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BILDER eurer Selbstbau-Lautsprecher

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THWO
Stammgast
#752 erstellt: 25. Jan 2011, 23:00
Noch´n Gedicht:

Omnes Audio L8 in einem Dynavox nachempfundenen Projekt:



http://www.abload.de/img/bild037tmu1.jpg



http://www.abload.de/img/bild0274m6l.jpg

Klanglich war das Projekt eigentlich kein Erfolg. Der L8 ist ein ganz wunderbarer Schallwandler für Mitten bis hin zum Oberton, aber im fehlt es zum Einen am Höchstton, zum Anderen aber auch nahezu vollständig am Grundtonbereich, von einer Andeutung eines Basses ganz zu schweigen. Daran konnte auch das Gehäuse nichts mehr ändern. Der L8 ist für dieses an sich reizvolle Gehäusekonzept nicht das geeignete Chassis.

Hervorragend läßt sich der L8 z.B. in Offener Schallwand mit Tieftönerunterstützung einsetzen. Hierzu gibt es einen eigenen Thread unter:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-15857.html

Zu meiner großen Enttäuschung sind hier inzwischen alle eingestellten Photos, die so eine umfassende Bauphase doch gerade erst interessant machen, inzwischen gelöscht worden. Ein echtes Ärgernis. Wie läßt sich das verhindern?

Bei dem "Dynavox-Projekt" jedoch habe ich zu früh aufgegeben. Mit einem anderen, grundton- und baßstärkeren Breitbänder könnte sich sicherlich noch Einiges bewirken lassen. Daher habe ich das Modell mal eingestellt.

Till


[Beitrag von THWO am 25. Jan 2011, 23:03 bearbeitet]
THWO
Stammgast
#753 erstellt: 25. Jan 2011, 23:15
Zum oben genannten eigenen Thread ein paar Bilder noch:



http://www.abload.de/img/b-36-frontansichtgesam0mna.jpg



http://www.abload.de/img/b-39-frontlinksschrgvdri.jpg



http://www.abload.de/img/b-41-rckseitebreitbndeieq1.jpg

Das sind nurn ein paar Bilder des fertigen Modells. Bei Interesse gerne auch die Bauphase (wie gesagt, im eigenen Thread inzwischen im Nirvana...)

Till


[Beitrag von THWO am 25. Jan 2011, 23:17 bearbeitet]
Basti_K
Inventar
#754 erstellt: 26. Jan 2011, 00:02

THWO schrieb:
Anbei mein erster Versuch mit abload.de, mal sehen, was dabei heraus kommt

Ich weiss nicht was Du da koiert hast, aber abload zeigt die passenden Links an "Thumbnail für Foren (1)"


THWO schrieb:
Scan Speak Ringradiator, 2x 15W... und 1x 18W... in 40 Liter BR. Gebaut Anfang 2002. Lackierung allerdings vom Autolackierer, so etwas bekomme ich selbst nie so gut hin. Wände gewölbt durch 2x 10mm längsgeschlitztes MDF (Topan) auf Innenrahmen.

Sehr geniale Erscheinung!

Wo bekommt man diese geschlitzten MDF-Platten?
Moe78
Inventar
#755 erstellt: 26. Jan 2011, 00:28
Tolle LS, genial inspirieren lassen und umgesetzt. Die ersten hätt ich auch gern...
Das dritte Modell sieht Jamo ähnlich. Kann mir aber irgendwie trotzdem nicht vorstellen, wie sowas klingen kann, so ohne Gehäuse oder Magnetostaten?
mty55
Inventar
#756 erstellt: 26. Jan 2011, 10:31
das mit den Fotos wird in Zukunft nicht mehr passieren weil man sie jetzt dierect ins hififorum hochläd - früher war das ein drittanbieter - und auf sowas soll man sich nie verlassen q.e.d.
THWO
Stammgast
#757 erstellt: 26. Jan 2011, 11:59
@ Basti_K:
Das Material habe ich von einem Schreiner bezogen. Ist dort ein Standard-Werkstoff, also keine große Sache eigentlich. Sicher findest Du es auch im Netz, evtl. aber nur als ganze Platten.

@ Moe 78:
Zum Thema Offene Schallwand / Open Baffle gibt es schon recht viel an Infos im Netz. Der Nachteil dieses Konzeptes liegt an seinem Anspruch an die Aufstellung - wandnah geht gar nicht - und dem "akustischen Kurzschlu?" durch den Schalldruckausgleich zwischen Vorder- und Rückseite um die Seitenkanten herum. Deshalb werden entsprechend breite Frontwände benötigt, um diesen Auslöschungseffekt möglichst weit nach unten zu verschieben. Deshalb auch die großen 38er Tieftöner. Trotz ihrer Riesenflächen brauchen sie noch eine aktive zusätzliche Leistungszufuhr im unteren Bereich. Hierzu habe ich zwei Hypex DS 2.0 verwendet und die Entzerrung auf knapp 50 Hz gesetzt. So laufen sie noch sehr gut bis etwa 30 Hz mit, um dann prinzipbedingt steil abzufallen. Das genügt für jede Art Musik bis hin zu tiefsten Orgelpfeifen, vermeidet aber subsonisches Mitwabern.

Der Vorteil liegt ebenfalls in dem Konzept der Abstrahlung nach vorne und nach hinten: Der Lautsprecher steht sich nicht mehr selbst im Weg, um das mal etwas theatralisch auszudrücken, sondern "verschwindet" akustisch. Die gesamte Musik wird ungeheuer räumlich aufgelöst. Gleichzeitig, und das war für mich die größte Überraschung, klingt alles so natürlich, so völlig unangestrengt, mir fällt einfach keine besser passende Formulierung ein: so ECHT. Aus "Gehäuseboxen" höre ich, daß da ein Cello wiedergegeben wird, aus superguten Boxen kommt eine supergute Wiedergabe - hier aber steht da ein echtes Cello, keine Wiedergabe.

