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Sony's ES u. Esprit Zeit Thread

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sonyfreak
Ist häufiger hier
#18105 erstellt: 14. Apr 2019, 17:12
20190414_164606

Ein Zitat eines selbsternannten Hifi Experten von gestern zu meinem Sony TA F770ES.

"Aus heutiger Perspektive ist ein Sony Verstärker gehobene Einsteigerklasse."

Bemerkung: Es war kein Mitglied des Forums. Seiner Einschätzung nach hätte das Hifi-Forum kein Niveau.

Er sagte mir iich sollte mir doch endlich mal ei en anständigen Verstärker kaufen. Z.B. Ababus Ampollo, oder einen
Class D Verstärker. Er selber hat sich aber im letzten Jahr bereits per Versand einige Class D Verstärker kom en lassen und alle wegen Unzufriedenheit wieder zurück geschickt.

Was sagt Ihr zur Performance des TA F 770ES im Vergleich zu aktuellen Verstärkern. War gerade wieder begeistert von der Räumlichkeit, der Auflösung und der Rhythmik bei SADE, Stronger Than Pride. Und das im Ogg Vorbis Format von Spotify über meinen Yamaha Netzwerkplayer.. Von Sony gib es ja leider nichts mehr.
Smoke_Screen
Inventar
#18106 erstellt: 14. Apr 2019, 17:33
Alle F7../F8.. sind auch heute Spitzenklasse wenn durch Service auf neuwertigen Stand gebracht inklusive
einem Phonopre der separate Beistellschachteln überflüssig macht.

sonyfreak
Ist häufiger hier
#18107 erstellt: 14. Apr 2019, 17:54
Welche Bauteile sollten denn auf jeden Fall erneuert werden um einen neuwertigen Zustand zu gewärleisten ? Probleme hat meiner nur beim Umschalten der Eingangsquelle im warmen Zustand. Dann rödelt der Schalter etwas rum. Es gibt aber keinerlei Signalausfälle nach der Umschaltung der Eingangsquelle. Im kalten Zustand
schaltet er sofort um. Es kratzen keine Schalter oder Potis. Ruhestrom ist auf 30 mV eingestellt. Das soll wohl auch
die Werksvorgabe sein. Der Rubestrom hat sich seit dem letzten Abgleich vor 7 Monaten kurz nach dem Erwerb über Ebay nicht verändert. Mit welchen Kosten muss man bei einer Komplettüberholung, z.B. Audiotronic Service, Heidelberg, oder Audioklinik in Mülheim/ Ruhr rechnen ?
sophist1cated
Inventar
#18108 erstellt: 14. Apr 2019, 18:15
Ich würde mich da nicht verrückt machen lassen durch irgendwelche Aussagen. Die 7er und 8er sind erstklassige Verstärker. Und was man will da auch großartig warten, außer Ruhestrom einstellen, was ja bei dir schon gemacht wurde.

Ohne dass ich es 100% weiß, aber viele Werkstätten machen hier und da etwas sauber und nennen es "Wartung". Ich mutmaße, dass niemand an einem funktionierenden Gerät etwas tauschen wird. Warum auch? Ersatzteile für die alten Schätzchen sind teilweise schwer aufzutreiben.

Bei alten Verstärker kann es mal sein, dass einige Potis kratzen. Ich habe selber vor einigen Monaten ein Verstärker von einem "Profi" gekauft, angeblich wurde das Gerät vor kurzem "revidiert". Fakt nach Abholen und Anschließen des "revidierten" Verstärkers bei mir zu Hause: Gefährlicher Hub des Bass-Treibers beim Verstellen der Lautstärke (nur CD-Eingang!) und starkes Kratzen des Balance-Reglers mit Kanalausfall. Nach ein paar Sprühstößen mit dem guten teslanol t6 in den Lautstärke- und Balance-Poti, als auch des geöffneten Motor-Quellpotis, war das Problem erledigt.

Wenn alles störungsfrei funktioniert würde ich einfach weiter stressfrei Musik hören.


