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Der Cabasse Fan-Thread

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Lorrypet
Inventar
#952 erstellt: 30. Jan 2015, 10:37
Ich habe den Fehler behoben.
Am Eingang der Weiche und am Tieftönerausgang waren + und - vertauscht.
Dadurch spielte nur der TT richtig, alle anderen Chassis spielten phasenverkehrt.
Jetzt kann ich auch den typischen Cabassesound wiedererkennen
woofer94
Neuling
#953 erstellt: 22. Feb 2015, 19:29
Hallo Cabasse Fans!

Ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.

Seit gut einem Jahr bin ich jetzt im Besitz der tollen Platzsparenden Kugeln des Eolê 3 Systems.
Ich habe das Set als 2.1 also fahre normalen Stereo Betrieb...

Nachdem letztes Jahr vor Weihnachten mein AV-Receiver den Geist aufgegeben hat musste etwas neues her. Im Hifi-Laden wo ich damals auch das Cabasse Set gekauft hab erzählte man mir, dass es nur einen Verstärker geben würde der mit diesem Set richtig harmonisiert, und zwar den NAD C326BEE.

Als Preisgrenze habe ich mir ein Maximum von 500 € gesetzt und damit lag ich genau drin. Der nette Verkäufer wollte mir sogar noch ein besseres Stromkabel für 50 € mit andrehen so dass ich schon wieder über dem Budget lag...

Nun ja so geizig man halt manchmal ist erstmal noch mit leeren Händen und vollem Geldbeutel wieder nach Hause gefahren.
Da man ja auch viel zu lesen bekommt habe ich im Internet immer wieder geschaut was den richtig harmonisiert mit den kleinen Kugeln aber nix dolles gefunden.
Letzendlich fing ich an zu handeln und bestellte mir aufgrund den schönen vielen Features und tollen Testberichten die kleine Kompaktanlage von Marantz (MCR-610). Diese ging aber gleich wieder zurück weil ich nach ausgiebigen Testen doch feststellen musste das sie etwas unstimmig war und in den Höhen oft zu agressiv :-( Schade ansonsten brachte das Teil alles mit was man braucht.

Also weiter ging es. Nun doch wieder bei normalen Vollverstärkern geschaut und auf Verdacht einfach mal den empfohlenen NAD bestellt. Wunderbar schnell angekommen schon riesig gefreut und dann kommts:
Klanglich muss ich wirklich sagen wäre ich angekommen aber eine Sache ging bei dem NAD garnicht! Der Lautstärkeregler ist viel zu empfindlich selbst bei Vollanschlag Leise ist immer nur etwas zu hören.

Nach weiterem vielen lesen im Netz stellte sich heraus, dass ich nicht der einzige bin der mit den NAD Geräten der C- Reihe Probleme haben soll. Ein absolutes NO-GO wie ich finde deshalb Klang hin oder her das Gerät ist unterwegs zurück!

Aber nun genug von der Vorgeschichte... Mit was befeuert ihr eure Cabasse Lautsprecher?
Könnt ihr mir einen Verstärker empfehlen (bis 500 €) der mit den Eole3 Satellieten ein warmes ausgeglichenes Klangbild abgibt?
In der Preisklasse müsste es doch etwas ordentliches geben oder muss es für dieses Set schon 4 stellig werden???

Ich wäre für jeden Tipp dankbar und hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen denn ich will nicht nochmal "Misst" kaufen und dann wieder alles zurückschicken.

Danke und Gruß

Jan
Tywin
Inventar
#954 erstellt: 22. Feb 2015, 19:52
Hallo Jan,

die Eole laufen mit heißer Luft, der Leistungsbedarf ist also nahe Null. D.h., dass "jeder" Verstärker die Eole antreiben kann.

Was nahezu kein Stereoverstärker kann, dass ist, den Klang der Lautsprecher wenigstens ein wenig der Raumakustik, den Positionierungen von Boxen, Subwoofer und Hörplatz anzupassen und Lautsprecher und Subwoofer möglichst optimal aufeinander abzustimmen.

Daher macht es gerade bei solchen 2.1 Sets Sinn einen AVR zu verwenden, der mit einem brauchbaren Einmessprogramm solches bewirken kann.

Schön wäre ein Receiver mit dem dem Audyssey MultEQ XT32, diese kosten aber recht viel Geld. Also muss ein Receiver mit Audyssey MultEQ XT genügen.

Für meine Cabasse IO habe ich mir - als Ersatz für meinen vom Blitz getroffenen Onkyo TX-NR509 - den Denon AVR-X1100W bestellt, der für etwa 350€ zu haben ist.

Dass so ein Receiver neben genügend Leistung, dem Einmessprogramm, reichlich Einstell- und Anpassungsmöglichkeiten für den Klang, auch noch eine Menge andere interessante/nützliche Ausstattung bietet, empfinde ich als zusätzlich nett.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 22. Feb 2015, 21:27 bearbeitet]
Archibald
Inventar
#955 erstellt: 22. Feb 2015, 20:01
Hallo Jan,

erst einmal: "Herzlich Willkommen!" im Forum. Zu Deiner Eole kann ich leider nichts sagen, einen Verstärker zum "Befeuern" einer Cabasse-Box kann ich mir ehrlicherweise auch nur schwer vorstellen. Die Cabasse-Boxen, die ich kenne, sind ausgesprochen wirkungsgradstark und dynamisch in der Wiedergabe.

Meine Sloop M4, Kaufjahr 1986 hängen im Übrigen an einem Tandberg TR 2075 Stereoreceiver, den ich seit mittlerweile mehr als 30 Jahren habe.

Gruß Werner aka Archibald


[Beitrag von Archibald am 22. Feb 2015, 20:02 bearbeitet]
nrwskat1
Stammgast
#956 erstellt: 22. Feb 2015, 21:20
Würde auch zu einem AVR raten.