Die Rückkehr nach einer Weile selbst zu den schönen Scan Speak ist dann immer wieder erstmal eine Umgewöhnung. Man hört, daß die Musik irgendwie eine Reproduktion ist, wenngleich eine überaus gute. Das ist der wesentliche Unterschied: Musik versus Musikreproduktion.

Allerdings haben die Chassis der Offenen Schallwand auch einen eigenen kleinen Nachteil: Da es meist Töner aus dem Profibereich sein müssen, sond sie tonal oft nicht ganz so ausgewogen wie perfekt spezialisierte High-End-Chassis der obersten Preisklasse. Das aber nehme ich gerne in Kauf.

Bei einem Versuch einer objektiven Betrachtung kann man deshalb nicht ein Konzept gegenüber dem anderen als "besser" bezeichnen. Offene Schallwände können süchtig machen, haben aber auch ihre Nachteile, wie beschrieben. Ich bin der Meinung, Beides ist auf seine Weise reizvoll. Ich höre mal die einen, mal die anderen. Meist müssen die Dipole nach einer Weile wieder weichen (ja, der liebe WAF...).

Schwafel ich zuviel? DIY-HiFi ist halt ein tolles Hobby!!!! Bin immer auf der Suche nach neuen Ideen zum Ausprobieren. Habe noch mehr Photos von anderen Modellen...

Im Moment bereite ich ein neues größeres Projekt mit einer Offenen Schallwand vor und werde bei Interesse gerne wieder einen ausführlichen Thread dazu erstellen.

Till
Demon_Cleaner
Inventar
#758 erstellt: 26. Jan 2011, 12:09
mach lieber noch mehr tolle bilder hier rein
THWO
Stammgast
#759 erstellt: 26. Jan 2011, 12:33
Offene-Schallwand-Projekt mit einem Ciare CH 250 in Scheibe, exzentrisch versetzt, und 2x Emminnence Alpha 15A in RiPol-Sub:







Aus der Bauphase:








Till
THWO
Stammgast
#760 erstellt: 26. Jan 2011, 12:40
Noch eine Ovalbox, 1999 gebaut:



Damals gab es nur einen einzigen Hersteller in Italien, der dieses Design quasi erfunden hat. Keinerlei Hinweise, wie man selber so etwas bauen könnte. Hatte lange überlegt, wie ich das mit meinen beschränkten Möglichkeiten umsetzen könnte, denn zum Dampfbiegen oder CNC-Fräsen habe ich ja keinen Zugang. So kam ich dann auf die Idee mit einem inneren Rahmen und dem Topan...

Heute sieht man ovale Seitenwände ja überall. Damals aber war das etwas Neues.




Till
THWO
Stammgast
#761 erstellt: 26. Jan 2011, 13:07
Noch ein paar Böxchen, hier aber gescannte Papierphotos, daher die schlechte Qualität - sorry...












Ein paar Rohbauten, da nur Versuchsobjekte:










Weitere Modelle, für Andere gebaut:











Glaube, das genügt erst mal für heute. Habe noch weitere Photos, die ich aber erst mal scannen muß. Und es soll ja auch nicht zu protzig `rüberkommen...

Till
Perla
Stammgast
#762 erstellt: 26. Jan 2011, 13:10

Basti_K schrieb:


Wo bekommt man diese geschlitzten MDF-Platten?


Biege MDF oder Topan bekommst du beim Schreiner oder auch bei Modulor

Biege MDF
Hendrik_B.
Inventar
#763 erstellt: 26. Jan 2011, 13:33
@ THWO:
Meine Hochachtung, die Gehäuse sind wirklich allererste Sahne!
Ich würd mir da gern mal die offenen Schallwandler anhören, du kommst nicht zufällig irgendwo aus Norddeutschland?

Und an Perla, vielen Dank für den Link mit Modulor. Nun weiss ich wo ich endlich mein MDF/HDF und den anderen Quatsch kaufe.



@ Feldweg:
Geil, einfach Geil.
Understatement vom Feinsten. Man sieht eine schöne große Wand, davor 2 (ich nenn sie mal Monitorboxen) und kriegt einen Bass vorn Latz geknallt wie man ihn nicht erwartet

Klasse, leider wohnst du gaaanz südlich der Elbe sonst würd ich mir das zu gerne mal anhören!

Auch die selbstgebaute Elektronik. Seeehr schön.

Einziger Kritikpunkt: Stell die Verstärker doch bitte mittig auf die kleinen Tablets, sieht ein bisschen aus wie Kraut und Rüben auf dem einen Foto, kann aber auch täuschen. Ansonsten:
zebrastreifen
Stammgast
#764 erstellt: 26. Jan 2011, 14:00
wow, die sehen wirklich super aus.
Biege MDF kannte ich bisher noch gar nicht. Darauf werde ich in Zukunft sicherlich irgendwann nochmal zurückgreifen. Danke
dult
Ist häufiger hier
#765 erstellt: 26. Jan 2011, 15:09
Hallo,

ich bin seit Jahren stiller Mitleser und habe so einiges durch das Forum gelernt. Nach mehreren Bausätzen reifte in mir der Wunsch von etwas großem.
Die 08/15 Stand- und Regalböxchen mit angeblich "knochenbrechendem" Bass und "seidigen" Höhen war ich leid; sie konnten (wenn überhaupt) nur eins von beidem gut.

Nach viel hin und her entschied ich mich für eine Mischung:
Eckhorn 18 aus der HobbyHifi und das Tier-Oberteil aus der Klang&Ton. Der Bau dauerte zusammen gut 1 Jahr. In der Zeit wurde viel geflucht, es floss Schweiss, Blut und Tränen.

Aber das Ergebnis entschädigt für alles.

IMG_0916
IMG_0917
THWO
Stammgast
#766 erstellt: 26. Jan 2011, 15:16
Hallo Hendrik B.

sorry, wohne im Raum Frankfurt /Main...

Hi Dult, das sieht so richtig nach Dynamik aus. Eckhörner geschickt versteckt...

Sind das die Eckhörner mit dem AWX 184? Wie angesteuert - Aktivmodule nehme ich an? Habe sie noch nicht gehört: Sind sie schön trocken? Ich liebe es, wenn große Drums knallen statt zu wummern...

