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Sony's ES u. Esprit Zeit Thread

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ghaliläo
Stammgast
#18055 erstellt: 22. Mrz 2019, 15:26

klausES (Beitrag #18052) schrieb:

Wie vergoldest du ? Sicher Galvanisch aber wie genau ?


Ja, galvanisch. Verwende die sog. Tamponmethode, glaube so heißt das. Hab mir mal bei der Firma mit dem blauen "C" vor Jahren ein Set gekauft. Da gibt es aber bessere Methoden. Will mir schon lange was dafür bauen aber komme nicht dazu, damit die Goldauflage dicker und schöner wird. Bräuchte das vor allem für Vergoldungen im Armbanduhrenbereich.

@Zulu110

Ich hatte schon viele Defekte bei MD-Geräten von Sony. Hab ja durch Reparaturen für Bekannte sicher auch schon mindestens 20 Geräte hier bei mir gehabt wenn es reicht. Leider ist ja auch der Schreibkopf bei meinem JA20ES defekt, was sehr selten vorkommt da die Geräte eigentlich sehr gut sind. Da hatte ich aber auch schon öfter Probleme mit der Mechanik bei diesen Geräten. Wie oft werden die richtig teuren JA333, 555ES oder Ja50ES mit Defekten angeboten. Man kann davon ausgehen, dass alle Geräte die da angeboten werden defekt sind, auch wenn sie als funktionsfähig angeboten werden. Selten verkauft einer ein Gerät, dass einwandfrei funktioniert. Der JA30ES hat auch einen sehr problematischen Laser verbaut, für den man keinen Ersatz mehr bekommt sollte der defekt sein. Mir gefallen die Sony´s mit den Schubladenlaufwerken wirklich gut, aber die sind eigentlich alle technisch nicht unproblematisch.

Ich hab einen MDS-303 der das gleiche Laufwerk drin hat wie der JA3ES, der komischerweise seit Jahren tadellos läuft. Den benutze ich aber auch kaum für Aufnahmen.

Die späteren QS-Geräte sind besser und machen weniger Probleme, da hast Du recht.


[Beitrag von ghaliläo am 22. Mrz 2019, 15:35 bearbeitet]
Zulu110
Inventar
#18056 erstellt: 22. Mrz 2019, 16:47
Du musst aber auch eines bedenken. Wie wiele Modelle hatte Sony im Program und wie viele Yamaha. Entspechend höher sind bei Sony die Verkaufszahlen und da steigt natürlich auch die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen defekten Geräte.
Bei Sony zähle ich auf HifiEngine 62 Modelle und bei Yamaha 7
Trotz allem finde ich den MDX-793 aber auch interesant und hatte den eine Weile lang auch mal auf meiner Wunschliste.


[Beitrag von Zulu110 am 22. Mrz 2019, 16:48 bearbeitet]
Passat
Moderator
#18057 erstellt: 22. Mrz 2019, 16:55
Die Liste bei Hifiengine ist aber nicht vollständig.
Es fehlen MDX-10, MD-4 und MDX-M5.
Es sind also 10 Modelle bei Yamaha.

Und bei Sony darf man ja auch nicht vergessen, das die die MD erfunden haben.
Natürlich sind die dann auch die Firma, die die meisten MD-Geräte gebaut hat.

Den MDX-793 habe ich übrigens auch.
Und was die Einzugsprobleme angeht: Das hatte ich bei meinem Onkyo MD-105 auch.
Das konnte ich aber durch Neujustage des Einzugsmechanismus beheben.

Grüße
Roman
ghaliläo
Stammgast
#18058 erstellt: 22. Mrz 2019, 20:55

Passat (Beitrag #18057) schrieb:


Und bei Sony darf man ja auch nicht vergessen, das die die MD erfunden haben.

Den MDX-793 habe ich übrigens auch.

Grüße
Roman


Sony hat vieles erfunden. Erster komerzieller CD-Player auf dem Markt mit dem CDP-101.
Den Kassettenwalkman haben sie auch erfunden.
Bei DAT denke ich waren sie auch die Ersten.
Der kleinste DAT der Welt, der Scoopman war ein wirklich starkes Stück Technik, so etwas gab es bei keiner Konkurrenzfirma. Ich verwende das Teil bis heute und bin begeistert was Sony da für ein geniales Teil erfunden hat.

Auch im Computerbereich hat Sony gute Geräte gebaut. Die ersten Sony-Vajo Laptops waren megarobust. Ich habe einen späteren, der zwar nicht mehr so qualitativ gut gebaut ist wie seine Vorgänger aber er ist extrem schnell und läuft problemlos.

Keine Ahnung ob das schon alles ist was Sony für Inovationen auf den Markt gebracht hat. Ich hatte früher jeden Katalog von Sony bis ich sie wegen Platzmangel in der Papiertonne entsorgt habe was ich sehr bereue.

Und, zufrieden mit dem MDX-793 ? Ich bin begeistert von dem Teil muss ich ganz ehrlich sagen.


[Beitrag von ghaliläo am 23. Mrz 2019, 01:36 bearbeitet]
laut-macht-spass
Inventar
#18059 erstellt: 23. Mrz 2019, 14:37
hab in den Letzen 22 Jahren einige MD-Geräte hier gehabt und auch den einen oder anderen in irgendwelchen Läden ausprobiert, vom Preis-Leistungsverhältnis her, fand ich die 9x0QS immer am besten, der JA-50ES war ein Hammerteil, aber auch sehr teuer, den hatte ich nur weil der JA-3ES den Laserdefekt hatte und ich den zum Neupreis gegen gerechnet bekommen habe.
Wie schon geschrieben, mit dem 700QS und 920QS hab ich keine Probleme gehabt, bis der 700er nach 20 Jahren angefangen hat mit dem Einzug, der 920er funktioniert wie neu...

sehr gut fand ich bei den Fremdmarken auch den 707 von Pioneer und von Kenwood den DM-9090 und DMF-9020, außerdem der DMD-1800 von Denon, aber der war mir dann zu teuer für ein Slot-in Gerät, bei dem was der damals kosten sollte erwarte ich ne Schublade
SonyPioneer
Inventar
#18060 erstellt: 24. Mrz 2019, 11:48
Ich hab auch den 920QS und der läuft ebenfalls noch immer perfekt (ToiToiToi )

Und noch etwas zu meiner "Waschaktion" am CDP X33ES, Dank Klausi`s Anleitung hat alles gut geklappt und er läuft wieder nach Elkotausch. Allerdings ist der Linke Kanal immer noch leiser als der Rechte. Da muß ich mich nochmal in Ruhe mit beschäftigen. Vom Klang her finde ich den 55ES allerdings noch einen Ticken feinauflösender im Hochtonbereich, er holt mir qausi noch mehr Details heraus.

