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Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik !!!)

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op111
Moderator
#33428 erstellt: 22. Apr 2026, 10:39

WolfgangZ (Beitrag #33425) schrieb:
@ Franz wg. Interesses - kaufen werde ich eher nichts: Kennst Du die neue "Viererbande" auch praktisch dank Hörerfahrung?

Hallo zusammen,
das aktuelle Juilliard Quartett habe ich noch nicht gehört. Die scheinen aktuell auch nicht in der Nähe zu gastieren,
Das Quatuor Ebene ist in der aktuellen Besetzung im Oktober im Dortmunder Konzerthaus.
Da ist mir der Saal zu groß.
Im Kammermusiksaal der Essener Philharmonie wäre das was anderes.

Mir macht Quartett meistens zu Hause über die Monitor-Lautsprecher in ordentlicher Lautstärke am meisten Spaß.


[Beitrag von op111 am 22. Apr 2026, 14:31 bearbeitet]
Mars_22
Inventar
#33429 erstellt: 22. Apr 2026, 11:03
Ah, in Frankfurt gibt es den Saal für Kammermusik in der Alten Oper, es ist schon was ganz Besonderes, dort eine Kammermusik Aufführung zu erleben
Die Zuschauerzahlen werden wohl beim Quatuor Ebene so groß sein, dass der große Saal genommen werden muss. Ich würde mir auch überlegen, einen Abstecher nach Dortmund zu machen, wenn ich aktuell in Frankfurt wäre.

Ich höre Kammermusik hier in Ä mit dem Kopfhörer, und da fehlt mir dann eigentlich auch nichts.
Mars_22
Inventar
#33430 erstellt: 22. Apr 2026, 11:16

boltwoodit (Beitrag #33427) schrieb:
eigentlich mag ich Beethoven nicht so besonders (iwie kommt der mir immer zu "streng" vor; Banause ist wahrscheinlich sogar ein Euphemismus in diesem Fall :)

Irgendwann macht es Klick, bei mir bei Opus 111, 2. Satz mit Arrau (und bis heute bei diesem Stück eigentlich NUR Arrau). Und dann arbeitet man sich so voran. Beethoven ist halt nicht einfach. Aber lohnend! Z.B. das o.g. Opus 59/1
op111
Moderator
#33431 erstellt: 22. Apr 2026, 14:56
Das Konzerthaus Dortmund hat m.W. 1550 Sitzplätze.
Meinen Erfahrungen nach ist der Klang im hinteren Drittel (da wo die Plätze bezahlbar werden) ziemlich diffus und wenig durchsichtig.
Die Philharmonie Essen fasst im großen Saal 1906 Sitzplätze,
im Kammermusiksaal bis zu 400.
In der Philharmonie haben m. Einschätzung nach ca. 85 % der Plätze eine gute Akustik.
Mir erscheint der Klang in Essen über einen weiten Bersich durchsichtiger als im kleineren Dormunder Konzerthaus - dort hat man sich vielleicht zu sehr nur an der Geometrie des goldenen Saals in Wien orientiert.
Im Kammermusiksaal ist es ähnlich wie im gr. Saal.

Kleine Ensembles höre ich dennoch am liebsten zu Hause ohne größeres Publikum und mit guten Getränken.
Gute Aufnahmen - ohne Kirchenhall - vermitteln oft den Eindruck, als ob die Musiker mit im Raum sind.

Den Einstieg in die Klaviermusik hatte ich durch Keith Jarrett, Oscar Peterson, Claudio Arrau (op. 111 und Manns Dr. Faustus) und Friedrich Gulda (auch Beethovens Sonaten).
Den Rest habe ich dann allmählich kennen gelernt.



Franz


[Beitrag von op111 am 22. Apr 2026, 16:46 bearbeitet]
op111
Moderator
#33432 erstellt: 22. Apr 2026, 15:11
Zuerst in dieser Besetzung im Dortmunder Konzerthaus live gehört
128 Instrumente – ein Mammutorchester mit Windmaschine, einer riesigen Batterie von Gongs und Schwärmen von Holzbläsern.

Olivier Messiaen (1908-1992)
Eclairs sur l'au-Dela [Streiflichter über das Jenseits] (1991)
wikip.


