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Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik !!!)+A -A |
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| Autor |
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G.S.Torrente
Ist häufiger hier |
#32776
erstellt: 15. Dez 2025, 14:31
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Die wäre auch meine erste Wahl. Boulez ist bei Bartók eigentlich immer eine Bank. Ich besitze nur seine frühe Einspielung von Anfang der 1970er für CBS/Sony mit dem NYPO als SACD Remaster. Die ist musikalisch top, kann mich aber klanglich nicht ganz überzeugen, weil sie ihr Alter nicht zu verbergen vermag. ![]() Torrente |
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Mars_22
Inventar |
#32777
erstellt: 15. Dez 2025, 14:38
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Wollte dasselbe schreiben Hab auch die mit dem NewYork Philharmonic, die etwas flau klingt. |
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arnaoutchot
Moderator |
#32778
erstellt: 15. Dez 2025, 14:43
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Noch mein Senf dazu: Dorati ist schon mal nicht schlecht, Boulez auch nicht, ich würde noch Solti ergänzen. Entweder aus den 1960ern mit dem LSO oder mit dem CSO aus 1990. Dann hat man das schon ganz gut abgedeckt. Soltis Aufnahmen würde ich schon eher der expressiven Ecke zuordnen. Edit: Hier aber neue Musik einer jungen Pianistin: Julia Hamos - Ellis Island - naive 2025. Hamos (*1991) ist in den USA geboren, hat aber ungarische Wurzeln. Sie wurde von András Schiff entdeckt. Die vorliegende Debut-Platte (wieder mit bedeutungsschwerem Reisegepäck-Cover !) ist ungarischen Landsleuten des 20. Jahrhunderts gewidmet (Bartók, Kurtág), darunter befinden sich allerdings auch "Ungarn" wie Charles Mingus & Meredith Monk. Insgesamt eine gute Mischung und ein hochinteressantes Programm. [Beitrag von arnaoutchot am 15. Dez 2025, 18:49 bearbeitet] |
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boltwoodit
Stammgast |
#32779
erstellt: 17. Dez 2025, 11:51
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Vielen Dank für die Empfehlungen zu Bartok-Mandarin-Einspielungen; Boulez ist bestellt, Solti folgt dann morgen ![]() Ich hatte mal wieder einen der mediterranen Norweger "in der Mache"![]() Johan Svendsen, The Two Symphonies, Gothenburg Symphony Orchestra, Neeme Järvi, BIS 1987 Frühe Hochromantik würde ich jetzt sagen (auch wenn sie zwischen 1860 und 1870 entstanden sind), da ist schon auch noch z.B. Mendelssohn mit dabei und auch eine gewisse Strenge/Ernsthaftigkeit, was jetzt nicht SOO meins ist, aber das ist ja zum Glück Geschmackssache. Besser als die Sinfonien haben mir die beiden kurzen Stücke am Schluss gefallen (eins davon ist die spätere, schwedische Nationalhymne (Du gamla, du friska, du fjällhöga nord), obwohl es in der schwedischen Sprache wohl nicht mal ein Wort für Nationalhymne gibt; ist alles nur angelesenes Wissen ); wohl hauptsächlich, weil sie etwas weniger streng, sondern eher von getragenem Charakter sind.Der Klang der CD ist mMn i.O., auch wenn er - wenn es gerade richtig zur Sache geht - für mich etwas(!) strukturierter sein könnte; liegt aber möglicherweise auch an meinen Ohren. Eventuell "muss" ich mal noch zu cpo greifen; da gibt es eine 3-CD-Box mit, neben den beiden Sinfonien, noch mehr der "kleineren" Stücke von Svendsen; die scheinen(!) mir mehr zu liegen. Viele Grüße bolt [Beitrag von boltwoodit am 17. Dez 2025, 11:59 bearbeitet] |
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op111
Moderator |
#32780
erstellt: 17. Dez 2025, 13:31
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Hallo zusammen,
![]() ich habe den "Wunderbaren Mandarin" im A/B Direktvergleich Sony/CBS (P. 1972) Toning.: Bud Graham, Ray Moore mit der obengenannten neueren DG-Digitalaufnahme (Stereo (P) 1992) gehört. Toning.: Rainer Maillard 1972 : geringere Dynamik (wegen der Analogaufnahme und deren Rücksichten auf Band und Schneidtechnik) , Lautstärkespitzen abgeflacht, präsent, unterer Höhenbereich überbetont, dadurch scharf und spitz im Klangvergleich. Bei geringen Abhörpegeln ist die alte Aufnahme durchaus angenehmer zu hören, wenn auch leicht verfärbt, man hört mehr, weil nicht so viel von Umgebungsgeräuschen verdeckt wird. Bei hohen Pegeln fallen die abgeschnittenen Spitzen auf, die p und pp Stellen bewegen sich eher im Mezzoforte. Mit meinem Equipment kann ich kein dumpfes oder mulmiges Klangbild oder größere Undurchsichtigkeiten feststellen. Franz |
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Mars_22
Inventar |
#32781
erstellt: 17. Dez 2025, 17:26
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Hat auch keiner behauptet, sondern flau - also so:
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op111
Moderator |
#32782
erstellt: 17. Dez 2025, 17:37
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Das Adjektiv flau ist mir aus der Tontechnik/Psychoakustik nicht geläufig, es verbindet sich im allgemeinen für mich mit ‘schwach, müde, kraftlos’. Doch nun zu einem weitgehend unbeachteten Komponisten zw. Mahler und Schostakowitsch mit seiner überwältigenden 2. Sinfonie: Alfredo Casella (1883-1947) Symphonie Nr.2 op.12 +Scarlattiana op. 44 für Klavier & Orchester Martin Roscoe (Klavier - Scarlattiana), BBC Philharmonic Orchestra, Gianandrea Noseda Chandos, DDD, 2009/10 Toning.: Stephen Rinker ![]() Ausgezeichnet klangsatte und durchsichtige Aufnahme des BBC-Tonmeisters Stephen Rinker. Video: Casella: 2. Sinfonie ∙ hr-Sinfonieorchester ∙ Gianandrea Noseda ![]() Franz [Beitrag von op111 am 17. Dez 2025, 17:51 bearbeitet] |
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Mars_22
Inventar |
#32783
erstellt: 17. Dez 2025, 19:13
