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Was hört Ihr gerade jetzt ? (JAZZ)

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dietmar_
Inventar
#19118 erstellt: 18. Nov 2019, 20:48

arnaoutchot (Beitrag #19116) schrieb:
Hier etwas sehr Überraschendes ! Peter Brötzmann - I Surrender Dear - Trost 2019. Ich hatte schon vor Erscheinen neugierig gelesen, dass Brötz eine Platte nur mit Improvisationen für Tenor über die bevorzugten Stücke, die er so in seinem Kopf hat, gemacht hat. Nun, dachte ich, auch wenn Vorlagen wie das Titelstück, Lover Come Back to Me, Lady Sings the Blues oder Nice Work if you can get it etc. eher Standards nahelegen, so wird der gute Peter das schon in seiner oftmals rauhen und berserkerhaften Art in seine Welt rüberziehen. Aber nein, das stimmt nicht. Brötz mit seinen 78 Jahren legt ein altersreifes Werk vor, das sich für ihn unerhört nah an den Vorbildern bewegt und nur ganz leicht das alte Rauhbein durchscheinen lässt. Keine Kreisch- oder Überblasorgien mehr ! Man muss natürlich schon mit einer kompletten Platte Tenor-Sax-Solo zurechtkommen. In ihrer Aufrichtigkeit, Direktheit und Klarheit zu den Jazz-Platten des Jahres gehörend, möchte ich fast sagen ! Klanglich knochentrocken aufgenommen steht der Mann wie mitten im Wohnzimmer. :hail

Ich ätze ein bisschen - nicht ganz ernst gemeint - : Brötzmann braucht Geld?

Nein, ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass das der Grund ist.

Tatsächlich finde ich das ganz interessant.
arnaoutchot
Moderator
#19119 erstellt: 18. Nov 2019, 21:12

dietmar_ (Beitrag #19118) schrieb:
Ich ätze ein bisschen - nicht ganz ernst gemeint - : Brötzmann braucht Geld? Nein, ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass das der Grund ist.


Nein, das ist sicherlich nicht der Grund. Es gibt nur sehr wenige Musiker im (Free) Jazz, die keinerlei Kompromisse bezüglich Kunst und Kommerz gemacht haben, und da würde ich Brötzmann ohne zu Zögern dazuzählen. Natürlich muss auch Brötzmann essen und leben, aber das ist sicherlich nicht der Beweggrund für ein milderes Album. Seine Liner Notes im Inneren der CD legen nahe, dass er einfach mal die musikalischen Vorbilder aus seinem Kopf niederlegen wollte, so wie er sie im Ohr hatte.
andreas3
Inventar
#19120 erstellt: 18. Nov 2019, 21:13
Dietmar_ schrieb:


Nein, ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass das der Grund ist.


Man nennt es Altersmilde..

Grüße!
dietmar_
Inventar
#19121 erstellt: 18. Nov 2019, 21:33
Habe einmal Brötzmann live gesehen, letztes Jahr in Düsseldorf unter wuppertal JAZZ workshop, da fand ich ihn schon ein bisschen milde. Nichtsdestotrotz war er ziemlich gut.
pasko01
Neuling
#19122 erstellt: 18. Nov 2019, 22:25
Brötzi lebt, ist doch schön
auch ich trinke manchmal Cappuccino anstatt Kaffee schwarz
dietmar_
Inventar
#19123 erstellt: 19. Nov 2019, 07:24

pasko01 (Beitrag #19122) schrieb:
Brötzi lebt, ist doch schön
auch ich trinke manchmal Cappuccino anstatt Kaffee schwarz ;)

Das war jetzt aber nicht die Motivation dich hier anzumelden?
Jedenfalls willkommen!

Und du hast natürlich recht mit deinem Vergleich, es war auch keine Beschwerde, eher geäußertes Erstaunen.
Rille65
Inventar
#19124 erstellt: 19. Nov 2019, 14:26
Ein jazziger Ausflug in die Welt von Film und Bühne, auf den Spuren von Stephen Sondheim.

