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Dirac Live - Raumkorrektur per PC/MAC

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Autor
Beitrag
fast-surfer
Stammgast
#501 erstellt: 09. Dez 2012, 23:25
ok verstanden, bin gespannt wie es in der Praxis funktioniert, wann gehts los?


[Beitrag von fast-surfer am 09. Dez 2012, 23:26 bearbeitet]
mx300
Stammgast
#502 erstellt: 09. Dez 2012, 23:37
Erstmals muss ich das konzeptionell mir überlegen

SETUP 1 analog: Eurer Ansatz ist folgender:

Bildschirmfoto 2012-12-09 um 22.49.53

Ist das Richtig so? oder war hier noch ein zweiter PC als Zuspieler?
Wenn die Musik auf dem Dirac Mac/PC liegt, dann wird diese nur einmal D/A umgewandelt. Alle anderen Zuspieler müssten 2x D/A/D/A im Dirac PC konvertiert werden.

SETUP 1 digital: Das Gleiche aber in leicht angewandelter (digitaler) Form:

Dirac mit DD

Dieses Setup wird vermutlich technisch nicht funktionieren, da eine Umwandlung von digital -> analog im Dirac Mac/PC stattfinden müsste. Ob das geht?

Ansonsten gilt für beide Setups:
- Anstelle von Ultrastudio Minirekorder + iMac könnt ihr Euch auch einen PC mit Asus Xonar denken
- Das letzte Fragezeichen wäre die Regelung der Lautstärke. Kann der Preamp per HDMI die Laustärke regeln?


[Beitrag von mx300 am 10. Dez 2012, 01:13 bearbeitet]
mx300
Stammgast
#503 erstellt: 09. Dez 2012, 23:58
Das erste Szenario war inbezug auf Quellen-Umschaltung besser, aber problematisch bezüglich Lautstärke, Bassmanagement und anderer Parameter, die man im Preamp einstellen kann. Deshalb vermute ich schon fast, dass mein ursprüngliches Szenario sauberer sein könnte.

SETUP 2: Dirac vor dem Amp digital

Hier kommt der perfekt auf die Boxen abgestimmte Ton vom Dirac-PC/Mac und wird nun nur nach Bedarf im Preamp angepasst. Lautstärkeregelung läuft auf jeden Fall.

Dirac & DD

Der Nachteil wäre, dass nur 2 Quellen (Musik + BR) liniearisiert werden. Das könnte man aber zur Not durch einen HDMI Switch lösen, wenn man will z.B. das TV über Dirac läuft.


[Beitrag von mx300 am 10. Dez 2012, 00:58 bearbeitet]
EisenPM
Ist häufiger hier
#504 erstellt: 10. Dez 2012, 16:58
Hallo miteinander,

kann ich mit Dirac zwei Räume korrigieren? Ich benutze einen PC an zwei Stereo Anlagen in zwei Räumen.

Ich tippe mal, dass das nicht ohne weiteres geht, da er nur einen gemessenen FG speichert, oder?

Aber könnte man z.B. über die individualisierbaren Presets zwei verschiedene FG verwalten?

Ausprobieren kann ich das selbst noch nicht, da ich erst heute mein Mikro bestellt habe.


Und habe ich das richtig verstanden, dass Stereo vom PC zum Amp per TOSLINK kein Problem darstellt, 5.1 aber bereits schon? Von HDMI ganz zu schweigen...

Mir geht es darum, dass ich zur Zeit Filme auch in Stereo gucke, aber langfristig gerne eine Surroundlösung hätte. Da ich dafür aber eh einen Receiver bräuchte, würde ich da der Einfachheit halber bzw. zur Not auch auf Dirac verzichten und das eingebaute Einmesssystem nehmen.

Danke euch schon mal! :-)
ingo74
Inventar
#505 erstellt: 10. Dez 2012, 21:06


Ich benutze einen PC an zwei Stereo Anlagen in zwei Räumen.

kein thema, geht nur nicht parallel.




Aber könnte man z.B. über die individualisierbaren Presets zwei verschiedene FG verwalten?

4 presets sind auf knopfdruck direkt umschaltbar, weitere können unbegrenzt gespeichert werden und müssten dann jeweils geladen werden.




Und habe ich das richtig verstanden, dass Stereo vom PC zum Amp per TOSLINK kein Problem darstellt, 5.1 aber bereits schon? Von HDMI ganz zu schweigen...

klappt alles drei, problem bei mehrkanal ist nur, dass dirac kein bassmanagement macht und keine decoderfunktion hat, dass muss somit vor der dirac-korrektur erfolgen...
EisenPM
Ist häufiger hier
#506 erstellt: 10. Dez 2012, 21:22

ingo74 schrieb:


Ich benutze einen PC an zwei Stereo Anlagen in zwei Räumen.

kein thema, geht nur nicht parallel.


Danke für die schnelle Antwort und sehr cool - wenn ich es richtig verstanden habe. Daher noch mal die Nachfrage:

Also ich kann Raum 1 und Raum 2 einmessen, und dann je nach dem in welchem Raum ich Musik höre, einfach zwischen den korrigierten FGs umschalten? Gleichzeitig in beiden Räumen höre ich nicht.


EDIT: Habe eben mit Mind Audio / etc. telefoniert und mir wurde das eben so am Telefon bestätigt. Es gingen sogar noch mehr Räume. Ganz einfach umzuschalten ist aber nur zwischen den vier Presets. Jetzt wo ich deinen Post noch mal lese, ist das ja auch das, was du gesagt hast, sorry.

