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op111
Moderator
#17682 erstellt: 08. Feb 2018, 12:25
Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierquartette Nr.1-3
Nicholas Angelich,
Renaud & Gautier Capucon,
Gerard Causse
(Warner/Erato) Virgin, DDD, 2007
jpc.de

Überzeugende Alternative zu meiner Lieblingsaufnahme (Hamelin/Ludwig Trio).
Das Scherzo im op. 25 wird mal nicht exzessiv überzogen.
Sehr guter Klang.

preiswert in:
jpc.de
op111
Moderator
#17683 erstellt: 08. Feb 2018, 12:32

Dualplattenspieler (Beitrag #17681) schrieb:
Wenn ich auf einer Konzertankündigung das Wort Fuge oder Prelude (Ausnahme Prélude à l’après-midi d’un faune ) lese, ist es meist ein no-go für mich. Ich kann mich mich mit der Kürze nie recht anfreunden ...

Wobei Fugen nicht nur kurz ausfallen sondern manchmal quälende Längen haben.
Fugen haben für mich oft den Charakter von schematischer Ton-Mathematik, die möchte ich nicht auch noch in meiner Freizeit betreiben.


[Beitrag von op111 am 08. Feb 2018, 12:33 bearbeitet]
op111
Moderator
#17684 erstellt: 08. Feb 2018, 18:28
Die rare Death in Venice-Suite op. 88 war der Kaufgrund für diese CD:

Benjamin Britten (1913-1976)
Symphonie für Cello & Orchester op.68
Death in Venice-Suite op. 88
Raphael Wallfisch,
English Chamber Orchestra,
Steuart Bedford
Chandos, DDD, 1984
jpc.de
arnaoutchot
Moderator
#17685 erstellt: 11. Feb 2018, 12:50
Hier ging es weiter in meiner Rachmaninov-Box mit dessen 1. Symphonie von 1897 - Vladimir Ashkenazy / RCO - 1982. Ein gewaltiges spätromantisches Werk in vier Sätzen, das an die frühen Symphonien des Zeitgenossen Mahler erinnert. Letztlich schuldet der weit geringere Bekanntheitsgrad von Rachs 1. den vernichtenden Kritiken, die das Werk nach seiner Uraufführung erhalten hat. Cesar Cui schrieb: Wenn es in der Hölle einen Konzertsaal gäbe und man beauftragte einen Komponisten, eine Symphonie über die Plagen Ägyptens zu schreiben, dann würde dieses neue Werk dem Auftrag in idealer Weise entsprechen … In der Folge verbat sich der tief erschütterte Rachmaninov jegliche Aufführung des Werks bis zu seinem Tode.

Neutral betrachtet ist es ein zwar episodenhaftes, aber dennoch formell geschlossenes Werk, basierend auf volkstümlichen Melodien und dem Dies Irae der katholischen Liturgie. Es ist nicht gerade fern von Bombast, besonders im 4. Satz, aber für mich gut und mit Genuss zu hören. Hier das Cover der Original-CD.

MI0001052193
FabianJ
Inventar
#17686 erstellt: 11. Feb 2018, 21:02
Unbedingt hörenswert ist, meiner Meinung nach, auch Rachmaninows Cellosonate! Ich kenne bislang ja nur eine überschaubare Anzahl seiner Werke, aber diese Sonate höre ich mir überaus gerne an.

@Franz (op111): Danke für deinen Beitrag zu Brahms' Klavierquartetten. Ich war gerade auf einer Suche nach einer gelungenen Aufnahme davon und war schon um die Aufnahme des Leopold String Trio und Marc-André Hamelin herumgeschlichen. Die musste es dann sein! Sowohl das Leopold String Trio als auch Herr Hamelin fielen mir bereits durch andere gelungene Alben auf.

Bei mir läuft gerade eher abseitiges Repertoire:
jpc.de
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 „Eine kleine Nachtmusik"
The English Concert - Leitung: Andrew Manze
Aufnahme: 28. Februar - 2. März 2003, Air Studios, Lyndhurst Hall, London



Eine überaus gelungene Einspielung dieses unzählige Male u.a. von der Werbeindustrie missbrauchten Werkes. Herrn Manze hörte ich kürzlich in der Elbphilharmonie mit einem Programm, welches u. a. die Haffner-Sinfonie und das 27. Klavierkonzert (KV 595) enthielt. Er versteht es, Mozarts Musik frisch und spannend zu gestalten, ohne die Musik gegen den Strich zu bürsten. In dem Konzert spielte jedoch das Elbphilharmonie-Orchester.

Wie dem auch sei, ich bin doch sehr angetan von dieser Einspielung.

Mit freundlichem Gruß
Fabian
op111
Moderator
#17687 erstellt: 12. Feb 2018, 09:59
Hallo Fabian,
meine bevorzugte Nachtmusik hat Wilhelm Furtwängler dirigiert, es ex. mehrere Aufnahmen
z.B. die Uralte
jpc.de
Einige der Wiedergaben haben einen Touch von Heavy Metal.
Heutiges HIP ist weit entfernt, obwohl Dr. Fu einer der ersten Dirigenten war, die sich mit historischer Aufführungspaxis beschäftigt haben, dazu existieren Artikel die ich a.a.O. schon mal zitert habe.
op111
Moderator
#17688 erstellt: 12. Feb 2018, 10:09

arnaoutchot (Beitrag #17685) schrieb:
Hier ging es weiter in meiner Rachmaninov-Box mit dessen 1. Symphonie von 1897 - Vladimir Ashkenazy / RCO - 1982. Ein gewaltiges spätromantisches Werk in vier Sätzen, das an die frühen Symphonien des Zeitgenossen Mahler erinnert.