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Cyrille Aimée ‎– Move On: A Sondheim Adventure
Label: Mack Avenue Records ‎– MAC1144
Format: CD, Album
Land: US
Veröffentlicht: 2019

Fein an der Gitarre: Diego Figueiredo (tracks: 5, 14), Sébastien Giniaux (track: 11),
arnaoutchot
Moderator
#19125 erstellt: 19. Nov 2019, 18:50
Hier Mostly Other People Do the Killing - The Coimbra Concert - Clean Feed 2CD 2011. Die unglaubliche Truppe um Bassisten Moppa Elliott mit Peter Evans (tp), Joe Irabagon (ts, sopranino) und Kevin Shea (dr). in einer Live-Aufnahme aus Portugal. Titelangaben zu Stücken sind irreführend, es ist eher eine ab und an durch kurze Pausen unterbrochene Abfolge von irrwitzigen Zitaten, Ideen und verschlungenen Improvisationen. Die vier scheinen den ganzen Jazz von New Orleans bis zum Free Jazz im Kopf abrufbar zu haben und verknüpfen das in kollektiven Improvisationen von teilweise bezwingender Logik. Wie üblich persiflieren sie ein bekanntes Jazz-Cover, das aber nichts mit ihrer Musik zu tun hat. Keiner spielt Klavier und mitsingen wie Jarrett tut schon gar keiner ... Klanglich ist die Live-Aufnahme gut, das ist leider nicht bei allen CleanFeed-Platten so.

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Micha_L
Stammgast
#19126 erstellt: 19. Nov 2019, 19:26
Für Cover gibts scheinbar kein Urheberrecht
Rille65
Inventar
#19127 erstellt: 19. Nov 2019, 19:35

arnaoutchot (Beitrag #19125) schrieb:
Hier Mostly Other People Do the Killing ... Wie üblich persiflieren sie ein bekanntes Jazz-Cover ...

Nicht nur das Cover, die ganze Musik scheint eine einzige Persiflage. Höre mich gerade durch Paint und Mauch Chunk. So viele Zitate und Anspielungen ... für jazzpodium-Abonnenten mit Montreux-Dauerkarte. Ich bin raus.


Nee im Ernst, cooler Tipp!
andreas3
Inventar
#19128 erstellt: 19. Nov 2019, 21:49
Neuzugang:

the other world

Jan Erik Kongshaug - The Other World

ACT 1999

Jan Erik Kongshaug - guitar
Svein Olav Herstad - piano
Harald Johnsen - bass
Per Oddvar Johansen - drums


Kürzlich von arnaoutchot hier erwähnt, war ich doch neugierig was der Mann an den Reglern hier an den Saiten macht. Und seine Mischung aus Standards und eigenem Material macht Spaß: Kongshaug spielt eine traditionelle (elektrische) Jazzgitarre ohne Effekte und Gedöhns, nackt, pur und durchaus virtuos. Ebenso seine Mitspieler, denen ich hier das erste Mal begegne: Das ist ein traditionelles Jazzquartett, musikalisch für den Einsteiger ebenso geeignet wie für den Gourmet, und auch für Audiophile sicherlich hörenswert. Beim Hören entfaltet sich eine Stimmung, die sich im Coverbild wiederspiegelt: Freude. Diese andere Welt kann ich wärmstens empfehlen!

Grüße!


[Beitrag von andreas3 am 19. Nov 2019, 21:50 bearbeitet]
Rille65
Inventar
#19129 erstellt: 19. Nov 2019, 22:16
Klingt sehr interessant!

Hier für den Moment noch etwas Fjuschen im Schacht:

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Beim jpc schreiben sie dazu:

Von Produzent Jürgen Schlachter soundtechnisch perfekt in Szene gesetzt, bietet die CD-Variante dieses Albums neben 70s Bandklassikern wie »Nachfahrt«, »Kraan Arabia«, »Vollgas Ahoi«, »Let's Take A Ride« und (das 13-minütige) »Borgward« zudem noch vier Bonustracks. So handelt es sich bei den Songs »Siesta«, »Hoch das Bein« und »Birds« um Studioaufnahmen, die Hellmut Hattler vor zwei Jahren anlässlich seines fünfundsechzigsten Geburtstags mit Kraan eingespielt (und auf dem Anniversary-Album »Bassball 2« veröffentlicht) hat. »Jam No.2« entstammt einem Soundcheck von 2014 aus der Offenburger Reithalle, bei dem Hattler, Fride und Wolbrandt ihr traumhaft perfektes und von Spontanität geprägtes Zusammenspiel eindrucksvoll unter Beweis stellen.


Klangtechnisch wirklich sehr transparent, spieltechnisch eine Offenbarung, kann grad nicht tiefer stapeln. Ob ich mir das Vinyl noch hole? Da wäre dann auch Andy Nogger drauf.
andreas3
Inventar
#19130 erstellt: 19. Nov 2019, 22:22

Da wäre dann auch Andy Nogger drauf.


