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"Stammtisch" Nubert

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Autor
Beitrag
Early
Stammgast
#16119 erstellt: 08. Jan 2017, 03:24
[quote]Hast du einen Backcenter (?5x NV5?).[/quote]

Nö, ich kann nur nicht zählen. Ich hab 6 NuVero5 - also ein 7.1.System.

[quote]Was würdest du zahlen müssen für die 14er?[/quote]

2.000 Euro für beide. Finde ich halt schon recht günstig.

Optisch würden sie hier sicher gut reinpassen. aber derzeit tendiere ich eigentlich zu keinem Kauf. 2.000 Euro für wenig Mehrwert... Ich weiß nicht... Vor allem, weil ich durch unsere Kids eigentlich eh nicht so viel Zeit habe.

Wie lange ist eigentlich die durchschnittliche Lebenszeit von solchen Top-Lautsprechern? 5 Jahre wären die Angebotenen nämlich schon alt.


[Beitrag von Early am 08. Jan 2017, 03:26 bearbeitet]
Igelfrau
Inventar
#16120 erstellt: 08. Jan 2017, 03:27
Ich gehe mal von lockeren 20 Jahren aus. Als Minimum.
bernhard.s
Stammgast
#16121 erstellt: 08. Jan 2017, 13:35

Early (Beitrag #16119) schrieb:

Optisch würden sie hier sicher gut reinpassen. aber derzeit tendiere ich eigentlich zu keinem Kauf. 2.000 Euro für wenig Mehrwert... Ich weiß nicht... .


@Early:

Offensichtlich hast du den

Beitrag von meiner Hörsession

eine Seite weiter vorne nicht aufmerksam gelesen oder evtl. auch meine Quintessenz daraus nicht richtig verstanden.

Ich habe meinen Beitrag - den ich evtl. erst später schreiben wollte - auch wegen deiner Frage extra vorgezogen, da ich die letzten Wochen vor der gleichen Frage Stand was OnWall- und Kompakt-LS mit einem oder zwei guten Subs im Vergleich zu Stand-LS betrifft.

Auch wenn es in meinem Vergleich um die Nachfolger-Serie der Nuveros ging, für mich steht ein für alle mal fest dass ein Stand-LS durch kompakte - hier war ja sogar praktisch ein Stand-LS für die Wand, sprich Nuvero 70, als Front-LS dabei - nicht zu ersetzen sein wird und von flachen Wand-LS schon gar nicht.

Insofern würde ich erwarten dass du durch eine neue Front (14 - 7 - 14) einen sehr stark wahrzunehmenden Mehrwert spüren solltest.

Zumal 2000 Euro für ein Paar Nuvero 14 ein richtig guter Preis ist. Die sollten für den gleich Preis ggf. auch wieder los zu bringen sein.

Wenn ich 50 m² zu beschallen hätte wäre die Entscheidung für die Nuvero 14 zu diesem Preis für mich keine Frage, sofern das Geld dafür zur Verfügung steht und nicht auf Kosten essentiellerer Dinge des Alltags vom Mund abgespart werden muss.....


Kleiner Nachtrag:

Ich habe mir gerade mal deine Bilder angesehen, da aber keine Nuveros erkennen können.

...und wenn dein Sofa noch so steht würde ein 5.1-Set aus meiner Sicht bei dir viel mehr Sinn machen. Die Surounds hängen ja viel zu weit vorne!

Außerdem würdest du wohl den rechten Stand-LS nicht wirklich gut stellen können, wenn deine Front - einschl. TV - noch so gestaltet ist. Da machen dir sowohl die Möbel als auch die Balkontüre einen Strich durch die Rechnung.

Insofern ist es wirklich gut zu überlegen, aber nicht wegen dem zu wenig Mehrwert sondern wegen nicht vorhandener Aufstell-Möglichkeit...


[Beitrag von bernhard.s am 08. Jan 2017, 14:14 bearbeitet]
buayadarat
Stammgast
#16122 erstellt: 08. Jan 2017, 15:45

Early (Beitrag #16102) schrieb:
In erster Linie schaue ich damit Filme oder zocke Videospiele. Musik höre ich damit eher selten.


Bei Musik würde ich ganz klar für die 140er votieren, die Gründe dafür wurden ja schon gegeben.

Aber für Filme sehe ich das als übertrieben (ausser das Geld spielt keine Rolle) und bei Videospielen ist der Klang ja sowieso egal.
Zweck0r
Moderator
#16123 erstellt: 08. Jan 2017, 16:15

buayadarat (Beitrag #16122) schrieb:
bei Videospielen ist der Klang ja sowieso egal.


Einspruch. Spiele wie Witcher 3 haben Orchesterscores auf Hollywoodniveau, und selbst bei dem Teamshooter Overwatch kann mich die glasklare Sprachausgabe und die punktgenaue Gegnerortbarkeit immer wieder begeistern. Die Nuvero 60 am PC erhöhen meinen Spielspaß mindestens genauso wie der 144Hz-G-Sync-Monitor.
darkphan
Inventar
#16124 erstellt: 08. Jan 2017, 16:43
Hollywood-Niveau is jetzt aber kein Qualitätskriterium, schon gar nicht bei Filmmusik, wo so viel nervtötender Schrott komponiert wird ...

Aber ich stimme dir natürlich zu, dass perfekte Surround-Abmischung auch deren perfekte Wiedergabe erfordert. Ich lasse standardmäßig den Fernsehton über die NuVero 14 laufen, um immer den besten Ton zu haben, egal was da von der Quelle kommen mag.
B1gT4nk
Inventar
#16125 erstellt: 08. Jan 2017, 17:25

JTR1969 (Beitrag #16113) schrieb:

Ich denke für die NuVeros langt der Marantz, aber nach meinem zrückliegendem Hörvergleich (NV 14/110/ NW 125, Gauder Cassiano; http://www.hifi-foru...m_id=30&thread=36408) kann bei guten raumakustischen Bedingungen die Elektronik noch was aus den NuVero rausholen. Das kann man dann aber immer noch mal selber in Ruhe testen.

Problematischer sehe ich aber den Übergang von Front zu Rear. Ich bin da selber immer sehr penibel. Das Auto welches im Film von vorne nach hinten fährt sollte sich gleich anhören. Aber mit einem guten Raumeinmessprogramm (hat ja der Marantz) sollte es brauchbare Ergebnisse geben. Die Optik ist dabei aber eine andere Sache, weswegen ich auch die 50er neben den Stand LS benötige. Die Front wäre ja von der Homogenität her top. Die 60er sind schon mächtige Trümmer, auf Ständern ist die Optik wie ich finde grenzwertig. Aber vom Preisleistungsverhältnis ist die 60er die wohl beste NuVero. Die 50er ist völllig überteuert, so gut sich auch ist und die 110er im vgl zur 140er ebenso.


Hi, Danke für deine Antwort. Ich bin zur Zeit doch wieder weg von den 60ern und hin zu einem anderen Setup. Dein Einwand mit der Homogenität mit den Rears sehe ich auch so. Aktuell plane ich mir Die Nuvero 110 und 70 für die Front zu holen und dann die 50er (auch wenn etwas teuer) dann als rears noch nach zu kaufen.
Die DS 301 will ich dann als Top Speaker für Auro verwenden. Da schaue ich dann das ich auf dem Gebrauchtmarkt noch irgendwo ein paar abstauben kann. Ich denke das ich bei den Top Speakern auf Homogenität verzichten kann.

Aber warum Denkst du das die 110 im Vergleich zur 140 überteuert ist? Ich frage mich eher warum die 140er so viel mehr kostet als die 110.

Reicht der Marantz für die 110 und 70 auch noch aus? Wenn nicht besteht ja immernoch die Möglichkeit eine Stereo Endtsufe nachträglich anzuschließen für die Front.
bernhard.s
Stammgast
#16126 erstellt: 08. Jan 2017, 18:09

B1gT4nk (Beitrag #16125) schrieb:
Aber warum Denkst du das die 110 im Vergleich zur 140 überteuert ist? Ich frage mich eher warum die 140er so viel mehr kostet als die 110.


Das sehe ich nach meinem Vergleich auch so wie du....

...und Kollege Astrolog schrieb in

Beitrag #16118

auch pro 110.

Ich habe heute mal noch ein wenig PC-Schrank geschoben und gemessen.

Wenn ich es bei den Back-SR auf dem Fensterbrett hinter mir lasse (evtl. mit Nuvero 50) dann könnte ich sogar 4 x Nuvero 110 stellen.


[Beitrag von bernhard.s am 08. Jan 2017, 18:11 bearbeitet]
HeimkinoMaxi
Inventar
#16127 erstellt: 08. Jan 2017, 18:26
Hmmm dass die 110er mehr dröhnt als die 140er ist schwer vorstellbar. Ich kann es mir nur so erklären dass es sich dabei um eine Mode zwischen Boden und Decke handelt. Die 140er hat mehr vertikale Basstreiber die dieses Problem etwas weniger anregen könnten. Spannend alle mal
audioslave.
Inventar
#16128 erstellt: 08. Jan 2017, 21:33

B1gT4nk (Beitrag #16125) schrieb:
Ich denke das ich bei den Top Speakern auf Homogenität verzichten kann.




y u do dis?!

Von vorn nach hinten lässt es dich einen ganzen Plan umschmeissen und von unten nach oben ist das auf einmal völlig egal?
Ich mein, ok, in meinen Augen ist das mit dem Aurozeug alles eh so sinnvoll wie 55" 4K Fernseher.
Irgendwer hat mal ziemlich energisch gegen diese unmöglichen Dipole gewettert, das sei alles nur Soundbrei blahblah. DIeser jemand hat ständig vergessen, dass nicht jeder den Raum hat um ein 5.1 sauber zu stellen, weswegen man einen gewissen Soundbrei in Kauf nimmt und zu Dipolen greift bevor man 3.0 oder 3.1 nutzt.
Jetzt aber da hinzugehen und sich Signale auf 12.4.8 hochmischen zu lassen weil man auf Zusatzbrei da oben irgendwo an der Decke steht..das hat nix mit Kompromissen zu tun. Das kann man einfach weglassen.

Dies als Grundlage genommen - da kann ich dann verstehen, dass eine Homogenität keine Rolle spielt, weil das "da oben" eh alles Quark ist.
Aber sobald man das, aus welchen Gründen auch immer, ernsthafter angeht.. an der Stelle kann ich es dann nicht mehr nachvollziehen.
In zehn, zwanzig Jahren macht das vielleicht alles Sinn. Der Weg dahin wird gepflastert sein mit Filmen, die es sich zur Aufgabe machen dem Auro eine Daseinsberechtigung einzuhauchen (so wie unzählige unfassbar schlechte Popouts, weil 3D so richtig gut ist ).

Aber ich wiederhole meine Frage: y u do dis? Ich tippe auf "weil da eh ein Randomsignal rauskommt".
JTR1969
Inventar
#16129 erstellt: 09. Jan 2017, 15:13

Early (Beitrag #16119) schrieb:

Wie lange ist eigentlich die durchschnittliche Lebenszeit von solchen Top-Lautsprechern? 5 Jahre wären die Angebotenen nämlich schon alt.


Meine alten 125er sind gut genutzt worden und zeigen keine nennenswerten Alterserscheinungen. Alle Sicken (sind ja Gummi und nicht Schaumstoff) schauen perfekt aus. Die Größten Probleme sehe ich noch im Bassbereich. Der war und ist nach wie vor bei dieser Box sehr gut. Nehme also an dass eine NuVero locker 20 Jahre und länger ohne Beeinträchtigung spielen kann.

Zum Beispiel ein Bekannter hat JBL Ti 800 Lautsprecher mit Schaumstoffsicken. Die spielen seit "Jahrzehnten" sensationell gut und müssen halt alle paar Jahre reconed werden (Sicke).
B1gT4nk
Inventar
#16130 erstellt: 09. Jan 2017, 15:19
@Audioslave: Ich finde das Auro schon einen Mehrwert bietet. Ich bin immer wieder überrascht wie gut der Upmixxer arbeitet und vermisse diesen aktuell wirklich (durch Umzug etc. hatte ich noch keine Zeit meine alten DIY Decken LS wieder zu befestigen). Dolby Atmos hingegen finde ich mehr schlecht als recht.

Und warum ich dort dann auf Homogenität verzichte? Natürlich hast du zu einem gewissen Teil recht das von oben keine differenzierten Töne abgestrahlt werden wenn ich den Upmixxer benutze. Trotzdem gefällt mir der Effekt. Für die 4 Top LS dann aber nochmal knapp 2200€ für 4 Nuvero 50 auszugeben halte ich dann doch für Übertrieben. Ich denke das die DS 301 vorne und hinten da reichen sollten. Zumindest vorerst. Und da der Augenmerk zum Großteil eh auf Stereo liegt und die Tops dann nur bei Filmen laufen denke ich das mir das Geld für Nuvero Tops dann zu schade ist.