[Beitrag von sophist1cated am 14. Apr 2019, 18:21 bearbeitet]
Passat
Moderator
#18109 erstellt: 14. Apr 2019, 19:59
Da gabs mal vor einigen Jahren einen "Test" eines Luxman, der in den 1980ern um die 2000,- DM gekostet hat.
Der wurde von einer Werkstatt komplett revidiert.
Das hieß da: Ausnahmslos alle Elkos ersetzt (keine HighEnd Schwubelgeschichten, sondern gute Standardtypen), alle Kontakte und Potis gründlichst gereinigt und ein paar andere Kleinigkeiten (u.A. kompletter Neuabgleich) gemacht.

Laut des Testern klang der revidierte Luxman wie ein Verstärker der 5000,- € Preisklasse.

So viel dazu, das alte Geräte nicht klingen.

Revidiert man die, können die auch mit aktuellen Geräten mithalten, deren Preis dem des alten Geräts inkl. Inflationsaufschlag entspricht.
Bei einem Gerät aus den 80ern also damaliger DM-Preis = heutiger Euro-Preis.

Grüße
Roman
sophist1cated
Inventar
#18110 erstellt: 14. Apr 2019, 20:36
Alles schön und gut, was hat die komplette Revidierung gekostet?

Abgesehen vom Material alleine die Stunden die da drauf gehen lassen mich vermuten dass da ein 4-stelliger Betrag im Spiel war. Da ist man von einem Neu-Gerätekauf ja garnicht mehr so weit weg.

Muss jeder selber wissen, ob er diese Investition in ein altes Gerät für angemessen hält.
Smoke_Screen
Inventar
#18111 erstellt: 14. Apr 2019, 20:38

sonyfreak (Beitrag #18107) schrieb:
Welche Bauteile sollten denn auf jeden Fall erneuert werden um einen neuwertigen Zustand zu gewärleisten ?


Das hängt bei Verstärkern mit über 25 Jahren Dienstzeit vom individuellen Zustand ab.
Allerdings solange das Gerät klanglich zufriedenstellt und nur etwas beim Eingangswähler muckt
würde ich da gar nichts machen. Das kann eine brechende Lötstelle oder ein austrocknender Elko
verursachen. Den Fehler genau zu verorten dürfte da wesentlich mehr kosten als dessen Beseitigung.
Wenn er allerdings ganz ausfällt sollte eine Komplettrenovierung oder der Erwerb eines gleichwertigen
Ersatzgerätes eingeplant werden. Die Kosten sind in etwa dieselben.

ghaliläo
Stammgast
#18112 erstellt: 14. Apr 2019, 21:00

sonyfreak (Beitrag #18105) schrieb:
20190414_164606

Ein Zitat eines selbsternannten Hifi Experten von gestern zu meinem Sony TA F770ES.

"Aus heutiger Perspektive ist ein Sony Verstärker gehobene Einsteigerklasse."

Bemerkung: Es war kein Mitglied des Forums. Seiner Einschätzung nach hätte das Hifi-Forum kein Niveau.

Er sagte mir iich sollte mir doch endlich mal ei en anständigen Verstärker kaufen. Z.B. Ababus Ampollo, oder einen
Class D Verstärker. Er selber hat sich aber im letzten Jahr bereits per Versand einige Class D Verstärker kom en lassen und alle wegen Unzufriedenheit wieder zurück geschickt.

Was sagt Ihr zur Performance des TA F 770ES im Vergleich zu aktuellen Verstärkern. War gerade wieder begeistert von der Räumlichkeit, der Auflösung und der Rhythmik bei SADE, Stronger Than Pride. Und das im Ogg Vorbis Format von Spotify über meinen Yamaha Netzwerkplayer.. Von Sony gib es ja leider nichts mehr.


