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Brandneu: Der Technics SL-1200 ist zurück - Modelle G / GR / GAE / MK7 / SL-1500C

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WBC
Inventar
#3359 erstellt: 12. Feb 2019, 14:30
Die funktioniert genauso wie bei den SL 16xx MKII und 17xx MK II Modellen.
Entriegeln- an der Basis verdrehen - verriegeln
... feddich...
Holz24
Stammgast
#3360 erstellt: 12. Feb 2019, 14:31
Ok, hab gerade ein Video gesehen, Basis wird nur verschoben !

Markus
Holz24
Stammgast
#3361 erstellt: 12. Feb 2019, 14:32
@ WBC , leider nein.
Holz24
Stammgast
#3362 erstellt: 12. Feb 2019, 14:36
Ich hatte mich nur gewundert, da ich keine Markierungen auf dem Ring erkennen konnte,
jetzt ist mir auch klar, warum .

Markus
Papa_San
Inventar
#3363 erstellt: 12. Feb 2019, 14:42

Holz24 (Beitrag #3360) schrieb:
Ok, hab gerade ein Video gesehen, Basis wird nur verschoben !

Markus


Also hoch ziehen und runter drücken? Das finde ich jetzt nicht so schlimm. Hauptsache Höhenverstellung!

Gruß
Siggi
Holz24
Stammgast
#3364 erstellt: 12. Feb 2019, 14:46
ja genau - und geklemmt wird mit dem alt bekannten Hebelchen.
WBC
Inventar
#3365 erstellt: 12. Feb 2019, 14:49

Holz24 (Beitrag #3360) schrieb:
Ok, hab gerade ein Video gesehen, Basis wird nur verschoben !


Kannst Du das Video bitte mal verlinken...?
Holz24
Stammgast
#3366 erstellt: 12. Feb 2019, 14:50
Holz24
Stammgast
#3367 erstellt: 12. Feb 2019, 14:54
ich hoffe, mir ist jetzt die Überleitung, weg von den alten MkII Modellen,
hin zum eigentlichen Thema gelungen !
WBC
Inventar
#3368 erstellt: 12. Feb 2019, 15:37
Hatte ich doch schonmal gesehen - ist mir echt durchgegangen, die Geschichte - aber egal, wie auch immer zu verstellen, mir latte...dann halt so wie beim 13xxMKII...
Papa_San
Inventar
#3369 erstellt: 12. Feb 2019, 16:58
Sieht doch praktisch aus. Obwohl die alte Lösung war schon besser aber wann macht man schon Höhenverstellung. Alle paar Jahre mal.

Hauptsache da wackelt nix.

Gruß
Siggi
WBC
Inventar
#3370 erstellt: 12. Feb 2019, 18:36
Und genau da lag der Schwachpunkt der alten, drehbaren Verstellung...

Ich habe bei einem meiner MKII mehrere Stunden mit Kriechöl rumfentern müssen, bis ich die Höhenverstellung respektive das Riesengewinde wieder gangbar hatte - wenn das 30 Jahre nicht bewegt wird, backt das Feingewinde betonartig fest...

Das passiert bei dieser Verstellung nicht...
vinyl-gekko
Stammgast
#3371 erstellt: 12. Feb 2019, 18:47
VTA Verstellung mit verschieben ist pi mal Schnauze.
Ne Krankheit. Das ist sogar bei SME 309 und IV ein Mist, obwohl da ne Feder den Arm beim Schieben fixiert. Die SME der M-Serie haben immerhin ne ganz ordentliche VTA Verstellung mit großem Rändelrad von unten nach oben. Die Jelco und Ortofon-Clone haben auch den Murks VTA mit verschieben, das ist das Einzige was bei Jelco negativ ist.
Mit Verschieben, dazu noch ohne jede Fixiermöglichkeit a la große SME , kriegt man nie nen reprozierbaren und einstellbaren VTA hin. Und der ist wichtig, zumindest bei vielen TA-Modellen. Der Techi hat doch gerade das Super Feature der leicht wechselbaren Headshells mit diversen TAs. der Hard Core-Vinylist fährt doch gerade auf dieses Extra ab und da musste halt Auflagekraft, VTA und Antiskating neu justieren.


