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"Tapedeck-Reparatur" Thread+A -A |
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Sunlion
Inventar |
#22223
erstellt: 09. Apr 2026, 21:52
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Danke, lieber Andy! Sehr nett von Dir, dass Du Dir so viel Arbeit damit gemacht hast. Meine Hoffnung, dass der Fehler nicht mehr auftreten wird, beruht aber bereits allein auf der nicht gefetteten Schnecke. Dort vermute ich nämlich die größte Reibungsquelle. Wenn jetzt beides wieder perfekt flutscht, Schnecke und Motor, dann muss es ja funktionieren. ![]() So einen Glasfaserstift hatte ich auch mal. Das Ding war echt fies, es hinterlies nämlich überall Glasfasern, die sich schmerzhaft in die Fingerkuppen bohrten. [Beitrag von Sunlion am 09. Apr 2026, 21:56 bearbeitet] |
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scerms
Stammgast |
#22224
erstellt: 09. Apr 2026, 23:01
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Wie immer saubere Arbeit von Andy Gruß Sebi |
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hifibastler2
Stammgast |
#22225
erstellt: 13. Apr 2026, 18:39
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Welche schwarze Scheibe? Kann man die mal mit einem grünen Kreis markieren? VG |
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Rabia_sorda
Inventar |
#22226
erstellt: 13. Apr 2026, 21:05
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Die gibt es bei diesem Motor nicht, sondern nur bei einigen anderen. Bei diesem Motor ist sie transparent/weiß und wird wohl nicht diese Eigenschaften besitzen. [Beitrag von Rabia_sorda am 13. Apr 2026, 21:06 bearbeitet] |
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Manfred_K.
Inventar |
#22227
erstellt: 13. Apr 2026, 21:46
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Bei diesem Motor ist die Scheibe rosa. Das ist eine reine Isolierscheibe, damit das Sinterlager keinen Kurzschluss verursacht. |
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hf500
Moderator |
#22228
erstellt: 20. Apr 2026, 20:24
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Moin, nein, ich meine nicht die rosa Anlaufscheibe aus Kunststoff, sondern die schwarze am anderen Ende des Kollektors. Gut zu sehen auf dem Bild der Grossaufnahme des Kollektors in #22211. 73 Peter |
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vectra_1
Inventar |
#22229
erstellt: 20. Apr 2026, 21:40
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Ich habe mal die betreffende Scheibe markiert. ![]() ![]() Ich hoffe nun ist es klar. Oh shit,ich habe blau Farbe genommen. [Beitrag von vectra_1 am 20. Apr 2026, 21:42 bearbeitet] |
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B-Bear
Stammgast |
#22230
erstellt: 21. Apr 2026, 18:34
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Das ist die Verbindung Anker zu Windungen. Eine Enstörung macht eigentlich nur vor den Brüsten Sinn. |
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Valenzband
Inventar |
#22231
erstellt: 21. Apr 2026, 19:36
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Evtl. lassen sich drei kleine SMD Kondensatoren auf der Seite zur Wicklung erkennen (?). Die Anordnung mit "rotierenden" Entstörkondensatoren ist insofern vorteilhaft, als dass die Verbindungslängen sehr kurz sind und die Störströme (EMI) weitestgehend innerhalb des Motorgehäuses bleiben. |
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vectra_1
Inventar |
#22232
erstellt: 21. Apr 2026, 21:42
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Wenn du da SMD Elkos reinsetzen möchtest, musst die aber sehr gut platzieren, da sonst das Ding nicht mehr rund läuft. |
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Valenzband
Inventar |
#22233
erstellt: 22. Apr 2026, 09:53
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Nachträglich SMD reinsetzen will / kann wohl keiner. Wenn, dann sind solche Entstör-Kondensatoren gleich ab Werk verbaut. Bei der winzigen Masse, der achsnahen Montage und den relativ geringen Drehzahlen ist die Unwucht auch vernachlässigbar gegenüber den Wicklungsinhomogenitäten. Qualitativ betrachtet handelt es sich bei den dreifach T-Anker Motoren um Spielzeugmotoren, die so gut wie nie ausgewuchtet werden. "Präzisionsmotore" sind bei HiFi nur selten anzutreffen, denn ein 3-Motoren LW darf ja nicht wesentlich mehr kosten als der Rest des Geräts. |
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Manfred_K.
Inventar |
#22234
erstellt: 22. Apr 2026, 20:30
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Interessante Hinweise, das war mir noch gar nicht bewusst, dass hier Kapazitäten zur Entstörung implementiert sind. Bei der nächsten Überholung werde ich da mehr darauf achten... |
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ghaliläo
Inventar |
#22235
erstellt: 22. Apr 2026, 20:35
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Das ist mir echt auch noch nie aufgefallen, obwohl ich schon etliche von den Motoren überholt habe. Da werd ich bei der nächsten Überholung mal genau drauf achten. |
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Valenzband
Inventar |
#22236
erstellt: 22. Apr 2026, 20:49
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Diese Kondensatoren sind nicht immer und überall implementiert. Wahrscheinlich wurden sie erst mit neueren, strengeren EMV Bestimmungen populärer und wären so betrachtet eine Art preiswerter Übergangslösung; Wenn es wirklich auf geringe EMI ankommt verwendet man heute BLDC Motore, deren Steuermodule nicht mehr allzu teuer sind. |
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Manfred_K.
