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Technics Sammler-Stammtisch

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S97
Inventar
#9430 erstellt: 05. Mai 2017, 23:04
So, das Schild hat sich Rabia Sorda gegriffen, ist also weg

Meine beiden Technics SL-P600C sind eingetroffen.
Wider jeder Logik hat ausgerechnet das Gerät aus Italien unversehrt überlebt, während das Gerät Kleinanzeigen einen Schaden davon trug.
Shit Happens Habe mich aber mit der Verkäufer geeinigt und das Gerät als Teilespender behalten.
Es geht eigentlich Alles , nur der Transport vom und zum Magazin funzt nicht.
Naja, mal sehen. Vielleicht kennt sich jemand besser damit aus als ich und ist in der Lage ihn zu reparieren.
Bin vom Gerät selbst sehr angetan.
Sehr aussergewöhnliches Display für Technics, aber hat echt was
Ersatz-Magazin ist auch schon eingetroffen, von daher Mucke satt mit dem Gerät

Wenn er seinen Platz im Technics-Turm eingenommen hat, kann ich gern mal ein Bild machen

Gruß Mario

PS : Sorry Mac, bin ein Trottel gewesen. Habe den 89er Katalog selbst hier liegen, wo er ja u.A. mit SL-P777/999 zu sehen ist.
Ich glaub' ich werde alt


[Beitrag von S97 am 05. Mai 2017, 23:06 bearbeitet]
S97
Inventar
#9431 erstellt: 07. Mai 2017, 13:51
Sooooo, nachdem ich das Frontpanel vom defekten Player beim Gerät aus Italien eingebaut habe, da es etwas besser aussah, hat der SL-P600C Einzug gehalten in meinen Technics-Turm :


Nah-Ansicht :
DSC_0036

Mit Blitz :
DSC_0037

Komplett :
DSC_0045

Schönes Gerät, vor allem beim Magazinwechsel Sehenswert das Display.

Gruß Mario

PS : Alle überzähligen Geräte im Biete-Forum eingestellt. ( 1 - 2 Technics SH-R500 Universal-FB's hab ich auch noch liegen. )


[Beitrag von S97 am 07. Mai 2017, 13:54 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#9432 erstellt: 07. Mai 2017, 14:31
Hi,

SL 1400 von 1975 mit AT 12 XE von 1978

AT 12 XE

vintage hifi rulez
Rabia_sorda
Inventar
#9433 erstellt: 07. Mai 2017, 15:07
Für alle die es interessiert und auch basteln können:

Es gibt in dem Technics SH-GE70 einen Clock-Bug. Hier wurde ein falscher Widerstand von Technics eingebaut und sollte, nur der Optik des Displays wegen, ersetzt werden.

Es handelt sich dabei um R331, der hier einen Widerstand von 1.5k aufweist und für das linke Display zuständig ist. Der R431 des rechten Displays hat 1,8k. Dies ist auch auf dem Schaltplan ersichtlich.

clock-korrektur_755843

Somit R331 einfach gegen einen 1,8k-Widerstand tauschen. Nur dann ist die Anzeige auf beiden Kanälen identisch.

Viel Spaß


[Beitrag von Rabia_sorda am 07. Mai 2017, 15:13 bearbeitet]
maadmax
Ist häufiger hier
#9434 erstellt: 08. Mai 2017, 18:03
Hallo liebe Technics Gemeinde
Ich brauche mal Eure Hilfe
Ich habe mir einen Technics Vorverstärker gekauft (SU-A6MK2) nur leider ist er kaputt.
Es ist ein IC mit der Bezeichnung MN6631A (soll ein NF-Umschalt IC sein) kaputt.
Frage - hat einer von Euch so ein IC oder kann mir jemand sagen wo ich so ein IC in Deutschland bestellen kann?
Danke für Eure Hilfe im vorraus Gruß Max
Ps
Ich stelle gerade für meinen Stiefsohn eine Technicsanlage zusammen
Rabia_sorda
Inventar
#9435 erstellt: 08. Mai 2017, 18:58
Hmm....das müsste ein D4002 sein. Dies ist dann ein µPD4002 und müsste auch baugleich mit CD4002, HCF4002 und HEF4002 sein.

Ansonsten hier und hier.


[Beitrag von Rabia_sorda am 08. Mai 2017, 18:59 bearbeitet]
maadmax
Ist häufiger hier
#9436 erstellt: 09. Mai 2017, 19:15
Hi Rabia
Danke für die Info.
Wenn jemand noch was weiß bitte schreiben
Gruß Max
ev13wt
Stammgast
#9437 erstellt: 22. Mai 2017, 16:10
Wo ist dieser Ars?

Werneeer, ich hab da was gefunden, ich glaube das fehlt dir noch? https://www.ebay-kle...k/651681032-172-5889
Waeltklass
Stammgast
#9438 erstellt: 22. Mai 2017, 18:11
Hallo Zusammen

Gibt es irgendwo eine Bestenliste wo der SU-Ma10 darin vorkommt? Wenn man die alten Kataloge von Technics anschaut, sieht man immer wie viele Sterne der Amp in der jeweiligen Kategorie bekommen hat. Aber einen Vergleich zu den anderen Marken habe ich noch nicht gefunden. Mich würde vor allem ein Vergleich zu den großen Sony Verstärkern interessieren (TA-F808ES / TA-F870 usw...)

Hat von euch (von den alten Fachzeitschriften) irgendwo noch ein solche Bestenliste rumliegen?

