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Der Rega Plattenspieler Thread

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Autor
Beitrag
DeCan
Stammgast
#1 erstellt: 10. Nov 2010, 08:59
Hallo an alle,

da ich hier beim Stöbern keinen Rega Plattenspieler Thread gefunden habe, dachte ich, ich mache mal einen auf und schreibe etwas zu meinem Dreher. Den Einstieg in den Analogbereich hatte ich mit einem Rega Planar 2 mit Tonarm RB250 und Linn Tonabnehmer. Gekauft habe ich ihn gebraucht. Für meine Ansprüche hat das Setup so ausgereicht, auch wenn manche Platten etwas kühl im Klang waren. Ich hatte statt des Echtglastelllers kuzfristig mal einen Acrylteller drauf, den ich aber wieder zurück gegeben habe. Der Echtglasteller mit Filzmatte waren mir lieber. Ich habe sonst keinerlei Modifikationen an dem Dreher vorgenommen.

Vielleicht schreiben auch andere hier ihre Erfahrungen mit Rega Plattenspielern und geben Tips und Anregungen. Ich denke, auch Bilder sollten mit eingestellt werden, damit man zum einen, schöne Plattenspieler anschauen kann und zum anderen, sich die Modifikationen ansehen kann.

Mein Rega ist da sehr unspektakulär, aber ich stelle trotzdem mal ein Paar Bilder ein.

Grüße,
Sebastian


P1000383

P1000572

P1000610


[Beitrag von DeCan am 10. Nov 2010, 09:01 bearbeitet]
Sir_Henry0923
Stammgast
#2 erstellt: 10. Nov 2010, 11:04
Hi,

an den Rega-Plattenspielern scheiden sich die Geister, habe ich den Eindruck. Von den einen als Brettspieler abqualifiziert und belächelt, von den anderen erst nach weitgehendem Umbau anerkannt, ich weiß nicht, welcher Firlefanz dafür alles veranstaltet wird. Die meisten Kritiker haben imho noch nie einen Rega besessen, meinen aber, ihre angelesenen Vorurteile als kompetentes Wissen anderen verkaufen zu müssen.

Ich habe selber einen P2 besessen, habe jetzt einen P3 und war mit beiden immer sehr zufrieden. Am P3 sitzt bei mir als Abnehmer ein AT33PTG, und diese Kombination benutze ich im wesentlichen zum Digitalisieren von Platten. Das Gerät läuft gut, der Klang ist Spitze und für irgendwelche Umbauarbeiten fehlt mir bei dieser guten Qualität einfach der Draht in der Mütze.

Zusammenfassend: Dreher, der trotz oder vielleicht gerade wegen des einfachen Aufbaus störungsfrei funktioniert, der Tonarm RB300 führt den Tonabnehmer sicher in der Spur. Ich kann jedenfalls nicht klagen. Dat Dingen bringt einfach Spaß. In einem stimme ich allerdings mit manchen Kritikern überein, der Rega sollte einen sicheren Stand haben, von manchen wird eine Wandmontage auf einem separaten Träger empfohlen. Der Deckel sollte beim Abspielen geschlossen werden, da durch das zusätzliche Gewicht mögliche Resonanzen reduziert werden.

Grüße

Henry
dobro
Inventar
#3 erstellt: 10. Nov 2010, 13:07
Hallo,

ich hatte einen rega planar 3 mit dem RB-300 Tonarm und einen P2 mit dem neueren RB-251-Tonarm. Der P3 konnte mit einem AT 95 nicht überzeugen, wohl aber mit einem ELAC 792. Der Dreher war mit seinem Acryteller sehr schön anzusehen.

Der P2 hatte den umstrittenen Holzteller. Der wurde beschleunigt, wie man es sonst nur von Direktantrieben her kennt. Er war von Haus aus mit einem Benz 20 ausgestattet und klang damit sehr gut.

Was mir bei beiden Drehern etwas fehlte, weshalb ich sie auch nicht mehr habe, ist die Endabschaltung.

An alle, die eine Klangmaschine mit gutem Klangpotential ohne viel Schnick-Schnack und, zumindest für mein Ansinnen, schönem Design haben wollen und dabei nicht finanziell runiniert werden wollen. Zumindest der RB-300 mit seiner dynamischen Auflagekrafteinstellung verkraftet eine Menge guter TA´s und führt sie ruhig auch bei welligen Platten.

Gruß
Peter
DeCan
Stammgast
#4 erstellt: 10. Nov 2010, 13:35
Hallo.

Den Holzteller hatte ich nicht mehr. Ich habe gleich einen Echtglasteller gehabt.Ich war im Großen und Ganzen zufrieden. Wie gesagt, bei einigen Platten fehlte mir "Wärme" und Klangfülle. Es wirkte ein wenig nüchtern. Da ich in den Rega nicht investieren wollte und weil mir das Design nicht 100%ig zugesagt hat, habe ich mir einen Project RPM 5 mit Ground Deluxe 2 und einem im United Kindom bestellten Unicover zugelegt. Statt des bei Lieferung verbauten Ortofon OM(B) 5E habe ich ein Ortofon 2M Blue dran. Es kam heute und ich habe es gleich angebaut. Ergebnis sind mehr Klangfülle und Dynamik. Unterm Strich für mich eine lohnenswerte Investition. Was Negatives kann ich aber in keinster Weise über den Rega sagen. Er funktionierte immer einwandfrei. Egal ob mit dem Echtglasteller oder die kurze Zeit mit dem dickeren Acrylteller.

