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Was hört Ihr gerade jetzt ? (JAZZ)+A -A |
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| Autor |
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HansFehr
Inventar |
#23976
erstellt: 02. Jan 2026, 18:16
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Und seit 50 Jahren begleitet mich diese Musik. Umwerfend. Mit den Songtiteln habe ich immer noch so meine Mühe. Ife ist einigermaßen klar. Jabali? Tier? Aber was soll es. Ist ja nicht entscheidend.
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*TheRock*
Stammgast |
#23977
erstellt: 03. Jan 2026, 12:19
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Trovesi
Stammgast |
#23978
erstellt: 03. Jan 2026, 13:47
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Feine Platte. Lege ich in der letzten Zeit auch immer wieder gerne auf. |
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Mr._Lovegrove
Inventar |
#23979
erstellt: 03. Jan 2026, 14:58
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Kaum hat das neue Jahr angefangen, geht es bei mir schon weiter mit der Aufforstung meiner Sammlung: ![]() ![]() John Coltrane - Ascension Lonnie Liston Smith - Exotic Mysteries/Loveland Stan Getz - Jazz Giants '58 Ascension fehlte mir noch in meiner Coltrane Abteilung. Das ist aber auch einfach eine sehr gute Scheibe. Aber noch viel mehr stehe ich auf guten Jazzfunk und Lonnie Liston Smith ist ein Garant dafür, klingt aber nie zu straight, sondern seine Art hat immer diese extra Portion Poesie und Tiefe. Die Jazz Giants macht auch sehr Laune, ist geradlinig, swingend und klingt nach einer sehr spontanen Angelegenheit. |
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Highente
Inventar |
#23980
erstellt: 03. Jan 2026, 15:25
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crim63
Inventar |
#23981
erstellt: 03. Jan 2026, 21:14
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Hallo ! Allen Jazz Freunden noch ein gesundes neues Jahr und möge die beste Musik mit Euch sein............. Mein Musik Auftakt in diesem Jahr war im Rock Bereich Yes und für den Jazz hab ich mir aus der " the three blind mice 45 box " die LP, " Blow Up " vom Isao Zuzuki Trio / Quartet gewählt. Schon der Opener der LP " Aqua Marine " haut mich jedesmal vom Hocker, musikalisch wie auch klanglich das Beste was ich habe ist diese Box. Michael, Deine Entscheidung die Box mir zu verkaufen war durchaus richtig. ![]() ![]() Isao Suzuki Trio / Quartet / Blow Up / TBM / TBM-15-45 Gruß Maik |
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*TheRock*
Stammgast |
#23982
erstellt: 04. Jan 2026, 11:10
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Valentino_II
Stammgast |
#23983
erstellt: 04. Jan 2026, 12:28
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Valentino_II
Stammgast |
#23984
erstellt: 04. Jan 2026, 15:46
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Und wieder etwas aus den besten ECM Zeiten Arild Andersen "Green Shading Into Blue" ©1978 ECM 1127 Arild Andersen - Bass Juhani Aaltonen - Tenor/Soprano Saxophone, Flutes Lars Jansson - Piano, Synthesizers Pål Thowsen - Drums Das Album ist natürlich vergriffen und wurde offenbar nie auf CD veröffentlicht. Für Interessierte: Es gibt eine 3 CD Box "Green in Blue - Early Quartets" auf der das komplette Album drauf ist. Und nebenbei auch das Debutalbum "Clouds in my Head" .... ![]() |
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arnaoutchot
Moderator |
#23985
erstellt: 06. Jan 2026, 09:11