Danke
Rabia_sorda
Inventar
#9439 erstellt: 27. Mai 2017, 01:26
Hier sind einige schöne Sachen bei. Anscheinend löst ein Sammler seine tollen Sachen auf
Waeltklass
Stammgast
#9440 erstellt: 27. Mai 2017, 06:59
Der Link funktioniert nicht... oder das inserat ist schon gelöscht.
S97
Inventar
#9441 erstellt: 27. Mai 2017, 07:10
Doch , funktioniert.
Hab auch schon Kontakt gehabt heute morgen.

Gruß Mario
highfreek
Inventar
#9442 erstellt: 27. Mai 2017, 07:48
War der zu verkaufende 1200 nicht schon hier im Forum zu sehen? Kommt mir bekannt vor

gruß
rolandL
Stammgast
#9443 erstellt: 27. Mai 2017, 07:51
Hallo Sind, die Sachen von Robert.

Gruß
WBC
Inventar
#9444 erstellt: 27. Mai 2017, 09:22

Rabia_sorda (Beitrag #9439) schrieb:
Hier sind einige schöne Sachen bei. Anscheinend löst ein Sammler seine tollen Sachen auf :.


Warum verkauft man sowas...??? Das bekommt man so niemals wieder...
rolandL
Stammgast
#9445 erstellt: 27. Mai 2017, 09:50
Das hat sicher mehrere Gründe. Bei Robert ist es sicher der Platz. Robert hat immer exquisite Teile und teilweise gibt er sie wieder her. Ob er sie auch los bekommt ist eine andere Sache.

Gruß
Rabia_sorda
Inventar
#9446 erstellt: 27. Mai 2017, 12:53
Robert!?...Welcher Robert?

Bis auf dem EPC U1200 scheinen schon alle Technixe weg zu sein.......WER (von euch) hat da zugeschlagen???
S97
Inventar
#9447 erstellt: 27. Mai 2017, 16:02
Ich war's nicht
Denn auch mein Febel für Technics hat Grenzen
Ich überlege sogar meine komplette Technics-Anlage gegen Weihnachten in der Bucht zu verkaufen.
Eventuell komme ich ja ohne Verlust am Ende dabei weg.
Stelle mir dann wieder ein Aquarium hin wie ich es früher hatte ( 210 x 70 x 70, ca. 1000 L ).
Denn das fehlt mir schon sehr und 2 große Mehrkanal-Anlagen reichen eigentlich auch.

Gruß Mario


[Beitrag von S97 am 27. Mai 2017, 16:08 bearbeitet]
JoDeKo
Inventar
#9448 erstellt: 28. Mai 2017, 16:47

WBC (Beitrag #9444) schrieb:
Warum verkauft man sowas...??? Das bekommt man so niemals wieder...


Weil man sie nicht braucht?
WBC
Inventar
#9449 erstellt: 28. Mai 2017, 20:35
Wie vieles besitzt man, obwohl man es nicht braucht? Was braucht man? Braucht man seine Frau?
Fragen über Fragen...lassen wir es dabei...
Hifibuster
Ist häufiger hier
#9450 erstellt: 29. Mai 2017, 17:31
@S97

Solltest du wirklich deine Technics Anlage verkaufen wollen melde ich mich schon mal als potentieller Kaufkandidat für das ein oder andere Teil! 😀
Gruß, Heiko
S97
Inventar
#9451 erstellt: 29. Mai 2017, 18:12
Ist notiert Heiko
Ich werde aber erstmal schauen, ob nicht Jemand die Anlage komplett übernimmt.
Mich treibt ja nichts
Rabia_sorda
Inventar
#9452 erstellt: 29. Mai 2017, 18:27
...die Technics-Uhr auch?
S97
Inventar
#9453 erstellt: 29. Mai 2017, 19:17
hahahaha ....., ihr seit mir Welche
Im Ernst, es sind alles Geräte aus der Serie mit dem quadratischen Netzschalter.
Der SL-1600MK2 wurde überholt , in Tiefschwarz lackiert, Nadel-Lampe gegen LED getauscht, neue Haube vom 1210er ( Original-Haube existiert noch poliert ) und dazu das System und Nadel ( EPS/EPC 205 MK2 ). Von daher ist der Dreher schon ein Unikum.
Die SB-10 und SB-G900 sind in klasse Zustand. Die Tapedecks revidiert. Der SL-P777 ebenfalls. SL-P600C, ST-G70 und SH-8058 sind auch Top in Schuß, wie auch das Rack von Technics.
Ich denke bevor ich so eine Anlage auseinander pflücke, wird sich bestimmt wer finden , der sie komplett will.
Aber die Zeit wirds bringen.( Die Technics-Uhr gib's dann für Null dazu )

Gruß Mario
WBC
Inventar
#9454 erstellt: 29. Mai 2017, 21:01
Du verkaufst Dein schwarzes Baby...? Was ist denn bei Dir los...? Der Spielsucht verfallen...? Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet...
S97
Inventar
#9455 erstellt: 29. Mai 2017, 21:23
Wie soll ich es sagen ?
Ich war immer noch auf der Suche nach nach ner SU-A200/SE-A100 Kombi für die Anlage, da es die einzige passende Kombi ist.
Jedoch sind die soooooo selten und dermaßen hochpreisig, daß ich es nun einfach aufgebe.
Mit dieser Erkenntnis, dem Vorhandensein von 2 großen Mehrkanal-Anlagen und dem Umstand, daß das " Technics-Zimmer " einfach zu klein ist ( 12 m² ) und ich dort gerne wieder ein Aquarium hätte ( Vermisse das alte 1000L-Becken sehr ),

Hätte ich eine Kombi ergattern können, wäre eine der anderen Anlagen gegangen, aber so wird der Traum nie komplett.
Der SU-V85A ist ein guter Verstärker mit sehr vielen Anschlüssen und auch gut Power, aber er ist halt keine Kombi mit Zapplern.