Verdammt lang her! Spontan fällt mir noch der Holiday am Matterhorn ein. Including Gipfelsturm. Mir hat ja damals das Sax gut gefallen, so ganz ohne kann ich mir Kraan kaum vorstellen. Muss ich gelegentlich mal reinhören.
Rille65
Inventar
#19131 erstellt: 19. Nov 2019, 22:32

andreas3 (Beitrag #19130) schrieb:
Kraan ... Muss ich gelegentlich mal reinhören.

Spielen übrigens am 17.01. in Koblenz und 18.01. in Bonn. Eins von beiden werde ich ja wohl schaffen.
andreas3
Inventar
#19132 erstellt: 19. Nov 2019, 23:07
Klingt gut, beides heimatnah! Wenns passt komme ich auch. Besser Anfang Januar nochmal dran erinnern, ich plane und lebe zur Zeit eher kurzfristig..


[Beitrag von andreas3 am 19. Nov 2019, 23:07 bearbeitet]
subby123
Stammgast
#19133 erstellt: 21. Nov 2019, 23:03
banaljazz:

amazon.de

aber bemerkenswertes neues werk aus meiner sicht. die vorgängeralben hatten bisweilen etwas staub angesetzt.

für mich zeichnete incognito immer durch einen gewissen "positivismus" aus und der war für meinen geschmack unter virtuositätsstaub bedeckt.

das neue album ist so als hätte jemand diesen staub weggepustet und was darunter zum vorschein kommt, ist überraschend hitpotentialig.

gut. dem wahren jazzer sicher zu banal.

egal.
grilli100
Stammgast
#19134 erstellt: 21. Nov 2019, 23:05
Far-Faraway von Klaus Mueller ist heute eingetroffen. Super Empfehlung. Danke @ Mr Lovegrove
Gerade die Stücke mit den eingebundenen Streichern haben‘s mir angetan. Wobei ich kein Strings Anhänger bin. Mit wenigen Ausnahmen. ‚Stan Getz - Didn‘t we‘ vielleicht. Die kommt als nächstes dran
dietmar_
Inventar
#19135 erstellt: 22. Nov 2019, 05:46

subby123 (Beitrag #19133) schrieb:
banaljazz:
...

Liest sich wie eine Warnung.


[Beitrag von dietmar_ am 22. Nov 2019, 05:47 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#19136 erstellt: 22. Nov 2019, 16:15
Hier Marilyn Crispell / Gerry Hemingway - Affinities - Intakt 2011. Crispell (piano) wird oft als ein weiblicher Cecil Taylor charakterisiert, das macht sie hier auch deutlich. Sie ergänzt sich gut mit Gerry Hemingway an den Drums, dessenungeachtet bleibt es eine anspruchsvolle Hörerfahrung, wenngleich mit lyrischen Momenten. Klanglich ist besonders der Klavierklang hervorragend. Muss ich nicht behalten, wenn jemand Interesse hat.

amazon.de
grilli100
Stammgast
#19137 erstellt: 23. Nov 2019, 12:39
Ist hier im Roon Forum grade ein Thema: Roon hat mit dem neuesten Update ein ‚intelligentes‘ Vorschlagssystem erhalten. Also eine verbesserte „Das-könnte-Ihnen-auch-gefallen“-Funktion. Die funktioniert richtig gut. Habe mir letzte Nacht viele Vorschläge zu meinen favorisierten Alben angeschaut. Und was soll ich sagen, außer: wann soll ich das alles hören? Habe so viel Neues bzw. mir Unbekanntes entdeckt. Und die Funktion soll mit der Zeit lernen und noch besser werden.

Jetzt läuft: Wisteria - Jimmy Raney Trio
Jimmy Raney - Gitarre
Tommy Flanagan - Piano
George Mraz - Bass

Wem Kenny Burell gefällt, hat hier auch viel Freude.



[Beitrag von grilli100 am 23. Nov 2019, 12:40 bearbeitet]
dietmar_
Inventar
#19138 erstellt: 23. Nov 2019, 14:00

grilli100 (Beitrag #19137) schrieb:
Ist hier im Roon Forum grade ein Thema: Roon hat mit dem neuesten Update ein ‚intelligentes‘ Vorschlagssystem erhalten. Also eine verbesserte „Das-könnte-Ihnen-auch-gefallen“-Funktion. Die funktioniert richtig gut. Habe mir letzte Nacht viele Vorschläge zu meinen favorisierten Alben angeschaut. Und was soll ich sagen, außer: wann soll ich das alles hören? Habe so viel Neues bzw. mir Unbekanntes entdeckt. Und die Funktion soll mit der Zeit lernen und noch besser werden.

