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Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik !!!)

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Beitrag
Rille65
Inventar
#22613 erstellt: 30. Apr 2020, 23:08

arnaoutchot (Beitrag #22612) schrieb:
Sag mal, war heute Erster-Ausgang-nachdem-die-Läden-wieder-offen-haben-Shopping ..

In der Tat! War schon ganz ausgehungert. Es gab dann noch etwas für Haydn wie mich, die „Schöpfung“ und

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Joseph Haydn – Angela Maria Blasi, Robert Holl, Wiener Symphoniker, Josef Protschka, Arnold-Schönberg-Chor*, Nikolaus Harnoncourt ‎– Die Jahreszeiten / Les Saisons / The Seasons
Label: TELDEC ‎– 6.35741
Format: 2 × Vinyl, LP Box Set
Land: Germany
Veröffentlicht: 1987

Am Veröffentlichungsdatum, der angepriesenen Aufnahmetechnik und am beiliegenden Booklet im peinlichen CD-Format erkennt man schmerzhaft das Ende der Vinyl-Ära.
Rille65
Inventar
#22614 erstellt: 30. Apr 2020, 23:48
Ich muss nach zwei Jahreszeiten dann doch nochmal auf 9.4 zurück kommen:

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Herbert von Karajan - Philharmonia Orchestra ‎– Die Neun Symphonien
Label: Columbia ‎– F036, Deutscher Schallplattenclub ‎– F036
Format: 7 × Vinyl, LP, Box
Land: Germany
Veröffentlicht: [1969]
Anmerkungen: Recorded between 1951 and 1955.

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Der Meister 1954
Hörstoff
Inventar
#22615 erstellt: 01. Mai 2020, 10:54
Kammermusik von Claude Debussy -

Pražák Quartet/Kinsky Trio Prag, Prag 2013

jpc.de
klutzkopp
Stammgast
#22616 erstellt: 01. Mai 2020, 11:08
[quote="op111 (Beitrag #22596)]
Die Rubinstein-Aufnahmen sind wunderbare Kontrasteinspielungen zu den Extrempositionen romantisch (Zimerman/Bernstein, Gilels/Jochum)
nüchtern-präzise (Serkin/Fleisher/Szell).

[/quote]

Die Aufnahmen von Stephen Kovacevich mit Sawallisch/LPO bzw. Colin Davis/LSO würde ich auch als so einen „Mittelweg“ bezeichnen. Empfehlenswert, wobei die mit Sawallisch klangtechnisch besser gelungen sind.


[Beitrag von klutzkopp am 01. Mai 2020, 11:10 bearbeitet]
Rille65
Inventar
#22617 erstellt: 01. Mai 2020, 11:12
Mein Morgen startete, angeregt durch Fabian, mit einem Sampler. Bin nun in Wien angekommen, es erklingt gerade das Adagio des Klarinettenkonzerts - fast schon ein Pop-Song, so vong der Popularität her. Natürlich zu Recht.

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Wolfgang Amadeus Mozart - Alfred Prinz, Dietmar Zeman, Wiener Philharmoniker, Karl Böhm ‎– Klarinettenkonzert (Clarinet Concerto) • Fagottkonzert (Bassoon Concerto)
Label: Deutsche Grammophon ‎– 2530 411
Format: Vinyl, LP, Stereo
Land: Germany
Veröffentlicht: 1974
Rille65
Inventar
#22618 erstellt: 01. Mai 2020, 11:57
Hier nun etwas weltliche Musik aus dem ansonsten eher sakralen Schaffen des Böhmischen Komponisten. Perfekte Feiertagsmorgem-Musik, die Sonne scheint auch hier und da ...

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Zelenka* / Heinz Holliger • Barry Tuckwell, Hans Elhorst • Robert Routch*, Alexander van Wijnkoop, Manfred Sax • Christiane Jaccottet, Camerata Bern ‎– Die Orchesterwerke
Label: Archiv Produktion ‎– 2565 99-101, Archiv Produktion ‎– 2723 059
Format: 3 × Vinyl, LP Box Set
Land: Germany
Veröffentlicht: 1978

Die Beilage lädt fundiert zum Eintauchen in eine äußerst interessante Musiker-Biographie ein.
klutzkopp
Stammgast
#22619 erstellt: 01. Mai 2020, 14:12
Bei mir läuft

Mozart Symphonie Nr. 41 „Jupiter“ mit Lenny/Wiener Philharmoniker (live 1984)


[Beitrag von klutzkopp am 01. Mai 2020, 14:29 bearbeitet]
Agon
Stammgast
#22620 erstellt: 01. Mai 2020, 14:31
Es wird ja jetzt überall über die Aufnahme der Fünften Beethoven mit Currentzis diskutiert (die ich nicht kenne, weil sie mich nicht interessiert).

Jedenfalls habe ich mir im Zuge dessen mal wieder einen alten Bekannten vorgenommen, der nichtsdestotrotz eine absolute Rarität darstellt:

Ludwig van Beethoven:

Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

Ensemble Modern,

Péter Eötvös, Ltg.