I Apparition du Christ glorieux Erscheinung des verklärten Christus
IILa Constellation du Sagittaire Das Sternbild des Schützen
III L’Oiseau-lyre et la Ville-fiancée Der Prachtleierschwanz und die bräutliche Stadt
IV Les Élus marqués du sceau Die gezeichneten Auserwählten
V Demeurer dans l’Amour … In der Liebe bleiben …
VI Les Sept Anges aux sept trompettes Die sieben Engel mit den sieben Posaunen
VII Et Dieu essuiera toute larme de leurs yeux … Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen …
VIII Les Étoiles el la Gloire Die Sterne und die Herrlichkeit
IX Plusieurs Oiseaux des arbres de Vie Einige Vögel der Lebensbäume
X Les Chemin de l’Invisible Der Weg des Unsichtbaren
XI Le Christ, lumière du Paradis Christus, Licht des Paradieses

SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg,
Sylvain Cambreling

Hänssler A.: 2002
jpc.de


Franz


[Beitrag von op111 am 22. Apr 2026, 16:26 bearbeitet]
WolfgangZ
Inventar
#33433 erstellt: 22. Apr 2026, 16:29

Mars_22 (Beitrag #33426) schrieb:
Ach so - der Begriff Viererbande ist schon vergeben für das Juilliard Quartett.


Privatgewäsch außerhalb jeglicher Allgemeinbildung.
WolfgangZ
Inventar
#33434 erstellt: 22. Apr 2026, 16:43
Noch ein wenig zum Streichquartett-Thema:

Der große Konzertsaal - das meine ich auch - ist hier nicht Mittel der Wahl. Da tut es wirklich besser die heimische Anlage. Aber so in einer guten, also sachgemäß bestückten Stube - oder einem Raum im Schloss - für fünfzig bis hundertfünfzig Leute kann noch einmal andere Atmosphäre entstehen.

Und für Herrn Bolt: Es ist tatsächlich so, dass ich als Achtzehnjähriger eine Art Aha-Erlebnis mit Beethovens Opus 131 hatte - und dann trotzdem schwerpunktmäßig noch lange bei der Orchestermusik geblieben bin, die mir heute ein wenig weniger wichtig geworden ist.

Daraus mögest Du bitte nicht schließen, dass man unbedingt über das cis-Moll-Quartett zu Beethoven und zu Beethovens Quartetten kommen muss. Probier einfach ein wenig aus! Mir imponiert halt an diesem Quartett seine Modernität hinsichtlich etlicher Parameter. Noch radikaler ist dann die Große Fuge, op. 133. Die kennst Du ja vielleicht. Wenn nicht, dann unbedingt vorher ausprobieren!

Wolfgang
op111
Moderator
#33435 erstellt: 22. Apr 2026, 16:49
Noch mal, weil's so schön ist und vielleicht als Einstieg nicht ganz falsch

Beethoven op. 59 Nr 1 & 2
Quatuor Ebene

Viola – Marie Chilemme
Violine – Gabriel Le Magadure
Violine – Pierre Colombet
Cello – Raphaël Merlin

Erato, DDD 06/2019 Mozartsaal, Konzerthaus Wien
jpc.de


Franz
op111
Moderator
#33436 erstellt: 22. Apr 2026, 17:12
Charles Ives
Streichquartett Nr. 1
Nr 2 (String Quartet for 4 men)
Frei nach Goethe "Gespräch unter vier vernünftigen Leuten“
- Discussions. Andante moderato – Adagio molto
- Arguments. Allegro con spirito
- The Call of the Mountains. Adagio – Andante – Adagio

+ Barber Streichquartett 11
Emerson String Quartet

Deutsche Grammophon (Universal Music)

amazon.de


Ives hat in allen drei Sätzen sog. „Tunes“ verarbeitet, populäre Hymnen und nationale Lieder aus dem Nordosten und den Südstaaten Amerikas.
Im ersten Satz sind es die Lieder „Columbia, Gem of the Ocean“, Dixie’s Land, Marching Through Georgia und Turkey in the Straw.
Im zweiten Satz klingen neben Zitaten aus diesen Liedern auch kurze Passagen aus drei berühmten klassisch-romantischen Sinfonien an: das Finale von Beethovens Neunter, der erste Satz der Zweiten von Brahms und das Scherzo aus der Pathétique von Tschaikowsky.
Im Finale hat Ives auf die Hymnen Bethany, Nettleton und Westminster Chimes zurückgegriffen.


[Beitrag von op111 am 22. Apr 2026, 17:58 bearbeitet]
Mars_22
Inventar
#33437 erstellt: 22. Apr 2026, 17:40

op111 (Beitrag #33435) schrieb:
Noch mal, weil's so schön ist und vielleicht als Einstieg nicht ganz falsch
Beethoven op. 59 Nr 1 & 2

Ja, oder das dritte Razumovsky mit seinem irren Anfang, vom Quatuor Ebène für mich gestaltet wie der Übergang vom Winter zum Frühling. Das Quartett beginnt mit fahlem Licht, ein bleischwerer, grauer, regennasser Winter - ist Trostlosigkeit irgendwo eindringlicher gestaltet? Dann mit zwei zaghaften Akkorden ein erstes Vorwagen des Lebens, das langsam mutiger wird und in einen heiteren Tanz mündet. Endlich Frühling.

