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Sony-ES-Esprit: Fan und Bilder Thread

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Autor
Beitrag
TopOfES
Stammgast
#9023 erstellt: 23. Nov 2012, 02:22

hossomat schrieb:
Hmmm, da kommen ja dann noch Versand, Versicherung, Zoll und EUSt. oben drauf. Da landen wir mal eben bei 6500-7000 Euro.


Wenn das man reicht mit den 6,5 bis 7 Tsd. Eumels. Ich würde es grob kalkulatorisch so ansetzen :
Yahoo!-Sofort-Kauf: umgerechnet (Stand Kurs heute) 4400 €
Yamato Versand zum Mittelsmann in Japan (geht eigentlich nur bis 25 kg, so dass ich das Porto für die Sperrmaße nur schätzen kann) ca. 100 €
Versand (2 mal 50 kg) von Japan nach Deutschland mit z.B. UPS Luft (JP geht leider nicht wegen 30 kg-Massebegrenzung) ca. 2100 €
Kommission für Mittelsmann (inkl. PayPal-Gebührenerstattung, Kreditkartengebühr, Aufwand etc.) ca. 400 €
EUSt. (19% auf 6500 €, Versandanteil wird mit einbezogen) ca. 1250 €
Zoll (5,5% auf 6500 €) ca. 350 €
(hoffe, ich hab nix vergessen...)
--> macht zusammen über 8500 €!
...nicht gerade ein Schnäppchen

Das fehlende CE-Kennzeichen sollte hier übrigens kein Problem darstellen, da die NR1 vornehmlich vor 1993 gebaut wurde. Und da es vor 1993 noch keine exakte Definition des CE (mit einer entsprechenden Gerätekennung) gab, fehlten hier dem Zollamt die Rechtsgrundlagen, welche eine Einfuhr für rein private Zwecke untersagen könnten. Aber man sollte dem Zollbeamten stets einen Nachweis vorlegen können, dass das Importgerät eben vor 1993 gebaut wurde. In aller Regel reicht dafür eine Jahresangabe auf einer Seite der zugehörigen BDA (auf den Sonys selbst steht sie ja meist nicht) ; und die kann man sich ja notfalls vorab vom Mittelsmann scannen und zumailen lassen.
Dermaßen ausgerüstet hatte ich eigentlich nie irgendwelchen Stress, die alten Oschis aus den Fängen des Zolls zu befreien...


[Beitrag von TopOfES am 23. Nov 2012, 02:25 bearbeitet]
iwii
Inventar
#9024 erstellt: 23. Nov 2012, 10:51

sophist1cated schrieb:
Na, ihr habt ein Glück mit eurem Zoll.


Bei Hifi aus US hatte ich noch nie irgend welche Probleme. Manchmal heuchelt der Beamte ein gewisses Interesse vor, aber in dem Gespräch muss halt nur rüber kommen, dass man das Zeug sammelt und es gebraucht ist. Bis jetzt musste ich kein Gerät so weit auspacken, dass man hätte gezielt "Zeichen" suchen können. Allerdings ist es immer hilfreich, wenn man großzügig Unterlagen bei der Abholung dabei hat (Paypalausdruck, Auktionsausdruck, ggf. separate Rechnung).
ars_vivendi1000
Inventar
#9025 erstellt: 23. Nov 2012, 18:41
Bei schwerem Geraffel Import aus USA oder Japan (ebay bzw.Yahoo) darf man als "Faustregel getrost Faktor 2,2 rechnen-meine Erfahrungen in jahrelangem Sammeln von dutzenden Geräten .


zakazak
Ist häufiger hier
#9026 erstellt: 23. Nov 2012, 19:09
Gibts eigtl. irgendwas von "ES" als DAC mit USB input ? oO .. ich such irgendeinen passenden DAC und am besten mit USB input da optisch bei meinem laptop anscheinend nicht funktioniert.

Am besten dann vl. mit usb + optisch + coax damit ich da auch gleich mehreres dran hängen könnte ;P

Aber ich nehme mal an von ES gibts da nicht wirklich was?
iwii
Inventar
#9027 erstellt: 23. Nov 2012, 19:26

zakazak schrieb:
ich such irgendeinen passenden DAC und am besten mit USB input da optisch bei meinem laptop anscheinend nicht funktioniert. [...] Am besten dann vl. mit usb + optisch + coax


Ich hab als mobile Lösung für den Rechner eine DMX 6Fire USB.
zakazak
Ist häufiger hier
#9028 erstellt: 23. Nov 2012, 19:32
hmm coax eingang bzw. optisch wären noch nice.. und eigtl. brauche ich überhaupt keine verstärker funktion