Daher bin ich auf der Suche nach einem weiteren Paar DS 301 - black in black
JTR1969
Inventar
#16131 erstellt: 09. Jan 2017, 15:45

B1gT4nk (Beitrag #16125) schrieb:

Hi, Danke für deine Antwort. Ich bin zur Zeit doch wieder weg von den 60ern und hin zu einem anderen Setup. Dein Einwand mit der Homogenität mit den Rears sehe ich auch so. Aktuell plane ich mir Die Nuvero 110 und 70 für die Front zu holen und dann die 50er (auch wenn etwas teuer) dann als rears noch nach zu kaufen.
Die DS 301 will ich dann als Top Speaker für Auro verwenden. Da schaue ich dann das ich auf dem Gebrauchtmarkt noch irgendwo ein paar abstauben kann. Ich denke das ich bei den Top Speakern auf Homogenität verzichten kann.

Aber warum Denkst du das die 110 im Vergleich zur 140 überteuert ist? Ich frage mich eher warum die 140er so viel mehr kostet als die 110.

Reicht der Marantz für die 110 und 70 auch noch aus? Wenn nicht besteht ja immernoch die Möglichkeit eine Stereo Endtsufe nachträglich anzuschließen für die Front.


Wir haben gestern entschieden die 140er wieder zurück zu schicken und nun mit 110/70/50 zu gehen. Ich wollte meine Frau nicht zu sehr in die Enge drängen und optisch sind die 110 besser. Jedenfalls ist das dann zu deinem geplanten Setup identisch. Rein vom Design passt das optimal, da gleiche Gehäusebreite. Unterschiede sind natürlich im Mitteltonbereich wegen den anderen Tief/Mittelton Treibern bei den 50ern.

Ob der Marantz ausreicht wirst du entscheiden müssen. Die Boxen werden den Marantz eher nicht zum Abschalten bringen können (denke ich). Der Klang wird auch passen. Aber wenn du eine kräftige Endstufe hinzunimmst könnte das Klangbild noch besser werden. Ob du das auch hörst ist die Frage (bei mir wäre ich mir nicht sicher ). Für mich ist die Fragestellung einfach, da ich 11.x fahre und irgendwann wenn dann möglich Richtung 13.x mit Wides das Nonplusultra für mich sehe. Dazu brauche ich eh ne Mehrkanalendstufe.


[Beitrag von JTR1969 am 09. Jan 2017, 15:47 bearbeitet]
JTR1969
Inventar
#16132 erstellt: 09. Jan 2017, 15:57
@B1gT4nk

Ach ja noch dazu:


Aber warum Denkst du das die 110 im Vergleich zur 140 überteuert ist? Ich frage mich eher warum die 140er so viel mehr kostet als die 110.


Wenn du mal das Gehäusevolumen einer 140 gegen die 110 leibhaftig vor dir stehend ansiehst dann verstehst du es. Dazu 4 mächtige 18er Basstreiber statt 3 15er. Dazu dann der Klangunterschied über das gesamte Frequenzspektrum. Ich habe zum Test ohne Sub bei Master and Commander die Seeschlacht über die 140er wiedergeben lassen. Das war im gehobenen Laustärkebereich und absolut sauber mit krassem Tiefgang. Selbst mit Sub für den LFE werden bei Vollbereichs-Front-LS bei dieser Szene und hohen Laustärken die 15er bei der 110er extrem ausgelenkt bis an deren Grenzen. Bei der 140er sind da noch deutliche Pegelreserven möglich.


Die DS 301 will ich dann als Top Speaker für Auro verwenden. Da schaue ich dann das ich auf dem Gebrauchtmarkt noch irgendwo ein paar abstauben kann. Ich denke das ich bei den Top Speakern auf Homogenität verzichten kann.


Bei mir bin ich mir auch noch nicht klar welche Decken-LS ich nehme, aber die 50er würden nicht mit der abgehängte Decke harmonieren. Vielleicht kann man ja die Nubert Atmos Aufsatztröten als Decken-LS verwenden??

[EDIT]Quotes durch Admin korrigiert und aktiviert.


[Beitrag von pragmatiker am 10. Jan 2017, 12:05 bearbeitet]
JTR1969
Inventar
#16133 erstellt: 09. Jan 2017, 16:06

astrolog (Beitrag #16118) schrieb:
JTR1969 schrieb:


Nach meinem Vergleich 110 gegen 140 kann ich dir nicht zustimmen, dass die 110 und die 140 ähnlich sind. Bei mir im 35 m2 Wohnzimmer (REchteck) und wandnahe Aufstellung spielte die 110 aufgedickt und dröhnig, die 140er dagegen transparenter von oben bis in den Basskeller

Da hat dann aber ganz sicher etwas an den Einstellungen oder am Set nicht gestimmt.
Es gibt sicher kaum jemanden, der die 110er und die 140er zu Hause, über mehrere Wochen, so intensiv verglichen hat wie ich und die Unterschiede waren lediglich im Bass feststellbar. Aber bei weitem nicht so, dass ich die 140er als deutlich überlegen sehen würde. Im Gegenteil, hatte die 110er den schöneren Kickbass und mit Sub-Unterstützung spielte sie die 140er sogar an die Wand.
Für mich ganz klar der Preis-Leistungs-Sieger.
Insofern stimme ich bernhard.s voll und ganz zu.

Wenn überhaupt, müsste also die 140er aufgedickt spielen, da sie den Raum deutlich heftiger anregt. Auch wenn sie im Heimkinibetrieb einen Sub sicher nicht ersetzen kann, kann sie zumindest im Musik-/Stereobetrieb ohne Sub-Unterstützung auskommen.
Mehr Vorteile sehe ich bei der 140er nicht.


Interessant aber nachvollziehbar, dass du zu völlig anderen Ergebnissen kommst.
Ich konnte halt über den Denon 4810 über 2 parallel angeschlossende und über die gleiche Mehrkanalendstufe getriebenen 110/140 er Boxenpaare direkt umschalten. Darüber war der Unterschied in der Wiedergabe im Mittel (Hochton) Bereich deutlich wahrnehmbar. Wenn man erst die Box neu verkabelt oder umsteckt ist das Gehörgedächtnis so kurz, dass man kaum Unterschiede wahrnehmen kann.
Ich habe es sogar so weit getrieben, dass ich die Boxen jeweils vom Standort gegeneinander verschoben, die Endstufeneingänge getauscht und die Vorstufenanschlüsse getauscht hatte, da ich es nicht glauben konnte.

Gestern als die 140er leider wieder eingepackt worden habe ich zunächst die 140er bei entsprechendem Musikmatierial meiner Frau noch mal vorgespielt und dann weggestellt und die 110er anstelle der 140er spielen lassen. Sogar meine Frau hat die Dröhnfrequenzen der 110 und den Unterschied im Tiefgang wahrgenommen. Aber das Design war ihr (uns) dann wichtiger

Übrigens liefen meine Tests die letzten 3 Wochen intensiv über Weihnachten mit mehreren Hörsessions mit Testpartnern, als nicht mal schnell in einem suboptimalem Raum in Aalen oder so.
astrolog
Inventar
#16134 erstellt: 09. Jan 2017, 16:48

Interessant aber nachvollziehbar, dass du zu völlig anderen Ergebnissen kommst.

Nö, finde ich nicht.

Ich konnte halt über den Denon 4810 über 2 parallel angeschlossende und über die gleiche Mehrkanalendstufe getriebenen 110/140 er Boxenpaare direkt umschalten.

Tja, und ich habe es mit einem Denon 7200 gemacht. Und?
Letztlich muss man nur darauf achten, dass die Ausgänge die gleiche Ausgangsspannung haben (wichtig!), die Einstellung am LS identisch sind, der Standort der LS auch mal getauscht wird, verblindet getestet wird (man also nicht weiß, welche spielen) usw. usw.
Das war also nicht mein erster BT!

Ich habe es sogar so weit getrieben, dass ich die Boxen jeweils vom Standort gegeneinander verschoben, die Endstufeneingänge getauscht und die Vorstufenanschlüsse getauscht hatte, da ich es nicht glauben konnte.

Klar, so einen Blödsinn kann man betreiben. Das nützt aber wenig, wenn man die Ausgänge nicht durchmisst.
Erst wenn verblindet immer wieder die gleichen Ergebnisse rauskommen, ist dies aussagefähig. Denn nur so kann man die Erwartungshaltung, die das Hörergebnis maßgeblich beeinflusst, ausschalten.

Sogar meine Frau hat die Dröhnfrequenzen der 110 und den Unterschied im Tiefgang wahrgenommen.

Jetzt fehlt noch die Oma, die es auch gehört hat!
Die 140er ist mächtiger im Bass. Dass sich dies auch auf die Wahrnehmung des gasamten Klangbildes auswirkt, dürfte klar sein.
Schon alleine die Optik dürfte dazu führen, dass man die 140er als "voller klingend" wahrnimmt. Und das noch bevor sie überhaupt läuft.
Auch hier hilft also nur ein verblindetes Umschalten. Alles andere hat keinerlei Aussagekraft.
Bzgl. Dröhnen kann ja sein, sagt aber nichts über den LS bzw. dessen Mitten-/HT aus, sondern nur, dass da irgendwo Moden angeregt wurden, die die 140er bei Dir nicht angeregt haben.

Ich hatte allerdings z.B. die 110er mit einem Sub, so sauber abgestimmt, dass der Bass fast gleich auf mit der 140er war. Ein Freund musste dann verblindet die beiden LS unterscheiden. Dies ist ihm nicht einmal ansatzweise gelungen.
Was zumindest zeigt, (wie geil ich das hinbekommen habe...und) dass im Hoch- und Mittelton keine Unterschiede sind.
Nativ im Bass ist die 140er natürlich mächtiger. Dies macht sich dann auch durch eine höhere Dröhnneigung bemerkbar, da sie den Raum einfach deutlich stärker anregt. Einfache Physik.
Also genau umgekehrt, wie es bei Dir war. Natürlich kann es im Einzelfall auch mal anders sein. Der Raum spielt ja auch immer noch eine Rolle.

Eventl. hattest Du aber hinten an den Schaltern einfach nur unterschiedl. Einstellungen, oder Dein Raum mag halt die 110er nicht.
Ok, wieder ernsthaft. Die 140er hat auf der Rückseite die BR-Öffnungen anders angeordnet. Diese wirken ja wie ein zusätzliches Chassis. Hier wird der Raum dann auch anders angeregt. Bei Dir passt die 140er dann anscheinend besser.
Auch wenn dies eher ungewöhlich ist, da die 110er im Bass ja sogar noch etwas trockener agiert und dementsprechend, sofern keine Moden angeregt werden, eher weniger zum Dröhnen neigt, als die mächtigere 140er.
JTR1969
Inventar
#16135 erstellt: 09. Jan 2017, 21:29
Klasse, da hat einer die Weisheit mit Löffeln gefressen. Sorry, wenn ich etwas dagegen anstinke.

Was bringt mir die Ausgangsspannung am Ausgang? Ich habe jeweils beide Lautsprecher egal an welchem Ausgang lautstärkerichtig per Rosarauschen (also über den gesamten Frequenzgang) kalibriert. Allerdings wird dann natürlich der mächtigere Bass der 140er mit in die Lautstärkekalibrierung einbezogen und es ergeben sich dadurch Unterschiede in der Wahrnehmung der einzelnen Frequenzbereiche. Theoretisch könnte dann eine Box sehr mitten- und hochtonbetont spielen und die andere trotz gleicher Bestückung im Mittel-Hochtonbereich dafür im Bass betont. Ich hatte aber dieses Gefühl nicht bei dem Test, da die Unterschiede eher oberhalb des Oberbassbereich und im Tiefbassbereich aufgetreten sind.

Was bringt dir ein Blindtest mit 2 Lautsprechern, die nebeneineinder stehen??
1. Man hört doch sofort wo die Box steht, d.h. jemand muss erst (ohne dass der "Blinde" es weißt) die Box verschieben (oder nicht), richtig ausrichten, und dann den Raumeinfluss berücksichtigen und ggf. sogar neu die Lautstärke kalibrieren (zumindest wäre das denkbar). So oder so vergeht so viel Zeit, dass dein Hörgedächtnis 0,0 Chance hat (v.a. im Mittel-Hochtonbereich) irgendwas belastbar zu vergleichen!!

2. es ist doch viel einfacher hin und her zu schalten, dann merkt man sofort ob eine anders spielt als die andere, oder glaubst du ernsthaft ich höre plötzlich einen anderen Bass oder Klangfarben, wenn ich weiß welche Box spielt und das bei ständigem hin und herschalten?

3. macht ein BT am ehesten bei vorgeschalteter Elektronik Sinn (weil da die Unterschiede im Vergleich zu Lautsprechern minimal sind)


Klar, so einen Blödsinn kann man betreiben. Das nützt aber wenig, wenn man die Ausgänge nicht durchmisst.
Erst wenn verblindet immer wieder die gleichen Ergebnisse rauskommen, ist dies aussagefähig. Denn nur so kann man die Erwartungshaltung, die das Hörergebnis maßgeblich beeinflusst, ausschalten.


Genau dieses Vorgehen entlarvt doch einen Unterschied der Ausgänge und den Raumeinfluss (immer bei durchgeführter Lautstärkekalibrierung). Es könnte schließlich sein, dass dein Spannungsmessgerät zwar gleiche WErte anzeigt, aber der Receiver über sein internes Bassmanagement oder Einmessprogramme den Freqenzgang verbiegt. Sind aber die Ergebnisse trotz Tausch der Ausgänge und Boxenaufstellungsorte identisch, ist das Ergebnis abgesichert.