Grüße,
Sebastian


[Beitrag von DeCan am 10. Nov 2010, 13:36 bearbeitet]
DeCan
Stammgast
#5 erstellt: 20. Nov 2010, 11:37
Hallo,

gibt es nur (sehr) wenig Analogfreunde, die einen rega Plattenspieler haben? Ich hatte gehofft, das hier mehrere Ihre Erfahrungen im Bezug auf Ihre rega Dreher schreiben, damit eine Art Übersicht entsteht, was als positiv oder auch negativ angesehen wird. Worauf man achten sollte bzw. wie man was durch Umbaumaßnahmen verbessern kann.

Vielleicht wird es ja noch mehr

In diesem Sinne.

Grüße,
Sebastian
Moonlightshadow
Inventar
#6 erstellt: 21. Nov 2010, 10:27
Hallo,

Ich höre schon seit längerem mit einem Rega P5/TTPSU und als TA ein Denon DL 103, welches mit dem RB 700 eigentlich ganz ordentlich harmoniert.

Die zusätzliche Verwendung des Netzteils TTPSU macht sich IMO durch einen räumlicheres und entspannteres Klangbild bemerkbar. Zudem ist dadurch auch eine elektronische Motorsteuerung möglich und man muss den Riemen nicht manuell umlegen. Daher eigentlich ein sinnvolles Upgrade sofern möglich.


[Beitrag von Moonlightshadow am 21. Nov 2010, 10:35 bearbeitet]
Sir_Henry0923
Stammgast
#7 erstellt: 21. Nov 2010, 10:44
Hi,

so ganz verstehe ich diesen Thread nicht: Der Ersteller möchte über Rega-Brettspieler diskutieren, gleichzeitig gibt er aber zu erkennen, dass er eigentlich am P2 oder P3 oder was auch immer für ein Modell gar nicht interessiert ist und sich daher einen Project RPM5 zugelegt hat, der gegenüber dem Rega P2 mehr Wärme und Klangfülle bringt.
Damit hat man den Thread eigentlich abgeschlossen und darf sich nicht wundern, wenn keine Reaktion mehr kommt. Rega-Plattenspieler sind weiter verbreitet als man glaubt, aber nicht jeder Rega-Besitzer fuhrwerkt im HiFi-Forum rum oder andere haben keine Lust, sich von Nichtbesitzern dauernd die angelesenen Vorurteile zu Rega-Drehern um die Ohren hauen zu lassen.

Grüße
Stefanvde
Inventar
#8 erstellt: 21. Nov 2010, 11:00
Was soll denn an denen schlecht sein?Scheinen doch die Platten gut und konstant zu drehen.Die Regaarme sind gut,werden doch von vielen auch als Upgrade an ihren Drehern verbaut wie man hier im Forum öfter lesen kann. Das Design ist eher schlicht,daher passen sie fast überall hin,Punkt für die Regas.
Den Klang macht zu großem Teil der TA aus.Das der serienmäßige oft nicht so toll ist,das ist bei anderen auch so.Einen besseren kann man selber installieren.
Der Rest wie fehlende Geschwindigkeitsumstellung und Endabschaltung ist eine Frage des persönlichen Komfortbedürfnisses.Mich würde es schon stören,wobei es für die Geschwindigkeitswahl ja teilweise Abhilfe gibt,genau wie bei der Aufstellung des Gerätes.In jedem Fall sollten die Regas von den heute noch produzierten zu den Besseren gehören.
DeCan
Stammgast
#9 erstellt: 21. Nov 2010, 11:37
Hallo,

es geht mir weniger um Informationen für mich, als mehr für die Allgemeinheit. Ich habe seiner Zeit lange gesucht, um Informationen über rega Plattenspieler zusammen zu tragen und das hat einiges an Zeit in Anspruch genommen. Auf den Project bin ich eher durch Zufall gekommen und er war vom Preis her so, dass man an sich nicht nein sagen konnte. Also habe ich, die beiden bei mir stehenden Dreher, miteinander verglichen und für mich eine Entscheidung getroffen. Bei meiner Suche nach einer Art Sammelthread über rega hatte ich nichts gefunden.

Für Pro-ject http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=7150

Transrotor http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=5749

und andere gibt es solche Sammelthreads. Daher dachte ich, dass ich so einen für rega eröffne und andere, die auf der Suche nach Informationen sind, diese dann dort gesammelt finden können. Mein Gedanke war also nicht egoistischer Natur, sondern aus der gemachten Erfahrung, dass es für andere Hersteller von High End Plattenspielern so etwas gibt und jemand der auf der Suche ist, dann nicht so lange im www suchen muss, wie ich.

Ich habe es nur gut gemeint.

Grüße,
Sebastian
Hayvieh
Stammgast
#10 erstellt: 21. Nov 2010, 19:22
ich finde diesen tread gut, egal wie oder warum er eröffnet wurde.
ich habe einen P3-24 mit TT-PSU und mag die einfache schlichtheit der rega dreher. als system habe ich das Shelter 201 und im gegensatz zu vielen, steht der rega auf keiner wandhalterung, sondern auf einen rack. von hüpfenden tonarm habe ich noch nix gemerkt...die wandhalterung würde ich bei einen dielenfussboden aber vorziehen.
Stefanvde
Inventar
#11 erstellt: 21. Nov 2010, 23:51
Bei einem alten Dielenboden würde ich die Wandhalterung völlig unabhängig vom Dreher für diesem immer vorziehen.
ductreiber
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 22. Nov 2010, 13:05
Hallo