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[Beitrag von SonyPioneer am 24. Mrz 2019, 12:09 bearbeitet]
nicknackman007
Inventar
#18061 erstellt: 24. Mrz 2019, 12:59
Moin, bei meinen Sony CDP X55ES ist leider die Klappe abgebrochen. Die Halterung links sind komplett weg.
Auf der Suche nach Ersatz (nach 29 Jahren )bin ich leider nicht fündig geworden.
Hat hier jemand ne Idee?
seychellenmanus
Stammgast
#18062 erstellt: 24. Mrz 2019, 16:46
Würde es mal bei einem 3D Druckdienste versuchen.
Musst ihm halt die zerbrochenen Teile schicken.
ghaliläo
Stammgast
#18063 erstellt: 24. Mrz 2019, 16:52

SonyPioneer (Beitrag #18060) schrieb:
Ich hab auch den 920QS und der läuft ebenfalls noch immer perfekt (ToiToiToi )

Allerdings ist der Linke Kanal immer noch leiser als der Rechte. Da muß ich mich nochmal in Ruhe mit beschäftigen.



Schau Dir mal die Cynchbuchsen genau an, ob die Verlötungen noch i.O. sind und wie die Kontakte innen aussehen. Das hatte ich auch schon, dass deswegen ein Kanal leiser war als der andere.
nicknackman007
Inventar
#18064 erstellt: 24. Mrz 2019, 17:09

seychellenmanus (Beitrag #18062) schrieb:
Würde es mal bei einem 3D Druckdienste versuchen.
Musst ihm halt die zerbrochenen Teile schicken.


Ist schon länger her und hab ich leider nicht mehr.
*Hwoarang*
Stammgast
#18065 erstellt: 24. Mrz 2019, 21:16
Mein 50ES CD-Player liest CDs nicht mehr ein, es begann schleichend und dann bei immer mehr CDs. Laserproblem? Was kann ich tun?
Sal
Inventar
#18066 erstellt: 25. Mrz 2019, 14:00
Wenn es ein XA50ES ist:
Ich glaube, vor anderthalb Jahren einen neuen XA50ES im "Haus der Musik"
in Bonn in der Ausstellung gesehen zu haben, für ca.900€.
Der Besitzer (ihm gehört auch das Haus in bester Geschäftlage)
benutzt den Laden wohl nur zur Steuerabschreibung und bemüht sich nicht
um seine Kunden. Trotzdem habe ich dort 2014 einen Sony CDP-101
gekauft, der 32 Jahre originalverpackt im Keller rumstand - samt Katalog der
CD-Neuerscheinungen von 1983 und rotem Samttuch zum abwischen der CDs.
Es gab sogar im Keller noch weitere CDP-101. Alle noch vom Vater des Besitzers eingekauft.
Deshalb würde ich mich nicht wundern, wenn der XA50ES noch immer da steht-
falls das "Haus der Musik" noch existiert...


[Beitrag von Sal am 25. Mrz 2019, 14:05 bearbeitet]
*Hwoarang*
Stammgast
#18067 erstellt: 25. Mrz 2019, 23:05
Habe den Laser gereinigt und nun funktioniert wieder alles so, wie es soll.
tommy2001
Stammgast
#18068 erstellt: 26. Mrz 2019, 12:54
Ich war / bin ja auch MD-Fan der ersten Stunde, damals als Schüler konnte ich erst in 1993 meinen ersten MD Player (AIWA AMD50) für 600 DM erwerben, 1 Jahr nach dem Release des MZ1. Zum Aufnehmen bin ich dann zu einen guten Bekannten. Mein erster stationärer war der MDS 101, danach folgte der JA3ES, leider war dieser dann 3 bis 4 mal innerhalb von 1,5 Jahren bei SONY wg. des Lasers und wurde durch Kulanz gegen einen JA20ES getauscht. Dieser spielt immer noch bei mir, seit 1998. Nur der Riemen wurde bisher gewechselt.
ghaliläo
Stammgast
#18069 erstellt: 26. Mrz 2019, 13:05

tommy2001 (Beitrag #18068) schrieb:
Ich war / bin ja auch MD-Fan der ersten Stunde, damals als Schüler konnte ich erst in 1993 meinen ersten MD Player (AIWA AMD50) für 600 DM erwerben, 1 Jahr nach dem Release des MZ1. Zum Aufnehmen bin ich dann zu einen guten Bekannten. Mein erster stationärer war der MDS 101, danach folgte der JA3ES, leider war dieser dann 3 bis 4 mal innerhalb von 1,5 Jahren bei SONY wg. des Lasers und wurde durch Kulanz gegen einen JA20ES getauscht. Dieser spielt immer noch bei mir, seit 1998. Nur der Riemen wurde bisher gewechselt.




Den MZ1 hatte ich mir damals auch gekauft, war aber klanglich von dem Gerät total enttäuscht. Im Vergleich mit DAT war das Gerät chancenlos.

Deswegen hab ich ihn kurze Zeit später mit Gewinn wieder verkauft.

Dann war mit Minidisc erst mal für eine Weile Schluss. Erst 1998 hab ich mir dann von Sony einen tragbaren MD-Recorder mit einer wirklich schönen laptopähnlichen Basisstation gekauft. Der läuft bis heute tadellos. Und dann kamen einige Geräte für die Hifi-Anlage. Damals fand ich die MD einfach echt praktisch obwohl ich klanglich DAT immer bevorzugt habe. Das ist bis heute so wobei der Unterschied zwischen wirklich guten MD-Geräten und DAT nur gering ist.
outofsightdd
Inventar
#18070 erstellt: 26. Mrz 2019, 19:10

ghaliläo (Beitrag #18069) schrieb:
...Erst 1998 hab ich mir dann von Sony einen tragbaren MD-Recorder mit einer wirklich schönen laptopähnlichen Basisstation gekauft. Der läuft bis heute tadellos....

