteil da gehabt , aber klanglich hat mich das ding nicht vom hocker gerissen , da ist mein Marantz SR8002 im stereobetrieb noch besser , finde ich....

aber ist eh alles Ansichtssache...


es macht jedenfalls spass , und schön das hier mal einer ein Thread aufmacht , das kann ich mir ja nicht entgehen lassen...

dcmaster
Inventar
#142 erstellt: 18. Apr 2016, 09:56
OK Biff,

jetzt hab' ichs. Sieht verdammt danach aus, als hätten wir sehr viel gemeinsam, was die reinen "Bearbeitungsinteressen" angeht. Ich mach auch gerne mal was Gutes noch besser, sofern das noch geht. Nur leider fehlt mir immer noch die Zeit dazu, weili ich von meinem ehemaligen Gewerbe immer noch "Altlasten" abarbeiten muss. Wenn der Kram mal fertig ist, komme ich endlich zu all meinen eigenen Vorhaben. Und glaube mir, da sind noch einieg fette Brocken in Planung. Nicht dass ich die bräuchte, aber einmal in meinem Leben will ich es mir selbst noch mal beweisen.

Ein geplantes Projekt ist ein übler Brocken. Das soll ein rund 2 kW Monoblock werden, der mir schon seit mehr als 10 Jahren durch den Kopf geistert. Weil sowas aber auch vom finanziellen richtig ins Geld geht, braucht das halt sehr lange. Dafür kann ich aber auf der langen Zeitstrecke auch jede inzwischen neu gesammelte Erfahrung mit einfließen lassen und das sind inzwischen schon einige Ideen. Die Basisidee ist der Ur-Crescendo von Elektor, der später auch selbst noch einen noch fetteren Nachfolger, den Gigant bekommen hat. Aus beiden Basen habe ich mir die Rosinen gepickt und versuche nun daraus was richtig Gutes und zugleich Feines zu schaffen.

Da habe ich mir in fast jeder Ecke des Projektes sehr viel Gedanken gemacht. Z.B. die Netzteile für die reine Leistungsendstufe, die Treiberstufe und der ganze Kleinversorgungskram sind nur einige wenige Punkte. Und selbst da setze ich einige für Endstufen eher sehr ungewöhnliche Aktionen mit ein, nur um die klanglichen Qualitäten absolut auf die Spitze zu treiben. Das ist aber auch Spannungsseitig eine sehr gefährliche Sache, weil es dort mit über +/- 90 V zur Sache geht. Damit ist jetzt auch klar, dass ich sowas aus Sicherheitstechnisch relevanter Sicht nicht mal eben so hier posten kann.

Weil das aber auch wegen der z.T. lebensgefährlichen Bedingungen im Inneren nicht für jedermann (die vielen Leser auch hier) geeignet ist, ziere ich mich etwas mit der Veröffentlichung des Projektes. Wenn es in der und eben solchen Sachen Interesse seitens der Mitleser gibt, würde ich für diese und ähnliche Projekte schon gerne sehr intensive Diskussionsrunden veranstalten. Das muss aber wegen der teilweise gefährlichen Spannungen irgendwie in gesicherten Bereichen gemacht werden, wo sich eben auch nur verantwortungsbewusste Leute zusammen tun die auch die Sicherheit immer im absoluten Vordergrund halten.

Ich will nicht dafür verantwortlich sein, wenn jemand ohne viel Erfahrung meint sowas nachbauen zu können, dann aber dabei Scheiße baut und mir dann die Schuld dafür geben will. Das ist dann schon eine kritische Sache, die man wenn schon, nur mit wirklich fachkundigen Leuten diskutieren kann und sollte. Dir Biff würde ich sowas schon zutrauen, aber wie gesagt, hier lesen auch recht unbedarfte Leute mit und da habe ich doch etwas Angst.

