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Wangine-Liebhaber-Thread

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Beitrag
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#906 erstellt: 14. Apr 2017, 01:07
imageHallo Klaus, ja du bist's.

Auf deine Beiträge habe ich mich eingangs bezogen. Und deinetwegen habe ich jetzt zwei dieser tollen Kisten bei mir zu Hause stehen.
In der Tat ist etwas Lötzinn heruntergekleckert ,welches man erst nach Verdrehen der Kabel über dem Binder sehen konnte.die Isolierung ist aber nicht zu Schaden gekommen und die Sicherungen sind leider wieder durchgebrannt.
An weiteren Arbeiten habe ich nur den Austausch der Lautsprecherklemmen vorgenommen.
Den unteren Deckel habe ich natürlich abgenommen, aber nur zu Reinigungszwecken.image

image

Hoffentlich sind die Bilder aussagekräftig und man sieht schon den Kurzschluß

Andreas
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#907 erstellt: 14. Apr 2017, 01:31
Hätte ich fast vergessen : an der Unterseite habe ich das Relais ausgelötet und die Kontakte gereinigt.image
_ES_
Administrator
#908 erstellt: 14. Apr 2017, 01:42
Hi,

Wenn es so ist, wie "Klaus" schrieb, das die Versorgung strikt kanalgetrennt ist (kenne den Schaltplan nicht), dann würde ich die Versorgung, wo die Sicherungen hochgehen, von der Endstufe trennen, neue Sicherungen rein und einschalten.
Bleiben sie dann heil, liegt es definitiv an der Endstufe.
Apropos:
Hast Du evtl im Zuge Deiner Umbauten/Reinigungen die Wärmeleitpaste an den Transistoren erneuert und dabei vielleicht die Isofolien vergessen?
Bzw., Du kannst dann die abgetrennten Versorgungen +/- gegen 0Volt messen, auf direkten Kurzschluss.
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#909 erstellt: 14. Apr 2017, 09:53
Hallo _ES_,

Du überschätzt meine Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Schaltungen !

Ich wüßte jetzt nicht wie genau ich die rechte Endstufe von der Stromversorgung trenne.Kann nur stur bebilderten Anleitungen folgen
Das Konzept leuchtet mir aber ein.
An den Endstufentransistoren habe ich noch nichts gemacht.Sehe aber schon kommen das dies nötig sein wird. Habe mir vorsorglich schon mal zwei Pärchen Transistoren bestellt.

Andreas
_ES_
Administrator
#910 erstellt: 14. Apr 2017, 11:43
Dann müssen "wir" warten, bis der TE sich meldet - ich bin der Meinung, es würde reichen, wenn man die Leitungen, die von den Elkos abgehen, mal abnimmt und dann schaut, ob es die Sicherung wieder reißt.
Aber ich kenne den Aufbau nicht, von daher...
dcmaster
Inventar
#911 erstellt: 14. Apr 2017, 15:13
Tach zesammen,

Also erstmal ne Fräge: was ist ein "TE". Etwa der Thread Ersteller? Ok, dann bin ich gemeint.

Ok, Andreas, danke für die Bilder. Zumindest etwas konnten die helfen. Ich habe die Bilder mal genauer "inspiziert" und bin teilweise fündig geworden. Im Bild 1 (das mit der Relaisposition) habe ich die von mir angesprochenen und vermuteten "Schmorstellen gefunden. Das muss aber nicht zwingend zu Problemen führen, so wie es aussieht. Es zeigt aber, wie wichtig sorgfältiges Arbeiten ist. Übrigens empfehle ich nach dem Lötvorgang gerade bei den relativ engen Lötstellen die freien Stege zwischen den Lötstellen mit einem harten und spitzen Werkzeug etwas frei zu kratzen. Manchmal setzen sich dort gerne kleine Lötkügelchen im Flussmittell fest und bilden einen kaum sichtbaren Kurzschluss. Durch das freikratzen werden evt. Verbindungen sauber getrennt. Diese Arbeit aber bitte behutsam machen und keine Leiterbahnen selbst "durchkratzen".
Schmorstellen

