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Dirac Live - Raumkorrektur per PC/MAC

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Autor
Beitrag
Happajoe
Stammgast
#5280 erstellt: 20. Jul 2019, 23:51
Nutzt von euch jemand das Minidsp SHD und kann was zur Bedienung von TIDAL über Volumio sagen ?
Ich überlege ob ich mir das SHD anschaffen soll.
Höre zu 90% Streaming per TIDAL und das sollte gut laufen und gut zu bedienen sein.

Wäre über Infos dankbar.

Alternativ käme der neue NAD M10 denkbar, das Blu OS kenne ich ebenfalls nicht.
Allerdings würde ich den M10 nur als Vorstufe missbrauchen, da ich meine Röhrenendstufe weiterhin einsetzen werde.
Und dafür ist der M10 ewig zu teuer.


Achja, weiß jemand ob man das eine oder andere Gerät irgendwo zum Testen bekommen kann ?

Grüße Christian


[Beitrag von Happajoe am 20. Jul 2019, 23:53 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#5281 erstellt: 20. Jul 2019, 23:55
Ich nutze das SHD aber ich nutze nicht dessen Volumio. Irgendwie komme ich nicht so toll damit klar (habe aber auch „nur“ Spotify).

Bei Spotify nutze ich dessen IOS App und wähle dann mein SONOS connect als Gerät, das digital (optisch) am SHD hängt.

Klappt gut so für mich.
Happajoe
Stammgast
#5282 erstellt: 21. Jul 2019, 00:19
Ich könnte alternativ auch meinen Auralic Femto ans SHD anschließen, möchte aber gerne den Gerätepark verkleinern.
Deshalb sollte TIDAL über Volumio gut zu bedienen sein.

Kann man das Volumio als reinen Softwareplayer irgendwie testen ?
Ich habe mir die IOS App geladen aber die braucht wohl ein Gerät an das sie senden kann.
sealpin
Inventar
#5283 erstellt: 21. Jul 2019, 06:56
Volumio gibt es auch für den RasPi. Evtl. wäre das einen Versuch wert. So teuer ist so ein Pi ja nicht...
Peppermint-PaTTy
Stammgast
#5284 erstellt: 21. Jul 2019, 09:10
Hallo Happajoe,

vielleicht wäre der NAD C658 für Dich eine Alternative zum genannten NAD M10(?).

Gruß
Peppermint-Patty
Happajoe
Stammgast
#5285 erstellt: 21. Jul 2019, 11:21
Hi
Den NAD C658 hab ich mir auch schon angesehen. Wäre ja quasi der M10 ohne Endstufe in etwa.

Die Sache ist die :
Die Röhre läuft nur zum bewussten Musikhören, fürs Hintergrundgedudle und Tv / Film nimm ich die Endstufe meines Lyngdorf.
Ich stecke die LS Kabel also immer um.

Beim Minidsp SHD als auch beim NAD Vorverstärker müsste ich eine kleine extra Endstufe anschaffen.
Ein kleiner Smsl Amp tut es dafür leicht.

Aber ich denke das geht alles Richtung Kaufberatung und weicht zu sehr vom Dirac Thema ab.

Zu meiner Volumio Frage zurück :

Ich verstehe es also richtig das Volumio immer nur mit einem Gerät funktioniert welches Volumio unterstützt ?
Also man kann den Player nicht einfach mal aufm Tablet testen wie VLC oder ITunes z.B oder ?
Dadof3
Moderator
#5286 erstellt: 21. Jul 2019, 14:47
Für all diejenigen, die mit Englisch nicht so gut klarkommen: René mag Dolby hat eine tolle Übersetzung angefertigt, und war so nett, sie fürs AV-Wiki anzubieten.

Hier könnt ihr sie herunterladen: https://av-wiki.de/_media/dirac_live_quick_start_deutsch.pdf


[Beitrag von Dadof3 am 23. Jul 2019, 04:41 bearbeitet]
_jonny_
Inventar
#5287 erstellt: 21. Jul 2019, 16:58

Dadof3 (Beitrag #5286) schrieb:
Für all diejenigen, die mit Englisch nicht so gut klarkommen: René mag Dolby hat eine tolle Übersetzung angefertigt, und war so nett, sie fürs AV-Wiki anzubieten.

Hier könnt ihr sie herunterladen: https://av-wiki.de/_media/wiki/dirac_live_quick_start_deutsch.pdf


leider geht der link bei mir nicht - steht "forbidden" da
-_Gubi_-
Ist häufiger hier
#5288 erstellt: 22. Jul 2019, 23:18
Happajoe
Stammgast
#5289 erstellt: 13. Aug 2019, 01:49
Hallo

Falls jemand ein DDRC -22D oder ein SHD Studio abzugeben hätte ... ich würde eines suchen. Gerne PN an mich.

Ich hab das schon im Suche Bereich vermerkt unter “ Zubehör ”. Weiß nur nicht ob es die richtige Unterkategorie dafür ist ...

