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Der Allgemeine STAX Thread

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Sub_6
Stammgast
#2821 erstellt: 08. Nov 2016, 10:01
Wenn die CD Player ungefähr die selbe Ausgangsspannung liefern, kannst du sicherere Aussagen über den Klang treffen. Level matching hilft sehr
worf666
Stammgast
#2822 erstellt: 08. Nov 2016, 21:42
Hi,
vielen Dank für eure Tips. Bin immer noch ganz begeistert-ungläubig, habe gerade auch einen Focal Elear hier, aber der interessiert mich gerade nicht. Wird wohl verkauft. Der Stax, das ist doch etwas ganz anderes. Die Aussage in Bezug auf High End bzw. Elektrostatik, die man immer wieder liest: Damit hole man die letzten 10 Prozent im Vergleich zu einem viel günstigeren KH herraus, dieser Aussage kann ich überhaupt nicht zustimmen. Ich finde, zwischen elektrostatisch und dynamisch liegen Welten. Ich glaub ich verkauf den ganzen anderen Kram!
Was ich euch fragen wollte: meine Ohren liegen nach einiger Zeit auf dem Polster des SR-007 auf, also innen drin. Ist das normal oder brauch ich neue Polster (Außen)?


[Beitrag von worf666 am 08. Nov 2016, 22:47 bearbeitet]
Provisorium
Stammgast
#2823 erstellt: 09. Nov 2016, 13:50
Und du bist dir sicher das du einen SR-007 und keinen SR-700 gekauft hast? Sorry, für die vielleicht dumme Frage von mir, aber dass die Ohren innen bei einem SR-007 anstoßen habe ich noch nie gehört und kann ich mir irgendwie auch kaum vorstellen. Bei einem SR-700 wäre dies aber durchaus möglich und auch völlig normal und unbedenklich. Außerdem hast du den Hörer doch völlig neu gekauft, wenn ich dich richtig verstanden habe. Da sind dann auch die Polster neu und es gäbe gar keine "größeren".

Aber schön das du klanglich so zufrieden bist! Viel Spaß noch!

John22
Inventar
#2824 erstellt: 09. Nov 2016, 15:42
Ich habe mir kürzlich auch den L700 Pro zusammen mit dem SRE-925S Verlängerungskabel gekauft. Dabei ist mir aufgefallen das die Stifte des KH nicht ganz in die Buchsen des Verlängerungskabel reingehen. Ich habe den Übergang daher sicherheitshalber mit Isolierband abgedichtet.

Als Verstärker benutze ich den Transistor-Amp V3:
http://peter.family-...sistorAmp-V3.0-innen

Gegenüber dem bisherigen 404 Limited mit 12-13 (wenn man sich das an einer Uhr vorstellt) brauche ich den Lautstärkeregler nur noch bis 10-11 aufdrehen.

Der Klang hat sich deutlich verändert und zwar für mich zum besseren. Es ist mehr Bass zu hören ohne das die Mitten und Höhen unterdrückt werden.

Selbst eine CD mit Mono Mixes aus den 60er, die sich mit dem 404 leblos anhört und die ich deshalb nur einmal abgespielt habe, hört sich jetzt mit dem L700 erstmals hörbar an.

Andererseits ist es etwas wie Perlen (L700) vor die Säue (viele CDs aus den 50er und 60er, oftmals bewußt Mono-Aufnahmen, aber mit dem bestmöglichen kaufbaren Remastering) werfen. Die restlichen CDs beginnend mit den 70er müssen dann immer beweisen was der L700 wirklich kann.
schmardi
Inventar
#2825 erstellt: 09. Nov 2016, 16:15

TransistorAmp V3.0

und den hast du dir selbst gebaut?
Kostenfaktor?
worf666
Stammgast
#2826 erstellt: 09. Nov 2016, 17:48

Provisorium (Beitrag #2823) schrieb:
Und du bist dir sicher das du einen SR-007 und keinen SR-700 gekauft hast?


Die Ähnlichkeit ist ja auch frappierend.

