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Sony-ES-Esprit: Fan und Bilder Thread

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Autor
Beitrag
SommerFrank
Ist häufiger hier
#4959 erstellt: 07. Okt 2010, 16:23

iwii schrieb:

SommerFrank schrieb:
Der Player ist über optisches Kabel am Vorverstärker angeschlossen. Kann es daran liegen?


Nein. Zumindest wenn er nicht "gepimpt" und der Kopfhörerausgang tot gelegt ist. Du führst ja zwei Player auf. Ist das bei beiden so?


@iwii

Ich habe den Fehler erkannt. Siehe Ergänzug zum Beitrag. Muß eben auf analog umschalten. Benutze nur noch den 77er.

Gruß
Frank


[Beitrag von SommerFrank am 07. Okt 2010, 16:24 bearbeitet]
WAmpere
Stammgast
#4960 erstellt: 08. Okt 2010, 08:43

Zulu110 schrieb:

Bei meinem ST-S770ES habe ich so etwas ähnliches. Hier leuchtet bei abgeschalteten Display die Signalstärkenanzeige in einem Bereich noch ganz schwach. Ob das normal ist weiß ich aber nicht. Bei dem anderen ST-S770ES, den ich verkauft habe, war das aber auch so.
Marcel


Der ST-S770ES, welcher bei mir steht, schaltet sein Display in den zwei Stufen einwandfrei. Da ist kein "schwaches Leuchten" mehr zu sehen, bei keinem der jeweils abgeschalteten Displayteile.
OSwiss
Administrator
#4961 erstellt: 08. Okt 2010, 13:35

WAmpere schrieb:

Zulu110 schrieb:

Bei meinem ST-S770ES habe ich so etwas ähnliches. Hier leuchtet bei abgeschalteten Display die Signalstärkenanzeige in einem Bereich noch ganz schwach. Ob das normal ist weiß ich aber nicht. Bei dem anderen ST-S770ES, den ich verkauft habe, war das aber auch so.


Der ST-S770ES, welcher bei mir steht, schaltet sein Display in den zwei Stufen einwandfrei.
Da ist kein "schwaches Leuchten" mehr zu sehen, bei keinem der jeweils abgeschalteten Displayteile.


Dito - bei meinem ebenfalls alles i.O. ..


Gruß Olli.
Luke66
Stammgast
#4962 erstellt: 09. Okt 2010, 22:30
Ok,
ich konnte mit dem Verkäufer über eine Reparaturkostenbeteiligung leider keine Einigung erzielen.
Also habe ich den Tuner zurückgegeben.
Ich habe mir jetzt erstmal aus den Kleinanzeigen einen ST-SA3ES gefischt, vielleicht habe ich mit dem ja mehr Glück...

Der XA-5ES läuft jedenfalls wie eine 1. Wurde offensichtlich wirklich nicht oft genutzt.
Trotz Raucherhaushalt ist die Linse absolut klar und unverschmutzt, die Fernbedienung wie neu.
Nur der Puck hat ziemlich viele Macken, hat vermutlich in einer Schublade gelegen...
Ist es eigentlich normal, dass man die Schublade beim auf- und zufahren hört?
Einige Nutzer hier hatten geschrieben, das auf- und zufahren wäre lautlos.
Wenn es jedoch still im Raum ist, kann man es hören, wenn man vor dem Player steht.
Gut oder nicht gut?
iwii
Inventar
#4963 erstellt: 10. Okt 2010, 11:05
...hier nun die restlichen Bilder von meinem CD-Rekorder. Für einen Ami erstaunlich solide und aufgeräumt. Wo der seine rund 10 Kilo her holt, weiß ich aber nicht so genau. Sehr schön sind die Trafos - ordentlich in transparente Plastikgehäuse verpackt. Auch die Mechanik des Wechslers ist durch aus clever gelöst.

Sony RCD-W222ES

Sony RCD-W222ES

Sony RCD-W222ES

Sony RCD-W222ES

Sony RCD-W222ES

Sony RCD-W222ES

(auf die Bilder klicken)
iwii
Inventar
#4964 erstellt: 10. Okt 2010, 22:38
Wir hatten doch neulich das Thema mit den komischen Flecken am Boden eines Amps. In der Bucht gibt's gerade ein Tape (270647581966), was ähnliche Flecken aufweist:

http://foto.arcor-on...6331303265663765.jpg
klaus52
Inventar
#4965 erstellt: 10. Okt 2010, 22:54
Aha. Du nutzt die neue Galerie ja fleissig

Hatte sie vor einigen Tagen getestet, paar Testbilder hochgeladen, alles hat funktioniert.