Kann dafür auch größer sein, würde mich nicht stören solange es optisch ansprechend ist (und irgendwie vl. zur ES serie passt).
Domi166
Ist häufiger hier
#9029 erstellt: 23. Nov 2012, 20:11
Der maverick Audio TubeMagic D1 oder D2 kann das.
zakazak
Ist häufiger hier
#9030 erstellt: 23. Nov 2012, 20:16
Jop an den D2 hab ich auch schon gedacht
Domi166
Ist häufiger hier
#9031 erstellt: 23. Nov 2012, 20:34
Also der USB Eingang vom D2 ist definitiv besser, als der vom D1. Insgesamt ist der D2 der bessere DAC und der D1 Ehr ein Allrounder.
Ich hab meinen so gut wie verkauft, werde mir irgendwann auch mal den D2 (oder Nachfolger) zulegen
Achja: Audio-gd.com hat auch sehr sehr gute diskret aufgebaute Transistor DACs, der nfb-15.32 soll glaub ich ganz gut sein.


[Beitrag von Domi166 am 23. Nov 2012, 20:37 bearbeitet]
sophist1cated
Stammgast
#9032 erstellt: 23. Nov 2012, 21:02

iwii schrieb:

sophist1cated schrieb:
Na, ihr habt ein Glück mit eurem Zoll.


Bei Hifi aus US hatte ich noch nie irgend welche Probleme. Manchmal heuchelt der Beamte ein gewisses Interesse vor, aber in dem Gespräch muss halt nur rüber kommen, dass man das Zeug sammelt und es gebraucht ist. Bis jetzt musste ich kein Gerät so weit auspacken, dass man hätte gezielt "Zeichen" suchen können. Allerdings ist es immer hilfreich, wenn man großzügig Unterlagen bei der Abholung dabei hat (Paypalausdruck, Auktionsausdruck, ggf. separate Rechnung).


Ich hatte alles dabei gehabt. Der eine Beamte kümmerte sich um die Papiere während der andere sich neugierig den Inhalt anschaute.

Interessanterweise haben die, trotz der ganzen Ausdrucke, das ganze in eBay direkt online nochmals recherchiert. Könnte ja sein, dass die Ausdrucke manipuliert sind.

Eine solche Aktion habe ich bei keinem anderen Zoll erlebt, hier nimmt man es wohl sehr genau.


[Beitrag von sophist1cated am 23. Nov 2012, 21:03 bearbeitet]
LaVerne
Stammgast
#9033 erstellt: 24. Nov 2012, 04:56
Ich hab ja nu einen wunderschönen, vom äußeren her fast neuwertigen Sony 57ES nebst Holzseitenteilen (abgeschraubt, weil das Ding nicht in den Rack passte - demnächst wird die gesamte "Wohnzimmer"-Front angepasst, um auch die Geräte möglichst gut zu stellen).

Das Ding sollte ursprünglich 80,- Euro kosten; gab allerdings schon in den ersten Hörstunden dermaßen den Geist auf, daß es nur noch als D/A-Wandler herhalten kann (DAT-Tape ließ sich kaum mehr befreien, weil offensichtlich ein Teil des Antriebes, das seitdem lose im Gehäuse herumliegt, einfach herausfiel). Für knappe 30,- Euro ließ ich mich überreden, dafür einen veralteten D/A-Wandler herumstehen zu haben... aber er ist halt soooooo hypsch....)

Seitdem ist der hypsche Sony nun das zweite tote DAT-Teil in meinem Haushalt (das andere ist ein Onkyo DT901 mit "tollem" TASCAM-Laufwerk, das auch nix mehr macht).

Ich weiß, daß der 57er eine ewige Baustelle ist, weil trotz "Esprit"-Status, toller Optik und Holz-Seitenteilen die Mechanik ein Fall für den Exorzisten ist. Die "57" steht wahrscheinlich für die Revisionen, nach denen das Laufwerk vom Status "total scheisse" auf "immer noch total scheisse" angepasst wurde.

Kennt denn jemand einen vertrauenswürdigen DAT-Klempner, der den 57er zumindest zeitweise wieder in einen funktionsfähigen Status versetzen kann (also so zeitweise, wie es die beschissene Sony-Ingeniösität erlaubt, bevor das Ding zwangsläufig konstruktionsbedingt wieder auseinander fallen muß)?

