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Was hört Ihr gerade jetzt ? (JAZZ)

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Snowbo
Inventar
#14963 erstellt: 20. Jan 2017, 00:23
Nachdem ich eine Weile eine Version gesucht habe, die auch auf Vinyl sehr gut klingt und dabei noch bezahlbar ist, hatte ich nun Glück

IMG_0564

The Dave Brubeck Quartet ‎– Time Out
Label: Columbia ‎– 88697269441, Music On Vinyl ‎– MOVLP038
Format: Vinyl, LP, Album, Reissue, Remastered, Stereo, 180 Gram
Land: Europe Veröffentlicht: 21 Jan 2010

Ansonsten muss man zu der Musik wohl hier gar nichts mehr sagen
blueminotaur
Stammgast
#14964 erstellt: 20. Jan 2017, 00:39

Snowbo (Beitrag #14963) schrieb:
Ansonsten muss man zu der Musik wohl hier gar nichts mehr sagen ;)


Nee...
blueminotaur
Stammgast
#14965 erstellt: 20. Jan 2017, 00:48

chriss71 (Beitrag #14962) schrieb:
Tomasz Stanko - Wislawa

Hervorragendes Album... Habe ich auch im Porgy live gehört... War ein ganz starkes Konzert.


Porgy -wo ist das denn?

Live bestimmt Klasse. Das Album verdient auf jeden Fall ein oder zwei weitere Chancen bei mir. Wirklich nicht schlecht.

Edit: Zitat repariert.


[Beitrag von arnaoutchot am 20. Jan 2017, 08:00 bearbeitet]
blueminotaur
Stammgast
#14966 erstellt: 20. Jan 2017, 01:02
Neuzugang -erstaunlicherweise:

SAM_8915

Miles Davis - Nefertiti


Miles Davis – trumpet
Wayne Shorter – tenor saxophone
Herbie Hancock – piano
Ron Carter – double bass
Tony Williams – drums


War tatsächlich noch nicht im Bestand. Grandios...
Eipott
Stammgast
#14967 erstellt: 20. Jan 2017, 09:09

blueminotaur (Beitrag #14965) schrieb:


Porgy -wo ist das denn?


.


Riemergasse in Wien


und zu Stanko: schade dass er sich von Eicher so zahm hat spülen lassen.
Bei mir auch einer dem nachgesagt wird, er hätte sich an MD orientiert. Angesichts der ja vielerorts bereits diskutierten - sagen wir mal - "limitierten tatsächlichen Trompetenkünste des Meisters, ist dies evtl. ein Kompliment welches es zu vermeiden gilt, es sei denn man ist ein ebenso brillianter Leader
Auch Fresu hat schon die eine oder andere schwächelnde Produktion abgeliefert, aber seine "plays the music of..." Reihe auf BlueNote bietet sehr viele Glanzlichter:
Paolo Fresu - 5 Original Albums Box-Set
81MknBmgtTL._SL1470_


[Beitrag von Eipott am 20. Jan 2017, 10:49 bearbeitet]
Ozone
Inventar
#14968 erstellt: 20. Jan 2017, 09:24
Hier nun:

amazon.de

Grover Washington Jr. - Skylarkin'
sebbo76
Stammgast
#14969 erstellt: 20. Jan 2017, 09:32
jpc.de

Cuong Vu Trio Meets Pat Metheny

Eine wie ich finde sehr feine Scheibe, auf der stellenweise richtig die Post abgeht. Toll!


Bezüglich Stanko: Ich persönlich begrüße die Richtung die Stanko auf ECM eingeschlagen hat. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
Gleich lege ich erst mal die "Dark Eyes" von 2009 auf.
*papamann*
Stammgast
#14970 erstellt: 20. Jan 2017, 10:44
Na na na; du mißachtest den Forums-Code: "Die Verschmäcker sind geschieden". So ists' richtig!

Liebe Grüße

Carsten
Eipott
Stammgast
#14971 erstellt: 20. Jan 2017, 10:52

sebbo76 (Beitrag #14969) schrieb:



Bezüglich Stanko: Ich persönlich begrüße die Richtung die Stanko auf ECM eingeschlagen hat. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
:hail


oder auch Die Verschmäcker sind halt geschieden. wie jemand hier als Unterschrift zu stehen hat Ich wollte das auch eigentlich nicht geschrieben haben weil es ziemliches Sandkastenverhalten darstellt daher habe ich den Text verändert.
Vergleiche ICH jedoch seine Globe Unity Zeit oder auch Music for K oder auch Bosonossa and Other Ballads mit den ECM Arbiten, finde ich diese eher rückschrittlich, wohlwissend dass er damit aber wohl viel mehr Portmonnaies geöffnet hat. Und das ist ja auch eine Strategie
Don_Tomaso
Inventar
#14972 erstellt: 20. Jan 2017, 15:09
Klaviertrio:

amazon.de

Ahmad Jamal - Poinciana Revisited. Mit Ahmad Jamal (p), Jamil Nasser (db), Frank Gant (dr). Eine schöne und elegante Trio-Aufnahme aus New York.
Snowbo
Inventar
#14973 erstellt: 20. Jan 2017, 16:04
Läuft inzwischen zum zweiten Mal, was für eine wundervolle Produktion ...