Dieser? http://www.minidisc.org/part_Sony_MZ-R5ST.html - Den fand ich auch toll, habe aber nur den kleineren MZ-R30 mit dem gleichen ATRAC4 mal gebraucht gegriffen.
sophist1cated
Inventar
#18071 erstellt: 26. Mrz 2019, 20:04
Ich bereue es immer noch im Jahre 2006 ein Großteil meiner aufwändig zusammengestellten MD-Sammlung veräußert zu haben. Aber da war das Medium schon überflüssig, gab ja bereits iPod&Co. wogegen die MD chancenlos ist.
ghaliläo
Stammgast
#18072 erstellt: 27. Mrz 2019, 12:11

outofsightdd (Beitrag #18070) schrieb:

Dieser? http://www.minidisc.org/part_Sony_MZ-R5ST.html - Den fand ich auch toll, habe aber nur den kleineren MZ-R30 mit dem gleichen ATRAC4 mal gebraucht gegriffen.


Genau den meine ich. War damals für 1300DM ganz schön teuer, aber er funktioniert bis heute wunderbar. Hatte ich mir damals ein hochwertiges Stereomikrofon dazu gekauft mit dem man gute Aufnahmen machen kann.

@sophist1cated

Ja das haben sich vor Jahren auch viele Firmen gedacht dass die schwarzen Vinylscheiben tot sind und haben ihre Pressmaschinen auf den Müll geworfen. Heute ärgern sie sich darüber sicherlich mächtig.
Maximus.MKD
Neuling
#18073 erstellt: 27. Mrz 2019, 14:38
Hallo. Ich würde bitte einen Rat brauchen. Ich habe die Gelegenheit, diese integrierten Verstärker zu kaufen:

Sony TA-F555-II-ES
Sony TA-F700ES
Sony TA-F707ES
Sony TA-F730ES
Sony TA-F770ES

Welches Modell ist am besten für den Gesamtklang und insbesondere für die Verwendung des eingebauten Phono? Wie bewerten Sie sie von 1 bis 5?


[Beitrag von Maximus.MKD am 27. Mrz 2019, 14:40 bearbeitet]
ossi123
Inventar
#18074 erstellt: 27. Mrz 2019, 15:35

ghaliläo (Beitrag #18072) schrieb:



Ja das haben sich vor Jahren auch viele Firmen gedacht dass die schwarzen Vinylscheiben tot sind und haben ihre Pressmaschinen auf den Müll geworfen. Heute ärgern sie sich darüber sicherlich mächtig.


Die ärgern sich bestimmt SCHWARZ


[Beitrag von ossi123 am 27. Mrz 2019, 15:35 bearbeitet]
ghaliläo
Stammgast
#18075 erstellt: 27. Mrz 2019, 17:42

ossi123 (Beitrag #18074) schrieb:

ghaliläo (Beitrag #18072) schrieb:



Ja das haben sich vor Jahren auch viele Firmen gedacht dass die schwarzen Vinylscheiben tot sind und haben ihre Pressmaschinen auf den Müll geworfen. Heute ärgern sie sich darüber sicherlich mächtig.


Die ärgern sich bestimmt SCHWARZ :D



Na hallo, kohlrabenschwarz.
ghaliläo
Stammgast
#18076 erstellt: 27. Mrz 2019, 17:49

Maximus.MKD (Beitrag #18073) schrieb:
Hallo. Ich würde bitte einen Rat brauchen. Ich habe die Gelegenheit, diese integrierten Verstärker zu kaufen:

Sony TA-F555-II-ES
Sony TA-F700ES
Sony TA-F707ES
Sony TA-F730ES
Sony TA-F770ES

Welches Modell ist am besten für den Gesamtklang und insbesondere für die Verwendung des eingebauten Phono? Wie bewerten Sie sie von 1 bis 5?



In der aufgeführten Liste wird wohl der 770er der beste Amp sein. Kommt halt auf den Zustand der einzelnen Geräte an. Die anderen Verstärker sind aber auch gut. Der 707 liegt sehr nah am 770er, 700 und 730 sind auch gut. Der 555 ist wohl der Älteste in der Liste aber wenn der technische Zustand gut ist dann ist das auch ein guter Verstärker aber wohl bei den aufgeführten Geräten der an letzter Stelle stehende würde ich jetzt sagen.
klausES
Inventar
#18077 erstellt: 27. Mrz 2019, 18:27
TA-F700ES, TA-F730ES, TA-F770ES, TA-F707ES unterscheiden sich in ihren "Audio Qualitäten" "praktisch" nicht.
Auch die Phono Entzerrer sind bei allen vieren von gleichwertigem Aufbau sowie gleichwertiger Qualität,
lediglich deren AEP Ftz Massnahmen, (bzw. dessen "Entschärfung" wenn man das machen will) unterscheiden sich im Detail.
sophist1cated
Inventar
#18078 erstellt: 27. Mrz 2019, 19:27
Würde auch ganz klar die 7er Reihe empfehlen, beim 770 und 707er auf die Fernbedienung achten, dass diese dabei ist. Wird ansonsten ein teures und schwieriges Vergnügen die über andere Kanäle zu beziehen. 700 und 730 sind nicht fernbedienbar, folglich ist auch keine FB dabei. Hatte mal den 730er mit dem ich klanglich sehr zufrieden war.

Die 555er oder gar 555II würde ich nicht nehmen. Den 555II hatte ich mal und den 555 habe ich aktuell. Mag zwar die alte 80er Optik sehr, aber klanglich gefallen mir die nicht. TA-F777ES ist wieder ein anderes Thema, aber den gab es nur in Japan.