Nun zu den Railspannungen und Kanaltrennungen. In Bild 2 habe ich mal die Zuordnungen der Leitungen rot eingezeichnet. Die Positionen der Markierungen zeigen schon die "Abgänge" der Leitungen direkt zu den jeweiligen Endstufen. Hier das zugehörige und editierte Bild:
Railbelegung

Zur Zuordnung der Endstufen und der "Trennungsfrage". @ES, ich habe Deinen Namen schon wieder vergessen sorry. Die WFA-220 sind tatsächlich echte Dualmonos. Nur das Gehäuse und der Powerschalter sowie die Primärsicherung sind gemeinsam. Nur der Analyzer ist "leider" gemeinsam/schaltbar getrennt. Ab dann geht alles getrennte Wege. @Andreas, wenn man sich vor die Endstufe setzt sind die Seiten L/R tatsächlich genmau so, wie Du sie vor Dir siehst. Das zieht sich komplett durch die ganze Kiste.

Wie ES schon vorgeschlagen hat, würde ich mal die "Abgänge der beiden Railleitungen (rot und braun) vom rechten Block abtrennen / löten. Dann einschalten und sehen was die Sicherungen machen. Knallts immer noch, sind die Elkos fritte (glaube ich aber wie gesagt noch nicht). Wenn nicht, gehts an die Fehlersuche nach dem wohl selbst erzeugten Fehler rund um alle Bereiche, an denen Du mal gearbeitet hast.

Und damit auch die Frage nach der Schaltung nicht immer wieder gestellt wird, hier auch diese noch:
WFA-220 Schaltung

Hinweis zur Schaltung selbst. Dies ist eine Kopie aus dem öffentlichen Netz, jedoch von mir nachträglich soweit bereinigt, dass man sie auch gut lesen kann. Damit man die Bezeichnungen in den Bildern besser sehen kann, sollte man auf das jeweilige Bild zur Vergrößerung klicken und dann dort noch auf die Originalgröße klicken. Dann sieht mal alles sehr gut.

Ach ja, Andreas. Wenn ich die Schuld daran trage, dass Du Dir gleich zwei dieser Boliden angeschafft hast, dann möchte ich mich hier offiziell als "schuldig" bekennen und bitte merfach um Zergebung

Sodele, das wärs erst mal.

Klausi
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#912 erstellt: 14. Apr 2017, 16:45
Hallo TE Klaus,

Diese Schuld verzeihe ich dir gerne ! .Bei den Preisen die inzwischen für HiFi-Geräte der siebziger/achtziger Jahre aufgerufen werden sind diese Wangineendstufen wirklich ein Geheimtipp.
Und ich habe auch noch ein besonderes Schnäppchen gemacht: beide zusammen etwas mehr als 200 €.

Die Schmorstelle an dem braunen Kabel auf der Unterseite ist mir auch aufgefallen, die Isolierung ist aber noch nicht durch.Die Flussmittelreste zwischen den Leiterbahnenam Relais habe ich gründlich entfernt.
Nach dem Ablöten der beiden Abgänge der Railleitung nun die Sicherungen eingesetzt (leider nur 2 A Sicherung, da mein Vorrat an viereinhalb Ampere Sicherungen inzwischen aufgebraucht ist ) und wieder ein Blitz !
Jetzt ist mir auch noch eine Lasche des Sicherungshalter ist abgebrochen. Es ist wirklich zum verzweifeln!
So werde ich gezwungenermaßen bis nächste Woche warten müssen. Sollte ich an diesem Punkt schon neue Elkos bestellen? Welche?