Werde dann demnächst mal ausgiebig testen (die Testversion), sobald ich alles nötige hier habe :-)


[Beitrag von EisenPM am 10. Dez 2012, 21:55 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#507 erstellt: 10. Dez 2012, 22:29
bin gespannt auf deinen bericht
mx300
Stammgast
#508 erstellt: 10. Dez 2012, 23:43

fast-surfer schrieb:
ok verstanden, bin gespannt wie es in der Praxis funktioniert, wann gehts los?


Ich werde versuchen, SETUP 2 (s. oben) zu realisieren. Ich habe schon eine erste Bestätigung, dass es mit "UltraStudio MiniRecorder" vermutlich gehen würde. Ich erwarte die finale Antwort morgen. Die offene Frage ist, ob die dekodierten PCM Daten, die vom Bluray in das Interface kommen HDCP geschützt sind? Dass das Bild HDCP geschützt ist, ist klar. Aber was ist mit dem Sound? Ich gehe davon aus, dass es im PCM Stream nicht geschützt ist.

Wenn das alles geht, dann würde ich das Interface kaufen und an meinen iMac hängen und testen. Wenn alles glatt läuft, kommt als Nächstes ein MacMini.


[Beitrag von mx300 am 11. Dez 2012, 00:43 bearbeitet]
mx300
Stammgast
#509 erstellt: 12. Dez 2012, 02:16
habe heute den HDMI 8 PCM Channel Output am meinem iMac mit einem einfachen Thunderbold-2-HDMI Kabel => Preamp getestet. Es geht:

Bildschirmfoto 2012-12-12 um 00.12.34

Bildschirmfoto 2012-12-12 um 00.19.16

Der weg von iMac/PC zu Preamp ist frei. Nun muss der andere Part BR (6x PCM) => iMac/PC (HDMI In) getestet werden...


[Beitrag von mx300 am 12. Dez 2012, 10:19 bearbeitet]
EisenPM
Ist häufiger hier
#510 erstellt: 13. Dez 2012, 17:17
Hallo miteinander,

eine Frage zur Messung mit Dirac:

Sollte vorher der Pegel festgelegt werden? Also Messung bei 89db oder so? Oder reicht "durchschnittliche Hörlautstärke"?

Wenn der Pegel nicht egal ist: Reicht da eine Smartphone App, oder sollte ich mir einen Pegelmesser bei Conrad holen?

Danke schon mal!
mx300
Stammgast
#511 erstellt: 13. Dez 2012, 20:17
das kannst du in Dirac selbst machen:

die lautstärke muss im grünen Bereich liegen. bei mir musste ich sehr laut die lautstärke aufdrehen. das micro von xtz war ziemlich unempfindlich. oder mein audiointerface zu leise. ob andere auch das problem hatten?

Bildschirmfoto 2012-12-13 um 18.16.39


[Beitrag von mx300 am 13. Dez 2012, 20:46 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#512 erstellt: 13. Dez 2012, 21:10
hatte selbst keine diesbezüglich..
auf seite 1 und 2 sind fotos bzgl des einmessvorganges
EisenPM
Ist häufiger hier
#513 erstellt: 14. Dez 2012, 04:21
Danke für die Antworten. Das Mikro kam heute an und so bin ich nun am ausprobieren. Um es kurz zu machen: Meine Weltrekord-Raummode von +21,1 dB bei 50Hz kriegt Dirac in den Griff ;-)

Weiteres gerne in den nächsten zwei Wochen Testphase.

Aber hier noch zwei Nachfragen zum manuellen Optimieren:

Wenn ich mit "load target" eine Zielkurve lade, zeigt er zwar die Zielkurve an, aber nicht den FG, der dabei herauskommen würde. Auch bei drücken des Buttons "Optimize" tut sich nichts. Nur, wenn ich manuell etwas an der Targetkurve ändere, kann ich mit darauffolgendem Klicken auf "Optimize" die "neue" grüne Kurve sehen.

Meines Erachtens handelt es sich dabei um einen Bug. Oder wie kann ich mir den grünen Ziel-FG eines Filters anzeigen lassen, den ich zu einem früheren Zeitpunkt mal abgespeichert habe?

Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Außerdem würde ich gerne wissen, wie ich feststelle, wann ich die Targetkurve im Bassbereich zu hoch ansetze bzgl. zuviel Verstärkerleistung. Meine selbst gesteckte Grenze von ca. +6 dB um meinen Verstärker zu schonen muss ich bei der schwarzen Filterkurve überprüfen, nicht bei der grünen Resultats-FG, richtig?

Bei dem Gedröhne hier vorher komme ich mit einem linearen FG einfach noch nicht klar, daher Dirac ja, aber bitte mit so viel Bass wie möglich ;-)
Jahresprogramm
Stammgast
#514 erstellt: 14. Dez 2012, 08:17
Hallo,

EisenPM schrieb:
Um es kurz zu machen: Meine Weltrekord-Raummode von +21,1 dB bei 50Hz kriegt Dirac in den Griff ;-)


Um es kurz zu machen: Ja!

Darf ich in diesem Zusammenhang auf einen neuen interessanten Ansatz, das Aufschaukeln der Raumresonanzen mit einem Virtuellen-Bass-Array ( VBA) Filter zu unterbinden, aufmerksam machen. Übrigens es gibt inzwischen auch ein neues Filter, welches noch besser zur Situation passt.