Und genau da lag der Schwachpunkt der alten, drehbaren Verstellung...
Ich habe bei einem meiner MKII mehrere Stunden mit Kriechöl rumfentern müssen, bis ich die Höhenverstellung respektive das Riesengewinde wieder gangbar hatte - wenn das 30 Jahre nicht bewegt wird, backt das Feingewinde betonartig fest...


Du musst ja nicht mit kernschrott von der Müllhalde rumbasteln, mein Guter


[Beitrag von vinyl-gekko am 12. Feb 2019, 18:50 bearbeitet]
vwhugoberlin
Ist häufiger hier
#3372 erstellt: 12. Feb 2019, 19:00
Hab was gefunden ab 8.50 min der 1200G von innen (;

https://www.youtube.com/watch?v=ZSjexi6SuGU
Burkie
Inventar
#3374 erstellt: 12. Feb 2019, 19:19

Passat (Beitrag #3326) schrieb:

Burkie (Beitrag #3318) schrieb:
Die einzige wichtige "Resonanz" ist die zwischen 8 und 12 Hz - unterhalb nämlich folgt der Tonarm der Nadel, folglich kein Signal. Erst oberhalb der "Resonanz" folgt der Arm nicht mehr instantan der Nadel, und nur deswegen gibt es Signal im Tonabnehmer.


Jein.
Die Resonanzfrequenz wurde aus praktischen Erwägungen als optimal in diesem Bereich festgelegt.
Bei ganz tiefen Frequenzen kann die Resonanz durch Trittschall (übliche Frequenz 3-4 Hz) angeregt werden und darüber durch die Musik selbst (ab 20 Hz).


Der Grund sind weder Trittschall noch Musik, sondern exzentrische oder verwellte Platten!

Ist die Platte exzentrisch gepresst, geht die Rille einmal pro Umdrehung hin und wieder her. Du kannst dir leicht die Frequenz dieser Schwingung bei 33 oder 45 Upm ausrechnen.
Entsprechend für verwellte Platten, da geht die Rille zwei mal pro Umdrehung rauf und wieder runter.

Liegt die Tonarmresonanz im Bereich dieser Schwingungen, so fliegt über kurz oder lang die Nadel aus der Rille.
Deswegen muss die Tonarmresonanz oberhalb dieser Schwingungen liegen, denn dann folgt der Arm brav diesen Bewegungen.

Allerdings ist der Resonanzpeak durch Lagerreibung des Tonarms etwas bedämpft, sodass er nicht scharf ist, sondern etwas verbreitert. Deswegen muss man einen "Sicherheitsabstand" der Tonarmresonanz zur Plattenwelligkeit einplanen.
In Stein gemeißelt sind diese Resonanzfrequenzen nicht, vielmehr sollen sie in einem Bereich liegen, dass zum einen weder die Plattenwelligkeit noch die Musik die Resonanzschwingung anregt.

Der "Antiresonator" beim Dual ist keine "Bedämpfung", sondern ein zusätzlicher Schwinger am Gegengewicht.

Gruss
Burkie
Inventar
#3375 erstellt: 12. Feb 2019, 19:30

vinyl-gekko (Beitrag #3356) schrieb:

Hast du mal im Blindflug das Dynavector am SME und am Original-Tonarm verglichen


Immer: randomisierte Doppelt-Blind-Taub-Lahm Tests unter Reinraumbedingungen


Richtig, nur wer als High-Ender oder "Goldohr" seinen Ohren und seinem Gehör nicht mehr traut, der wird den Blindtest scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

Im Blindtest egalisiert sich schon so einiges, was vorher mit den Augen und dem Preisschild noch "ganz deutlich" "gehört" wurde.

Gruss
Burkie
Inventar
#3376 erstellt: 12. Feb 2019, 19:33

WBC (Beitrag #3370) schrieb:
Und genau da lag der Schwachpunkt der alten, drehbaren Verstellung...

