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Der "Heute gesehen" Thread (ohne Serien)

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peeddy
Inventar
#16571 erstellt: 28. Jan 2011, 01:19
Fand ihn auch nicht schlecht, auf jeden Fall interessant, nur etwas langatmig an einigen (manchmal zu vielen!) Stellen-also entweder etwas mehr Tempo in der Inszenierung oder gut 20 Min. kürzer..aber so,naja..
TomGroove
Inventar
#16572 erstellt: 28. Jan 2011, 14:02
ja die Langatmigkeit war an der Grenze. Sie wirkte aber auch teilweise sehr eigen und lies einen mehr auf Details achten, so daß ich den Film insgesamt auch recht gut fand.
HighDefDoug
Inventar
#16573 erstellt: 28. Jan 2011, 14:22

john_frink schrieb:
Gerade der Film lebt aber z.T. von seinem hervorragenden Surroundmix, also falls möglich, leihen oder kaufen (gibts als Bluray mittlerweile auch unter 10,-) und zurücklehnen.

;)


Ehrlich gesagt ist die Soundkulisse nahezu das Einzige, was mir von "Master & Commander" in Erinnerung geblieben ist.

MfG HDD
Flörchi
Inventar
#16575 erstellt: 28. Jan 2011, 17:46

schmul schrieb:

Schlumpf666 schrieb:
Sherlock Holmes

Nette unterhaltung für 2 stunden, für leute denen das genre gefällt sicherlich ein spitzen film!
Von mir gibts ne
7/10


und hier

Hallo Schlumpf666,

solche Doppelpostings nerven. Vielleicht suchst Du Dir einen anderen Weg um an mehr Beiträge zu kommen.

:L


Das doppelposting ist anscheinend schon gelöscht. Trotzdem sei gesagt, und das könnt ihr auch weitergeben. Man bekommt für den zweiten Beitrag direkt hintereinander so wie so keinen Beitrag im Profil notiert. Nur, wenn dazwischen jemand gepostet hat.

Tron Legacy

Tron-Legacy-poster

Sam Flynn ist ein Draufgänger. Er ist Erbe eines Multimiliarden-Doller-Unternehmens von dem er abstand nimmt. Sein Vater ist Kevin Flynn, brilianter Erfinder, ein guter Mensch und seit Sams Kindheit verschwunden. Sam ist ein Rebell der die Ideale seines Vaters schützen will, sich aber vor der Verantwortung drückt, dessen Firma mehr beachtung zu schenken, als illeagal die Geschäfte so zu beeinflussen, dass sein Vater damit zufrieden wäre.
Er gelangt in die Welt, die sein Vater schuf, durch dessen abbild CLU, der durch seine Hilfe versucht, in die Welt der Menschen zu gelangen. Hier trifft er auf seinen totgeglaubten Vater, der ein abgeschiedenes Leben mit einem Programm namens Quorra führt. Gemeinsam versuchen sie in unsere Welt zurück zu kehren.

Zunächst mal: Die Kritiker haben absolut recht!Die Handlung ist wirklich schlecht. Den Film will ich schon seit Monaten sehen und außerdem bin ich eben Technik begeistert, anstonsten hätte ich ihn mir auch nicht angesehen.

Aber:

Es lohnt sich dennoch! Mir wird übel, wenn ernsthaft kritisiert wird, dass die Magie eines Computers inzwischen, 28 Jahre nach Tron, verloren gegangen ist. Bei Harry Potter und Star Wars spricht wohl niemand von Unlogik! Für mich ist "Das Raster" eine phantasievolle Welt, düster, bedrückend, und trotzdem schön.

Die Handlung dient nur als Bügel für die Kleidung der Technik, die gezeigt wird. Die Action bleibt wider erwarten auf der Strecke. Aber die Kamera ist toll, die Musik, einerseits von Daft Punk, die auch selbst zusehen sind und natürlich perfekt integriert erscheinen, und andererseits der klassische Soundtrack, sind grandios und Special Effects sind einfach nur gigantisch! Ich habe eine Stunde gebraucht...

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

...um zu sehen, dass Jeff Bridges als CLU animiert ist! Vielleicht seht ihr es früher, aber ich musste von meiner Freundin darauf hingewiesen werden.
Ebenfalls sehr positiver Aspekt: keine Liebesgeschichte!



Der einzige Aspekt, der mich noch störte war die Schleichwerbung für Ducati. Der Film kostet 350 Mio. Doller! Was kann da schon diese Werbung ausgemacht haben?!?

Meine Wertung: 7,5/10

Meine Freundin war übrigens ebenfalls froh, mit ins Kino gekommen zu sein. 10€, klar, viel Geld, aber da lohnt es. Was man sieht bringt einen zum staunen, das ist was zählt.
schmul
Inventar
#16576 erstellt: 28. Jan 2011, 18:36

Flörchi schrieb:
Das doppelposting ist anscheinend schon gelöscht. Trotzdem sei gesagt, und das könnt ihr auch weitergeben. Man bekommt für den zweiten Beitrag direkt hintereinander so wie so keinen Beitrag im Profil notiert. Nur, wenn dazwischen jemand gepostet hat.


Da war die Situation etwas anders. Nahezu der gleiche BEitrag in diesem Thread und in diesem Thread:

HIFI-FORUM » Film & DVD » DVD-/BD-Film & Film allgemein » HD-DVD und Blu-Ray » Der "Heute gesehen" Thread

@Tom Groove
hatte wirklich nen schei** Tag.

Gruß
Michael
TomGroove
Inventar
#16577 erstellt: 28. Jan 2011, 18:40

schmul schrieb:

@Tom Groove
hatte wirklich nen schei** Tag.

Gruß
Michael


no probs, kenne ich, da reagiere ich dann auch heftiger
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#16578 erstellt: 30. Jan 2011, 01:02
Metropolis

metropolis+zwei

Bei Metropolis handelt es sich um eine Großstadtmetropole, in welcher sich eine rießige Ziggurat in den Himmel erstreckt, welche nicht nur die Stadt, sondern später die gesamte Welt kontrollieren soll. Wie der Name vermuten lässt, stellt dieser Film eine Homage an Fritz Langs Metropolis dar und ist in Europa unter dem Namen Robotic Angel bekannt. Ironischerweise wurde auch dieser Film ein weltweiter Erfolg und erhielt grandiose Kritiken (Rotten Tomatoe 90%). Duke Red hält sich der Öffentlichkeit gegenüber mit Informationen bedeckt und war für die Gellschaft nur mit dem Bau und der Kontrolle des Turmes beauftragt. Jedoch stellt er die mächtigste Person in Metropolis dar und handelt nach seinen eigenen Wertvorstellungen. Die Stadt selbst ist in mehrere Sektoren unterteilt und trotz der Tatsache, dass Menschen und Roboter koexistieren, sind die Roboter durch humane Rechte nur Arbeitskräfte und dürfen keine Namen tragen. Verlässt ein Roboter die für ihn bestimmte Zone, wird er von einer von Duke Red organisierten Spezialeinheit, den Marduks, exekutiert, welche von seinem Adoptivsohn Rock angeführt wird. Die Handlung beginnt, als der junge Kenichi mit seinem Onkel Shunsaku Ban, einem Privatdetektiven aus Japan, nach Metropolis reist, da sein Onkel einen Wissenschaftler inhaftieren soll, welcher mit illegalen Organtransplantationen und Handel in Verbindung steht. Da sich die Beiden in dieser Großstadt keinen Überblick verschaffen können und regelrecht von der Informationsflut erschlagen werden, wird ihnen von den Behörden ein Roboter zur Verfügung gestellt, welcher wie ein Detektiv agiert und auch die gleichen, logischen Schlüsse ziehen kann. Währenddessen wartet Duke Red ungeduldig auf die Vollendung eines Roboters, welcher nicht nur seine Ziggurat kontrollieren soll, sondern eine exakte Kopie seiner verstorbenen Tochter Tima darstellt, deren Verlust er nie bewältigen konnte und somit auch seine Trauer kompensiert. Der zuständige Wissenschaftler manipuliert jedoch Red und verwendet nicht nur synthetisches Material, sondern integriert auch menschliche Organe. Rock wünscht sich sehnlichst Aufmerksamkeit und Bestätigung seines Vaters, welcher ihn nie als Sohn akzeptierte und verhindert die Aktivierung von Tima, indem er den Wissenschaftler ermordet und das Labor zerstört.

metropolis

In diesem Moment trifft Kenichi und sein Onkel in dem unteren Sektor ein und sieht, wie ein nacktes Mädchen aus den Trümmern kriecht. Gerade, als er sie in einem Mantel hüllt, löst sich der Boden und Beide stürzen in den Untergrund. Kenichi und Tima lernen sich näher kennen und der Junge geht davon aus, dass sie an Amnesie leidet, da er ihr erst das richtige Sprechen oder Essen beibringen muss und sie keine Erinnerungen an ihre Vergangenheit besitzt. Gleichzeitig werden sie von Rock verfolgt, welcher den Roboter entgültig vernichten möchte. Nicht wissend, in welche Situation der Junge geraten ist, flieht er tiefer in die unteren Regionen und lernt dabei den Revolutionär Atlas kennen, welcher in den Slums von Sektor eins lebt. Durch die zunehmende Dienstleistung der Roboter, werden immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt, es existieren keine Schulen, keine Krankenversorgung und seit kurzer Zeit wurden auch die Nahrungsrationen untersagt. Durch diese Faktoren schüren Atlas und seine Anhänger einen regelrechten Hass gegen die Roboter und gemeinsam mit dem Präsidenten von Metropolis, möchten sie Duke Reds Herrschaft zerschlagen und die Roboter vernichten. Die blutige Revolution lässt sich nicht mehr verhindern und schon bald eskaliert die Situation. Die weitere Handlung fokosiert sich auf Timas Psyche, welche nicht weiß, ob sie ein Mensch oder Roboter ist, da sie durchaus Gefühle besitzt. Diese können jedoch auch künstlich erzeugte Impulse sein. Während Kenichi ebenfalls gefangengehalten wird, versucht sein Onkel, irgendwie in das Innere der Ziggurat zu gelangen. Besonders das emotionale und hervorragend isnzenierte Ende mit der Musikuntermalung von Ray Charles wird dem Zuseher noch lange in Erinnerung bleiben.

