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Anti-Mode 8033 / 2.0 DC / X4 - Raumkorrekturcontroller/-Vorstufen für LS / Subs

+A -A
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Bass-Oldie
Inventar
#151 erstellt: 17. Jun 2009, 10:30
Hi Udo,

aus der Ferne heraus würde ich zu dieser Aufstellung nicht raten, wenn dein Standard Hör-/Sitzplatz auf dem Sofateil ist, das in den Raum hineinragt.
Dir mag es durchaus gefallen, aber ich hatte im Demozimmer mal Subs seitlich stehen, und mir hat dies das Bild/Tongeschehen zu stark zerrissen. Es geht ja nicht nur um Bass, sondern auch darum, dass man psychoakustisch den Klang dem Bildgeschehen zuordnet. Und genau das fand mit der einseitigen Bassquelle nicht mehr statt.
Vielleicht muss man den Unterschied mal erlebt haben, um es nachempfinden zu können.

In deinem Fall würde ich also dann doch eher zwei Subs in der Front unterbringen und hoffen, dass sich dadurch das Bassloch in der Raummitte weiter glättet. Ob Front- oder Downfire würde ich an der Nutzung festmachen.
Mehr Musiknutzung = Frontfire, mehr Wunsch nach Heimkinofeeling = Downfire.


PS: Dazu kommt, dass du wohl noch keine solche Zylinder im Zimmer hattest :). Sonst würdet du schon aus rein optischen Gründen für eine gewisse Symmetrie in der Aufstellung lechzen.


[Beitrag von Bass-Oldie am 17. Jun 2009, 16:12 bearbeitet]
drtkerk
Stammgast
#152 erstellt: 17. Jun 2009, 20:00
Hallo allerseits,

ich habe noch mal ein wenig herumprobiert, sofern es meine Situation im Augenblick zulässt. Ich hatte ja oben schon mal etwas zu meinem ersten Versuch geschrieben. Ich habe noch einmal ein wenig mit der Aufstellung experimentiert, da ich den Eindruck hatte, dass der AM meine 59-HZ-Mode nicht so optimal in den Griff bekommt. Bei allen Versuchen habe ich den PEQ des Sub komplett rausgenommen.


Der erste Versuch war eine Aufstellung in der Raumecke. Also direkt an der Rückwand und dicht an der Seitenwand. Der AM ist tatsächlich in der Lage, für den Hörplatz ein ordentliches Ergebnis ohne Dröhnen zu liefern. Respekt. Allerdings dröhnt es natürlich an verschiedenen Stellen im Zimmer recht ordentlich und auch der Rest der Wohnung wird in Mitleidenschaft gezogen, so dass ich von meiner Frau ein NoGo bekommen habe.


Der nächste Versuch war ebenfalls direkt an der Rückwand aber ca. 1,2 m von der Seitenwand entfernt, schräg rechts hinter dem rechten LS. Also nahe am viertel der Raumbreite (ca. 1,47 m). Hier gab es am Hörplatz ein sehr gutes Ergebnis, insbesondere meine Lieblingsmode war gut unter Kontrolle. Aber anscheinend hat sich im Rest der Wohnung auch hier die wandnahe Aufstellung bemerkbar gemacht, so dass in den anderen Räumen schon ordentliches Gewummer zu hören war. Dies traf insbesondere auf eine Madonna-CD (gehört meiner Frau) zu, die wohl kaum Tiefbass zu bieten hat.


Also wieder zurück zur Ausgangsposition zwischen den beiden Haupt-LS, ca. 2,3 m von der linken Seitenwand entfernt und so, dass das Chassis etwa 70 cm von der Rückwand entfernt ist. In Bezug auf die besagte Mode bekomme ich hier das schlechteste Ergebnis. Ich habe aber bisher genau ein Lied gefunden, bei dem das so stark auffällt. Daher kann ich damit ganz gut leben und ggf. über den PEQ des Sub nachregeln. Auch im Rest des Zimmers und der Wohnung habe ich hier am wenigsten Dröhnen. Bei Film (The Dark Knight) habe ich festgestellt, dass durch den Antimode im Vergleich zu vorher, also Reduzierung der übelsten Mode durch den PEQ am Sub, deutlich weniger Dröhnen und klarerer Bass vorhanden ist.


Für jeden dieser drei Durchgänge habe ich etwa eine Stunde Zeit gehabt und zwischen jedem Durchgang lag jeweils ein Tag, also ein direkter A/B-Vergleich war nicht möglich, Grund siehe oben.


Leider kann ich keine Messungen machen, das würde die Eindrücke, die ich gesammelt habe, etwas objektivieren. Fazit für mich ist aber erstens, dass das Antimode schon ein tolles Gerät ist und mit unterschiedlichen Subwoofer-Positionen gute Ergebnisse am Hörplatz liefert. Zweitens bleibt es aber absolut wichtig, die richtige Position für den Sub zu suchen, die Ergebnisse unterscheiden sich am Hörplatz schon ein wenig und in der Umgebung recht deutlich. Insbesondere in Mietwohnungen kann man sich hier eine Menge Ärger sparen, wenn man versucht, eine möglichst optimale Position für den Sub zu finden und erst dann den AM einsetzt. Ich würde den Sub gerne noch ein wenig nach links verschieben, aber da steht leider eine Pflanze im Weg. Das würde wahrscheinlich noch mal eine Verbesserung bringen, ist aber wegen dem Grünzeug verboten. Muss ich das Gemüse halt mal ein wenig mehr pflegen .



Viele Grüße
Thomas


[Beitrag von drtkerk am 17. Jun 2009, 20:05 bearbeitet]
Dr._Udo_Brömme
Stammgast
#153 erstellt: 17. Jun 2009, 20:38
Ja, das mag gut sein das die Zylinder in echt doch sehr viel größer sind als ich es mir vorstelle. Allerdings erstaunt es mich, das ich die Subs nicht beide rechts von mir plazieren kann, ich dachte immer der Bass sollte nicht ortbar sein.

Alles doch nicht so leicht. Wenn ich sie allerding in der Front unterbringe,sagt mir glaub ich das Frontfiremodel eher zu. Dort hab ich eben gelesen, das sie "Stackable" sind. Heißt das, das ich sie auch relativ dicht beisammen stellen kann? Würde sie dann zwischen meine Fronts stellen, wo ich vielleicht 3m Platz habe. Dann wären sie auf grund ihrer Größe vielleicht nur gut 1 m auseinander. Dann stände der eine auf ca. 1/4 der Raumbreite, was ja Ideal sein soll und der andere fast mittig. Oder hätte es Vorteile sie weiter auseinander zu stellen?