Hier und jetzt sind wir aber erstmal "nur" bei den Wangines und auch da gibts ja reichlich Potenzial was richtig Gutes zu schaffen. Das genau ist ja auch mit ein Grund, warum ich diesen Thread eröffnet habe. Aber genau so wichtif ist es mir, wenn hier eben diese Markenfreunde zusammen kommen und sich gegenseitig unterstützen bzw. helfen, wenn es denn nötig ist. Der Anfang ist gemacht und liest sich ja schon sehr schön.

So, jetzt habe ich noch wie schon gesagt ein paar "Altlasten" ab zu arbeiten und dann freue ich mich darauf, endlich meine eigene Geschichten so richtig in Angriff zu nehmen. Unabhängig davon bleibe ich hier und auch in anderen Bereichen immer am Ball und versuche Schritt zu halten. Gerade in den Accuphase Threads geht es ja manchmal richtig heftig ab und ich brauche Stunden, um mich da durch zu lesen.

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#143 erstellt: 18. Apr 2016, 16:46
servus Klausi..

ich glaube wir sind auf dem richtigen weg..

ist diese Crescendo nicht ein Bausatz aus den 80gern gewesen?...hab da noch was im Hinterkopf...
darf ich vorsichtig fragen was du für ein Gewerbe hattest?

das mit der zeit kenne ich , allerdings hab ich seit einigen Jahren das Glück im Unglück das ich die zeit habe dadurch das ich offiziell arbeitslos bin , ist auch ne längere Geschichte...
aber da mich das Thema elektronik schon das ganze leben verfolgt und auch beschäftigt , ist es in dem falle gut , denn da kann ich die zeit sinnvoll nutzen...jedenfalls für mich.

das mit den 10 Jahren kenne ich auch , allerdings ein paar Jahre mehr, das ist auch der Grund wie ich zu der Wangine gekommen bin...
ich stand ja schon immer auf solche Sachen wie led vu-meter oder analyzer ,also alles was blinkt im Takt zur Musik...
in den 80gern hatte ich meinen ersten spectrum analyzer (Bausatz von Conrad glaub ich ) zusammengebaut , damals war ich satte 12 Jahre alt
glaub rim hatte auch so einer , wenn nicht sogar der der gleiche ist...

die wangine war damals leider nicht leistbar...somit flog die mal raus.....
im laufe der Jahre wurde die wangine allerdings vergessen , das Projekt analyzer allerdings nicht. irgendwann kam ich auf die Idee so einen selber zu bauen , da der Bausatz zu der zeit schon lange Geschichte war (weis nicht wo der abgeblieben ist)....
war mir aber bis dahin zu kompliziert und in der zeit hatte ich noch viele andere Interessen....

als ich nach Österreich gezogen bin , hatte ich genug platz um mein Hobby auszuleben (Haus)...allerdings immer noch keine zeit für den analyzer...da ich mich auch noch mit anderen dingen beschäftigte , wie Autorennen fahren usw...war ja auch selbständig zu der zeit als KFZ- Werkstatt (Blödes deutsch.. )...egal...

erst als ich nach wien gezogen bin , kam durch einen Zufall die wangine wieder zum Vorschein und das obwohl ich sie schon lange vergessen hatte..
jetzt habe ich zeit und ich suchte aktiv nach analyzer zu bauen...der analyzer war im Grunde nie ein problem , es ging immer nur um die verschiedenen Frequenzen wie ich das bewerkstellige das zu bauen , mittlerweile findet man im netzt ja genügend dazu , hab auch schon einige aufgebaut um zu testen wie sie in real sind , bisher leider nix für mich , entweder sind die mir zu nervös , oder zu träge....
während dessen bin ich auf eine wangine gestossen....
ja so war die lust und liebe wieder gefunden
die WAF220 gabs ja nur zu selten , wenn dann nur zu utopischen preisen um 400€ rum , nein , das war sie mir nicht wert...
die erste WAP120 hatte ich für 70€gefunden , Zufall..allerdings komplett versifft und alle Elkos fast tot , was mir aber egal war , mir ging es hauptsächlich um den analyzer...30jahre später hab ich den nun endlich bei mir....

