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der Technics SL 1700 / 1710 Thread

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Autor
Beitrag
.JC.
Inventar
#1 erstellt: 14. Dez 2013, 20:02
Moin,

ich möchte diesem Dreher einen eigenen Thread widmen,
weil er es wert ist.

Um 1978 - 1980 wurden Hunderttausende dieser Baureihe zu unserem heutigen Glück gefertigt (ständiges epay Angebot).

Ich kam 2011 zu diesem Dreher durch die Aussage von Lutz:
der SL 1700 hat einen der besten Großserientonarme die je gebaut wurden.

Heute mag ich sagen: stimmt.
Rubinkegellager auf Rubinkugellager (haben einige SLs) ist eine der besten Lösungen für die Tonarmlager.

den hier habe ich gestern bekommen:http://www.ebay.de/itm/291016729318?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1497.l2649

für den Preis wird man keinen besseren Dreher auf epay finden
...
(wird fortgesetzt)
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 15. Dez 2013, 01:02
Erstaunlich:

Nach 5 Stunden hat noch kein Dualist widersprochen ? Waddähn lozz mit oich ?

,
Erik
rollmastr
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Dez 2013, 11:00
Guter Preis! Der SL-1710 ist ein schönes und unkompliziertes Gerät. Meiner hatte lediglich einen verharzen Geschwindigkeitswahlschalter. Mittlerweile musste er einem SL-1210 MK2 weichen.
directdrive
Inventar
#4 erstellt: 15. Dez 2013, 11:35

EPMD (Beitrag #1) schrieb:

Rubinkegellager auf Rubinkugellager (haben einige SLs) ist eine der besten Lösungen für die Tonarmlager


Das mag ja stimmen, aber der SL-1700/1710 besitzt ein kardanisches Lager mit herkömmlichen Stahlspitzen in Microkugellagern. Keine Rubine hier.

Gruß, Brent
volvo740tius
Inventar
#5 erstellt: 15. Dez 2013, 22:14
Hallo,

das andere Extrem http://www.ebay.de/itm/Technics-SL-1710-/291033855967?pt=Plattenspieler&hash=item43c2f837df&autorefresh=true Nicht mal die Technics- Headshell dran --> frohe Weihnachten.

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 15. Dez 2013, 22:16 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#6 erstellt: 16. Dez 2013, 19:27
Hi,

hatte ich gesehen, da kann ich nur den Kopf schütteln
(obwohl der Preis an sich o.k. ist, nur wg. Angebot u.
Nachfrage bekommt man ihn oft recht günstig).

Danke Brent für den Hinweis, da hab ich wohl den EPA 170
mit dem EPA 100 verwechselt.

Demnächst mache ich mal ein paar Fotos im geöffneten Zustand.
N-Tense
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Dez 2013, 10:09
Hallo!

Ich oute mich hier auch mal als Besitzer eines SL1710. Ich hab das gute Stück vor knapp einem Vierteljahr erworben und bin recht glücklich mit dem Dreher. Hab ebenfalls noch einen alten Telefunken TS-860 in meinem Fundus.


Den Technics betreibe ich mit dem original verbauten EPC-270 TA, an meinem Telefunken hängt ein Nagaoka BE-321. Das ist ganz praktisch, denn die Nadeleinschübe für die beiden Systeme sind identisch.

Kurze Frage in die Runde:
Was für Nadeln nutzt ihr so auf dem SL17x0 mit dem EPC-270?
Nachbaunadeln, Jico SAS?

Gruß
Klaus
mchief
Stammgast
#8 erstellt: 17. Dez 2013, 14:54
Hallo!

Ich besitze meinem 1710er seit 1,5 Jahren und bin vollends zufrieden!
Das Original EPC 270 betreibe ich ich mit einer Jico SAS
Echt super das Teil!
Habe auch noch ein Digitrac 300SE auf einer Nachbau-Headshell (wird aber sehr selten verwendet)

DSC_0100


Gruß an alle 17x0 Besitzer und Technics-Jünger
.JC.
Inventar
#9 erstellt: 17. Dez 2013, 17:48
Hi,

als SL 17x0 Besitzer kannst du dich locker outen.

Wenn man den etwas besser ausstattet, dann ist der richtig gut.
(gewiss nicht schlechter als ein SL 1200 MKII)
u. viel besser als manche Leute denken, die ihn nicht kennen

zB so:


in groß
http://s7.directupload.net/images/131217/oly26b89.jpg

u. mit der ATN 135 (ohne Nadelschutz)



Du kannst anfangen mit der Filzkorkmatte, über einen besseren Tonabnehmer,
wie das AT 120E dass man sehr einfach mit besseren Nadeln aufwerten kann (ATN 135 E, AT 140 LC, ..)
bis zu einem Holz HS das sich durchaus im Klang bemerkbar macht.