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Das Werk ist "meaty", würde man wahrscheinlich im Englischen sagen, alles dran was es für ein gutes sinfonisches Spektakel braucht, und aufnahmetechnisch atemberaubend! Hatte mir die 3 Casella Sinfonien mit Noseda nach eurer Empfehlung auch gekauft. Bin mit Casella allerdings noch nicht so warm, wie mit den bekannteren Namen der Zunft. |
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WolfgangZ
Inventar |
#32784
erstellt: 17. Dez 2025, 20:16
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Bezüglich Casella und Noseda kann ich nur kräftig zustimmen! Ansonsten gehört ja die zweite Sinfonie noch eher in die expressiv-expressionistische Frühphase des Meisters. Spätere Werke haben oft einen barocken Drive, der mich mindestens genauso fasziniert, auch wenn es hier der berüchtigten Vorsilbe neo bedarf! Da mag ich vieles und nenne mal die Serenata, op. 46, in mindestens zwei Besetzungsgrößen oder das Orgelkonzert (Concerto Romano) - da unterscheiden sich mehrere Sichtweisen deutlich und man kann dann auch streiten, ob die langsame nicht allzu langsam ist, wobei ich lange keine andere kannte - oder die Partita für Klavier und Orchester, ein wirklich witziges Werk. Plus einige etwas ernsthaftere, tiefere, noch einmal spätere Werke. Vielleicht alle ein wenig Geschmackssache und nicht gänzlich in ihrer Bedeutung unumstritten, aber mich reißen diese Nummern schon vom Hocker. Die zweite Sinfonie mag indes bedeutender sein. Sie ist auf jeden Fall spannend und Noseda erstklassig! Auch rein klanglich! Wolfgang |
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Hüb'
Moderator |
#32785
erstellt: 18. Dez 2025, 09:46
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![]() Wilhelm Furtwängler (1886-1954) Symphonie Nr. 2 Estonian National Symphony Orchestra, Neeme Järvi Chandos, Aufnahmejahr ca.: 2024, Erscheinungstermin: 13.6.2025 Furtwänglers zweite Sinfonie ist ein großes, ernstes Werk, weit gespannt, dunkel gefärbt und ebenso klar in der spätromantischen Tradition verwurzelt, wie sein Erstling. Man hört sofort, dass hier jemand schreibt, der aus dem Innersten der sinfonischen Tradition kommt und sie kompromisslos weiterdenkt (Copy & Paste zu Sinfonie numero uno...).Dennoch lassen die Anfangstakte des ersten Satzes und im Verlauf immer wieder einzelne Momente aufhorchen, weil sie ein wenig zeittypischer und moderner klingen, als der überwiegende Duktus des Werkes - das Ding ist aus den 1940ern, vollendet 1947. Das Cellosolo (3. Satz?) sei als Beispiel genannt. Es wäre sicherlich spannend gewesen mitzuerleben, wie Furtwänglers Weg als Sinfoniker, als Komponist, sich weiterentwickelt hätte. Leider hat dem wohl sein Arbeitspensum als Dirigent entgegen gestanden. Das Estonian National Symphony Orchestra - häufiger auf Chandos zu hören - ist für diese Aufgabe sehr gut gewählt. Der Klang ist dicht, warm und zugleich transparent. Neeme Järvi nähert sich der Symphonie mit Ruhe und Überblick. Er vermeidet jede übertriebene Dramatik und lässt der Musik Zeit, sich zu entfalten. Gerade in den großen Steigerungen zahlt sich das aus, weil sie organisch wachsen und nicht forciert wirken. Das ist für mein Empfinden wichtig und richtig, wirkte Papa Järvi doch bei einigen seiner jüngeren Aufnahmen mitunter gehetzt und mit schnellen Tempi unterwegs. Wobei es sich hinsichtlich des Tempos um meinen subjektiven Eindruck der Aufnahme handelt. Mit knapp 74 Minuten Spieldauer ist das Werk sehr lang. Wiki benennt eine Aufführungssdauer von 82 Minuten, was wiederum für ein zügiges Dirigat spricht (andererseits gibt es ja kaum Tondokumente; Hurwitz zu den Einspielungen).Besonders eindrucksvoll sind die ruhigen, nach innen gerichteten Passagen, in denen sich Furtwänglers Nähe zu Bruckner und Brahms deutlich zeigt, ohne dass die Musik epigonal wirkt. Järvi hält das Orchester hier bewusst zurück und schafft eine konzentrierte, fast meditative Atmosphäre. Gleichzeitig verlieren die kraftvollen Ausbrüche nichts von ihrer Wucht. Die Aufnahmequalität ist, wie man es von Chandos erwartet, sehr hoch. Der Orchesterklang ist ausgewogen, räumlich und angenehm natürlich. Alles wirkt frisch, präsent und sorgfältig ausgearbeitet. Nach Konsum der Sinfonien Nr. 1 und 2 darf ich mein abschätziges Urteil nochmals revidieren: die Werke kann man sehr wohl hören. Sie wirken auf mich nicht akademisch und "gezwungen", sondern vielmehr schlüssig, überzeugend und - trotz aller Vorbilder - durchaus eigenständig. Auch die Dritte würde ich sehr gerne mal hören. Hoffentlich legt da bald mal ein Label nach. Finden konnte ich übrigens die folgenden Einspielungen der 2. Sinfonie: - Willi himself (DGG, 1952), zudem live mit dem VPO (Orfeo, 1953), live mit dem RSO Stuttgart (1954) - Jochum mit dem SO d. Bayerischen R. (BR, 1954) - Barenboim/CSO (Telefunken/Warner, ?) - Alfred Walter/BBCSO (Marco Polo, 1993) - George Alexander Albrecht/Staatskapelle Weimar (Arte Nova, 2003) Die ersten Aufnahmen aus den Fünfzigern sind naturgemäß mono. Barenboim und Albrecht haben mEn ebenfalls den Ruf, in tontechnischer Hinsicht nicht befriedigend zu sein. Bezogen darauf mag die Marco Polo "ok" sein, zumal die Aufnahme in einem BBC-Studio und dort vermutlich mit BBC-Personal erstellt wurde. Allerdings ist sie natürlich auch schon wieder >30 Jahre alt... Viele Grüße Frank [Beitrag von Hüb' am 18. Dez 2025, 10:27 bearbeitet] |
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op111
Moderator |
#32786
erstellt: 18. Dez 2025, 10:53
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Das Booklet behauptet, sie sei am 12.12.2001 aufgenommen und 2002 veröffentlicht worden. Toningenieur war der legendäre Eberhard Sengpiel (*1940-†2014). Nicht nur mein Eindruck ist, daß diese Aufnahme wenig engagiert, undramatisch und etwas oberflächlich wirkt. Vermutlich ein sehr zügig realisiertes Projekt. Das trifft m.E. auf viele Barenboim-Aufnahmen zu. Franz [Beitrag von op111 am 18. Dez 2025, 13:09 bearbeitet] |
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op111
Moderator |
#32787
erstellt: 18. Dez 2025, 11:04