Till
dult
Ist häufiger hier
#767 erstellt: 26. Jan 2011, 15:30
Hallo THWO,

ja, das sind die Hörner mit dem AWX184.

Hatte sie erst aktiv laufen an 2 x SAM-2. Das einstellen ist allerdings so eine Sache, da ich auch Surround-Sound habe.

Für Filme zu leise, für Musik zu laut. Letztenendes wurden die SAM-2 ausgemustert, da ebenfalls eine nervige Brummschleife entstand.
Mittlerweile gefällt mir die passive Lösung besser.

Die Bässe sind absolut trocken, sie kommen praktisch aus dem nichts. So wie es eben sein soll. Eine Drum macht wirklich nur BUM und nicht BUMMPF.

Das mit dem Verstecken hat 2 Vorteile: Sie wirken nicht mehr so wuchtig und die Frau ist auch beruhigt. WAF+100
Basti_K
Inventar
#768 erstellt: 26. Jan 2011, 15:39

dult schrieb:
Hallo,

ich bin seit Jahren stiller Mitleser und habe so einiges durch das Forum gelernt. Nach mehreren Bausätzen reifte in mir der Wunsch von etwas großem.
Die 08/15 Stand- und Regalböxchen mit angeblich "knochenbrechendem" Bass und "seidigen" Höhen war ich leid; sie konnten (wenn überhaupt) nur eins von beidem gut.

Nach viel hin und her entschied ich mich für eine Mischung:
Eckhorn 18 aus der HobbyHifi und das Tier-Oberteil aus der Klang&Ton. Der Bau dauerte zusammen gut 1 Jahr. In der Zeit wurde viel geflucht, es floss Schweiss, Blut und Tränen.

Aber das Ergebnis entschädigt für alles.

IMG_0916
IMG_0917


Jaaa!!! Geil, geil, geil *feier*

Horn-Audio in wohnzimmerfreundlicher Ausführung, da stimmt ja sogar der WAF noch relativ zur Größe

Sehr geil, nicht monströs, schön getarnt, geil!
PokerXXL
Inventar
#769 erstellt: 26. Jan 2011, 15:40
@ dult

Das sieht imho sehr gut aus.
Danke für die Idee mit der Eckhornverkleidung,die Spiegelfront woltte ich sowieso setzen.
Unsicher war ich mir nur wegen der Farbe,aber weiß verbirgt das Eckhörnchen nochmal optisch.

Greets aus dem valley

Stefan
GREichi
Stammgast
#770 erstellt: 26. Jan 2011, 16:00

PokerXXL schrieb:


....,die Spiegelfront woltte ich sowieso setzen.
Unsicher war ich mir nur wegen der Farbe,aber weiß verbirgt das Eckhörnchen nochmal optisch.

Greets aus dem valley

Stefan


Auf den Bildern sieht man aber keine Spiegelfront sondern "nur" Tapete, oder täusche ich mich?

Grüße,
Günther
dult
Ist häufiger hier
#771 erstellt: 26. Jan 2011, 16:10
Ja, ich habe Tapete auf eine 10mm Spanplatte geklebt und habe diese in Alu-U-Schienen versenkt. Hat den Vorteil, dass man sich verschiedene Platten anfertigen und ohne großen Aufwand tauschen kann.

@ PokerXXL:

Ich kenne deine Räumlichkeiten ja nicht, aber eine weisse Front wird deine Hörner mMn noch hervorheben. Kann aber natürlich auch so gewollt sein.
PokerXXL
Inventar
#772 erstellt: 26. Jan 2011, 16:15
@ dult

Stimmt vertan sprach der Hahn und stieg von der Ente.
Da habe ich mich doch glatt von dem Glanzeffekt der Leisten täuschen lassen.
Bei mir sind die Wände weiß und da ich das kleine Eckhorn von Geist gebaut habe ist die Front auch deutlich kleiner als wie bei deinem.
Durch die Spiegelfolie wird das imho so ein wenig nach schwebenden Spiegel bei mir aussehen wegen dem Ton in Ton Effekt zur Wand.

Greets aus dem valley

Stefan


[Beitrag von PokerXXL am 26. Jan 2011, 16:25 bearbeitet]
dult
Ist häufiger hier
#773 erstellt: 26. Jan 2011, 16:22
Was für eine Art von Spiegel willst du denn machen? Von Spiegelfolie rate ich ab, so einen Satz Platten hatte ich mal für meine. Durch die sehr glatte Oberfläche sah man jedes, aber wirklich jedes Staubkörnchen...

Echtglas klappert, wiegt einiges und ist teuer. Acryl sieht nicht so gut aus wie ich finde.

Egal wie du es machst, mach es auf jedenfall reversibel...


[Beitrag von dult am 26. Jan 2011, 16:36 bearbeitet]
PokerXXL
Inventar
#774 erstellt: 26. Jan 2011, 16:32
@ dult

Ich schon an Spiegelfolie,da ich noch 2 Rollen hier habe.
Wenn es nicht ganz perfekt wird ist das nicht ganz so tragisch.
Immerhin wäre es das erste Mal seit langer Zeit ,das ich mal wieder gefinishte Speaker habe.
Alle anderen stehen immer noch in MDF roh hier herum.

Greets aus dem Valley

Stefan
Soundfreak_NRW
Stammgast
#775 erstellt: 26. Jan 2011, 17:29
@ THWO

finde deine Konzepte und Umsetzungen erste Sahne.
zu einem sehr gut klingenden LS, gehört mMn. auch nen super Gehäuse, was auch demendsprechend was her macht
Hast du bei Bausätze selber entwickelt, oder sind das fertige Bausätze?

@ Dult

super Idee mit dem Horn.

Frage, ist ein Horn aufstellungskritisch? Speziell dieseSß

wie weit runter spielt das ding so?

Grüße


[Beitrag von Soundfreak_NRW am 26. Jan 2011, 17:45 bearbeitet]
dult
Ist häufiger hier
#776 erstellt: 26. Jan 2011, 17:40
@ soundfreak

Ein Horn ist generell genauso kritisch aufzustellen wie ein Direktstrahler, wenns zb um BB im Horn geht.