Kenny Burrell

Kenny Burrell & Coleman Hawkins
Bluesey Burrell (200g) (Limited-Numbered-Edition)
Label: Acoustic Sounds, 1962
Erscheinungstermin: 15.5.2016 USA

Kenny Burrell (g); Coleman Hawkins (ts); Tommy Flanagan (p); Major Holley (b); Eddie Locke (dr); Ray Barretto (cga)

Die Jungs hatten echt Spaß und ich auch
hifi_raptor
Inventar
#14974 erstellt: 20. Jan 2017, 17:08

Grover Washington Jr. - Skylarkin'

Pervers - aber mein Echo spielt die Scheibe gerade - ich habe viel von GWJr., die eben noch nicht
Ozone
Inventar
#14975 erstellt: 20. Jan 2017, 17:11

hifi_raptor (Beitrag #14974) schrieb:

Grover Washington Jr. - Skylarkin'

Pervers - aber mein Echo spielt die Scheibe gerade - ich habe viel von GWJr., die eben noch nicht :D

Die solltest Du Dir noch holen, mir gefällt sie.
moontrane
Stammgast
#14976 erstellt: 20. Jan 2017, 17:26
Jetzt bei mir:
Tom Harrell "Roman Nights" (High Note 2010)
Tom Harrell, tr, flh
Wane Escoffery, ts
Danny Grissett, p
Ugonna Ogekwo, b
Jonathan Blake, dr
Eine herausragende Veröffentlichung. Die Gruppe spielt unglaublich homogen, wie aus einem Guss, magisch. Die passen zusammen, das hört man. Tom Harrell ist für mich neben Jeremy Pelt einer der besten Trompeter der Gegenwart. Er spielt unspektakuläre klare Linien und überzeugt damit. Escoffery ist ein energischer Saxofonist, Grissett auf dem Piano ist ebenso gut und die Rhythmusgruppe sowieso.
Tip von mir.
Euch ein schönes Wochende!
Gruss Christoph
jpc.de
moontrane
Stammgast
#14977 erstellt: 20. Jan 2017, 18:08
Danach der faszinierende Saxofonist Logan Richardson.
Logan Richardson "Cerebral Flow" (Fresh Sound New Talent 2006)
Logan Richardson, ts, ss
Mike Pinto, vib
Mike Moreno, g
Matthew Brewer, b
Nasheet Waits, dr
Thomas Crane, dr
Richardson spielt unorthodox, teilweise etwas freier, insgesamt richtig erfrischend - schön!
jpc.de
entertain_me
Stammgast
#14978 erstellt: 20. Jan 2017, 18:54

sebbo76 (Beitrag #14969) schrieb:


Cuong Vu Trio Meets Pat Metheny

...


Super Album, höre ich auch immer wieder sehr gerne.
dietmar_
Inventar
#14979 erstellt: 20. Jan 2017, 19:35

moontrane (Beitrag #14976) schrieb:
Tom Harrell "Roman Nights" (High Note 2010)
...
Eine herausragende Veröffentlichung. Die Gruppe spielt unglaublich homogen, wie aus einem Guss, magisch. Die passen zusammen, das hört man. Tom Harrell ist für mich neben Jeremy Pelt einer der besten Trompeter der Gegenwart.

Habe Harrell unverdienterweise irgendwann aus den Augen verloren, deshalb kann ich zu diesem Album nix sagen. Schätze ihn aber sehr, mein letztes Album ist, glaube ich, Light On. Tolles Album von 2007, in der gleichen Besetzung.

light on

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass TH unter Schizophrenie leidet - ["Tom Harrell hat abseits der Bühne mit einer schweren Beeinträchtigung zu kämpfen, da er an Schizophrenie leidet. Wenn er nicht spielt, steht er mit gesenktem Kopf und leerem Blick auf der Bühne. Wenn er ein Solo spielen soll, geht er langsam zum Mikrofon und hebt den Kopf erst zum Spielen. Danach nimmt er wieder seine ursprüngliche Haltung ein." (aus Wiki)] - finde ich sein Spiel, seinen Erfolg bemerkenswert.
Igelfrau
Inventar
#14980 erstellt: 21. Jan 2017, 06:29
amazon.de

Melanie De Biasio - A Stomach Is Burning

Ein erstaunlich spielfreudiges Vocal Jazz Album, bei dem mal die Instrumentalisten eine ebenso wichtige "Stimme" haben wie die Belgierin selbst.
Mr._Lovegrove
Inventar
#14981 erstellt: 21. Jan 2017, 08:04
Ich versuche mich gerade an Garbareks Variante des Free Jazz:
jpc.de
Jan Garbarek
Tryptikon
Dualplattenspieler
Inventar
#14982 erstellt: 21. Jan 2017, 09:59

dietmar_ (Beitrag #14979) schrieb:


Wenn man sich vergegenwärtigt, dass TH unter Schizophrenie leidet - ["Tom Harrell hat abseits der Bühne mit einer schweren Beeinträchtigung zu kämpfen, da er an Schizophrenie leidet. Wenn er nicht spielt, steht er mit gesenktem Kopf und leerem Blick auf der Bühne. Wenn er ein Solo spielen soll, geht er langsam zum Mikrofon und hebt den Kopf erst zum Spielen. Danach nimmt er wieder seine ursprüngliche Haltung ein." (aus Wiki)] -.