Grüße
Alex
EisenPM
Ist häufiger hier
#515 erstellt: 15. Dez 2012, 00:24
Mir ist noch ein Bug aufgefallen, analog zu meinem Problem zwei Posts weiter oben:

Die Filterkurve (schwarze Linie) aktualisiert sich ebenfalls nicht bei bereits genutzten Targetcurves. Ich möchte gerne überprüfen, um wie viel dB eigentlich manche Frequenzen in meinem Bassbereich angehoben werden, aber das kann ich so ohne weiteres nicht. Frage mich ja immer noch, ob ich irgendwo einen Denkfehler habe, denn sonst macht das Programm einen sehr ausgereiften Eindruck. Wäre nett, wenn das mal jemand hier bestätigen oder "widerlegen" könnte.

@Jahresprogramm: Das hört sich in der Tat sehr interessant an, ich spiele aber erstmal mit Dirac Live herum. Einerseits möchte ich mich auch nicht all zu sehr in die Materie einarbeiten, daher schätze ich den automatischen Ansatz von Dirac. Andererseits könnte ich die von dir erwähnte Funktion auch nicht in der Acourate Testversion ausprobieren, oder?

Und das mit Weltrekordraummode nehme ich zurück. Du hast da ja eine Überhöhung von über 30 dB! Krass. Habe da nicht so viele Vergleichswerte, vielleicht ist das ja auch ganz üblich...
ingo74
Inventar
#516 erstellt: 16. Dez 2012, 01:20
ein kurzer bericht über dirac (in der pre-version) von der hifi-music-world 2011
http://www.frank-landmesser.de/messe-hmw11_dirac.html
mx300
Stammgast
#517 erstellt: 16. Dez 2012, 23:30
Ich habe in den letzten Tagen noch etwas über Dirac & Mehrkanalfähigkeit nachgedacht. Meine ersten Ideen unter Post #502 hatten einen entscheidenden Fehler: sie berücksichtigten nur den Ton, aber nicht das Bild. Also gehen wir nochmals zurück.

Nun kommt ein neues komplett digitales Szenario, das beides bedenkt. Ich vermute, dass dies die einzige sinnvolle Kostellation ist, bei der der Ton durchgehend digital bleibt, bis er im AV-Receiver im DAC in analog konvertiert wird. Gleichzeitig können alle Sound-Parameter des Receivers (z.B. Bass Management) genutzt werden. Lautstärke-Regelung läuft auch über den AV-Receiver:

Dirac & Mehrkanal

(1) Der BRPL gibt per HDMI Out Bild und Ton ganz normal an den AV-Receiver weiter
(2) Der BRPL gibt per SPDIF Ausgang DD 5.1 an den Dirac PCX/Mac (per SPDIF IN) aus
(3) Nachdem der Ton von Dirac gefaltet wurde, geht er per SPDIF an den AV-Receiver.
(4) Im Receiver kann man HDMI IN (Bluray) den Ton von SPDIF zuweisen.

Am Ende wird also HDMI Bildsignal durchgeschleift und ihm wird der Dirac-gefaltete Ton beigemischt. Dies lässt sich in den meisten AV-Receivern einstellen (auch in meinem AV Preamp: Audiolab 8200AP). Musik liegt auch auf dem Dirac PC und läuft auch über den SPDIF. Kein zweiter PC-Zuspieler ist notwendig.

Die nächste Detail-Frage ist, wie man SPDIF Ton im Dirac PC zu 6 x PCM de-kodiert und nach der Faltung wieder in SPDIF kodiert. Aber das soll das Thema für die weitere Diskussion sein...


[Beitrag von mx300 am 17. Dez 2012, 01:44 bearbeitet]
fast-surfer
Stammgast
#518 erstellt: 16. Dez 2012, 23:36
Hi,

du solltest berücksichtigen, dass du durch Dirac, Acourate, oder ähnliche digtale FIR Falter ein Delay im Tonsignal bekommen wirst. Ich meine es liegt bei ca. 0,8sec.

Gruß Erwin
mx300
Stammgast
#519 erstellt: 16. Dez 2012, 23:43

fast-surfer schrieb:
Hi, du solltest berücksichtigen, dass du durch Dirac, Acourate, oder ähnliche digtale FIR Falter ein Delay im Tonsignal bekommen wirst. Ich meine es liegt bei ca. 0,8sec.
Gruß Erwin


Und damit haben wir das erste Problem. In A/V-Receivern lässt sich nur der Ton verzögern, aber kein Bild. So gesehen wird es nie möglich sein, Dirac mehrkanalig zu realisieren (?) Und noch schlimmer. Sogar im Stereo-Betrieb wird der Ton im Vergleich zum Bild verzögert sein.


[Beitrag von mx300 am 17. Dez 2012, 22:57 bearbeitet]
mx300
Stammgast
#520 erstellt: 17. Dez 2012, 00:50
Aber eines haben wir vergessen.... LipSync :


HDMI 1.3 utilizes a method where the audio processing times in the devices can be adjusted automatically to remove errors in lip sync. The 1.3 lip sync correction functionality is needed on the device that creates the lip sync problem, usually a display, which has a lapse between audio/video processing because of the more demanding requirements of video processing, and a device that will correct the lip sync delay. The initial implementations of this will be in a receiver, but this functionality will be in DVD players, and most other CE devices in the future. The reports from manufacturers indicate that this function will be widely implemented and is very popular.


