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Muppi
Inventar
#17083 erstellt: 05. Dez 2016, 19:39
Ja, ein Remake, m. E. besser als das Original.
Diese Trilogie kann ich übrigens auch nur wärmstens empfehlen.
fatty01
Inventar
#17084 erstellt: 05. Dez 2016, 20:32
Bei "I saw the Devil" solltest du aber unbedingt nach der ungeschnittenen Black Edition Ausschau halten. Die normale FSK 18 is extremst geschnitten und macht keinen Spaß.
Muppi
Inventar
#17085 erstellt: 05. Dez 2016, 20:33
Auf jeden Fall nur die "Black Edition", ganz wichtig.
ExeQtor
Stammgast
#17086 erstellt: 05. Dez 2016, 20:45
So langsam werde ich Fan von Südkoreanischen Produktionen

Oldboy und Snowpiercer fand ich unglaublich gut

I saw the devil & train to busan sehen sehr vielversprechend aus
Igelfrau
Inventar
#17087 erstellt: 05. Dez 2016, 20:52
Oldboy werde ich mir heute Abend gemäß deiner Empfehlung mal ansehen. Wehe der ist nicht gut...
HiFi-Frank
Moderator
#17088 erstellt: 05. Dez 2016, 20:52
Hi,

bitte kommt btt

Danke
DasEndeffekt
Inventar
#17089 erstellt: 06. Dez 2016, 11:23
Kann das jemand Tonmäßig bestätigen?:

http://www.bluray-di...-blu-ray-disc#review
fuechti
Inventar
#17090 erstellt: 06. Dez 2016, 11:34
Kann ich.
Habe den gestern gesehen als UHD.
Beim Ton hatte ich das Gefühl ich hätte Watte in den Ohren.
Leise und dumpf.
Normalerweise habe ich meinen AVR im Schnitt auf 38 stehen.
Das war aber deutlich zu leise. Vor allem was die Umgebungsgeräusche betrifft.
miro_1111
Hat sich gelöscht
#17091 erstellt: 06. Dez 2016, 11:35

DasEndeffekt (Beitrag #17089) schrieb:
Kann das jemand Tonmäßig bestätigen?:

http://www.bluray-di...-blu-ray-disc#review


Ja, für einen Blockbuster lächerlich ... aber auch die englische Tonspur könnte deutlich mehr Druck vertragen.

Der Film ist aber nicht so schlecht, wie teilweise geschrieben wurde.

Meine Wertung:

Star Trek: Beyond

Film: 7/10

Die ersten beiden Teile haben mir besser gefallen.

Bild: 8/10

Für einen neuen Film hätte ich mehr erwartet ... knalligere Farben, mehr Kontrast, feinere Details ... Bild ist weit entfernt von einer Referenzscheibe


Ton: 6/10 (D) 8/10 (UK)

Wie bereits oben geschrieben ... da geht noch mehr ... D. enttäuschend
miro_1111
Hat sich gelöscht
#17092 erstellt: 06. Dez 2016, 11:39
Überhaupt farge ich mich, was sich die Filmstudios denken.

- viele neue Filme schöpfen das derzeit mögliche technische Potential bei weitem nicht aus

- die meisten UHD Scheiben sind keine oder nur eine minimale Steigerung zur Blu Ray

So wird das NIX mit UHD
DasEndeffekt
Inventar
#17093 erstellt: 06. Dez 2016, 12:06
Danke für die schnelle Info, das ist enttäuschend. Dann werde ich den wohl mal ausnahmsweise mit Dynamic EQ schauen.
Es gibt ja durchaus gute Dolby Digital Tonspuren (Krieg der Welten z.B.)
Muppi
Inventar
#17094 erstellt: 06. Dez 2016, 16:04
Star Trek: Beyond

Film: 8/10 Die Vorgänger waren zwar m. E. einen Tick besser, aber so schlecht wie zeitweise beschrieben fand ich den bei weitem nicht.
Tolle Effekte, wohl dosierte Action und die teils witzigen Dialoge, auch schon mal mit ernsteren Zwischentönen, zwischen den üblichen Verdächtigen, haben mir einen kurzweiligen Abend beschert.
Dazu wurde auch noch ein interessanter neuer Charakter eingeführt.

Bild: 8,5/10 Am Bild gibt es nicht viel zu meckern, hin und wieder sieht man weichere Aufnahmen, doch in der Summe ist das ein sehr ordentliches HD-Bild, mit etwas Luft nach oben. Die Farbgebung finde ich persönlich als Stilmittel sehr passend gewählt.

Ton: 9/10 Da ich eh "nur" normalen DTS oder DD Sound hören kann, weil mein Receiver keine HD-Formate wieder gibt, bin ich nicht so sehr verwöhnt.
Die Sprachverständlichkeit ist überwiegend sehr gut und in den Actionsequenzen rummst und scheppert es ordentlich.

Auch der wandert nach seinen beiden Vorgängern in meine Sammlung, da muss ich nicht lange für überlegen.
gigabub
Inventar
#17095 erstellt: 06. Dez 2016, 17:48
...stelle das in letzter Zeit auch fest, dass z.B. DTS HD MA deutlich besser klingt als mit den upscalern.

Nun aber BTT

Independence day 2

Tja, der Emmerich, er kanns halt immer noch, zumindest was den Bombast der Effekte anbelangt. Für mich allerdings eher unfreiwillig komisch, kleine Dialogkostprobe:

..."das Raumschiff ist über dem Atlantik", Präsident: "Wo?"... Antwort: "über dem Ganzen"...

Story und Schauspielkunst lassen schon zu wünschen übrig, zudem fehlt das Augenzwinkernde des ersten Teils.

Aber als Popcornkino durchaus geeignet.