Grüße Christian
Happajoe
Stammgast
#5290 erstellt: 17. Aug 2019, 22:07
So, habe jetzt ein DDRC 22D hier .

Frage :

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In der BDA des Minidsp steht man soll Output Volume gering halten, und dann den Input Gain so weit erhöhen bis man in den grünen Bereich beim Level kommt.

Das DDRC ist digital eingeschleift zwischen Streamer und Dac, an welchem ich beim Musikhören die Lautstärke regle.

Wie handhabt ihr das mit den Pegelschiebern ?

Ich hatte das DDRC früher schonmal.
Beim Hören hatte ich das Poti des DDRC immer voll aufgedreht und regle die Lautstärke wie gesagt am Dac der quasi als digitaler Vorverstärker dient.

Sollte ich
A : es so machen wie in der BDA und den Pegel,bei Output Volume gering halten und den Dac dafür entsprechend weit aufdrehen. Beim Hören dann das Poti des DDRC voll aufdrehen oder
B : den Pegel unter Volume gleich voll aufdrehen und die Lautstärke am Dac bei den Messungen niedriger halten.

Hat das irgendwelche Auswirkungen ?


Und Frage zwei :

Ich lese immer wieder verschiedene Meinungen ob man nun zur Decke oder nach vorne gerichtet messen soll ( beide Kalibration Files sind ja vorhanden )
Die BDA sagt ja man soll nach vorne gerichtet messen.

Wäre dankbar für Meinungen

Grüße Christian
mabuse04
Stammgast
#5291 erstellt: 17. Aug 2019, 23:21

Happajoe (Beitrag #5290) schrieb:


Und Frage zwei :

Ich lese immer wieder verschiedene Meinungen ob man nun zur Decke oder nach vorne gerichtet messen soll ( beide Kalibration Files sind ja vorhanden )
Die BDA sagt ja man soll nach vorne gerichtet messen.

Wäre dankbar für Meinungen

Grüße Christian


Hallo Christian,

die landläufige Meinung dazu ist: 0° und man misst den Lautsprecher, 90° und man misst den Raum. Ich persönlich messe immer 90° mit meinem Dirac - so steht es übrigens in meiner Anleitung - Datasat, und mit einem Mikrofon mit Kugelcharakteristik - Earthworks M23 in meinem Fall.

Zum Pegel vielleicht noch, voller Pegel ist nicht so gut, ich regle den immer an meiner Vorstufe und möglichst nicht im Dirac selbst.

Nur meine Vorgehensweise, es gibt andere.

Viele Grüße m
Happajoe
Stammgast
#5292 erstellt: 18. Aug 2019, 00:26
Warum ist eigentlich voller Pegel am Minidsp nicht so gut ?
Hat das nen Grund ?
Dadof3
Moderator
#5293 erstellt: 18. Aug 2019, 10:37

Happajoe (Beitrag #5290) schrieb:
Ich lese immer wieder verschiedene Meinungen ob man nun zur Decke oder nach vorne gerichtet messen soll ( beide Kalibration Files sind ja vorhanden )
Die BDA sagt ja man soll nach vorne gerichtet messen.

Bei Surround eindeutig nach oben, bei Stereo gibt es kein richtig oder falsch. Das ist einfach Geschmackssache und auch vom Einzelfall abhängig.
Filou6901
Inventar
#5294 erstellt: 18. Aug 2019, 11:29
Der Testton sollte schon ungefähr so laut sein,wie man auch eigentlich hört, also nicht zu laut-nicht zu leise, die Moden sollten allerdings schon angeregt werden !
Lässt man hier nun Input Gain auf 0 , stellt dann den Volume Regler so laut,das der Ton im grünen Bereich landet, dann passt das alles eigentlich schon ganz gut !
So sind meine Erfahrungen, in meinem Raum !!!
mabuse04
Stammgast
#5295 erstellt: 18. Aug 2019, 18:55

Happajoe (Beitrag #5292) schrieb:
Warum ist eigentlich voller Pegel am Minidsp nicht so gut ?
Hat das nen Grund ?


Also zum MiniDSP kann ich nichts sagen aber voller Pegel bei Digital kann auch zum Clipping führen und daher gehe ich da so ran, wie Filou6901 das auch beschrieben hat. Ich persänlich würde da immer so bis 90% maximal gehen aber das ist eher eine 'Bauchsache' als technisch begründet.

Ich stelle meinen RS20i immer auf meine ungefähre Hörlautstärke ein - so um die -30 dB - und das passt dann immer schon ganz gut mit Dirac im grünen Bereich. Eventuell muss ich die SW dann noch korrigieren aber dafür ist das Einpegeln ja auch da.

Viel Erfolg und viele Grüße m


[Beitrag von mabuse04 am 18. Aug 2019, 18:57 bearbeitet]
Happajoe
Stammgast
#5296 erstellt: 18. Aug 2019, 21:29
So, habe heute nun mal mit DDRC-22D mein Stereo Setup eingemessen bestehend aus :

Auralic Aries Femto --> Minidsp DDRC-22D --> Dac Lampizator Level 4 Generation 5 --> Röhrenendstufe Audion 300B SE --> Spatial M3 Triode Master.