ausgebaut , angeschlossen .....mist..irgendwo kurzschluss...gesucht...gefunden....alle Elkos komplett getauscht...angeschlossen..geht...
der gefiel mir auf Anhieb gut , das war ein anayzer wie er sein sollte (Für mich)...
erstaunlich wie gut der die Frequenzen auseinander hält , hab da mal den frequenzgenerator durchgejagt...und vor allem ist das Ansprechverhalten sehr gut..soweit so gut
dann hab ich mir die Schaltung angeschaut mit den Endstufen usw....typisch 80ger und Japaner eben...was aber nichts schlechtes bedeutet...
da ich zu der zeit noch kein servicemanual hatte musste ich die ganzen daten so raussuchen , teilweise einen Schaltplan händisch zeichnen...
hab das ding dann mal am Netzteil angeschlossen , davor natürlich gemessen wie blöd , keine Fehler gefunden , nach langsamen aufdrehen der Spannung blieb auch alles im grünen Bereich...
ok die Endstufe selber war in Ordnung...nach Messungen waren nur die siebelkos defekt was man auch deutlich sah...
da ich keine da hatte mit höherer Spannung mussten zum test erstmal andere aus einem alten sony herhalten...

boah da war ich überrascht was das ding für potential hat...allerdings klang die schräg , weil die meisten Elkos hinüber waren und der arbeitspunkt nicht stimmte...
ja , somit wurde kurzerhand beschlossen das ganze zu behalten aber in ein anderes Gehäuse zu bauen , gleichzeitig zu versuchen was man da noch an potential rausholen kann....

tja...das ist die Geschichte warum ich hier bin....klar mittlerweile hab ich noch ne zweite WPA120 , aber die läuft noch einwandfrei , allerdings steht die mehr im Schrank.

allerdings ist das wieder so ne Sache ob sich die ganze mühe lohnt , das muss ich leider verneinen , es lohnt sich nur für den Liebhaber und für den freak...
das ganze kann ganz schön ins geld gehen und zeitlich wird man da auch sehr beansprucht...

mir persönlich ist es die Kiste wert , auch wenn ich für das Gehäuse extra 300€ deckeln durfte...

und ich bin mir sicher , sehr sicher sogar , das wenn ich fertig bin , problemlos mit der Accuphase mithalten kann , jedenfalls messtechnisch...
warum ich das jetzt so Provokant sage?....es gibt genügende die das als chinamüll bezeichnen...klar im originalzustand schon...unabgesehen von der Optik...

naj hoffe das ich jetzt nicht zu sehr OT war , will euch ja nicht langweilen...

meld mich später nochmal..

Klausi... danke für den tollen Bericht...

knallfrosch73
Stammgast
#144 erstellt: 18. Apr 2016, 17:55
hab ich durch Zufall gefunden , ich finde das ist sehr treffend bezüglich der wangine....oder?
das was ICH meine ist Fett hinterlegt..

kann man das so stehen lassen?