Solches Geschwurbel höre ich auch öfter mal von Leuten die wirklich keinerlei Ahnung haben und denken, nur wenn sie viel Geld ausgeben klingen die Sachen auch gut.
Die guten alten Geräte, auch wenn sie teils 30 Jahre alt sind, wenn man vernünftig überholt können sie klanglich locker mit heutigen hochpreisigen Geräten mithalten oder sie sogar übertreffen. Die haben damals auch keinen Schrott gebaut sondern teilweise wirklich geniale Sachen.

Und sorry, aber ein 770er ist ein erstklassiger Verstärker. Da würde ich mich wirklich nicht verrückt machen lassen.
SonyPioneer
Inventar
#18113 erstellt: 14. Apr 2019, 22:57
Mein TA F590ES hat nun schon 27 Jahre auf dem Buckel. Das einzige was ich machen mußte waren die Relais tauschen, auch machte er bei längerer Nichtbenutzung Kratzgeräusche des Eingangswählers. Öfter hin und her geschaltet alles wieder okay. Da ich best Zufrieden bin und war mit dem Amp kaufte ich gleich noch einen Reserve 590er (vor 2 Jahren) der nun für ein Jahr im Wechsel mit meinem alten spielt. Übrigens spielt der tadellos, das einzige ist die Klappe die nicht richtig öffnet (Scharnier defekt).

Soviel zu den "alten" Amps Ich finde die ES Geräte sind immer noch die Besten! Hoffe das wir alle noch viel Spaß mit unseren ES haben!
Contax_RTS
Ist häufiger hier
#18114 erstellt: 14. Apr 2019, 23:52
Ich besitze einen CD-Player X 555 ESD, modifiziert mit besserem Netzkabel, weitere Eingriffe unbekannt, und was soll ich sagen...er hält locker mit einem heutigen Rega Apollo R mit. Als Reserve steht noch ein X 333 ESD bereit.
Gruß Volker
ghaliläo
Stammgast
#18115 erstellt: 15. Apr 2019, 04:13

Contax_RTS (Beitrag #18114) schrieb:
Ich besitze einen CD-Player X 555 ESD, modifiziert mit besserem Netzkabel, weitere Eingriffe unbekannt, und was soll ich sagen...er hält locker mit einem heutigen Rega Apollo R mit. Als Reserve steht noch ein X 333 ESD bereit.
Gruß Volker :*


Da stimmt aber jetzt was mit der Bezeichnung nicht. Entweder ist das X vorne zuviel, dann sind das zwei geniale CD-Player mit BU-1-Laufwerken. Oder das D hinten ist zuviel.

Dann sind die Dinger aber auch gut, kommen an 555ESD und 333ESD jedoch nicht ran. Ich hab sowohl den 555ESD als auch den X333ES. Bin mit beiden Geräten megazufrieden.
Philmop
Stammgast
#18116 erstellt: 15. Apr 2019, 10:24
@sonyfreak, Ich habe dein 770ES nie gehört. Aber vom Aufbau her must heute mindestens 2000€ für einen Verstärker ausgeben um in der selben Liga zu sein. Wenn das Gerät aus Europa Stammt must das doppelte ausgeben

Ich war vor 6 Monaten mal bei einem Hifi Händler der Alle großen Marken führt. Und für 2000€ bekommt heute nicht viel an Verstärkern. CD wollen wir nicht von reden. Ein CDP-XA555ES wenn da AVM oder Naim drauf steht kostet heute 5000€.
sonyfreak
Ist häufiger hier
#18117 erstellt: 15. Apr 2019, 17:25
Unter 2000 Euro bekommt heute wirklich nur sehr wenig an brauchbaren Verstärkern. Ich behaupte mal, dass das daran liegt, dass es in den 80er und 90er Jahren noch
viel mehr Anbieter gab.
Sony, Sansui, Harman/Kardon, Technics, Yamaha. Alle weg.
Technics und Yamaha sind nach einigen Jahren zurück gekehrt.
sophist1cated
Inventar
#18118 erstellt: 15. Apr 2019, 17:46
Der Meinung bin ich nicht, unter 2000 EUR hat man eine genug große Auswahl, nur ein Beispiel:

https://www.hifi-regler.de/products/audio-hifi/verstaerker-receiver_audio/stereo-verstaerker/?sf_pr=189%2C2000&sort=&bp%5B45007%5D=2&bp%5B45003%5D=2&bp%5B45001%5D=2&bp%5B47955%5D=14&bp%5B47953%5D=14#toplist

Es werden bis 2000 EUR dort 84 Verstärker gelistet, allein bei diesem Händler. Mag sicherlich noch mehr Verstärker geben als dort gelistet ist.