Eben versucht einige Bilder hoch zu laden, der Vorgang wurde auch als erfolgreich gemeldet
aber die Bilder bleiben leer... und ich komme nichtmal mehr ran um diese "Leichen" zu löschen
denn bei "meinen Bildern" steht... ich hätte keine...
iwii
Inventar
#4966 erstellt: 11. Okt 2010, 07:07

klaus52 schrieb:
Eben versucht einige Bilder hoch zu laden, der Vorgang wurde auch als erfolgreich gemeldet
aber die Bilder bleiben leer... und ich komme nichtmal mehr ran um diese "Leichen" zu löschen
denn bei "meinen Bildern" steht... ich hätte keine... :.


...die Funktion scheint noch nicht ganz so stabil zu laufen. Einmal ist mir z.B. der Browser komplett abgestürzt. Auch scheint die Galerie das Login ab und zu zu vergessen, d.h. der Username verschwindet (an der Stelle zu beobachten: )

verlorenes Login

- imo bist du genau in diese "Falle" gelaufen.
klaus52
Inventar
#4967 erstellt: 11. Okt 2010, 09:15
Hi,

hast Recht, exakt so war's.
Ist mir leider erst im nachhinein, nach dem upload aufgefallen... es stand zwar eingeloggt als: aber mein Nickname wurde nicht angezeigt.

Mist, dachte das der Nickname nicht zu sehen ist, immerhin stand ja "eingeloggt" und Ausloggen wurde angeboten,
wäre ein grafisches, ein Darstellungsproblem.


PS.
Und der Seitenaufbau bleibt gerade wie in letzter Zeit so oft, beim laden von Forumfremden Dingen, (gerade eben bei ...acs.neckermann,de...) stehen...


[Beitrag von klaus52 am 11. Okt 2010, 09:20 bearbeitet]
vivianit
Stammgast
#4968 erstellt: 11. Okt 2010, 19:43
Diese Unterbodenflecken sind wohl typisch bei den Sonys, bei dem entsprechenden TAF830ES Amp sind diese ja auf der Bodenplatte, die aus Metall ist (allerdings beschichtet).

Gruss
Der_Dennis-
Schaut ab und zu mal vorbei
#4969 erstellt: 11. Okt 2010, 21:29
Hallo,
Mal ne Frage:
Ist ein ta-e77esd klanglich besser als ein ta-e1000esd? (qualitativ gar keine Frage) würde sich ein Umstieg lohnen?
Grüße
iwii
Inventar
#4970 erstellt: 11. Okt 2010, 21:54

vivianit schrieb:
Diese Unterbodenflecken sind wohl typisch bei den Sonys


..."typisch" kann ich nicht sagen. Bei mir hat das kein Gerät. Zudem müsste es, gerade wenn es öfter auftritt, eine logische Erklärung geben.


Der_Dennis- schrieb:
Ist ein ta-e77esd klanglich besser als ein ta-e1000esd? (qualitativ gar keine Frage) würde sich ein Umstieg lohnen?


...wenn man mit den Möglichkeiten des 1000/2000er umzugehen weiß, sollten der jeden konventionellen Vorverstärker an die Wand spielen können. Erst recht, wenn man es mit schwierigen Boxen zu tun hat. Ich konnte z.B. für meine Esprit No.3 einen alten Audio-Test auftreiben, dessen Frequenzgangdiagramm doch recht aufschlussreich war. Ein paar gezielte Eingriffe am EQ der 2000 und der Vorhang ging im wahrsten Sinne des Wortes auf. Damit war für mich die Entscheidung gefallen und die 77er Vorstufe gibt's allenfalls mal als Sammelobjekt, aber nicht für den täglichen Einsatz.
Zulu110
Inventar
#4971 erstellt: 12. Okt 2010, 04:21
Du könntest an die TA-E77ESD auch einen SEQ-333ES hängen
Das habe ich an meiner TA-E80ES auch gemacht. Ich war immer ein Feind von Equalizern aber was der SEQ noch rausholt ist wirklich nicht schlecht. Nachteil ist nur, wenn man in der Bucht mal einen bekommt wirds eher etwas teuer.