(Budapest Music Center Records / Hessischer Rundfunk; Sound Engineer: Norbert Ommer)

81R88ig8CkL._SL1200_

Leider schweigt sich das Booklet darüber aus, wo und wann genau diese Aufnahme (vermutlich ein Livemitschnitt) entstand. Ich vermute mal HR-Sendesaal oder Alte Oper in FFM. Jedenfalls ist diese CD im Jahr 2001 erschienen, und solange habe und kenne ich sie auch schon. Der Klang ist von absolut überwältigender Räumlichkeit, Präsenz, Klarheit und Dynamik. Beispielhaft. Die Streichersektion wurde elektronisch verstärkt, was man man aber nicht hört - es klingt natürlich und selbstverständlich.
Das Wiederhören nach knapp zwanzig Jahren bestätigt: es ist dies eine völlig unmanierierte "geradeheraus" Aufnahme, die einfach nur absolut richtig und zeitlos ist. Sie beweißt einmal mehr die vollkommene Ernsthaftigkeit des Ensemble Modern jenseits jeder philharmonischen Routine und "Jubiläumsfeierlichkeiten".
Allein, welche gnadenlose Spannung hier im Finalsatz aufgebaut wird - atemberaubend.
Also, eigentlich brauche ich keine andere Aufnahme der Fünften. Kommt besonders gut über Kopfhörer rüber (Beyerdynamik T 90).



Es freut mich im Übrigen besonders, daß auch David Hurwitz eine euphorische Kritik verfasst hat, der ich mich diesmal vollkommen anschließe:

https://www.classicstoday.com/review/review-6926/


[Beitrag von Agon am 01. Mai 2020, 14:45 bearbeitet]
FabianJ
Inventar
#22621 erstellt: 01. Mai 2020, 15:01
Angeregt durch Franz' (op111) interessante Beitragsreihe mit den Cliffhangern, hörte ich heute:
jpc.de
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Gré Brouwenstijn (Sopran), Kerstin Meyer (Alt), Nicolai Gedda (Tenor), Frederick Guthrie (Bass) - Chor der St. Hedwigs-Kathedrale (Domkapellmeister/Chorleiter: Karl Forster) - Berliner Philharmoniker - Dirigent: André Cluytens
Aufnahme: 1958; digital remastered: 1995

Bei mir ist es allerdings eine ältere Veröffentlichung (noch mit EMI-Logo) und mit älterem Remastering. Cluytens' Einspielung dieser Sinfonie kam in dem Hörvergleich bislang nicht vor, aber ich kenne keine der dort vorgestellten Aufnahmen.

Auch wenn Beethovens zweite Sinfonie auch nicht allzu häufig gehört wird, so gelangte die Sinfonie Nr. 9 bislang mit Abstand am seltensten in meine Gehörgänge. Aber ich muss sagen, dass mir das Werk in dieser Einspielung heute sehr gefallen hat. Auch der Vokalsatz konnte mich überzeugen. Allerdings wurde auch hier das Orchester bei den Gesangseinlagen von der Tontechnik etwas in den Hintergrund gedrückt und tritt erst gegen Ende des Satzes wieder in voller Pracht in Erscheinung.


Rille65 (Beitrag #22603) schrieb:

Mir gefällt das Cover. Für deinen Thread-Vorschlag würde ich eher dieses nominieren:
:X


Dein verlinktes Bild finde ich eigentlich ganz witzig.

Mit freundlichem Gruß
Fabian
arnaoutchot
Moderator
#22622 erstellt: 01. Mai 2020, 17:59
Hier etwas für den heutigen Tag eher Unpassendes, aber die Aufnahmen erschienen erst im April, und bis ich das bemerkt habe, war Ostern schon vorbei. Carlo Gesualdo da Venosa: Lecons de Tenèbres - Responsorien zu Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag - Björn Schmelzer / Grain de la Voix - Glossa 3CD 2020. Schmelzer findet einen guten Weg, den Bogen dieser Musik nicht zu überspannen, aber glättet auch nichts. So bleibt es eine Musik, deren Entstehungsjahr 1611 kaum glaubhaft ist, es könnte auch aus dem 20. Jahrhundert stammen. Klanglich und von den Stimmen ist es grossartig.

jpc.de
Rille65
Inventar
#22623 erstellt: 01. Mai 2020, 22:16

arnaoutchot (Beitrag #22622) schrieb:
... könnte auch aus dem 20. Jahrhundert stammen.

Wie diese?

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Bartók Béla*, Katalin Kasza, György Melis*, Budapest Philharmonic Orchestra* Conducted By János Ferencsik ‎– Bluebeard's Castle (Opera In One Act) Op. 11
Label: Hungaroton ‎– LPX 11486, Hungaroton ‎– SLPX 11486
Serie: Bartók Béla Complete Edition – I. Orchestral Music 4
Format: Vinyl, LP, Stereo
Land: Hungary
Veröffentlicht: 1970

Der Gesang auf Ungarisch ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Klingt, als würde man ein Tonband rückwärts spielen.
Rille65
Inventar
#22624 erstellt: 01. Mai 2020, 23:16
Nach Bela B. muß etwas Leichtes her:

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Chopin* / Liszt* – Martha Argerich, London Symphony Orchestra* · Claudio Abbado ‎– Klavierkonzert Nr. 1 / Klavierkonzert Nr. 1
Recording: London, Walthamstow Town Hall, 2/1968.