Jetzt läuft: Wisteria - Jimmy Raney Trio
Jimmy Raney - Gitarre
Tommy Flanagan - Piano
George Mraz - Bass

Wem Kenny Burell gefällt, hat hier auch viel Freude.

Von Burrell und Raney gibt es ein gemeinsames Album: 2 Guitars
Hörstoff
Inventar
#19139 erstellt: 23. Nov 2019, 19:28
Enrico Pieranunzi Quartet: Alone Together, Challenge 2001.
Mainstream Jazz auf hohem Niveau.

amazon.de
grilli100
Stammgast
#19140 erstellt: 24. Nov 2019, 11:22
Eine weitere Neuentdeckung meinerseits: Ted Dunbar im Quartet mit Gentle Time Alone

Ted Dunbar - Gitarre
Mickey Tucker - Piano
David Jones - Drums
Ray Drummond - Bass

Schöner Hard Bob, der etwas an Wes Montgomery erinnert. Sehr entspannt zu hören.



[Beitrag von grilli100 am 24. Nov 2019, 11:25 bearbeitet]
grilli100
Stammgast
#19141 erstellt: 24. Nov 2019, 23:01
Und jetzt — passend zur späten Stunde: Ellis Larkins - Manhattan at Midnight



Der Titel der Platte ist Programm. Vor allem die ehemalige B-Seite: die Penthouse Suite mit 19:43 min. Sowas von relaxed.
Über Ellis Larkins hätte ich als Kuschel-Jazzer schon viel früher stolpern sollen/müssen.
Nur klanglich ist die Aufnahme leider nicht ganz auf der Höhe. Tidal bietet auch nur einen Schmalspur-Stream an. Ist halt von 1956.
grilli100
Stammgast
#19142 erstellt: 25. Nov 2019, 22:27
Mir bisher auch unbekannt: Marcus Roberts - Gershwin for Lovers
Klassisches Trio (p, b, d) mit alten Songs aber modern und unaufgeregt gespielt. Gefällt.

Mr._Lovegrove
Inventar
#19143 erstellt: 26. Nov 2019, 07:16
Bei mir läuft gerade zum ersten Mal:
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Jacky Terrasson Trio
Alive, 1998
Acoustic Bass – Ugonna Okegwo
Drums – Leon Parker
Piano – Jacky Terrasson

Viel mehr noch als auf dem von mir innig und heiß geliebten Studioerstling des Trios 6 Jahre zuvor zeigen die drei unglaublich gut eingespielten Herren, welch eigene Klasse sie im Triojazzbetrieb darstellten. Terrassons Spielkultur ist eine umfassend gebildete wie herausragend einzigartige, denn er zieht Schlüsse, die so kein anderer gezogen hatte. Mehr noch als im Studio hört man eine Art abstrakte Romantik, gleichzeitig aber auch eine rauhe Wildheit, die ihn manchmal wie eine Art James Dean am Piano erscheinen lässt und manchmal wie einen introvertierten Expressionisten.
Und was machen Okegwo und Parker da verdammt nochmal? Sie führen das Wort Rhythmusgruppe ad absurdum, denn das sind sie gar nicht. Sie kommentieren, diskutieren, heizen an, tragen ihren Leader auch mal auf Händen, aber haben beide eine ureigene und unvergleichliche Stimme. Gerade Parker, der ja nur eine Snare, eine Tom, eine Bass und ein paar Becken benutzt, zeigt auf diesem minimalistischen Set wundersame Dinge und besitzt ein ryhthmisches Feingefühl voller Verve und einem gar humoristischen Esprit.
Was diese drei Herren hier in einer Mischung aus moderner Extase, romantisch- kitschfreien Ausflügen und massivstem Abstraktionsvermögen zeigen ist einfach brillant!