Und wie weit weg sollten sie von der Rückwand stehen? Die PB-13 haben die Bassreflexöffnung ja vorne, heißt das also das ich sie recht nah an die Wand stellen kann? Also so ca. 10 cm oder sollte ich besser mehr Platz einkalkulieren?

Von der Lautstärke war der Bass vorne mit meinem alten Sub ja nicht schlecht, aber zu aufdringlich (dröhnend), aber das sollte ein (oder 2) 8030 dann ja kompensieren...
Bass-Oldie
Inventar
#154 erstellt: 17. Jun 2009, 21:26
@ Thomas

Absolut korrekt, eine grundlegend gute Position der/des Subs wird durch die Elektronik nicht überflüssig. Erst zusammen ist das bestmögliche Ergebnis erzielbar.
Vielen Dank für deine Mühe.

@ Udo

Der oft genannte nicht ortbaree Bass bezieht sich hauptsächlich auf den Einsatz von Subs bei Musik. Da dort nur wenig Tiefbass enthalten ist, stimmt dies tatsächlich. Heimkino mit Frequenzen bis 10 Hz und tiefer und mit sehr lauten Effekten wie Explosionen ist eine ganz andere Sache.
Da merkt man recht deutlich, dass die Explosion von der Seite und nicht von vorne kommt, wenn man nur eine Bassquelle seitlich stellt.

Stackable Subs bringen dir nichts gegen dein Bassloch, da du eine möglichst große Distanz zwischen den Subs brauchst, um den Raum gleichmäßiger anzuregen. Zwei, drei Subs am gleichen Platz erhöhen nur den verfügbaren Pegel, und davon hat ein PB13 genug.
Eine Platzierung in hinterer Wandnähe macht dem PB13 nichts aus, da die Membrane und die Ports weit genug von der Wand weg sind, und der Sub selbst sehr "trocken" abgestimmt ist.
redigo
Hat sich gelöscht
#155 erstellt: 17. Jun 2009, 21:33
@ drtkerk
Danke für dein Berichterweiterung, sehr interessant!
Sehr schön zu hören, dass die Positionierung doch das A und O sind. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, jedoch noch ohne Elektonische Helfer.
Wingforce
Stammgast
#156 erstellt: 18. Jun 2009, 06:31

drtkerk schrieb:
Muss ich das Gemüse halt mal ein wenig mehr pflegen .



Viele Grüße
Thomas



Hallo Thomas,

ich hab da ein sehr gutes "Pflegemittel" aus Frankreich , hat hier in D kein Zulassung. Soll ich dir mal ein paar Gramm schicken.

Das bewirkt innerhalb einer Woche wahre Wunder

Auch dein Bericht geht mit meinen Erfahrungen konform.
Hast du auch mal probiert an mehreren Positionen Einzumessen, also zusätzlich zum Hörplatz noch z.B. Hörplatz zwei und drei?
kappaist
Hat sich gelöscht
#157 erstellt: 18. Jun 2009, 07:15
Habe ich auch feststellen müssen, das ein Sub sehr abhängig von der Position sein kann.
Bei meinem vorherigem Lautsprecher (Vulkan MK4) passte er am besten in die Mitte zwischen diese und überhaupt harmonierte er auf Anhieb hervorragend mit diesen Lautsprechern.

Jetzt mit meinen großen Infinity hatte ich da größere Probleme, vorne in der Mitte passte einfach nicht, von der Seite kam auch nicht wirklich zufriedenstellend.
Nun habe ich ihn hinten rechts nebem dem Sofa und so passt es schon sehr gut.

Aber bevor ich mir ein Antimode besorge warte ich erst mal die Suche nach einer größeren Bude und die Anschaffung eines zweiten Sub ab, dann schauen wir weiter
Dr._Udo_Brömme
Stammgast
#158 erstellt: 18. Jun 2009, 10:43
Ich denke so werd ich es machen, werde die PB13 vorne zwischen die Fronts stellen. Da werden sie auch am harmonischten aussehen. In so fern das mit den Monstern halt geht! Wenn sie dann da sind kann ich immmer noch experimetieren und einenen weiter nach rechts schieben.

Nochmal vielen Dank Axel für deine Mühe, echt schade das du nicht mehr den SVS Support machst.

Aber um endlich zurück zum Thema zu kommen, wir haben doch jetzt Donnerstag, also quasi Ende der Woche. Was macht die Lieferung? Wann gehts los?

Bass-Oldie
Inventar
#159 erstellt: 18. Jun 2009, 12:13
Danke für die Blumen

Tja, ich harre noch der Lieferung. Mache aber zwischendurch die Adapterkabel fertig und lese mich teilweise durch die englischen Threads durch.
Leider habe ich von Jörg noch keinen Versandbenachrichtigung erhalten. Könnte also auch nächste Woche werden. Aller Anfang ist schwer.


PS: Eben hat sich Jörg gemeldet, das Paket geht heute in die Post. Also wird es Anfang nächster Woche da sein.


[Beitrag von Bass-Oldie am 18. Jun 2009, 16:33 bearbeitet]
drtkerk
Stammgast
#160 erstellt: 18. Jun 2009, 16:08
@redigo

ich habe den Sub jetzt seit knapp 2 Monaten. Am Anfang habe ich auch viel geschoben und probiert, siehe hier http://www.beisammen.de/thread.php?threadid=96566

Ist mein erster Sub und ich habe einiges gelernt dabei.


@wingforce

danke für das Angebot, vielleicht komme ich darauf mal zurück.

Soweit ich die Anleitung verstanden habe, kann man nur eine zusätzliche Position einmessen. Jede weitere Einmessung überschreibt dann die jeweils vorherige Messung, wobei die Grundmessung erhalten bleibt. Korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch verstanden habe. Ich habe eine zuusätzliche Messung nach "Strategie 2" (oder wie das heißt) gemacht, aber keine Vergleiche mit und ohne. Die von mir gewählte Strategie soll Axialmoden gut bekämpfen, daher habe ich sie gewählt. Meistens höre oder schaue ich sowieso alleine.


Viele Grüße
Thomas
Bass-Oldie
Inventar
#161 erstellt: 18. Jun 2009, 21:04

drtkerk schrieb:
Soweit ich die Anleitung verstanden habe, kann man nur eine zusätzliche Position einmessen. Jede weitere Einmessung überschreibt dann die jeweils vorherige Messung, wobei die Grundmessung erhalten bleibt. Korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch verstanden habe.

Gut, dann korrigiere ich das mal kurz. Das Manual sagt dazu:

Die erweiterte Bereichskalibration kann beliebig oft durchgeführt werden, ohne die Daten des ersten Hörortes (der Grundkalibrierung) zu verlieren. Es ist also sehr leicht, verschiedene Sekundärorte für das beste Hörergebnis bei der erweiterten Bereichskalibration auszutesten.