Ist nicht nur mein erster Sony Esprit, sondern mein erster Sony überhaupt - vereint halt alle Vorurteile, die ich immer gegen diese Marke hatte ("It's not a bug - it's a Sony - aber er sieht dabei toll aus!"). Ich hab das Hobby "DAT-Tape" nach zwei Griffen ins Klo ja fast aufgegeben...
iwii
Inventar
#9034 erstellt: 24. Nov 2012, 09:23

LaVerne schrieb:
Ist nicht nur mein erster Sony Esprit, sondern mein erster Sony überhaupt - vereint halt alle Vorurteile, die ich immer gegen diese Marke hatte ("It's not a bug - it's a Sony - aber er sieht dabei toll aus!").


So ein DAT Rekorder hat nun mal eine aufwendige Mechanik. Alle 20 Jahre eine Wartung halte ich für durchaus vertretbar.
SchmidtHans8537
Ist häufiger hier
#9035 erstellt: 24. Nov 2012, 10:26
Hallo,

versuche es mal mit Forenmitglied digitalo, der ist recht versiert bei Sony DAT-Geräten

Hans
sophist1cated
Stammgast
#9036 erstellt: 24. Nov 2012, 12:34
Der 57er und alle anderen, die dieses Zwei-Motoren-Laufwerk haben, sind aus meiner Erfahrung nicht zu empfehlen! Es gibt bessere DATs die weitaus zuverlässiger arbeiten.

Empfehlenswerter ist ein DTC-55ES wenn es nicht so teuer sein soll, wenn man mehr Geld hat, gerne einen 77ES oder 2000ES. Natürlich müssen die Geräte alle gewartet sein, dann laufen die aber wieder einige Stunden. Aber ewig werden alle nicht halten!

Ich habe zwei 1000er (beide von '88), beide funktionieren noch. Die Geräte haben ein robustes 4-Motoren-Laufwerk, wahrscheinlich ist da schon fast der Ausfall des Tonkopfes oder der Regelelektronik.


[Beitrag von sophist1cated am 24. Nov 2012, 12:35 bearbeitet]
hamisimgulewaba
Stammgast
#9037 erstellt: 24. Nov 2012, 13:32

iwii schrieb:

Bei Hifi aus US hatte ich noch nie irgend welche Probleme. Manchmal heuchelt der Beamte ein gewisses Interesse vor, [...]


Gestern den STR-GX99ES vom Zoll abgeholt. Der Beamte hat kein Interesse geheuchelt, er hatte wirklich Interesse und hat mir bei der Gelegenheit von seinem 70er-Jahre-Receiver erzählt, "mit beleuchteten VU-Metern und beleuchteter Tunerskala" usw.

Der 99ES war so gut verpackt, sowas hab ich noch nie gesehen. In Folie eingeschweißt in 3 Lagen Kartons (!), mit Schaumstoff dazwischen, das ganze Kunstwerk teilweise mit Heißkleber zusammengebaut. Dennoch hat die untere Ecke der linken Holzwange beim Transport einen abbekommen, ich frage mich, wie das möglich sein konnte, da muss jemand das Paket mutwillig geworfen haben. Die vordere Befestigungsschraube war leicht verbogen, der Einhängehaken gelöst. Naja, ich habe ja noch die Wangen vom GX909ES.

Der 99ES funktioniert jetzt endlich. Und der macht richtig Spaß! Sind eine Menge Spielereien drin, z.B. das Equalizer-Display, dass sich auf Knopfdruck in 3 verschiedene Spectrum Analyzer verwandeln lässt: ohne Peak Hold, mit Peak Hold und nur die Peak-Kurve. Etc.

Gruß,

Tim
digitalo
Inventar
#9038 erstellt: 24. Nov 2012, 14:32
Hallo,
die Funktion u. Zuverläsigkeit der Sony Dat Laufwerke hängt einzig und allein von der Wartung ab. Jedes Modell hat seine eigenen typischen Punkte, die abgearbeitet werden müssen. Auch die großen DTC-77 und 2000ES haben typische Ausfallerscheinungen, wenn nichts gemacht wird.

Nur bei den DTC-670 / 57ES reicht das nicht. Diese müssen nachträglich umfangreich modifiziert werden. Sony selbst incl. der Servicewerkstätten hat das nie richtig in den Griff bekommen.
Aber heute ist das möglich, da die nötigen Teile zur Verfügung stehen.
Nur nochmal als Faustegel:
Wenn diese beiden Typen mehr als 48 Sek. brauchen, um ein 120 min. Tape durchzuspulen, ist ein Service angesagt.

Der genannte DTC-55ES z.B. ist eine derart geniale Konstruktion, dass die Ursachen der serienweisen Ausfälle schon als Absicht gewertet werden können. Der Super GAU ist hier eine verschlissene Andruckrolle.