Ich habe jetzt nur mal die Auto Target gesetzt um mich etwas einzuhören. Mit Frequenzgangdiagrammen und dem setzen der Filter / eigenen Targetkurven muss ich mich noch beschäftigen bzw einlesen.
Hat jemand Tipps ?

Was auffällt : Vor allem eine bessere Ortung, gerade auch die Stereomitte bei Stimmen steht jetzt wie festgenagelt. Stimmen sind besser verständlich, werden besser herausgeschält.
Bass ist etwas druckvoller und knackiger als ohne Korrektur ( sitze etwas im Bassloch am Hörplatz ).
Leichte Resonanzen die vorher da waren sind weg bzw kaum noch wahrnehmbar.
Ich finde es klingt ziemlich ausgeglichen.

Ich lad mal ein paar Screenshots hoch, vielleicht habt ihr ein paar Meinungen dazu ?

Grüße Christian

321
thewas
Inventar
#5297 erstellt: 18. Aug 2019, 22:14
Deine "before" Messungen sind schon ziemlich nahe an dem Target was meistens eine Garantie für gute Ergebnisse ist, könntest du bitte paar Infos zu deinem Setup (Lautsprecher und Aufstellungen) geben?


[Beitrag von thewas am 18. Aug 2019, 22:16 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#5298 erstellt: 18. Aug 2019, 22:30
Hier ist ein Test zu den Lautsprechern: http://www.machone-c...18-01_lowres_pdf.pdf.
Dass die Stereomitte stimmt, ist bei den LS psychoakustisch auch ohne Dirac zu erwarten. Interessant, dass es mit noch besser wird. Das System verarbeitet die offene Schallwand wohl ganz gut, oder gibt es dafür sogar eine spezielle Einstellung?
Filou6901
Inventar
#5299 erstellt: 18. Aug 2019, 22:36
Wenn es dir gefällt, ist ja alles gut !
Um den Kickbass etwas anzuheben , kannst du mal mit einem Doppelklick bei 120 Hz einen weiteren Punkt setzen, diesen mal 0,5db nach oben ziehen , mir gefällt es...........
Hörstoff
Inventar
#5300 erstellt: 18. Aug 2019, 22:43
Mir stellt sich die Frage, warum du den untersten Keller (20 bis 30 Hertz) rausnimmst. Können die LS doch eigentlich auch.
thewas
Inventar
#5301 erstellt: 18. Aug 2019, 23:02
Er folgt schon dem Ist-verlauf was sinnvoll ist, um linearen Bass bis 20 Hz zu erreichen müsste er über 10dB anheben was Klirr und IMD signifikant erhöhen würde und musikalisch ziemlich unbedeutend ist.

Man darf nicht vergessen dass seine Lautsprecher Dipole sind was den Maximalpegel und Tiefgang trotz der Größe einschränkt.
mabuse04
Stammgast
#5302 erstellt: 18. Aug 2019, 23:52
Da schließe ich mich Theos Meinung vollkommen an und ich mache das genauso, wie Christian das gemacht hat, nur das ich Subwoofer habe und die können 20 Hz. 0,5 dB Anhebung geht meiner Meinung nach immer, wenn man möchte.

Ich habe dir mal ein Dokument angehängt, was ich freundlicherweise in einem anderen Forum von Austin Jerry bekommen habe, der wirklich sehr viel Erfahrung mit MiniDSP hat. Es ist leider nur auf Englisch verfügbar und vielleicht hilfreich.
Ich mache so was grundsätzlich nicht aber kann man natürlich. Mir persönlich reicht die 'normale' Dirac Kurve vollkommen aus. Denn deine Ergebnisse kann ich voll und ganz nachvollziehen, ähnlich geht es mir auch und meine Raummoden werden erfolgreich egalisiert, die Abbildung wird besser und insgesamt habe ich einen sehr ausgwogenen Sound und besonders die Subwoofer-Integration lässt mich manchmal jubeln.

Viele Grüße m

A Brief Guide to Creating Custom Target Curves


[Beitrag von mabuse04 am 18. Aug 2019, 23:54 bearbeitet]
Happajoe
Stammgast
#5303 erstellt: 19. Aug 2019, 10:40
Danke @ Mabuse, das zieh ich mir heut rein.

Die Stereomitte passt natürlich auch ohne Dirac, aber da Dirac einfach kleine Schweinereien des Raumes etc ausbügelt schält sie sich noch besser heraus.

Den Schieber mal auf 20hz rüberziehen werde ich mal versuchen, kostet ja nix

Ich habe wie gesagt einfach mal alles auf Autopilot gelassen.

Ich werde mal eine REW Messung machen wenn Dirac läuft.
Filou6901
Inventar
#5304 erstellt: 19. Aug 2019, 13:30
Was mir ja bei Brief Guide.... sofort aufgefallen ist , die Korrektur fängt bei 0db an und geht in den Minus Bereich !
Ist diese Methode auch Heute noch mit dem neuen Dirac 2.2.2 sinvoll und zu empfehlen ?