[Beitrag von sophist1cated am 27. Mrz 2019, 19:27 bearbeitet]
Maximus.MKD
Neuling
#18079 erstellt: 27. Mrz 2019, 20:21
Vielen Dank an alle für die Antworten und für die Infos. Die 7 Serienmodelle, die ich kaufen kann, liegen bei 275-300 €. Sind diese Preise realistisch? Der 555II kostet 180 €, aber ich würde mehr für einen besseren Sound bezahlen. Zwischen den 7 Serien mag ich persönlich die 700ES und die 730ES, weil sie so aussehen. Der 730ES ist 3 kg schwerer als der 700ES. Ich weiß nicht, ob das technisch einen Unterschied macht. Die 707ES und 770ES sehen auch gut aus, und die zusätzliche Fernbedienung ist definitiv ein Plus, aber kein Muss. Es gibt auch eine 870ES für 500 € VB, ich kontaktierte den Verkäufer und sagte, dass die Ausgangsrelais des Geräts ersetzt wurden. Wie ist der 870ES im Vergleich zu den Modellen der 7er Serie?
sophist1cated
Inventar
#18080 erstellt: 27. Mrz 2019, 21:08
Man kann natürlich auch zu dem 8er greifen, der hat mehr Leistung, es war das Top of the Line Modell und über den 7er angesiedelt. 500 EUR inkl. FB sind meines Erachtens i.O.. Dass die Relais getauscht wurden (wenn es fachgerecht gemacht wurde), ist ebenfalls positiv zu werten, habe ich übrigens bei einer meiner Verstärker auch gemacht.

Der 730ES bringt ein Hammer-Optik mit, aber dann halt immer die Lauferei zum Verstärker hin. Bin froh, dass ich jetzt einen fernbedienbaren habe.


[Beitrag von sophist1cated am 27. Mrz 2019, 21:09 bearbeitet]
hobbiefreizeithoerer
Stammgast
#18081 erstellt: 28. Mrz 2019, 09:37
Schon Interessant, mir persönlich gefällt z.B. vom Klang her der 555ES besser als der 730ES. Habe beide mit gleichen Gerätschaften drumherum ausprobiert. Standardmäßig verwende ich nur noch den 555ES.
@Maximus.MKD: wenn Du vorher die Gelegenheit hast die Produkte Probe zu hören, mache es.
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18082 erstellt: 28. Mrz 2019, 16:02

Maximus.MKD (Beitrag #18079) schrieb:
Vielen Dank an alle für die Antworten und für die Infos. Die 7 Serienmodelle, die ich kaufen kann, liegen bei 275-300 €. Sind diese Preise realistisch? Der 555II kostet 180 €, aber ich würde mehr für einen besseren Sound bezahlen. Zwischen den 7 Serien mag ich persönlich die 700ES und die 730ES, weil sie so aussehen. Der 730ES ist 3 kg schwerer als der 700ES. Ich weiß nicht, ob das technisch einen Unterschied macht. Die 707ES und 770ES sehen auch gut aus, und die zusätzliche Fernbedienung ist definitiv ein Plus, aber kein Muss. Es gibt auch eine 870ES für 500 € VB, ich kontaktierte den Verkäufer und sagte, dass die Ausgangsrelais des Geräts ersetzt wurden. Wie ist der 870ES im Vergleich zu den Modellen der 7er Serie?


Kauf den 870er....ich habe auch schon Kontakt mit dem Verkäufer und hätte den schon geholt, aber er ist mir zu groß, also von den Abmessungen her...ich hatte auch schon ein, zugegebenermaßen etwas niedriges Angebot gemacht, welches er ablehnt, aber ich denke für 4XX Euro ist er Dir....
sophist1cated
Inventar
#18083 erstellt: 28. Mrz 2019, 19:37
Ich habe mal einen F808ES gehabt, ebenso ein Top-Verstärker. Daran angeschlossen war über Phono ein Dual 701 mit Shure V15III und der JICO SAS Nadel. Aufnahmen auf Tape habe ich noch von der Konstellation, bisher immer noch unerreicht. War einer meiner ersten Kombi und habe dann ausprobiert mit verschiedensten Komponenten. Nach 10 Jahren Hobby sage ich, da hätte ich bleiben sollen.

Klangeindrücke sind natürlich immer subjektiv, aber mit den beiden alten 5ern wurde ich nicht glücklich.Der F555ESII habe ich eher schrill in Erinnerung, hat mich an verschiedenen LS nicht zufriedengestellt. Der F555ES dachte ich wäre besser, aber der klingt eher verhangen. Auch die Phonovorstufe reißt mich nicht vom Hocker. Mein Nakamichi Receiver 1, womit ich zur Zeit höre, stellt den locker in den Schatten. Spaß macht auch der Technics SU-V5 der aber leider nicht fernbedienbar ist weshalb der momentan im Archiv sein Dasein fristet.
reisender67
Ist häufiger hier
#18084 erstellt: 28. Mrz 2019, 20:10
Wobei, meiner Meinung nach der 707 oder 770 vollkommen reicht.
Technisch sind die, bis auf die Mehrleistung, praktisch identisch.

Ich denke, Du wirst keinen Klangunterschied hören, und die 7er haben schon mehr als genug Power.
Wenn Dir der Mehrpreis nichts ausmacht und Du Wert auf das Prestige legst, ist natürlich der 8er die bessere Wahl

bESte Grüße
Christian
klausES
Inventar
#18085 erstellt: 28. Mrz 2019, 22:36
Christian, genau so wollte ich es auch noch dazu schreiben, auf jeden Fall würde ich es unterschreiben.

Wenn man keine LS hat bei denen es auf das (wirklich kleine, in der Realität nicht zu bemerkende Quentchen)
mehr an Leistung des 870/808 ankäme
(habe ich persönlich noch bei keinem LS erlebt, das ein so kleiner Unterscheid zwischen gut und böse hätte entscheidend sein können)
ist ein 770/707 das absolut gleiche, aber für weniger Geld als die, natürlich immer mit einem gehörigen Schritt im Preis, grössten einer Reihe zu haben.
ghaliläo
Stammgast
#18086 erstellt: 28. Mrz 2019, 23:24
So, mein 555ESD läuft wieder tadellos.

Mal einige Bilder von dem Gerät:

BILD1990

BILD2008

BILD2011

Hab mir mal die Elkos genauer angesehen, aber das sind nicht die kritischen, die gerne auslaufen. Sehen alle top aus:

BILD1997

BILD1992

BILD1994

Wirklich ein klasse Gerät. Wenn man bedenkt, dass der schon über 30 Jahre alt ist. Diese Geräte hat Sony wirklich für die Ewigkeit gebaut, sowas bekommt man heute neu nicht mehr.