LG Andreas
dcmaster
Inventar
#913 erstellt: 14. Apr 2017, 17:08
Hi Andreas,

ok, dann löte mal die Elkos ganz ab (nur Plus und Minus) Die Massen können ja noch dran bleiben. Sollte es dann noch blitzen, bleiben noch die Gleichrichter, oder aber Du hast doch noch irgendwo einen massiven Kurzschluss verursacht. Irgendwelche Teil, Schrauben, Werkzeuge usw. Verfolge mal alle Leitungen schon ab dem Trafo zur Platine. Manchmal entdeckt man ganz unscheinbare Kleinigkeiten mit großer Wirkung.

Ich meine nur durch die Anschlussänderungen in den Ein- und Ausgängen kann es doch keinen Kurzen geben es sei denn, man hat dabei einen unbemerkten groben Fehler gemacht. Der sollte dann aber doch zu finden sein. Lass mal die Sicherungen raus und messe mal direkt an deren Eingängen unmittelbar vom Trafo. Ich muss Dir doch nicht erklären, wie das gemacht wird, oder?! Die Spannung vom Trafo direkt an der Sicherung sollte so um die 2 x 45-50 V AC sein. Auch ohne Sicherung muss diese Spannung zweimal da sein.

So kannst Du das Problem etwas einkreisen. Spannungen da? Ja = Fehler bei den Anschlüssen auf der Platine und / oder den Bauteilen darauf. Also auf der Platine alles gründlich und mit viel Ruhe untersuchen. Wenn die Elkoausgänge zur Endstufe (meine Markierungen) getrennt sind und es immer noch knallt, bleibt nur die Netzteilplatine mit den Sicherungen und dem Gleichrichter oder der/die Elkos selbst übrig. Mehr gibts da ja nicht.

Ich sehe auch gerade, dass Du für die Ausgänge andere Kabel gelegt hast. Andere Polklemmen forden evt. auch dass die Relaisplatine nicht mehr dort befestigt werden kann. Wie hast Du diese befestigt? Detailfotos? Schau Dir auch noch mal die komplette Unterseite der Sicherungs- /Netzteilplatine mit allen Leiterbahnen ganz genau an. Versuche mal ein Foto, wo man die gesamte Platine ohne die dicken Drähte darüber zu zeigen, so dass wir die Leiterbahnen komplett verfolgen können.

Mit neuen Elkos warte mal noch ab, da ich nicht so recht an deren Schuld glaube.

Klausi


[Beitrag von dcmaster am 14. Apr 2017, 17:39 bearbeitet]
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#914 erstellt: 14. Apr 2017, 17:10
image
Wären die o.K ?
dcmaster
Inventar
#915 erstellt: 14. Apr 2017, 17:43
Nö. Der Grund ist die zu geringe Spannung von 63 V. Da wir heute sehr oft bis zu 240V in der Steckdose haben, steigt damit im Vergleich zu früher (220V) auch die Railspannung auf über 63 V. Daher sollten zur Sicherheit 80V Typen genommen werden. Ich habe selbst schon Spannungen von ca. 68V gemessen. Das ist für die 63V Typen schon zuviel. Bitte im Interesse der Lebensdauer unbedingt beachten.

Klausi
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#916 erstellt: 14. Apr 2017, 18:36
Hallo Klaus, die Spannung habe ich gemessen und sie beträgt 2 × 50 V.die Oberseite der Netzteilplatine habe ich komplett ausgeleuchtet ,konnte aber leider keine hinterlassenen Werkzeuge entdecken.

Polklemmen:
Anstelle der originalen "Aluschienen"habe ich Litze in die Relaisplatine eingelötet und sie dann mit den Pol- klemmen verschraubt.Lediglich die beiden oberen Pluspolen (plus A links,plus B links) habe ich einen festen Kupferdraht genommen, der die ganze Chause sehr stabil in Position hält.
imageimageimage

imageimage

(die seltsam erscheinende Lötstelle auf dem linken Bild rührt von einem Reparaturversuch des Sicherungshalter her. Rechts sieht man den mittigeren Teil der Netzteilplatine.

Kann man einen erneuten Anschaltversuch mit 1.6 A Sicherungen machen oder sind die nun wirklich zu schwach?