Gründe warum die Japaner nicht mehr groß mitspielen gibt es auch mehr als genügend. Ich bin der Meinung, dass wir HiFi-mäßig in der besten Zeit sind. Man bekommt doch alles (gebraucht) und kann hier und da für relativ wenig Geld gutes Zeug bekommen. Wenn ich überlege wieviele Sachen ich hier rumstehen habe, damals in der Menge unbezahlbar. In den 90ern habe ich mir ein HiFi-Gerät wenn überhaupt alle 3 Jahre mal gekauft.
Contax_RTS
Ist häufiger hier
#18119 erstellt: 15. Apr 2019, 19:25
Ich muss das D streichen, also X 333 und 555 ES.
danke für den Hinweis
Philmop
Stammgast
#18120 erstellt: 16. Apr 2019, 15:13
Na ja ein Cambridge Audio CXA 80 für 1099€ kann vielleicht mit einen TA-FA30ES mithalten aber dann ist schon ende. Ich blätter gerade durch die Stereoplay November 99. Die UVP eines TA-FA5ES lag bei 2200 Mark also wie der Cambridge Audio CXA 80. Wird aber für 1000 mark angeboten als Restposten. Ein CDP-XA50ES UVP 2100 Mark wird auch für 1000 Mark angeboten. Als erinnerung umrechnung ist groß 2:1.

TA-N90ES 1650 Mark die 80ES 1350 Mark. Geschenkt Zeitmaschine wäre sie aus dem Jahr 2000 zurück mit haufen Sony Sachen.

In der Ausgabe ist auch ein Test vom ST-SA3ES drin. Preis 600 Mark. Und ein Burmester Tuner Rondo 993 für 4300 Mark. Beide haben 40 Klangpunkte bekommen. Mann konnte früher schon Qualität X aus Europa kaufen für 3000 Mark oder aus Japan für 1000Mark. Das ist heute auch fast das gleiche, bis auf das es nichts mehr gibt aus JP. Denon und Yamaha sind die letzten. Aber auch da hat der Preis angezogen, nicht so häftig wie hier aber auch da muss man schon tiefer in die Tasche greifen wie vor 20 Jahren.
sophist1cated
Inventar
#18121 erstellt: 16. Apr 2019, 15:30
Einkommen von heute umgerechnet in DM und dann Zeitmaschine, das wäre es.

War damals Schüler, von solchen Summen konnte ich nur träumen, hätte ich nie und nimer für nur eine einzige Endstufe verausgabt. Der Rest der Kette muss entsprechendes Niveau haben, dass es Sinn macht. Trotzdem ist damals viel meiner bescheidenen Mittel in den Sony Konzern geflossen. Ich denke nur an die ganze Minidisc Hardware für zuhause, unterwegs und im Auto, dann die ganzen Leer-MDs.

Mag eben auch die Erklärung sein für den Rückzug der Japaner. Es braucht den Kram heute nicht mehr.

Ein seriöser Vergleich alt zu neuer Hardware würde ich mich sehr interessieren.
SonyPioneer
Inventar
#18122 erstellt: 17. Apr 2019, 10:46
Ich war damals Azubi, meine erste Sonyanlage von Quelle Einzelkomponenten der Einsteigerklasse. Später eigenes Einkommen da hab ich mir den TA F590ES sowie Tuner ST S590ES gekauft. Sowie ein TC K790ES was aber wieder zurück ging...leider nur Ärger damit hatte.