Für mich als Arbeitstier im Alltag nur ein DTC-57ES Swoboda.
Und zum gelegentlichen Aufnehmen ein DTC-77ES wegen der Hinterbandkontolle.
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#9039 erstellt: 24. Nov 2012, 15:09
Hallo,
gab es den 2000ES nicht auch mit Hinterbandkontrolle?
Oder liege ich da falsch?
Meiner hat sie leider nicht.
Gruß
alex
sophist1cated
Stammgast
#9040 erstellt: 24. Nov 2012, 15:58
Ey, mach meine Erfahrungen nicht nieder!

Ich hatte zwei DTC-57ES, diese liefen eine Weile und kurz später der Totalausfall. Ich bleibe bei meiner Meinung. Diese Serie ist nicht empfehlenswert.

Ein 55ES hatte ich eine ganze Zeit in Betrieb, ohne Probleme.
Stereo33
Inventar
#9041 erstellt: 24. Nov 2012, 16:03
Bei den Verstärkern hört man auch oft von Defekten, oft Kanalausfälle.
sophist1cated
Stammgast
#9042 erstellt: 24. Nov 2012, 16:21
Das sind oft kalte Lötstellen. Hatte mein 830er auch und habe sogut wie alle Lötstellen nachgelötet. Jetzt läuft er wieder ohne Ausfälle.

Vorher war es so, dass ein leichtes Bewegen an den Lautsprecherklemmen für Kanalausfälle sorgte.
TopOfES
Stammgast
#9043 erstellt: 24. Nov 2012, 16:57

sotakremalex52 schrieb:
Hallo,
gab es den 2000ES nicht auch mit Hinterbandkontrolle?
Oder liege ich da falsch?
Meiner hat sie leider nicht.
Gruß
alex


Dann hast du die "deutsche" Zweikopf-Version des DTC-2000ES.
Die "internationale" Version hat durch ihre vier Köpfe eine (echte) HBK.
Ich habe die deutsche und die japanische Version, du erkennst die HBK-Version an dem entsprechenden Hebel unter dem rechten Display:

dtc-2000es

Die deutsche Version klingt bei der Wiedergabe zwar phänomenal, ist wegen der fehlenden HBK für Aufnahmen aber eigentlich unbrauchbar (ich habe da schon des öfteren ganze Bandaufnahmen wiederholen müssen, weil bei der Aufnahme irgendetwas schiefgelaufen ist, was ich aber wegen der fehlenden Kontrollmöglichkeit nicht simultan bemerken konnte).

Apropos Bilder, hier die ersten Eindrücke meines nun voll funktionsfähigen HIL-C2EX MUSE-Players samt zugehörigen Decoder MST-2000:

hil-c2ex

mst-2000

Und passend zum Novembergrau gleich die richtige Einstimmung auf einen Südseeurlaub auf MUSE-LD:

muse-ld

Traumbild - aber leider schweineteure Software...
pat407
Stammgast
#9044 erstellt: 24. Nov 2012, 17:01
was kostet denn so eine "Scheibe" ?
LaVerne
Stammgast
#9045 erstellt: 24. Nov 2012, 17:09
Und wo ist der "Gefällt mir!"-Button hier ?
TopOfES
Stammgast
#9046 erstellt: 24. Nov 2012, 17:12

pat407 schrieb:
was kostet denn so eine "Scheibe" ?


Neupreis 1995 für diese Scheibe war 14.800 Yen - und in diesem Bereich (also um die 150 Euronen) bewegen sich auch heute noch die Preise für gebrauchte Hi-Vision-LDs, wobei für Filme meistens etwas mehr bezahlt wird als für die Demo-Discs (wie diese hier). Was damals an Musik auf MUSE veröffentlicht wurde, ist leider absolut vernachlässigbar. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, welche musikalischen Software-Perlen in Japan damals auf normaler Laserdisc veröffentlicht wurden...
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#9047 erstellt: 24. Nov 2012, 17:23
Hallo TopOfES,
danke für die Bilder. Dann habe ich wohl die deutsche Version.
Läuft übrigens seit Jahren o.B.

alex
digitalo
Inventar
#9048 erstellt: 24. Nov 2012, 17:52

TopOfES schrieb:
Die deutsche Version klingt bei der Wiedergabe zwar phänomenal, ist wegen der fehlenden HBK für Aufnahmen aber eigentlich unbrauchbar (ich habe da schon des öfteren ganze Bandaufnahmen wiederholen müssen......