Beim Dreher bin ich noch unschlüssig, da ich bei dem kaum das Geld bekomme, was ich reingesteckt habe ( insgesamt etwa 1000 € ).
Aber den könnte ich auch im WZ anschliessen.
Mal sehen was kommt.

Gruß Mario
WBC
Inventar
#9456 erstellt: 29. Mai 2017, 21:32
Das Leben ist oft ein Schwein - Du hast gerade verkauft und auf einmal kommt Deine Kombi angeflogen...was dann...???

Man verkauft immer nur einmal...
S97
Inventar
#9457 erstellt: 29. Mai 2017, 21:54
Nene, die letzte SE-A100 sollte 2k kosten und mir hätte immer noch die SU-A200 gefehlt.
Klar werde ich die Displays der Tapes des SL-P777 und des Equalizers vermissen.
Ebenso den klaren ehrlichen Klang der SB-10 und den " Live-Sound " der SB-G900,
aber meine anderen 2 Anlagen sind auf dem Stand der Technik und auch nicht zu verachten.
Meine Infinity Kappa's ( 12 Stück ) sind mir einfach heilig.
Für MICH gibt es einfach kaum Boxen die mir vom Sound her besser gefallen.
Ich bin kein High-End'er oder Ähnliches. Für mich muß Musik Spass machen und das tut es mit meiner Wohnzimmer-Anlage perfekt, egal ob Stereo oder Mehrkanal.

Technics war für mich von Jugend an 20 Jahre die Marke der ich treu war.
Dann kamen die Infinitys und ich war hin und weg vom Sound.
Damals ging es los mit Mehrkanal und der gerade gekaufte Technics SA-DA10 erwies sich als NULL Laststabil und schaltete schon bei moderaten Pegeln ab. Im Nachhinein war der Kasten einfach Billig.
Ergo war das der Abschied von Technics damals. Ich hätte es wohl dabei belassen sollen.

Gruß Mario
JoDeKo
Inventar
#9458 erstellt: 29. Mai 2017, 22:26
Waeltklass
Stammgast
#9459 erstellt: 29. Mai 2017, 23:48
Was muss ich da lesen Mario... Du warst der erst der mich hier im Forum willkommen hiess und mir als Technics-Frischling gute Tips gab. Was dann in meiner Wohnung zu einem chronischen Platzmangel führte.

Ich hatte mal Glück und konnte mir die SE-A100 / SU-A200 Kombi ergattern. Und Du hast recht, es war eine sehr teure Anschaffung. Aber wenn ich ehrlich bin höre ich lieber Musik mit meinem SU-MA10. Ist mein Lieblingsverstärker von Technics. Zu der SE-A100 / A200 Kombi gesellt sich noch der SL-1210, SL-P1200, RS-B705 und ST-G70L.

Die von Dir erwähnte Endstufe SE-A100 Hat sich jemand aus der Schweiz gekrallt (hatte mit Ihm schon mehrmals schriftlichen kontakt und er ist glücklich damit). Mit dabei war noch das Übertape M95 und ein ST-G70. Das hat wohl die 2000 Euro gerechtfertigt.

Ich hoffe Du überlegst Dir den Verkauf sehr gut. Nur schon die SB-10 wirst Du wahrscheinlich nie mehr in diesem Zustand bekommen.
Ohnebus
Ist häufiger hier
#9460 erstellt: 30. Mai 2017, 19:13
Jau
Zulu110
Inventar
#9461 erstellt: 01. Jun 2017, 07:23
Bei mir gabs gestern auch mal wieder was neues. Schon wieder die Kombi aus SU-8080 und ST-8080, diesmal aber zusätzlich mit dem RS-673
Die Amp/Tuner Kombi habe ich ja schon, aber der Amp ist optisch in einem minimal besseren Zustand. Daher werde ich diesen wohl gegen meinen alten tauschen. Allerdings ist bei dem Neuen auch wieder eine umfangreiche Schalterkur nötig - wenn ich da an den Aufwand beim Letzten denke
Dann mal eine Frage zu dem Tape. Das scheint so augenscheinlich erst einmal zu laufen, allerdings stoppt das Band nach 2-3 Sekunden Laufen immer wieder ab. Sowohl bei der Wiedergabe als auch beim Spulen. Hat jemand eine spontane Idee woran das liegen kann, bevor ich das Teil öffne?

Gruß, Marcel


[Beitrag von Zulu110 am 01. Jun 2017, 07:24 bearbeitet]
Django8
Inventar
#9462 erstellt: 01. Jun 2017, 08:08
Und die Spulen drehen sich? Hatte mal so was Ähnliches bei meinem alten PIONEER-Deck. Ursache war, dass der Riemen hinüber war, welcher ein magnetisches Bauteil antrieb, das dem Deck "mitteilte", ob die Spulen sich drehen und so das Band sauber aufwickeln. Ergo hat das Deck jeweils auf Stop geschaltet, um vermeintlichen Bandsalat und/oder -riss zu vermeiden


[Beitrag von Django8 am 01. Jun 2017, 08:09 bearbeitet]
Zulu110
Inventar
#9463 erstellt: 01. Jun 2017, 12:08
Ja, die Spulen scheinen sich zu drehen. Man hört ja auch ganz normal die Musik in den paar Sekunden in denen es läuft.
Ich werde mich da in den nächsten Tagen wohl mal näher mit beschäftigen müssen.
WBC
Inventar
#9464 erstellt: 06. Jun 2017, 19:09
Genau den gleichen Scheiß hab ich bei meinem BX 707...ein sehr gutes Tape, aber ich bekomme es nicht hin...