Mein Preamp hat die Lipsync Funktion. Damit müssten Bild & Ton trotz der Dirac Verarbeitung in meinem (digitalen) Scenario synchron bleiben. Im analogen Szenario dürfte die Synchronität durch die analoge Umwandlung verloren gehen.


[Beitrag von mx300 am 17. Dez 2012, 01:38 bearbeitet]
mx300
Stammgast
#521 erstellt: 17. Dez 2012, 12:59
Hier noch ganz kurz ein anderes Thema zwischendurch: wir hatten die offene Frage, ob Dirac mit auch mit Airplay / iTunes funktioniert. Ja, es geht. Dabei hilft das Tool "Airfoil". Ich habe es gerade getestet. Die Konfiguration sieht so aus:

Bildschirmfoto 2012-12-17 um 10.55.42


[Beitrag von mx300 am 17. Dez 2012, 17:27 bearbeitet]
EisenPM
Ist häufiger hier
#522 erstellt: 19. Dez 2012, 01:18
So, ich melde mich jetzt mal mit einigen Resultaten :-)

Zunächst ist zu sagen, dass die beiden von mir oben erwähnten "Bugs" so aktuell nicht mehr auftreten, was positiv ist.

Die Lautsprecher habe ich nach einem Tipp in einem anderen Thread näher an die Wände gestellt, um somit die Dips im FG zu verringern. Hintergrund: Die Peaks können leichter von der Software ausgeglichen werden als die Dips. Somit habe ich jetzt keinen Dip mehr im korrigierten FG und es sieht besser im Zimmer aus :-)

Außerdem habe ich im Bassbereich eine Anhebung vorgenommen, weil es mir sonst zu dünn klingt.

Wohnzimmer Dirac Live Bassanhebung

Allerdings würde ich gerne den Bass noch mehr anheben. Zumindest bei manchen Aufnahmen. Ich habe dafür noch mal die FG inkl. der Filterkurve angehängt. Wenn ich die Filterkurve richtig deute, wird der Bass stellenweise bereits um bis zu +10 dB angehoben, was ja wohl den Verstärker ziemlich stark fordern soll. Dennoch wird der jetzt nicht besonders heiß. Woher weiß ich, wie weit ich gehen kann? Und interpretiere ich die schwarze Kurve überhaupt richtig?

Wohnzimmer Dirac Live Bassanhebung inkl. Filterkurve.

Ach ja: Ich bin mit der Bedienung und dem Ergebnis bisher ziemlich zufrieden. Ich versuche jetzt nur, doch wieder mehr Punch im Bassbereich zu bekommen, aber eben bitte schön trocken und nicht mit Dröhnen. Für Tipps bin ich natürlich immer offen :-)

Das heißt übrigens auch, dass Acourate aufgrund der Möglichkeit des Virtual Bass Arrays auch noch im Rennen ist ;-)

EDIT: Man muss leider einmal auf das Bild und dann rechts unten auf Vollbild klicken, damit man eine vernünftige Auflösung hat.


[Beitrag von EisenPM am 19. Dez 2012, 01:41 bearbeitet]
EisenPM
Ist häufiger hier
#523 erstellt: 19. Dez 2012, 01:47

fast-surfer schrieb:
Hi,

du solltest berücksichtigen, dass du durch Dirac, Acourate, oder ähnliche digtale FIR Falter ein Delay im Tonsignal bekommen wirst. Ich meine es liegt bei ca. 0,8sec.

Gruß Erwin


Ich habe gestern einen Film in Stereo mit Dirac geguckt und keine Verzögerung im Ton bemerkt. Auf mich wirkte das ganze synchron. Bin ich blind/nicht sensibel genug, oder habe ich da was falsch verstanden?
mx300
Stammgast
#524 erstellt: 19. Dez 2012, 02:25
Wenn du im Filter auf den Pfeil rechts klickst, dann siehst du das. Da ist Delay drin:

Bildschirmfoto 2012-12-19 um 00.26.16

Wie ist denn dein genaues Setup für Filme mit Dirac?


[Beitrag von mx300 am 19. Dez 2012, 02:27 bearbeitet]
EisenPM
Ist häufiger hier
#525 erstellt: 19. Dez 2012, 02:52
Danke für den Hinweis, mx300.

Ich gucke Filme mit dem VLC. Dann ganz normale Stereokette wie bei Musik auch, Verbindung zum Amp ist optisch.

Das Delay ist bei bei mir nur 0.25 ms auf dem linken Kanal. Das scheine ich dann wohl nicht wahrzunehmen.
mx300
Stammgast
#526 erstellt: 19. Dez 2012, 03:01
wobei ich glaube, dass das nur ein Teil des delay ist. Nur das was Dirac intern macht, damit die Boxenaufstellung ausgeglichen wird. Vermutlich ist das gesamtdelay (mit Verarbeitung) höher.
quio
Stammgast
#527 erstellt: 19. Dez 2012, 06:41
Das gesamte Delay kann man anhand der Impulsantwort erkennen. Vorher bei 10ms nach Optimierung bei xx ms hab es jetzt nicht im Kopf. Glaub es waren etwa 10ms an delay für die Verarbeitung von Dirac.
Das Delay was in den vorherigen Beiträgen angesprochen wurde ist wie du schon richtig gesagt hast nur zum Ausgleich der Boxenaufstellung gedacht.