metropolis+drei

Metropolis behandelt ernste Themen wie das eigene Bewusstsein, Rassismus, Revolution, einem autoritären Regime und die klassifizierung von Menschen und erzeugt dabei ein sehr atmosphärisches Endzeitszenario wie bei Blade Runner, Lemmy Caution gegen Alpha 60 oder dem deutschen Metropolis von Fritz Lang, zu welchem durchaus Parallelen vorhanden sind. Leider wurde zu wenig wert auf die Figurenentwicklung gelegt, da sie durchaus sympathisch wirken, jedoch zu wenig Dialoge und Screentime besitzen. Im Gegensatz dazu wurden jedoch die Beweggründe gut gestaltet und besonders die Antagonisten besitzen ihre eigenen, nachvollziehbaren Gründe. Die grafische Gestaltung und die Musikuntermalung der dreissiger Jahre wurde sehr gut insziniert und besonders die Umgebungsgrafik kann überzeugen. Einzig die Gestaltung der Charaktere wirkt sehr eigen und wird nicht jedem Zuseher gefallen. Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls gelungen, während Tima durch Sabine Bohlmann sehr emotional wirkt, hört sich der junge Kenichi etwas deplaziert und gelangweilt an.

9/10


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 30. Jan 2011, 01:06 bearbeitet]
vstverstaerker
Moderator
#16579 erstellt: 30. Jan 2011, 18:59

HiFi-Frank schrieb:
Jennifers Body
2,5/10

Oha, den hat meine Freundin mir geschenkt und ich hab ihn noch ungesehen hier. Hoffentlich gefällt er mir etwas besser

Machete

Ein Film, der so irre, unrealistisch, unlogisch, witzig und trashig ist, dass ich mich absolut verliebt habe. An einige Rollen der Darsteller muss man sich zwar kurz gewöhnen, aber irgendwie passt doch fast alles wunderbar. Als ich den Trailer mit diesem fantastischen Cast zum ersten Mal sah, war ich erfreut und mächtig gespannt, Machete schaffte es auch die Erwartungen daran zu erfüllen. Lediglich mit Seagal konnte ich mich nicht zu 100% anfreunden. Grundsätzlich mag ich ihn zwar, aber er ist irgendwie nicht die optimale Besetzung eines Drogenbarons.
Dazu fand ich die Story überraschend gut. Vieles geschah für mich unvorhersehbar. Kleine Kritikpunkte bilden für mich die Anfangssequenz, die es mal wieder nicht so genau mit filmischem/logischem Kugelhagel nimmt, und das eigenartig anmutende Verhältnis aus schonungsloser Gewalt und im Gegenzug teils deutlicher Ausblendung von Zweisamkeit. Man hatte das Gefühl, auch nur einen Kuss zu zeigen sei fast schon beschämend, im nächsten Moment laufen aber die Nackedeis durchs Bild. Das hat einfach einen komischen Beigeschmack gehabt, aber scheinbar fast typisch amerikanisch.
Kleinigkeiten geändert und der Film wäre für mich ein 10er Kandidat. Umso gespannter wartet man auf zwei weitere Teile. Hoffentlich schaffen sie den Spagat, den harten Charme von Machete in einer sich nicht wiederholenden Art zu zeigen.

9/10


Gorky Park

Ungemein spannend und atmosphärisch dicht, auch dank toller Musik. Gute Darsteller in einem interessanten politischen Rahmen. Einige Bilder sind zudem überraschend schonungslos, das mag ich ja sehr, wenn nicht künstlerisch übertrieben. Die Story bzw. dessen Auflösung hat mich dann doch minimal enttäuscht. Man wird zwar gut und ziemlich deutlich zu Beginn auf eine falsche Fährte geführt, aber das Motiv der knallharten Morde zu Beginn, hat mich dann nicht so überzeugt. Vielleicht liegt es aber doch auch mal daran, dass der Film älter ist als ich.

7/10


Tödliche Weihnachten

Hab ihn kurz vor Weihnachten aufgenommen und jetzt angesehen.
Die Story ist mir wirklich zu gaga. Mit viel gutem Willen schau ich mir das überhaupt bis zum Schluss an. Vieles im Film wirkte auf mich zudem absolut trashig. Was da manchmal in den eher mauen Actionszenen zudem für Sprüche geklopft wurden - unpassender geht's ja eigentlich gar nicht.
Immerhin waren die Darsteller gut und es gab ein paar wirklich coole Sprüche/Dialoge, die echt einen besseren Rahmen verdient hätten.
Die sind dann auch der Grund, dass der Film für mich dann noch als Durchschnitt durchgeht.

5/10


P2 - Schreie im Parkhaus

Solider Horrorstreifen, der in der ersten Filmhälfte nichts Besonderes hat, dafür aber in der zweiten Halbzeit einige äußerst spannende und ungewöhnliche Ideen bietet.
Den Cast sehe ich zwiegespalten. Entweder soll die Rolle von Wes Bentley so gewöhnlich sein, oder der Darsteller blieb hier einfach zu blass. Rachel Nichols kann man da zumindest keinen Vorwurf machen.

6/10
wannaknow2005
Inventar
#16580 erstellt: 31. Jan 2011, 03:16
Los ging mein Wochenende mit "Martyrs"

Die ersten paar Minuten dachte ich WOW geiler Schocker, dann dachte ich in der nächsten Phase ok, ordentlich Blut gibts auch. Dann dachte ich nach 40-50 Minuten der Film könnte jetzt auch zu Ende sein. Doch dann folgt eine Wendung die den Film in eine völlig andere Richtung bringt. Das Ende ist dann doch ein bisschen vorhersehbar und hat meine Erwartung nicht mehr so ganz getroffen. Die Leistung der Schauspieler finde ich ganz ok! Manchmal denkt man sich es könnte auch etwas mehr Acting sein. Leute die einen gewissen Ekel in Sachen Blut/Folter,etc. haben sollten diesen Film nicht wirklich angucken.
Zur Musik kann ich nicht viel sagen, ist mir aber auch nicht schlecht in Erinnerung geblieben.

Ich finde es schwer die Story des Films in passende Worte zu fassen und lasse es erstmal vllt fällt mir später nochwas ein.

Ich gebe eine solide 8/10


Der zweite Film war dann "Funny People" oder auf deutsch "Wie das Leben so spielt".
Ich habe den Film im Originalton gesehen.

Adam Sandler spielt den bekannten Stand Up Comedian George Simmons. Auf einer kleinen Improbühne lernt er den Nachwuchskünstler Ira kennen (Seth Rogen). Er engagiert Ira als "Witzeschreiber" und tourt mit ihm über die verschiedenen Comedybühnen. Als er erfährt das er Krebs(Leukämie) hat, ist Ira auch hier sein erster Ansprechpartner. Dieser hilft ihm durch die schwere Zeit. Mehr will ich hier nicht verraten, da der Film einige kleine Nebenplots hat die teilweise gut ineinander verstrickt sind.

Sandler spielt im Originalton hervorragend mit seiner Stimme. Die Witze der Auftritte sind gut, aber die Jokes und kleinen Anspielungen in den übrigen Dialogen sind nicht zu verachten. Am Ende verliert der Film etwas von seinem Witz und wird eher ein Beziehungsdrama in mehreren Akten. Das hat mir nicht mehr so gut gefallen.
Mit 2 1/2 Stunden ist der Film etwas langatmig und ich meine 30 Minuten weniger hätten dem Film auch gut getan!
Die Musik ist sehr stimmig, manchmal ein wenig zu tragend.
Die vielen Gaststar Auftritte sind ganz cool!

Hier geb ich 7/10

LG


[Beitrag von wannaknow2005 am 31. Jan 2011, 03:17 bearbeitet]
SpaceGhost
Inventar
#16581 erstellt: 31. Jan 2011, 13:02
The Losers (DVD)


amazon.de schrieb:

amazon.de


Als explosive und actionreiche Geschichte von Verrat und Rache dreht sich The Losers um die Mitglieder einer Eliteeinheit der Special Forces, die zu einer Vernichtungsmission in den Dschungel Boliviens entsandt werden. Aber das Team – Clay, Jensen, Roque, Pooch und Cougar – stellt bald fest, dass es selbst Ziel eines tödlichen Doppelspiels ist – angezettelt von einem mächtigen Feind innerhalb der Einheit selbst, der nur als Max bekannt ist. Die Gruppe weiß den Umstand, dass sie nun als tot gilt, gut zu nutzen, und begibt sich tief in den Untergrund, um so ihren Namen reinzuwaschen und sogar mit Max abzurechnen.

[1] amazon.de / Produktbeschreibung


Ein kurzweiliges Popcorn-Actionspektakel mit einer guten Prise Humor. Der Film ist in meinem Augen eine Synthese aus A-Team und Expendables. Gut, die SFX sind leider teils sehr als solche zu erkennen. Dennoch ist der Film gut besetzt, die Charaktere sind sehr schoen eindimensional und ueberzeichnet, so wie ich es mir im zugrunde liegenden Comic (den ich allerdings nicht kenne) auch vorstellen wuerde. Die Story ist nicht uebermaessig komplex, was dem Film aber in keiner Weise schadet. Ein Film, den man sich gerne auch noch einmal anschaut. 8.75/10.

