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Wangine-Liebhaber-Thread

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Autor
Beitrag
cnet
Ist häufiger hier
#956 erstellt: 24. Mai 2017, 14:39
Es gibt auch keine Parallelen zu den vorherigen Geräten, ausser das es um Wangine geht

Ich war nur sehr überrascht das Teac wohl Geräte von Wangine zugekauft hat, war mir nicht
bekannt!
Es handelt sich um den Teax AX-75 DC

122
The_Crimson_Thunder
Neuling
#957 erstellt: 21. Jun 2017, 11:31
Hi Männers,

ich habe mal den Schaltplan der Wangine WPA 600 Pro 'etwas überarbeitet'...
Schaltung überarbeitet
Ist noch nicht 'ganz perfekt' - sollte jemand noch Fehler finden, bitte mitteilen, dann werde ich die Schaltung dementsprechend anpassen.

Dann hätte ich noch 'ne Frage an die Kenner/Könner/Freaks & Spezialisten unter Euch: in diesem Schaltungs-Ausschnitt des Soft Clipping-Teils sind die Collektoren der 4 Transen NICHT ANGESCHLOSSEN! Ist in jedem von mir bisher gefundenem Schaltplan so - ist das so korrekt? Oder hat man nur die entsprechende(n) Verbindung(en) 'vergessen' einzuzeichnen??? Bin da echt ratlos. Wenn das mal jemand überprüfen und verifizieren könnte... ?

Soft Clipping

Gruß,
Michael
dcmaster
Inventar
#958 erstellt: 21. Jun 2017, 20:17
Hi Michael,
schön, dass Du Dich um die Schaltung kümmerst. Du schreibst von "Überarbeitung" der Schaltung, sagst dabei aber nicht, an welcher Stelle genau Du was und warum Du die Schaltung überarbeitest. Kannst Du das mal genauer spezifizieren?

Was die 4 Transen im Softclipping Bereich an geht, denke ich an eine Zweckentfremdung als Dioden mit definierten Eigenschaften für den speziellen Einsatz. Das kann also durchaus bewusst so gemacht worden sein. Ich habe jetzt aber nicht die Zeit und Ruhe das genauer zu eruieren und sage dass nur unter Vorbehalt.

Ich finde es aber trotzdem gut, dass Du Dich mit dem Thema beschäftigst. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich vor einiger Zeit auch schon diverse Fehler in dieser Schaltung gefunden und hier darauf hin gewiesen. Steht vielleicht etwas weiter oben. Blätter mal ein Paar Seiten zurück.

Klausi
dcmaster
Inventar
#959 erstellt: 21. Jun 2017, 20:22
Ach ja, Deine Schaltung ist auch nach der Vergrößerung wegen Unschärfe nicht gut lesbar. Wenn Du dort etwas bearbeitet hast, zeige das bitte auch in der Schaltung. Dann aber bitte mit besserer Auflösung zur einfacheren Lesbarkeit. Danke.

Klausi
The_Crimson_Thunder
Neuling
#960 erstellt: 21. Jun 2017, 20:48
Jau - dann 'erklär' ich mich mal:

Überarbeitet habe ich den Schaltplan, nicht die Schaltung selbst. Die Transen durch 'saubere' Darstellungen ersetzt, die meisten Verbindungen durch 'saubere' ersetzt, ebenso die Kondis... sollte aber auffallen, oder? Hab' ich gemacht, weil ich selber so 'n 'Problemkind' hier habe, welches auf beiden Kanälen nix an die Speaker sendet. Und da hab' ich gerne 'saubere' Unterlagen, wenn's ans Prüfen geht.

Die von dcmaster auf Seite 6 (im Beitrag - #273 erstellt: 02. Mai 2016, 20:50) erwähnte 'Masseleitung mit den 2 Pfeilen' habe ich auch gleich mit 'eingepflegt'. Weitere Unterschiede sind mir jetzt nicht aufgefallen, wenn's welche gibt, kann ich sie gerne mit 'einarbeiten'

Danke für die Erklärung des Soft-Clipping-Parts - sowas in der Art habe ich mir auch schon 'zusammengereimt' - bin da aber weiß Gott nicht der Experte und daher meine Frage... Aber ich denke, Deine Vermutung trifft's schon ganz gut...