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Hier nochmals als Neujahrsvorsatz für alle die Bitte, wenigstens Interpret und Titel im Text zu den gehörten Platten zu schreiben. Reines Bilder zeigen finde ich extrem langweilig, keiner muss so einen Sermon wie meinen folgenden schreiben, aber ein Satz zu einer gehörten Platte sollte doch drin sein ? Danke ! 👍 Bleiben wir noch bei ECM. Die meisten kennen die erste ECM-Platte von Mal Waldron - Free at Last (1969). Was ich bis vor kurzem nicht wusste, ist die Tatsache, dass Manfred Eicher noch zwei weitere Platten mit Waldron aufgenommen hat, die aber nie bei ECM erschienen. 1970 im gleichen Trio wie Free At Last Spanish Bitch, 1971 im Quartett mit Jimmy Jackson (org), Eberhard Weber (b) und Fred Braceful (dr) The Call. Erstere erschien nur 1x kurzzeitig bei einem japanischen Label, die zweite war die erste Veröffentlichung auf dem ECM-Schwesterlabel JAPO. Spanish Bitch fällt in die Rubrik "Was ich gerne mal hören würde (Jazz)" :L, ist aber nur bei YT in mässiger Klangqualität anhörbar, The Call gibt es lossless beim Streamer, die höre ich gerade. Physische Exemplare von beiden sind sehr rar und teuer, auch eine japanische CD von The Call, die es mal gab. Bei The Call ist Waldron ausschliesslich am E-Piano, welches mit Jacksons grooviger Orgel einen interessanten Kontrast ergibt. Es sind nur zwei Stücke auf der LP mit langen, jam-artigen Improvisationen, vielleicht passte auch das damals nicht in Eichers Konzept des jungen Labels. War aber interessant zu hören. [Beitrag von arnaoutchot am 06. Jan 2026, 09:33 bearbeitet] |
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Valentino_II
Stammgast |
#23986
erstellt: 06. Jan 2026, 10:47
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Es ist für mich immer interessant zu sehen, was bei der Veröffentlichung im Nachhinein unter den Tisch fällt, bzw in anderer Form oder sehr verspätet auftaucht. Ich denke in diesem Fall geht es wohl um das Konzept der Marke ECM. Nach meiner bescheidenen Kenntnis wurde die Musik im Laufe der Zeit avantgardistischer. Anfangs war sie rauher und rockiger. In anderen Fällen mögen die reinen Verkaufszahlen auch eine Rolle spielen. |
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arnaoutchot
Moderator |
#23987
erstellt: 06. Jan 2026, 10:57
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Nun, ich sehe es eher so, dass ganz am Anfang die avantgardistischsten Platten bei ECM erschienen. Schau Dir nur mal die ersten 10 Veröffentlichungen an ! Dann wurde es zunehmend mainstreamiger (auf hohem Niveau). Hier noch immer ECM: Holland / Scofield - Memories of Home - ECM 2025, Bild siehe weiter oben. Ein schönes Duo in gepflegtem Wohlklang mit passenden Hommagen u.a. an Ray Brown. Mir wurde nicht langweilig und auch Scofields Gitarrenton war erträglich. Erinnerte mich an das Projekt scolohofo, das ich hier schon mal hörte. Da waren die Männer aber noch über 20 Jahre jünger ... Noch ein anerkennendes Nicken an das ...fo: Al Foster (dr), der letztes Jahr starb. Ein aus meiner Sicht unterbewerteter Drummer, spielte mit allen Grössen, u.a. Miles Davis. Verspätetes RIP. |
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Valentino_II
Stammgast |
#23988
erstellt: 06. Jan 2026, 13:07
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Mainstream und ECM paßt aus meiner Sicht gar nicht zusammen. Es hat sich aber ein gewisser ECM-Sound geformt, der mehr an Leichtigkeit und Atmsphäre gegenüber den früheren Aufnahmen gewonnen hat. Vielleicht ist das auch etwas zu verallgemeindernd, aber am Beispiel Terje Rypdal sehe ich so eine Entwicklung. 1971-1976 noch sehr rockorientiert, danach eher das, was ich unter Avantgarde verstehe. Hier läuft nun.... Oscar Petersen „meets Roy Hargrove and Ralph Moore“ Telarc Jazz ©1996 So entspannt kann guter Mainstream Jazz sein. Oscar Peterson – Piano Roy Hargrove – Trumpet Ralph Moore – Tenorsax Niels-Henning Ørsted Pedersen – Bass Lewis Nash – Drums ![]() [Beitrag von Valentino_II am 06. Jan 2026, 16:40 bearbeitet] |