Inventar |
#22237
erstellt: 23. Apr 2026, 11:59
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Hallo Valenzband, vielen Dank für Deine Erklärungen! Davon kann ich immer viel lernen... Apropos lernen... Ich habe bei den Tapeheads einen Beitrag veröffentlicht, der dokumentiert, welche Verbesserungen ReVox im Laufe der Produktion des B 215 auf der Record-Control Platine vorgenommen hat. Die meisten Änderungen kann ich nachvollziehen. Eine Sache ist mir jedoch nicht klar. Daher meine Bitte an Dich, wenn es Deine Zeit erlaubt, ob Du hier etwas erklärendes dazu sagen kannst. Hier der Beitrag, der SankyoMan bin ich https://www.tapehead...-and-updates.119752/Es geht um den OPAMP IC 19, der am Ende des Rec-Verstärkers liegt. Es gibt da ein Hochpass-Filter in der Gegenkopplung. Den 47 nF Kondensator habe ich gelb markiert. Mit diesem Wert wird die messbare Bass-Aufnahmeschwäche im Bereich 30-80 HZ behoben. In den älteren Geräten ist hier ein 68 nF verbaut, der dann für die beschriebene Bassschwäche verantwortlich ist. Nun meine Frage: Wieso wird die Basswiedergabe stärker, wenn der Hochpassfilter in der Gegenkopplung eine kleinere Kapazität bekommt? |
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Valenzband
Inventar |
#22238
erstellt: 23. Apr 2026, 15:59
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Vereinfacht dargestellt wirkt ein HP in einer GK derart, dass er erst oberhalb der HP-Eckfrequenz Einfluss hat. Darunter wirkt der HP nicht, dafür aber dessen "bypass", R146, der konstant ist. Der Kondensator in der GK definiert hier gleich zwei Eckfrequenzen (mit R147 und R146), die den "stufenförmigen" Verlauf (Abfall um R147/R146= 47k/680K, ca. -23dB) der Übertragungsfunktion im unteren Frequenz (Bass) Bereich erzeugen. Die untere Eckfrequenz der "Stufe" (-3dB) ist durch R146 und C definiert: f_u=1/(2*Pi)*1/(R146*C), bei C=68nF und R146=680k , ca. 3.5Hz und damit praktisch unbedeutend. Die obere Eckfrequenz der "Stufe" (weitere -3dB darunter wieder flacher Verlauf) ist durch R1 und C1 definiert f_o=1/(2*Pi)*1/(R147*C), bei C=68nF und R147=47k , ca. 50 Hz, das ist auch die Frequenz, die den 3180µs der "üblichen" Entzerrung entspricht. Mit der Verkleinerung des C auf 47nF werden beide Eckfrequenzen im gleichen Verhältnis nach oben geschoben. Damit ergeben sich f_u=5Hz (immer noch unbedeutend) und f_o=72Hz. Die tiefen Frequenzen werden also erst bei 72Hz statt schon bei 50Hz um ca. -20dB abgesenkt. Der Hintergrund der Modifikation ist nicht leicht nachzuvollziehen, denn eigentlich sollte die übliche Zeitkonstante von 3180µs verwendet werden, um kompatible Aufnahmen zu erhalten. In Realität spielen aber einige zusätzliche Faktoren hinein, darunter der A-Kopf, insb. dessen Apertur und dessen (magn.) Materialverhalten. Evtl. gab es auch verschiedene A-Köpfe in der Serie, die entsprechende Anpassungen erforderten. Letztlich muss "nur" gewährleistet bleiben, dass der Frequenzgang bei Aufnahme ein normgerechtes / kompatibles Band erzeugt. Dazu hat Revox tief in die Zauberkiste gegriffen, denn bei genauer Betrachtung gibt es schon im Aufnahmezweig etliche Frequenzgang-Korrekturen und, das ist echt eine Ansage, zusätzliche Phasengang-Linearisierungen. So etwas haben normalerweise nur Profi-Maschinen. So, ich hoffe mal dass diese Ausführungen den Handelspreis nicht noch weiter erhöhen... [Beitrag von Valenzband am 23. Apr 2026, 16:00 bearbeitet] |
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vectra_1
Inventar |
#22239
erstellt: 23. Apr 2026, 16:21
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Sehr interessant deine Erklärungen. Das verstehe sogar ich als nicht Elektroniker. Vielen Dank |
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Manfred_K.