Ich habe bei einem meiner MKII mehrere Stunden mit Kriechöl rumfentern müssen, bis ich die Höhenverstellung respektive das Riesengewinde wieder gangbar hatte - wenn das 30 Jahre nicht bewegt wird, backt das Feingewinde betonartig fest...


Naja,

bewegliche Teile wollen auch ab und an mal bewegt werden. Ist leider so.
Vom nur rumstehen lassen werden Geräte auch nicht besser.
Nichtsdesto trotz ist die Schraubverstellung konzeptionell schon besser als eine reine Schiebeverstellung.

Letztlich aber, denke ich, ist der Effekt der Höhenverstellung denkbar gering.

Gruss
Burkie
Inventar
#3377 erstellt: 12. Feb 2019, 19:44

hoehne (Beitrag #3348) schrieb:
Ich bin da bei dir, Burkie.

Tatsächlich denke ich, dass beim Begriff HighEnd irgendwie immer was Esoterisches mitschwingt, was für mich etwas negativ belegtes inne hat ("Budenzauber").

Das große Übel ist ja die CD: Seit es die CD gibt, hat praktisch jeder Aldi-CD-Spieler echten High-End-Klang.
Und seit es die Fortschritte mit Bassreflex und Subwoofer und Einmesssystemen bei AV-Surround-Systemen gibt, ist es eigentlich fast jedem auch mit kleinem Geldbeutel möglich, echten High-End-Klang in der Wohnung zu haben.

Das entzieht natürlich altgedienten Hasen ihre "Lebensgrundlage".
Einfach irgendein CD-Spieler, alternativ ein einfacher Technics, gute aktive Boxen oder AV-Surroundsysteme mit Einmessfunktion, und ab geht die Luzie.



Der SL-1500C bzw. dessen Optik wäre ein Grund, den 1210er auszutauschen.


Dann sag mal Bescheid, wenn es soweit ist. Ein gut gepflegter 1210er würde mir noch gut passen.

Gruss
Dan_Seweri
Inventar
#3378 erstellt: 12. Feb 2019, 19:45

vinyl-gekko (Beitrag #3371) schrieb:
VTA Verstellung mit verschieben ist pi mal Schnauze.
Ne Krankheit.

Die VTA-Verstellung wird oft überschätzt. Bei einem 9"-Arm machen 4 mm Höhenunterschied an der Tonarm-Basis bei der Nadel gerade mal einen resultierenden SRA-Winkelunterschied von 1° aus. Oder eben 1 mm macht 0.25° aus. Da sind die Winkeländerungen, die durch niedrigere / höhere Auflagekräfte entstehen deutlich höher.

Und die Toleranzen, mit denen die Hersteller den Stein ins Nadelträgerröhrchen einsetzen und dieses wiederum in den Einschub einbauen, sind um ein Vielfaches höher. Sprich: Der reale Winkel des Steins, mit dem der Hersteller Deine Nadel anliefert, fällt ein gewisses Maß in den Bereich "Zufall". Da braucht man sich dann um einen 1 mm Höhenunterschied an der Basis keinen wirklichen Kopf mehr zu machen.


[Beitrag von Dan_Seweri am 12. Feb 2019, 20:22 bearbeitet]
WBC
Inventar
#3379 erstellt: 12. Feb 2019, 20:07
@ Burkie

Dass die Verstellung via Gewinde feiner ist, ist selbstredend...

Ich jedenfalls habe sie bisher bei einem meiner Player ein einziges Mal benutzt.
Von daher ist mir das, wie schonmal erwähnt, relativ egal. Ich habe genug - für meine Verhältnisse jedenfalls - gute Plattenspieler hier rumstehen - den 1500C kaufe ich mir überwiegend, weil mir die Optik sehr gut gefällt.
Wenn er jetzt auch noch wertig verarbeitet ist und seinen Job zufriedenstellend macht, soll es mir recht sein...

LG Carsten
Holz24
Stammgast
#3380 erstellt: 12. Feb 2019, 20:15
WBC, haste nen schwarzen bestellt ?
Der ist ganz bestimmt Wertig und wird seine Sache mehr als zufriedenstellend erledigen - da bin ich mir sicher !

wird bestimmt der einzige sein , den Technics verkauft.