So ähnlich sieht ja auch die NAD Target aus, und hier muss ich sagen, die Bass Anhebung von bis zu 8db ist mir eindeutig zu viel !
Ich hatte das so in der Vergangenheit schon mal getestet, und eine Bass Anhebung von 4db war manchmal schon etwas zu viel, mit 3db war es schon gut!
Bei diesem Versuch hatte ich damals aber alles in den + Bereich gezogen ......


[Beitrag von Filou6901 am 19. Aug 2019, 13:35 bearbeitet]
mabuse04
Stammgast
#5305 erstellt: 19. Aug 2019, 21:18
Zu dem neuen Dirac kann ich nichts sagen aber auch mir wäre eine 8 dB Anhebung im Bass oder eben diese Skischanzenkurve nix. Aber wer Bass mag, warum nicht. Jedem das Seine.

Ich persönlich bin eher an einer möglichst linearen Wiedergabe interessiert. Ich möcht hören, was auf den Scheiben wirklich drauf ist und dazu setze ich Dirac ein, in der Hoffnung, dass es meinen nicht ganz einfachen Raum möglichst verlustfrei auszublenden oder egalisieren zu mag.
Dazu brauche ich so eine Kurve nicht und deshalb hat das PDF bei mir auch ungenutzt auf der Platte gelegen.

Aber das ist nur meine ganz persönliche Ansicht.

Viele Grüße m
Dadof3
Moderator
#5306 erstellt: 19. Aug 2019, 21:25

mabuse04 (Beitrag #5305) schrieb:
Ich persönlich bin eher an einer möglichst linearen Wiedergabe interessiert. Ich möcht hören, was auf den Scheiben wirklich drauf ist

Du weißt aber hoffentlich, dass dafür eine linear abfallende Zielkurve nötig ist:

https://av-wiki.de/zielkurven


[Beitrag von Dadof3 am 20. Aug 2019, 00:20 bearbeitet]
Filou6901
Inventar
#5307 erstellt: 19. Aug 2019, 22:23
kann mir mal folgenden Satz jemand erklären ?
..... Die Zielkurve sollte um so steiler abfallen, je größer der Nachhall im Raum ist und je stärker die Lautsprecher bündeln. ......
Da ich eigentlich einen recht großen Nachhall habe, wäre es doch sehr interessant !!!
thewas
Inventar
#5308 erstellt: 19. Aug 2019, 22:28
Stärker bündende Lautsprecher haben unter Winkel größeren Abfall zu höheren Frequenzen was man durch Reflexionen auch hört und beim halligeren Raum ist der Anteil des reflektieren Schalls höher als der lineare 0° Direktschall, so fällt insgesamt die Kurve am Hörplatz die eine Mischung von allen ist, stärker ab.
Filou6901
Inventar
#5309 erstellt: 19. Aug 2019, 22:39
Muss ich testen........................
thewas
Inventar
#5310 erstellt: 19. Aug 2019, 22:47
Am besten an den "before" Messungen orientieren wenn die Lautsprecher einigermaßen neutral abgestimmt sind, diese geben dann die Richtung vom Zielfrequenzgang vor.
Hörstoff
Inventar
#5311 erstellt: 19. Aug 2019, 23:00
Je besser der Raum auch den Tiefton absorbiert, umso "highfideler" ist ein möglichst linearer Frequenzgang.
Raummoden gilt es zu reduzieren, denn die sind für anspruchsvolles Hören besonders nervig.
Es ist ja eine Binsenweisheit, dass die dann (wie auch die nachhalligen Frequenzen an sich) nicht vollständig beseitigt werden können, ohne etwa einen anderen Nachteil zu wecken - etwa mangelhafte Transienten bzw. eine Musikwiedergabe, die eher auf den träge einschwingenden Raum als auf die Wiedergabequelle ausgerichtet ist.
Rosa Rauschen etwa mag dann linear wiedergegeben werden, aber die Dynamik in der Musik bleibt auf der Strecke.
Ohne einen reflexionsarmen Raum ist eigentlich alles ein Kompromiss, behaupte ich mal als Surroundhörer (und als Stereohörer nehme ich auch keinen meiner Wandabsorber weg).


thewas (Beitrag #5301) schrieb:
Er folgt schon dem Ist-verlauf was sinnvoll ist, um linearen Bass bis 20 Hz zu erreichen müsste er über 10dB anheben was Klirr und IMD signifikant erhöhen würde und musikalisch ziemlich unbedeutend ist.

Man darf nicht vergessen dass seine Lautsprecher Dipole sind was den Maximalpegel und Tiefgang trotz der Größe einschränkt.

Ich erwarte von einem Korrektursystem nicht, dass es die 21 Hz, die dieser Dipol übrigens -6 dB schaffen soll, vollumfänglich wiedergibt. Ich würde nur die Zielgerade so einstellen - was ein Unterschied sein dürfte (ich habe selbst kein Dirac).
Das Korrektursystem sollte die tiefen Töne also nur nicht von vornherein nicht berücksichtigen, auch wenn die dann im Ergebnis vermutlich immer noch 5 dB zu leise wiedergegeben werden.