Zur Bildgröße: einfach mal mit links auf das Bild klicken, in dem sich öffnenden Fenster unten rechts unter "Was möchtest Du tun" entweder auf "Vollbild ansehen" oder auf "Bild herunterladen" klicken - schon hat man's in schön...
CHICKENMILK
Inventar
#961 erstellt: 07. Jul 2017, 22:51
Hi.

Der Glühlampentest anstelle der Hauptsicherung ist ja eine geniale Sache um festzustellen, ob ein Kurzschluss vorliegt.
Bei Vollverstärkern leuchten 60W bzw. 100W Glühlampen ja kurz auf und glimmen dann nur noch.


Frage:

Wie sieht das aber bei Endstufen aus? Im konkreten bei der WPA-120, wenn die Postis voll aufgedreht sind.


Im Moment habe ich eine Endstufe hier, welche funktionieren soll und die umfassend überholt wurde.
Vor dem 1. Einschalten hänge ich immer die Glühlampe anstatt der Hauptsicherung rein.
In diesem Fall leuchtet sie jedoch permanent hell und fängt nicht an zu glimmen.

Trau mich gerade nicht, die Glühlampe abzuklemmen und die Endstufe mit der normnalen Sicherung zu betreiben.

Oder ist dies bei Endstufen normal?Hat jemand zufällig gerade eine WPA120 offen und kann das bitte testen, oder hat jemand schon mal getestet?

Danke und LG,
Flo
_ES_
Administrator
#962 erstellt: 07. Jul 2017, 23:10
Hi,


Im konkreten bei der WPA-120, wenn die Postis voll aufgedreht sind.


Das tut nichts zur Sache, wenn Du mit Potis die Eingangsregler meinst.


Bei Vollverstärkern leuchten 60W bzw. 100W Glühlampen ja kurz auf und glimmen dann nur noch.


Im Einschaltmoment wirkt die Induktivität des Trafos noch nicht, es überwiegt der Real-Anteil der Impedanz der Wicklung, die Lampe brennt hell.
Dann ist das Magnetfeld aufgebaut, die Induktivität schlägt zu und bildet einen recht hohen Widerstand in Reihe zur Glühbirne, sie glimmt dann nur noch, weil die meiste Spannung nun an der Trafo-Wicklung abfällt.


In diesem Fall leuchtet sie jedoch permanent hell und fängt nicht an zu glimmen.


Das kann daran liegen, das die Impedanz der beiden Trafos bei 50Hz noch gering genug ist, um sie heller leuchten zu lassen.
Sollte ein Kurzer vorliegen, wird die Sicherung hochgehen.
Du kannst es nur so rausfinden...
CHICKENMILK
Inventar
#963 erstellt: 08. Jul 2017, 00:39
Danke dir recht herzlich für die rasche Beantwortung

Ich denke, dass ich die Stromversorgung beider Endstufen mal abgeklemmt lasse und die Sicherung einsetzen werde.

Eine Frage noch.
So weit ich mich erinnern kann, schalten die Relais trotzdem frei, wenn man eine Glühlampe eingesetzt hat.
Ist dies immer der Fall oder kann man von einem Defekt ausgehen, wenn die Relais nicht schalten?
_ES_
Administrator
#964 erstellt: 08. Jul 2017, 01:04

So weit ich mich erinnern kann, schalten die Relais trotzdem frei, wenn man eine Glühlampe eingesetzt hat.
Ist dies immer der Fall oder kann man von einem Defekt ausgehen, wenn die Relais nicht schalten?


Die Glühlampe ist letzten Endes nichts anderes als ein Widerstand in der Zuleitung, die den Strom begrenzt.
Das mag für grobe Kurzschluss/kein Kurzschluss-Tests reichen, mehr aber auch nicht.
Sollte die sekundäre Versorgung durch diese Geschichte nicht beeinflusst werden, dann greift die Schutzschaltung im System.
Sprich, wenn kein Fehler anliegt, schalten die Relais durch.
Sollten sie das nicht tun und Du hast die Lampe noch im Kreis, stelle den Normalzustand her und schalte wieder ein.
Erst dann kann man beurteilen, ob noch was im Argen liegt, wenn eben der Normalzustand hergestellt wurde.
hf500
Moderator
#965 erstellt: 09. Jul 2017, 18:19

_ES_ (Beitrag #962) schrieb:


Bei Vollverstärkern leuchten 60W bzw. 100W Glühlampen ja kurz auf und glimmen dann nur noch.