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Highente
Inventar |
#23989
erstellt: 06. Jan 2026, 16:40
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Ich habe mir daraufhin diese CD besorgt, da bin ich mal gespannt. Läuft gerade durch. [Beitrag von Highente am 06. Jan 2026, 16:42 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#23990
erstellt: 08. Jan 2026, 17:38
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Hier ein weiterer Schwung ECM-Vinyl, es hört einfach nicht auf ... Ich höre gerade die oberste, Dave Holland Quintet - Jumpin' In (ECM 1984). Ja, die hatte ich erst vor kurzem hier gehört und habe mich dabei selbst angeregt, dass ich die gerne mal auf Vinyl hören würde. Gesagt, gekauft ... läuft. Klingt phänomenal, die Vinyl-Wiedergabe nimmt den frühen ECM-Digitalaufnahmen die leichte Schärfe, aber schafft eine druckvolle Räumlichkeit. Dass es aus meiner Sicht (zusammen mit der Conference of the Birds) aus meiner Sicht die beste Platte von Holland auf ECM ist, hatte ich schon geschrieben. Das letzte Stück, You I Love, taucht übrigens auf der neuen Duo-Platte mit Scofield wieder auf Auch mit im Konvolut die epochale Jack deJohnette - Special Edition (ECM 1980), auch diese mE die beste Platte auf ECM unter deJohnette's Namen. Die superbe Towner - Old Friends habe ich schon, da geht es wieder um die besterhaltene Pressung. Und die Everyman Band - Without Warning (ECM 1985) kenne ich tatsächlich noch gar nicht ... ich bin gespannt. ![]() |
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Highente
Inventar |
#23991
erstellt: 08. Jan 2026, 22:02
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Valentino_II
Stammgast |
#23992
erstellt: 09. Jan 2026, 19:07
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Hier läuft gerade meine kleine Entdeckung für heute, Paul Gonsalves. Der Name war mir bisher nicht bekannt. Der Musiker kommt aus dem Duke Ellington Umfeld - 10 Jahre Sax in der Ellington Band sprechen für sich. Hier spielt er mit anderen bekannten Größen der damaligen Jazzszene eine erstklassige BeBop Platte (Jazzstandards) ein. Gonsalves spielt unglaublich gut. Für mich ist das schon die selbe Liga wie Hawkins und Webster. Paul Gonsalves Getting together Jazzland ©1961 Tenor Saxophone – Paul Gonsalves Cornet – Nat Adderley Piano – Wynton Kelly Bass – Sam Jones Drums – Jimmy Cobb ![]() |
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Mr._Lovegrove
Inventar |
#23993
erstellt: 10. Jan 2026, 07:47
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Danke für den Tipp. Das ist genau mein Ding! Hier hat sich nochmal eine richtig schöne Scheibe eingefunden, die ich vom Namen kannte, aber deren Inhalt mir bis dato neu war: ![]() ![]() Franco Ambrosetti Movies Enja, 1987 Bass – Michael Formanek Drums – Daniel Humair Guitar – John Scofield Percussion – Jerry Gonzalez Piano, Synthesizer – Geri Allen Trumpet, Flugelhorn – Franco Ambrosetti Der damalige Freizeittrompeter und ehemalige Geschäftsmann hatte sich hier einiger Filmmusikthemen angenommen und daraus eine sehr stilvolle, aber niemals langweilige Platte geformt. Das hier ist alles, aber kein schnöder Barjazz, so wie man es vielleicht erwarten würde. Gleich zu Beginn zerlegt das Sextett ganz genüsslich und geschickt "Summertime" und zeigt auf, wie gut Modern Jazz und die alten Klassiker zusammenpassen. Und selbst wer Scofield nicht wirklich mag (so wie ich), der wird an der Platte seine Freude haben. [Beitrag von Mr._Lovegrove am 10. Jan 2026, 07:48 bearbeitet] |
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Highente