Andreas
dcmaster
Inventar
#917 erstellt: 14. Apr 2017, 19:41
Also ohne Elkos kannste das mal mit 1,6A versuchen. Mit Elkos fürchte ich wird der Einschaltstrom zu groß. Mir bleibt nur zu sagen kontroliere alles sehr sorgfältig, denn irgendwas wurde ja klar verändert, seit Du den Umbau gemacht hast. Es wäre schon mehr ein Wunder, wenn nach dem Umbau in der Elektronik ohne Zutun etwas gestorben wäre. Genau deshalb glaube ich nicht daran.

Ich drücke Dir mal die Daumen und bin mir sicher, Du wirst den Fehlerteufel so oder so entdecken und dann kommt der Befreiungsschlag.

Klausi
_ES_
Administrator
#918 erstellt: 14. Apr 2017, 21:40
Hi,


Mit neuen Elkos warte mal noch ab, da ich nicht so recht an deren Schuld glaube.


Ich auch nicht, eher, viel eher wäre es beim Gleichrichter zu verorten - denn die können auch mal so "sterben".
Ach ist das schade, so von weiten zuschauen zu müssen...
@Tdescone:

Hast Du denn wenigstens ein Multimeter ?
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#919 erstellt: 14. Apr 2017, 23:45
Jetzt ist es mir schon zu spät, aber morgen früh werde ich noch einmal alles durchsehen ,die Platinen sauberkratzen und einen weiteren Einschaltversuch mit meinen verbliebenen 1,6A Sicherungen wagen
( früher gab's doch so was mal an der Tankstelle ? ) Sollten letztendlich doch neue Elkos nötig sein,
wieviel Spielraum hat man denn bei der Auswahl der Kapazität ? Habe schon mal ein bisschen gegooglet , 18000uF 80V wurde nur einer (!) ab Lager in den USA angeboten .Bestellungen dauern 15 Wochen.
Aber Klaus, noch hoffe ich auf den Befreiungsschlag .

@ _ES_ :

Ja, bin stolzer Besitzer eines Lidl-Multimeters und du kannst mir glauben, ich hätte euch sehr gerne hier vor Ort zur Live-Begutachtung .

Gute Nacht
Andreas
_ES_
Administrator
#920 erstellt: 14. Apr 2017, 23:52
Hi,

OK, dann mach mal folgendes:

Die Rail-Leitungen zum rechten Kanal sind ja nun ab, richtig ?

Dann stell Dein Multimeter auf den kleinsten Widerstandsbereich und messe jeweils eine Leitung gegen Masse.
In beiden Fällen darf es keinen Durchgang/niedrigen Widerstand geben.

(Verstärker ist natürlich vom Netz getrennt)
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#921 erstellt: 15. Apr 2017, 02:51
Bin immer noch wach

Ja,sind ab.Wenn ich die beiden Railzuleitungen ( braun/rot ) gegen Masse messe zeigt mein Lidlmeter
jeweils 1 an.
Nach Herstellung eines Klipses für die verbliebenen 1.6A Sicherungen startet die Endstufe ohne Durchbrennen der Sicherungen.

Ich habe mir eure Beiträge noch einmal durchgelesen und alle Eingrenzungen vorgenommen.:

1) Wenn ich die Zuleitungen zu den Elkos unterbreche,fliegen die 1.6A Sicherungen nicht raus. Man kann also davon ausgehen,daß die Netzteilplatine mit ihren Bauteilen ,auch Gleichrichter, in Ordnung ist.
Stimmt meine Schlussfolgerung ?
2) Bei angelöteter Netzzuleitung zum Elko und unterbrochener Endstufenzuleitung fliegen meine 1.6A Sicherungen raus.Sind damit nicht schon die Elkos als Übeltäter entlarvt ?
Wie Klaus schrieb ,könnten die schwachen Sicherungen den Einschaltstrom nicht verkraften, aber ein Kurzschluß mit passenden 4.5A würde dies doch bestätigen,oder ?