In meinem Fall war dies für alle Testpersonen eindeutig auch in den Klangfarben. Die Mitten (meiner) aufgestellten 110er waren deutlich wärmer als die Mitten der aufgestellten 140er. Dass ich meine Frau angebracht habe war lediglich dem Umstand geschuldet, dass ihr das im Normalfall total egal ist und sie nur auf die Optik achtet. Die anderen Ohren die das bestätigt haben sind sehr Hörerfahren (u.a. >30 Jahre höchstwertige Stereo Hifi -Erfahrung, darauf konnte ich mich im Test verlassen. Aber die Unterschiede im Bass und in Dröhnen sowie Klangfarben waren auch für mich absolut eindeutig.
Wenn du deinen Ohren so wenig zutraust, dass du nicht den Unterschied erkennst, ob die Box linear bis 25 Hz statt halbwegs bis 30 Hz rankommt, dann hast du mit Sicherheit die Falschen Musikbeispiele gehört, denn das traue ich so ziemlich jeden hier zu.
Bei Bühnenabbildung, Auflösung etc. sieht die Welt anders aus, da könnte ich deine Anmerkungen verstehen, aber darum geht's hier gerade nicht.


Ich hatte allerdings z.B. die 110er mit einem Sub, so sauber abgestimmt, dass der Bass fast gleich auf mit der 140er war. Ein Freund musste dann verblindet die beiden LS unterscheiden. Dies ist ihm nicht einmal ansatzweise gelungen.
Was zumindest zeigt, (wie geil ich das hinbekommen habe...und) dass im Hoch- und Mittelton keine Unterschiede sind.


Kann durchaus sein, wenn der Sub sehr sauber spielt. Aber darum gings hier nicht. Ob bei dir hörbare Unterschiede im Mittel-Hochton vorhanden sind, kann ich nicht beurteilen, ich war nicht da.
Aber wenn du mal einen Frequenzschrieb der 110 und der 140er auch im selben Raum ansiehst, würde ich den Arsch drauf verwetten, dass der nie und nimmer 100% gleich aussieht - und genau deswegen ergeben sich auch unterschiede in der Wahrnehmung. Ob man die hört, oder nicht, oder nicht hören mag, weil einem vielleicht die andere doch optisch/preislich besser gefällt weiß ich nicht. Die 110 hat mir jedenfalls optisch und preislich besser gefallen, und ich würde gerne schreiben die 110 ist bis auf den Tiefstbass gleich, aber das kann ich leider nicht.


Nativ im Bass ist die 140er natürlich mächtiger. Dies macht sich dann auch durch eine höhere Dröhnneigung bemerkbar, da sie den Raum einfach deutlich stärker anregt. Einfache Physik.
Also genau umgekehrt, wie es bei Dir war. Natürlich kann es im Einzelfall auch mal anders sein. Der Raum spielt ja auch immer noch eine Rolle.

Genau der Raum spielt eine große Rolle und das ist das erste klare unbestreitbare Argument was du anfügst. Alles andere ist ein wahrgenommenes Testergebnis in deinem Raum von dir und in meinem Raum von mir. Ich würde z.b. deine Hörerfahrungen nie anzweifeln, weil ich nicht dabei war und eben der Raum und Aufstellungsort und ggf. sogar die Elektronik hier eingreift. Daher habe ich geschrieben, dass es interessant ist, dass du in deinem Test ein anderes Ergebnis erhört hast. Nicht mehr nicht weniger.


Eventl. hattest Du aber hinten an den Schaltern einfach nur unterschiedl. Einstellungen, oder Dein Raum mag halt die 110er nicht.
Ok, wieder ernsthaft. Die 140er hat auf der Rückseite die BR-Öffnungen anders angeordnet. Diese wirken ja wie ein zusätzliches Chassis. Hier wird der Raum dann auch anders angeregt. Bei Dir passt die 140er dann anscheinend besser.
Auch wenn dies eher ungewöhlich ist, da die 110er im Bass ja sogar noch etwas trockener agiert und dementsprechend, sofern keine Moden angeregt werden, eher weniger zum Dröhnen neigt, als die mächtigere 140er .


So jetzt gefällt mir deine Aussage bedeutend besser (da du nun wohl deinen Unmut schon herausgeschrieben hast?). Natürlich habe ich die Schalter im Blick gehabt und sogar hiermit getestet. Im Vergleich sogar mal das ATM 110 (welches ich aber für mich nicht so als wertvoll erkannt habe).

Sorry wenn ich irgendwie mit meiner Hörerfahrung bei dir angeeckt bin, aber so wie du auch schreibst, habe ich es auch nicht für möglich gehalten. So wie deine Erfahrungen waren, hatte ich mir das ganze vorher ausgerechnet als ich die 140er das erste mal zurückgehen ließ um die 110er zu bestellen. Dann kam die Überraschung und ich habe die 140er noch mal kommen lassen. Der Eindruck bezüglich Dröhnen wurde schließlich bestätigt. Es waren auch nicht (hatte ich geschrieben) die Raummoden < 40 Hz, die von der 140 deutlicher angeregt werden, sondern geschätzt > 100 bis <200Hz. Die Eigenheiten bezüglich Mittel Hochton waren dann nur im Direktvergleich hörbar. Auch das hat mich überrascht. Denkbar auch dass die Mittelhochtontreiber aus einer anderen Charge sind und bei dir besser gepasst haben, oder dass Nubert was bei den Weichen/Abstimmung was verändert hat. Wann hast du deinen Test denn durchgeführt?


Ich werde heute mal einmessen und den Audyssey Messschrieb ansehen. Ob man daran aber was rauslesen kann weiß ich nicht.

[EDIT]Quotes durch Admin aktiviert.


[Beitrag von pragmatiker am 10. Jan 2017, 12:03 bearbeitet]
Early
Stammgast
#16136 erstellt: 10. Jan 2017, 11:40

bernhard.s (Beitrag #16121) schrieb:
@Early:

eine Seite weiter vorne nicht aufmerksam gelesen oder evtl. auch meine Quintessenz daraus nicht richtig verstanden.

Ich habe meinen Beitrag - den ich evtl. erst später schreiben wollte - auch wegen deiner Frage extra vorgezogen, da ich die letzten Wochen vor der gleichen Frage Stand was OnWall- und Kompakt-LS mit einem oder zwei guten Subs im Vergleich zu Stand-LS betrifft.


Stimmt. Ich hab deinen Post wohl nur etwas überflogen, weil ich dachte, dass es da um etwas anderes geht:

Danke, für die hilfreiche Stellungnahme. Macht mir meine Entscheidung allerdings nicht leichter.

Die Fotos, die ich hier mal gepostet habe, sind von unserem Wohnzimmer. Da habe ich ein Canton Movie-System installiert. Das reicht allemal für oben - das muss dort in erster Linie wohnzimmertauglich ausschauen, sonst habe ich ein Problem mit der Chefin.

Die Nuvero habe ich bei mir unten im Keller in einem 50 Quadratmeter großen Heimkino installiert. Und da habe ich eben 6 NuVero5 und die NuVero7 als Center.

Jucken würd's mich schon auf alle Fälle und vor allem nach deinem Posting glaube ich auch, dass es etwas bringen würde. In erster Linie hindern mich wohl eh die aktuellen Lebensumstände mit unseren zwei kleinen Kindern (bald 2 und 3) daran. Wir sind eh im Dauerstress und haben kaum Zeit und da will ich irgendwie nicht noch diesen Eingriff da unten vornehmen - sonst hängt der Haussegen womöglich schief.

Auf der anderen Seite finde ich halt das Angebot auch recht verlockend... Wenn's das nicht geben würde, würde ich es mir aktuell auch gar nicht überlegen. Wie gesagt: Schwierig, schwierig...
astrolog
Inventar
#16137 erstellt: 10. Jan 2017, 11:58
JTR1969 schrieb:

Deine Quotierung funtioniert nicht. Vielleicht kann dies ein Mod anpassen? Liest sich so etwas schwierig...


Ich habe jeweils beide Lautsprecher egal an welchem Ausgang lautstärkerichtig per Rosarauschen (also über den gesamten Frequenzgang) kalibriert.

Das Messinstrument "Ohren" ist nur leider sehr unzuverlässig!

Allerdings ist dann natürlich der mächtigere Bass der 140er mit reingerechnet und es ergeben sich immer Unterschiede in den einzelnen Frequenzbereichen, da die Boxen nicht messtechnisch vergleichbar sind

Eben und deshalb ist so eine "Kalibrierung" per Gehör, auch völlig sinnfrei.

1. höre ich wo die Box steht, d.h. jemand muss erst (ohne dass du es weißt) die Box verschieben (oder nicht), richtig ausrichten,

Nein, das hört man nicht. Zumindest nicht, wenn man entsprechenden Abstand wahrt. Man muss natürlich darauf achten, dass die LS alle frei stehen.
Man stellt dann einen LS außen und den anderen innen + Kreuzprobe.

2. es ist doch viel einfacher hin und her zu schalten

Und wie glaubst Du, wird es in einem BT gemacht? Die Boxen von a. nach b. tragen?
Natürlich hat man einen Umschalter, den der Tester in der Hand hält und nach eigenem Dünken hin und her schaltet. Er weiß nur nicht, welcher LS gerade läuft.

oder glaubst du ich höre plötzlich einen anderen Bass oder Klangfarben, wenn ich weiß welche Box spielt

Das glaube ich nicht nur, das weiß ich sogar (Glauben überlasse ich den Klerikern)!
Ein bißchen bzgl. BT hier im Forum einlesen, dann muss man über solche Punkte auch nicht mehr diskutieren.
Denn das ist ein absolut völlig unstrittiger Punkt.

3. macht ein BT am ehesten bei vorgeschalteter Elektronik Sinn (weil da die Unterschiede im Vergleich zu Lautsprechern minimal sind)

Ob minimal oder nicht, hat hier überhaupt keine Rolle zu spielen. Es geht darum einen "objektiven" Vergleich durchzuführen, um hinterher ein halbwegs belastbares Ergebnis zu bekommen.

Es könnte schließlich sein, dass dein Spannungsmessgerät zwar gleiche WErte anzeigt,aber der Receiver über sein internes Bassmanagement oder Einmessprogramme den Freqenzgang verbiegt. Sind aber die Ergebnisse trotz Tausch der Ausgänge und Boxenaufstellungsorte identisch, ist das Ergebnis abgesichert.

Selbstverständlich müssen gleiche Vorraussetzungen (bzgl. Einstellungen/ninear) geschaffen sein (das ist ja erst einmal die Basis).
Die Messung bestätigt dann lediglich nur, dass auch der Rest passt und Unterschiede nicht mehr an der Elektronik liegen, sondern eben am getesteten Objekt.

Dass ich meine Frau angebracht habe war lediglich dem Umstand geschuldet, dass ihr das im Normalfall total egal ist und sie nur auf die Optik achtet.

Nö, das sind die üblichen Argumente, von Leuten, die eigentlich wissen, dass ihr Ergebnis nicht wirklich aussagefähig ist.
Da muss dann die Oma, Frau, Kind... herhalten, die mit HiFi nichts am Hut haben und deshalb soll es irgenwie eine unabhängige Aussagekraft suggerieren!
Das ist hier im Forum ja nicht neu und mehr als bekannt. Zumindest ich nehme so etwas dann auch nicht ernst, bzw. es hat für mich keinerlei Aussagekraft. Es sagt mir aber etwas über denjenigen und seinem Ergebnis aus, der so Argumente bringt!

Aber die Unterschiede im Bass und in Dröhnen sowie Klangfarben waren auch für mich absolut eindeutig.

Deine dröhnende 110er interessiert mich nicht die Bohne, daher habe ich das auch gar nicht angezweifelt (keine Ahnung, wo Du dies rausliest).
Ich habe lediglich darauf reagiert, dass Du behauptest, sie würde im Mittel-/Hochton anders klingen als die 140er.
Nur hier bin ich anderer Meinung (denn genau diesen Punkt, habe ich ausführlich getestet!).
Alle anderen Punkte interessieren mich, wie gesagt, nicht einmal und interpretierst Du eventl. in Deinem Unmut hinein (denn ich hege hier keinerlei Unmut!).

Wenn allerdings ein LS bei einem Vergleich stark dröhnt (was schon ungewöhnlich ist), muss eh erst einmal geschaut werden, warum dröhnt diese Box?
Liegt es tatsächlich am LS (nie bis selten) oder am Raum (fast immer). Erst wenn all dies geklärt und vor allem abgestellt wurde, kann doch überhaupt erst ein ordentliches Urteil über Mittel- und Hochton getroffen werden.
Wie willst Du denn bei einem dröhnenden LS den Mittel-/HT beurteilen können? Der bass überdeckt doch alles! Es sei denn, Du hast die Basschassis abgeklemmt.
Dies sollte eigentlich nicht einmal eine Erwähnung wert sein!

Zumindest hätte ich beide einmal eingemessen und geschaut, was da los ist und sie auch einmal dann verglichen!?

