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Wer hört mit alten Lautsprechern

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herrdadajew
Stammgast
#1 erstellt: 31. Aug 2017, 15:33
Hallo!

Es wäre mal interessant zu erfahren, wie alt eure Lautsprecher sind und wie zufrieden ihr seid.
Wenn es einen ähnlichen Thread schon gibt, liebe Moderatoren, dann weist mich bitte darauf hin.

VG
herrdadajew
Stammgast
#2 erstellt: 31. Aug 2017, 15:34
Sorry falsches Unterforum, bitte verschieben.
raver3002
Stammgast
#3 erstellt: 31. Aug 2017, 15:48
Hallo, nicht exakt das gleiche aber ein sehr ähnliches Thema:

http://www.hifi-foru...=84&thread=27458&z=2
HP-UX
Stammgast
#4 erstellt: 01. Sep 2017, 05:32
Na, dann mach ich mal den Anfang.

Aktuell sind bei mir die Isophon Indigo's in Betrieb an einem ASR Emitter.
Die Indigo's werde ich auch nicht mehr hergeben. Die begeistern mich jeden Tag.

Weiterhin habe ich auch noch ein Paar BOSE 901 an Kebschull 35/70 in Betrieb.
optional kann ich die auch noch mit einer PA Endstufe befeuern, wenn mal laut werden soll.

Gruß
Martin
Reinhold2
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Sep 2017, 06:09
Hi,

Auch ich habe noch ein Paar Isophon Indigo am laufen,
allerdings an einer AV Kette.

Gr Reinhold
Lass_mal_hören
Stammgast
#6 erstellt: 01. Sep 2017, 08:53
Bei mir laufen YAMAHA NS-690 (Mark I von 1975) noch an meiner Onkyo-Anlage und NS-590 (Ende 70er) an Pioneer-Klassikern im Alltag.
Bin von beiden noch immer absolut angetan und werde mich nicht von ihnen trennen.
Ralef
Stammgast
#7 erstellt: 01. Sep 2017, 09:25
Hey
bei mir laufen seit fast 35 Jahren ein Päärchen KEF Calinda,
mittlerweile an einem auch nicht mehr so taufrischem Denon PMA-1500AE - die Kombi passt gut.
Ein 10 Jahre altes Macbook aus weissem Plaste befeuert einen recht modernen Denon DA-300 DAC.
Mein Vinyl dreht sich auf einem ebenso alten Yamaha YP-211, wie die Calindas, der ein rotes Denon DL-110 System über die Platte schiebt.
Änderungen vorbehalten
Gruss aus Colonia
Ralf
Bontaku
Stammgast
#8 erstellt: 01. Sep 2017, 11:04
Habe jahrelang ein schönes Pärchen Onkyo SC901 im Wohnzimmer gehabt und mich am Klang und dem präzisen Bass erfreut (besondes bei hohen Lautsärken). Bin allerdings auf 2 Kompakte + Sub umgestiegen da neue Regierung und geringere Akzeptanz für Kühlschränke im Wohnzimmer.
AlittleR2D2
Stammgast
#9 erstellt: 01. Sep 2017, 11:05
Ich betrieb ein paar Jahre ein Paar Fisher STE-C5 an einem Fisher CA 2310 und seid ein paar Tagen werden sie von einem AKAI AA5800 befeuert . Ich schaue ja schon immer ob ich nicht noch irgendwo ein paar Fisher STE 1200 günstig bekomme !
tubescreamer61
Inventar
#10 erstellt: 01. Sep 2017, 11:26
Moin,

ich höre über eine selbstgebaute Stereoanlage (demnächst wieder - wenn ich sie instandgesetzt habe) bestehend aus:
Pioneer PD-S603 (momentan noch defekt - wird aber möglicherweise von einem Eigenbau auf Basis einer Sony Playstation 1 ersetzt)
Dual 1019 in massiver Eigenbau- Holzzarge mit Shure V15 /5
SRPP Röhrenvorverstärker mit pass. RIAA Entzerrung (Schaltung nach Elektor "Audioschaltungen der Spitzenklasse" - schwingt nicht, funktioniert Super!! )
Hiraga Classe A 30W (Transe), EL 156 Eintakt A, EL 84 Eintakt A, Grundig NF 2/NF 20 (ich besitze beide) ........ wahlweise
Visaton F.A.S.T mit FRS8/ W130S in "closed Box"
Visaton Compound Bandpass mit 2 x W170S als Aktivsubwoofer

........... ich hab`aber auch noch ein Päärchen "selbstgestricktes" mit Philips/ Valvo AD 8065 + AD 0160 und 6 db/Okt. constant voltage crossover in cl. Box.
"Groß" geht bei mir gar nicht mehr - hab` letztens noch ein Päärchen Jericho- BL Expohörner verschenkt (keine Sorge, waren keine Lowther oder Fostex Chassis mehr drin).
Alt genug?


[Beitrag von tubescreamer61 am 01. Sep 2017, 11:32 bearbeitet]
Passat
Moderator
#11 erstellt: 01. Sep 2017, 11:42
Bei mir sind an der Hauptanlage (Surround) nur alte Lautsprecher im Einsatz.
Als Frontlautsprecher dienen zwei Acron 600B.
Als Surroundlautsprecher nutze ich zwei Acron 400B.
Die 400B sind Erstbesitz, anno 1984 neu gekauft.
Die 600B sind Erbstücke meiner Eltern, von denen 1985 neu gekauft.

