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Rille65
Inventar
#22917 erstellt: 14. Mai 2020, 18:40

klutzkopp (Beitrag #22915) schrieb:
Schopäng is Salongjeklimper

Jedoch vom Feinsten!

Und die Czerny macht das wirklich hervorragend.
Rille65
Inventar
#22918 erstellt: 14. Mai 2020, 18:48

Hüb' (Beitrag #22905) schrieb:
Tatsächliche Aufnahmedaten oder Erscheinungsjahre sind nur selten aufgedruckt worden, labelunabhängig. Ich frage mich ja immer, woher diese Angaben auf Sammlerseiten so stammen, in dieser Konkretheit...

Na, die Sammler haben natürlich regalweise die Kataloge aufgehoben, und blättern dann nach den Neuerscheinungen von dunnemals.

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Aus dem Fundus eines für sein Fachwissen und seine Großzügigkeit geschätzten Forumskollegen.


Meinen Gershwin mußte ich dann doch neu anlegen in discogs. Ist zwar die holländische Pressung, aber in der Version für den Deutschen Markt, so dort noch nicht bekannt gewesen.
Rille65
Inventar
#22919 erstellt: 14. Mai 2020, 19:03
Und zum Vergleich hinterher:

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Chopin* · Liszt* - Martha Argerich · London Symphony Orchestra* · Claudio Abbado ‎– Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 · Liszt: Klavierkonzert Nr. 1
Label: Deutsche Grammophon ‎– 139 383, Deutsche Grammophon ‎– 139 383 SLPM
Format: Vinyl, LP, Reissue
Land: Germany
Veröffentlicht: weiß man nicht so genau, wann ... erstmals direkt nach der Aufnahme In London, Walthamstow Town Hall, 2/1968: ℗ 1968
Rille65
Inventar
#22920 erstellt: 14. Mai 2020, 20:39
Hier weiter mit den Asia-Wochen: Dang Thai Son spielt Scho Peng.

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Frédéric Chopin, Dang Thai Son ‎– Andante Spianato Et Grande Polonaise Brillante Op. 22 / Nocturnes · Valse · Mazurkas · Ballade · Scherzo
Label: Deutsche Grammophon ‎– 2531 359
Format: Vinyl, LP
Land: Germany
Veröffentlicht: 1981

Jetzt mal ohne Scherzo: Salongjeklimper at it‘s best!
Hüb'
Moderator
#22921 erstellt: 15. Mai 2020, 04:52

Rille65 (Beitrag #22918) schrieb:

Hüb' (Beitrag #22905) schrieb:
Tatsächliche Aufnahmedaten oder Erscheinungsjahre sind nur selten aufgedruckt worden, labelunabhängig. Ich frage mich ja immer, woher diese Angaben auf Sammlerseiten so stammen, in dieser Konkretheit...

Na, die Sammler haben natürlich regalweise die Kataloge aufgehoben, und blättern dann nach den Neuerscheinungen von dunnemals.

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Ja, diesen Katalog hatte ich auch mal (oder habe ich ihn noch?). Ich meine, ich hätte ihn mal weggeworfen...
Aber darin sind mEn keine Aufnahmedaten (Datum, Ort) enthalten.

Noch bezgl. EMI Redline-Reihe: Discogs dürfte die meisten Ausgaben listen.



[Beitrag von Hüb' am 15. Mai 2020, 05:10 bearbeitet]
op111
Moderator
#22922 erstellt: 15. Mai 2020, 06:28

Rille65 (Beitrag #22919) schrieb:
Chopin* · Liszt* - Martha Argerich · London Symphony Orchestra* · Claudio Abbado ‎– Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 · Liszt: Klavierkonzert Nr. 1
Label: Deutsche Grammophon ‎– 139 383, Deutsche Grammophon ‎– 139 383 SLPM
Format: Vinyl, LP, Reissue
Land: Germany
Veröffentlicht: weiß man nicht so genau, wann ... erstmals direkt nach der Aufnahme In London, Walthamstow Town Hall, 2/1968: ℗ 1968

Die CD sagt; First released 1968
Tonmeister Heinz Wildhagen, Produzent: Rainer Brock
Rille65
Inventar
#22923 erstellt: 15. Mai 2020, 06:39

Hüb' (Beitrag #22921) schrieb:
EMI Redline-Reihe: Discogs dürfte die meisten Ausgaben listen.