So sehen übrigends die vergoldeten Kontaktplättchen aus:

BILD2000
Maximus.MKD
Neuling
#18087 erstellt: 29. Mrz 2019, 04:18
Vielen Dank für alle Antworten. Wenn es mit 870ES keinen Unterschied in der Klangqualität und nur mit mehr Leistung gibt, denke ich, dass die 7er Serie genug Leistung für den Heimgebrauch haben sollte. Ich kann die 770ES vielleicht für 250 EUR verhandeln, was im Vergleich zur 870ES um 150 bis 250 EUR günstiger ist, ein Geld, das ich für den Kauf einer anderen Komponente für den Aufbau des Systems verwenden kann. Leider hat der Verkäufer der 770ES keine Fernbedienung. Ist es schwer zu finden oder teuer, es zusätzlich zu kaufen? Ich habe auch nach älteren Sony-Empfängermodellen wie dem STR-6800SD, STR-V5 und STR-V6 gesucht. Jeder hatte eines dieser Modelle und wie ist der Klang von Phono-Stage und Line-In im Vergleich zum neueren ES 7 Serien?
sophist1cated
Inventar
#18088 erstellt: 29. Mrz 2019, 08:37
Die fehlende Fernbedienung ist ein schon ein Umstand. Man kann auch nicht jede x-beliebe Sony-Amp-FB kaufen, von denen es ja haufenweise in der Bucht als auch auf den örtlichen Trödel gibt, da die ES-FBs eigene Codes haben. Daher habe ich schon Preise bis zu 120 EUR für die ES-FB aufrufen sehen!

250 EUR für ein 770er ist, wenn die FB dabei ist, ein guter Kurs. Ohne meiner Meinung nicht und es holt einen wieder ein, wenn man den Verstärker irgendwann wieder verkaufen möchte. Die von dir angesprochenen Verstärker kann ich gar nichts zu sagen (hatte ich nie), außer, dass hier noch weitaus ältere Bauelemente verbaut ist und diese irgendwann das Zeitliche segnen können. Zumal die Kombination mit anderen ES-Geräten mit der neueren Generationen deutlich leichter fällt.
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18089 erstellt: 29. Mrz 2019, 10:14
Hallo und guten Morgen an die Sony ES Freaks....

Ich würde gerne zu meinem ES CD-Player und ES Tuner und ES Lautsprechern auch einen ES Verstärker kaufen, einfach nur so...um ehrlich zu sein. Mein jetziger Sony TA-F335R läuft noch ohne Probleme, aber ich hätte halt gerne eine komplette ES Anlage. Ja...ich weiß....totales rumgespinne....aber wenn mich irgend jemand versteht, dann wohl Ihr!

Ja, ich weiß, das st ein echtes First Worl Problem, aber man lebt ja nur ein mal....

Ich hatte mich schon einen 770er verliebt, aber bei den 7er und 8er Modellen habe ich ein Problem wegen der Tiefe der Geräte. Ich kann die nicht wirklich aufstellen auf meinem Schrank, und möchte nicht dass der Verstärker 10cm nach vorne raussteht. Auch kostet so ein 7er oder 8er halt gleich richtig Geld...

Jetzt hätte ich ein Angebot für einen 505ES für 60€.

Klingt der 505er etwas besser als mein 335er? Der 505er wiegt mehr als das doppelt, ich sehe auf den Bildern 4 dicke Kondensatoren....in meinem 335er nur 2 recht kleine kondensatoren....auch sonst sieht der 505er schon fetter und dicker aus...
Ist der Phone Vorverstärker beim 505 etwas besser? Oder ist das eigentlich das gleiche middle class Zeugs wie im 335er?

Mir gehts auch darum die SS-F7 ES Lautsprecher bei höheren Laustärken etwas härter ansteuern zu können, will sagen, ich habe manchmal den Eindruck der 335er hat etwas zu wenig Leistung.

Der 505er ist ja eines der späteren Modelle, ich habe auch so zwischen den Zeilen gelesen dass Sony da schon eher gespaart hat. Wäre ich dann mit einem 590 oder 690 besser beraten?

Ich finde halt den Preis recht verlockend, 60 Euro für einen 505er scheinen mir eher günstig, wenn er ordentlich ausssieht und alles funktioniert, oder?

Die fehlende Möglichkeit der Fernbedienung ist mir übrigens egal....

So, dank fürs lesen, freue mich auf Kommentare!

Cheers, Alex
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18090 erstellt: 29. Mrz 2019, 16:44
Hallo, hab mir jetzt mal meinnicht Frage einfach selber beantwortet und den Verstärker für 60€ gekauft. Ich denke da kann man nicht viel falsch machen. Der Amp ist in tadellosem Zustand, kein inniger Kratzer oder Delle oder Macke. Nirgends etas....wirklich wie neu.

Trotzdem mal aufgeschraubt, ausgesaugt, Elkos kontrolliert (nur Sichtprüfung, könnte aber keine ausgelaufenen oder aufgeblähten Elkos sehen), auch keine Widerstände verkohlt oder dunkle Flecken auf der Platine. Ich glaube der würde auch nicht viel benutzt, ich war wohl auch der erste der den mal aufgeschraubt hat, sah alles noch sehr Jungfräulichkeit aus.....

Läuft einwandfrei und klingt dann doch um einiges Kraftvoller als der 335er. Aber wo Licht da auch Schatten:

- der Volume Regler ist nicht beleuchtet, was ich doof finde. Bin schon am überlegen da nicht eine Leuchtdiode reinzusetzen....
- der Power on Schalter fühlte sich beim 335er auch um einiges wertiger an.
- der 335er hat auf der Rückseite 3 Plätze für 240 Volt Geräte, das fand ich auch besser. Einmal Amp anschalten und alles war an, und auch wieder aus....naja...


Was mich wundert, und da mal eine Frage an die Profis:

Wenn ich meinen 335er anschaltet dauert es 3-4 Sekunden bis er da ist. Beim 505er dauert es wesentlich länger. Ist das normal, oder schon ein Anzeichen dass sich die Relais langsam Richtung Rente bewegen....?