Seit gut 10 Jahren bin ich von Rega überzeugt. Sei es CD oder LP.
Anfangs hatte ich auch einen P2 mit Holzteller(von Moth) und einem Shelter 201.
Vor 2 Jahren erlag ich einem guten Angebot eines P5 mit Rega Exact und dem TTPSU.
Und bin total begeistert.
Aufgestellt z.Z. auf diesem Ikea Bord. Trotz heftigem auftreten vor dem Bord läuft das Gerät sauber weiter. Meiner Meinung nach also kein Problem mit Trittschall. Oder äussert der sich noch anders?
Hatte hier im Forum kürzlich wg.einer Rega Wandhalterung nach gefragt.
Nun denke ich, das ich diese wohl nicht brauche.Rega P5IMG_0002
Sir_Henry0923
Stammgast
#13 erstellt: 22. Nov 2010, 18:43
Hi,

der P5 gefällt mir auch sehr gut! Schönes Design. Habe selbst den P3 mit der abgeschrägten Unterseite. Wegen dieser Schrägen gab es ja auch Gemoser von den Rega-Gegnern.Ist alles Geschmackssache, mir gefällts.
Von Tuning-Maßnahmen halte ich nicht viel. Ich habe den Rega in einem Regal stehen und bin mit der Laufruhe und -stabilität sehr zufrieden. Auch der Klang mit dem AT33PTG mag vollauf überzeugen.

Grüße

Henry
Hayvieh
Stammgast
#14 erstellt: 22. Nov 2010, 19:00
100_1019

100_1020

da ja auch nach bilder gefragt wurde
Moonlightshadow
Inventar
#15 erstellt: 22. Nov 2010, 19:41

Von Tuning-Maßnahmen halte ich nicht viel. Ich habe den Rega in einem Regal stehen und bin mit der Laufruhe und -stabilität sehr zufrieden.


Mein P5 steht auf nem Lovan Rack und ich bin mit dem Klang auch sehr zufrieden. Ausser der TTPSU habe ich als Tuningmassnahme noch ein Plattengewicht von Pro-Ject.


[Beitrag von Moonlightshadow am 22. Nov 2010, 19:43 bearbeitet]
DeCan
Stammgast
#16 erstellt: 11. Aug 2012, 19:13
Hallo,

lange ist es her, dass ich diesen Thread eröffnet habe.

Gibt es inzwischen mehr rega Plattenspieler unter den Analogfreunden hier im Forum?

Hat jemand einen P9 und kann dazu etwas berichten?

Vielen Dank vorab.

VG
leadtodeath
Stammgast
#17 erstellt: 13. Aug 2012, 20:43
Ich habe inzwischen meinen P9 mit Exakt bekommen und bin (leider ohne großes Vinyl-Vorwissen) einfach begeistert. Nun kann ich fast täglich eine Platte genießen.

Mir gefällt das schlichte Auftreten, der großteils ehrliche Materialmix (Keramik, Wolfram, Stahl, Holz, Alu,...) und die, sieht man von meinem Unwissen ab, einfache Inbetriebnahme. Überrascht bin ich davon, wie unerschütterlich der P9 ist, da hilft selbst starkes Klopfen auf den Rahmen nichts. Die Verarbeitung ist sehr gut und vom Klang bin ich wie schon oben geschrieben begeistert. Man hört kein Rauschen, kein Brummen. Vielleicht alle heiligen Zeiten mal ein kurzes Knacksen - sonst nichts.

Die neue P9-Serie hat übrigens das Tonarmrohr des 303er und sieht damit eine Spur moderner aus. Ob sich damit auch klanglich etwas geändert hat, weiß ich jedoch nicht.
doctor.funk
Stammgast
#18 erstellt: 20. Aug 2012, 13:32
Mein RP3 kommt hoffentlich heute oder morgen. Als System bekommt er ein Transrotor Uccello.
Ich finde den RP3 sehr stylisch, understatement eben.
Was man von den Bohrinseln (aka Masselaufwerken) nich gerade behaupten kann.

Die Leute die Bohrinseln lieben, müssen die Regas natürlich hassen.
Das ist logisch. Deshalb hat eine Diskussion zu dem Thema auch keinen Sinn.

Ich mag das schlichte der Regas. Den HighEnd Wahnsinn mit extra viel Voodo
hab ich zum Glück hinter mir gelassen. Und jetzt geht es wieder ums Musik hören.

Ich werde berichten und ein Photo posten.
DeCan
Stammgast
#19 erstellt: 20. Aug 2012, 15:01
Hallo,

es freut mich, dass nun doch noch ein paar rega Besitzer schreiben.

Mich würde interessieren, welche Kombis ihr habt. Plattenspieler/Arm/Tonabnehmer und ggfs die weitere Elektronik.

Bilder finde ich persönlich auch immer ganz schön.

Ich selbst bin nun nach ein paar Jahren rega Abstinenz wieder bei einem rega angekommen und darf nun einen P9 mein Eigen nennen. Meinen Wiedereinstieg hatte ich mit einem Planar 2, den ich für einen Pro-Ject RPM 5 weggegeben habe. Dieser wurde gegen einen Transrotor ZET 1 mit Transrotor Konstant M1 Referenz Netzteil ersetzt, welcher jetzt zum Verkauf steht.

Warum habe ich nun den ZET 1 wieder abgebaut. Es war ein Zufall. Ein Händler hat mir diesen als angeboten und da ich immer noch die regas im Auge hatte, habe ich ihn schlcihtweg geordert und bei mir zum Testen aufgestellt. Nun bleibt er, auch wenn ich am ZET 1 einige Sachen besser finde. Ganz besonders vermisse ich bei rega eine Höhenverstellung bei den Tonarmen und einstellbare Füße um meinen schiefen Fußboden ausgleichen zu können, um nur zwei Punkte zu nennen.

Ich möchte den P9 hier aber keines Falls schlecht reden, denn das ist er ganz sicher nicht. Und die fehlenden Höhenverstellungen gehören zum Gesamtkonzept der rega Plattenspieler. "Je weniger bewegliche Teile, desto besser".