[Beitrag von Mr._Lovegrove am 26. Nov 2019, 08:33 bearbeitet]
andreas3
Inventar
#19144 erstellt: 26. Nov 2019, 12:44
Hier auch Piano- Trio:

trio elf amsterdam

Trio Elf - Amsterdam
Enja 2013

Walter Lang - piano
Sven Faller - bass
Gerwin Eisenhauer - drums

Da ist so einiges, was sie von anderen unterscheidet: Eisenhauer spielt einen ebenso eigenwilligen wie filigranen Stil, wechselt Dynamik und Dichte beliebig und versteht es, zurückhaltend und musikdienlich zu begleiten, um im nächsten Moment regelrecht zu explodieren und mit aberwitzigen Wirbeln und Gegenrhythmen aufzuwarten.
Faller und Lang spielen akustische Instrumente, haben aber Electronics nachgeschaltet, die immer mal wieder für überraschende wie gelungene Sounds sorgen. Das "vierte Bandmitglied" Mario Sütel ist für die Realtime Sonic Manipulation des Klangs verantwortlich, und das macht er so geschickt, dass man die Übergänge zwischen purem akustischem Trio- Sound und aufgepeppten, spacigen Passagen völlig selbstverständlich hinnimmt. Musikalisch lässt sich die Musik kaum auf einen Nenner bringen, die drei haben sich bei Jazz, Rock, Klassik und Brasilian kundig gemacht und bieten ein volles und tolles Programm.

Grüße!
Mr._Lovegrove
Inventar
#19145 erstellt: 26. Nov 2019, 12:50
Als ich das erste Mal das Debüt von denen 2009 gehört habe, war ich vollkommen baff! Für mich hatten die damals das Klaviertrio revolutioniert. Das war so neu und einzigartig, das sich ein E.S.T dagegen wie ne schlechte Barmusiktruppe verhielt. Obwohl die drei mit "Leucocyte" später dann Boden bei mir gut gemacht haben.
andreas3
Inventar
#19146 erstellt: 26. Nov 2019, 15:11
Ganz vergessen zu erwähnen, es handelt sich bei Amsterdam um eine auch klanglich mitreißende Life- Aufnahme.
dietmar_
Inventar
#19147 erstellt: 26. Nov 2019, 17:36

andreas3 (Beitrag #19146) schrieb:
Ganz vergessen zu erwähnen, es handelt sich bei Amsterdam um eine auch klanglich mitreißende Life- Aufnahme.

Auf dem Cover müsste das Bimhuis stilisiert angedeutet sein?
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andreas3
Inventar
#19148 erstellt: 26. Nov 2019, 19:48
Ja das passt: Recorded at Bimhuis, Amsterdam February 20 2013.
Im Booklet sind noch mehr dieser Graphiken, die Grundlagen scheinen Schwarz- Weißfotos zu sein, Artwork ebenfalls Mario Sütel, der das Konzert auch im Studio abgemischt hat.
arnaoutchot
Moderator
#19149 erstellt: 27. Nov 2019, 19:47
Hier gerade noch passend zum Jubiläum: Mal Waldron - Free at Last - ECM 1969 (ECM 1001) - Extended 50th Anniversary Edition. Die erste ECM-Platte wurde tatsächlich am 24. November 1969 aufgenommen und ist damit heute ziemlich genau 50 Jahre alt. Den Inhalt setze ich mal als bekannt voraus. Perkussiver, leicht derber Piano Jazz mit Freiräumen für Isla Eckinger (b) und Clarence Becton (dr). Kein Free Jazz, sondern aus heutiger Sicht eher in die R&B-Richtung gehend. Vielleicht nicht die beste und rundeste ECM-Platte, aber doch ein starker Auftakt.

Die Jubiläumsausgabe finde ich mehr als gelungen. Sehr saubere Pressung, alles wertig und schwer mit einem schönen kleinen Foto-Heft dabei. Klanglich etwas ruppig, aber authentisch. Ohne es jetzt verglichen zu haben besser als die etwas mager klingende CD. Jeder der mit ECM und LPs etwas anfangen kann, kann sich hier einen Schatz nach Hause holen, der sicherlich nicht ewig erhältlich sein wird (es gibt nur eine Vinylausgabe !)

Edit: Die originale Langversion von Willow Weep For Me auf der zweiten Platte ist grandios (das Stück wurde für die Original-LP geschnitten).

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[Beitrag von arnaoutchot am 27. Nov 2019, 20:25 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#19150 erstellt: 27. Nov 2019, 20:42
Wer 1001 sagt, muss auch 1002 sagen ... Just Music - s/t - ECM 1969 (ECM 1002). Just Music war ein Frankfurter Free Jazz Ensemble um den Saxophonisten Alfred Harth. Die Musiker kamen aus dem studierten, "ernsten" Umfeld. Humor und Spass hat in der Musik wenig verloren, das ist alles sehr ernst gemeint. Das war schon eine sehr vielfältige Szene damals.

