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Der "Heute gesehen" Thread (ohne Serien)

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MichaW
Inventar
#17378 erstellt: 20. Mai 2011, 21:16
ich habe einer Kolegin den Film "Das letzte Schweigen" ausgeliehen und wolte heute ihre meinung dazu hören.Mich hat er von der ersten Min.gefesselt,ich war geschockt und er nahm mir die luft. Ihr kommentar war "Total langweilig und habe abgeschaltet.Für mich unbegreiflig aber ich akzeptiere ihre Meinung!
Bass-Oldie
Inventar
#17379 erstellt: 21. Mai 2011, 05:07
Meinungen und das Gefallen von Dritten ist bei Filmen (wie auch bei vielem anderen) nicht vorherzusagen.
Daher ist ein Austausch darüber hier im Forum sehr sinnvoll. Auch wenn man dabei auf keinen Nenner kommt.
Es gibt Filme, die kann ich z.B. mehrmals sehen, und sie gewinnen oder erhalten ihren Reiz, andere sind von Anfang an einfach nicht mein Ding. Und das obwohl ich offen für neue Erfahrungen bin und manches Werk hochgelobt wird (von wem auch immer).

Fear And Loathing ist bislang der einzige Film (unter über tausend) den ich mir nicht bis zum Ende angetan habe. Ich habe jedes Verständnis dafür, dass es anderen auch so geht.

Hangover halte ich z.B. für so albern bis blöd, dass ich den Hype um den Film nur schlecht nachvollziehen kann.
Andererseits sind selbst absolute Klassiker wie 2001 heute merkwürdig deplaziert, weil im ganzen Film fast nichts gesprochen wird. Ich weiß noch, wie mich der Film nach der Lektüre des Romans begeistert hatte, heute habe ich Probleme, dabei wach zu bleiben.

Von daher, hificinema, mach' dir keinen Kummer. Deine Meinung ist soviel wert wie jede andere auch.
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17380 erstellt: 21. Mai 2011, 06:08
Fear and Loathing in Las Vegas gehört zu den wenigen Filmen, welche ich nach 3/4 abgebrochen habe und kann die Kritik definitiv nachvollziehen. Als nächstes sehe ich mir Mr. Nobody an, welcher bereis geraumer Zeit im Regal steht.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 21. Mai 2011, 06:38 bearbeitet]
MichaW
Inventar
#17381 erstellt: 21. Mai 2011, 06:31
Ich habe es auch nicht lange geschafft!
TomGroove
Inventar
#17382 erstellt: 21. Mai 2011, 09:37
Trotz allem bin ich der Meinung, dass sich bei allen Künsten auch eine Objektivität ins Spiel bringen lässt, die eben nicht alles an Meinung gleichstellt. Natürlich ist die Beurteilung einer Kunst subjektiv, über die Jahre bilden sich aber auch neutrale Kriterien heraus, die eine bessere und auch neutralere Einordnung erlauben.

Wenn also hier nacheinander Apocalypse Now, Das Leben der Amelie, Raging Bull, Brazil und was noch alles gebashed werden, ist dies für mich doch verwunderlich.
hificinema
Inventar
#17383 erstellt: 21. Mai 2011, 09:57
Apocalypse Now und Amelie habe ich aber jeweils 7,5 gegeben. Und bei Amelie habe ich ja sogar dazugeschrieben, was genau mich stört.



[Beitrag von hificinema am 21. Mai 2011, 09:58 bearbeitet]
HiFi-Frank
Moderator
#17384 erstellt: 21. Mai 2011, 10:08
Hallo zusammen,

bitte seid so nett und macht hier keinen Laberthread draus! Wenn ihr das Bedürfnis habt darüber zu diskutieren, dann macht bitte einen separaten Thread dazu auf.

Danke

Die Moderation
TomGroove
Inventar
#17385 erstellt: 21. Mai 2011, 10:10
ok
hificinema
Inventar
#17386 erstellt: 22. Mai 2011, 12:22
Wim Wenders's

Der Himmel Über Berlin

(1987)

Bild004

Der Himmel Über Berlin ist das Original zu Stadt Der Engel. Es geht um einen Engel, der Mensch werden möchte.
Zuallererst einmal haben mir die Bilder sehr gut gefallen, so war es optisch schonmal ein Genuss diesen Film zu sehen. Dazu kommen noch die schönen Kamerafahrten. Der Film ist sehr poetisch und ich konnte jetzt beim ersten Mal gar nicht alles Aufnehmen, was mir per Dialog, Sprecher oder in den Bildern gesagt wurde. Jedenfalls finde ich die Idee des Ganzen, also die Story sehr gut. Ich war erst skeptisch, als auf einmal Columbo mitspielt, aber es hat alles wunderbar zusammengepasst. Auch die Schaupieler finde gut besetzt. Der Film bietet einige wirklich schöne Momente, die einen glücklich machen und hat ein gelungenes Ende.
Ich finde ihn bereits jetzt sehr gut, muss ihn aber definitiv nochmal sehen.

8/10
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17387 erstellt: 22. Mai 2011, 12:34
Neben "Alice in den Städten" mein Lieblingsfilm von Wim Wenders. Was Peter Falk betrifft, nahm er leider ein trauriges Ende. Er erkrankte vor einiger Zeit an Demenz und kann sich anscheinend nicht einmal an seine Rolle als Columbo erinnern.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 22. Mai 2011, 12:35 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#17388 erstellt: 22. Mai 2011, 12:37
Alice in den Städten habe ich mir auch schon vorgemerkt. Habe auch eigentlich immer nur gutes gehört (bis auf von Schili, glaube ich, der ihn nicht mochte, oder irre ich mich?).