[Beitrag von Hörstoff am 19. Aug 2019, 23:01 bearbeitet]
thewas
Inventar
#5312 erstellt: 19. Aug 2019, 23:12

Rosa Rauschen etwa mag dann linear wiedergegeben werden, aber die Dynamik in der Musik bleibt auf der Strecke.




Ohne einen reflexionsarmen Raum ist eigentlich alles ein Kompromiss, behaupte ich mal als Surroundhörer

Stereo im Gegensatz zu Mehrkanal braucht aber Raumreflexionen um wie angedacht zu funktionieren (Umhüllung und keine im Kopf Lokalisation), Stereophonie klingt seltsam im RAR.


Ich erwarte von einem Korrektursystem nicht, dass es die 21 Hz, die dieser Dipol übrigens -6 dB schaffen soll, vollumfänglich wiedergibt. Ich würde nur die Zielgerade so einstellen - was ein Unterschied sein dürfte

Was ist der Unterschied? Entweder korrigiert/hebt man den Amplitudengang um die Zielkurve zu folgen oder nicht. Zudem darf man nicht die Audio Pseudofreifeld Angabe von -6 dB bei 21 Hz einfach in jedem Raum gleich gegeben nehmen, der Raum und die Aufstellung spielen da eine viel größere Rolle wie man auch in der "before" Messung sieht, heißt dass ein Lautsprecher in einem Raum A seinen -6 dB sogar möglichweise tiefer haben kann oder in Raum B (wie in diesem Fall) höher.


ich habe selbst kein Dirac

Dann miss mal den Frequenzang an deinem Hörplatz, du wirst vermutlich überrascht sein.


Das Korrektursystem sollte die tiefen Töne also nur nicht von vornherein nicht berücksichtigen, auch wenn die dann im Ergebnis vermutlich immer noch 5 dB zu leise wiedergegeben werden.

Das verstehe ich leider auch nicht.


[Beitrag von thewas am 19. Aug 2019, 23:16 bearbeitet]
mabuse04
Stammgast
#5313 erstellt: 19. Aug 2019, 23:32

Dadof3 (Beitrag #5306) schrieb:

mabuse04 (Beitrag #5305) schrieb:
Ich persönlich bin eher an einer möglichst linearen Wiedergabe interessiert. Ich möcht hören, was auf den Scheiben wirklich drauf ist

Du weißt aber schon, dass dafür eine linear abfallende Zielkurve nötig ist, oder?

https://av-wiki.de/zielkurven


Nein und vielen Dank für den Hinweis, das wusste ich noch nicht. Aber ich denke, dass die Dirac Standardkurve - +2 dB nach - 2 dB - genau eine solche linear abfallende Zielkurve ist, oder? Genau die verwende ich und bin damit sehr zufrieden.

Viele Grüße m
mabuse04
Stammgast
#5314 erstellt: 19. Aug 2019, 23:45

Hörstoff (Beitrag #5311) schrieb:
(ich habe selbst kein Dirac).


Kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dass mal auszuprobieren. Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, du wirst überrascht sein.

Ich habe einen Raum mit schwieriger Akustik - viele Fenster, 100 qm und Feinsteinzeugfußboden und davon ca. 40 qm mit einem 7.2.4 System beschallt und Dirac bekommt das sehr gut hin. Ich hatte auch mal mit REW nachgemessen und auch das war beeindruckend, was da das Ergebnis war.
Das war ein Teufel Theater 8 und das Ergebnis hier mit Dirac:
Vorher mit Dirac

Messung Teufel Theater 8

Nachher mit REW

Teufel Theater 8 nach Dirac mit REW

Nur zur Info.

Viele Grüße m

PS: Wie sich leider später herausstellte, war mein Messmikrofon - Earthworks M23 - kaputt. Daher der Höhenabfall.


[Beitrag von mabuse04 am 19. Aug 2019, 23:47 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#5315 erstellt: 20. Aug 2019, 00:04

thewas (Beitrag #5312) schrieb:

Rosa Rauschen etwa mag dann linear wiedergegeben werden, aber die Dynamik in der Musik bleibt auf der Strecke.


Damit meine ich Rosa Rauschen, das ich mittels RTA und XTZ Room Analyzer II Pro messe und damit die LS-Aufstellung und den Hörplatz optimiere bzw. optimiert habe. Desgleichen übrigens auch diverse Absorber. Deshalb bin ich auch nicht mehr überrascht, weil ich Abweichungen und vor allem die Raummoden bei mir kenne.


thewas (Beitrag #5312) schrieb:

Das Korrektursystem sollte die tiefen Töne also nur nicht von vornherein nicht berücksichtigen, auch wenn die dann im Ergebnis vermutlich immer noch 5 dB zu leise wiedergegeben werden.

Das verstehe ich leider auch nicht.