Ich höre die Sinfonien gern, warum gerade Rachmaninoffs Sinfonien weniger populär sind als die unbekannterer Zeitgenossen, erschließt sich mir gerade in den Zeiten der Wiederentdeckung von Casella, Alfano, Weinberg u.a. nicht.


[Beitrag von op111 am 12. Feb 2018, 10:18 bearbeitet]
Moritz_H.
Stammgast
#17689 erstellt: 12. Feb 2018, 11:31
Höre gerade ebenfalls wieder Brahms:

jpc.de

Brahms, Johannes (1833-1897)
String Sextet No 1 B major


Quatuor Sine Nomine,
verstärkt durch
Nicolas Pache, Bratsche | François Guye, Violoncello
op111
Moderator
#17690 erstellt: 12. Feb 2018, 15:17

Moritz_H. (Beitrag #17689) schrieb:

String Sextet No 1 B major[/b]
Quatuor Sine Nomine,

Die habe ich auch bereits gehört, eine gute Aufnahme.
Aber man kann nicht alles x-mal haben.
op111
Moderator
#17691 erstellt: 12. Feb 2018, 18:23
Die legendäre Aufnahme:
Bela Bartok (1881-1945)
Klavierkonzert Nr. 3
Geza Anda,
Radio-Symphonie-Orchester Berlin,
Ferenc Fricsay
Deutsche Grammophon, ADD, 1960
Derzeit als Lizenzausgabe auf Alto erhältlich
jpc.de
op111
Moderator
#17692 erstellt: 12. Feb 2018, 18:25
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonaten Nr.14 & 29
Murray Perahia (Klavier)
DGG, DDD, 2017 Funkhaus Nalepastraße, Berlin
Tonmeister – Markus Heiland, Martin Nagorni, Prod.: Andreas Neubronner
jpc.de
Eine Hammerklaviersonate ohne die hämmernde Geschäftigkeit nach Art eines Lang Lang.
Leider aber für meinen Geschmack deutlich zu entfernt und hallig aufgenommen, schnelle Passagen klingen verschwommen.
Man könnte es für ein Sounddesign nach Art der ECM halten.
Schade.


[Beitrag von op111 am 12. Feb 2018, 18:35 bearbeitet]
op111
Moderator
#17693 erstellt: 12. Feb 2018, 22:34
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonaten Nr.22,24,29 (Hammerklavier)
Gerhard Oppitz, Klavier
Hänssler, DDD, 2005, Toning.: Jürgen Bulgrin (lt. allmusic.com, im Booklet ungenannt)
jpc.de

Auch hier eine vermutlich hervorragend gestaltete und gespielte "Hammerklavier"-Sonate eines m.E. außergewöhnlich guten Pianisten.
Leider dringt davon nicht viel durch den diffusen Hallnebel zu den weit entfernten Mikrofonen (im Treppenhaus?) durch. Peter Cossé (R.I.P.) vergab für den unterirdischen Klang unverständliche 9/10 Punkte, Jed Distler bei ClassicsToday nahm die akustischen Mängel wahr und bewertete die Hallsauce mit gnadenvollen 5/10.
Schade, auch dies eine aufnahmetechnisch vertane Chance.


[Beitrag von op111 am 13. Feb 2018, 10:12 bearbeitet]
Klassikkonsument
Inventar
#17694 erstellt: 13. Feb 2018, 06:58

op111 (Beitrag #17683) schrieb:

Dualplattenspieler (Beitrag #17681) schrieb:
Wenn ich auf einer Konzertankündigung das Wort Fuge oder Prelude (Ausnahme Prélude à l’après-midi d’un faune ) lese, ist es meist ein no-go für mich. Ich kann mich mich mit der Kürze nie recht anfreunden ...

Wobei Fugen nicht nur kurz ausfallen sondern manchmal quälende Längen haben.
Fugen haben für mich oft den Charakter von schematischer Ton-Mathematik, die möchte ich nicht auch noch in meiner Freizeit betreiben.


Tja, und ich hatte mal ne Phase, in der ich dachte, nur Fugen seien wirklich Musik. Kürze weiß ich generell zu schätzen. Meinem Eindruck nach ist mancher Pop-Song schon längst zu Ende und wird nur noch wie ein geschmacklos gewordener Kaugummi lieblos länger durchgekaut. Da finde ich es schon positiv, wenn ein Track unter zwei Minuten bleibt und halt das sagt, was er zu sagen hat, und dann ist gut.

So sind die Geschmäcker verschieden.

op111
Moderator
#17695 erstellt: 13. Feb 2018, 10:05
Ja die Geschmäcker sind verschieden und stetem Wandel unterworfen.
In der Kürze meiner Entgegnung ging vielleicht unter, daß ich kein genereller Fugen-Gegner bin. Es gibt nur manches etwas mühsam sich durchs Schema abarbeitende Stück, das mir kein Hörvergnügen bereitet.

op111
Moderator
#17696 erstellt: 13. Feb 2018, 18:27
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Symphonien Nr. 3 & 5
Philharmonic-Symphony of New York, (später umbenannt zu New York Philharmonic)
Bruno Walter
Sony, ADD/m, 1949/1950
jpc.de
Wer nur Walters oft als altersmilde bezeichnete Aufnahmen nach seinem Herzanfall 1957 kennt, erlebt mit den sehr zügigen Wiedergaben hier eine Überraschung.
Gute Mono-Klangqualität.
op111
Moderator
#17697 erstellt: 15. Feb 2018, 13:50
Ravels kontrastierende "Zwillinge":
Maurice Ravel (1875-1937)