Nur dass danach ein Andante folgt, das auch meilenweit von irgendwelcher akademischer Strenge oder Trockenheit entfernt ist, ein wunderschönes Lied, ein gesungener Dialog mal zwischen der ersten und der zweiten/dritten Stimme, mal zwischen der Viola und der ersten/zweiten Violine, zupfend begleitet vom Cello.

Ich liebe es.


[Beitrag von Mars_22 am 22. Apr 2026, 17:48 bearbeitet]
klutzkopp
Inventar
#33438 erstellt: 22. Apr 2026, 19:19
Weder von Beethovens Tripelkonzert noch von der Chorfantasie hatte ich HIP-Aufnahmen und habe diesen Missstand nun beseitigt:

amazon.de

Op. 80 läuft gerade, gespielt auf einem Pleyel von 1892.

Das klingt ganz hervorragend, ich bin begeistert!


[Beitrag von klutzkopp am 22. Apr 2026, 19:19 bearbeitet]
FabianJ
Inventar
#33439 erstellt: 22. Apr 2026, 20:37
jpc.de
Jan Dismas Zelenka (1679-1745)
Lamentatio Jeremiae Prophetae (Coena Domini, Nocturno I) ZWV 53
Tomáš Šelc (Bass) - Collegium Marianum (Konzertmeisterin: Lenka Torgersen) - Dirigentin: Jana Semerádová
Aufnahme (Album): 20. - 21. September 2024, Jan-Hus-Kirche (Husově sboru), Schlesisch Ostrau (Slezská Ostrava), Tschechien

Schön, dass es, neben den häufiger eingespielten Triosonaten und einigen der bekannteren Messen, auch kleinere Werke von Zelenka in mehreren Einspielungen gibt. So auch von diesem ersten von drei Klageliedern Jeremias. Hiervon kenne ich noch die vor gut 10 Jahren erschienene Einspielung mit dem Collegium 1704. Jene Einspielung gefällt mir, wird aber von der Einspielung vom Bassisten Tomáš Šelc noch übertroffen. Was für ein toller Sänger.

Von der Spielzeit her hätte noch ein kürzeres Werk des Komponisten auf die CD gepasst (z. B. eines der beiden anderen Klagelieder), aber ansonsten finde ich es überaus gelungen.

Ein bisschen sonderbar mutet zwar Tartinis Flötenkonzert zwischen den Zelenka-Werken an, aber auch dieses ist hörenswert. Und außerdem kann die Dirigentin auch zeigen, wie wunderbar sie Traversflöte spielen kann.

Mit freundlichem Gruß
Fabian
Mars_22
Inventar
#33440 erstellt: 22. Apr 2026, 21:47
Neu bei mir:
amazon.de
Blomstedt, San Francisco Years

Daraus: Hindemith, Mathis der Maler
arnaoutchot
Moderator
#33441 erstellt: 23. Apr 2026, 08:57
Gestern schon gehört: Bedrich Smetana - Má Vlast - Jakub Hrusa / Bamberger Symphoniker - Tudor SACD MCh 2016. Die erste Produktion mit dem neuen Chef-Dirigenten der Bamberger ist natürlich das National-Epos des Tschechen.

Ich habe jede Menge gute Ma Vlast-Zyklen (allen voran mindestens drei mit Rafael Kubelik), aber dieser hier ist in seiner Authenzität und klanglichen Pracht ein wirklicher Tipp. Referenz mE.

jpc.de
G.S.Torrente
Ist häufiger hier
#33442 erstellt: 23. Apr 2026, 13:07
Weil es kürzlich thematisiert wurde - ich habe soeben eine freundliche "Einladung" erhalten: Das Quatuor Ébène spielt an 6 Abenden (verteilt auf 3 Wochenenden zwischen 10/26 und 02/27) sämtliche LvB-Quartette in den Kammermusiksälen der Elbphilharmonie bzw. der Hamburger Laeiszhalle. Der Preis für das Six-Pack ist gar nicht mal so hoch wie vermutet: zwischen 160,- und 270,- EUR , das finde ich recht anständig. Da mir gleich 3 Termine nicht in den Kalender passen wollen, werde ich die Einladung wohl ausschlagen.
Ähnliche Projekte dürfte es im Beethovenjahr auch in anderen Großstädten geben.