[Beitrag von WBC am 06. Jun 2017, 19:10 bearbeitet]
Antek36
Stammgast
#9465 erstellt: 07. Jun 2017, 07:50

Zulu110 (Beitrag #9463) schrieb:
Ja, die Spulen scheinen sich zu drehen. Man hört ja auch ganz normal die Musik in den paar Sekunden in denen es läuft.
Ich werde mich da in den nächsten Tagen wohl mal näher mit beschäftigen müssen.


Bei meinem 671er war der Riemen des Zählwerkes schuld. Ohne diesen lief es problemlos durch.


BG
Andreas
Zulu110
Inventar
#9466 erstellt: 07. Jun 2017, 07:54
Ich habe das Deck die Tage noch einmal kurz getestet und hier lief es seltsamerweise problemlos. Vielleicht kam es durch die lange Standsezeit beim VK. Ich werde das jetzt mal im Auge behalten und mir die Riemen mal ansehen, wenn ich es zum reinigen öffne, denn das muss ich ohnehin noch machen.

Gruß, Marcel
MacPhantom
Inventar
#9467 erstellt: 07. Jun 2017, 10:22
Etwas Interessantes ist mir aufgefallen beim Werbespot auf Fratzenbuch (offizielles Technics-Profil) zum neuen SU-G700: da steht doch tatsächlich "Class AA Headphone Stage".
Dass Technics für das Verstärkerteil durchs Band auf Class D setzt ist mittlerweile ein offenes Geheimnis (das gilt auch für die SE-R1, die ein unkonventionelles Design einer Class D-Endstufe mit stabilisierten Netzteilen enthält). Aber Class AA? Für eine Kopfhörerstufe?
Ende 80er hatte Technics schon mal solche Kapriolen gemacht: da wurden Class AA-Stufen in Vorverstärkern, CD-Playern und Tapedecks verbaut. Das ist insofern unlogisch, als dass dies ein unnötiger Schaltungsaufwand war.
Zur Erklärung: Class AA verbindet eine kleine Class A- mit einer kräftigen Class B-Stufe via Wheatstone-Brücke. Die Idee dahinter ist, dass der Class B-Teil die hauptsächliche Stromverstärkung übernimmt (also die lauten Passagen), während die Class A-Stufe dann einspringt, wenn die Class B-Stufe zu verzerren beginnt – was üblicherweise bei leisen Passagen bis zur Mindestspannung für Silizium (ca. 0.75V) der Fall ist. Die Class A-Stufe überbrückt quasi den Wechsel des Audiosignals von der positiven zur negativen Halbwelle. Zusammen ergibt das einen Verstärker, der sowohl verzerrungsarm (dank der Class A-Stufe), wie auch sehr kräftig (dank des Class B-Teils) ist.

Nun sollte jedem ein Licht aufgehen: warum zum Teufel braucht man das für Kleinstsignale wie in Vorverstärkern oder Kassettengeräten?
1988 konnte das noch einleuchtend erklärt werden mit Marketing: auf den jeweiligen Geräten prangt stolz das "Class AA"-Label (siehe Bild unten vom SL-P770). Aber heute? Die Leute kümmern sich nicht mehr darum; auf dem G700 stehen ganz andere Dinge wie LAPC und Jeno. Warum also dieser Aufwand, wo doch eine simple Class A-Steuerung mit einem Operationsverstärker kostengünstiger gewesen wäre? Keine Ahnung.


Hier der SL-P770: man beachte das goldene Signet unten rechts:


Ein annotierter Auszug aus dem Schaltplan dieses Spielers:
Viper780
Inventar
#9468 erstellt: 07. Jun 2017, 12:38
Was ist eigentlich der unterschied zwischen Class AA und Class AB?
Hab das irgendwie nie schlüssig rausgefunden.

KH oder Vorverstärker haben früher meist in reinem Class A Betrieb gearbeitet
MacPhantom
Inventar
#9469 erstellt: 07. Jun 2017, 14:32
Gut, dann gehen wir mal ein wenig auf die Materie ein. Vieles ist vllt. trivial für manche (v.a. am Anfang), aber der Vollständigkeit halber trotzdem drin.


Halbleiterverstärker bestehen bekanntlich aus Transistoren in der Endstufe. Das Prinzip ist simpel: ein Transistor agiert wie ein Ventil. Analogie zum Wasserhahn: der Hahn ist an einer (Wasser-) Versorgung angeschlossen und lässt genau so viel Wasser durch, wie sein Ventil geöffnet ist. Beim Transistor ist's dasselbe Prinzip, nur ist hier die Versorgung die Stromversorgung durch das Netzteil, und der Regler, der die Menge an Strom bestimmt, ist keine menschliche Hand, sondern eine separate Spannung. Von dort kommen auch die drei Anschlüsse eines Transistors: Kollektor ("nimmt Strom auf"), Emitter ("lässt ihn raus") und Basis (Ventil). So weit, so gut.