Film 5/10
Bild 9/10
Ton 8/10


[Beitrag von gigabub am 06. Dez 2016, 21:43 bearbeitet]
anon123
Administrator
#17096 erstellt: 06. Dez 2016, 17:58
Star Trek Beyond (BD/2D/deutsch)

Bild: Ordentlich und nix zu meckern. Ich fand das jetzt auch nicht zu dunkel, wie oft mokiert wird. Die Farbgebung nehme ich mal als Stilmittel hin. Die Spezialeffekte waren herzallerliebst. 8/10

Ton: Das war zwar jetzt "nur" AC3 5.1, aber ohne Tadel, aber auch ohne irgend etwas erwähnenswertes. 6/10

Film: Was für ein entsetzlicher Dreck! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ob es dieses bescheuerte Gefangenenlagerthema ist, das im Dutzend projizierte Motorrad, die gigantomanische Raumstation, die ständigen Prügeleien, die nicht enden wollenden Pixelorgien, das Aussaugen der Lebenskraft diverser Gefangener, oder oder oder. Doch, ich weiß es: Man knallt den bösen Bösealiens Beastie Boys auf die Ohren, damit deren Raumschiffe alle explodieren. Hat ja in "Mars Attacks!" ganz ähnlich auch mit Countrymusik geklappt. Und, um dem noch eins aufzusetzen: Nachdem man also die bösen Bösealiens mit Musik der Beastie Boys zerlegt hat, hat man wohl festgestellt, dass man noch eine halbe Stunde Filmzeit voll kriegen muss. Also kloppen sich Kirk und der Oberbösewicht nochmal gepflegt in der Klimaanlage der gigantomanischen Raumstation. Das alles hat mit Star Trek nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Nahmen die beiden ersten Filme der Reboot-Reihe noch erkennbare Anleihen an dem, was mal Star Trek war, so ist davon in "Beyond" nichts mehr übrig. Der Film degeneriert gefährlich in Richtung der "Transformers"-Reihe, vielleicht noch nicht ganz inhaltlich, aber optisch auf jeden Fall. 2/10

Dieser Justin Lin sollte wieder Idiotenfilme über bescheuerte "Sportwagen" machen, statt mit dem im Grunde gleichen Blödsinn Star Trek den Todesstoß zu verpassen.

Was für ein Dreck. Star Trek ist tot.

XdeathrowX
Inventar
#17097 erstellt: 06. Dez 2016, 18:27
Ich bekomme spontan Lust mir den anzusehen...
Muppi
Inventar
#17098 erstellt: 06. Dez 2016, 19:58
Der eine findet ihn gut und der andere meint das wäre Dreck, also am besten eine eigene Meinung bilden.
Highente
Inventar
#17099 erstellt: 06. Dez 2016, 20:10
Also ich habe diesen "Dreck" gern gesehen. Fühlte mich gut unterhalten, war kurzweilig und hat wirklich Spass gemacht. Der Ton war jetzt keine Offenbarung und in einigen Szenen passten Tricktechnik und Darstellung nicht zusammen.

Film 7/10
Bild 7/10
Ton 6/10

Ein Film den ich sicher öfter mal wieder aus dem Regal hole.
XdeathrowX
Inventar
#17100 erstellt: 06. Dez 2016, 20:10
Dit wird schon Dreck sein, umso lustiger.
Muss zu meiner Unschuld erklären: ich konnte mit den Streifen nie was anfangen und hab die immer mit öhm 'Star Trek, oder so' verwechselt.
gigabub
Inventar
#17101 erstellt: 06. Dez 2016, 21:46
du meinst Star wars?

Das ist ganz sicher eine andere Liga.
anon123
Administrator
#17102 erstellt: 06. Dez 2016, 21:52
Um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: Der Film "Beyond" gibt vor, "Star Trek" zu sein, also wird man ihn auch vor diesem Hintergrund zu beurteilen haben. Und als solcher ist er von vorne bis hinten eine Katastrophe.

Aber auch wenn man seine Beurteilung von Beliebigkeiten ableitet, bleibt "Beyond" ohne diese nun einmal notwendige Folie irgendwo auf dem Niveau von "xXx schnell und wild im Weltraum". Wobei man natürlich über Beliebigkeit nicht diskutieren kann, denn sie ist wahlfrei und unbegründet.
Mickey_Mouse
Inventar
#17103 erstellt: 06. Dez 2016, 21:59
und es bleibt trotzdem völlig subjektiv!

schreibst DU jetzt jedem vor was er für "original Star Trek" halten darf und was nicht?!?

für mich ist Star Trek Captain Kirk mit einem "Communicator" in der Hand in Gefahr auf einem fremden Planeten. Diese Communicator gibt es schon lange nicht mehr in den neueren Filmen, aber er wird zur Rettung noch zurück aufs Schiff gebeamt, also ist es doch noch Star Trek
anon123
Administrator
#17104 erstellt: 06. Dez 2016, 22:02

schreibst DU jetzt jedem vor was er für "original Star Trek" halten darf und was nicht?!?


Nein. Aber es gibt einen etablierten Kanon mit Inhalten, Themen, Charakteren, Erzählweisen, usw., etabliert in rund 700 TV-Folgen und, vor dem "Reboot", zehn Kinofilmen. Damit kann man sehr gut bestimmen, was "Star Trek" ist, ohne sich solch untauglicher Aussagen wie

schreibst DU jetzt jedem vor

zu bemühen.

Und vor diesem Hintergrund wird man auch das "trotzdem völlig subjektiv!" relativieren müssen. Denn wenn ein Film von sich behauptet, er gehöre zu einem bestimmten Franchise, dann folgt daraus, dass die Kriterien zu dessen Bewertung auch damit zu tun haben müssen. Nicht alle zwar, ohne Zweifel, aber die gewollte und propagierte Einordnung (Paramount nennt das ja nach wie vor "Star Trek") führ nun einmal dazu.

Ansonsten hätte man das ja auch "People who have the names of Star Trek characters fly around in a spaceship that looks like the Enterprise go fast and furious in outer space, but they really don't have anything to do with Star Trek beyond (!) looks and names" nennen können.


[Beitrag von anon123 am 06. Dez 2016, 22:18 bearbeitet]
The_Plug
Stammgast
#17105 erstellt: 06. Dez 2016, 22:34

anon123 (Beitrag #17096) schrieb:
Star Trek Beyond ...

Zum Glück hab ich den Film schon gesehen, sonst hätte ich mich über die vielen Spoiler dieses Beitrags geärgert, Herr Moderator.

Meine Wertung:
Film 8/10
Bin mit Next Generation aufgewachsen und ein Anhänger der Reihe. Für mich fügt sich der Film passend ein, habe mich über ein Wiedersehen mit den Charakteren gefreut und wurde gut unterhalten. Mehr Tiefgang hatte ich nicht erwartet.

Bild 9/10
2D. Auf meinem alten Sharp sah das ganz gut aus.