Und weil es damals keinen Center gab (gabs von Acron nie), habe ich mir aus Chassis der 400B selbst einen Center gebaut.
Die Chassis gabs mal aus einer Werkstattauflösung, waren NOS Ersatzchassis.

Als Subwoofer steht bei mir ein superseltener Canton Plus A:
Canton Plus A

An einer weiteren Anlage (nur Stereo) laufen Acron 500B.
An der dritten Anlage laufen Grundig XM 400.

Moderne Lautsprecher habe ich nur ein Paar:
Canton Chrono SL 526.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 01. Sep 2017, 11:48 bearbeitet]
herrdadajew
Stammgast
#12 erstellt: 01. Sep 2017, 12:30
Hallo

Wenn ich das so lese 30 Jahre und älter, da sind ja meine Tannoy Monitore ( ca 20 Jahre) noch taufrisch.

VGmmm 1372
günni777
Inventar
#13 erstellt: 01. Sep 2017, 12:50
Ich, mit Celestion UL-8 ( ca. 1977 - 1981 hergestellt) ca . 59 H x 27 B x 21 T, geschlossenes System in 18 qm Wohnraum. Mit guten Aufnahmen einfach geniale Teile mit genialem Hochton für meinen Geschmack. Brauche nix anderes mehr, kein Bedarf.

Ich hatte vorher Dynavoice DF-8 von 2013 in 40 + qm Raum. Zuletzt spielten selbst in dem großen Raum nur noch die Celestions. Die brauchen sich m.E. in keinster Weise hinter modernen LS-Konstruktionen zu verstecken.

Über die Bass Wiedergabe lässt sich immer streiten, aber auch im TT nerven die Celestions mich nie, obwohl die den Bereich mit Sicherheit nicht perfekt beherrschen.
balko_hb
Stammgast
#14 erstellt: 01. Sep 2017, 13:19
DSC07322

Fast 30 Jahre alte Infinity Kappa 7a an Denon AVR X4200W. Die Verstärker haben häufiger gewechselt. Die LS blieben.

herrdadajew
Stammgast
#15 erstellt: 01. Sep 2017, 13:29
geil
CxM
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 01. Sep 2017, 14:38
Hi,

ich habe mir vor 3 Jahren ein Paar überholte Backes & Müller BM12 gegönnt.
Sensationell gut.
Seit dem interessiert mich das ganze Endstufen Gedöns nicht mehr.
Wollte ich schon in den 80ern haben.

Die HiFi Händler - sofern sie die BM12 kennen - schweigen auch andächtig und wollen mir gar keine neuen Boxen mehr empfehlen...

Ciao - Carsten
soundrealist
Inventar
#17 erstellt: 01. Sep 2017, 14:55

Passat (Beitrag #11) schrieb:

Als Subwoofer steht bei mir ein superseltener Canton Plus A:


Habe ja schon einiges an Boxen gesehen (auch ältere) . Aber diesen Plus A noch nie. Interessant auch das Bedien-Panel auf der Vorderseite.
Erzählst Du uns noch etwas mehr dazu ?


[Beitrag von _ES_ am 02. Sep 2017, 00:37 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#18 erstellt: 01. Sep 2017, 14:57
Ich habe noch ca. 40 Jahre alte Heco-Regalboxen im Betrieb, allerdings nicht an der "Hauptanlage". Spaß machen sie dennoch.
Passat
Moderator
#19 erstellt: 01. Sep 2017, 15:41

soundrealist (Beitrag #17) schrieb:
Habe ja schon einiges an Boxen gesehen (auch ältere) . Aber diesen Plus A noch nie. Interessant auch das Bedien-Panel auf der Vorderseite.
Erzählst Du uns noch etwas mehr dazu ?


Vorgestellt wurde er zur HiFi Video im August 1982 :
http://wegavision.py...20Programm%20/01.jpg
Auf der Seite ist noch der Prototyp zu sehen.
Erkennbar an der Zahl der Tasten.
Der Prototyp hat 2/4/2 Tasten, die Serienversion 3/4/2 Tasten.

Die Serienversion war von 1983 bis 1985 im Programm.
Neupreis in der schwarzen Ausführung war 3.600,- DM.
Den gabs auch noch furniert, da aber nur Fuß und Seitenteile. Dann war die UVP 4.000,- DM.

Der Plus A hat 3 Endstufen:
1 für den Sub mit 160 Watt RMS und 2 für Satelliten mit je 75 Watt RMS an 4 Ohm.
Am Bedienpanel lassen sich folgende Sachen einstellen:
- Empfindlichkeit
- Pegel Subwoofer
- Trennfrequenz
Die 3 o.g. Sachen werden im Display angezeigt.
Das Display lässt sich abschalten.
Dann gibts für alle 3 Kanäle eine Leistungsanzeige.
Auch die lässt sich abschalten.
Es lassen sich 2 Paar Satelliten anschließen, das 2. Paar ist abschaltbar.
Es ist ein Cinchausgang vorhanden, der das Signal des Cincheingangs unbearbeitet durchleitet.
Der letzte Schalter ist für Dauer-Ein/Standby-Automatik.