Marcel
iwii
Inventar
#4972 erstellt: 12. Okt 2010, 06:23

Zulu110 schrieb:
Du könntest an die TA-E77ESD auch einen SEQ-333ES hängen ;)


...sicher kann man. Aber zum einen passt die Optik nicht wirklich und zum anderen sind die Einstellungsmöglichkeiten des 1000/2000ES doch ein ganzes Stück vielfältiger - es ist halt schlicht das modernere Gerät.
Der_Dennis-
Schaut ab und zu mal vorbei
#4973 erstellt: 12. Okt 2010, 07:37
Ok, danke
Werde mir den 77er dann wahrscheinlich wirklich nur als "sammlerstück" holen, wenn der Preis passt. Danke!
Zulu110
Inventar
#4974 erstellt: 12. Okt 2010, 08:16

iwii schrieb:


...sicher kann man. Aber zum einen passt die Optik nicht wirklich und zum anderen sind die Einstellungsmöglichkeiten des 1000/2000ES doch ein ganzes Stück vielfältiger - es ist halt schlicht das modernere Gerät.


Okay, das Design ist halt das Ältere und man kann die Geräte nicht gerade übereinander stellen. Bei mir steht der EQ separat und von daher geht das schon.
Ich war aber auch immer mal am überlegen mir eine 2000ESD als reinen EQ zu kaufen und als diesen an der 80ES zu betreiben. Ich weiß nur noch nicht genau wie das mit dem Anschließen gehen soll, da ich die LS ja ausschließlich über die 80er regeln will.
Oder ich müsste an die Tape-Rec Ausgänge von der 2000ESD gehen. Die sollten ja eigentlich fixed sein.

Marcel
iwii
Inventar
#4975 erstellt: 12. Okt 2010, 10:10

Zulu110 schrieb:
Ich weiß nur noch nicht genau wie das mit dem Anschließen gehen soll, da ich die LS ja ausschließlich über die 80er regeln will.


Den Preout der 80er an einen Tape-In der 2000er und den Recout eines zweiten Tapeanschluss an die Endstufe. Damit ist der Lautstärkeregler der 2000 außen vor. Um das Signal nun an den Recout über den EQ zu bekommen, hat die 2000er eine Funktion namens "EFFECT REC".
Zulu110
Inventar
#4976 erstellt: 12. Okt 2010, 10:37
Das wäre aber auch nicht so das Wahre, da ich so die 2000er ja nicht umgehen kann. Ich höre ja oft auch nur über die 80ES ohne Equalizer. So müsste ich ja ständig hin und her stöpseln.
Die 80ES hat ja die Möglichkeit einen Equalizer einzuschleifen und auch extra entsprechende Anschlüsse. Diesen kann ich ja auf der Front per Knopfdruck an oder abwählen.
Daher wäre es doch ratsamer über den EQ OUT der 80ES in irgendeinen Eingang der 2000ESD zu gehen und dann, wie du schon geschrieben hast, über einen TAPE REC der 2000ESD mit aktivierter EFFECT REC Funktion wieder zurück in den EQ IN der 80ES.

Marcel


[Beitrag von Zulu110 am 12. Okt 2010, 10:40 bearbeitet]
iwii
Inventar
#4977 erstellt: 12. Okt 2010, 11:23
...kann man natürlich auch machen.
Luke66
Stammgast
#4978 erstellt: 12. Okt 2010, 20:45
Mahlzeit,
so, ich habe jetzt mal ne wirklich wichtige Frage an euch.
Ich habe die Tage einen CDP-XA3ES erhalten.
Leider hatte das Teil einen fiesen Transportschaden.
Eine Ecke des Players war eingedrückt.

Da der Verkäufer auf keinen Fall für den Schaden gänzlich aufkommen wollte, habe ich mich mit ihm darauf geeinigt, dass er mir einen Teil des Kaufpreises zurückerstattet.

Nun hatte ich das Gerät vor mir, erstmal geöffnet, keinerlei Platinenbrüche erkennbar. Nur das Gehäuse war eingedrückt.
Soweit schonmal gut.
Also habe ich das Teil ans Netz genommen, CD eingelegt.
Der Player hat die CD eingelesen und einwandfrei abgespielt, wunderbar.
Schublade wieder ausgefahren, wieder eingefahren, hmm...
Die CD wurde nicht mehr eingelesen, das Laufwerk drehte nicht mal an.
Auf dem Display stand jedoch kein "No disc", sondern einfach 0:00 und der Titelkalender, so als ob die Schublade immer noch offen ist.
Nun gut, also das habe ich das Laufwerk demontiert und festgestellt, dass eine Halterung des Laufwerks gebrochen war.
Diese konnte ich glücklicherweise mittels 2-Komponentenkleber wieder in der ursprünglichen Position befestigen.
Alles wieder angeschlossen, technisch gesehen sieht auch alles gut aus.
Das Ergebnis hat sich jedoch leider nicht verändert.
Immer noch wird die CD nicht eingelesen.