Ich habe gebraucht gekauft und die Polster sind an einer Stelle nicht tief. Oder meine Ohren sind Segel?
Provisorium
Stammgast
#2827 erstellt: 09. Nov 2016, 18:06
Also bei meinem 007 sind die Polster an der tiefsten Stelle 3cm und an der flachsten 1,5cm tief, bis man innen anstößt. Wenn das bei dir relevant weniger ist, lohnt sich wohl ein Tausch.

dorfaue
Schaut ab und zu mal vorbei
#2828 erstellt: 09. Nov 2016, 18:15
A propos Polster: bei meinem 007 beginnt ein Polster sich leicht aufzulösen. Zum Glück waren beim Kauf
noch zwei schwarze Ersatz-Lederpolster dabei. Ist der Tausch tricky oder leicht zu bewerkstelligen, hat da jemand Erfahrung?
Gruß
Lutz
Provisorium
Stammgast
#2829 erstellt: 09. Nov 2016, 18:34
Schau mal bitte hier. Musst mal auf das Bild klicken, da steht beschrieben wie man sie wechselt.
uem
Stammgast
#2830 erstellt: 09. Nov 2016, 18:48

John22 (Beitrag #2824) schrieb:

Andererseits ist es etwas wie Perlen (L700) vor die Säue (viele CDs aus den 50er und 60er, oftmals bewußt Mono-Aufnahmen, aber mit dem bestmöglichen kaufbaren Remastering) werfen. Die restlichen CDs beginnend mit den 70er müssen dann immer beweisen was der L700 wirklich kann.


John,

Da behaupte ich mal keck, dass Deine "Säue" am STAX VIEL herrlicher grunzen, als in einem anderen Stall...ääähh Kopfhörer.

Ich meine damit, und meine Erfahrung ist, dass höchstens digital übersteuertes Material am STAX echt fürchterlich tönen kann, oder sonst wie wirklich „verbogenes Zeug“.
Wenn Deine alten CDs nur einigermassen OK sind, wirst Du damit an Deinem STAX viel Freude haben. (Ja ich weiss, einige der früheren CDs sind da echt grenzwertig. Aber an einem schlechteren Kopfhörer tönt‘s dann auch nicht besser.)

Gruss

Urs

Sogar Schellackplatten - und da ist dann doch ein sehr grenzwertiger Fremdgeräuschpegel drauf - klingen erstaunlich !!


[Beitrag von uem am 09. Nov 2016, 18:52 bearbeitet]
dorfaue
Schaut ab und zu mal vorbei
#2831 erstellt: 09. Nov 2016, 21:14
Provisorium,
vielen Dank für den link, so etwas habe ich schon erwartet. Sollte gehen, wenn auch nicht so ganz leicht.
Na ja, vorerst tun es die alten pads noch, wenns denn so weit ist, habe ich eine Anleitung.
Gruß
Lutz
Papa_San
Inventar
#2832 erstellt: 26. Nov 2016, 12:55
Moin
mal eine doofe Frage: bekomme Mitte nächster Woche einen Arcam CDS27 mit XLR-Ausgängen. Nun will ich den CD Player per XLR mit meinem SMR 717 verbinden. Was brauche ich da für ein Kabel? Ein ende Stecker, anderes Kupplung oder beide Enden Stecker oder.....?
Kenne bisher nur RCA/Cinch und da sind ja an beiden Enden Stecker.

Gruß
Siggi
Melf12
Stammgast
#2833 erstellt: 26. Nov 2016, 17:50
Moin auch,

du brauchst für die Arcam-Seite eine Xlr Kupplung (female) und für den Stax einen Xlr Stecker (male). Sowas z.B.:

link,

bei z.B. Thomann kriegst du so ein Kabel aber auch deutlich günstiger
Papa_San
Inventar
#2834 erstellt: 27. Nov 2016, 07:36
Danke dir!

Gruß
Siggi
uem
Stammgast
#2835 erstellt: 01. Dez 2016, 09:22
Siggi,

XLR Kabel haben (fast ?) immer ein Stecker und eine Buchse , nicht wie Cinch /RCA., dii meist 2 Stecker haben.

D.H. auch der Geräteausgang ist ein Stecker, der STAX-Eingang eine Buchse.
Regel: der Stecker zeigt in Richtung des Signalflusses.

