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Kompakt- vs. Standlautsprecher - wo liegen die jeweiligen Vor- und Nachteile?

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Autor
Beitrag
Wu
Inventar
#1 erstellt: 26. Dez 2008, 00:07
Nun ist es ja nicht gänzlich unbekannt, dass gerade kleine Lautsprecher den Verstärker oft mehr fordern, um ein gewisses Lautstärkeniveau zu erreichen.

Und nicht vergessen, es gibt genug Räume, in denen große Lautsprecher alles Mögliche bewirken, aber keinen guten Klang...

EDIT:
Cool, so wird man zum Thread-Ersteller.

Für alle, die sich wundern, der Hinweis, dass es sich hier um ein "Spin off" aus dem Verstärkerklang-Thread handelt und ich mich auf eine aufkommende Diskussion über kleine Lautsprecher bezog ("Tischhupen"). Die Diskussion wurde durch die Moderation - berechtigt - abgetrennt.

Mein direkter Bezug war

andisharp schrieb:
Wenn man denn Verstärkerklang hören will, sollte man vielleicht auch Lautsprecher benutzen, die den Verstärker fordern und nicht irgendwelche Dinger, die selbst an einem Kofferradio laufen würden.


[Beitrag von Wu am 26. Dez 2008, 22:12 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Dez 2008, 00:16
Lautstärke und Zweiweger schließen sich gegenseitig aus, es sei denn man steht auf Kreischen. Aber dieser Sound scheint beliebt zu sein, warum sonst werden so viele 2,5 Weger produziert und verkauft.
Wu
Inventar
#3 erstellt: 26. Dez 2008, 00:30
Finde ich reichlich pauschal und so pauschal ähnlich unsinnig wie "teure Verstärker klingen immer besser"

Ist hier aber eh OT.
Uwiest
Stammgast
#4 erstellt: 26. Dez 2008, 00:33
Ist das jetzt der "Kleine-lautsprecher-sind-alle-doof-tread" geworden?

Nicht jeder ist bereit große Lautsprecher in seinen Wohnraum zu stellen.

Ist doch hier gar nicht das Thema!

Uwe
Wu
Inventar
#5 erstellt: 26. Dez 2008, 00:35
Danke
andisharp
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 26. Dez 2008, 00:40
Welche Zweiweger können denn wirklich laut, ohne zu verfärben? Idh kenne nicht eineen. Mit laut meine ich mindestens 90dB am Hörplatz. Und kommt mir jetzt nicht mit Nahfeld.
Uwiest
Stammgast
#7 erstellt: 26. Dez 2008, 00:44
...immer noch nicht das Thema!

Kenne von dir qualifiziertere Beiträge, Andi!

Hat da einer etwa zuviel Weihnachten gefeiert?

Schlaf schön!


Uwe
das.ohr
Inventar
#8 erstellt: 26. Dez 2008, 02:39

andisharp schrieb:
Welche Zweiweger können denn wirklich laut, ohne zu verfärben? Idh kenne nicht eineen. Mit laut meine ich mindestens 90dB am Hörplatz. Und kommt mir jetzt nicht mit Nahfeld.


darfs auch etwas mehr sein?
obwohl ich nicht des fleischers tochter bin....

aber leider kann ich in meinem 24m² wohnzimmer nicht auf fernfeld umstellen, da bleiben eben nun mal nur max. 2,5 m hörabstand!

okay, in dem 17m² raum meiner alten wohnung waren meine tischhupen souveräner.

Frank
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 26. Dez 2008, 07:56
Weil heute Weihnachten ist, schaue ich auch mal wieder rein :

Ich höre im Arbeitszimmer ( 14,5m² ) über die Tischhupe ( ? ) Dynaudio Crafft.

Und an genau der probierte ich auch diverse Verstärker aus.