Die 2000er bekommen im Alter Probs mit dem Mechanikfett.
Dadurch fährt die linke Bandführung nicht mehr vollständig hoch, es kommt zu Abtaststörungen. Das gleiche beim 77er.
Die deutsche Zweikopfversion klingt besser?
Ich habe einen aus der Schweiz u. einen deutschen zerlegt u. im Audioteil keinen Unterschied gesehen. Kenne auch niemanden, der was anderes ausgesagt hat.
TopOfES
Stammgast
#9049 erstellt: 24. Nov 2012, 19:36
Ich habe nicht gesagt, dass die Zweikopfversion besser klingt, ich habe aber das Wörtchen "auch" nach dem "zwar" vergessen, wie ich gerade bemerke. Allerdings habe ich zu diesem Thema auch unterschiedliche Meinungen im Web gelesen, die ich jedoch nicht weiter kommentieren will. Ich selbst höre bei den beiden 2000ern auch keinen nennenswerten Unterschied, welcher Rückschlüsse auf irgendeine signalverarbeitende Variation brächte. Der Grund für die fehlende HBK der deutsche Version bleibt für mich jedenfalls ein großer Sony-Mythos. Aufnahmen mache ich mit dem Zweiköpfer definitiv nicht mehr.
OSwiss
Administrator
#9050 erstellt: 24. Nov 2012, 21:41
Hallo,

die beiden Versionen (mit und ohne Hinterbandkontrolle) des DTC-2000 ES sind ja auch hier schon des Öfteren thematisiert worden.

Und während man seit Jahren regelmäßig (nicht nur hier) etwas über eine "deutsche" Version (2-Kopf) bzw. "internationale" Version (4-Kopf) liest,
mag dies so gar nicht mit den tatsächlichen Begebenheiten zur Zeit der Markteinführung (!!) 1994 zusammenpassen.

Denn sowohl bei den seinerzeit im regionalen Fachhandel angebotenen, in der Fachpresse getesteten und in den Sony-Katalogen (z.B. 1994 & 1995)
gezeigten Geräten handelte es sich ausschließlich um die 4-Kopf-Variante. Die UVP lag bei 3.900 DM (Schwarz) bzw. 4.000 DM (Champagner).

Über die Existenz einer 2-Kopf-Variante habe ich persönlich erst viele Jahre später via Internet erfahren.

Möglicherweise gab es die tatsächlich erst zum Ende der Produktionszeit (ich glaube der Katalog 1996 zeigt so ein Exemplar)
und möglicherweise standen sie auch nicht bei jedem Fachhändler zur Disposition.

Ist jemanden bekannt, ob die UVP der 2-Kopf-Variante de facto identisch mit dem des 4-Köpfler war ??


Gruß Olli.
TopOfES
Stammgast
#9051 erstellt: 24. Nov 2012, 23:48
Ich habe gerade mal meine alten Sony Kataloge aus der Zeit Mitte der 90er durchforstet. Im "in side" Frühjahr/Sommer 96 ist der 2000er in Gold (zusammen mit dem DTC-ZA5ES und dem DTC-60ES) auf Seite 81 oben definitiv (noch) mit HBK abgebildet, im Ausstattungstext darunter befindet sich allerdings keinerlei Hinweis auf die HBK oder die Anzahl der Köpfe. Auch die technischen Daten im Extrablatt helfen hier nicht weiter - der DTC-2000ES ist dort schlichtweg gar nicht aufgeführt. In der zugehörigen Preisliste wird die UVP mit 4.000 DM (Schwarz) bzw. 4.100 DM (Gold) genannt, also sogar stolze 100 DM teurer als 1994/95. Die Existenz einer "deutschen" Vierkopf-Variante wäre in der Tat ein interessanter Aspekt.
In den Katalogen ab 1997 taucht der 2000er nicht mehr auf, das Höchste der Gefühle war dann der ZA5.
OSwiss
Administrator
#9052 erstellt: 25. Nov 2012, 00:27

Sony Kataloge ... im Ausstattungstext darunter befindet sich allerdings keinerlei Hinweis auf die HBK oder die Anzahl der Köpfe.

Dies haben IMO alle (deutschen) Kataloge, in dem der DTC-2000 ES zu finden ist, gemeinsam:
Nirgends wird im Ausstattungstext bzw. in den technischen Daten auf dieses Feature eingegangen.

In den Katalogen ab 1997 taucht der 2000er nicht mehr auf

Der 2000er war auf dem deutschen Markt auch nur bis Ende '96 / Anfang '97 lieferbar.