Klavierkonzert G-dur
Klavierkonzert für die linke Hand;
Valses nobles et sentimentales

Krystian Zimerman,
Cleveland Orchestra,
London Symphony Orchestra,
Pierre Boulez

DGG, DDD, 1994/96
jpc.de
op111
Moderator
#17698 erstellt: 16. Feb 2018, 19:18
Ergänzend zum Thread: Beethoven Klaviersonate Nr. 29 op. 106
Maurizio Pollini (Klavier)
Klaviersonaten op. 2
DGG, DDD, 2006, Herkulessaal, München, Ton.: Klaus Hiemann
jpc.de

Claudio Arrau (Klavier)
Philips/Decca, ADD, 4/1964, Bachzaal, Amsterdam

jpc.de

In neueren Aufnahmen klingt der Flügel viel weiter von den Mikrofonen entfernt und ist in verunklarende Hallwatte eingepackt.
Welch ein Rückschritt, der pseudo "Räumlichkeitsmode" geschuldet.
FabianJ
Inventar
#17699 erstellt: 16. Feb 2018, 22:33

op111 (Beitrag #17687) schrieb:
Hallo Fabian,
Einige der Wiedergaben haben einen Touch von Heavy Metal.
Heutiges HIP ist weit entfernt, obwohl Dr. Fu einer der ersten Dirigenten war, die sich mit historischer Aufführungspaxis beschäftigt haben, dazu existieren Artikel die ich a.a.O. schon mal zitert habe.
:prost


Leider hört man bei den JPC-Soundschnipseln der verlinkten Aufnahme neben dem Rauschen die Musik kaum noch. Auf YouTube findet sich dazu aber zum Glück auch etwas mit besserem Klang. Hat auf jeden Fall auch etwas.

Heute hörte ich mir nach längerer Zeit mal wieder mein Lieblings-Orchesterwerk von Tschaikowski: Francesca da Rimini
amazon.de

Natürlich zuerst einmal meine Lieblingsaufnahme im leider auch nicht gerade tollem Sound, der zudem an manchen Stellen durch einige Huster des Publikums „veredelt" wurde. Nichtsdestotrotz, das ist für mich der Maßstab bei diesem Werk, der mich wohl auch für manch andere Aufnahme verdorben hat. Die knapp 25 Jahre ältere Aufnahme mit dem New York Philharmonic und Leopold Stokowski gefällt mir aber auch gut und klingt auch besser.

Nachdem ich die Jewgeni Mrawinski-Einspielung von obiger CD zu Ende gehört habe, habe ich spaßeshalber mal auf YouTube nach anderen Einspielungen gesucht. Nachdem ich bei ein paar Videos nach wenigen Minuten abgebrochen hatte, da die Musik zwar meist sehr schon gespielt wurde, aber auch irgendwie nicht so richtig in Fahrt kam, stieß ich auf eine wirklich interessante Aufnahme mit mir bislang unbekannten Interpreten:



Es spielt das Jugendorchester „Teresa Carreño" mit dem Dirigenten Manuel López Gómez. Klanglich auch nicht ganz optimal, vor allem die kurzen Soli der Klarinette hätte man etwas besser einfangen können. Auch ist der Klang des Orchesters nicht so kultiviert wie ich das von hiesigen Konzertbesuchen und CDs her kenne, sondern eher etwas roh und knallig. Das geht meiner Meinung nach aber kaum zu Lasten der Musik. Die Musiker schaffen es, dem Werk so richtig Leben einzuhauchen. Für mich ist es die bislang beste Einspielung von Francesca da Rimini, die ich, abgesehen von Aufnahmen mit Herrn Mrawinski, bislang auf YouTube gefunden habe. (Gut. So ganz unähnlich ist diese Interpretation auch nicht.)

Mit freundlichem Gruß
Fabian


[Beitrag von FabianJ am 16. Feb 2018, 23:53 bearbeitet]
FabianJ
Inventar
#17700 erstellt: 16. Feb 2018, 23:24
Zum Abschluss meines heutigen Musikprogramms ein Werk, welches deutlich von einem Mehr an Feinschliff profitiert:
jpc.de
Claude Debussy (1862-1918)
Sonate für Flöte, Viola und Harfe (1916)
Emmanuel Pahud (Flöte), Gerard Caussé (Bratsche), Marie-Pierre Langlamet (Harfe)
Aufnahme: 14. Dezember 2016, Salle Colonne, Paris

Von den Werken auf dieser CDs hatte ich die Violin- und die Cellosonate sowie das Klaviertrio schon in zufriedenstellenden Aufnahmen in meiner Sammlung. Gänzlich fehlte mir bislang lediglich Syrinx, aber für dieses 3 1/2-minütige Werk allein würde ich mir kein Album zulegen.

Auch für diese schöne Sonate gab es in meiner Sammlung schon eine Einspielung, nur hatte ich bei dieser das Gefühl, dass da noch Luft nach oben ist. Beim Anhören dieser Einspielung hat sich diese Vermutung bestätigt. Gefällt mir wirklich gut.