Das Problem ist nun, dass ein Transistor, abhängig vom Typ, Strom nur in eine Richtung fliessen lässt. Das hat mit der Konstruktion eines Transistors zu tun: zwischen zwei leitenden Schichten ist eine Sperrschicht im Sandwich eingeschlossen, die die umgekehrte Polarität hat und partiell leitfähig wird, wenn sie Strom (oder Spannung) bekommt. Diese Sperrschicht ist also mit der Basis verbunden und "kehrt ihre Polarität um" (vereinfacht gesagt), in Abhängigkeit des fliessenden Stroms über die Basis (zum Emitter).
Es gibt somit mittlerweile also zwei Typen:
  • PNP: Sandwich-Abfolge ist Positiv-Negativ-Positiv: diese leiten nur positiven Strom (via C-E) und können nur angesteuert werden, wenn an der Basis eine negative Spannung anliegt.
  • NPN: genau umgekehrt


Das ist darum problematisch, da Audiosignale Wechselspannungen sind; man muss also sowohl positive wie auch negative Halbwellen verstärken können. Um das zu ermöglichen gibt es zwei Tricks:
  1. Man hebt das Signal an, dass es nur positive Anteile hat ("DC mit AC-Anteil"). Beispiel: ein Audiosignal hat einen Range von +/- 0.5V. Indem man eine 0.5V DC-Spannung dazugibt, verschiebt sich der Range nun auf 0-1V, ist also immer positiv. Als Folge reicht ein einziger NPN-Transistor im Output.
  2. Man schaltet je einen PNP- mit einem NPN-Transistor in Reihe.


Variante a. ist ziemlich alt und wird i.d.R. nur noch in Treiberstufen verwendet, wenn überhaupt. Die Nachteile liegen auf der Hand: bei keinem Audiosignal lässt der Verstärker die Hälfte der Versorgungsspannung als Gleichstrom raus und Gleichstrom ist tödlich für Lautsprecher. Kann man bei nur einem Transistor nur mit einem Transformator rausfiltern (und Transformatoren verzerren, wenn sie sowohl DC als auch AC bekommen).
Üblich ist deshalb Variante b., und genau hier findet man üblicherweise die verschiedenen Verstärkertopologien. Es gibt noch weitere Details (Koppelkondensator vs. symmetrische Versorgungsspannung), aber auf die gehen wir hier nicht ein, ebenso nicht auf den Unterschied zwischen Bipolartransistoren und FETs.


Nun also zu den Verstärkerprinzipien: warum gibt's die überhaupt? Die Antwort liegt wieder in der Physik des Transistors. Transistoren sind keine perfekten Bauteile und haben zwei Charakteristiken, die es gilt in den Griff zu bekommen.
Einerseits wäre da der Umstand, dass das Halbleitermaterial (z.B. Silizium) eine gewisse Grundspannung braucht, um überhaupt leitfähig zu werden. Die Sperrschicht beginnt also nicht schon zu leiten, wenn z.B. wenige mV Spannung an der Basis anstehen. Stattdessen muss sie eine Grundspannung übertreffen. Bei Silizium sind das ungefähr 0.7V, bei Germanium z.B. 0.3V. Ein Audiosignal, wie es z.B. aus dem CD-Player kommt, kann jedoch u.U. nur wenige mV haben. Sobald es unter die Mindestgrenze kommt, sperrt der Transistor und die leisen Passagen werden gar nicht mehr verstärkt. Zu allem Übel produziert das Sperren und erneute Anschalten eines Transistors Verzerrungen (wenn zwei Transistoren im Tandem arbeiten, dann redet man hier genau von den berüchtigten Übernahmeverzerrungen, weil der Wechsel von der positiven zur negativen Halbwelle und umgekehrt zu Verzerrungen beim Übernehmen von einem Transistor zum anderen führt).
Zweites Problem ist die Ansteuerungs-Kennlinie eines Transistors: dummerweise verstärkt ein Transistor das Signal auch nicht linear, sobald man über die 0.7V kommt. Die Kurve sieht üblicherweise so aus (Bild von hier), sie hat also einen linearen sowie einen mehr oder weniger ausgeprägten nichtlinearen Teil.
Ähnliches sieht man auch im Verhältnis Leitfähigkeit/Abwärme: sämtliche Energie, die ein Transistor bekommt, aber nicht durchlassen darf (abh. vom Basisstrom), wird in Wärme umgewandelt. Gibt man keinen Strom auf die Basis, so leitet der Transistor auch nicht; er "sperrt" und wirkt wie ein Isolator. Das verbraucht keine Energie. Bei vollem Strom leitet der Transistor alles durch, auch das produziert kaum Abwärme. Kritisch wird's auf halber Strecke: hier muss der Transistor die Hälfte des Stroms durchlassen und die andere verbraten, er wird heiss.
Zu guter Letzt ist der "Arbeitspunkt" eines Transistors der Bereich in der Kennlinie, in der er sich befindet, wenn kein Signal anliegt. Ist der Arbeitspunkt ganz links im Bild, so ist der Transistor ohne Signal komplett abgeschaltet. Ist er in der Mitte (also im linearen Bereich), so lässt der Transistor die Hälfte des Stroms durch und verbrät die andere als Wärme.


Mit dem kommen wir nun endlich zu den Schaltungsprinzipien:

Class A
Die Idee von Class A ist es, sowohl das An- und Abschalten von Transistoren bei der Grundfrequenz zu vermeiden (also keine Übernahmeverzerrungen zu produzieren), als auch im linearen Teil der Kennlinie zu arbeiten (siehe verlinktes Bild oben). Das wird erreicht indem man den Arbeitspunkt des Transistors exakt in seine Mitte legt: ohne Audiosignal lässt er immer die Hälfte des Stroms durch und wandelt die andere in Abwärme um. Damit arbeitet er immer im linearen Teil und produziert keine Störgeräusche, weil er nie abschaltet.
Gleichzeitig führt das aber auch zu den berühmten Problemen von Class A-Geräten: hohe Abwärme, geringer Wirkungsgrad.
Wird üblicherweise dank der geringen Verzerrungen bei Kleinstleistungen verwendet (Zuspieler, Vorverstärker, Treiberstufen); audiophile Goldöhrchen haben auch riesenfette Endstufentrümmer mit 2x20W oder so am Start - eben in Class A.