Inventar |
#22240
erstellt: 23. Apr 2026, 20:13
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WoW, herzlichen Dank für Deine Mühe! Ich kann mich Andy nur anschließen. Deine Erklärungen sind so verständlich, dass man es sehr gut nachvollziehen kann. Beim AW Kopf handelt es sich beim B 215 um einen Canon Kopf. Je nach Charge wurde jedoch der C 80/81 mal eingebaut, mal weggelassen. Dieser Kondensator schließt, einfach gesagt, hohe Frequenzen kurz. Ohne diese Kondensatoren C80/81 klingt die Aufnahme im B 215s leicht höhenüberbetont. Die automatische Einmessung kann das auch nicht glatt bügeln. Die Frequenzdiagramme des Useres "SparkAndFlame" zeigen das sehr eindrucksvoll. Ja, die Entwickler haben sich schon sehr viele Gedanken gemacht. Fachgerecht überholt klingt das B 215 einfach genial und macht selbst auf einfachen Typ I Bändern Aufnahmen, die mit Dolby C praktisch nicht von der CD zu unterscheiden sind. Mein Bedarf an B 215nern ist gedeckt, von da her ist mir die Preisentwicklung relativ egal. ReVox selber verlangt mittlerweile 5.500 € für ein vollständig revidiertes Tapedeck. Da bin ich froh, dass ich das selber machen kann |
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ghaliläo
Inventar |
#22241
erstellt: 24. Apr 2026, 22:47
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Bin beeindruckt von Euren elektronischen Fähigkeiten. Jungs, Hut ab. Mal was zum Revox-Hype, konnte zwar noch kein Revox-Kassettendeck hören und damit kann ich wohl nicht mitreden aber ich hatte vor Kurzem ein interessantes Gespräch mit dem Besitzer eines Dragon. Er hatte mich gebeten, es zu revidieren, hat es aber dann zu einem angeblichen Spezialisten geschickt und der diagnostizierte einen defekten Tonkopf. Diese Diagnose halte ich für falsch. Die Tonköpfe eines Dragon werden normalerweise nicht kaputt, hatte noch nie einen Defekt an Dragon-Köpfen. Daraufhin hat er sein Dragon defekt verkauft, ich hätte es sicher wieder hingebracht aber sei´s drum. Im Gespräch sagte er dann, er hält den Hype um diese teueren Kassettendecks für kapital überzogen denn ein relativ einfacher DAT-Recorder spielt die Dinger alle an die Wand. Bei dieser Aussage mußte ich lachen, denn das sehe ich genauso. Möchte das Kassettendeck sehen, welcher Hersteller auch immer, das es mit einem richtig guten DAT-Recorder auch nur ansatzweise aufnehmen könnte. |
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Michi71MM
Stammgast |
#22242
erstellt: 24. Apr 2026, 23:01
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Dragon Köpfe gehen genauso kaputt wie andere Tonköpfe auch. Im Netz gibt es zig Berichte über defekte Tonköpfe vom Dragon. Defekt heißt jetzt nicht, daß da kein Ton mehr rauskommt, sondern das die ab 10 oder 12kHz in den Höhen einbrechen. Beim Dragon kommt noch hinzu, daß die Tonköpfe Dragon exklusiv sind. [Beitrag von Michi71MM am 24. Apr 2026, 23:13 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#22243
erstellt: 24. Apr 2026, 23:05
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Köpfe von Canon? |
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Michi71MM
Stammgast |
#22244
erstellt: 24. Apr 2026, 23:20
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Das Dragon hat keine Köpfe von Canon und da das Dragon ein 3 Kopf Autoreverse Deck ist, passen da auch keine anderen Nak-Köpfe. [Beitrag von Michi71MM am 24. Apr 2026, 23:31 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#22245
erstellt: 24. Apr 2026, 23:41
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OK, Danke. Da bin ich bei Nak eh raus. Ein Nak ist mir bisweilen noch nie unter die Finger geraten. Daher die Nachfrage ... |
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Valenzband
Inventar |
#22246
erstellt: 25. Apr 2026, 01:37
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Da ist natürlich einiges dran. Es ist wesentlich einfacher digitale Signale zu generieren, zu bearbeiten, zu speichern und wieder zu rekonstruieren. Letzten Endes ist aber auch DAT eine längst veraltete Methode, die eine miniaturisierte Variante vorheriger, Video-Tape basierter, Geräte war (U-Matic, DASH, beta-Max/VHS und andere). Da die mechanischen Anforderungen sehr hoch sind, regelmäßige Wartung erfordern, teure Bänder altern, wurden sie, über HD-Recording hinweg, durch Solid-State Recording abgelöst. Das gibt es in Mehrspurtechnik und mit 24 bit Auflösung schon länger im Taschenformat.