G11880
Ist häufiger hier
#17389 erstellt: 22. Mai 2011, 13:30
gibt es zu diesem film eine offizielle hompoage mit trailerbereich?
hificinema
Inventar
#17390 erstellt: 22. Mai 2011, 17:42
Steven Spielberg's

Schindlers Liste

(1992)

amazon.de

Schindlers Liste ist großes Gefühlskino. Nahezu einwandtfrei Inszeniert (viele und gelungene Matchcuts, wunderbare Einstellungen, angenehmer fast unsichtbarer Schnitt) bietet der Film trotz seiner Länge durchweg fesselnde Unterhaltung, bei der man zwischen verschiedenen Emotionen hin- und hergeworfen wird. Man empfindet einerseits Abscheu gegen die Gräueltaten (FSK 12!?) und Dankbarkeit für die Großzügigkeit Schindlers. Es gibt so einige einprägsame Szenen, wie zB das morgentliche Vergnügungsschießen vom Balkon aus. Obwohl der Film bewusst mit den Emotionen des Zuschauers spielt, werde ich hier keinen Abzug geben, allein aus Respekt. Das Ende ist sehr rührend, wobei es mir rein filmisch besser gefallen hätte, wenn der Film nach Schindlers Verlassen geendet hätte und die Szene mit dem Grab vllt neben dem Abspann gezeigt worden wäre. Die Szene, in der der polnische Reiter zu den Geretteten kommt finde ich höchst überflüssig. Dennoch Großes Kino.

9/10


[Beitrag von hificinema am 22. Mai 2011, 20:06 bearbeitet]
TomGroove
Inventar
#17391 erstellt: 22. Mai 2011, 17:45

G11880 schrieb:
gibt es zu diesem film eine offizielle hompoage mit trailerbereich?


nein, zu alt. Noch besser fand ich: Im Lauf der Zeit
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17392 erstellt: 22. Mai 2011, 19:35
Mr. Nobody

Nemo

Mr. Nobody zählt leider zu den unterbewertesten Filmen der letzten Jahre und ist beinahe durchgehend ein Meisterwerk. Ein Film über Verlust, Entscheidungen und Konsequenzen. In einer entfernten Zukunft können die Menschen durch medizinischen Fortschritt und Stammzellen beinahe ewiges Leben erlangen. Mr. Nobody ist 118 Jahre alt und der letzte Mensch, welcher an Altersschwäche stirbt. Als ein Journalist ihn kurz vor seinem Tod nach seiner Vergangenheit befragt, erinnert er sich an an verschiedene Ereignisse. Doch welche Version stellt die richtige Vergangenheit dar und existiert überhaupt eine reale Vergangenheit? Nemo ist neun Jahre alt und steht vor der schwierigen Entscheidung, bei welchem Elternteil er leben möchte. Jede Entscheidung birgt jedoch Konsequenzen. Ursache und Wirkung. Dabei steht sein früheres Leben im Schatten von drei Frauen. Wählt der Junge zum Beispiel seine Mutter, würde er sich zum ersten mal in ein Mädchen verlieben, leider jedoch auch deren Vater in seine Mutter, was die Beiden zu Halbgeschwister machen würde. Jede dieser Vergangenheitsmuster oder aus der Sicht des kleinen Nemo, Zukunftsvisionen, sind erneut in mehrere Möglichkeiten und Ereignisse gegliedert. Lebt der Junge bei seinem Vater, würde er durch dessen Krankheit ein ruhiges und introvertiertes Leben führen. Doch auch hier lernt er ein Mädchen, eine ehemalige Nachbarin, kennen. Wie sieht die Vergangenheit aus, wenn sie seine Liebe erwidert? Was, wenn nicht?

Mr.%2BNobody

Auf diese Weise manifestieren sich sowohl fröhliche und schöne, wie auch melancholische und traurige Varianten oder sogar der frühzeitige Tod des Protagonisten. Auch alle Nebenfiguren sind von diesen Entscheidungen betroffen. In einer Variante ist Nemo glücklich verheiratet, in einer anderen erkrankt eine der Frauen an Depression, oder stirbt vielleicht, lernt eine andere Liebe kennen oder ein anderes Ereignis wäre eingetreten. Kinder oder kein Nachwuchs? Während des Films wird eine Vielzahl solcher Entscheidungen geboten und subjektiv betrachtet, vielleicht zu viele. Dabei verfolgt Mr. Nobody auch keinem Muster, sondern alle Ereignisse verschmelzen und werden sprunghaft erzählt. Somit muss der Zuseher bis zum Ende konzentriert bleiben, was bei über zwei Stunden anscheinend für viele zu anstrengend war. Wer sich jedoch auf Mr. Nobody einlässt, erhält einen der intelligentesten und intensivsten Filme der letzten Jahre. Auch die grafische Gestaltung weiß zu überzeugen und experimentiert mit außergewöhnlichen Kameraeinstellungen, Computereffekten und Anwendungen. Dies wird auch bei der hervorragenden Blu Ray deutlich. Mr. Nobody ist ein Meisterwerk, welches mehr Beachtung verdient und hoffentlich auch erhält.