Die Reparatur Arbeiten wurden in aller Ruhe ohne irgendwelche Hektik oder Zeitdruck erledigt. Dabei habe ich mir genügend Zeit genommen auch zu versuchen die wesentlichen Elemente dieses Verstärker Typen zu verstehen. Die Arbeiten wurden auf das wesentliche und einfach machbare beschränkt. Man hätte noch einiges mehr tun können um die Zuverlässigkeit zu steigern, sowie auch noch die Klangqualität zu erhöhen, würde aber enorm viel Mehraufwand bedeuten. Trotzdem sind bis jetzt etwa 50 bis 60 Stunden an Arbeit angefallen. Die Arbeiten können nur mit dem Hintergrund der Begeisterung und dem Gewinn an Erfahrung begründet werden, aus wirtschaftlicher Sicht darf man an solche Arbeiten erst gar nicht rangehen, besser erst gar nicht dran denken - stehen in keinem Verhältnis zum Gegenwert des Verstärkers.
Der Bericht soll auch ein wenig die Leute nachdenklich stimmen, die der Ansicht sind: "sich mal schnell ein defektes Gerät günstig zu kaufen oder zu ersteigern" und dann versuchen wollen es an einem Nachmittag repariert zu bekommen. Geht manchmal nicht so locker easy wie viele es sich vorstellen und Werkstätten damit zu beauftragen kann teuer werden, da auch diese viel Zeit investieren müssen, obwohl sie bereits eventuell Erfahrung mit diesem Typen mitbringen. Werkstätten stehen bei den hohen Stundensätzen in Deutschland, die sie verlangen müssen, unter hohem Druck das Gerät mit geringem Zeitaufwand zu reparieren. Für Schönheitsoperationen wie alle Elkos tauschen ist da keine Zeit, obwohl der Reparierende sicher sehr gern mehr Zeit mit dem Gerät verbringen würde.
dcmaster
Inventar
#145 erstellt: 18. Apr 2016, 19:28
Absolut! Da stehe ich voll dahinter. Das ist manchmal wirklich nur mit Liebhaberei zu begründen. Und genau das ist bei mir auch oft der Grund, warum ich mir so manches Projekt "zumute". Der Spaß an der Sache steht bei mir immer im Vordergrund. Nicht nur Reparaturen, sondern auch mal was Eigenes und Neues schaffen.

Thema Crescendo. Das war kein Bausatz, aber ein sehr beliebter und geschätzter Bericht in der Zeitschrift. Die waren damals ja selbst erstaunt, welches Potenzial darin steckte. Das war dann wohl auch der Grund, den späteren Gigant nach zu legen. Eigentlich die logische Schlussfolgerung. Selbst Profis aus der Studioszene haben den Crescendo als Basis für ihre Projekte (CH-2 von Sardec) genommen. Die hatten ganz sicher einen sehr guten Grund.

Ich sehe aus meiner Sicht bei solchen Dingen den Spaß an der Sache, aber eben auch einen nicht zu unterschätzenden Lerneffekt. Und genau dieser Crescendo war für mich damals schon ein gewaltiges Projekt mit viel Risiko, weil ich damals echt noch nicht so viel Erfahrung mit der Elektronik hatte. Wie das Ganze damals abging und was ich so an Hürden, aber auch an Lerneffekten hatte, kann man ja auf meiner privaten Seite zum Thema Crescendo lesen.

Mit dem Crescendo war ich auch erstmals gezwungen, meine ersten selbst geschaffenen Platinen zu bauen. Anfangs echt noch mit Edding und blanger Platine ohne jede Fotoschicht. Das hat tatsächlich geklappt auch wenn es fürchterlich aussieht.

Auch wenn es manchmal etwas OT geht, so steht doch immer die Verbindung zum Thema Musik mit drin. Ich habe mich auch einige male an Lautsprechern versucht, aber das war nicht wirklich mein Ding. Die Ergebnisse konnten nicht mal mich überzeugen, weshalb ich auch wieder zu käuflichen Modellen zurück gefunden habe. Man muss ja nicht alles machen.

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#146 erstellt: 18. Apr 2016, 19:55

Thema Crescendo. Das war kein Bausatz

oh...dann hab ich mich vertan...aber irgendwie bringe ich das in Verbindung mit den bitte 80gern..keine Ahnung warum...

aber 2KW...heftig...was willst damit betreiben?...die ganze Stadt?....aber geiles vorhaben....vorallem wenn man es schafft das die auch stabil läuft mit HIFI Ergebnissen...glaub da wird das problem sein...

90V rail ist nicht das problem , macht ja yamaha in der MX Serie auch , sind zwar nur glaub fast 80V aber annähernd...ich hatte schon drei MX1000 bei mir im Wohnzimmer stehen und eine hatte mal sich mit einem lauten knall verabschiedet , begleitet durch starke rauchreichen und einen Geruch der nach faule eier "Stinkbomben" erinnert....hab aktuell noch eine MX70 hier stehen , auch zerlegt....