Mit freundlichem Gruß
Fabian
arnaoutchot
Moderator
#17701 erstellt: 18. Feb 2018, 11:20

FabianJ (Beitrag #17699) schrieb:
Lieblings-Orchesterwerk von Tschaikowski: Francesca da Rimini - Lieblingsaufnahme im leider auch nicht gerade tollem Sound


Diese Box hier enthält eine Aufnahme von Francesca von 1981, die ich klanglich gut in Erinnerung habe ... die Box ist auch insgesamt empfehlenswert und gerade im Angebot.

jpc.de



Hier eher was zum Abgewöhnen: Nigel Kennedy - Kafka - EMI 1996. Was für ein Müll ! Kennedy als Reserve-Hendrix oder schmieriger Garrett-Stehgeiger. Brrr ! Eigentlich passt es hier aber gar nicht her ...

amazon.de
FabianJ
Inventar
#17702 erstellt: 18. Feb 2018, 14:03

arnaoutchot (Beitrag #17701) schrieb:

Diese Box hier enthält eine Aufnahme von Francesca von 1981, die ich klanglich gut in Erinnerung habe ... die Box ist auch insgesamt empfehlenswert und gerade im Angebot. ;)


Der Huster ganz zu Anfang der Aufnahme zeigt, dass es wohl dieselbe Aufnahme ist, die sich auch auf der von mir verlinkten Doppel-CD befindet. Eigentlich bin ich nicht so der Boxen-Sammler. Dann wieder der Bruckner-Sinfonie-Zyklus mit Stanisław Skrowaczewski auch 12 CDs und auch den Weg hierher gefunden. Mal schauen...

Gerade angehört:
jpc.de
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
Francesca da Rimini op. 32
Stadium Symphony Orchestra of New York (= New York Philharmonic) - Dirigent: Leopold Stokowski
Aufnahme: 1959

Vorgestern bezeichnete ich diese Aufnahme als gut, nach dem erneuten Anhören würde ich sie als besser als nur gut bezeichnen. Sie entwickelt stellenweise nicht ganz die Energie meiner favorisierten Aufnahme, wird aber nirgends langatmig. Dabei kommen gerade die lyrischen Abschnitte des Werks besonders gut zur Geltung. Für ihr alter klingt diese CD beeindruckend gut.

Die CD wurde mir hier im Forum vor rund 3-4 Jahren empfohlen. Ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher von wem, aber ich glaube Franz (op111) wars..

Mit freundlichem Gruß
Fabian


[Beitrag von FabianJ am 18. Feb 2018, 14:05 bearbeitet]
op111
Moderator
#17703 erstellt: 18. Feb 2018, 15:57

arnaoutchot (Beitrag #17701) schrieb:
Diese Box hier enthält eine Aufnahme von Francesca von 1981, die ich klanglich gut in Erinnerung habe ... die Box ist auch insgesamt empfehlenswert und gerade im Angebot.
jpc 9832758

Die IMG-Artists-Doppel-CD habe ich auch, die Francesca klingt m.E. viel schlechter als Stokis 1950er-Everest-Aufnahme.
Hat Erato eine bessere Ausgabe davon?
Die Interpretation (was davon zu hören ist) ist ausgesprochen originell und packend.
Klassikkonsument
Inventar
#17704 erstellt: 18. Feb 2018, 17:34
jpc.de

Pierre Boulez (1925 - 2016): Douze Notations pour piano (1945)

Pi-hsien Chen (Klavier) (hat[now]art, 2005).

Auch hier nachzuhören.

Im Vergleich mit Pierre-Laurent Aimard.
FabianJ
Inventar
#17705 erstellt: 18. Feb 2018, 20:09
Mit der Musik von Boulez tue ich mich nach wie vor schwer. Ich werde da mal auf YouTube reinhören.

Gerade angehört:
jpc.de
Gabriel Fauré (1845-1924)
Klavierquintett Nr. 2 c-Moll op. 115
Louis Lortie (Klavier), James Ehnes (Violine), Mira Wang (Violine), Naoko Shimizu (Bratsche), Jan Vogler (Violoncello)
Live-Aufnahme: 2003, Lukaskirche Dresden (Moritzburg Festival)

Auf dieses Sonderangebot, welches nach wie vor besteht, wurde hier vor einigen Wochen hingewiesen.

Inzwischen habe ich mir die Aufnahmen der beiden Klavierquintette mehrmals angehört und bin davon sehr angetan. Vor den mir verfügbaren Vergleichsaufnahmen brauchen sie sich nicht verstecken. Mit dem Klang bin ich ebenfalls zufrieden. Einziges kleines Manko ist das Booklet, welches man kaum als solches bezeichnen kann, aber bei einem Preis von 2 € ist das Preis- / Leistungsverhältnis kaum zu toppen!

Danke für den Hinweis!

Mit freundlichem Gruß
Fabian


[Beitrag von FabianJ am 18. Feb 2018, 20:10 bearbeitet]
op111
Moderator
#17706 erstellt: 20. Feb 2018, 18:42
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonaten Nr. 1-3, 16,17 und 32
aus
Klaviersonaten Nr.1-32
Maurizio Pollini (Klavier)
DGG, ADD/DDD, 1975-2014

jpc.de

Wie Thomas schon andernorts angemerkt hat, unterscheidet sich die Aufnahmeästhetik der neueren Aufnahmen von der der ersten Serie 1975.
Andy4u
Ist häufiger hier
#17707 erstellt: 21. Feb 2018, 20:48
Vor 3 Jahren habe ich Pan's Labyrinth geliebt.

Jetzt ist es die Scheherazade von Rimsky Korsakov

Und die Ungarischen Raphsodien von Franz Liszt.