Verzeih' Dietmar, aber dieses Zitat kann ich so auf Wiki nicht erkennen, der von mir fett markierte Teil ist noch da, der Rest offensichtlich - und zu Recht - revidiert worden. Fakt ist, dass er seit Jahrzehnten Schizopatient, seit den 90er Jahren jedoch bereits medikamentös sehr gut eingestellt ist, so dass es ihm möglich ist ein normales (Bühnen-) Leben zu führen und ein ganz grosser Bandleader zu sein. Ich habe ihn mehrfach live erlebt und kann sagen, dass er total fokussiert, aber dennoch sehr charming und verbindlich rüber kommt, keinesfalls beeinträchtigt oder gar "merkwürdigen Blickes auf der Bühne rum stehend". In der Musik aufgehend, versunken vielleicht, aber keinesfalls merkwürdig oder gar krankhaft o.ä. Im vergangenen Jahr hat er mir sein neues Album signiert und dabei lächelnd geredet.
That said, hier keine Trompete sondern sax des interessanten Caleb Wheeler Curtis, mit 2 Gitarren (Eubanks + Rosenwinkel) und der wunderbaren Stimme von "embee" M'Balia:
Orrin Evans - #knowinghalfthebattle
Orrin-Evans-knowingishalfthebattle-500px-Cover


[Beitrag von Dualplattenspieler am 21. Jan 2017, 12:45 bearbeitet]
Tom_Yum_Goong
Ist häufiger hier
#14983 erstellt: 21. Jan 2017, 12:24
Leider bis jetzte nur ein Track online, der aber Grund genug für mich war um das Album vorzubestellen!

https://phronesistri...emoth-hd-24bit-96khz
Don_Tomaso
Inventar
#14984 erstellt: 21. Jan 2017, 12:53
Bei mir auch gerade Garbarek, den höre ich eh sehr gerne, aber durchaus etwas leichtere Kost:

amazon.de

Jan Garbarek Group - Twelve Moons. Lyrische, eingängige Musik mit Folk-Einflüssen, ein wenig versponnen und sehr schön.
Besetzung:
Jan Garbarek - soprano saxophone, tenor saxophone, keyboards
Rainer Brüninghaus - keyboards
Eberhard Weber - bass
Manu Katché - drums
Marilyn Mazur - percussion
Agnes Buen Garnås, Mari Boine - vocals
moontrane
Stammgast
#14985 erstellt: 21. Jan 2017, 14:46
Hallo zusammen,
was Tom Harrell betrifft, so macht er wunderbare Musik, und ich vermute einfach, das ist für ihn die beste Medizin. Hervorheben möchte ich noch sein Album "Prana Dance", das ich grossartig finde.
In der Reihe "Steeple Chase Look Out" haben die New Yorker David Ambrosio und Russ Meissner "Moments in Time" veröffentlicht. Das läuft bei mir gerade zum ersten Mal. Kreative, eigenständige Arrangements und Kompositionen, gespielt von Loren Stillman (as), Matt Renzi (ts, english horn), Leonard Thompson (p), Nate Radley (g), David Ambrosio, (b) und Russ Meisner (dr). Hört mal rein!
Gruss Christoph
jpc.de
moontrane
Stammgast
#14986 erstellt: 21. Jan 2017, 19:30
Eine weitere Neuerwerbung habe ich gerade zum zweiten Mal gehört.
Patrick Zimmerli Quartet "Shores against Silence" (Songlines 2016)
Zimmerli arbeitet als Musiker und Komponist im Grenzbereich zwischen neuer Musik und Jazz. Er schreibt also auch Stücke ohne Improvisation. Das wäre weniger mein Fall. Hier im klassischen Quartett-Format dominieren die Jazz-Elemente, es wird auf dem Hintergrund komplexer Rhythmen viel improvisiert,
Die Stücke sind ausgefuchst arrangiert, aber sie swingen auch. Mein Daumen geht nach oben.
Einen schwerwiegenden Mangel hat die CD: sie ist leider nur 38 Minuten kurz (Hallo, Herr Dual...)
Patrick Zimmerli, ts
Kevin Hays, p
Larry Grenadier, b
Tom Rainey, dr
Sakoshi Takeishi, perc (2 tracks)
jpc.de
dietmar_
Inventar
#14987 erstellt: 21. Jan 2017, 19:40

Dualplattenspieler (Beitrag #14982) schrieb:
Verzeih' Dietmar, aber dieses Zitat kann ich so auf Wiki nicht erkennen

Ich habe ein Zitat nicht überprüft. Offenbar ist das auf Wikipedia angepasst worden. Mein Fehler.