Ton 8/10
Dolby Atmos im Original. Der erste Weltraumeffekt hat den Sub gut aufgeweckt, die Raumschiffe sind quer durch den Raum geflogen (wenn man denn im All etwas hören könnte, aber das wollen wir ja im Film), die Überkopfeffekte waren aber auch nicht unnötig verspielt eingesetzt sondern passend zu den Szenen, inkl. Ambiente. Keine Demoscheibe, aber stimmig.
Mickey_Mouse
Inventar
#17107 erstellt: 07. Dez 2016, 00:26
ich habe heute erst:
Jason Bourne
gesehen.

Film: 6/10
hmm, was soll ich sagen? meiner Meinung nach hätte es diese Fortsetzung nicht gebraucht.
irgendwie kommt einem wirklich alles bekannt vor, man hat es schon gesehen, nix neues. Alter Wein in neuen Schläuchen. Aber die Schläuche sind hübsch
es fehlte mir das "Flair" von den ersten Teil(en), hier ist es nur noch eine Aneinanderreihung von Action Szenen.
statt seiner eigenen Identität sucht er jetzt nach der Rolle seines Vaters.

Bild: 9/10
absolut gar nichts auszusetzen und immer stimmig

Ton: 7/10 (english dts-X)
hier hätte ich mir viel mehr erwartet!
der Ton ist nicht schlecht, aber wie gesagt, bei solch einem "Kracher" hätte ich mir viel mehr Aufmerksamkeit für die Details gewünscht und der "Höhen-Effekt" von dts-X wird quasi gar nicht genutzt (ok, mal kommt ein Hubschrauber Geschrapel von oben).
Mickey_Mouse
Inventar
#17108 erstellt: 07. Dez 2016, 00:38
dann kam noch: Imperium

Film: 7/10
ein "ordentlicher" Film, der aber bei diesem Stoff noch viel besser hätte sein können!
der CIA Agent Nate wird in die Nazi Szene (Washington DC) eingeschleust, um eine "dreckige Atombombe" zu verhindern.
mal ganz abgesehen davon wie naiv da an so einer "Atom" Bombe gebastelt wird, die Charaktere werden nicht wirklich heraus gearbeitet.
Klar, da gibt es die saufenden Proleten die von nix eine Ahnung haben
Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

und am Ende gefeiert werden
und die "intelligenten" Leute, die das alles nur als Show sehen oder zuhause Brahms hören.
Bei keinem wird wirklich gezeigt, wie oder warum sie zu Nazis geworden sind.
Die Erklärung: "ich war 3 Jahre in Afrika, da leben die Schwarzen wie die Tiere, nur die weiße Rasse ist zur Zivilisation fähig" lasse ich mal nicht so gelten...

Bild: 8/10
teilweise kam es mir etwas verschwommen oder verwaschen vor, keine Ahnung was diesen Effekt ausgelöst hat. Allgemein aber sehr ordentlich.

Ton: 7/10
für diese Art von Film über Durchschnitt
Mickey_Mouse
Inventar
#17109 erstellt: 07. Dez 2016, 16:39

anon123 (Beitrag #17104) schrieb:

schreibst DU jetzt jedem vor was er für "original Star Trek" halten darf und was nicht?!?


Nein. Aber es gibt einen etablierten Kanon mit Inhalten, Themen, Charakteren, Erzählweisen, usw., etabliert in rund 700 TV-Folgen und, vor dem "Reboot", zehn Kinofilmen. Damit kann man sehr gut bestimmen, was "Star Trek" ist, ohne sich solch untauglicher Aussagen wie

schreibst DU jetzt jedem vor

zu bemühen.

also zweiter Anlauf...

das eineiige was hier untauglich ist, ist ja wohl deine Argumentation!

etablierten Kanon mit Inhalten, Themen, Charakteren, Erzählweisen, usw.

was weicht denn denn deiner Meinung nach beim Inhalt, Thema, Charakteren und der Erzählweise so stark ab?!?

dieses bescheuerte Gefangenenlagerthema
also ich kann mich an viele Gefangene erinnern, auch in den vorherigen Filmen.

im Dutzend projizierte Motorrad
auch solche "optischen Spielchen" gab es früher schon, technisch sicherlich anders umgesetzt, aber im Prinzip dasselbe.

ständigen Prügeleien
das ist neu?!?
und so kann man das ewig weiterführen.


Und vor diesem Hintergrund wird man auch das "trotzdem völlig subjektiv!" relativieren müssen. Denn wenn ein Film von sich behauptet, er gehöre zu einem bestimmten Franchise, dann folgt daraus, dass die Kriterien zu dessen Bewertung auch damit zu tun haben müssen. Nicht alle zwar, ohne Zweifel, aber die gewollte und propagierte Einordnung (Paramount nennt das ja nach wie vor "Star Trek") führ nun einmal dazu.


mir persönlich waren sogar die Anspielungen und Parallelen zu den bisherigen Filmen zu viel, es erinnerte doch teilweise an Zorn des Kahn, nur halt schlechter, das gebe ich ja gerne zu.

ich bleibe dabei, dass du in deinem Hass (vermutlich auf den Regie Stil?) da völlig über reagierst, du hast deine Meinung, andere Leute eine andere, OK?
Muppi
Inventar
#17110 erstellt: 07. Dez 2016, 16:46

anon123 (Beitrag #17102) schrieb:
Um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: Der Film "Beyond" gibt vor, "Star Trek" zu sein, also wird man ihn auch vor diesem Hintergrund zu beurteilen haben. Und als solcher ist er von vorne bis hinten eine Katastrophe.

Aber auch wenn man seine Beurteilung von Beliebigkeiten ableitet, bleibt "Beyond" ohne diese nun einmal notwendige Folie irgendwo auf dem Niveau von "xXx schnell und wild im Weltraum". Wobei man natürlich über Beliebigkeit nicht diskutieren kann, denn sie ist wahlfrei und unbegründet.


Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, die Reihe zeigt doch lediglich alle Protagonisten der Enterprise als sie noch jung waren.
Das wird m. E. sehr unterhaltsam mit viel Selbstironie zelebriert, ohne das man auf ernste Zwischentöne verzichten muss und die Action nebst Effekten kommt auch nicht zu kurz.
Mir persönlich haben bisher alle 3 Teile richtig gut gefallen, du siehst es halt anders.
XdeathrowX
Inventar
#17111 erstellt: 07. Dez 2016, 18:52

gigabub (Beitrag #17101) schrieb:
du meinst Star wars?

Genau, sag ich doch.
anon123
Administrator
#17112 erstellt: 07. Dez 2016, 19:43
Also ... zweiter Anlauf.