Sorry wenn ich irgendwie mit meiner Hörerfahrung bei dir angeeckt bin

Tust Du nicht. Ich interpretiere nur Dein Ergebnis völlig anders, bzw. zweifel es bzgl. Wahrnehmung Mittel-/Hochton an.

Denkbar auch dass die Mittelhochtontreiber aus einer anderen Charge sind und bei dir besser gepasst haben, oder dass Nubert was bei den Weichen/Abstimmung was verändert hat. Wann hast du deinen Test denn durchgeführt?

Ich habe die 110er + 140er gleichzeitig bestellt. Kurz nach Einführung, als beide lieferbar waren.
Mir ist nicht bekannt (und die NSF würde über so etwas "eigentlich" informieren), dass seither Änderungen an der Weiche vorgenommen wurden.
Und die niedrigen Toleranzwerte bzgl. der Treiber, sind jenseites der Hörschwelle.
Wolfi-U
Ist häufiger hier
#16138 erstellt: 10. Jan 2017, 15:46
Hallo,
Ich möchte meine "Front" erneuern und brauche einmal kurz eure Einschätzung.
Aufgrund räumlicher Gegebenheiten und einiges Probehören in diversen Läden bin ich zur Entscheidung gelangt die Kombi 2x nuLine34 als Front, 2xWS14 als Front high und wahweise einen CS44 oder CS174 als Center anzuschaffen.
Mein Problem liegt im geringen Abstand der Front-LS von knapp 2m bei einem Sitzabstand von 3,20m.
Da frage ich mich ob ein knapp 70cm breiter Center wie der CS174 trotz eventueller Klangvorteile das ganze nicht zusehr verwäscht und sich eine kleinere Bauweise grundsätzlich besser eignet.
Was mein ihr?


[Beitrag von Wolfi-U am 10. Jan 2017, 15:47 bearbeitet]
buayadarat
Stammgast
#16139 erstellt: 10. Jan 2017, 16:01
Falls du (und eventuell andere Mithörer) genau mittig sitzt, gibt es noch die Möglichkeit auf den Center zu verzichten.
Wolfi-U
Ist häufiger hier
#16140 erstellt: 10. Jan 2017, 16:19
Das hatte ich schon einmal kurz probiert.
Wir sitzen in der Regel zu zweit vor dem System also jeweils fast jeweils vor den Front-LS.
Da kamen die Dialoge total merkwürdig rüber. Was natürlich auch an meinem alten 5er Magnat-System liegen kann.
Eingemessen hatte ich das gemittelt mit meinem 3800er Yamaha.
buayadarat
Stammgast
#16141 erstellt: 10. Jan 2017, 16:29
Dann wird der Center wohl nötig sein.
Wolfi-U
Ist häufiger hier
#16142 erstellt: 10. Jan 2017, 16:51
Ich werde einmal bei Nubert anrufen und fragen ob die mir beide Center schicken und ich dann einen zurücksenden kann.
Scheint die einzige Lösung zu sein. Hmmm...
astrolog
Inventar
#16143 erstellt: 10. Jan 2017, 20:09

Wolfi-U (Beitrag #16142) schrieb:
Ich werde einmal bei Nubert anrufen und fragen ob die mir beide Center schicken und ich dann einen zurücksenden kann.
Scheint die einzige Lösung zu sein. Hmmm...

Klar machen die das. Du musst nur beide bezahlen und bekommst dann die Retoure wieder erstattet.

Da frage ich mich ob ein knapp 70cm breiter Center wie der CS174 trotz eventueller Klangvorteile das ganze nicht zusehr verwäscht und sich eine kleinere Bauweise grundsätzlich besser eignet.

Der C. ist ja ein eigener Kanal und unabhängig v. den Front´s. Insofern verwäscht da nichts. Im Gegenteil, halte ich den C. für den wichtigsten LS im Heimkino und der kann qualitativ nicht gut genug sein.
Wenn der homogen eingebunden wird, sehe ich hier überhaupt keinen Grund für ein "verwäschtes" Klangbild. Im Gegenteil. Die Räumlichkeit nimmt eher zu.
stfnrohr
Inventar
#16144 erstellt: 10. Jan 2017, 20:51
Nubert Nuline Set als Dolby Atmos 11.1.2 Set, mir fehlen nur noch Deckenlautsprecher und für meinen Pioneer lx 79 AV Receiver ein extra Verstärker, da der pioneer nur 9 Endstufen hat.

Welche nehme ich da ? Smsl? Soll nicht zu teuer sein, wäre für die Front high Lautsprecher.
JTR1969
Inventar
#16145 erstellt: 10. Jan 2017, 20:51
@astrolog

Die Hälfte deiner Statements kommen leider zustande weil du zu viel reininterpretierst. Wir könnten uns ziemlich viel Zeilen sparen


Eben und deshalb ist so eine "Kalibrierung" per Gehör, auch völlig sinnfrei.


Hab nirgens geschrieben dass ich per Gehör eingepegelt hätte, das wäre wirklich sinnfrei. Da hast du reininterpretiert (warum auch immer).


Und wie glaubst Du, wird es in einem BT gemacht? Die Boxen von a. nach b. tragen?
Natürlich hat man einen Umschalter, den der Tester in der Hand hält und nach eigenem Dünken hin und her schaltet. Er weiß nur nicht, welcher LS gerade läuft.


Nur weiß er (blind) dann nicht, ob er sich gerade im Sweetspot der falschen oder keiner Box aufhält.

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, dass du dich so an dem BT aufhängst. Die Unterschiede sind bei der Dröhnfrequenz um ca..150 Hz so deutlich, auch die Tiefbasswiedergabe. Selbst die Unterschiede im Mittelhochtonbereich. Wie soll man auch anders erklären, dass 3 PErsonen unabhängig voneinander zum gleichen Ergebnis kommen? Blind hin oder her Ich habe auch zwischendurch die Augen zu gemacht und war nicht immer beim ersten Takt sicher welche Box gerade spielt - genügt das deinen strengen BT Kriterien ?


Das glaube ich nicht nur, das weiß ich sogar (Glauben überlasse ich den Klerikern)!
Ein bißchen bzgl. BT hier im Forum einlesen, dann muss man über solche Punkte auch nicht mehr diskutieren.
Denn das ist ein absolut völlig unstrittiger Punkt.


Du pflückst Worte aus dem Zusammenhang und gibst dann deinen Senf zu einem Punkt, den ich gar nicht bestreite. Blindtests sind sinnvoll, ja! Ich habe etliche durchgeführt, von CD Auflegescheiben, Kabeln, Endstufen etc. ich brauche deine Tipps nicht, wo ich mir was dazu anlesen könnte
Ich bleibe dabei für diese beschriebenen Unterschiede zwischen 110/140 braucht es keinen Blindtest, sondern nur schnelles Umschalten und wenn man dann seinen eigenen Ohren (bei diesen Unterschieden) nicht glaubt hat man noch 4 andere, die das genauso oder anders hören.
Alleine das Rosarauschen war schon deutlich anders bei den Boxen, das hab ich jetzt noch in den Ohren.


Nö, das sind die üblichen Argumente, von Leuten, die eigentlich wissen, dass ihr Ergebnis nicht wirklich aussagefähig ist.
Da muss dann die Oma, Frau, Kind... herhalten, die mit HiFi nichts am Hut haben und deshalb soll es irgenwie eine unabhängige Aussagekraft suggerieren!
Das ist hier im Forum ja nicht neu und mehr als bekannt. Zumindest ich nehme so etwas dann auch nicht ernst, bzw. es hat für mich keinerlei Aussagekraft. Es sagt mir aber etwas über denjenigen und seinem Ergebnis aus, der so Argumente bringt!


Irgendwie habe ich den Eindruck du suhlst dich in deiner Selbstzufriedenheit und kannst nicht mehr über deinen Tellerrand rüberschauen. Du intepretierst in die Richtung die gerade in dein Weltbild bzw. Vorurteil gegenüber meinem Test oder mir passt - ich kenne solche Leute zu genüge und man findet sie oft in den einschlägigen Foren, in denen sie Ihre Meinung anderen aufpressen wollen. Wenn ich da nur an Beisammen.de denke. Schade, denn mit ein bisschen mehr Offenheit und weniger Selbstüberschätzung hätten wir mal über das Wesentliche, wie z.B. die Unterschiede in deinem oder meinem Abhörraum reden können - geschenkt!

Jedenfalls habe ich für meine Testergebnisse nicht die Ohren meiner Frau hergenommen, war aber erstaunt, dass sogar sie diesen Fakt erhört hat und anerkannt hat. (Hat aber nix gebracht 140er sind wech).


Wenn allerdings ein LS bei einem Vergleich stark dröhnt (was schon ungewöhnlich ist), muss eh erst einmal geschaut werden, warum dröhnt diese Box?
Liegt es tatsächlich am LS (nie bis selten) oder am Raum (fast immer). Erst wenn all dies geklärt und vor allem abgestellt wurde, kann doch überhaupt erst ein ordentliches Urteil über Mittel- und Hochton getroffen werden.
Wie willst Du denn bei einem dröhnenden LS den Mittel-/HT beurteilen können? Der bass überdeckt doch alles! Es sei denn, Du hast die Basschassis abgeklemmt.
Dies sollte eigentlich nicht einmal eine Erwähnung wert sein!

Zumindest hätte ich beide einmal eingemessen und geschaut, was da los ist und sie auch einmal dann verglichen!?

Schon wieder reininterpretiert von dir. Wer sagt, dass der Bass so dröhnig war dass alles zugedeckt wurde. WEnn du lesen würdest, dann könntest du sehen, dass ich vom Bereich 100 bis 200 beschrieben hatte in der sich der nervigste Dröhnfrequenzbereich befindet. Das ist die Obergrenze von Oberbass und Untergrenze vom Grundton (bzw. Mitten) Bereich. Du schreibst also am Thema vorbei (kannst du sehr gut wie ich immer wieder feststelle).

Noch mal Klartext: die 110 ist eine klasse Box, daher steht sie jetzt bei mir daheim rum, nicht weil sie besser als die 140 ist, sondern weil die 140 von der Größe her rausgeflogen ist. Die Unterschiede sind hörbar da, aber es sind Passagen, die nicht in jedem Stück auftreten und erst REcht nicht bis mittleren Lautstärken, daher zu 95 % im grünen Bereich. Dennoch machen die Unterschiede den Klang und für meinen Raum passt die 140er besser. Übrigens ist auch die 125er in dem Bereich unauffällig, das liegt an ihrem hellen Mittenbereich während die 140er diesen wärmer wieder gibt und die 110 da nochmal drauflegt. Du musst also nicht dramatisieren, man hat das Dröhnen überlebt. Nervig ist es allemal, weil nicht nötig.
ABer den Bass der 140 den kann sie so oder so leider nicht wiedergeben, daher ist der Ansatz von dir notwendig den Bereich mit Sub nach unten abzurunden. Die 140 schafft das out of the box. Alleine das ist schon den Aufpreis (so viel kostet halt auch ein potenter Sub) wert.


Habe zwischenzeitlich im NuForum etwas quergelesen und da kann man einiges über die 11er finden, die zum Dröhnen neigt. Das sich natürlich die Frequenzweichen verändert haben kann das auch verbessert worden sein, aber es würde meine Höreindrücke bestätigen.
astrolog
Inventar
#16146 erstellt: 10. Jan 2017, 23:02
Er nun wieder...
Den Beitrag hättest Du Dir wirklich sparen können. Denn langsam wird es nicht nur lächerlich, sondern Du verstrickst Dich zunehmend mehr in Deine eigenen Beiträge und Unterstellungen, wer was gesagt hat.


JTR1969 schrieb:


Die Hälfte deiner Statements kommen leider zustande weil du zu viel reininterpretierst

Da stellt sich doch wohl die Frage, wer, wo, was reininterpretiert!
Aber nur ein eiziges Beispiel, wo ich etwas reininterpretiert habe, würde da schon helfen!

Hab nirgens geschrieben dass ich per Gehör eingepegelt hätte, das wäre wirklich sinnfrei

Ach ne?

Ich habe jeweils beide Lautsprecher egal an welchem Ausgang lautstärkerichtig per Rosarauschen (also über den gesamten Frequenzgang) kalibriert

Das muss dann wohl jemand anderes unter Deinem Acount geschrieben haben...

Nur weiß er (blind) dann nicht, ob er sich gerade im Sweetspot der falschen oder keiner Box aufhält.

Er sitzt exakt im Stereodreieck beider Boxen. Wie es geht, bekommst Du sicher irgendwann selber raus (zudem habe ich geschrieben, wie es geht).


Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, dass du dich so an dem BT aufhängst.

Das Du dies nicht nachvollziehen kannst, ist ja nun nicht mein Problem. Erklärt habe ich es ja.
Denn bei jeder anderen Vergleichsmethode, beeinflusst "immer" u.a. die Erwartungshaltung, das wahrgenommene Ergebnis.
Das visuelle, also das was man sieht, beeinflusst ebenfalls immer, was man hört!
Man braucht nur identische Mittel-/HT in ein größeres Gehäuse (140er) zu bauen und schon nimmt man den Klang voller, wärmer etc. wahr.
Schon mal was vom McGurk Effect gehört?
https://www.youtube.com/watch?v=3iRSfTANceE

Lediglich in einem BT, ist so eine "Fehlwahrnehmung" ausgeschaltet!