Andreas


[Beitrag von Tdescone am 15. Apr 2017, 14:42 bearbeitet]
dcmaster
Inventar
#922 erstellt: 15. Apr 2017, 14:05
Hi Andreas,

"1" klingt doch schon mal gut, weil das unendlich hoher Widerstand bedeutet. Damit ist der Gleichrichter schon mal ok. Hast Du evt. zwei kleinere Elkos um die 100µF/80-100V rum fliegen? Die könntest Du mal testweise bzw Ersatzweise für die großen einsetzen um damit heraus zu finden, ob es die Endstufenelektronik ist. Wenn das klappt und es nicht knirscht, wohl aber etwas brummt, ist es ok, da diese Testelkos viel zu klein, aber funktionstüchtig sind.

Dann könnte die Elektronik auch schon ausgeklammert werden. Dann wären es tatsächlich die dicken Elkos. Wenn es aber auch mit den Minielkos wieder knallt, ist es die Endstufe selbst (was ich dann fast befürchte). Was Du noch prüfen kannst, sind die neuen Ausgänge. Bei ausgeschalteter Kiste sollte an den Ausgängen L + R jeweils Plus eine "1" bei Widerstandsmessung gegen Masse und das bei Gruppe A + B. Wenn da ein kleiner Widerstand gezeigt wird, liegt ein Kurzschluss direkt am Ausgang vor. Dann hättest Du schludrig gearbeitet. Check das mal.

Wie bei der Netzteilplatine sollten auch bei der Ausgangsplatine alle Leiterbahnen fein säuberlich "frei gekratzt" sein. Du hast dort ja auch zwangsweise gelötet und somit Fehler ermöglicht. Checken. Die ankommenden Kanäle L + R (bei Dir gelb und blau) an der Ausgangsplatine sollten bei ausgeschalteter Kiste ebenfalls "1" zeigen. Dann wäre wohl auch die Endstufe ok. Checken.

So langsam gehen mir die Ideen aus. Sonst muss wohl Hilfe von aussen dran. Wo wohnst Du denn?

Klausi
dcmaster
Inventar
#923 erstellt: 15. Apr 2017, 14:11
Ach ja, zu den evt. neuen Elkos. Die Begrenzung als solche gibt es eigentlich nicht, aber das Platzangebot im Gehäuse sagt Dir schon, wo schluss ist. 18-22000 µF sollten wohl gerade noch gehen. Je mehr das wird um so größer wird er Einschaltstrom und dann flitschen auch wieder die Sicherungen. Bedenke auch, dass die Anschlüsse am Boden nicht ans Gehäuse kommen, sonst brauchst Du wohl ein 100er Pack Sicherungen . Und wenn es schon neue Elkos werden beachte bitte sehr aufmerksam die Polaritäten, sonst .... Sicherungen wechseln

Klausi
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#924 erstellt: 15. Apr 2017, 16:54
Hallo Klaus,

habe die Ausgangsplatine noch einmal freigekratzt und schön sauber gemacht.Dabei ist mir aufgefallen, daß ich in der Tat eine Lötzinnbrücke zwischen zwei Leiterbahnen verursacht habe.Sie war aber kein Klecks, sondern bestand aus einem kleinen Stück Lötdraht und sah demzufolge wie eine gewollte Verbindung aus.
Ansonsten sind die von dir angesprochenen Messungen positiv verlaufen:
Die Pluspolklemmen beider Ausgangsgruppen zeigen allesamt "1" an, ebenso die blau/gelbe Zuleitung zur
Ausgangsplatine .Zu- und Ableitungen der Elkos habe ich wieder angelötet..
Natürlich fliegen die Sicherungen immer noch raus Ist es möglich ,daß ich durch die Lötzinnbrücke die Elkos zerschossen habe ? Den vorgeschlagen Testversuch mit unterdimensionierten Elkos kann ich leider nicht durchführen, weil ich keine habe. Sollte ich mir Testelkos dafür kaufen,denn die passenden kosten immerhin ca. 20€ pro Stück ?
http://www.it-tronics.de/_i28_1923_0.htm


Das einzige ,was ich noch alleine machen könnte ,wäre ein Test mit neuen Elkos
( ggf.unterdimensionierten),bevor ich von außen Hilfe hole.Wohnen tue ich in Hessen.