Damit meine ich nur, dass der User das Einmesssystem nicht von vornherein ausknocken sollte. Letzteres wird dann immer noch einen Kompromiss errechnen, wenn es zu tief absenken müsste.


thewas (Beitrag #5312) schrieb:

Ohne einen reflexionsarmen Raum ist eigentlich alles ein Kompromiss, behaupte ich mal als Surroundhörer

Stereo im Gegensatz zu Mehrkanal braucht aber Raumreflexionen um wie angedacht zu funktionieren (Umhüllung und keine im Kopf Lokalisation), Stereophonie klingt seltsam im RAR.

Ja, aber davon bin ich in meinem optimierten Wohnzimmer sicherlich immer noch weiter entfernt. Insgesamt aber gute Werte, soweit das System im Hochtonbereich etwas spinnt, dort nämlich mehr. Sonst durchweg unter 0,3 s, was die kritischen Schwellen angeht.


[Beitrag von Hörstoff am 20. Aug 2019, 00:11 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#5316 erstellt: 20. Aug 2019, 00:20

mabuse04 (Beitrag #5314) schrieb:

Hörstoff (Beitrag #5311) schrieb:
(ich habe selbst kein Dirac).


Kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dass mal auszuprobieren. Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, du wirst überrascht sein.

Für deinen Raum ist das sicherlich ein toller Erfolg, Glückwunsch dazu.

Bei mir brauche ich kein Dirac.
Ich habe vorhin Gitarrenmusik gehört und mache selbst Musik. Und ich war sehr zufrieden. Allerdings verwende ich fürs Stereo nur virtuelle Einmessung (optimierter Raum, Hörplatz, LS-Aufstellung, keine Einmesselektronik) und beim Surround ein Antimode für den Sub.

Wie gesagt, sehr realistisch, auch andere empfinden das so. Im Wohnzimmer steht aber auch einiges an Absorbern und die LS recht weit im Raum. Das ist dann sozusagen die Alternative zu einer Einmessung, wenn die LS im Bass nicht dröhnen.


[Beitrag von Hörstoff am 20. Aug 2019, 00:23 bearbeitet]
mabuse04
Stammgast
#5317 erstellt: 20. Aug 2019, 00:32
Verstehe dich. Danke
thewas
Inventar
#5318 erstellt: 20. Aug 2019, 09:36

Hörstoff (Beitrag #5315) schrieb:
Damit meine ich Rosa Rauschen, das ich mittels RTA und XTZ Room Analyzer II Pro messe und damit die LS-Aufstellung und den Hörplatz optimiere bzw. optimiert habe.

Rosa Rauschen muss man benutzen wenn man eine spektrale RTA Messungen macht, das hat damit nichts zu tun. Klingt es also linear mit rosa Rauschen eingemessen ohne Dynamik bei dir?


Damit meine ich nur, dass der User das Einmesssystem nicht von vornherein ausknocken sollte. Letzteres wird dann immer noch einen Kompromiss errechnen, wenn es zu tief absenken müsste.

Man "knockt" kein Einmesssystem aus wenn man sich an seine sinnvollerweise vorgegebene Tiefbassentzerrung hält, im Gegensatz.


Ja, aber davon bin ich in meinem optimierten Wohnzimmer sicherlich immer noch weiter entfernt. Insgesamt aber gute Werte, soweit das System im Hochtonbereich etwas spinnt, dort nämlich mehr. Sonst durchweg unter 0,3 s, was die kritischen Schwellen angeht.

Na also, doch kein RAR, warum schreibst du dann über RAR als Ziel?


Allerdings verwende ich fürs Stereo nur virtuelle Einmessung (optimierter Raum, Hörplatz, LS-Aufstellung, keine Einmesselektronik)

Wieder einen neuen Term gelernt
Dadof3
Moderator
#5319 erstellt: 20. Aug 2019, 10:43

mabuse04 (Beitrag #5313) schrieb:
Nein und vielen Dank für den Hinweis, das wusste ich noch nicht.

Ja, verstehe ich nur zu gut. Es hat bei mir auch lange gedauert, bis ich das verstanden hatte. Es gibt außerdem nach meinen Recherchen keine Quelle im WWW, die das vernünftig erklärt und beschreibt, weder auf deutsch noch auf Englisch. Ich musst mir das alles mühsam zusammensuchen. Man findet es nur zum Beispiel in den Büchern von Floyd Toole. Deswegen habe ich dann den Wiki-Artikel geschrieben.


Aber ich denke, dass die Dirac Standardkurve - +2 dB nach - 2 dB - genau eine solche linear abfallende Zielkurve ist, oder? Genau die verwende ich und bin damit sehr zufrieden.

Ja, genau!



[Beitrag von Dadof3 am 20. Aug 2019, 10:44 bearbeitet]
Filou6901
Inventar
#5320 erstellt: 20. Aug 2019, 16:03
Um den Raumhall zu reduzieren soll dann die Zielkurve steiler abfallen !?
Das heisst , nicht wie bei Dirac die Standard Target von +2 auf - 2 , sondern dann eher von +4 auf -4db , so als Beispiel , verstehe ich das so richtig ?
thewas
Inventar
#5321 erstellt: 20. Aug 2019, 16:10
Nein, man kann nicht den Raumhall(-Anteil) mittels DRC beeinflussen, anhängig von der Nachhallzeit ändert sich nur die (Ziel-)Kurve am Hörplatz.
Hörstoff
Inventar
#5322 erstellt: 20. Aug 2019, 19:04

thewas (Beitrag #5318) schrieb:
...