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Ich - einfach unverbesserlich (DVD)


amazon.de schrieb:

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Chris Meledandri (Ice Age, Ice Age 2 - Jetzt taut’s, Horton hört ein Hu) steht als Produzent hinter dem witzreichen Animationsabenteuer Ich - Einfach Unverbesserlich um den weltbesten Superbösewicht, die Entführung des Mondes und drei kleine Waisen mit einer besonderen Mission. Nichts - so glaubt er zumindest - liegt Gru mehr am Herzen, als Unfrieden zu stiften und der Menschheit den Tag zu vermiesen. Inmitten einer wunderschönen Vorstadtidylle - zwischen hübschen Anwesen, gepflegten Gärten und fröhlichen Straßen - hat er es sich gemütlich gemacht. Das schwarze Haus, in dem er mit seiner Mutter wohnt, und der verödete Rasen davor sind leicht zu erkennen, doch sein wahres Reich verbirgt sich tief darunter in seiner weit verzweigten unterirdischen Geheimfestung.

Umgeben von einer Armee von „Minions“, kartoffelförmigen Zwergwesen, schmiedet der Hausherr hier seine genialen weltweiten Schurkenstreiche, deren Krönung die Entführung des Mondes werden soll. Als schillernde Mischung aus dem Grinch und Dr. Evil setzt Gru der Menschheit übel zu. Bewaffnet mit verblüffenden Wunderstrahlern und spektakulären Allzweckfahrzeugen wäre er durch nichts und niemanden aufzuhalten, wenn da nicht Margo, Edith und Agnes an seine Tür geklopft hätten - drei kleine Waisen, die sich in den Kopf gesetzt haben, dass Gru den idealen Papa für sie abgeben würde. Ausgerechnet mit unverbesserlicher Anhänglichkeit und störrischer Zuneigung bringen die Mädchen Gru und seine Welt gehörig durcheinander.

Ich - Einfach Unverbesserlich ist Agentenaction und Familienfindung, eine wundervolle Geschichte über die gescheiterte Eroberung der Welt und die geglückte Eroberung eines Schurkenherzens - ein brilliantes Abenteuer für die Kleinen, Großen, Guten und für die Spitzbuben unter uns.

[1] amazon.de / Produktbeschreibung


Ein wirklich netter Familienfilm mit vielen netten (aber natuerlich auch super-boesen) Charakteren. Der Film macht ueberhaupt nichts falsch, er hat mich praechtig unterhalten. Definitiv eine Empfehlung. 9/10

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Jonah Hex (DVD)


amazon.de schrieb:

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Jonah Hex (Josh Brolin) ist ein Vagabund mit vernarbtem Gesicht, der als Kopfgeldjäger arbeitet, weil es sonst kein Auskommen für ihn gibt. Er hat schon viele Schlachten überstanden, weiß mit dem Colt umzugehen, und egal wessen Gesicht auf einem Steckbrief landet – Jonah Hex wird in todsicher aufspüren. Er ist selbst dem Tod nur knapp entronnen – sein von Gewalt geprägtes Leben ist inzwischen eine Legende: Mit einem Bein steht er voll im Leben, mit dem anderen bereits im Jenseits. Das Schicksal verdammt ihn zum Einzelgänger – der einzige Mensch, der ihm etwas bedeutet, ist Lilah (Megan Fox), deren Leben im Bordell Narben anderer Art hinterlässt.

Jonah wird von seiner Vergangenheit eingeholt, als die US-Army ihm ein Angebot macht, das er nicht ablehnen kann: Auch auf seinen eigenen Kopf ist ein Preis ausgesetzt – falls Jonah also auf seine Freiheit weiterhin Wert legt, muss er den teuflischen Bandenchef Quentin Turnbull (John Malkovich) finden und unschädlich machen – Turnbull hat Hex’ Familie ermordet und sein Gesicht mit einem Brandeisen entstellt. Jetzt ist er dabei, eine Privatarmee aufzustellen, um sein persönliches Höllenreich zu errichten. Als Jonahs Erzfeind wird Turnbull nicht ruhen, bis sein Gegner tot ist.

[1] amazon.de / Produktbeschreibung


Was fuer eine Gurke, hier passt aber auch gar nichts zusammen. Der Trailer bot hier viel mehr als der Film selbst dann erreicht. Der Cast klnag ja noch ganz vielversprechend. Aber dann, dieser Film... naja, waren ja eh nur knapp 80 Minuten. Mein Tip dennoch: Finger weg! Mit viel Wohlwollen: 1/10.
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#16582 erstellt: 31. Jan 2011, 13:09
Die Amazon Produktbeschreibung wäre nicht nötig.
Diese sind nicht nur oberflächlich geschrieben, sondern enthalten meistens Spoiler zum Ende.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 31. Jan 2011, 13:10 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#16583 erstellt: 31. Jan 2011, 19:34
Und nehmen viel zu viel platz weg....

Face/Off - Im Körper Des Feindes


amazon.de


Also wirklich... Ich mag gewisse Actionfilme ja wirklich gerne, aber das hier ist echt lächerlich. Über die unlogische, Logiklückenreiche Story sehe ich mal hinweg, die ist bei Action nicht zwingend notwendig, aber diese platten Dialoge, und der klägliche Versuch ein Familiendrama einzubauen. Das scheitert allein schon an den Darstellern. Nicht nur, dass ich John Travolta für einen schlechter Darsteller halte, ich kann ihn auch einfach nicht leiden. Ohne Cage wäre der Film wahrscheinlich (für mich) absoluter Müll. Man schwärmt ja immer von John Woos inzenatorischen Können, v.a. was Feuergefechte angeht, aber was er bei M:I:2 grandios gemacht hat ist hier einfach durchschnitt. Keine bahnbrechende Inszenierung. Dann das unlogische Verhalten der Charaktere. Und zu guter letzt jegliches Fehlen von Kenntnissen der Ballistik. Der Showdown war übertrieben, unnötig und langweilig. Einzige gute Szene ist die in der Kirche.

5/10
0300_Infanterie
Inventar
#16584 erstellt: 31. Jan 2011, 19:41
... na das war wirklich ne Gurke - hatte damals nach 15 Minuten abgeschaltet. Seitdem verstaubt die DVD im Regal
TomGroove
Inventar
#16585 erstellt: 31. Jan 2011, 19:43
da sind wir mal wieder weit auseinander...ich fand den richtig spannend und gut. Wenn Du nicht auf Travolta stehst, würde ich doch auch die Finger von seinen Filmen lassen.
0300_Infanterie
Inventar
#16586 erstellt: 31. Jan 2011, 19:46
... ich mag Travolta, sogar sehr - aber DER hat mir einfach niucht gefallen ... denke ich war aber gar nicht gemeint
TomGroove
Inventar
#16587 erstellt: 31. Jan 2011, 19:54
stimmt...war auf hificinema gemünzt
schmul
Inventar
#16588 erstellt: 31. Jan 2011, 20:20
Ich fand sowohl Cage als auch Travolta gut in der Umsetzung zweier völlig unterschiedlicher Charaktere innerhalb eines Films und die Regie von John Woo ist einfach gut.
wannaknow2005
Inventar
#16589 erstellt: 31. Jan 2011, 21:41
ich schließe mich da einfach mal an! Ich find den auch gut^^ Das ist aber auch ein Film der 2 Meinungen zulässt, habe selten was anderes gehört als "gut" oder "schlecht".
MichaW
Inventar
#16590 erstellt: 31. Jan 2011, 23:17
Und ich habe mir sogar die Blu gegönnt
hificinema
Inventar
#16591 erstellt: 01. Feb 2011, 02:47

TomGroove schrieb:
:D da sind wir mal wieder weit auseinander...ich fand den richtig spannend und gut. Wenn Du nicht auf Travolta stehst, würde ich doch auch die Finger von seinen Filmen lassen. ;)


Das kann ich so nicht stehen lassen, denn ein Film kann durchaus sehr gut sein oder sehr gut unterhalten, auch wenn mir der Hauptdarsteller nicht gefällt. Ich kann zB Leo DiCaprio nicht leiden und mag The Beach gerne und The Departed ist einfach nur
Ich mag Johnny Depp nicht und dennoch passt er in die Rolle des Jack Sparow perfekt.
Flörchi
Inventar
#16592 erstellt: 01. Feb 2011, 11:26
Du hast ihm ja auch 5/10 Punkte gegeben, was nun doch sehr weit weg ist, von polarisieren...
S_Dicki
Ist häufiger hier
#16593 erstellt: 01. Feb 2011, 11:39


War vermutlich hier schon hab ihn zum zweiten mal gesehen.

Positives: Viele Charaktere und eine Menge Handlung, wer auf typische Pate-Filme steht der wird im gefallen. Die Blenden im Film find ich sehr gelungen und lassen eine manch einmal staunen. Jean Reno, der sich hier mal wieder in seiner klassichen Rolle wiederfindet verkörpert das Ganze sehr fein, auch wenn er ab und an mal lacht.

Negativ: Die Handlung ist beim ersten Betrachten doch noch etwas undurchsichtig und macht erst beim zweiten mal und dritten mal dann wirklich Sinn. Vor allem da die Zeit bis der Film richtig in Schwung kommt sich etwas zieht, da könnte man etwas einsparen. Wer das nicht mag sollte die Finger davon lassen. Etwas lang erscheinen mir auch manche Szenen, da sie etwas in die Länge gezogen sind. Die Synchro mag mir auch nicht so recht zusagen, aber das ist Geschmacksache, Französisch und Deutsch harmonieren einfach nicht.

