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Der "Heute gesehen" Thread (ohne Serien)

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m.a.x_mustermann
Ist häufiger hier
#17839 erstellt: 06. Jul 2011, 00:19
Nachdem ich diese zwei Filme schon ewig hier liegen habe und nicht dazu gekommen bin, habe ich es in den vergangenen Tagen endlich mal geschafft:

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Scott

Viele von euch haben ja auch schon was über den Film geschrieben. Was soll ich sagen - er ist einfach herrlich abgedreht, erfrischend unkonventionell/unnormal/anders und macht von der ersten Minute (das Universal-Opening mit 8-Bit-Jingle gibt die Richtung schon so gut vor :)) richtig Spaß. Michael Cera gibt mal wieder den Nerd (fand den auch in Juno und Arrested Development schon gut), Edgar Wright hat, wie schon in Shaun und Hot Fuzz, mal wieder ein paar bekloppte Ideen und Mary Elizabeth Winsteads Ramona ist einfach nur sagenhaft verrückt. Außerdem ist die Musik echt toll.

Allerdings kann ich gerade bei einem solchen Film verstehen, wenn er jemandem überhaupt nicht gefällt. Glaube, dass ist so etwas bei dem es wenig "zwischendrin" gibt. Spricht er einem zu, findet man ihn überragend, falls nicht einfach nur scheiße.

Ich würde gute 8,5/10 Punkte geben, vielleicht sogar 9, weil ich vor allem direkt nach dem Film so begeistert war. Wenn ich es richtig im Kopf habe, fanden ihn einige beim zweiten mal sehen gar nicht mehr so toll. Vielleicht schau ich ihn mir bei Gelegenheit nochmal an.

Für die Szene mit der Veganerakademie und der Veganerpolizei müsste ich eigentlich 10 Punkte geben - in dem Moment konnte ich einfach nicht mehr

Bewertung: 8,5/10
imdb: 7,7/10
odfb: 7,02/10
rt: 7,5/10



Außerdem habe ich noch geschaut:

Frau ohne Gewissen (Double Indemnity)

double

Es war mal wieder Klassikerzeit :). Der Film von Billy Wilder erschien 1944 und fällt in das Film noir Genre. Habe gerade gelesen, dass er für sieben Oscars nominiert war, allerdings keinen gewinnen konnte.

Zur Handlung:
Zu Beginn kommt der Versicherungsvertreter Walter Neff (Fred MacMurray) nachts ins Büro und beginnt einen Versicherungsbetrug auf Tonband aufzuzeichnen. Diese Aufzeichnung soll seinen Kollegen und Freund Barton Keyes (Edward Robinson), der für die Versicherung solche Betrugsfälle verfolgt und aufdeckt, am nächsten Tag erreichen. Dann wird in Rückblenden und Erzählungen der Versicherungsbetrug dargestellt: Neff hatte sich in Phyllis Dietrichson (Barbara Stanwyck), die Frau eines Kunden, verliebt und zusammen mit ihr den Ehemann umgebracht. Der Tod wurde als Unfall getarnt, um die Summe einer Lebensversicherung ausgezahlt zu bekommen.
Die Rückblenden zeigen das Kennenlernen, die Planung und die Durchführung des Mordes, die Euphorie bzw. die Angst danach erwischt zu werden bis hin zum Finale und zur aktuellen Zeitebene des Geständnisses im Büro. Dabei entsteht eine tolle Charakterstudie über Neff und Dietrichson.
Da sehr früh schon klar ist, was passiert ist, dachte ich eigentlich, dass keine Spannung aufkäme - das war allerdings nicht so. Teilweise hat Frau ohne Gewissen, v.a. mit der Figur von Barton Keyes, auch lustige Elemente. Der Film sollte beim schauen (wie natürlich alle anderen auch) in die damalige Zeit eingeordnet werden - denn sonst wirkt er ab und zu vor allem durch die ungewohnte Dialogführung unfreiwillig komisch.

Bewertung: 9/10
imdb: 8,6/10
ofdb: 7,73/10
rt: 8,8/10
hificinema
Inventar
#17840 erstellt: 06. Jul 2011, 00:22
Von Billy Wilder kenne ich bisher nur "Das Appartement", der auch hervorragend war! Danke auch für diesen Tipp, auch wenn Billy Wilders Filmogrfie eh auf meiner Liste zu guckender Filme ist
z1x.*
Ist häufiger hier
#17841 erstellt: 06. Jul 2011, 08:49


Echt ein Guter Film!
Bisschen Fantasy, bisschen mehr Aktion, jaaa die Liebe darf auch nicht fehlen und klasse Effekte!
Der Sound war ebenfalls ein Genuss könnte aber noch ein bisschen mehr sein

sehenswert!


[Beitrag von z1x.* am 06. Jul 2011, 08:50 bearbeitet]
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17842 erstellt: 06. Jul 2011, 11:15
Da ich am Freitag einen größeren Einkaufsbummel plane, wollte ich mich erkundigen, welche Filme ihr mir noch empfehlen könntet. Nur nebenbei erwähnen, nicht extra antworten, da ich keinen neuen Thread nur deshalb eröffnen möchte. Hier wäre meine Sammlung, aber der Geschmack dürfte bereits im Thread etwas bekannt sein.

Liste

M Eine Stadt sucht einen Mörder, die Blu Ray zu The Others sind bereits vorgemerkt.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 06. Jul 2011, 11:16 bearbeitet]
PoLyAmId
Inventar
#17843 erstellt: 06. Jul 2011, 11:56
Möchte Dir den Argentinischen Film "In Ihren Augen" ans Herz legen, der uns im Filmreview Club drüben im anderen Thread recht gut gefallen hat. Könnte mir vorstellen, dass das was für dich ist.

Auch sehe ich in deiner Liste Butterfly Effect und American Beauty nicht. Die wären doch was für die Sammlung toller Filme.

Oder wie wärs mit der BluRay Kubrick Collection??

-2001 Odyssee im Weltraum
-Shining
-Full metal jacket
-Eyes wide shut

alles auf einen Haufen. Tolle Filme und tolle Bildqualität selbst bei den Klassikern.