In dem Bereich oben sitzt die komplette Elektronik mit Ausnahme des Netzteils.
Das sitzt im Sockel. Dort sitzen 2 fette Trafos. Einer versorgt die Subwooferendstufe, der andere versorgt die Satellitenendstufen.
Zudem befindet sich im Sockel die Relaisstufe für den zweiten Satellitenausgang.

Das Ding wiegt 66 kg.
Die beiden Chassis sind 31cm groß.
Das Gehäuse ist ähnlich Baßreflex.
Auf der Rückseite befindet sich hinter jedem Chassis ein mit Schaumstoff bedämpfter Reflexkanal.
Die Subwooferendstufe arbeitet mit sog. negativer Impedanz zur Fehlerkorrektur.
Die Endstufen sind in Dünnfilmtechnik aufgebaut und werden symmetrisch gespeist.

Das Ganze war damals HighTech.

Ich wollte den Plus A schon haben, als ich ihn das erste Mal im Prospekt sah.
Nur leisten konnte ich mir ihn damals nicht.
Ich habe dann vor ca. 20 Jahren angefangen, danach im Netz zu suchen.
Nach jahrelanger Suche tauchte dann einer in der Bucht auf.
Der war zwar nur für Selbstabholer, aber ich bin dann ca. 200 km einfache Strecke gefahren und habe ihn abgeholt.
Danach habe ich ihn bis heute nur noch 3 mal in der Bucht gesehen:
1x bei Quaka, 1x bei Ebay Kleinanzeigen und 1x bei einem bekannten Händler für Gebraucht-Hifi.
Die beiden ersten waren wie meiner schwarz, der vom Händler Nußbaum.

Bei nur 4x im www in ca. 20 Jahren kann man wohl behaupten, das er superselten ist.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 01. Sep 2017, 15:49 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#20 erstellt: 01. Sep 2017, 15:58
Wie gefällt Dir denn das Design?
soundrealist
Inventar
#21 erstellt: 01. Sep 2017, 16:03
@Passat: Glückwunsch, da hast Du ja eine echte Rarität aus dem Netz gefischt. Und dann auch noch 400 km kplt. gefahren.... so sieht echte Hobbybegeisterung aus.

Auf dem alten Bericht steht in der Überschrift etwas von "digital" (=der Rest ist leider sehr klein geschrieben). Was war damit gemeint ?

P.S.: Danke für die ausführliche Vorstellung Deines Schätzchens


[Beitrag von soundrealist am 01. Sep 2017, 16:03 bearbeitet]
Powerball_
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 01. Sep 2017, 16:36
Hallo,

höre Audio Monitor MA8 wurden Anfang der 80. gebaut alles noch super in Schuss Gehäuse sowie Chassis.
Auch nenne ich ein Paar B&W DM 570 mein sowie von Linn die Nexus 250.

Alle drei Paare klingen heute noch sehr gut .
Sie hängen an einem Bryston BCD 1 UND einem Musical Fidelity M3i, alles harmoniert sehr gut miteinander

Gruß
Jazzy
Inventar
#23 erstellt: 01. Sep 2017, 16:51
Meine sind eigentlich wohl noch zu jung, 22 Jahre alte Infinity IRS Sigma. Klingen imho immer noch ganz passabel.
hammermeister55
Stammgast
#24 erstellt: 01. Sep 2017, 17:06
Hallo zusammen,

auch bei mir sieht es recht alt aus, in der Küche werkeln ein Paar Heco Professional 250 die kleinen 2 Weger.
Im Wohnzimmer sind es ein Paar TSM Puris 92 die dem Fernseher coolen 3 Wege Sound verleihen.
Am Rechner sind 2 Rogers LS 2a/2 in Kombination mit einem Nytech Obelisk1 am Werk und zaubern im Nahfeld ein tolle Bühne.

Die LS stammen wohl alle so aus den 80ern.

MfG

Rüdiger


[Beitrag von hammermeister55 am 01. Sep 2017, 17:26 bearbeitet]
MOS2000
Stammgast
#25 erstellt: 01. Sep 2017, 17:34
Meine Cerwin Vega 1215 MK II begleiten mich seit 1991 - also gute 25 Jahre.
Das war und ist die einzige "richtige Box" die Cerwin Vega mal gebaut hat.

Diese Aufstellung ist noch aktuell, wobei inzwischen die Kabelage nicht mehr zu sehen ist, weil da Plattenboxen unter dem Board stehen
Cerwin Vega 1215 MKII

Habe über die Jahre einiges an Infos dazu gesammelt und habe sogar die Originalrechnung dazu noch.
Es gab drei Gehäusevarianten die sich auch teilweise in der Speakerbestückung unterschieden.
Wenn ich es richtig recherchiert habe ist meine Ausgabe wohl die letzte Evolutionsstufe der Box.

Gefertigt wurde dieses Modell in Europa, und auch ausschließlich für den Europäischen Markt - Zielgruppe waren vor allem die damals in Deutschland dienenden GIs, die diesen Lautsprecher in den PXen kaufen konnten.