Ich sehe aus meiner Sicht bei solchen Dingen den Spaß an der Sache, aber eben auch einen nicht zu unterschätzenden Lerneffekt.


das ist der Punkt der Sache , denn man lernt am meisten aus der praktischen Erfahrung , auch wenn manchmal etwas knallt und es im Wohnzimmer nach "Ampere" stinkt , das gehört dazu...

das problem dabei ist noch den grossen Messpark den man sich zulegen sollte wenn man das "Ernsthaft" betreiben will , und ich muss nicht erwähnen was der ganze Krempel kostet....osszi...generator....multimeter....analyzer....usw....

das nächste ist , die ganzen Ersatzteile , bzw.. die teile die man dazu benötigt , das kann auch ans geld gehen...jeder der sowas bastelt weis wovon ich rede , davon abgesehen der platz um das alles zu lagern , zu nutzen usw....



sag mal....jetzt kommt mir das erst....
Bist du nicht der Klaus Pohlig?....der den vergleich mit den wangine mit accuphase machte?
da kann ich mir ja die ganze Rederei ja sparen.... ich kenne deine seite...



PS: verzeih mir bitte das ich am Anfang so komisch war
dcmaster
Inventar
#147 erstellt: 18. Apr 2016, 20:56
Hi Biff,

also mal eben zu der 90 V Spannung. Das ist nicht die Railspannung, sondern ausschließlich die Versorgung für die Vor- und Treiberstufe in dem Projekt. Die reine Railspannung ist auch "nur" normale +/- 75 - 82 V. Wenn Du Dir die Beschreibung des Giganten anliest, verstehst Du was ich meine. Hast Du die kompletten Beschreibungen der beiden Dinger? Wenn nicht, kann ich sie Dir gerne als aktualisiertes PDF rüber schicken. Da sind dann auch die ganzen Nachträge und Updates drin. Auch einige damals noch gültigen eigenen Layouts. Dann brauche ich aber Deine direkte Mailadresse, weil ich das aus rechtlichen Gründen hier nicht darf.

Ja, 2 kW sind heftig, aber eben auch eine hoch interesante Herausforderung. Wozu? Nun, damals hatte ich den Wunsch eine wirklich mächtige Endstufe zu bauen. Mit den Jahren bin ich mit Infinity und damit auch mit den berühmt berüchtigten Kappa 9, den Killerboxen mit 0,7 Ohm zusammen gekommen. Da war mir klar, der Bolide muss auch mit dieser Impedanz zurecht kommen. Also wurde dafür einiges geändert und angepasst.

Aleine durch meine damaligen Einstieg in die Elektronik war ich damals gezwungen, einige Messgeräte an zu schaffen. Dazu gehören auch Generatoren, Oszi, etliche Multimeter und L.C-Messbrücken und für mich und die Leistungsmessungen ein unentbehrlicher Lastwidersatnd, den man abe rnicht hören darf. Man stelle sich vor, es soll mit einem Lautsprecher ein Testton mit 1 kW und mehr dauerhaft die Ausgangsleistung einer Endstufe gemessen werden. Neben dem Lautsprecher als Last sind danach auch die Ohren endgültig ruiniert.

Ja, der Klaus, das bin ich myself. Das mit unserer "Anfangsschwierigkeit" ist kein Thema. Sowas gehört manchmal dazu und wie man sieht, kann ein holpriger Start doch noch fruchtbar weiter gehen.

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#148 erstellt: 19. Apr 2016, 20:05
wo ist denn eigentlich der Schwarzwälder abgeblieben?....


Hast Du die kompletten Beschreibungen der beiden Dinger? Wenn nicht, kann ich sie Dir gerne als aktualisiertes PDF rüber schicken.


das wäre geil...wieder was zum lernen...
Adresse kommt per PM...