Das Wandelnde Schloss steht auch nicht auf der Liste?!


[Beitrag von PoLyAmId am 06. Jul 2011, 12:09 bearbeitet]
*Stumpen*
Stammgast
#17844 erstellt: 06. Jul 2011, 12:11
Scott Pilgrim fand ich auch super, wobei meine Mitseher alles andere als begeistert waren.

@Leon:

Mit "M" hast du schonmal einen sehr guten Film auf deiner Liste. Sehr gut, was in deinen Bereich fallen könnte, fand ich noch Faustrecht aka Evil. American Psycho wäre vielleicht noch interessant.
Moon und Gran Torino hätte ich noch gesagt, aber hast du schon gesehen.


MfG
mamü
Inventar
#17845 erstellt: 06. Jul 2011, 12:24

Leon_der_Profi_5080 schrieb:
Da ich am Freitag einen größeren Einkaufsbummel plane, wollte ich mich erkundigen, welche Filme ihr mir noch empfehlen könntet.


Wie wäre es mit

"Ladykillers", den Alten mit Alec Guiness

Ein Lieblingsfilmklassiker von mir

oder "Marnie" mit Sean Connery, insgesamt von hitchcock gibts ja noch Einige.

schmul
Inventar
#17846 erstellt: 06. Jul 2011, 12:27
American History X
Donnie Darko
Wolfsmilch
Der Kuß der Spinnenfrau
Lucky number slevin
RAN
Wege zum Ruhm

und noch 100 andere....
Schili
Hat sich gelöscht
#17847 erstellt: 06. Jul 2011, 12:29
Und ganz sicher noch ganz viele andere Perlen. Leute, hier möchte ich was über gesehene Filme lesen.Separate Empfehlungsfreds gibt´s wirklich zuhauf hier im Forum.Zudem sich aus den bereits in der Vergangenheit hier vorgestellten Filmen(!) ganz sicher nen nettes Neupaket schnüren lässt....
bela
Inventar
#17848 erstellt: 06. Jul 2011, 12:56
@ Leon_der_Profi_5080

Bitte hier nicht mehr solche Anfragen nach Einkaufslisten o.ä. stellen.
Das artet immer sofort aus.

Ich musste gerade wieder eine Riesenliste ablehnen.

Ihr wollt hier doch sicher nicht moderiert werden, oder?

Also: Ein eigener Thread oder selber suchen.

Danke fürs Verständnis.
m.a.x_mustermann
Ist häufiger hier
#17849 erstellt: 06. Jul 2011, 13:06
Tut mir leid - ich war der Übeltäter mit der langen Liste! Habe Schilis Beitrag auch leider gerade erst gelesen!

Werde mich selbstverständlich an die Vorgaben halten und so etwas in Zukunft unterlassen

Viele Grüße
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17850 erstellt: 06. Jul 2011, 13:18
In Ordnung. Ich habe bereits einige nette PNs bekommen. Das wandelnde Schloss und Ladykillers besitze ich bereits und scheine sie nur noch nicht eingetragen zu haben. Wolfsmilch hört sich schon einmal sehr gut an. Auf jeden Fall danke für die Empfehlungen.
john_frink
Moderator
#17851 erstellt: 09. Jul 2011, 15:07
Black Swan

Seit PI & Reqiuem for a dream bin ich überzeugter Fan von Aranofsky und vor allem Clint Mansell. Die beiden schaffen es fliessend, ein psychologisches Moment in Ton und Bild symbiotisch vereint darzustellen und auch hier gelingt das so gut wie selten zuvor.
Allein der Moment in dem das Mansell-typische Thema mit getragenem Cello anfängt, hat Gänsehaut verursacht. Dass er es diesmal so gekonnt mit Tschaikowski verschmelzen lässt, ist eine Meisterleistung. Genau wie die gesamte Inszenierung (Schnitt!, Cast!, Drehbuch!), die den anfänglichen Stil des Dramas unumkehrlich wandelt in einen rasanten Psychothriller, dessen unausweichliches Ende mit einem Zitat abschliesst, das in seinem paradoxon für den gesamten Film gilt: es ist perfekt.

10/10
hificinema
Inventar
#17852 erstellt: 09. Jul 2011, 15:22
Ich habe mir ja vor einigen Monaten mal Aronofskys gesamte Filmografie zu gemüte geführt und da ist ein Film (negativ) herausgestochen: The Fountain. Wie findest du den denn?
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17853 erstellt: 09. Jul 2011, 15:24
The Fountain hat mir zumindest gut gefallen, man sollte jedoch Verständnis für Reinkarnation und esoterische Inhalte besitzen. Wer Wissenschaftlich nüchtern bleibt, wird schnell das Interesse verlieren. Der größte Kritikpunkt war, dass sich der Film nur auf den Wissenschaftler und seine Frau und den spanischen Inquisitor hätte konzentrieren sollen. Die dritte Handlung war etwas zu übertrieben. Mir hat besonders die Beziehung zwischen Tommy und Izzy gefallen, da umso mehr Zeit er für die Heilung investiert, sie ihm umso schneller wegstirbt, da er seine Frau dadurch nicht mehr so häufig sieht.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 09. Jul 2011, 15:32 bearbeitet]
john_frink
Moderator
#17854 erstellt: 09. Jul 2011, 15:37
Jupp, definitiv sein Schlechtester, Leon hat die Kritikpunkte auch treffend zusammengefasst. Ich fand die ganze Machart etwas schwülstig, langatmig und ambitioniert. Der Film hebt sich dadurch von allen anderen ab. Nur beim Score bleibt sich Mansell einigermaßen treu - minimalistische, sich wiederholende Motive, diesmal mit ganz viel Postrock von Mogwai. Desweiteren habe ich grundsätzlich meine Probleme mit Rachel Weisz. Einen Ausreisser darf sich jeder mal Erlauben.