Seit seiner Konzeptionierung hat Star Trek einen Kanon (ein Universum, einen Bezugsrahmen, ...) geschaffen, der grundlegend auf der Idee eines "wagon train to the stars" basiert, womit eine entdeckende und forschende Reise zu den Sternen gemeint ist, in der man neuen Phänomenen und Kulturen begegnet, die in ihrer Vielfältigkeit oft einend und verbindend sind, manchmal auch antagonistisch oder gar feindlich. Grundsätzlich ist Star Trek dabei eine utopische Vision, in der Dinge wie Krieg, Ausbeutung, Rassismus, Intoleranz und dergleichen als überwunden gelten, was allein schon im Überwinden des vernichtenden Dritten Weltkriegs und der Eugenischen Kriege begründet liegt. Das wäre, als kürzeste Skizze, der inhaltliche Referenzrahmen.

Vor diesem Hintergrund entfalten sich dann die grundlegenden Themen. Es geht um Forschung, Wissenschaft, Koexistenz, im Rahmen der ja auch in der Kelvin-Zeitlinie vorhandenen Föderation und natürlich auch gegenüber anderen Spezies. Darin sind immer wieder auch Konflikte eingebettet und natürlich auch Bösewichte, aber deren Bewertung und Behandlung geschieht vor dem Hintergrund dieses utopischen und humanistischen Referenzrahmens. Selbst die größte Bedrohung für die Menschheit vor den Kirk-Jahren, die Xindi, ist letztlich diplomatisch gelöst worden. Trotz der ganzen kriegerischen Auseinandersetzungen (man denke etwa an Azathi Prime) war das letztliche Ziel nicht, einen Krieg zu führen, sondern ihn zu verhindern. Die sich über fünf Staffeln Deep Space Nine hinziehende Auseinandersetzung und später Krieg mit dem Dominion war übervoll mit Versuchen des Verstehens, mit Selbstzweifel, mit der eigenen Korrumpierbarkeit. Ja, es gab für das Fernsehen beeindruckende Schlachten und Kämpfe, aber die waren eben in diese Komplexität eingebunden, nicht Selbstzweck. Selbst die Hirogen oder Spezies 8472 hat man versucht, zu verstehen, und man ist am Ende zu einer friedlichen Lösung gekommen. Lediglich die Borg hat man recht schnell als das absolut Böse identifiziert, und diese Sicht hat sich nicht geändert.

Damit ist dann auch die Erzählweise der Serien und der Filme benannt. Es ging nie, soviel Action man auch hat sehen können, um diese Action allein. Es ging nie nur darum, von einem möglichst bösen Bösewicht möglichst effektvoll angegriffen zu werden, und es ging auch nie nur darum, den mit ebenso viel Geballer und Geprügel zu bekämpfen. Und das verbindet sich dann mit den Charakteren und deren Zeichnung. So ist der Konflikt zwischen Kirk und Khan in ST2 natürlich der zweier Todfeinde, er ist aber zugleich ein intellektueller Kampf. In der TOS-Episode "Balance of Terror" erkennt etwa Kirk schnell die grundlegende Unsinnigkeit des gegeneinander Kämpfens, dafür aber am Ende die große Seelenverwandtschaft zum Kapitän den romulanischen Schiffs. Die Folge "The Ultimate Computer" handelt im Wesentlichen von Kirks Auseinandersetzung mit der ihn abstoßenden "reinen" Logik des Kriegs. Eines der zentralen Themen in Undiscovered Country ist die Auseinandersetzung der beiden alter egos Kirk und Chang und der Frage, wie diese alten Krieger mit den neuen Realitäten umgehen können, übrigens auch während der Schlacht zwischen der Enterprise und Changs Bird of Prey.

Die Charakterdarstellung und ihre Handlungen sind bzw. waren bei Star Trek immer mehrschichtig, das Gezeigte Folie und Ausdruck einer intellektuellen, ethischen, moralischen, persönlichen Auseinandersetzung, die letztlich gefundene Aussage immer die über das, was dahinter liegt, nie nur das Gezeigte um des Zeigens willen. Und das kann man beliebig ausbreiten und ausdifferenzieren, und natürlich wäre hier der Intellektualismus und der tiefe Humanismus Picards an erster Stelle zu nennen. Aber das ginge hier zu weit.

Das sind so in etwa die Grundkoordinaten der Topographie Star Treks mit Blick auf Inhalte, Themen, Charaktere, Erzählweisen. Eben das, was Star Trek ausmacht. Und was sieht man davon in Beyond? Darkness etwa endete mit dem Versprechen, dass es nun auf diese Fünfjahresmission geht: Entdecken, Forschen, Verstehen, und so. Aber, außer dass Kirk dem Ganzen nichts abgewinnen kann und aus Langeweile lieber Admiral werden will, kommt da gar nichts. Seine Zweifel verpuffen, sobald es wieder ans Ballern und Prügeln und Motorradfahren geht. Was auch sonst in diesen drei Jahren geschehen sein mag, verschwindet rückstandslos in dieser sich zum Kampf austobenden Rettungsmission. Spock wird mit dem Tod seines älteren Ichs konfrontiert. Was hätte man daraus machen können, geworden ist daraus nichts. Und das wird man auch für den Rest des zwanzigminütigen Vorspiels sagen können, den man auch hätte völlig weglassen können, denn es hat nichts mit dem Film zu tun.

Denn in den folgenden eineinhalb Stunden geht es um Action der Action wegen, um Effekte der Effekte wegen. Das wird hier und da mit einer kleinen Anekdote gewürzt (Pille und Spock granteln, der alte Kommunikator geht kaputt, sowas), aber das Gezeigte hätte aus einem x-beliebigen OEM-Lager für Scifi-Action stammen können und hätte mit ein paar Änderungen auch in in die Transformers-Reihe passen können, oder Independence Day III oder irgendein Superheldendingsbums. Es gibt rein gar nichts, was inhaltlich oder thematisch mit Star Trek in irgend einer Weise in Verbindung steht. Es ist ein völlig beliebiges Irgendwas, was in leichter Abwandlung auch irgend ein anderer Film hätte sein können. Und das Gezeigte ist eben eine xXx- oder Fast-and-Furios- oder Transformers-Choreographie, bei der die rasante Action ausschließlich Selbstzweck ist, und zwar für einen x-beliebigen boah-ey-Effekt. Dass dazu dann noch die ausgesprochen dämliche Idee mit der Beastie-Boys-Musik als Geheimwaffe kommt, und die seltsame Notwendigkeit, dem so erreichten Finale noch eines in Gestalt einer ausgedehnten Klopperei in der Klimaanlage der für Star-Trek-Verhältnisse viel zu großen Raumstation hinterher zu schicken, um die zwei Stunden voll zu kriegen, macht es nur noch schlimmer.