Allerdings gebe ich zu, daß ich die größte Veränderung - durch einen Verstärker hervorgerufen ! -
an einer großen Standbox ( Audience 9 ) erfuhr, nachdem ich statt eines Onkyo-AVR einen HK 3250 davorschaltete.

Den "Gegentest" an der Crafft habe ich noch nicht gemacht.
Vielleicht komme ich die nächsten Tage mal dazu ...

Gruß
Murray
Inventar
#10 erstellt: 26. Dez 2008, 13:22
Hi,


Ich höre im Arbeitszimmer ( 14,5m² ) über die Tischhupe ( ? ) Dynaudio Crafft.


das ist keine Tischhhupe (Zwei h?), die kann Bass, Mittelton und Hochton und geht für übliche Pegel im Wohnzimmer laut genug.


an einer großen Standbox ( Audience 9 ) erfuhr, nachdem ich statt eines Onkyo-AVR einen HK 3250 davorschaltete.


Kandidat eins komplett von DSPs befreit getestet?

Harry
armindercherusker
Inventar
#11 erstellt: 26. Dez 2008, 13:29

Murray schrieb:
... das ist keine Tischhhupe (Zwei h?) ...


Murray schrieb:
...Kandidat eins komplett von DSPs befreit getestet? ;)...

Ja - aber auch die anderen Features ausprobiert. Nur : mit wenig befriedigendem Ergebnis ( "unnatürlicher" Klang) .

Gruß
Stones
Gesperrt
#12 erstellt: 26. Dez 2008, 13:29
Aber eins sollte doch unbestritten bleiben, nämlich
daß eine ausgewachsene Standbox nunmal mehr Belastung
abkann, als eine kleine Kompaktbox und auch voluminöser
als selbige klingt.Das heißt auch, daß sie bei hoher
Lautstärke noch gut klingt, während eine Kompaktbox
dort an ihre Grenzen stößt.
armindercherusker
Inventar
#13 erstellt: 26. Dez 2008, 13:33
Das ist allerdings äußerst relativ zu betrachten.

Meine Crafft kann erheblich mehr vertragen als so manche Standbox.

Und was eine "ausgewachsene" Box ist , ist genauso fragwürdig wie die Bezeichnung eines Verstärkers als "State of the Art"

Stones
Gesperrt
#14 erstellt: 26. Dez 2008, 13:36
Nun, sagen wir mal eine Standbox vom Kaliber einer
JM Lab Alto.
-scope-
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 26. Dez 2008, 18:39

das ist keine Tischhhupe (Zwei h?), die kann Bass, Mittelton und Hochton und geht für übliche Pegel im Wohnzimmer laut genug.


Das ist sehr schlecht diskutierbar, da bei der Definition "Referenzen" , bzw. Anhaltspunkte fehlen.

Ich habe diese kleine Regalbox erst vor kurzer Zeit an einer Parasound HCA 2200II gehört und konnte damit nicht allzuviel anfangen. Der Lautsprecher ist schlichtweg viel zu klein für den "grossen Klang".

Das ist selbstverständlich auch nur eine "Referenzlose", subjektive Meinung.


[Beitrag von -scope- am 26. Dez 2008, 18:40 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#16 erstellt: 26. Dez 2008, 19:18
Vermessen hast Du sie nicht ? Schade.

Ist wirklich eine feine Box
-scope-
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 26. Dez 2008, 19:46

Vermessen hast Du sie nicht ? Schade.


Eine Messung würde unverblümt darstellen, dass so ein Lautsprecher systembedingt wenig Tiefgang mitbringt.

Es ist ja bekannt, dass es viele Hörer gibt, die gerade damit gut zurechtkommen.


Ist wirklich eine feine Box

Die Verarbeitung ist ordentlich. Das sehe ich genauso.


[Beitrag von -scope- am 26. Dez 2008, 19:48 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#18 erstellt: 26. Dez 2008, 20:08

-scope- schrieb:
.. dass so ein Lautsprecher systembedingt wenig Tiefgang mitbringt. ...