Alles in allem bin ich aber trotzdem froh, jetzt endlich eine komplette ES Anlage da stehen zu haben, auch wenn es nur eine kleine ist.

Seitenwangen aus Holz, Eiche Rustikal, kommen bald.....

Danke, cheers, Alex

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[Beitrag von Herr_Dalbergia am 29. Mrz 2019, 16:47 bearbeitet]
sophist1cated
Inventar
#18091 erstellt: 29. Mrz 2019, 17:21
Für 60 EUR ist der geschenkt. Selbst wenn man nach einiger Zeit damit nicht zufrieden sein sollte, bekommt man sicherlich mehr. Die Durchschaltzeit der Lautsprecherschutzschaltung hat nix mit den Relais an sich zu tun. Ist ja zum Schutz der LS gedacht. Also Lautsprecherschutzschaltung sagt alles i.O,, und erst dann macht es "klack".

LED reinbringen dürfte gehen, erforderlich aber tiefergehende technische Kenntnisse. Löchchen bohren im Volume-Steller dürfte noch das geringere Prob sein.

Bei manchen Verstärkern dauert es länger, bei manchen nur wenige Sekunden. Wie lange dauert es denn beim 505er? Vielleicht hat jemand anders ähnliche Zeiten.


[Beitrag von sophist1cated am 29. Mrz 2019, 17:24 bearbeitet]
Sholva
Inventar
#18092 erstellt: 29. Mrz 2019, 17:25
Bei meinen 808 dauert das auch eine gefühlte Ewigkeit!
klausES
Inventar
#18093 erstellt: 29. Mrz 2019, 18:00
8-12 (meist ~9) Sekunden sind bei den 5,7,8(70/05/07)ern normal.
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18094 erstellt: 30. Mrz 2019, 00:34

sophist1cated (Beitrag #18091) schrieb:
Für 60 EUR ist der geschenkt. Selbst wenn man nach einiger Zeit damit nicht zufrieden sein sollte, bekommt man sicherlich mehr. Die Durchschaltzeit der Lautsprecherschutzschaltung hat nix mit den Relais an sich zu tun. Ist ja zum Schutz der LS gedacht. Also Lautsprecherschutzschaltung sagt alles i.O,, und erst dann macht es "klack".

LED reinbringen dürfte gehen, erforderlich aber tiefergehende technische Kenntnisse. Löchchen bohren im Volume-Steller dürfte noch das geringere Prob sein.

Bei manchen Verstärkern dauert es länger, bei manchen nur wenige Sekunden. Wie lange dauert es denn beim 505er? Vielleicht hat jemand anders ähnliche Zeiten.


Hallo, danke für die Antwort. Das mit der Leuchtdiode im Lautstärkeregler werde ich mal schön sein lassen, schon wegen gründen der Originalität....

Es dauert ca. 12 Sekunden bis der Amp „da“ ist.....
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18095 erstellt: 30. Mrz 2019, 01:16

klausES (Beitrag #18093) schrieb:
8-12 (meist ~9) Sekunden sind bei den 5,7,8(70/05/07)ern normal.


Danke für die Info, der Amp braucht 12 Sekunden, von daher scheint dass ja noch ok zu sein.

ABER:

ich habe noch ein anderes Problem mit dem Amp. Der Text wird mal wieder etas länger:

Ich habe den Amp abgeholt, und der Verkäufer hatte keine Zeit ihn mir vor zu führen. Ok, ich weiß, eigentlich sollte man sich dann wieder umdrehen und gehen, aber er versicherte mir, der Amp läuft ohne Probleme, und wenn er nicht geht kann ich ihn wieder bringen und bekomme mein Geld zurück. Auch sagte er, dass er ihn ausprobiert hat und alles funktioniert. Ich habe ihn dann trotzdem mal mitgenommen, bezahlt und bin heim gefahren. Der Verkäufer wirkte vertrauensvoll und ich dachte mir, wird schon passen.

Auch ist es so, wenn bei dem Amp ein Poti kratzt oder ein Schalter gereinigt werden muss, mach ich das gerne und solche Arbeiten kalkuliere ich eingentlich immer schon mit ein, egal ob Gitarrenverstärker, Gitarren, Maschinen usw...will sagen, normalerweise weiß ich mir zu helfen.

Also, zu Hause angekommen, Amp geputzt, die Potis und Buchsen vorsorglich mit DeOxit gereinigt. Alles angeschlossen, läuft, klingt, alles toll. Das Ding mal,richtig aufgerissen und die Boxen etwas arbeiten lassen.

Dann schau ich nach einer Stunde wieder an den Amp, der ja gerade läuft und Musik macht, und sehe dass alle Lampen aus sind.

Mhhhhhh....mal an und aus geschaltet, der Amp funktioniert, aber die Lampen sind mal weg, mal da, mal nur so ein bisschen. Wenn ich die Klappe runter klappe oder die Front in der Nähe der Kopfhörer Büchse leicht drücke kommt die Lampe des Power Schalters und der Source Direct Schalter.

Also das Ding mal aufgescharubt, ein geschaltet und mal mit einem Holzstöckchen hier und da etwas rumgedrückt. Und siehe da, wenn ich die Platine welcher an der Kopfhörerbuchse sitze berührte, klackte das Relais auf der Platine und die Lampe ging an und aus....wie in der Disko.

Also mal die Platine ausgebaut, konnte aber nichts entdecken. Dann ohne diese Platine für den Kopfhörerbuchsenanschluss den Amp wieder eingeschaltet, Lampe weg.

Dann wieder mit dem Holzstab an der Platine vorne einen Transistor berührt, der sitzt ganz in der Nähe wo auch das Kabel der Platine vom Kopfhörer angeschlossen ist. Und siehe da, wenn ich den Transistor leicht berühre, kommt die Lampe wieder.

Also mal die drei Lötstellen vom Transistor nachgelötet, und jetzt geht die Lampe vom Source Dirlet Schalter wieder, auch die POWER Lampe leuchtet wieder.
ABER: sie leuchtet nur noch grün. Vorher war es so, die Lampe war erst rot, bis der Amp frei geschaltet hat, und würde dann grün. jetzt ist sie aber schon von Anfang an grün.