Markus
WBC
Inventar
#3381 erstellt: 12. Feb 2019, 21:05
Du wirst es wissen...
Jack_Orsen
Stammgast
#3382 erstellt: 12. Feb 2019, 21:11

den 1500C kaufe ich mir überwiegend, weil mir die Optik sehr gut gefällt.
Wenn er jetzt auch noch wertig verarbeitet ist und seinen Job zufriedenstellend macht, soll es mir recht sein


Herzlichen Glückwunsch!
Du hast m.M.n. alles richtig gemacht
Dann bin ich mal auf deinen Bericht gespannt ( Wenn es soweit ist)
WBC
Inventar
#3383 erstellt: 12. Feb 2019, 22:47
Noch ist er ja nicht da -
..das dauert auch schon noch ein paar Wochen...

Ich hoffe mal, dass ich nicht enttäuscht werde.
Der Kauf war 'ne ganz spontane Entscheidung, hab ich so noch nie gemacht...

8bitRisc
Stammgast
#3384 erstellt: 12. Feb 2019, 22:54
Wenn die bei Technics schlau sind, legen die in zwei Jahren noch einen Vollautomaten nach.
Dann schlagen all diejenigen die bereits eines der neuen Modelle gekauft haben nochmal zu.
WBC
Inventar
#3385 erstellt: 12. Feb 2019, 23:01
Wenn dieser gut ist, sicherlich...
Fan_großer_Schwingspule...
Stammgast
#3386 erstellt: 12. Feb 2019, 23:39
das glaube ich ehrlich gesagt überhaupt nicht . Klug waren sie jetzt beim 1500C schon mehr als genug
Burkie
Inventar
#3387 erstellt: 13. Feb 2019, 09:47

8bitRisc (Beitrag #3384) schrieb:
Wenn die bei Technics schlau sind, legen die in zwei Jahren noch einen Vollautomaten nach.
Dann schlagen all diejenigen die bereits eines der neuen Modelle gekauft haben nochmal zu. ;)


Das wäre natürlich ein Knüller.
Ein Vollautomat mit der Verarbeitungs- und Klangqualität eines direktgetriebenen Technics. Dann wird sich Dual aber warm anziehen müssen.

Gruss
HF_C
Ist häufiger hier
#3388 erstellt: 13. Feb 2019, 10:21
Ich bin am überlegen, ob

SL-1500C oder
SL-1210 MK 7
vinyl-gekko
Stammgast
#3390 erstellt: 13. Feb 2019, 11:03
es wird mir für immer unerfindlich bleiben, warum man als Plattenfreund einen VOLLAUTOMATEN anstrebt. Ich persönlich strebe nur KAFFEE_VOLLAUTOMATEN an
Wesentlicher Reiz des Plattenspielens im Unterschied zur CD oder gar Streaming (iPad-wichsen) ist doch das RITUAL:
gedimmtes Licht
Riotwein-Glas
Platte aus Cover nehmen, vorsichtig
Plattencover bewundern
Platte gefühlvoll auflegen
den supertoll aussehenden und sich so sahnig anfühlenden Arm zielgenau über Einlaufrille schwenken
startknopf drücken
und Arm sanft ablassen


Plattenauflegen mit richtigem analog-laufwerk ist bei genauerer Betrachtung wie guter Sex Mit zunehmendem Alter wird das immer wichtiger: "Haben Sie noch Sex?""nein ich habe ein höchstwerrtiges Analog-Laufwerk"...................

Allein die Endabschaltung würde ich tolerieren, nachdem mal ein SPU für 1500.- 15 Minuten das Plattenlabel gefräst hat, als ich abgelenkt den Raum verließ und das System über die Endrille sprang.



[Beitrag von vinyl-gekko am 13. Feb 2019, 11:06 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#3391 erstellt: 13. Feb 2019, 11:15
Die Geschmäcker und Ansprüche sind halt verschieden. Der eine reißt seiner Liebsten gern selbst die Kleider vom Leib, der andere setzt sich in den Sessel, und sieht genussvoll mit dem Rotweinglas in der Hand dabei zu, wie die Liebste das elegant bei einem Tanz selbst erledigt.