Die liegen ja tatsächlich so um 3-4€. Was aber pfiffige Anbieter nicht hindert, Titel für 125€ anzubieten.
frankbln
Stammgast
#22924 erstellt: 15. Mai 2020, 06:50

Rille65 (Beitrag #22923) schrieb:
Was aber pfiffige Anbieter nicht hindert, Titel für 125€ anzubieten. :X

Auf die würde ich aber pfeifen. Da finden wir sicherlich das passende Flötenkonzert .
Rille65
Inventar
#22925 erstellt: 15. Mai 2020, 10:29

Hüb' (Beitrag #22921) schrieb:
Katalog ... darin sind mEn keine Aufnahmedaten (Datum, Ort) enthalten.

Das stimmt. Meine Vermutung war, dass beinharte Sammler (ich bin es nicht) über alte Kataloge das Erscheinungsjahr recherchieren, wenn es, wie so oft, nicht auf der Platte steht. Dazu würde dieser Katalog Anhaltspunkte liefern:

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Rille65
Inventar
#22926 erstellt: 15. Mai 2020, 10:32

frankbln (Beitrag #22924) schrieb:
Auf die würde ich aber pfeifen. Da finden wir sicherlich das passende Flötenkonzert .

Mein Verdacht: Diese Händler wollen den Artikel aktuell gar nicht verkaufen und setzen darum einen „Mondpreis“ an ... so ist er schon mal gelistet und kann bei Bedarf auf einen realistischen Preis reduziert werden.
Hüb'
Moderator
#22927 erstellt: 15. Mai 2020, 10:34
Genau. @Frauchen: "Schau', die will einfach um's Verrecken keiner kaufen. Dann MUSS ich sie wohl behalten"...

frankbln
Stammgast
#22928 erstellt: 15. Mai 2020, 13:38
Im Schnäppchen-Thread habe ich es schon gepostet. Falls ihr den nicht im Fokus habt, hier noch einmal:

"Im Roon Thread wird auf eine Qobuz-Aktion aufmerksam gemacht. 20 Alben zum kostenlosen Download, teilweise in Hi-res. Dabei neben Jazz und Blues auch einige Klassik-Alben.

http://www.hifi-foru...79&postID=1955#1955\"

Grüße
Franco


[Beitrag von frankbln am 15. Mai 2020, 13:50 bearbeitet]
op111
Moderator
#22929 erstellt: 15. Mai 2020, 15:33
Nochmal zu Beethovens Klavierkonzerten

klutzkopp (Beitrag #22898) schrieb:

Szell/Fleisher ist besser, vor allem klanglich.

Würde ich nicht sagen. Habe Szell/Fleisher auch in dieser Ausgabe
und finde dass man den Aufnahmen das Alter leider deutlich anhört. Es rauscht schon vernehmlich.

Ich habe die beiden Aufnahmen mal in A/B Vergleich mit Pegelausgleich gehört, speziell das 4 Klavierkonzert, das auf meiner CBS LP durch den höchsten Rauschpegel auffiel.
Die EMI Aufnahme hat eine Spur (rund 3 dB) mehr Nutzsignal-Dynamik, dh. die Pianissimi sind leiser.
Der Rauschabstand ist je nach Passage rund 3-6 dB höher.
Das Rauschen ist spektral unterschiedlich verteilt: bei EMI ist es primär hochfrequent, bei Sony breitbandiger und setzt schon in den Mitten ein.
Die EMI-CD ist ca 6 dB bassärmer und weniger präsent.
Die Sony finde ich ausgewogener und angenehmer zu hören.
Die CBS LPs besitze ich nicht mehr, ich habe sie seinerzeit abgegeben, da die CDs im Vergleich ein deutlich besseres Klangbild haben und noch dazu keine schallplattentypischen Mängel aufweisen.
Von Klangveränderungen aufgrund von Bandalterung mit habe ich bei professionellem Material in den meisten Fällen auch seitens der Studios noch nichts gehört, Probleme bereiten jedoch die Klebestellen der Bandmontage, die müssen i.d.R. erneuert werden.
Im Consumer/Semiprofisektor gab es mal sich auflösende Kleber der Magnetschicht, v.a. bei 601 Scotch-Revox-Tonbändern, ich mußte Ende der 1980er mal ca. 50 klebende und blockierende Bänder entsorgen.
klebende-schmierende-tonbaender