Ich habe Harrell nie live gesehen, kann mich aber an Videos von Konzerten aus den 2000er (?) Jahren erinnern, bei denen er wie "Stecker gezogen" auf der Bühne stand und erst kurz bevor er spielte, "lebendig" wurde. So wirkte es zumindest. Was dann kam, war allerdings fulminant.

Ich mag sein Spiel sehr, da sind keinerlei Beeinträchtigungen durch seine Erkrankung erkennbar.


Hier
wieder einmal Andrew Cyrille Quartet - The Declaration Of Musical Independence. Ich schätze diese Musik immer mehr.

cyrille
blueminotaur
Stammgast
#14988 erstellt: 21. Jan 2017, 23:17
Lange nicht gehört:

jpc.de

Emil Mangelsdorff - This Side Up

Emil Mangelsdorff - saxes
Janusz Stefanski - drums
Gerhard Bitter - bass
Thilo Wagner - piano

Ein sehr solides Album. In sich geschlossen, ohne dass die individuellen Stärken aller Beteiligten dabei unter den Tisch fielen. Und gut sind die wirklich alle vier. Die Platte ist unspektakulär, wird mir aber nie langweilig.
blueminotaur
Stammgast
#14989 erstellt: 22. Jan 2017, 00:15
Und wo wir gerade bei den "unbekannteren" Brüdern sind:

jpc.de

Nat Adderley - Work Song

Nat Adderley – cornet
Wes Montgomery - guitar
Bobby Timmons - piano
Sam Jones - bass, cello
Keter Betts - bass, cello
Percy Heath - bass
Louis Hayes - drums

Sehr bluesiges Album mit Nat Adderley in Hochform. Interessante Akzente setzt Wes Montgomery mit seiner Gitarre.
Mr._Lovegrove
Inventar
#14990 erstellt: 22. Jan 2017, 08:04
Bei mir läuft zum Tagesstart eine der lässigsten und coolsten Jazzscheiben, die ich kenne:
jpc.de
Kenny Dorham
Quiet Kenny
Dorham bleibt selbst in den Balladen immer bei der Sache und verliert sich nicht in Romantizismen, sondern swingt einfach mit festem Ton.
Explizit habe ich einen aktuellen Japanimport gekauft, weil die RvG leider unerträglich klingt.


[Beitrag von Mr._Lovegrove am 22. Jan 2017, 08:05 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#14991 erstellt: 22. Jan 2017, 09:13

Mr._Lovegrove (Beitrag #14990) schrieb:
Kenny Dorham - Quiet Kenny - Explizit habe ich einen aktuellen Japanimport gekauft, weil die RvG leider unerträglich klingt.


Es gibt auch eine ganz gut klingende XRCD, die man ab und zu noch preiswert findet ...

amazon.de



Hier zum Tagesanfang etwas beschwingt Pop-Jazziges: Peter Nero - The Wiz - Crystal Clear Direct to Disc 1977. Wenn ich nach der Nummer gehe, ist es die erste Veröffentlichung von Crystal Clear (CCS 6001). Nero ist ein Pianist, der hier Standards mit einem kleinen Orchester bringt, alles sehr smooth, kein Must Have, aber nett zu hören. Klanglich ist besonders das Klavier und die Dynamik des auf 45rpm laufenden Direktschnitts bemerkenswert.

IMG_4159


[Beitrag von arnaoutchot am 22. Jan 2017, 09:21 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#14992 erstellt: 22. Jan 2017, 09:49
Gefolgt von etwas Sperrigerem: Paul Bley Trio - Closer - ESP 1966. Bley (p), Steve Swallow (ac-b), Barry Altschul (dr). Freierer Jazz, v.a. rhythmisch, basierend fast ausschliesslich auf Kompositionen von Bleys damaliger Frau Carla. Erinnert mich stilistisch ein wenig an Cecil Taylor, auch wenn Bley nie so weit geht wie Taylor. Interessant auf jeden Fall, aber die - wie üblich - eher murkelige Aufnahmequalität von ESP macht es nicht ganz leicht, das Ganze wirklich zu geniessen. Swallows Bass kann man nur erahnen.

IMG_4160
DigiDig
Stammgast
#14993 erstellt: 22. Jan 2017, 11:51
Hier ein Album aus dem letzten Jahr:
jpc.de
Rantala, Danielsson, Erskine - How Long Is Now? (schöner Titel, wie ich finde)
Läuft zum ersten Mal bei mir. Die meisten Stücke stammen aus der Feder des finnischen Pianisten Iiro Rantala. Darüber hinaus sind noch zwei Stücke von Danielsson (b) und eins von Erskine (dr) zu hören, sowie eine Trioversion von Little Wing (Hendrix), Voyage (Kenny Barron) und Kyrie (Bach).
Sehr melodisch, sehr rhythmisch, sehr eingängig, sehr gut. Genau das Richtige für einen Sonntag Vormittag.