Gebaut wurde die Box im Werk das heute Dali Boxen herstellt. Damals gab es Dali noch nicht und das Werk fertigte nur Lizenzbauten für die verschiedensten Hersteller an. Unter anderem eben diese "Telefonzelle" für Cerwin Vega.
Hier noch der Original-Prospekt-Flyer von damals.
Cerwin Vega 1215 MKII - Prospekt

Sie haben ein Sickenupdate für die Bässe hinter sich und einmal eine Weichen-Revision bei Tuned Systems in FFM.
Das Gehäuse hat über die Jahre durch Sonneneinstrahlung ein wenig gelitten, daher ist der Optische zustand nur 2-3, aber technisch sind sie so munter wie am 1. Tag - sie können problemlos so manche kleine Disco-Anlage schlagen. Nachbarn hassen sie generell.

Ihre Zeit ist aber gekommen und ich will mich auf "aktive Pfade" begeben - daher stehen sie demnächst (auch hier) zum Verkauf.

Liebe Grüße
MOS2000
soundrealist
Inventar
#26 erstellt: 01. Sep 2017, 17:37
Sogar mit neckischem Totenköpfchen
MoDrummer
Stammgast
#27 erstellt: 01. Sep 2017, 17:38
Hallo liebe Klassiker,

bei mir tönen Quart Pur MCS die ich mir 1991 neu gekauft habe.
Inzwischen sind noch ein paar Quart 990 MCS per Ebay Kleinanzeigen dazu gekommen.
Im Laufe der Zeit habe ich die Gehäuse gewechselt und inzwischen sind sie mit ein paar Canton AV950 in meinem Wohnzimmerkino
hervorragend am spielen. Avr ist ein Denon 4200. Als Sub ein XTZ 12.16
Klingt schön fett und so wie ich es mag.
Das neuste ist ein Centerspeaker mit 4 TT von Quart.
Dank der sehr guten Hotline von Quart habe ich da alte Baupläne der Speaker bekommen.
So wusste ich welche Quarts ich bei Kleinanzeigen suchen musste.
Inzwischen mit Geduld günstig zu kriegen.

Schöne Idee mit diesem Thread
Passat
Moderator
#28 erstellt: 01. Sep 2017, 19:40

soundrealist (Beitrag #21) schrieb:
Auf dem alten Bericht steht in der Überschrift etwas von "digital" (=der Rest ist leider sehr klein geschrieben). Was war damit gemeint ?


Mit "Digital" ist die digitale Anzeige von Eingangsempfindlichkeit, Subwooferpegel und Trennfrequenz gemeint.

Im Übrigen:
Das verlinkte Bild kann man auch vergrößern, es hat 2000x2800 Pixel.

Grüße
Roman
gdy_vintagefan
Inventar
#29 erstellt: 01. Sep 2017, 20:01
Meine jüngsten Lautsprecher stehen im Wohnzimmer: die Infinity SM-112 Standboxen, Anfang 1996 neu gekauft für etwa ein Monatsgehalt (und dabei war der Preis schon heruntergesetzt). Bin damit immer noch sehr zufrieden.

Die anderen Boxenpaare sind deutlich älter und auch kleiner - und das waren alles Zufallsfunde auf Flohmärkten.

Hier in meinem Heim-Büro (Hauptanlage!) spielen zwei Rosita Typ 250, aus dem Hause Hennel, von ca. 1976. Das sind meine Lieblings-LS unter den "kleineren". Anfang 2010 habe ich für das Paar auf einem Flohmarkt nur 7€ gezahlt. Damit konnte ich ja nichts verkehrt machen - und ich war positiv überrascht!
Im Nebenraum steht noch eine kleine Anlage, daran sind Visonik VL-703, die ebenfalls von Heco gebaut wurden. Das Baujahr ist mir unbekannt, ich schätze mal späte 70er. Haben mich nur 5€ auf einem Flohmarkt gekostet, aber das war Anfang 2007, das waren noch andere Zeiten! Sind auch nicht die schlechtesten, wenn auch nicht gerade meine Favoriten.

Dann habe ich noch zwei Anlagen in meiner Bastelwerkstatt. An der einen werkeln Heco SM 640 von etwa 1973. Diese Boxen sind bei mir noch mit Kindheitserinnerungen verbunden (solche standen bei Verwandten). An der anderen Anlage sind Liesenkötter Carnegie 50, auch diese sind mit Kindheitserinnerungen verbunden, denn meine Eltern hatten die größeren Brüder mit 120 Watt. Die sollten aus den frühen 80ern stammen. Beide Paare bekam ich für jeweils weniger als 20€, 2013 und 2016 auf Flohmärkten entdeckt.

Dann wären noch meine ehemaligen LS meiner Jugend zu nennen: Von ITT einmal die IF1-80 und einmal die IF3-80 (Interfunk-Serie) von 1982 und 1984. Die habe ich jahrzehntelang betrieben (verkauft 2012 und 2016) und war eigentlich auch immer sehr zufrieden. Aber es haben sich die Hörgewohnheiten und auch der Geschmack in Sachen Optik geändert, daher tauschte ich sie gegen die o.g. Modelle aus.

Gruß
Michael
höanix
Inventar
#30 erstellt: 01. Sep 2017, 20:39
Moin

Ich habe in der Küche auch noch zwei niedliche kleine SM102 zum Musik hören.
Momentan teste ich einige LS auf Funktion.

IMG_1337

Oben stehen zwei Audion Opal 600 von Rosita Tonmöbel.
Die Schwarzen in der Mitte müßten alte Universum LS sein.
Die untersten mit dem schönen barocken Gehäuse ... ? Leider keine Ahnung.
Vielleicht kann mir jemand Tips geben?