Die Existenz einer "deutschen" Vierkopf-Variante wäre in der Tat ein interessanter Aspekt.

Ich kenne – wie gesagt – nur die 4-Kopf-Variante, habe seinerzeit im Fachhandel auch niemals eine andere gesichtet.


Gruß Olli.
TopOfES
Stammgast
#9053 erstellt: 25. Nov 2012, 00:40
Kurios, mir ging es genau umgekehrt, habe in D immer nur die Zweikopfvariante gesehen - wäre damals froh gewesen, das Wissen über und den Zugriff auf eine Vierkopfvariante zu haben. Der Marktzugriff in den Zeiten des sich gerade erst entwickelnden Internets war ja doch deutlich eingeschränkt (bei mir nur die Anzeigen in den teuren HiFi-Fachblättern und der regionale Markt in der Provinz). Vielleicht war die (spätere?) Zweikopfversion ja schon der beginnenden Rotstiftpolitik und der zunehmend aufkommenden DAT-Konkurrenz geschuldet...
iwii
Inventar
#9054 erstellt: 25. Nov 2012, 10:33
Im deutschen ES Katalog 95/96 ist die 4 Kopf Variante abgebildet. Wenn ich mir meine ES Kataloge aus Europa ansehe, gab es da gar keinen 2000 sondern statt dessen den 77, den ich in den deutschen Katalogen vermisse.
HOK
Hat sich gelöscht
#9055 erstellt: 25. Nov 2012, 12:45
wer braucht noch, wer hat noch nicht?

klick
ossi123
Stammgast
#9056 erstellt: 25. Nov 2012, 13:27
Brauche ich, will ich

Bekomme ich nicht

Angebot ist aber ist wohl nur ein Lockmittel um die Kundschaft zu ködern und Kontakte herzustellen.
Angebot endet jedenfalls nicht regulär mit Geboten und Verkauf (Schätze ich)
Shadowman70
Stammgast
#9057 erstellt: 25. Nov 2012, 13:44
Hallo!
Ich besitze einen CDP-X555ES und einen DTC-55ES,die ich damals kurz nach der Lehre neu gekauft habe und mich alle für verrückt erklärt haben so (verhältnismäßig) viel Geld dafür ausgeben zu können
Damals besaß ich noch einen TA-F830ES und einen Tuner,glaube ST-S770ES wenn ich mich nicht irre,die ich aber schon vor laaanger Zeit (im nachhinein gesehen leider) verkauft habe
Nachdem ich eher zu fällig auf diesen Thread gestossen bin habe ich gleich mal meinen DTC-55ES nach langer Zeit mal wieder aktiviert und musste feststellen wie super doch der Klang ist!
Meine CDs spielt immer noch der CDP-X555ES ab,und da kam bis jetzt auch klanglich noch nichts ran was ich danach so gehört habe,echt super!
Leider habe ich das Problem das der DAT Recorder die Tapes nicht komplett durchspult,er wird zum Ende hin immer langsamer und bricht dann ab!
Ist das ein häufigeres Problem,woran liegt das und wie kann man das beheben?
Ich meine mal gelesen zu haben das der 55ES im gegensatz zu seinen Nachfolgern bessere Bauteile,mehr Metall und weniger Plasik haben soll,stimmt das?
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#9058 erstellt: 25. Nov 2012, 14:34
P1030001
Also der ist definitiv aus Deutschland, ohne HBK.
Einziges Problem, welches mal auftrat, dass er nach langem Stillstand mal CAUTION anzeigte, was daran lag, dass die Kopftrommel fest saß. War aber sehr einfach durch vorsichtiges Anschieben zu lösen, seitdem läuft er wieder ohne Probleme.
Gruß
alex
triscout
Schaut ab und zu mal vorbei
#9059 erstellt: 25. Nov 2012, 17:39

HOK schrieb:
wer braucht noch, wer hat noch nicht?

klick


Den Verkäufer kenne ich. Machte auf mich eineneher seriösen Eindruck wenn auch ziemlich gestresst.
Er hat mir wegen meiner Boxenimpedanzprobleme zum TA-N9000ES empfohlen - bin mit dieser Lösung
sehr zufrieden.

Kurzes Update zum Stand meiner ES-Anlage

Ich suche nun nur noch einen TA-P9000ES.

Den letzte Woche ersteigerten TA-E9000ES aus England in TOP ZUSTAND werde ich zurückschicken, da mir die Sound-Qualität nicht so zusagt und das Gerät ohnedies nicht am letzten Stand der Technik ist (HD). Der STR-DA5000ES war mit der Klangqualität deutlich besser!