Ja, schon recht, ich will euch das Einmessen ja nicht vermiesen.
Rosa Rauschen ist bei mir im Ergenis relativ linear, wenn der Bass entzerrt ist oder die LS keine Buckel im Bereich der primären O-Bass-Raummode generieren (hängt vom LS ab). Der meiste Nachhall liegt übrigens inzwischen unterhalb von 0,2 s, die Frage ist was für dich da relevant ist. Deshalb lieber die Angabe < 0,3 s.
Hier bedarfsweise gern mehr:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-54-18968.html
thewas
Inventar
#5323 erstellt: 20. Aug 2019, 20:42

Ja, schon recht, ich will euch das Einmessen ja nicht vermiesen.

Keine Sorge, ich bin selber inzwischen wieder weg von aufwändigen FIR Filtern und greife nur noch sanft mit wenigen IIR Filtern ein.
13mart
Inventar
#5324 erstellt: 20. Aug 2019, 23:19
[quote="thewas (Beitrag #5323)"] ...ich bin selber inzwischen wieder weg von aufwändigen FIR Filtern und greife nur noch sanft mit wenigen IIR Filtern ein.
[/quote]

Das kann ich gut nachvollziehen.

Gruß Mart


[Beitrag von 13mart am 20. Aug 2019, 23:20 bearbeitet]
Langohr66
Ist häufiger hier
#5325 erstellt: 21. Aug 2019, 21:38
Hallo Gemeinde,

die PC-Version von Dirac ist jetzt ja Geschichte, trotzdem möchte ich noch über meine Erfahrungen damit berichten. Mein Erstversuch im Jahre 2016 mit der Testversion endete nach 3 Tagen mit der Deinstallation, weil das Ergebnis vollkommen enttäuschte. Nun, damals testete ich nur die Autotarget-Kurve und mein Meßmikrophon war damals noch nicht kalibriert. So hatte ich damals bei 10 kHz einen Frequenzgangabfall um ca. 4 - 5 dB, das ging gar nicht, überspitzt formuliert ein bisschen Mittelwellenradio…
2018 bekam ich dann die Testversion ein zweites Mal. Mein Mikrophon war mittlerweile kalibriert, diesmal war das Ergebnis besser und ich entschloß mich zum Kauf.
Mein System: Tonquelle: Windows 10 PC mit Terratec USB Soundkarte, AV-Receiver Yamaha RX-V777 im Stereobetrieb (alle Dirac Versuche natürlich nur im Pure Direct Modus), Lautsprecher B&W 805 Diamond.
Gemessen wurde mit Behringer ECM-8000 (HiFi-Selbstbau Kalibrierung 0° und 90°), USB Soundkarte ESI Maya 22 USB.
Die Dirac-Einmessung habe ich gemäß der Anleitung gemacht, Mikrophon in Ohrhöhe, Couch, Mikrophon nach oben zur Decke. Ich habe darauf geachtet, daß Position 1 den gleichen Abstand zu beiden Lautsprechern hatte.
Die Kontrollmessungen wurden mit REW, Version 5.18 auf Position 1 der Dirac-Einmessung gemacht.
Die Darstellungen habe ich mit 1/3-Oktavbandglättung gemacht (Ich weis, ist etwas geschönt, entspricht aber in etwa dem Höreindruck).

Unkorrigiertes System (YPAO Through; Pure Direct Modus und Dirac mit Filter off sieht fast genau so aus):
Rot: beide Lautsprecher, Grün: linker Kanal, Blau: rechter Kanal

unkorrigiert

Bei ca. 500 Hz sehr deutlicher, durch den akustisch unbehandelten Raum verursachter Anstieg; sieht man im Nahfeld nicht.

System mit Dirac (Zielkurve linear)
Rot: beide Lautsprecher, Grün: linker Kanal, Blau: rechter Kanal

Dirac

Die beiden Stereokanäle werden einzeln sehr gut linearisiert, aber beide Kanäle gleichzeitig sind im Bereich von ca. 150 - 300 Hz kaum lauter als ein Kanal allein. Hier liegt anscheinend Interferenz vor, verursacht durch eine ungünstige Phasenlage der beiden Kanäle zueinander.
Natürlich kann ich auch Mist gemessen haben; aber wenn ich Dirac auf Filter off schalte, ist dieser Effekt bei 150 - 300 Hz weg.