Gruß Jörg


[Beitrag von höanix am 01. Sep 2017, 20:40 bearbeitet]
raver3002
Stammgast
#31 erstellt: 01. Sep 2017, 20:39
Mein Geraffel ist auch schon ein paar Tage "älter". Meine Jamo Classic 10 sind von 1997, haben soweit ich das recherchieren konnte damals iwie um die 2900 DM gekostet. Ich selber habe sie vor knapp 10 Jahren für 300 Euro bekommen. Freu mich heute noch wie Bolle

http://www.audiorevi..._119832_1594crx.aspx

IMG_20170513_095410

Befeuert werden sie derzeit von einem Kenwood KA7010 (1991), bei mir waren in den letzten Jahren auch diverse Verstärker am Start (HK 980, Kenwood KA5090R, 7090R, Marantz SR5006, Marantz SR6010, Kenwood KR5010...) aber die Lautsprecher blieben immer.

IMG_20170624_130017

Bei dem aktuellen Setup werde ich wohl eine Weile bleiben. Die Marantze waren zwar komfortabler (und den 5006 habe ich als Backup auch behalten), der dicke schwarze 90er Jahre Klotz hat es mir aber angetan. Erinnert mich an meinen Marantz PM50, leider der einzige Amp, der mir jemals "gestorben" ist.
Ich merke grade, dass ich die Teile bis auf den HK 980 und den SR6010 alle noch habe
gapigen
Inventar
#32 erstellt: 01. Sep 2017, 21:38
War im oberen Foto der Receiver von Nordmende? Wie geil.
raver3002
Stammgast
#33 erstellt: 01. Sep 2017, 22:22
Bei meinem oberen Foto?

Nein, kein Nordmende, das ist ein Kenwood KR 5010. Habe ich von einem Bekannten aus erster Hand. Quasi wenig "gelaufen". Funktioniert fast einwandfrei, hin und wieder knistert der Lautstärkepoti ein wenig.

IMAG1051

Der Kleine kommt auch ganz gut klar mit den Jamos und hat klanglich keine Alterserscheinungen .


[Beitrag von raver3002 am 01. Sep 2017, 22:26 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#34 erstellt: 01. Sep 2017, 22:33
Servus Höanix.


Die untersten mit dem schönen barocken Gehäuse ... ? Leider keine Ahnung.

Könnten von "Rosita" oder "Liesenkötter" sein.

Das waren Tonmöbelhersteller, die von teilweise namhaften Firmen zugekauft haben.
Ich habe hier eine Liesenkötter Carnegie 120. Und die ist nicht so übel, wie die Optik vermuten lässt.

Hast Du ein Foto ohne Frontbespannung?


Gruß
Georg
Passat
Moderator
#35 erstellt: 01. Sep 2017, 22:37

höanix (Beitrag #30) schrieb:

Die untersten mit dem schönen barocken Gehäuse ... ? Leider keine Ahnung.
Vielleicht kann mir jemand Tips geben?


Die beiden unteren sehen wie Rosita aus:
http://wegavision.pytalhost.com/Rosita/rosita74/rosita05.jpg

Bild der "Coburg"-Anlage, die Lautsprecher siehen wie deine aus.

Oder die hier (Box 4600):
http://wegavision.pytalhost.com/Rosita/Rosita78/13.jpg
Sehen genauso aus.
Oder die Box 4610:
http://wegavision.pytalhost.com/Rosita/Rosita79/10.jpg

Oder die Box 4682 (Die Nachfolger 4683 sehen genauso aus):
http://wegavision.pytalhost.com/Rosita/rosita81/rosita11.jpg

Ähnlich, aber mit anderer Deckplatte sind die 4684 und 4685.

Die 4685 flog erst 1987 aus dem Programm!

Schon erstaunlich, wie lange es bei Rosita diesen Rustikal-Look gab.

Grüße
Roman
Rabia_sorda
Inventar
#36 erstellt: 01. Sep 2017, 23:32
Wie alt ist "alt"?!

Ich habe hier Kirksaeter Monitor Tower 260CD am laufen und auch I.Q. Max 3, wobei die Letzteren keine "richtigen" I.Q. sind, sondern eine Auftragsarbeit von ihnen. Die verbauten Chassis sind um Welten besser.
Ich möchte keine von ihnen abgeben. Einen "geilen" Klang ergeben beide.
Dan_Seweri
Inventar
#37 erstellt: 02. Sep 2017, 05:31

höanix (Beitrag #30) schrieb:
IMG_1337

Welche Lautsprecher sehen wir denn am rechten und linken Bildrand auf den Ständern? Ist das etwa "Die selbstgebaute Mittelklassebox" von Stereoplay aus dem Jahr 1987?
busch63
Stammgast
#38 erstellt: 02. Sep 2017, 07:22
Bei mir laufen seit Herbst 1984 Ecouton Audio-Labor MRL 120+ die ich als B-Ware (an einer Ecke war das Furnier eingerissen) direkt bei H. Fricke in Lemgo gekauft habe. Zwischenzeitlich wurden Anfang der 2000er Jahre die TT Sicken (auch dort) und 2014 die MT Sicken (bei Klangmeister, Lemgo) erneuert und jeweils auch gleich mit durch getestet / gemessen.
Irgendwann in 2015 habe ich mal JBL 4312 (~ aus 1976) parallel dazu eingesetzt, wobei ich sehr überrascht war wie ähnlich beide klingen. Trotz kleinerem TT der Ecouton hatte die JBL nur ein kleines bisschen mehr Punch im Bass, dagegen aber in den Höhen deutlich "quäkiger" (Regler an der Box und auch am Amp auf 0). Die JBL habe ich dann wieder verkauft.