Torrente
Mars_22
Inventar
#33443 erstellt: 23. Apr 2026, 14:50
G.S.Torrente
Ist häufiger hier
#33444 erstellt: 23. Apr 2026, 15:51

Mars_22 (Beitrag #33443) schrieb:
:| :(

Oh, sorry... das war wirklich keine Absicht. Daran habe ich jetzt nicht gedacht, aber zu dir kommen sie wohl eher nicht.

Torrente
op111
Moderator
#33445 erstellt: 23. Apr 2026, 16:07
Bei
Concerti
zeigt man aktuell nur (bis 20.08.26)
Berlin
Bremen
Graz
München
-- aus anderer Quelle
In München gibt's den Beethovenzyklus
18. Mai, 8. November, 2027: 9. Februar, 7. März und 1. Juni.

Im Konzerthaus Dortmund
beginnt am Mi. 07.10.26 um 19.30 Uhr der Beethovenzyklus
Mehr kann ich nicht lesen, da ein geniales Cookie-Popup alle Seiten blockiert.




[Beitrag von op111 am 23. Apr 2026, 16:16 bearbeitet]
Mars_22
Inventar
#33446 erstellt: 23. Apr 2026, 16:21

G.S.Torrente (Beitrag #33444) schrieb:
Daran habe ich jetzt nicht gedacht, aber zu dir kommen sie wohl eher nicht.


Der Jux findet mich gerade in einer Phase des Haderns. Ich wäre eigentlich in 1 Jahr wieder in D und freute mich schon drauf. Mein Arbeitgeber kam aber jetzt ums Eck und will mich gerne länger hier halten, und meine Frau - die eh länger bleiben muss - auch. Ägypten hat vor allem im Winter erhebliche Vorteile. Aber man muss schon 3000 Jahre zurück gehen, um hinter die kulturelle Wüste zu gelangen, die hier alles bedeckt hat. Und Radfahren will ich auch endlich wieder

Zum abreagieren Krach auf die Kopfhörer:
amazon.de
Boulez, Stravinsky Sacre du printemps


[Beitrag von Mars_22 am 23. Apr 2026, 16:42 bearbeitet]
op111
Moderator
#33447 erstellt: 23. Apr 2026, 16:31
Bevor die Tieftöner Staub ansetzen, arbeite ich mal dagegen:

Alfredo Casella (1883-1947)
Sämtliche Symphonien

daraus die Nr. 2 c-moll op. 12;
und
Symphonische Fragmente aus "La donna serpente" op. 50

BBC Philharmonic Orchestra,
Gianandrea Noseda

Chandos 2010-2013 Toning.: Stephen Rinker
jpc.de

Franz
Mars_22
Inventar
#33448 erstellt: 23. Apr 2026, 16:50
Casellas Zweite würde ich gerne auch mal live hören - gerade der treibende zweite Satz ist live bestimmt ein großer Spaß.
op111
Moderator
#33449 erstellt: 23. Apr 2026, 18:05
Casellas Sinfonien / Orchesterwerke sind mir in den letzten Jahrzehnten nicht im Konzertsaal begegnet.
Auf ARTE gab/gibt es die 2, mit Noseda in der Mediathek.
arnaoutchot
Moderator
#33450 erstellt: 24. Apr 2026, 07:14
Im Gedenken an Michael Tilson Thomas, der vorgestern mit 81 Jahren verstorben ist, läuft hier: Mahler - Symphonie No. 7 - MTT/SFSO - SFS Media 2005. Aus seinem Komplettzyklus der Mahler-Symphonien ist die 7. eine der besten, sie gilt bei mir nach wie vor als Referenz in Inhalt und Klang. Möge er in Frieden ruhen ...

jpc.de
G.S.Torrente
Ist häufiger hier
#33451 erstellt: 24. Apr 2026, 08:59

arnaoutchot (Beitrag #33450) schrieb:
Im Gedenken an Michael Tilson Thomas, der vorgestern mit 81 Jahren verstorben ist, läuft hier: Mahler - Symphonie No. 7 - MTT/SFSO - SFS Media 2005. Aus seinem Komplettzyklus der Mahler-Symphonien ist die 7. eine der besten, sie gilt bei mir nach wie vor als Referenz in Inhalt und Klang. Möge er in Frieden ruhen ...

R.I.P.
Ja, seine Mahler-VII ist wirklich sehr gut, die höre ich gerne mit.