Was tun, sprach Zarathustra...

Hat jemand einen Tipp für mich?

Ich würde jetzt erstmal alles demontieren und jede Platine auf Lötstellen kontrollieren. Vielleicht hat sich ja irgendwas gelöst.
Wie gesagt, Spannung ist da, Display, Lade usw. funktionieren einwandfrei, nur das Laufwerk und der Laser scheinen nichts zu machen...

Oder soll ich den Thread besser mal im Reparaturforum eröffnen?
Ich dachte, ich frage erstmal bei den Sony-Experten nach...
hossomat
Stammgast
#4979 erstellt: 12. Okt 2010, 21:15
Hi Luke,

wenn die Konstruktion so ist wie beim XA5, dann sind unter der Schudlade zwei blaue Endschalter der Schublade. Diese würde ich mal mit Kontaktspray bearbeiten. Die Fehlfunktion muss nichts mit dem Transportschaden zu tun haben. Wenn die Hebel verdreckt sind, hängt sich der Player auf und funktioniert nur sporadisch, was Deine Symptome erklären würde. Probier's mal aus.

Möge die Macht mit Dir sein!

Der Hossomat
Luke66
Stammgast
#4980 erstellt: 13. Okt 2010, 05:30
Hallo,
ok, die Schubladenkonstruktion des XA3 ist schon etwas anders, er hat ja kein Fixed-Pickup, sondern eine normale Schublade.
Aber nach Demontage des Laufwerks konnte ich einen solchen blauen Schalter sehen, hatte ich mich aber erstmal nicht weiter drum gekümmert.
Aber stimmt, die Dinger können natürlich auch für Ärger sorgen.
Hatte ich mal bei einem X229ES, nur dass bei dem die Schublade immer selbstständig wieder zu ging.

Ich hoffe auch, dass die Macht in diesem Fall mit mir ist

Mfg
Luke
Luke66
Stammgast
#4981 erstellt: 13. Okt 2010, 20:42
So, ich habe das Teil jetzt mal weiter demontiert.
Die Laufwerksmechanik sieht soweit ganz gut aus, auch die beiden blauen Schalter sehen, wie im übrigen das ganze Laufwerk neuwertig aus.
Hier vermute ich schon fast keinen Fehler.
Dafür habe ich mir die übrigen Platinen mal genauer angesehen.
Auf der Platine für die Spannungsversorgung scheinen bei 2 der großen Kondensatoren die Lötstellen nicht mehr ganz in Ordnung zu sein.
Wenn ich jedenfalls an den Kondensatoren wackel, bewegen sich die Pins inklusive der Lötstelle auch auf der Unterseite der Platine.
Ich denke, dass sollte wohl nicht so sein, oder?
Bei den anderen Bauteilen passiert das jedenfalls nicht.
Scheint so, als hätten sich durch den Stoß die Lötstellen bei den schweren Kondensatoren gelöst.
Ob das ein Grund für das Fehlverhalten sein könnte?
Ich denke, ich werde die morgen mal nachlöten.
Reicht es eigentlich, wenn ich die alte Lötstelle nochmal erhitze, oder muss ich die Stelle entlöten und neues Lötzinn verwenden?
Gibt's ne Temperaturempfehlung für Platinen?
Ich brutzel sonst vornehmlich an Lautsprecherfrequenzweichen rum, die sind da etwas gröber.
klaus52
Inventar
#4982 erstellt: 13. Okt 2010, 22:13

Luke66 schrieb:
...bewegen sich die Pins inklusive der Lötstelle auch auf der Unterseite der Platine...


Hi,

natürlich darf das nicht sein. Wenn große Elkos mit einigermaßen Masse nicht zusätzlich aufgeklebt sind
können schwere Erschütterungen schon die Beine im Zinn des Lötauge lösen (sie durch's Zinn ziehen).
Trotz der zwei "Treffer" nach weiteren optisch erkennbar losen Lötstellen suchen.