Regie Jaco Van Dormael
Drehbuch Jaco Van Dormael
Produktion Philippe Godeau, Bert Hamelinck, Christian Larouche, Daniel Marquet, Frank Van Passel

Jared Leto: Nemo Nobody
Diane Kruger: Anna
Sarah Polley: Elise
Linh Dan Pham: Jeanne

Familie

9,5/10


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 22. Mai 2011, 19:51 bearbeitet]
MichaW
Inventar
#17393 erstellt: 22. Mai 2011, 20:04
Den habe ich auch nicht zuende geschaut.War mir zu ansrengend!
hificinema
Inventar
#17394 erstellt: 23. Mai 2011, 08:48
H.B. Halicki's

Die Blechpiraten aka Gone In 60 Seconds

(Original von 1974)

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Bei den Blechpiraten geht es darum, dass eine Gruppe Autodiebe 48 exklusive Wagen stehlen soll.
Die Hauptrollen in diesem Film spielen eindeutig die Autos, denn was einem hier optisch geboten wird ist schon der Hammer (wenn man sich für ältere Autos und Muscle-Cars begeistern kann). Zwar merkt man dem Film deutlich an, dass es ein B-Movie ist (Darsteller, Bild u. Tonquali) allerdings bin ich überrascht, welche Autos sie organisieren (und teilweilse schrotten ) konnten. Trotz mancher Längen unterhält der Film gut. Die 40-minütige Verfolgung hat schon so manche coolen Szenen und ist eine Augenweide dank Eleanor. Das Ende finde ich sehr gut.
Fazit: Einige Längen stören, aber wer sich mit B-Movies abfinden kann und schicke, alte Autos mag wird definitiv seine Freude an dem Film haben (Nicht umsonst reden die Mädels in Death Proof über diesen Film ).

7/10
TomGroove
Inventar
#17395 erstellt: 23. Mai 2011, 09:01
Iron Man 2

Klasse Popcorn Kino ! Mit allem was dazu gehört : Action, gute Jokes, Musik, Frauen und bad boys. Ich fühlte mich glänzend unterhalten.

Unbedingt sehenswert ist auch Mickey Rourke als Bösewicht.

9/10
hificinema
Inventar
#17396 erstellt: 23. Mai 2011, 10:17
David Silverman's

Die Simpsons - Der Film

(2007)

amazon.de

Also ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Auch als Nur-Ganz-Selten-Simpsons-Gucker macht der Film Spaß, weil er viele und v.a. gute Gags hat. Die Animationen muss ich noch loben, die sind wirklich gut geworden. Die Story ist natürlich nicht bahnbrechend, wozu aber auch bei diesem Film?

8/10
schmul
Inventar
#17397 erstellt: 23. Mai 2011, 12:19
Battle Los Angeles
Das Thema Kriegsfilm spaltet sich in den Usa prinzipiell in 2 Lager. Die einen Filme werden von den Streitkräften logistisch und finanziell unterstützt, die anderen nicht. Im Resultat erhält man demnach einen Kriegs- oder einen Antikriegsfilm. Lediglich Kathryn Bigelow schaffte es letztens mit Hurt Locker ein Meisterwerk zu schaffen, dass man so nicht festnageln kann.

Wirft man aber einen Blick auf Battle Los Angeles, so stellt man 2 Dinge fest. Es handelt sich eindeutig, auch wenn und ein wenig SCI-FI vorgegaugelt wird um einen Kriegsfilm. Zum zweiten wird hier nicht nur ein wenig die Werbetrommel gerührt, wie zuvor beispielsweise in WIR WAREN HELDEN oder TOP GUN, nein hier scheint der Regisseur Jonathan Liebesman auf dem Schoß des zuständigen PS BEtreuers der US Streitkräfte gesetzt zu haben und liefert hier ein unerträgliches Propaganda Machwerk ab, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe.

Die Story ist ebenso simpel wie die einzelnen Charaktere, die man aus einer Sammlung von Klischees und Stereotypen ausgewählt hat. Böse Außerirdische überfallen die Erde, stehlen unser Wasser und töten die gesamte Menschheit.
Nahezu die gesamten Truppen vor Ort werden elliminiert, bis auf ein kleines Häufchen von Aufrechten, die dem gesichtslosen Gegner die Stirn bieten. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten, damit sich jeder von dem unvorhersehbaren Ende überraschen lassen kann.

Die Krönung aber sind die Dialoge, die dieses Machwerk unerträglich machen. Mit unglaublich Schmalz triefendem Pathos werden hier Sprüche rausgekloppt, die einen kurzfristig wünschen lassen taub zu werden.
Als Beispiel sei nur das Gespräch des Sgt. Nantz mit einem kleinen Jungen angeführt, der gerade einen großen emotionalen Schlag zu verkraften hat. Nach einer Unzahl von Platitüden, meint der Soldat zu dem kleinen Jungen, dass er nun sein "kleiner Marine" sein muss.

Da gehen einem die Nackenhaare hoch, vermutlich ebenso, wie Michelle Rodriguez, die sich auch nicht hätte träumen lassen, dass ihre letzte Rolle als Luz in "Machete" mit Sicherheit die anspruchsvollere war.

0/10
*Stumpen*
Stammgast
#17398 erstellt: 23. Mai 2011, 13:11
Ok. Der Film ist dann abgehakt für mich. Klingt ja echt mega schlecht.
Dann wird wohl doch eher Skyline geguckt.