Die Unterschiede sind bei der Dröhnfrequenz um ca..150 Hz so deutlich, auch die Tiefbasswiedergabe.

Auch hier habe ich überdeutlich geschrieben, dass mich das Dröhnen nicht die Bohne interessiert, weil es nicht Thema ist, sondern es ging um den Mittel-/HT!
Du kannst aber auch über Deine Zahnpasta sprechen...darum ging es mir genausowenig...


Du pflückst Worte aus dem Zusammenhang und gibst dann deinen Senf zu einem Punkt, den ich gar nicht bestreite. Blindtests sind sinnvoll, ja!

Erst hänge ich mich am BT auf, nun sind sie wieder sinnvoll. Ja, was denn nun?

Ich bleibe dabei für diese beschriebenen Unterschiede zwischen 110/140 braucht es keinen Blindtest, sondern nur schnelles Umschalten und wenn man dann seinen eigenen Ohren (bei diesen Unterschieden) nicht glaubt hat man noch 4 andere, die das genauso oder anders hören.

Auch 100 Ohren, hören beim McGurk alle das gleiche...und trotzdem ist es eine "Fehlwahrnehmung"!
Und wieso nur vier andere Ohren! Was ist mit der Oma?

Alleine das Rosarauschen war schon deutlich anders bei den Boxen, das hab ich jetzt noch in den Ohren.

Das ist jetzt nicht wirklich Dein ernst, oder?

Jedenfalls habe ich für meine Testergebnisse nicht die Ohren meiner Frau hergenommen, war aber erstaunt, dass sogar sie diesen Fakt erhört hat und anerkannt hat. (Hat aber nix gebracht 140er sind wech).

Du hast schon wieder die Oma vergessen!

Schon wieder reininterpretiert von dir. Wer sagt, dass der Bass so dröhnig war dass alles zugedeckt wurde.

Einfach richtig lesen, dann erübrigt sich so eine rhetorische Frage. Ich habe das gesagt, weil dies i.d.R. so ist!

WEnn du lesen würdest, dann könntest du sehen, dass ich vom Bereich 100 bis 200 beschrieben hatte in der sich der nervigste Dröhnfrequenzbereich befindet. Das ist die Obergrenze von Oberbass und Untergrenze vom Grundton (bzw. Mitten) Bereich

Du hast es irgendwie mit Deinem Dröhnen, oder?
Exakt ist es so:


100-150Hz: Oberbass
Die Sprachgrundfrequenz der männlichen Stimme liegt in etwa in diesem Bereich. Ebenso die tiefsten Grundtöne von Alt- und Tenorsaxophon.
150-400 Hz: Untere Mitten/Grundtonbereich
Zusammen mit insbesondere dem Oberbass in hohem Maße entscheidend für die empfundene Wärme und Fülle des Klangbildes. Der unteren Grundton der Violine (200Hz) sowie die weibliche Sprachgrundfrequenz sind hier zu finden.

Ein Dröhnen in diesem Frequenzbereich, färbt insofern auch Stimmen etc.

Noch mal Klartext: die 110 ist eine klasse Box,

Hat das irgendjemand bestritten? War dies an irgendeiner Stelle Thema? Was soll dann so eine Aussage?

Habe zwischenzeitlich im NuForum etwas quergelesen und da kann man einiges über die 11er finden, die zum Dröhnen neigt. Das sich natürlich die Frequenzweichen verändert haben kann das auch verbessert worden sein, aber es würde meine Höreindrücke bestätigen.

Nochmal: Dein Dröhnproblem bei der 110er war nie mein Thema! Und wenn Du noch so oft darauf rumreiten möchtest.
Zudem ist die 11er überhaupt nicht mehr mit der 110er vergleichbar. Vor allem weil sie völlig andere Mittel- und HT hat. Du erinnerst Dich vielleicht, nur darum ging es mir! Nicht um Dein Dröhnproblem mit dem LS. Da habe ich null drauf reagiert, auch wenn Du es immer wieder in den Fokus stellst.
Und ich befürchte, auch zukünftig wirst Du es ständig weiter versuchen, an den Mann zu bringen. Vielleicht, um vom eigentlichen Thema abzulenken?!
JTR1969
Inventar
#16147 erstellt: 11. Jan 2017, 20:17
Du machst dich nicht glaubwürdiger wenn du mich versucht ins Lächerliche zu ziehen. Bleib sachlich und unterlasse bitte deinen beleidigenden Unterton, sowas haben wir alle nicht nötig.
Fachlich möchte ich nur eins aus deinem Post rausgreifen, weil die gesamte Geschichte hier eh keinen interessiert und alles zumüllt:
warum ist es denn ein Problem mit Rosa Rauschen und Lautstärkemessgerät lautstärkerichtig einzupeglen. Ich denke so richtig vorgehen zu können, bin aber auch kein Akustikprofi. Zumindest hat es sich im Ergebnis für alle gleich laut angehört.
astrolog
Inventar
#16148 erstellt: 11. Jan 2017, 23:19
JTR1969 schrieb:

Du machst dich nicht glaubwürdiger wenn du mich versucht ins Lächerliche zu ziehen.

Ist da wirklich immer der Diskussionspartner schuld? Oder sorgt man eventl. mit widersprüchlichen Aussagen vielleicht dafür selbst?

Bleib sachlich und unterlasse bitte deinen beleidigenden Unterton

Ich bin immer da sachlich, wo es auch (nur) um die Sache geht, aber ich werde mich persönlich nicht angreifen lassen, ohne zurückzuschießen.

Irgendwie habe ich den Eindruck du suhlst dich in deiner Selbstzufriedenheit ... Schade, denn mit ein bisschen mehr Offenheit und weniger Selbstüberschätzung...

Usw.
Du siehst, auch Du bist persönlich. Also, erst einmal an die eigene Nase fassen, bevor Du es von anderen forderst.


weil die gesamte Geschichte hier eh keinen interessiert

Die "gesamte" Geschichte sicher nicht.
Aber es interressiert vielleicht einige, ob die 140er im Mittel-/HT tatsächlich einen Mehrwert bietet.
Und, auch wenn ich mich wiederhole, nur um diesen einen Aspekt ging es (zumindest) mir.


warum ist es denn ein Problem mit Rosa Rauschen und Schallpegelmessgerät lautstärkerichtig einzupeglen

Es ist kein Problem (und das Du mit einem Schallpegel-Messgerät gearbeitet hast, hattest Du auch unterschlagen). Es macht nur keinen Sinn!
Oder, ich dreh den Schuh mal um, was willst Du damit erreichen, dass die Lautstärke angepasst wird?
Das ist so, als würde man sich das Gummiband beim Bungee Jumping umbinden, aber hinterher nicht springen. Also A ohne B.
Oder anders gesagt, das Auspegeln ist ein Baustein bei einem BT!
Gleicht man nur die Lautstärke an und verblindet nicht, macht dies einfach keinen Sinn. Denn McGurk wirkt dann trotzdem noch sein Unwesen.

Letztlich kommt es ja auch darauf an, was will ich da überhaupt vergleichen?

Geht es nur daum, zu schauen, welcher LS mir besser gefällt bzw. besser zu meinem Raum passt, muss man weder einen BT vornehmen, noch die LS per Schallmessgerät anpassen.
Im heimischen Wohnzimmer laufen solche Vergleiche ja auch nicht starr bei einer fest eingepegelten Lautstärke ab.

Gehe ich aber den Schritt und pegel u.a. tatsächlich aus, dann muss man auch konsequenterweise B sagen und verblindet testen.
Für was sonst auspegeln?

Bei Dir kam noch ein weiteres Problem hinzu.
Die 110er hat gedröhnt (mal außen vor gelasssen, warum). Auch da macht eine Lautstärkeanpassung keinen Sinn!
Denn so etwas hört man immer raus. Die Lautstärkeanpassung ist da also für die Katz.
In Deinem Fall hättest Du auf jeden Fall erst einmal das Dröhnen der 110er abstellen müssen.
Denn darüber ist der LS natürlich immer zu identifizieren. Zudem ein drönender Bass alles zuschmiert und einen sauberen Vergleich Mittel-/HT fast unmöglich macht.

Gerade im Bassbereich ist unser Gehör extrem empfindlich. Da gibt es übrigens ein paar sehr interessante Studien dazu.
Laufzeitunterschiede z.B., machen sich häutsächlich nur beim Bass bemerkbar. Wenn man das mal weiß, kann man sich viele Laufzeitkorrekturen sparen.
Wer sich dafür interessiert, hier die wissenschaftl. Studie dazu:
Hove, M. J., Marie, C., Bruce, I. C., & Trainor, L. J. (2014). Superior time perception for lower musical pitch explains why bass-ranged instruments lay down musical rhythms. Proceedings of the National Academy of Sciences, 111(28), 10383-10388.

Gestört hat mich also an Deinem Testfazit lediglich, dass die 140 im Mittel-/HT besser klingen soll (trotz gleicher Hoch- und Mitteltöner).
Das war mir dann doch etwas zu pauschal und subjektiv geurteilt.

Denn bei meinem Vergleich, ging es ausschließlich darum, herauszufinden, ob die verbauten Mittel- und HT auch identisch klingen oder komplett anders angesteuert werden (Übergangsfrequenzen) und entsprechend anders tönen.
Da hier von vornherein keine großen Unterschiede zu erwarten waren, musste man gleiche Verhältnisse schaffen und dies ist in so einem Fall ja nicht so einfach.
Man kann ja nicht einfach eine im Bass deutlich potentere Box mit einer schwächeren im BT auf Hoch- und Mitten testen. Hier würde man "sofort" merken, welche gerade läuft und der McGurk wäre wieder präsent.
Ich hatte also zwei Möglichkeiten, entweder alle Basschassis abklemmen und schauen ob sie sich sich dann gleich anhören (was ich tatsächlich auch fast gemacht hätte), oder, ich gleiche den Bass der 110er mit einem meiner Sub´s der 140er so an, dass die LS im Bass nicht mehr unterscheidbar sind und lasse jemanden verblindet hören, ob und wo er sie unterscheiden kann.
Ich habe beides gamacht. Ersteres mit steilen Hochpassfiltern den Bass getrennt und zweiteres habe ich mit einem meiner Subs recht gut hinbekommen.
Bei gemäßigter Lautstärke zumindest, waren die dann nicht mehr auseinander zu halten. Erst bei höheren Peglen, musste die 140er die Segeln streichen.
Da machte sich der kräftigere Sub bemerkbar (mehr Tiefgang etc.). Da kann auch eine 140er nicht mehr mithalten.
Bei so einem betriebenen Aufwand, kannst Du vielleicht besser nachvollziehen, warum ich Dein "objektives" Ergebnis zumindest mal geraderücken möchte.
Das mag also für Dich, in Deinen Räumlichkleiten, durchaus so gelten, ist aber alles andere als objektiv.
Dazu waren Deine Vergleichsbedingungen schlicht ungenügend.
Meine würden zwar einen hohen wissenschaftlichen Standard auch nicht standhalten, aber eine gewisse Grundobjektivität hatte ich zumindest geschaffen.
Das die 140er insg. potenter im Bass klingt, darüber brauchen wir hier nicht zu diskutieren. War aus meiner Sicht aber auch nie Thema.
Gordenfreemann
Inventar
#16149 erstellt: 11. Jan 2017, 23:45
Und eine Anfrage an den Support aller: "Sind die Chassis und Abstimmung der MT/HT gleich" wäre zu einfach gewesen?

Wenn man die Sache Betriebswirtschaftlich betrachtet und den Umstand einschließend, Lautsprecher in Serien klanglich gleich abzustimmen, würde die Antwort ja lauten.
Wolfi-U
Ist häufiger hier
#16150 erstellt: 12. Jan 2017, 00:13
Hallo,
Ich habe gerade aus Interesse einmal die Bedienungsanweisung der nuLine34 angeschaut.
Dort werden im 5.1 Verbund die SRL und SLR nicht auf den Hörplatz ausgerichtet, sondern auf den Center..
Das ist mir vollkommen neu. Habt ihr so etwas schon einmal gesehen?
stfnrohr
Inventar
#16151 erstellt: 12. Jan 2017, 10:10
Brauche Deckenlautsprecher für mein Nuline Set:

RS 54 auf die 284 oder direkt ws 14 an die Decke?

Geht rein um den besseren Klang, installieren ist auch bei den ws 14 kein Problem
mk_stgt
Inventar
#16152 erstellt: 12. Jan 2017, 10:41
beide bestellen und testen und dann entscheiden ist keine option?
astrolog
Inventar
#16153 erstellt: 12. Jan 2017, 10:46

Gordenfreemann (Beitrag #16149) schrieb:
Und eine Anfrage an den Support aller: "Sind die Chassis und Abstimmung der MT/HT gleich" wäre zu einfach gewesen?
.