Meine Cabasse Majorca Standlautsprecher betreibe ich mit einem Denon 2100. Und das reicht mir vollkommen aus. Der AVR war noch nie auf 80-90% Leistung, obwohl ich im Eigentum wohne und schon recht hohe Pegel fahren kann.

Auch die Sachen wie Netzwerk Einbindung, Bluethooth, Internetradio und Handy Steuerung möchte ich nicht mehr missen.


[Beitrag von nrwskat1 am 22. Feb 2015, 21:21 bearbeitet]
woofer94
Neuling
#957 erstellt: 22. Feb 2015, 22:00
Danke erstmal für die schnellen Antworten! Ich bin begeistert wie schnell einem hier geholfen wird

Das im Prinzip die Lautsprecher für den Klang verantwortichen sind ist ja eigentlich glasklar, nur scheint es ja doch (wenn auch nur geringe) Unterschiede zwischen den Herstellern zu geben. Ich hatte im ersten Post noch vergessen zu erwähnen das ich durch Ausleih bei einem Kumpel auch schon einen etwa 4 Jahre alten Stereo Receiver von Yamaha dran hatte. Auch dieser klang wieder ganz anders als der NAD bzw. der kleinen Anlage von Marantz. Gerade im Bassbereich gab es hier deutliche Unterschiede auch in den Höhen und Mitten. Der Yamaha gefiel mir eigentlich garnicht so schlecht war eher MIttenbetont vil. nicht so schön detailreich.

Beim Thema AVR bin ich vor allem dann skeptisch geworden nachdem man mir im Studio gesagt hat, die AVR's klingen meist immer weniger gut wie ein vernünftiger Verstärker...

Ob das alles so stimmt kann ich nicht beurteilen, was ich oft schon gelesen hab ist: "Wenn du klanglich den absoluten Kick brauchst, kauf Röhre".

Ich werde mal schauen ob ich mir wieder leihweise einen AV-Receiver anhören kann.
nrwskat1
Stammgast
#958 erstellt: 22. Feb 2015, 22:08
Das würde ich nicht unterstreichen.

Meine Lautsprecher haben vorher am Yamaha AVR RXV750 gehangen. Jetzt Denon. Zwischendurch ein Test mit einem Stereo Verstärker der 1.000,00 € Klasse.

Große Unterschiede habe ich nicht gehört. Weder bei Stereo noch bei 5.1
woofer94
Neuling
#959 erstellt: 22. Feb 2015, 22:23
Ok, da der X2100W bei Amazon gerade noch schön runtergesetzt ist habe ich ihn jetzt einfach mal bestellt.
Werde mal testen und dann die Tage einen Testbericht abgeben.
Tywin
Inventar
#960 erstellt: 22. Feb 2015, 22:34

Beim Thema AVR bin ich vor allem dann skeptisch geworden nachdem man mir im Studio gesagt hat, die AVR's klingen meist immer weniger gut wie ein vernünftiger Verstärker...


Alles über einen Kamm scheren und nur das lobhudeln was man selbst mit hohem/genügend Gewinn verkaufen kann. Was erwartest Du von einem Händler oder Verkäufer oder der Schwurbelpresse die von Anzeigenkunden abhängig sind?

Es hängt halt von den verwendeten LS und dem jeweiligen AVR ab.

Die Minorca und die Goelette würde ich nicht an einem Einsteigerverstärker/AVR betreiben wollen, weil solche Geräte niemals diese Lautsprecher bei HiFi-gerechten Lautstärken kontrollieren und auch eine ausreichende Impulsleistung liefern könnten.

Da würde ich z.B. meinen Luxman A-373 oder meinen Denon AVR-X4000 bevorzugen, die dafür genügend leistungsfähig sind.

Für z.B. Eole oder IO spielt das aber keine Rolle.


[Beitrag von Tywin am 22. Feb 2015, 22:35 bearbeitet]
nrwskat1
Stammgast
#961 erstellt: 22. Feb 2015, 22:40
LOL!

Die Minorca betreibe ich als Rears

Und nutze die bei Musik nicht. Für so was reicht ein Denon 1000 allemal.
Tywin
Inventar
#962 erstellt: 22. Feb 2015, 22:50
Für Rearbetrieb spielt das ehedem keine Rolle. Selbst im Stereobetrieb wird ein unerfahrener Hörer nicht bemerken, wenn es an Dynamik und Kontrolle fehlt. Laut geht auch mit kleinsten/leistungsschwachen Verstärkern.
woofer94
Neuling
#963 erstellt: 25. Feb 2015, 20:31
Guten Abend allerseits,

Also ich habe den Denon AVR-2100 heute den zweiten Abend ausgiebieg getestet und muss ehrlich sagen:
Wer glaubt, das in etwa jeder Verstärker/Receiver mit dem Eole System gut harmonisiert der hat sich mehr als nur geschnitten!

Ich habe ausschlieslich im Direct Modus getestet, so dass keiner meint es läge an den Klangeigentschaften...

Der erste Eindruck war wie bei der kleinen Marantz Anlage: Hier fehlt es an Stimmigkeit! Schwache Dialoge vom Fernsehton (unabhängig vom Dolby oder Stereo) sind teilweise nur sehr schwach wahrzunehmen!
Das selbe bei Musik, die Instrumente werden zwar schön klar wiedergegeben aber der Gesang gefällt mir garnicht. Höhen sind meines erachtens auch hier an vielen Stellen zu "spitz" oder anders ausgedrückt "etwas aggressiv".

Selbst der Subwoofer macht wieder einiges anders als der zurückgeschickte NAD Verstärker. Man hat irgendwie das Gefühl das die Bässe in bestimmten Frequenzbereichen schwammig rüberkommen.

