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"Tapedeck-Reparatur" Thread

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0300_Infanterie
Inventar
#501 erstellt: 05. Apr 2011, 08:35

digitalo schrieb:
...TA-2070 habe ich auch zwei. Den einen habe ich aber nur gekauft, um den Zahnradumbau zu ergründen. Der funzt nicht richtig. Kein Anpressdruck auf die Bandwickel...


Wie macht man das? Bzw wer kann das und/oder wo gibt´s die Teile?
digitalo
Inventar
#502 erstellt: 05. Apr 2011, 22:33
garlock
ich dachte, ich könnte es einfach haben u. wollte von vorne den hinteren Laufwerksblock mit den vier goldenen Schrauben abbauen. Nix da, die Andruckrollen verhindern das.


0300_Infanterie

Habe bisher nur mal die Blende abgebaut u. grob angesehen.
Kann weiter nichts dazu sagen.

Nochmal zum C-844:
Das lange einzelne braune Kabel ist am Gehäuse des Capstanmotors angelötet u. könnte zum Gehäuse des zweiten Motors führen. Auf jeden Fall an eine Lötstelle, keinen Stecker. Das SM gibt leider nichts her.


[Beitrag von digitalo am 06. Apr 2011, 19:03 bearbeitet]
0300_Infanterie
Inventar
#503 erstellt: 05. Apr 2011, 22:40
THX ... Armin hat diesen Umbau bei den Kenwoods eingesetzt - quasi damals entwickelt. Vielleicht kann er Dir helfen ...
digitalo
Inventar
#504 erstellt: 10. Apr 2011, 21:51
Hallo,
keiner da, der den 844 kennnt?
Bis auf den Suchlauf, wo der Tonkopf angehoben wird, funzt das Gerät wieder. Abgerissene Kabel an den Hubmagneten wieder dran. Nach diesem Schema ist der Farbcode ok.
C844-25

Es hat sich noch keiner gemeldet, um das Sony TC-K 850 LW zu richten.
garlock
Stammgast
#505 erstellt: 10. Apr 2011, 22:44
Hab mich doch gemeldet

Wird der Kopfschlitten angehoben und es bewegt sich nix oder geht garnix ?

mfg
digitalo
Inventar
#506 erstellt: 11. Apr 2011, 00:28
Sorry, habs missgedeutet. Ja, ich glaube, es war die Kopfbrücke. Der kleine Riemen rutscht auf jeden Fall durch.
Ein Satz neuer Riemen liegt im Gerät.

Bei dem C-844 habe ich gerade bemerkt, dass der Bandsortenwähler auch nicht geht. Ok, Deckel noch mal ab u. klar, die blaue Plastikführung für den Schiebekontakt ist abgebrochen.
0300_Infanterie
Inventar
#507 erstellt: 11. Apr 2011, 21:20
... hat wer schon mal das Idler-Wheel bei einem 2070 getauscht (wo gäb´s Ersatz), oder angeraut?
Ist das kompliziert auszutauschen?
garlock
Stammgast
#508 erstellt: 12. Apr 2011, 17:44
Leider noch nicht aber ich kann ev. den passenden Gummiring besorgen ich brauche nur die genauen maße Innen- Aussendurchmesser und Breite !

Aufrauhen geht einfach mit 400er Schmirgelpapier Das idler Rad ausbauen mittig auf einen Accuschrauber Spannen und bei langsamer geschwindigkeit gegen das Schmirgelpapier halten danach gründlich mit Reinbezin reinigen fertig !

Wenn der Gummi schon Risse hat hilft nur Austausch.

mfg
micheli
Ist häufiger hier
#509 erstellt: 12. Apr 2011, 18:44

digitalo schrieb:
garlock


Nochmal zum C-844:
Das lange einzelne braune Kabel ist am Gehäuse des Capstanmotors angelötet u. könnte zum Gehäuse des zweiten Motors führen. Auf jeden Fall an eine Lötstelle, keinen Stecker. Das SM gibt leider nichts her.



Hi,

dieses Kabel geht von Motorgehäuse zu Motorgehäuse und auf der anderen Seite auf die vordere rechte Schraube der hinter den Motoren liegenden Platine (Massekontakt Chassis).