Auch Firebird und Petrouchka von Igor Stravinski sind geil


[Beitrag von Andy4u am 21. Feb 2018, 20:50 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#17708 erstellt: 22. Feb 2018, 18:35

FabianJ (Beitrag #17702) schrieb:
Mravinsky / Francesca da Rimini - Der Huster ganz zu Anfang der Aufnahme zeigt, dass es wohl dieselbe Aufnahme ist, die sich auch auf der von mir verlinkten Doppel-CD befindet. :D


Die Quelle der Aufnahmen dürfte bei allen Ausgaben die gleiche sein. Es sind Live-Aufnahmen aus dem Grossen Saal der Leningrader Philharmonie. Francesca stammt wie gesagt aus dem November 1981 und ist für meine Ohren noch gut hörbar. Mit meinem positiven Klangurteil weiter oben wollte ich eigentlich andeuten, dass die Erato-Box zB im Vergleich mit Original russischen Melodiya-Aufnahmen (wie zB Mravinskys Shostakovich-Zyklus für Melodiya aufgenommen 1949-1976, den ich auch habe) deutlich besser abschneidet. Ich kenne allerdings die von Dir gezeigte Ausgabe nicht. Wenn Du Shostakovich-, Tchaikovsky- und Beethoven-Symphonien von Mravinsky schon hast oder nicht willst, dann lohnt sich die Box allerdings vermutlich wirklich nicht für Dich.

Edit: Hier aber mal wieder ein zarter Versuch, mein ehrgeiziges Projekt aufleben zu lassen, in dem ich meine Sammlung möglichst umfassend nach dem Alphabet höre. Ich bin nach wie vor beim gigantisch umfangreichen Buchstaben "B": Benjamin Britten - Britten's Orchestra (Young Person's Guide, Sinfonia da Requiem, Peter Grimes Interludes) - Michael Stern / Kansas City Symphony - Reference Recordings SACD MCh 2009. Ich bin kein sonderlich grosser Britten-Fan, insofern reichen mir die hier enthaltenen Stücke (und vielleicht noch die Simple Symphony) schon fast aus. Klanglich ist die Aufnahme das, was draufsteht: Reference !

61VVf5v20fL


[Beitrag von arnaoutchot am 22. Feb 2018, 19:26 bearbeitet]
op111
Moderator
#17709 erstellt: 23. Feb 2018, 12:51
Ach Michael, ein Britten geht noch
Benjamin Britten (1913-1976)
Symphonie für Cello & Orchester op.68
Death in Venice-Suite op. 88
Raphael Wallfisch,
English Chamber Orchestra,
Steuart Bedford
Chandos, DDD, 1984
jpc.de

Die Death in Venice-Suite ist leider ziemlich rar und vermutlich nicht als Mehrkanalaufnahme erhältlich. Die Symphonie gefällt mir von mal zu mal besser.
FabianJ
Inventar
#17710 erstellt: 24. Feb 2018, 22:07
@Michael: Beethoven kenne ich mit Mrawinski nicht, lediglich eine Haydn-Sinfonie, der zwar deutlich robuster/ernster gespielt wird, als ich das von jüngeren Einspielungen dieses Werkes (Sinfonie Nr. 88) kenne, aber dennoch ihren Reiz hat. Bei Beethoven wüsste ich nicht, was für eine Spielweise mich da erwarten würde. Was die Tschaikowski-Sinfonien angeht, da habe ich die bei der Deutschen Grammophon veröffentlichte Doppel-CD der letzten drei Sinfonien. Von Schostakowitsch habe ich die 8. Sinfonie. Es soll sich wohl um die gleiche Aufnahme handeln, die vorher bei Erato veröffentlicht wurde. Wiederveröffentlicht wurde sie bei dem Label Alto, wobei da wohl irgendwelche offensichtlichen klanglichen Defizite der Erstveröffentlichung korrigiert wurden. Dies ist dann auch meine Lieblingseinspielung dieser Sinfonie. Die Schostakowitsch-Sinfonien auf der Box würden mich schon reizen. Ich bin noch am überlegen..

Von Britten kenne ich noch nicht sonderlich viel Musik, aber davon gefällt mir das meiste ziemlich gut, insbesondere das Violinkonzert, das Lachrymae (für Bratsche & Klavier) sowie die dritten Cellosuite.

Das ist aber eine gute Anregung:
jpc.de
Benjamin Britten (1913-1976)
Lachrymae op. 48
Rachel Roberts (Bratsche), Lars Vogt (Klavier)
Aufnahme: Juni/Juli 2013, Kammermusiksaal, Deutschlandfunk Köln

Es ist nun auch schon eine Weile her, dass ich mir das Stück das letzte Mal anhörte...

Mit freundlichen Grüßen
Fabian
arnaoutchot
Moderator
#17711 erstellt: 25. Feb 2018, 09:56

FabianJ (Beitrag #17710) schrieb:
@Michael: ... Von Schostakowitsch habe ich die 8. Sinfonie. Es soll sich wohl um die gleiche Aufnahme handeln, die vorher bei Erato veröffentlicht wurde. Wiederveröffentlicht wurde sie bei dem Label Alto, wobei da wohl irgendwelche offensichtlichen klanglichen Defizite der Erstveröffentlichung korrigiert wurden. Dies ist dann auch meine Lieblingseinspielung dieser Sinfonie.


Die oben gezeigte Erato-Box hat keine Aufnahme der 8. von Shostakovich, nur 5 (1984), 10 (1976) und 12 (1984) sind vorhanden. Das Jahr in der Klammer ist das Aufnahmejahr. Die 8. (1982) habe ich von Philips als Übernahme einer russischen Aufnahme (siehe unten), ich gebe Dir recht, eine der besten Aufnahmen dieses Werks, trotz aller technischen Unzulänglichkeiten. Eine weitere faszinierende 8. von Mravinsky von 1961 findet sich in der Box rechts, allerdings ist die klanglich deutlich schlechter als die 1982er Aufnahme.