Hmmmmmm

Sicherlich kann man sagen....egal.....aber ich hätte das schon gerne wieder so dass die Lampe erst Rot dann Grün leuchtet, halt so wie es im Original auch ist.
Auch hab ich jetzt Angst dass die fehlende rote Lampe am Anfang womöglich auch bedeutet, dass der Amp diese Prüfund am Anfang nicht macht, also die Schutzschaltung nicht mehr funktioniert.

So....was kann ich machen? Dem besagten Transistor mal auslöten und schauen ob ich irgendwo einen passenden Ersatz bekomme? Ich hab leider keine Tranistoren auf Lager, nur Röhren, Potis und Elkos....

Oder kann ich irgendwie überprüfen ob die schutzschaltung noch geht? Im laufenden Betrieb mal ganz kurz die Lautsprecherausgänge Brücken und einen Kurzschluss simulieren? Nicht gut...oder?

Ich möchte das Problem halt gerne selber lösen und der Gang zum Techniker ist mir auch zu teuer. Nur weil eine Lampe 12 Sekunden in der falschen Farbe leuchtet.
Aber anderer Seite mag ich schon kein Sachen in bestmöglichem Zustand....

So, vielen Dank fürs lesen, vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich, danke, cheers, Alex

P.S. Auf dem letzten Bild, Bauteil Q504, ist das Dingens welches ich nachgelötet habe und welches bei leichter Berührung auch das und ausschalten der Leutchdioden bewirkt hat. Warum jetzt aber nach dem nachlöten die Power Lampe nur noch Grün leuchtet ist mir ein Rätsel....

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klausES
Inventar
#18096 erstellt: 30. Mrz 2019, 02:04
Die Leds sind da eine etwas vertrakte/knifflige Reihenschaltung über eine Konstantstromquelle.
Die ist beim 505 noch einfach gehalten. Das musste dir mal bei den 7/8ern angucken...

Der Konstantstrom wird durch Q504 und seine Umbeschaltung geregelt (diesen T hast du nachgelötet),
während für die Umschaltung der Dual Led (Power) farben Q503 (für rot) und Q502 (für grün und restliche Leds plus HP Relais) zuständig sind.

Q502 ist es auch der welcher letztlich über die eigentliche Schutzschaltung, wenn diese ihr "ok" gibt, aktiviert wird.

In diesem Zustand liegt dann die Wicklung des Relais RY505
(das ist das Relais welches den Kopfhörerausgang ebenfalls über die Schutzschaltung frei gibt)
plusseitig als erstes in der Reihe zur gesamten Led Kette (beginnend mit der "rot" Seite der Dual Led Power).

Wenn wackeln an der Headphone Platine auch Fehlfunktionen der Leds auslösen,
sollte die (alle Lötstellen, Kabelverbindungen), da die Led Reihenschaltung über diese Relaiswicklung beginnt, auch überprüft werden.

Die beiden Relais für die LS Ausgänge wären, wenn die jetzige Fehlfunktion "nur" auf der Led ansteuernden Seite vorliegt
(und nicht vom IC der Schutzschaltung ansich ausgelöst wird)
davon in ihrer Funktion zur Absicherung der LS im Schadensfall im Moment nicht betroffen.

Letzteres kannst du auch leicht testen:
Gerät mit Lautsprecherwahlschalter entweder auf A oder B (oder beide) voreingestellt, einschalten und auf das klicken nach der Wartezeit achten.
Kommt der Fehler nicht vom IC der Schutzschaltung selbst, werden die LS Relais nach der Zeit anziehen.
klausES
Inventar
#18097 erstellt: 30. Mrz 2019, 03:31
Noch ein Tip, da ich deine Bilder sehe...

Das Headphone PCB "hängt" da am Kabel baumelnd bei eingeschaltetem Gerät, in verschiedenen Lagen,
das auch mal mit der Lötseite, ohne was drunter, fast am Frontträger des Chassis an.

An dieser liegt unter anderem auch eine positive Versorgungsspannung von fast 50 V an.

Abgesehen davon, wenn es "patscht" und damit alles mögliche und unmögliche hinüber wäre,
50 V DC ist auch für dich selbst gefährlich !
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18098 erstellt: 31. Mrz 2019, 19:30

klausES (Beitrag #18097) schrieb:
Noch ein Tip, da ich deine Bilder sehe...


50 V DC ist auch für dich selbst gefährlich ! :.



Hallo Klaus, Anke für Deine Antwort en und Tipps! Respekt, Du hast da ja wirklich ich sehr fundiertes Wissen, und vielen Dank dass Du dieses auch so bereitwillig teilst!

Ja....Asche über mein Haupt, ich sollte da wohl etwas vorsichtiger arbeiten, erst recht als Sohn eines Elektro-Meisters....hab mir auch erst vor 2 Jahren an einem 100Watt EL34 Gitarrenverstärker einen Schlag verpasst, bei 500V Gleichstrom ging’s danach erstmal ins Krankenhaus...

Ich werde etwas sorgfältiger arbeiten, erst recht wenn ich hier davon Fotos poste.

Versteh ich Dich weiter oben richtig? Q504 habe ich ja schon nachgelötet. Nun habe ich auch noch Q503 und Q502 nachgelötet, aber leider ohne Erfolg. Die Lampe ist immer nioch von Anfang an Grün.

Es scheint aber wohl wirklich nur die LED der Einschalt Schutzschaltung betroffen. Wenn ich den Amp einschalte ist nach wie vor alles wie vorher. Nach 12 Sekunden höre ich wie die Relais ziehen und der Amp ist da. Und klingt echt gut....der hat richtig Power...

Kann ich noch etwas machen um die rote LED wieder am Anfang zu bekommen? Q502 und Q503 auswechseln?

Ich habe den Amp jetzt erstmal wieder zu gemacht...will ja Musik hören.