Und so generisch, also völlig beliebig und austauschbar, ist dann auch die Charakterzeichnung. Es gibt kein Denken, nur Handeln. Die Auseinandersetzung zwischen Kirk und Krall ist rein physisch, nicht eine Spur intellektuell. Kirk, oder sonstwer, kommt zu keinerlei Erkenntnis, und selbst dieser kurze Moment, in dem das angedeutet wird, wird sofort durch Rumprügeln ersetzt und Kirk rettet Millionen. Selbst in Star Trek (2009) und vor allem in Darkness hat man es geschafft, diese Mehrschichtigkeit früheren Star Treks aufzunehmen (und in Darkness sogar mehrfach in Bezug auf Kirk und Khan und Kirk und Admiral Marcus). In Beyond? Nichts jenseits der doch sehr bemühten Motivation Edisons und der plakativen Aussage, dass man ihn wohl Jahrzehnte lang fälschlicher Weise für einen Helden gehalten hat.

Beyond bleibt ausschließlich und vollständig vordergründig, das Gezeigte wird des Zeigens wegen gezeigt und vielleicht noch, um mit den wirklich tollen Spezialeffekten zu beeindrucken. Die Action ist da, damit Action da ist, und sie ist über lange Phasen genau dasselbe, was man in diesen blöden Filmchen über "Sportwagen" und sich aus Autos verwandelnden Robotern sieht. Hier und da werden Versatzstücke von Star Trek eingesprengselt, etwa die Namen der Akteure oder ein paar "typische" Anekdoten, damit der geneigte Trekkie eine Augenbraue hochzieht. Und das war's dann.

Und das führt, wenn man die eingangs skizzierte Topographie von Star Trek als Bewertungsschablone für eben Star Trek hernimmt (und ich halte das für nicht nur naheliegend sondern zwingend), zu dem Schluss, dass dieser Film als Star Trek der letzte Dreck ist. Denn er ist nicht Star Trek, weil er nicht nur überhaupt nichts vom dem enthält, was Star Trek ausmacht, sondern weil er vor allem das alles ins völlig Gegenteil verkehrt und diesen ganzen Dekaden langen Vorlauf durchs Klo spült. Zur "Gegenprobe" kann man sich ja mal ST9 Insurrection ansehen. Dieser Film ist, zugegeben, ziemlich lahm und überzogen heimelig, aber er verkörpert Inhalte, Themen, Charaktere, Erzählweisen von Star Trek par excellence, zudem noch hübsch drapiert um den Heiligen Gral der Obersten Direktive.

Beyond ist nichts davon, keine Spur, und zwar in größtmöglicher Entfernung, und als solches nicht mehr als zwar imposante aber leblos dargebotene Action. Und für diese Erkenntnis ist es völlig unerheblich, ob man sich "an viele Gefangene erinnern [kann], auch in den vorherigen Filmen" oder es "auch solche "optischen Spielchen" [...] früher schon" gegeben hat oder ob für es für einen selbst für Star Trek ausreicht, dass "Captain Kirk mit einem "Communicator" in der Hand in Gefahr auf einem fremden Planeten" ist. Das sind einzelne Bestandteile und Versatzstücke. Aber genauso wie eine Handvoll Puzzleteile noch lange kein Bild sind, sind diese paar Dinge noch lange kein Star Trek.



[Beitrag von anon123 am 08. Dez 2016, 20:49 bearbeitet]
SFI
Moderator
#17113 erstellt: 07. Dez 2016, 20:37
Fand Beyond gut, weil es imo durchaus als TOS in einer moderneren, unkeucheren Variante durchgeht. TOS ist in viellerlei Hinsicht trashig und wirkt wie eine Hinterhof Produktion. Genau so ist Beyond, nur eben mit schönen CGI, passt für mich. Ich kann mit den Reboots mittlerweile leben, denn schließlich hat man sich nicht an der wunderbaren und inhaltlich DEUTLICH komplexeren Post TOS Ära vergriffen, sondern an stellenweise dilletantisch inszeniertem Unfug. Das bezieht sich nun gar nicht auf die wegweisende Utopie im Subplot, aber auf den ganzen Rest. Hätte man TNG ein Reboot verpasst und Beyond wäre dabei heraus gekommen, ja dann hätte ich den Ärger verstanden. Vielleicht fungiert Discovery aber ja als TNG, auf Grütze folgt ein Sternemenü.
miro_1111
Hat sich gelöscht
#17114 erstellt: 09. Dez 2016, 14:56
Jason Bourne (2016)

Film: 9/10 - Hat mich prächtig unterhalten.

Bild: 8/10

Sound: 7/10 (D); 8/10 (UK) - leider wieder eine Enttäuschung bzgl. Sound ... da wäre noch mehr gegangen ... Schade ...


[Beitrag von miro_1111 am 09. Dez 2016, 14:56 bearbeitet]
ExeQtor
Stammgast
#17115 erstellt: 09. Dez 2016, 15:21
Ach ihr immer mit euren übertrieben hohen Bewertungen
Bourne war unterhaltsam, mehr nicht. 0815 Hollywood-Popcorn-Kino

Was ist denn dann mit Filmen wie Pulp Fiction, Fight Club, Dark Night oder Interstellar? Bekommen die eine 20?

Auf Arbeit musste ich mir auch schon anhören, dass Underworld 5 der beste Film des Jahres ist

Positiv überrascht war ich hingegen von Final Fantasy: Kingsglaive
Als Vor- bzw. Parallelgeschichte zum PS4-Spiel erzählt Kingsglaive die Story der Eliteeinheit des Königs von Lucis, die eine Intrige des verfeindeten Königreichs Niflheim abwenden sollen.
Der Film schafft einiges, was ich in Blockbustern schon lange nicht mehr gefühlt habe: In wenigen Minuten wird eine Bindung zur Spiel/Filmwelt und zu den Charakteren geschaffen. Alles wirkt nachvollziehbar und wie aus einem Guss.
Die Animationen und generell das Bild ist atemberaubend gut.
Wir hatten das schon beim Thema Tarzan: Final Fantasy erfüllt seine Aufgabe deutlich besser. Die Figuren wirken fotorealistisch. Absolut lebensecht. Auch in schnellen Gefechten bleibt das Bild knallscharf.