Inventar |
#23994
erstellt: 10. Jan 2026, 07:52
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Highente
Inventar |
#23995
erstellt: 10. Jan 2026, 08:35
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Highente
Inventar |
#23996
erstellt: 10. Jan 2026, 09:11
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arnaoutchot
Moderator |
#23997
erstellt: 10. Jan 2026, 10:47
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Du kennst auch nicht das berühmte Solo von Paul Gonsalves in Diminuendo and Crescendo in Blue von der Ellington at Newport 1956 ? Heisser Tipp ... allerdings noch mono aufgenommen. Klick the pic. |
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Valentino_II
Stammgast |
#23998
erstellt: 10. Jan 2026, 14:59
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Nein, das kannte ich nicht, danke für den Tipp. Wie gesagt war mir der Musiker nicht bekannt und ich bin erstaunt, daß ich immer wieder solche Perlen entdecken kann. Wenn man sich die musikalische Reise von Paul Gonsalves ansieht, wundert nichts mehr. Leider auch sehr früh an Alkohol und Drogen gestorben. |
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arnaoutchot
Moderator |
#23999
erstellt: 10. Jan 2026, 17:20
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Diese hier habe ich noch gut in Erinnerung und auch physisch in meiner Sammlung: Sonny Stitt & Paul Gonsalves - Salt and Pepper - Impulse 1964. Muss ich mal wieder herholen, schönes Cover. Alles richtig, was Du zu Gonsalves schreibst. Er starb ironischerweise 1974 nur wenige Tage vor seinem Arbeitgeber Duke Ellington. [Beitrag von arnaoutchot am 10. Jan 2026, 17:21 bearbeitet] |
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Trovesi
Stammgast |
#24000
erstellt: 10. Jan 2026, 17:49
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Bei mir läuft Ekdahl, Lisa - sings Salvatore Poe (RCA Victor 74321 796812, 2000) Schöne Musik. Auch die Stimme von Fr. Ekdahl gefällt mir gut. --- Aber muß sie denn die Konsonanten am Wortende immer "ver-nuscheln"? Ich möchte mir mal eine aktuelle Platte von ihr anschaffen, um zu hören, ob sie das immer noch macht. :-) |
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Trovesi
Stammgast |
#24001
erstellt: 10. Jan 2026, 19:09
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Noch mehr Latin: Portuondo, Omara - Palabras (Nube Negra INT 3186 2, 1997) Der ein oder andere kennt sie noch aus dem "Buena Vista Social Club". Eine tolle Stimme toll aufgenommen. |
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Highente
Inventar |
#24002
erstellt: 11. Jan 2026, 08:27
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*TheRock*
Stammgast |
#24003
erstellt: 11. Jan 2026, 11:14
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Highente
Inventar |
#24004
erstellt: 11. Jan 2026, 11:49
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Trovesi
Stammgast |
#24005
erstellt: 11. Jan 2026, 12:28
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Dann ist Dein Tag ja durchgeplant. :-) |
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Trovesi
Stammgast |
#24006
erstellt: 11. Jan 2026, 14:25
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Der Nachmittag beginnt mit britischem Jazz: Jungr, Barb - My Marquee (Marquee Records MARQUEE24CD) Ich glaube, Barb Jungr ist hier auf dem Kontinent gar nicht so bekannt, oder? Es lohnt sich aber dieser Sängerin einmal zuzuhören. Auf dieser Scheibe interpretiert sie Rock-Nummern von Cream, Who, Winwood, Yardbirds und den Stones auf ihre ganz eigene Weise. |
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arnaoutchot
Moderator |
#24007
erstellt: 14. Jan 2026, 19:27