@hifi:
In der OFDB schreibt jemand, Blechpiraten sei besser als Fluchtpunkt San Francisco. Stimmt das? Neben Die Satansweiber von Titfield, hatte ich ihn mir damals angeguckt, weil das wohl Filme waren, die Tarantino zu Death Proof inspiriert hatten.

MfG
hificinema
Inventar
#17399 erstellt: 23. Mai 2011, 14:30
Ich habe Fluchtpunkt San Franzisco leider nicht gesehen, daher kann ich keinen Vergleich anstellen. Die Satansweiber habe ich mir erst letztens gekauft aber noch nicht gesehen. Sorry, dude.

*Stumpen*
Stammgast
#17400 erstellt: 23. Mai 2011, 14:38
Na ist doch kein Problem. Habe ja selbst einen kleinen Faible für 70er/80er Filme (auch gerne B-Streifen). Daher werde ich wohl Blechpiraten auch gucken.
Bei Fluchtpunkt Sanfrancisco hatte ich vor 1,5 Jahren zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Hat mein Vater nämlich zum Geburtstag bekommen. Er hatte schon fast Tränen in den Augen, weil ich damit eine längst vergessene Filmperle aus seiner Jugend wiederentdeckt hatte. Naja ich hab ihn mir dann gleich mal ausgeborgt

Uhhhh du hast dir echt die Satansweiber gekauft?? Doch nicht etwa, weil ich das vor ein paar Wochen mal geschrieben hab? Hoffe du hast Spass beim Schauen und ich freue mich jetzt schon SEHR auf ein Review. (bis jetzt kenne ich praktisch niemanden, der den auch gesehen hat )



[Beitrag von *Stumpen* am 23. Mai 2011, 14:39 bearbeitet]
TomGroove
Inventar
#17401 erstellt: 23. Mai 2011, 14:46
ich kenne den auch, aber bitte erspare mir ein Review.
*Stumpen*
Stammgast
#17402 erstellt: 23. Mai 2011, 14:58
ok. Da muss ich dich wohl nicht nach deiner Meinung fragen.
ICH jedenfalls fand den sehr gut. Hat seinen ganz eigenen Charakter der Film und ist wohl fernab vom normalen. Blockbuster oder Hollywood geht sicher anders. Auch gibt es sicher Filme die intelligenter sind, aber das stört bei dem Filme alles nicht. Wurde gute unterhalten.

TomGroove
Inventar
#17403 erstellt: 23. Mai 2011, 15:06
ich fand ihn ok...war im Rahmen eines Russ Meyer Triple Feature.
*Stumpen*
Stammgast
#17404 erstellt: 23. Mai 2011, 15:11
Welche 2 anderen wurden denn noch gezeigt?

Der beste Russ Meyer ist für mich Up! (aka Drüber, Drunter, Drauf). Einfach Wahnsinn was dort für ein Trash-Feuerwerk abgefeuert wird. Kam vor 4 Jahren mal auf Arte im Rahmen einer Trash-Reihe. Dadurch bin ich auch nur auf Russ Meyer aufmerksam geworden..Die anderen Streifen sind teilweise aber schon Recht stupide und haben keinen Wiedersehwert. Obwohl das mit der Radiomoderatorin in er Badewanne, als Idee an sich, nicht schlecht war.


[Beitrag von *Stumpen* am 23. Mai 2011, 15:12 bearbeitet]
TomGroove
Inventar
#17405 erstellt: 23. Mai 2011, 15:21
soweit ich mich erinnere war noch:

Im tiefen Tal der Superhexen (Beneath the Valley of the Ultra-Vixens)

und

Supervixens – Eruption

dabei.

Faster, Pussycat! Kill! Kill! = Die Satansweiber von Tittfield
hatte sicherlich was, war der nicht auch schwarz weiss ?
hificinema
Inventar
#17406 erstellt: 23. Mai 2011, 16:06
Na als ich den letztens im Saturn sah und er dir ja auch sehr gefallen hat, dachte ich mir für 6€ nehme ich den mit. Außerdem ist er ja einer der "Death-Proof-Inspirationen", wie du schon sagtes und ich liebe DP einfach und auch bei die Blechpiraten wurde ich ja nicht enttäuscht. Von den Blechpiraten habe ich btw Teil 2 und 3 auch noch hier liegen.
Die Satansweiber wollten wir im Double Feature mit "Als die Frauen noch Schwänze hatten" gucken. Wann is aber noch nicht geplant, aber die Reviews kommen dann natürlich
Gleich gehts erstmal ins Kino Detour gucken. Review dann im Horror-Thread.

vstverstaerker
Moderator
#17407 erstellt: 23. Mai 2011, 16:42
Wie ein wilder Stier

Mich hat die Charakterstudie des Boxers Jake LaMotta insgesamt sehr beeindruckt. Die Selbstzerstörung, extrem gewalttätige Ausbrüche und das soziale Umfeld sind sehr gut dargestellt. Auch die Eindrücke während der Boxkämpfe sind sehr gelungen. Jedoch war z.B. speziell der Kampf am Anfang extrem schlecht, das hat für mich auch nichts mit der später gewollt fehlenden Objektivität/Realitätsanspruch der Kämpfe zu tun.
Den Film in Schwarz-Weiß zu drehen, empfand ich zwar nicht als zwingend nötig, aber es vermittelte zumindest die Atmosphäre der Zeit, in der der Film handelt. Misslungen war es für mich dann, als die farbigen Filmaufnahmen kamen.
Gespielt war das natürlich klasse, De Niro und Pesci sind für mich sowieso immer Highlights in einem Film. Die Musik war im gesamten Film ebenfalls großartig.