Was ein Käufer derselben ja weiß ( wissen sollte ... )

-scope- schrieb:
... Es ist ja bekannt, dass es viele Hörer gibt, die gerade damit gut zurechtkommen. ..

Stimmt. Bei Klassik ( Vokalmusik / Oper ) ist sie nahezu ideal.

-scope- schrieb:
... Die Verarbeitung ist ordentlich. Das sehe ich genauso.

Das beruhigt mich ( um nicht zu sagen : macht mich glücklich )
Aber heute ist ja auch Weihnachten ( )

Murray
Inventar
#19 erstellt: 26. Dez 2008, 20:09
Hi,


Eine Messung würde unverblümt darstellen, dass so ein Lautsprecher systembedingt wenig Tiefgang mitbringt.


gerade die Dünnaudios machen auch als Kompaktbox überzeugenden Tiefbass: Die Chassis werden daraufhin (Natürlich auf Kosten des Wirkungsgrades) hin optimiert, interne Entwicklung sei Dank... . Die "größeren" Kompaktboxvertreter gehen bis 40Hz runter, ausreichend für vielerlei Musikgeschmack, dank Hub können die dann auch noch relativ laut (Und um den Dreh zum Verstärker zu kriegen: Dank 76mm Schwingspule auch elektrisch ordentlich belastbar), wenns auch mir absolut zu leise geht. Ich brauche da größeres Kaliber, sowohl beim Lautsprecher als auch beim Verstärker.

Harry
Stones
Gesperrt
#20 erstellt: 26. Dez 2008, 20:15
Die "größeren" Kompaktboxvertreter gehen bis 40Hz runter

Meinst Du damit z.B. die Special 25?
armindercherusker
Inventar
#21 erstellt: 26. Dez 2008, 20:17
-scope-
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Dez 2008, 20:43

gerade die Dünnaudios machen auch als Kompaktbox überzeugenden Tiefbass:


Ja, sicher.

Das mag ja für diverse Zielgruppen tatsächlich so sein, und möglicherweise (?) würde man in einem direkten Vergleichstest auch feststellen, dass andere Regallautsprecher mit rund fünfzehn! Litern Nettovolumen tatsächlich etwas schlechter dastehen, aber es ändert doch nichts an den grundsätzlichen Gegebenheiten.

Was soll denn das hier wieder für eine dusselige Diskussion werden?
armindercherusker
Inventar
#23 erstellt: 26. Dez 2008, 20:49
Kommt auf die Teilnehmer drauf an
Heinrich
Inventar
#24 erstellt: 27. Dez 2008, 19:10
Hallo,

Grösse und Zahl der Wege haben ja erst mal nichts miteinander zu tun. Es gibt leidlich kleine Dreiweger, zB kleine KEF, und verdammt grosse Zweiweger, zB Rey Audio RM. Letztere mit entspannten (entspannenden?) 130dB. Was zumindest für gehobene Zimmerlautstärke langt

Ansonsten gelten allerdings die Regeln der Physik (des angewandten Lautsprecherbaus). Und zu mir nach HAUSE lasse ich erst gar keinen Bass (also tiefer als 50 Hz), schließlich will ich Musik hören, OHNE a) größere bauliche Schallschutz und akustische Massnahmen (Stichwort: Mietwohnung in der Stadt) und b) ohne ständigen Besuch enervierter Nachbarn oder deren staatlicher Vertretung.

Grüsse aus Wien, glücklicher Mann ohne Männerlautsprecher,
Heinrich
-scope-
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 27. Dez 2008, 19:18

(Stichwort: Mietwohnung in der Stadt)


Das ist zweifellos ein entscheidendes Argument für den Einzelfall.
Hat aber mit dem Thema nichts zu tun.