Vielen Dank, beste Grüße, Alex
klausES
Inventar
#18099 erstellt: 31. Mrz 2019, 19:51
Wenn du die Möglichkeit hast Spannungen zu messen (Multimeter vorhanden ?)
und etwas Geduld, könnte ich die in Frage kommenden Stellen step by step per "Remote" (PN) mit dir durchgehen.
ghaliläo
Stammgast
#18100 erstellt: 31. Mrz 2019, 21:27
[quote="Herr_Dalbergia (Beitrag #18098)"][quote="klausES (Beitrag #18097)"]

Ja....Asche über mein Haupt, ich sollte da wohl etwas vorsichtiger arbeiten, erst recht als Sohn eines Elektro-Meisters....hab mir auch erst vor 2 Jahren an einem 100Watt EL34 Gitarrenverstärker einen Schlag verpasst, bei 500V Gleichstrom ging’s danach erstmal ins Krankenhaus...
[/quote]

Das hätte aber richtig ins Auge gehen können. Denke das ist lebensgefährlich, das kann ein Blutgerinsel geben und zum Herzinfarkt führen.

Seit ich in meiner Ausbildung vor langer Zeit mal bei der Installation von Leuchtstofflampenleisten, wo ich auch dummerweise dachte ich kann es mir sparen alles stromlos zu schalten, nach Abrutschen beim Messen zwischen 2 Phasen reingelangt habe (sprich 380V Wechselstrom) und dadurch von einer 3m hohen Leiter gehopst bin und das glücklicherweise ohne Kratzer überlebt habe bin ich da extrem vorsichtig. Strom kann ganz schön gefährlich sein.
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18101 erstellt: 01. Apr 2019, 16:34
[quote="ghaliläo (Beitrag #18100)"][quote="Herr_Dalbergia (Beitrag #18098)"][quote="klausES (Beitrag #18097)"]

Ja....Asche über mein Haupt, ich sollte da wohl etwas vorsichtiger arbeiten, erst recht als Sohn eines Elektro-Meisters....hab mir auch erst vor 2 Jahren an einem 100Watt EL34 Gitarrenverstärker einen Schlag verpasst, bei 500V Gleichstrom ging’s danach erstmal ins Krankenhaus...
[/quote]

Das hätte aber richtig ins Auge gehen können. Denke das ist lebensgefährlich, das kann ein Blutgerinsel geben und zum Herzinfarkt führen.

Seit ich in meiner Ausbildung vor langer Zeit mal bei der Installation von Leuchtstofflampenleisten, wo ich auch dummerweise dachte ich kann es mir sparen alles stromlos zu schalten, nach Abrutschen beim Messen zwischen 2 Phasen reingelangt habe (sprich 380V Wechselstrom) und dadurch von einer 3m hohen Leiter gehopst bin und das glücklicherweise ohne Kratzer überlebt habe bin ich da extrem vorsichtig. Strom kann ganz schön gefährlich sein.[/quote]

Ja...das war dann auch nicht mehr lustig. ich glaube es hat auch wirklich fast ein halbes Jahr gedauert bis alle Beschwerden weg waren.
Herr_Dalbergia
Ist häufiger hier
#18102 erstellt: 01. Apr 2019, 16:38

klausES (Beitrag #18099) schrieb:
Wenn du die Möglichkeit hast Spannungen zu messen (Multimeter vorhanden ?)
und etwas Geduld, könnte ich die in Frage kommenden Stellen step by step per "Remote" (PN) mit dir durchgehen.


Hallo Klaus,

Vielen vielen Dank für das super nette Angebot! Das klingt sehr spannend und gerne würde ich es nochmal versuchen die LED auch wieder rot leuchten zunlassen!

Ja, ein ordentliches Multimeter mit diversen Krokoklemmen und so ganz feinen Klemmen mit denen man auf einer Platine den Kontakt gut abgreifen kann, sind vorhanden. Nur meine Hameg Oszilloskop habe ich dummer Weise vor vielen Jahren verkauft....

Freue mich auf Nachricht von Dir, DANKE, cheers, Alex
kantana
Neuling
#18103 erstellt: 11. Apr 2019, 09:37
Hallo Klaus,

du hattest gefragt, welche Sony-Geräte noch mit Duorex ausgestattet sind - wenn auch ein nicht-ES-Gerät, der Tuner ST-S7 hat die auch verbaut. Von den 3,3 µF waren noch 110 pF übrig.
Philmop
Stammgast
#18104 erstellt: 11. Apr 2019, 09:56
Kleines update. Das Knacken von meinem STR-V555ES ist weg. Ich kann nicht genau sagen was es war, entweder das Abstecken aller Stecker im Gerät oder das Nachlöten der Relais am Ausgang. Zwei Kontakte sahen nicht mehr so taufrisch aus.

Jetzt hab ich zwei neue Aufgaben. Einmal ist mein CD-Player bei der Lissa ausgefallen. Riemen gerissen, das ist aber nicht das Problem. Die Lasereinheit fährt nicht mehr rauf und runter. CD wird nicht mehr geklemmt. Womit schmiert ihr die Zahnräder? Also WD40 zersetzt sie.

Zweites Problem, die Trafos von meinen TA-N9000ES brummen beide. Jemand ne idee? Vielleicht einfach nur lose?
sonyfreak
Ist häufiger hier
#18105 erstellt: 14. Apr 2019, 17:12
20190414_164606

Ein Zitat eines selbsternannten Hifi Experten von gestern zu meinem Sony TA F770ES.

"Aus heutiger Perspektive ist ein Sony Verstärker gehobene Einsteigerklasse."

Bemerkung: Es war kein Mitglied des Forums. Seiner Einschätzung nach hätte das Hifi-Forum kein Niveau.

Er sagte mir iich sollte mir doch endlich mal ei en anständigen Verstärker kaufen. Z.B. Ababus Ampollo, oder einen
Class D Verstärker. Er selber hat sich aber im letzten Jahr bereits per Versand einige Class D Verstärker kom en lassen und alle wegen Unzufriedenheit wieder zurück geschickt.

Was sagt Ihr zur Performance des TA F 770ES im Vergleich zu aktuellen Verstärkern. War gerade wieder begeistert von der Räumlichkeit, der Auflösung und der Rhythmik bei SADE, Stronger Than Pride. Und das im Ogg Vorbis Format von Spotify über meinen Yamaha Netzwerkplayer.. Von Sony gib es ja leider nichts mehr.
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