In der Praxis hat sich im Falle einer Hörzonenerweiterung die Einmessung an zwei weiteren Orten als guter Kompromiss herausgestellt, sagt der Entwickler.

Es sind übrigens auch keine 6 dB Leistungsanhebung durch den AM 8033 (wie ich oben geschrieben hatte), sondern nur 3 dB. Ich habe sechs gemessen, da ich ja zwei aktive Subs am LFE hängen habe. Daher der doppelte Wert.

Und die 3 dB, die er das Signal anhebt, entspricht lt. dem Entwickler dem Wert, den man den Sub nach der Kalibration eh anheben soll. Daher hebt sich der Pegelzuwachs im Betrieb dann auf.
Soweit die Antwort zu obiger Frage.


[Beitrag von Bass-Oldie am 18. Jun 2009, 21:05 bearbeitet]
jlinke
Ist häufiger hier
#162 erstellt: 19. Jun 2009, 04:50
Hallo Leute,

Erst mal Sorry, war lange nicht mehr hier, dank der stark explodierten Verkäufe des AM8033 und kurzzeitiger Lieferengpässe, die ich lösen musste. Auch hatte wohl zwischenzeitlich meine Inbox den Geist aufgegeben. (Falls jemand ne email an mich unbeantwortet zurückbekommen hat, bitte nochmal abschicken.)

Habe eine interessante Frage von einem Kunden erhalten (habe ihn auch an den Axel weiterempfohlen, der sich ja im Highest-End bestens auskennt):

Er hat sehr hochwertige Geräte, B&W802 in den Ecken, dazu zwei neue (L+R) Subs, einen AVR (Filme) und einen Stereo-Verstärker der Sonderklasse (Musik).
Die Boxen stehen (vermutlich zwangsweise) recht nahe an der Wand und auch fast in der Ecke. Bass-Raummoden also sehr wahrscheinlich - gefundenes Fressen für einen (oder evtl. zwei) AM8033.

Der AVR trennt natürlich leicht bei 80Hz, aber der Stereoverstärker kann das so nicht. Die Frage wäre, wie kann er (im Stereobetrieb) den AM8033 gewinnbringend nutzen, ohne (ggf. dauerhaft klangzerstörende) passive Filterelemente an den B&Ws einbringen zu müssen? Zumindest ich gehe davon aus, dass die B&W802 im Raum ungebremst locker bis unter 40Hz spielen. Zumindest ein Teil der Raummoden dürfte sich aber noch darüber tummeln.

Andere Frage:
Hat mal jemand die "Korrektureffizienz" des AM8033 mit den in AVRs typischerweise eingebauten Audisseys am gleichen Setup verglichen? Nach Herstellerangabe agiert der AM8033 im Bassbereich um ein vielfaches besser, aber eine "unabhängige Einschätzung" wäre hier natürlich deutlich aussagekräftiger.

Gebt mal Eure Ideen preis.

An Thomas:
Wie geht's Euren Pflanzen?
Musstest du auch schon eine Küchenrenovierung versprechen?


An Axel:
Alles Gute mit deiner neuen Produktidee.

Gruss Jörg
Barnie@work
Inventar
#163 erstellt: 19. Jun 2009, 08:20

jlinke schrieb:

Andere Frage:
Hat mal jemand die "Korrektureffizienz" des AM8033 mit den in AVRs typischerweise eingebauten Audisseys am gleichen Setup verglichen? Nach Herstellerangabe agiert der AM8033 im Bassbereich um ein vielfaches besser, aber eine "unabhängige Einschätzung" wäre hier natürlich deutlich aussagekräftiger.

Gebt mal Eure Ideen preis.


Mir erschliesst sich sowieso nicht ganz, worin genau der Vorteil von Antimode im Vergleich zu Audyssey sein soll. Zumindest optisch (Messungen) sehen die Resultate vergleichbar aus. Audyssey hat sogar den Vorteil, dass es die Subs im Zusammenspiel mit weiteren Boxen des Setups berücksichtigt, was meiner Meinung nach auch sehr wichtig ist, denn das durch das einzelne Einmessen der Subwofer erzielte Ergebnis kann im Zusammenspiel mit den Mains wieder ziemlich ruiniert werden. Hier müsste dann eigentlich manuell wieder gemessen und nachgeregelt werden. Ausserdem optimiert Audyssey auch noch die Gruppenlaufzeiten der Subs zu denen der Mains, was ein weiterer Vorteil von Audyssey ist. Ein direkter Vergleich wäre wirklich mal spannend!
Dragon777
Stammgast
#164 erstellt: 19. Jun 2009, 10:36
Hallo zusammen,

könnt ihr mir mal kurz erklären, warum ihr so Geräte wie den Antimode, den SMS oder den AS-EQ einsetzt? Ich mache das seit Ewigkeiten mit einem Behringer Feedbackdestroyer für weit unter 100 EUR mit sehr gutem Ergebnis. Welche Vorteile bringen die genannten da noch?

Gruss
D
Bass-Oldie
Inventar
#165 erstellt: 19. Jun 2009, 10:43
Hi D,

es ist wohl eine kombinierte Frage von Design (ein Behringer FBD käme mir nicht ins Wohnzimmer-Rack ), Funktion (Korrektur auch in der Zeitebene, Anzahl der Filter, etc.) und Komfort (das Setup des FBD dürte wesentlich mehr Zeit und Sorgfalt benötigen als z.B. das Antimode 8033 mit der Kalibrationsautomatik).
Dragon777
Stammgast
#166 erstellt: 19. Jun 2009, 11:16
Hallo,

ok, Design lasse ich gelten.

Was den Komfort angeht, geht es mit dem RoomEQ-Wizard auch extrem schnell, weil er die Daten ja direkt per MIDI an den Behringer übertragen kann.

Der Punkt Funktion ist jetzt wiederum interessant. Wo genau liegt da der Unterschied (Zeitebene?)? Filter sollte der Behringer für einen Sub mehr als genug haben. Wie macht sich der Rest bemerkbar?

Gruss
D
Bass-Oldie
Inventar
#167 erstellt: 19. Jun 2009, 11:30
Ob und wie sich das bemerkbar macht, kann ich aus dem genannten Grund nicht sagen, da ich noch keinen "Behringer" besessen habe. Das stelle ich zur Diskussion, vielleicht macht mal jemand den Test und berichtet dann.

Generell unterscheide ich aber schon zwischen der HiFi-Tüftler Fraktion, und den Einschalten-und-Fertig Käufern.
Zur ersteren Sorte gehören Kenntnisse über HiFi, Akustik, Messtechnik, ein PC, Software, Englischkenntnisse, die Mitgliedschaft im Hometheatershack Forum und nicht zuletzt Zeit um sich mit all dem zu beschäftigen (habe ich was vergessen? ).