Grüße
M.K.M=Speedy
Stammgast
#528 erstellt: 19. Dez 2012, 13:18
Dass mit dem fehlenden Bass ist echt Gewöhnungssache.
Anfangs habe ich auch versucht die Kurve anzuheben und am AVR den Bass voll reinzuregeln.
War dann für mich Ok, aber irgendwann bin ich auf die Linearität gekommen
Der Klang hört sich einfach im Gesamten besser an und als Ganzes.
Die Stimmen werden deutlicher und irgendwann gefällt es einem.
Momentan bin ich in der Kurve Linear und am AVR hab ich +3 von möglichen +10 stehen, eingemessen mit 0.
So passt es für mich bei Musik sehr gut, bei Filmen auch.
Sollte aber mal der Bass doch etwas mehr Bumms haben dann kann ich bei mir in der Motu Software Equalizerkurven aktivieren.
Mittlerweile ist es mir wirklich nicht mehr so wichtig wie laut der Bass kommt, sondern wie gut.
Das ist einfach eine Umgewöhnung weil man das Gewummere Jahrelang ertragen hat.
Irgendwann kommst du auch auf die Linearität
mx300
Stammgast
#529 erstellt: 20. Dez 2012, 14:46
Ich hatte gestern final "Dirac Live Correction Suite" gekauft und mit dem Support bezüglich der Mehrkanal-Fähigkeit kurz gemailt. Hier das Ergebnis:

"On multi channel setups I think there need to be another scenario, and that is when the computer that runs the Dirac software is also the media source. In this case you can play, for instance a blu ray movie, and get Dirac compensated 7.1 audio out through HDMI to an AV reciever. This works with our software today. The task of decoding the various audio formats, such as Dolby True HD falls on the media player used, our software just acts as a sound card, the same as for the stereo case.

All scenarios that involves passing the audio through the PC while passing video to a TV or other video output device, will have issues with lip sync. There will be a long delay in the audio over the video even if nothing at all if done with the signal, just sending it through the computer. This may be correctable with some lip sync feature in the AV reciever, or maybe the delay would just be too long to be handled in this way. I suppose decoding (of 5.1DD) could be handled by some audio capture application that then plays back the audio on the Dirac Audio processor. But if there is going to be a computer in the system, why not use it for playback as well?

Everyone don't like the idea of a computer for playback (myself included), and in this case some kind of hardware solution would be needed (just like in your picture, but with some kind of "box" instead of a PC). As of today there is one such solution ready on the market, and that is the Datasat RS20 which is the consumer version of the AP20 used in professional high end cinemas (http://www.datasatdigital.com/consumer/products/rs20i.php). It is rather expensive however, but more solutions are coming to the market during 2013 implementing Dirac Live calibration in hardware; hopefully some of these will have a lower price tag. "


Und dann:

"I agree using a PC for playback is not convinient. However, lately things have been getting better. I can recommend using a media player called XBMC, it is a free open source project. It has an (also free) application for Android (and I suppose for iOS as well) that works as a remote control, and it actually works really well for traditional remote control tasks, but it will also allow you to browse your media library. This allows the use of a PC for playback while retaining much of the convinience of dedicated playback hardware. The backside is it needs a smart phone, but a lot of people already have one.

I think there are several other media players available that also have a decent smart phone based remote control.

Another solutions is to use any of the plethora of mini keyboards that have arrived to market in the recent years (such as http://www.logitech.com/en-gb/product/dinovo-mini?crid=26). Using the TV/Beamer as video output from the PC it is possible to control the computer without resorting to the traditional mouse+keyboard input devices."


Daraufhin habe ich Dirac + XBMC auf meinem iMac installiert und über HDMI / 8 PCM an meinen Receiver angeschlossen. Dazu habe ich noch die XBMC App auf meinem iPod installiert. Damit kann ich per Apple Remote App Musik hörren (viel komfortabler als XMBC) und mit der XBMC App eine BR Disc steuern/abspielen. Ich habe es noch mit BR nicht probiert, weil ich kein BR-Laufwerk habe. Ansonsten sieht alles sehr gut aus:

a) die XBMC App ist sehr flüssig
b) ich kann mit der XBMC App den iMac in den Standby schicken und dann per "Wake On Wiresslan LAN" wieder aus dem Schlaf holen => Man muss nicht an den Rechner ran.
c) Ich kann sowohl Musik von der Festplatte, als auch BR über den gleichen HDMI Ausgang ohne irgendwelche manuelle Eigriffe abspielen.
d) Den SAT Receiver werde ich per SPDIF (mit Hilfe von "Line in" anschliessen (2 PCM Kanäle). Dieser wird dann auch über Dirac/HDMI laufen.
e) Alle 3 Quellen laufen über HDMI automatisch, ohne dass man was umstellen muss.
f) Alle Receiver Parameter & Bass Management greifen einwandfrei

Damit hätte eine komplette Lösung. Der einzige Kompromis wäre die Stereo Wiedergabe von SAT. Alles andere bis 8 Kanäle. Eigentlich wollte ich keinen Rechner einsetzen, aber diese Lösung könnte funktionieren - ohne Monitor, Maus usw. Aber damit kann ich erstmals leben.

Der nächste Schritt wäre ein Macmini + BR Player. Die einzige Herausfordeung wäre das Setup von XBMC für die BR Wiedergabe. Aber dazu gibt es schon einen 144 Seiten langen Thread BR Setup in XBMC.