8/10


Akte X - Der Film

Inhaltlich ging er meiner Ansicht nach doch spürbar mehr in Richtung Mystery und Paranormales. Das mag ich zwar eigentlich nicht, insgesamt war es aber weitaus runder und an erster Stelle auch viel spannender als in "Jenseits der Wahrheit". Hier gönnt dir der Film wirklich absolut keine Atempause. Das Zwischenmenschliche zwischen Scully und Mulder ist dafür zwar nicht ganz so ausgeprägt, die Magie dieses Filmduos ist hier aber trotzdem unstrittig. Fazit für mich persönlich: Auch dieser Film macht Lust auf die X-Files Folgen...

7/10
HiFi-Frank
Moderator
#17408 erstellt: 23. Mai 2011, 19:54
Monsters (2010

Bei Monsters handelt es sich um einen Film, der in meinen Augen das Alien-Thema nur als Mittel zum Zweck nutzt. Der Film ist alles andere als ein Actioner, im Gegenteil - er ist sogar überraschend ruhig inszeniert. Wer sich hier also auf große Schlachten der Menschheit gegen außerirdische Gegner freut, wird derbe enttäuscht. Eine interessante Mischung aus Drama und Lovestory gepaart mit einem Road-Movie umschreibt den Film vermutlich am besten. Mit teils düsteren Aufnahmen von verwüsteten Landschaften und Ruinen und andererseits sehr melancholischen Naturbildern versteht Regisseur Gareth Edwards, eine ganz besondere und ein Stück weit auch authentische Stimmung zu erzeugen.

Letztendlich bleibt die Aussage des Film für den Zuschauer interpretierbar. Ich für meinen Teil jedenfalls habe darin den Aufruf gesehen, dass der Mensch sich auf ein besseres Zusammenleben zwischen Natur und menschlicher Zivilisation besinnen sollte. Obwohl ich den Film als durchaus sehenswert einstufen würde, möchte ich mit meiner Bewertung dennoch nicht zu überschwänglich werden:

7,5/10


The Resident (2010)

Dieser Thriller mit Hilary Swank in der Hauptrolle konnte mich leider nicht so richtig überzeugen. Woran das lag? Der Film ist relativ vorausschauend und machte von Anfang an den Eindruck auf mich, als hätte ich ihn bereits vor einiger Zeit gesehen. Das liegt wohl an der einfach strukturierten und wenig überraschenden Story. Irgendwie eine typische Hollywood-Story, die mich mehr gelangweilt als gut unterhalten hat. Typischer Ami-Wischiwaschi, den ich max. im Mittelfeld einstufen würde

4,5/10

hificinema
Inventar
#17409 erstellt: 24. Mai 2011, 08:44
Jean Renoir's

Die Spielregel

(1939)

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Die Spielregel stellt anscheinend eine Kritik an der Lebensart der Pariser Oberschichte zur Vorkriegszeit dar. Während des Films lernt man viele Charaktere und Paare kennen, die sich später alle mal durchwechseln, frei nach dem Motto jeder mit jedem, wie es beliebt. Dass da Neid entsteht ist klar und so kommt es zu immer ernster werdenden Auseinandersetzungen (wie der Film endet möchte ich nicht virwegnehmen). Was anfangs irgendwie etwas belanglos wirkte, nimmt mit foranschreitender Laufzeit immer mehr an Struktur an und man erkennt worauf es hinausläuft. Dennoch passieren überraschende Wendungen. Ich kenne mich Filmhistorisch nicht so aus, was damals schon technisch möglich gewesen ist, aber mit hat die Kamera und der Schnitt gefallen, da kann man für das Alter nicht meckern. Stellenweise etwas langweilig, wurde ich im ganzen aber gut unterhalten.

7,5/10
voivodx
Hat sich gelöscht
#17410 erstellt: 24. Mai 2011, 10:34

Kam vor 4 Jahren mal auf Arte im Rahmen einer Trash-Reihe.


Hab' ich gesehen.
Nicht so mein Fall.
Death Proof von Tarantino fand ich auch grottig.
Ich kapiere nicht, was hier manche für ein Problem mit den Boxszenen in Raging Bull haben.
Die sind doch genial inszeniert und werden auch immer wieder in anderen Filmen oder Serien zitiert.
FAIL!
Da könnte ich es eher verstehen, wenn die Boxszenen in Rocky kritisiert werden.

Mit der Serie Akte X konnte ich noch nie was anfangen. Gilt aber für die meisten Ami-Serien. Dabei mag ich eigentlich Horror und SciFi.
Als langjähriger Simpsonsfan fand ich den Film auch eher mittelprächtig. Nicht schlecht, so gut wie die Serie, aber ich finde das die Serie
schon seit einigen Jahren stark nachgelassen hat. Hätte man längst einstellen können. Hoppla, OT.
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17411 erstellt: 24. Mai 2011, 10:37

voivodx schrieb:

Kam vor 4 Jahren mal auf Arte im Rahmen einer Trash-Reihe.


Hätte man längst einstellen können. Hoppla, OT. :.