Nun, um kein riesen "Fass" aufzumachen möcht eich da jetzt auch keinen Roman verfassen, Fakt ist klanglich gefällt es mir nicht und meine Meinung zu dem Denon ist: Das Gerät ist seine 469 (eigentlich sogar 600) € bei langem nicht Wert!

Also, weiter suchen...

L.G Jan
Tywin
Inventar
#964 erstellt: 25. Feb 2015, 20:42
Hallo,


Ich habe ausschlieslich im Direct Modus getestet,


warum nutzt Du nicht die Einmessung und passt dann die Einstellungen an deine Wünsche an? Das ist ja der Sinn eines solchen Gerätes.

Ich habe gestern - in meinem Schlafzimmer - den Denon AVR-1100 zusammen mit zwei IO und einem Magnat SW nach etwa vier Stunden meinen klanglichen Wünschen perfekt anpassen können.

Das Problem ist ja nicht der Verstärker, sondern der Raum (die Raumakustik) und die Positionierung/Einstellung des SW. Die Satelliten brauchbar zu positionieren ist eigentlich kein Problem.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 25. Feb 2015, 20:48 bearbeitet]
woofer94
Neuling
#965 erstellt: 25. Feb 2015, 20:48
Genau da geht es ja schon los. Stereo hat für mich nix mit einmessen zu tun. Natürlich ist die Aufstellung des Subwoofers immer so eine Sache, aber wenn ich vorher einen reinen Stereoverstärker dran hatte und dieser ohne irgendwelchem Einmess Schnick Schnack schon verhältnissmäßig gut klingt warum macht es der Denon im Direct Modus so kompliziert. Genau so der Klang der Satelliten. Was soll das einmessen daran besser machen, wenn das Gerät klanglich so spielt wird das wohl schwer änderbar sein. Es sei denn ich nutze den grafischen EQ welches ich aber eigentlich auch vermeiden möchte.
Tywin
Inventar
#966 erstellt: 25. Feb 2015, 21:06
Hallo,


Genau da geht es ja schon los. Stereo hat für mich nix mit einmessen zu tun.


Raumakustik, Lautsprecherpositionierung und Hörplatzposition bestimmen (verbiegen) zusammen mit den Lautsprechern den Klang.

Da Du, wie fast alle Menschen "keine" perfekte Akustik hast, kann man mit einem Einmessprogramm versuchen die störenden/negativen Einflüsse der akustischen Rahmenbedingungen zu minimieren.

Du kannst es aber auch lassen und die Ursachen für schlechten Klang ignorieren und Verstärker tauschen die bei ausreichender Dimensionierung keinen Einfluss auf den Klang nehmen und auch nicht nehmen sollen.


Natürlich ist die Aufstellung des Subwoofers immer so eine Sache, aber wenn ich vorher einen reinen Stereoverstärker dran hatte und dieser ohne irgendwelchem Einmess Schnick Schnack schon verhältnissmäßig gut klingt warum macht es der Denon im Direct Modus so kompliziert.


Bei mir spielte der SW im Direktmodus überhaupt nicht mit. Wie ist das denn bei Dir? Wenn Dir die Technik eines AVR aber zu viel und zu kompliziert ist, lass es, mit diesem Problem bist Du ja nicht allein.

Weiterhin die Frage, hast Du die Quellgeräte am TV oder am AVR angeschlossen? Ich hatte beim Durchschleifen eines digitalen Signals (HDMI auf SPDIF) einen grausamen Klang.


Genau so der Klang der Satelliten. Was soll das einmessen daran besser machen,


Die akustischen Rahmenbedingungen verändern den Klang den Du nach den Veränderungen am Hörplatz hörst. Sei es durch Laufzeitunterschiede, Lautstärkeunterschiede oder Frequenzveränderungen z.B. durch Schallreflexionen. Das Einmessprogramm stellt mittels Messungen an den Hörplätzen diese Veränderungen/Probleme fest und und versucht sie auszugleichen.


wenn das Gerät klanglich so spielt wird das wohl schwer änderbar sein.


Du hörst keinen Klang von dem Gerät, es verstärkt nur die Signale aus dem Quellgerät und die Lautsprecher wandeln den Strom in Musik. Du kannst aber mit den - mehr oder weniger vorhandenen und leistungsfähigen - Klangregelfunktionen den Klang an deine akustischen Rahmenbedingungen und an deinen Hörgeschmack anpassen. Du kannst es aber auch lassen.

Bitte bedenke auch die gehörrichtige Lautstärke und die - durch unser Gehör verursachten - damit verbundenen Probleme. Das kannst Du googeln und bei Wikipedia nachlesen.


Es sei denn ich nutze den grafischen EQ welches ich aber eigentlich auch vermeiden möchte.


Niemand zwingt Dich dazu.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 25. Feb 2015, 21:25 bearbeitet]
woofer94
Neuling
#967 erstellt: 26. Feb 2015, 16:52
An Deinem Text ist was dran, Tywin.

Gut ich werde bevor ich das Gerät wieder einpacke noch einmal einmessen. Zum Thema Subwoofer muss ich sagen, dass ich (auf Empfehlung vom Hifi-Händler) mit den beiden Lautsprecherkabeln in den Subwoofer rein und vom Sub zu den Satellieten gegangen bin. Also den Subwooferausgang am AVR benutze ich praktisch garnicht. Deshalb muss ich auch logischerweise dem AVR den Einstellungen für Front "Groß" zuweisen. Möglicherweise ist das auch nicht die richtige Wahl, ob ich das mal anders verkabel?!

Auch mit dem Klang hast du natürlich Recht! Und bin auch der Meinung das es keine großen Unterschiede in der Transistortechnik gibt. Bei Röhre kenne ich mich so garnicht aus aber das ist wieder ein anderes Thema...
Desweiteren erkenne ich bei meinem Sennheiser KH so gut wie gar keine Unterschiede bei den getesteten Verstärkern.