Acapella oder Wandergitarre lässt sich zweifellos auch aus 15 Litern wunderbar zaubern....Da gibt´s garkeine Diskussion.
Wu
Inventar
#26 erstellt: 27. Dez 2008, 19:21
Doch, laut Thread-Titel geht es hier um Vor- und Nachteile. Also hat der Nachbarn weniger störende Bass durchaus mit dem Thema zu tun.
rollratte
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 27. Dez 2008, 19:29
Ich würde hier gerne mal die KLipch Kompaktlautsprecher in die Runde werfen.
Diese kommen recht tief und haben einen hohen Wirkungsgrad!!!

Der klang ist natürlich geschmackssache
Entweder man liebt sie oer man hasst sie!

Gruß
Wu
Inventar
#28 erstellt: 27. Dez 2008, 19:46
Ich kann über meine kleinen ELAC BS203.2 auch nicht klagen, die ich in meiner Heimkinoanlage habe. Kommen etwas unter 50Hz, für Musik also noch ganz gut zu gebrauchen. Bei Film ist aber Wooferunterstützung angesagt.

In der Stereoanlage habe ich Standboxen, ELAC FS207.2. Obwohl "nur" 2 1/2-Wege und recht schmal, gehen die im Bass bis 40Hz runter, was in meinem Altbauraum fast ein bisschen mächtig ist. Mit Stopfen im Bassreflexrohr werden sie leider zu sehr gebremst, daher lebe ich lieber mit den leichten Bass-Überhöhungen. Gegenüber den Kompaktboxen kommen sie schon mit kleinem Dreh am Lautstärkeregler auf Touren, haben also wohl einen deutlich besseren Wirkungsgrad.

Insofern kenne ich viele der Vor- und Nachteile des jeweiligen Konzepts (auch wenn ich aus Sicht einiger Foristen ja keine "echten" Standboxen habe) und kann sowohl die eine wie die andere Sicht nachvollziehen. Aber es muss halt auch immer zu Raum und Hörgewohnheiten (eher höhere oder geringere Lautstärken) passen - eine Standbox, die man nie aufdrehen kann, ist auch nicht so das Richtige...


[Beitrag von Wu am 27. Dez 2008, 20:39 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 27. Dez 2008, 20:32

Hörgewohnheiten


Jawoll!....Genau über diese "Hörgewohnheiten" sollten wir jetzt ausgiebig diskutieren.

Ich mag´s flauschig mit wenig Attacke, dafür aber eher transparent und luftig.
Die Mitten mag ich möglichst nasal, aber keineswegs topfig.

Hier sollten alle ihre Gewohnheiten auflisten. Das wäre fein.
also...Wie habt ihr es denn so am liebsten?
Der Nächste bitte:
Uwiest
Stammgast
#30 erstellt: 27. Dez 2008, 20:35

-scope- schrieb:


Jawoll!....Genau über diese "Hörgewohnheiten" sollten wir jetzt ausgiebig diskutieren.



DAS ist aber eine tolle Idee! Das wird ein Spaß!
Wu
Inventar
#31 erstellt: 27. Dez 2008, 20:38

-scope- schrieb:

Ich mag´s flauschig mit wenig Attacke, dafür aber eher transparent und luftig.


Das kann ich mir bei Dir nicht vorstellen

Ich meinte mit "Hörgewohnheiten", ob man's eher leise angeht oder öfter mal "krachen" lässt. Habe ich oben ergänzt, damit ihr nicht so viel schwurbeln müsst...


[Beitrag von Wu am 27. Dez 2008, 20:40 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#32 erstellt: 27. Dez 2008, 20:39
Endlich kommen wir ( wieder ) zum Kern der Sache zurück :

Es ist ein individuelles Empfinden. Und das ist auch gut so.

Denn zum individuellen Empfinden zählt neben dem eigenen Gehör die eigene Wohnung, das eigene weitere Equipment und natürlich auch die eigene / bevorzugte Musik.

Was nützt mir das meßtechnisch optimale Gerät, wenn es im Zusammenspiel mit den anderen Faktoren "versagt" ?