[Beitrag von DigiDig am 22. Jan 2017, 11:52 bearbeitet]
moontrane
Stammgast
#14994 erstellt: 22. Jan 2017, 17:53
Hier lief gerade eine Aufnahme von 1974, die Enja 2009 neu bearbeitet und wieder aufgelegt hat.
Heinz Sauer Bob Degen Isla Eckinger Makaya Ntshoko "Makaya & the Tsotsis"
Heinz Sauer, ts
Bob Degen, p
Isla Eckinger, b
Makaya Ntshoko, dr
Eine Quartett-Aufnahme mit vielen freien Passagen, für mein Empfinden aber gut hörbar. Seit 1974 in keiner Weise gealtert, frisch geblieben.
jpc.de
DigiDig
Stammgast
#14995 erstellt: 22. Jan 2017, 20:56
Freitag habe ich den Film „Miles Ahead“ gesehen und war davon enttäuscht. Sicherlich ist es nicht einfach, einen Film über Miles Davis zu drehen. Ich meine, es wäre daher vielleicht besser gewesen, dieses Vorhaben erst gar nicht anzugehen, zumindest nicht in dieser Form. Die Rückblenden im Film fand ich ja teilweise noch ganz gut gemacht, z. B. die Szene mit Gil Evans bei den Aufnahmen zu Porgy and Bess. Aber die vordergründige Story mit der Jagd um das geheimnisvolle Tonband ging mir ganz schön auf die Nerven. Gänsehaut gab es nur im Abspann, als der echte Wayne Shorter und der echte Herbie Hancock in seiner Band auftauchten.

Naja, ein Gutes hatte der Film: Ich habe mir vorgenommen, wieder mehr Miles zu hören und meine zugegebenermaßen noch lückenhafte Miles Sammlung auf Vordermann zu bringen.

Mit dem Hören habe ich schon Mal begonnen und zwar bei dieser hier:
Miles & Gil 2
Miles Davis & Gil Evans – The Complete Columbia Studio Recordings

Gerade läuft das Album „Miles Ahead“ aus dieser Box.
moontrane
Stammgast
#14996 erstellt: 23. Jan 2017, 05:55
jpc.de

Locker swingend in den Tag, eine runde Aufnahme vom 1993, jetzt als japanischer Reimport erhältlich:
Akio Sasajima "Humpty Dumpty" (Enja 1993)
Akio Sasajima, g
Joe Henderson, ts
Renee Rosnes, p
Kelly Sill, b
Joel Spencer, dr


[Beitrag von moontrane am 23. Jan 2017, 05:56 bearbeitet]
*papamann*
Stammgast
#14997 erstellt: 23. Jan 2017, 12:25
Ich habe es getan! Über Fug und Unfug dieser Serie - Jean-Pierre Leloir auf dem Label Jazz Images- haben wir weiter oben schon diskutiert.

Die LPs kommen in dicken Gatefold-Covern, habe neue Liner Notes und eben ein anderes Cover. Das Original ist abgebildet; Besetzung und diskografische Angaben liegen vor. Wirklich gut gemacht. Und bezahlbar sind sie auch.

Die LPs klingen meiner Meinung nach gut; nun ist meine bescheidene Anlage sicher keine High-End Referenz.

Ich bin zufrieden!









Insgesammt schon eine tolle Serie.

Liebe Grüße

Carsten
arnaoutchot
Moderator
#14998 erstellt: 23. Jan 2017, 13:39

*papamann* (Beitrag #14997) schrieb:
Insgesammt schon eine tolle Serie.


Hmm ... ich weiss nicht ... mich turnen die Cover eher ab. Aber das muss man nicht teilen. Wenn sie Dir gefallen, ist ja alles gut. Und über die Musik gibt es ohnehin keine Diskussion.
moontrane
Stammgast
#14999 erstellt: 23. Jan 2017, 18:11
@ Dualplattenspieler
Werter Kollege Dual, interessiert dich vielleicht, dass in den heutigen Jazz-Rezensionen auf "All About Jazz"
der grossartige Mark F. Turner das von dir vorgestellte Orrin Evans Album "knowingishalfthebattle" positiv bespricht.
Gruss Christoph

Bei mir läuft das kraftvolle Saxofon der ziemlich gut aussehenden Melissa Aldana.
Melissa Aldana & Crash Trio (Concord 2014)
Melissa Aldana, ts
Pablo Menares, b
Francisco Mela, dr

jpc.de
arnaoutchot
Moderator
#15000 erstellt: 23. Jan 2017, 18:50
Hier zwei sehr gegensätzliche Jazz-Platten: Zuerst lief Oliver Nelson's Big Band - Live from Hollywood - Impulse 1967/2005. Eine explosive Big Band in einem (kaum vernehmlichen) Live-Setting bei Marty's on the Hill. Besonders das Blech ist stark besetzt mit Leuten wie Conte Candoli, Freddy Hill und Lou Blackburn. Höhepunkt ist der Schlager Down by the Riverside, wo sich die vier Trompeter in wilden Attacken überbieten. Da war was los bei Marty's ! Klanglich ziemlich differenziert.