Optisch ist da auch ein sehr großer Unterschied. Ist der ZET 1 eher eine Augenweide (wenn man es mag), so kommt der P9 mit einer sehr klassischen und schlichten Optik daher. Da Optik aber nicht klangentscheidend ist, war das für mich kein Negativpunkt des rega.

Beim ZET 1 war ich an einem Punkt angekommen, wo weitere Klangverbesserungen deutlich ins Geld gegangen wären. Anderer Tonarm, andere Verkabelung,... Beim rega bin ich mit dem rb 1000 Arm sehr gut ausgerüstet und auch die durchgehende Verkabelung sehe ich als Vorteil an.

Kurzum, der P9 bleibt und der ZET muss leider gehen. Aber das sehe ich mit einem weinenden und einem freudigen Auge.

Bilder werden folgen.

VG,
Sebastian
doctor.funk
Stammgast
#20 erstellt: 20. Aug 2012, 16:44
Das es tatsächlich Leute gibt die eine Bohrinsel gegen ein Brett tauschen.
Wer hätts gedacht.

Du würdest jetzt nicht behaupten das der Transrotor den Rega um (klang)Welten überlegen ist?
Kannst du vielleicht mal pros und contras für die beiden geben ?

Der P9 ist wirklich sehr schick. Masselaufwerke sind mir optisch viel zu aufdringlich.
Aber das ist sicher Geschmackssache...

Grüsse
max130
Stammgast
#21 erstellt: 20. Aug 2012, 17:16
Servus,

ich bin der Meinung, dass der Rega auch ein Masselaufwerk ist, weil er (auch) kein Subchassis hat.

VG
Stefan
doctor.funk
Stammgast
#22 erstellt: 13. Sep 2012, 16:23
Ohh mei Gott, was bin ich grad sauer. Jetzt muss ich mir doch etwas Luft machen.
Auch wenn es hier nicht wirklich hingehört, ich platz sonst gleich.

Vor vier Wochen hab mir den Rega RP3 bestellt. Lieferzeit angeblich 5-10 Tage.
Nach 8 Tagen mal den Händler angemailt. Auch drei Tage später keine Antwort.

OK, dann ruf ich halt an:
"Tut uns leid Herr .. ihr Plattenspieler wurde im Versand zerstört. Lieferzeit für einen
neuen 3 Wochen".

OK, dumm gelaufen aber shit happens. Also warte ich. Meinen alten Plattenspieler
hatte ich drei Tage zuvor verkauft. Passt mir also garnicht.

Drei Wochen später schicke ich nochmal eine freundliche mail, wann ich denn nun mit
der Lieferung rechnen kann. Auch diese mail wird wieder volkommen ignoriert.

OK, dann ruf ich halt wieder an:
"Tut uns leid Herr .. der Rega RP3 in weiß ist zur Zeit nicht lieferbar. Lieferzeit c.a. 4 Wochen".

Das Geld ist seit vier Wochen weg. Der Plattenspieler steht auf der Website immer noch zum Verkauf,
obwohl er nicht lieferbar ist. Und ich stehe acht Wochen ohne Plattenspieler da. Wenn das das ende vom
Lied ist....

Wer wissen will wer die Helden sind, die nichts auf die Reihe bekommen
der googelt mal Rega RP3 Uccello Demo. Haben auf mich einen wirklich seriösen Eindruck gemacht.
Würde ich anderst wo ein ähnlich gutes Angebot bekommen, würde ich den Jungs mal die Meinung
geigen.

Kennt irgendwer einen Händler der ein gutes Angebot für einen weißen RP3 hat?

Grüße von einem der wirklich wirklich sauer ist...
DeCan
Stammgast
#23 erstellt: 13. Sep 2012, 18:32
Hallo,

das kann ich mehr als verstehen. Den Händler kenne ich sehr gut, da ich in den letzten zwei, drei Jahren dort knapp 5-stellig gekauft habe. Jede Abwicklung war zufriedenstellend und es waren in der Sume 8 Bestellungen. Nur eine Ausnahme gab es. Ich kaufte ein Benz Micro ACE-L als Vorführartikel zu einem super Preis. Sollte ja vorrätig sein und innerhalb ein paar Tagen bei mir ankommen. Nach einer Woche fragte ich nach. Man teilte mir mit, dass der Artikel bereits im Ladengeschäft verkauft wurde und die website leider nicht aktualisiert wurde. Ein neues ACE-L war leider nicht vorrätig, wurde für mich aber extra bestellt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt meinen bisher genutzten TA bereits verauft und stand nun ein paar Tage ohne TA da. Daher verstehe ich deinen Ärger. Mich erfreute, dass ich zu dem Angebotspreis der website einen neuen und unbenutzten Tonabnehmer bekam. Als "Entschädigung" fand ich das sehr nett und mein Ärger wurde damit ein wenig ausgeglichen.

Zum Händler selbst kann ich sagen, dass er immer zuverlässig war und alle Bestellungen mit der einen Ausnahme einwanfrei abgewickelt wurden. E-Mails wurden teilweise erst 2-3 Tage später beantwortet. Ein Anruf sorgte aber immer umgehend für Antworten.

Bei dir ist es ein Verkettung unglücklicher Umstände. Beschädigung, Neuware durch den Hersteller nicht lieferbar. Ich drücke dir die Daumen, dass dein neuer Dreher zügig bei dir eintrifft.

Frage mal nach einer Warenzugabe wegen der Umstände. Vielleicht gibt es was dazu.

Auch wenn es gerade nicht tröstet, aber freue dich auf den rega.

Beste Grüße,
Sebastian
doctor.funk
Stammgast
#24 erstellt: 14. Sep 2012, 08:00
Ja, eine Warenzugabe gibts. Und ich bekomme auch einen neuen Dreher, weil
der Aussteller ja demoliert wurde. Der große Ärger ist auch weg. Ich hatte mich nur
wirklich gefreut diese Woche wieder Platten hören zu können.