Gruss

Urs

PS:
Bitte sicherstellen, dass der STAX Eingang "Regel-Konform" ist - es soll früher mal STAXe gegeben haben, die hätten die Pins anders geschaltet - (Evtl. eine alte Japan-Norm ??)
ZeeeM
Inventar
#2836 erstellt: 01. Dez 2016, 09:47

uem (Beitrag #2835) schrieb:
Siggi,

XLR Kabel haben (fast ?) immer ein Stecker und eine Buchse , nicht wie Cinch /RCA., dii meist 2 Stecker haben.


Meine M-Audio Nahfeld Lautsprecher und die Steinberg UR-22 haben z.B. beide Buchsen, da brauch man Stecker-Stecker.
So wie es aussieht haben alle aktiven Monitore mit sym Eingang eine Buchse und Audiointerfaces mit sym. Ausgang auch.
Harald.Ernstberger
Stammgast
#2837 erstellt: 01. Dez 2016, 10:19
Das Steinberg UR-22 hat doch keine symmetrischen XLR Ausgänge!?

Die (Mikro-)Kabel sind so wie sie sind, damit man sie auch einfach - ohne irgendwelchen Zwischenadapter - verlängern kann.
Entsprechend hat die Quelle (normalerweise) den männlichen Buchsen/Stecker Typ (also mit Stiften), und das Ziel hat den weiblichen Stecker Typ (Buchsen).

Abe es gibt/gab unterschiedliche Pin-Belegungen bei XLR Anschlüssen, so dass es zu Phasendrehungen kommen kann, wenn man solche Geräte miteinander verbindet.
ZeeeM
Inventar
#2838 erstellt: 02. Dez 2016, 01:50

Harald.Ernstberger (Beitrag #2837) schrieb:
Das Steinberg UR-22 hat doch keine symmetrischen XLR Ausgänge!?


Die Klinken sind symmetrisch. Habe lange nicht hinter die Kiste geschaut - muss mal den Staub weg machen.
Sym. Klinke kommt häufig vor und bei einigen Interfaces die XLR als Ausgang haben, sind es tatsächlich Stecker, wie bei der beispielsweise bei der Tascam UH-7000.
Papa_San
Inventar
#2839 erstellt: 03. Dez 2016, 17:56
Moin
Danke nochmal für Eure Tips. CDS27 läuft jetzt am SRM-717 und klingt auch ganz gut:

IMG_0182

Nun brauche ich noch ein langes Kabel zum Verstärkers knapp 5m. Hier im Forum gab/gibt es einen User, der zum fairen Kurs Kabel konfektioniert. Ich habe da auch schon mal bestellt, war sehr zufrieden, nur,leider habe ich die Rechnung nicht aufbewahrt und seinem Namen vergessen. Habt Ihr ne Idee?

Gruß
Siggi
Buschel
Inventar
#2840 erstellt: 03. Dez 2016, 18:06
Hallo Siggi,

meinst du Mario Hippeli (hippeli-pa)?

Viele Grüße,
Andree
Papa_San
Inventar
#2841 erstellt: 03. Dez 2016, 18:11
Das muss er sein!

Gruß
Siggi
John22
Inventar
#2842 erstellt: 06. Dez 2016, 19:07
Ich räume in meinem KH-/KHV-Bestand auf und möchte jetzt auch meinen Stax 404 Limited verkaufen. Das Problem ist das der KH etwas durchgemacht hat.

Zwei Monate nach dem Kauf in 2009 musste der KH über PriceJapan nach Stax Japan geschickt werden um den linken Hörer zu reparieren, was auch gelang. Reparaturschein in Japanisch habe ich immer noch in meinen Unterlagen.

Wenn ich mit aufgesetzten KH den Kopf etwas schneller nach links oder rechts bewegte, dann war manchmal im KH ein leichtes Geräusch (m.E. war es ein Knistern oder ähnlich), was ich heute aber bei einem Testhören nicht nachvollziehen konnte.