amazon.de

Fast wie ein Eisguss wirkt danach Ketil Bjornstad - Water Stories - ECM 1993. Bjornstad (p), Terje Rypdal (g), Bjoern Kjellemyr (b), Jon Christensen oder Per Hillestad (dr). Ich bin ja nicht der grösste Fan des skandinavischen Jazz, zu oft brütet mir das eher dumpf vor sich hin. So auch hier teilweise eher harmonischer Stillstand. Aber dennoch gibt es sehr schöne Linien des hörbar klassisch geschulten Pianisten Bjornstad, und auch Rypdal bringt sich sinnvoll ein. Das war Bjornstads Debut auf ECM.

jpc.de


[Beitrag von arnaoutchot am 23. Jan 2017, 18:52 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#15001 erstellt: 23. Jan 2017, 19:49
Aber jetzt noch was ganz anderes: Es ist mir nach relativ langer Suche gelungen, die Marion Brown - Afternoon of a Georgia Faun - ECM 1970 bezahlbar auf CD zu finden. Sie ist inzwischen recht rar, klingt aber deutlich besser als die LP. Das ist die vierte Veröffentlichung von ECM (ECM 1004) und gehört mit Abstand zum freiesten, was ECM je veröffentlicht hat. Hauptmusiker sind die auf dem Cover gelisteten, die aber noch durch Vokalisten und Hilfsmusiker verstärkt werden. In zwei langen Stücken werden frei improvisierte Geräuschcollagen entwickelt, das ruhigere dschungelartige Titelstück gefällt mir dabei besser als die zweite etwas kakophonischere LP-Seite. Ich kann so was auch nicht immer hören, aber wenn ich in Stimmung bin wie heute, finde ich es grossartig.

amazon.de


Edit: Zufällig habe ich gerade den 15.000sten Post in diesem Thread hinzugefügt. An dieser Stelle mal wieder Dank von meiner Seite an alle Jazzer, die hier ihre gehörte Musik vorstellen. Macht unverändert Spass !


[Beitrag von arnaoutchot am 23. Jan 2017, 19:52 bearbeitet]
*papamann*
Stammgast
#15002 erstellt: 23. Jan 2017, 22:22
Stimmt, über meine Leloir-Neuerwerbungen könnte ich ruhig ein musikalisches Statement liefern....


....zunächst die "Sarah Vaughan & Quincy Jones" vom Januar 1962; ursprünglich auf Roulette erschienen.

Ich sage: ganz großes Kino! Voll die Südwestfunk-Sonntags-Matinee für den geschmackvollen Wirtschaftswunder Jazz-Fan....das allerdings auf bestem Niveau. Natürlich ist das Ganze leicht weich gespült, verbreitet aber null Tristesse. Quincy Jones war in jungen Jahren auch schon so einer...Sarah Vaughan darf hier im Hause eh singen was sie will, wir mögen ihre Art und ihren Stil sehr gern.

Vielleicht für den Sammler doch ganz interessant, zur Zeit scheint es dieses Album (LP und CD) nur in besagter Leloir-Collection zu geben.

Diese Art Jazz muß irgendwie auch sein, Macht einfach Spass. "Sun Ship" hin-und her. . Die Coltrane jetzt....das Jazz-Album überhaupt.
Die "Vaughan & Jones" ist so nebenbei absolut gute Pop-Musik. Gute! Die passagenweise swingt wie Teufel, wow!

Beste Grüße

Carsten


[Beitrag von *papamann* am 23. Jan 2017, 23:26 bearbeitet]
*papamann*
Stammgast
#15003 erstellt: 23. Jan 2017, 22:53
Billie Holiday: "Lady Sings The Blues": 1954-1956, also zwei verschiedene Sessions. Ursprünglich auf Clef erschienen.

Die Dame war eine Göttin. Also mich haut sie immer noch aus den Latschen. Wo Ella Fitzgerald (ich tue Ihr sicher unrecht) wie eine großartige Interpretin der Jazz-Literatur wirkt hat man bei Billie Holiday immer das Gefühl der definitiven Version. Unfassbar intensiv, und dieses Spiel mit der abkippenden Stimme und dieses "ich habe den Song vorher gefressen"-Feel bleibt einzigartig.

Und ja, vielleicht war sie einfach nur besoffen.

Was 'ne Tante, phantastisch!

Man könnte kritteln: das Album ist ein "Showcase". Es dreht sich alles nur um Billie. Keine Soli der Mit-Musikanten. Okay, genau eines. Und es gibt keine Uptempo-Nummer. Aber gut....the lady sings the blues.

Mit Lester Young sah das anders aus...Soli jetzt. Trotzdem eine sehr feine Platte!