Ich jedenfalls bevorzuge mittlerweile die Eleganz einer ausgereiften und wertigen Automatik

Parrot
Passat
Moderator
#3392 erstellt: 13. Feb 2019, 11:34

vinyl-gekko (Beitrag #3390) schrieb:
es wird mir für immer unerfindlich bleiben, warum man als Plattenfreund einen VOLLAUTOMATEN anstrebt. Ich persönlich strebe nur KAFFEE_VOLLAUTOMATEN an
Wesentlicher Reiz des Plattenspielens im Unterschied zur CD oder gar Streaming (iPad-wichsen) ist doch das RITUAL:
gedimmtes Licht
Riotwein-Glas
Platte aus Cover nehmen, vorsichtig
Plattencover bewundern
Platte gefühlvoll auflegen
den supertoll aussehenden und sich so sahnig anfühlenden Arm zielgenau über Einlaufrille schwenken
startknopf drücken
und Arm sanft ablassen



Und dann spielt die Musik schon los, wenn man noch auf dem Weg vom Plattenspieler zum Sessel/Sofa ist.

Bei einem Vollautomaten senkt sich die Nadel erst dann in die Rille, wenn man schon im Sessel/Sofa sitzt.
Man kann also auch schon die ersten Takte der Musik genießen im Gegensatz zum manuellen Gerät bzw. Halbautomaten.

Für micht bleibt es aus dem Grunde unerfindlich, warum man als Plattenfreund keinen Vollautomaten anstrebt.


ParrotHH (Beitrag #3389) schrieb:
aber warum dieser technisch altbackene Tonarm?


Er hat doch eine technische Innovation:
Die alten Tonarme haben ein Tonarmrohr aus Alu, der neue (G/GAE) eins aus Magnesium.

Auch bei anderen Herstellern gibt es doch keine Innovationen.
Beispielsweise SME IV und V: Die Dinger werden seit 30 Jahren unverändert gebaut.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 13. Feb 2019, 11:39 bearbeitet]
Papa_San
Inventar
#3393 erstellt: 13. Feb 2019, 11:55

Passat (Beitrag #3392) schrieb:


Und dann spielt die Musik schon los, wenn man noch auf dem Weg vom Plattenspieler zum Sessel/Sofa ist.



Ja, mit zunehmenden Alter wird man leider immer lahmer. Ich merke das auch schon. Früher habe ich mich nach Auflegen mit Freundin im Arm aufs Sofa geschmissen, wild knutschend! Das ging ratzfatz.

Gruß
Siggi
Danzig
Inventar
#3394 erstellt: 13. Feb 2019, 12:13

Passat (Beitrag #3392) schrieb:


Bei einem Vollautomaten senkt sich die Nadel erst dann in die Rille, wenn man schon im Sessel/Sofa sitzt.
Man kann also auch schon die ersten Takte der Musik genießen im Gegensatz zum manuellen Gerät bzw. Halbautomaten.

Für micht bleibt es aus dem Grunde unerfindlich, warum man als Plattenfreund keinen Vollautomaten anstrebt.


Seh ich absolut genau so!


Auch bei anderen Herstellern gibt es doch keine Innovationen.


Ich denke das braucht auch kein Mensch. Wir sind ja hier nicht bei Apple vs. Google wo eine Technologie fürs gleiche Gerät die nächste jagt.
Mir wärs nur recht, wenn man mal annähernd an die Errungenschaften von damals ran käme. Also damals, als alles noch ein Nickel gekostet hat und man für die Plattenwiedergabe noch Innovationen zur Verbesserung (und wenns nur Komfortfunktionen sind) machen konnte. Die Geräte hatten irgendwann das Medium so gnadenlos überholt, dass da auch nichts mehr möglich war. Es gibt Plattenspieler die beinahe den Komfort des Nach-Nachfolgemediums bieten.