jpc.de
jpc.de



[Beitrag von op111 am 15. Mai 2020, 15:47 bearbeitet]
op111
Moderator
#22930 erstellt: 15. Mai 2020, 15:46
Da so wenig Oper gehört wird, jetzt mal ein 75 Jahre altes Juwel:
Benjamin Britten (1913-1976)
Peter Grimes op.33 (1945)
Heather Harper, Elizabeth Bainbridge, Teresa Cahill, Anne Pashley, Thomas Allen, Jon Vickers,
Royal Opera House Covent Garden Chorus,
Royal Opera House Covent Garden Orchestra,
(Sir) Colin Davis
Decca, (ursprünglich Philips) ADD, 1978
jpc.de

Gramophone 11 / 91: "John Vickers als Peter Grimes ist einer der aufregendsten und fesselsten Darsteller auf CD. Das Royal Opera House Orchestra spielt superb."

arnaoutchot
Moderator
#22931 erstellt: 15. Mai 2020, 17:49
Ja, das ist wohl so bei mir mit Oper. Wird wenig gehört Aber den Peter Grimes hatte ich neulich hier ja erst in der Schublade. Ich sage es mal so: Es hat mich zumindest so interessiert, dass ich es mir nochmals in Ruhe vornehmen werde. Das heisst schon viel bei mir in Sachen Oper.
Rille65
Inventar
#22932 erstellt: 15. Mai 2020, 18:25
Rille und CD?


Lief mir heute über den Weg. Kann ich ja immer noch zum Tauschen ...


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Schumann*, Clara Haskil - Willem Van Otterloo & The Hague Philharmonic Orchestra* ‎– Piano Concerto • Klavierconzert • Kinderszenen • Waldszenen • ABEGG-Variazonen
Label: Philips ‎– 420 851-2
Serie: Classics –
Format: CD, Remastered, Mono
Land: Europe
Hörstoff
Inventar
#22933 erstellt: 15. Mai 2020, 19:13
Bei mir zur Abwechslung etwas bereits fast Historisches von 1984 aus dem Wiener Musikvereinssaal.
Die Wiener Symphoniker/Heinz Wallberg, untermalt mit Konzertimpressionen, aber auch unterhaltsamen Videosequenzen aus der Alpenrepublik.

Die Musik ist hervorragend, sehr souverän.

amazon.de


[Beitrag von Hörstoff am 15. Mai 2020, 19:38 bearbeitet]
Rille65
Inventar
#22934 erstellt: 15. Mai 2020, 20:05

Hörstoff (Beitrag #22933) schrieb:
... fast Historisches von 1984 aus dem Wiener Musikvereinssaal.

Ja Wahnsinn, fürwahr Alte Musik!


Meine ist nur scheinbar neuer, drinnen schlummert ein noch älterer Kern:

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Muzio Clementi, Gino Gorini ‎– Sonatine Per Pianoforte Op. 36, 37, 38
Label: Rivo Alto ‎– CRA2 89091
Format: CD
Land: Italy
Veröffentlicht: 1990 [1967]

Das Booklet verspricht außen drei Sonatinen, drin ist aber nur eine, Op. 36.
Clementi Gorini discogs
klutzkopp
Inventar
#22935 erstellt: 15. Mai 2020, 20:15

Ich habe die beiden Aufnahmen mal in A/B Vergleich mit Pegelausgleich gehört, speziell das 4 Klavierkonzert, das auf meiner CBS LP durch den höchsten Rauschpegel auffiel.
Die EMI Aufnahme hat eine Spur (rund 3 dB) mehr Nutzsignal-Dynamik, dh. die Pianissimi sind leiser.
Der Rauschabstand ist je nach Passage rund 3-6 dB höher.
Das Rauschen ist spektral unterschiedlich verteilt: bei EMI ist es primär hochfrequent, bei Sony breitbandiger und setzt schon in den Mitten ein.
Die EMI-CD ist ca 6 dB bassärmer und weniger präsent.
Die Sony finde ich ausgewogener und angenehmer zu hören.