IMG084

IMG089


Servus
der Michael
0300_Infanterie
Inventar
#510 erstellt: 12. Apr 2011, 19:59

garlock schrieb:
Leider noch nicht aber ich kann ev. den passenden Gummiring besorgen ich brauche nur die genauen maße Innen- Aussendurchmesser und Breite !

Aufrauhen geht einfach mit 400er Schmirgelpapier Das idler Rad ausbauen mittig auf einen Accuschrauber Spannen und bei langsamer geschwindigkeit gegen das Schmirgelpapier halten danach gründlich mit Reinbezin reinigen fertig !

Wenn der Gummi schon Risse hat hilft nur Austausch.

mfg 8)


... wenn ich von vorne/außen rankomme werd ich das evtl. mal WE probieren ...
digitalo
Inventar
#511 erstellt: 12. Apr 2011, 20:06
Hallo,
danke, dachte ich mir schon so mit dem braunen Kabel. Die schwarze Verbindung zur Platine war klar.

Leider ist diese blaue Führung direkt am Wahlchalter gebrochen, sodass der Metallleiter nicht mehr verchoben wird.
844

Beim Suchlauf schalten zwar die Magnete in der richtigen Reihenfolge, aber der Tonkopf bleibt unten, wie beim Spulen. Bei Wiedergabe fährt er normal hoch. Hast Du eine Idee? Der Verkäufer hatte zwar die Riemen getauscht, aber alle drei Hebel für die Hubmagnete falsch eingebaut. Könnte noch ein weiterer mechanischer Fehler vorliegen? Sonst muss ich mal ein originales Zweitgerät besorgen.


[Beitrag von digitalo am 12. Apr 2011, 20:10 bearbeitet]
micheli
Ist häufiger hier
#512 erstellt: 13. Apr 2011, 19:41
Hi,

Wird das Relais angesteuert? Wenn ja: Fehler beim Relais, wenn nein - rückwärts suchen (Verkabelung Relais-Platine, auf der Platine den Weg zurück verfolgen bis zur Ansteuerlogik. Am besten mit einem Oszi. Im Servicemanual ist ja die Ansteuerung des Laufwerks recht gut beschrieben.

Ich hab' aber auch für alle meine Oldtimer immer ein Ersatzgerät zum Ausschlachten.

Zu dem gebrochenen Bowdenzug: Bau' ihn aus und schleif den blauen Kunststoff mit Schleifpapier an. Dann fixier' ihn so zwischen zwei Holzstücken, daß die Klebestelle in der Luft hängt. Als nächstes bestreichst Du die Bruchstelle plus-minus 2cm mit Stabilit Express. Nun umwickelst Du die mit Harz eingestrichene Bruchstelle mit einem Glasfaser-/Kohlfaserstrang oder doppelt mit einem dicken (echten) Baumwollfaden. Nun das ganze nochmal etwas mit Stabilit Express tränken und warten, bis der Papp ausgehärtet ist.

Wenn Du beim Umgang mit dem Harz aufpaßt, daß nichts ins Innere des Zuges gelangt, hält das einwandfrei. Das hab' ich bei meinem (jetzt mittlerweilen) Ersatzgerät so durchgeführt und gab nie mehr Probleme an dieser Stelle.

Servus
der Michael


[Beitrag von micheli am 13. Apr 2011, 19:49 bearbeitet]
digitalo
Inventar
#513 erstellt: 13. Apr 2011, 22:28
Die Relais werden in der richtigen Reihenfolge angeteuert. Ich kenne das typische KLack....Klack, Klack. Aber muss beim Suchlauf das mittlere nicht auf halber Höhe stehen bleiben, damit der Tonkopf ebenso halb hochfährt? Genau das macht es eben nicht. Kein Positionsunterschied gegenüber dem Spulen.
Deine Reparaturtechnik für den Bowdenzug ist ja ganz schön aufwendig. Ja, und wehe, es kommt was hinein. Einfach verchweißen lässt sich das wohl nicht?
micheli
Ist häufiger hier
#514 erstellt: 15. Apr 2011, 18:40
Hi,

zu 1.: Ich muß am Wochenende mein CT844 nochmal aufmachen. Dann schau ich, was da beim Suchlauf vor sich geht und melde mich wieder.