Mein Gott, shitt happens. Was mich nur so aufregt, das man es wohl nicht für notwendig
hält seine Kunden auf dem laufenden zu halten. Sonst hätte ich meinen alten Dreher noch,
und alles wäre halb so wild. Bei dir waren es ein paar Tage, bei mir sind es sieben Wochen.
Das nervt

Ich melde mich dann HOFFENTLICH in vier Wochen wieder mit einem Foto samt Bericht.

Grüße
DeCan
Stammgast
#25 erstellt: 01. Okt 2012, 18:54
Ich bin seit nunmehr rund vier Wochen im Besitz eines P9. Dieser löste meinen Transrotor ZET 1 ab, an dem ich sowohl Benz Micro ACE-L, als auch Ortofon Valencia und Goldenote Boboli II gefahren habe. Am rega spielte bei Lieferung das mitgelieferte rega Elys2. Ich war beeindruckt, wie gut es spielte wo es doch sehr preiswert ist. Nun habe ich ein Exact 2 unter dem RB1000 Arm und bin wieder überrascht. Ich habe die beiden Dreher hier einige Tage gegeneinander laufen lassen. Die rega Kombination steht der Transrotor ZET1 mit 800-S Arm und Boboli II in nichts nach. Aber das ist mein subjektives Hörempfinden. Da ich aufgrund der anstehenden Meisterschule gerade keine teuren TAs kaufen und probieren kann, bleibt es wohl erst einmal bei der aktuellen Kombination P9, RB1000 Arm und rega Exact 2. Für andere TAs benötigt man wohl auch die Spacer zum Vertstellen der Höhe der Tonarmbasis, wenn ich das richtig sehe.

VG,
Sebastian

@doctor.funk
Gibt es schon etwas Neues von deinem rega?

p9-9
doctor.funk
Stammgast
#26 erstellt: 02. Okt 2012, 10:51
Sehr nice, der P9.

Leider noch nichts neues. Wenn ich Glück habe kommt der RP3 zum Ende der Woche.

Grüße
DeCan
Stammgast
#27 erstellt: 02. Okt 2012, 11:14
Ich drücke beide Daumen.
doctor.funk
Stammgast
#28 erstellt: 02. Okt 2012, 22:18
Langasam wird's bizar.

Plattenspieler ist heute angekommen. Leider der falsche.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 02. Okt 2012, 22:54
Inwieweit der falsche? Etwas ein Rega RP6?
doctor.funk
Stammgast
#30 erstellt: 02. Okt 2012, 23:01
Aber er klingt richtig gut (Debut The XX).
trotzdem,muss denn der ganze Ärger sein? Man, Jungs...ich bin eh schon stink sauer, und dann schick Ihr mir nach 8 Wochen
Wartezeit den falschen....(er ist grau).

Ahhhh


[Beitrag von doctor.funk am 03. Okt 2012, 10:44 bearbeitet]
MacGerry
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 03. Okt 2012, 00:02
Hi Rega-Fans,

bei mir steht seit ein paar wenigen Wochen auch ein Rega-Dreher, mit Denon-MC dran.

Bin damit sehr zufrieden, so sehr, dass ich seither zu 98% nur noch LPs höre und kaum noch CDs. Dachte beim Probehören im Studio des Händlers erst, dass ich mir eine komplett neue Anlage besorgen müsste, aber beim Test an der eigenen Anlage kam es dann eigentlich genauso gut rüber.

Außerdem gefällt mir das "Understatement"-Design

Mehr demnächst

Gruß
Gerry
klnge
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 03. Okt 2012, 09:32
Hallo zusammen,

ich besitze den Rega RP1 und mich würde mal interresieren ob ich den Original Plattenteller
durch einen Glasteller vom P2/3 ersetzen kann?
Den Plattenspieler benutze ich zu Zeit mit einem Ortofon Vinyl Master Red und denke gerade an ein Upgrade zum VM Silver oder Blue evtl. Rega Elys 2 nach was wäre da empfehlenswert.

viele Grüße
Dietmar
doctor.funk
Stammgast
#33 erstellt: 05. Okt 2012, 14:38
Hallo,

sehr geil...jetzt habe ich grad einen endlos langen Bericht geschrieben
und dann aus versehen gelöscht

Also nochmal in aller Kürze:
Ich bin zufrieden. Verglichen habe ich Dark side of the Moon als SACD und LP (remasterd)
Der Rega klingt runder und stressfreier. Im Tieftonbereich konnte ich keinen deutlichen
Unterschied ausmachen. Beide Systeme ( Phillips SA963 & Rega RP3 mit Transrotor Uccello)
lösen den Sound gut von den Boxen und bilden eine glaubhafte Bühne ab.
Auch wenn SACD hier die Nase vorne hat. Unterm Strich klingt mir SACD zu "klinisch". Auch stressen mich hier die Höhen schon mal.
Das Transrotor Uccello hat eher sanfte Höhen die sich nie vom Rest abheben.
Genauso mag ich das. Passt zu meinen LS die etwas ruppige Hochtöner haben.

Noch ein Foto:
rega_1

Grüße und schönes Wochenende
DeCan
Stammgast
#34 erstellt: 05. Okt 2012, 16:01
Hallo,

ich gratuliere zum Neugerät zum Austellerpreis

Hat denn schlußendlich alles zu deiner Zufriedenheit geklappt? Was haben die Jungs von piep (Name wird an dieser Stelle nicht genannt) denn als Goodie wegen der Wartezeit auf das gekaufte Ausstellungsstück beigelegt?