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Hallo zusammen, zu: Alfredo Casella (1883-1947) Naxos hat in den 2010ern mit Francesco La Vecchia einige CDs mit Werken it. Komponisten des 20.Jhd. veröffentlicht. Ich habe die meisten davon z.B. Orchesterfragmente aus "La Donna serpente" op.50 Partita für Klavier & Orchester; Introduzione, Aria e Toccata op. 55 Orchestra Sinfonica di Roma, Francesco La Vecchia Naxos ![]() Franz [Beitrag von op111 am 18. Dez 2025, 13:10 bearbeitet] |
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op111
Moderator |
#32788
erstellt: 18. Dez 2025, 11:21
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Hallo zusammen, Alfredo Casellas Serenata gab es sowohl bei cpo als auch bei Naxos. cpo hat(te) mehrere CDs mit Orchestermusik publiziert. Noseada bei Chandos auch deutlich mehr als nur die Sinfonien. Mit den Klavierwerken, die es mal bei Brilliant auf 3 CDs gab, werde ich nicht so warm. Franz |
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boltwoodit
Stammgast |
#32789
erstellt: 18. Dez 2025, 11:59
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Ich muss mich hier leider abmelden: mein Konto findet euch gar nicht gut (Casella, Furtwängler...); könnt ihr nicht mal was anderes als Chandos empfehlen Nee, Quatsch, Danke für die Tipps und appetitanregenden Rezensionen! Viele Grüße bolt |
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Hüb'
Moderator |
#32791
erstellt: 18. Dez 2025, 12:27
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Eventuell erinnere ich das auch falsch, hinsichtlich der Klangqualität. Hier noch Links zu 2 Besprechungen: https://www.rondomag...niel-barenboim-4461/ https://www.gramopho...gler-symphony-no-2-2Die Rübenacker'sche (vernichtende) Sicht auf das Werk teile ich ausdrücklich nicht.
Wenn du unbedingt sparen willst :![]() Hier fehlen allerdings die "Nebenwerke", die auf den Einzel-CDs mit den Sinfonien enthalten sind. Ich mag solche Kondensate nicht so sehr. [Beitrag von Hüb' am 18. Dez 2025, 12:29 bearbeitet] |
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WolfgangZ
Inventar |
#32792
erstellt: 18. Dez 2025, 12:30
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Die reinen Klavierwerke von Casella kenne ich nicht. Bei reinen Klavierwerken bin ich oft eher zuletzt dran ... Aber es gibt natürlich diverse Ausnahmen und auch nicht nur Chopin, Beethoven, Schubert etc. Sondern im Moment kann ich mich für die Klaviersonaten von Nikolai Medtner begeistern. Bis vor ein paar Monaten kannte ich wohl fast nur die drei Klavierkonzerte und das späte Klavierquintett. Medtner ist ein noch gar nicht so lange allgemeiner entdeckter Spätromantiker, eine fast tragische Figur und von seinem Freund Rachmaninoff nach Kräften gefördert und finanziell unterstützt. Tozer, Milne, Demidenko, Ponti, auch sogar Gilels haben Diverses von ihm schon vor längerer Zeit eingespielt. Und die wichtigeren Werke finden sich auch in exzellenter Darbietung durch Hamelin. Die folgende Vierer-Box höre ich gerade: ![]() Stilistisch ist das ungemein virtuos, vor allem bildkräftig und sehr emotionsbetont - Medtner mochte all die emotionsbefreiten Modernisten in der Manier eines Strawinski überhaupt nicht - irgendwie (was jetzt auch nicht meine Erfindung ist) eine Mischung aus russischen und deutschen Elementen - man beachte den Namen! Oder einfacher formuliert: Das klingt schon oft nach Rachmaninoff, aber eben auch nach Brahms. Ein blendender Melodiker, wobei sich die Melodien oft genug hinter den rauschenden Passagen elegant verstecken. Ruhige Töne kann er aber ebenso. Eine echte Entdeckung für mich - vielleicht für manche, denen Rachmaninoff ein wenig auf die Nerven geht, die aber dem Tonfall nicht fern stehen! Wolfgang [Beitrag von WolfgangZ am 18. Dez 2025, 12:34 bearbeitet] |
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boltwoodit
Stammgast |
#32793
erstellt: 18. Dez 2025, 12:55
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Genau die habe ich schon bestellt ![]() Bei den "Nebenwerken" wird es wohl cpo werden. Danke und viele Grüße bolt [Beitrag von boltwoodit am 18. Dez 2025, 12:56 bearbeitet] |
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Music_Fan
Inventar |
#32794
erstellt: 18. Dez 2025, 14:39
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Ich habe mal den Ortsnamen im Zitat berichtigt. Moin, ja ich war vor einigen Tagen mal in Halberstadt und habe mir das John Cage Orgel-Kunst-Projekt angesehen und angehört. ![]() ![]() Dort habe ich leider nur Handy Bilder gemacht. (Und mal einige Zeit den Ton der dort gerade gespielt wird auf Video gebannt). So sieht die Orgelinstallation dort aus und der Ton der dort am 13.12. gspielt wurde, wird noch bis zum 05.08.2026 zu hören sein. ![]() ![]() ![]() ![]() Dann soll eine weitere Orgelpfeife dazu kommen und der nächste Ton wird gespielt. Ich weiß aber nicht wie lange der zu hören sein wird. Jedenfalls geht der erste Teil des Stückes das, wenn ich mich Recht erinnere, aus 8 Teilen besteht noch bis zum Jahre 2072. Dann kommt der der zweite Teil, wobei nicht gesichert gesagt werden kann welcher der restlichen 7 Teile des Stückes als nächstes gespielt wird, denn da besteht wohl die freie Auswahl der Reihenfolge. |
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Hüb'
Moderator |
#32795
erstellt: 18. Dez 2025, 14:41
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Offensichtlich kein Werk für mehrfaches Hören... ![]() |
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Mars_22
Inventar |
#32796
erstellt: 18. Dez 2025, 15:18
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Danke für den Bericht und die Bilder, Andreas! Schreckt mich nicht im geringsten ab, wobei es darauf ankäme ob ich in the mood wäre, da mal ne Stunde still zu sitzen. [Beitrag von Mars_22 am 18. Dez 2025, 15:19 bearbeitet] |
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Mars_22
Inventar |
#32797
erstellt: 18. Dez 2025, 15:32