JBL 4312 vs Ecouton-Audiolabor MRL 120+
Von 1984-2015 wurden die MRL120+ von einem 1984 Luxmann L400 betrieben und seit Frühjahr 2015 von 1974 Pioneer SA8100 bzw. SA9100 (voll revidiert). Die Pioneer haben etwas mehr "Druck" in der Impulsleistung und daher klingen die LS etwas lebendiger.

Ansonsten habe jahrelang in der Zweitanlage erst am Marantz 2215BL, später am HITACHI SR 302 ASW Varius Mod1 gehört, die aktuell nicht aktiv laufen. Die Varius Mod.1 klingen, richtig aufgestellt (am ständern und mit Raum drum rum) richtig groß obwohl sie eher kleine Regal LS Abmessung haben.

ASW Varius Mod. I ASW Varius Mod. 1

Als neuester LS Zugang (in 2015) habe Magnat Pro 5s (~aus Mitte 1980?) die im Arbeitszimmer an einem 1973 Pioneer SA6200 laufen und mich von Anfang an überrascht haben welch guter Sound rauskommt. Sie sind ne Ecke kleiner als die MRL 120+ und erreichen auch nicht deren Niveau aber können durchaus überzeugen.

Magnat Pro 5s / Ikea Ständer Magnat Pro5S Magnat Pro5S - gebrochene Weiche

Edit sagt: Bilder nach gereicht


[Beitrag von busch63 am 02. Sep 2017, 12:18 bearbeitet]
soundrealist
Inventar
#39 erstellt: 02. Sep 2017, 07:30
Die Magnat finde ich sehr interessant. Eine typische "All Ribbon"- Bestückung, schimpft sich hier aber noch "Pro 5S". Ein Vorläufer der der Migs ? Kannst Du den Aufkleber auf der Rückseite mal ablichten ? Auch der wäre sicherlich hochinteressant. Dem Bild nach sind die Magnaten in einem perfekten Erhaltungszustand. Wirklich sehr schöne Stücke, von denen Du dich niemals trennen solltest.


[Beitrag von soundrealist am 02. Sep 2017, 07:32 bearbeitet]
busch63
Stammgast
#40 erstellt: 02. Sep 2017, 07:50
Ok, das Foto reiche ich noch nach (zu den ASW oben auch noch).
Zu den Pro 5s bin aufgrund eines sehr günstigen Angebot aus der kleinen Bucht gekommen. Da waren aber die TT nicht mehr Original, sehr vermackt und aufgrund schlechter Verpackung auch noch beim Versand zerstört worden (Platine der Weiche gebrochen). Ich habe aber das wenige Geld auch noch zurück bekommen. Daraufhin habe ich diese von einem Magnatspezialist (auch hier im Forum) erworben und er hatte alle Modelle verfügbar und diese sind nach Beratung dabei rausgekommen. Zusätzlich waren sie sehr gut Verpackt und daher auch TipTop.

Es gibt auch noch die Pro 5M mit anderem Hochtöner (bis 34000Hz) [höre ich eh nicht mehr]. Insgesamt gibt's auch nur sehr wenig Infos im Netz darüber.
Puuhbaer68
Stammgast
#41 erstellt: 02. Sep 2017, 07:54
Moin,
bin mir da jetzt nicht so sicher, aber die "Pro" Serie kam doch nach der "All Ribbon" raus, oder?

Pro 5M: here they are
Ich habe meine Pro 5M im Herbst 1987 gekauft, also gerade 30 Jahre alt. Kann mich nicht von ihnen trennen ... .

Die Frontlautsprecher

PICT7305_2

Mein ehemaliger Nachbar hatte es mal geschafft, mir einen Höchtöner zu schießen, wurde damals noch bei Magnat selbst repariert. Ein MT gab vor 2 Jahren den Geist auf, Ersatz gab es ebenfalls hier aus dem Forum, vielleicht beim gleichen Kollegen?
soundrealist
Inventar
#42 erstellt: 02. Sep 2017, 08:04
Wusste gar nicht, daß Magnat nach der AR-Serie noch mal eine neue mit diesen wunderschönen Chassies aufgelegt hatte. Aufgrund der ALU-Kalotte eindeutig 80er.

Interessant: Offensichtlich scheint Magnat hier wieder zur Cassie-Anordnung der Migs zurückgekehrt zu sein, die der AR´s waren ja in einer Achse übereinander Evtl. war diese "Pro-Serie" ja auch eine Art "Economy-Line" unterhalb der AR-Baureihe (=AR-Chassies in Mig-Gehäusen) ??
busch63
Stammgast
#43 erstellt: 02. Sep 2017, 08:10
Im http://magnatmuseum.nl/index%20folders.htm kann man stöbern.

Der Hochtöner der 5M ist mit Alukalotte (bis 34kHz) und der der 5S mit Seidenkalotte ( bis 22kHz).
Jedenfalls kann man sowohl noch gute Magnat aus der AllRibbon Zeit finden als auch für die TopModelle einiges Geld ausgeben (was IMHO auch lohnt).
herrdadajew
Stammgast
#44 erstellt: 02. Sep 2017, 08:27
Hallo!