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Der Vorwurf ist hier im Thread schon länger nicht mehr gekommen, aber hier mal der Beweis, dass ich durchaus auch aktuellen Jazz höre. Alle unten gezeigten CDs sind 2024 oder 2025 aufgenommen bzw. erschienen. Allen sechs ist weiterhin gemein, dass ich keinen der Protagonisten kenne (ausser dem Tingvall Trio und dem einen oder anderen Musiker auf einer der anderen Platten). Angefangen habe ich mit dem Marcel Lüscher Quartett - Make Things Happen - UnitRecords 2024, rechts unten. Jazz aus der Schweiz. Marcel Lüscher (ts, cl, b-cl) wird von seinem Bruder Thomas Lüscher (p), Björn Meyer (e-b, den kenne ich mit seinem rabenschwarzen E-Bass von Nik Bärtsch) und Kaspar Rast (dr) begleitet. Unglaublich ist die Bandbreite der Musiker, sie haben von zarten Balladen bis zu eckigen Neo-Bop-Nummern alles perfekt drauf. Gefällt mir ! Mehr, wenn ich mehr gehört habe. Eine noch: Jaden Evans - Evans on Evans - Shamus Rec. 2024, Bild Mitte links. Jaden Evans (p) ist tatsächlich der Enkel des grossen Bill Evans und spielt hier eine Hommage an seinen Grossvater im Trio mit Vicente Archer (b) und Marcus Gilmore (dr) ein. Jaden muss noch sehr jung sein, noch nicht mal 20 Jahre alt (ich konnte auf die Schnelle kein genaues Alter finden), und dafür spielt er beachtlich authentisch. Aber mag es sein etwas zu forscher Anschlag sein oder die zu gute direkte Klangqualität, die unnachgiebig jedes Muster offenlegt, an die Mystik seines Grossvaters kommt er nicht heran. Und dann frage ich mich, warum ich diese Kopie hören soll, wenn ich doch auch das Original haben kann . [Beitrag von arnaoutchot am 14. Jan 2026, 21:35 bearbeitet] |
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Mr._Lovegrove
Inventar |
#24008
erstellt: 15. Jan 2026, 06:22
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Ach Michael, die Jazzpolizisten im Thread habe ich immer schön ignoriert. Das werde ich auch weiterhin tun Es gibt immer noch zu viele gute Musik aus meinen bevorzugten Jahrzehnten, als das ich neue Aufnahmen hören müsste. Es ist aber schön zu lesen, dass andere das machen. Auch ist übrigens schön zu vernehmen, dass Jazz bei der Jugend wieder höher im Kurs steht. Ich habe just erst eine ARTE Reportage darüber gesehen und der eine oder andere Club freut sich über wieder jünger werdendes Publikum. Auch wenn einige der aktuellen Spielarten der improvisierten Musik nicht meins sind, so ist es doch eine gute Nachricht, dass Jazz eben nicht (mehr) alten weißhaarigen Männern vorbehalten ist.So, back to topic. Hier hat sich noch eine CD eingefunden, die aber wieder gehen wird. Grund: Belanglosigkeit! ![]() ![]() Lee Ritenour Rio, 1979 Acoustic Guitar – Lee Ritenour Bass – Abe Laboriel, Luizão Maia, Marcus Miller Drums – Alex Acuna, Buddy Williams, Paulinho Braga Keyboards – Dave Grusin, Don Grusin Rhythm Guitar – Jeff Mironov, Oscar Neves Soprano Saxophone, Flute – Ernie Watts + einige Percussionisten Jeder hat so seinen Lieblingsgitarristen aus dem Bereich der Fusion. Wie ihr wißt, ist es bei mit Al Di Meola, andere feiern Larry Carlton oder aber auch Lee Ritenour. Ich muß zugeben, dass ich bei "Captain Fingers" schon sehr schnell Ermüdungserscheinungen bekomme und bei dieser ursprünglich nur in Japan erschienen Scheibe von '79 werden meine Lider auch sehr schnell sehr schwer. Aber etwas objektiver betrachtet ist das hier auf jeden Fall sehr unterhaltsam gemacht, extrem kompetent eingespielt und klanglich stupende produziert. Ritenour erschafft eine lockere Atmosphäre aus ganz wenig Südamerika und ganz viel smoother Fusiongrooves, die immer auf 24° im Schatten und minimaler Brise temperiert ist. Das ist schön(geistig), aber eben auch nicht spannend. |