hificinema
Inventar
#17855 erstellt: 09. Jul 2011, 15:47
Okay, da sind wir uns ja einig
@leon: Ich habe ihn damals mit 7/10 bewertet glaube ich, also nicht schlecht, aber dennoch war mir der Abschnitt mit dem Baum zu abgehoben vom Rest und die Sache mit dem Inquisitor fand ich auch nicht sonderlich gut gelungen. Aber wie jf schon sagte, einen Schnitzer darf er sich allemal erlauben, bei seinen sonstigen Werken.
john_frink
Moderator
#17856 erstellt: 09. Jul 2011, 15:54
Bevor ich es vergesse: Wer das Glück hat, im Süden unseres schönen Landes zu wohnen und Kabel zu empfangen, der sollte mal das grossartige Schweizer Fernsehen näher anschauen, nicht nur gibts da Filme im Oton (mit max. 1*Werbung), nein, da laufen auch richtig gute Reportagen, z.b. Box Office. Momentan mit einer Reihe eines eher ungewöhnlichen Reporters (Shane Smith), der in der Welt herumreist und Filmemachen abseits Hollywoods präsentiert. Letzte Woche sah man Nord Korea , diese Woche die Narco Movies aus Mexiko: Hier im Videoportal. Die Nordkoreafolge gibts im Netz im O-Ton hier zu sehen.

Auf jeden Fall eine Empfehlung für jeden Film-Fan!!!

Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17857 erstellt: 09. Jul 2011, 15:54
Der Abschnitt mit dem Weltraum hat mir auch nicht sehr gefallen, jedoch gab es einen sehr guten Effekt:


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Als Tom den sterbenden Stern erreicht, verdunkelt sich das Bild, welches einige Sekunden finster bleibt und dann mit einem gleißenden Licht regelrecht explodiert.


Bei Aronofskys darf man auf hohem Niveau jammern, da 7/10 ein guter, wenn auch kein sehr guter Film ist. Ich habe ihm damals einen Punkt mehr gegeben, was bereits über ein Jahr her ist. Ich werde The Fountain im Winter erneut ansehen, da ich Filme nur zu jener Jahreszeit ansehe, als ich sie zum ersten mal sah Kleiner Tick.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 09. Jul 2011, 15:56 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#17858 erstellt: 09. Jul 2011, 16:07
@jf: Ah die Nordkorea Folge habe ich auch im inet gesehen Einfach herrlich! Regisseure entführen um sie zu zwingen Filme zu drehen.
Alleine das Intro ist der Hammer, ich hätte gerne mal ne Liste in der alle Filme aufgeführt werden, die darin vorkommen.

Die Folge über Gaspar Noe ist auch ganz interessant.


[Beitrag von hificinema am 09. Jul 2011, 16:08 bearbeitet]
#slevin
Stammgast
#17859 erstellt: 09. Jul 2011, 17:22

john_frink schrieb:
Bevor ich es vergesse: Wer das Glück hat, im Süden unseres schönen Landes zu wohnen und Kabel zu empfangen, der sollte mal das grossartige Schweizer Fernsehen näher anschauen, nicht nur gibts da Filme im Oton (mit max. 1*Werbung), nein, da laufen auch richtig gute Reportagen, z.b. Box Office.




Box Office läuft auch immer Samstag um 19:30 Uhr auf 3sat
HiFi-Frank
Moderator
#17860 erstellt: 09. Jul 2011, 18:36
Also ich habe The Fountain seinerzeit) 9/10 vergeben. Ich fand den ehrlich gesagt richtig gut

Bass-Oldie
Inventar
#17861 erstellt: 09. Jul 2011, 19:12
Und ich bin für solche Filme nicht gemacht. Mich das das Werk etwas planlos hinterlassen.
cr
Inventar
#17862 erstellt: 10. Jul 2011, 03:39
Ein absoluter Geheimtip ist
Nueve Reinas (Nine Queens)
http://www.dvdone.ch/details.php?id=10872

Ja, The Fountain war nicht übel.
Wem das gefällt, gefällt ev. auch
Vergiss mein nicht ([Eternal Sunshine of the Spotless Mind)
http://www.dvdone.ch/details.php?id=10872 (trotz Jim Carey)

Und wenn wir schon bei so Filmen sind:
dot the i
http://www.dvdone.ch/details.php?id=12266


[Beitrag von cr am 10. Jul 2011, 03:41 bearbeitet]
*Stumpen*
Stammgast
#17863 erstellt: 11. Jul 2011, 10:26
Wie bei euch, merkt man auch bei mir den Sommer. Denn die Filme werden immer weniger.

Daher gabs bei mir auch nichts herausragend tolles zu sehen, sondern eher ein Kinoabend mit Freunden. Und wenn man grad ins Kino geht, was guckt man da zurzeit? GENAU

Transformers 3 in 3D

transformers_3

Story? Hätte man für Teil 2 und 3 einfach den ersten genommen und nur die Actionszenen ausgetauscht, wäre man genauso überrascht wie jetzt auch. Es dient halt nur dazu, die Action irgendwie miteinander zu verbinden.

Man muss dem Film aber mal lassen, dass er wirklich beeindruckende Szenen hat. Autobots, Explsionen, Stunts, usw.. Es fliegt einem schon ordentlich was um die Ohren.
Viele Flugszenen sind auch phänomenal gut gemacht. Auch die CGI, wenn man sich drauf einlässt, stört nicht und gehört bei dieser Überladenheit einfach dazu.
Mund-auf und Atmung-verlangsamt-sich Szenen gibt es in Massen. Dort kommt man ordentlich auf seine Kosten. Auf die Kritik vom zweiten Teil - dass die Action zu schnell war und man nichts erkennen konnte - wurde eingegangen und nun bekommt man wichtige Sachen in Zeitlupe und Nahaufnahmen geboten.

Shia LeBeouf hat wieder seine Standardrolle gespielt. Aber ich mag ihn und sehe ihn auch gerne. Schauspielerisch auf richtig gutem Niveau war aber (wie immer!) John Turturro. Der Mann kann einfach alles spielen.