Nun zu meinen Reparatur Projekten, mein 2. CDP X33ES ist fast wieder geheilt. Das selbe mit den Elnas aber die Platine noch einen zacken stärker verätz als bei dem 1. Gerät. Hab wieder Klaus"is" Putzprogramm gemacht und mußte viele Bauteile brücken. Nun läuft er, fast besser als das erste Gerät nur : der linke Kanal ist auch etwas leiser als der Rechte. Da ich kein Oszi (Hardware) habe bleibt mir wohl nix anderes übrig als die Leiterbahnen nochmal zu Prüfen. Dafür das ich recht neu auf dem Elektronikgebiet bin besser gesagtb.z.w. nicht so oft mache (Löten u.s.w. kein Problem, nur das Messen ) bin ich doch etwas Stolz das ich das hin bekommen habe

Auf dem letzten Bild ist noch das Tapedeck TC K770ES zu sehen, das ist mein Reservedeck was Bandknittern verursachte. Nachzulesen hier:

http://www.hifi-foru...268&postID=2605#2605

Der ist nun geheilt und darf wieder seinen Dienst antreten

IMG_20190417_101559_531
IMG_20190413_184456_DRO
IMG_20190415_201609_DRO
klausES
Inventar
#18123 erstellt: 17. Apr 2019, 13:22
Oszi vorhanden ?

Falls nur Voltmeter/Multimeter ist auch dann einiges möglich:
Testaufnahme z.B. Sinus 1 kHz (wenn möglich, da für viele Multimeter günstiger 100 Hz) -10dB laufen lassen,
beide Kanäle ab DA Wandler (dessen analoge Ausgänge) Wechselspannung gegen PCB Masse
immer vergleichend, links/rechts, Punkt für Punkt / Stück für Stück nach "hinten" (Richtung Cinch Ausgänge) messen.
sophist1cated
Inventar
#18124 erstellt: 17. Apr 2019, 18:37
Ist auch ein Weg aber ich hätte da noch eine Alternative. Einfach die Soundkarte vom PC/Notebook nehmen, dazu diese Software:

https://www.zeitnitz.eu/scms/scope_de

Vorher prüfen mit dem Handy und einer Frequenz-Erzeugungs-App oder Spotify und Test-Tracks ob das Oszi alles richtig anzeigt, sprich Frequenz und Tonhöhe L/R.

Habe mir das ganze auf einer meiner Notebooks entsprechend eingerichtet, ein altes mit Win7 ist völlig ausreichend. Geht mit meiner uralten Soundblaster MP3 USB oder Behringer UCA202 USB oder interne Soundkarte (braucht es aber Cinch auf Klinke Kabel). Das Software-Oszilloskop kann auch die Lissajous-Figur anzeigen was besonders bei Prüfen von Azimuth-Einstellungen am Tapedeck wichtig ist, aber auch entsprechende Kanalungleichheiten von Quellgeräten.
SonyPioneer
Inventar
#18125 erstellt: 18. Apr 2019, 10:13
Die Software habe ich schon sehr lange auf dem PC und eine gute Soundkarte gerade weil ich ja oft die Tapedecks justiere. Aber die hilft mir leider herzlich wenig bei CD Playern, da braucht es ein Hardware Oszi.

Aber ich werde mal Klaus sein Messtip nehmen. Nur eine Frage, was ist mit PCB Masse gemeint? Ich habe gesehen das + auf dem Board die Masse ist (nachdem ich mich im Net schlau gemacht habe hab ich gelesen das sowas auch gibt).
klausES
Inventar
#18126 erstellt: 18. Apr 2019, 12:23
Masse ist bei symmetrischer Stromversorgung aus Sicht des positiven Zweig immer negativ(er) und aus Sicht des negativen Zweig positiv(er).