Das Eckhorn lässt sich prinzipbedingt nicht anders aufstellen. Die MHT-Kombi muss man relativ genau ausrichten, sowohl vertikal als auch horizontal. Hat man das einmal gemacht, hat man eigentlich Ruhe. Und auf ewiges umrücken hab ich auch keinen Bock, die Tops wiegen gute 50 kg.

Laut meiner Test-CD und meinem Gehör spielen die Eckhörner bis ca. 25 hz runter. Mit welchem Pegel kann ich nicht sagen, mangels Pegelmesser. Auf jedenfall rumpeln die Couchen...
Soundfreak_NRW
Stammgast
#777 erstellt: 26. Jan 2011, 17:44
danke,

ja mir geht es speziell nur ums Eckhorn.

würde mir evtl. auch mal eins bauen wollen, allerdings könnte ich das nur in 1 Ecke stellen.

Muß ich mich mal bisschen zu einlesen.

Brauch mal wieder nen neues Projekt:-)


[Beitrag von Soundfreak_NRW am 26. Jan 2011, 17:46 bearbeitet]
Finchiboy
Stammgast
#778 erstellt: 26. Jan 2011, 17:47
@ dult: Ich finde deine Eckhörner echt klasse, aber fürs Heimkino irgendwie fehl am Platz. Ein BR Gehäuse ist meiner Meinung nach besser dafür geeignet - wegen des Tiefgangs. Die Hörner spielen zwar schweinelaut, aber spätestens ab 25hz kommt so gut wie nichts mehr. Gerade diese tiefen Frequenzen, die, zugegeben, sehr selten auftreten, geben einem doch den gewissen "Kick" beim Filme Schauen.
dult
Ist häufiger hier
#779 erstellt: 26. Jan 2011, 18:00
@ Finchiboy

wie weiter oben beschrieben ist keine zufriedenstellende Lösung mit aktivmodulen zu finden. Einen Regler zu weit gedreht und man hat das Problem dass sie in Filmen zu leise und bei Musik zu laut sind. Ich habe ein halbes Jahr rumgedoktert bis ich den Kanal voll hatte.

BRs mögen tiefer spielen, das ist unbestreitbar richtig.
2 BR-Kisten hatte ich auch mal da stehen. Ebenso 2 CB. Klanglich reichen sie nicht annähernd an Eckhörner ran, das ist (für mich) Fakt!
Einmal probegehört beim Kollegen und die Eckhörner standen für mich fest.

Als Sub kommt diesen Sommer übrigens ein Tapped Horn hinzu, überlege mir schon seit Wochen die Gestaltung...
Basti_K
Inventar
#780 erstellt: 26. Jan 2011, 18:02

Finchiboy schrieb:
@ dult: Ich finde deine Eckhörner echt klasse, aber fürs Heimkino irgendwie fehl am Platz. Ein BR Gehäuse ist meiner Meinung nach besser dafür geeignet - wegen des Tiefgangs. Die Hörner spielen zwar schweinelaut, aber spätestens ab 25hz kommt so gut wie nichts mehr.

Sehr verallgemeinert und ohne jegliche Differenzierung ausgesprochen....

Das kommt ja wohl immer auf das Horn und das verwendete Chassis an.
Hörner gibt's verschiedene und Chassis auch.

Ein BR-Sub wird nie mit der Leichtigkeit eines Horns spielen...
Finchiboy
Stammgast
#781 erstellt: 26. Jan 2011, 18:24
Das war jetzt auf das AWX 184 bezogen. Ich habe dieses Chassis selbst in einem BR Gehäuse verbaut, deswegen weis ich, wovon ich rede. Das mit der Leichtigkeit stimmt wohl, aber ob das beim Filme Schauen so zur Geltung kommt...?
dult
Ist häufiger hier
#782 erstellt: 26. Jan 2011, 18:34

Finchiboy schrieb:
Das mit der Leichtigkeit stimmt wohl, aber ob das beim Filme Schauen so zur Geltung kommt...?


Wie gesagt, im Sommer kommt ein Tapped Horn hinzu.

Aber mal ehrlich: Bis dato kam ich auch bei Filmen ganz gut mit den Eckhörnern zurecht. Viele Filme sind auch mit "nur" 25 hz Grenzfrequenz beeindruckend genug.


[Beitrag von dult am 26. Jan 2011, 18:35 bearbeitet]
bilmes
Stammgast
#783 erstellt: 26. Jan 2011, 20:55
Ein paar von meinen aktuell benutzten Konstruktionen:

Hot Sprot Coax
Hot Sprot Coax

Hot Sprot Coax (geschlossen), inklusive Zierkatze/-Kater


Linki, der LiPol
Linki, der LiPol

Linki, der LiPol. Noch ohne Finish. Funktioniert hervorragend...


[Beitrag von bilmes am 26. Jan 2011, 21:02 bearbeitet]
*mac42*
Stammgast
#784 erstellt: 26. Jan 2011, 20:58
Uiiiii!!!

Schöne Bilder - schöne Lautsprecher (und schöne Tiere).

Klasse...
Harrycane
Inventar
#785 erstellt: 26. Jan 2011, 22:05
Hab die FR10 zwar schonmal eingestellt, aber jetzt sind sie noch ein bisschen gepimt worden.

Die "Blumen" sind aus Filz (eigentlich ein Wandtatoo):

DSC02510

DSC02512

DSC02513

So hat auch Regierung nichts mehr dagegen
Wolf.Im.Schafspelz
Stammgast
#786 erstellt: 26. Jan 2011, 22:15
@ Bilmes
Sehr schick! Allerdings würde die Mieze auf Bild Nr. 2 bei mir paar auf den fellig-flauschigen Hintern bekommen.
(Keine Sorge, danach würde ich sie erstmal auf den Schoß nehmen und richtig schön durchwurschteln...)