In 2014 konnte ich für einige Wochen beginnend nach längerem Hören im rechten Kanal leise Geräusche, die sich abwechselnd wie Pfeifen und Zwitschern anhörten. Die Geräusche waren auch noch zu hören wenn ich den Marantz SACD-Player hart ausschaltete (hat dann kein Strom mehr), anschliessend den KHV (TransistorAmp V3) ausschaltete und dann sogar noch das Netzkabel des KHV abzog. Erst als ich das KH-Kabel aus der KH-Buchse abzog gingen die Geräusche weg.

Nach ein paar Wochen wurden die Geräusche dann weniger und danach ganz weg bis heute. Kann das an der Bias-Spannung gelegen haben oder das ein Haar in den Treiber geraten ist, was sich mit der Zeit verschoben hat und dadurch keine Geräusche mehr verursachte.

Kann man so einen KH noch verkaufen, natürlich unter Angabe der aufgeführten Probleme.
schmardi
Inventar
#2843 erstellt: 06. Dez 2016, 22:40

. oder das ein Haar in den Treiber geraten ist

Könnte natürlich sein.
Aber auch ein Treiber Problem.

. Kann man so einen KH noch verkaufen, natürlich unter Angabe der aufgeführten Probleme.

Kommt natürlich auf den Preis an.
Der eine oder andere Bastler bekommt das wieder hin.
ZeeeM
Inventar
#2844 erstellt: 06. Dez 2016, 22:54
Hatte auch mal ein Problem mit meinem 307, vermutlich stuck Diaphragm .. geholfen hat es den 1 Jahr rumliegen zu lassen.
Dahlkowski
Stammgast
#2845 erstellt: 09. Dez 2016, 20:19
moin in die runde....

habe mir die srs3100 bestellt....

hoffe, sie kommen noch vor weihnachten
kathala
Schaut ab und zu mal vorbei
#2846 erstellt: 18. Dez 2016, 22:04
[quote="dorfaue (Beitrag #2819)"
Jetzt aber doch eine Frage: Empfindet ihr auch so große Klangunterschiede wie ich, die vom jeweiligen Zuspielgerät abhängen? [/quote]

Ich habe zwar nur ein Zuspielgerät (bzw. zwei, CD und PC, doch beide laufen über den DAC im CD-Player). Es würde mich aber nicht wundern, dass die Detaillierung des 007 Unterschiede in der Reproduktion verschiedener Quellen deutlich wahrnehmbar macht. Ausgangslautstärke ist sicher ein Faktor, doch wenn ein Kopfhörer Unterschiede zwischen Quellen hörbar macht, dann sicher der 007.

Was anderes, Du hast den auf einem [i]Flohmarkt [/i] gefunden?
dorfaue
Schaut ab und zu mal vorbei
#2847 erstellt: 19. Dez 2016, 23:04
Tja,
momentan nutze ich einen älteren SACD-Player und den PC als Zuspieler, beide gehen über den iFi micro iDSD und dessen DAC. Natürlich unterscheiden sich beide Quellen im Klang, der Player liefert das unveränderte Signal, vom PC aus wird das Signal über foobar 2000 und dessen EQ geführt, in beiden Fällen dann digital zum iDSD weitergeleitet. Das Direktsignal vom Player erscheint mir zu "üppig" im Oberbass und den unteren Mitten, die ich vom PC her deshalb etwas absenke, passt mir besser so.
ich habe noch einen weiteren kleinen DAC (von "Goldkabel", ca 80€), der etwas weniger Tiefen bringt und einen eher "gefälligen" Sound bietet, etwas weichgespült aber angenehm. Dennoch ziehe ich den iDSD vor, etwas direkter und klarer in der Wiedergabe.

Ja, der 007 war ein Flohmarktfund, hatte das oben ja schon breit dargestellt, der mich "zwang", mein altes Hobby, Musik über Kopfhörer zu genießen, wieder aufzunehmen, da es jetzt durch diesen Zufall auf unerwartet hohem Level möglich ist. Bisher hatte ich mich vorwiegend mit dem Sammeln von alten Qualitätsobjektiven beschäftigt, mit denen ich fast zwanghaft viel fotografierte. Jetzt ist die Sucht mal wieder
auf ein anderes Technikfeld verlagert.