Für viele sicher nix wildes, für andere aber abschreckend, wenn man ein Gerät kaufen kann, das mit Hilfe einer kurzen deutschen Bedienungsanleitung in die Subwooferzuleitung eingesteckt werden kann, und seine Funktion selbsttätig (und problemlos) aufnimmt.


[Beitrag von Bass-Oldie am 19. Jun 2009, 11:34 bearbeitet]
Sencer
Ist häufiger hier
#168 erstellt: 19. Jun 2009, 15:07

Dragon777 schrieb:
könnt ihr mir mal kurz erklären, warum ihr so Geräte wie den Antimode, den SMS oder den AS-EQ einsetzt? Ich mache das seit Ewigkeiten mit einem Behringer Feedbackdestroyer für weit unter 100 EUR mit sehr gutem Ergebnis. Welche Vorteile bringen die genannten da noch?


Das AM8033 ist plug & play und innerhalb weniger Minuten funktionstüchtig.

Für einen BFD (der übrigens neu eher ab 150€ kostet) brauchst du außerdem noch ein qualitativ hochwertiges Mikrofon und noch eine ordentliche Soundkarte fürs Laptop. Und letztlich braucht man Zeit um sich das Know-How zu erarbeiten und die Messungen durchzuführen. Und bei jedem Bewegen des subs darf man nochmal ran.

Ich denke ausschlaggebend bei der Entscheidung dürfte also sein, wieviel Wert einem seine Zeit ist, und wieviel Equipment schon daheim hat. Wenn man eh schon Ausrüstung und Know-How hat, dann kommt man mit PEQ+REW sicherlich gut hin.
Wingforce
Stammgast
#169 erstellt: 20. Jun 2009, 13:57

Sencer schrieb:
Und bei jedem Bewegen des subs darf man nochmal ran.


Das musst du auch beim AM8033.
Aber auch hier wieder der Vorteil plug & play.
Knopf drücken gut ist.

Ich z.B. habe eigentlich keine Lust mich mit Messungen etc. auseinander zu setzen, Anschließen, Einschalten; genießen ist mein Motto
drtkerk
Stammgast
#170 erstellt: 20. Jun 2009, 19:52
Hallo,

@ Axel:
genau die von Dir zitierte Stelle ließ mich glauben, dass die erweiteretn Messungen immer überschrieben werden, so dass verschiedene Sekundärorte leicht miteinander verglichen werden können. Wenn nicht überschrieben wird, muss ich also auch die Grundkalibrierung neu machen, wenn ich z.B. den Platz rechts von mir als Sekundärort mit dem Platz links von mir als Sekundärort vergleichen möchte? Das passt für ich aber nicht zum Zitat aus der Anleitung.


@ Jörg:
den Pflanzen geht es soweit noch gut, danke der Nachfrage Ich werde wohl keine weiteren Standorte mehr testen. Ich bin soweit ganz zufrieden und meine Frau bestätigt, dass das Dröhnen in den anderen Räumen so gut wie weg ist (zumindest bei den moderaten Lautstärken, die im Moment möglich sind). Daher ist auch keine neue Küche fällig. Davon abgesehen ist mein SVS SB12+ sicher zu klein, um eine Gebäudeschädigende Wirkung zu haben.


Vielleicht noch mal eine allgemeine Frage: Wie sollte man die Lautstärke am Sub einstellen? Lieber etwas leiser und mit höherem Pegel aus der Vorstufe heraus? Vorteil (denke ich): die Auto-ON/OFF funktioniert besser. Oder lieber weniger Signalpegel aus der Vorstufe und mehr Verstärkung am Sub?

Viele Grüße
Thomas
Bass-Oldie
Inventar
#171 erstellt: 21. Jun 2009, 06:26

drtkerk schrieb:
@ Axel:
genau die von Dir zitierte Stelle ließ mich glauben, dass die erweiteretn Messungen immer überschrieben werden, so dass verschiedene Sekundärorte leicht miteinander verglichen werden können. Wenn nicht überschrieben wird, muss ich also auch die Grundkalibrierung neu machen, wenn ich z.B. den Platz rechts von mir als Sekundärort mit dem Platz links von mir als Sekundärort vergleichen möchte? Das passt für ich aber nicht zum Zitat aus der Anleitung.

Hi Thomas,
ich bin nicht so ganz sicher was du mit "vergleichen" meinst.
Mit der Grundkalibration stellst du das AM 8033 optimal auf den Haupthörplatz ein, und jede Ergänzungsabstimmung erweitert diese Abstimmung auf Nebenplätze, wobei das optimale Setting der ersten Messung angepasst (u.U. aber auch etwas verschlechtert) wird.
Was also würdest du dabei "vergleichen"?


drtkerk schrieb:
Vielleicht noch mal eine allgemeine Frage: Wie sollte man die Lautstärke am Sub einstellen? Lieber etwas leiser und mit höherem Pegel aus der Vorstufe heraus? Vorteil (denke ich): die Auto-ON/OFF funktioniert besser.

Das ist richtig so. Es ist dabei nur zu beachten, dass man dabei nicht an die Grenzen der Einstellungsbereiche kommen sollte.


[Beitrag von Bass-Oldie am 21. Jun 2009, 06:28 bearbeitet]
Wingforce
Stammgast
#172 erstellt: 21. Jun 2009, 07:53
Heute Morgen hab ich mal den Y- Adapter von Bass-Oldie ausprobiert.
Na ja ausprobiert ist vielleicht etwas übertrieben. Da ich diese Woche niemanden gefunden habe der den Sub mit mir in den ersten Stock schleppt habe ich zumindest mal das Kabel angeschlossen um zu probieren ob es einen Kurzschluss verursacht also nach dem Anschluss nur ein Mono Signal an den Ausgängen anliegt. Zumindest das macht es nicht, hab das mit der CD von Jean Michel Jarre AERO ausprobiert. Die hat am Anfang einige Sequenzen wo sehr gut zu erkennen ist auf welcher Seite grade die Signale anliegen und die werden auch ganz nett zwischen den Boxen hin und her gereicht.

Die Kabel sind eine gute Qualität sehr gute Passform der Stecker glaube die sind von Neutrik.
Da werde ich mir auch noch Stereo-Cinch von holen und mal alle Kabel auf eine Sorte umstellen.