@ dult
Der WAF ist wirklich ungemein hoch und das grün wirkt richtig schön frisch. Würde mir auch gefallen. =)
Boxen_Bauer
Stammgast
#787 erstellt: 26. Jan 2011, 23:12
Nachlieferung:
DSC00686DSC00687
Nichts besonderes,aber wenn man im sommer auf der Decke auf der Wiese liegt,ist der klang auch egal


Seht mal was ich im Keller gefunden habe!:
DSC00679 - KopieDSC00681DSC00680

Meine allerersten Boxen! Nach bauplan der Visaton VOX 253(15 cm verkleinert)
Besonders die verabeitung ist sehr hochwertig! (Bild 3)
Heute wundere ich mich,dass ich den klang vor 1 1/2 Jahren richtig geil fand...

Kann man eigendlich noch tiefer mit den Hobby anfangen?!
dult
Ist häufiger hier
#788 erstellt: 26. Jan 2011, 23:18

Wolf.Im.Schafspelz schrieb:

Der WAF ist wirklich ungemein hoch und das grün wirkt richtig schön frisch. Würde mir auch gefallen. =)


Danke

Das kommt, wenn man einen Kompromiß mit der Liebsten eingeht.
Wie man sieht, manchmal sogar mit Erfolg!
THWO
Stammgast
#789 erstellt: 26. Jan 2011, 23:44
Hallo Soundfreak NRW,

die ScanSpeak-bestückten Lautsprecher basieren "weichentechnisch" auf ursprünglichen Bausatzplänen von Axel Oberhage, doch habe ich sie mit (aus meiner Sicht) höherwertigen Bauteilen bestückt. Nachträglich habe ich zudem leichte Änderungen in den Anpassungen vorgenommen.

Die blauen Ovalboxen basieren im Kopfteil auf der Studio 24 XL, jedoch angesichts meiner Erweiterung um einen separaten / zusätzlichen Tieftöner mit etwas kleineren Kammern und ebenfalls modifizierter / aufgewerteter Weiche. Den Tieftöner (knapp 40 L BR)habe ich lediglich per Spule abgetrennt.

Ältere Modelle basieren z.T. auf Dynaudio Kombinationen (aus der Zeit, in der ich diese noch beziehen konnte. Hier kann ich noch Einiges an Bildern beitragen, muß nur die Photos scannen.

Die Offenen Schallwände und diverse andere Modelle basieren auf meinen eigenen Überlegungen. Die Gehäuse (bis auf die Transmissionlines von Oberhage) sind komplett meine eigenen Entwürfe und Konstruktionen.

Mit vollständiger Selbstentwicklung komplexer Weichen hatte ich es bislang nicht so. Inzwischen verfüge ich über Meßequipment und vertiefe mich zusehends mit der Materie.

Bei meinem gerade anlaufenden neuen Projekt, wieder eine mit Offener Schallwand, wird alles von Anfang an mit Messungen statt nur mit den Ohren begleitet. Das wird mich genau so wie das bereits in einem separaten Thread vorgestellte Projekt mit dem Omnes Audio L8 wieder eine ganze Weile beschäftigen.

Kann ja morgen mal die Photos scannen. Sind auch ein paar verrückte Sachen dabei...


Hi Bilmes,
wie sind Deine Erfahrungen mit dem "LiPol"? Welchen Tieftöner hast Du verwendet? Eigenversuch oder mit Korrekturschaltung von A. Ridthaler? Wie angesteuert (nehme an, mit Sub-Modul)?
Aus den Bildern hast Du vielleicht gesehen, daß ich es auch einmal mit einem RiPol versucht hatte, daher mein Interesse...

Till
Wolf.Im.Schafspelz
Stammgast
#790 erstellt: 26. Jan 2011, 23:53

dult schrieb:

Wolf.Im.Schafspelz schrieb:

Der WAF ist wirklich ungemein hoch und das grün wirkt richtig schön frisch. Würde mir auch gefallen. =)


Danke

Das kommt, wenn man einen Kompromiß mit der Liebsten eingeht.
Wie man sieht, manchmal sogar mit Erfolg! :P


Oh ja... ich wohne mit meiner Liebsten zwar noch ein paar Jährchen nicht zusammen, aber die Diskussion um die Gestaltung des Wohnzimmers herrscht jetzt schon. Im Geiste löse ich das Problem aktuell noch mit dem Gedanken an ZWEI Wohnzimmer. Jedoch wähne ich in meinem tiefsten Inneren, dass das Gehalt nach dem Studium dann doch sinnvoller investiert werden kann.

Der Kompromiss bei dir bestärkt mich in der Ansicht die Dame ein wenig mitwirken zu lassen... ich werde ihr die sehr rustikale Bauweise mit massiven Balken und Naturgestein schon noch nahe legen.
dult
Ist häufiger hier
#791 erstellt: 27. Jan 2011, 00:00
@wolf im schafspelz

Der Trick ist, den Frauen die Auswahl der Farbe zu überlassen. Wenn man dann noch sagt, man macht was mit derselben Tapete wie an der Wand und Marmor/Echtholz etc könnte man sich auch ne flak bauen
Con-Hoolio
Inventar
#792 erstellt: 27. Jan 2011, 00:50
Was Ihr immer alle für Probleme mit den Frauen habt..

Meine Freundin hat mir für die nächsten Projekte sogar schon Bücher mit Inspirationen geschenkt.

Ich kann ruhig richtige Karwentsmänner bauen - sie sollen nur gut klingen und müssen auch laut können...

Der Trick ist einfach, die Freundin auf Hörsessions mitzunehmen und sie auch ihre eigene Musik hören zu lassen.
Schalldruckanbeter84
Stammgast
#793 erstellt: 27. Jan 2011, 01:04
wow was manch einer hier handwerklich drauf hat ist schon sehr erstaunlich
Wolf.Im.Schafspelz
Stammgast
#794 erstellt: 27. Jan 2011, 01:16
Ich glaube ihr habt beide Recht. Als ich mein Frauchen zum Aussuchen ihrer Stereoanlage mitnahm, verwehrte sie die ersten Kompakten innerhalb 1 Minute. Nach dem 3. Paar wars ihr zu bunt und sie sagte: "Machen Sie mal die Dinger an." Große Standlautsprecher von Quadral. Wir waren beide hin und weg. Inzwischen dürfte sie diese jedoch nicht mehr kaufen, für den Preis kann man schon ein Paar Duettas bauen.