ALles in allem würde ich dem Film daher mal 7,5/ 10 Punkten geben, da er doch in ein klassisches Genre reinpasst aber für Mafialiebhaber etc sehr fein ist
HighDefDoug
Inventar
#16594 erstellt: 01. Feb 2011, 15:14
"MÖRDERISCHER VORSPRUNG"

San Franscisco, ein Juwelier bricht scheinbar in seinen eigenen Laden ein. FBI-Agent Stantin wird schnell klar, das sich hierbei um eine Erpressung in Tateinheit mit einem Raub und einer Geiselnahme handelt. Der Räuber kann, nachdem er die Frau des Juweliers, die als Geisel diente, getötet hat, vorerst in Richtung Kanada fliehen. Dort schließt sich der psychopathische Mörder einer Gruppe Wildnis-Touristen an, um über die Berge nach Kanada zu entkommen.
Doch durch einen weiteren Mord kommt ihm Agent Stantin wieder auf die Spur und folgt ihm durch die Wildnis...

Regisseur Roger Spottiswoode (mir als Regisseur von Filmen wie "Scott & Huutsch" und "Air Amerika" bekannt) inszinierte hier ein recht spannendes Katz u. Maus - Spiel.
Der Film ist eigentlich durchweg spannend, die Hauptdarsteller Sidney Portier und Tom Berenger (den ich eher nicht so gerne seh) als sehr unterschiedliches Gespann (Portier als FBI-Agent und Berenger als der Wildnis-Guru, der ihn teils widerwillig durch die Berge führt) haben einen gewissen Reiz. Tom Clancy (kenne ich meistens auch nur als Bösewicht, bis auf "Starship Troopers") als der gejagte Verbrecher und Kirstey Alley als Bergführerin (und Freundin von Tom Berenger's Charakter) runden die Leistungen ab. Zu sehen gibts außerdem idyllische Landschaftsbilder, gepaart mit einer spannend inszenierten Story, allerdings mit einem mittleren Logikloch gegen Ende des Films.
Unterm Strich ein überdurchschnittlicher, geradliniger "Abenteuer-Krimi" aus den 80er Jahren.

7,5/10

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"DIE KLASSE"

Der Französich-Lehrer Francsois ist im Gegensazu zu vielen seiner Kollgen nicht desillusioniert und glaubt nach wie vor daran, dass er in seinem Job was bewegen kann. Auch hat er eine andere Herangehensweise als seine Kollegen, er trägt Konflikte vor der gesamten Klasse aus (der hohe Migranten-Anteil bietet hierfür genug Potenzial) und gibt auch "schwierige" Schüler nicht so einfach auf....

Dieser französische Film aus dem Jahr 2008 könnte vermutlich auch einer Dokumentation aus dt. Klassenzimmern ähneln. Obwohl der Film quasi ein Kammerspiel ist (kaum eine Szene die nicht im Klassenzimmer bzw der Schule spielt), ist er dennoch die meiste Zeit über interessant und wirkt nie langweilig. Die Story ist zeitlos, aktuell und realistisch.
Ein interresanter Spielfilm, den man gesehen haben sollte.

7,5/10


MfG HDD
hificinema
Inventar
#16595 erstellt: 01. Feb 2011, 16:02
Mörderischer Vorsprung habe ich aufgenommen. Bin gespannt...
PoLyAmId
Inventar
#16596 erstellt: 01. Feb 2011, 16:12
Beim Stöbern durch meine online Videothek fand ich den Film Evil (2003), einen Schwedisch-Dänischen Film, der mich schon vor ein paar Jahren nachts mal vor dem TV gefesselt hat obwohl ich eigentlich viel zu früh aufstehen musste.
Ich fand ihn so gut, dass ich ihn gleich am Abend nochmal mit meiner Frau gesehen habe, die ihm erst kritisch gegenüber stand und dann aber total gefesselt war.

Erik ein 16 Jähriger Schüler hat es zu Hause nicht leicht. Sein Stiefvater prügelt ihn seit Jahren und seine Mutter sieht dies tatenlos mit an. Dies spiegelt sich schnell in Eriks verhalten wieder denn auch er prügelt sich und ist respektlos gegenüber seinen Lehrern. Als er dann noch von der Schule fliegt besteht seine letzte Chance zum Abitur zu kommen in einer privaten Eliteschule. Seine Mutter kratzt das letzte Geld zusammen und und bittet ihn diese letzte Chance für sein leben zu nutzen, denn Erik ist eigentlich ein heller Kopf.
Mit guten Vorsätzen gibt sich Erik sichtlich Mühe auf der neuen Schule zu bestehen. Doch hier läuft einiges etwas anders als auf normalen Schulen. Oberstufenschüler sind dazu da die Ordnung bei der Mittelstufe aufrechtzuerhalten. Dies wird mit rüden Methoden verwirklicht unter dem Deckmantel von Zucht, Ordnung und Respekt. Bei Erik sind sie da aber an der falschen Adresse. Wie lange schafft er es die guten Vorsätze unter diesen Bedingungen zu halten?

Eigentlich könnte man glauben Evil sei nur solch ein übliches Schulterror Drama. Ganz zu Anfang fällt es auch schwer für den brutalen und respektlosen Erik Sympatien aufzubauen. Recht schnell merkt man aber dass Erik eigentlich einen guten Kern hat und mehr Opfer als Täter ist.

Besonders gut gefallen haben mir die Schauspieler. Ob es Erik selber ist, sein gradezu ekeleregender Stiefvater, seine zwar leibevolle aber auch hilflose Mutter, die Lehrer in der Eliteschule, Eriks Gegenspieler aus der Oberstufe und so weiter. Alle verkörpern ihre Rolle in absolut toller Art und Weise. Diesem tollen Cast trägt dann auch das Drehbuch Rechnung. Sehr gut fand ich, dass man sich in dem Film immer Mühe gegeben hat zu allen wichtigen Charakteren die Hintergründe mal direkt und mal indirekt herauszuarbeiten. Immer ist es klar warum sich die Personen auf ihre Art verhalten. So bekommt man eine sehr allumfassende Perspektive. Es gibt hier nicht das ausschliessliche schlechte im Menschen. Selbst Eriks Gegenspieler kann man vom Verhalten her nachvollziehen.

Schick auch die Drehorte. Die Eliteschule kommt so richtig schön realistisch rüber. Die Athmosphere beim Essen, die Lockere Umgebung des Schülerwohnhauses, Die Sport und Gartenanlagen. Alles stimmig.

Was dann ein kleiner Wehrmutstropfen ist ist die Intention des Films.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Sicherlich ist es in moralischer Hinsicht edel für andere den Kopf hinzuhalten und für Ideale einzustehen auch wenn dies gegen die Obrigkeit ist. Eine Spur Nationalsozialismus Kritik schwingt hier immer wieder durch. Dass sich dann aber die Gandi mässige Gewaltlosigkeit langsam so verändert, dass hier die Ziele irgendwann nur noch durch Gewalt erreicht werden und dies als einzige logische Lösung dargestellt wird, finde ich zumindest fragwürdig auch wenn ich immer wieder Genugtuung dabei empfunden habe, auf welche Weise sich Erik zur Wehr setzt. Manche Schlägereien sind dann doch auch etwas zu sehr über das Ziel hinausgeschossen. Besonders eine Prügelszene im Speisesahl fand ich schon wirklich heftig


Ich Stufe deshalb auf ne glatte 9/10 runter. Ein Film verdammt nahe am Perfekt.
PoLyAmId
Inventar
#16597 erstellt: 03. Feb 2011, 16:08
Gestern gesehen: Hard Pill - auf welcher Seite willst du stehen? . Maxdome zeigt den Film im englischen Originalton mit deutschen Untertiteln.

Tim ist in seinem Liebesleben total gefrustet. Anders als sein Freund Joey kommt er in der homosexuellen Community nicht so gut an. Er ist kein Fan von One Night Stands und hat Pech bei der Suche nach einem festen Freund. Seine grosse Liebe ist der eigentlich Heterosexuelle beste Freund, der ihn zwar hin und wieder mal ranlässt aber eigentlich ja mit seiner festen Freundin zusammen ist.
Grade recht kommt da ein Pharma Konzern, der die Pille gegen das Schwulsein erfunden hat. Die Lösung aller Probleme. Tim bewirbt sich spontan als Testperson für das kontrovers diskutierte Medikament und hat damit auch gleich die allerbesten Erfolge.
Leider muss er bald erkennen, dass auch für heterosexuelle nicht alles eitel Sonnenschein ist. Ganz neue Probleme tun sich auf.

Hard Pill ist ein Drama über sexuelle Ausrichtungen. Das Ganze ist im Handkamarastiel gedreht was der Story eine authentische Note gibt.
Schauspielerisch find ich den Film sehr gut gelungen. Die Charaktere wirken alle sehr natürlich und glaubhaft. Man hat hier grossteils total normale Leute von der Strasse gecastet. Kein Platz für Stars und Sternchen.
Witzig finde ich auch die Idee, dass bei der Vorstellung der Charaktere jeder mit einem Sexualitätsbarometer von Schwul bis Hetero angezeigt wird. So sieht man schnell und überspitzt wie man die Person einzuschätzen hat. Was ich Hard Pill auch zu Gute halte: Es ist ein Film über Freundschaften, welche der Protagonist leider viel zu wenig würdigt. Durch seinen totalen Denkfocus auf sein Liebesleben entgeht ihm viel davon was er eigentlich hat.
Tim bringt bei seinem Kampf um ein Besseres Selbstwertgefühl leider auch seinen Freundeskreis stark ins Wanken und in die Kriese. Irgendwann muss er dann einsehen, dass es nicht nur seine Sexuelle Ausrichtung ist, die sein Leben wenig lebenswert machen.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Am Ende lässt der Film dann aber wieder alles offen. Der Zuschauer soll sich selbst ein Bild davon machen, wie die Story ausgeht. Vom vollendeten Liebesglück bis zum Selbstmord stehen ja auch alle Möglichkeiten offen.