Die Story ist erstaunlich gut erzählt und bleibt bis zur letzten Minute spannend, auch wenn man einige Twists schon erahnen kann.

Enttäuscht war ich etwas von der Vertonung. Die Synchro geht absolut in Ordnung aber räumliche Effekte sucht man trotz dts-Spur vergeblich.

Trotzdem ein echter Geheimtipp für alle, die von den animierten Filmen dieses Jahr enttäuscht sind.
7/10
miro_1111
Hat sich gelöscht
#17116 erstellt: 09. Dez 2016, 15:27
@ ExeQtor

Hört, hört ... da beansprucht jemand alle Weisheit für sich ...

Du hast das so empfunden ... subjektiv, OK? ... und andere empfinden das anders!

Meine Wertungen bzgl. Inhalt:

Pulp Fiction: 5/10

Fight Club: 8/10

Dark Night: 10/10

Interstellar: 9/10


[Beitrag von miro_1111 am 09. Dez 2016, 15:32 bearbeitet]
ExeQtor
Stammgast
#17117 erstellt: 09. Dez 2016, 15:35
Mir ging es eher darum, dass oft hohe Wertungen ohne Grund vergeben werden.

Klar spielt da Subjektivität eine Rolle aber eine 9 von 10 definiere ich als absolut empfehlenswerten Film, der beinahe nichts falsch macht.
Hast du das bei Bourne so empfunden?

Vielleicht bin ich da zu leicht reizbar, das kann sein. Aber oft verstehe ich nicht, wie man über die Schwächen mancher Filme so hinweg sehen kann.
miro_1111
Hat sich gelöscht
#17118 erstellt: 09. Dez 2016, 15:42

ExeQtor (Beitrag #17117) schrieb:
Mir ging es eher darum, dass oft hohe Wertungen ohne Grund vergeben werden.

Klar spielt da Subjektivität eine Rolle aber eine 9 von 10 definiere ich als absolut empfehlenswerten Film, der beinahe nichts falsch macht.
Hast du das bei Bourne so empfunden?

Vielleicht bin ich da zu leicht reizbar, das kann sein. Aber oft verstehe ich nicht, wie man über die Schwächen mancher Filme so hinweg sehen kann.


Man kann verschiedene Film-Genres nur bedingt vergleichen. Bourne hat meine Erwartungen fast vollumfänglich erfüllt, daher 9/10 ...
Muppi
Inventar
#17119 erstellt: 09. Dez 2016, 15:57
Jason Bourne

Film: 4/10 Ganz passable Actionszenen, der Rest ist für die Tonne, ein Aufguss den man sich hätte sparen können. Das Kamera-Gewackel machte es zeitweise für mich unerträglich und das Zerdeppern von Autos wurde mir dann zum Ende hin einfach zu viel.

Bild: 8,5/10 Das Bild ist ganz ordentlich, mit etwas Luft nach oben, durch das Gewackel geht immer wieder Schärfe verloren.

Ton: 9/10 Hier gibt es von meiner Seite eigentlich kaum noch was zu meckern.

Die junge Spezialistin kommt sehr unglaubwürdig rüber, weil zu jung und Tommy Lee Jones starrte überwiegend auf Monitore, Potenzial verschenkt.




Independence Day: Wiederkehr

Film: 3/10 Diese Wiederkehr hätte man sich sparen können. Noch ein größeres Raumschiff, die Protagonisten sind älter geworden und die Dialoge noch dümmer.

Bild: 9/10 Sehr gutes HD-Bild, lediglich in dunkleren Aufnahmen gibt es zeitweise weniger Details zu sehen.

Ton: 8,5/10
Sehr laut und krachend, aber auch bass lastig.

Hatte der Vorgänger noch das gewisse Flair, hat der hier überhaupt nichts mehr. Der Angriff auf die Königin war allerdings sehenswert, so wie der gesamte Auftritt des Monstrums.



Fazit: Keiner der beiden Filme wandert in die Sammlung, von 4 Filmen die ich nun geschaut habe, schafft es nur Star Trek Beyond.
ExeQtor
Stammgast
#17120 erstellt: 09. Dez 2016, 16:28
Ja, viele Fortsetzungen und Remakes haben dieses Jahr enttäuscht. Da wird es echt schwer, eine Top5 des Jahres zu finden.

Meine Auswahl bisher:

1 - Captain America: Civil War
2 - Zoomania
3 - Deadpool
4 - Jungle Book
5 - Doctor Strange

(Ja, alles von Disney)


Noch auf meiner Liste (Ohne Reihenfolge):

Fantastische Tierwesen
Jack Reacher 2
Inferno
Die glorreichen sieben
Arrival
Suicide Squad
Petes Dragon
Star Trek Beyond
Ghostbusters
Ice Age
Pets
Underworld
Findet Dory
Lights Out
Die Unfassbaren 2
Conjuring 2
Train to Busan
Sausage Party
Dont Breathe


Auch da ist bestimmt noch viel Schrott dabei, aber auf einige Titel freue ich mich noch
Muppi
Inventar
#17121 erstellt: 09. Dez 2016, 16:51
Deadpool war großartig, auf Suicide Squad, Arrival und Die glorreichen Sieben bin ich mal gespannt.
Mickey_Mouse
Inventar
#17122 erstellt: 09. Dez 2016, 17:00

anon123 (Beitrag #17112) schrieb:
Beyond ist nichts davon, keine Spur, und zwar in größtmöglicher Entfernung, und als solches nicht mehr als zwar imposante aber leblos dargebotene Action. Und für diese Erkenntnis ist es völlig unerheblich, ob man sich "an viele Gefangene erinnern [kann], auch in den vorherigen Filmen" oder es "auch solche "optischen Spielchen" [...] früher schon" gegeben hat oder ob für es für einen selbst für Star Trek ausreicht, dass "Captain Kirk mit einem "Communicator" in der Hand in Gefahr auf einem fremden Planeten" ist. Das sind einzelne Bestandteile und Versatzstücke. Aber genauso wie eine Handvoll Puzzleteile noch lange kein Bild sind, sind diese paar Dinge noch lange kein Star Trek.

willst du oder kannst du nicht verstehen, dass es auch andere Meinungen gibt?
du musst sie ja nicht teilen, aber nicht jeder denkt über den Film so wie du, OK?

darf ich aus dem Review bei AreaDVD zitieren?

bringt „Star Trek Beyond“ das Entdeckertum der alten „Star Trek“-Filme wieder etwas zurück

Aber wenigstens bemüht sich „Star Trek Beyond“ etwas mehr um den Abenteuergeist und das Geheimnisvolle, was bei den früheren Filmen oft sogar im Mittelpunkt der Handlung stand

mit einer rasanten Action-Geschichte zu tun, aber so nebenbei gibt es deutlich mehr typische Star Trek-Momente, die auch das Miteinander der Crew thematisieren.