Nicht dass ich nicht schon die Deutsche Pressung hätte. Aber eine Yugoslawische, die nicht mal discogs kennt - da konnte ich nicht widerstehen.
Hörstoff
Inventar
#22625 erstellt: 02. Mai 2020, 07:31
Ich eröffne den Tag mit spiritueller, teilweise von Saxophoneinlagen untermalter christlicher Vokalmusik.
Gregorio Allegri, Miserere (Miserere mei, Deus) arr. Vladimir Ivanoff

Michael Krenn (Saxophon)
Chorus sine nomine/Johannes Hiemetsberger
Gramola 2014

jpc.de

Auf dem Cover ist nicht der Felsendom, sondern die Otto Wagner Kirche in Wien abgebildet.
Anspieltipps: ecce enim, cor mundum, quoniam si voluisses.
Hörstoff
Inventar
#22626 erstellt: 02. Mai 2020, 08:06
Weiter geht's mit den Duosonaten von Jacques Widerkehr.

Bart Schneemann, klassische Oboe
Paolo Giacometti, Hammerklavier
Channel Classics 2004

amazon.de

Zwischendurch mit Erläuterungen zum Gespielten.
Hörstoff
Inventar
#22627 erstellt: 02. Mai 2020, 12:21
Weiter geht's mit einem Mozart-Quintett-Highlight:
http://www.hifi-foru...0&postID=22109#22109
Rille65
Inventar
#22628 erstellt: 02. Mai 2020, 13:06
Bei mir lief bis nach Mitternacht noch

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Bruckner* - Kurt Masur, Gewandhausorchester Leipzig ‎– Sinfonie Nr. 9 D-Moll
Label: ETERNA ‎– 8 26 761
Serie: Bruckner Sinfonien –
Format: Vinyl, LP
Land: German Democratic Republic (GDR)
Veröffentlicht: 1976

Ein Neuzugang, die Bruckner-Sammlung wächst.

Heute „Morgen“ ist mir jedoch mehr nach Dub.
Hörstoff
Inventar
#22629 erstellt: 02. Mai 2020, 14:53

Rille65 (Beitrag #22628) schrieb:
Heute „Morgen“ ist mir jedoch mehr nach Dub.

Mir jetzt gerade nach finnischer Hochzeitsmusik (eine aus dem im Doppelpack).
Fühle mich fast schon als Neu-Finne. Zig überwiegend zeitnah komponierte Orgelstücke von Vielen. Kalevi Aho ist mehrfach mit dabei.

Wie zu erwarten schlägt gelegentlich der Tiefbass durch, sodass ich die Standfestigkeit meiner beiden Subwoofer vermerken kann.
Ebenso sind auch schön feinsinnige Sequenzen heraushörbar.

Jan Lehtola an der Kangasala Orgel von Helsinki hat seine Sache gut gemacht.

amazon.de

2 SACDs, Alba 2008/2009.
Rille65
Inventar
#22630 erstellt: 02. Mai 2020, 15:16
Der Titel klingt wie der Klageruf eines (bald ehemaligen) Junggesellen beim Betreten der Kirche: „Finish! Wedding Music!
Deep_Groove
Stammgast
#22631 erstellt: 02. Mai 2020, 16:11
Hallo Zusammen,

bin gerade zufällig über diesen Thread gestolpert und dachte ich zeige mal was sich gerade bei mir dreht.

Ravel, Ibert – Rapsodie Espagnole, La Valse, Pavane Pour Une Infante Défunte, Alborada Del Gracioso - Escales (Ports Of Call)* — Paul Paray ‎/Detroit Symphony

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Es ist ein Reissue aus 2015 von SR90313 eingespielt 1963.
Hüb'
Moderator
#22632 erstellt: 02. Mai 2020, 16:18
Hi Thomas,

jpc hat einige Mercury-Reissues im Abverkauf. Da ich das allermeiste aber auf CD oder SACD besitze, obsiegte die Vernunft.
Wie es mit der Qualität dieser von Universal selbst als 180g-Pressungen herausgebrachten Scheiben bestellt ist, kann ich aber leider nicht sagen.
Es gibt mit Paray bspw. noch eine fantastique für lächerliche 7,99 sowie die Schilder einer Baustelle mit Dorati, seinen überragenden Feuervogel etc.:

https://www.jpc.de/s...rchtype=campaigntext

jpc.de

Für den Preis kann man da eigentlich wenig falsch machen.

Viele Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 02. Mai 2020, 16:21 bearbeitet]
Deep_Groove
Stammgast
#22633 erstellt: 02. Mai 2020, 16:38
Hallo Frank ,

die von Dir genannten RIs sind von deAgostini Records. Ich habe mir einige davon geholt und kann sagen, dass die Umschnitte sehr gut sind. Wenige Pressungen haben einen leichten Höhenschlag. Ansonsten sind sie auch in dieser Hinsicht durchaus ok.