zu 2.: Die "Umhüllung" ist aus PE oder Polyamid, beides Kunststoffe, die nicht geklebt werden können. Mit geeigneter Ausrüstung (spezielle Heißluftdüse und für das Material passender "Schweißdraht") kann man das Material schweißen. Kunststoffschlosser können sowas. Wenn man da mit z.B. dem Lötkolben dran geht und versucht, das zu verschmelzen, schrumpft der Werkstoff und setzt etwas Salzsäure frei. Das war's dann aber auch schon. Eine stabile Verbindung geht der Werkstoff auf diese Art nicht ein.

Als Alternative und auch mit "etwas erhöhtem" Aufwand verbunden wäre noch der Einsatz von Bowdenzügen aus dem RC-Modellbau. Die gibt's als Meterware. Die nicht ganz Billigen (>7 Euro) sind sehr gut spielfrei und können frei konfektioniert werden. Das wäre vielleicht auch eine Lösung.

Servus
der Michael
digitalo
Inventar
#515 erstellt: 15. Apr 2011, 20:33
Hallo,
ich habe durch Zufall einen PE tauglichen Sekundenkleber gefunden. Müsste nochmal schauen, wie der heißt.
Ein Ersatz Bowdenzug wäre vieleicht tatsächlich interessant.
Krausar
Hat sich gelöscht
#516 erstellt: 18. Apr 2011, 09:49
Moin!

Habe mich am Wochenende mit einem "verletzten" Yamaha K-200 beschäftigt. Nachdem ich das komplette Kassetten-Modul demontiert hatte sah ich schon, dass das Problem an defekten Riemen liegt. Diese haben sich irgendwie aufgelöst und ergeben nun eine schmierige Masse, die sich auch kaum von den Fingern entfernen läßt - weiß jemand von Euch, woran das liegen könnte und wie man es am besten entfernt?

Wo bekomme ich denn Ersatz-Riemen her, die Angeboite, die ich bisher gefunden habe richten sich mehr an die höheren Baureihen ...

... vielen Dank für Eure Hilfe

Sascha
micheli
Ist häufiger hier
#517 erstellt: 18. Apr 2011, 11:41
@digitalo:

Hi,

So. Gerät ist wieder zu. Ich hab nochmal nachgeschaut. Der Musikfinder-Modus benutzt ein eigenes Relais. Das sitzt unten am Laufwerk. Wenn man die Bodenplatte abschraubt, kommt man hin. Es sitzt seitlich unter dem Relaisblock und hebt, wenn der Musikfinder aktiv ist, über eine Umlenkmimik die Kopfplatte um einen anderen (geringeren) Beitrag an, als das Wiedergabe-Relais.

Auf den beiden Bildern (qualitativ sind sie nicht so der Hit) sieht man das Relais einmal im Ruhezustand und auf dem anderen Bild angezogen. Man kann auch einen Teil der Mimik in den beiden unterschiedlichen Zuständen erkennen (vor der Trägerplatte das Blechstück, es sitzt genau unter dem zusätzlichen Halter, der das Laufwerk mit einer Schraube mit dem Rahmen verbindet).

Relais im Ruhezustand:

C844-MF-Relais angezogen

Relais angezogen:

C844_MF-Relais angezogen

Das Relais ist auf der Steuerungsplatine auf dem Steckplatz A angeschlossen. Es sind (von rechts) der dritte und der fünfte Pin. Dann gehts weiter zu den Transistoren und letztendlich auf die CPU (steht alles im Servicemanual). Wenn das Relais nicht anzieht, Steckkontakte, Kabel und Freilaufdiode am Relais kontrollieren, Spannung am Ausgabepin der CPU mit Oszi oder DVM messen und dann halt weiter die Transistoren und Widerstände. Der Fehler müßte zu finden sein.

Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

Servus
der Michael

PS. Der PE-taugliche Kleber würde mich interessieren. PE kann man nicht kleben und auch nicht anlösen (es ist säure-, laugen- und sonstwas-resistent). Wenn der Kleber nur pappt, hilft er Dir nicht weiter.