Sehr, sehr schöne Ls habt ihr da, bin begeistert und möchte mich für den regen Zuspruch und die schönen Bilder bedanken.Eigentlich habe ich dem Thread eröffnet, weil hier im Forum einige der Meinung sind, LS infolge des technischen Fortschritts alle 5-6 jahre zu erneuern, da diese den neuen Aufnahmetechniken, sprich bessere Mikrofone ect. nicht mehr gewachsen sind.. Da kamen mir Zweifel, ob meine Oldies überhaupt noch ordenlich klingen und ich es letztendlich nicht höre.

VG
Puuhbaer68
Stammgast
#45 erstellt: 02. Sep 2017, 08:38
Naja, ob einem ein LS gefällt, hangt ja auch nicht zuletzt mit dem eigenen Geschmack zusammen. Das hat ja nichts damit zu tun, ob der LS neu oder alt ist - meine Meinung. Mir gefallen meine Magnats auch nach 30 Jahren noch - und auch optisch fand ich die schon immer schön.

Zu den Magnat Pro: die "höheren" Modelle haben dann Mittel- und Hochtöner wieder übereinader angeordnet.
stummerwinter
Stammgast
#46 erstellt: 02. Sep 2017, 09:02
Tannoy Devon, aktuell aber mit SA-8800 und dazu ein "moderner" Sub...

Tannoy Devon
Dan_Seweri
Inventar
#47 erstellt: 02. Sep 2017, 09:12
Ich möchte hier gerne meine T+A Criterion TMR 60 vorstellen. Ich habe diese Lautsprecher im Oktober 1990 neu erworben. Verkäufer war mein Mathematik- und Physiklehrer Heinz Wagner, der nebenberuflich im Keller seines Einfamilienhauses das Hifi-Studio "Hifi-Wagner" in Gaggenau betrieb - damals im Vor-Mediamarkt-Zeitalter eine der ersten Adresse für Hifi in Mittelbaden.

Bis 2002 waren die TMR 60 meine Hauptlautsprecher, bis sie im Wohnzimmer einem Paar B&W CDM 9 NT weichen mussten. 10 Jahre standen die TMR 60 im Keller - und dies mehr oder weniger unbeachtet. Was macht man mit Lautsprechern, die man nicht mehr braucht? Klare Antwort: Bei eBay verkaufen.

Ein klanglicher Test bestärkte mich im Verkaufswunsch. Die TMR 60 zeigten die typische "Loudness-Abstimmung", wie sie in den 80er so beliebt war: Wummernde Bässe, zischende Höhe und kaum Mitten. Meine B&W CDM 9 NT liebe ich für ihre herrliche Stimmwiedergabe im Mitteltonbereich und den realistischen Klang akustischer Instrumente. Die TMR 60 hatten nichts davon.

Mit dem festen Ziel, meine T+A Boxen bei eBay zu verticken, nahm ich die ersten 3 Bilder auf, die Ihr unten seht. Um es vorweg zu nehmen: Die Sache mit dem Verkauf ist nichts geworden. Ich habe meine Criterion TMR 60 lieber klanglich auf Vordermann gebraucht. Sie spielen jetzt schon seit 5 Jahren in meiner Zweitanlage im Schlafzimmer und ich liebe sie wieder heiß und innig.

Hier ist die Geschichte der Renovierung meiner TMR 60:

"Verkaufsbilder für eBay"

tmr60-1
tmr60-2
tmr60-2
tmr60-3
tmr60-5

Aber warum überhaupt verkaufen? Alle Chassis sind Vifa Chassis mit solidem Alu-Guss-Korb. Obiges Bild zeigt den Bass. Wieviel müsste man heute für eine vergleichbare Qualität anlegen?

Durch Recherche im Internet fand ich heraus, dass die Frequenzweiche vielleicht die Ursache aller Klangprobleme sein könnte. Austrocknende Elkos ändern das Klangbild - mein TMR 60 aren zu jenem Zeitpunkt 22 Jahre alt und hatten einige von den Elkos auf der Frequenzweiche:

tmr60-4
tmr60-6

Also bestellte ich mir bei Hellsound.de einige moderne Kondensatoren als Ersatz (vielen Dank an Herrn Nürge für die sehr freundliche und sehr ausführliche telefonische Beratung!). Die alten Elkos ersetzte ich durch MKT bzw. MKP und alle alten MKT durch noch bessere MKP Kondensatoren. Außerdem bestellte ich mir einige MOX-Widerstände zum Experimentieren, um den "Höhenrausch" zu beenden und die übertriebenen Höhen etwas abzusenken.

tmr60-7
tmr60-8
tmr60-9
tmr60-10

Wie man auf den obigen Bildern sieht, ging es dann ans Löten: Zunächst haben ich alle alten Kondensatoren und Widerstände entsorgt. Fast alle alten Kondensatoren habe ich durch identische Werte bei den neuen Kondensatoren ersetzt. Einzige Ausnahme: Im Hochtonbereiche werkelt jetzt ein 0,33 Mikrofarad-Kondensator parallel zum 3,3 Mikrofarad Kondensator, was für eine geringfügige Absenkung der Trennfrequenz sorgt. Aber dies ist für den Erhalt des Mitteltonbereichs auch nötig, denn zur Dämpfung der nervenden Höhen habe ich den alten 0,68 Ohm Vorwiderstand durch einen 1,5 Ohm Widerstand ersetzt, so dass die Höhen jetzt leiser spielen.