Ein gut abgestimmter Analogzweig ist von einem Digitalzweig nur schwerlich zu "schlagen". Wir hatten hier Anfang des Jahres mit einem Forenkollegen den Vergleich LP gegen:
1. CD
2. SACD
3. BluRay

Einzig die SACD konnte klanglich dem Analogzweig das Wasser reichen. Ich finde, dass Analog ein lebendiges Musikhören ist. Digital ist in meinen Augen leblos, wenn ich das einmal so sagen darf. Es hat nichts. CD rein, play und am Ende geht der Player aus.

Bei mir ist es das Zusammenspiel aus gutem Klang der Analogkette und der Haptik, dem Bedienen, schlicht weg dem Flair.

Ich wünsche dir viel Freude an deinem neuen Plattenspieler, der ja noch pünktlich, wenn auch mit Lieferverzug", zum Wochenende da ist.

doctor.funk
Stammgast
#35 erstellt: 05. Okt 2012, 16:56
Was gabs dazu? Ein lp Besen und wie gewünscht eine kleine Wage.
Hab die Jungs gestern nochmal angeschrieben, weil ja die falsche Farbe geliefert wurde
In grau hätte ich ihn schon vor 7 Wochen haben können, wollte ich aber nicht.
Und denn vebockens sies zum 3. mal. Natürlich noch keine Antwort.
Aber egal. Ich hab meinen Frieden gemacht.

Ich habe vor zwei Jahren meinen Analogzweig samt Boxen verkauft. Ich bin mit dem Klang in meiner
neuen Wohnung nicht klargekommen. Habe allerdings fast nur CDs gehört.
Jetzt benutze ich einen Pioneer LX-SC73 der Digital Endstufen hat. Eigentlich schade,
aber er klingt einfach analoger als alle anderen AVRs die ich zum Probehören hatte. Also was
soll's, auch wenn's Frevel ist.
Mit SACD ist es das gleiche. Auch wenn ein Phillips SA963 objektiv betrachtet besser klingt als ein Rega RP3,
am Schluss zählt nur was mir besser gefällt. Ich war schon so weit das ich dass vergessen hatte.
Jetzt bin in zum Glück wieder zu Besinnung gekommen.

Was mich im Augenblick fasziniert : ich höre grad alte Soul LPs aus den 70ern.
Auf meinen alten Drehern (dual cs??, braun Atelier P1, project Debut 3) haben diese LPs
einfach nur schrecklich geklungen. Ich war mir fast sicher das die Pressungen einfach Schrott sind.
Da lag ich falsch. Mit dem rega samt uccello klingen alle meine alten LPs fantastisch.

Grüße
Potiknopf
Neuling
#36 erstellt: 08. Okt 2012, 18:20
Warum kann man einen Plattenspieler nicht einfach "Plattenspieler" nennen? Es mag ja "cool" und lässig sein; aber es liest sich furchtbar, einen Plattenspieler unaufhörlich als "Dreher" bezeichnet zu sehen...
S_4
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 08. Okt 2012, 18:26
Dreher ist das eine, Fräse das andere. Beides Bezeichnungen, die einfach nicht passen.

Gruß
Michael
DeCan
Stammgast
#38 erstellt: 14. Okt 2012, 10:27
Ach ja, die unterschiedlichen Bezeichnungen für die Plattenspieler. Für mich neu war der Begriff Fräse, den ich als den bislang unpasssendsten bezeichnen würde. (Platten)dreher finde ich persönlich wiederum nicht schlimm.

Um aber wieder auf das Thema rega zurückzukommen, wer hat einen rega Plattenspieler und kann/mag hier seine Erfahrungen oder auch Vergleiche zu anderen benutzten Plattenspielern anderer Hersteller, niederschreiben, um diese Erkenntnisse mit anderen zu teilen?

Zu anderen Plattenspielerherstellern gibt es hier bereits tolle Sammelthreads. http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=10828

Es wäre sicher für Analog Neulinge, Wiedereinsteiger oder auch Langzeitanwender hilfreich und interessant, wenn hier auch so ein analoger Sammelthread entsteht.

VG,
Sebastian
TMS42
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 15. Okt 2012, 08:02
Hallo Gemeinde,

Da ich gerade so einige Erfahrungen gemacht habe, und hier beim Gast-Lesen auch einige gute Infos gestoßen bin, habe ich mich mal angemeldet und will diese auch kundtun. Vielleicht hilft's ja.

Nach gut 12 Jahren Zwangsabstinenz habe ich endlich wieder die Anlage aufbauen können.
Für das Selbstbau-Scheu-Laufwerk fehlt mir immer noch der Motor, aber auch die Zeit wg neuem Job. Damit ich dennoch meine Plattensammlung nicht umsonst mit umgezogen habe, habe ich mich beim Händler meines Vertrauens nach einem günstigen Spieler umgesehen und den P3 als Ausstellungsstück erwerben können.
Der blaue Rega-TA konnte aber nicht verkauft werden, er fiel wohl der Putzfrau zum Opfer ...
Macht nix, ich habe doch noch im Keller den passenden Scheu/Benz-TA vom motorlosen Laufwerk - dachte ich.

Jetzt am Wochenende alles angeschlossen, aber am MC-Eingang leider nicht verwendbar - viel zu laut. An MM eigentlich zu leise, aber immerhin verwendbar.
Die hier schon angesprochene Tonarm-Erhöhung muss ich mir auch unbedingt noch gönnen, Benz baut da doch recht tief. Ich behelfe mir aktuell mit der Pump-Technik: Hebel nach hinten und gleich ganz nach vorne bis Anschlag.
Weitere Maßnahmen werden dann bei Bedarf sicher noch folgen, jetzt muss erst mal reingehört werden.