[Beitrag von micheli am 18. Apr 2011, 11:44 bearbeitet]
0300_Infanterie
Inventar
#518 erstellt: 18. Apr 2011, 19:11
... würde gerne noch mal auf mein Onkyo TA-2070 zurückkommen:
Ich weiß, dass das Laufwerk des 2066 das gleiche Idlerwheel hat - wie sieht´s aber beim kleinsten 3-Kopf/Motoren-Deck des Jahrgangs aus: Das TA-2044
digitalo
Inventar
#519 erstellt: 18. Apr 2011, 19:17
micheli
Danke für Deine Mühe. Der Hubmagnet nimmt keine Schaltmimik mit. Funzt aber einwandfrei.
Hoffentlich fehlt kein Teil.


[Beitrag von digitalo am 18. Apr 2011, 19:51 bearbeitet]
digitalo
Inventar
#520 erstellt: 18. Apr 2011, 20:52
Der Übeltäter:
Dieser Hebel am Zugmagneten war total verklebt und festgeklemmt.
844.1844.2

Hier der gebrochene Bowdenzug:
844.3


[Beitrag von digitalo am 18. Apr 2011, 20:57 bearbeitet]
0300_Infanterie
Inventar
#521 erstellt: 18. Apr 2011, 21:35
... dann kommst Du ja weiter ... prima

___________


Ich wollte mal fragen was ihr davon haltet.
Ist da nun mehr drin als die üblichen 1 oder 2 Riemen? Evtl auch der Gummi für´s Idler?
micheli
Ist häufiger hier
#522 erstellt: 18. Apr 2011, 22:27

digitalo schrieb:
...
Hier der gebrochene Bowdenzug:
...


Zwei viereckige Blechstreifen schneiden, die etwa 10mm breiter sind, als der Bowdenzug, in jede Ecke ein Loch und ein M3-Gewinde. Die Bleche über die fixierte Bruchstelle und den Zug dazwischen durch gefühlvolles Festschrauben festklemmen. Sollte auch gehen...

Servus
der Michael
digitalo
Inventar
#523 erstellt: 18. Apr 2011, 23:01
Um das Ding zwischen zwei Blechen einzuklemmen, scheint mir das Stück am Schalter zu kurz. Ich dachte schon daran, an den vier Enden dünne Löcher einzupieken und zu verdrahten.
Das C-844 Laufwerk wird morgen erstmal grundgereinigt, gepflegt dann erst wieder montiert. Dann sollte es aber entgültig wieder laufen.

Den Kleber habe ich mir gerade selbst für die Arbeit geliehen. Ich schaue morgen danach. Ich repariere damit erfolgreich reißende Nylon Zahnräder in Sony Datrecordern.
Von Pattex soll es jetzt einen Kleber mit zusätzlichem Aktivator geben.

Als nächstes Tape ist dann ebenfalls mein TA-2070 dran, wegen dem Zanradantrieb. Mein zweiter mit dem Reibrad geht noch ganz gut.
Richtig Probleme macht der Reibradantrieb in meinem TA-2080. Wer das Teil mal zerlegt hat weiß, was Drahtverhau und verschachtelte Mechanik bedeuten können.

garlock
Guckst Du in Deinen Postkasten?
0300_Infanterie
Inventar
#524 erstellt: 18. Apr 2011, 23:09
... biste so nett und stellst Bilder deiner/s 2070 bei der Reparatur ein?
Muss/will ja auch an meines ran (spielt aber spult halt nicht)...
Weiß keiner was zum o.g. 2044?
digitalo
Inventar
#525 erstellt: 18. Apr 2011, 23:15
Beim 2070 werde ich ganz sicher jede Schraube bildlich festhalten?


[Beitrag von digitalo am 18. Apr 2011, 23:16 bearbeitet]
0300_Infanterie
Inventar
#526 erstellt: 18. Apr 2011, 23:21
... bin noch etwas scheu meines zu "operieren" ... aber im Endeffekt kann ich (fast) nix kaputmachen...

Denke ich versuch mal die "Obi-O-Ring"-Variante ...