Für die Wahrheit, existiert kein OT. Ich habe mir auf Empfehlung "Bringing out the dead" gekauft und werde ihn am Freitag ansehen. Heute werde ich Sieben von David Fincher wiederholen, welchen ich vor zwei Jahren mit 8/10 bewertet habe. Ein Thriller, welcher durchaus alle paar Jahre angesehen werden kann.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 24. Mai 2011, 10:39 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#17412 erstellt: 24. Mai 2011, 10:39
Akte X ist eines dieser "Dinge", die ich umbedingt mal sehen möchte, weil ich glaube, dass sie mir unheimlich gut gefallen wird, ich habe bisher noch keine einzige Folge gesehen, habe atm aber auch keine Zeit für eine Serie...

Nic Balthazar's

Ben X

(2007)

amazon.de

Ben X ist ein Drama, das einem die Diskriminierung und das Mobbing unter Kindern und Jugendlichen anhand eines autistisch veranlagten Jungen, Ben, zeigt.
Der Film schafft es Ben und sein Leben zuhause, seine eigene Welt, vorzustellen und anschließend wie es ihm in der Schule ergeht. Dabei wird seine Vergangenheit durch Flashbacks erzählt. Da man am Anfang wenig Informationen hat und diese im Laufe des Film stetig nachgeliefert werden, ist der Film sehr interessant und hält einen bei der Stange. Außerdem sind die Mobbingszenen sehr ergreifend gemacht. Der Film ruft hier Wut hervor. Der Schlussteil ist mit Wendungen gespickt, die allerdings etwas unglaubwürdig sind, filmisch aber funktionieren. So hat man am Ende doch einen Bruch mit dem sonst authentischen Film, allerdings vermittelt er so eine sehr sehr klare Botschaft an alle Zuschauer.
Loben muss ich auch noch die Darsteller, v.a. den von Ben.
Ein definitiv sehenswerter Film, der wegen seiner Unglaubwürdigkeit am Ende an der 8 vorbeischrammt.

7,5/10
HiFi-Frank
Moderator
#17423 erstellt: 24. Mai 2011, 17:22
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "Diskussion zu "1000 Greatest Films""
hificinema
Inventar
#17424 erstellt: 24. Mai 2011, 23:14
Ted Kotcheff's

Rambo aka First Blood

(1982)

first-blood-poster22

Rambo beginnt mit dem genialen Rambo-Theme von Jerry Goldsmith und dem perfekt(!) besetzen Stallone, der in einer Kleinstadt einen ehemaligen Kriegskameraden besuchen möchte und endet mit einem äußerlich angeschlagenen und innerlich zerstörten Stallone. Der Weg dahin ist einfach spitzenklasse. Allein wie sich anfangs alles aufbaut, die Flashbacks im Polizeirevier, die Flucht, die Jagd nach Rambo, alles ist irgendwie einzigartig. Eine der besten Szenen ist, wie Rambo einen seiner Verfolger nach dem anderen ausschaltet und dem Sheriff erklärt, dass es noch nicht zu spät ist, die Waffen niederzulegen. Der Hammer. Ich sehe Stallone in dieser Rolle mindestens genauso gerne wie Heath Ledger als den Jocker oder Ian McKallen als Gandalf. Stallone = Rambo! Das Finale und das Ende finde ich sehr gelungen, da auf unnötigen Krawall verzichtet wurde. Generell geschieht in dem Film keine Action oder Gewalt unnötig, sie dient dem Erzählen der Geschichte oder der Entwicklung der Chraktere. Wenn am Ende, nachdem Rambo mit Trautman gesprochen hat, "It's A Long Road" von Goldsmith ertönt, dann weiß ich, dass einer meiner Lieblingsfilme vorbei ist.

10/10

P.S.:
Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Das alternative Ende, in dem Rambo sich selbst erschießt finde ich noch gelungener als das eigentliche. Schade, dass es das nicht in den Film geschafft hat.



Edit jf:Spoiler gesetzt


[Beitrag von john_frink am 25. Mai 2011, 05:58 bearbeitet]
MichaW
Inventar
#17425 erstellt: 25. Mai 2011, 07:29
Für mich auch so ein Film,den ich früher ganz gut fand,aber heute nichts mehr mit anfangen kann.Ob wohl es dr best Rambo ist.Halte Stallone auch für keinen guten Schauspieler.
voivodx
Hat sich gelöscht
#17426 erstellt: 25. Mai 2011, 07:58
Für mich hat der Film nix an seiner Faszination eingebüßt.
Perfekt inszeniert und tolle Landschaftsaufnahmen.
Die beste Schauspielleistung von Stallone.
Natürlich kann man die Fortsetzungen getrost vergessen.
Bass-Oldie
Inventar
#17427 erstellt: 25. Mai 2011, 09:08
Fritz Lang

M - Eine Stadt sucht einen Mörder

amazon.de

Ich denke über den Film selbst ist alles nötige bereits geschrieben worden. Ich fand die restaurierte Fassung sehr gelungen, insbesondere war in diesem Fall das Zusatzmaterial sehr gut aufbereitet.
Wo ansonsten nur Lobhudeleien der Mitwirkenden beigepackt ist findet man hier Erklärungen zum Umfeld, der Arbeiten am Film an sich und wesentliche Hintergründe zur Handlung.
Für mich eine satte

10/10
MichaW
Inventar
#17428 erstellt: 25. Mai 2011, 09:44
The Killer Inside Me
Zum Teil recht brutale Szenen.Was tatürlich weder für noch gegen einen guten Film spricht.Meiner Meinung nach passt es sehr gut und der Film versteht zu fesseln.Auch der 50er Jahre Flair. Sehr gut von Cassey Affleck gespielt.
8/10
hificinema
Inventar
#17429 erstellt: 25. Mai 2011, 10:17
@jf: Ich dachte, da es ja nur das alternative Ende ist, brauche ich keine Spoiler. Obwohl man kann daraus ja schließen, was im original Ende NICHT passiert. Hast recht. Sorry.


voivodx schrieb:
Für mich hat der Film nix an seiner Faszination eingebüßt.