Korrektur mit YPAO Manual (Parametrischer Equalizer mit den Einstellungen: 157,5 Hz, Q = 1, +3 dB / 500 Hz, Q = 2, -3 dB / 2520 Hz, Q = 1, +2 dB / 16000 Hz, Q = 1, + 2 dB):
Rot: beide Lautsprecher, Grün: linker Kanal, Blau: rechter Kanal

Equalizer

Beide Kanäle einzeln werden nicht so schön korrigiert wie mit Dirac, aber bei 150 - 300 Hz ist der Verlauf (einzelne und beide Kanäle gleichzeitig) in etwa so wie im unkorrigierten Zustand.

Wie klingt das ganze denn jetzt?
Der Klangeindruck entspricht meiner Meinung nach in etwa den Messungen beide Lautsprecher gleichzeitig. Dirac klingt nicht schlecht, aber etwas dünn, böse übertrieben wie gutes Kofferradio mit Subwoofer-Unterstützung.
Ich habe auch die Autotarget-Kurve nochmals getestet; die klingt zu dumpf.
Bei der Equalizer-Version hört man natürlich die Raumresonanzen, aber die stören mich nicht besonders, klanglich gefällt mir dieses Ergebnis erheblich besser als Dirac.
Wirklich groß ist der Unterschied nicht, aber ich erkenne nichts, was Dirac prinzipiell besser als der Equalizer machen sollte. Impuls-, Phasen-, Laufzeitkorrektur; bei mir keinerlei Vorteile zu bemerken.
So bleibt Dirac für mich ca. 400 Euro Lehrgeld. Falls keine Interferenzen wie bei mir auftreten, sicher ein ernstzunehmender Equalizer (ich kann nur über den Stereoeinsatz sprechen), nicht mehr, aber auch nicht weniger.

LG, Langohr
thewas
Inventar
#5326 erstellt: 21. Aug 2019, 21:46

Die beiden Stereokanäle werden einzeln sehr gut linearisiert, aber beide Kanäle gleichzeitig sind im Bereich von ca. 150 - 300 Hz kaum lauter als ein Kanal allein. Hier liegt anscheinend Interferenz vor, verursacht durch eine ungünstige Phasenlage der beiden Kanäle zueinander.
Natürlich kann ich auch Mist gemessen haben; aber wenn ich Dirac auf Filter off schalte, ist dieser Effekt bei 150 - 300 Hz weg.

Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, ich kenne das Problem von meinem Acourate, so ein Nachteil ist oft bei Phasenkorrektur bei unsymmetrrischer Raumakustik anzutreffen, war auch einer der Gründe dass ich inzwischen zu simplen IIR Filtern zurückgekehrt bin.
Am Ende ist alles ein Kompromiss und jeder muss die Lösungen finden die zu seiner Situation und Präferenzen am besten passen.
Langohr66
Ist häufiger hier
#5327 erstellt: 21. Aug 2019, 22:09
Beim Erscheinen von Version 2.0 war auf der Homepage von Dirac mal zu lesen, daß jetzt die Kanäle nicht nur einzeln, sondern auch gleichzeitig gemessen werden. Das Problem muß einem so etablierten Hersteller bekannt sein. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit, vielleicht ist es mittlerweile besser geworden. Um das herauszufinden muß man ja jetzt neue Hardware beschaffen. Für mich ist das erst mal nichts, dazu ist mein Yamaha noch zu neu und meine Zufriedenheit zu groß.

LG, Langohr
thewas
Inventar
#5328 erstellt: 21. Aug 2019, 22:24
Ja, das hatte ich auch gelesen und gehofft an einer neuen Trial Version zu testen, bis ich enttäuscht rausfand dass es wohl keine Standalone Softwareversion gibt.
-_Gubi_-
Ist häufiger hier
#5329 erstellt: 22. Aug 2019, 09:30

Langohr66 (Beitrag #5325) schrieb:
Hallo Gemeinde,

die PC-Version von Dirac ist jetzt ja Geschichte...


Hallo, das stimmt so nicht.
Es wird sowohl eine Stereo wie auch eine Mehrkanal Version für Mac und PC geben.
Diese befinden sich jedoch noch in der Testphase.
Dadof3
Moderator
#5330 erstellt: 22. Aug 2019, 12:29

thewas (Beitrag #5328) schrieb:
Ja, das hatte ich auch gelesen und gehofft an einer neuen Trial Version zu testen,

Ich habe es "getestet" (also eigentlich einfach benutzt), und ja, es gibt am Ende noch mal einen Extradurchlauf mit beiden Front-LS gleichzeitig.
Ob und wie sich das auswirkt, habe ich aber nicht untersucht.

Das mit der PC-Version hatten wir hier doch schon mal irgendwo diskutiert. Mein Verständnis war, dass es da anfangs ein Missverständnis gab. Es wurde angekündigt, dass die bestehende PC-Version nicht weiterentwickelt und aus dem Programm genommen wird. Das wurde dann vielfach als Allzeit-Ende der PC-Version verstanden. Aber der Stopp galt nur für die alte Version. Gleichzeitig arbeitet man an einer neuen PC-/Mac-Version auf Basis von Dirac 2.0, die aber wohl eine komplette Neuentwicklung mit anderer Architektur wird.


[Beitrag von Dadof3 am 22. Aug 2019, 12:32 bearbeitet]
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