Also weiter probieren geht über studieren. Dieses Hobby wird eben nie langweilig
Tywin
Inventar
#968 erstellt: 26. Feb 2015, 17:48
Hallo,


Zum Thema Subwoofer muss ich sagen, dass ich (auf Empfehlung vom Hifi-Händler) mit den beiden Lautsprecherkabeln in den Subwoofer rein und vom Sub zu den Satellieten gegangen bin.


bei einem "dummen" Stereoverstärker macht das ja auch Sinn. Der kann ja - vergleichsweise so gut wie - gar nichts anpassen/regeln/einstellen. Schon gar nicht für jeden einzelnen Kanal wie es ein AVR kann. Leider sind die kleinen Denon AVR unterhalb des X4000/4100 w/des "deutlich" schlechteren Einmessprogramms auch nicht gerade spitze.

Ich habe/nutze zwar einen AVR-X4000 für meine Bastel- und Probierecke, wollte und brauche so ein Gerät nicht für die anspruchslosen IO im Schlafzimmer.


Also den Subwooferausgang am AVR benutze ich praktisch garnicht.


Gerade beim AVR, der auf jeden einzelnen Kanal passend Einfluss nehmen kann, macht das gar keinen Sinn den SW-Ausgang nicht zu nutzen. Dann kannst Du auch einen SA50 von SMSL für 60 Euro kaufen und erzielst das gleiche Ergebnis.


Deshalb muss ich auch logischerweise dem AVR den Einstellungen für Front "Groß" zuweisen. Möglicherweise ist das auch nicht die richtige Wahl, ob ich das mal anders verkabel?!


Um einen AVR und seine Möglichkeiten zu nutzen ist das großer Käse.


Bei Röhre kenne ich mich so garnicht aus aber das ist wieder ein anderes Thema...


Mit der Technik von Röhrenendstufen muss man sich beschäftigen ... wollen. Mit HiFi hat das aber auch nichts zu tun, da hier der Klirr (die technischen Unzulänglichkeiten der Röhre) einen "einen besonderen Klang" erzeugen soll.

Wenn man den Klang verändern will, sollte man das aber nicht dem Zufall des Klirrs von irgendwelchen Röhren überlassen, sondern dafür gedachte und geeignete Geräte verwenden.


Desweiteren erkenne ich bei meinem Sennheiser KH so gut wie gar keine Unterschiede bei den getesteten Verstärkern.


Ich habe eine Menge Verstärker (siehe Profil) und kenne sehr viele mehr, es ist in meinen etwa 35 HiFi-Jahren sehr selten vorgekommen, dass ein mindestens ausreichend dimensionierter Verstärker Einfluss auf den Klang von Lautsprechern genommen hat. Allerdings ... was ist im Einzelfall ein ausreichend leistungsfähiger Verstärker? Wie schon geschrieben, spielt der Verstärker für LS wie die Eole oder die IO keine Rolle. Die funktionieren auch mit einen 15W Tripath ganz toll.


Also weiter probieren geht über studieren. Dieses Hobby wird eben nie langweilig


Wem schreibst Du das Ich erfasse gerade meine Schallplatten (später auch den Rest) in einer online Datenbank.

LG Tywin


[Beitrag von Tywin am 26. Feb 2015, 17:58 bearbeitet]
woofer94
Neuling
#969 erstellt: 26. Feb 2015, 21:30
Im wahrsten Sinne des Wortes ist die Einmessung Käse.
Auch nach dem Einmessen keine Spur von Klangbesserung. Im Gegenteil, eher noch schlimmer, klingt wie mein alter Kassettenrekorder

Ich weiß nicht was ich falsch mache, aber mit diesem Gerät werde ich ganz sicher nicht glücklich...
Eingepackt ist er, morgen geht's Retour.

Werde jetzt mal unter Kaufberatung horchen was es sonst noch gibt.
Tywin
Inventar
#970 erstellt: 26. Feb 2015, 22:03
Hallo,

ich glaube nicht mehr, dass ein solches Gerät für Dich Sinn macht. Da gibt es so viel einzustellen und zu beachten. In meiner Bekannt- und Verwandtschaft ist vielleicht eine von 100 Personen in der Lage mit so einem Gerät "richtig" umgehen zu können.

Wenn man z.B. die Direkt Taste gedrückt hat, sind damit alle Korrekturen und der SW ausgeschaltet. Es gibt Einstellmöglichkeiten für Dynamic EQ und Dynamic Volume und ganz viel andere Parameter. Auch mit der Einmessung muss man sich ein wenig Mühe geben und verstehen was man da tut.

Man muss sich mit der BDA mehrfach richtig auseinandersetzen wollen oder sollte es gleich ganz lassen. Die BDA von meinem X-4000 habe ich vor dem Kauf einmal komplett durchgekaut und vor der Lieferung nochmals und ich kannte mich mit AVR schon aus, da dies schon mein viertes Gerät war.

Ich wünsche Dir noch viel Glück bei der Suche nach dem richtigen Verstärker!

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 26. Feb 2015, 22:05 bearbeitet]
Quo
Inventar
#971 erstellt: 27. Feb 2015, 07:59
Volle Zustimmung Tywin
und genau aus diesen Gründen werde ich meinen AVR verkaufen.
Wenn ich nicht imPure Direct - Modus bin, sind immer irgendwelche Klangverbieger im Spiel.
Und im Pure Direct - Modus kann ich den AVR nicht so nutzen wie ich es gern möchte.
DrDrakken
Ist häufiger hier
#972 erstellt: 03. Mrz 2015, 08:38
Moinsen,

gerade über Facebook von Hifi Forum entdeckt, das Liedtke-Metalldesign einen passenden Lautsprecherständer für die Cabasse Bora anbietet: www.speakerstand.de
maxme
Ist häufiger hier
#973 erstellt: 07. Mrz 2015, 09:43
Hallo! Mal ne Frage an euch: Ich such für das Wohnzimmer in meinem Zweitwohnsitz ein paar ordentliche Standlautsprecher bis €1000.-
Ich bin zufällig auf die Cabasse Jersey MT 31 gestoßen, die vielversprechend aussieht.
Grundsätzlich mag ich Lautsprecher wie zb. Phonar oder Nubert.
Leider kann ich die Cabasse in Österreich nirgends anhören.
Meint ihr, es lohnt sich die mal zu bestellen oder ist die eher weniger was für meinen Geschmack?