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[Beitrag von Deep_Groove am 02. Mai 2020, 20:07 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#22634 erstellt: 02. Mai 2020, 18:06

Rille65 (Beitrag #22630) schrieb:
Der Titel klingt wie der Klageruf eines (bald ehemaligen) Junggesellen beim Betreten der Kirche: „Finish! Wedding Music!
:KR

Wenn du das eine "n" wieder ergänzt und zudem die Kompositionen berücksichtigst, ist das aber eher ein fröhlicher Anlass...
Rille65
Inventar
#22635 erstellt: 02. Mai 2020, 22:02

Hüb' (Beitrag #22632) schrieb:
jpc ... Reissues im Abverkauf.

Zum Sommernachtstraum schreibt ein Rezensent:

Schade um diesen Klassiker
Diese Aufnahme im Decca-Katalog ist ein echter Klassiker, über den schon viel geschrieben wurde. Legendäre Aufnahmequalität, über deren Technik nicht nur Bücher, sondern auch Dokumentationen gedreht wurden. Leider ist bei dieser Ausgabe nicht mehr viel davon übrig geblieben. Hier handelt es sich um italienische "De Agostini" Pressungen aus der Serie "Classica in vinile 33 Giri" aus 2013. Gruselige Haptik und Optik beim Cover wird auch nicht durch den Aufkleber "Vinile 180g Remastering Audiophile" verbessert und lässt bereits schlimmes Vermuten. Leider wird dieser Aufkleber bei keinem der Abbildungen angezeigt. Verglichen mit frühen Originalen und Neuauflagen der letzten Jahre kann ich die Klangqualität bestenfalls mit MP3 beschreiben. Zum Preis von 7,99€ hoffte man ja auf ein Schnäppchen und wird dennoch enttäuscht - mehr ist es auch nicht wert.

Rille65
Inventar
#22636 erstellt: 02. Mai 2020, 22:55
Hier Guilmants Orgel-Symphonie. Ich war erst skeptisch, dass der Komponist „sein“ Instrument dominieren lässt. Dem ist aber nicht so. Wie in einem Tanz erlebt man Orgel und Orchester mal eng umschlungen, mal mit Abstand zueinander ihre Runden drehen.

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Marek Kudlicki, Polish Radio Symphony Orchestra - Cracow*, Jerzy Katlewicz ‎– F.A. Guilmant Symphony No. 1 In D Minor Op. 42 / J.G. Rheinberger Concerto No. 2 In G Minor Op. 177
Label: Nagrania Muza ‎– SX 2389
Format: Vinyl, LP, Album
Land: Poland
Veröffentlicht: 1987
Rille65
Inventar
#22637 erstellt: 02. Mai 2020, 23:35
Nach Rheinberger nun Wechsel zu Schubert und seinem Oktett, das bislang noch in meiner Sammlung fehlte - wie es Beethovens Septett, an dem sich Schumann hier formell eng anlehnt, immer noch tut.

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Franz Schubert, Mitglieder Des Collegium Aureum* ‎– Oktett F-Dur D.803
Label: Deutsche Harmonia Mundi ‎– 1C 065-99 737
Format: Vinyl, LP
Land: Germany
Veröffentlicht: 1979
Rille65
Inventar
#22638 erstellt: 03. Mai 2020, 00:27

klutzkopp (Beitrag #22517) schrieb:
Brahms‘ VK mit Oistrach, Szell/Cleveland ... Meine achte (! ) Aufnahme von Op. 77. Musste ich einfach auch noch haben...

Verstehe!

Ich hab‘ doch auch schon drei, hatte eine verbummelt (sorry, Michael!).

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Stern* / Brahms* - Philadelphia Orchester*, Eugene Ormandy ‎– Konzert Für Violine Und Orchester D-dur Op.77[/b]
Label: CBS ‎– 61 325
Format: Vinyl, LP, Album, Reissue, Stereo
Land: Germany
Veröffentlicht: 1973 [1960]


[Beitrag von Rille65 am 03. Mai 2020, 00:29 bearbeitet]
Deep_Groove
Stammgast
#22639 erstellt: 03. Mai 2020, 07:38

Rille65 (Beitrag #22635) schrieb:

Hüb' (Beitrag #22632) schrieb:
jpc ... Reissues im Abverkauf.

Zum Sommernachtstraum schreibt ein Rezensent:

Schade um diesen Klassiker

... und lässt bereits schlimmes Vermuten. Leider wird dieser Aufkleber bei keinem der Abbildungen angezeigt. Verglichen mit frühen Originalen und Neuauflagen der letzten Jahre kann ich die Klangqualität bestenfalls mit MP3 beschreiben. Zum Preis von 7,99€ hoffte man ja auf ein Schnäppchen und wird dennoch enttäuscht - mehr ist es auch nicht wert.

:L


@Rille65

Ich weiß nicht was deine Intention ist, diese meiner Aussage zu den deAgostini RIs diametral entgegenstehende „Rezension“ auf JPC kommentarlos zu posten.
Wenn es dir um die Sache geht, solltest du wissen, dass ich durchaus auch Vergleichsmöglichkeiten habe. Auch habe ich keinerlei Interessen am Absatz dieser RI bei JPC.
Die Maag/Mendelssohn gehört zwar nicht zu denen, die mir zum Vergleich vorliegen, aber das wäre dann der einzige Ausreisser an den ich nach meinen gemachten Erfahrungen nicht glaube.