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Auch Orgel, aber am anderen Ende des Spektrums angesiedelt ist die CD Luna von der jungen Musikerin Anna Lapwood. Marke Tiktok-Star. Und so ist die CD Kitsch der Sorte: gefällt meiner Frau, wenn sie mithören will. Kann ich aber manchmal auch gut haben: Eben sehr gefällig. Und auf seine Weise gut gemacht. |
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op111
Moderator |
#32798
erstellt: 18. Dez 2025, 15:56
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Na ja außer dem Easy Listening von Glass, Zimmer, Richter etc. sind ja noch Stücke von Bach, Chopin etc. drauf. |
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Michael_aus_LH
Stammgast |
#32799
erstellt: 18. Dez 2025, 19:47
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Wieder mal ganz tolle Tipps hier! Ich hörte vorhin die zweite Sinfonie von Casella unter Noseda und bin sehr angetan. Die Medtner Klaviersonaten, Svendsen Sinfonien und die zweite von Furtwängler sind neu auf meiner Qobuz-Liste. |
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arnaoutchot
Moderator |
#32800
erstellt: 18. Dez 2025, 19:56
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Ich kenne auch nur ein einziges Solo-Klavierwerk von Casella, das ist seine Toccata aus dem unten gezeigten Recital von Vanessa Benelli Mosell - Italia (Decca 2022). Das ist ein virtuoses Paradestück sondergleichen ! . Die Noseda-Box habe ich angeregt durch Empfehlungen hier im Forum schon viele Jahre, ich hole sie mir nochmals her, aber gut, dass ich sie nicht mehr kaufen muss .Zu Medtner volle Zustimmung, Hamelins Sonaten habe ich auch schon einige Zeit, kein leichter Stoff, aber sehr lohnenswert. Zu den Klavierkonzerten von Medtner habe ich schon mehrfach Yevgeny Sudbins Aufnahmen für BIS gehört und empfohlen. [Beitrag von arnaoutchot am 18. Dez 2025, 20:00 bearbeitet] |
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WolfgangZ
Inventar |
#32801
erstellt: 18. Dez 2025, 21:09
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Auch für mich war Medtner für Klavier solo kein leichter Stoff - die Konzerte und das Quintett weniger. Aber da helfen meines Erachtens Hamelins Interpretationen der Sonaten durchaus. Er nimmt der Musik manche Schwerfälligkeit - die ich möglicherweise schon eher bei Tozer wahrnehme, soweit mir bekannt - indem seine Vituosität zwar irrwitzig erscheint, aber dennoch - oder gerade deshalb - die melodischen Linien deutlich erkennen lässt. Mit anderen Worten, könnte hier das Überflieger-Wesen des Maestro vorteilhafter sein als etwa beim Konzert von Joseph Marx. Vielleicht kann man sich darüber aber auch streiten. Das Quintett habe ich übrigens vorhin (erst zum zweiten Mal?) gehört - live aus Lugano 2012. Das ist in der Tat unproblematische Kost, Spätromantik ohne zu viel Tiefgang quasi, was ich jetzt auch gar nicht kritisch meine. Wolfgang |
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Hörstoff
Inventar |
#32802
erstellt: 19. Dez 2025, 18:58
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Von Johann Friedrich Fasch kannte ich einige Stücke, die durch ihre mitreißende barocke Ader faszinierten. Die Concerti von Cappella Coloniensis mit Hans-Martin Linde sowie dem Neuen Bachischen Collegium Musicum Leipzig mit Max Pommer sowie je Blassolisten, eine Capriccio-Einspielung waren insofern eine folgerichtige Gelegenheit. Leider tritt der Spirit nicht wie erwartet kraftvoll und klangpotent in Erscheinung, stattdessen verbirgt er sich hinter einer etwas dünnen Einspielung und wenig aussagekräftigen Läufen. Schade, da wäre mehr möglich gewesen. ![]() |
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Mars_22
Inventar |
#32803
erstellt: 19. Dez 2025, 21:14
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Hast du mal geguckt, von wann die Aufnahme ist? Ludwig Güttler ist 82, die Aufnahme dürfte aus dem analogen Zeitalter kommen und als SACD neu aufgegossen worden sein. Wahrscheinlich eine alte Eterna Aufnahme. Ich erinnere mich gut an Güttler, weil er in den 70ern, als ich noch selber Trompete gespielt habe, neben Maurice André ein Star war, und zwar der seriösere der Beiden. Von beiden habe ich nicht eine einzige Aufnahme. Schande [Beitrag von Mars_22 am 19. Dez 2025, 21:24 bearbeitet] |
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Mars_22
Inventar |
#32804
erstellt: 19. Dez 2025, 21:38
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Ich habe jetzt erst den Belgier Guillaume Lekeu (1870-94) entdeckt, bzw. sein bekanntestes Werk, die Violinsonate G-Dur (1892-93), ein Auftragswerk von Ysaye. Auf der CD von Alina Ibragimova und Cedric Tiberghien mit den Sonaten 1+2 von Ravel wohl eher als Zugabe gedacht, ist es für mich die Hauptsache geworden. Er ist viel zu früh an Typhus gestorben. |
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Hörstoff
Inventar |
#32805
erstellt: 20. Dez 2025, 12:39
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Das ist aber lange her . Im Inlet ist ein Copyright aus 2005 vermerkt, was also ganz gut passen kann. Das Monitoring und das Editing sollten eigentlich sehr fein sein: Lexicon fully equipped with 5.1-applications, B&W, Multitrack Editing, 5.1 Mixes... Da hat der Toningenieur vermutlich zu viel an den Knöpfen und Einstellmöglichkeiten gedreht.Die Rückeroberung der Qualität folgte prompt mit Cellowerken: mein persönlicher Geheimtipp, das Georgische Kammerorchester Ingolstadt mit Ruben Gazarian hat mit aussagestarken Solistinnen die Schweizer Komponisten Juon, Müller, Bloch und Honegger in 2015 eingespielt. Allerdings fehlte mir beim Ersthören überwiegend noch ein wenig der Zugang zu den Werken. Ebenfalls fein, musikkompetent und auch im Surroundsound diskret sowie natürlich - so wie es sein soll - liefert Friedrich Kleinhapl am Cello mit dem Wiener Concert Verein schunkelige Einspielungen aus 2017 der 20th Century Guys Friedrich Gulda und Dmitri Shostakovich. Wer das Santiano der Klassik sucht, könnte es damit finden. Keine klassische Klassik im klassischen Sinne. ![]() [Beitrag von Hörstoff am 20. Dez 2025, 12:50 bearbeitet] |