Liebe Grüße
nrwskat1
Stammgast
#974 erstellt: 07. Mrz 2015, 16:49
Da würde ich eher nach der Java schauen. Die hat das BC10 Chassis. Das ist schon erheblich besser als die MT31 Serie.
Habe ich schon öfter für 1000,-- bis 1400,-- € im Internet gesehen.
maxme
Ist häufiger hier
#975 erstellt: 07. Mrz 2015, 17:02
Danke für den Tipp.
Momentan find ich sie aber leider nur um ca. €2000/Paar.
-CARLOSderRIESE-
Ist häufiger hier
#976 erstellt: 07. Mai 2015, 13:56
Hallo,
habe mir einige Beitrage zur Cabasse Minorca und Bora angesehen.
Hat jemand beide Lautsprecher mal direkt miteinander verglichen? Ich kann einen oder zwei Subwoofer Nuline AW 550, welche für Stereoanwendungen aus Erfahrung gut geeignet sind, mit nutzen.
Also, mir geht es um die klanglichen Unterschiede ab 80 Herz. Die Lautsprecher können mit 30 bis 80 cm Abstand zur Rückwand stehen, auch zu den Seiten ist Platz.
Der Raum ist ca. 6,50 mal 3,80 und 3,20 m hoch. Teppich und mehrere Polstermöbel vorhanden. Nicht hallig aber auch nicht überbedämpft.

Die Lautsprecher sollen an der langen Wand stehen, Hörabstand so rund 3 Meter bis 3,50 Meter.
Ich hatte auch schon die Egea 3 im Auge, was mich hier stören könnte, dass der BC 13 erst über 1100 Herz spielt, aber bei der Bora schon ab 800.
Wie unterscheiden sich der BC 10 der kleinen Minorca zum größeren BC 13?
Eine potente Endstufe (Röhrenhybrid) wäre vorhanden.

Zu den Unterschieden interessieren mich Details wie:
Räumliche Abbildung
Schnelligkeit, Lifehaftigkeit
Natürlichkeit bei der Abbildung von Stimmen

Könnte die kleine Minorca in Anbetracht der Raumgröße etwas überfordert sein oder zu "dünn" klingen, obwohl Subwoofer Unterstützung da wäre?

Ja wer hat die beiden bzw. alle drei Boxen schon mal vergleichen können. Wäre für alle Anregungen und Erfahrungen dankbar.
Tywin
Inventar
#977 erstellt: 07. Mai 2015, 14:05
Hallo,


Zu den Unterschieden interessieren mich Details wie:
Räumliche Abbildung


für meinen Geschmack tut sich da nichts. Das hat aber eher etwas mit der Positionierung von LS und Hörplatz zu tun. Auch die Raumakustik kann die räumliche Abbildung vermiesen.


Schnelligkeit, Lifehaftigkeit


Auch hier empfinde ich keine Unterschiede. Beide LS gehören zu den spitzigsten/lifehaftigsten LS die ich kenne.


Natürlichkeit bei der Abbildung von Stimmen


Die Bora klingt runder. Das betrifft aber einen Frequenzbereich, welcher nicht von SW abgedeckt werden kann.

VG Tywin
-CARLOSderRIESE-
Ist häufiger hier
#978 erstellt: 07. Mai 2015, 19:41
Hi Tywin,
das hört sich gut an, glaube genau danach bin ich auf der Suche.
Nicht ganz so rund, schreibst Du.
Könnte sich so im Bereich 100 bis 250 Hz abspielen, wo der 13er dem 10er etwas im Vorteil ist.
Und das etwas größere Volumen der Box?
Ich kann aber mit dem Hörabstand varieren.
Auf jeden Fall, total neugierig geworden.
Tywin
Inventar
#979 erstellt: 07. Mai 2015, 19:55
Hallo,

höre Sie Dir aber gründlich zu Hause mit all deiner Musik an.

Als alleinige Lautsprecher möchte ich keinen davon zu Hause nutzen, da mir die Analytik und die damit einhergehende Kleinlichkeit hinsichtlich der gehörten Musik überwiegend keine Freude bereitet.

Bei guten Aufnahmen und qualitativ hochwertiger Musik empfinde ich diese Lautsprecher aber als feine Sache.

VG Tywin
-CARLOSderRIESE-
Ist häufiger hier
#980 erstellt: 07. Mai 2015, 20:09
Habe in fünf Räumenlichkeiten sechs unterschiedliche Systeme.
Trotzdem ein wichtiger Hinweis von Dir.
Aber ich denke, bei einem Großteil meiner Musik wird Cabasse die erste Wahl sein.
Tywin
Inventar
#981 erstellt: 07. Mai 2015, 20:13
Ich hab in zwei Räumen fünf Anlagen - siehe Profil