@Bass-Oldie
hast du auch Mono-Chinch und reine Y-Adapter da könnte ich auch noch welche gebrauchen.
Sencer
Ist häufiger hier
#173 erstellt: 21. Jun 2009, 09:06
Es ist korrekt, dass sich der AM8033 nur zwei Orte merkt und damit arbeitet. Man kann die Messung der zweiten Position beliebig oft wiederholen ohne die Primärposition zu überschreiben. Aber es gibt immer nur eine zweite gespeicherte Position. Ich finde die Anleitung bringt das klar zum Ausdruck, aber das Thema wurde in den englischen Threads auch mehrfach diskutiert (immer mit eindeutiger Antwort).
FlorianK
Stammgast
#174 erstellt: 21. Jun 2009, 10:55
Hallo Ihr - ich verfolge euren Gedankenaustausch schon eine ganze Weile. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen AM gekauft, weil sich bei mir folgende Möglichkeiten ergaben.
1. Teure Systeme bzw eben die viel Geld verlangen - Nutzen / Preis Vorteile sind da für mich nicht 100% tig gegeben.Sie arbeiten meiner Meinung nach nicht so viel besser, das es einen Aufpreis von teilweise 300 - 1000,- € rechtfertigen.
2. Systeme wie sie Behringer oa. anbieten - aber das ist eine ganz andere Welt - da braucht man wenn man es vernünfitg angeht ein richtiges Laptop / Compi - ein gutes Mikro - die Software und auch viel NowHow. Eben mal anschmeißen und fertig gibt es daa nicht. Allein bis das Sys läuft kann man mittelgraue Haare bekommen.
3. Das waren meine Beweggründe: das Audydingsbums arbeitet bei meinem AV (Onkyo) nur über den vollen Bereich und ich kann keine Veränderungen durchführen. Ich bin mit dem Mittelton - Hochtonanteil im Originalen sehr zufrieden. Audy beschneidet mich - und das möchte ich nicht.Allerdings waren die Raummoden sehr ausgeprägt und machte eine sehr gute Basswiedergabe zunichte. Aus diesem Grund habe ich das AM eingesetzt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.Jetzt kann der Sub insgesamt an die anderen Lautsprecher lautstärkemäßig richtig angepasst werden.
Das das AM nicht die Senken richtig angeht ist gar nicht so schlimm - Studien haben ergeben das Überhöhungen recht deutlich wahrgenommen werden - Senken sehr weinig - sodass man sie teilweise vernachlässigen kann. ( Bitte komm jetzt keiner mit einer Senke von 30 dB über einen Bereich von 20 - 50 Hz ;-)
Ich denke das ich eine relativ gute Anlage fahre - und ich hatte auch bedenken das AM sei vielleicht zu einfach oder fast schon zu billig - aber ich bereuhe den Kauf absolut nicht.

Man (n) kann hier alle Geräte beraten - aber meiner Meinung nach nicht sagen AM kann nur das und das - und die deutlichst teuren Geräten können so viel mehr. Das ist der übliche Vergleich von Äpfel und Birnen.
Auch heute sage ich - AM von Preis/Leistungsvergleich sehr gut !


[Beitrag von FlorianK am 21. Jun 2009, 11:00 bearbeitet]
Bass-Oldie
Inventar
#175 erstellt: 21. Jun 2009, 12:24

Wingforce schrieb:
@Bass-Oldie
hast du auch Mono-Chinch und reine Y-Adapter da könnte ich auch noch welche gebrauchen.

Hi,

nach etwas Überlegung, was es alles für Kombinationsmöglichkeiten beim Anschluss des AM 8033 geben wird, habe ich ein "Baukasten"-System zusammengestellt, mit dem ich diese anbieten kann.

Es sind alles qualitativ hochwertige (aber nicht übertrieben teure) Kabel mit doppeltem Innenleiter, Knickschutz, guter Schirmung und vergoldeten Neutrik Steckern, welche lt. Hersteller handverlötet sind.

Je nach Anschlussanforderung (ein Ergebnis der Beratung)sind einzelne Kabel, oder eine Kombination davon, einzusetzen.

Low-Level Cinch Mono (in 0,9m und 1,5m Länge)
Low-Level Cinch Stereo (in 0,9m und 1,5m Länge)
Low-Level Cinch Stereo auf Mono Adapter (3x Cinch Stecker mit Widerstandnetzwerk / 1,5m Länge)
Low-Level Cinch Y-Adapter 1 (1x Cinch Stecker, 2x Cinch Buchse / 0,3m Länge)
Low-Level Cinch Y-Adapter 2 (2x Cinch Stecker, 1x Cinch Buchse / 0,3m Länge)
High-Level LS-Ausgang auf Cinch Adapter (LS-Kabelende auf 1x Cinch Buchse / 0,2m Länge)

Soweit ich es derzeit überblicke, kann ich damit die Kombinationen von 1-2 Subs (pro AM 8033)mit einfacher und Doppelbelegung, AVR's mit Subwooferausgang, Stereoamps / Centerkanäle mit Low- und Highlevelausgängen und 1-2 AM 8033 verbinden solange keine symmetrischen Anbindungen nötig sind.
Wenn Bedarf entsteht könnte ich auch noch die Verbindung zum Sub selbst anbieten (in 3m und 6m Länge), mal sehen.

Fehlt noch was?
Bass-Oldie
Inventar
#176 erstellt: 21. Jun 2009, 17:31
Sagt mal, könnt ihr euch mit einer *.de Email Adresse bei http://www.hometheatershack.com als Mitglied registrieren lassen? Leider ist das Bedingung um sich den RoomEQ-Wizard herunterladen zu können.
Ich kann alle Felder füllen, erhalte aber nach Betätigen der "Register" Schaltfläche keine Mail vom Forum um die Registrierung abzuschließen bzw. um den Account zu aktivieren.

Geht das bei euch auch nicht, oder mache ich was falsch?
Wingforce
Stammgast
#177 erstellt: 21. Jun 2009, 17:46
ich bekomm das mit meinen .de E-Mail Adressen auch nicht hin.

die Kabel klingen gut, melde mich die Woche mal bei dir.



PS.: schau mal in deinen E-Mail Eingang
Dragon777
Stammgast
#178 erstellt: 21. Jun 2009, 18:19
Hallo,

ich habe mich damals mit einer gmx.de Adresse angemeldet - ist aber schon etwas her.

Gruss
D
Bass-Oldie
Inventar
#179 erstellt: 21. Jun 2009, 18:30
Hmm,

die sind lt. der Registrierungsseite mittlerweile geblockt.
Ich habe mir jetzt eine *.com Adresse eingerichtet und werde das mal testen.
drtkerk
Stammgast
#180 erstellt: 21. Jun 2009, 20:37
@ Sencer:

hast Du mal einen Link bzgl. der Sekundärmessungen aus den englischen Foren?