Ein Film den ich mit 7,5 von 10 bewerten würde. Die Story hat mich gefesselt aber insgesamt hatte mir die Sache etwas zu viel Doku-Soap
sonic1
Inventar
#16598 erstellt: 05. Feb 2011, 00:21
Trade willkommen in Amerika

9/10 wieder ein Einblick in die Abgründe der Menschheit, es regiert das Geld. die Moral und den Respekt vor dem Leben anderer gibt es nicht.
Traurig, aber leider eine fast wahre Geschichte, die es lohnt zu sehen.

Das Zitat im Abspann ist pure Verzweiflung, die Rechtsprechung und das Gesetz der Ohnmacht nahe, Handlungsunfähig diesen Teufelskreis zu durchbrechen........


Sonic


[Beitrag von sonic1 am 05. Feb 2011, 00:22 bearbeitet]
MichaW
Inventar
#16599 erstellt: 05. Feb 2011, 00:51
Salt
Hatte es schlimmer befürchtet. War jetzt nicht der ganz große Film und Angelina J. als Agentin ist auch zweifelhaft.
Habe auch noch keinen Wirklich guten film -außgenommen von
"Der Fremde Sohn" mit ihr gesehen. Aber es war einer der besseren mit ihr. 7/10

Danach was ganz anderes Liebe sich wer kann
Woody Allen hat hier was ganz großes abgeliefert.
Ich hatte die Fernb.schon in der Hand und wollte abschalten,weil ich angst hatte es wird so ein tot laber Film. Aber nach 10 Min.habe ich mich köstlich amüsiert! Ich persönlich kann halt mehr über Woody Ellen lachen als
über Adam Sandler. Soviel Sakasmus und schwarzen Humor habe ich selten gesehen! Und was Larry David abliefert ist einfach köstlich 9/10
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#16600 erstellt: 05. Feb 2011, 00:56
@MichaW Kennst du bereits "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" mit Woody Allen? Ich sehe derzeit "Der Pate 3 und Ich- einfach unverbesserlich". Review über Pate 1-3 folgen dann, bis jetzt kann ich jedoch sagen, dass der dritte Teil ebenfalls gut ist, nur war durch diese große Zeitdistanz die Erwartungshaltung zu groß. Wäre der Film direkt nach den ersten beiden produziert worden, wären vermutlich auch die Kritiken besser geworden.

Merkwürdig, dass ich bei einen meiner Lielingsfilmen, Hundstage, den Schauspieler von Fredo Corleone nicht erkannt habe.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 05. Feb 2011, 01:07 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#16601 erstellt: 05. Feb 2011, 02:46
Black Swan

amazon.de

Ich habe viel von Black Swan erwartet. Einen Psycho-Thriller mit Horrorelementen. Im Prinzip habe ich den auch bekommen, nur dass er mehr Niveau hatte als ich dachte, und dennoch sehr explizit in Gewalt- und Sexualdarstellung ist.

Zuallererst muss ich Natalie Portmans Darstellung loben. Denn sie spielt hier wirklich perfekt, der Oscar ist ihr sicher. Sie verkörpert die schüchterne Ballerina und ihren Fanatismus zur Perfektion... nunja... perfekt! So wie sie spielt kann man denken, dass sie für die Rolle Ähnliches durchgemacht hat. Und in der Tat habe ich gelesen, dass sie viele Kilogramm Köperfett abgenommen, Muskeln aufgebaut und monatelang Ballet geübt hat. Respekt!
Die Farbgestaltung des Films ist sehr blass. Keine kräftigen Farben, alles irgendwie grau und verschleiert. Schwarz und weiß spielen hier eine große Rolle, passend zum thematischen Inhalt. Die Farbwahl unterstützt die Atmosphäre des Films sehr gut. Sie ist bedrückend und beengend und wird durch die Mutter der Proagonistin und die Wohnung verstärkt. Die Kamera ist immer der aktuellen Szene entsprechend gut gewählt. Der Soundtrack gefiel mir auch sehr gut: Die klassiche Musik passt ausgezeichnet und die verschiedenen Variantionen des Titelsongs sind auch sehr gelungen. Vincent Cassel spielt seine Rolle ebenfalls sehr überzeugend.
Aber abgesehen von diesen "Bausteinen" die bei einem Film stimmen müssen, hat auch der "lebendige" Part des Films gestimmt: Er hat einen bewegt. Ob es Schockierung, Bedrückung Faszination war, Black Swan schwingt einen von einem Gefühl ins nächste, durchgehend spannend und unterhaltend.
Die Story ist zwar sehr speziell, aber in sich ist Black Swan ein kleines Meisterwerk. Ich vergebe relativ wenig Punkte, da mich der Film persönlich nicht genug angesprochen hat um in den 9er-Bereich zu kommen, obwohl er es eindeutig verdient hat. Hier spielt halt das subjektive mit rein. Leute die sich mit dem Thema besser anfreunden können dürfen gerne mit Wertungen oberhalb der 9er-Marke rechnen.

8/10
Flörchi
Inventar
#16602 erstellt: 05. Feb 2011, 03:31
21 Gramm

21gramm-p
Drei Charaktere, deren Schicksal eng miteinander verknüpft ist agieren in deisem unglaublich atmosphärischen Film perfekt miteinader.

Man kann leider sehr wenig über den Film schreiben, ohne Spoiler zu gebrauchen, aber ich will es dennoch versuchen:

Paul Rivers (Sean Penn, {brilliant})ist Herzkrank und seines Lebens eigentlich recht müde. Seine Freundin ist festentschlossen durch durch eine OP an ihren Eierstöcken und eine künstliche Befruchtung ein Kind von ihm zu bekommen. Als Paul aber ein Spenderherz bekommt ändert sich für ihn einiges.

Christina Peck (Naomi Watts )ist Mutter zweier Kinder und glücklich verheiratet, bis ein Unfall in ihr ihre drogenreiche Vergangenheit wieder wach ruft und sie den Blick für die Realität langsam zu verlieren scheint.

Jack (Benicio del Toro)ist ein ehemaliger Sträfling der sich der Religion verschreiben hat. Sie diktiert sein Leben und hinterlässt doch nur Scherben in ihm.

21 Gramm, ist das Gewicht, das wir verlieren, wenn wir sterben. Es ist das Gewicht der Seele.

Der Ton ist gut, aber die musk ist an einigen Stellen zu laut.
Das Bild ist häufig körnig, stört aber nicht.
Beim FIlm passt fast alles. Allen voran die Schauspielen sind grananten stark. Aber auch die Kamera gefällt.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Vor allem in der Szene des Unfalls, in der man nur den Jungen sieht, der die Vorgärten von Laub befreit.


8,5/10


[Beitrag von Flörchi am 05. Feb 2011, 03:32 bearbeitet]
john_frink
Moderator
#16603 erstellt: 05. Feb 2011, 12:37
The Expendables

Die Budgetverteilung zu diesem Film stelle ich mir so vor:
Kostüme - 200,-
Drehbuch - 4,99
Gagschreiber für Männersprüche - 25.000,-
Pyrotechnik - 50.000.000
Special Effects & CGI - 20.000.000
Der rest für Bier auf dem Set.

Jawoll ein B Movie durch und durch, hier interessieren weder die Story, noch die Dramaturgie, noch der Spannungsbogen... nein, hier lädt man sich Freunde ein und lässt den Film zum Event werden. Effekte en masse, Muskelprotze, die unglaubwürdige Dinge machen... bestens, was will man mehr.

Wer meint, den Film ernst beurteilen zu müssen, gerne, dann hat er den Film aber nicht verstanden!

8/10



The Town

Wow, mit Ausnahme von "The Inside Man" habe ich seit HEAT keinen so guten Heist Thriller mehr gesehen. Ben Affleck inszeniert hier einen spannenden, realistischen und harten Gangsterstreifen um eine Gang, die nicht aufhören kann, immer gefährlichere Coups zu wagen. Nur der Anführer, der sich in die Filialleiterin einer der ausgeraubten Banken verliebt hat, bekommt allmählich Muffensausen und möchte nur noch weg aus der Stadt.
Packend und verdammt gut gespielt (vor allem Jeremy Renner, Blake Lively und Rebecca Hall) bekommen wir eine recht lineare Story, die zwar Anleihen eines Sozialdramas enthält, aber nicht an das grosse psychologische Moment von Heat heranreicht, was leider auch an der recht blassen (nicht ganz so gut gespielten) FBI Figur liegt. Kleinste Abstriche auch beim Ende, da hier durchaus die Spannung hätte gehalten werden können, vielleicht lags an der Kinoversion - auf den 30 Minuten längeren Extended Cut in Originalsprache habe ich dann doch verzichtet. Und dennoch, die Action war klasse durchgeplant, im Surround kams noch heftiger rüber und durch die gute Story bekommt der Film dann die

8,5/10

Schönen Gruss, le john
MichaW
Inventar
#16604 erstellt: 05. Feb 2011, 16:26
Leon@ ja den kenne ich schon und gefällt mir auch sehr gut
oskar010179
Stammgast
#16605 erstellt: 05. Feb 2011, 17:53
Antichrist

alter, was war das denn!?
ich hatte schon viel darüber gelesen, dass der film nicht gerade mainstream, oder das ist, was man von dem titel halten würde. ich möchte mich jetzt nicht zu weit aus dem fester lehnen, aber ich denke mal, dass der film, einer der gewagtesten der letzten jahre ist. mindfuck, pornografie und eine atmosphäre, die einem fast angst machen könnte. einige szenen in dem film waren echt überflüssig ekelerregend dargestellt.
die schauspieler spielen perfekt überzeugend. willem dafoe ist für die rolle wie geschaffen.
im großen und ganzen ein recht guter film, den man sich 2 mal anschaeun sollte.

von mir eine 8 von 10 wegen einiger aufnahmen
MichaW
Inventar
#16606 erstellt: 05. Feb 2011, 21:01
Ich habe es einfach nicht geschafft,ihn zu ende zu schauen!
Als die Arme aus dem Baum kamen,war für mich schluss!
hificinema
Inventar
#16607 erstellt: 05. Feb 2011, 22:02
Antichrist hat mir sehr gut gefallen, fand ihn aber ebenso verstörend. Bei der gezeigten Gewalt habe ich mich gefragt wie die FSK da eine Freigabe zugelassen hat?
HiFi-Frank
Moderator
#16608 erstellt: 06. Feb 2011, 03:19
.....alleine der Prolog ist aus meiner Sicht schon absolut sehenswert. Und das meine ich nicht mal ansatzweise pornographisch.....!!!

Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#16609 erstellt: 06. Feb 2011, 13:25
Ich - Einfach Unverbesserlich

Gru

Ich – Einfach Unverbesserlich ist ein sehr fröhlicher, kurzweiliger Animationsfilm, welcher mehr durch die Figuren und der amüsanten Atmosphäre, als der Handlung überzeugt. Durch den gelegentlich schwarzen Humor und lustigen Inhalten, definitiv auch für Erwachsene empfehlenswert. Der Protagonist Gru ist ein typischer Bösewicht, dessen schwarzes Haus bereits aus der bunten Vorstadt heraussticht. Er verwendet seinen Gefrierstrahl um sich vorzudrängeln, bringt Luftballons von kleinen Kindern zu platzen, stiehlt die Freiheitsstatue (Wenn auch nur die kleine aus Las Vegas) und muss sich seinen Status als Superschurke aufrecht erhalten. Dabei wird er von einem Professor und einer Schar kleiner Minions unterstützt, welche in allen Variationen vorhanden sind. Seit seiner Kindheit träumt er davon, zum Mond zu fliegen und nun ist ihm sogar die Möglichkeit geboten, den Mond zu stehlen. Damit er jedoch die nötigen Geldmittel von der Bank des Bösen erhält, braucht er zuerst einen Schrumpfstrahler, um den Mond auch schrumpfen zu können. Ausgerechnet dieser wird von dem aufstrebenden Schurken Vector gestohlen, welcher als der neue Napoleon des Verbrechens gilt, da er vor kurzem eine Pyramide stahl. Dabei ist besonders Vectors Stil amüsant, welcher eine Mischung aus den 60iger Jahren und dem modernen, kalten Ipod-Nintendo-Wii Stil darstellt. Alle Versuche, in die Festung einzudringen, schlagen fehl, bis Gru beobachtet, wie Vector bereitwillig kleine Waisenkinder Kekse ausliefern lässt. Diese Kinder könnten ihm die Möglichkeit bieten, in die Festung zu gelangen und werden auch von ihrem neuen, eigenwilligen Vater adoptiert. Während die kleine Agnes süß und undschuldig wirkt, verhält sich das mittlere Mädchen direkt und makaber und die älteste Schwester Margo intelligent und etwas zu klug. Etwas klischeehaft, aber wunderbar umgesetzt. Zu Beginn nur Mittel zum Zweck, entwickelt der Schurke jedoch langam eine Beziehung zu den Mädchen, geht mit ihnen in einen Vergnügungspark, liest ihnen Geschichten vor (Das Katzenbuch gibt es tatsächlich zu kaufen) oder bringt sie zum Ballett. Doch schon bald muss er sich entscheiden, ob er den Mond stehlen oder ihre Ballettaufführung ansehen möchte, während Vector ebenfalls Schwierigkeiten bereitet. Auch die Mädchen leben sich schnell ein, nur müssen sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen. Sie schlafen in ausgehüllten Bomben, überall liegen Waffen herum, ein „Hund“ wütet durch das Haus, wird jedoch schnell von Agnes gezähmt und schließlich treffen sie auch auf die niedlichen Minions und warten darauf, dass ihr neuer Vater endlich seine abweisende Persönlichkeit ablegt.

verbesserlich

Der Humor wechselt zwischen schwarzen Humor (So wird Edith in einer eisernen Jungfrau gefangen, welche zuschnappt und das vermeintliche Blut des Mädchens rausfliest, Filmanspielungen auf den Paten, als Gru einen Puppenkopf in seinem Bett vorfindet), süße Momente für welche meistens Agnes zuständig ist (Ihr flauschiges Einhorn, die vermeintliche Raupe, welche in Wirklichkeit ein Erdnussflip ist oder ihr nerviges Geräusch) und Anspielungen der aktuellen Gesellschaft (Ein Abspielmedium names Gru-Ray, Vector welcher Nintendo Wii spielt und skurrile Waffen wie Krakenwerfer entwickelt). Die Beziehung zwischen den Figuren wurde sehr liebevoll dargestellt und Ich – Einfach Unverbesserlich ist ein Film, welcher ein wärmendes, fröhliches Gefühl hinterlässt. Besonders, wenn der Zuseher niedergeschlagen oder sich vom Alltag erholen möchte, eine wunderbare Abwechslung. Die Grafik ist sehr gut und kann besonders durch Mimik und Gestik überzeugen, während die Umgebungsgrafik gewollt manchmal steril wirkt. Die Musikuntermalung ist ebenfalls sehr angenehm und besonders das ruhige Musiktheme der Mädchen, gefiel mir sehr. Aber auch gelegentlich treibende Stücke von Hans Zimmer können überzeugen. Das Bonusmaterial der Blu-Ray ist sehr umfangreich und bietet neben einem Making-Of, Kommentare der Entwickler, Kurzfilme, Trailer, Animationstechnik, Einspielung der Musik und noch viele weitere Inhalte. Ein sehr gelungener Animationsfilm, welcher sich zu keiner Zeit von, wenn auch von mir sehr geschätzten, Pixar Filmen übertrumpfen lassen muss.

3

8,5/10


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 06. Feb 2011, 13:28 bearbeitet]
oskar010179
Stammgast
#16610 erstellt: 06. Feb 2011, 14:27
The Town

mit ben affleck. wegen der guten imdb bewertung war ich sehr gespannt auf den film. und wie immer, wenn man viel erwartet, wird nicht viel neues angeboten. die gesamte handlung wirkte auf mich, als hätte jemand ein remake von heat gemacht. nur, dass the town (meiner meinung nach) nicht an heat rankommt.

ich hatte das gefühl, dass der film, an einigen stellen, wie ein gummi in die länge gezogen wude. die ersten 2/3 des schauspiels waren nicht wirklich spannend. ein paar gags und weiter nichts. das finale war umso mehr unterhaltend. ein paar logikfehler fielen auf, waren aber nicht so gravierend.

im endeffekt ein film, den man sich anschaut und gut ist. bvleibt nicht lange in der erinnerung. somit war das wohl der richtige film, den ich nach dem antichristen geschaut habe, um wieder normal zu werden

6,5/10


[Beitrag von oskar010179 am 06. Feb 2011, 14:27 bearbeitet]
vstverstaerker
Moderator
#16611 erstellt: 06. Feb 2011, 18:03
@ john frinks The Expendables: Sehr schöne Rechnung Ich würde noch irgendwo etwas Geld für die Gagen abzweigen, aber sonst passt das wohl

"Megan Fox Double Feature"

Jonah Hex

Der Film versucht durchaus eigene Akzente zu setzen und ein paar neue Ideen gefielen mir sehr gut. Die Story ist jedoch viel zu dünn. Sogar mit unnötigen Rückblenden aufgefüllt, bringt man es nicht mal auf 90 Min. Unterhaltung. Zumal der teils absurde Inhalt kaum überzeugt und mich an den ebenfalls eher mauen Wild Wild West erinnert. In den Momenten, in denen Logik dann entfällt und man sich irgendwie der Fantasie widmet, ist der Film dann nur noch blöd.
Beim Cast überzeugt in erster Linie John Malkovich. Megan Fox hat man wohl zu Werbezwecken genutzt, sieht ja immerhin gut aus im Westernlook, ansonsten ist sie im Film eigentlich überflüssig.

4/10


Jennifer's Body - Extended Version

Nicht ganz so enttäuschend wie gedacht. Okay, die Story ist unlogischer Mist, aber immerhin so umgesetzt, dass ich den Reiz verspürte, das bis zum Ende zu sehen. Megan Fox gibt zwar einen ordentlichen "Vamp", aber es ist schon auffällig, wie Amanda Seyfried ihr hier deutlich die Show stiehlt. Die war echt gut und hat mich sehr positiv überrascht.
Insgesamt würde ich Jennifer's Body etwas besser sehen, als zum Beispiel Drag me to Hell.

5/10
MichaW
Inventar
#16612 erstellt: 06. Feb 2011, 19:42
Unthinkkable
Ein muslimischer Nuklearexperte plaziert in drei
US-Großstadten Atombomben.Nun Liegt es an Samuel L.jackson
durch Folter zu versuchen den Attentäter zum reden zu bringen. Zurecht ab 18j. Interessant wäre mal zu wissen,ob
es gerechtvertigt ist,so vorzugehen-Ich denke ja. Und gibt
es das in den USA wirklich? 8/10
D4rkangel
Stammgast
#16613 erstellt: 06. Feb 2011, 20:15



Duell der Magier
Ein Film der eigentlich alles beinhaltet...
Sehr amüsante Stellen im Film mit Humor, wiederum auch etwas Romatisches und viel Action.
Ein Film wo der Subwoofer sein können unterbeweis stellt
Von der Handlung des Filmes darf man nicht viel erwarten, es ist ein Typischer Magier Film (Gut vs Böse)

Mit allem drum und dran und wer Bässe gerne mag 8/10

mfg


[Beitrag von D4rkangel am 06. Feb 2011, 20:16 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#16614 erstellt: 06. Feb 2011, 22:04
School Of Rock

amazon.de

School Of Rock hat einen tollen Soundtrack, eine Gute-Laune-Story, tolle Darsteller und eine echt gute Gags. Der ganze Film ist sympatisch und macht einfach Spaß.