Okay, ich ergebe mich
#Slowhand#
Ist häufiger hier
#22936 erstellt: 15. Mai 2020, 20:30
Claudio Arrau spielt das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms.

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klutzkopp
Inventar
#22937 erstellt: 15. Mai 2020, 20:47
Wahrscheinlich auch ein Fall wo Vinyl besser ist als CD. Ich fand die EMI-CD Arrau/Giulini klanglich so grottig dass ich sie weggegeben habe.
op111
Moderator
#22938 erstellt: 15. Mai 2020, 22:55
Brahms Klavierkonzerte mit Arrau/Giulini - davon habe ich wahrscheinlich keine LP mehr zum A/B-Vergleich.
Deep_Groove
Stammgast
#22939 erstellt: 16. Mai 2020, 06:57

op111 (Beitrag #22929) schrieb:
Nochmal zu Beethovens Klavierkonzerten
Von Klangveränderungen aufgrund von Bandalterung mit habe ich bei professionellem Material in den meisten Fällen auch seitens der Studios noch nichts gehört...


Dann wird es Zeit, dass du etwas davon hörst.

Masterbänder

Ich kenne übrigens keine (SA)CD-Produktion von Aufnahmen aus der Analog-Ära, die besser klingt als die Originial-LP. Immer vorausgesetzt die LP ist mint und man hört mit konkurrenzfähigen Analog-Equipment.


[Beitrag von Deep_Groove am 16. Mai 2020, 07:06 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#22940 erstellt: 16. Mai 2020, 07:02
Jetzt bitte keine Analog vs. Digital-Diskussion. Das gehört hier nicht rein. Hier geht es um Musik. Danke!
Hörstoff
Inventar
#22941 erstellt: 16. Mai 2020, 07:37
"The Grammy Nominated Chamber Choir Ensemble 96 Sings Contemporary Lullabies And Norwegian Cradle Songs."
2L 2010. Empfehlung.

amazon.de
Eine hervorragende vokale Darbietung und wie so oft bei 2L, ein klangliches Surroundvergnügen.
Rille65
Inventar
#22942 erstellt: 16. Mai 2020, 08:40

Hörstoff (Beitrag #22941) schrieb:
Lullabies And Norwegian Cradle Songs.

Warum nicht? Musik, die in den Schlaf helfen soll, lässt bestimmt auch angenehm heraus gleiten.


Ich aperte ebenfalls, unterstützt von einer Tasse meines Lissaboner Kaffees und diesem wunderbaren Score, aus der Nacht in den Tag, slowly, very slowly, wie der Ötzi dereinst aus dem doch nicht ganz so ewigen Eis ...

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Eleni Karaindrou, Kim Kashkashian ‎– Ulysses' Gaze
Label: ECM Records ‎– ECM 1570, ECM Records ‎– 449 153-2, ECM New Series ‎– ECM New Series 1570, ECM New Series ‎– 449 153-2
Format: CD, Album
Land: Germany
Veröffentlicht: Sep 1995

Ganz bezaubernd an der Geige: Die armenisch-amerikanische Violnistin Kim Kashkashian.

Kammermusikalischer Leckerbissen.


[Beitrag von Rille65 am 16. Mai 2020, 08:45 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#22943 erstellt: 16. Mai 2020, 09:29

Rille65 (Beitrag #22934) schrieb:

Hörstoff (Beitrag #22933) schrieb:
... fast Historisches von 1984 aus dem Wiener Musikvereinssaal.

Ja Wahnsinn, fürwahr Alte Musik!

Noch dazu in Dolby Digital 2.0 mit einzelnen Klangaussetzern.