Nachlöten klar, aber "nicht ohne" dort neues Kolophonium Zinn bei guten Fluß zuzugeben.
Wenn Du schon "erfolgreich" an Passivweichen gelötet hast sollten gerade größere Elkos,
da dahingehend ohne Unterschied kein Problem für dich sein.

Beobachte zuvor aber nochmal genau (ging aus deinen Ausführungen nicht eindeutig hervor)
ob sich "bei vorsichtigem" wackeln "nur" die Drähte in den Leiterbahnaugen bewegen,
die Augen jedoch fest mit der Platte verbunden sind, oder ob sich ein Auge mitbewegt, im Ablösen befindlich ist.


[Beitrag von klaus52 am 13. Okt 2010, 22:17 bearbeitet]
Luke66
Stammgast
#4983 erstellt: 14. Okt 2010, 05:33
Die Augen bewegen sich mit.
Rund herum ist auch erkennbar, dass sich diese teilweise von der Platine lösen, wenn man daran wackelt.
Im grünen Platinenmaterial ist zumindest bei 2 Lötaugen ein winziger Riss um das Auge herum zu erkennen, in der grünen Schicht, die die Leiterbahn bedeckt.
Ich habe nochmal alle Platinen kontrolliert.
Fazit:
Alle 3 großen Elkos auf der Spannungsversorgungsplatine haben dieses Problem, mehr oder weniger.
Alle anderen Lötstellen sehen gut aus.
Die 3 Elkos sind auch mit Abstand am größten.
Die anderen Bauteile sind viel kleiner, bzw. mit mehr Lötstellen an der Platine befestigt (bspw. Transistor mit Kühlkörper).
Wie kann man denn ansonsten defekte Lötstellen entlarven?
Bei den großen Bauteilen kann man eben daran rumwackeln, bei kleinen wird's schwierig.
Ich muss schon die großen Elkos bewegen, damit man auf der Rückseite was sieht.
vivianit
Stammgast
#4984 erstellt: 14. Okt 2010, 20:37
Wenn die Loetpunkte sich von der Platine loesen, ist das natuerlich schlecht. Feine Haarrisse koennen da schon zu Problemen fuehren.

Also, wenn die Leiterbahnen nicht mit irgendeinem Lack ueberzogen wurden, diese mit Loetzinn einfach ueberziehen, wo es gerissen erscheint. Ankleben kann man das wohl kaum (Habe ich zumindest noch nicht probiert, bzw machen muessen).

Vielleicht sollte man aber die Elkos etwas ankleben, an der Seite ware ja auch OK.

Wenn man nicht gerade die entsprechenden Bauteile mit der Spannung des Mulimeters abschiessen kann, (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen) kann man das doch einfach mit einem zwischen zwei Punkten messen (sollte wirklich nahe 0 Ohm sein, denn es gibt ja auch dann die anderen Wege durch die Bauelemente... deren teilweises Ausloeten oder anderweitige herbeigefuehrte Unterbrechungen geht dann doch etwas zu weit, imo. Oder halt mit Lupe anschauen. Mehr Methoden kann ich mir nicht vorstellen.


Gruss,


[Beitrag von vivianit am 14. Okt 2010, 20:37 bearbeitet]
Luke66
Stammgast
#4985 erstellt: 14. Okt 2010, 21:28
Aloa,
so, erstmal die gute Nachricht.
Der Player lüppt wieder

Ich habe mir als erstes die Lötpunkte an den Netzteilelkos vorgenommen und mir dabei ziemlich einen abgebrochen.

Ich weiss ja nicht, was Sony für ein Lötzinn nimmt, aber abgesehen davon, dass die Lötstellen wegen der Größe der Elkos eh schon etwas größer waren, mußte ich die Lötstation auf 400 Grad stellen, damit ich den Lötpunkt überhaupt halbwegs schmelzen konnte.

Ich habe eine WHS40D von Weller mit 40 Watt, die müßte doch eigentlich reichen.

Irgendwie sahen die Lötpunkte auf den Platinen auch zu 95% matt aus, aber der Player ist von 1996, wird dann doch wohl bleihaltiges Lot sein.

Nunja, ich mußte unzählige Male ansetzen, bis ich das Lötzinn halbwegs entfernt hatte. Immer wieder etwas gewartet, damit sich die Elkos nicht zu sehr aufheizen.
Dabei ist mir dann aufgefallen, dass 3 Lötpunkte tatsächlich von der Platine gebrochen waren.