Wenn BR nicht läuft, ist das Ganze für die Katze

**********************
Update: ich glaube das Thema hast sich gerade erledigt:

XBMC kann es in der neuen Version auf jeden Fall mit kommerziellen Mediencentern aufnehmen. Die Entwickler haben meiner Meinung nach zwar keine bahnbrechende Neuerungen eingeführt, aber einige Probleme der alten Version ausmerzen können. Leider trüben DRM-Systeme wie die Verschlüsselung von BluRays weiterhin den absoluten Mediengenuss, wer aber etwas Geduld mit sich bringt oder weiterhin bei DVDs bleibt und auf BluRay-Medien verzichten kann wird das wenig stören.


Es ist zum Heulen

XBMC V 11


[Beitrag von mx300 am 20. Dez 2012, 16:56 bearbeitet]
EisenPM
Ist häufiger hier
#530 erstellt: 20. Dez 2012, 15:31
Verstehe ich das richtig:

Da XBMC auf Windows/Mac läuft, kann Dirac in Kombination mit XBMC genutzt werden?

Könnte eine feine Sache für den Mini-PC im Wohnzimmer sein... :-)
mx300
Stammgast
#531 erstellt: 20. Dez 2012, 15:46
ja. sogar sehr, sehr gut. Nur leider hat XBMC keinen BR Support.
M.K.M=Speedy
Stammgast
#532 erstellt: 20. Dez 2012, 17:59
Mal was Anderes.
Dirac wird ja immer weiter entwickelt und die neuste Versionen stehen dann zum Verkauf.
Wie sieht es aus wenn man eine ältere Version hat.
Kann ich da kostenlos updaten?
E- Mail an Mindaudio und ab gehts, oder?
Die sind nämlich gerade glaub im Urlaub.
mx300
Stammgast
#533 erstellt: 20. Dez 2012, 20:37
ich habe direkt über schweden gekauft. da habe ich ein konto und kann jederzeit neue versionen runterladen, sobald vorhanden. Dirac meldet sich aber automatisch, wenn neue Versionen vorhanden sind. Die haben mir die version zugeschickt bevor ich bezahlt habe. sehr angenehme genossen . Sier sagten, dass man Dirac ohne Probleme auf neuer Hardware installieren kann, wenn z.B. die alte defekt

bei diracrcs.de habe ich das gefühl, dass da alles komplizierter und schwieriger ist. da habe ich die testversion heruntergeladen - auch für diesen Download war die Wartezeit 2 Tage...


[Beitrag von mx300 am 20. Dez 2012, 21:33 bearbeitet]
Son-Goku
Inventar
#534 erstellt: 20. Dez 2012, 22:17
hi

welches xbmc hast du installiert?ich habs mit dem 11er nicht zum laufen gebracht

BD funktioniert nicht.hab ich schon ausprobiert

gruss
mario
EisenPM
Ist häufiger hier
#535 erstellt: 20. Dez 2012, 22:27
Bzgl. Updates: Das wird ja wohl bei Bestellung bei MindAudio hier in Deutschland nicht anders sein!?

Habe noch eine Woche zum Testen und tendiere sehr stark zum Kauf. Kann jetzt schon nicht mehr ohne hören :-)

@M.K.M=Speedy: Ja, ich gewöhne mich gerade an den trockenen Bass, aber ich bin trotzdem "Basshead" und mag mir das auch nicht abgewöhnen. Es muss drücken, aber bitte knackig und trocken ;-)
mx300
Stammgast
#536 erstellt: 20. Dez 2012, 22:28
XBMC:
Ich habe V 11 und die neue V12 Beta ausprobiert. Geht beides. Musst gewisse Einstellungen in XBMC vornehmen und ggf. im Router UPnP komplett einschalten:

Bildschirmfoto 2012-12-20 um 21.21.42 und Bildschirmfoto 2012-12-20 um 21.22.38

Bei mir: iPod + iMac (Snow Leo)

*****************************************
Ich habe auch JRiver mal ausprobiert. Für iOS gibt es keine App - nur eine primitive Webbrowser-Oberfläche. Für Android gibt es eine richtige App zum Steuern. Also für mich wieder nix....


[Beitrag von mx300 am 21. Dez 2012, 12:03 bearbeitet]
EisenPM
Ist häufiger hier
#537 erstellt: 24. Dez 2012, 00:59
Hm, nach dem die Unterschiede zwischen korrigiert und nicht korrigiert immer sehr groß waren, ist seit der neusten Messung der Unterschied kleiner geworden.

Was anders war als sonst: Habe einen Subwoofer dazugestellt, also 2.1, die LSP Fullrange, da nur Stereo-Amp. Außerdem andere Aufstellung, wandnäher.

Eingemessen mit kalibriertem XTZ-Mikro an Notebook. Testtöne kommen analog per Cinch an den Amp.

Abspielen dann aber per PC, Musik kommt optisch an den Amp.

Ich habe das Dirac-Projekt einfach vom Notebook auf den PC kopiert. Sonst habe ich immer den PC auch zum Messen benutzt.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es so einen Unterschied macht, wenn man die Testtöne nicht mit der gleichen Soundquelle abspielt, wie dann später die Musik? Oder eben doch?