Insgesamt aber ok, auch der Klang.
FabianJ
Inventar
#22944 erstellt: 16. Mai 2020, 11:03
jpc.de
Francis Poulenc (1899-1963)
Orgelkonzert g-Moll FP 93 (1938)
Christopher Jacobson (Orgel) - Orchestre de la Suisse Romande - Dirigent: Kazuki Yamada
Aufnahme: August 2017, Victoria Hall, Genf

Orgelmusik ist nicht mein Genre. Spätestens wenn das laute Wummern losgeht, habe ich den Drang, den Ort des Geschehens zu verlassen. Orgeln kommen in meiner Musiksammlung also fast ausschließlich als kleine Kammerorgeln im Generalbass barocker Kammermusik vor. Wie das aber bei mir so ist, hinterfrage ich hin und wieder mal meine musikalischen Vorlieben und höre Musik, die mir bislang eigentlich nicht so liegt. Das war, neben dem Fehlen von Saint-Saëns' Orgelsinfonie in der Sammlung, der Grund für den Erwerb dieses Album.

Aber auch als Orgelmuffel hat mir Poulencs Orgelkonzert gut gefallen! Dass das Instrument von der Tontechnik nicht zu sehr in den Vordergrund gehoben wurde, mag da auch mit reingespielt haben.

Mit freundlichem Gruß
Fabian
Agon
Stammgast
#22945 erstellt: 16. Mai 2020, 11:25
Anton Bruckner:

Sinfonie Nr. 4 Es-Dur

Berliner Philharmoniker,

Klaus Tennstedt, Ltg.

(Testament/RBB, 14. 12. 1981, live, Philharmonie, Berlin)


jpc.de
Hörstoff
Inventar
#22946 erstellt: 16. Mai 2020, 11:30
@Fabian: Ein prima Tipp. Und was das "Wummern" angeht: vielleicht magst du dies mit Raumdämpfung und -korrektur reduzieren?
Aber im Ernst: solange das Originalgeschehen nicht auf die Nerven geht (etwa langer Orgelnachhall), würde ich eher die Wiedergabequalität optimieren.

Gerade höre ich Werke von Stravinsky der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen/Paavo Järvi, Pentatone 2003.
Sehr interessant.

amazon.de

Gebraucht erworben, mit einer Originalunterschrift des Dirigenten.
Agon
Stammgast
#22947 erstellt: 16. Mai 2020, 12:51
Nach dieser überwältigenden Vierten Bruckner unter Tennstedt bin ich eigentlich bedient, aber ich mache mit meinem Testament-Abhören doch noch weiter:

Gustav Mahler:

Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Berliner Philharmoniker,

Carlo Maria Giulini, Ltg.

(Testament/DLR, 29. 02. & 01. 03. 1976, Philharmonie, Berlin)

jpc.de
Hörstoff
Inventar
#22948 erstellt: 16. Mai 2020, 14:24
Ein ziemlich perfekter, flirrender, innovativer Vivaldi in DTS HD-MA 5.1 (verlinkt ist nur die CD).
Cho-Liang Lin mit dem Sejong Ensemble sowie Anthony Newman.

Naxos 2005. Empfehlung.

amazon.de
Deep_Groove
Stammgast
#22949 erstellt: 16. Mai 2020, 14:46
Bei mir läuft gerade ein recht buntes Programm mit dem LSO unter Leitung von Prinz Eisenh... äh André Previn. Klanglich durchaus ok.

André Previn, The London Symphony Orchestra ‎– Andre Previn's Music Night

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[Beitrag von Deep_Groove am 17. Mai 2020, 04:33 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#22950 erstellt: 16. Mai 2020, 15:58
Weiter geht's mit der großartigen Arabella Steinbacher: herausragende Soli und ein wunderbar begleitendes Orchester.

Karol Szymanowski, Violinkonzert Nr. 1
Antonín Dvořák, Romanze für Violine und Orchester/Violinkonzert in A Moll.