IMG_4210
grilli100
Stammgast
#19151 erstellt: 27. Nov 2019, 22:59
Vor einiger Zeit habe ich die Kenny Burell Discography durchgearbeitet, dieses Album aber übersehen:
Hank Jones - Here‘s Love

Hank Jones - Piano
Kenny Burell- Guitar
Milt Hinton - Bass
Elvin Jones - Drums



Gefällt mir gut. 1963 ist aber auch ein sehr guter Jahrgang.


[Beitrag von grilli100 am 27. Nov 2019, 23:45 bearbeitet]
andreas3
Inventar
#19152 erstellt: 27. Nov 2019, 23:40
Ja aus 1963 habe ich auch die eine oder andere Perle. Interessant wie manche Jahre bestimmte Musik hervorbringen. Zeitgeist!
Kleine Bemerkung: Milt Hinton war der Bassist, Elvin Jones hat getrommelt.


Hier läuft die jüngere Generation:

bad bad not good IV

BadBadNotGood - IV
Innovative Leisure 2016

Leland Whitty - CS60, Vibraphone, Flute, Clarinet, Bass Clarinet, Tenor and Soprano Saxes, E- Guitar
Matty Tavares - Bass Guitar, Piano, CS60, Drum Machine
Chester Hansen - Acoustic Bass, Bass Guitar
Alex Sowinski - Drums, Percussion
Sam Herring - Vocals on tr. 2
Mick Jenkins - Vocals on tr. 8

Technisch versiert bewegen sie sich zwischen Jazzrock, Funk, Fusion. Macht Spaß!

Grüße!
grilli100
Stammgast
#19153 erstellt: 27. Nov 2019, 23:49
Danke für die Korrektur Andreas. Hab’s repariert.
Roon zeigt mir einen deutlichen Peak bei 1963/1964 in meiner Sammlung. Viele Perlen..
Mr._Lovegrove
Inventar
#19154 erstellt: 28. Nov 2019, 13:15
Hier eine phantastische Neuentdeckung aus den unendlichen Tiefen der Jazzgeschichte.
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Philip Catherine
End of August 1982

Electric Bass, Guitar – Nicolas Fiszman
Flute – Charlie Mariano
Guitar, Chorus – Philip Catherine
Percussion, Cimbalom, Tabla – Trilok Gurtu
Harmonica - Toots Thielemans

Jazz im Sinne der reinen Lehre ist dies hier ja gar nicht. Eher schon eine Art Folkmusik mit Anleihen im Jazz.
Catherine und seine Truppe spielen eine sommerlich warme, sonnendurchflutete und oft federleichte Akustikmusik voll mediterranen Gefühls. Neben dem so agil wie herrlich temperamentvoll aufspielenden Catherine sticht vorallem Trilok Gurtu heraus, der mit seiner umfassenden Percussionbatterie immer wieder erstaunliche Frische und erzählerische Tiefe hineinbringt.
Auch Charlie Mariano und Toots Thielemans glänzen mit einer lockeren Lesart.

Diese Musik ist eher für Fans von Friedemann und Larry Conklin oder auch Oregon eine Erweiterung denn für Hardcorejazzer.


[Beitrag von Mr._Lovegrove am 29. Nov 2019, 10:55 bearbeitet]
grilli100
Stammgast
#19155 erstellt: 29. Nov 2019, 10:39
Die neue Roon Vorschlagsfunktion hat mich tief in die 50‘er geführt, naja 56+, wo ich doch einiges gefunden habe, was mir trotz Einschränkungen im Klang, gut gefallen hat. Das Red Garland Trio z.B. mit ‚All kinds of Weather‘. Jetzt erfreue ich mich aber um so mehr an einer blitzsauberen Aufnahme aus 1991, die gestern eingetroffen ist: André Previn - Old Friends

André Previn - Piano
Ray Brown - Bass
Mundell Lowe - Guitar

Das Klatschen in dieser Live Aufnahme klingt so sauber, als hätte sich das Publikum vorher die Hände gewaschen
Auch musikalisch sehr schön. Bekannte Standards mit Schwing.

Mr._Lovegrove
Inventar
#19156 erstellt: 29. Nov 2019, 10:53
Das erinnert mich mal wieder an das Interview von Previn mit Oscar Peterson für ein TV Special in den 70ern; einer der größten Sternstunden des medialen Musikjournalismus überhaupt.


[Beitrag von Mr._Lovegrove am 29. Nov 2019, 10:54 bearbeitet]
Dualplattenspieler
Inventar
#19157 erstellt: 29. Nov 2019, 15:15

dietmar_ (Beitrag #19112) schrieb:

Bin ziemlich angetan von Ethan Iversons "support and challenge" (laut Booklet) für/mit Tom Harrell.