Merke:
- Farbe Frau überlassen
- Marmor, Diamanten & goldene Spikes
- Hörsessions mit ihr & ihren CDs
- Schnaps und Lappen für die Schweißperlen beim Gespräch im Anschluss

Hm... die Idee mit den zwei Wohnzimmern ist trotzdem noch nicht aus der Welt. Ich hatte ihr schon einen Hobbyraum im Gegenzug zum Wohnzimmer angeboten. Eine Küche ist jedoch im Normalfall Standard. Nein... das Hobbyraum-Argument überzeugte sie noch nicht völlig. Es wird sich schon eine Lösung finden. =)
bilmes
Stammgast
#795 erstellt: 27. Jan 2011, 08:50

THWO schrieb:

Hi Bilmes,
wie sind Deine Erfahrungen mit dem "LiPol"? Welchen Tieftöner hast Du verwendet? Eigenversuch oder mit Korrekturschaltung von A. Ridthaler? Wie angesteuert (nehme an, mit Sub-Modul)?
Aus den Bildern hast Du vielleicht gesehen, daß ich es auch einmal mit einem RiPol versucht hatte, daher mein Interesse...

Till


Hi Till,

nö, vom Ridthaler kauf ich nix. Hat auch keine Korrekturschaltung, und läuft nicht über ein Submodul. Hört sich jetzt erst mal blöd an, is aber so
Also die Treiber sind Peerless SLS-12, welche laut Aussagen und Erfahrungen aus diversen Foren gut für offene Konstruktionen geeignet sind. (Parameter, Geräusche.) Und auch bezahlbar. Der Ridthaler verkauft die identischen Treiber in umgelabelter Form 30% teurer in seinen RiPol's.
Das Gehäuse ist im wesentlichen eine Kreuzung aus dem W-Dipol von Linkwitz und dem RiPol. Die gleichsinnige Treiberanordnung hat sich Linkwitz überlegt, die engen Kammern hat sich Ridthaler überlegt. Ich hab das ganze dann noch so dimensioniert, dass die Treiber etwa gleiche Luftlasten "sehen". Die Abstrahlcharakteristik dürfte somit eher dem Dipol als dem Ripol entsprechen, allerdings mit einer gewissen Resonanzabsenkung. Ob das Konstrukt nun besser oder schlechter als die anderen Konstruktionen ist, sei mal dahingestellt. Kann halt mangels Messtechnik nichts belegen.
Normalerweise wird im RiPol der Parametersatz des Chassis durch die Korrekturschaltung weiter beeinflusst (um nochmals mehr Tiefgang zu bekommen), das habe ich aber anders gelöst. Bei mir läuft der Sub (neben meinen Sat's) an einem AVR, und getrennt wird aktiv mittels PC und Frequency Allocator. Damit kann man den Frequenzgangabfall zu tiefen Frequenzen aktiv korrigieren, und nebenbei alles andere auch....

Grüße!
THWO
Stammgast
#796 erstellt: 27. Jan 2011, 11:08
Hi Bilmes,

vielen Dank für Deine Antwort. Das Thema DSP-Steuerung über PC oder eingeschleiftes Gerät beginnt mich immer mehr zu interessieren und ist sicher in absehbarer Zeit mal eine Vertiefung wert. Bislang bemst mich neben neuen Investitionen vor allem meine innere Zurückhaltung komplexen Computerstrukturen. Für mich ist es wichtig, Geräte "selbsterklärend" oder nur nimimal kompliziert bedienen zu können. Hier hege ich sicher auch Vorurteile... naja, mal sehen...

Mein Versuch mit Dipol oder besser RiPol war unter Einsatz von Emminence Alpha 15A, die ich halt bereits hatte. Ein erstes selbstgebautes Testobjekt war soweit wohl ok, um mich zu einer Kontaktaufnahme mit Herrn Ridthaler zu motivieren. Er berechnete mir daraufhin eine Korrekturschaltung und gab mir genaue Gehäusemaße vor. Daraus enstanden dann die Doppel-Ripole, die ich in diesem Thread bereits eingestellt habe.

Klanglich ist aus meiner subjektiven Wahrnehmung Folgendes festzuhalten: Ich habe bisher noch keinen Subwoofer gehört, der so abartig tief hinunterging wie dieser. Laut Herrn Ridthaler wird der fs auf volle 20 Hz verschoben - Wahnsinn. Andererseits erkaufte der Sub sich dieses Ergebnis mit einer ziemlich weichen Wiedergabe, was ich gar nicht mag. Lainenhafte Interpretation ist dahingehend, daß der bauartbedingte Gegendruck des Kammervolumens wohl die Membran stark einbremst. Für hometheatersüchtige Earthquake-Freaks (nicht abwertend gemeint) vielleicht das Nirvana, für Musikliebhaber sehr nachteilig. Hinzu kommt, und das habe ich noch nie erlebt, daß der Sub immer subsonisch mitwabert. Egal ob Tiefsttonanteile in der Musik überhaupt vorhanden sind oder nicht. Auch bei Sopransoli. Es ist unfaßbar. An der Anlage sollte es nicht liegen, sie ist High-End mit sehr hohem Dämpfungsfaktor. Entweder sind praktisch alle CDs schlampig aufgenommen und irgendwelche Störungen nicht weggefiltert, oder etwas stimmt hier am Konzept oder seiner Umsetzung nicht. Zusammenfassend gesagt: Ultratiefgang, aber schlichtweg unbrauchbar.

Da es hingegen viele sehr positive Stimmen zu diesem offenen Sub-Konzept gibt und vor allem das Gehäuse sensationell klein ist, komme ich zum Schluß, und das ist sicherlich nur fair, daß wahrscheinlich die Alpha 15A "schuld" am Desaster sind. Vielleicht sind einfach diese Chassis für dieses Konzept gänzlich ungeeignet und andere hierfür perfekt. Was ich suche, sind harte, knochentrockene, schnelle Bässe, und das gilt dann selbstverständlich auch für Subs. Da Herr Ridthaler jedoch meine Alphas zur Verfügung und durchgemessen hatte, bin ich nur enttäuscht darüber, daß von ihm hier keine rote Karte kam.