Liebe Grüße

Carsten


[Beitrag von *papamann* am 23. Jan 2017, 23:20 bearbeitet]
moontrane
Stammgast
#15004 erstellt: 24. Jan 2017, 08:46
@ arnaoutchot
Morgen Michael, interessant, was du zum skandinavischen Jazz sagst. Kann man so sehen, wird wohl der lange dunkle Winter sein, der einen entweder zum Alkohol oder zu düsteren Musikgebilden treibt.
Aber ich muss gleich ein paar positive Gegenbeispiele anführen: Jann Allan "70" ist eine helle, positive Aufnahme. Jonas Kullhammar, Fredrik Kronquist und Karl-Martin Almquist machen swingende Musik.
"Afternoon of a Georgia Faun" war in den 70ern schwer angesagt. Nachdem ich da einmal reingehört hatte, bin ich zurückgezuckt. Das war mir zu frei.
Ich habe eine Aufnahme von 1966 "Three for Shepp", die auch freiere Passagen hat, aber vom Blues geprägt, auch rhythmisch überzeugt. Marion Brown und Grachan Moncur III blasen schön intensiv.
Marion Brown "Three for Shepp" (Impulse 1966)
Marion Brown, as
Grachan Moncur III, trb
Dave Burrell, p
Stanley Cowell, p
Norris Jones, b
Bobby Capp, dr
Beaver Harris, d
amazon.de
Gruss Christoph


[Beitrag von moontrane am 24. Jan 2017, 08:47 bearbeitet]
Dualplattenspieler
Inventar
#15005 erstellt: 24. Jan 2017, 10:47
Ich hatte mir ja irgendwann fest vorgenommen keine neuen Sachen mehr zu kaufen, weil der Stapel der gekauften aber noch nie gehörten CDs kontinuierlich anwuchs und ich ohnehin keinen Regalplatz mehr habe. Dieses Vorhaben fand nie Umsetzung wird aber für 2018 wieder ins Programm genommen da es für dieses Jahr bereits wieder zu spät ist
Jetzt gilt es also den Stapel abzu(arbeiten)hören:
Den Anfang macht
Dave Holland's - Aziza

0634457738324

Fast ärgerlich dieses Werk nicht früher eingelegt zu haben! Ich erinnere mich, dass das PRISM Album, welches ja ebenfalls gitarrengeprägt ist, hier (mit Ausnahme von Hans und mir) ziemlich durchgefallen war. Vor allem jenen, die sich auf der anderen Seite befanden, sei dieses Album ans Herz gelegt. Mit seinem Spezl Chris Potter erweitert um einen Sax-Gott (deutsche Sprechweise ) ist dieses ein ganz scharfes Teil: erst funkts und knallts dass man Muskelrelaxer für die Beine einnehmen muss, dann schmeichelt und säuselt es (Friends ) dass man Pampers für die Augen braucht. Und für alljene die Kevin Eubanks' Spiel als Gefrickel abtaten sei erwähnt dass er mit Lionel Loueke einen Gitarristen ohne Talkshowvergangenheit ins Boot geholt hat. Keiner groovt wie Dave.
arnaoutchot
Moderator
#15006 erstellt: 24. Jan 2017, 22:22

moontrane (Beitrag #15004) schrieb:
Marion Brown "Three for Shepp" (Impulse 1966)


Starker Stoff ! Muss ich auch mal wieder auflegen ... oder die Fire Music ...

Hier lief Hamiet Bluiett - Live at the Village Vanguard 1994 - Ballads and Blues - Soul Note 1997. Bluiett (bs), Ted Dunbar (g), Clint Houston (b), Ben Riley (b). Der Name sagt's schon, Balladen und Blues und wenig Uptempo in einer recht interessanten Besetzung.

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[Beitrag von arnaoutchot am 24. Jan 2017, 22:28 bearbeitet]
dietmar_
Inventar
#15007 erstellt: 24. Jan 2017, 22:46
Ich gelte wohl nicht als Keith Jarrett Freund hier – äh, in musikalischen Dingen natürlich.
Aber manchmal muss ich von meinem Fast-Hass abgehen, der sich eigentlich nur in seinem Gegrunze und seinen Allüren begründet, sein Spiel ist eigentlich immer mindestens makellos. Okay, der kleine Hieb muss sein.

Habe erst vor einigen Tagen von der Existenz folgenden Albums gelesen.

Keith-Jarrett-Eyes-Of-The-Heart

Keith Jarrett - Eyes Of The Heart
Mai 1976, 1979, ECM, 1985 (?)

Dazu Geschriebenes erweckte mein Interesse, nämlich dass es quasi die Live-Schwester der „Survivors' Suite“ (April und Mai 1976) ist.

Weil für mich die „Survivors' Suite“ das wichtigste KJ-Album ist, musste ich natürlich mehr darüber wissen.

Klasse Interaktionen Jarretts (teils auf dem Sopran – ziemlich gut), Motian macht erstaunliche Sachen und Dewey Redmans Solo ist unfassbar. Toll!
Ich habe Charlie Haden vergessen. Der ist sowieso immer mindestens sehr gut, ihm werde ich mich in einem zweiten Hördurchgang intensiver widmen.


Und, weil es hier immer wieder Thema - auch von mir thematisiert wird -, Jarrett ist ohne Grunzen und Stöhnen zu hören!