2 Punkte konnte ich wieder halbwegs verbinden, indem ich rundherum den Platinenlack etwas abkratzte und das Kupfer freilegte und da dann das Lötzinn rüber gezogen habe.
Das andere Lötauge ließ sich nur komplett entfernen.
Ich habe dann auch hier die Leiterbahn etwas freigelegt und eine Verbindung zwischen Elko und Leiterbahn mittels etwas verdrillter Kupferlitze geschaffen.

Naja, es war insgesamt mehr eine Frickelei als alles andere und sieht nicht wirklich befriedigend aus.
Nicht schön, aber bestimmt selten.
Die Lötstellen wackeln jetzt jedenfalls nicht mehr, die Elkos scheinen fest zu sein.
Der Player läuft jedenfalls.

Bei den ersten Versuchen hatte er immer Probleme bei Titel Nr. 8 meiner Test-CD.
Ein detaillierter Blick verriet mir dann, dass sich leider ein Zahn des Zahnrads, welches die Lasereinheit bewegt, halb verabschiedet hatte und nun das Ritzel blockierte.
Ich habe das Teil entfernt und nun läuft der Player erstmal einwandfrei.
Zum Glück ist ein Teil des Zahnes erhalten geblieben, so dass es an dieser Stelle nicht durchdreht, ich fürchte jedoch, dass sich der Zahn irgendwann doch verabschiedet.
Ob man da noch Ersatz für bekommt?

Hier ein Bild vom Laufwerk, es ist das kleine Zahnrad, welches sich direkt an der Führung der Lasereinheit befindet:

1


Und hier ein paar Bilder meiner verunstatlteten Lötstellen:

2

3

4

Wie man sieht, sehr gebastelt.
Hätte nicht gedacht, dass es so schwierig wird.
Am liebsten würde ich die Stellen nochmal nachlöten lassen.
Es gibt nicht zufällig einen Teilnehmer hier im Raum Düsseldorf, der einem offensichtlichen Lötidioten zeigen kann, wie man die 6 Lötstellen fachmännisch in Stand setzt???
Würde mich freuen, mal zu sehen, wie das ein Profi macht...

Mfg und besten Dank für die Unterstützung
Luke
Jazzy
Inventar
#4986 erstellt: 18. Okt 2010, 19:50
Ich habe vor einer Weile eine Marantz komplett getuned mit Panasonic-Kondis usw.Da braucht man eigentlich eine geregelte Lötstation,für die kleinen Operationen bei dir sollte es so gehen.Für abgerissene Lötpunkte nehme ich lieber Schaltdraht her,keine Litze.
Luke66
Stammgast
#4987 erstellt: 18. Okt 2010, 20:05
Naja, die Weller WHS 40 D ist ja eine geregelte digitale Lötstation.
Sie hat 40 Watt, sollte ja eigentlich ausreichen.
Wie lang darf man denn so draufhalten, bis die Platine oder der Kondi draufgeht?
Bei den fetten Lötstellen hätte ich wohl noch etwas länger heizen müssen, bis der Lötpunkt gut verflüssigt würde.
Und das bei 400 Grad...
Würde gern mal sehen, wie das ein Profi macht.
Ob's da Videos im Web gibt?
Ralfke
Stammgast
#4988 erstellt: 19. Okt 2010, 15:55
Jetzt wissen wir warum die 8er TA-F so gefragt sind: ohne Scheu...
Scatto
Stammgast
#4989 erstellt: 19. Okt 2010, 18:42
Was für eine Ehre,
der VK hat die Beschreibung von mir geklaut

Hätte mich wenigstens vorher fragen können.
Preislich geht er im Übrigen in Ordnung. Mit FB sind die 450€ nicht übertrieben, zumal er ja preislich mit sich reden lässt.
Zulu110
Inventar
#4990 erstellt: 22. Okt 2010, 14:29
Hallo Klaus ,und natürlich auch alle anderen,
wie von dir gewünscht hier nun einmal ein paar aussagekräftigere Bilder von dem TA-F80. Und diesmal auch welche von innen
Erstmal sieht der Endstufenteil ziemlich leer aus und nach nix besonderem aus. Aber das liegt natürlich an dem Schaltnetzteil und dem Heatpipe Kühlsystem. Daher wiegt die ganze Kiste auch nur geringe 9,8 kg . Hätte man hier ein konventielles Kühlsystem und Trafo verbaut wäre das Gewicht wohl um einiges schwerer gewesen.
Wie auf den Bildern zu sehen sind Endstufe und Vorstufe in dem Gerät räumlich voneinander getrennt. Die Vorstufe sitzt direkt hinter der Front und hat im Prinzip ein eigenes Gehäuse und ist nur über einen Kabelstrang mit dem Endstufengehäuse verbunden.