IMG_5187

Hörtechnisch gerade nochmals Vsevolod Zaderatsky, siehe mehr dazu ein paar Posts weiter oben. http://www.hifi-foru...0&postID=17676#17676
arnaoutchot
Moderator
#17712 erstellt: 25. Feb 2018, 10:52
Themenwechsel: Hier gerade auszugsweise das nochmals gehört: Dvorak - Symphonies No. 6-9 - Marin Alsop / Baltimore Symphony Orchestra - Naxos BluRay Audio 2011 (Aufnahmen aus 2007 & 2008). Steht schon seit Erscheinen bei mir, immer wieder mal reingehört, das ist eine eher sanfte (weibliche ) Interpretation, hat mich aber nie wirklich gepackt. Auch klanglich bleibt die Aufnahme hinter dem zurück, was technisch möglich wäre. Die Aufnahmen suchen jetzt einen neuen Besitzer in der Bucht ...

IMG_5188
Hüb'
Moderator
#17713 erstellt: 27. Feb 2018, 08:59
Hallo zusammen,

jpc.de

ich höre zur Zeit deutlich mehr, als das ich über jede Scheibe ein Wort verlieren könnte. Im Fokus stehen im Moment bspw. die drei "romnatischen" Konzertreihen von Hyperion, die mir ganz ausgezeichnet gefallen und durchweg ein sehr hohes Niveau halten. Jüngst gab es z. B. die gezeigte CD, die erste Ausgabe aus der Serie mit den Klavierkonzerten (jpc listet aktuell 74 Ausgaben!). Während das Moszkowski-Konzert nach dem ersten Hören wenig in Erinnerung blieb, hat mir Paderewski op. 17 sehr gut gefallen, da es eine Vielzahl schöner und "griffiger" Momente enthält.

Viele Grüße
Frank
Hüb'
Moderator
#17714 erstellt: 02. Mrz 2018, 08:05
Hallo da draußen,

jpc.de

Turinas Orchesterwerke würde ich als musikalisch eher "einfach" charakterisieren. Durchaus mitreißend, geprägt von andalusischen Motiven aber eben doch ein wenig "schlicht", was aber sicher den Vorteil hat, dass diese Kompositionen auch von überwiegenden Nicht-Klassik-Fans schnell gemocht werden können. Es existieren leider nicht viele Aufnahmen. "Audiophile Referenz" (vergangener Tage) für die Danzas dürfte unstrittig Ansermet mit seinem OSR sein. IMHO also durchaus Zeit für eine moderne Alternative...
Mena und das selten schlechter als "sehr gut" spielende BBC Philharmonic (hier ist es hervorragend!) bieten eine packende Darbietung und auch die Stimme von Clara Mouriz gefällt mir ausgezeichnet. Getragen wird die Aufnahme von einem räumlich schön aufgefächerten, dynamischen und im Bass plakativ-durchzugsstarken Klangbild. Wirklich klasse!

Viele Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 02. Mrz 2018, 08:06 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#17715 erstellt: 04. Mrz 2018, 13:05

Hüb' (Beitrag #17714) schrieb:
Turinas Orchesterwerke würde ich als musikalisch eher "einfach" charakterisieren .. Es existieren leider nicht viele Aufnahmen.


Ich habe diese hier, die ich klanglich nicht schlecht in Erinnerung habe, allerdings habe ich sie schon lange nicht mehr gehört.

amazon.de


Hörtechnisch aber gerade das hier: Josep Colom - Confluences - Bach & Chopin - Eudora Spain SACD MCh 2017. Wie schon auf seiner Vorgängerplatte Dialogues, auf der er Stücke von Mozart und Chopin in einen Dialog treten liess, verbindet der katalanische Pianist Colom hier fliessend (wie der Titel andeutet) Préludes von Bach mit Etuden und Nocturnes von Chopin. Es ist beeindrucken, mit welcher Sensitivität und ohne die Noten zu verbiegen er Werke der zwei Meister ineinander verschränkt, so dass man teilweise kaum mehr merkt, ob man sich noch in einem Stück von Bach oder Chopin befindet. Klanglich spielen die Eudora-Aufnahmen in der Top-Liga, sie gehören zu meinen Referenzen für Klavierklang. Wer sich interessiert, kann unten auf die Website von Eudora klicken, da lässt sich die Platte mE auch am günstigsten beziehen.

EUD-SACD-1703_cover
http://eudorarecords.com/recordings/confluences-bach-chopin/
DigiDig
Stammgast
#17716 erstellt: 04. Mrz 2018, 17:48
Hallo Klassik-Freunde, gestern sah ich in der Mediathek von ARTE einen Dokumentationsfilm über die Entstehung der Leningrader Symphonie von Dmitri Schostakowitsch mit dem Titel "Leningrad Symphonie – Eine Stadt kämpft um ihr Leben“. Ich war zutiefst beeindruckt von diesem Film, so dass ich an dieser Stelle gern darauf hinweisen möchte, solange er noch in der Mediathek verfügbar ist. Die Dokumentation zeigt die Schrecken des Krieges während der Blockade von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht. Zeitzeugen, darunter auch eine Frau, die die Premiere der Symphonie im belagerten Leningrad besuchte, berichten von den schrecklichen Ereignissen in Leningrad während der Entstehung der Symphonie. Dazwischen sind immer wieder in kurzen Sequenzen Originalaufnahmen von damals zu sehen. Der Schrecken des Krieges und die Macht der Musik werden in einer, wie ich finde, sehr beeindruckenden Art und Weise dargestellt.