Die Anfrage habe ich im Vorfeld der Bestellung natürlich gemacht. Aber die Aussage war da nicht so ganz eindeutig.
Endweder wollte man (od. derjenige wusse) es nicht genau.
Zudem bedeutet eine "andere" Abstimmung ja nicht zwangsläufig, dass es sich auch akustisch bemerkbar macht.
Es hieß auf jeden Fall, das Basschassis über den Mittel-/HT würde anders angesteuert werden als die drei unten verbauten Basschassis.

Ich hatte ursprünglich angenommen, man hätte hier eine klassische D'Appolito-Anordnung vorgenommen (und schließe das immer noch nicht wirklich aus). Früher hat Nubert bei seinen 2-Wege-Boxen dies ja fast ausschließlich gemacht.
Denn die bei der D'Appolito-Anordnung verbauten Tief-/Mitteltöner tun die nach oben und unten abgestrahlten Schallanteile (w/ Phasenverschiebungen und der damit verbundenen Interferenzeffekte) minimieren.
Diese Verminderung führt ja nicht nur zu einer besseren räumlichen Auflösung, sondern Moden werden ebenfalls weniger angeregt.
Das Hörergebnis v. JTR1969 140/110er würde dies ja auch etwas bestätigen.

Wolfi-U schrieb:

Ich habe gerade aus Interesse einmal die Bedienungsanweisung der nuLine34 angeschaut.
Dort werden im 5.1 Verbund die SRL und SLR nicht auf den Hörplatz ausgerichtet, sondern auf den Center..

Das ist doch nicht ungewöhnlich, sondern so sollte man es im Heimkino tatsächlich tun (diffuseres Klangbild)!?
Letztlich hängt es auch davon ab, ob Direktstrahler oder Dipole eingesetzt werden.
Direktstrahler sollte man in der Tat in etwa auf den Center ausrichten.
Bei Dipolen gibt es unterschiedliche Varianten, da sie zusätzlich nach hinten abstrahlen (da sollte aber zumindest sich möglichst weniger als 1m entfernt eine Wand oder etwas reflektierendes befinden).

Aber letzlich, was einem selbst gefällt, ist richtig! Beginnen würde ich als Basis aber immer mit den allg. Empfehlungen.
stfnrohr
Inventar
#16154 erstellt: 12. Jan 2017, 12:13

mk_stgt (Beitrag #16152) schrieb:
beide bestellen und testen und dann entscheiden ist keine option?

Ne dann ist ja die Decke verbohrt , müsste das schon vorher wissen ;-)
hmt
Inventar
#16155 erstellt: 12. Jan 2017, 12:19
Nicht wirklich. Da muss die Akustik schon perfekt und der Raum symmetrisch sein, damit das annähernd gut klappt mit der Phantomschallquelle. Selbst dann ist durch Kammfiltereffekte die Sprachverständlichkeit nie so gut wie aus einem Lautsprecher.
*Urol*
Inventar
#16156 erstellt: 12. Jan 2017, 12:51
Also ich habe die ws-14 4 mal an der Decke und bin damit vollauf zufrieden. Fühlen sich ziemlich homogen sogar bei den restlichen nuVeros ein und machen ein rundes, volles Klangbild.
JTR1969
Inventar
#16157 erstellt: 12. Jan 2017, 15:45

astrolog (Beitrag #16148) schrieb:

Ich bin immer da sachlich, wo es auch (nur) um die Sache geht, aber ich werde mich persönlich nicht angreifen lassen, ohne zurückzuschießen.
...
Du siehst, auch Du bist persönlich. Also, erst einmal an die eigene Nase fassen, bevor Du es von anderen forderst.


Ja, gebe ich zu auch persönlich geworden zu sein, da es scheinbar für dich zum guten Ton gehört - offensichtlich hast du nicht nachgelesen. Denn dann wäre dir aufgefallen, dass du in Post #16134 als erster in der Diskussion unsachlich und persönlich gewordeen bist (mit der Phrase über meine "Oma" und den angeblichen "Blödsinn", denn ich gemacht hätte weil ich die LAutsprecher an den jeweiligen Ausgängen des Receivers getauscht habe und zusätlich den LAutsprecherstandort gegeneinander getauscht habe. Was daran blödsinnig sein soll versteh ich immer noch nicht).

Dass es dir nicht nur um den Mitten-Hochtonbereich schreibst du ja auch hier:


Aber bei weitem nicht so, dass ich die 140er als deutlich überlegen sehen würde. Im Gegenteil, hatte die 110er den schöneren Kickbass und mit Sub-Unterstützung spielte sie die 140er sogar an die Wand.

Hier gehts dir auch um das Preis Leistungsverhältnis. Ich bin auch unabhängig vom teils dröhnigen unteren Mittenbereich nach wie vor der Meinung, dass (wenn eine potente Endstufe eh zur verfügung steht) die Bassperformance den Mehrpreis wert ist, da bis hin zu höhernen Lautstärken auf einen Sub im Heimkinobetriebverzichtet werden kann (kostet ja auch schon 1500 €) und bei Musik im Stereobetrieb sowieso. Das alles noch vor dem Hintergrund, dass ein Sub aufstelltungsproblematischer ist als 8 verteilte Tieftonchassis der 140er.


Es ist kein Problem (und das Du mit einem Schallpegel-Messgerät gearbeitet hast, hattest Du auch unterschlagen). Es macht nur keinen Sinn!
Oder, ich dreh den Schuh mal um, was willst Du damit erreichen, dass die Lautstärke angepasst wird?
Das ist so, als würde man sich das Gummiband beim Bungee Jumping umbinden, aber hinterher nicht springen. Also A ohne B.
Oder anders gesagt, das Auspegeln ist ein Baustein bei einem BT!
Gleicht man nur die Lautstärke an und verblindet nicht, macht dies einfach keinen Sinn. Denn McGurk wirkt dann trotzdem noch sein Unwesen.


Na dann in ich ja froh, dass ich mal was richtig gemacht habe denn das ist die Basis eines jeden Vergleichstests. Dass du mir offensichtlich unterstellt hast, obwohl ich von kalibrieren schrieb, dass ich nicht per Schallpegelmessgerät eingemessen hab liegt an dem was ich bereits vorher geschrieben habe, du interpretierst voreilig, und bildest dir daran ein Vorurteil.

Was ich mich in deinem Vorgehen interessierten würde:
Hast du dich erstmal nach einpegeln in die Boxen reingehört und da Unterschiede im M-/HT-Bereich bemerkt oder warst du dir erst im Blindtest sicher?

Auch wenn du 10 mal schreibst, dass nur im BT das Ergebnis abgesichert ist, weiß ich im Grunde nur, dass deine Ohren keine Unterschiede wahrnehmen konnten. Falls Mitanwesende dabei waren, kenne ich auch deren Hörerfahrung nicht. In so fern ist dein Test sicher der Versuch es möglichst perfekt zu machen, aber du kannst es nur als DEINE Hörerfahrung in DEINEM Raum hier bereit stellen. Falls jemand zu einem Anderen Ergebnis kommt muss das nicht zwangsläufig falsch sein, nur weil kein standardisierter Blindtest durchgeführt wurde.

Ich bleibe dabei, dass wenn Unterschiede (v.a in der Klangfarbe) deutlich wahrnehmbar sind, und durch ständiges hin und herschalten ohne Zeitverzug immer wieder bestätigt werden ist das ein belastbares Testergebnis, wenn richtig ausgepegelt und Boxenstandort sowie Ausgänge getauscht werden. Das haben wir so oft mit offenen und geschlossenen Augen gemacht, dass es sogar einem BT gleichzusetzen war. Jedenfalls stand beim Umschlalten nicht immer durch Ansage festgesagt, welche Box gerade spielt.


Gehe ich aber den Schritt und pegel u.a. tatsächlich aus, dann muss man auch konsequenterweise B sagen und verblindet testen.
Für was sonst auspegeln?


Also bei meiner Abhörentfernung von knapp über 3 m von der Box bei etwa 2,8 m Boxenabstand untereinander konnten wir alleine schon aufgrund der höher stehenden Hochmitteltöner die 140er "entlarven". Um das dann konsequent zu machen, hätte man deutlich größere Hörabstände realisieren müssen, die aber völlig praxisfern wären.



Bei Dir kam noch ein weiteres Problem hinzu.
Die 110er hat gedröhnt (mal außen vor gelasssen, warum). Auch da macht eine Lautstärkeanpassung keinen Sinn!
Denn so etwas hört man immer raus. Die Lautstärkeanpassung ist da also für die Katz.
In Deinem Fall hättest Du auf jeden Fall erst einmal das Dröhnen der 110er abstellen müssen.
Denn darüber ist der LS natürlich immer zu identifizieren. Zudem ein drönender Bass alles zuschmiert und einen sauberen Vergleich Mittel-/HT fast unmöglich macht.


Nein, weil du unter dröhnen offensichtlich ein ständig wahrzunehmendes Problem gesehen hast. Das habe ich offensichtlich nicht richtig vermitteln können. Das Problem betrifft den Bereich knapp oberhalb des Bassbereiches und ich schreibe es der wärmeren Abstimmung der unteren Mitten bei der 110 zu. Dadurch spielt die 110 bei vielen Stücken sehr gefällig, aber bei manchen Musikstücken war es einfach zu aufdringlich/nervig - eben mit Dröhncharakter. Gut möglich, dass es in anderen Räumen nicht äuffällt, oder sogar in manchen Ohren als positiv empfunden wird, aber es war ein Unterschied und zwar nicht im Bassbereich sondern im Mittenbereich. Unsere empfundene bessere Räumlichkeit (breiteres und höheres Bühnenbild) bei der 140er liegt dann wieder im M/Ht-Bereich begraben.

Unterm Strich kannnst du vielleicht unsere Testbedingungen anmakeln aber den Nachweis führen, dass deswegen keine Unterschiede hörbar waren und alles nur Einbildung auch nicht. Du warst nicht dabei. Genausowenig wie ich bei dir.


[Beitrag von JTR1969 am 12. Jan 2017, 15:51 bearbeitet]
JTR1969
Inventar
#16158 erstellt: 12. Jan 2017, 16:02
Noch mal ein Fazit von meiner Seite bezüglich 110/140:

Beide Lautsprecher sind klasse Schallwandler. Wer den Raum hat und sich nicht an dem mächtigem Erscheinungsbild stört kann sich bei der 140er an einem Lautsprecher erfreuen, der über den gesamten Freqenzbereich (zumindest bei mir) auch relativ wandnah perfekt spielt und von dem hohen zu Verfügung stehendem Basslevel über die mitgelieferten Schaumstoffstopfen (nicht bei der 110 dabei) plus Weichenschalter pefekt an jeden Raum und Aufstellung anpassbar ist.

Wer (wie ich) nicht völlig freie Hand bei der Größenauswahl hat, der kann mit der 110er genauso glücklich werden. Allerdings kommt man hier auch nicht um einen potenten Sub für den LFE und auch die Abrundung bei entprechender Musik nach unten herum. Dafür bekommt man dann einen Wolf im Schafspelz, denn zugegeben auch dieser Bass überzeugt (fast) vollständig - wäre der Vergleich mit der 140er nicht gewesen.

Bin mal gespannt ob andere die Dröhnneigung der 110er im unteren Mittenbereich (bzw. wärmere Abstimmung) ebenfalls so wahrnehmen.

Jedenfalls erfreue ich mich derzeit an den 110ern und den restlichen NuVeros.
HeimkinoMaxi
Inventar
#16159 erstellt: 12. Jan 2017, 16:22
Die Wahrnehmung des menschlichen Gehörs hängt ja auch stark von den Verhältnissen der Frequenzen zueinander ab. Dadurch dass die 140er ne Oktave tiefer kommt "könnte" dein Gehirn dir einen Streich gespielt haben und das Klangbild dadurch anders gewirkt haben. Du hättest die 140er und die 110er ohne Subwoofer mal bei 60Hz beschneiden müssen. Wenn danach immer noch ein Unterschied da wäre ist die Aussage glaubhaft. So wie du es schilderst glaube ich dir nur dass es sich für dich so angehört hat.

Technisch sollte aber bis auf die tieferen Regionen kein Unterschied bestehen. Gut natürlich schon ein klein bisschen : andere Breite , andere Höhe , etwas andere Abstimmung der Basschassis. Aber im Grunde sollten die 110er und 140er fast gleich klingen wenn man vom Basskeller absieht sollten die Unterschiede recht gering sein.

Ich hatte des Öfteren den Fall dass Regallautsprecher für mich "bassstärker" wirkten als Standlautsprecher. Als ich das dann mal mit Carma gemessen habe ist mir aufgefallen dass die Stand- und Regallautsprecher fast absolut gleich spielen nur die Regallautsprecher hören bei 60Hz auf während die Standlautsprecher noch bis 35Hz spielten. Gut , anscheinend nahm ich den Kickbass bei den Regallautsprechern stärker wahr weil es darunter nichts mehr zum wahrnehmen gab. Ich vermute daher dass du bei den 110er ein akustisches Problem im Raum besser herausgehört hast weil eben insg weniger andere ( tiefere ) Frequenzen wiedergegeben wurden. Das ist jetzt aber nur meine Vermutung ! Da beide nicht ganz baugleich sind könnte ein Lautsprecher auch einfach zufällig besser in deinem Raum passen ...ich kenne nur den 140er und die NuLine 284 und selbst da ist ab Mittel-Hochton kein extreeeemer Unterschied zu hören. Bis auf dass die NuVero angenehmer und auch laut angenehmer , etwas weicher für mich klang. Es überrascht mich einfach dass du da so extreme Unterschiede zwischen den NuVero Modellen hörst. Aber ich will es dir glauben. Kann am Ende viele Ursachen haben


[Beitrag von HeimkinoMaxi am 12. Jan 2017, 16:23 bearbeitet]
astrolog
Inventar
#16160 erstellt: 12. Jan 2017, 22:23
JTR1969 schrieb:

Ja, gebe ich zu auch persönlich geworden zu sein, da es scheinbar für dich zum guten Ton gehört ..