Das ganze Wochenende drehte sich der Teller zum Einspielen, wobei auch ohne eingeschaltete Verstärker der Sound gut hörbar war. Lag vermutlich daran, dass ich die Muttern der TA-Schrauben nicht wirklich befestigen konnte. Den TA ganz zurück gesetzt, neu justiert - besser, aber immer noch nicht wirklich gut. Auch jetzt habe ich nur zwei bis drei Meter Hörabstand (immer noch besser als nix wie vorher), da machen sich Nebengeräusche nun mal durchaus deutlich bemerkbar.

Gestern abend dann der erste direkte Vergleich. Brothers in Arms, mal als remasterte CD und auf Platte.
Erstes Fazit:
Platte klang wärmer, musikalischer. Die CD zwar vom Frequenzgang ausgewogener, aber auch angestrengter.
Bei der Platte fehlte eindeutig der Tiefgang.

Ich schiebe es jetzt mal auf den "eingerosteten" Abnehmer, und hoffe, dass er sich nach etwas längerer Einspielzeit noch berappelt.
Bin natürlich auch für Tipps dankbar.
Werde berichten.
Bis dahin viele Grüße

Torsten
doctor.funk
Stammgast
#40 erstellt: 15. Okt 2012, 10:49
Hallo Torsten,

das mit dem fehlendem Tiefgang liegt am TA, oder an dessen Einstellung.
Ich weiß nicht warum die Regas in Sachen Tiefgang oft so schlecht geredet werden?
Ich habe gestern mal meinen Sub auf 50Hz crossover gestellt um zu testen was da noch ankommt.
Testalbum war The XX / Coexist. Der Rega RP3 hat unglaubliche Bässe (straff und kontuiert)
zum Sub geschickt, und alles unter 60Hz.
Beim Vergleich Dark Side of the Moon (SACD vs. LP) konnte ich auch kaum Unterschiede
beim Bass ausmachen.

Für alte Plattensammlungen kann ich das Transrotor Uccello wirklich empfehlen.
Klingen mit dem System fantastisch.

Grüße
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 15. Okt 2012, 18:09
Hallo!


...Bei der Platte fehlte eindeutig der Tiefgang....



Im direken Vergleich zur CD wirst du gerade bei . Brothers in Arms immer den fehlenden Tiefbaß der Platte bemängeln können. Erst dieses Wochenende habe ich einen Mitschnitt eines Stückes von der Schallplatte mit einer eigens dafür ausgeliehenen Original CD von 1985 verglichen, -mit dem gleichen Ergebniss-.

Tiefbass ist bei Schallplatten aber auch ganz allgemein immer etwas Problematisches, nicht nur das -überspitzt formuliert-, jedes Hz tiefer runter zu Lasten der Spielzeit geht, unterhalb von 60 Hz wird auch aus ebendiesem Grund der Pegel deutlich abgesenkt. Nur so kommen auf Schallplatten -zusammen mit der "Sparmaßnahme" den Tieftonbereich ab 150 Hz Mono aufzuzeichnen erträgliche Spielzeiten auf Schallplatten zustande.

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 15. Okt 2012, 19:03

Hörbert schrieb:
Hallo!


...Bei der Platte fehlte eindeutig der Tiefgang....



Im direken Vergleich zur CD wirst du gerade bei . Brothers in Arms immer den fehlenden Tiefbaß der Platte bemängeln können. Erst dieses Wochenende habe ich einen Mitschnitt eines Stückes von der Schallplatte mit einer eigens dafür ausgeliehenen Original CD von 1985 verglichen, -mit dem gleichen Ergebniss-.

Tiefbass ist bei Schallplatten aber auch ganz allgemein immer etwas Problematisches, nicht nur das -überspitzt formuliert-, jedes Hz tiefer runter zu Lasten der Spielzeit geht, unterhalb von 60 Hz wird auch aus ebendiesem Grund der Pegel deutlich abgesenkt. Nur so kommen auf Schallplatten -zusammen mit der "Sparmaßnahme" den Tieftonbereich ab 150 Hz Mono aufzuzeichnen erträgliche Spielzeiten auf Schallplatten zustande.

MFG Günther



Da muss ich energisch widersprechen dem ist definitiv nicht so. Mit ausgesuchten Equipment und da ist auf gar keinen Fall ein MC System beteiligt, ist die Grenze der Schallplatte die mit 16Hz sogar noch unter der CD liegt auch locker mit völlig gleichen Pegel wieder zu geben. Als Beispiel ausser Dire Straits sei hier mal ausdrücklich George Michaels Faith erwähnt.Wie schon in gefühlt eintausend Threads, möchte ich nochmal darauf hinweisen das es kein, ich betone kein einziges MC System gibt, was es mit der CD im Tiefstbass aufnehmen kann ohne kosmetische Retuschen bei der Entzerrung vorzunehmen. Ich kenne und besitze aber eine Handvoll anderer Systeme die das ohne weiteres können.

Ein MC System scheitert immer an der viel zu niedrigen Induktivität, die gut für Hochton aber äusserst schlecht für gute Tieftonwiedergabe ist. Desweiteren ist der immer benötigte Spanndraht, der nächste Hemmschuh um ausreichend hohe Nachgiebigkeit mit entsprechend grossen Auslenkungen der Nadel im tiefstfrequenten Bereich zu zu lassen.

Aber wie geht der alte Spruch ? "Wat de Bur nicht (mehr) kennt...gift dat nich"

In diesem Sinne, weiterhin viel Vergnügen beim "gut und richtig" reden der eigenen Unzulänglichkeiten...