Arabella Steinbacher/Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin/Marek Janowski, Pentatone 2009.

amazon.de
Deep_Groove
Stammgast
#22951 erstellt: 16. Mai 2020, 17:19
Aus Claudio Arrau‘s ikonischem Zyklus der Beethoven-Klaviersonaten aus den 60er Jahren sticht nMn die „Hammerklavier“ hervor. Hier als Mono-Umschnitt, den Discogs (noch) nicht kennt.

Beethoven, Claudio Arrau ‎– Klaviersonate B-Dur Op. 106 "Hammerklavier-Sonate"

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[Beitrag von Deep_Groove am 17. Mai 2020, 04:34 bearbeitet]
Hörstoff
Inventar
#22952 erstellt: 16. Mai 2020, 18:15
Das Jubiläumskonzert des Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta zum 70. Jahrestag ist ein absolutes Highlight.

Pinchas Zuckerman und das Orchester spielen das 1. Violinkonzert von Max Bruch interstellar - und La Valse von Maurice Ravel ist im Wortsinne ein Hammer.
Etwas tiefer beziehungsweise mit etwas Distanz dann meiner Meinung nach Daniel Barenboim am Flügel mit Johannes Brahms' 1. Klavierkonzert.

jpc.de

Keine Alterserscheinungen, die nächsten Jahrhunderte können, ja müssen folgen.
Zumindest so lange es noch Menschen gibt.
Rille65
Inventar
#22953 erstellt: 16. Mai 2020, 21:00

Agon (Beitrag #22945) schrieb:
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur

Da kann ich seit heute mithalten. Zunächst die mächtige Schachtel aufklappen, plock, und mit gebührendem Ernst und voller Vorfreude die entsprechende schwarze Scheibe auswählen, sanft aus der gefütterten Hülle gleiten lassen, sssslurp, behutsam auf den gummierten Teller legen, plöppphhh, den Tonarm absenken, flunzssss, und schon geht es los, die ersten Takte erklingen, die schwingenden Sicken der MBQuarts saugen dich behutsam und unausweichlich in ihr nussbaumfurniertes Gehäuse ein, wo du tief in die Geheimnisse der Brucknerschen Tonsprache eintauchst.

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Bruckner* - Berliner Philharmoniker, Symphonie-Orchester Des Bayerischen Rundfunks, Eugen Jochum ‎– 9 Symphonien
Label: Deutsche Grammophon ‎– 104 929/39
Format: 11 × Vinyl, LP, Stereo Box Set
Land: Germany
Veröffentlicht: 1967

Ab und zu mal rauskriechen und an diesem köstlichen roten Portugiesen nippen. Schlurz.
Rille65
Inventar
#22954 erstellt: 16. Mai 2020, 21:27

Deep_Groove (Beitrag #22951) schrieb:
Mono-Umschnitt, den Discogs (noch) nicht kennt.

Na, den hast du ja schnell eingegeben, wenn Stereo schon drin ist.


Beethoven, Claudio Arrau ‎– Klaviersonate B-Dur Op. 106 "Hammerklavier-Sonate"

Steht bei mir nicht, ich leg derweil diese auf:

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Beethoven* - Rudolf Serkin ‎– Hammerklaviersonate
Label: CBS ‎– S 72 883
Format: Vinyl, LP, Album, Stereo
Land: Germany
Veröffentlicht: 1974 [1971]
Gomphus_sp.
Inventar
#22955 erstellt: 17. Mai 2020, 08:01
Die Flötistin Roswitha Staege spielt, begleitet von Raymund Havenith am Klavier,

e33.

Flötenmusik des 20. Jahrhunderts
Auf der Schallplatte, die 1979 in Deutschland veröffentlicht wurde, sind folgende Werke:

Claude Debussy - Syrinx (1913) (Für Flöte Solo)
Albert Roussel - Joueurs De Flûte Op. 27 Nr. 1 - 4 (Für Flöte Und Klavier)
André Jolivet - Chant De Linos (Für Flöte Und Klavier)
Luciano Berio - Sequenza (1958) (Für Flöte Solo)
Olivier Messiaen - Le Merle Noir (Für Flöte Und Klavier)
Isang Yun - Garak (1963) (Für Flöte Und Klavier)
Hans Zender - Mondschrift (Loshu II) (1978) (Für Flöte Solo)
Hörstoff
Inventar
#22956 erstellt: 17. Mai 2020, 08:14
A Gershwin Night - am Sonntagmorgen eher etwas zum Hineinhören.