Gruß Andreas


[Beitrag von Tdescone am 16. Apr 2017, 07:04 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#925 erstellt: 15. Apr 2017, 21:47

.Sie war aber kein Klecks, sondern bestand aus einem kleinen Stück Lötdraht und sah demzufolge wie eine gewollte Verbindung aus.


Üüühhhh....

Was sagt denn das Multimeter, wenn Du die Transistoren anmisst ?
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#926 erstellt: 15. Apr 2017, 23:33
Wenn ich den Widerstand zwischen den Elkopolen messe zeigt das Multimeter "1" an.
Aber kann man denn die Funktion eines Elkos mit einem MM feststellen ?
_ES_
Administrator
#927 erstellt: 15. Apr 2017, 23:47
Dann haben die Elkos zumindest schon mal keinen Kurzschluss..

Manche Multimeter können das, welches Modell hast Du ?
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#928 erstellt: 16. Apr 2017, 00:37
image
_ES_
Administrator
#929 erstellt: 16. Apr 2017, 00:52
Hi,

Nee, das kann keine Kapazität messen - ich glaube auch nicht, das die Elkos irgendwas damit zu tun haben.
Leider wohne ich noch nicht mal ansatzweise in Deiner Nähe, sonst hätte ich es mir vor Ort angeschaut.
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#930 erstellt: 16. Apr 2017, 01:12
Das überrascht mich nicht. Die Batterie dafür hat mehr gekostet als das ganze Gerät !
Aus welcher Gegend bist du denn ?

Gruß Andreas
_ES_
Administrator
#931 erstellt: 16. Apr 2017, 01:36
Aus einen (Bundes-)Land, weit weit weg...

Sollten alle Stricke reißen und Du keinen finden, der sich das vor Ort anschauen kann, wirklich keinen...dann PM.
Und Du solltest anfangen, einen zu suchen, denn die Nummer ist an einen Punkt angelangt, wo Du selbst nichts mehr machen kannst, das behaupte ich mal so und es ist nicht negativ gemeint.
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#932 erstellt: 16. Apr 2017, 07:38
Hallo_ES_,

Das sehe ich inzwischen auch so. Ich finde es aber ganz toll, mit welchem Einsatz einem hier im Forum versucht wird ,ein Problem in Ferndiagnose zu lösen. Dafür noch ein großes Dankeschön!
Auch wenn ich jetzt nicht die Kiste zufrieden wieder zuschrauben kann,hat die Aktion doch Spaß gemacht.
Zumal ich ja trotzdem anständig Musik hören kann ,warte ich mit der Reparatur auf eine gute Gelegenheit .
image


Jetzt läuft die Endstufe eben nur auf dem linken Kanal,den rechten übernimmt sowieso eine andere .
Ist somit zur richtigen Monoendstufe aufgestiegen

Andreas
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#933 erstellt: 17. Apr 2017, 19:41

Hallo _ET_ , Hallo Klaus ,

meine Endstufe tut's wieder ! Auf beiden Kanälen !!!!
Auch wenn ich den rechten Kanal meiner linken Endstufe eigentlich nicht brauche,hat mir die Sache
einfach keine Ruhe gelassen .Für mich ist es nur schwer erträglich zu wissen, daß eines meiner Geräte nur halb funktioniert.
Trotz akribischer Reinigung sämtlicher Platinen ,flogen trotzdem die Sicherungen raus.
Aber du sagtest ja,Klaus, daß für die 1.6A zu schwach für den Einschaltstrom seien.So habe ich mir aus der rechten Endstufe die Sicherungen für den linken Kanal "ausgeliehen". Und siehe da : alles perfekt !
Es war also definitiv die Lötzinnbrücke ,welche ich für einen Teil der Schaltung gehalten habe.
Vielen Dank noch einmal euch beiden für die geduldige Unterstützung
Sollte einer von euch einmal in die Situation geraten ,einem Familienmitglied die Ohren anlegen zu wollen,stehe ich gerne zu Diensten