Sony TA-F80
Sony TA-F80
Sony TA-F80 Innenansicht
Sony TA-F80 Innenansicht

Grüße, Marcel


[Beitrag von Zulu110 am 22. Okt 2010, 14:30 bearbeitet]
klaus52
Inventar
#4991 erstellt: 22. Okt 2010, 19:03
Hübscher und seltener Fang, Glückwunsch Marcel
Und Danke für die Bilder.

Wenn dir mal Zeit bleibt könntest mich noch mit Detailbilder der Endtransistoren,
insbesondere deren Übergang zur Heatpipe glücklich machen.
Zulu110
Inventar
#4992 erstellt: 23. Okt 2010, 07:28
Klar, das kann ich im Laufe der nächsten Woche mal machen. Muss ich nur mal sehen, dass ich das ordentlich fotografiert bekomme.
WAmpere
Stammgast
#4993 erstellt: 23. Okt 2010, 17:19
Ist zwar kein ES, aber hat der TA-F80 da an der oberen Kante ein "Mäusekino"?
In schwarz könnte der mir jedenfalls gefallen, ist schön aufgeräumt.
Zulu110
Inventar
#4994 erstellt: 23. Okt 2010, 18:24
Er hat eine Aussteuerungsanzeige mit roten LED's. Leider sind bei mir aber 3 des linken Kanals defekt.
In schwarz hat es ihn aber nie gegeben.

Grüße, Marcel
Luke66
Stammgast
#4995 erstellt: 24. Okt 2010, 18:52
Hallo,
ich habe hier noch 2 Paare Holzseitenteile von Sony ES-Geräten

holz-1

Abmessungen: 32,6cm x 9,6cm
Lochposition: 3cm + 26cm (horizontal) 2,3cm vertikal


holz-2

Abmessungen: 32,6cm x 8,4cm
Lochposition: 3cm + 26cm (horizontal) 2,3cm vertikal

Weiß jemand zufällig, zu welchen Geräten die Seitenteile gehören?

Was wären die Teile wohl wert?
Hat vielleicht jemand Interesse daran?
SommerFrank
Ist häufiger hier
#4996 erstellt: 24. Okt 2010, 19:02
Sind auch noch die Langschrauben vorhanden ?
Gruß
Frank

P.S. Ich suche im Moment 4 solcher Schrauben
Luke66
Stammgast
#4997 erstellt: 24. Okt 2010, 19:29
Hi,
ne, sorry, die Schrauben habe ich leider nicht
Nur die Seitenteile.
sophist1cated
Inventar
#4998 erstellt: 25. Okt 2010, 13:12
@Luke:

Also die oberen sind anscheinend für nen Sony Tuner, tippe auf den DAS-1000ES und 707/770ES.

Die unteren gezeigten mit 8,4cm Höhe könnten für mich interessant sein. Werde mich dann aber nochmals melden, muß das Gerät heute abend ausmessen.
Luke66
Stammgast
#4999 erstellt: 25. Okt 2010, 13:33
Aloa,
also die oberen sind quasi weg, bei den unteren bin ich mir auch noch nicht sicher, wofür die sein könnten.
sophist1cated
Inventar
#5000 erstellt: 25. Okt 2010, 21:55
Hi,

habe mich vertan, die unteren sind wohl für die Sony Tuner, die oberen weiß ich nicht.

Gruß,

Misko
Zulu110
Inventar
#5001 erstellt: 27. Okt 2010, 20:26
Bei mir gibts heute auch wieder was neues. Ich habe aus dem Netz einen originalverpackten CDP-338ESD gekauft
Das Gerät soll bei den ersten beiden Titeln sporadisch etwas haken, daher war er auch relativ günstig. Ich vermute jetzt mal, dass es vielleicht Staub oder Dreck sein kann. Wenn ich Glück habe läuft er nach einer Reinigung wieder einwandfrei.