Wenn der DAT gewartet ist trifft das zu. Wird aber auch langsam schwierig die am Leben zu halten. Ich Verrückter hatte mir trotzdem einige digitale "Hinkelsteine" zugelegt: Otari DTR90, PD80, etliche Sony PCM7030 PCM7040, PCM-E7700, PCM-F1E, TCD-D3, etliche Panasonic SV3700, SV3800, Denon DTR2000, DTR-80P, Yamaha DTR2,. Tascams DA-88, DA78.DA78HR, DA98, DA98HR nebst Peripherie-Bausteinen fürs Editing und Mastering. Zeit ein Museum damit aufzumachen habe ich leider keine gefunden, aber ich bin nun einmal Technik-Narr. [Beitrag von Valenzband am 25. Apr 2026, 01:43 bearbeitet] |
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ghaliläo
Inventar |
#22247
erstellt: 25. Apr 2026, 09:32
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Natürlich gibt es defekte Köpfe beim Dragon, das hab ich auch schon gelesen. Ich hatte aber noch nie bei den Dragons die ich in Händen hatte Probleme mit den Köpfen. Bei meinen Geräten hatte ich auch noch nie defekte Köpfe, wohl einige mit Einlaufspuren aber nach teilweise eingehender Politur der Köpfe laufen alle Geräte tadellos. Das Problem beim Dragon ist halt, wenn der Kopf defekt ist dann ist Feierabend. Die 3-Kopf-AR-Köpfe gabs nur im Dragon und das sind natürlich originale Nakamichi-Köpfe. Neu sicher nicht mehr zu bekommen. Nach meinen Erfahrungen hat Naka die besten Köpfe aller Hersteller gebaut, obwohl ich die GX-Köpfe von AKAI mit Glasüberzug auch für relativ unkaputtbar halte. Bei meinen GX-95 und 75 sind die Köpfe jedenfalls noch wie neu. [Beitrag von ghaliläo am 25. Apr 2026, 10:48 bearbeitet] |
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ghaliläo
Inventar |
#22248
erstellt: 25. Apr 2026, 09:42
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Das nenn ich mal eine stattliche Sammlung. Sony PCM7040 hätte ich auch gerne, Spitzengerät. Hab ich mal für einen Bekannten einen repariert. Bei den DAT-Recordern ist natürlich das Problem, wenn die länger stehen dann kommt es schon immer wieder zu Defekten weil die komplizierte Machanik einfach regelmäßige Wartung benötigt, noch dazu bei den inzwischen doch schon recht alten Geräten. Hab inzwischen zwei Sony DTC-55ES die rummucken, aber sonst laufen eigentlich alle gut. Ich mag die Sony PCM-2800 mit Hinterbandkontrolle, hab ich 3 umgebaut in die Gehäuse von 57ern, sieht viel besser aus als die mausgrauen Studiomaschinen. Die haben als Studiomaschinen selektierte Bauteile in der Elektronik und das macht sich klanglich positiv bemerkbar. Die Laufwerke der 2800er, die auch in anderen Sony-Geräten wie DTC-2000 und ZA5ES verbaut sind find ich spitze. Die für mich robustesten DAT-LW´s sind in den Sony DTC-1000ES und anderen Geräten mit diesem Laufwerkstyp verbaut. Hab einen 1000er mit Apogee-Filtern, der schlägt klanglich alles was ich kenne. War neu auch mal richtig teuer. Meinen hab ich mir vor Jahren defekt in ebay für nen knappen Hunni geschnappt, das war ein absoluter Glückskauf. [Beitrag von ghaliläo am 25. Apr 2026, 13:40 bearbeitet] |
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vectra_1
Inventar |
#22249
erstellt: 25. Apr 2026, 21:47
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Problemkind Sankyo LW im Onkyo TA 2500, da ich ja den Assystmotor überholt habe ist ja bekannt. Nun nach dem einsetzen und ersten Test, wird der Kopfträger satt hoch und auch wieder runter gefahren. Das ursprüngliche Problem der blinkenden Wiedergabe LED ist aber noch nicht damit behoben. Es stellt sich folgender Weise dar. Gerät eingeschaltet und die Wiedergabe wird aktiviert. Läuft prima ohne Probleme. Schalte ich aus der Wiedergabe in Stop, fährt der Kopfträger runter und nach erreichen der Endposition wieder ein Stück hoch. So als hätte man Pause unf nicht Stop gedrückt. Dadurch ist natürlich eine Kassettenentnahme nicht möglich und die Play LED blinkt. Diesen Fehler bekomme ich nur weg, wenn ich das Gerät komplett abschalte. Nach erneutem einschalten, fährt der Kopfträger runter zur Endposition. Das läßt sich dann wiederholen mit dem selben Ergebnis. Weiß hier noch jemand Rat oder kennt das Problem schon? Ich bin so Ratlos und weiß nicht, wo ich jetzt noch suchen soll. Es gibt keine abgerissenen Kabel, die Zungenschalter sind sauber und gerade. |
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gst
Inventar |
#22250
erstellt: 26. Apr 2026, 11:37
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Mess doch mal die Betriebsspannung für den Prozessor bei deinen Aktionen - schwankt da etwas oder hat Einbrüche? |
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Manfred_K.
Inventar |
#22251
erstellt: 29. Apr 2026, 20:03
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Michi, die Frage bezog sich wahrscheinlich nicht auf das Dragon. Ich hatte erwähnt, dass das Revox B 215 Köpfe von Canon verbaut hat. Und das ist richtig. Ich habe hier ein Original-Canon-Kopf mit Schutzkappe für ein Revox B 215 in der Bastelkiste als Reserve.