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[Beitrag von Deep_Groove am 03. Mai 2020, 09:32 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#22640 erstellt: 03. Mai 2020, 08:45
Schon krass, wie stark sich bei den Deccas teilweise die Coverbilder unterscheiden.
Rein aus Neugierde: Sind das alles Reissues oder sind auch „Originale“ darunter?
Deep_Groove
Stammgast
#22641 erstellt: 03. Mai 2020, 09:11
Bis auf die Bruch/Chung und die Mozart/Bernstein, das sind deutsche Pressungen, sind alle rechts originale Decca- oder London-Erstpressungen.



[Beitrag von Deep_Groove am 03. Mai 2020, 09:25 bearbeitet]
Rille65
Inventar
#22642 erstellt: 03. Mai 2020, 09:26
Hier dreht zum sanften Gleiten in den Tag

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Carulli* / Diabelli* - Pepe Romero, Wilhelm Hellweg ‎– Works For Guitar And Piano (Carulli: 2 Sonatas / Diabelli: Sonate, Op. 68 & Grande Sonate Brillante, Op. 102)
Label: Philips ‎– 410 396-1
Format: Vinyl, LP
Land: Netherlands
Veröffentlicht: 1983

@Thomas: Beachtliche Sammlung! Bitte das Zitat nicht als Widerspruch verstehen. Hüb‘s Hinweis hatte mich zu jpc geführt, wo ich diese Kundenmeinung fand. n = 1. Solche Beiträge teile ich dann schonmal im Sinne der Diskussion.
Deep_Groove
Stammgast
#22643 erstellt: 03. Mai 2020, 09:50

@Thomas: Beachtliche Sammlung! Bitte das Zitat nicht als Widerspruch verstehen. Hüb‘s Hinweis hatte mich zu jpc geführt, wo ich diese Kundenmeinung fand. n = 1. Solche Beiträge teile ich dann schonmal im Sinne der Diskussion.


Alles gut. Um Missverständnisse zu vermeiden fände ich es gut wenn dies aus dem Beitrag erkennbar wäre.
Der reguläre VK der deAgostinis lag übrigens bei 24,90 €. Für diesen Preis würde ich aber ein Speakers Corner RI unbedingt bevorzugen. Wie Hüb schon erkannt hat sind die Cover nicht so wertig. Das liegt im Wesentlichen daran, dass sie nicht laminiert sind und der Karton etwas dünn ist. Die Foto-Repros sind eigentlich durchaus ok. Derjenige, der die Titel ausgewählt war jedenfalls ein Kenner und muss mMn Zugang zu den Masterbändern gehabt haben.
Unter den 50 teils wohl bekannten Titeln fand ich einige, die mir bislang verborgen geblieben waren.
Z.B. ein sehr guter Debussy von Haitink/Con. O

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[Beitrag von Deep_Groove am 03. Mai 2020, 10:12 bearbeitet]
Deep_Groove
Stammgast
#22644 erstellt: 03. Mai 2020, 10:24
Ich starte heute mit der elegant-charmanten Mozart- Einspielung des KK Nr. 15 und der Symphonie Nr. 35 von Lenny mit dem VPO. Sehr gut von der DECCA 1967 im großen Sophiensaal in Wien aufgenommen.

Leonard Bernstein / Vienna Philharmonic Orchestra* / Mozart* ‎– Symphony No. 36 "Linz", K.425 / Piano Concerto No. 15, K.450


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Rille65
Inventar
#22645 erstellt: 03. Mai 2020, 10:43
Hier wird es nun romantisch-dramatisch mit den wohl bekanntesten Werken des Rumänen. Klanglich bleibt die rumänische Pressung im Rahmen der Erwartungen, wenig Bühne, unklares Stereobild. Die Musik ist überragend und vermittelt mir in diesem Setting eine gewisse Authentizität. Nur das Auffinden in discogs ist bei Electrocord immer so eine Sache. Die haben geschätzt alle 50 Platten eine kleine Veränderung vorgenommen - es gibt unzählige Varianten, finde da mal deine.


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George Enescu - Orchestra Simfonică A Radioteleviziunii Române Dirijor : Iosif Conta ‎– Rapsodiile Române / Poema Română
Label: Electrecord ‎– STM-ECE 0817
Format: Vinyl, LP, Album, Repress
Land: Romania
Veröffentlicht: [1973]
Genre: Classical
Stil: Modern

Jetzt hätte ich gerne noch die mit Celibidache
Deep_Groove
Stammgast
#22646 erstellt: 03. Mai 2020, 11:06
Ich mache mal mit Mozart und der wunderbaren Clara Haskil weiter. Diese Philips-Produktion kann in jeder Hinsicht in der LSC/SXLSR-Liga mitspielen.

Mozart*, Clara Haskil, Igor Markevitch, Orchestre Des Concerts Lamoureux ‎– Klavierkonzerte D-moll KV 466 Und C-moll KV 491

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Der Vergleich mit der deAgostini geht in meinen Ohren zu Gunsten des RI aus. Allerdings ist das RI mit höheren Pegel geschnitten. Für einen wirklich fairen Vergleich müsste man eine exakten Pegelvergleich machen, den ich mir aber spare.