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G.S.Torrente
Ist häufiger hier |
#32806
erstellt: 20. Dez 2025, 15:32
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Mars_22 lag mit seiner zeitlichen Einordnung annähernd richtig. Analog zwar nicht mehr, aber frühe 1980er: Unter Mitwirkung des Trompeters Ludwig Güttler im "Neuen Bachischen Collegium Musicum Leipzig" (einem Kammerorchester aus Mitgliedern des Gewandhausorchesters) entstanden zu DDR-Zeiten zahllose Aufnahmen als Co-Produktion von VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Eterna und Delta GmbH Köln/Capriccio, bis dieser 1985 sein eigenes Kammerorchester "Virtuosi Saxoniae" gründete. Und Max Pommer, der hier noch das Orchester leitet (Tracks 10-12), gab die Leitung bereits 1988 ab. Ein Blick auf die Musikernamen dieser SACD verrät zudem, dass sie sämtlichst älteren (bis ältesten) Geburtsjahrgangs sind. Neben den Leipzigern wirken Orchester aus Köln und aus Budapest mit. Die haben sich gewiss nicht gemeinsam ins Studio begeben, um sich eine "gemischte Fasch-Platte" zu teilen. Nein, es handelt sich vielmehr um eine Compilation alter Stereoaufnahmen aus dem umfangreichen Backkatalog von Capriccio. Die Jahreszahl hinter dem Copyright-Vermerk "© 2005" sagt nichts über das Aufnahmedatum aus. Sie gibt lediglich an, zu welchem Zeitpunkt die konkrete (Wieder-)Veröffentlichung geplant war. Discogs liefert die Aufnahmedaten im Detail: Track 1-6: recorded 18.05.1988 Track 7-9 / 16-18: recorded 12.-17.02.1995 Track 10-12: recorded 09.11.1987 Track 13-15: recorded 1983 Es liegt demzufolge kein diskretes MultiChannel-Signal vor, sondern das Stereo-Material wurde nachträglich zu einer immersiven Surround-Simulation aufbereitet. Bei mir als Erstlauschung Beethovens KK #1-5 in Brautigams zweiter Deutung für BIS auf historischen Instrumenten. ![]() Beethoven: Klavierkonzerte 1-5 Ronald Brautigam, Die Kölner Akademie, Michael Alexander Willens / 2 SACD, BIS, 2019 Der sehr besondere, "heisere" Klang der beiden Nachbauten historischer Hammerklaviere von 1805 bzw. 1819 gefällt mir schon mal gut. Brautigam ist bestens in den Orchesterklang integriert, weder herausstechend noch zugedeckt, und wunderbar transparent. Die Kölner Akademie unter M. A. Willens ist mir von etlichen Barockaufnahmen bekannt, spritzig und kraftvoll, zudem wissen sie, wie man Akkorde so in den Raum nagelt, dass sie unverrückbar feststehen - beeindruckend. Die mehrfach geäußerte, generelle Kritik an der GA, derzufolge die Bässe angeblich "fehlten", kann ich zwar nachvollziehen, aber offensichtlich sind entsprechende Kritiker mit den Eigenheiten von HIP-Aufnahmen nicht vertraut und haben sich von der veränderten Klangbalance zugunsten höherer Frequenzen täuschen lassen. Die Ecksätze überzeugen mich rundum (#3 Finale!), die langsamen Mittelsätze haben etwas Flüchtiges an sich (vor allem #5), eine gewisse Schwere hätte ihnen gut getan. Ein direkter Vergleich der beiden GAs könnte interessant werden, muss bei mir aber aus Termingründen warten. ![]() Torrente |
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Mars_22
Inventar |
#32807
erstellt: 20. Dez 2025, 15:44
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Ich hatte vor 1,5 Jahren die Rubbra-Box von Hickox gekauft, konnte sie dann aber nicht hören, weil ich keine CDs mit nach Ägypten nehmen wollte. Das Rippen lief nicht so wie gewohnt, weil es für solche Schattengewächse - bei Langgaards Sinfonien dasselbe - keine Datenbankeinträge gibt. Ich hatte also unsortierten Datenmüll. Gestern fand ich einen Weg, das Taggen mit Hilfe von Discogs smart zu erledigen. Nun also sitze ich sehr zufrieden mit Blick auf den Nil, und lasse Rubbra 3. und die sehr schöne 4. Sinfonie an mir vorübergleiten. Und belese mich über den Kontrapunkt, was seit Jahren überfällig war. Edit: schonwieder Discogs! Eine Fundgrube! Mein Beitrag überschnitt sich mit dem von Torrente [Beitrag von Mars_22 am 20. Dez 2025, 15:51 bearbeitet] |
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Hörstoff
Inventar |
#32808
erstellt: 20. Dez 2025, 17:20
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So hat es sich auch angehört. Informiert mich gern wieder, wenn diesen Aufnahmen aus historischen oder sonstigen Gründen doch noch einmal gehört werden sollten. Aber discogs: hast du einen Link zu den Daten? Hier finde ich nur die Benennungen und die Spieldauern: Link discogs. |
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op111
Moderator |
#32809
erstellt: 20. Dez 2025, 18:29
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Danke! Die Pianistin und Dirigentin wiki: Vanessa_Benelli_Mosellwar mir bisher noch kein Begriff. Franz |
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G.S.Torrente
Ist häufiger hier |
#32810
erstellt: 20. Dez 2025, 19:19
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Unter dem Discogs-Eintrag deiner SACD darf auch auf Discogs nur das stehen, was der Tonträger an Informationen hergibt. Daher habe ich mir die jeweiligen Erst- bzw. Einzelveröffentlichungen zusammengesucht: Track 7-9 / 16-18: Discogs dort Track 10-12 / 20-22: Recording Budapest, Church of Scots Mission, 12.-17.02.1995Track 10-12: Discogs dort Track 8-10: recorded November 9, 1987 at Kulturzentrum, Lindlar. Track 13-15: recorded 1983 Discogs dort Track A4-A6: Recorded 1983, Studio Paul-Gerhardt-Kirche, Leipzig(Den Link zu Track 1-6 kann ich gerade nicht wiederfinden...) Bei mir läuft jetzt die angeblich erste Aufnahme auf einem neu entwickelten Vierteltonklavier: ![]() Elisa Järvi: Music for quarter-tone piano Siba Records / CD 2025 Schon in den 1920ern hatten Charles Ives und andere mit Mikrointervallen experimentiert. Die finnische Pianistin Elisa Järvi beabsichtigte nun, ein Instrument zu entwickeln, auf dessen Tastatur einhändig Vierteltonläufe gespielt werden können. Wenn ich es richtig verstanden habe, besteht das Ergebnis aus einem Keyboard mit drei Manualen, deren Tasten elektronisch die Tastatur zweier herkömmlich gestimmter "Disklaviere" anregen, die gegenseitig um einen Viertelton versetzt gestimmt sind. Die vorliegenden Stücke stammen überwiegend von finnischen und amerikanischen Komponisten. Ein kurzer Titel von Ives ist auch darunter, die übrigen Namen sagen mir nichts. Das ist strukturell und harmonisch überwiegend experimentell gehaltene Musik, in der bisweilen einzelne tonale Harmoniefortschreitungen und Läufe aufblitzen. Interessant allemal, ich hatte allerdings deutlich weniger Experimentelles erwartet. ![]() Torrente |