Schaut man sich die Sony Biotracer, die großen Denons, JVC etc. Modelle mal an, dann weiß man was mal technisch-innovativer Standard war. Und dann gabs da noch die Vakuum Ansaugung und die Plattenzentrierung.
Wir brauchen keine Innovationen, wir brauchen den alten Kram in neuen Geräten. Das ist doch auch der Grund, weshalb in Foren weltweit jedem immer wieder die alten Modelle empfohlen werden. Es gibt doch keinen anderen Grund, die sind technisch einfach weiter als die neuen Modelle.

Und es bringt absolut nichts, wenn man jetzt einfach einzelne Teile immer wieder etwas abändert und von technischen Errungenschaften spricht, so lange man nicht mal annähernd da ist, wo einst die Technologie ausgereizt bzw. Standard war.

Das gilt derzeit für alle Hersteller, auch für Technics.
ParrotHH
Inventar
#3395 erstellt: 13. Feb 2019, 12:53

Danzig (Beitrag #3394) schrieb:
Schaut man sich die Sony Biotracer, die großen Denons, JVC etc. Modelle mal an, dann weiß man was mal technisch-innovativer Standard war. Und dann gabs da noch die Vakuum Ansaugung und die Plattenzentrierung.

Das wäre heute mit deutlich geringerem Aufwand und Kosten möglich. Wenn man sich z. B. mal ein wenig umschaut in der Sensorwelt (z. B. hier), dann sieht man schnell, wie durchdrungen unsere Alltagswelt mittlerweile durch solche Technologien ist. Da ist winzige hochpräzise Massentechnik zum Messen und Regeln zu unfassbar günstigen Preisen verfügbar.

Heute bräuchte man z. B. gar keine aufwändige mechanische Zentrierung mehr. Über einen Sensor am Tonarm könnte man die Dezentrierung einer Platte einfach messen, und die Motorsteuerung dynamisch so anpassen, dass der Gleichlauf trotzdem stimmt. Über Lagesensoren könnte auch der VTA dynamisch ermittelt werden, und mit entsprechenden Linearmotoren dafür gesorgt werden, dass der Tonarm automatisch immer richtige Höhe hat.

Schaut Euch mal z. B. dieses Video an. Der dort verbaute Sensor ist winzig, sowas ließe sich völlig problemlos z. B. in der Gegend des Gegengewichts unterbringen. Eine Schallplatte, egal ob in Schüsselform oder mit meilenweit falschem Mittelloch, könnte immer perfekt abgespielt werden. Subsonische Resonanzen würden mit einfach nebenbei mitausgeregelt...

Das fände ich "High End", oder eben "State of the Art".
Aber dafür müsste man eben etwas "entwickeln", statt einfach nur anderes Material in die 40 Jahre alte Gussform zu packen.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 13. Feb 2019, 13:03 bearbeitet]
HF_C
Ist häufiger hier
#3396 erstellt: 13. Feb 2019, 13:24
Hat wer von euch einmal den

ELP Laser Turntable
ansehen können?

Bei den Preisen kommt das natürlich nicht in Frage,
interessant wäre einmal ein Probehören...


[Beitrag von HF_C am 13. Feb 2019, 13:25 bearbeitet]
Papa_San
Inventar
#3397 erstellt: 13. Feb 2019, 13:31
Moin
Entwicklungen kosten Geld und die holt man nur über einen hohen Verkaufspreis oder doch hohe Stückzahlen wieder rein.
Ich meine, Technics hat da den guten Riecher bewiesen. 1000,-€ gibt auch der nicht Hifi-Verrückte für ein Gerät mit guter Optik, klangvollen Namen und guten Sound aus. 90% der zukünftigen Kunden interessiert Hifi nur am Rande, sie wollen aber guten Sound und ein wenig Komfort. Das wird der SL-1500C bieten.

Wenn sich die Verkaufszahlen so wie bisher weiter entwickeln, dann ist da bestimmt noch Raum nach oben. Ich bin zuversichtlich, denn der Hauptmark ist in Asien und da geht das erst richtig los. Freue mich schon auf die Produkte der Konkurrenz, Yamaha, Sony und Denon z.B.