[Beitrag von 0300_Infanterie am 18. Apr 2011, 23:22 bearbeitet]
Krausar
Hat sich gelöscht
#527 erstellt: 19. Apr 2011, 08:15

Deliveryboy schrieb:
Moin!

Habe mich am Wochenende mit einem "verletzten" Yamaha K-200 beschäftigt. Nachdem ich das komplette Kassetten-Modul demontiert hatte sah ich schon, dass das Problem an defekten Riemen liegt. Diese haben sich irgendwie aufgelöst und ergeben nun eine schmierige Masse, die sich auch kaum von den Fingern entfernen läßt - weiß jemand von Euch, woran das liegen könnte und wie man es am besten entfernt?

Wo bekomme ich denn Ersatz-Riemen her, die Angeboite, die ich bisher gefunden habe richten sich mehr an die höheren Baureihen ...

... vielen Dank für Eure Hilfe

Sascha


Habe das Deck gestern Abend mal gereinigt und versucht, es mit einem herkömmlichen Hausjhalts-Gummi in Betrieb zu nehmen. Beide Motoren drehen, allerdings senkt sich der Träger mit den beiden Tonköpfen nicht mehr, sondern verharrt in der Play-Position.
Die Steuerung erfolgt ja eletronisch - hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

Grüße aus dem Norden
Sascha
Student09
Ist häufiger hier
#528 erstellt: 19. Apr 2011, 21:15
Hallo,

habe hier ein NAD 900 Tapedeck. Leider ratterte der Motor woraufhin ich ihn beim Reperaturversuch beschädigte. Die Achse ging durch so eine eingepresste, bewegliche Halterung, an der Stelle an der sie aus dem Motorgehäuse austritt. Dieses eingepresste Ding hab ich rausgepresst und nun geht es nicht mehr rein (ist auch leicht verbogen).

Hat jemand zufällig einen Ersatzmotor oder auch komplett ein NAD900 zu verkaufen?

Wie hoch stehen die Chancen, dass ein Motor eines anderen Tapedecks die passende Größe, Versorgungsspannung (glaub 13V) und Drehzahl hat? Original ist ein Matsushita Industrial MYE-180 verbaut. Durchmesser ca 45mm. An der Achse hängt eine Metall-Rolle über die der Riemen geht. Die Rolle hat einen Durchmesser von ca 21mm. Gerattert hat er glaub weil die Metallrolle das Innenleben durch ihr Eigengewicht nach Unten gezogen hat. Das hat wohl irgendwo geschliffen.

Hat jemand ne Idee was ich jetzt machen könnte?
Traurige Grüße
Studi
0300_Infanterie
Inventar
#529 erstellt: 19. Apr 2011, 22:30
BTW: Hab meine TA-2070-Laufwerk mal soweit zerlegt wie´s ohne großen Aufwand ging. Intensiv gereinigt (Andruckrollen, Idler usw.) und das Idlergummi etwas "gewalkt" und angeraut ...
Tada ... geht - äh spult

Was wäre eine "normale" Zeit zum Umspulen einer C60 bzw. einer C90?
Ingor
Inventar
#530 erstellt: 20. Apr 2011, 18:22
@ Student Photo wäre doch mal eine tolle Idee. In vielen Laufwerken, steckten ähnliche Motore, deren Drezahl man gut einstellen konnte. Ein Problem ist häufig die Riemenscheibe. Wenn diese aufgeschrumpft ist bekommt man sie nur schwer ab, ohne sie zu verbiegen.
0300_Infanterie
Inventar
#531 erstellt: 21. Apr 2011, 17:36
So, kein Leiern alles prima, bis auf eines: Der rechte Kanal ist recht dumpf ... auch wenn ich das Poti aufdrehe/bewege ... kein Kratzen oder Knistern, einfach dumpf!
Was könnte das sein? Bei Fremdaufnahmen ist das nicht!

Dazu kommt, das die vorherige Aufnahme noch sehr gut im Hintergrund zu hören ist ...