Andreas
dcmaster
Inventar
#934 erstellt: 17. Apr 2017, 19:54
Hey Andreas,

schön, dass Du die Kiste wieder ans Laufen gebracht hast. Ich freue mich für Dich und damit ist Ostern gerade noch mal gerettet. Jetzt bleibt ja nur noch die Temperatursache, also die Ruhestromeinstellung.

Dazu brauchts dann aber doch weit mehr Sorgfalt und Ruhe. Das ist aber ein Thema, das auch später noch in Angriff genommen werden kann und aus klanglicher Sicht auch gemacht werden sollte. Wenn Du daran gehen willst, melde Dich vorher noch mal hier. Die Schaltung drucke Dir schon mal in groß aus. Der Vorgang selbst ist eigentlich einfach, aber man muss schon einiges dabei beachten, um Schäden zu vermeiden. Ein Multimeter hast Du ja schon. Viel mehr brauchts an Werkzeug nicht. Nur noch ein kleiner isolierter Schraubendreher und eine ruhige Hand.

Und jetzt viel Spaß mit den Boliden. Was hast Du den für eine Vorstufe und welche Quellgefüge, aber besonders welche Boxen?

Klausi
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#935 erstellt: 17. Apr 2017, 21:03
Hi Klaus,
ja dieser defekte Kanal hat mich ganz schön mitgenommen,
aber wie du schon sagst , ist Ostern damit gerettet und ich kann endlich wieder schlafen.

Die Themperatur der rechten Endstufe ist jetzt auch zurückgegangen,aber nur weil die Sicherungen des betreffenden Kanals fehlen.
Aber ganz im Ernst: wenn das mit meiner mageren Ausstattung möglich wäre ,würde ich mich schnell daran begeben wollen.Über eine ruhige Hand verfüge ich und ab morgen auch wieder über passende Sicherungen.

Als Vorverstärker werkelt bei mir eine Grundig SXV 6000. Diese wurde auch hier im Forum an andere Stelle als "Geheimtipp" empfohlen. Sie klingt wirklich gut,erheblich besser jedenfalls als die Vorstufe meines Marantz 2275 welche ich vorher benutzt hatte.
Meine Lautsprecher sind die T&A tmr160 für die ich mich nach der Lektüre der '87 Bestenliste von Stereoplay entschieden hatte. Da fehlt mir eigentlich nichts mehr - aber wenn ich mir deine Schallwandler so ansehe.......
Das Problem bei Fans von Vintage-HiFi ist halt das Fehlen von Vergleichsmöglichkeiten solange man die Geräte nicht gekauft hat. Mein nächstes Probeobjekt wäre jetzt ein Accuphase C-200 oder C-220.

Als Quellen laufen bei mir ein Dual 1229 und 714Q . Viel Arbeit hat auch mein Networkplayer Pioneer N-50
zum Abspielen von Konserven aus dem NAS und Spotify.

Andreas
dcmaster
Inventar
#936 erstellt: 18. Apr 2017, 14:15
Hi Andreas,

Du denkst über eine Accu 200 oder 220 nach? Dir ist aber schon bewusst, dass die 220 eine reine Phonovorstufe ist, wenn auch für mich die absolut beste bezogen auf Preis vs Klang. Ich habe die ja selbst und weiß, wovon ich rede. Den 1229 habe ich wohl nicht, dafür aber den 1219 mit 1229 Haube. Das ist aber auch "nur" mein "Classic" Dreher. Hauptdreher für Vinyl ist der Sony PS-X800, der aber mit dem Accuphase AC-3. das zusammen mit dem C-220B ist einfach traumhaft.