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#Gourmet
Ist häufiger hier |
#24009
erstellt: 15. Jan 2026, 09:01
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![]() Apropos Fusions-Gitarristen. Hier läuft gerade John Tropea NY Cats. Tropea spielte als Sessionsgitarrist auf vielen Classic Rock- und Pop-Alben mit, unter anderem Van Morrison, Paul Simon, John Lennon, Steely Dan, Billy Cobham, Eric Clapton. Die DMP CD ist komplett digital aufgenommen. Trotz DR16 und hervorragender Transparenz fehlt ihr die Wärme. Die Musik eignet sich am besten zur Hintergrundberieselung. |
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arnaoutchot
Moderator |
#24010
erstellt: 15. Jan 2026, 19:32
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Natürlich lasse ich mich auch nicht beeinflussen von - wie gesagt schon länger her - kritischen Stimmen, die hier mehr zeitgenössischen Jazz als das einzig Wahre postulieren. Ich habe schon mehrfach gesagt, dass es sinnvoller wäre, eher Jazz aus den spannenden ersten 50 Jahren seiner Existenz zu hören, also grob die Zeit bis 1950. Ich denke, die späten Fünfziger bis Ende der Siebziger sind hier deutlich überrepräsentiert. Aber gut. Weiter aus dem Paket oben, das zumindest sehr interessant ist. Schockierend ist, dass es nur eine kleine Auswahl aus einem grösseren Konvolut aktueller Veröffentlichungen war, ich hätte locker das dreifache mitnehmen können Jetzt das Tingvall Trio - Pax - Skip 2025 (im Bild links unten). Absolut hervorragend, inhaltlich und auch klanglich. Die drei Charaktere, der schwedische Pianist Martin Tingvall, der kubanische Bassist Omar Rodriguez Calvo (b) und der deutsche Schlagzeuger Jürgen Spiegel, ergänzen sich perfekt. Eines der besten Piano Trios, das ich kenne (aber es gibt so viele !). Tingvall spielt einen Fazioli Flügel, der göttlich aufgenommen ist. ![]() @Michael (Lovegrove): Die Ritenour-Platten für GRP waren grösstenteils seichtestes Fusion-Gedudel, das braucht und kann man nicht schön reden [Beitrag von arnaoutchot am 15. Jan 2026, 19:36 bearbeitet] |
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Highente
Inventar |
#24011
erstellt: 16. Jan 2026, 08:25
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*TheRock*
Stammgast |
#24012
erstellt: 16. Jan 2026, 17:35
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Mr._Lovegrove
Inventar |
#24013
erstellt: 17. Jan 2026, 07:59
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Falls ihr mal Inspiration braucht, um neue Alben und Musik zu entdecken oder mal wieder einen Anstoß bekommen möchtet, ein paar Klassiker anzumachn, dann empfehle ich diesen Kalender hier: ![]() ![]() ![]() ![]() The Art Of Jazz Covers Seltmann Verlag Das ist ein allzeitgültiger Abreißkalender mit 365 Blättern und jedem Tag eine neue Jazzscheibe. Viele Blätter haben auch einen Spotifycode zur vereinfachten Suche beim Streamingdienst. Es gibt Klassiker aber auch einige unbekanntere Schätze zu entdecken, und das aus allen Jahrzehnten! Ich habe mir jetzt vorgenommen, jeden Tag die passende Scheibe zu hören. Deswegen gibt es heute "Charlie Ventura in Concert" von 1954. Die Mischung aus spätem Bebop und Vocalize Unterhaltungsmusik ist ungewöhnlich und sicher auch angepasst, aber doch hochinteressant. Übrigens: Ich reiße die Blätter natürlich nicht ab! Dann habe ich nächstes Jahr wieder was davon. [Beitrag von Mr._Lovegrove am 17. Jan 2026, 08:00 bearbeitet] |
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Highente
Inventar |
#24014
erstellt: 17. Jan 2026, 08:02
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#Gourmet
Ist häufiger hier |
#24015
erstellt: 17. Jan 2026, 09:40