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[Beitrag von Deep_Groove am 03. Mai 2020, 11:08 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#22647 erstellt: 03. Mai 2020, 11:08
@Thomas:
Besagte Debussy-LP mit Haitink dürfte allerdings selbst in perfektem Zustand als Original nicht allzu teuer sein.
Das Label Philips wurde und wird IMHO sträflich unterschätzt.

@Rille:
Die Enescu-Scheibe gehört eher in die Kategorie „Schrott“ (Interpreten, Sammlerwert, Ausgabe).


[Beitrag von Hüb' am 03. Mai 2020, 11:11 bearbeitet]
Deep_Groove
Stammgast
#22648 erstellt: 03. Mai 2020, 11:17
@Frank

Sicherlich. Wenn ich die Wahl zwischen antiquarisch und neu habe bevorzuge ich seit einigen Jahren das neue RI.
Bei antiquarischen Schallplatten hatte ich oft Glück, des öfteren aber auch nicht. Von den SXL beispielsweise habe ich kein Original, das besser als ein SC-RI wäre. Bei den LSC ist bei den AP- und CR-RI ebenso.

Zum Thema Philips siehe Mozart/Haskil/Markevitch



[Beitrag von Deep_Groove am 03. Mai 2020, 11:49 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#22649 erstellt: 03. Mai 2020, 12:33
Ich will ja Euren vinyl-analogen Sonntagsfrieden nicht stören, aber zB von dern Mercury Living Presence fand ich die SACDs mit Abstand am besten, besonders dann, wenn es Original-Dreikanal-Aufnahmen sind. Ich habe in der letzten Zeit auch immer mal wieder Vinyl-Reissues angetestet, zB Bruno Walters Beethoven oder The Reiner Sound, das ist ja alles ganz nett und ich lege es gerne mal auf, aber objektiv sind die SACDs einfach besser ...

Hier neue Schächtelchen, um in Rilles Terminologie zu bleiben. Zusammen sogar 52 CDs, da muss ich also wieder ne Menge digitale Nullen und Einsen kombinieren. Nachdem sich Klassik und Romantik langsam etwas erschöpfen bei mir, bin ich in die Moderne vorgedrungen: Shaping the Century, Volumes 1 & 2 - Decca/DGG jeweils 26CDs 2016 & 2017. Inhalt siehe unten. Wer mich kennt, weiss, dass ich mich mit wirklich zeitgenössischer Klassik schwer tue, insofern ein neuer Anlauf. Aus der ersten Box bis 1949 kenne ich noch das meiste, aus der zweiten fast gar nichts mehr. Ich bin gespannt. Aufmachung, Interpreten und Dokumentation sind vorbildlich ! Bevor auch diese Boxen vom Markt verschwinden, musste ich zuschlagen.

Angefangen habe ich mit Charles Ives - Symphony No. 2, Central Park in the Dark, The Unanswered Question etc - Leonard Bernstein / NYPO - 1987/88. Die 2. Symphonie wurde 1901 fertiggestellt und ist für Ives Verhältnisse noch recht brav, aber bereits der düstere Central Park oder die mystische Unanswered Question, beide von 1906, zeigen eine deutlich modernere Klangwelt.

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IMG_0968D

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[Beitrag von arnaoutchot am 03. Mai 2020, 12:41 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#22650 erstellt: 03. Mai 2020, 13:18
Gleich bei der zweiten Platte, die ich ausgewählt habe, werde ich schon auf die erste harte Probe gestellt: Schönberg - Pierrot Lunaire für eine Sprechstimme, Klavier, Flöte, Klarinette, Violine und Cello (1912) - Christine Schäfer, Solisten des Ensemble Intercontemporain, Pierre Boulez - DGG 1997. Boulez bezeichnete die Komposition als un cabaret supérieur, ich finde es ehrlich gesagt ziemlich scheusslich. Nachdem ich an der Intergrität der Ausführenden keine Zweifel habe, zwei Fragen: 1) Ist das richtig, dass Christine Schäfer die Sprechstimme dennoch singt ? Und 2) Hört jemand von Euch so etwas mit Genuss an ?
frankbln
Stammgast
#22651 erstellt: 03. Mai 2020, 13:26
Ich passe. Bisher habe ich mich von Herrn Schönberg immer ferngehalten ;-).

Momentan brahmse ich.

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 op. 73
Berliner Philharmoniker
Claudio Abbado

in der Aufnahme von 1970.

Brahms Sinfonie Nr. 2 - Abbado BPO

Grüße
Franco


[Beitrag von frankbln am 03. Mai 2020, 13:39 bearbeitet]
Agon
Stammgast
#22652 erstellt: 03. Mai 2020, 13:34
W. A. Mozart:

Klavierkonzerte Nr. 21, 22, 23, 24

Robert Casadesus, Klavier

Cleveland Orchestra, Columbia Symphony Orchestra,

George Szell, Ltg.