Die Funktion des TA-E9000ES soll jetzt ein OPPO 105 übernehmen als Digitaler Pre-Amp genutzt wird (Coax, Optical + HDMI 2 Inputs) und inklusive zusätzlicher analoge 5.1 Ausgabe und guter 2ch Cinch Ausgabe (auch XLR).

Hätte jemand einen TA_P9000ES in champagner zu verkaufen?
christianh1
Stammgast
#9060 erstellt: 25. Nov 2012, 19:19
3-2-1....meins

http://www.ebay.at/i...id=p3984.m1497.l2649
und
http://www.ebay.at/i...id=p3984.m1497.l2649

Die TA-N80ES aus Berlin, die in wenigen Minuten ausläuft wäre zwar auch gut gewesen (...und steht NOCH bei 625.-). Aber ein verlängertes Wochenende am Genfer See hatte ich ohnehin vor, Berlin stand nicht wirklich am Plan bei mir.

Jetzt brauch ich nur ein zweites Remote Power Kabel damit auch meine 2.TA-N80ES von der TA-E80ES ein/ausgeschaltet werden kann.

Mein TA-F808ES (champagner) wird nun arbeitslos...bin für Angebote per PM offen.
klaus52
Inventar
#9061 erstellt: 25. Nov 2012, 20:11

christianh1 schrieb:

...Mein TA-F808ES (champagner) wird nun arbeitslos...


Hi Christian,

einen E80, freut mich für dich.

Teste / vergleiche (kein Scherz, ernst gemeint) bevor Du den F808 verkaufst vorher aber unbedingt mal den F808 als Pre gegen den E80 an den N80's
pat407
Stammgast
#9062 erstellt: 25. Nov 2012, 20:15

christianh1 schrieb:

Jetzt brauch ich nur ein zweites Remote Power Kabel damit auch meine 2.TA-N80ES von der TA-E80ES ein/ausgeschaltet werden kann.


Wie soll das gehen?Beide Geräte haben nur einen Anschluß.Wo soll die 2. Endstufe ran?
Zulu110
Inventar
#9063 erstellt: 25. Nov 2012, 20:18
Kann man dieses Kabel eigentlich irgendwie nachbauen oder wo bekommt man so etwas her. Für meine Kombi könnte ich so eines auch noch gebrauchen.

Gruß, Marcel
christianh1
Stammgast
#9064 erstellt: 25. Nov 2012, 20:55

pat407 schrieb:

christianh1 schrieb:

Jetzt brauch ich nur ein zweites Remote Power Kabel damit auch meine 2.TA-N80ES von der TA-E80ES ein/ausgeschaltet werden kann.


Wie soll das gehen?Beide Geräte haben nur einen Anschluß.Wo soll die 2. Endstufe ran?



ich würd aus 2 solchen Kabeln ein Y-Kabel basteln. Eines hab ich jetzt. Auf deinem Foto waren 2 zu sehen. Verkaufst eins mir und das andere an Zulu? PMs dazu sind ja leider unbeantwortet geblieben.


[Beitrag von christianh1 am 25. Nov 2012, 20:56 bearbeitet]
pat407
Stammgast
#9065 erstellt: 25. Nov 2012, 20:57
habe ich was von verkaufen geschrieben?nö...
christianh1
Stammgast
#9066 erstellt: 25. Nov 2012, 20:57

klaus52 schrieb:
Teste / vergleiche (kein Scherz, ernst gemeint) bevor Du den F808 verkaufst vorher aber unbedingt mal den F808 als Pre gegen den E80 an den N80's


werd ich machen. Vom Optischen her hab ich das eh auch schon überlegt...werde das Ergebnis dann hier posten.
digitalo
Inventar
#9067 erstellt: 25. Nov 2012, 21:16
Hallo,
nach den ersten Presseberichten zum 2000er Zweikopf hat sich mir dieser Gedanke aufgedrängt:
Möglicherweise beruht der deutsche Zweikopf auf den Verkaufserfahrungen des Vorgängers DTC-77ES. Die Bewertung des Vierkopfsystem und die Klangqualitäten hatten nur für ein mittelmäßiges Preis / Leistungsverhältnis ausgereicht.
Da der 2000er nochmals ein Drittel teurer wurde, war ein Imagewechsel hin zur ultimativen Klangmaschine nötig:
Weglassen der Hinterbandkontrolle zu Gunsten besserer Bauteile im Audiosignalweg. Genauso wurde es dann ja auch in der Presse als Geschenk an den deutschen Markt mit seinen besonderen klanglichen Ansprüchen verkauft.
Nur leider konnte bisher Niemand spezielle Aufwertungen im Signalweg entdecken. Ich habe mir nach erfolgloser Suche einen A / B Hörvergleich erspart. Hat das Jemand von Euch gemacht?