Gruß
Lutz
Dahlkowski
Stammgast
#2848 erstellt: 22. Dez 2016, 06:58
moin in die runde....

mein stax ist da...

und bin auch fast zu 100% begeistert

nur ist mir bei manchen liedern der hochton nicht "mild" genug....
gerade, wenn man lauter hört, kommen zisch geräusche und/oder er klingt metallisch!

laut einer stax mail! soll ich 50stunden warten.... da er sich noch verändern soll....

wie seht ihr das hier? da in einem anderen threat das unglaubwürdig kommentiert wurde!?
Papa_San
Inventar
#2849 erstellt: 22. Dez 2016, 07:19
Moin

Ja, da tut sich noch was. zumindest bei meinem 507 war das so. Ob sich der KH einspielt oder nur meine Ohren an den Sound gewöhnen, kann ich Dir aber auch nicht sagen. Bei mir was es übrigens andersrum: Meiner klang irgendwie dumpf. Empfinde ich jetzt nicht mehr so.

Die Dinger haben eine extrem hohe Auflösung. Kann natürlich sein, dass Du diese Schärfe in Deiner Kette jetzt erst wahr nimmst. Probier doch mal leihweise eine andere Quelle.

Gruß
Siggi
Dahlkowski
Stammgast
#2850 erstellt: 22. Dez 2016, 07:27
stimmt.... kette..... wurde schon besser, als ich
meinen beyerdynamic headzone zwischen schaltete...

aber halt noch immer nicht 100%.....


[Beitrag von Dahlkowski am 22. Dez 2016, 07:28 bearbeitet]
Papa_San
Inventar
#2851 erstellt: 22. Dez 2016, 08:11
Selbst den Unterschied zwischen SRM-006ts und SRM-717 kann ich aufgrund der hohen Auflösung heraus hören. Die Stax sind schon wirklich gute KHs!

Trotz Röhre klingt der SRM-006ts übrigens im Vergleich eher hell. Die aktuellen Verstärker sind also nach Zeitgeist und damit Kundengeschmack abgestimmt.

Gruß
Siggi
schmardi
Inventar
#2852 erstellt: 22. Dez 2016, 09:21

. gerade, wenn man lauter hört, kommen zisch geräusche und/oder er klingt metallisch!

Mein 407( fast 2 Jahre alt) hört sich heute noch so an.
Der Lambda Pro ( ca 30 Jahre alt) auch.
Egal ob als Zuspieler CD, Musikstreamer oder vom DAP.
Auch ob an der Röhre 006 t oder am SRM 1 MK 2.
Bei mir immer noch so.
zuglufttier
Inventar
#2853 erstellt: 22. Dez 2016, 09:46

Dahlkowski (Beitrag #2848) schrieb:
wie seht ihr das hier? da in einem anderen threat das unglaubwürdig kommentiert wurde!? :?

Das bleibt so: Die Lambdas haben eine Betonung im Hochton, nimm einen EQ und fertig

Oder hör einfach viel damit: Deine Ohren bzw. dein Gehirn gewöhnt sich von alleine dran.
Papa_San
Inventar
#2854 erstellt: 22. Dez 2016, 09:51
Hm, mir fehlte es bei meinem 507 anfangs an Höhen. Mittlerweile ist es so, dass mir alle dynamischen Kopfhörer unangenehm schrill vorkommen. War letztens im Hifiladen und hatte ein paar durch probiert.

Gruß
Siggi
zuglufttier
Inventar
#2855 erstellt: 22. Dez 2016, 10:04
Die Lambdas haben einen Buckel zwischen 1 und 2 kHz und das ist noch der Bereich der Stimme. Viele dynamische Kopfhörer sind in dem Bereich recht normal, haben dafür aber eine Betonung weiter oben, um Details zu betonen. Nervig kann beides sein...
BurtonCHell
Inventar
#2856 erstellt: 22. Dez 2016, 13:52

zuglufttier (Beitrag #2853) schrieb:

Das bleibt so: Die Lambdas haben eine Betonung im Hochton, nimm einen EQ und fertig


Genau so ist es.
Bei mir läuft der Lambda Nova Signature an einem miniDSP mit dieser Einstellung.

stax-lns-an-minidsp

Das Low-Shelf habe ich dann auch noch entfernt und steuere den Bass je nach Gusto über eine Tone-Control mit variabler Einsatzfreqzenz. Nur noch die Pegelabsenkung bei 1,5 kHz ist beim DSP geblieben.