(Sony, 1959/61)

41uL7ce5TVL

Auf diese Aufnahmen komme ich immer wieder zurück.
arnaoutchot
Moderator
#22653 erstellt: 03. Mai 2020, 14:23

frankbln (Beitrag #22651) schrieb:
Ich passe. Bisher habe ich mich von Herrn Schönberg immer ferngehalten ;-).


Musst Du nicht. Es gibt durchaus sehr hörenswerte Werke wie Pelleas & Melisande, Verklärte Nacht oder sogar das Klavierkonzert. Aber der Pierrot ging nicht an mich.

Deswegen jetzt mit Ralph Vaughan-Williams - Symphony No. 2 - A London Symphony (1914) - Roger Norrington / London Philharmonic Orchestra - Decca 1996 zurück zu etwas Gefälligerem. Die Symphonie erinnert immer wieder an bildgewaltige Filmmusik, was ich an dieser Stelle positiv werten würde, da sie ja keine Filmmusik ist. Klanglich ist die Aufnahme von Norrington superb und weit über meinen Alternativen Boult und Haitink anzusiedeln (bei Haitink müsste ich nochmals nachhören, die war klanglich auch recht gut).
Deep_Groove
Stammgast
#22654 erstellt: 03. Mai 2020, 14:39
Mir ist auch mehr nach Musikhören statt über 12-Ton-Musik zu philosophieren.

Beethoven/Symphonie Nr. IX - Ernest Ansermet, Joan Sutherland, Norma Procter, Anton Dermota, Arnold van Mill , OSR

D96A8158-380A-447B-9578-0F933D5FCCC5
klutzkopp
Stammgast
#22655 erstellt: 03. Mai 2020, 14:49

arnaoutchot (Beitrag #22650) schrieb:
Hört jemand von Euch so etwas mit Genuss an ? :?


Kurz, knapp und unbarmherzig: Nein. Weder mit noch ohne Genuss.


[Beitrag von klutzkopp am 03. Mai 2020, 14:51 bearbeitet]
Agon
Stammgast
#22656 erstellt: 03. Mai 2020, 14:58
Man sollte Schönberg keineswegs grundsätzlich verdammen bzw. meiden - es muß einem aber nicht alles gefallen.

Aber gut anhörbar sind doch zum Beispiel die beiden Kammersinfonien, das Soloklavierwerk, Pelleas und Melisande oder auch die Gurrelieder.

Man muß es halt immer wieder mal versuchen.

Gruß,

Rille65
Inventar
#22657 erstellt: 03. Mai 2020, 15:02

Hüb' (Beitrag #22647) schrieb:
Die Enescu-Scheibe gehört eher in die Kategorie „Schrott“ (Interpreten, Sammlerwert, Ausgabe).


Na immerhin lässt du den Komponisten und sein Werk gelten.
Agon
Stammgast
#22658 erstellt: 03. Mai 2020, 16:20
W. A. Mozart:

Klavierkonzerte Nr. 1, 2, 3, 4

Ronald Brautigam, Fortepiano

Die Kölner Akademie,

Michael Alexander Willens, Ltg.

(BIS, 8/2015, DLF-Kammermusiksaal, Köln)

jpc.de

Überzeugt.
Hüb'
Moderator
#22659 erstellt: 03. Mai 2020, 16:24
@Schönberg:
Ja, leicht macht er es einem nicht, in seinen zwölftönigen Werken. Alban Berg finde ich dagegen deutlich zugänglicher. Ich liebe sein Violinkonzert!
Muss natürlich jeder für sich entscheiden, wie viel Versuche er einenm Komponisten und dessen Werk zugesteht. Oft sind ja gerade die „erkämpften“ Schöpfungen diejenigen, die einem am meisten ans Herz wachsen.
Mit zunehmendem Alter und wachsender Hörerfahrung glaube ich mittlerweile für mich recht schnell beurteilen zu können, ob ich zu einer Komposition überhaupt Zugang bekommen kann.
klutzkopp
Stammgast
#22660 erstellt: 03. Mai 2020, 18:48
Hier läuft

Bruckner #8 mit Szell/Cleveland

Sehr -pardon- geil!
arnaoutchot
Moderator
#22661 erstellt: 03. Mai 2020, 20:20
Hier weiter mit etwas für mich Neuem aus den Boxen oben: Karol Szymanowski - Symphonien No. 2 (1911) und No. 3 "Song of the Night" (1921) - Antal Dorati, Detroit Symphony Orchestra - Decca 1980. Die zweite kannte ich schon, aber die dritte nicht. Beide sind hörbar stark von Scriabin beeinflusst, daneben Einflüsse der Impressionisten und auch etwas Richard Wagner. Das Lied der Nacht hat viele Vokalpassagen für Chor und Tenor und basiert auf Texten des persischen Dichters Rumi aus dem 13. Jahrhundert. Das ist eine faszinierend schillernde und üppige Klangwelt, die von Dorati adäquat wiedergegeben wird. Klanglich top ! Sehr hörenswert ...