Ja, der Klaus, das bin ich myself. Das mit unserer "Anfangsschwierigkeit" ist kein Thema. Sowas gehört manchmal dazu und wie man sieht, kann ein holpriger Start doch noch fruchtbar weiter gehen.


wusste ich doch...da dein avatar die riesenmonsterboxen sind , die man auf der seite auch wieder findet...
aber klasse geschrieben , und da bringst du es eben genau auf dem Punkt...aber wie gesagt , da steckt Arbeit dahinter , und messen und nochmals messen , da nützt dir die ganze Theorie nix die unterstützt nur... ..brauch ich dir aber eh nicht erklären...

beim Alfred muss ich mich auch noch umbedingt melden , der hat mich ja wahnsinnig unterstützt , ein klasse Kerl , findet man leider selten....
der accu ist übrigens wieder bei seinem Besitzer , und läuft einwandfrei , allerdings hab ich den ruhestrom dennoch nach servicemanual eingestellt , ich denke die Leute von accuphase machen da nichts unüberlegtes , da ich mein analyzer noch nicht habe , konnte ich keinen vergleich machen , schade...

aber immerhin hab ich es geschafft alles original zu machen , bis auf die Diode , wobei die ja auch original ist , aber halt anderes bj...

aber zum Thema....
mit dem thread wirst du nicht viel Freude haben , da sich hier gross keiner meldet...schade....
aber vielleicht finden sich ja noch irgendwelche Leute die Erfahrungen mit den Geräten haben.

wo bekommt man eigentlich diese Equalizer her?
es gab zwei davon mit analyzer , einmal den 120ger mit 7-band und einmal den 220ger mit 10-band...???
das wird jedenfalls auch noch ein Opfer von mir...

ich hab jetzt mal das ganze mal mit 10mV Bias getestet , ich muss sagen das es mir da doch irgendwie besser gefällt , allerdings ist das die Kiste die noch original ist , an dem hab ich noch garnichts gemacht , nur den deckel abgeschraubt.

was gab es denn zu der Serie eigentlich noch ausser die Endstufe und den equalizer?

kh-office
Hat sich gelöscht
#149 erstellt: 20. Apr 2016, 20:35
Ja um Gottes Willen.....
Hab mich immer gewundert warum ich kein Mailinfo mehr bekommt und mal auf Verdacht hier rein geschaut.
Jetzt bin ich erst mal erschlagen, totale Reizüberflutung, das muss ich erst mal verarbeiten.

Was fällt mir ein:
1.
Mensch Klaus, ist der Schaltplan von der 120er oder hast Du noch einen ausführlicheren von der 220er?
Falls ja, her damit, bitte, bitte... oder von Dir Biff???

2.
Elektor. Klaus, suche doch auf der Elektorpage nach Viacheslav Gromov, das ist der Junge der für Elektor schreibt und auch bei Google und Co schon Vorträge gehalten hat. Der, welcher Elektronik in den Genen hat.
3.
Wenn morgen die Elkos kommen, tausche ich noch die 4 vor den Transen und die AC Buchse. Werden Panasonik mit 680uV und LSR natürlich.
4.
Biff, warum AC-Buchse vergoldet? Hast Du auch den passenden Stecker der vergoldet ist? Ansonsten lieber nicht. Stichwort edleres bzw. unedleres Metall... Ein RCA Goldstecker macht auch nur Sinn wenn der Amp eine vergoldete Buchse hat.

5.
Messplatz. Biff, ich hab vor rund 2 oder 3 Jahren einen kompletten Messplatz von Hameg für knappe 4000€ verkauft. Könnte mir heute in den A... dafür beißen. Nun ja, wusste ja nicht, dass mich die Elektroni wieder einholt. Aber einmal infiziert, bleibt dies wohl auch ein Leben lang.

So, das war´s dann mal kurz von mir. Bin ja mehr damit beschäftigt meine Projektpläne in die Realität umzusetzen...