Ganz nette Aufnahme der Berliner Philharmoniker unter Seiji Ozawa, gut kontrastiert durch das Marcus Roberts Trio.

amazon.de
Rille65
Inventar
#22957 erstellt: 17. Mai 2020, 08:52

Gomphus_sp. (Beitrag #22955) schrieb:
Die Flötistin Roswitha Staege spielt ...

Eine gute Idee, Flötentöne am Morgen. Da mich der erste Reflex gerne zu Frans Brüggen greifen lässt, ziehe ich heute mal ein noch hölzernes Werk vor.

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Wiener Blockflötenensemble ‎– Live
Label: Telefunken ‎– 6.42896 AG
Format: Vinyl, LP
Land: Germany
Veröffentlicht: 1982

Live digital mitgeschnitten und direkt ins Metall geritzt, vermittelt die Platte gut die Atmosphäre eines Auftritt des Flöten-Quintetts. Zwischen den Stücken werden, falls vorhanden, die Texte der Lieder verlesen. Stellenweise sehr amüsant, wie derb es damals in Liedern zuging. Vom Saufen ist da die Rede, oder von einer jungen Frau, die den Tod ihres greisen Ehemannes herbei sehnt, „der zu Freuden nicht-hin kann“.
Deep_Groove
Stammgast
#22958 erstellt: 17. Mai 2020, 08:55
Bei mir geht es weiter mit Beethoven KK 3 und Arrau zusammen mit dem Concg. O. unter Haitink.

Das Soloinstrument ist sehr schön mikrophoniert, auch an der Interpretation gibt es mMn nichts zu mäkeln.

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[Beitrag von Deep_Groove am 17. Mai 2020, 11:31 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#22959 erstellt: 17. Mai 2020, 09:22

Rille65 (Beitrag #22953) schrieb:
... wo du tief in die Geheimnisse der Brucknerschen Tonsprache eintauchst.


Freut mich, viel Spass mit der Box und dem Anton für Pumuckl und Dich ...

Bei mir bin ich nun wirklich langsam bei den zeitgenössischen Komponisten angelangt, Michael Torke (*1961) ist nur wenig älter als ich. Hier gerade die Color Music (Ecstatic Orange, Bright Blue Music, Green, Purple) (1985) - Baltimore SO / David Zinman - Decca 1990. Torke wird meist als Post-Minimalist gefährt, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, Minimalismus kann ich kaum erkennen. Eher sind es lebhafte (der Titel suggeriert farbige) Tongemälde, die von der Entwicklung meist kleinerer Ideen leben. Es erinnert mich auch immer wieder an Zappas Kompositionen im klassischen Bereich. Gefällt mir.

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Agon
Stammgast
#22960 erstellt: 17. Mai 2020, 10:31
Frederick Delius (1862-1934):

Klavierkonzert c-moll (1897-1904)

- Frühe Fassung in drei Sätzen -

Howard Shelley, Klavier

Royal Scottish National Orchestra,

Sir Andrew Davis, Ltg.


(Chandos, 12/2011, Henry Wood Hall, RSNO Centre, Glasgow)

jpc.de

Ich sollte viel öfter mal Delius auflegen. Eigentlich weiß ich das auch - spätestens seit seiner Oper "Romeo und Julia auf dem Dorfe".
Hüb'
Moderator
#22961 erstellt: 17. Mai 2020, 10:33
Bitte schreib‘ „Haitink“. Danke!
Sonst schmerzt es irgendwie...

arnaoutchot
Moderator
#22962 erstellt: 17. Mai 2020, 10:48
In diesen Threats hier im Forum schreibe ich gerne Rezessionen, auch mal über Greatful Dead ...