Genau das ist der Grund, warum ich kein Geld für ein Dragon ausgeben möchte. P.S.: Die ersten Revox B 710 hatten getrennt justierbare Sony Köpfe verbaut. Irgendwann wurde auf Canon gewechselt, leider verklebt, nicht getrennt justierbar, aber selektiert. Das 215 gab es m.W. nur mit Canon. |
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Manfred_K.
Inventar |
#22252
erstellt: 29. Apr 2026, 20:24
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Kleiner Scherz am Rande: Ich möchte den DAT-Recorder sehen, bei welchem man nur ansatzweise den Kopf mit einer Feile läppen kann ![]() Wenn es nur um perfekte Audio-Wiedergabe geht, braucht heute keiner mehr irgendein Band-Gerät... |
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gst
Inventar |
#22253
erstellt: 29. Apr 2026, 21:54
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Aber man kann sich mit alten Autos, alten Uhren und alten Tonbandgeräten beschäftigen und sich daran erfreuen, sie wieder richtig zum Laufen zu bringen. Das die Alltagstauglichkeit mit heutigen Geräten eben nicht vergleichbar ist, liegt in der Natur der Sache. Vielleicht ist auch die Art der Geräusche, mit denen gut gewartete Geräte ihre Besitzer erfreuen, neben den praktischen Leistungen ein Genuss. Auch wenn ich lange kein 26er Tonbandgerät mehr besitze, ist es immer noch eine Blickfang für mich. |
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Sunlion
Inventar |
#22254
erstellt: 29. Apr 2026, 22:20
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Meinst Du so was hier? |
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gst
Inventar |
#22255
erstellt: 30. Apr 2026, 10:31
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Ja, zum Beispiel. Es gab früher so ein Hifi-Jahrbuch von Karl Breh, da waren solche Geräte mit ihren technischen Eigenschaften katalogartig aufgeführt. Waren ein Traum für mich, hätte ich mir damals nie leisten können. Und schon vor fünfzehn Jahren hatte ein Sony-Diktiergerät von der Größe einer Zigarettenschachtel mit Abstand bessere Daten als das schöne TEAC - war das das mit sechs Köpfen, das auch Auto-Reverse konnte? Gibst da heute noch Teile für? [Beitrag von gst am 30. Apr 2026, 10:41 bearbeitet] |
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ghaliläo
Inventar |
#22256
erstellt: 30. Apr 2026, 11:30
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Völlig verständlich. Beim Dragon gibt es dann noch ein anderes nicht zu unterschätzendes Problem. Die automatische Azimuthkorrektur muss für den AR-Betrieb exakt eingestellt sein sonst funktioniert das nicht richtig. Bin mir sicher, dass bei keinem angebotenen Dragon die Einstellung passt denn zur Justage benötig man ein spezielles Messgerät von Nakamichi das heute keiner mehr hat. Kenn nur eine Firma, die so etwas machen kann und die bringen das auch wieder exakt hin. Und dann ist da noch ein klitzekleines Problem, die ollen orangen Elko´s. Ein Dragon ist definiv eine Megabaustelle, wenn es aber passt und exakt eingestellt wurde gehört es zu den besten Kassettendecks die ich kenne. Einfach ein technisches Wunderwerk. Kein anderer Hersteller hat etwas Vergleichbares gebaut. Und trotzdem wird es von meinem windigsten DAT-Recorder klanglich geschlagen. |
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ghaliläo
Inventar |
#22257
erstellt: 30. Apr 2026, 11:43
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Ich hab schon bei mehreren Kopftrommeln die feinen Kratzer aus dem Bereich, in dem das Band läuft, rauspoliert. Natürlich nicht mit einer Feile sondern mit einem ganz speziellen Politurmittel. Das geht durchaus aber man muss extrem aufpassen, denn dabei kann man leicht die Köpfe zerstören.Letztes Jahr habe ich eine Kopftrommel mit total verstellten Köpfen (da wurden die Köpfe in der Trommel die von Werk aus eingemessen und versiegelt sind verstellt) neu justiert und hab das Ding wieder hingebracht. Laut "Experten" wie Herrn Mickeleit völlig unmöglich. Dafür hab ich aber auch gut eine Woche gebraucht. [Beitrag von ghaliläo am 30. Apr 2026, 15:10 bearbeitet] |
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Sunlion
Inventar |
#22258
erstellt: 30. Apr 2026, 13:47