Sein mehrfach ausgezeichneter Mahler-Zyklus hat vieles andere überstrahlt, das auch hörenswert ist. In meiner Sammlung befindet sich sein früher Ives-Zyklus mit dem CSO und dem RCO (Sony 1988-91), den ich nach wie vor für gelungen halte, zwei Scheiben mit Copland-Sinfonien und eine mit Bernstein sowie die "American Maverics" betitelte mit Konzerten/Orchesterwerken von Henry Cowell, Lou Harrison und Edgar Varèse. Schließlich noch Orchesterwerke von Mason Bates, die du, Michael, vor etwa einem Jahr hier vorgestellt hattest. Aus MTTs Zeit beim LSO kenne ich ebenso wenig wie seine frühen Sachen mit dem BSO. Die Harmonielehre von Adams (SFS 2012) würde mich noch interessieren, der Bostoner Sacre (Quadro, DGG 1972 / Pentatone SACD 2015) angesichts gewichtiger Konkurrenz und Übersättigung eher nicht mehr.

Wie sieht es bei euch aus? Irgendwelche Empfehlungen bzgl. MTT?


Torrente
boltwoodit
Stammgast
#33452 erstellt: 24. Apr 2026, 11:40
Es wurde bestellt:
LvB - Streichquartette 131,132,18/2, Artemis Quartett und Streichquartette - B-Dur op. 130 / Große Fuge B-Dur op. 133, Gewandhaus-Quartett (letztere CD zum Kennenlernen; 4,19 € inkl. Versand :))
Janacek - Complete String Quartets, Mandelring Quartett
Mir ist klar, dass das Artemis und das Mandelring Quartett die jeweiligen Streichquartette möglicherweise recht modern interpretieren.
Außerdem noch etwas Lautenmusik (nicht die GA, sondern eine Art "The best of...") von Sylvius Leopold Weiss (Danke an FabianJ für den Tipp).
Noch in der pipeline - LvB, Wien-Op.59 1 & 2, Quatuor Ebene
Ich schreibe das alles nur damit ihr seht, dass ihr eure vielen, guten Tipps nicht in den luftleeren Raum abgegeben habt.

btt - es wurde gehört:
jpc.de
Dmitri Schostakowitsch: Jazz-Suiten Nr.1 & 2, Russian State Symphony Orchestra, Yablonsky, Naxos 2002

Insgesamt finde ich die wirklich recht witzig.
Los geht es mit der Ballet-Suite "The Bolt" (Der Bolzen) (1931), ein recht propagandistisches Werk, in dem edle Komsomolzen im letzten Moment eine Sabotage verhindern (eine Saboteurin versucht eine Maschine mit einem Bolzen zu zerstören). Ursprünglich wohl humorvoll-satirisch angedacht, ging die Sache für DSCH aber total nach hinten los, u.a. weil es im Sozialismus ja keine Sabotage gibt ; die Uraufführung war ein Desaster, das Werk wurde 1936 verboten. Wer mal "sowjetische Musik mit Augenzwinkern" hören will, wird hier bestens bedient (allein die Frühsport-Szene am Anfang finde schon göttlich lustig). Möglicherweise ist es hilfreich Osteuropäer/Ossi zu sein, denn man hat beim Hören sofort Bilder "von damals" vor dem inneren Auge und Sabotage war später eh ein Riesending - wenn etwas nicht geklappt hat (bei z.B. der Planerfüllung), lag es offziell natürlich meist an Sabotage durch feindliche Agenten

Die beiden Jazz-Suiten finde ich (als nicht-gerade-Jazz-Fan) interessant; gerade die 2. swingt und groovt schon recht ordentlich; hat halt manchmal etwas von Big-Band-Sound, aber ohne amerikanischen Einschlag und im nächsten Moment ist es ein bestens gelaunter DSCH. Wenn man weiß, dass sie von ihm sind, hört man das; wenn man es nicht wüßte, käme man möglicherweise nicht auf ihn als Komponisten.
Am Ende gibt es noch das kurze Stück "Tahiti Trot" eine "Orchesterversion" von Youmans' Tea for Two - ok, das ist für mich zwar durchaus anhörbar, aber halt schon ziemlich nah an (groß orchestriertem) Barjazz.
Alles, bis auf "The Bolt", könnte und habe ich auch schon einfach so nebenher dudeln lassen - wenn man Lust zum konzentrierten Zuhören hat, macht man das halt und wenn nicht, dann eben nicht.

Viele Grüße
bolt


[Beitrag von boltwoodit am 24. Apr 2026, 11:49 bearbeitet]
klutzkopp
Inventar
#33453 erstellt: 24. Apr 2026, 11:52

G.S.Torrente (Beitrag #33451) schrieb:


Wie sieht es bei euch aus? Irgendwelche Empfehlungen bzgl. MTT?



Ich habe mir vor einiger Zeit seine Fantastique von Berlioz zugelegt und finde sie vorzüglich.

amazon.de

Sein Mahler-Zyklus interessiert mich auch, ist mir aber zu teuer.