Die Symphonie als solche kommt in der Dokumentation allerdings etwas kurz. Der Film geht mehr auf die geschichtlichen Ereignisse als auf die Musik selber ein - was für mich aber dem Film keinen Abbruch tut. Allerdings habe ich mit vorgenommen, die Leningrader Symphonie mal wieder in Ruhe zu hören und mir dabei der Hintergründe bewusst zu werden:

amazon.de

Shostakovich - Symphony No. 7
London Philharmonic Orchestra
Bernhard Haitink


[Beitrag von DigiDig am 04. Mrz 2018, 18:02 bearbeitet]
Schäferhund
Stammgast
#17717 erstellt: 04. Mrz 2018, 19:11
Den Film habe ich mir auch angeschaut und durch ihn sehe ich die 7. von Schostakowitsch aus einem ganz anderen Blickwinkel...
Ich habe diese Versionen, wobei ich Bernstein von der Interpretation und Jansons vom Klang her am besten finde. Die Barshai-Version enthält alle Sinfonien und ist klanglich auch recht gut.

amazon.de

amazon.de

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[Beitrag von Schäferhund am 05. Mrz 2018, 12:14 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#17718 erstellt: 06. Mrz 2018, 13:10
Hallo zusammen,

jpc.de

Diese wohlklingenden und spannenden Deutungen aus Lahti unter Leitung von Osmo Vanskä waren mein Erstkontakt zur Musik von Joonas Kokkonen.
In meinen Ohren klingt das gemäßigt modern bei dennoch ausreichendem "Abstand" zur Spät- und Neoromantik. Besonders gefallen hat mir die meditative, ruhige Stimmung des rd. 40-minütigen Requiems.
Ob seine experimentierfreudigere (frühe) Kammermusik etwas für mich wäre?

A. Beaujean in stereoplay 9 / 92 schrieb:
" Osmo Vänskä trifft den Eigenton von Kokkones Musik, ihre Spannungsintensität und lineare Dichte ungemein einfühlsam. Das Orchester macht in allen Gruppen einen vorzüglichen Eindruck, das gleiche ist im Falle der Kantate vom Chor und den beiden Solisten zu sagen."

Viele Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 06. Mrz 2018, 13:11 bearbeitet]
op111
Moderator
#17719 erstellt: 06. Mrz 2018, 16:06
Leider viel zu selten gehört:
Karl Goldmark (1830-1915)
Symphonie Nr.1 "Ländliche Hochzeit" op.26
Der gefesselte Prometheus-Ouvertüre op. 38
Robert-Schumann-Philharmonie, Chemnitz
Frank Beermann
CPO, DDD, 2010
jpc.de
Sehr gute Klangqualität.
Ausgezeichnetes Booklet.

Hüb'
Moderator
#17720 erstellt: 06. Mrz 2018, 16:10

op111 (Beitrag #17719) schrieb:
Ausgezeichnetes Booklet.

Das man auf der jpc-Homepage sogar kostenfrei downloaden kann.

Ich überlege gerade, ob ich die Scheibe schon habe...

op111
Moderator
#17721 erstellt: 06. Mrz 2018, 16:14
Und noch mehr selten-/ungehörtes
Anton Eberl (1765-1807)
Konzert op.45 für 2 Klaviere & Orchester
Sonaten op. 7 Nr. 1 & 2 für Klavier 4-händig
Paolo Giacometti, Klavier
Riko Fukuda, Klavier
Die Kölner Akademie,
Michael Alexander Willens
CPO, DDD, 2008/2011
jpc.de

jpc schrieb:
...Und auch Vol. 2 mit dem von seinen Zeitgenossen sehr geschätztes Konzert für zwei Klaviere op. 45 folgt in der stilistische Anlage ganz den Idealen der Wiener Klassik und fällt durch die vielseitige Instrumentierung auf. Eberl schien seine Komposition auch selbst sehr zu schätzen. Wo immer es möglich war, führte er sie während seiner Konzertreise durch Deutschland auf, so in Berlin mit dem noch nicht 15 Jahre zählenden Giacomo Meyerbeer. Ergänzt wird die CD mit den beiden Sonaten für Klavier zu vier Händen op. 7, die im Klaviersatz wie in der kompositorischen Faktur sich als sehr anspruchsvoll erweisen.

Lohnenswerte Erstbegegnung in sehr guter Klangqualität.
op111
Moderator
#17722 erstellt: 06. Mrz 2018, 19:25
Soeben eingetroffen:
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
The Beethoven Cycle Vol.10
Klaviersonate Nr. 29
Bagatellen op. 126; Klavierstücke WoO. 60 & WoO. 61a; Rondo op. 129 "Rondo a capriccioso"
Michael Korstick (Klavier)
Oehms, DDD, 2011 Super Audio CD (Hybrid), Toning.: Bernhard Hanke (musikproduktion-hanke)
jpc.de
Der erste Klangeindruck ist sehr erfreulich.
Korstick spielt den 3. Satz - Adagio sostenuto - (28:42) außerordentlich langsam aber nie langweilig/langatmig.



[Beitrag von op111 am 07. Mrz 2018, 08:44 bearbeitet]
op111
Moderator
#17723 erstellt: 07. Mrz 2018, 09:37
Eben ausgeliehen und kurz reingehört:
Claude Debussy (1862-1918)
Preludes Heft 2
En blanc et noir
Maurizio Pollini (Klavier)
DGG, DDD, 2016, Toning.: Klaus Hiemann (Emil Berliner Studios)
jpc.de

Erster Eindruck: Enttäuschend hölzern und ziemlich eilig runtergespielt.