Masse PCB: Damit ist gemeint; einen "stabilen" Massepunkt auf der Platine aussuchen, (möglichst Masse im analogen Teil des PCB)
und diesen während der vergleichenden Messungen beibehalten.
Nicht zwischendrin die Masse wechseln und für diese Messung auch möglichst (da Multimeter sehr hochohmig sind) Masse nicht irgendwo am Gehäuse.
SonyPioneer
Inventar
#18127 erstellt: 19. Apr 2019, 10:13
Okay, super wieder was dazu gelernt
Das man getrennte Masse Digital/Analog hat hab ich schon gelesen. Hab bald Urlaub, da kann ich mich in Ruhe mit der Materie mal befassen.
Wenn ich nicht klarkomme hole ich mir noch Hilfe

Ich wünsche schonmal Allen Frohe Ostertage
ghaliläo
Stammgast
#18128 erstellt: 19. Apr 2019, 16:00
Auch von mir an alle schöne Ostertage.

Jens, dass Du Dir einen zweiten 33er antust. Würd ich mir nicht kaufen eben wegen dem Problem der auslaufenden Elnas. Mich hatte jetzt ein Freund um Rat gefragt, weil er sich einen gebrauchten CD-Player kaufen wollte und einen 33er in Betracht gezogen hatte. Ich habe ihm davon abgeraten.

Wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück bei der Fehlersuche. Aber wenn die Elkos richtig ausgelaufen sind verursacht das Elektrolyt viel Schaden und wenn Du schon Sachen brücken mußtest wird das sicher schwierig, den wieder hinzubekommen.


[Beitrag von ghaliläo am 19. Apr 2019, 16:01 bearbeitet]
klausES
Inventar
#18129 erstellt: 19. Apr 2019, 21:28
Beim Layout hat er noch Glück gehabt. Es hat "kaum" Frasschäden (siehe Bilder von richtig fies betroffenen 33er).
Was ich aber an seinem Bild auch gerade sehen... jemand hat die Muting Transistoren entfernt... (so ne kleine I-Net hörensagen "mach mal" Seuche...)


[Beitrag von klausES am 19. Apr 2019, 21:29 bearbeitet]
SonyPioneer
Inventar
#18130 erstellt: 21. Apr 2019, 12:10
Den 2. 33ES hatte ich schon länger da, er machte zusätzlich noch Probleme mit der Mechanik. Übrigens was heißt antun....ich finde den 33ES und 55ES am besten aus der ES Serie. Außerdem ist es immer gut eine "Reserve" zu haben Dei 33ES sind aber auch wirklich gut und noch recht günstig zu bekommen. Ansonsten hab ich ja den 55er der (auch nach leichter Reparatur damals) perfekt spielt.

Außerdem freu ich mich wenn ich so was selbst wieder hin bekomme (gute Übung in Löttechnik u.s.w.) und Tapedecks weist du ja, repariere ich schon seid 6 Jahren.

Ich geh auch mal davon aus das dass Problem mit dem linken Kanal bei beiden auf das Layout zurückzuführen ist. Denke mal das keine Bauteile defekt sind.

Und ja, die Transen sind schon raus gewesen (bei beiden!!!) diese wollte ich allerdings wieder einbauen. Kann man da jeden "Wald und Wiesen Transistor" nehmen oder gibt es da eine Empfehlung?

So, nun genießt den Feiertag Frohe Ostern euch

Ps: war gestern im X-Herford zum Konzert, auch mal wieder schön in Live
ossi123
Inventar
#18131 erstellt: 21. Apr 2019, 15:27
Jetzt wurde doch das analoge UKW-Signal im Kabel gekappt und mein 550ES ist arbeitslos
Schöner Mist, So eine blöde Antenne will ich da jetzt auch nicht anklemmen.
Ich werde mal so ein Stand-Onlone Radio für das Kabel ausprobieren.
Hier noch Abschiedsbilder:

Sony ST-550ES

DSC07270
sophist1cated
Inventar
#18132 erstellt: 21. Apr 2019, 16:43
Ich kriege die Sender hier in Frankfurt am Main noch analog über Kabel rein, nutze aber hauptsächlich wegen RadioX doch die Wurf-Antenne.