[Beitrag von Tywin am 07. Mai 2015, 20:14 bearbeitet]
-CARLOSderRIESE-
Ist häufiger hier
#982 erstellt: 07. Mai 2015, 20:39
Habe gesehen, dass Du auch so ein Jäger und Sammler bist.
Kann mich auch von einigen Schätzchen nicht trennen.
Aber immer auf der Suche für bestimmte Räume bzw. Situationen ein passendes System zu haben.
Hatte vor ca. sieben Jahren bei meinem Hifi-Händler eine Vorgängerin der heutigen Minorca gehört.
Die Box hat mir rein von der Optik überhaupt nicht gefallen.
Aber vom Musikerlebnis, hat sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Mein Händler führt schon lange keine Cabasse mehr. Muß mindestens 150 km fahren, um mal solch ein Teil original hören zu können.
Nach den Beschreibungen hier im Forum und meinem Erlebnis von vor 7 Jahren bin ich mal wieder heiß, auf ein neues Hörerlebnis.
Meine Hörgewohnheiten haben sich auch etwas geändert. Mir geht es nicht mehr um "DIE" perfekte und originale Musikreproduktion allein, sondern die Darbietung sollte mich anmachen, Gänsehaut mindestens einmal am Abend.
Und ich glaube, da bin ich mit den Cabasse-Teilen auf einem guten Weg.
Tywin
Inventar
#983 erstellt: 07. Mai 2015, 20:42
Keine Ahnung wie hoch dein Budget ist, aber neben der Bora würde ich mir an deiner Stelle mal ein paar LS von Vroemen als Kontrastprogramm anhören.
-CARLOSderRIESE-
Ist häufiger hier
#984 erstellt: 08. Mai 2015, 08:53
Habe außer hier im Form noch nie von dem Herstellers gehört. Was ist aus Deiner Sicht das Besondere an denen oder evtl. Parallelen zu Cabasse?
Tywin
Inventar
#985 erstellt: 08. Mai 2015, 09:58
Hallo,

hier die Webseite dieses kleinen Herstellers der seine Produktionsstätte nahe Aachen hat:

http://www.vroemen.de/de/de_index.php?lang=de

Hier habe ich mich zu den kleinsten Vroemen La Bambina ausgelassen:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-34596.html

Cabasse vs. Vroemen?

Preis/Leistungsverhältnis:

Meine Minorca hatte ich gebraucht 1/2 Jahr alt für 450 Euro Paarpreis von jemandem gekauft der in Frankreich beim Saturn neu dafür etwa 400 Euro Paarpreis bezahlt hatte. In Deutschland kosteten die Minorca zu der Zeit etwa 850 Euro Listenpreis, von dem die Cabasse Händler nicht sehr weit abrücken.

Die Vroemen werden in Handarbeit aus Stein gefertigt und mit hochwertigen Chassis bestückt, deren Preise man jederzeit recherchieren kann.

Klang:

Voll, tief, rund, warm, sehr detailliert, angenehm. "Unangenehme" Analytik geht den Vroemen vollkommen ab, ohne dabei - je nach Bestückung - Details zu unterschlagen.

VG Tywin
nrwskat1
Stammgast
#986 erstellt: 08. Mai 2015, 13:00
Also bei mir war schon ein erheblicher Unterschied von der Minorca zur Bora. Allerdings habe ich beide LS ohne Subwoofer gehört und in einem recht großem Raum bei einem HIFI Händler.

Die Bora war schon eine Klasse besser und klang erheblich voluminöser als die Minorca.
Hätte der Händler nicht zwei Majorca im Angebot gehabt, wäre es die Bora geworden. Die Minorca nutze ich als Rears.
Tywin
Inventar
#987 erstellt: 08. Mai 2015, 13:30

Also bei mir war schon ein erheblicher Unterschied von der Minorca zur Bora


Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Mehr Fülle und mehr Tiefgang, was w/des größeren/kräftigeren Tieftöners und des größeren Gehäuses auf der Hand liegt.
-CARLOSderRIESE-
Ist häufiger hier
#988 erstellt: 08. Mai 2015, 15:25
Ist ja ziemlich komische Preispolitik, den "Ausländern" im Schnitt den doppelten Preis abzuknöpfen. Gilt das für das komplette Sortiment?
Und auch traurig, dass diese Teile in Frankreich ausgerechnet bei Saturn verramscht werden.
Aber irgend wie wird es wohl hier die Masse machen. Auch für Cabasse bzw. deren Besitzer.

@nrwskat
Majorka gegen Bora.
Auch interessant, wie würdest Du hier die wesentlichen Unterschiede beschreiben?
Von der Ausstattung, Gehäusefurnier, ist die Bora eine Klasse höher. Aber das hört man ja nicht.
Hier ist die Frage, ob der BC 13 der Bora im Bereich Stimmenabbildung und Räumlichkeit der Majorka mit dem BC 10 einen Vorteil rausspielt. Andererseits spielt der doppelte TT und mehr Gehäusevolumen der Majorka für mehr Grobdynamik und mehr Grundton bei den Stimmen. Denn die liegen bekanntlich zwischen 100 und 200 Hz. Und da sind die Koaxe noch nicht aktiv.

Für mich stellt sich die Frage, lohnt sich die Mehrausgabe von bestimmt 1000 Euro, zwischen Minorca und Bora? Ein guter Subwoofer mit allen Einstellmöglichkeiten ist schon vorhanden. Kann einen gleichen zweiten Sub für gebraucht 250 € zusätzlich aufstellen. Die können auch gut bis 150 Hz mitspielen, wenn es bei der Minorca unten etwas dünn klingt.

Die Cabasse Sub Kombination soll auch hauptsächlich dann zum Einsatz kommen, wenn meine großen Myro Diggers Choice (großer 3 Wege Stand LS) mir zu heftig agieren, also z. B. nach 22:00 h. Also auch um Musik mit all seinen Details und Gänsehautfeeling leise genießen zu können. Das ist nicht unbedingt die Stärke der Myro. Abends relativ leise Musik genießen, aber trotzdem das Anspringende, Dynamische, Livehaftige rüber kommen zu lassen. Bei etwas über Zimmerlautstärke macht die Myro das mit meinem jetzigen Equipment traumhaft. Obwohl die Box schon ca. 1999 entwickelt wurde, habe ich in der Liga bis 4000 € selten etwas wirklich besseres gehört. Deshalb werde ich mich auch nicht trennen von meinen Myro.