Bass-Oldie schrieb:

Hi Thomas,
ich bin nicht so ganz sicher was du mit "vergleichen" meinst.
Mit der Grundkalibration stellst du das AM 8033 optimal auf den Haupthörplatz ein, und jede Ergänzungsabstimmung erweitert diese Abstimmung auf Nebenplätze, wobei das optimale Setting der ersten Messung angepasst (u.U. aber auch etwas verschlechtert) wird.
Was also würdest du dabei "vergleichen"?

:prost


Hallo Axel,

mit "vergleichen" meine ich "austesten", so wie es in der von Dir zitierten Stelle aus der Anleitung beschrieben ist. Ich verstehe nicht, was daran nicht zu verstehen ist.

Was ich auch nicht verstehe, ist, wie Die von Dir erwähnte Aussage vom Entwickler zu verstehen ist, wenn die 2. Messung immer überschrieben wird. Hast Du da mal einen Link oder sowas?


Viele Grüße
Thomas


[Beitrag von drtkerk am 21. Jun 2009, 20:38 bearbeitet]
Bass-Oldie
Inventar
#181 erstellt: 21. Jun 2009, 21:14

drtkerk schrieb:
Hallo Axel,

mit "vergleichen" meine ich "austesten", so wie es in der von Dir zitierten Stelle aus der Anleitung beschrieben ist. Ich verstehe nicht, was daran nicht zu verstehen ist.

Hi,

ist wohl ein typisches Beispiel von aneinander-vorbeireden . Du meinst wohl eher dein eigenes Vergleichen im Hinblick auf den resultierenden Raumklang nach der Einfach- oder Mehrfachkalibration (per Höreindruck oder Messwertanzeige), und nicht den geräteinternen Prozess der Datenspeicherung mehrerer Messungen.
Richtig?


drtkerk schrieb:
Was ich auch nicht verstehe, ist, wie Die von Dir erwähnte Aussage vom Entwickler zu verstehen ist, wenn die 2. Messung immer überschrieben wird. Hast Du da mal einen Link oder sowas?

Welche Aussage des Entwicklers meinst du genau? Bevor ich wieder was falsch verstehe
drtkerk
Stammgast
#182 erstellt: 22. Jun 2009, 07:19
Hallo Axel,
ich beziehe mich auf dieses Posting.


Bass-Oldie schrieb:

drtkerk schrieb:
Soweit ich die Anleitung verstanden habe, kann man nur eine zusätzliche Position einmessen. Jede weitere Einmessung überschreibt dann die jeweils vorherige Messung, wobei die Grundmessung erhalten bleibt. Korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch verstanden habe.

Gut, dann korrigiere ich das mal kurz. Das Manual sagt dazu:

Die erweiterte Bereichskalibration kann beliebig oft durchgeführt werden, ohne die Daten des ersten Hörortes (der Grundkalibrierung) zu verlieren. Es ist also sehr leicht, verschiedene Sekundärorte für das beste Hörergebnis bei der erweiterten Bereichskalibration auszutesten.

In der Praxis hat sich im Falle einer Hörzonenerweiterung die Einmessung an zwei weiteren Orten als guter Kompromiss herausgestellt, sagt der Entwickler.



Die Anleitung spricht von sehr leichtem Austesten verschiedener Sekundärorte für das beste Hörerlebnis. Das meine ich mit vergleichen. Also eine Zweipunktmessung (Grundkalibrierung plus erster Sekundärort) vergleichen mit einer anderen Zweipunktmessung (Grundkalibrierung, die erhalten bleibt plus zweiter Sekundärort, wobei der erste überschrieben wird).

Wenn die erste Sekundärortmessung durch die zweite nicht überschrieben wird, habe ich ja eine Dreipunktmessung und kann nicht verschiedene Sekundärorte austesten, ohne die Grundkalibrierung zu wiederholen. Für mich ist die Anleitung hier eindeutig, so wie es auch Sencer sieht.

Dazu passt aber Deine "Entwickleraussage" nicht, denn dazu müsste sich das Gerät ja verschiedene weitere Orte (also sekundär- tertiär- usw -Orte ) merken und einberechnen. Daher hätte ich hier gerne mal eine Quelle.


Viele Grüße
Thomas
Bass-Oldie
Inventar
#183 erstellt: 22. Jun 2009, 07:25
OK, danke. Ich kläre das mal ab.

EDIT:

Right, here we go. Ich habe da wohl was falsch verstanden


Hi Axel,

the idea of "Gradient compensation" algorithm is to model the room better by using one main calibration point and secondary calibration point that will reveal more about the time-domain behaviour of the axial modes. This will give 8033 advantage over systems where you must measure multiple points around the listening position. This is because measuring two points that have known physical relation (=increased proximity to all closest 3 reflective surfaces) will lead to the optimum result more efficiently.
After all, it is still only "one correction" for the multiple points that any EQ can do, meaning that no EQ could correct the response ideally to every single point. Measuring 100 points doesn't help the fact you can only do "one correction". Any correction in point A is always at the cost of the response at point B, this is a limit that is derived from the properties of the room. Hence, the 2-point Gradient compensation of AM 8033 is a lot better (as also pointed out by multiple reviewers) than measuring dozens of points practically at random physical 3D relation around the listening positions. On the top of being better for room modeling, gradient compensation method is a lot easier for the user and more robust than measuring a lot of points.

So in a nutshell, AM 8033 uses internally two positions, but it's 3D time-domain approach is different from mere weighted average of two frequency responses. The first calibration point is always treated as primary point, meaning that it has more "weight" than the second one. However, "weight" in this sense is an oversimplified term as it's not averaging, but instead additional information in 3D time-domain, modeling the modal sound pressure function. The second measurement can be repeated infinite times without losing the data of the first primary point, in which case the data of the last secondary calibration will be overwritten.

I hope this is satisfying answer to your clients.

-Toni


Alles kloar?


[Beitrag von Bass-Oldie am 22. Jun 2009, 11:26 bearbeitet]
Sylogistik
Inventar
#184 erstellt: 22. Jun 2009, 08:08
Ich kaufte mir vor kurzem ein AM8033 und bin positiv überrascht und total begeistert.

Ich nutze den AM8033 mit einem SVS SB12 und habe mit heftigen Raummoden zu kämpfen. In der Vergangenheit hatte ich an meinem Hörplatz einen zu leisen Bass, insbesondere aber auf einem anderen Platz z.T. Dröhnen, was bei "Familiennutzung" ein großes Problem war.

Zur Einrichtung des AM8033 drehte ich den EQ des Subs zurück und richtete in Windeseile meinen Hörplatz als Hauptplatz ein. Das Ergebnis konnte mich noch nicht überzeugen, weil der Bass zwar auf meinem Platz sehr linear war und sehr harmonisch klang, aber auf anderen Plätzen wieder dieses Dröhnen war.