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Nee, ich hab die normale Version. Bei drei Stunden Spielzeit brauche ich auch kein Autoreverse. Gibt's da noch Teile für? Weiß nicht, bisher brauchte ich nur einen neuen Riemen, der war original Teac und damals schon recht teuer (2008). Wenn da irgendwas kaputtgehen sollte, kommt sie aber weg. Ich mach mich deswegen nicht verrückt. Ist ein schönes Spielzeug, macht schon was her, und die langsamen Bewegungen haben eine angenehm sedierende Wirkung im Schlafzimmer, da steht sie nämlich und spielt ausschließlich Chillout-Mucke. Ich hab sie Andy angeboten, im Tausch gegen ein silbernes Onkyo TA-2570. Das muss er aber noch revidieren, deshalb darf sie noch eine Weile ihre Runden drehen. Ich hab ein bisschen die Lust an der Teac verloren, wegen der Nerverei mit dem Nakamichi-Dolby-Prozessor. Jetzt läuft zwar alles wieder, aber bei der Gelegenheit ist mir auch aufgefallen, dass die Maschine strenggenommen eigentlich nicht Hifi-tauglich ist, ob mit oder ohne Dolby. Der Motor surrt nämlich recht nervig vor sich hin, was im Schlafzimmer besonders auffällt, wenn man nur sehr leise Musik hört. Die Mechanik meiner Kassettendecks ist nicht so laut. [Beitrag von Sunlion am 30. Apr 2026, 13:53 bearbeitet] |
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ghaliläo
Inventar |
#22259
erstellt: 30. Apr 2026, 15:22
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Man braucht AR auch nicht wirklich. Bei keinem AR-Deck das ich kenne ausser dem Dragon bekommt man die Einstellung so hin, dass es für beide Seiten exakt passt. Ein vernünftiges Kassettendeck bringt auch ohne Doppelkapstan-Antrieb gute Werte hin wenn ich mir z.B. einige Geräte von Technics oder anderen Herstellern anschau. Wenn man darauf natürlich keinen großen Wert legt gibt es durchaus einige gute AR-Decks. Mit meinem 77er JVC bin ich sehr zufrieden. Derzeit verwende ich aber sehr viel Minidisc-Geräte. Bin auf der Suche nach einem ATRAC-3-Gerät. Das waren klanglich die Besten. Gab es glaub ich nur von Sony und gute Geräte werden teuer gehandelt. |
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gst
Inventar |
#22260
erstellt: 30. Apr 2026, 15:49
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@sunlion: Nein, man braucht AR nicht wirklich. Mein erstes "richtiges" Tonbandgerät war ein TM819 (mit Röhren und vom Händler bereits als nicht reparierbar aussortiert), für das ich damals bei den Werksvertretungen schon keine Ersatzteile mehr bekam. Mit der Bettelei eines Jugendlichen bekam ich bei der größten Werksvertretung in Hamburg (Ausschläger Weg) einen Restkarton, was noch an Treibriemen, drehrichtungsabhängigen Kupplungen etc übrig war. Damit bekam ich das Ding wieder lauffähig. Das Ding hatte vier Köpfe und konnte AR. Gewisse Vorlieben halten sich... [Beitrag von gst am 30. Apr 2026, 15:53 bearbeitet] |
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vectra_1
Inventar |
#22261
erstellt: 30. Apr 2026, 16:46
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Nun muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Keine Frage, dass AR heutzutage keiner mehr braucht. Das Dragon hier als einzigstes Deck zu nennen, was AR sehr gut kann, ist nicht die Wahrheit. Es gibt sehr wohl noch andere Decks mit AR die das auch können. Bevor ich mich auf die 3 Kopf Decks stürzte, hatte ich ein sehr gutes Sony DD mit AR. Bei diesem wurde lediglich die Andruckrolle umgeschaltet. Der A/W Kopf war bei beiden LW fest. Somit waren Azimuth Probleme von Seite A zu Seite B unmöglich. Meine Kassetten, die ich damals mit diesem Deck aufgenommen hatte, klingen Heute auf einem 3 Kopfdeck hervorragend. Von DD Decks mit dem drehbaren Köpfen, konnte man natürlich nichts erwarten. Dafür war diese Konstruktion mit drehenden Köpfen und schlechten Kopfträger nicht gut genug. Das Dragon hat den einzigsten Vorteil, dass es eine elektronische Feinjustierung für den Kopf hat. Wenn der Kopf runter ist und die Feinjustierung nicht richtig funktioniert, stürzt der Drachen ab. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#22262
erstellt: 30. Apr 2026, 17:35
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Genau. Und damit sorry dafür. Ich hätte Zitieren sollen - mea culpa. In den Technics RS-BX ... und RS-B... - Decks wurden auch Canon-Köpfe verwendet (bei den vorigen Decks weiß ich es nicht). So einen Canon-Kombikopf suche ich noch. Hier steht nämlich noch ein RS-BX727, welches einen defekten Kopf aufweist.