Die neue weibliche Hauptrolle ist mal wieder ein Augenschmauß. Volle Punktzahl. Eine Megan Fox ist sie aber trotzdem nicht und ich fand es sehr sehr schade, dass sie ausgewechselt wurde. Die 2 Seitenhiebe im Film hätten auch echt nicht sein müssen. Das lässt den Regiesseur wie ein kleines patziges Kind dastehen.

Für die 3D Effekte bin ich irgendwie immer noch nicht gemacht. Ich weiß nicht obs an mir oder den Filmen liegt. Aber es gibt einfach zu viele Stellen, wo ich anfange zu schiele und manches nicht scharf darstellen lässt. Trotzdem ist es das beste was ich bis dato gesehen habe. Vor der Leinwand spielt sich zwar nicht so viel ab, dafür aber eine sehr gute Tiefe. Dadurch wirkt es realer und ist (lustigerweise) genau das Gegenteil von der Effekthascherei, die man sonst sieht. Und das bei dem Film.


Wiedermal gilt: Großer Blockbuster nach dem man sich erstmal wieder an die Wirklichkeit gewöhnen muss.

7/10


MfG
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17864 erstellt: 11. Jul 2011, 11:44
Monsters

Monsters

Bei Monsters handelt es sich um einen ruhigen, atmosphärischen Film welcher die Alien-Thematik ohne Action, sondern durch die Figuren nahebringt. Als vor einigen Jahren eine Nasasonde mit dem Ziel, außerirdisches Leben nachzuweisen, in Mexiko abstürzt, vebreiten sich tatsächlich Kreaturen, welche Kraken ähnlich sehen. Sie vermehren sich relativ schnell und attackieren regelmäßig Menschen, jedoch geht die Gefahr auch von den Einsatzkräften der USA aus, welche die Gebiete bombardieren und dabei zahlreiche Zivilisten töten. Der Fotograf Andrew erhält den Auftrag, die Tocher seines Arbeitgebers nach Amerika zu geleiten, auch wenn seine Arbeit eigentlich darin besteht, schockierende Fotos von getöteten Menschen, im optimalen Fall Kinder, anzufertigen. Jedoch begeht der Fotograf einen fatalen Fehler und schläft mit einer Unbekannten, welche ihm nicht nur Geld, sondern auch die Pässe und Fährkarten entwendet. Ohne ihren Pass kann Sam die sichere Fähre nicht verwenden, doch hat sich die Situation ohnehin verändert und die einzige Möglichkeit nach Amerika zu gelangen, stellt die Infizierte Zone dar, in welcher die Population der Kreaturen enorm ist. Da diese Wesen während des Tages inaktiv sind und in der Nacht von Lichtern und Energie angezogen werden, existieren gewisse Kriterien, welche über Leben und Tod entscheiden. Während dieser Reise lernen sich Sam und Andrew näher kennen und Andrew ist bemüht, seinen schlechten Eindruck zu verbessern. Beide verfolgen verschiedene Beweggründe um wieder nach Amerika zu gelangen. Andrew möchte seinen Sohn an seinem Geburtstag besuchen, darf sich jedoch nicht als dessen Vater zu erkennen geben, da der Fotorgraf erst vor geraumer Zeit von dem Kind erfuhr. Sam ist verlobt, scheint jedoch nicht wirklich glücklich zu sein.

Monsters%2BAndrew%2BSam

Die kaum sichtbaren Kreaturen verfolgen im Grunde nur das Ziel, sich zu vermehren und in Ruhe leben zu können, wirken auch nicht willkürlich aggressiv, sondern attackieren die Menschen am Häufigsten, wenn sie provoziert werden oder diese in ihre Territorien vordringen, welche sich leider zunehmend ausbreiten und die Menschen gefährden. Wie genau sich die Wesen verbreiten und um was es sich bei der Infizierten Zone handelt, wird langsam offenbart. Monsters lebt durch seine Protagonisten und den wunderschönen Landschaftsaufnahmen, welche meistens menschenleer dargestellt werden und eine Endzeitatmosphäre vermitteln. Die Beziehung zwischen Andrew und Sam entwickelt sich nur langsam, da besonders Andrew zu Beginn unterkühlt und von der Reise sichtlich genervt ist. Doch wird er zunehmend menschlicher, was bei einer Szene durch eine Fotografie auch sehr gut verdeutlicht wird. Die Monster selbst kommen nur selten vor und die Gefahr manifestiert sich in der Psyche des Zusehers. Besonders wichtig und miteinander verbunden, sind der Beginn und das Ende des Films. Die Handlung hätte jedoch etwas tiefgründiger und vielschichtiger sein können, was durch die Figuren jedoch ausgeglichen wurde. Ein überraschend ruhiger, interessanter Film, welcher auch Genrefremde überzeugen kann.

Whitney Able: Samantha Wynden
Scoot McNairy: Andrew Kaulder

Monsters%2B2010

8/10

Wie habt ihr das Ende interpretiert?

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Das Ende stellt den Anfang des Films dar. Andrew birgt die bewusstlose oder tote Sam aus dem Auto und die gesamte Fläche wird getroffen, was vermutlich den Tod der Beiden bedeutet.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 11. Jul 2011, 11:48 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#17865 erstellt: 11. Jul 2011, 11:47
Ich bin Baff über deine Filmwahl Der steht aber auch noch auf meiner Liste^^
*Stumpen*
Stammgast
#17866 erstellt: 11. Jul 2011, 11:54
Wen meinst du?

Aber JA, Monsters steht schon ewig und 3 Jahre auf meiner riesig langen Filmliste, die eher länger als kürzer wird.
Tja...die Zeit, die Zeit

Transformers <----> Monsters ist schon ein sehr starker Kontrast.


[Beitrag von *Stumpen* am 11. Jul 2011, 11:55 bearbeitet]
lordfalcon
Inventar
#17867 erstellt: 11. Jul 2011, 12:38
gestern abend angeschaut (zum zweiten mal) und immer wieder baff:

Taken/96 Hours
Grundsätzlich gefallen mir "Rachefeldfilme" nicht (z.B. "Payback"), aber dieser Film zeigt wie es geht!

Insbesondere Liam Neeson habe ich mir schwerlich als Action-Darsteller vorstellen können, aber er macht seine Sache Exzellent.