Sein Spielpartner ist ein Aikido Phono 1
passt


ps
eine Jico SAS auf einem 270er ..
das muss ich auch mal ausprobieren


[Beitrag von .JC. am 17. Dez 2013, 21:04 bearbeitet]
mchief
Stammgast
#10 erstellt: 18. Dez 2013, 00:32

EPMD (Beitrag #9) schrieb:

eine Jico SAS auf einem 270er ..
das muss ich auch mal ausprobieren ;)


Für mich klingt's super!
(Es ist genau ein EPC 270C-II)

Gruß mchief
N-Tense
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 19. Dez 2013, 12:26
Hallo!

Hast jemand ein Foto von den Gerätefüßen des SL1710ers? Die an meinem 1710er sind mit Federn versehen und ich hab bisher im Netz nichts vergleichbares dazu gesehen, daher weiß ich nicht ob es sich dabei um die Originalfüße handelt.

Viele Grüße
Klaus
dobro
Inventar
#12 erstellt: 20. Dez 2013, 11:59
Hallo,

ich habe selbst den Technics 1710 MK II mit dem Ortofon Arkiv und ein SL-Q3 mit Ortofon Broadcast mit digitrac-Nadel laufen. Ich überlege, ob ich alternativ einen Thorens TD 700 mit einem AT 30 E betreiben soll? Wäre das eine Option oder besser alles so lassen oder ggf. die eine oder andere Nadel/System zu tauschen? Ich kenne den TD 700 nicht, in finde ihn nur ganz hübsch und so schlecht soll er ja auch nicht sein.

Bei der Überlegung ziehe ich die Automatikfunktionen einmal nicht ins Kalkül.

Gruß
Peter
malchuth
Stammgast
#13 erstellt: 20. Dez 2013, 12:52
Moin,

was sollte das Thorens'sche MDF-Brettchen können, was ein 1710 nicht besser könnte?

Der Einzige Pluspunkt fuer den Thorens ist imho die VTA-Einstellung, ueber deren Verstell-
bereich es geteilte Meinungen gibt.

Trag' das Geld mal lieber zum Plattenhaendler Deines Vertrauens...

Gruss
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 21. Dez 2013, 00:01
Moin, Peter !

Erstmal das olle AT30E an beiden Technics' testen. Dann das AT30E oder das Arkiv verkaufen.

Für den TD700 würde ich nicht einmal ein Drittel des ehemaligen UVP zahlen.

MfG,
Erik
thebosswas
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 21. Dez 2013, 04:29
Hallo zusammen,

einen Technics Sl1700/1710 Thread für meinen Lieblingsplattenspieler, sehr schön.
Seit 1 1/2 Jahren ist ein 1710er in meinem Besitz.
3 Spieler haben wir im Haushalt aber von dem würde ich mich als letzten trennen.

Zur Frage weiter oben von N-Tense, Klaus nach einem TA:

Zu Beginn hatte ich mir ein Shure M97xE angeschafft (90€). Aber richtig zufrieden war ich damit eigentlich
von Anfang an nicht. Zu groß war mir der Klangunterschied zu meinem zweiten Spieler.

1/2 Jahr später habe ich umgerüstet auf das Original und einen nur sehr wenig gespielten EPC-270C in der Bucht geschossen (50€).
Das war dann schon eine hörbare Verbesserung (höhere Transparenz, bessere Ortbarkeit der Instrumente, ...).
Dann habe ich die Nadel gehimmelt. Keine Ahnung wie das passieren konnte.

Das Geld und reichlich Wartezeit habe ich dann in das JICO EPS270 SAS[e005019] gesteckt (150€).
Damit habe ich noch einmal eine hörbare Verbesserung erreicht, so dass ich jetzt zufrieden bin;
wohl wissend oder besser hörend, dass zum Niveau meines zweiten Spielers noch ein kleines Stück fehlt.
Aber dort ist auch ein Ortofon 540 MKII installiert und damit auch eine andere Preisklasse (250€).

Ich betreibe den 1710 übrigens auch an einem Aikido Phono 1.

Gruß
Uwe
.JC.
Inventar
#16 erstellt: 21. Dez 2013, 07:38
Moin Uwe,

der Einfachheit halber kopiere ich meinen Beitrag in einem anderen Forum hierher:

Ich habe meine Lösung gefunden
es war für mich ja auch recht einfach, vom AT 150E zum AT 150 MLX

dabei hab ich diesen Artikel gefunden:
http://www.audio-tec.../at150mlx_review.pdf

sehr interessant auch für dich (Schliff u. V-Generatorverhalten ).

das 150 MLX hab ich am EPA 170 auf der sehr leichten orig. Technics HS,
denn die Holz HS, die ich noch habe sind damit zu schwer, das 150 MLX wiegt ca. 2g mehr als das 150E u.
sieht echt geil aus auf dem schwarzen Mg HS