Also sofern Dein Konzept nebst eingesetzten Tieftönern schnell, hart, trocken und ohne subsonisches Wummern (schrecklich!) ist, dann herzlichen Glückwunsch für Deine dann wohl bessere Wahl.

Gerade das total nervende subsonische Wummern hat in mir inzwischen die Frage aufkommen lassen, ob ein "Musiker"-Sub nicht unterhalb von 30 oder maximal 25 Hz mit brutalstmöglicher Flankensteilheit abgeschnitten werden sollte. Das würde immer noch für tiefste Instrumente genügen. Ich finde Tiefsttonunterstützung von Musik wunderbar und beeindruckend, doch kann ich die oft begleitenden Störgeräusche einfach nicht leiden. Dann lieber ohne...

Was meint denndas geneigte Forum dazu? Bin ich zu empfindlich, ist das vermeidbar, wer sieht das ähnlich oder hat helfnede Ideen zu diesem Problem? Wäre das ein Thema für eine eigene Thread-Umfrage?

Sorry, bin wohl thematisch ein wenig abgeschweift...


Till
Joe_Fender
Stammgast
#797 erstellt: 27. Jan 2011, 11:09
@Bilmes: Wunderschöne Lautsprecher, das Holz sieht echt super aus!
Giustolisi
Inventar
#798 erstellt: 28. Jan 2011, 11:43
Meine neuen Dipole sind fertig. Jetzt fehlt es nur noch an etwasd Feintuning, man kann sie aber jetzt schon als Erfolg bezeichenen. Der L8 ist in der Schallwand einfach klasse. Das "Gehäuse" habe ich mit Designtapete tapeziert, die zwei Farben lassen die lautsprecher vielleicht etwas schmaler wirken.
DSC01195
THWO
Stammgast
#799 erstellt: 28. Jan 2011, 13:07
Glückwunsch zu Deiner neuen Schallwand!
Mit dem L8 hatte ich ja ebenfalls gute Erfahrungen gemacht (siehe Bilder).

Bist Du auch mit dem Hochtonberteich zufrieden? Der L8 fällt ja ab 8-10 KHz deutlich ab. Ich fand eine Unterstützung ab 10 KHz recht hilfreich.

Meiner Erfahrung nach reagiert der L8 sehr empfindlich auf seitliche Reflektionen. Sind Deine schmalen "Seitenwände" tatsächlich senkrecht zum Chassis stehende Streifen, oder hast Du die Rückwand zwischen Chassis und Hinterkante "ausgekurvt"? Falls nicht, wäre das aus meiner Siche eine hörbar sinnvolle Maßnahme, leicht machbar durch gebogene Kunststoffplatte, Dämmaterial oder evtl. sogar Entfernen der Seitenflanken.

Welche Tieftöner hast Du verwendet? Wie schnell / trocken / präzise sind diese?


Viel Freude noch damit,
Till
Giustolisi
Inventar
#800 erstellt: 28. Jan 2011, 13:42

Bist Du auch mit dem Hochtonberteich zufrieden? Der L8 fällt ja ab 8-10 KHz deutlich ab. Ich fand eine Unterstützung ab 10 KHz recht hilfreich.

ich hab ihn mit 10 Ohm eingebremst. durch den Impedanzanstieg wirkt die Bremse im Hochtonbereich nicht.

Meiner Erfahrung nach reagiert der L8 sehr empfindlich auf seitliche Reflektionen. Sind Deine schmalen "Seitenwände" tatsächlich senkrecht zum Chassis stehende Streifen, oder hast Du die Rückwand zwischen Chassis und Hinterkante "ausgekurvt"? Falls nicht, wäre das aus meiner Siche eine hörbar sinnvolle Maßnahme, leicht machbar durch gebogene Kunststoffplatte, Dämmaterial oder evtl. sogar Entfernen der Seitenflanken.

Ich habe in der Ecke Dämmmaterial reingepackt. Jetzt ists besser.

Welche Tieftöner hast Du verwendet? Wie schnell / trocken / präzise sind diese?

Das sind kenford Hifi Bässe von Pollin. Die sind billig und ich hatte sie schon mal in einer anderen Konstruktion verwendet. Hubfähig sind sie und sie machen auch bei mehr Hub keine lauten Nebengeräusche.
An der optimalen Einstellung feile ich momentan noch rum, Pegel gibts aber reichlich und der Bass kommt fast PA artig hart und auch ziemlich tief.
bilmes
Stammgast
#801 erstellt: 28. Jan 2011, 18:44

THWO schrieb:
Hi Bilmes,

vielen Dank für Deine Antwort. Das Thema DSP-Steuerung über PC oder eingeschleiftes Gerät beginnt mich immer mehr zu interessieren und ist sicher in absehbarer Zeit mal eine Vertiefung wert. Bislang bemst mich neben neuen Investitionen vor allem meine innere Zurückhaltung komplexen Computerstrukturen. Für mich ist es wichtig, Geräte "selbsterklärend" oder nur nimimal kompliziert bedienen zu können. Hier hege ich sicher auch Vorurteile... naja, mal sehen...

Mein Versuch mit Dipol oder besser RiPol war unter Einsatz von Emminence Alpha 15A, die ich halt bereits hatte. Ein erstes selbstgebautes Testobjekt war soweit wohl ok, um mich zu einer Kontaktaufnahme mit Herrn Ridthaler zu motivieren. Er berechnete mir daraufhin eine Korrekturschaltung und gab mir genaue Gehäusemaße vor. Daraus enstanden dann die Doppel-Ripole, die ich in diesem Thread bereits eingestellt habe.