Liebe Grüße an Euch und weiter so!!!

Kurt


[Beitrag von kh-office am 20. Apr 2016, 20:40 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#150 erstellt: 21. Apr 2016, 06:00
Moin Kurt,

was meinst Du mit "Schaltpan von der 120er"? Ich habe nix davon. Nur den der WFA-220, aber das ist auch der, den jeder aus dem Netz ziehen kann. Ich habe / hatte aber den mit den Handkritzeleien. Diesen Plan habe ich inzwischen weitestgehend "bereinigt" und die etwas unleserlichen Teile neu beschriftet.

Elektor. Ich wusste gar nicht, dass da ein Russe dran war. Der name klingt jedenfalls russisch. Bisher bin davon ausgegangen, dass Elektor eine niederländische Redaktion ist, die wohl davon lebt, das ihr Beiträge überwiegend "zugetragen" werden. Dann wohl auch von diesem "Russen".

Messplatz. Jaja, wenn man sowas gutes hat, gibt man das nicht mehr weg. Jetzt rächst diese Aktion. Ich habe zwar immer noch nicht alles, aber doch vieles. In dem Zusammenhang eine Frage an Biff. Du redest immer von dem verliehene Analyzer. Was ist das genau für ein Teil und was kann der?

Noch mal zu den Elektorunterlagen. Biff, melde Dich mal mit Deiner Adresse per PM, dann kann ich Dir die Dinger zuschicken.

Jetzt kommt sicher die Frage, warum ich so früh auf bin. Habe wieder mal eine Nullnummer hinter mir. Da mache ich doch besser was sinnvolles mit der eh schon toten Zeit. Also schreibe ich hier mal ein Paar Takte.

Danach widme ich mich meinem schon lange geplanten, aber jetzt langsam heran reifenden Projekt "Soundbar-Center-Front-Sub-Digital-Vollaktiv". Uuuh, was für ein Wort. Aber das hat im Namen alles drin, was in der Tat auch rein kommen soll. Ich weiß, das klingt fast wie eine unmögliche Forderung, aber genau das fordere ich und konnte bisher nichts auf dem freien Markt finden, was all das in einer Kiste bietet. Also DIY mit Resteverwertung aus dem Keller. Ok, da ist nix von Wangine dabei, aber man darf ja auch mal über den Tellerrand blicken.

Das Ding muss aber wegen meiner Zeitprobleme so ein bischen "zwischendurch" zum Entspannen wachsen. Ich muss den Kopf hin und wieder auch mal frei bekommen, damit ich mich auf die komplexen Aufgaben mit voller Konzentration stürzen kann. In meinem Alter brauche ich das gelegentlich. Dafür macht das aber auch einen Heidenspaß.

Falls jemand mehr Ahnung von dem Mehrkanalghedöns hat als ich, bitte ich um Erleuchtung, da ich mich bisher mit diesem Thema nie so recht beschäftigt habe. Warum will ich überhaupt so eine All-in-One-Kiste bauen? Na jeder kennt doch heutzutage das Probel, das die modernen TV's zwar ein Super Bild liefern, aber der Sound erbärmlich auf der Strecke bleibt. Aber nur, weil ich mal eben eine Musiksendung mit gutem Sound sehen / hören will, will ich doch keine Großanlage hochfahren. Aus der Situation heraus habe ich den Wunsch gebohren, so eine Ding zu bekommen.

Die käuflichen Soundbars sehen zwar gut aus und können auch einiges, aber bei allen fehlt mir der Sub mit echtem Wums. Den gibts immer nur als Extrabox daneben. Und ohne Sub haben diese Bretter einfach nicht den Bums, den ich mir wünsche.n So ist das eben mit den modernen Teilen. Ich bin mir auch sicher, dass ich mit diesem Problem nicht alleine da stehe.

Ende OT und auch für mich erst mal genug. Ich mache jetzt erst mal ein leckeres Frühstück, damit ich gestärkt an die nächsten Projekte gehen kann.