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Hörstoff
Inventar |
#32811
erstellt: 20. Dez 2025, 19:52
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Danke für die Einzelermittlungen! Hatte mich schon gewundert. Das ist natürlich aufwändig und vermutlich auch mit Unsicherheiten behaftet. Das Label Capriccio ist bei mir jedenfalls diskreditiert, denn erstens fehlen, wie du auch anmerkst die Daten und zweitens vermittelt eine solche SACD auch hinsichtlich der klanglichen Wertigkeit einen Anschein, der der Realität nicht standhält. Das finde ich gar nicht fesch. Bei mir läuft die Einspielung von Tschaikowskis 5. Sinfonie, danach der Slawische Marsch. Gute bis sehr gute Einspielung von Yutaka Sado mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Von einem der Label, die qualitativ nicht in Frage stehen, nämlich in diesem Fall Challenge Classics. ![]() |
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op111
Moderator |
#32812
erstellt: 21. Dez 2025, 10:47
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Hallo zusammen,
Einer der prominentesten Komponisten der Vierteltonverfechter ( Alois Hába, Willy von Möllendorff und Jörg Mager) ist auch dabei: wiki: Iwan WyschnegradskyIch meine mich zu erinnern, dass wir hier zumindest über Hába und Wyschnegradsky schon mal gesprochen haben. Franz |
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Hörstoff
Inventar |
#32813
erstellt: 21. Dez 2025, 13:38
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So hört sich das dann an - 1. Wyschnegradsky und 2. Ives (1924). Letztere Aufführung finde ich bemerkenswert. |
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op111
Moderator |
#32814
erstellt: 21. Dez 2025, 14:10
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Hallo zusammen, bei der Gelegenheit fällt mir natürlich sofort Harry Partch (1901-1972)ein. Partch war einer der ersten westlichen Komponisten, die sich mikrotonaler Musik zuwandten Eines seiner Hauptwerke ist; Harry Partch – Delusion of the Fury (1966) Delusion of the Fury: A Ritual of Dream and Delusion (1965–66, rev. 1967) Am 23. August 2013 wurde das Partch’sche Bühnenwerk Delusion of the Fury unter Leitung von Heiner Goebbels im Rahmen der Ruhrtriennale europaweit uraufgeführt.Erstmals wurde ein vom Schlagzeuger Thomas Meixner im Auftrag des Ensemble MusikFabrik nachgebauter Satz Partch-Instrumente benutzt. Hier Danlee Mitchell / Ensemble of Unique Instruments Act I — On a Japanese Theme. It treats with death, and with life despite death. Cast: Pilgrim (the Slayer), Son of the Slain, Ghost (the Slain), Moving Chorus, Singing Chorus 10:55 1. Chorus of Shadows 16:05 2. The Pilgrimage 20:20 3. Emergence of the Spirit 23:53 4. A Son in Search of His Father's Face 29:55 5. Cry from Another Darkness 34:38 6. Pray for Me ───────────────────── 37:40 Sanctus — An Entr'acte ───────────────────── Act II — On an African Theme. It treats with life, and with life despite life. Cast: Deaf Hobo, Old Goat Woman, Deaf and Near-Sighted Justice, Moving Chorus, Singing Chorus 44:01 1. The Quiet Hobo Meal 47:00 2. Te Lost Kid 49:52 3. Time of Fun Together 58:00 4. The Misunderstanding 1:04:04 5. Arrest, Trial, and Judgement 1:08:47 6. Pray for Me Again Franz [Beitrag von op111 am 21. Dez 2025, 14:10 bearbeitet] |
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FabianJ
Inventar |
#32815
erstellt: 21. Dez 2025, 17:06
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The last hour was magnificient! ![]() Ich wollte mal die beiden Magnifcat-Vertonungen von Vater Bach und Sohn Bach (CPE Bach) hintereinander hören. ![]() Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Magnificat D-Dur Wq 215 Elizabeth Watts (Sopran), Wiebke Lehmkuhl (Alt), Lothar Odinius (Tenor), Markus Eiche (Bass) - RIAS Kammerchor - Akademie für Alte Musik Berlin (Konzertmeister: Georg Kallweit) - Dirigent: Hans-Christoph Rademann Aufnahme: Januar 2013, Jesus-Christus-Kirche, Berlin-Dahlem ![]() Johann Sebastian Bach (1685-1750) Magnificat D-Dur BWV 243 Maria Keohane (Sopran), Anna Zander (Sopran), Carlos Mena (Alt), Hans-Jörg Mammel (Tenor), Stephan MacLeod (Bass) - Ricercar Consort - Leitung: Philippe Pierlot Aufnahme: April 2009, Kirche Saint-Jean-l'Évangéliste, Beaufays (Belgien) Das Magnificat von Johann Sebastian Bach gehört zu meinen liebsten Vokalwerken des Komponisten. Es macht einfach Spaß, das zu hören, gerade auch weil es für Bach ungewöhnlich opernhaft klingt. Die Vertonung von Carl Philipp Emanuel Bach in derselben Tonart ist etwa 10 Minuten länger, in den 1740ern entstanden und klingt noch spätbarock-prunkvoll, ist also ein eher frühes Werk. Ein paar der Arien sind hier deutlich länger als beim Werk des Vaters. Ich wüsste jetzt nicht, welches der beiden Werke mir besser gefällt. Einerseits sind einige der Arien in CPE Bachs Vertonung mitreißend und noch nicht vorüber, kaum dass wie begonnen haben, andererseits mag ich die wunderbaren Holzbläser-Soli beim Werk des Vaters, etwa der Oboe im dritten Satz. (Quia respexit humilitatem). Musiziert wird in beiden Aufnahmen auf demselben erstklassigen Niveau. An wenigen Stellen bei der Einspielung des CPE Bach-Werks, etwa im vorletzten Satz (Gloria Patri et Filio), hätte man vielleicht ein wenig auf dem Bremse treten können, aber mitreissend ist das Ganze schon. Bei CPO gibt es auch eine Einspielung des CPE. Die Tonschnipsel klingen interessant, die CD merke ich mir mal vor. ![]() Weil es so schön war, gleich noch ein weiteres, kürzeres Magnificat eines meiner liebsten Komponisten des Barock hinterher: ![]() Jan Dismas Zelenka (1679-1745) Magnificat ZWV 108 Lenka Cafourková (Sopran), David Erler (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Lisandro Abadie (Bass) - Ensemble Inégal, Prager Barocksolisten - Leitung: Adam Viktora Aufnahme: 4. - 8. Oktober 2015, St. Salvator-Kirche, Prag Mit freundlichem Gruß Fabian |