Trotzdem ist dies aber wieder wenigstens ein „Star Trek“-Film, der den Namen nicht nur als Label verwendet sondern sich zumindest etwas darum bemüht, wieder mehr von den klassischen Themen zurück zu bringen.


auch wenn du die Aussagen anderer Leute als "untauglich" darstellst oder darstellen willst, es gibt eben auch andere Meinungen!
miro_1111
Hat sich gelöscht
#17123 erstellt: 09. Dez 2016, 17:06

ExeQtor (Beitrag #17120) schrieb:
Ja, viele Fortsetzungen und Remakes haben dieses Jahr enttäuscht. Da wird es echt schwer, eine Top5 des Jahres zu finden.

Meine Auswahl bisher:

1 - Captain America: Civil War
2 - Zoomania
3 - Deadpool
4 - Jungle Book
5 - Doctor Strange

(Ja, alles von Disney)


Auch da ist bestimmt noch viel Schrott dabei, aber auf einige Titel freue ich mich noch


So unterschiedlich sind die Geschmäcker ...

1. Civil War war für mich völlig OK, habe ich gekauft
2. Zoomania ... grottig ... nicht zu Ende gesehen ...
3. Deadpool ... für mich eines der Highlights des vergangenen Jahres ... köstlich ... schon 4x gesehen
4. Jungle Book ... fand ich sehr gut ... fand auch den Weg in meine Sammlung ...



ExeQtor (Beitrag #17120) schrieb:

... Auch da ist bestimmt noch viel Schrott dabei ...


Für dich Schrott ... für dich ;)
ExeQtor
Stammgast
#17124 erstellt: 09. Dez 2016, 17:26
@miro:
Mit Zoomania habe ich auch etwas zu hoch gegriffen. Neben kleinen Kritikpunkten fand ich den aber sehr erfrischend.


Bei der Diskussion um Star Trek bin ich sehr hin und her gerissen. Den aktuellen habe ich noch nicht gesehen aber ich denke ich kann beide Standpunkte gut verstehen.

Die Aussage "Das ist kein Star Trek weil früher war alles besser" oder "Das ist kein Ghostbusters weil da Frauen mitspielen" usw. ist absoluter Bullshit. Ein Star Trek mit den visuellen Effekten der 80er würde einfach nicht mehr funktionieren. Natürlich werden da Konzepte und bestehende Universen umgeschrieben.
Der Film hat die Trademarks und die Charaktere von Star Trek, also ist es auch ein Star Trek.


Andererseits hat das Werk rein filmtechnisch gesehen sicher viele Mängel. Das hatten auch die anderen Teile von J.J. schon. Das ist halt alles Hollywood-glattgebügelt um möglichst viele Zuschauer ins Kino zu locken.

Und eine Bewertung von AreaDVD kann man da nicht als Argument bringen.

Die 10 besten Kritiken auf IMDB geben im Schnitt 4-5 Sterne:
http://www.imdb.com/title/tt2660888/reviews?ref_=tt_urv
Natürlich auch alles subjektiv
anon123
Administrator
#17125 erstellt: 09. Dez 2016, 17:43
@Mickey_Mouse:


auch wenn du die Aussagen anderer Leute als "untauglich" darstellst oder darstellen willst, es gibt eben auch andere Meinungen!


Ich darf noch einmal meinen Beitrag in Erinnerung rufen. Dort kann man, wenn man will, nachlesen, dass sich mein "untaugliche Aussage" auf die von Dir zuvor hier geäußerte Unterstellung

schreibst DU jetzt jedem vor was er für "original Star Trek" halten darf und was nicht?!?

bezieht. Und, ja, ich halte es für untauglich und in der Tat unverschämt, denen, die eine andere Sichtweise haben, zu unterstellen, sie würden anderen ihre Meinung vorschreiben wollen.

Ich habe meine Interpretation des Films hier ausführlich kriteriengeleitet begründet. Und, um Missverständnissen vorzubeugen: Nein, das ist natürlich keine dogmatische Exegese, der man sich zu unterwerfen hat. Normalerweise würde sowas als Beitrag und Einladung zur Diskussion gesehen, was aber ganz offensichtlich bei Dir nicht anzukommen scheint.

Auf Dein ständiges argumentum ad hominem werde ich nicht weiter eingehen. Das Thema ist für mich beendet.


[Beitrag von anon123 am 09. Dez 2016, 17:53 bearbeitet]
DS4eVer
Ist häufiger hier
#17126 erstellt: 10. Dez 2016, 00:02

The_Plug (Beitrag #17036) schrieb:
By the sea

In den 70er Jahren fährt ein Schriftsteller mit seiner Frau ans französische Meer und durchlebt eine Beziehungskrise. Von und mit Angelina Jolie und Brad Pitt.

Bild 5/10
Keine Auffälligkeiten (ist mir auch nicht so wichtig)

Ton 3/10
Engl. Original DTS-HD MA + DTS Neural:X. Der Film greift den Stil des frz. und ital. Kinos der 60/70er Jahre auf. Der Ton bleibt meist front- und dialoglastig. Die geringe Punktzahl vergebe ich für den einfallslosen und mich nicht fesselnden Score, der an die selbst gewählten Vorbilder nicht rankommt.

Film 3/10
Zugegebenermaßen habe ich den Film nur ausgeliehen, weil die beiden Hauptdarsteller sich gerade getrennt haben und der für amerikanische Verhältnisse ungewöhnliche Film dadurch pikant wurde. Außerdem habe ich früher gerne Fellini, Godard etc. gesehen. Es gelang mir immer nur abschnittsweise, in die Charaktere einzutauchen, und dann sah ich wieder die Schauspieler, die einfach deplatziert wirkten. Manchmal kam Spannung auf, aber größtenteils war's langweilig. Wahrscheinlich sollte das so sein, damit die Langeweile der Beziehung fühlbar wird. Aber dann die inneren Kämpfe nicht intensiver darzustellen, sehe ich als Versäumnis.