Wenn nicht ist es aber auch nicht schlimm. Das wäre dann mein dritter 338ESD und ich hätte ihn dann ohnehin wieder weiterverkauft. Allerdings ohne die OVP und die Holzwangen. Die OVP behalte ich dann für meine beiden 338er und die Holzwangen kommen an meinen X333ES

Grüße, Marcel


[Beitrag von Zulu110 am 27. Okt 2010, 20:29 bearbeitet]
hirschharry
Stammgast
#5002 erstellt: 28. Okt 2010, 19:05
Abend,

NEIN, NEIN, NEIN, da hab ich schon wieder mal ein echtes Schnäppchen verpasst

Und ja, ich weiß, dass diese Anlage streng genommen nicht zur klassischen ES-Linie gehört

Hätte sich aber auf meinem Lowboard gut präsentiert...
Alleine das Laufwerk des CD-Spielers ist das Geld allemal wert

Sony Midi-Anlage

Mist...
iwii
Inventar
#5003 erstellt: 28. Okt 2010, 19:34

hirschharry schrieb:
NEIN, NEIN, NEIN, da hab ich schon wieder mal ein echtes Schnäppchen verpasst :(


...der hatte ich nicht weiter Beachtung geschenkt, da ich die schon als Radiowecker habe . Aber der Preis war wirklich ein echter Schnapp.
andisharp
Hat sich gelöscht
#5004 erstellt: 29. Okt 2010, 07:44
Oh Mann. allein der CDP bringt viel mehr.
Zulu110
Inventar
#5005 erstellt: 29. Okt 2010, 07:54
Naja, die Auktionsaufmachung war natürlich auch sehr dürftig. Dazu war der Auktionstitel natürlich auch nicht sehr gut gewählt. Aber trotzdem gab es ja an die 500 Besucher der Seite.
Naja, der Käufer wird sich über den Preis aber wohl eher gefreut haben.

Grüße, Marcel
Oskarn
Stammgast
#5006 erstellt: 29. Okt 2010, 14:10
Heute war ich in einem An- und Verkaufladen, der eigentlich Hi-Fitechnisches nichts zu bieten hat. Trotzdem bin ich mal durch die knapp beleuchtete Stereoabteilung gelaufen. Wie erwartet: Elektroschrott von Plastik Kompaktanlagen und ähnliches und.... und was war das? Ich sehe ein Holzseitenteil! Ganz verstaubt...



Ein fast begrabenes Sony TC-K 890ES mit Holzseitenteile. Mal kurz an Strom angeschlossen, nach dem Preis gefragt: (Den Sony? is glaub isch auch mit Radio und auch viellaischt auch Verstäkka?).. und direkt ab nach Hause zum wiederbeleben.
Mann ist das Ding verstaubt:


Nach so einer Stunde konnte ich mich dann wirklich freuen:



Kleinere optische Macken hat der 890 vom unsanften Aufbewahrungsort doch behalten, aber absolut wohnzimmertauglich und technisch einwandfrei. Sind wohl viele Typ I Cassetten drauf gelaufen.

iwii
Inventar
#5007 erstellt: 29. Okt 2010, 14:19
...wenn du schon dran bist, lass den Kontakten der Bandsortenerkennung ein wenig Pflege zukommen.
Oskarn
Stammgast
#5008 erstellt: 29. Okt 2010, 14:37
Ich hab es seit ner Stunde im Testlauf und bisher noch nicht geöffnet. Ist an die Kontakte gut ranzukommen, ohne die Front abbauen zu müssen?
halo_fourteen
Stammgast
#5009 erstellt: 29. Okt 2010, 15:38
Hi,

ich habe vor kurzem einen TA-F670ES erstanden.
Da ich bisher immer einen DVD Player zum CD hören nutze, brauch ich natürlich einen passenden CD Player.
Welcher ES Player passt denn zum 670ES?
Ich würde auch Player aus anderen Serien die optisch passen, wenn sie denn einen Mehrwert bieten. Also die Ersatzteillage besser ist,Fernbedienung vorhanden etc.
Vorschläge zu einem passenden Plattenspieler wären auch nicht schlecht.

Gibt es eigentlich eine Internetseite auf der man Informationen zu den ES Geräten findet?
Vor allem hätte ich gerne die BDA




edit: der Verstärker ist schwarz, falls es noch andere Modelle gegeben haben sollte.


[Beitrag von halo_fourteen am 29. Okt 2010, 15:42 bearbeitet]
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