Was meint ihr?
mx300
Stammgast
#538 erstellt: 24. Dez 2012, 01:08

EisenPM schrieb:
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es so einen Unterschied macht, wenn man die Testtöne nicht mit der gleichen Soundquelle abspielt, wie dann später die Musik? Oder eben doch?


wenn dein DAC gut ist, dürfte der Unterschied marginal sein.
EisenPM
Ist häufiger hier
#539 erstellt: 24. Dez 2012, 02:03
Meinst du den DAC bei Ausgabe der Testtöne oder bei Abspielen der Musik?

Ersteres ist der Onboardsound vom Notebook - der dürfte ja nicht so toll sein.

Zweiteres ist der DAC im XTZ Class A100 D3. Der dürfte zumindest nicht schlecht sein.

Verstärker ist natürlich immer der XTZ ;-)


[Beitrag von EisenPM am 24. Dez 2012, 02:04 bearbeitet]
mx300
Stammgast
#540 erstellt: 24. Dez 2012, 02:14
es geht vor allem um den ersten, oder um die Differenz zwischen den beiden.
EisenPM
Ist häufiger hier
#541 erstellt: 27. Dez 2012, 19:45
Ich habe mir nun die Vollversion zu Weihnachten gegönnt.

Bzgl. der oben erwähnten Messunterschiede werde ich mich noch mal melden, wenn das neue Mikro da ist und ich in Ruhe zum Messen komme.

Für manche vielleicht interessant:

1. Die Trial kann auf zwei verschiedenen Rechnern installiert werden. Beim dritten meckert er (die Aktivierung erfolgt immer online).

2. Der schwedische Support kann bei Bedarf den Trial-Zeitraum verlängern (in meinem Fall 14 Tage). Da ich im Audio Processor eine "Unregelmäßigkeit" in den Einstellungen entdeckt habe, hat er das veranlasst. Ich werde das nun beobachten und denen rückmelden.

Hintergrund: Bei mir bringt er manchmal die Gain & Delay Einstellungen beim Wechseln zwischen zwei Filtern durcheinander. Er switched zwar den Filter, aber behält die Gain&Delay Einstellungen des alten Filters. Achtet da mal bitte drauf, ob das auch bei euch manchmal vorkommt. Der Workaround ist einfach: Einfach den Reset-Button in dem Schaltfeld drücken. Dennoch wäre es natürlich wünschenswert, wenn das gar nicht passiert. Das passierte mit der Trial Version 1.0.1. Evtl. ist es jetzt bei 1.0.2. nicht mehr der Fall, diese Versionsnummer hat nämlich meine Vollversion. In den Release Notes steht aber nix diesbzgl. und der Support meinte auch, das Problem wäre ihnen noch nicht bekannt.

Insgesamt aber tolle Software, vor allem das Ergebnis. Den Unterschied hören auch ungeübte, nicht "audiophile" Ohren sofort. Es handelt sich also nicht um Nuancen.
ingo74
Inventar
#542 erstellt: 27. Dez 2012, 22:51
glückwunsch
ich lese im moment nur still und interessiert mit und werd nach meiner steuerrückzahlung die mehrkanalkorrektur angehen, langsam sollte behringer auch die firepower-geräte liefern können...
Jahresprogramm
Stammgast
#543 erstellt: 27. Dez 2012, 23:03
Hi,

EisenPM schrieb:
Insgesamt aber tolle Software, vor allem das Ergebnis. Den Unterschied hören auch ungeübte, nicht "audiophile" Ohren sofort. Es handelt sich also nicht um Nuancen.


schön, dass es auch ungeübte Ohren sofort hören. Im Ernst, der Fortschritt mit der Korrektur ist so enorm, dass man nicht mehr von irgend welchen besseren Klassen, in welchen die Anlage zumal spielt, sprechen kann. Es ist nach dem Wegschalten der Filter eher so, als ob einem eine ganz andere Anlage versucht etwas auf die Ohren zu hauen, und man sich fragt, was nun kapput sei. So kommt das Gefühl "Nie mehr ohne" ganz schnell auf.

Ich hoffe das Thema Raumkorrektur wird noch populärer.

Grüße
Alex


[Beitrag von Jahresprogramm am 27. Dez 2012, 23:04 bearbeitet]
M.K.M=Speedy
Stammgast
#544 erstellt: 28. Dez 2012, 00:43
Bei der Raumkorrektur des Yamaha RX-V 1071 hab ich keinen Unterschied gehört.
Das sind doch alles nur Spielereien die Einmessungen in den AVR's.
Dirac erledigt seinen Job
R-Type
Administrator
#545 erstellt: 28. Dez 2012, 02:20
Hi,


Den Unterschied hören auch ungeübte, nicht "audiophile" Ohren sofort. Es handelt sich also nicht um Nuancen.


Freut mich, das es bei anderen tatsächlich was bringt.
Bei mir war es eher kontraproduktiv, was Höhen/Mitten betrifft-prinzipbedingt-, der TMT Bereich wurde etwas besser.
Meine Schwachstellen liegen eh nur modenbedingt im Bereich bis 200Hz, da konnte Dirac auch nichts mehr ausrichten.
Richtige Abhilfe schaffte hier nur was handfestes (aktive Absorber), worüber ich letztlich doch ein stückweit froh bin.
Denn den Rechner beim Musikhören einbinden müssen, ist nicht wirklich komfortabel, wenn man sonst noch klassisch über eine Anlage hört/hören will..