Kein Film mit besonders hohem Ansprcuh, aber ein sehr straighter und vor allem ehrlicher Film.

Mit ehrlich meine ich den Grad der Gewalt, den die Hauptfigur an den Tag legt. Das Thema Kindsentführung/Pornografie ist ja schon heikel genug, aber auch passend dazu ist die Vorgehensweise des Hauptdarstellersin höchstem Maße "inkorrekt" (Folter etc.) aber man erwischt sich immer wieder beim Gedanken "würde ich genauso tun..."

Absoluter Filmtipp für alle die Actionfilme mögen - eine absoluter Action perle!

9/10
*Stumpen*
Stammgast
#17868 erstellt: 11. Jul 2011, 14:09
9/10 hab ich bei der ersten Sichtung gegeben für 96Hours. Nach 3 weiteren malen würde ich sogar auf 10 erhöhen. Einer meiner Lieblingsfilme. Immer wieder sehr gut. Vor allem Neeson. Wohl der Zenit seiner Karriere.

Ja die Actioneinlagen sind sehr sehr gut! Gerade durch die real wirkenden Kampfeinlagen.
Hatte damals mal gelesen, dass der Regiesseur sich Leute von Geheimdiensten rangeholt hat und denen wurde die Ausgangslage der Szene gegeben und sie sollten einen Weg erstellen mehrere Gegner möglichst effektiv auszuschalten und nicht auf martialistische Einlagen einzugehen.
Glaub dadurch sticht der Film heraus. Aber auch so ist die Spannungskurve reines Dynamit. Kaum Zeit zu entspannen. Der Film geht einfach immer so fix rum, da er solch ein Tempo anlegt.

Einfach eine Perle
metal_drummer
Inventar
#17869 erstellt: 11. Jul 2011, 14:39

Leon_der_Profi_5080 schrieb:
Monsters

Wie habt ihr das Ende interpretiert?

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Das Ende stellt den Anfang des Films dar. Andrew birgt die bewusstlose oder tote Sam aus dem Auto und die gesamte Fläche wird getroffen, was vermutlich den Tod der Beiden bedeutet.


Genau so ist es !
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17870 erstellt: 11. Jul 2011, 14:54
Danke.Hm, als Schulassistent habe auch ich einige Monate frei, deshalb noch eine Rezension

Millenium Actress

Millenium+Actress+Chiyoko

Millenium Actress zählt zu Satoshi Kons besten Werken und handelt von der berühmten Schauspielerin Chiyoko Fujiwara, welche nach dem Ende ihrer Karriere in einem abgelegenen Haus wohnt und nur selten Kontakt zu anderen Menschen hat. Eines Tages erscheinen jedoch der Regisseur Genya und sein Kameramann, welche einen Dokumentarfilm über ihr Leben produzieren möchten. Während Chiyoko von ihrer Vergangenheit berichtet, vermengen sich Realität und Schein, ähnlich wie bei Big Fish von Tim Burton und der Zuseher muss Beides differenzieren. Chiyoko träumt seit ihrer Kindheit davon, Schauspielerin zu werden, jedoch hat ihre Mutter ein konservatives Leben und viele Kinder für sie geplant. Während des zweiten Weltkriegs stößt das Mädchen mit einem Revolutionär zusammen, welcher von der Polizei verfolgt wird und rettet dem jungen Maler das Leben. Von diesem erfährt sie, dass der goldene Schlüssel um seinem Hals das Siegel zu dem "Wichtigsten" ist. Bei einer erneuten Flucht verliert er diesen Schlüssel und Chiyoko trifft den Entschluss, den jungen Maler ausfindig zu machen und ihm den Schlüssel zurückzubringen. Der einzige Weg um diese Reise zu ermöglichen, stellt die Arbeit als Schauspielerin dar. Chiyoko verkörpert verschiedene Rollen, dreht eine Vielzahl von Filmen, muss gegen eine eifersüchtige Schauspielerin bestehen und sucht stets nach dem Fremden. Einmal wäre es sogar zu einer Zusammenkunft gekommen.

Millenium+Actress+Chiyoko+2

Sie jagt die gesamte Zeit nach einem Phantom, welches vielleicht gar nicht mehr existiert, jedoch ihr gesamtes Leben beeinflusst. Während des Films werden auch der Regisseur Genya und sein Kamermann in die einzelnen Erinnerungen und Szenen aus Chiyokos Leben integriert, was gelegentlich zu witzigen Situationen führt. Die gealterte Schauspielerin wirkt jedoch bereits schwach und gesundheitlich angeschlagen. Interessant ist auch die Tatsache, dass ihre Vergangenheit stets von Erdbeben begleitet wurde, wie bereits bei ihrer Geburt. Der Erzählstil von Millenium Actress ist sehr intelligent und erfordert die permanente Aufmerksamkeit des Zusehers, auch wenn Realität und Schein ohne Schwierigkeiten differenziert werden dürften. Chiyoko stellt eine sehr melancholische Figur dar, deren Leben von einem Unbekannten beeinflusst wurde, jedoch froh ist, diese Entscheidung und die Schauspielerei getroffen zu haben. Die grafische Darstellung wurde sehr aufwendig gestaltet und besonders Mimik, Gestik und kleine Details, wie wehendes Haar, Schneeflocken auf der Haut, Schweißperlen und perfekte Bewegungsabläufe sehen gut aus. Wie bereits ausnahmelos jedes Werk von Satoshi Kon, ist auch Millenium Actress hervorragend, was seinen Tod noch bedauernswerter macht. Nicht nur als Mensch (Making Offs) sondern auch der Sicht eines Filmfans fatal.