Im Mitteltonbereich habe ich den alten 1,5 Ohm Widerstand durch einen neuen 1,2 Ohm Widerstand ersetzt. Außerdem habe ich für einen strafferen, etwas weniger aufgequollenen Bass Dämmmaterial direkt hinter dem Tieftöner ergänzt. Akustischer Vergleichsmaßstab waren immer meine B&W CDM 9 NT.

Fazit der beschriebenen Maßnahmen: Meine T+A Criterion TMR 60 spielt jetzt viel ausgewogener. Sie bietet einen strafferen Bass, lautere und klare Mitten und einen zurückhaltenderen Hochtonbereich. Es macht jetzt wirklich Spaß, (Frauen-)Stimmen zuzuhören und man kann entspannt und ermüdungsfrei stundenlang Musik genießen.

Welchen Vorteil bieten diese Lautsprecher im Vergleich zu modernen Lautsprechern? Ein steiferes und resonanzärmeres Gehäuse als die T+A TMR Gehäuse mit Transmissionslinie wird man heute kaum finden. Dazu kommt das hochwertige, herrlich sauber verarbeitete Echtholz-Furnier. Mit den hochwertigen Vifa-Chassis mit Gummisicken und mit der umgebauten Frequenzweiche mit MKT- und MKP-Kondensatoren ist für einen echten Langzeit-Hörgenuss gesorgt. Und zum Glück macht die TMR 60 optisch noch einiges her.

Deshalb halte ich es für einen echten Tipp, sich ein Paar alte T+A Criterion TMR 60 zu besorgen und die alte Frequenzweiche zu modernisieren. Das Resultat ist ein Lautsprecher, der auf Oberklasse-Niveau spielt. Meine TMR 60 werde ich sicherlich noch lange behalten.
günni777
Inventar
#48 erstellt: 02. Sep 2017, 09:19
Nachtrag # 13: Bild meiner Celestion UL 8

20170902_104956

Ich bin der Meinung, auch um Lautsprecher wird oft zuviel Bohei gemacht. Klar gibt's große Unterschiede, aber auch vor 40 Jahren wussten viele Hersteller schon, wie es geht.

Das Niveau der Widergabe hängt in 1. Linie vom Quellmaterial, Hard und Software ab und noch mehr vom Hoerraum mit den akustischen Rahmenbedingungen und insb. der peniblen Aufstellung ab. Ich kann jeden Lautsprecher auch zum tote Hose Klang und schlimmer aufstellen, egal ob alt oder neu.

Bißchen Hallanteil vom Raum ist auch nicht immer nur schlecht. Solange ich ein Plätzchen im Raum finde, wo Direktschall vom LS und Reflexionsschall vom Raum sich eben nicht "beißen", also keine massiven hörbaren Laufzeitfehler zu vernehmen sind, werden sehr viele für den Raum geeignete LS auch viel Freude bereiten, egal ob alt oder jung. Erst passende absolute Top-LS werden da wohl noch mal ein Schippchen drauflegen können.

NP damals Celestion UL 8 unter 600 DM Paarpreis, also wirklich nix dolles aber ich mag die sehr.


[Beitrag von günni777 am 02. Sep 2017, 09:41 bearbeitet]
soundrealist
Inventar
#49 erstellt: 02. Sep 2017, 14:38

Dan_Seweri (Beitrag #47) schrieb:
Verkäufer war mein Mathematik- und Physiklehrer Heinz Wagner, der nebenberuflich im Keller seines Einfamilienhauses das Hifi-Studio "Hifi-Wagner" in Gaggenau betrieb - damals im Vor-Mediamarkt-Zeitalter eine der ersten Adresse für Hifi in Mittelbaden.


Wenn der gute Mann Physiklehrer war wäre er das - zumindest im Vergleich zum genannten Elektromarkt - heute vermutlich immer noch
höanix
Inventar
#50 erstellt: 02. Sep 2017, 23:12
@Roman
Vielen Dank für die Links, den Maßen nach sind es die LS der Coburg Anlage, mit 40 Jahren dann ja auch Klassiker.
Nur über die Opal 600 von Rosita finde ich nichts, für die Größe schöne 3-Weger.

@Dan Seweri
Die LS außen sind Selbstbau, aber ich glaube noch keine 30 Jahre alt.
Aber für 1 mal im Monat den Fernseher einschalten als Front-LS vollkommen ausreichend.

@gapigen
Der Receiver ist ein Nordmende RE 1050.

Gruß Jörg


[Beitrag von höanix am 02. Sep 2017, 23:15 bearbeitet]
fotoralf
Stammgast
#51 erstellt: 03. Sep 2017, 13:57
Im Wohnzimmer laufen an der großen Anlage zwei Castle Howard S2, rund 20 Jahre alt, an einem Sugden A48 Mk nix, an der kleinen Anlage zwei Servosound-Aktivboxen aus den frühen 70ern. Im Arbeitszimmer sind es zwei Korn & Macway KM20, ebenfalls aktiv und quasi baugleich zu den Servosound.

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 03. Sep 2017, 13:58 bearbeitet]
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