Für mich auch nicht! Ich bin genauso fasziniert, wie ich es als Kind war, als ich ihn ohne Eltern nicht sehen durfte

voivodx schrieb:

Natürlich kann man die Fortsetzungen getrost vergessen. :.


John Rambo finde ich extrem gut! Bei Teil 2 und 3 gebe ich dir recht:

George P. Cosmatos's

Rambo II - Der Auftrag
aka Rambo: First Blood Part II

(1985)

1

Hier wurden aus einem Ausnahmefilm die Charaktere genommen und in ein dämliches Action-B-Movie gepackt. Eine freche Beleidigung des ersten Teils, meiner Meinung nach! Die Dialoge sind blöd, die Action belanglos, die Handlungen der Firguen oft unlogisch. Natürlich muss hier auch noch eine Frau mit rein, die was mit Rambo anfängt. Kotz. Dann allein die Szene, in der Rambo aus dem Flugzeug springt. Was soll so etwas? Dann die unmotivierte Szene, in der Rambo einen nach dem anderen im Dschungel lautlos ausschaltet, eine lächerliche Anlehnung an den ersten Teil. Dann das Ende, dass diesen am Anfang schon angeschnittenen "Rambo-ist-gegen-Technologie-Schwachsinn" aufgreift. Und die letzte Szene ist auch lächerlich. Ohne Stallone, den ich sehr gerne mag, hätte ich den Film wohl nicht zuende geschaut.

3,5/10
HighDefDoug
Inventar
#17430 erstellt: 25. Mai 2011, 10:20

voivodx schrieb:
Natürlich kann man die Fortsetzungen getrost vergessen. :.


Mhm, also "John Rambo" finde ich jetzt gar nicht mal schlecht. Zwar nicht so gut wie der erste Teil , aber allemal sehenswert und ein Quantensprung zu Teil II und III (wobei die irgendwie auf mich auch einen gewissen Charme versprühen ).
hificinema
Inventar
#17431 erstellt: 25. Mai 2011, 10:25

HighDefDoug schrieb:

voivodx schrieb:
Natürlich kann man die Fortsetzungen getrost vergessen. :.


Mhm, also "John Rambo" finde ich jetzt gar nicht mal schlecht. Zwar nicht so gut wie der erste Teil , aber allemal sehenswert und ein Quantensprung zu Teil II und III


Genau das hab ich oben auch geschrieben, HDD


HighDefDoug schrieb:

(wobei die irgendwie auf mich auch einen gewissen Charme versprühen ).


Ja hierzu muss ich sagen, dass man die beiden vllt nicht direkt nach dem ersten Teil sehen sollte, ansonsten stehen sie schon sehr krass in dessen Schatten. Alleinstehend würden sie vllt funktionieren, weil die den ersten Teil dann nicht so beschmutzen würden. Heute Abend werde ich mir jedenfalls Teil III geben und dann demnächt nochmal JR hinterher.
HighDefDoug
Inventar
#17432 erstellt: 25. Mai 2011, 10:33
@ hifi

Ohne Worte...

Und ja, das stimmt. Wenn man Teil II und III losgelöst von Teil 1 betrachten würde, gingen sie als gute Actioner durch, eben mit dementsprechenden "Tiefgang" etc, den man ja aber auch nicht erwartet, von daher.

MfG HDD
Bass-Oldie
Inventar
#17433 erstellt: 25. Mai 2011, 10:40
Gestern lief als Vorfilm noch einer meiner Lieblingsfilme, die ich immer wieder mal sehen kann:

amazon.de

Ein Buddy Movie vom Feinsten, mit der (für mich) richtigen Mischung von Humor und Handlung. Die Darsteller sind allesamt topp besetzt und man wird sehr gut unterhalten.
Im Abschluss geht es etwas hoppla-di-hopp dem Ende entgegen, aber das tut dem Film keinen Abbruch.

9/10
hificinema
Inventar
#17434 erstellt: 25. Mai 2011, 10:45
@ Bass-Oldie:
Das klingt ja nach einem gelungenen Filmabend! M finde ich auch sehr gut, Space Cowboys kenne ich noch nicht, aber wenn er von und mit Eastwood ist kann er schonmal nicht schlecht sein!
Bass-Oldie
Inventar
#17435 erstellt: 25. Mai 2011, 10:54
Hi,
ja, WENN man ein alter Sack wie ich ist, und dann die vier alten Säcke im Film sieht, dann passt das ganz besonders.
Und der Spruch "Ich bin zu alt für diesen Scheiss" fehlt auch nicht.
voivodx
Hat sich gelöscht
#17436 erstellt: 25. Mai 2011, 14:09

Mhm, also "John Rambo" finde ich jetzt gar nicht mal schlecht. Zwar nicht so gut wie der erste Teil , aber allemal sehenswert und ein Quantensprung zu Teil II und III (wobei die irgendwie auf mich auch einen gewissen Charme versprühen ).