Besser geht nicht. Die Luftigkeit von Stax mit einem stressfreien Präsenzbereich und nen kernigen Unterbau, der bis in den tiefsten Basskeller reicht (die Lambdas reagieren zudem auf solche Eingriffe sehr empfänglich).

Neben dem LNS (Baujahr ´94) halte ich auch den Pro (Baujahr ´82) für den besten "Rohling" in der Stax-Riege.
schmardi
Inventar
#2857 erstellt: 22. Dez 2016, 14:39
Hast du den miniDSP 2x4 Boxer?
Mit chinch rein und chinch raus zum Stax Verstärker?
BurtonCHell
Inventar
#2858 erstellt: 22. Dez 2016, 15:15
Exakt, nur das es sich um die miniDSP-Platinenausführung handelt, die im DIY-Projekt "Nurse" von einem Freund (besser bekannt als "Stachel" ) verbaut wurde. Das Design stammt von scorePO ...

"Nurse" bietet weiterhin einen Kopfhörer-Verstärker ("The Wire") und ein sechstufiges Crossfeed. Auf der Rückseite befindet sich die Drehregler für die stufenlos wählbare Einsatzfrequenz für Bass- und Treble.

Wahnsinnsprojekt ... und mein Schweizer Taschenmesser beim "Kopfhören" geworden ...

nurse-01_735221

nurse-02_735223

nurse-05_735233

nurse-03_735224

nurse-04_735225
zuglufttier
Inventar
#2859 erstellt: 22. Dez 2016, 15:27
Oh, sehr nettes Teil! Schon mal mit Ohrkanalresonanzen auseinandergesetzt? Könnte noch einiges bringen! Haben wir unter anderem hier schon mal besprochen: http://www.hifi-foru...059&postID=last#last
BurtonCHell
Inventar
#2860 erstellt: 22. Dez 2016, 15:35
Danke ..
Aber ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken .. außer ein bisschen 3D-Modeling per CAD, "konstruktiven Beistand" und Auswahl der Potis hab ich nur Krümelarbeit geleistet ..


Schon mal mit Ohrkanalresonanzen auseinandergesetzt?


Frage nicht, wieviele Sweeps ich mir schon per Signalgenerator & Co. durchs Hirn gejagt habe und wieviele EQ-Einstellungen ich mit dem LNS getestet habe. Im Endeffekt bin ich aber wieder auf die reine "Präsenzentschlackung" bei ca. 1,5 kHz zurück und habe den Bass mit der Tone-Control etwas angereichert (Einsatzfrequenz, also LowShelf, ab ca. 170 Hz) und den Rest belassen. Hat mir dann doch etwas zu sehr die eigentliche "Stax-Magie" (Luftigkeit, PRaT, Durchhörbarkeit) genommen.


[Beitrag von BurtonCHell am 22. Dez 2016, 15:37 bearbeitet]
schmardi
Inventar
#2861 erstellt: 22. Dez 2016, 17:00
So viel möchte ich auch nicht verändern.
Etwas die Höhen zurück nehmen und bischen Bass dazu.
Wenn ich nämlich den EQ vom Dap bemühe, ist schon die Lufigkeit dahin.
Deswegen lasse ich ihn immer aus.

Wäre dies was?

http://www.oaudio.de/MiniDSP/miniDSP-2x4-Boxed.html
Dahlkowski
Stammgast
#2862 erstellt: 22. Dez 2016, 20:11
scheint bei mir aber auch nicht viel zu sein.... in gehobener zimmerlautstärke ist alles ok...

hat jemand zufällig den L300 gemessen?
score_P.O
Stammgast
#2863 erstellt: 22. Dez 2016, 21:13
@BurtonCHell: Ja, das Nurse-Projekt hat mächtig Spaß gemacht.
Irgendwann muss ich dich mal zum Testen besuchen kommen...
Dahlkowski
Stammgast
#2864 erstellt: 22. Dez 2016, 21:23
yello essential.... nen traum
BurtonCHell
Inventar
#2865 erstellt: 23. Dez 2016, 09:13

schmardi (Beitrag #2861) schrieb:


Wäre dies was?

http://www.oaudio.de/MiniDSP/miniDSP-2x4-Boxed.html


Genau. Zu diesem Preis ein Schnäppchen, wenn man im bedenkt, welche Möglichkeit man damit hat und sündteure Alternativamps zur "Klangverbesserung" in Relation stellt ..


score_P.O (Beitrag #2863) schrieb:
@BurtonCHell: Ja, das Nurse-Projekt hat mächtig Spaß gemacht.