Also ich werde die Diskussion jetzt sicher nicht wieder anheizen, da für Mitlesende so was eh nur nervend ist.

Zu den anderen Themen bzgl. Vergleichstest, verweise ich ebenfalls auf die entsprechenden Threads, die das ausführlich behandeln.
Ich sehe da auf jeden Fall einiges anders als Du.

Bzgl. Dröhnen:
Dröhnen kann nur Bass und zwar in Form von Raummoden, die bei gängigen Raumgrößen etwa in einem Bereich von 20 bis 200 Hertz zu finden sind.
Ich hatte Dich so verstanden, dass Dein, ich nenne es mal weiterhin dröhnen, bei 100 - 200Hz liegen würde (ich meine, Du hättest dies irgendwo so geschrieben).
Das hätte dann wieder mit einem "warmen Klang" wenig zu tun (der wäre bestenfalls eine Begleiterscheinung).
Insofern müsstest Du jetzt einmal genauer definieren, welchen Frequenzbereich Du nun mit dem "Dröhnen" genau meinst?
Letztlich hilft hier eh nur eine Messung, denn alles andere ist nur wilde Spekulation.
Ungewöhnlich ist auf jeden Fall, dass bei Dir die 110er "wärmer" klingen soll. Denn das kann ich eigentlich nicht bestätigen.
Im Gegenteil, ist es ja eher so, dass ein kräftigerer Bass dazu führt, dass ein Klangbild als Wärmer empfunden wird.

Aber hierzu müsstetst Du, wie gesagt, einfach einmal ein Messung durchführen, damit man mal genau weiß, welcher Frquenzbereich da tatsächlich angehoben ist. So ist das alles etwas Kaffeesatzleserei und wie sagt man so schön:
Hätte, wenn und aber, bringt nur viel Gelaber...


Ich bin auch unabhängig vom teils dröhnigen unteren Mittenbereich nach wie vor der Meinung, dass (wenn eine potente Endstufe eh zur verfügung steht) die Bassperformance den Mehrpreis wert ist, da bis hin zu höhernen Lautstärken auf einen Sub im Heimkinobetriebverzichtet werden kann

Wenn die Ansprüche in der Hinsicht ziemlich niedrig sind, kann man sicher mit einer 140er auch ohne Sub auskommen.
Wirklich Erdbebenfeeling schafft man mit der 140er nämlich nicht. Da ist sie doch ein Stück weit davon entfernt.
Mein Ding und meine Empfehlung wäre das also definitiv nicht. Zumindest nicht im Heimkinobetrieb.

Man darf auch nicht vergessen, dass hier eine Preisdiff. von ca. 1500EUR zur 110er liegt, da bekommt man auf jeden Fall schon einen recht ordentlichen Sub (wenn auch nicht gerade von Nubert) und damit wertet man die 110er mehr auf (in Tiefgang und SPL), als die 140er an Mehrperformance ggü. der 110er je bringen könnte.
Bei dem Mehrpreis sind sogar fast zwei XTZ 1x12 drin (die ich selbst mal mit den 110ern laufen hatte), da ist man mal sowas von dermaßen gnadenlos im Bass der 140er überlegen. Da steht der Mehrpreis der 140er, aus meiner Sicht, dann in keinem Verhältnis mehr.
So, JETZT habe ich das Thema Preisleistung ins Spiel gebracht!
Das ist aber eigentlich nicht mein Thema. Denn selbst wenn ich die 140er behalten hätte, würden weiterhin mind. zwei Sub´s bei mir werkeln.
Es geht im "ordentlichen" Heimkino einfach nicht ohne...
Frabra74
Stammgast
#16161 erstellt: 12. Jan 2017, 23:18
Ich habe eine Nuline 5.0 Set und finde den nass als mehr als ausreichend.
Denke dsss das echt Geschmakckssache ist .
Sicher mit sep. Sub noch intensiver.
Frage ist ob man das will.
Mit Kind reicht mir das so.

Was ich interessant fand ist der TEIL mit der Messung.
Wie kann ich denn messen ob ich und wann ich ein Dröhnen habe.
Glaube dsss es dröhnt.
Kenne mich da aber nicht genug aus .

Gibt es denn ggfs jemand aus dem Raum ffm der sich dabei auskennt
Und mal Lust hätte das mit mir zu testen?
Gerne per PM.
Würde gerne das max aus meinem System holen oder es verbessern
Master_J
Moderator
#16162 erstellt: 13. Jan 2017, 01:11

Frabra74 (Beitrag #16161) schrieb:
Ich habe eine Nuline 5.0 Set und finde den nass als mehr als ausreichend.

Trocken ist mir da lieber als nass.


Frabra74 (Beitrag #16161) schrieb:
Wie kann ich denn messen ob ich und wann ich ein Dröhnen habe.
Glaube dsss es dröhnt.

Naja, wenn es immer wieder bestimmte Tieftöne gibt, die im Verhältnis zum anderen Bass unangenehm laut sind, dann dröhnt es eben.
Solange sowas nicht stört, muss man nichts weiter unternehmen.
Ich nutze meine Raummoden sogar bewusst als Erweiterung im Tiefbass.

Gruss
Jochen
stfnrohr
Inventar
#16163 erstellt: 13. Jan 2017, 02:32

*Urol* (Beitrag #16156) schrieb:
Also ich habe die ws-14 4 mal an der Decke und bin damit vollauf zufrieden. Fühlen sich ziemlich homogen sogar bei den restlichen nuVeros ein und machen ein rundes, volles Klangbild.


Nubert sagt auch das die ws 14 klanglich besser sind da direktstrahler und nicht Reflexion , hab sie jetzt bestellt.
B1gT4nk
Inventar
#16164 erstellt: 13. Jan 2017, 11:00
Bezüglich Unterschied 110/140...

Ich habe mich jetzt erst einmal für die 110 und den 70 für die Front entschieden. Die 140 er haben nicht in mein Budget gepasst und sind mir vom Erscheinungsbild her wahrscheinlich auch fast zu groß. Geliefert werden die Boxen in KW6 da die 110 in Diamantschwarz leider gerade nicht auf Lager sind... Ich werde über meine Erfahrungen dann berichten.
-Micha25-
Ist häufiger hier
#16165 erstellt: 13. Jan 2017, 14:39
JTR1969
Inventar
#16166 erstellt: 14. Jan 2017, 01:32

astrolog (Beitrag #16160) schrieb:

Also ich werde die Diskussion jetzt sicher nicht wieder anheizen, da für Mitlesende so was eh nur nervend ist.


Ich auch nicht, daher würde ich mich freuen wenn wir uns auf sachlicher Ebene austauschen, denn die angerissenen Themenbereich sind mit Sicherheit für den ein oder anderen interessant, nicht zuletzt auch im Abgleich meiner Erfahrungen für mich selber.



Bzgl. Dröhnen:
Dröhnen kann nur Bass und zwar in Form von Raummoden, die bei gängigen Raumgrößen etwa in einem Bereich von 20 bis 200 Hertz zu finden sind.
Ich hatte Dich so verstanden, dass Dein, ich nenne es mal weiterhin dröhnen, bei 100 - 200Hz liegen würde (ich meine, Du hättest dies irgendwo so geschrieben).
Das hätte dann wieder mit einem "warmen Klang" wenig zu tun (der wäre bestenfalls eine Begleiterscheinung).
Insofern müsstest Du jetzt einmal genauer definieren, welchen Frequenzbereich Du nun mit dem "Dröhnen" genau meinst?
Letztlich hilft hier eh nur eine Messung, denn alles andere ist nur wilde Spekulation.
Ungewöhnlich ist auf jeden Fall, dass bei Dir die 110er "wärmer" klingen soll. Denn das kann ich eigentlich nicht bestätigen.
Im Gegenteil, ist es ja eher so, dass ein kräftigerer Bass dazu führt, dass ein Klangbild als Wärmer empfunden wird.

Aber hierzu müsstetst Du, wie gesagt, einfach einmal ein Messung durchführen, damit man mal genau weiß, welcher Frquenzbereich da tatsächlich angehoben ist. So ist das alles etwas Kaffeesatzleserei und wie sagt man so schön:
Hätte, wenn und aber, bringt nur viel Gelaber...


Wichtig noch mal zum Verständnis, dass es nicht bei jedem Stück auftritt und nicht permanent störend ist. Wenn aber ein STück gerade in diesem Bereich sehr dominant ist, stört es aber doch ab einer gewissen Lautstärke. Die 125er ist in diesem Bereich völlig unkritisch und extrem schlank (eigentlich zu schlank im vgl zur NuVero und Gauder) abgestimmt. Die 140er spielt da dominanter man hat das Gefühl einer mehr körperhaften (ich spreche von wärmerer Abstimmung im unteren Mittenbereich. Die 110 setzt dann leider noch was drauf - zu viel nach meinem Geschmack.
Leider bin ich wegen Knie-OP nicht mehr zum genauen Testen gekommen, werde morgen versuchen den Frequenzbereich genauer einzugrenzen, in dem ich einfach per Bassmanagement die Übergangsfrequenz wähle und den Sub ausschalte.
Es kommt denke ich aber nicht vom Mitteltöner. Die Frage wäre bis wohin der Mitteltöner spielt und wo die Tieftöner ansetzten.
Kann auch sein dass mein Raum hier eine Rolle spielt. Würden die Bassabsorber des Vergleichstests Gauder / NuVero noch da sein, wüsste ich ob ich das mit den Absorbern in den Griff bekomme. Ich hatte auch experimentiert den Bassschalter auf reduziert und alles Bassreflexrohre zu verschließen. Dann war die Wiedergabe schlanker aber erreichte nicht ganz die für mich perfekte Wiedergabe der 140er oder vorher der Gauder Cassiano, außerdem geht der Tiefgang dann völlig flöten.
So wie du deine Tests beschrieben hast, nehme ich dein Ergebnis sehr ernst, daher hatte ich ja geschrieben dass es für mich sehr interessant ist. Irgendwo muss der Hase begraben sein.

Ich hatte geschrieben, dass ich mein Wohnzimmerkino über raumakustische Maßnahmen deutlich verbessern möchte. Leider habe ich keine anderen Frequenzschriebe als die Kurven, die Audyssey XT nach der Einmessung ausspuckt. Wie aussagekräftig die sind weiß ich nicht. Muss mir mal in entsprechenden Threads anlesen, was man daraus ablesen kann (z.b. Zeigt die Kurve den realen Messchrieb des LS an, oder den Eingriff von Audyssey????).
Alles was bezüglich Raumakustik zu sehr ins Detail führt würde hier auch alles sprengen. Vielleicht kann mir jemand einen Thread empfehlen, in dem gerade übrer abgehängte Decken/Deckensegel sowas verbessert wurde. Fakt ist dass mein Nachhall störend ist (auch schon bei normalen Unterhaltungen) und (per Test DVD) eine sehr störende Raummode bei ca. 34 Hz. Audyssey hab ich leider nur als XT, da das XT32 leider im damaligen Denon Flaggschiff noch nicht am Markt war. Gut möglich, dass im Feinschliff zusammen mit den Absorbern sich auch in dem "Dröhnbereich" vieles zum Guten wenden würde / wird (kommt ja alles noch ).


Wenn die Ansprüche in der Hinsicht ziemlich niedrig sind, kann man sicher mit einer 140er auch ohne Sub auskommen.
Wirklich Erdbebenfeeling schafft man mit der 140er nämlich nicht. Da ist sie doch ein Stück weit davon entfernt.
Mein Ding und meine Empfehlung wäre das also definitiv nicht. Zumindest nicht im Heimkinobetrieb.