Gruß
superfranz
Gesperrt
#33 erstellt: 27. Dez 2008, 20:44

armindercherusker schrieb:
Das ist allerdings äußerst relativ zu betrachten.

Meine Crafft kann erheblich mehr vertragen als so manche Standbox.

Und was eine "ausgewachsene" Box ist , ist genauso fragwürdig wie die Bezeichnung eines Verstärkers als "State of the Art"

:prost



was sie verträgt interessiert nicht

nur was sie leistet

...wenn sie laut kann...kann sie nicht tief

so reagieren alle Zweiweger ...es sei denn man konzipiert sie mit Subs

franzl
Wu
Inventar
#34 erstellt: 27. Dez 2008, 20:47
Gibt es dafür eine plausible Erklärung? Hängt das mit dem verfügbaren Gehäusevolumen zusammen oder eher mit den Treibern? Würde mich wirklich interessieren.


[Beitrag von Wu am 27. Dez 2008, 20:48 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#35 erstellt: 27. Dez 2008, 20:49

superfranz schrieb:
...wenn sie laut kann...kann sie nicht tief ...

absolut gesehen stimmt das

relativ betrachtet interessiert das aber auch nicht wirklich

Gruß
Haiopai
Inventar
#36 erstellt: 27. Dez 2008, 20:54
Moin ,wie wäre es wenn ihr laut mal für euch definiert ,wenn ihr solche Aussagen bringt .

Weiter oben wurde 90 dB nahezu ohne Verfärbungen genannt .

Weiter wurden 50 Hz linear bei Kompaktlautsprechern genannt ,was reicht für die allermeisten Anwendungen .

Nehme ich diese beiden Eckpunkte ,ist die Verwendung von Kompaktlautsprechern überhaupt kein Problem .
Also bitte ,auch und gerade an Scope als Techniker der immer so auf Fakten pocht ,nennt mal zuerst eure Maßstäbe bevor ihr Wertungen abgebt .

Wobei die 90 dB am Hörplatz und nicht in einem Meter Entfernung gemessen sein sollte ,bleiben wir doch Praxisnahe

Gruß Haiopai
superfranz
Gesperrt
#38 erstellt: 27. Dez 2008, 20:56

armindercherusker schrieb:

superfranz schrieb:
...wenn sie laut kann...kann sie nicht tief ...

absolut gesehen stimmt das

relativ betrachtet interessiert das aber auch nicht wirklich

Gruß


das ändert aber nichts daran dass Zweiweger bei gleichem Standard unterlegen sind

...natürlich nur wenn der Raum mitspielt

und weil der Raum überall mitspielt hörts fast keiner

...ich habe uralte Kisten und befeure mit uralten Amps

...das Ergebniss befiedigt mich sehr

franzl
Wu
Inventar
#41 erstellt: 27. Dez 2008, 21:03

Wu schrieb:
Gibt es dafür eine plausible Erklärung? Hängt das mit dem verfügbaren Gehäusevolumen zusammen oder eher mit den Treibern? Würde mich wirklich interessieren. :hail


Darf ich noch mal auf meine Frage zurückkommen?
superfranz
Gesperrt
#42 erstellt: 27. Dez 2008, 21:03

Haiopai schrieb:
Moin ,wie wäre es wenn ihr laut mal für euch definiert ,wenn ihr solche Aussagen bringt .

Weiter oben wurde 90 dB nahezu ohne Verfärbungen genannt .

Weiter wurden 50 Hz linear bei Kompaktlautsprechern genannt ,was reicht für die allermeisten Anwendungen .

Nehme ich diese beiden Eckpunkte ,ist die Verwendung von Kompaktlautsprechern überhaupt kein Problem .
Also bitte ,auch und gerade an Scope als Techniker der immer so auf Fakten pocht ,nennt mal zuerst eure Maßstäbe bevor ihr Wertungen abgebt .