Klanglich ist aus meiner subjektiven Wahrnehmung Folgendes festzuhalten: Ich habe bisher noch keinen Subwoofer gehört, der so abartig tief hinunterging wie dieser. Laut Herrn Ridthaler wird der fs auf volle 20 Hz verschoben - Wahnsinn. Andererseits erkaufte der Sub sich dieses Ergebnis mit einer ziemlich weichen Wiedergabe, was ich gar nicht mag. Lainenhafte Interpretation ist dahingehend, daß der bauartbedingte Gegendruck des Kammervolumens wohl die Membran stark einbremst. Für hometheatersüchtige Earthquake-Freaks (nicht abwertend gemeint) vielleicht das Nirvana, für Musikliebhaber sehr nachteilig. Hinzu kommt, und das habe ich noch nie erlebt, daß der Sub immer subsonisch mitwabert. Egal ob Tiefsttonanteile in der Musik überhaupt vorhanden sind oder nicht. Auch bei Sopransoli. Es ist unfaßbar. An der Anlage sollte es nicht liegen, sie ist High-End mit sehr hohem Dämpfungsfaktor. Entweder sind praktisch alle CDs schlampig aufgenommen und irgendwelche Störungen nicht weggefiltert, oder etwas stimmt hier am Konzept oder seiner Umsetzung nicht. Zusammenfassend gesagt: Ultratiefgang, aber schlichtweg unbrauchbar.

Da es hingegen viele sehr positive Stimmen zu diesem offenen Sub-Konzept gibt und vor allem das Gehäuse sensationell klein ist, komme ich zum Schluß, und das ist sicherlich nur fair, daß wahrscheinlich die Alpha 15A "schuld" am Desaster sind. Vielleicht sind einfach diese Chassis für dieses Konzept gänzlich ungeeignet und andere hierfür perfekt. Was ich suche, sind harte, knochentrockene, schnelle Bässe, und das gilt dann selbstverständlich auch für Subs. Da Herr Ridthaler jedoch meine Alphas zur Verfügung und durchgemessen hatte, bin ich nur enttäuscht darüber, daß von ihm hier keine rote Karte kam.

Also sofern Dein Konzept nebst eingesetzten Tieftönern schnell, hart, trocken und ohne subsonisches Wummern (schrecklich!) ist, dann herzlichen Glückwunsch für Deine dann wohl bessere Wahl.

Gerade das total nervende subsonische Wummern hat in mir inzwischen die Frage aufkommen lassen, ob ein "Musiker"-Sub nicht unterhalb von 30 oder maximal 25 Hz mit brutalstmöglicher Flankensteilheit abgeschnitten werden sollte. Das würde immer noch für tiefste Instrumente genügen. Ich finde Tiefsttonunterstützung von Musik wunderbar und beeindruckend, doch kann ich die oft begleitenden Störgeräusche einfach nicht leiden. Dann lieber ohne...

Was meint denndas geneigte Forum dazu? Bin ich zu empfindlich, ist das vermeidbar, wer sieht das ähnlich oder hat helfnede Ideen zu diesem Problem? Wäre das ein Thema für eine eigene Thread-Umfrage?

Sorry, bin wohl thematisch ein wenig abgeschweift...


Till


Hi Till,

also "schnell, hart, trocken" ist mein LiPol sicher nicht. Liegt aber glaub ich daran, dass diese Attribute bei einem solch tiefgehenden Subwoofer aufgrund der Physik schon nicht zutreffen können.

Mit "schnell, hart, trocken" verbinde ich eher laute PA-Pappen, welche bis 50 oder 60 Hz runterspielen, nicht tiefer.
Mein "Lipol" deckt den Bereich von ca. 25-75 Hz ab, wobei er bei den 75 Hz mit über 24db/Oct gefiltert wird (auf 200 Hz habe ich noch einen -20db/Q=1,5 Para-EQ, welcher den Filter noch steiler macht). Die 75Hz sind schon hoch, geht aber im Moment aufgrund meiner Sat's nicht anders.

Ich persönlich kam bisher noch nie in den Genuß von "trockenen" 30 Hz, ich denke, das ist nur unter Einsatz von einem sehr großen Basshorn möglich. Denn das "hart" was du meinst, kommt sicherlich auch durch die hohe, unverzerrte Lautstärke die z.B. ein PA-System leistet.

Akustisch gesehn ist es aber auch gar nicht nötig, und einem Dipol-System würde ich ohnehin keine hohen Lautstärken zumuten, es sei denn du betreibst eine Materialschlacht und stackst.

Spinnen wir's also mal durch und überlegen wie man deinen Anforderungen am Besten gerecht werden kann. Zunächst würde ich die Dipole bei 25 Hz einen steilen Subsonic gönnen (ist sowieso Pflicht bei einem so gering gebremsten Treibern). 25Hz ist schon verdammt tief, da kommt jeder Tiefbassfreak auf seine Kosten. Im Übrigen kommt man auch als nicht-Freak auf seine Kosten, da die tiefen Frequenzen auch bei "normaler Musik" oftmals Effekte mit sich bringen, welchen den räumlichen Eindruck verbessern.

Dann würde ich an den Dipol "schnelle" Tieftöner ankoppeln, die zB. ab 60Hz aufwärts spielen.

Ich bin ja überzeugt von der PC-Frequenzweiche, weil du nur dort die hohe Flexibilität hast, die zur gelungenen Abstimmung eines solchen Systems beitragen wird.

Raummoden, die bei solchem Tiefbass erheblichen Einfluss nehmen (nein, der Dipol hilft nicht dagegen), filtert man sich mit Kerbfiltern raus. Eventuellen Tiefbassabfall korrigiert man ebenfalls mittels Para-EQ, Laufzeitdifferenzen sind auch korrigierbar. Eigentlich kann man mittels PC plötzlich alles machen, und das war auch der Grund warum ich mich für so eine Lösung entschieden habe. Selbstverständlich hat man einen Haufen Arbeit, sowas gut zu konfigurieren (Hard- aber vor allem Softwareseitig). Den Komfort, den ich mit herkömmlichen Lösungen habe, kann ich mit dem PC nur versuchen so gut wie möglich anzunähern.

Grüße!

bilmes
DjEvolver
Ist häufiger hier
#802 erstellt: 28. Jan 2011, 19:58
heute fertig geworden

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