Dann machte ich es anders als beschrieben und fand die für mich beste Lösung. Ich richtete den Platz mit den heftigsten Überresonanzen als Hauptplatz ein und meinen Platz als Nebenplatz. Anschließend erhöhte ich den Pegel des Subs am AV-Receiver um 3db. Das Ergebnis ist für meinen Raum umwerfend, so dass ich gar nicht weiter probierte und diese Einstellung belasse. Ohne Übertreibung, Musik und Film klingen um längen besser als vorher und für mich nun perfekt.

Hatte ich vorher zwei Frequenzbereiche mit deutlich überhöhtem Bass und zwischen diesen Bereichen einen Bereich mit einem Bassloch, alles bei einer Differenz zwischen höchstem und geringstem Wert von sagenhaften 24 db, ist nun nur noch ein kleines Bassloch und eine Höchstdifferenz von 6 db geblieben. In allen übrigen Frequenzbereichen bleibt die Abweichung beim Messen der Sinustöne unter 3db. Selbst meiner Frau, die auf dem Problemplatz sitzt, und am liebsten selbst Kinofilme über Fernseherton schaute, fiel die Veränderung positiv auf.

Für mich ist der AM8033 das Geld wert. Die Kaufabwicklung ging zügig und reibungslos. Die Einrichtung des AM8033 war kinderleicht, er ist sehr klein und fällt daher überhaupt nicht auf und er schaffte eine deutliche Erhöhung des Hörgenusses.


[Beitrag von Sylogistik am 22. Jun 2009, 08:10 bearbeitet]
Barnie@work
Inventar
#185 erstellt: 22. Jun 2009, 08:13
Hattest du vorher Audyssey?
Bass-Oldie
Inventar
#186 erstellt: 22. Jun 2009, 11:29

Sylogistik schrieb:
Ich kaufte mir vor kurzem ein AM8033 und bin positiv überrascht und total begeistert...

Hi,

das freut mich für dich, wären doch die Alternativen zweiter Sub oder alternativer EQ deutlich teurer gewesen. Vom Platzproblem mal ganz abgesehen.
Ist zwar schade, dass es nach dem Kauf des SVS noch solange gedauert hat, aber immerhin ist jetzt der häusliche Friede gesichert.

Viel Spaß beim nunmehr gemeinsamen Genuss der Filme!
mik123
Stammgast
#187 erstellt: 22. Jun 2009, 12:06
Hallo Axel!

Funktioniert das Am8033 auch mit 2 Subs. Von der Aufstellung passt es jetzt bei mir. Aber ich denke mir, das man(n) doch noch mehr rausholen kann?

Danke und l.G.

Michael
Bass-Oldie
Inventar
#188 erstellt: 22. Jun 2009, 12:33
Hi Michael,

ich habe bei mir auch zwei Subs dranhängen, und das geht einwandfrei. Am besten ist es dabei, wenn die Sub in sich abgestimmt sind und quasi als "einer" arbeiten, also einigermaßen symmetrisch zum Hörplatz (beide vorne oder hinten) stehen. Auch müssen sie von einem Signal gespeist werden (wenn du nur ein AM 8033 einsetzen willst).
Schau dir mal die Posts von Dr._Udo_Brömme hier im Thread an, da wurde das bereits diskutiert.

Wenn die Subs am gleichen Signal hängen, aber sehr unterschiedlich im Raum stehen, kommt es auf einen Versuch an. In der Richtung habe ich noch keine Tests gemacht. Vielleicht jemand anders?
Christian_Klein
Ist häufiger hier
#189 erstellt: 24. Jun 2009, 14:39
ich muß auch nochmal was fragen

1)Konnte jemand mal testen, wieviel das AM noch zu Verbesserung im Bassbereich beitragen kann, wenn das Audyssee des AV-Receivers aktiv ist?

2)In meinem Fall sind die Hauptlautsprecher erst bei 40Hz nach unten getrennt. Bringt es überhaupt etwas, wenn nur die Peaks des Subs geglättet werden, nicht aber die der Fronts? Im ganzen betrachtet müßte sich doch die Reduzierung der SUB-Peaks auch insegsamt positiv bemerkbar machen, da die Moden dann nur noch von den Fronts im Bereich bis 40Hz und nicht mehr vom SUb angeregt werden, oder??

Gruß
Christian
redigo
Hat sich gelöscht
#190 erstellt: 24. Jun 2009, 16:01
@ Christian_Klein
Zu 2.
Ich habe eine ähnliche Einstellung wie Du, nur dass ich die Fronts nicht trennen kann, bzw. die laufen immer auf Large und produzieren denselben Peak wie die Subwoofer! Bei den Subwoofern habe ich den Peak einzeln jeweils mit dem integrierten PEQ glätten können, aber in der Gesammtmessung ist der Peak nach wie vor recht stark vorhanden.
Bass-Oldie
Inventar
#191 erstellt: 24. Jun 2009, 17:26
Hallo Heiner,

meine Fronts laufen auf "Full", da ich es als eine Kastration der IRS Sigma empfände, diese vom Bass zu trennen.
Die Subs laufen unterhalb von 40 Hz mit (für Musik) und voll für den LFE.

Obwohl der AM nur die beiden Subs linearisiert hat, wurde das Gesamtbild klarer und noch trockner. Mit einem Bass-Sweep war das klar zu hören.
Daher muss man die individuelle Situation sehen. Eine Frequenz, die von der Subwooferposition aus eine Mode erzeugt, muss von Seiten der Front-LS (wegen deren unterschiedlichen Position und doppelter Bassquelle) noch lange nicht diesselbe Reaktion zeigen.

Man kommt daher ohne eigenen Test nicht über das Level der Vermutung hinaus.
Christian_Klein
Ist häufiger hier
#192 erstellt: 24. Jun 2009, 17:52
Vielen Dank für Euere Ausführungen.

Ich werde Mitte Juli das dann mal testen.

Melde mich wegen der Bestellung

Gruß
Christian
Wingforce
Stammgast
#193 erstellt: 25. Jun 2009, 06:52
Hi Christian

Meine Meinung zu Audyssey:
Ich hatte in der Zwischenzeit drei Receiver mit A, in zwei unterschiedlichen Wohnungen und an div. Lautsprechern.
Ich nutze und habe das Zeug nie genutzt. Was Einigermassen von der Einmessautomatik zu gebrauchen ist, ist die Entfernungsmessung.
Würden die Hersteller das Geld der A- Lizenz nehmen und in etwas Sinnvolleres investieren z.B. vernünftige Pre-Out und Main-In Anschlüsse
wäre den meisten mehr geholfen und günstiger wären die Teile auch noch.