Trotzdem erhoffe ich mir von der kleinen Cabasse, egal ob Bora oder Minorca, aufgrund der Bauweise, noch etwas mehr räumliche Abbildung.

Ja, was meint ihr, gleich die Bora oder erst mal die Minorca besorgen.
nrwskat1
Stammgast
#989 erstellt: 08. Mai 2015, 15:56
Warum ich mich für die Majorka entschieden habe, lag rein am Preis. Die hatten einen Gehäuseschaden und wurden mir für unter 1.000,00 € das Paar angeboten. Da die in Mahagoni waren und in meiner Firma eine Lackiererei ist war das für mich ideal. Die glänzen jetzt in Schwarzmetallic.

Und ich wollte lieber Standboxen, da ich Volumen liebe. Und keine Ständer da rumstehen haben wollte.

Mir gefallen einfach die BC Chassis vom abstrahlverhalten. Sitze ich im Sweetpoint ist es für mich unglaublich. Aber einen großen Vorteil sehe ich in dem breitem Abstrahlverhalten der BC Chassis. Ich muß nicht am idealen Hörplatz sitzen um guten Klang zu haben.

Die Bora waren in dem Hörraum doch noch einen Tick besser als die Majorka. Irgendwie noch erwachsener. Einer der besten Lautsprecher die ich gehört habe. Unglaublich wie erwachsen die klingen. Sind aber eben auch keine normalen Regallautsprecher sondern schon ganz schön groß.

An deiner Stelle würde ich die Bora nehmen. Wie geschrieben nutze ich die Minorca als Rears. Wo die für mich nicht so wichtig sind. Mein Fokus liegt zu 90% auf Musik und ich höre fast nur Stereo.
5.1 ist für meine bessere Hälfte.

Nimm die Bora wenn Cabasse.


[Beitrag von nrwskat1 am 08. Mai 2015, 15:58 bearbeitet]
-CARLOSderRIESE-
Ist häufiger hier
#990 erstellt: 08. Mai 2015, 18:57
Hallo Tywin,
habe mir mal die Daten, Tests und Meinungen zu den Vroemen reingezogen.
Sehr interessant, leider für mich im Moment sehr weit entfernt, Aachen, mal solch ein Teil hören zu können.

Mal aus Interesse, wie werden die Steinplatten verarbeitet, verklebt?
Wird in den Boxen auch bedämpft mit Wolle?

Gehen die kleinsten Paare Kompakte für unter 1000 € über den Tisch?
Ist ja wirklich beachtlich.
Was so manch einer für Schnickschnack in Bad, Küche oder Kaminbau für Kohle ausgibt, nur für die Optik, und hier
sieht der Stein nicht nur toll aus.

Mit welchen bekannten LS kann man die kleinsten Teile in etwa in Bezug Grobdynamik vergleichen?
Gut in Räumen bis x qm bei Zimmerlautstärke und etwa x Meter Hörabstand?

Schönen Abend, höre gerade die neue Scheibe von Rocky Votolato, spielt Pfingsten beim besten kleinen Festival in Beverungen.
Tywin
Inventar
#991 erstellt: 08. Mai 2015, 20:35
Hallo,


Mal aus Interesse, wie werden die Steinplatten verarbeitet, verklebt?


so wird es sein, anders kann ich es mir nicht vorstellen.


Wird in den Boxen auch bedämpft mit Wolle?


Ich habe mal was von Teppich gelesen?


Gehen die kleinsten Paare Kompakte für unter 1000 € über den Tisch?


So weit mir bekannt, kosten die La Bambina in der einfachsten Bestückung knapp über 1000 Euro Paarpreis.


Ist ja wirklich beachtlich.


Ich habe Steingehäuse als teuren SchnickSchnack angesehen. Das Ergebnis kann sich aber hören lassen. Fischer und Fischer im Sauerland, bieten Ähnliches an.


Mit welchen bekannten LS kann man die kleinsten Teile in etwa in Bezug Grobdynamik vergleichen?


Ich habe so etwas wo anders noch nie gehört. Die machen meinen wirklich nicht schlecht klingenden großen Standlautsprechern Dynavoice Definition DF-8 hinsichtlich Fülle und Tiefgang Konkurrenz. Aber leider ist bei etwas über 80dB in etwa zwei Metern Entfernung Feierabend. Also eher was zum genießen.

Die Dynamik z.B. der IO/Minorca/Bora bieten sie in der einfachen Bestückung nicht. Diesbezüglich sind die Cabasse - nach meiner Meinung - nur ganz schwer zu toppen. Wenn ich mal ein Paar Bora für maximal 1000€ abstauben kann, dann werde ich da auch zuschlagen. Die günstigsten Bora die mir bislang über den Weg gelaufen waren, kosteten aber 1350€.

Mit meiner nächsten Anschaffung im nächsten Jahr werde ich die DF-8 und die La Bambina durch ein Paar Vroemen La Perla ersetzen. Vorerst in der günstigsten Ausführung. Später werde ich sie auf die Superiore Ausführung aufwerten.


Gut in Räumen bis x qm bei Zimmerlautstärke und etwa x Meter Hörabstand?


Bei mir laufen sie in einem 50qm Raum mit etwa zwei bis drei Metern Hörentfernung. Sie können auch sehr gut als Nahfeldmonitore eingesetzt werden.


Schönen Abend,


Danke, das wünsche ich Dir auch.


höre gerade die neue Scheibe von Rocky Votolato, spielt Pfingsten beim besten kleinen Festival in Beverungen.


Schöne ruhige Gegend. Ich habe da Familie in der Gegend und war dort auch öfters mit dem Mopped auf Tour (Solling/Tonnenburg).