Na dann noch viel Spaß und bis demnächst, wenns an die Ruhestromeinstellungen geht.

Klausi
_ES_
Administrator
#937 erstellt: 18. Apr 2017, 14:33
Hi,

Hey, das ist super !
Das freut mich für Dich und es konnte ja schon fast nicht anders sein, wie wir damals schon sagten, von wegen vor dem Öffnen gings noch, danach nicht mehr.

Und:

Hast Du ein Schwein, das der Kurzschluss nichts anderes kaputt gemacht hat...


und bis demnächst, wenns an die Ruhestromeinstellungen geht.


So, nochmal ein Eimer Wasser auf dem Kopf...

Aber nein, muss natürlich gemacht werden.

_ES_
dcmaster
Inventar
#938 erstellt: 18. Apr 2017, 16:15
Ja, so isses und wenn ich hier wieder etwas mehr Luft bekomme, werde ich mich auch wieder an meine Projekte geben und dann hier berichten. Das kann aber noch ein Weilchen dauern. Ihr kennt das ja.... vor und nach dem Umzug gibts ohne Ende Arbeit.... und genau da stecke ich derzeit tief drin

Das wird aber auch wieder und ab und zu genehmige ich mir auch mal 'ne Auszeit. Schließlich juckts mich schon wieder in den Fingern. Bis ich aber die eigentliche Werkstatt wieder ausgebaut und alles ausgepackt habe braucht echt Zeit.

Klausi
Tdescone
Schaut ab und zu mal vorbei
#939 erstellt: 18. Apr 2017, 19:07
Hallo zusammen,

den Accuphase C200 oder C222 meinte ich.Hatte die genaue Bezeichnung nicht mehr im Kopf.
Wenn man nach dem letzteren googelt ,springen ja deine Beiträge ,Klaus ,sofort ins Auge und die machen einem ganz schön
den Mund wässrig......
Meine T&A Criterion betreffend bin ich auch auf deinen Seiten fündig geworden . Du hattest vor einigen Jahren Upgrades für die Frequenzweichen
angeboten. Gibt es aus deiner Sicht nötige Maßnahmen ,die ich diesbezüglich ergreifen sollte ? ( Vielleicht ein bisschen OT im Wangine-Thread )

@_ET_
Daß nichts anderes kaputtgegangen ist liegt auch darin begründet,der Versuchung wiederstanden zu haben ,eine vorrätige 16A Sicherung einzusetzen

Zur (gemeinsamen) Ruhestromabgleichung bin ich jederzeit bereit !

Andreas


[Beitrag von Tdescone am 18. Apr 2017, 19:11 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#940 erstellt: 18. Apr 2017, 19:37
Gratuliere.

PS.:
Zur Einstellung des Ruhestromes, wäre es super, wenn ihr das hier für die Nachwelt niederschreiben könntet.

LG,
Flo
_ES_
Administrator
#941 erstellt: 18. Apr 2017, 19:42

@_ET_


Anders...
dcmaster
Inventar
#942 erstellt: 18. Apr 2017, 21:19

CHICKENMILK (Beitrag #940) schrieb:
......
PS.:
Zur Einstellung des Ruhestromes, wäre es super, wenn ihr das hier für die Nachwelt niederschreiben könntet.

LG,
Flo
Da mach Dir mal keine Sorgen. Aber davon abgesehen, wurde das Thema einige Seiten vorher schon ausgiebig behandelt, wenn auch nicht in allen finalen Details. Wenn es soweit ist, will ich gerne dabei helfen, das auch per Fernanleitung zu machen. Nichts wird zu heiß gekocht. Will sagen, das ist alles keine Zauberei.

Jetzt mache ich aber doch schluß, weil ich langsam müde werde. Habe nen langen Tag hinter mir.

Klausi
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