[Beitrag von op111 am 07. Mrz 2018, 09:49 bearbeitet]
op111
Moderator
#17724 erstellt: 07. Mrz 2018, 09:46
Schon mal geliehen:
Claude Debussy (1862-1918)
Preludes Heft 1 & 2
Children's Corner
Paavali Jumppanen (Klavier)
2 CDs Ondine, DDD, 2017 , Toning.: Stephan Flock (Emil Berliner Studios)
jpc.de


[Beitrag von op111 am 07. Mrz 2018, 09:47 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#17725 erstellt: 07. Mrz 2018, 09:49
Hallo,

amazon.de

bei mir gab es diese sehr gelungene CD mit zwei Klavierquartetten (op. 202/ Nr. 1&2) aus dem unüberschbaren Œuvre von Joachim Raff.
Da bestätigt sich das IMHO durchgängig sehr hohe Niveau seiner Kompositionen. Es bleibt wohl noch viel zu entdecken, in Sachen Raff!

Viele Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 07. Mrz 2018, 09:52 bearbeitet]
op111
Moderator
#17726 erstellt: 07. Mrz 2018, 13:08
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 29 op. 106

I. Allegro (12:08)
II. Scherzo. Assai vivace (2:31)
Iii. Adagio Sostenuto (16:22)
IV. Largo - Allegro - Allegro risoluto (12:19)

Rudolf Serkin
Sony, ADD, New York 1969/70,
Tontechniker: Fred Plaut (1907-1986) , Milton Cherin (1918-2011)
jpc.de
op111
Moderator
#17727 erstellt: 08. Mrz 2018, 08:41
Claude Debussy (1862-1918)
Preludes Heft 1 & 2
Children's Corner
Paavali Jumppanen (Klavier)
2 CDs Ondine, DDD, 2017 , Toning.: Stephan Flock (Emil Berliner Studios)
jpc.de
Im direkten Vergleich zur neuen Pollini-Einspielung die einen etwas routiniert und eilig abgespulten Debussy bietet, sozusagen eine Aufnahme in Graustufen (was nicht primär an der Aufnahmetechnik liegt) kommt hier endlich Farbe ins Spiel.
Großartiger Klavierklang!

Hüb'
Moderator
#17728 erstellt: 08. Mrz 2018, 08:51
Hallo zusammen,

jpc.de

ganz interessant war in meinen Ohren diese CD mit den ersten Sinfonien des Finnen Seppo Pohjola (geb. 1965). Der erste Satz der 1. Sinfonie zitiert Beethovens 9te. Beide Werke klangen in meinen Ohren gemäßigt modern, mit einigen ungewohnten Effekten. Muss man sicher häufiger hören, um sich ein Urteil bilden zu können. Youtube bietet den 4. Satz der ersten Sinfonien an, sowie weitere (komplette) Werke zum reinhören.
Sehr gutes Klangbild der Aufnahme!

Viele Grüße
Frank
op111
Moderator
#17729 erstellt: 08. Mrz 2018, 09:37
Kurz reingehört:
Igor Strawinsky (1882-1971)
Le Sacre du Printemps
NDR Elbphilharmonie Orchester,
Krzysztof Urbanski
Alpha, DDD, 2017: Toning.: Katja Zeidler
1 CD, 1 Blu-ray Disc mit dem Konzertmitschnitt des Le Sacre du Printemps aus der Elbphilharmonie Hamburg am 17.2.2017

jpc.de
Etwas spannungsarme, brave und klanggeschönte Wiedergabe mit leicht entferntem und dünnem Klangbild.
Keine Konkurrenz zu den älteren Spitzenproduktionen.
Hüb'
Moderator
#17730 erstellt: 08. Mrz 2018, 16:24
Hallo zusammen,

jpc.de

Nielsens Sinfonik wächst mir immer mehr ans Herz, wozu auch diese hervorragende Deutung einen Beitrag liefert. Wie konnte ich mich mit ihm so lange so schwer tun? Jedenfalls herrliche Musik und über die 6 Sinfonien hinweg auch sehr abwechslungsreich. Freue mich bereits jetzt auf das nächste Wiederhören!

Viele Grüße
Frank
op111
Moderator
#17731 erstellt: 08. Mrz 2018, 16:25
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 op. 73

Rudolf Serkin

New York Philharmonic
Bruno Walter (1949)

Philadelphia Orchestra
Eugene Ormandy (1951)

New York Philharmonic
Leonard Bernstein(1962)


Sony, ADD, New York 1949/62,
jpc.de

Bruno Walter liefert erwartungsgemäß die zügigste Ausführung, die Holzbläserstimmen sind an einigen Stellen viel präsenter als bei den anderen Aufnahmen, allerdings klingt die Aufnahme insgesamt mittenbetont und eher nach 30er Jahre, während die 1951er gutes zeitgemäßes Mono bietet.
arnaoutchot
Moderator
#17732 erstellt: 08. Mrz 2018, 19:54
75 CDs Serkin .. bin beeindruckt. Aber warte Du nur, ich hole gerade zum Gegenschlag aus, 80 CDs Arrau rollen an ... Völliger Irrsinn, habe leider im Moment viel zu wenig Zeit, um überhaupt das Normale zu hören, geschweige denn 80-CD-Boxen ... seufz !

Hier aber dieser Tage 1) Johannes Brahms - Symphonie No. 4 - Marek Janowski / Pittsburgh SO - PentaTone SACD MCh 2008. Auf diesen Zyklus komme ich immer gerne zurück, in der Quersumme Klang und Interpretation meine Referenz. 2) Johannes Brahms - Piano Concerto No. 1 - Emil Gilels/Eugen Jochum/Berliner Philharmoniker - DGG Originals 1972. Auch hier schon ein jahrelanger Favorit, ich mag Gilels' zupackendes Spiel. Klanglich akzeptabel. Meine Alternativen sind mit Rubinstein/Reiner 1954, Zimerman/Bernstein 1984 und Pollini/Abbado 1998 überschaubar. Tipps, Favoriten bei Euch ?

jpc.de jpc.de
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