Ich gebe mir gleich noch Agnes Obel auf Vinyl:

amazon.de

Gruß aus dem Sauerland
Tywin

P.S.: Rocky Votolato gefällt mir recht gut, obwohl ich ruhigere Musik und Frauenstimmen bevorzuge. Die CDs "Television of Saints" und "Makers" kommen aber meinem Geschmack schon sehr entgegen. Die liegen nun schon mal in meinem Amazon-Einkaufswagen. Danke für den Tip.


[Beitrag von Tywin am 08. Mai 2015, 21:06 bearbeitet]
candyman77
Inventar
#992 erstellt: 23. Mai 2015, 23:09
Hallo aus Bremen. Ich wollte mir im Internet ein paar Cabasse Minorka suchen und alle die ich gefunden habe Kosten um 1050€. Ich dache dass Menorca neu um 800€ kostet. Liege ich falsch oder haben die Preise sich erhöht?
Tywin
Inventar
#993 erstellt: 23. Mai 2015, 23:35
Hallo,

der Listenpaarpreis für die Cabasse Minorca beträgt nach meiner Kenntnis derzeit 1050€. Ich kann mich noch an einen Listenpaarpreis von 750€ erinnern, das ist aber schon viele Jahre her.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 23. Mai 2015, 23:36 bearbeitet]
candyman77
Inventar
#994 erstellt: 24. Mai 2015, 06:55
Danke dir. Selbst bei Audio Test werden die mit 800€ aufgelistet. Ich schwanke jetzt zw. Drei Kandidaten
Cabasse Minorca
Dynaudio Focus 140
Nubert nuvero nv-4
Die Kosten gebraucht um 700€
Raum ist Ca. 16m2 klein ich höre viel vocal Jazz, Songwriter. Natalie Merchant, Diana krall, Katie Melua. Und Mark Knopfler. Benutze zur Zeit Dynaudio excite x12. Die haben aber nicht so viel grundvolumen. Und Wirken ein bisschen kraftlos.
Tywin
Inventar
#995 erstellt: 24. Mai 2015, 07:46
Schau doch mal auf das Datum der - üblicherweise kritiklosen - Produktvorstellung in der Audio.

Probiere doch mal ein Paar JBL Studio 230 oder Dynavoice Definition DM-6, vielleicht bist Du überrascht wie gut die sind. Und die gibt es für einen fairen nachvollziehbaren Preis.
nrwskat1
Stammgast
#996 erstellt: 24. Mai 2015, 19:06
Die Minorca habe ich als Rears. Wenn du mehr Volumen suchst, rate ich davon ab. Da wären die Bora interessant. Aber die sind preislich nicht im Rahmen.
candyman77
Inventar
#997 erstellt: 24. Mai 2015, 19:59
Ich habe schon viel Gutes über bora gelesen. Preislich ist es natürlich ganz anderes Niveau.
Tywin
Inventar
#998 erstellt: 24. Mai 2015, 21:08
Für manche Musik würde ich den von mir genannten LS die Bora vorziehen. Aber auch die Bora sind recht analytische Lautsprecher, was den Hörspaß auch deutlich mindern kann.
nrwskat1
Stammgast
#999 erstellt: 24. Mai 2015, 21:11
Stimmt.

Schlechte Aufnahmen geben die gnadenlos wieder.
candyman77
Inventar
#1000 erstellt: 24. Mai 2015, 22:14
Ich hatte früher JBL Monitore. Model kenne ich nicht mehr. Sind hier hochgelobt, war aber nichts. Hat mir gar nicht gefallen. Habe nicht verstanden wie so werden die immer empfohlen. Dynavoice, keine Ahnung. Man könnte die suchen aber bin mir nicht sicher. Große standboxen DF8 denke ich, haben bassreflexrohr wie eine Klopapier Rolle. Und das Gehäuse von den Fotos sieht sehr billig aus. Man muss die natürlich hören. Ich war früher von MB Quart MB 380 überrascht. Für 80€ gebraucht gekauft aber die waren schon sehr geil.
Tywin
Inventar
#1001 erstellt: 24. Mai 2015, 22:35
Hallo,


Ich hatte früher JBL Monitore. Model kenne ich nicht mehr. Sind hier hochgelobt, war aber nichts.


Du kennst also weder die "ziemlich neuen" JBL LSR305/308, noch die ebenfalls "ziemlich neuen" JBL Studio 2X0, noch die Dynavoice Definition.

Ich kenne/hatte/habe sowohl diese Lautsprecher als auch die z.B. viele Lautsprecher von Cabasse, deren Fan ich seit Jahrzehnten bin. Ich habe zum direkten Vergleich auch LS von Vroemen in Betrieb.

Hinsichtlich Eigenschaften die nichts mit dem Klang oder dem Preis zu tun haben, bin ich aber vollkommen desinteressiert.

Wenn jemand nach einem optisch/haptischen und möglichst exotisch/exklusiven Lautsprecher sucht, liegt man mit den den JBL Studio 2X0, JBL LSR und Dynavoice Definition vollkommen daneben. Auch Analytik ist diesen LS glücklicherweise fremd. Sie klingen neutral und angenehm. Man kann damit einfach nur gut Musik hören, sonst sind sie für nichts gut.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 24. Mai 2015, 23:07 bearbeitet]
candyman77
Inventar
#1002 erstellt: 25. Mai 2015, 04:32
Doch, doch das waren aktiven jbl lsr305. Die haben mir leider nicht gefallen. Dynavoice könnte man anhören. Kann man die in Deutschland bestellen? Würdest du die auch Minorca bevorzugen? Ich habe noch nie Cabasse gehört aber alle die die gehört haben waren einfach begeistert. Deswegen wurde meine Interesse geweckt. Ich werde versuchen in Bremen einen Händler zu finden der die hat und dort die Probe zu hören.
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