Bin für alle Tipps dankbar - will mir ja nicht ein Tape zum Aufnehmen kaufen müssen um mit dem 2070 die Aufnahmen zu hören ...
digitalo
Inventar
#532 erstellt: 21. Apr 2011, 19:52

0300_Infanterie schrieb:
Der rechte Kanal ist recht dumpf ... auch wenn ich das Poti aufdrehe/bewege ... kein Kratzen oder Knistern, einfach dumpf!
Was könnte das sein? Bei Fremdaufnahmen ist das nicht!

Dazu kommt, das die vorherige Aufnahme noch sehr gut im Hintergrund zu hören ist ...

Hallo,
mit dem Poti meinst Du den Bias Regler?
Ändert der was auf dem anderen Kanal?
Ist der Tonkopf richtig eingestellt?
Hast Du ein gescheites Leerband für Probeaufnahmen?
Können neue Aufnahmen richtig gelöscht werden?
Wie weit weichen die Kalibrierregler beim Einmessen von der Nullposition ab?

Bei mir hat erstmal das Wetter Vorrang.
Student09
Ist häufiger hier
#533 erstellt: 21. Apr 2011, 20:00
Motor im Gehäuse:
IMG_4809
Das Schwungrad:
IMG_4811
Motor ohne Gehäuse und ohne Schwungrad:
IMG_4814

Man sieht hier deutlich, dass das eingepresste Teil, welches die Welle rausführen sollte nicht mehr eingepresst ist sondern nur lose drin hängt.
0300_Infanterie
Inventar
#534 erstellt: 21. Apr 2011, 21:04

Mit dem Poti meinst Du den Bias Regler?


Ne, meinte den Aufnahme-LS-Regler. Den Bias hatte ich per Automatik eingemessen...


Ändert der was auf dem anderen Kanal?

Nein ...


Ist der Tonkopf richtig eingestellt?

Wie/woran kann ich das sehen? Hab eh das Gefühl, dass das Tape nicht richtig im Schacht zu liegen kommt ...


Hast Du ein gescheites Leerband für Probeaufnahmen?

TDK SA-XS (Neu und OVP) und ne Maxell XL-II S (auch gerade ausgepackt!


Können neue Aufnahmen richtig gelöscht werden?

Ne, wie beschrieben

__________

Ich nehm mal die Blende vom Cassettenschachtab und versuchs nochmal ...

Wie weit weichen die Kalibrierregler beim Einmessen von der Nullposition ab?
Ingor
Inventar
#535 erstellt: 21. Apr 2011, 21:31
@ Student 09 Du hast das Gleitlager aus der Passung gedrückt. Der Motor sieht aus wie die meisten Motörchen für Kassettenrekorder. Such mal im Internet, da wirst du sicher fündig. Evtl muss du aber die Steuerelektronik umgehen, ich weiß nicht, wie der Motor hier angesteuert wird. Schau mal hier: http://www.pollin.de...ecorder_Motoren.html
0300_Infanterie
Inventar
#536 erstellt: 21. Apr 2011, 22:00
@Digitalo: Hab nochmal ein wenig mit dem BIAS-Regler "gespielt" - sieht so aus, als ob das Bias-Poti "schuld" ist ... reichelich hin- und herbewegen scheint geholfen zu haben ...
Mehr morgen, wenn ich die Aufnahmen testen kann ...

Denke ich werd´s nochmal öffnen und die Potis reinigen ...
Klausi1234
Schaut ab und zu mal vorbei
#537 erstellt: 22. Apr 2011, 11:22
Hallöchen Forum!

Ich habe mir ein Luxman K 117 zugelegt. Alles funktioniert tip-top nur die Wiedergabe nicht. Das heißt, dass beim Spulen alles super läuft: es läuft sofort an und stoppt sofort; alles andere haut auch soweit hin. Nur bei der Wiedergabe springt die ganze Sache einfach nicht an. Es passiert quasi einfach nichts. Ich hab mir das mal von innen angeschaut: da springt so ein Hebel und drückt auf so eine Art Kolben, dann passiert ca 0,5 sec nichts und die Wiedergabe geht aus. Das kleine Lämpchen der Wiedergabetaste leuchtet auch auf und geht dann einfach wieder aus. Die Kassette selber dreht sich dabei gar nicht. Klingt nach einem mechanischen Problem oder? Ich wäre sehr dankbar für jede Hilfe.