[Beitrag von klutzkopp am 24. Apr 2026, 11:59 bearbeitet]
G.S.Torrente
Ist häufiger hier
#33454 erstellt: 24. Apr 2026, 13:38

klutzkopp (Beitrag #33453) schrieb:

G.S.Torrente (Beitrag #33451) schrieb:
Irgendwelche Empfehlungen bzgl. MTT?

Ich habe mir vor einiger Zeit seine Fantastique von Berlioz zugelegt und finde sie vorzüglich.

Danke für den Tipp. Die ist auch wegen der Kopplung mit "Lélio" interessant, wenngleich hier auszugsweise präsentiert. Derzeit anscheinend nur gebraucht oder zu Importpreisen erhältlich.
Und ja, bei Mahler-Aufnahmen ist ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Live ist er bekömmlicher und darf mir gerne weiterhin serviert werden.


boltwoodit (Beitrag #33452) schrieb:
Es wurde bestellt:
LvB - Streichquartette 131,132,18/2, Artemis Quartett und Streichquartette - B-Dur op. 130 / Große Fuge B-Dur op. 133, Gewandhaus-Quartett (letztere CD zum Kennenlernen; 4,19 € inkl. Versand :))
Janacek - Complete String Quartets, Mandelring Quartett
Mir ist klar, dass das Artemis und das Mandelring Quartett die jeweiligen Streichquartette möglicherweise recht modern interpretieren. (...)

Feine Wahl!
"Recht modern" ist doch recht genehm, oder? Es klingt ein wenig, als meintest du dich dafür rechtfertigen zu müssen.


Torrente
boltwoodit
Stammgast
#33455 erstellt: 24. Apr 2026, 14:06

G.S.Torrente (Beitrag #33454) schrieb:

"Recht modern" ist doch recht genehm, oder? Es klingt ein wenig, als meintest du dich dafür rechtfertigen zu müssen.

Überaus genehm
Ja, ich auferlegte mir einen kleinen Rechtfertigungsdruck bzw. wollte dem zuvorkommen, dass mir jemand freundlich und hilfreich (und das meine ich beides freundlich und dankbar) mitteilt, dass das nicht ganz die klassischen Interpretationen sind.

Viele Grüße
bolt
Mars_22
Inventar
#33456 erstellt: 24. Apr 2026, 14:40
amazon.de
Aus Blomstedt, San Francisco Years: Das Werk des 23jährigen Bartok, das ihn erstmals bekannt machte -
Kossuth, eine sinfonische Dichtung, die er dem ungarischen Nationalhelden Lajos Kossuth, einem der Anführer der Ungarischen Unabhängigkeitserhebung gegen Österreich, widmete.
Mit dem späteren Bartok hat das nichts zu tun, ich würde es spätromantisch nennen, wurde damals aber als sehr modern empfunden. Durchaus attraktiv!

Ein Detail, das ein Schlaglicht auf die Situation der erfolgreichen Uraufführung in Budapest wirft: Einige österreichische Orchestermitglieder weigerten sich, das Stück zu spielen - an einer Stelle ist die österreichische Nationalhymne karikiert (habe ich gelesen, nicht gehört).
klutzkopp
Inventar
#33457 erstellt: 24. Apr 2026, 19:10
Wenn schon Debussy (nicht unter meinen Lieblingskomponisten), dann finde ich Boulez/Cleveland am genießbarsten:

Der Faunennachmittag, die Images u.a.

amazon.de
arnaoutchot
Moderator
#33458 erstellt: 24. Apr 2026, 19:55

G.S.Torrente (Beitrag #33451) schrieb:
Irgendwelche Empfehlungen bzgl. MTT?


Ja, das stimmt schon, seine Mahler-Aufnahmen mit dem SFSO überstrahlen seinen Output der letzten Jahre etwas. Ich habe auch fast ausschliesslich die SFS-SACDs im Bestand, alleine der Mahler nimmt eine ganze Menge Regalplatz ein, siehe unten. Empfehlungen: Die American Mavericks habe ich auch, Adams - Harmonielehre auch, aber da komme ich mit dem Komponisten nur bedingt zurecht. Gut fand ich auch seine Alban-Berg- und Debussy-Aufnahmen mit dem SFSO. Aber das ist ja schon eine ganze Menge.