Geräte von Technics damit: diverse Vorstufen, CD-Player, Tuner, Tapedecks, etc. Überall, wo Kleinstleistungen geschaltet werden müssen.
Verstärkerstufen gab's nie damit.


Class A+
Das ist eine sehr exotische Schaltung, die in nur einem einzigen Gerät eingebaut wurde: in der berühmten SE-A1.
Die Idee hier ist dieselbe wie bei Class A: den Transistor immer in der Mitte zu lassen, so dass er möglichst wenige Verzerrungen produziert.
Doch warum geht das bei der A1 mit satten 2x350W? Ganz einfach: die Ingenieure von Technics verwenden hier keine Konstantstromquelle. Stattdessen ist das Netzteil selbst ein Verstärker (und zwar im effizienten Class B), der der Class A-Ausgangsstufe nur so viel Strom zur Verfügung stellt, wie sie (abhängig vom Audiosignal) auch benötigt! Will heissen: ohne Signal liegt der Arbeitspunkt der Class A-Stufe zwar in der Mitte, aber das Netzteil liefert kaum Saft. Ergo: der Transistor muss fast keinen Strom in Abwärme umwandeln.
Das Prinzip hat zwar noch weitere Besonderheiten wie eine fliegende Masse, aber im Grossen und Ganzen ist das eine absolute Meisterleistung für 1978 und bezeugt, dass die Ingenieure von Matsushita nicht nur billige Produktpflege betrieben, sondern wirklich ingenieuse Ideen hatten. Brilliant. Leider nie mehr umgesetzt.

Geräte von Technics damit: SE-A1.


Class B
Dies ist quasi das zweitälteste Prinzip. In Class A haben wir Übernahmeverzerrungen eliminiert, indem wir den Arbeitspunkt in die Hälfte verschoben hatten.
Nun birgt dies aber das besagte Problem der Wärmeentwicklung und des geringen Wirkungsgrades. Class B versucht nun genau diese Probleme zu lösen, indem der Arbeitspunkt an den effizientesten Ort gelegt wird: nach Null. Liegt nun kein Signal an, so sind die Transistoren abgeschaltet. Komplett. Null Verlust. Damit wird enorm viel weniger Abwärme produziert; der Verstärker wird effizienter.
Entscheidender Nachteil: der Transistor verstärkt Kleinstsignale nicht mehr, weil er unter die Mindestspannung von 0.7V fällt. Darüber hinaus produziert er Verzerrungsgeräusche, sobald er angeschaltet wird. Bei jedem Polaritätswechsel entstehen somit Verluste und Geräusche. Class B-Geräte sind deshalb in der Audiowelt verschrien und werden so gut wie nicht mehr eingesetzt.

Geräte von Technics: mir ist keines bekannt.


Class AB
Kommen wir zum allerhäufigsten Prinzip. Class A verhindert Verzerrungen, Class B sorgt für geringe Verlustwärme. Warum nicht etwas in der Mitte suchen? Das ist das Prinzip von Class AB: der Arbeitspunkt liegt zwischen Null und Mitte der Kennlinie. Genauer: er liegt genau so, dass der Transistor gerade nicht abschaltet, wenn kein Signal anliegt. Beide Transistoren (PNP und NPN) leiten also immer ein wenig. Damit ist der Übergang von positiver zu negativer Halbwelle fliessend.
Die Umsetzung dieses Prinzips ist extremst simpel: man legt einen Widerstand vom Netzteil zur Basis des Transistors, so dass dieser eine konstante kleine DC-Railspannung erhält und immer ein wenig leitet, fertig. Genau deshalb wurde das Prinzip so häufig verwendet: es ist der beste Kompromiss zwischen Effizienz und Verzerrungsarmut und sehr sehr billig zu bauen.

Geräte von Technics: praktisch alle Vollverstärker, speziell aus den 70ern (alle die, auf denen nichts à la "New Class A" oder "Class AA" steht).


New Class A
Ab Mitte 70er war der Class AB-Verstärker eindeutig ausgereift und salonfähig; viel zu verbessern gab's nicht mehr. Also musste man ab ca. 1980 innovativ werden; die Leute brauchten ja schliesslich einen Grund, neue Geräte zu kaufen.
Mit am Start: New Class A. Mit Vernachlässigung kleiner Details auch bekannt als "Denon Optical Class A", "Dual Class A", "JVC Super A", etc. Fast alle Hersteller verwendeten gleichzeitig ein Prinzip, welches auf ähnlicher Idee fusste: konventionelle Class AB-Geräte haben einen konstanten Ruhestrom. Dieser ist zwar kleiner wie der hohe bei Class A, aber so wirklich intelligent ist er auch nicht. Warum nicht den Ruhestrom so wählen, dass er abhängig vom Audiosignal ist? Genau das tut New Class A: hört man leise Passagen, ist der Ruhestrom lauter. Dreht man laut auf oder kommt eine laute Audiowelle, wird er kleiner. Die Idee ist, dass man bei lauter Musik die kleinen Verzerrungen des Transistors gar nicht mehr hört und man deshalb den Ruhestrom runterfahren kann, während bei leisem Musikhören und leisen Passagen unbedingt gewährleistet wreden muss, dass die Transistoren nicht abstellen. Dafür hat man eine spezielle Schaltung, die abh. vom Audiosignal den Ruhestrom dynamisch anhebt oder senkt.
Manche Hersteller (z.B. Accuphase) gingen so weit, bis zu gewissen Lautstärken den Verstärker komplett in Class A, danach aber runter bis zu Class B laufen zu lassen. Andere wiederum hatten einen Wählschalter, der zwischen den zwei Modi umschalten konnte.
Technics verwendete eben New Class A, welches immer in etwa rund um den Class AB-Bereich bleibt. Irgendwann kamen noch Gimmicks wie Computer Drive dazu, doch das Grundprinzip blieb dasselbe.