Es gab auch mal AR-Laufwerke mit einem axialen "Schiebe"- Kopf. Dieser war ca. nur "halb" so breit und schob sich also zur anderen Bandseite, jedoch war der Kopf dennoch so breit, dass das Band komplett auf dem Kopf auflag. Besessen hatte ich dieses Ding mal in einem Autoradio von Conrad-Elektronik (größtes Modell mit Dolby B/C). Grundig hatte ihn mal in einem ihrer Radiorecorder, dessen Bzg. mir aber entfallen ist. |
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ghaliläo
Inventar |
#22263
erstellt: 30. Apr 2026, 18:15
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Was hattest Du da für ein Sony-Deck? Von Sony kenne ich nur AR-Decks mit drehbarem Kopf und die sind nicht so überragend. Ich hab ja noch das Dual 828, da wird auch die Drehrichtung der Kassette umgeschaltet, aber das läßt sich nur auf einer Seite exakt einstellen, die andere Seite weicht dann leicht ab. Aber vielleicht bin ich zu pingelich, hören kann man das natürlich nicht. Die Abweichung die ich meine bezieht sich auf den Azimuth. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#22264
erstellt: 30. Apr 2026, 18:29
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Selbst bei einfachen Doppel-Decks hatte ich schon klangliche Unterschiede zwischen beiden Laufwerken festellen können. In einem CT-W430 ("billiger" ging es kaum) hatte das PB-Laufwerk deutliche(!) Schwächen im Hochton aufgezeigt, trotz maximal einstellbarem Azimut(h). Die Köpfe waren aber in beiden Laufwerken identisch. Meine Vermutung belief sich zur Zeit darin, dass das PB-Laufwerk viel häufiger genutzt wurde und somit der Kopf auch vermehrt abgenutzt war. Ich erwähnte es meinem Kumpel und er spielt nun die Kassetten nur noch auf dem REC-Laufwerk ab. |
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vectra_1
Inventar |
#22265
erstellt: 30. Apr 2026, 19:08
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@ghaliläo, ich weiß es wirklich nicht mehr, um welches Sony Deck es sich gehandelt hat. Natürlich ging es um das Thema Azimuth Abweichungen bei AR Decks. Die billigsten DD AR Decks waren ihr Geld nicht Wert. Da gab so viele Abweichungen, dass es sich nicht gelohnt hat solch ein Deck am Leben zu halten. |
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Michi71MM
Stammgast |
#22266
erstellt: 30. Apr 2026, 19:27
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Da paßt praktisch jeder Kombi-Kopf aus dieser, egal ob Pioneer, Sony oder sonst was. Wichtig ist nur, daß die Gabel am Tonkopf links ist. In meinem Technics RS-BX808 ist ein Tonkopf von einem Sony TC-K490 drin. Der paßt ohne elektrische Anpassungen. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#22267
erstellt: 30. Apr 2026, 19:45
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Danke, nur ist die Aussage "da paßt praktisch jeder Kombi-Kopf" eher so mittelmäßig. Es sollte doch schon ein Canon-Kopf sein. Na klar, die von dir genannten Hersteller verwendeten später auch Canon-Köpfe und auch das ist mir bewusst. Ich möchte nur nicht ein (überteuertes) Deck zum Ausschlachten kaufen. Die Preise sind ja doch schon sehr angezogen und bei gebrauchten Decks kann auch wieder der Kopf defekt sein. Das 727 habe ich vor 2 Jahren als Defekt für 30 € erstanden und von einem defekten Kopf war in der Anzeige nicht die Rede. Hier war das kleine Ritzel am Reel-Motor abgerutscht. |
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ghaliläo
Inventar |
#22268
erstellt: 01. Mai 2026, 10:07
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Es gibt schon wirklich gute AR-Decks. AKAI und auch Yamaha haben da hervorragende Geräte gebaut. Mein JVC DD-VR 77 hat auch Direktantrieb und einen sehr gut gemachten Wendekopf mit einer massiven Kopfhalterung. ![]() ![]() Das Deck mag ich wirklich sehr gerne, aber man bekommt den Azimuth auch bei dem nur auf einer Seite exakt eingestellt, die andere weicht dann leicht ab, aber das ist noch in der Toleranz. Klanglich ist das Deck wirklich gut. Aber bis jetzt habe ich nur ein AR-Deck gefunden, bei dem der Azimuth auf beiden Seiten passt und das schafft nur das Dragon. Aber dazu muss es exakt eingestellt sein, sonst klappt das nicht. Und genau das ist die Schwierigkeit. Die Potis auf der Einstellungsplatine haben meist Korrosion und dadurch weichen dann die Werte ab. Dann müssen zunächst mal die Potis alle überholt werden und dann bedarf es einer exakten Einstellung. Echt nicht einfach hinzubekommen. Bei starken Abweichungen ist das ohne das spezielle Nakamichi Einmessgerät nicht zu schaffen. Zum Glück kenne ich eine Firma, die das Gerät hat. Deren Hilfe habe ich schon benötigt und das sind wirklich absolute Experten, die bekommen jedes Deck wieder hin und das zu überschaubaren Preisen. Die Firma ist eine absolute Ausnahme