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![]() Alex Rostotsky ist ein virtuoser Bassgitarrist. Die obige CD wurde von dem Label Pope Music produziert, das größtenteils mit russischen Musikern zusammen arbeitete. Mit minimaler Aufnahmetechnik, meist nur zwei Micros, klingt es auch audiophil und dennoch mit nötiger Wärme. Das amerikanische Label hat nur 36 CDs veröffentlicht und diese CD sind vergriffen, daher auch kein Link dazu! [Beitrag von #Gourmet am 17. Jan 2026, 09:41 bearbeitet] |
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*TheRock*
Stammgast |
#24016
erstellt: 17. Jan 2026, 12:12
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ardina
Inventar |
#24017
erstellt: 17. Jan 2026, 12:39
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The Rock, dürfte ich dich bitten Interpret und Titel mit in den Text einzufügen? Erstens zeigt die Suchfunktion hier kein Ergebnis und wenn mal das Bild nicht mehr verfügbar ist steht da nur noch „Bei mit läuft gerade“. Danke für dein Verständnis in Voraus. |
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arnaoutchot
Moderator |
#24018
erstellt: 17. Jan 2026, 12:47
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Danke, Andreas für den abermaligen Hinweis. Inzwischen ist es mir egal, ob diejenigen, die ohnehin nur ein Bild kommentarlos posten, den Titel mit angeben oder nicht. Diese Posts sind ohnehin völlig bedeutungslos. Leute, was ist denn so schwer daran, wenigstens kurz zu schreiben, was einen bewegt, eine Platte aufzulegen und anzuhören ? Wenn das auf dem Niveau dieser letzten kommentarlosen Posts bleibt, verliere ich die Lust, hier noch weiterzuschreiben. |
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*TheRock*
Stammgast |
#24019
erstellt: 17. Jan 2026, 12:49
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@ardina kein Thema mache ich beim nächsten Mall |
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*TheRock*
Stammgast |
#24020
erstellt: 17. Jan 2026, 13:12
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hifi_raptor
Inventar |
#24021
erstellt: 17. Jan 2026, 15:00
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Morgen Nachdem Amazon die Randy Brecker Randy in Brazil nicht verfügbar machen kann habe ich mir: Randypop von Randy Brecker zugespielt. ![]() Den ersten Song New Frontier wird jeder von Donald Fagen kennen. Das Album ist wahrscheinlich nicht die reine Jazzlehre. Der Name ist nicht unbedingt Programm, weil eben die Spielweise ganz „unpoppig“ ist. Aber eben solche Alben erleichtern den Zugang zum Jazz. Die Musiker sind allen Jazzliebhabern bestens bekannt. Schönen Restsamstag [Beitrag von hifi_raptor am 17. Jan 2026, 15:01 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#24022
erstellt: 18. Jan 2026, 17:15
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Hier zwei Flops: 1) Nighthawks - Paris Dakar - 2025. Das Cover tauchte vor ein paar Monaten hier mal auf, sie war auch in dem erweiterten Konvolut von aktuellem Jazz (siehe oben, aber nicht auf dem Bild), dachte ich hörst Du mal rein. Gott im Himmel, was ist denn das für ein Gedudel ? Sind doch bekannte und gute Musiker ! Will Winterschladen jetzt wie Till Brönner klingen ? Unerträglich Wer dem ganzen noch die Krone aufsetzen will, liest den gequirlten KI-Mist, den jpc als Plattenbeschreibung hinzufügt ... (klick the pic)![]() 2) Kazumi Watanabe - Mobo I - Gramavision 1984. Watanabe ist immer so eine Sache, von grässlich elektrisch/fusionistisch bis druckvoll, hochvirtuos und spannend kann er alles. Diese hier ist auf der ersteren Seite ! Gute Sidemen wie Marcus Miller, Sly & Robbie, ja sogar Mike Brecker, aber rausgekommen ist 1984er Plastik-Fusion-Müll ohne Seele und Verstand ! Würg ! |
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hifi_raptor