Mir fehlt beim Einsatz von Audyssey alles was zur Musik und auch zum Film gehört. Tiefenstaffelung Dynamik Räumlich Abbildung um das mal Laienhaft zu schildern.

Mal abgesehen davon das die verbauten Audyseey Versionen in den Consummer Geräten bestimmt nicht das bringt was externe Stand Alone Lösungen können.
Die Verbauten Lösungen bekommen die Moden ja auch nicht in den Griff, ansonsten hätten Zusatzgeräte wie der AM8033 und Konsorten, gar keine Daseinsberechtigung.

Auch meine Front LS dröhnen (auch mit Audyseey) wenn ich sie nicht hoch genug abtrenne, glücklicher weise liegt diese Mode bei mir unter 50Hz und tut nicht ganz so weh was das kastrieren der Front LS angeht.
Christian_Klein
Ist häufiger hier
#194 erstellt: 25. Jun 2009, 07:03
Hi Wingforce,

vielen Dank dafür.

Ich bin mit Audyssey in meinem Denon 3806 für die Veränderungen im Hoch-Mitteltonbereich eigentlich zufrieden.

Im Bassbereich bin ich von den Veränderungen die A. macht jedoch nicht ganz zufrieden. Daher meine Überlegung ein weiteres spezielles Gerät für den Bassbereich anzuschaffen.

@Axel (Bass-Oldie)
kann mann das AM schon über Dich beziehen/bestellen? Auf Deiner Webseite gibts noch keinen Infos.

Gruß
Christian


[Beitrag von Christian_Klein am 25. Jun 2009, 07:06 bearbeitet]
Equilibrium
Stammgast
#195 erstellt: 25. Jun 2009, 07:16

Christian_Klein schrieb:
Hi Wingforce,

vielen Dank dafür.

Ich bin mit Audyssey in meinem Denon 3806 für die Veränderungen im Hoch-Mitteltonbereich eigentlich zufrieden.

Im Bassbereich bin ich von den Veränderungen die A. macht jedoch nicht ganz zufrieden. Daher meine Überlegung ein weiteres spezielles Gerät für den Bassbereich anzuschaffen.

@Axel (Bass-Oldie)
kann mann das AM schon über Dich beziehen/bestellen? Auf Deiner Webseite gibts noch keinen Infos.

Gruß
Christian


seltsam... ich kann das mit meinem 3806 nicht nachvollziehen.
ich hab das mit meinem damaligen concept-s ausprobiert und was super enttäuscht. na gut, lag vielleicht an den lautsprechern selbst ( ) - ich probier das mit meinem kef-set einfach bei gelegenheit nochmal aus.
Barnie@work
Inventar
#196 erstellt: 25. Jun 2009, 07:38
Echt seltsam die Erfahrungen mit Audyssey, denn im Grunde macht es ja nichts anderes ald der 8033, nur dass es halt die restlichen Boxen auch mitberücksichtigt.
Equilibrium
Stammgast
#197 erstellt: 25. Jun 2009, 07:43
ach, ich werde es dieser tage einfach mal mit den aktuellen LS austesten.
Christian_Klein
Ist häufiger hier
#198 erstellt: 25. Jun 2009, 08:12

Barnie@work schrieb:
Echt seltsam die Erfahrungen mit Audyssey, denn im Grunde macht es ja nichts anderes ald der 8033, nur dass es halt die restlichen Boxen auch mitberücksichtigt.


Das ist es ja was ich wissen wollte. Ist das AM im Bassbereich besser/effektiver als das Audyssey im DENON 3806?

@ Barnie
wenn Du sagst, daß beides gleich effektiv ist, kann ich mir ja die Anschaffung des AM sparen

Aus den vorangegangenen Beiträgen konnte ich nur herauslesen, daß das AM für seinen Preis sehr gute Ergebnisse erzielt. Ich bin davon ausgegangen, daß die Leute, die alle positiv berichten, auch einen AV-Receiver mit Audyssey haben und dieses auch parallel zum AM aktiviert haben und eine weitere Verbesserung im Bassbereich dadurch erleben konnten.

Da hab ich wohl zu viel hineininterpretiert.

Als nochmal zusammengefasst in einfacher Sprache:
Das AM 8033 macht das gleiche wie ein aktuelles Audyssey in einem Av-Receiver.
Beides parallel zu nutzen bringt keine Vorteile.

Ist das so korrekt?
Wingforce
Stammgast
#199 erstellt: 25. Jun 2009, 08:17
Es ist halt die Frage in welcher Güte die Audyseey Lösungen in den AVRs verbaut werden.
In den AVRs muss A dann, in den aktuellen Receivern 7+1 LS bedienen und die Externen Lösungen bedienen zurzeit nur einen LS oder wie im Fall von SVS eben max.2

so sind z.B. die Konfigurationen in den AVRs unterschiedlich bei Denon werden LS als Large erkannt wenn der -3DB Punkt unterhalb von 40Hz liegt.
Bei Onkyo ist der -3DB Punkt bei 80Hz angesetzt um LS als Large zu Konfigurieren. Das alleine zeigt schon das es keine Norm für Audyseey gibt.

Ich glaube deshalb nicht das Lösungen im AVR so hochwertig sind wie Stand Alone Geräte.
Mich würde mal dieses ganz große Teil von Audyseey für über 3k interessieren, was das kann und macht.
Wingforce
Stammgast
#200 erstellt: 25. Jun 2009, 08:20
wie Bass-Oldie schon schrieb.


Bass-Oldie schrieb:
Man kommt daher ohne eigenen Test nicht über das Level der Vermutung hinaus.
:prost



probier es aus, sonst ist alles nur Spekulation
Barnie@work
Inventar
#201 erstellt: 25. Jun 2009, 08:39
Zumindest messtechnisch sind das aktuelle Audyssey MulitEQ-XT und das 8033 ungefähr gleichauf. Meine Vermutung liegt darin, dass viele User mit dem dem Eingriff in den restlichen Frequenzen des Audyssey (Oberbässe/untere Mitten, Grundton usw.) nicht klar kommen, denn da sind wir viel empfindlicher auf Veränderungen. Referenz und Preferenz sind halt zwei paar Schuhe, siehe dazu auch:

http://www.audyssey.com/blog/2009/05/reference-vs-preference/

Beim grossen 3k-EUR Standalonegerät von Audyssey kann man eben auch andere Wunschkurven als die neutrale Kurve eingeben, das ist einer der grossen Vorteile:

http://www.audiodata.eu/html/presse.html#audiovolver4
(zweiter Download - Test in Stereoplay)

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die nächste Generation von in AVRs eingebauten Audyssey sowas ähnliches auch haben werden.

Gruss
Barnie


[Beitrag von Barnie@work am 25. Jun 2009, 11:32 bearbeitet]
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