Ethan Iverson Quartet with Tom Harrell - Common Practice
2019, ECM

Trotz einer gewissen Skepsis war mir aber klar, dass das Album her muss. Die Entscheidung war richtig. Tolle Platte.


Ging mir ähnlich und war seit 2017 mal wieder eine ECM die es zu mir geschafft hat (zusammen mit Cohen/Avishai Playing the Room) und dies auch nur wegen Harrell und weil ja das Album Ethan Iverson Quartet WITH Tom Harrell betitelt ist, tatsächlich aber nur ein Trio mit Harrell ist.
Die Balladen sind natürlich grosse Klasse dank Harrell, auch das bluesige Philadelphia Creamer macht Spass, aber dann haut Iverson so einen an Bad Plus erinnernden Gassenhauer Sentimental Journey raus, dass ich tatsächlich skippen muss. Trotzdem alles in allem gelungen, vor allem auch wegen Eric McPherson (küsst seine Kuhfelle förmlich auf Polka Dots).
ABER nicht so gut wie dieses

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Tom Harrell ‎– Infinity
auch hier mit Ben Street am Bass, Drums – Johnathan Blake und vor allem Mark Turner als counterpart am Tenor (der hätte oben auch gepasst zum "Quartett) . Harrell verzichtet hier auf Piano, stattdessen setzt Charles Altura sixstring Akzente. Die macht süchtig.

Danach läuft, getriggered von meinem Lob auf McPherson eine hier leider schwer bis nicht erhältiche Traumcombo mit eben diesem Eric McPherson im Zusammenspiel mit dem famosen Dezron Douglas am Bass, David Bryant Piano sowie Josh Evans an der Trompete und Saxophonist Lummie Spann.
Hier spürt man die zahllosen Clubauftritte die zu einem absolut blinden Verständnis geführt haben, gepaart mit Spiellaune und tonnenweise Talent. Entwickelt dasselbe Süchtigkeitspotential wie Infinity.

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New Jazz Workshop - Underground


[Beitrag von Dualplattenspieler am 29. Nov 2019, 18:57 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#19158 erstellt: 29. Nov 2019, 17:57
Danke für den Tip mit New Jazz Workshop,spotify hat ihn.
andreas3
Inventar
#19159 erstellt: 03. Dez 2019, 20:47
Da wir nebenan gerade dabei sind, läuft hier:

infinite search

Miroslav Vitous - Infinite Search
Embryo 1970, rec.1969

Miroslav Vitous - bass
Joe Henderson - tenor sax
John McLaughlin - guitar
Herbie Hancock - piano
Jack DeJohnette - drums

Als Einstieg der Freedom Jazz Dance von Eddie Harris, danach fünf Kompositionen von Vitous, die rückblickend zeigen, welch bedeutende Rolle er kurz darauf bei Weather Report spielte. Musikalisch erinnert manches an Davis, was Hancocks E-piano geschuldet ist und als Lob zu verstehen. Ein gelungenes Treffen.

Grüße!
dietmar_
Inventar
#19160 erstellt: 03. Dez 2019, 21:44

andreas3 (Beitrag #19159) schrieb:
Da wir nebenan gerade dabei sind, läuft hier:

Miroslav Vitous - Infinite Search
Embryo 1970, rec.1969

Miroslav Vitous - bass
Joe Henderson - tenor sax
John McLaughlin - guitar
Herbie Hancock - piano
Jack DeJohnette - drums

Als Einstieg der Freedom Jazz Dance von Eddie Harris, danach fünf Kompositionen von Vitous, die rückblickend zeigen, welch bedeutende Rolle er kurz darauf bei Weather Report spielte. Musikalisch erinnert manches an Davis, was Hancocks E-piano geschuldet ist und als Lob zu verstehen. Ein gelungenes Treffen.

Grüße!

Tolles Album.