Chiyoko Revolutionär

10/10


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 11. Jul 2011, 15:00 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#17871 erstellt: 11. Jul 2011, 17:47
@ stumpen: Jo, ich meinte schon Monsters

Ich komme in letzter Zeit gar nicht mehr zum Filme schauen, aber Donnerstag ist mein etzter Tag, dann habe ich 3 Wochen frei. Das bedeutet (Film-)Exzesse!
*Stumpen*
Stammgast
#17872 erstellt: 11. Jul 2011, 18:04
Ja weiß doch, dass du grad nicht so Zeit (und ein wenig auch Lust) hast so viele Filme zu gucken.
Draußen ists ja auch schön

Aber ich hab mich bei Monsters nicht gewundert. Habe ihn noch nicht gesehen. So wie ich den Film einschätze passt er jedoch genau in Leons Schema. Würde ich mal behaupten.
vstverstaerker
Moderator
#17873 erstellt: 11. Jul 2011, 19:34

hificinema schrieb:
Ja dann rate ich dir eher auch zu den Handfesteren Sachen wie Der Elefantenmensch. Versuch einfach mal Lost Highway, wenn dir der nicht gefällt, dann kannst du in Zukunft einen Bogen um Lynch machen. Kenne allerdings auch noch nicht alle. Mir fehlen u.a. noch The Straight Story, der auch "bodenständiger" sein soll und Inland Empire.

Danke, ich hätte jetzt vermutlich eben Lost Highway als einzigen noch auf die Agenda genommen. Beim Elefantenmensch hätte mich gerade der Titel schon abgeschreckt.
Gesehen habe ich bisher Dune, Blue Velvet und eben Wild at Heart.
Auch Twin Peaks würde mich noch sehr interessieren, nachdem mich der Beginn der ersten Folge sehr angesprochen hat. Aber das gehört ja dann in den Serien-Thread.


Sexykiller

Es gibt sie! Die Filme, die überall klauen, qietschbunt sind, voller Ideen sprühen und dabei trotzdem nicht oberhalb jeglicher Toleranzschwelle liegen.
Dass man dabei nicht mit gehobenem Anspruch an Inhalt und Logik herangehen sollte, gilt aber als logisch.
So lässt sich dann Sexykiller am besten beschreiben. Mal wird ein Spruch aus Crocodile Dundee nahezu 1:1 kopiert, dann wird jeder Slasher bunt durch den Mixer gejagt. Zwischendurch glaubt man sich bei MTV wiederzufinden, um irgendwann plötzlich in einem Zombie-Film zu landen. Das ist manchmal sexy, häufiger etwas brutal.
Eine logische Story wird zur Nebensache, denn man macht eine witzige Reise durch eine äußerst ungewöhnliche Horrorkomödie. Es gibt hier wohl nur eine Regel: Es gibt keine Regeln.
Sexykiller ist unterhaltsam, aber nur, wenn man eine gewisse Erwartungshaltung ausblenden kann. Ich habe mich amüsiert und sehe gern über Schönheitsfehler, wie äußerst mäßig aussehende Explosionen, hinweg.

7/10


Watchmen - Die Wächter

Der Director's Cut gefällt mir inhaltlich schon extrem gut. Einige kleine Schwächen werden vermutlich auch in der längeren Fassung bestehen bleiben. Das ist aber wirklich eine sehr geringe Kritik, insgesamt ist der Film dennoch höchst gelungen. Einiges an der CGI hat mir z.B. nicht gefallen. Nicht so ganz verstanden, und zudem optisch für misslungen befunden, habe ich dieses komische Gebilde auf dem Mars.
Eine zweite Sichtung wird es auf jeden Fall irgendwann geben, um noch tiefer in dieses vielschichtige Werk einzutauchen. Es ist immer wieder überraschend und mit ungewöhnlich starken Dialogen durchsetzt. Alleine der Vorspann ist schon wahnsinnig hohe Filmkunst und die Darsteller waren auch außergewöhnlich gut.
Nachdem ich Zack Snyder mit Dawn of the Dead und ganz besonders 300 schon abgeschrieben hatte, ist das Nachfolgewerk mindestens in Ansätzen ein Meisterwerk und macht doch wieder neugierig auf Sucker Punch in der R-Rated.

9/10


Lakeview Terrace

Ein Psychothriller, der das Thema Rassismus mal etwas anders anpackt. Das ist überwiegend gelungen und besonders intensiv und spannend inszeniert. Hierbei profitiert der Film besonders von Samuel L. Jackson. Den hat man wohl wirklich selten so gesehen, ich kann mich jedenfalls nicht entsinnen. Auch Kerry Washington überzeugt, im Gegensatz zu ihrem Film-Ehemann Patrick Wilson, der ungeheuer blass bleibt.
Mit gemischten Gefühlen lässt mich das Ende zurück. So richtig weiß ich noch nicht, ob das in der Form gut war.

7/10
bela
Inventar
#17874 erstellt: 11. Jul 2011, 22:58

Nicht so ganz verstanden, und zudem optisch für misslungen befunden, habe ich dieses komische Gebilde auf dem Mars.

Ich denke mal, Dr. Manhattan wollte mit dem Bau und der anschließenden Vernichtung des "gläsernen Schlosses" als Uhrwerk auf dem atmosphärelosen Mars seine gottgleiche Macht zeigen/beweisen.
Schili
Hat sich gelöscht
#17875 erstellt: 12. Jul 2011, 05:32

Nicht so ganz verstanden, und zudem optisch für misslungen befunden, habe ich dieses komische Gebilde auf dem Mars.


Die Optik wurde 1:1 aus der Graphic Novel übernommen. Das kann man nun grundsätzlich immer noch für misslungen halten, Snyder wollte halt bei seiner Adaption ein Höchtstmaß an Authentizität ggü. der Vorlage einhalten. Dazu gehörte z.B. ja auch der splitternackte Dr. Manhattan, der bei vielen US-Kinobesuchern ganz sicher Schnappatmung auslöste...
lordfalcon
Inventar
#17876 erstellt: 12. Jul 2011, 11:04
da liegt seit über einem Jahr eine ungeöffnete Filmperle in meinem BD Board und ich konnte mich erst gestern aufraffen dieser Perle ins Gesicht zu schauen...

Die Rede ist von dem schwedischen Film
So finster die Nacht
Ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht mehr dieser Film den Weg in meine Sammlung gefunden hat, ich habe mich beim stöbern in meinem Board immer wieder darüber gewundert diesen Film zu besitzen.