Aber definitiv! Aber wirklich Blut, Schweiß & Tränen hat dann der eigentliche Erbauer vergossen. Und das vermutlich literweise, schon alleine mit dem Platinendesign ..
Möchte nicht wissen, wieviele Löcher durch kurzschlussreaktionäre kinematische Versuche an den heimischen Wänden enstanden sind ..


score_P.O (Beitrag #2863) schrieb:
Irgendwann muss ich dich mal zum Testen besuchen kommen...


Hehe .. die versteckte Botschaft ist angekommen, Thomas ...
(jederzeit gerne )
schmardi
Inventar
#2866 erstellt: 23. Dez 2016, 09:44

. Genau. Zu diesem Preis ein Schnäppchen, wenn man im bedenkt, welche Möglichkeit man damit hat und sündteure Alternativamps zur "Klangverbesserung" in Relation stellt ..

Die Einstellungen über die Software am PC.
Wie verbindet sich der PC mit dem Kästchen?
Dies ist mir noch nicht schlüssig.
zuglufttier
Inventar
#2867 erstellt: 23. Dez 2016, 09:47
USB! Damit kannst du den MiniDSP programmieren aber auch als USB-Soundkarte nutzen.

Später kannst du ihn aber auch komplett ohne PC betreiben. Sprich nur mit Cinchkabeln z. B. Die Programmierung ist dann auf dem Gerät gespeichert. Sehr feines Teil!
schmardi
Inventar
#2868 erstellt: 23. Dez 2016, 09:50
OK, dachte mir schon was ähnliches.
Am PC ungefähr die Kurve so einstellen wie man es gerne hätte und paar Mal ab und anstöpseln bis man das für sich richtige Ergebnis findet - richtig?
Dahlkowski
Stammgast
#2869 erstellt: 23. Dez 2016, 09:59
exakt schnarchi

am pc einstellen... zur anlage.... anschließen und los....


meine frage nochmal.... laute stax und dieser seite hier :
klick

sind die l300; l500 umd l700

relativ gleich.... minimale unterschiede.... da ich ne frequenzgangmessung vom l700 gefunden habe,
kann ich davon ausgehen, das der l300 ähnlich ist?
Papa_San
Inventar
#2870 erstellt: 23. Dez 2016, 10:10
Die kabel unterscheiden sich. Der L700 hat einen einstellbare Bügel aus Metall.

Gruß
Siggi
BurtonCHell
Inventar
#2871 erstellt: 23. Dez 2016, 10:17
L500 & L700 sind sich ziemlich ähnlich (innerhalb der bekannten "Lambda-Signatur"), aber mit kleinen tonalen Unterschieden ist der L700 mein eindeutiger Favorit, da er einfach insgesamt einen Ticken runder und ausgewogener klingt (etwas mehr Bass, wärmerer Grundton, ausdrucksstärkere untere Mitten, weniger Lambda-Peak).
Also gehe ich davon aus, dass auch der L300 wieder diese kleinen, feinen Unterschiede mitbringt.
Die sind aber in der kompletten Lambda-Riege seit dem Ur-Lambda aus 1979 so minimal, dass ich jederzeit einen gut erhaltenen Pro von ´82 oder Nova Signature einem Lx00 vorziehen würde .... und tonale Feinheiten bei Bedarf eben mit der o.g. Möglichkeit angehen würde.
Wer "neu" will, muss halt tiefer in die Tasche greifen, sollte aber klanglich oder technisch (außer der haltbareren Bügelkonstruktion) keine Evolution in der neuen Reihe erwarten.


[Beitrag von BurtonCHell am 23. Dez 2016, 10:24 bearbeitet]
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