Grüße, Klausi!
garlock
Stammgast
#538 erstellt: 22. Apr 2011, 16:44

Student09 schrieb:

Man sieht hier deutlich, dass das eingepresste Teil, welches die Welle rausführen sollte nicht mehr eingepresst ist sondern nur lose drin hängt.


Da ist doch nicht mal was kaputt ich vermute das das Sinterlager von einem Blechschild gehalten wird (siehe die drei Blechnasen im Motorgehäuse) das warscheinlich nur verbogen ist, deshalb Motor mal auseinandernehmen und nachschauen solange der Läufer nicht beschädigt ist kann mann das wundebar wieder Richten !

mfg
Ingor
Inventar
#539 erstellt: 22. Apr 2011, 20:54
Hast du gesehen wie alte der Motor ist? Baujahr 75. Selbst wenn es gelingt das Lager wieder einzupressen und den Motor wieder zusammen zu bauen, hat man wahrscheinlich große Probleme mit den Kontaktfedern für den Kollektor und die Lager sind auch fertig.
Student09
Ist häufiger hier
#540 erstellt: 22. Apr 2011, 21:52
Das Gleitlager wird von sonem Blechteil gehalten, welches an einer Stelle ungünstig verbogen ist. Auch wenn man das ganze Zeug wieder so in die Öffnung drückt, bleibt es nicht mehr drin und rutscht immer raus, zumindest bei mir.

Und selbst wenn das Problem nicht bestünde, würde der Motor immer noch rattern. Vielleicht bestell ich einfach mal das Motor-Set. Macht alles in allem rund 8,-€ und vllt passt ja einer.
digitalo
Inventar
#541 erstellt: 23. Apr 2011, 01:00
So,
habe noch etwas am 844 weiter gemacht:

Gerissenener Boudenzug: Habe ihn verdrahtet. Dürfte stabiler sein,als original.
844.3 844.4 844.5 844.6

Gerade eben erst aufgefallen, Netzteilplatte völlig verbogen Ok, das auch noch zerlegen u. richten.
844.7 844.8


Alles funzt nun wieder einwandfrei u. das Gerät könnte super spielen. Aber nein, bei eingebauter Front klemmt jetzt auch noch das Kopfvisier. Diese Feder sitzt irgendwie falsch. Ein flugs aus dem Keller geholter C-824 muss natürlich eine andere Technik haben. War ja klar. Was nun?
844.9 844.10


0300_Infanterie
was macht der 2070?


[Beitrag von digitalo am 23. Apr 2011, 09:17 bearbeitet]
0300_Infanterie
Inventar
#542 erstellt: 23. Apr 2011, 09:25
Danke der Nachfrage: Nach reichlich reinigen läuft das Tape fast 1a ... hab das Gefühl, dass der rechte Kanal bei geschlossener/eingesetzter Kassettenfachabdeckung etwas in Mitleidenschaft gezogen ist/wird - muss das mit meiner AUDIO-Test-CD (von 86) mal genauer testen.
Aufnahmen gehen sonst gut (die XL-II-S hatte wohl nen Schaden an der Bandstelle) und dass es nicht das schnellste Deck im Spulen ist wurde mir nun im Forum schon mal bestätigt...

EDIT: Sind die Potis eigentlich gekapselt im 2070? Denke die muss ich mal reinigen ...


[Beitrag von 0300_Infanterie am 23. Apr 2011, 09:27 bearbeitet]
digitalo
Inventar
#543 erstellt: 23. Apr 2011, 10:09
Moin,
wenn die Schachtabdeckung die Wiedergabe beeinträchtigt, stimmt aber was an der Mechanik nicht. Entweder die ganze Kopfbrücke oder zumindest ist der Kopf massiv verstellt. Da musst Du nochmal ran. Ist erkennbar, ob schonmal was dran rumgeschraubt wurde? Wie sieht der Sicherungslack an der Azimuthschraube aus?