Nun gestern war es dann soweit, dass ich mir dieses Meisterwerk angesehen habe!

Ich möchte an dieser Stelle nicht über den Film rezensieren, sondern an dieser Stelle betonen, welche enorme Wirkung dieser Film in mir auslöst. Diese verstörte aber dennoch reale Welt, diese dokumentarisch anmutenden Tempowechsel und die herausragende Schauspielleistung der oder des? Eli!

Wahnsinn - hat mich wahrlich gepackt und berührt!

Ansehen!

10/10
allstar81
Stammgast
#17877 erstellt: 12. Jul 2011, 11:51
Transformers 3 3D.

Der Film blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück.
Sowohl das die Roboter mittlerweile Tiergräusche von sich geben und stöhnen wie Rentner, also auch das 80 minutige "Intro" haben mir garnicht gefallen.

Für meinen Geschmack zu sehr auf family und Kinder getrimmt, so dass es teils unfreiwillig komisch wirkt.
Die Transformeffekte aus Teil 1 wurden nicht verbessert, nur die Sequenzen verlängert.
Im Comic wurde in einer Sekunde tranformiert, hier dauerts schonmal 10 Sekunden
Menschen werden dank FSK 12 "zerstaubt" aber die Roboter verlieren rote Flüssigkeit.
Ne ehrlich nicht


Gerade noch 7/10 der Optik und des visuellen highlights wegen


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Wer aber bitte nimmt Mr. Charming Dempsey den Bösewicht ab ???
HighDefDoug
Inventar
#17878 erstellt: 12. Jul 2011, 13:03

vstverstaerker schrieb:


Lakeview Terrace

Ein Psychothriller, der das Thema Rassismus mal etwas anders anpackt. Das ist überwiegend gelungen und besonders intensiv und spannend inszeniert. Hierbei profitiert der Film besonders von Samuel L. Jackson. Den hat man wohl wirklich selten so gesehen, ich kann mich jedenfalls nicht entsinnen. Auch Kerry Washington überzeugt, im Gegensatz zu ihrem Film-Ehemann Patrick Wilson, der ungeheuer blass bleibt.
Mit gemischten Gefühlen lässt mich das Ende zurück. So richtig weiß ich noch nicht, ob das in der Form gut war.

7/10


Servus,

diesen Film hatte ich auch gestern gesehen (vom Free TV aufgezeichnet). Deinem Review kann ich nur folgen, besonders Samuel L. Jackson fand ich wirklich überzeugend und mal in einer anderen Rolle als größtenteils von ihm gewohnt. Zum Schluss hin verlor der Film auch in meinen Augen etwas die Würze, das Ende ist etwas schlicht und stumpf, da verliert er ein paar Punkte im bis dahin sehr stimmigen Gesamtbild.
Deine Wertung würde ich so unterschreiben, wäre das Ende nicht so banal gewesen, hätte ich ihm durchaus eine 8/10 gegeben.

MfG HDD
vstverstaerker
Moderator
#17879 erstellt: 12. Jul 2011, 16:12
Danke an die Kollegen zur Aufklärung. Macht durchaus Sinn im Nachhinein.
Die Nacktheit hat mich auch überrascht, allerdings dann im positiven Sinne, denn das hat auch zu einer gewissen Authentizität beigetragen.


[Beitrag von vstverstaerker am 12. Jul 2011, 16:13 bearbeitet]
voivodx
Hat sich gelöscht
#17880 erstellt: 12. Jul 2011, 17:50

Nicht so ganz verstanden, und zudem optisch für misslungen befunden, habe ich dieses komische Gebilde auf dem Mars.


Ich habe den Eindruck, der Film ist leicht esoterisch angehaucht und bleibt in pseudophilosophischen/wissenschaftlichen Ansätzen stecken.
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17881 erstellt: 12. Jul 2011, 19:34
Auch wenn ich erneut eine 10/10 vergeben muss, der Film verdient nichts anderes.

Zwei glorreiche Halunken

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Zwei glorreiche Halunken zählt neben Spiel mir das Lied vom Tod zu Sergio Leones bekanntesten Filmen und beginnt wie dieser sehr ruhig und ohne Dialoge, als der gesuchte Bandit Tuco drei Männer überwältigt und flieht. Der Eindruck täuscht jedoch, da das Tempo des Films wesentlich schneller wird. Der Revolvermann Sentenza führt zu Zeiten des Bürgerkriegs verschiedene, häufig zwielichtige Aufträge gegen Geld aus und soll den aktuellen Namen des Verbrechers Jackson in Erfahrung bringen. Von einem Mann erfährt er nicht nur den richtigen Namen, sondern auch, dass der Soldat die Kasse der Südstaaten im Wert von 200.000 Dollar gestohlen hat. Nachdem Sentenza (Der Böse) seinem Auftraggeber seinen wahren Charakter offenbart, begibt er sich auf die Suche nach Jackson. Währenddessen treiben der Revolvermann namens „Der Blonde“ und der Bandit Tuco ihr eigenes, manipulatives Spiel. Da auf Tuco (Der Hässliche) bereits ein beachtliches Kopfgeld ausgesetzt wurde, lässt er sich von dem Blonden (Der Gute) festnehmen, welcher die Belohnung kassiert und dem Banditen kurz vor seiner Hinrichtung regelmäßig das Leben rettet. Da sein Tod jedoch einmal zu nahe war, verlangt Tuco einen höheren Anteil und wird von dem Blonden in der Wüste ausgesetzt. Tuco dürstet nach Rache und verfolgt „Den Guten“. Während diesem Katz und Mausspiel entdecken sie zufällig den von Sentenza gesuchten Soldaten und erhalten Teilinformationen über den Aufenthalt des Geldes. Der Blonde behält seine Informationen als Lebensversicherung für sich. Während ihrer Reise werden sie nicht nur mit ihren stetigen Streiterein konfrontiert, sondern geraten zunehmend in die Wirren des Bürgerkriegs zwischen Nord und Südstaaten. Doch auch Sentenza verfolgt sein eigenes Ziel.