Wobei die 90 dB am Hörplatz und nicht in einem Meter Entfernung gemessen sein sollte ,bleiben wir doch Praxisnahe

Gruß Haiopai


da sind wir aber in 3 Meter Entfernung bei fast 100 Db

bei 38 Hz und 100 Db fliegt der Tiefton einer Crafft auseinander

franzl
superfranz
Gesperrt
#43 erstellt: 27. Dez 2008, 21:07

Wu schrieb:

Wu schrieb:
Gibt es dafür eine plausible Erklärung? Hängt das mit dem verfügbaren Gehäusevolumen zusammen oder eher mit den Treibern? Würde mich wirklich interessieren. :hail


Darf ich noch mal auf meine Frage zurückkommen?


beides

man könnte für einen Zweiweger auch einen 38er benutzen

allerdings passt die Übergabefrequenz dann nicht mehr für Heimanwendungen

franzl
Wu
Inventar
#44 erstellt: 27. Dez 2008, 21:09
Danke - die Details muss ich mir wohl selbst mal anlesen...
nilsty
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 02. Jan 2009, 02:47
Hi
für ne gute Tiefenstaffelung würde ich immmer ein auf 16"ner basierendes 2 Wege LS mit einem Sub unterstützen.
Ich denke mit einem guten DSP (Einstellung HPF/LPF Flankensteilheit und ganz wichtig Phasenverschiebung) bekommt man sicher den Sub in die Bühne des 2 Wege Systems rein. Somit sollte das System dann auch viel erwachsener klingen...
und kommt einer Standbox sehr nah
Stones
Gesperrt
#46 erstellt: 02. Jan 2009, 07:43
Ein anderer Standpunkt, der für mich gegen Kompaktboxen
spricht, ist der, daß gute Kompaktboxen, wie z.B.
eine Dynaudio Crafft oder C1 und auch andere dieses
Schlages , unverhätlnismäßig teuer in Relation zum
Materialaufwand sind.
armindercherusker
Inventar
#47 erstellt: 02. Jan 2009, 08:34
Warum das dahinter ?

Bei einem solide konstruierten Kompakt-Gehäuse braucht man im Gegensatz zur großvolumigen Variante keinen Aufwand für Querversteifungen treiben.
Und je nach Materialauswahl können "große" Bauteile auch unverhältnismäßig teuer werden

Daher sehe ich diesen Einwand als eher irrelevant an. Entscheidender ist für mich das Klangverhalten mit seinen Facetten.

Beispiel von gestern : Paganinis Violinkonzert No. 1 http://www.hifi-foru...760&postID=6214#6214

Erster Hörtest über die Dynaudio Crafft :

Eine "richtig schön nervige" Violine und die mächtigen Einsätze des Orchesters kamen präzise und schön tief.

Zweiter Hörtest über die Dynaudio Audience 9 :

Die Violine klingt viel weicher / zahmer und das Orchester mit Pauke kam ebenfalls weich grollend daher.
Aber nicht tiefer, obwohl die Audience 9 tiefer kann als die Crafft.

Fazit : über die Kompaktbox klingt es ( für mich ) authentischer.

O.K. - vielleicht ist es unfair, diese beiden Boxen zu vergleichen.


Also fehlt mir nun eine Standbox mit den Eigenschaften der Crafft

Gruß
Stones
Gesperrt
#48 erstellt: 02. Jan 2009, 08:39
Dann wäre es wohl für Dich die C4.
Pilotcutter
Administrator
#49 erstellt: 02. Jan 2009, 08:41

armindercherusker schrieb:

Beispiel von gestern : Paganinis Violinkonzert No. 1 http://www.hifi-foru...760&postID=6214#6214

Fazit : über die Kompaktbox klingt es ( für mich ) authentischer.



Ppuuhh... Danke.
Ich zB habe noch nie 'ordentliche' Stands gehört . Könnte ich aus architektonischen und WAV Gründen auch nicht betreiben, hatte aber manchmal die unterschwellige Angst, ich würde doch noch etwas verpassen...