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Hörstoff
Inventar |
#32816
erstellt: 21. Dez 2025, 19:16
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Die folgende SACD, die mir untergekommen ist fällt für mich unter die Rubrik "der reine Ton". Nicht, dass ich mich auf vorab hier eingebrachte Vierteltonkompositionen beziehe (wenn, dann nur ein wenig). Der volle, reine Ton der klassischen Instrumente, die Klavieranschläge, die gestrichenen, schwingenden Töne sind in der Einspielung sehr schön aufgefangen. Polina Leschenko und Martha Argerich (Klavier), Christian Poltéra (Cello) und Roby Lakatos (Geige) zelebrieren Werke von Prokofiev, Tschaikowski und Rachmaninow. Ich komme nicht umhin, mich ob der vorgeführten Virtuosität und dem wunderbar audiophilen Charakter des Tonträgers, die Einspielungen sind aus 2006 zu verneigen. Imo referenznah. |
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Hörstoff
Inventar |
#32817
erstellt: 22. Dez 2025, 16:50
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Opera Preludes II der feinen Sorte, kredenzt vom Royal Philharmonic Orchestra. Die Interpretationen sind diejenigen der etwas zartbesaiteteren - oder besser zarter herausgestrichenen - Couleur. Mir gefällt's. Musik für den klassischen Genuss und die wolkige Entspannung zugleich. Dadurch kann natürlich auch Appetit auf die im verborgen liegenden Vokalwerke geweckt werden - aber nicht bei mir. Gesang vermisse ich nicht, eher möchte ich die Repeatfunktion aktivieren. |
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arnaoutchot
Moderator |
#32818
erstellt: 22. Dez 2025, 17:53
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Hier habe ich angeregt von Fabian auch mal das Magnificat von JSB hergeholt. Die kleine Bach 333-Schachtel hat gleich mal locker drei Aufnahmen davon, deren Vergleich durchaus interessant war. Gardiner (1983), Preston mit der Es-Dur-Version BWV 243a (1978) und McCreesh (2000). Letztere gefiel mir am besten, Gardiner am wenigsten; bei ihm finde ich den Chor etwas schrill klingend. Preston in der Mitte, mit der hervorragenden Emma Kirkby. Danke an Fabian, kann mich nicht erinnern, das schon mal bewusst gehört zu haben. Fun Fact: Mit einer Laufzeit von über 85 Minuten gehört die CD zu einer der längsten ever ... |
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Pilotcutter
Administrator |
#32819
erstellt: 22. Dez 2025, 18:55
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![]() ![]() Olivier Messiaen – La Nativité du Seigneur Wolfgang Rübsam, Orgel (Cathédrale Sainte-Croix d’Orléans) Bayer Records, 1987 'n Abend zusammen. Eigentlich mache ich um Messiaens Orgelwerke meist eher einen Bogen, aber ich wollte zu Weihnachten mal etwas anderes von ihm hören als Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus. Wolfgang Rübsam bietet auf dieser CD eine klare, ruhige und sehr gut durchschaubare Interpretation von Messiaens La Nativité du Seigneur. Die Orgel klingt farbig, aber nie überladen; alles bleibt gut erkennbar und hat einen recht meditativen Charakter – also gar nicht so dissonant oder „schräg“, wie man es bei Messiaen vielleicht erwarten würde. Besonders schön ist, dass die Musik nicht als „Effekt-Orgelwerk“ daherkommt, sondern wirklich wie eine Reihe geistlicher Betrachtungen zur Weihnachtsgeschichte. Ich erlaube mir, die Titel nebst deutscher Übersetzung und kurzer Beschreibung zu notieren: Die neun Meditationen:
Innig, schlicht und warm – fast wie ein leises Wiegenlied an der Krippe. 2.Les Bergers – Die Hirten Ruhig, bescheiden, mit einem ganz einfachen, fast volksliedhaften Ton. 3.Desseins éternels – Ewige Ratschlüsse Langsame, kontemplative Musik, die an Gottes ewigen Plan erinnert. 4.Le Verbe – Das Wort Dicht und konzentriert; Musik über das „Wort“, das Fleisch wird – theologisch sehr geladen. 5.Les Enfants de Dieu – Die Kinder Gottes Heller, lebendiger Satz, mit einem freudigen, fast kindlichen Charakter. 6.Les Anges – Die Engel Bewegter und festlicher, mit funkelnden Figuren – sehr „weihnachtlich“ im besten Sinne. 7.Jésus accepte la souffrance – Jesus nimmt das Leiden an Ernst und spannungsreich; hier wird die Krippe schon vom Kreuz her angeschaut. 8.Les Mages – Die Weisen (aus dem Morgenland) Ruhig schreitende Musik, wie ein langer Weg – Pilgerstimmung mit innerem Glanz. 9.Dieu parmi nous – Gott unter uns Insgesamt ist die Aufnahme für Weihnachten sehr gut geeignet: nicht oberflächlich feierlich, sondern tief, aber gut zugänglich – auch, wenn man Messiaen noch nicht so gut kennt. Ich höre sie allerdings lieber über Kopfhörer, weil es hier im Haus nicht jedermanns Sache ist. ![]() Freundlichst Olaf [Beitrag von Pilotcutter am 22. Dez 2025, 18:59 bearbeitet] |
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op111
Moderator |
#32820
erstellt: 22. Dez 2025, 19:06
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Hallo Andreas, ist das mal eine SACD von Membran bei der die Kanäle nicht vertauscht sind? Franz |
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Hörstoff
Inventar |
#32821
erstellt: 22. Dez 2025, 21:10
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Tja, vertauscht... Wie soll ich das ermitteln? Es hört sich nicht falsch an. EDIT: ich lausche noch mal hinein, ob die Geigen von rechts kommen... Fehlanzeige, alles in Ordnung. [Beitrag von Hörstoff am 22. Dez 2025, 22:27 bearbeitet] |