[Beitrag von luckyx02 am 15. Okt 2012, 19:07 bearbeitet]
DeCan
Stammgast
#43 erstellt: 15. Okt 2012, 19:32
Da ich knapp mit meiner Freizeit bin nur ganz kurz, ich kann mich über fehlenden Tiefbass bei meinem P9 mit MM System (rega Exakt 2) nicht beschweren. Auch das mitgekaufte Elys 2 ist da sehr ordentlich im Tiefbass und dessen Darstellung. Vielleicht leigt es aber auch an den rega eigenen Systemen oder daran, dass mein PreAmp am MM Eingang voller klingt, als mit einem MC System am MC Eingang.
TMS42
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 16. Okt 2012, 07:36
Danke an alle für die Infos. Irgendwann wusste ich all das auch mal. Aber mir ist ja auch meine Diplomarbeit beim Umzug in die Hände gefallen und ich habe kein Wort mehr verstanden, ähem.

Im Moment suche ich das Problem daher noch eher zwischen Lautsprecher und Rückenlehne.
Im Zimmer stehen immer noch unausgeräumte Umzugskartons, aber es juckte halt zu sehr in den Fingern, weshalb mal schnell die Prioritäten gesetzt wurden ...

Alles sehr flüchtig aufgebaut.
Zum Beispiel höre ich derzeit noch den Antriebsmotor bzw. seine Schwingungen, erst recht, wenn der Deckel geschlossen ist - trotz massiver Schiefer-Tischplatte. Auch kann ich, wenn ich auf die unteren 500 Hz verzichte, auch ganz leise unplugged hören, nämlich an der Headshell. Und wer sagt mir, dass nach 15 Jahren das Magnetfeld im Benz/Scheu immer noch so homogen ist, wie vom Konstrukteur gedacht, etc.
Da wartet noch viel Justage-Arbeit und Ausprobieren/Optimieren auf mich.

Aber sonst würde ich ja einfach ne CD einlegen.
Vermutlich habe ich mich einfach das vergangene Jahrzehnt zu sehr an deren Eigenheiten gewöhnt, und muss nun erst mal wieder damit beginnen, die Wahrnehmung an "normal" zu gewöhnen.

Freu' mich schon drauf.
TMS42
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 17. Okt 2012, 07:51
Kurzes Update,

ich Depp dachte gestern abend nach dem sich abzeichnenden "Gang zurückschalten" bei vier-null, ich könne die Zeit auch besser nutzen, hmpf. So habe ich das Debakel gar nicht mitbekommen, war vielleicht auch besser so.

Jedenfalls habe ich nochmal eine kurze Hör-Session eingelegt, um der Sache mit dem Tiefbass auf den Grund zu gehen.
Mit verschiedenem Material, das ich auf CD und Vinyl habe, bin ich nun zur Überzeugung gelangt, dass es am Abnehmer liegt, der auch in anderen Bereichen sicher nicht das abliefert, was er sollte. Mag nach 15 Jahren Zwischenlagerung normal sein. Direkt mit dem Ohr den den Chassis kamen nämlich auch bei Höhen kleinere Schwächen zu Tage, nur nicht ganz so deutlich.

Abhilfe ist in der Mache, ich hoffe, kommende Woche dann genauer über den P3 urteilen zu können und werde gerne berichten.
christidal
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 17. Okt 2012, 11:45
ich nennen einen Rega P3-24 mit TT-PSU seit zwei Jahren mein eigen und bin sehr zufrieden. Bis vor kurzem mülief er mit einem Eroica LX MC von Goldring, und da waren die Bässe tatsächlich eher etwas zurückhaltend. Das System ist mir vor kurzem kaputtgegangen und ich habe jetzt kein Glück mit einem Goldring Elite I, das zwar in den Bässen und Mitten fantastische Arbeit leistet, aber die Höhen überbetont, was, je nach Klangmaterial, bestenfalls zu überraschender Präsenz oder zu Zischeln führt. Ich überlege, ein MM zu probieren, bräuchte klanglich etwas zwischen den beiden MCs. Preislich bis ca. 250 Euro. Hat jemand Vorschläge?
DeCan
Stammgast
#47 erstellt: 17. Okt 2012, 12:37
Hallo.

Ich bin mit dem rega exakt2 sehr zufrieden. Ist tendenziell warm abgestimmt mit gutem Grundton, angenehmen und nicht dominanten (Tief)Bass und guter Auflösung im oberen Frequenzbereich.

Kostenpunkt über z. B. eBay oder Amazon u.k. um 350€ alternativ läuft das kleine rega elys2 auch sehr gut. Liegt preislich knapp unter 200€ hat im Vergleich zum exakt2 eine kleinere Bühnendarstellung in Tiefe und Breite sowie etwas weniger Auflösung. Bei beiden Systemen gibt es keine Schärfen oder Zischeln.

Alternativ hatte ich das Goldring 2500 und das 1042 im Auge. Habe mich wegen dem Klangbild und der Dreipunktbefestigung für das rega exakt2 entschieden.

VG,
Sebastian
Hayvieh
Stammgast
#48 erstellt: 17. Okt 2012, 16:33
Ein MM für den P3-24, da war ich mit den Shelter 201 sehr zufrieden. Es kostet so 230€.
christidal
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 17. Okt 2012, 19:12

Hayvieh schrieb:
Ein MM für den P3-24, da war ich mit den Shelter 201 sehr zufrieden. Es kostet so 230€.


Interessant! Ist mit 50 kOhm Abschlusswiderstand angegeben, mein Verstärker ist auf 47 kOhm eingestellt. Ghet das oder lieber Finger davon lassen?
doctor.funk
Stammgast
#50 erstellt: 18. Okt 2012, 08:12

Interessant! Ist mit 50 kOhm Abschlusswiderstand angegeben, mein Verstärker ist auf 47 kOhm eingestellt.


In der Praxis sollte das keine Probleme machen.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 18. Okt 2012, 14:31
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