[Beitrag von Pilotcutter am 02. Jan 2009, 08:42 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#50 erstellt: 02. Jan 2009, 08:53

Pilotcutter schrieb:
... Ich zB habe noch nie 'ordentliche' Stands gehört . ...

Was aber nicht ausschließt, daß es sie gibt.

Die C4 ist es imO sicherlich, die Evidence erst recht

Aber es ist eben die Frage, wieviel es ( der Klang ) einem wert ist.

Gruß
Stones
Gesperrt
#51 erstellt: 02. Jan 2009, 09:03
die Evidence erst recht

Die gibt es im Audio-Markt für schlappe 25.000 Euro
statt für 40.000.
Pilotcutter
Administrator
#52 erstellt: 02. Jan 2009, 09:28

armindercherusker schrieb:

Pilotcutter schrieb:
... Ich zB habe noch nie 'ordentliche' Stands gehört . ...

Was aber nicht ausschließt, daß es sie gibt.


Sorry, "hatte noch nie die Möglichkeit ordentliche Stands zu hören", sagen wat so.
Was mir persönlich sehr wichtig ist, ist mein persönliches Stilelement: Understatement. In nahezu allen Lebensbereichen gilt bei mir "mehr drin als dran" (zB wenig Alkohol, dafür aber feine Scotch und Tenessee Whisk(e)ys). Stands würden imho mich als HiFi-Junkie bezeichnen, und das geht bei mir gar nicht . Ich dränge keinem - auch nicht durch die alleinige Präsenz - mein Hobby auf. Das hat aber mehr mit einer gewissen christl. philosophischen Disziplin oder Ethik zu tun. Egal, zumindest eignen sich für Typen wie mich sehr gut sehr gute Kompakte und ich würde auch irgendwann noch mehr investieren (viell nuVero?).
superfranz
Gesperrt
#53 erstellt: 02. Jan 2009, 17:20

armindercherusker schrieb:
Warum das dahinter ?

Bei einem solide konstruierten Kompakt-Gehäuse braucht man im Gegensatz zur großvolumigen Variante keinen Aufwand für Querversteifungen treiben.
Und je nach Materialauswahl können "große" Bauteile auch unverhältnismäßig teuer werden

Daher sehe ich diesen Einwand als eher irrelevant an. Entscheidender ist für mich das Klangverhalten mit seinen Facetten.

Beispiel von gestern : Paganinis Violinkonzert No. 1 http://www.hifi-foru...760&postID=6214#6214

Erster Hörtest über die Dynaudio Crafft :

Eine "richtig schön nervige" Violine und die mächtigen Einsätze des Orchesters kamen präzise und schön tief.

Zweiter Hörtest über die Dynaudio Audience 9 :

Die Violine klingt viel weicher / zahmer und das Orchester mit Pauke kam ebenfalls weich grollend daher.
Aber nicht tiefer, obwohl die Audience 9 tiefer kann als die Crafft.

Fazit : über die Kompaktbox klingt es ( für mich ) authentischer.

O.K. - vielleicht ist es unfair, diese beiden Boxen zu vergleichen.


Also fehlt mir nun eine Standbox mit den Eigenschaften der Crafft

Gruß


...da empfehle ich dir eine Contour 2.8

...die sind sauschön

...saugut

...und saubillig

franzl
R0m0lu55
Neuling
#54 erstellt: 03. Jan 2009, 12:51
Ich bin ja eh ein freund von Standlautsprechern. Hatte anfangs als ich noch klein war diese kleinen boxen zwar 3 wege, aba i-wie nur scheppern. mittlerweile hab ich 4 Standlautsprecher 3-Wege jeweils. und die hörn sich um einiges besser an, selbst in meinem kleinen unorganisiertn zimmer^^ (Lautsprechermarken: CAT und novex)
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