7,5/10
HighDefDoug
Inventar
#16615 erstellt: 07. Feb 2011, 16:39
"ROCKER"

Hamburg in den frühen 70er Jahren. Der Rocker Gerd wird nach mehrjähriger Haftstrafe auf Bewährung aus dem "Bau" entlassen. Schnell muss er feststellen, das sich einiges verändert hat. Zum Beispiel hat seine Freundin Sonja die Rocker-Szene verlassen und ist jetzt mit dem Klein-Ganoven Uli zusammen. Der wiederum wird von Zuhältern nach einer Vorgeschichte vor den Augen seines 15-jährigen Bruders Mark tot geprügelt. Mark lernt danach auf diversen Umwegen o.g. Rocker Gerd kennen, freundet sich mit ihm an und erzählt ihm irgendwann nach mehreren gemeinsamen Erlebnissen von dem Mord an seinen Bruder Uli. Gerd und seine Rocker-Freunde brechen auf, um den Tod zu rächen...

Im Großen und Ganzen ist damit eigentlich schon die Story erzählt. Das klingt nicht nach wirklich viel, ist es im Grunde auch nicht, aber dennoch ist "Rocker" ein ganz ordentlicher Fernsehfilm aus den 70er Jahren. Der Film lebt hauptsächlich von seiner Authentizität, von den glaubhaft wirkenden (Laien-!?) Darstellern und dem passenden Soundtrack (Led Zeppelin etc.).
"Rocker" ist eine sehenswerter Milieu-Film, der einige kultige Szenen hat (schon allein der Dialog von Gerd mit seinem Bewährungshelfer -> "zwei oder drei Jahre".. ) und in Erinnnerung bleibt.

PS: Lustig fand ich, dass im Videotext zur Handlung sinngemäß stand "Alt-Rocker Gerd freundet sich mit dem 15-jährigen Mark an, der dadurch die Welt der Prostitution und Rocker kennenlernt."
Dann wäre der Film aber sehr kurz ausgefallen, denn Mark und Gerd lernen sich erst eine halbe Stunde vor Filmende kennen. ("Kannst mir mal sagen, wie spät das ist?")

7,5/10

MfG HDD


[Beitrag von HighDefDoug am 07. Feb 2011, 16:40 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#16616 erstellt: 07. Feb 2011, 18:29
The Fast And The Furious: Tokyo Drift

amazon.de

Der dritte Teil der Reihe lässt die beiden Hauptdarsteller vermissen, sowie eine vernünfte (oder zumindest eine glaubwürdigere) Handlung. Die Rennen sind aber gut inszeniert und der Soundtrack passt zu dem Style des Films. Dennoch war dies kein großer Wurf...

5/10
oskar010179
Stammgast
#16617 erstellt: 07. Feb 2011, 20:43
die besten darsteller in der gesamten reihe sind und bleiben die fahrzeuge. alles andere ist in den filmen doch eh egal.
hificinema
Inventar
#16618 erstellt: 07. Feb 2011, 21:31
naja ich mag diese bunt getunten asia schlitten nicht... auch ein grund weswegen mir TD am schlechtesten gefällt.
HighDefDoug
Inventar
#16619 erstellt: 07. Feb 2011, 21:40

hificinema schrieb:
naja ich mag diese bunt getunten asia schlitten nicht... auch ein grund weswegen mir TD am schlechtesten gefällt.


100000 % ig deiner Meinung! Der Dodge Charger ist zB definitv das Highlight des ersten (und meiner Meinung nach des einzigen halbwegs sehenswerten) Teils der Fast & Furious-Saga.
Mit den asiatischen bunt gestylten "Plastik-Bombern" würde ich mich nicht auf die Straße trauen wollen!

MfG HDD
metal_drummer
Inventar
#16620 erstellt: 07. Feb 2011, 21:45
Ich mag diese Autos auch nicht, da ziehe ich mir nen schönen unverbastelten 69er Dodge Charger oder nen 67er Chevy Impala deutlich vor ! Aber naja, ist ja Geschmackssache.

Der Film hat mir jedenfalls auch nicht besonders gefallen, n Haufen Angeberei und keine richtige Handlung. Sowas mag ich überhaupt nicht.
Mir hat bis jetzt der erste und der letzte Teil am besten gefallen.


HighDefDoug schrieb:

Mit den asiatischen bunt gestylten "Plastik-Bombern" würde ich mich nicht auf die Straße trauen wollen! :Limages/smilies/insane.gif




[Beitrag von metal_drummer am 07. Feb 2011, 21:47 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#16621 erstellt: 07. Feb 2011, 22:06

metal_drummer schrieb:
Ich mag diese Autos auch nicht, da ziehe ich mir nen schönen unverbastelten 69er Dodge Charger oder nen 67er Chevy Impala deutlich vor ! Aber naja, ist ja Geschmackssache.

Ganz Deiner Meinung! Es gibt nichts über matte amerikanische Muscle-Cars. Der Chevy Nova aus Death Proof ist auch ein Hingucker!


HighDefDoug schrieb:

Mit den asiatischen bunt gestylten "Plastik-Bombern" würde ich mich nicht auf die Straße trauen wollen! :Limages/smilies/insane.gif




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Mörderischer Vorsprung


amazon.de

Ein mittelmäßiger Thriller, dessen Darsteller überzeugen. Die Kulisse, die einem in den Bergen geboten wird ist sehr schön. Der Film kann durchgehend ein gewisses Maß an Spannung halten, allerdings gefiel mir der Showdown gar nicht wegen einiger unlogischer Szenen.
Er hat mir zwar im Ganzen gefallen, komme aber nicht ganz auf HDDs Wertung.

6,5/10
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#16622 erstellt: 08. Feb 2011, 12:53
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Der Pate

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Nach einigen Jahren, habe ich mich entschlossen, eine Rezension über die Pate-Trilogie zu verfassen. Besonders die ersten beiden Filme gelten für viele nicht nur als die besten Filme zur Mafiathematik, sondern als beste Filme überhaupt. Don Vito Corleone ist einer der mächtigsten Mafiabosse in New York und erhält nicht nur von den anderen Familien Respekt, sondern selbst Politiker und Richter stehen unter seinem Einfluss. Dies muss auch ein Hollywoodproduzent spüren, als er seinem Patensohn eine wichtige Hauptrolle verwehrt und kurz darauf den Kopf seines geliebten Pferdes in seinem Bett vorfindet. Wer sich Corleone gegenüber jedoch positiv gesinnt verhält, geniest seine Loyalität. Verrat, wird schnell und effizient bestraft. Doch die Vorgehensweisen der Geschäfte ändern sich und Corleone steht dem Wandel der Zeit gegenüber. Der Drogenhandel floriert zunehmend und die anderen Mafiafamilien setzen auf diese lukrative Einnahmequelle. Als Don Vito Corleone einen Handel mit Virgil Sollozzo ablehnt, da er diesem schmutzigen Geschäft abgeneigt ist und auch die Politiker ihre Unterstützung verweigern würden, wird er auf offener Straße angeschossen, überlebt jedoch schwer verletzt. Wer zunehmend Schwächen offenbart oder gegen die Vorgehensweisen der anderen Familien verstößt, wird ermordet. Während Corleone langsam genest, stehen seine Söhne dem Familiengeschäft gegenüber. Sonny leitet die Geschäfte sehr direkt und aggressiv, jedoch ohne unüberlegt zu handeln. Michael Corleone sollte eigentlich ein ruhiges, bürgerliches Leben führen, welches auch seiner Persönlichkeit entspricht. Doch nach dem Anschlag auf seinen Vater muss er feststellen, dass dieser noch immer von Sollozzo, dem Türken ermordet werden soll. Auch die Polizei verhält sich korrupt und lässt alle Wachen vor dem Krankenhaus entfernen, um den Paten problemlos ermorden zu können. Als ausgerechnet Michael, welcher als der ruhigste und nachdenklichste Sohn gilt, bei einem Treffen seine Widersacher exekutiert, flieht er nach Sizilien und die wahre Handlung beginnt. Nach dem Mord an dem Türken und einen hochrangigen Polizeioffizier, realisieren die anderen Familien, dass sich die Corleones nicht mehr lange behaupten werden. Sonny muss sich nun nicht nur um die familiären Geschäfte kümmern, sondern wird gleichzeitig mit seinem gewalttätigen Schwager konfrontiert. Nach vielen Wendungen entwickelt sich jedoch Michael langsam zum Oberhaupt der Familie, während sich der Gesundheitszustand von Don Vito zunehmend verschlechtert. Alle Beteiligten werden langsam in einen Sumpf aus Manipulation und Intrigen gezogen, deren Ausmaß sich noch nicht erahnen lässt.