Heute besorge ich eine neue Lupenleuchte für die Nacht u. hole auch mal einen 2070 hoch. So einen habe ich auch noch nie gemacht. Bisher nur mal Deckel ab. u. reingeschaut.
Sonne tanken u. reparieren muss heute gleichzeitig gehen, sonst komme ich zu sehr in Verzug.
Mit dem 844 komme ich erstmal nicht mehr weiter, bis das mit dem Kopfvisier klar ist.
Und dann muss ich dringend wieder rüber zu den Datrecorder/Reparaturen.


[Beitrag von digitalo am 23. Apr 2011, 10:13 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#544 erstellt: 23. Apr 2011, 10:18
Wuste gar nicht das wir hier so einen Tread haben.

Habe da auch noch 3 alte Schätzchen wo ich mich mal dran begeben muss.

Grundig CV 5500-2
Pioneer CT-F 700
Yamaha KX 1200

und ein Toshiba da weiß ich noch nicht ob ich es direkt in die Tonne haue, da es kein Mucks mehr macht.

Bei den anderen sind wohl die Gummis runter.


Klausi1234
Schaut ab und zu mal vorbei
#545 erstellt: 23. Apr 2011, 10:24

Klausi1234 schrieb:
Hallöchen Forum!

Ich habe mir ein Luxman K 117 zugelegt. Alles funktioniert tip-top nur die Wiedergabe nicht. Das heißt, dass beim Spulen alles super läuft: es läuft sofort an und stoppt sofort; alles andere haut auch soweit hin. Nur bei der Wiedergabe springt die ganze Sache einfach nicht an. Es passiert quasi einfach nichts. Ich hab mir das mal von innen angeschaut: da springt so ein Hebel und drückt auf so eine Art Kolben, dann passiert ca 0,5 sec nichts und die Wiedergabe geht aus. Das kleine Lämpchen der Wiedergabetaste leuchtet auch auf und geht dann einfach wieder aus. Die Kassette selber dreht sich dabei gar nicht. Klingt nach einem mechanischen Problem oder? Ich wäre sehr dankbar für jede Hilfe.

Grüße, Klausi!


Kann denn keiner helfen? Soll ich mal Fotos von der Stelle machen? Es tut mir leid, aber ich leider keine Ahnung von der ganzen Materie und müsste deshalb auf alles hingewiesen werden.
0300_Infanterie
Inventar
#546 erstellt: 23. Apr 2011, 13:16
@Frank: Dein KX-1200 und unser Onkyo 2070 eilen sich soweit ich weiß das gleiche Laufwerk von Sankyo (das 1100er Kenwood ebenso).

@Digitalo: Ne an der Schraube hat noch keiner gefummelt ... aber das Teil war sicher ein paar Jahre nicht im Betrieb ... mal sehen was Reinigen, Spulen und Spielen so bringen ...
0300_Infanterie
Inventar
#547 erstellt: 23. Apr 2011, 13:21
@Klausi: Bilder helfen sicherlich!
ichundich
Inventar
#548 erstellt: 23. Apr 2011, 13:36
@0300_Infanterie, ob die die gleichen Lauwerke verbaut haben kann ich dir nicht sagen aber morgen stelle ich mal ein Foto ein.
Das Laufwerk habe ich schon aus dem Yami ausgebaut aber leider habe ich sonst noch nichts weiter dran gemacht.

So viel Mechanik das Erschlägt mich einfach.

Na ja für 5 € kann ich mich ja mal dran versuchen.

0300_Infanterie
Inventar
#549 erstellt: 23. Apr 2011, 15:42
... doch, das kannste sogar nachgooglen

@all: Der rechte Kanal fällt nur manchmal ab ... zeitweise läuft er klar und deutlich ...
Das Potentiometer?
micheli
Ist häufiger hier
#550 erstellt: 23. Apr 2011, 21:31
@digitalo:

Mein C844 ist schon zu und in eine Anlage integriert. Wie das genau gehört, weiß ich aus dem Kopf nicht. Ich hab' Dir aber den mechanischen Aufbau aus dem Serivemanual gescannt. Ein bißchen größer, damit man auch was sieht. Das Bildchen ist 1.5 MB groß. Wenn Du mir Deine Mail-Adresse mitteilst (PN), sende ich es Dir zu.

Servus
der Michael
digitalo
Inventar
#551 erstellt: 24. Apr 2011, 09:58
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