Drüben seit ihr bei "V" angelangt, da fällt mir auf, dass ich ein paar ECMs mit diesem Buchstaben habe: 2 weitere Vitous, Virelles und Edward Vesala, Letztere lege ich gleich einmal auf.

satu

Satu, 1977

Vielleicht schaffe ich es doch wieder einmal etwas zu schreiben.
andreas3
Inventar
#19161 erstellt: 03. Dez 2019, 22:01
Da bin ich gespannt, Vesala passt ja so gar nicht in die "gängige Jazzwelt"..
Mr._Lovegrove
Inventar
#19162 erstellt: 05. Dez 2019, 09:04
Am Mittwoch habe ich passend zum ECM Thread einen tollen Fang geschossen, der allerdings erst als Nachtrag kommen könnte. Da das aber noch dauert, stelle ich sie schonmal hier vor, weil sie so gut ist:
[img]978008[/img]
[b]Aparis[/b]
[i]Despite the fire-fighters' efforts ...[/i]
ECM 1496, 1993

Markus Stockhausen - Trumpets, Flugelhorn
Simon Stockhausen - Keyboards, Soprano Saxophone
Jo Thönes - Acoustic Drums, Electronic Drums

Ich habe sie blind gekauft, bzw. mit der Denke, dass der Name Markus Stockhausen auf jeden Fall enorme Spannung verspricht. Und diese Erwartung erfüllt sich mit jedem Hören mehr! Der Trompeter erschließt hier zusammen mit seinem Halbbruder Simon und dem rennomierten Jazzdrummer Jö Thönes mir bisher kaum gekannte Räume innherhalb der improvisierten Musik. Das zweite Album des Trios (auch das erste erschien bei ECM) ist eine fesselnde, eruptive und zuweilen auch recht progressive Erkundungsreise, die die drei recht punktgenau zwischen Modernjazz, abstrakter Fusion und Prog gesetzt haben. Simon Stockhausen ist ein wahrer Meister der Elektronik, der zwischen zeitgeistigen Keyboardlinien immer wieder explosive Einfälle einbaut oder in einem Stück wie "Waveterms" das volle Potenzial von Synthies und Samplern ausnutzt, um zusammen mit Markus neue Klangfelder zu erforschen.
Dabei entdeckt bei jedem weiteren Hören immer wieder neue Klänge, man kann in dieser facettenreichen und gar überbordernd gestaltenen Klangwelt voller maximaler Spieldynamik ewig versinken. Und doch bleibt es im mindesten immer auch Jazz, was Markus Stockhausen mit seinem recht freien Spiel oft genug betont. Jo Thönes kannte ich bis zu dieser CD nur vom Namen, aber nun ist mir bekannt, wie herausragend er an Drums und digitalen Rhythmusspielzeugen agiert und das er hier gleichwertiger Gestalter ist.
Die Produktion aus dem Rainbow in Oslo und unter Mithilfe von Jan Erik- Kongshaug ist als überragend zu bezeichnen. Die Elektronik erlangt hier eine selten gehörte Tiefenschärfe, Dichtigkeit, und Transparenz; Dynamik ist der zweite Name dieses Albums. Kongshaug und Produzent Markus Stockhausen erschufen ein nahezu episches Klangbild und nutzen das Prinzip der Stereophonie im Maximum aus. Manfred Eicher hatte mit dieser Produktion anscheinend nichts zu tun, er wird nicht im Booklet genannt; auch nicht, wie manchmal, als Executive Producer.
EDIT: Über Kopfhörer ist die Scheibe ein besonderer Genuss. Bei den teils eingesetzten Stimmsamples habe ich mich im Bus sogar einmal umgedreht, so echt wirkte es.


[Beitrag von Mr._Lovegrove am 05. Dez 2019, 15:13 bearbeitet]
andreas3
Inventar
#19163 erstellt: 06. Dez 2019, 22:55
Das klingt interessant, die beiden Brüder mit Drummer. Von Simon habe ich noch eine CD, geht in Richtung Fusion / Konzept. Lange nicht gehört..

Hier gerade :

big jim´s tango

Bennie Wallace - Big Jim´s Tango
Enja 1982

Bennie Wallace - tenor sax
Dave Holland - bass
Elvin Jones - drums

Der eigentliche Leader ist der ältere Herr am Schlagzeug: Er trägt Wallace durch die Stücke, befeuert und dirigiert seine Soli und umspielt Hollands schnurrende Basslinien dass es eine wahre Freude ist. Musikalisch wie klanglich hörenswert.

Grüße!
andreas3
Inventar
#19164 erstellt: Gestern, 21:18
Guten Abend!

Allein zu Haus, was soll ich denn mal hören, laut?

big fun

Miles Davis - Big Fun
CBS/Sony 1974

Wirklich ein großer Spaß, den Miles Davis sich damals erlaubte. Die Mitmusiker zu nennen ist mühselig, da die DoLP aus verschiedenen Session mit unterschiedlichen und zahlreichen Musikern entstand. Für mich eine der liebsten Davis- Platten überhaupt.

Grüße!
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