Der%20Pate%202

Der Pate stellt einen der wenigen Filme da, welcher keine negativen Aspekte aufweist. Die authentischen Schauspieler, die aufwendig gestaltete Umgebung, die Musikuntermalung und einzigartige Szenen machen ihn zu einen der besten Filme aller Zeiten. Sei es die Mimik und Gestig von Marlon Brando, Al Pacino, welcher sich erst am Anfang seiner Karriere befindet oder die einzigartigen Dialoge. Phrasen wie „Ich mache ihnen ein Angebot das sie nicht ablehen können“ oder Szenen wie die Hochzeit zu Beginn, der abgetrennte Pferdekopf, die langsam schließende Tür am Ende, welche ein ominöses Zeichen darstellt oder der Anschlag auf Don Vito Corleone sind selbst Filmfreunde bekannt, welche den Paten noch nie gesehen haben. Dabei war die Veröffentlichung selbst bereits sehr interessant, da nicht nur die Mafia selbst bedenken hatte und zum Beispiel den Produzenten bedrohte, sondern auch der Präsident des italienischen Zivilrechts die Vorurteile und Stigmata der italienischen Gesellschaft kritisierte. Selbst die Schauspieler waren bis kurz vor Drehbeginn noch unbekannt, da Marlon Brando eigentlich zu jung für diese Rolle war und Al Pacino noch zu unbekannt. Auch der Titel musste geändert und das Wort Mafia in jeden Zusammenhang entfernt werden. Doch wider allen Schwierigkeiten, wurde ein sehr guter Film produziert, welcher von seinem Nachfolger sogar noch übetroffen wurde.

10/10




Der Pate 2

Micheal

Der Pate 2 gilt zurecht als einer der besten Fortsetzungen aller Zeiten und besitzt im Gegensatz zu seinem Vorgänger eine sehr düstere, kalte Atmosphäre. Dabei werden abwechselnd zwei Handlungsstränge erzählt, welche besonders der Figurenentwicklung behilflich sind. Nach dem Tod von Don Vito Corleone, leitet nun sein Sohn Michael Corleone das Familiengeschäft und versucht, sämtliche wichtigen Verhandlungen für sich zu gewinnen und gleichzeitig seine Feinde zu eleminieren. Nach der Kommunionfeier seines Sohnes, möchte Michael einige Casinos in Las Vegas kaufen, wobei ein Senator erst überzeugt werden muss, der überteuerte Konzessionen verlangt. Noch wichtiger ist jedoch der Erwerb von mehreren Hotels und eine Zusammenarbeit mit dem angesehenen Verbrecher Hyman Roth. Als Michael und seine Frau am Abend einem Attentat ausgesetzt sind, realisiert Michael, dass Roth ihn ermorden lassen möchte und sich gleichzeitig ein Verräter in der Familie befindet. Doch behält er zunächst seine ruhige Persönlichkeit und gibt vor, unwissend zu sein und auch weiterhin mit Roth arbeiten zu wollen, um ihn ermorden zu können. Auch Roth bleibt nicht untätig und manipuliert einen Untergebenen der Corleone Familie, welcher nun denkt, Michael hätte ihn exekutieren wollen und nun als Zeuge in einer Gerichtsverhandlung aussagen möchte. Leider erschwert die Rebellion Kubas die Beseitigung Roths. Während Michael Corleones Geschäfte zunehmend florieren und auch sein größter Widersacher langsam seinem Einfluss erliegt, verliert er jedoch zunehmend seine Persönlichkeit und Menschlichkeit. Seine Familie sieht er nur noch gelegentlich, seine Frau hatte eine vermeintliche Fehlgeburt und möchte sich von ihm trennen, was Michael unter keinen Umständen zulassen wird. Besonders belastend ist die Entwicklung seines einzigen noch lebenden Bruders, Fredo, welcher bereits im ersten Teil psychisch labil wirkte, nun jedoch zunehmend unintelligenter und durch seine Navität sogar für Michael gefährlich wird. Doch besitzt auch er Beweggründe, die sein Verhalten sympathisch und nachvollziehbar wirken lassen. Während Michaels Vater, Vito Corleone, die Familie für das wichtigtse Gut hielt, liegt diese nun in Trümmern und Michael ist bereits so emotional verkümmert, dass er im Notfall sogar gegen seine eigene Familie agieren würde.

Don%20Vito%20Corleone

Die zweite Handlung beschäftigt sich mit Don Vito Corleone (Dargestellt von Robert De Niro), der Ermordung seiner Familie, seine Flucht und Integration in Amerika und der langsame Aufstieg als Don. Der Zuseher erfährt, durch welche Umstände er in die Geschäfte verwickelt wurde, erlebt die Geburt seiner Söhne und die anschließende Rache für seine Familie. Diese Informationen lassen den Paten sehr sympathisch wirken und beeinflussen auch die Denkweise des ersten Teiles, wenn dieser noch einmal angesehen wird. Szenen wie die Geburt Sonnys, welcher zum ersten mal schreit, wirken sehr authentisch und melancholisch, bedenkt man seinen Tod im ersten Teil und die späteren familiären Verhältnisse zwischen der Familie und die kommenden Ereignisse. Der Pate 2 wirkt durch Michaels zunehmender Veränderung und dem Zusammenbruch der Familie sehr düster, was durch die Grundstimmung der permanenten Gefahr, im Kontrast zu den Rückblenden, noch stärker wirkt. Die Kameraeinstellungen und die Darstellung einzelner Szenen wirken wie im ersten Teil einzigartig. Meine persönlichen Lieblingsszene, welche auch als Menü der Blu Ray verwendet wurde, ist, wie Michael einsam und nachdenklich vor dem Fenster steht und auf den See blickt und die Ankunft Don Vito Corleones in Amerika. Die Musikuntermalung ist ebenfalls sehr gelungen und das Haupttheme, welches im ersten Teil beinahe zu häufig eingespielt wurde, wird hier passender integriert. Leider konnte der dritte Teil die durchgehende perfektion der ersten Teile nicht halten, was ihn jedoch definitiv zu keinem schlechten Film macht. Die Erwartungshaltung war nur sehr hoch und objektiv betrachtet, handelt es sich nach wie vor um einen guten Film, welcher leider im Schatten seiner Vorgänger steht und einige Abzüge in der Atmosphäre und Darstellung besitzt. Von einem schlechten Film, kann jedoch definitiv keine Rede sein.

10/10




Der Pate 3

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Der Pate 3 schließt die Trilogie würdig ab und beleuchtet den Aufstieg von Vincent-Mancini-Corleone (Der uneheliche Sohn von Santino) zum neuen Vorsitz der Corleone Familie. Der gealtete Michael Corleone büßt für seine Sünden der Vergangenheit und möchte die Familie wieder zusammenführen, die Geschäfte legalisieren und mit der Kirche zusammenarbeiten. Besonders der Mord an seinem Bruder lastet schwer auf ihn, doch kann er sich niemanden anvertrauen. Er erhält sogar eine Auszeichnung des Vatikans und Gründet über seine Tochter Mary eine Stiftung um der Armut in Sizilien entgegenzutreten. Auch die Beziehung zu Kay bessert sich zunehmend und er erlaubt seinem Sohn wider Willen, dass er seinen Traum als Opernsänger verwirklichen kann. Als die Kirche jedoch in finanzielle Schwierigkeiten gerät, erwirbt Michael einige bedeutenden Aktien und kann somit endlich ein legales, friedvolles Leben führen. Doch langsam manifestieren sich zunehmend Schwierigkeiten. Vincent steht im Konflikt mit Joey Zasa, welchem Michael das frühere Gebiet der Familie übergab, was für den jungen Mann nur noch ein weiterer Grund ist, sich diesem nicht zu beugen. Als Michael beide versöhnen möchte, eskaliert die Situation gänzlich. Zusätzlich möchten die anderen Familienoberhäupter Anteile am Vatikan, um erneut illegale Geschäfte wie Geldwäscherei zu betreiben, was Michael nicht zulässt. Als er versucht, die Männer auszubezahlen und seinen entgültigen Rücktritt von illegalen Aktivitäten verkündet, werden jedoch beinahe alle Männer getötet. Vincent realisiert sofort, dass Joey Zasa der Verantwortliche sein muss, doch Michael bezweifelt, dass er die nötige Intelligenz besitzt und ein Hintermann existieren muss. Die Wahrheit wird in Sizilien offenbart. Doch existieren Männer innerhalb der Kirche, welche Michael ermorden lassen möchten und auch der Tod des Papstes, mit dem berüchtigten Tod durch vergiften, wird aufgegriffen.

Vincent

Subjektiv gesehen, ist der Pate 3 den Vorgängern würdig und besonders Szenen wie das traurige Ende oder Michaels Beichte, bleiben in Erinnerung. Auch Vincent ist ein sehr angenehmer Charakter, welcher die direkte, offene Persönlichkeit von Sonny Corleone widerspiegelt. So kommt auch eine Szene des ersten Teils vor, als Michael, Vincent wie sein Vater damals zu Sonny sagte, er sollte nie verraten was er denkt. Der größte negative Aspekt des Films ist die schauspielerische Leistung von Sofia Coppola, welche den permanent identen, penetranten Gesichtsausdruck besitzt und wirkt, als wüde sie die Texte ablesen und sich stetig langweilen. Diese goldenen Himbeeren waren definitiv gerechtfertigt, doch sollte sie Jahre später mit Lost in Translation zeigen, wo ihre wahren Stärken liegen. Bedenkt man, dass die Rolle von Mary eigentlich Winona Ryder spielen sollte, ein großer Verlust. So wirkt das finale eher wegen Michaels Emotionen und dem entgültigen Verlust bedrückend, als Mary selbst, zu welcher man keine Beziehung aufbauen kann. Die Kameraeinstellungen und die schauspielerischen Leistungen der anderen Besetzung, besonders Al Pacino und Andy Garcia sind sehr gut. Den dritten Teil des Paten als schlechten Film abzuwerten, da er nicht ganz die große Erwartungshaltung erfüllen konnte und Michael nun ein gealteter Mann ist, welcher sich von den Geschäften distanzieren möchte ist übertrieben. Die Umgebung entspricht der Atmosphäre des Films und häufig werden dunkle Büroräume, Kirchen, das Opernhaus am Ende verwendet, während die Zeit in Sizilien einen starken Kontrast darstellt. Somit ist die Trilogie beendet und zählt zu den besten Filmtrilogien aller Zeiten.

9/10


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 08. Feb 2011, 12:59 bearbeitet]
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