Aber Stichwort Debussy: Mir fiel heute diese Debussy-Vinylplatte im Laden in die Hände: Debussy/Ravel - HvKarajan/BPO - Mobile Fidelity Sound Lab USA 1977/1981. Zwei Überraschungen: Zum einen wusste ich nicht, wie überzeugend HvK mit Debussy sein kann, das ist wirklich gut ! Zum anderen wusste ich nicht, dass MFSL sich einer Karajan-Aufnahme angenommen hat. Klanglich ist das Spitzenklasse, basiert auf einer Quadro-Aufnahme aus 1977.



[Beitrag von arnaoutchot am 24. Apr 2026, 19:56 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#33459 erstellt: 24. Apr 2026, 20:57
Aber noch mehr Karajan: Bach - Brandenburgische Konzerte No. 1-6 - HvK/BPO - DGG 1965 & 1966. Man muss es aus heutiger Sicht nicht mögen, aber es ist definitiv ein Zeitdokument. 1965 war HIP noch in den Kinderschuhen.

FabianJ
Inventar
#33460 erstellt: 24. Apr 2026, 23:21
So sehr viel ist es nicht, was ich von Michael Tilson Thomas im Ohr habe, aber davon ist vieles erstklassig! (Ich habe hier aber noch eine große und eine kleine Box mit seinen Aufnahmen für Sony und Universal stehen, mit denen ich mich noch beschäftigen möchte. )

Von den Sachen, die hier noch nicht genannt wurden, hat mir seine Einspielung von Tschaikowskis erster Sinfonie aus Boston gut gefallen. Die ersten drei Sinfonien bekommen ja außerhalb von Gesamteinspielungen kaum Aufmerksamkeit, aber auch die lohnen. Ich denke, schöner habe ich die Sinfonie Nr. 1 noch nirgends gehört.

Dann gab es noch eine in DGs Originalsreihe erschienenes Album mit amerikanischer Musik des 20. Jahrhundert und zwar Walter Pistons Sinfonie Nr. 2, Carl Ruggles' „Sun-Treader" sowie Ives' „Three Places in New England". Besser gespielt wird man diese Werke kaum finden.

Bei den auf dem Label des San Francisco Symphony Orchestra erschienenen Alben würde ich besonders Bernsteins „West Side Story" und das Debussy-Album mit Iberia, Jeux und „La plus que lente" empfehlen.

Ja, Michael Tilson Thomas war einer der ganz Großen. Möge er in Frieden ruhen! Vergessen werden er und seine Einspielungen so schnell sicher nicht.

Mit freundlichem Gruß
Fabian

*edit:
Seine Einspielung von Mahlers Sinfonie Nr. 7 muss ich mir mal vormerken. Neben der Vierten ist das meine Lieblingssinfonie des Komponisten und von MTTs Einspielungen habe ich bislang nur die Nummern 1, 4 und 5.


[Beitrag von FabianJ am 24. Apr 2026, 23:30 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#33461 erstellt: 25. Apr 2026, 22:29
Ich höre mich seit Tagen mit großer Freude durch den 3 Kilo Mozart-Böhm-Schinken, den ich neulich für 2 Euro auf dem Flohmarkt mitgenommen habe. Blitzsaubere Platten, hervorragender Klang – und ich sitze ehrlich gesagt mit einer gewissen Ehrfurcht vor der Leistung, die Karl Böhm und die Berliner Philharmoniker hier abgeliefert haben.



Wolfgang Amadeus Mozart
Die Symphnien Nr. 1-41
Berliner Philharmoniker
Karl Böhm
15 LP-Box DGG 1968


Gerade habe ich die 25. Plattenseite mit der „Haffner“ beendet und auf Seite 26 mit der „Linzer“ umgedreht. Wenn alles gut läuft, stehen morgen die „Prager“ und anschließend bis zur 30. Plattenseite der 15-LP-Box die „Jupiter“ auf dem Plan.

Je länger ich höre, desto mehr beeindruckt mich die Konsequenz dieses Projekts: 41 Sinfonien aufzunehmen, dabei stilistische Unterschiede hörbar zu machen und dennoch einen eigenen, geschlossenen Böhm-Ton zu bewahren – das ist schon ein Monument.

Freundlichst. Pilotcutter


[Beitrag von Pilotcutter am 25. Apr 2026, 22:31 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#33462 erstellt: Gestern, 07:47
Habe gerade einmal die 1. Sinfonie von Beethoven im Vergleich angespielt und bin zu einem klaren Schluss gekommen. Gegen die Kohärenz, Dynamik und Ausdrucksstärke der Wiener Philharmoniker unter Leonard Bernstein wirkt die Einspielung von Osmo Vänskä mit dem Minnesota Orchestra bemüht, ja geradezu etwas abgehackt. Da fehlen mir Bestandteile von Spannungsbögen, die bei den Wienern klarer herausgearbeitet werden. Und auch, wenn Musikstückteile etwas loser komponiert sind muss dies nicht in einer etwas spürbaren Unterbrechung des werklichen Zusammenhangs münden, wie Bernstein beweist.