Nicht falsch verstehen: New Class A ist eine hervorragende Idee, und Geräte wie die SE-A3 sind damit ausgestattet und phänomenal. Aber es wurde marketingmässig auch zu stark ausgeschlachtet.

Geräte von Technics: das Flaggschiff waren zweifelsohne die SE-A3/SE-A3MK2. Gab aber viele weitere (SU-V3/5/7/9, V303/505/707/909, etc.). Das erste war der SU-V10. Mit dem Aufkommen von Class AA wurde New Class A in die billigeren Geräte verdrängt (Mitte 90er: Midi-Anlagen wie der SU-X520D sowie die kleinen SU-V300, V500).
New Class A wurde ausschliesslich in Vollverstärkern, Endstufen und Receivern eingebaut.


Class AA
Das habe ich oben erklärt. Ist ein anderer Weg, um die Effizienz von Class B- und die Verzerrungsarmut von Class A (wortwörtlich) miteinander zu kombinieren.

Geräte von Technics: das erste war die SU-A200/SE-A100 Kombi. Doch auch ansonsten wurde das Prinzip verwendet: in Tunern (z.B. ST-GT550), CD-Playern (SL-PS700), Tapedecks (RS-B965), um ein paar wenige zu nennen. Zuletzt offenbar eben sogar im SU-G700 in der Kopfhörerstufe. Interessant.


Class D
Verstärkerschaltungen waren in den 70ern ausgereift - und dann tat sich ein neues Feld auf.
Weiter oben habe ich das Verhältnis zwischen Stromabgabe und Abwärme eines Transistors versucht aufzuzeigen. Im Prinzip gibt's da wie gesagt die zwei Optimumspunkte, in denen am wenigsten Abwärme produziert wird: Transistor sperrt vollständig vs. Transistor lässt alles durch.
Class D macht sich genau das zunutze. Hier kann nicht mehr von Arbeitspunkt gesprochen werden, weil der Transistor in sehr hoher Frequenz periodisch vollständig geöffnet und wieder geschlossen wird. Idealerweise gleicht die Ansteuerung einer hochfrequenten Rechteckwelle.
Die Idee dahinter? Grundsätzlich steuert man den Transistor so hochfrequent an, dass der Mensch nichts mehr hört (Frequenzen müssen also über 20kHz liegen). Dann moduliert man das Audiosignal drauf: die Rechteckwellen werden länger oder kürzer in Abhängigkeit von der Audiofrequenz.
Resultat für den Transistor ist, dass er so gut wie nie im mittleren Arbeitsbereich liegt und deshalb auch kaum Abwärme produziert. Genau deshalb haben Class D-Geräte einen Wirkungsgrad von nicht selten 90% und können in kleinster Bauweise zigtausend Watt abgeben (siehe PA).
Das ausgegebene Signal ist dann eine verstärkte Variante davon: das Audiosignal mit der hohen Grundfrequenz vermischt. Am Ausgang wird dann die Grundfrequenz abgeschwächt (z.B. mittels Spulen).

Class D-Geräte haben andere Probleme (Quantisierungsrauschen; Frequenzgang ist stark empfindlich auf Lautsprecherimpedanz, etc.), doch sie sind die mit gigantischem Abstand effizienteste Variante. Technics verwendet in ihren heutigen Verstärkern ausschliesslich Class D-Stufen für die Lautsprecher. Je schon in den SU-G700 geschaut und sich über den mickrigen Kühlkörper in der Mitte gewundert? Der kann genau nur so klein gebaut werden, weil die Stufe dank Class D sehr effizient ist und wenig Abwärme produziert.
Fun Fact am Rande: vor dem Technics-Revival gab es genau ein einziges Gerät der Marke, welches eine Class D-Stufe enthielt: der Verstärkerteil der Kompaktanlage SC-HD81.

Geräte von Technics: SE-HD81 (wie erwähnt), sowie alle neuen: SE-R1, SU-C700, SU-G30, SU-G700.



Das ist ein kleiner Abriss der Schaltungsprinzipien. Es gab noch mehr (Class H: zwei oder mehr Versorgungsspannungen; Class G: Prinzip von Hitachi; etc.), doch das alles aufzuzählen würde hier eindeutig den Rahmen sprengen.
Viper780
Inventar
#9470 erstellt: 08. Jun 2017, 09:13
Danke dir!
Das meiste hab ich dazu schon gewusst - ganz klar ist mir die Unterteilung aber noch nicht.

Aber das ist wohl bei vielen Marketing Begriffen so- Class AB und Class B unterscheiden sich ja nur durch einen minimal höheren Ruhestrom. Also anhand von einem Schaltungsausschnitt kann man da wenig sagen.

Das was du hier aufgezeichnet hast ist für mich eindeutig eine Zweistufige Verstärkung.
Die Wheatstone-Brücke ist Teil der Stromregeulierung und für die exakte Messung des Stroms da.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ichs verstehe aber ich vermute dass das Bild falsch herum beschriftet wurde. Denn IC809 liegt auf Masse und müsste somit der Class B Teil sein. Während der IC813 eindeutig an der Spannungsmessung teilnimmt und nicht auf Gnd hängt. Der ZWeite IC813 ist dann ein weiterer Class AB Chip anscheinend für die Feedback stabilisierung
ars_vivendi1000
Inventar
#9471 erstellt: 08. Jun 2017, 09:25
Danke Mac für Deine prima Zusammenfassung!