und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Was ich im gewerblichen Bereich bei DAT-Recordern schon für "Experten" gefunden habe, wirklich extrem. Ist zwar schon Jahre her und heute wahrscheinlich wegen der gesunkenen Nachfrage nicht mehr so schlimm. Man wird über den Tisch gezogen wenn man nicht aufpasst und Leute, die sich nicht auskennen werden systematisch für dumm verkauft. Und auch bei den angebotenen Geräten muss man aufpassen, Ganoven sind da regelmäßig unterwegs. In Kleinanzeigen wurde die vergangenen Tage ein Nakamichi 660 ZX zu einem auffallend günstigen Preis angeboten was schon ein erstes Warnzeichen ist. Nachdem ich bei dem VK nachgefragt habe, ob man mal telefonieren könne bekam ich von Kleinanzeigen eine Warnnachricht dass es sich um ein Fake-Angebot handelt. Daraufhin war die Anzeige gelöscht. [Beitrag von ghaliläo am 01. Mai 2026, 10:38 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#22269
erstellt: 01. Mai 2026, 10:46
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Ich habe zwei Yamaha KX-W952, eines titan, eins schwarz. Auf dem Laufwerksträger ist alles, alles Plastik, nur die Capstanwellen und die Halterung der Wendeköpfe sind aus Metall. Jeder, der schon mal an einem Kassettendeck den Azimut (der schreibt sich ohne "h") eingestellt hat, weiß, dass nur eine Drehung an der Einstellschraube von 20° sehr viel ist. Auch die Yamahas sind da trotz sichtbarer Bemühung nicht perfekt. Aber kann man AR von dem Verwendungszweck Hintergrundmusik wirksam trennen - ich glaube nicht. Obwohl ich im Tonbandsektor AR schon geliebt habe - auch wegen dem häufig symmetrischen Design der Geräte und wesentlich wenig Gefummel.. |
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Sunlion
Inventar |
#22270
erstellt: 01. Mai 2026, 13:04
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Mal wieder eine Frage zum Onkyo TA-RW 70, ein Doppeldeck mit zwei identischen Laufwerken, Quick Reverse und beidseitiger Aufnahme: Dass man von Drehköpfen nicht allzu viel erwarten darf, ist ja bekannt. Dass der Azi, frisch eingestellt, beim zweifachen Betätigen der Reverse-Taste schon wie um eine Halbwelle verschoben sein kann, muss man wohl in Kauf nehmen. Dass Laufwerk A und B unterschiedlich klingen können, weil A möglicherweise öfter benutzt wurde und der Kopf daher stärker abgenutzt ist – geschenkt! Aber wie zu Teufel kann es sein, dass bei Wiedergabe einer Fremdkassette (vom TA-2570) auf Laufwerk B mit frisch justiertem Azi Vorder- und Rückseite nicht nur unterschiedlich klingen (Rückseite deutlich dumpfer) sondern auch ein bis zwei dB Pegelunterschied aufweisen (Rückseite bis -2 dB)? Intern ist alles mittels HPR-Bändern auf SM kalibriert. |
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ghaliläo
Inventar |
#22271
erstellt: 01. Mai 2026, 13:16
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@gst Ich weiß jetzt nicht die genaue Bezeichnung des Decks aber ich habe vor einiger Zeit in ebay ein AR-Deck von Yamaha beobachtet, das mir sehr gefallen hätte. Das Laufwerk war von Sankyo und alles war richtig gut verarbeitet und aus Metall. Hab mir auch Bilder von den inneren Werten angesehen, das war ein richtig gutes Deck aber wohl schon etwas älter. Leider habe ich das Ende der Auktion verpasst, sonst hätte ich mir das Deck geholt. Auch von AKAI wurden qualitativ richtig gute AR-Decks gebaut mit sehr robusten und langlebigen Laufwerken. Hab Azimut aber auch schon gesehen, dass man es mit (h) schreibt. Gibt es beide Schreibweisen? [Beitrag von ghaliläo am 01. Mai 2026, 13:18 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#22272
erstellt: 01. Mai 2026, 13:28
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Die eine Schreibweise ist Deutsch und die andere (h) Englisch |
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ghaliläo
Inventar |
#22273
erstellt: 01. Mai 2026, 13:30
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Diese guten Geräte von Onkyo. Wer weiß was da wieder mal nicht passt. Liegt der Wendekopf wohl voll daneben was die Einstellung angeht aber so stark sollte die Abweichung nicht sein. Vielleicht ist am Wendemechanismus des Kopfes irgendwas locker. Hab zuletzt ein AR-Deck von meiner Sony MHC-Anlage überholt weil der Steuerriemen ausgeleiert war. Auch diese MHC-Anlagen waren sehr hochwertig gebaut, schöne titanfarbige Alufronten und auch die Technik war richtig gut. Das Deck funktioniert auf beiden Seiten tadellos und klingt für ein AR-Deck recht gut. Das Deck hat sogar ein motorgetriebenes Poti zur automatischen Rec-Level-Einstellung. Sony hat sich einfach immer wieder tolle Sachen einfallen lassen weshalb ich seit Jahrzehnten ein Sony-Fan bin. [Beitrag von ghaliläo am 01. Mai 2026, 13:45 bearbeitet] |
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