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G.S.Torrente
Ist häufiger hier |
#32822
erstellt: 23. Dez 2025, 18:58
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Danke, Fabian, ich schließe mich an: Magnifcatissimo! ![]() Das, was der Sohn vom Vater schon im Eingangssatz "Magnificat", später im "Gloria Patri" und vor allem im "Deposuit" übernimmt, geht weit über die Nutzung der nächstliegenden Inspirationsquelle hinaus, das ist höchste Ehrerbietung des Schülers für den Meister. 1749 entstanden, ist CPE's Werk noch der Opulenz des Spätbarock verhaftet, aber im direkten Vergleich wirkt seine musikalische Sprache schlichter, empfindsamer. Chor und Orchester lassen keine Wünsche offen, Elizabeth Watts Sopran ist kaum zu übertreffen! ![]() CPE Bach: Magnificat u.w. Solisten, RIAS Kammerchor, AkAMus, Hans-Christoph Rademann / HMF 2014 Aus der ungleich umfangreicheren Diskografie von Johann Sebastians Magnificat habe ich die seltener gespielte Frühfassung in Es-Dur BWV 243a (1723) gewählt, die nicht nur ein schon seinerzeit antiquiertes Instrumentarium und kühnere Harmonien gegenüber der späteren D-Dur-Fassung (um 1735) aufweist, sondern passenderweise auch vier zusätzliche, weihnachtliche Einlagesätze aufbietet. Ich finde daran nichts Opernhaftes, jedenfalls nicht mehr als man J.S. Bachs Kantaten in Leipzig generell unterstellte. ![]() ![]() J.S. Bach: Magnificat Es-Dur BWV 243a Solisten, Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe / HMF 2003 ![]() Torrente [Beitrag von G.S.Torrente am 23. Dez 2025, 19:00 bearbeitet] |
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Mars_22
Inventar |
#32823
erstellt: 23. Dez 2025, 20:14
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Danke Fabian und Torrente für Tipp und Bemerkungen zu CPEs Magnificat. Kannte ich bisher garnicht. Ich bleibe allerdings reserviert. Ob Komponist oder Dirigent, irgendjemand liebt da knallende Pauken, und - als Beispiel - der Galopp im Fecit Potentiam ist zunächst witzig, nutzt sich aber schnell ab. Insgesamt scheint mir die Auffassung eher in Richtung Oper zu gehen. Liege ich da völlig falsch? So oder so: ich freue mich auf wiederholtes Hören, denn es sind viele interessante Ideen darin. Edit: McCreesh huscht mir über den eröffnenden Satz von Papa Bachs Magnificat immer zu sehr hinweg, wie es überall seine Art ist. Nur nicht ins Schwelgen geraten. Danach wirds dann immer schön, so auch hier. Die Arie mit Kimberly McChord ist himmlisch, auch ihrer etwas knabenhaften Ar zu singen. Aber vergleich mal das Et Misericordia mit Herreweghe, Michael. Der scheint mir einfach das angemessenere Tempo zu treffen, ohne zu opulent zu werden (nach Geschmack - ich mag es durchaus auch feierlich as it gets). [Beitrag von Mars_22 am 23. Dez 2025, 20:31 bearbeitet] |
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Mars_22
Inventar |
#32824
erstellt: 24. Dez 2025, 08:41
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Wir verbringen Weihnachten nicht zu Hause, das Weihnachtsoratorium läuft über einen von diesen Akku-Backsteinen und wird beschickt über Spotify. So hatte ich das besondere Erlebnis zu einem Weihnachtsoratorium zu greifen, das ich nach fünf Minuten ausmachen musste, weil der Sopran die Höhe nicht schaffte. Dass es sowas noch gibt… Nun richtet es Martin Flämig in altbewährter (1976) Manier. Annelies Burmeister ist perfekt, um das Kindlein in den Schlaf zu wiegen. Was für eine endlos liebenswürdige Idee vom alten Bach. „Schlafe, mein Liebster, genieße der Ruh“. [Beitrag von Mars_22 am 24. Dez 2025, 08:52 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#32825
erstellt: 24. Dez 2025, 16:29
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Hier auch passend zum Tag das Weihnachtsoratorium mit Gardiner/English Baroque Soloists/Monteverdi Choir - Archiv 1987. Bei mir nicht mit Akku sondern als Upmix in Mehrkanal. Sehr schön, meiner auch anwesenden Partnerin gefällt es ebenfalls. Frohe Weihnachten an alle ! 🌲🎅 |
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Mars_22
Inventar |
#32826
erstellt: 24. Dez 2025, 17:35
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Frohe Weihnachten! |
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Hörstoff
Inventar |
#32827
erstellt: 26. Dez 2025, 19:10
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Von mir auch frohe Weihnachten. Und dazu ein Tipp der etwas anderen Art: eine grandios eingespielte und zelebrierte Chopin-Interpretation von Gunther Rost an der Seifert-Orgel in der Marienbasilika Kevelaer. Sehr feinsinnig und eigenwillig interpretierte Präludien des französischen Großmeisters, mit wunderbar eingefangenen Klangfenstern in der Ferne und dynamischen Autoritätslinien in der Nähe, eine gelungene audiophile Einspielung des renommierten Spezialisten Oehms. Der Sound der Orgel ist beeindruckend differenziert und unaufdringlich, die Echos wirken interpretatorisch mit, sie füllen in lauten Passagen den Raum komplementär und bilden harmonisch nachschwingende Ober- und Untertöne aus. Die Interpretation ließe sich gegebenenfalls als spezielle Auslegung der Originalwerke im Sinne eines schillernd vertonten polnischen Hauses Usher lesen - spannungsgeladene Basslinien legen das imo nahe - oder als ein klangfarbenfrohes Erstrahlen der Kompositionen in neuem Glanze. So weit nur meine Meinung. Nun in aller Kürze die Kehrseite: "Experten" wenden sich mit Grausen ob der Misinterpretation des Komponisten ab und bemängeln Fehlstellen der interpretatorischen Ausgestaltung, die das Orgelsetting nicht hergibt oder hergeben kann. Die SACD ist imo sehr inspirierend und vollständig für winterliche Hörabende geeignet. ![]() Review [Beitrag von Hörstoff am 27. Dez 2025, 15:49 bearbeitet] |
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Hab auch die mit dem NewYork Philharmonic, die etwas flau klingt. 







