[Beitrag von R-Type am 28. Dez 2012, 02:21 bearbeitet]
M.K.M=Speedy
Stammgast
#546 erstellt: 28. Dez 2012, 11:25
Ich habe bei mir hinten zwei Standlautsprecher an der Wand stehen.
Momentan hört sich das noch bisschen wirr an und Dröhnen ist dabei.
Laufen noch über eine Einmessung anderer Lautsprecher.
Ich bin gespannt was Dirac daraus macht.
Ich denke gerade bei so vermurkstem Klang bringts einiges.
Muss noch auf mein Mikro warten.
Jahresprogramm
Stammgast
#547 erstellt: 28. Dez 2012, 13:20
Hallo,

M.K.M=Speedy schrieb:
Ich denke gerade bei so vermurkstem Klang bringts einiges.

So pauschal kann man das nicht sagen. Eigentlich ist bei 99% unserer HiFi-Anlagen sei es in optimierten Räumen oder Design-Wohnzimmern Potential für Raumkorrektur im Sinne von Begradigung der GLZ und Amplitudenkorrektur am Hörplatz vorhanden. Wie hoch das Potential ist, kommt natürlich auf die Raumsituation und auf die Anlage selbst an. Und das aus einem Küchenradio keine potente HiFi-Anlage wird, ist denke ich selbstverständlich.

Meistens ist das Potential aber so hoch, dass man sich schnell für die Raumkorrektur, in meinem Fall für Acourate, entscheidet:

Jahresprogramm schrieb:
So kommt das Gefühl "Nie mehr ohne" ganz schnell auf.


Grüße
Alex
FlorianK
Stammgast
#548 erstellt: 28. Dez 2012, 15:30
Ihr Dirac Fans - ich habe einmal eine Zwischenfrage. Ich versuche zur Zeit ein Interface in meine Kette einzubinden.
Quellen xyz - in AVR
Über AVR in Interface ( zur Dirac Korrektur )
aus dem Interface in die Endstufen.
Beim Ausühren der Messungen kommen laut Knacker in meine Kette.
Beim Wechsel auf die zweite Messposition und dem erneuten Auslösen der MEssung kommt es dann zu eine noch viel krasseren Störung ( auch Knacken ).
Rechner arbeitet mit W7 64 / Interface ist mit FireWire verbunden.
Das einfache analoge Durchschleusen / Weiterleiten funktioniert einwandfrei.
IWr haben in Stereo es auch einmal hinbekommen das ordentlich gemessen wurde. Mit dem Filter war ich super zufrieden. JEtzt hakt es ohne Ende.
Bitte mal um Tipps. Hatte iner von euch ähnliche Schwierigkeiten ?
M.K.M=Speedy
Stammgast
#549 erstellt: 28. Dez 2012, 17:08
FlorianK, wie lang ist dein Firewire Kabel?
Ist es ein Verstärkerkabel?
Ich wollte bei mir mein USB-Kabel im Kabelkanal verlegen.
Dafür hab ich ein 10m Verstärkerkabel gekauft.
Es kam nur gezappel an den Lautsprechern an und mit einem normalen 10m Kabel ebenfalls.
Bei mir ist jetzt ein 2,5m Kabel dran, das geht gerade noch.
Ganz selten fängt es dann zu stören an, dann muss ich paar Minuten warten oder PC neu starten
R-Type
Administrator
#550 erstellt: 29. Dez 2012, 02:07
Hi,


Eigentlich ist bei 99% unserer HiFi-Anlagen sei es in optimierten Räumen oder Design-Wohnzimmern Potential für Raumkorrektur im Sinne von Begradigung der GLZ und Amplitudenkorrektur am Hörplatz vorhanden


Eher Design-Zimmer....wenn man die Möglichkeit hat, einen Raum zu "optimieren", ist der Rest eher Luxuskorrektur(man muss z.B. keine ultralineare GLZ haben, auch kann der Amplitudenverlauf durchaus "wellig" verlaufen).
Ich denke mal, die Raumkorrekturproggis zielen auf den normalen User, der eben das nicht kann- trotzdem aber vernünftig hören will.
EisenPM
Ist häufiger hier
#551 erstellt: 29. Dez 2012, 03:41

R-Type schrieb:
Hi,


Den Unterschied hören auch ungeübte, nicht "audiophile" Ohren sofort. Es handelt sich also nicht um Nuancen.


Freut mich, das es bei anderen tatsächlich was bringt.
Bei mir war es eher kontraproduktiv, was Höhen/Mitten betrifft-prinzipbedingt-, der TMT Bereich wurde etwas besser.
Meine Schwachstellen liegen eh nur modenbedingt im Bereich bis 200Hz, da konnte Dirac auch nichts mehr ausrichten.


Hm, das verstehe ich nicht. Die Raummoden bei mir waren überhaupt der Grund, warum ich angefangen habe, mich mit Raumakustik auseinanderzusetzen und schließlich bei Dirac gelandet bin.

Meine Moden bei 50, 70 und 100 Hz bügelt es komplett weg... inwiefern hat das bei dir nicht hingehauen?

Und was meinst du mit "prinzipbedingt kontraproduktiv"?


Bzgl. Einsatzweck solcher Software:

Von der Philosophie her würde ich auch sagen, erst mal passive Maßnahmen, also Ursachenbekämpfung, und danach ggf. noch mal mit Software ran.

Aber da Dirac bei mir alle Bassdröhnprobleme löst, und der Rest obendrein auch noch besser klingt, spare ich mir einfach den Aufwand, das Geld und die Verschlechterung des Wohlfühlklimas in meinem Raum ;-)
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