Im Einschaltmoment wirkt die Induktivität des Trafos noch nicht, es überwiegt der Real-Anteil der Impedanz der Wicklung, die Lampe brennt hell.
Dann ist das Magnetfeld aufgebaut, die Induktivität schlägt zu und bildet einen recht hohen Widerstand in Reihe zur Glühbirne, sie glimmt dann nur noch, weil die meiste Spannung nun an der Trafo-Wicklung abfällt.


Moin,
vorsicht, gaaaz duennes Eis ;-) Die Induktivitaet des Trafos hat direkt nichts damit zu tun. Die Lampe blitzt auf, weil die Kondensatoren des Netzteiles geladen werden muessen. Da man mit der Lampe den Netzinnenwiderstand vergroessert hat und somit den maximal lieferbaren Strom begrenzt, dauert der Vorgang laenger, als wenn man direkt auf das Netz schaltet (Zeitkonstante RC-Glied). Das Weiterglimmen wird dann vom Ruhebedarf des Verstaerkers erzeugt, schliesslich muessen die Ruhestroeme der Endstufen, der Betriebsstrom der Kleinsignalstufen und der Eigenbedarf des Netztrafos gedeckt werden.



In diesem Fall leuchtet sie jedoch permanent hell und fängt nicht an zu glimmen.

Das kann daran liegen, das die Impedanz der beiden Trafos bei 50Hz noch gering genug ist, um sie heller leuchten zu lassen.
Sollte ein Kurzer vorliegen, wird die Sicherung hochgehen.
Du kannst es nur so rausfinden...


Wenn die Lampe mit mehr oder weniger voller Helligkeit weiterleuchtet, hat man hoechstwahrscheinlich einen Kurzschluss oder anderweitig zu hohe Stromaufnahme im Verstaerker. Moegliche Kandidaten: Trafo (selten), Gleichrichter (selten), Ladekondensatoren (schon eher), Endstufen (haeufigste Ursache). Die Vorschaltlampe begrenzt dabei den maximalen Strom, den der Verstaerker aufnehmen kann. Bei einer 60W-Lampe etwa 300mA, bei 100W ca. 500mA. Solange man da keine zu schwache Netzsicherung noch drin hat, wird die natuerlich auch nicht durchbrennen.

Mit einer hinreichend korrekt gewaehlten Vorschaltlampe kann der Verstaerker bei geringer Aussteuerung auch betrieben werden. Ruhestromabgleich etc. sind in der Regel moeglich, den Ruhestrom sollte man, wenn alles ok ist, ohne Lampe nochmals kontrollieren. Er sollte sich nur wenig aendern, jedenfalls bei korrekt ausgelegten Schaltungen (da sinkt er sogar leicht).

73
Peter
_ES_
Administrator
#966 erstellt: 09. Jul 2017, 21:39
Danke für die Korrektur, Peter.
Das wäre etwas merkwürdig, wäre die Endstufe schon hin, wenn sie doch zuvor als einwandfrei beschrieben wurde.
Ich hätte das Teil einfach so eingeschaltet...
The_Crimson_Thunder
Neuling
#967 erstellt: 23. Jul 2017, 11:26
So - Nachtrag zu #960: die Endstufe funktioniert wieder!

Das Relais, welches die Lautsprecher-Ausgänge 'aktiviert', war defekt. Für 2,15 € ein Ersatz-Relais von Völkner geordert, perfekt.


[Beitrag von The_Crimson_Thunder am 23. Jul 2017, 11:27 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#968 erstellt: 23. Jul 2017, 19:57
Ja super, freut mich dass es geklappt hat. Und wieder ist ein Klassiker gerettet.

Klausi
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