[Beitrag von dietmar_ am 24. Jan 2017, 22:47 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#15008 erstellt: 24. Jan 2017, 23:03

dietmar_ (Beitrag #15007) schrieb:
Und, weil es hier immer wieder Thema - auch von mir thematisiert wird -, Jarrett ist ohne Grunzen und Stöhnen zu hören! :*


Ich persönlich mag das ja, gehört irgendwie dazu. Wenn er schon makellos spielt, so muss irgendwo ein wenig Störung hinein.

Apropos makellos: Höre gerade Wynton Marsalis plays Monk - Standard Time Vol. 4 - Columbia 1999. Man kann nun lange streiten, ob Marsalis wirklich ein geeigneter Interpret für den Querkopf Monk ist. Eigentlich ist das in Marsalis' konservativer Welt schon ziemlich far out. Er arrangiert die Stücke von Monk auch ein wenig artifiziell, kann man kritisieren. Aber das tut er so genial, dass ich glaube, dass auch der alte Thelonious seine Freude daran hätte. Seine Soli sind - wie nicht anders zu erwarten - makellos !

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Mr._Lovegrove
Inventar
#15009 erstellt: 25. Jan 2017, 08:26
Gestern ist mir die hier zugeflogen:
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Dizzy Gillespie

To Diz with love - live at the Blue Note (Telarc 1992)
Bass – Peter Washington
Drums – Kenny Washington
Piano – Junior Mance
Trumpet – Dizzy Gillespie
Trumpet - Wynton Marsalis
Trumpet - Doc Cheatham
Trumpet - Wallace Roney
Trumpet - Claudio Roditi
Trumpet - Jon Faddis
Trumpet - Red Rodney
Trumpet - Charlie Sepulveda

Ein extrem vitaler Livemitschnitt zum 75. Geburtstag von Diz aus dem Blue Note. Da groovt und swingt es mächtig im Bopkeller; aber hallo! Das ist ein Fest für Trompetenfans und wahrscheinlich einer der großartigsten Trompetenbattles, die es auf einem Tonträger gibt.
Klanglich macht Telarc hier keine Gefangenen und hat die Sessions in höchst audiophiler Qualität aufgezeichnet!
moontrane
Stammgast
#15010 erstellt: 25. Jan 2017, 09:54
Bei mir läuft eine der herausragenden Scheiben der letzten Jahre:
Rudresh Mahanthappa "Code Book" (PI Recordings 2006)
Rudresh Mahanthappa, ts
Vijay Iyer, p
Francois Moutin, b
Dan Weiss, dr
Mahanthappa spielt in Hochgeschwindigkeit eindringliche, sperrige Linien, Iyer am Piano improvisiert unorthodox, schräge Töne muss man abkönnen. Thelonius Monk hätte seine Freude daran, da bin ich sicher.
jpc.de


[Beitrag von moontrane am 25. Jan 2017, 09:55 bearbeitet]
dietmar_
Inventar
#15011 erstellt: 25. Jan 2017, 15:00

arnaoutchot (Beitrag #15008) schrieb:

dietmar_ (Beitrag #15007) schrieb:
Und, weil es hier immer wieder Thema - auch von mir thematisiert wird -, Jarrett ist ohne Grunzen und Stöhnen zu hören! :*


Ich persönlich mag das ja, gehört irgendwie dazu. Wenn er schon makellos spielt, so muss irgendwo ein wenig Störung hinein.

Also magst du das hier nicht? Ansonsten klare Empfehlung.

Oben schwingt auch ein bisschen die Frage mit, ob dieses Album so unbekannt ist, wie es für mich bis vor wenigen Tagen noch war? Ich jedenfalls hatte weder vorher davon gehört, noch kannte ich das Cover.

Davon ab KJ Experten wird das sicherlich bekannt sein. Aber da bin ich Lichtjahre von entfernt.
arnaoutchot
Moderator
#15012 erstellt: 25. Jan 2017, 15:04
Ich habe und kenne die CD-Ausgabe der Platte schon seit Erscheinen. Meines Wissens war das eine Doppel-LP mit drei bespielten Seiten, die vierte Seite war leer. Das passte natürlich perfekt auf eine CD. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die ewig nicht gehört habe, aber das will ich gerne mal wieder tun. Die Survivor's Suite hab ich noch als LP.
dietmar_
Inventar
#15013 erstellt: 25. Jan 2017, 15:26
Auf Eyes Of The Heart gibt es 3 Tracks von 15 bis 18 Miunuten Länge, da blieb also prima noch Platz auf der zweiten LP zum "selberschnitzen".

Die "Survivor's Suite" war für mich erst vor einiger Zeit das Aha-Erlebnis, ich kann mit Keith Jarrett doch etwas anfangen. Seine "Angewohnheiten" haben mich mindestens auf einem Auge blind gemacht, ich kann viele seiner (späteren) Aufnahmen einfach nicht mit Genuss hören, obwohl mir immer bewusst war, dass er ein sehr guter Pianist ist.
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