Inventar |
#24023
erstellt: 18. Jan 2026, 17:28
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Wenn man sich jetzt noch klar macht was so viele Wörter aus der KI kosten, war die Produktion der CD billiger. Aber die Rezension passt bestimmt auch für viele andere Jazz Scheiben. Also zumindest effizient ,Ansonsten ist der Text Bullshit erster Güte. Die Kazumi Watanabe gebe ich mir zum Montag Schönen Abend |
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arnaoutchot
Moderator |
#24024
erstellt: 18. Jan 2026, 17:49
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Dann wünsche ich schon mal einen schönen Wochenbeginn ! Zur Beruhigung das hier: Vienna Art Orchestra - The Minimalism of Erik Satie - Hat Hut Rec. Schweiz 2LP 1984. Wir haben im Laden einen ganzen Schwung der schönen Cardboard-Cover von Hat Hut aus den 1980ern angekauft. Die sind sehr wertig und schön gemacht, neuwertig und klingen fantastisch. Ich hab die natürlich schon als CD Inhaltlich ist nicht alles vom VAO gut gealtert bei mir, leider finde ich den Gesang von Lauren Newton etwas manieristisch ... aber immer noch sehr hörenswert. ![]() ... gefolgt von dieser hier: Marianne Schroeder - Braxton & Stockhausen - Hat Hut Rec. Schweiz 2LP 1984. Die erste Platte besteht aus der Composition No. 107 von Anthony Braxton für ein Trio bestehend aus Schroeder (p), Garrett List (tb) und Braxton (as, ss). Das würde ich noch als - übrigens gut hörbaren, wenn man sich darauf einlässt - Avantgarde Jazz bezeichnen. Die Klavierstücke von Stockhausen verlassen den Jazz dann. [Beitrag von arnaoutchot am 18. Jan 2026, 18:14 bearbeitet] |
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Valentino_II
Stammgast |
#24025
erstellt: 18. Jan 2026, 18:13
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Ja, die Nighthawks ….. Ich entspanne mich gerade mit einem meiner Lieblingsalben von Mike Mainieri Northern Lights - NYC Music ©2006 Sehr atmosphärisch, schöne Melodien von Nils Petter Molvear, vertrackte Rhythmen von der Rhythmusgruppe inkl. Klangmaler Bugge Wesselthoft. Die Musik wird mir einfach nicht langweilig. Unbedingte Empfehlung um runter zu kommen, wovon auch immer. 👍 ![]() ![]() ![]() [Beitrag von Valentino_II am 19. Jan 2026, 09:25 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#24026
erstellt: 19. Jan 2026, 07:37
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Gestern ist Ralph Towner mit 85 Jahren verstorben. Ein grosser Musiker, gleichermassen bewandert auf Gitarre und Klavier. Möge er seinen Frieden finden. Ich höre mich etwas quer durch sein Werk, ich habe einiges von ihm auf ECM, aber nicht alles. Die Ralph Towner - At First Light - ECM 2023 sollte seine letzte Platte für das Label sein, ein brillantes Alterswerk, in dem Towner nur auf der Gitarre die Inspirationen seiner über 50jährigen Solokarriere vorbeiziehen liess. |
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Es gibt immer noch zu viele gute Musik aus meinen bevorzugten Jahrzehnten, als das ich neue Aufnahmen hören müsste. Es ist aber schön zu lesen, dass andere das machen. Auch ist übrigens schön zu vernehmen, dass Jazz bei der Jugend wieder höher im Kurs steht. Ich habe just erst eine ARTE Reportage darüber gesehen und der eine oder andere Club freut sich über wieder jünger werdendes Publikum. Auch wenn einige der aktuellen Spielarten der improvisierten Musik nicht meins sind, so ist es doch eine gute Nachricht, dass Jazz eben nicht (mehr) alten weißhaarigen Männern vorbehalten ist.











Wer dem ganzen noch die Krone aufsetzen will, liest den gequirlten KI-Mist, den jpc als Plattenbeschreibung hinzufügt ... (klick the pic)
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