Klausi
knallfrosch73
Stammgast
#151 erstellt: 21. Apr 2016, 11:07

Mensch Klaus, ist der Schaltplan von der 120er oder hast Du noch einen ausführlicheren von der 220er?
Falls ja, her damit, bitte, bitte... oder von Dir Biff???


der ist von mir , allerdings bin ich auf der suche in meinem sauhaufen nach dem anderen , der hat die serviceeinstellungen mit den werten noch drinnen...ich hab den von einem Kollegen bekommen , woher er den hat , weis ich allerdings nicht...


Biff, warum AC-Buchse vergoldet? Hast Du auch den passenden Stecker der vergoldet ist? Ansonsten lieber nicht. Stichwort edleres bzw. unedleres Metall... Ein RCA Goldstecker macht auch nur Sinn wenn der Amp eine vergoldete Buchse hat.

naja , die hatte ich noch hier rumfliegen und ja ich habe auch noch die passenden Kabel dazu , aber bringen tut sowas nichts , ausser für die Optik
aber warum soll ich es nicht benutzen wenn ich es eh da habe...oder?


Messplatz. Biff, ich hab vor rund 2 oder 3 Jahren einen kompletten Messplatz von Hameg für knappe 4000€ verkauft. Könnte mir heute in den A... dafür beißen. Nun ja, wusste ja nicht, dass mich die Elektroni wieder einholt. Aber einmal infiziert, bleibt dies wohl auch ein Leben lang.


oja...da kann ich dir ein lied davon singen , ich hatte auch erst vor 4 Jahren wieder alles neu anschaffen müssen da durch ein Fehler meinerseits alles bei meiner damaligen ex verblieben ist , aber Wurscht bin ja wieder da wo ich vorher auch war...


Messplatz. Jaja, wenn man sowas gutes hat, gibt man das nicht mehr weg. Jetzt rächst diese Aktion. Ich habe zwar immer noch nicht alles, aber doch vieles. In dem Zusammenhang eine Frage an Biff. Du redest immer von dem verliehene Analyzer. Was ist das genau für ein Teil und was kann der?

normalerweise gibt man sowas nicht mehr her...das stimmt...
Analyzer???
ich hab den PANASONIC VP-7722A der erlaubt mir auch die klirrfaktormessung , allerdings bin ich mit dem gerät noch nicht so wirklich vertraut , hab den günstig bekommen , hatte den aber erst 5 mal oder so benutzt , und nun ist er seit über einem halben Jahr bei meinem Bruder , der ist auch so ein High-End freak und schwört voll auf Harman/Kardon und JBL...naja jetzt hätte ich ihn schon zweimal wieder gebraucht , aber schicken lassen ist mir zu riskant wegen Schäden , aber bin ja im Sommer eh wieder mal im Schwarzwald


soundbar...ich kenne die dinger nur vom sehen her und vom Mediamarkt , taugen die was?
ich hatte im Wohnzimmer auch alles aufgebaut , 7.2 system mit beamer usw...naja das komplette Programm halt , aber wegen zu geringer Nutzung ist wieder alles abgebaut und verscherbelt , bis auf den Marantz der nur in der ecke steht und der beamer der sinnlos an der decke hängt , wird nur einmal im Jahr angeschmissen (Sylvester)...
ich finde sowas lohnt sich nur wenn man wirklich einen Raum zur verfügung hat wo man das auch richtig nutzen kann , was bei mir leider schlecht ist , ich wohne in einem mehrparteienhaus mit 45 Wohnungen , da ist nix mit laut machen...

wieso hängst nicht einfach einen Verstärker hin und zwei boxen? also stereotystem? ist doch klanglich auch nicht schlechter oder??
hab ich zumindest bei mir im bastelraum so , da hängt ein sony da50es drann , aber nur als stereo , reicht mir vollkommen..

aber die Idee ist irgendwie cool , gibts davon auch Bilder?

also bis später nochmal...

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