Anmerkung zur A1: sie hat pro Kanal 4 "Netzteile" (wie es mir ein Fachmann zu erklären versuchte) mittlerweile habe ich (seltener als die Endstufe) einige original Werks-Schaltungsunterlagen der A1 bekommen, unter dem "Schwur" nichts veröffentlichen zu dürfen...
Ebenso habe ich die Reparatur einer A1 eines leidenschaftlichem Sammler mit auf den Weg bringen können.
RAPSTAR
Ist häufiger hier
#9472 erstellt: 15. Jun 2017, 17:34
@MacPhantom

Super Text. Auch wenn es etwas Offtopic ist, stell ich mal die Frage in den Raum ob du noch andere brauchbare Class D Verstärker anderer Hersteller kennst? Gerne auch per PN antworten .
S97
Inventar
#9473 erstellt: 22. Jun 2017, 05:44
So Jungs, nun ist es soweit
Ich bedanke mich bei Allen ( Vor Allem Werner, Mac und viele Andere ) für die vielen Tips und Unterhaltungen zum Thema Technics.
Da ich die Anlage entgegen meiner ursprünglichen Annahme kaum nutze, vor allem mangels Zeit dafür , löse ich sie nun auf und beende für mich die Ära Technics.
Ich bin wirklich Stolz darauf gewesen, als ich es auf einmal in den Kopf bekam aus Nostalgie vor etwa 1 Jahr diese Anlage zusammen zu suchen und was bis heute draus geworden ist. Aber ich hab eingesehen, daß ich nicht mehr die Zeit habe und zum herumstehen ist sie einfach zu schade und ich trenne mich nun komplett von allen Geräten.
Daher euch allen weiterhin viel Spass mit Technics. Ist ne Tolle Marke, schon immer gewesen,

Vllt. sieht man sich ja in dem einen oder anderen Thread nochmal

Gruß Mario
Viper780
Inventar
#9474 erstellt: 22. Jun 2017, 09:05
Auch du wirst wieder kommen

Wichtig ist nicht die Marke sondern die Freude am Hobby. Jetzt im Sommer wird die Zeit dafür natürlich weniger, aber ich bin froh dass ich das Hobby gefunden habe.

Viel Spaß mit dem was nach deiner Anlage folgt.
Viper780
Inventar
#9475 erstellt: 23. Jun 2017, 09:06
Sorry für den Doppelpost

1. Um was werden aktuell Technics SE-A7000 und SU-C7000 Kombis gehandelt?
2. was für eine Lasereinheit ist im SL-PJ1 verbaut und bekomm ich da irgendwoher Ersatz? (sprich Baugleiches Schlachtgerät)
MacPhantom
Inventar
#9476 erstellt: 23. Jun 2017, 09:43
Zu 1. kann ich keinen zuverlässigen Wert nennen, da die 7000er bei uns nie verkauft wurden.

2.: im SL-PJ1 ist einer von folgenden zwei CD-Mechanismen verbaut: SRLP007N01A / SRLP007N03A.


[Beitrag von MacPhantom am 23. Jun 2017, 09:43 bearbeitet]
Viper780
Inventar
#9477 erstellt: 23. Jun 2017, 09:58
Danke dir für die rasche Info
Weißt du zufällig ob der Mechanismus/Laser auch bei anderen verbaut wurde?

und zur 7000er irgend einen anhalts Punkt um was die in den letzten 1-2 Jahren gehandelt wurden?

Bei mir sollte demnächst eine SE-A5 eintrudeln. Bin sehr gespannt darauf. Welchen CD-Player würdet ihr dazu kombinieren?
Waeltklass
Stammgast
#9478 erstellt: 23. Jun 2017, 10:04
Hallo Viper780

Bei SE-A5 MKII würde ich den SL-P720; SL-770; SL-777; SL-990; SL-999, SL-P1000 (sehr selten) nehmen.
Bei SE-A5 MKI SL-P10, oder halt einer der oben erwähnten.

Gruss
Fred
ars_vivendi1000
Inventar
#9479 erstellt: 23. Jun 2017, 10:58
Hallo Mario,

schade, dass Du Dich zurückziehst. Es gibt aber immer Veränderungen (im Leben) Redundanz ist ein normaler Vorgang,dem man sich nicht immer entziehen kann. Wenn man nach Nutzungs Stunden geht, kristallisiert sich sofort heraus, mit welchen Geräten man am Häufigsten hört...

Zur SE A / SU C 7000: Ich habe noch nie ein Paar verkauft. Anbieter gibt es aber mit verwirrender Angebotshistorie, ob da jemals
was verkauft wurde, steht in den Sternen. Ich habe neulich im audio Markt gesehen, dass ein renomierter Frankfurter Händler eine 7000 er (alte Version) für 3000.- anbietet.

In Japan gehen perfekte 7000er V 4 um die 450 000 Yen weg....

Euch allen noch ein kühleres Wochenende-oder doch nicht ?
MacPhantom
Inventar
#9480 erstellt: 23. Jun 2017, 10:59
Ich habe einen SL-P770 in Verbindung mit einer SE-A3/SU-A4:


Optisch und zeitlich würde ein SL-P10 am besten passen, aber auch der nicht 100%. Kam zeitlich erst mit der A3/A4MK2 heraus. Der P770 sieht dank eckigem Design aber auch nicht fehl am Platz aus; ist zudem deutlich komfortabler, ausfallsicherer und schneller wie ein SL-P10.



Zur Lasereinheit: schau mal hier: http://www.dutchaudi..._dac_converter_list/
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