Nach dem Post-Minimalisten Torke nun der Echt-Minimalist Philip Glass - Symphony No. 4 "Heroes" (1996) und Violin Concerto (1987) - Dennis Russell Davies / American Composers Orchestra (Heroes) & Gidon Kremer / Christoph von Dohnányi / VPO (VC) - DGG 1996 & 1992. Das Violinkonzert kenne ich schon und finde es als Werk des für mich erträglichsten Minimalisten Glass sogar recht gut. Die Heroes-Symphony hatte ich schon bei Erscheinen auszugsweise gehört und verworfen, das bleibt belanglose Musik für mich ... von den Kompositionen von Brian Eno und David Bowie kann ich auch so gut wie nichts darin erkennen (auch wenn Glass sagte, dass er das Material ja als Startpunkt und Inspiration denn als Vorlage verwendete).

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Hüb'
Moderator
#22963 erstellt: 17. Mai 2020, 10:57
Arrrrrrgh !

@Philipp: Die Delius-Scheibe wandert auf den Wunschzettel. Danke dir für diesen Hinweis!


[Beitrag von Hüb' am 17. Mai 2020, 11:01 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#22964 erstellt: 17. Mai 2020, 11:00
Es erschliesst sich nicht ganz, ob Du meine erste Zeile oben meinst oder die Musik von Philip Glass ... nun, böse Zungen könnten sagen, es passt auf beides ...
Hüb'
Moderator
#22965 erstellt: 17. Mai 2020, 11:02
Mit Glass kenne ich mich kaum aus.
Insofern war nur der 1. Satz gemeint.
frankbln
Stammgast
#22966 erstellt: 17. Mai 2020, 12:05

Deep_Groove (Beitrag #22958) schrieb:
Bei mir geht es weiter mit Beethoven KK 3 und Arrau zusammen mit dem Concg. O. unter Haitink.


Das hab ich mal zum Anlass genommen, der von mir selten gehörten Nr. 3 auch zu lauschen.

Beethoven Klavierkonzert Nr. 3 Arrau, Haitink, Concertgebouw Orchestre
FabianJ
Inventar
#22967 erstellt: 17. Mai 2020, 15:59

Hörstoff (Beitrag #22946) schrieb:
@Fabian: Ein prima Tipp. Und was das "Wummern" angeht: vielleicht magst du dies mit Raumdämpfung und -korrektur reduzieren?
Aber im Ernst: solange das Originalgeschehen nicht auf die Nerven geht (etwa langer Orgelnachhall), würde ich eher die Wiedergabequalität optimieren.


Da mein Eindruck an ein, zwei Orgelkonzerten, bei welchen ich im Publikum war, ähnlich ist, denke ich nicht, dass das bei mir primär ein Problem der Wiedergabequalität ist. Man wohl nicht alles mögen.

jpc.de
Philip Glass (* 1937)
Sinfonie Nr. 1 „Low" (1992)
Sinfonieorchester Basel - Dirigent: Dennis Russell Davies
Aufnahme: 11.01. und 12.01.2012, Musiksaal, Stadtcasino Basel

Die Sinfonien Nr. 8 und Nr. 4 („Heroes") lernte ich schon vor gut einem halben Jahr kennen. Auch hier bei der Low-Sinfonie war es eine äußerst kurzweilige Dreiviertelstunde.

Wie auch bei der vierten Sinfonie, dienten auch hier musikalische Themen von David Bowie/Brian Eno als Ausgangspunkt, was mir vermutlich nicht aufgefallen wäre, wenn es nicht schon auf dem Titelbild stehen würde. Die Musik dieser Rock-/Pop-Größen interessierte mich bislang nicht so sehr. Die Fans werden die „verwursteten" Lieder sicher nach kurzem Anhören erkennen.

Von den beiden Glass-/Bowie-Sinfonien gefällt mir persönlich die Nr. 4 besser. So einen zauberhaft instrumentierten Satz wie „Abdulmajid" hat Glass' sinfonischer Erstling nicht zu bieten. Davon kenne ich jetzt nur die Einspielung des Bournemouth Symphony Orchestra mit Marin Alsop. Diese hat mir jedoch sehr gefallen.

Mit freundlichem Gruß
Fabian
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