Gruß
Siggi
HF_C
Ist häufiger hier
#3398 erstellt: 13. Feb 2019, 13:38
Jo, erstmal abwarten
laut-macht-spass
Inventar
#3399 erstellt: 13. Feb 2019, 14:00

Papa_San (Beitrag #3397) schrieb:
. Freue mich schon auf die Produkte der Konkurrenz, Yamaha, Sony und Denon z.B.

Gruß
Siggi


Wird dann interessant wenn die auch hochwertige Direkt-Triebler bauen...
vinylrules
Stammgast
#3400 erstellt: 13. Feb 2019, 14:21

Wird dann interessant wenn die auch hochwertige Direkt-Triebler bauen...


Wird da nicht ein wenig das Marktpotential überschätzt? Ok, Technics mit dem 1210. Der stand aber am Ende seiner Produktion auch nur im Regal beim Händler und keiner wollte ihn haben. Heute reitet der Hersteller auf der Kultwelle und dem Ruf der Geräte. Aber Legendäres von Yamaha? Am ehesten die "PF" und die waren Riementriebler. Und ob die Welt jetzt auf einen neuen Kenwood oder Sony wartet? Ich weiß nicht.
Passat
Moderator
#3401 erstellt: 13. Feb 2019, 14:36
Der Yamaha GT-5000 reitet auf dem Ruf der alten GT-Modelle (GT-7050/1000/2000), die es allerdings damals nur in Japan gab.
Allerdings ist der GT-5000 ein Gummibanddreher während die alten GT alle Direkttriebler waren.

Angeblich hat Yamaha für die Entwicklung des GT-5000 die alten Entwickler der Geräte aus den 70ern/80ern aus der Rente geholt, da das KnowHow inzwischen in der Firma nicht mehr vorhanden war.

Grüße
Roman
Papa_San
Inventar
#3402 erstellt: 13. Feb 2019, 14:38

vinylrules (Beitrag #3400) schrieb:

Wird da nicht ein wenig das Marktpotential überschätzt?


Keine Ahnung aber wenn Panasonic nun extra für die neuen Modelle eine Fabrikation in Malaysia aufbaut, werden die am Tag sicherlich nicht nur einige hundert Geräte, sondern etliche tausend bauen. So ein Plattenspieler ist ein relativ komplexes Produkt, mit vielen Kleinteilen, die gefertigt und montiert werden müssen. Gehen wir mal von den üblichen Fertigungskosten eines Industrieprodukts von 10% des Verkaufspreises aus, dann darf der Dreher in der Herstellung gerade mal 90,- kosten (Ortofon abgezogen). Als Nichtfachmann sage ich mal, dass lohnt sich trotz günstigen Löhnen nur durch weitgehend automatisierte Fertigung und die geht nur mit sehr hohen Stückzahlen.

Gruß
Siggi
vinylrules
Stammgast
#3403 erstellt: 13. Feb 2019, 14:57

Als Nichtfachmann sage ich mal, dass lohnt sich trotz günstigen Löhnen nur durch weitgehend automatisierte Fertigung und die geht nur mit sehr hohen Stückzahlen.


Genau das meine ich. Wenn jetzt Technics das gemacht hat und in einem eh schon sehr engen Markt Erfolg haben sollte, wird sich jeder andere Hersteller genau Überlegen ob vom Kuchen wirklich noch so viel da ist, solch eine Investition zu wagen. Ich glaube nicht, mag mich aber täuschen.
ParrotHH
Inventar
#3404 erstellt: 13. Feb 2019, 14:59

Papa_San (Beitrag #3402) schrieb:
Gehen wir mal von den üblichen Fertigungskosten eines Industrieprodukts von 10% des Verkaufspreises aus, dann darf der Dreher in der Herstellung gerade mal 90,- kosten (Ortofon abgezogen).

Wenn ich unserem ISO-Auditor glaube, der vornehmlich im Automotive-Bereich unterwegs ist, stimmt diese Quote übrigens auch für Autos. Im Oberklasse-Segment ist es dann noch krasser...

Als Nichtfachmann sage ich mal, dass lohnt sich trotz günstigen Löhnen nur durch weitgehend automatisierte Fertigung und die geht nur mit sehr hohen Stückzahlen.