[b]Shadowman70

Der DTC-55 hat ein sehr hochwertiges Laufwerk aus Vollmetall. Das ganze Gerät ist absolute Spitzenklasse. Es gab allerdings auch wieder für den internationalen Markt Versionen mit einem voll verkupferte Chassis, zusätzlichen Innenversteifungen und einem Koax- Out.
Das Spulproblem ist typisch, kann aber problemlos behoben werden. Reine Pflegearbeit ohne nötige Ersatzteile. Es gibt allerdings drei weitere gravierende Probleme, die schleichend entstehen u. dann plötzlich zum Ausfall führen.

Nochmal ein Hinweis in die Runde bei Problemen u. technischen Fragen nicht nur bei Sony Dat-Recordern:

Dat-Recorder / Reparaturen



TAE-9000

Ich hatte mich auch dafür interessiert. Wollte mir auch schon eine schwarze Version aus dem Ausland besorgen. Finde ich optisch sehr ansprechend u. hochwertiger als mein aktueller Rotel RSP. Aber die Bewertungen hier verunsichern mich. Vor allem, wenn ein analoges Signal nicht direkt durchgeschleift wird. Nutze es nur für Musik. TV bleibt beim 2 Kanal Stereo. Ich würde es mal probieren, falls hier jemand seine schwarze verkaufen möchte.
klaus52
Inventar
#9068 erstellt: 25. Nov 2012, 21:24
Hi,

mit einem "Y" für die Netz-Relais zweier N80 das ist kein Problem, die E80 liefert dafür genügend I an ihrem Ausgang
und die älteren Audio-Stecker von CD/DVD Rom Laufwerken (für ältere Mainboards) lassen sich dafür leicht "umkonfigurieren".

Eher zum Problem kann sich, dadurch das sich der doch recht hohe Magnetisierungs / Einschaltstrom aller Trafos zweier N80 dann absolut zeitgleich ergibt
für die Dimensionierung (Spannungseinbruch) und auch die Absicherung der Hausinstallation entwickeln.

Bei meiner Hausinstall. war dies selbst bei einem B16 Automat gelegentlich der Fall.
Da helfen zwei Auswege.
Die 2 N80 an zwei verschiedene Sicherungen legen oder eine kleine Schaltung die die zwei Relais leicht zeitversetzt ansteuert.
Habe beides praktiziert, wobei zwei getrennte Leitungen an zwei Sicherungen natürlich noch andere Vorteile haben.
christianh1
Stammgast
#9069 erstellt: 25. Nov 2012, 22:01

klaus52 schrieb:
mit einem "Y" für die Netz-Relais zweier N80 das ist kein Problem, die E80 liefert dafür genügend I an ihrem Ausgang
und die älteren Audio-Stecker von CD/DVD Rom Laufwerken (für ältere Mainboards) lassen sich dafür leicht "umkonfigurieren".


Die Buchsen an N80 und E80 sehen so aus:
2kf448652dc6

Die Audio-Kabel von CD/DVD-ROM Laufwerken waren m.W.n. nur einreihige 4polige Stecker ähnlich dem Remote-Kabel zwischen ES-Tuner und ES-Verstärkern.
...leider.
Hab den Remote-Power-Control-Stecker nirgends sonst finden können. Oder hab ich zuwenig intensiv gesucht?


[Beitrag von christianh1 am 25. Nov 2012, 22:04 bearbeitet]
TopOfES
Stammgast
#9070 erstellt: 25. Nov 2012, 23:40

klaus52 schrieb:
Da helfen zwei Auswege.


Ich nutze einen dritten...
christianh1
Stammgast
#9071 erstellt: 25. Nov 2012, 23:58

TopOfES schrieb:

klaus52 schrieb:
Da helfen zwei Auswege.


Ich nutze einen dritten...


welchen?
Statt Sicherungsautomaten eine Schraubsicherung und da nen 100er Nagel reingedrückt? ;-)
TopOfES
Stammgast
#9072 erstellt: 26. Nov 2012, 00:04
Nöö, viel einfacher (wenngleich auch deutlich dekadenter) - 'ne zweite E80 als reine N80-Steuerung...
pat407
Stammgast
#9073 erstellt: 26. Nov 2012, 00:05

TopOfES schrieb:
ne zweite E80 als reine N80-Steuerung...
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