Der Marchesi di Gresy aus 2006 auf dem Bild ist mein steter Kampf gegen den Verfall im Weinkeller (die getreuen Leser der Kolumne hier mögen sich erinnern ... ). Ich habe diesen Wein heute "entdeckt" und mit Blick auf das Alter recht spontan aufgemacht. Das ist eine Magnum-Flasche (1,5 Liter), die ich vor einigen Jahren geschenkt bekommen habe. Ich ahnte schon, dass es nichts Billiges ist, aber erst nach der Öffnung ergab eine Recherche im Internet, dass so eine Flasche durchaus im niedrigen dreistelligen Euro-Bereich gehandelt wird. Nun, die gute Nachricht: Der Wein ist exquisit, und jetzt muss ich mich eben damit beschäftigen ... da kann ich mir dann auch Sachen wie den Schönberg schöntrinken ...

IMG_0972D
FabianJ
Inventar
#22662 erstellt: 03. Mai 2020, 21:49

arnaoutchot (Beitrag #22650) schrieb:
Gleich bei der zweiten Platte, die ich ausgewählt habe, werde ich schon auf die erste harte Probe gestellt: Schönberg - Pierrot Lunaire für eine Sprechstimme, Klavier, Flöte, Klarinette, Violine und Cello (1912) - Christine Schäfer, Solisten des Ensemble Intercontemporain, Pierre Boulez - .... Hört jemand von Euch so etwas mit Genuss an ? :?


Ich mag ja vieles von Schönberg, auch so manche von seinen 12-Tonsachen, aber mit „Pierrot lunaire" kann man mich jagen. Ich habe schon diverse Anläufe genommen, mir dieses Werk zu erschließen, ohne Erfolg. Auch die oben genannte Einspielung kenne ich und es dürfte sich um keine schlechte handeln. Ich kenne mit Christine Schäfer z. B. eine absolut mitreißende Einspielung von Schönbergs Streichquartett Nr. 2 mit dem Petersen Quartett.

Vermutlich werde ich noch den einen oder anderen Versuch mit diesem Werk unternehmen. Bei einem anderen Werk, dass ich persönlich absolut scheußlich finde, die Turangalîla-Sinfonie, ist es ja ähnlich...

Aber weg von musikalischen Gruselkabinett zu dem, was hier gerade lief:
jpc.de
Franz Schubert (1797-1828)
Arpeggione-Sonate a-Moll D 821
Steven Isserlis (Violoncello), Dénes Várjon (Klavier)
Aufnahme: 3. - 5. Dezember 2017, Konzerthalle, Wyastone Estate, Monmouth, Wales (Großbritannien)

Unter den Cellosonaten, die eigentlich keine sind, sicher die schönste. Ich habe fünf Einspielungen davon*, zwei davon mit anderen Instrumenten (Bratsche/Klavier und Violine/Gitarre). Am liebsten mochte ich bislang die Einspielung mit Mstislaw Rostropowitsch und Benjamin Britten im Klavier. Bei der Rostropowitsch-Aufnahme ist bei den dramatischen Stellen vor allem im Kopfsatz noch mehr Emotion drin als bei der Isserlis-Einspielung. Letztere erscheint mir dafür bei den tänzerischen Abschnitten noch eleganter. Womit ich jedoch keineswegs andeuten möchte, dass die neuere Einspielung irgendwie seichter wäre. Auf ihre eigene Art zieht mich die Isserlis-/Várjon-Einspielung beinahe genauso in den Bann wie der genannte Katalog-Klassiker.

Die Einspielung von Chopins Cellosonate ist ebenfalls klasse, allerdings hat diese für mich persönlich nicht den Stellenwert von Schuberts Werk. Ein empfehlenswertes Album!

Irgendwie stand bei mir heute nur Schubert auf dem Programm. Vorhin war es das Entr'acte Nr. 3 aus der Rosamunde-Bühnenmusik, gespielt von den Wiener Philharmonikern unter Wilhelm Furtwängler (1944, Tahra). Das klang spätromantisch-gewichtiger als es vielleicht sollte, aber ich kenne keine spannendere Einspielung davon. Für ihr Alter war der Klangqualität überraschend gut. Ich glaube, das höre ich mir gleich noch einmal an, sind ja nur 7,5 wundervolle Minuten...

Mit freundlichem Gruß
Fabian

*Seltsamerweise immer noch keine mit einer Arpeggione, obwohl ich das eigentlich schon lange ändern wollte.


[Beitrag von FabianJ am 03. Mai 2020, 21:50 bearbeitet]
Rille65
Inventar
#22663 erstellt: 03. Mai 2020, 22:01
Hier mehr das gepflegte Standardrepertoire. Zwar besitze ich bereits die 1970 erschienene GA der Brahmsschen Sinfonien mit Karajan und den Berliner Philharmonikern, doch erreichte mich heute schenkungsweise die Deutsche Erstpressung der „Symphonie Nr. 1“. Gleiche Aufnahme, anderer Release. Anlass genug, nochmal reinzuhören ...

9FD29749-E2C3-4E51-B2E3-F3322D9E6724

Brahms*, Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker ‎– Symphonie Nr. 1 C-Moll Op. 68
Label: Deutsche Grammophon ‎– 138 924 SLPM
Format: Vinyl, LP, Stereo
Land: Germany
Veröffentlicht: 1964
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