Tja und da hab ich die Meinung, dass für Stereo ein Sub nur schwer die Wiedergabequalität einer Vollbereichs-Lautsprecherbox erreichen kann. Zwischenzeitlich hab ich mal den AW17 unter 40Hz mitspielen lassen und der ist schon mal deutlich musikalischer als mein alter AW 880er. Vielleicht werde ich auch so noch glücklich. Leider hab ich mich mit meiner besseren Hälfte auf nur einen AW17 geeinigt, sonst wären es vorne symmetrisch 2 geworden. Die 110 ist dabei auch nicht schwachbrüstig, es gibt tatsächlich kaum Musikbeispiele (Filmmusik wie z.B. 5th Element mal abgesehen) wo die 110 unten herum etwas ganz verschlucken würde. Aber die 140 spielt im Basskeller halt sowas von souverän - ohne Abfall im Frequenzgang, so dass ich nach wie vor bei Musik die 140er einfach das preislich machbare (ohne) Sub sehe. Wer sich die stellen kann und ordentliche Elektronik hat sowie die Extra€ dann kann ich die nur empfehlen. Abgesehen davon sieht sie neben dem AW-17 deutlich schöner aus


Man darf auch nicht vergessen, dass hier eine Preisdiff. von ca. 1500EUR zur 110er liegt, da bekommt man auf jeden Fall schon einen recht ordentlichen Sub (wenn auch nicht gerade von Nubert) und damit wertet man die 110er mehr auf (in Tiefgang und SPL), als die 140er an Mehrperformance ggü. der 110er je bringen könnte.
Bei dem Mehrpreis sind sogar fast zwei XTZ 1x12 drin (die ich selbst mal mit den 110ern laufen hatte), da ist man mal sowas von dermaßen gnadenlos im Bass der 140er überlegen. Da steht der Mehrpreis der 140er, aus meiner Sicht, dann in keinem Verhältnis mehr.


Hätte von den Daten gerne einen DD12 gehabt aber die sind halt sooo teuer und passen gar nicht zu den NuVeros. Fand auch die schwarze AW880 Kiste hässlich im Zusammenwirken mit den alten NuWaves. Würdest du den AW 17 so viel schlechter einschätzen als die (von den Daten her sehr potenten XTZ Subs? Konntest du das testen, bzw. welche Subs hast du um die 110er nach unten abzurunden?


Es geht im "ordentlichen" Heimkino einfach nicht ohne...


Bei meinen alten 125ern mit ATM hab ich das ein oder andere Filmchen auch ohne Sub mit Hosenflattern gekuckt, aber unterm Strich stimme ich dir da zu 100 % zu
JTR1969
Inventar
#16167 erstellt: 14. Jan 2017, 01:42

HeimkinoMaxi (Beitrag #16159) schrieb:
Die Wahrnehmung des menschlichen Gehörs hängt ja auch stark von den Verhältnissen der Frequenzen zueinander ab. Dadurch dass die 140er ne Oktave tiefer kommt "könnte" dein Gehirn dir einen Streich gespielt haben und das Klangbild dadurch anders gewirkt haben. Du hättest die 140er und die 110er ohne Subwoofer mal bei 60Hz beschneiden müssen. Wenn danach immer noch ein Unterschied da wäre ist die Aussage glaubhaft. So wie du es schilderst glaube ich dir nur dass es sich für dich so angehört hat.


Man sagt sicherlich, dass die Basswiedergabe die Räumlichkeit beeinflusst. Ich bin kein Akustiker, aber in den Stücken, wo das deutlich wurde, gab es keine Tiefbassanteile. Wie auch immer die 140er das gemacht hat, bei uns hat es sich so angehört. Auch die Mittenortung war spürbar besser. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass die M/HT Sektion der 140er höher liegt und damit der Abhörwinkel sich geändert hat. Soweit habe ich meinen Kopf/ Körper nicht nach oben/unten bewegt...


Es überrascht mich einfach dass du da so extreme Unterschiede zwischen den NuVero Modellen hörst. Aber ich will es dir glauben. Kann am Ende viele Ursachen haben ;)


Ich habe noch mal meinen ersten Post bezüglich Unterschied 110/140 nachgelesen. Da kommt es so raus, als ob die 110 und140 nicht ähnlich spielen. Das war von mir nicht so gemeint!
Sie spielen sicher ähnlich, so wie LS der gleichen Serie spielen sollten. Aber sie sind unterschiedlich abgestimmt zumindest die beiden Paar bei mir daheim. Der untere Mittenbereich ist deutlich unterschiedlich, die räumlichere Darstellung bzw. leicht andere Bühnenabbildug/ Mittenortung der 140 sind aber Nuancen, die nur über das direkte Umschalten deutlich wurden. Das ist aber nicht als extrem zu bezeichnen.
JTR1969
Inventar
#16168 erstellt: 14. Jan 2017, 01:46

B1gT4nk (Beitrag #16164) schrieb:
Bezüglich Unterschied 110/140...

Ich habe mich jetzt erst einmal für die 110 und den 70 für die Front entschieden. Die 140 er haben nicht in mein Budget gepasst und sind mir vom Erscheinungsbild her wahrscheinlich auch fast zu groß. Geliefert werden die Boxen in KW6 da die 110 in Diamantschwarz leider gerade nicht auf Lager sind... Ich werde über meine Erfahrungen dann berichten.



Bin mal sehr gespannt, gerade in Bezug auf das Empfinden bei den unteren Mitten bzw. auch Oberbassbereich. Grundsätzlich glaube ich aber, dass du mit dieser Front nix falsch machst und das Schöne ist, dass man ausgiebig testen kann


[Beitrag von JTR1969 am 14. Jan 2017, 01:47 bearbeitet]
astrolog
Inventar
#16169 erstellt: 14. Jan 2017, 14:25
JTR1969 schrieb:

Würdest du den AW 17 so viel schlechter einschätzen als die (von den Daten her sehr potenten XTZ Subs? Konntest du das testen, bzw. welche Subs hast du um die 110er nach unten abzurunden?

Ich hatte beide schon hier. Immer jeweils zwei Stück.
Ich würde den XTZ 1x12 mit dem AW17 auf Augenhöhe sehen. Der XTZ macht etwas mehr Tiefgang und insg. mehr SPL. Der AW17 spielt dafür etwas homogener.
Einen wirklichen Gewinner, könnte ich da nicht benennen.
Der AW17 kam mir etwas "explosiver" vor. Ich denke, die Endstufe beim 17er ist etwas besser. Ich halte die verbaute Elektronik beim XTZ für nicht gerade Premium.
Bin für diese Meinung im XTZ-Thread auch arg verhauen worden.
Aber ich hatte das Teil aufgeschraubt und was ich da als Endstufe gesehen habe, hat mich nicht vom Hocker gerissen.
Nimmt man den Kaufpreis mit in die Rechnung, geht der Pokal aber klar an den XTZ, da er nur knapp die Hälfte kostet (man bekommt also quasi zwei für einen).
Wirklich empfehlen würde ich aber beide nicht, WENN! man wert auf Präzision legt und nicht nur Erbebenfeeling sucht.
Beide sind BR-Sub´s (auch wenn man den XTZ geschlossen betreiben kann), die nicht unbedingt für Präzision stehen.
Da geben sich beide nicht viel.
Erdbeben machen sie dafür natürlich ordentlich (mit marginal besserer Tendenz zum XTZ).
Derzeit habe ich zwei Elac 2070 stehen. Das ist bzgl. Präzision eine ganz andere Hausnummer.
Vor allem hat der für einen Sub, aus meiner Sicht, das beste Einmesssystem, welches ich kenne und jemals bei einem Sub dabei hatte (und Subwoofer sind mein Steckenpferd).
Mit 1500EUR Listenpreis (die man aber nicht zahlt), ist der sogar noch günstiger als ein AW17.
Er sieht zudem besser aus und die App-Bedienung ist wirklich klasse. Bzgl. Präzision spielt er beide, XTZ/Nubert, an die Wand.
Ich würde ihn mit dem deutlich teureren Dali DSS10 vergleichen (den ich auch mal hatte), der aber in Sachen SPL nicht mithalten kann.
Der Elac ist für einen Sub, ein richtiger Geheimtip und den EISA-Award, als besten Sub 2015/2016, hat er aus meiner Sicht, wirklich zu Recht bekommen.
Nachteil ist halt, man braucht zwingend ein Smartphone, um ihn zu bedienen.


Tja und da hab ich die Meinung, dass für Stereo ein Sub nur schwer die Wiedergabequalität einer Vollbereichs-Lautsprecherbox erreichen kann. Zwischenzeitlich hab ich mal den AW17 unter 40Hz mitspielen lassen und der ist schon mal deutlich musikalischer als mein alter AW 880er.

Ich gebe Dir grundsätzlich recht. Es ist nicht einfach, einen Sub so einzubinden, dass er einen potenden LS ersetzen kann.
Vor allem mit einem BR-Sub ist das bzgl. der Präzision schwierig.
Wenn man aber keine Litfaßsäule als LS hinstellen möchte, kommt man an einen Sub nicht vorbei.
Man darf nicht vergessen, damit ein Stand-LS, den SPL eines Sub erreicht, braucht es die doppelte Membranfläche.
Da muss man schweres Geschütz als Standbox auffahren.
Nun hat die 140er zwar einen recht knackigen Bass, aber in größeren Räumen reicht dies für ordentliches Erbebenfeeling nicht aus.


Auch die Mittenortung war spürbar besser. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass die M/HT Sektion der 140er höher liegt und damit der Abhörwinkel sich geändert hat.

Das spielt sicher auch eine Rolle. Ich sitze (nur) beim Musik hören, sehr nah am LS.
Da hat die 110er wieder Vorteile, da Mittel/HT auf Ohrenhöhe sind.
Je weiter man sich vom LS entfernt, desto mehr kann die 140er ihre Vorteile ausspielen, die ja noch einen zusätzlichen Tief-/Mitteltöner über den Mittel-/HT hat.
Da macht sich sicher, der von Dir angesprochene untere Mittenbereich positiv bemerkbar.

HT sollten ja allg. eigentlich auf Ohrenhöhe sein. Zumindest so die allg. Empfehlung.
Dies hat etwas mit der vertikalen Abstrahlcharakteristik der Lautsprecher zu tun.
Je nach verwendeter Weiche kann Ober- oder Unterhalb der Hauptstrahlachse durch Phasenverschiebungen und/oder Interferenzen eine Schalldruckerhöhung oder eine Schalldruckauslöschung stattfinden.
Bei einer d`Appolito - Anordnung wie den 110/140ern, ist das Problem allerdings etwas entschärft, da das Abstrahlverhalten dann vertikal symetrisch ist. Somit hat man etwas mehr Spielraum in der Höhe, ohne dass es gleich klanglich unangenehm auffällt.
Bei normalen Konzepten sollte man seine Lauscher wohl auf der Höhe zwischen Hochtöner und Mitteltöner / Mitteltieftöner haben.

-Micha25- schrieb:

Neues nuVero 140 Review
[url]http://mein-heimkino...lative-aus-schwaben/
[/url]
Das sind so Test´s, die ich für überflüssig wie ein Kropf halte, da sie eine einzige Werbebotschaft ala areaDVD sind.
Den ganzen Kram kann man quasi auch auf der Nu-Seite nachlesen.
Das tatsächliche Fazit, passt auf eine Briefmarke und ist auch nicht sonderlich aussagefähig, da jeglicher Vergleich zu den Mitbewerbern fehlt.

Das ist aber eh ein Bereich, da habe ich mich schon mit Hr. Spiegler tierisch in der Wolle gehabt.
Ich finde deren Werbeauftritt nämlich völlig überzogen. Da werden viele Sachen, die Gang und Gäbe sind, herausgestellt, als wären es Nubert-Novums.

Ein Beispiel: Vor vielen Jahren hatte man mal damit geprahlt, wie Schadstofffrei deren Dämmwolle wäre. Man wäre quasi so ziemlich der einzige, der so etwas verbauen würde. Die Mitbewerber würden hier Asbesthaltige- oder Glasfaserwolle nehmen. Bla, bla, bla...
Mit dem Thema "Schadstoffbelastung" hatte ich mich ehrlich gesagt nie wirklich auseinendergesetzt.
Insofern war ich hier etwas ratlos.
Daraufhin rief ich einfach einmal bei Canton an und fragte, was Sie für eine Dämmwolle nehmen würden und konfrontierte sie mit der Werbe-Aussage Nuberts.
Der Techniker, den ich da am Telefon hatte, hat sich vor Lachen fast weggeschmissen. Denn so ziemlich jeder Hersteller, würde mittlerweile schadstoffreie Dämmwolle verbauen. Und dies seit Jahren.

Nächstes Beispiel: Vor ein paar Jahren, entschloss sich Nubert, Ihre Verkaufsaktivitäten auf die Amazonplattform auszuweiten.
Ich kritisierte hier, dass man seinen Kunden ggü. erkläre, die Kalkulation der LS wäre so knapp, dass ein Rabatt auch bei größeren Bestellungen nicht drin ist.
Nun geht man aber eine Weg, wo man Verkaufsgebühren zahlen müsse. Dann wäre ja wenigstens, bei einer Direktbestellung über Nubert, ein Rabatt in Höhe der Amazon-Verkaufsgebühren drin.
Auch hier hitzige Wortgefechte mit Meister Spiegler. Das wäre aus dem Werbeetat. Deren Boxen wären fair kalkuliert, da ist nichts mehr drin bla, bla, bla...

Einen schlechten Test über deren LS, traut sich wahrscheinlich eh kein Magizin mehr zu schreiben.
Ich kann mich noch erinnern, als die Stereoplay damals die neue NuVero 14 testete und die bei weitem nicht so gut in deren Bestenliste abschnitt, wie sich die NSF das wohl gewünscht hätte, da war was los, das ging auf keine Kuhhaut mehr!
Da wurden die Redakteure richtiggehend gemobbt.

Keine Frage, Nubert baut ordentliche Lautsprecher. Aber etwas mehr Bescheidenheit, würde der NSF auch ganz gut stehen.
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