Die Liveaufnahme aus 1978 von Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern ist meine Empfehlung des Tages.
Mars_22
Inventar
#33463 erstellt: Gestern, 11:28
Für mich geht es bei Beethovens Sinfonien erst mit der Dritten so richtig los. Manche Strukturen der ersten Beiden finde ich ziemlich ermüdend repetetiv und plakativ. Laut und Leise wechseln sich ganz regelmäßig ab. Dabei sind die Einsätze des Orchesters im Tutti häufig gar zu schmissig, fast marschartig. Vgl. den vierten Satz der zweiten Sinfonie, wo es extrem ist. Das fällt besonders auf, wenn man hört, ohne direkt daneben zu sitzen. Da reißt es auch ein Bernstein nicht heraus.

Im dritten Satz der Vierten Sinfonie gibt es das Laut-Leise-Schema partiell auch noch, aber da wenigstens in einem interessanten gegenläufigen Rhythmus.


[Beitrag von Mars_22 am 26. Apr 2026, 11:33 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#33464 erstellt: Gestern, 13:25
Hier Stockhausen - Sternklang - Parkmusik für 5 Gruppen - DGG 2LP 1976. Stockhausen wollte es als geistliche Musik verstanden wissen. Fünf verschieden instrumentierte Gruppen von je vier Musikern sollen in einem Park mit gewissem Abstand spielen, so dass sie sich noch hören können, aber nicht stören. Das ist bei der vorliegenden direkten Studioaufnahme allerdings kaum nachvollziehbar, dafür hat man einen klaren Klang.

Inhaltlich ist es ein Mix aus Vokalstücken, Synthesizer-Elektronik und instrumenteller Extremheiten. Wem die experimentellen Elektroniker der 1960er, der extreme Zappa oder Eskimo von den Residents etwas gibt, der mag hier richtig sein. Für die meisten wird es völlig durchgeknalltes Zeug sein .

Mars_22
Inventar
#33465 erstellt: Gestern, 18:54
Ich habe einen kleinen Vergleich laufen:
Mozart Klaviersonate 12, K332, vor allem der erste Satz, Allegro.
Aufmerksam wurde ich durch die Interpretation von einem, den ich nicht auf der Rechnung hatte: Grigory Sokolov.
Ich weiß nicht von wann die Einspielung ist, sie ist auf CD41 der Box Mozart 225 (die ich nur in Teilen als Download habe). Abteilung: Herausragende Aufführungen.
Sokolov gestaltet bis ins kleinste Detail und gewinnt dem Satz überraschende, wunderschöne Seiten ab, die ich bisher nicht wahrgenommen hatte.

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Im Vergleich nimmt Glenn Gould als einziger die Tempobezeichnung ernst, er braucht 40% der Zeit aller Anderen. Und macht aus dem Stück ein nicht wiederzuerkennendes harmloses Geklimpere. Absolut furchtbar! Beim folgenden Adagio kann aber auch Gould punkten.
Leonskaja spielt den Satz eher unauffällig; Maria João Pires ebenfalls (aber durchaus schön!). Bei Arrau finde ich die Ideen wieder, die Sokolov perfektioniert. Arrau spielt wie immer etwas tastend, als wäre alles eine Eingebung des Moments, Sokolov nicht. Der hat sich jedes Detail genaustens überlegt. Großartig, ergreifend.
arnaoutchot
Moderator
#33466 erstellt: Gestern, 19:31

Mars_22 (Beitrag #33465) schrieb:
Mozart Klaviersonate 12, K332, vor allem der erste Satz, Allegro. ... Grigory Sokolov.
Ich weiß nicht von wann die Einspielung ist, sie ist auf CD41 der Box Mozart 225 (die ich nur in Teilen als Download habe)


Es ist die CD45, auf der Sokolov KV 332 spielt. Aufgenommen ist es im July 2008 in Salzburg. Ich kenne leider bei weitem nicht so viele Vergleichsaufnahmen der Sonate wie Du. Zuletzt hatte ich ja Mitsuko Uchida laufen (siehe hier), das war über alle Sonaten hinweg sehr gut ! Ich werde mir den Sokolov mal anhören.

PS: Die Uchida gefällt mir so gut, dass ich sie jetzt mal trotz fehlender 5. CD in die Sammlung nehme. Wegwerfen bringe ich auch nicht übers Herz ...


[Beitrag von arnaoutchot am 26. Apr 2026, 19:48 bearbeitet]
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