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Besonders auffällig ist die leichtlebige, jedoch intelligente Handlung und die zynischen Dialoge und Schnitte. So erzählt zum Beispiel Tuco, dass er nie wieder hängen wird, kurzer Schnitt und er baumelt schon wieder am Galgen. Wie bei dem folgenden Film „Spiel mir das Lied vom Tod“ wirkt die Kameraarbeit und einzelne Einstellungen sehr aufwendig und die Spannung wird mit distanzierten Landschaftsaufnahmen oder im Kontrast, Nahaufnahmen von Gesichtern und Waffen verstärkt. Die schauspielerische Leistung, besonders Clint Eastwood und Eli Wallach harmonieren optimal, werden nur noch durch die hervorragende Musik übertroffen. Interessant ist die Tatsache, dass Clint Eastwood für seine Rolle zu viel Gehalt verlangte und nach diesem Film ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis zu Leone hatte, während Charles Bronson (Mundharmonika) seine Rolle als Tuco oder Sentenza ablehnte. Auch der Bürgerkrieg wurde hervorragend gestaltet und beleuchtet das Leben der Soldaten und den Tod für das Land. Die Blu Ray Version ist gegenüber der DVD ein deutlicher Fortschritt, jedoch merkt man dem Film sein Alter an. Gelegentliche Artefakte, zu weiche Bilder und im Kontrast dazu, zu nachgeschärfte Szenen und damit resultierende Doppelkonturen trüben den Gesamteindruck etwas. Die deutsche Synchronisation ist gelungen, erlaubt sich jedoch zu viele Eigeninterpretationen. Besonders in der Szene, als Tuco die Kirche verlässt und den Blonden belügt, wirkt der Dialog befremdlich und im Originalton bedeutend besser. Das Gesamtwerk von „The Good, The Bad And The Ugly“ ist hervorragend und stellt einen der besten Western dar. Besonders das Ende bleibt unvergesslich, was man trotz einer Spielzeit von beinahe drei Stunden nicht herbeisehnt.

Regie Sergio Leone
Clint Eastwood Der Blonde
Lee van Cleef Sentenza
Eli Wallach Tuco

Zwei%2BGlorreiche%2BHalunken%2BTuco

10/10


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 12. Jul 2011, 19:39 bearbeitet]
m.a.x_mustermann
Ist häufiger hier
#17882 erstellt: 12. Jul 2011, 22:52
Schönes Review zu einem wirklich genialen Film! Ich sehe ihn ebenfalls auf einer Ebene mit "Spiel mir das Lied vom Tod".
"Todesmelodie" würde ich ganz knapp darunter einstufen. Der hat mir damals auch sehr gut gefallen und ist meiner Meinung nach fast genauso empfehlenswert (wie natürlich auch der dritte Teil der Trilogie, aber darüber haben wir ja vor kurzem erst gesprochen).
Mit deinem Review hast du mir Lust auf die BD gemacht, ich glaube, ich muss demnächst mal wieder bei amazon vorbeischauen


[Beitrag von m.a.x_mustermann am 12. Jul 2011, 22:53 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#17883 erstellt: 12. Jul 2011, 23:09
Mir gefällt Lied Vom Tod ein ganzes Stück besser, da er eine wesentlich düsterere Atmosphäre hat und von den Bildern einfach unglaublich beeindruckend ist. Allerdings habe ich die Dollar Trilogie nur einmal gesehen und glaube, dass ich sie bei mehrmaligem sehen auch noch besser finden werde, allerdings glaube ich nicht, dass sie an Lied Vom Tod rankommen wird. Dafür ist der Film einfach zu nahe an der Perfektion. Sowas erlebe ich nur sehr selten bei Filmen. Alien 1 zB ist noch einer der Filme die ich nahezu perfekt nennen würde.
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#17884 erstellt: 12. Jul 2011, 23:17
Danke. Übrigens, hätte mir der Originalname von Sentenza "Angel Eyes" besser gefallen. Auch in Spiel mir das Lied vom Tod wurde im deutschsprachigen Raum der gesamte Beweggrund von Mundharmonika verfälscht.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Da in der deutschen Synchronisation nie erwähnt wird, wer gehängt wurde, lag die Vermutung wegen dem Alter nahe, es wäre Mundharmonikas Vater. Es ist jedoch sein Bruder, da Frank im Original "Spiel deinem Bruder etwas schönes" sagt, bevor er ihm die Mundharmonika in den Mund steckt.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 12. Jul 2011, 23:20 bearbeitet]
hificinema
Inventar
#17885 erstellt: 13. Jul 2011, 07:42
Naja "der gesamte Beweggrund" ist dann doch etwas übertireben. Rache bleibt Rache.
MichaW
Inventar
#17886 erstellt: 13. Jul 2011, 10:35
Es gibt natürlich sehr viele Western,aber welcher da noch gut zu passt ist "THE WILD BUNCH" Hat übrigens ein besseres Bild auf BR als Zwei... ode Spiel mir...
hificinema
Inventar
#17887 erstellt: 13. Jul 2011, 11:37
Jaaaa... die Peckinpahs muss ich alle mal nachholen
bela
Inventar
#17888 erstellt: 13. Jul 2011, 12:31
Wen's interessiert, hier gibt es einen schönen Thread über Western:

http://www.hifi-foru...2645&back=&sort=&z=1

Da könnt ihr gerne weiter diskutieren.
allstar81
Stammgast
#17889 erstellt: 14. Jul 2011, 13:49
Meine erfundene Frau

Typischer Sandler Film.
Ich empfand ihn jedoch etwas unlustiger als zum Bespiel Kindsköpfe.
Wer Sandler Filme mag 6/10
Da wäre mehr drin gewesen.


Johnny Mad Dog

Anti Kriegsfilm um den jungen Johnny Mad Dog und seine Soldaten.
Nur Untertitel, viel Gewalt, aber nicht packend.
Daraus hätte man auch eine Doku drehen können wie ich finde.
So ist es in meinen Augen nur eine Ansammlung von Schiessereien, Gefluche und Geschrei.
Wer etwas wie City of God erwartet der wird leider sehr enttäuscht sein.

4/10
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