Das stimmt m. E. auch. Aber das spricht noch nicht gegen den Erfolg. Denn der Gebrauchtmarkt mit gut erhaltenen hochwertigen Geräten ist irgendwann abgegrast, die Nachfrage wird sich dann auf den Markt der Neugeräte verschieben. Auf der Seite der Neuware ist ja schon länger die Firma Hanpin als Massenhersteller unterwegs, deren Produkte aber imagemäßig nicht mit einem Schlachtross wie Technics konkurrieren können. Da lassen sich sicher leicht relevante Marktanteile wegnehmen.

Könnte also schon klappen... wenn denn die Nachfrage überhaupt stabil bleibt.

Parrot
Papa_San
Inventar
#3405 erstellt: 13. Feb 2019, 15:20
IMoin
Ihr geht viel zu sehr von den alten Märkten In Westeuropa und Nordamerika aus. In Asien wächst eine gutverdienende Mittelschicht und das mit unglaublichen Zuwachsraten. Der neue Markt dort ist jetzt schon viel größer als der europäische und US-Markt zusammen.

Gruß
Siggi
Passat
Moderator
#3406 erstellt: 13. Feb 2019, 15:23

ParrotHH (Beitrag #3404) schrieb:
Wenn ich unserem ISO-Auditor glaube, der vornehmlich im Automotive-Bereich unterwegs ist, stimmt diese Quote übrigens auch für Autos. Im Oberklasse-Segment ist es dann noch krasser... :D


So ist es.
Irgendwo habe ich mal vor vielen Jahren gelesen, das die Produktion einer S-Klasse nur ca. 30% teurer ist als die Produktion einer A-Klasse.

Der Endkunde zahlt aber sehr deutlich mehr für eine S-Klasse als für eine A-Klasse.
Im Oberklasse- und Luxusklasse-Segmen verdienen die Hersteller Geld, nicht bei Brot- und Butter-Autos.
Und wenn man sich einmal anschaut, welchen Autoherstellern es in den letzten 20 Jahren gut ging und welchen es schlecht ging, dann sind es primör die Hersteller gewesen, denen es schlecht ging, die keine Autos der Ober- und Luxusklasse im Programm hatten.

Grüße
Roman
ParrotHH
Inventar
#3407 erstellt: 13. Feb 2019, 15:57

Passat (Beitrag #3406) schrieb:
Und wenn man sich einmal anschaut, welchen Autoherstellern es in den letzten 20 Jahren gut ging und welchen es schlecht ging, dann sind es primör die Hersteller gewesen, denen es schlecht ging, die keine Autos der Ober- und Luxusklasse im Programm hatten.

OK, da haste ´nen Punkt!

Ich muss also aufhören, über den SL-1000R, den den SP-10R und SL-1200G zu lästern, weil deren Käufer letztlich die Produkte finanzieren, für die ich mich interessiere.

Parrot
WBC
Inventar
#3408 erstellt: 13. Feb 2019, 16:56
So könnte man sagen...
WBC
Inventar
#3410 erstellt: 13. Feb 2019, 19:00
Ah, HighEnd Anlagen...soso...mit Plattenspieler...manman...



[Beitrag von WBC am 13. Feb 2019, 19:00 bearbeitet]
Papa_San
Inventar
#3411 erstellt: 13. Feb 2019, 19:05
Dann solltest Du einfach mal wieder in einen Plattenladen gehen. Alte Leute sieht man da kaum. Das geht bei Teenies los, die sich jede Menge Singles kaufen über Studenten bis zu kauffreudigen Mittdreißigern. Zumindest ist das in HH so, bei Michelle, bei Zadoz, bei....die haben auch kaum noch CDs dort. Bei Michelle in der City ne Riesenecke mit Singles. Alles aktuelle Hits.

War vor ein paar Wochen erst da. Den Laden gab´s übrigens schon in den 80ern.

Gruß
Siggi
Papa_San
Inventar
#3412 erstellt: 13. Feb 2019, 19:07
Ich will damit nur sagen: Technics baut nicht ohne Grund eine Fabrik für Plattenspieler.

Gruß
Siggi
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