Ist jedoch eine Frage der Zeit bis auch über Antenne die analoge Ausstrahlung eingestellt wird. Dann werden die alten, noch für die Ewigkeit gebauten Geräte, endgültig ein Fall für die Tonne.
Passat
Moderator
#18133 erstellt: 21. Apr 2019, 17:00
Über Antenne wirds Radio noch sicher 10 Jahre geben.
In Bayern z.B. wurden erst kürzlich Lizenzverlängerungen für die nächsten 10 Jahre erteilt.

Grüße
Roman
klausES
Inventar
#18134 erstellt: 21. Apr 2019, 19:26

ossi123 (Beitrag #18131) schrieb:
...So eine blöde Antenne will ich da jetzt auch nicht anklemmen...

Ne blöde Antenne wollte ich auch nicht, aber klemm doch ne gescheite dran

Im ernst, was spricht gegen eine Antenne ?
Würde keinen meiner Tuner weggeben, nur weil die das analoge UKW aus dem Kabel schmeissen.
(In solche Abhängigkeiten habe ich mich erst gar nie begeben...).
Kommt natürlich auf die Lage an. Aber irgendwas geht terrestrisch immer.

Denkt dran, die ganze Dab, Kabel und I-Net Infrastruktur, da geht im Notfall gar nix mehr... Min einen "richtigen" Tuner sollte man behalten...


[Beitrag von klausES am 21. Apr 2019, 19:29 bearbeitet]
ossi123
Inventar
#18135 erstellt: 21. Apr 2019, 19:34
[quote="klausES (Beitrag #18134)"

Im ernst, was spricht gegen eine Antenne ?
[/quote]

Es spricht nur dagegen, dass ich mir keine Antenne ins Zimmer stellen will. Und die Antennenverkabelung wird ja vom Kabel benutzt.
klausES
Inventar
#18136 erstellt: 21. Apr 2019, 20:04
Schonmal ein "Wurf"-T ausprobiert ? Gibt welche für kleines bei eba... und amaz...
Je nach Lage und Ausrichtung kann das schon zu erstaunlichen Ergebnissen führen.
Bei deinem Tuner gingen sogar 2 Stück (für unterschiedliche Ausrichtung für Sender. Kann man ja "mit programmieren").


[Beitrag von klausES am 21. Apr 2019, 20:07 bearbeitet]
ghaliläo
Stammgast
#18137 erstellt: Gestern, 00:04
Da braucht man sich gar nicht extra was zu kaufen. Ich hatte eine Wurfantenne da, mit der bekomme ich sogar im Keller noch tadellos viele Sender rein.

Einfach einen Kabelstecker an den man ein langes Kupferkabel dranmacht hinten am Tuner anstecken, das Kabel kann man verstecken und schon hat man guten Empfang.

Für den Fernseher hab ich mir einen digitalen Kabeltuner gekauft, mit dem ich unzählige Fernseh- und Radiosender reinbekomme aber der analoge Empfang funktioniert nach wie vor tadellos. Das digitale Radio ist wirklich in guter Qualität. Hab schon Aufnahmen mit DAT gemacht, absolut rauschfrei. Früher habe ich viel vom Radio aufgenommen sowohl mit DAT als auch mit MD und Kassettendeck.


[Beitrag von ghaliläo am 22. Apr 2019, 00:07 bearbeitet]
Smoke_Screen
Inventar
#18138 erstellt: Gestern, 15:04
Radio hin oder her,was UKW killt ist das gebotene Programm.

ghaliläo
Stammgast
#18139 erstellt: Gestern, 21:11

Smoke_Screen (Beitrag #18138) schrieb:
Radio hin oder her,was UKW killt ist das gebotene Programm.

:prost


Da bin ich absolut Deiner Meinung. Und das gilt nicht nur für Radio sondern auch für´s Fernsehen. Wir werden alle nur noch für dumm verkauft.

Medien zur Volksverdummung. Schon Hitler hat damit das Volk manipuliert. Die machen heute nichts anderes. Und leider kapiert das scheinbar die Mehrheit der Leute nicht. Schon eigenartig.
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