Ich gebe dem Film tatsächlich 7/10, weil wenn man es schafft, sich in die Figuren und die tragischen Rollen dahinter hinein zu versetzen (besonders A. Jolie spielt hier herausragend, wobei ihre reale körperliche Verfassung der Filmfigur enorm in die Hände spielt!), dann hat man einen Film, der einen auf eine kaputte Beziehung mitsamt allen peinlichen Versuchen dieselbige wieder zu kitten, herabschauen lässt.
The_Plug
Stammgast
#17127 erstellt: 10. Dez 2016, 01:37
@DS4eVer: Dann schau mal "Le Mepris" von Jean-Luc Godard. Bin gespannt, wie Dir der gefällt. Der direkte Vergleich hinkt natürlich bei 50 Jahren Differenz.
fatty01
Inventar
#17128 erstellt: 10. Dez 2016, 01:57
Wird jetzt hier jede Rezension ausdiskutiert?
DS4eVer
Ist häufiger hier
#17129 erstellt: 10. Dez 2016, 08:07

fatty01 (Beitrag #17128) schrieb:
Wird jetzt hier jede Rezension ausdiskutiert?


Das Problem liegt jetzt genau wo?
Merzener
Inventar
#17130 erstellt: 10. Dez 2016, 09:37
Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out Of The Shadows
UHD

Bild 9/10


Ton 9/10


Film 7/10: Popcornkino - sollte klar sein und meiner Meinung nach, besser wie Teil 1! Wieder mal ein Film, bei dem ich ohne große Erwartungen den Player angeschmissen habe. Actionreich, total überdreht und relativ gute Gag´s...sehr kurzweilig das Ganze, trotz der langen Laufzeit von knapp 2 Stunden.
Wer hier höchstintelligente Konversationen und Realismus erwartet, sollte sich einfach nicht weiter mit diesem Film beschäftigen...

Am Bild und Ton gibt es rein gar nichts auszusetzen - beides auf sehr hohem Niveau. Der Film ansich macht seine Sache - die Zuschauer zu unterhalten - ebenfalls sehr ordentlich.
fatty01
Inventar
#17131 erstellt: 10. Dez 2016, 11:25

DS4eVer (Beitrag #17129) schrieb:

fatty01 (Beitrag #17128) schrieb:
Wird jetzt hier jede Rezension ausdiskutiert?


Das Problem liegt jetzt genau wo?


Das es doch hier um Bewertungen von Filmen geht.
Das es der ein oder andere eine andere Meinung oder Ansicht hat ist klar aber ist doch irrelevant.
Aber macht was ihr wollt
golf
Stammgast
#17132 erstellt: 10. Dez 2016, 14:18
gestern Abend mit den Kids : Der Krieg der Knöpfe (Neuverfilmung)
2 Dörfer und deren Schulen liegen in einem amüsanten Dauerclinch.Ich finde den Film echt sehenswert,habe keine allzuhohen Erwartungen an den Film gehabt und bin wirklich positiv überrascht worden.Auch meinen Kindern ( 9 & 11 ) hat er gut gefallen.
Film : 7,5
HiFi-Frank
Moderator
#17133 erstellt: 10. Dez 2016, 18:09

DS4eVer (Beitrag #17129) schrieb:

fatty01 (Beitrag #17128) schrieb:
Wird jetzt hier jede Rezension ausdiskutiert?


Das Problem liegt jetzt genau wo?


Dass das hier kein Thread für Filnbesprechungen ist, sondern möglichst nur User ihre persönlichen Eindrücke zu einem gesehenen Film machen sollen! Sicherlich kann es mal vorkommen wenn zu einer Rezi von anderen Usern mal ne Anmerkung gemacht wird. Ansonsten gilt für diesen Thread hier:


john_frink (Beitrag #1) schrieb:


Liebe Mitglieder
,

wie sich bei einer Umfrage im Forum herausgestellt hat, wünscht sich eine deutliche Mehrheit der User Filmbewertungen und Reviews, die aus mehr als einer Note bestehen.
Wir möchten euch nun darauf hinweisen, wie eine Filmbewertung in den entsprechenden Threads, dazu gehören die Heute-Gesehen Threads im DVD, BD und Kinoforum, mindestens gestaltet sein sollte - ganz nach dem Motto "Alles kann, nichts (naja, wenig) muss":

- Begründet eure Meinung!


Es reicht nicht zu verkünden, dass einem der Film ge- oder missfällt und dahinter eine Note von 1-10 hinzuschreiben. Es sollten mindestens ein bis zwei Zeilen zu lesen sein, was jemanden zu dieser Meinung über den Film bewegt hat. Das Ganze kann natürlich durch eine Note betont werden, muss aber nicht.

- Bild und Ton Benotungen sind subjektiv!

Nach wie vor könnt ihr hier, zusätzlich zu einer inhaltlichen Bewertung, Noten geben, ohne dass ihr dazu etwas schreibt, da klar ist, dass ein Benotung nur aufgrund des Rahmens erfolgt, in dem der Zuschauer den Film gesehen hat, sei es ein altes Kino, der Full HD Beamer oder eine 37 cm Röhre. Dennoch wären bei extremen Benotungen wie 10/10 oder 1/10 ebenfalls ein paar Worte wünschenswert.

- Alles weitere ist euch überlassen.


Ob ihr eine Inhaltsangabe schreibt, nur Stichpunkte aufführt, ironisch, ernst, humorvoll, poetisch, oder in Halbsätzen schreibt, könnt ihr handhaben, wie ihr wollt. Solange es für die anderen Mitglieder verständlich ist, freuen wir uns über jedes kurze, lange oder kreative Review, das ihr hier postet!

Mit freundlichen Grüssen, die Moderation :prost


DS4eVer
Ist häufiger hier
#17134 erstellt: 10. Dez 2016, 22:44
Off Topic:

Okay, kann ich alles nachvollziehen und verstehe ich. Aber anstatt neuer Reviews macht es doch m.M.n. mehr Sinn, auf eine bestehende Review (sofern sie nicht Monate zurück liegt) Bezug zu nehmen und seine eigene Meinung, die in "meiner" Review auch niedergeschrieben worden wäre, in direkten Bezug zu setzen?!
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