Den kenne ich nicht. Finde ich total daneben, dass Stallone im fortgeschrittenen Alter nochmal den Rambo mimt.
Genau wie dieser überflüssige Rocky 6.
Dass Schwarzenegger seine Filmkarriere auf Eis gelegt hat bedauere ich auch nicht. Die sind für den Scheiß einfach zu alt.

Ich stimme HDD voll zu.
Rambo 2 kann man mit dem Ersten eigentlich nicht vergleichen.
Am Drehbuch haben James Cameron und Oliver Stone mitgeschrieben.
Ein Action-Reißer ohne Anspruch, aber visuell packend und handwerklich gut inszeniert. Einer der besten Actionfilme der 80er und wenn man ihn nicht am Original mißt, kann er durchaus gefallen. Ernstnehmen kann man die Fortsetzungen eh nicht.


[Beitrag von voivodx am 25. Mai 2011, 14:14 bearbeitet]
*Stumpen*
Stammgast
#17437 erstellt: 25. Mai 2011, 14:45
Rambo 1: First Blood habe ich vor einem halben Jahr erst zum ersten Mal gesehen. Aber er hat alle meine Erwartungen getoppt. Fand ihn sehr gut. Vor allem nicht so übertrieben, wie man landläufig vom Titel drauf schließen könnte.
Er konnte mich vorher nie ansprechen, da ich dachte es ist plumpe 08/15 Action, wie man sie halt tpyischerweise aus 70/80er gewohnt ist. Ähnlich ging es mir bei Predator. Der für mich seit dem (hatte beide Filme ca. zeitgleich gesehen) zur Action-Referenz dazugehört.


Rambo 2+3 fehlen mir aber noch.
Teil 4 blieb mir nicht sonderlich in Erinnerung, außer die extrem übertriebene Gewalt. Wenn Leute nicht erwürgt werden, sondern ihnen fast der Kehlkopf rausgeholt wird oder Rambo mit Pfeil und Bogen schneller schießt, als andere mit einem MG, dann finde ich das schon ein wenig zu viel des Guten.
Vielleicht ist es mir aber auch nur so in Erinnerung. Wer weiß.


[Beitrag von *Stumpen* am 25. Mai 2011, 14:46 bearbeitet]
Käsetoast
Stammgast
#17438 erstellt: 25. Mai 2011, 14:49
amazon.de

Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie man von "L'immortel" auf den Titel "22 Bullets" gekommen ist, so weiß der Filminhalt nichtsdestotrotz zu überzeugen...

Jean Reno spielt hier einen leicht gealterten Verbecher, der seit einiger Zeit aus dem Geschäft ausgestiegen ist um das Leben mit seiner Familie zu genießen. Das gestaltet sich dann allerdings nicht so harmonisch wie geplant, denn da er während seiner "Karriere" durchaus über Leichen gegangen ist, wird er von einigen immer noch als verhasst oder gefährlich angesehen. So kommt es schließlich, wie er es insgeheim irgendwo auch erwartet hatte: Man trachtet ihm nun nach dem Leben...

Ich würde den Film nun aber nicht wirklich als "Rachefilm" bezeichnen, denn glücklicherweise wird kein naheliegendes "indirektes Opfer" seiner früheren Handlungen will Rache nehmen Szenario erneut abgespult. Auch Reno's "Antwort" auf die Jagd auf ihn würde ich nicht als Rachefeldzug bezeichnen. Er versucht alle die ihn und seine Familie bedrohen zur Strecke zu bringen, was jedoch mehr aus Selbstschutz und Notwehr geschieht denn blutiger Rache...

Die FSK18 Bewertung hat der Film dann auch definitiv verdient. Neben expliziten und sehr blutigen Folgen von Schusswunden kommen auch unschöne Dinge in Richtung Folter und Verstümmelung nicht zu kurz, wobei es natürlich nie in Richtung Splatter geht. Nichtsdestotrotz werden viele Dinge recht schonungslos gezeigt. Das passt zu der recht rauen und ein wenig trostlosen Welt die der Film zeigt. Wenn es sich hierbei dann auch um keinen Meilenstein der Filmgeschichte handelt, so kann man sich bei 22 Bullets auf einen sehr guten Film freuen. Das Einzige was stört ist das erste Attentat auf Reno, das ein wenig unrealistisch rüberkommt. Das er überlebt ist dann auch gar nicht das Problem an der Geschichte - der Grund warum das nicht das Problem bildet ist des Übels Wurzel: Reno wird wahrlich niedergeschossen, nur schient keiner der Schützen wirklich auf Torso oder Kopf zu zielen. So erhält Reno zwar reichlich Verletzungen, von denen allerdings nur wenige zur extrem gefährlichen Sorte gehören. Deswegen geht sein Überleben dann auch in Ordnung. Leider versäumt es der Film zu sagen, dass man den "Killern" aufgetragen hat z.B. nicht ins Herz zu schießen und das Gesicht unversehrt zu lassen. Das hätte erklärt, warum die Schützen so vernarrt drauf sind in Arme, Beine und selten mal in den Bauch zu schießen. Dafür ziehe ich dann mal einen halben Punkt ab und gebe dem Film

8,5 / 10 Punkten

Ein sehr guter Film und ich würde behaupten, wer Jean Reno in Léon der Profi mochte wird auch diesen Film mögen...


[Beitrag von Käsetoast am 25. Mai 2011, 14:50 bearbeitet]
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