Was soll ich sagen?
Ich hätte nicht gedacht, dass die Steigerung in Allem so heftig ausfallen würde.
Mein lieber Schwan, das Teil rockt (MM) u. ist doch feinauflösend wie ein MC

Ich kann dazu nur sagen: das 150 MLX bringt Raum in die Musik,
fertig.

auch wer keine Neuanschaffung plant findet in o.g. Artikel das V-Prinzip
(1:1 Schliff zum Schneidstichel) sehr schön erläutert.

viel Spaß beim Lesen


ps Zitat aus dem Artikel
The list price may put the cartridge out of the
reach for some, but discounts can be found at some
locations and on the web from reputable dealers
authorized to sell Audio-Technica.
-David A. Rich

aktuell aus Japan um 220 Euro (incl. Zoll), sehr zuverlässiger Verkäufer

http://www.ebay.de/i...rksid=p2047675.l2557



Was ich damit meine ist: der SL 1710 hat ein enormes Potential
mit den weiter o.g. Veränderungen wird er zu einem echten Spitzendreher
u. das bei einfacher Schlichtheit u. Robustheit.

Nebenbei, ich hatte auch die großen Quartzmodelle (SL 1600 MKII u. SL 1400 MKII)
aber geblieben ist, aus den genannten Gründen, der SL 1710


ps
natürlich dürfen auch die Brüder SL 1600 u. SL 1800 gerne hier mitmachen


[Beitrag von .JC. am 21. Dez 2013, 07:52 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#17 erstellt: 22. Dez 2013, 09:32
Moin,

hier mal die 135er auf einem Holzheadshell aus kanad. Ahorn mit Deck aus Teak
von Andreas Kirschner.




und die 150 MLX auf Technics Mg Shell


noch sind diese NOS Nadeln erhältlich

ich kann jedem Technics SL Hörer nur empfehlen sie mal zu testen
ein AT120E (1) kostet um 125 Euro die ATN 150 E um 150 Euro
macht zusammen 275 Euro (also ähnlich wie Ortofon VM silver)

ich halte diese Kombi für besser i.S. von direkter u. rockiger Klang
als die Ortofons
HamburgSanktPauli
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 22. Sep 2014, 17:20
Hallo liebe Technics Freunde

Heute kam der DHL Mann vorbei und ich bin ebenfalls stolzer Besitzer eines optisch recht gut erhaltenen Technics SL-1710. Ich bin gerade dabei mir meine erste Anlage zusammenzustellen und habe deshalb vor einigen Tagen diesen Thread zur Beratung eröffnet. Jetzt ist der Dreher da und deshalb stelle ich meine spezielle Frage zum Plattenspieler hier und nicht in der Kaufberatung - ist doch richtig, oder? (sonst gerne verschieben...)

Nachdem ich den für den Transport abgenommenen Teller aufgelegt und das (ebenfalls abgenommene) Gewicht des Tonarms eingestellt habe, wurde erst mal ein wenig herumprobiert. Beim Blasetest ist mir leider aufgefallen, dass sich der Tonarm horizontal nur bis zu einem bestimmten Punkt leichtgängig bewegt. An dem Punkt, wo etwa 3/4 der Platte gespielt sind, bleibt die Nadel hängen und bewegt sich nicht weiter Richtung Tellermitte. Dauerschleife. Wenn man den Arm dann per Hand bedient, bemerkt man an dieser Stelle einen leichten Widerstand, der überwunden werden muss um den Arm weiter Richtung Mitte zu bewegen. Dabei entsteht ein Geräusch (klingt ähnlich wie ein Uhrenticken).

Ich weiß, dass Ferndiagnosen schwer sind - aber was meint ihr? Liegt das am Tonarmlager? Lässt sich das vielleicht mit einer (professionellen) Reinigung hinbekommen? Oder ist das eher ein böser Defekt? Der Plattenspieler ist vom Händler und wurde mit "100% funktionsfähig" beworben. Könnte also auch durch den Transport passiert sein, war aber eigentlich sehr gut gepolstert...

Als Anfänger freue ich mich über eure Vermutungen und Ratschläge! Danke!
.JC.
Inventar
#19 erstellt: 22. Sep 2014, 17:36
Hi Phillip,

Glückwunsch zu deinem SL 1710

Vermutlich ist der Punkt den Du da spürst die Auslösemechanik des Tonarmrücklaufs.
D.h. wenn Du den Tonarm über diesen Punkt bewegst, dann fährt der Arm zurück.
Den Lauf nicht aufhalten ! Sondern den Vorgang 2,3 mal wiederholen.

Probiere das mal aus.
Wenn das funktioniert, dann erkläre ich dir wie man den Abhebepunkt einstellt.
Du kannst die aber auch das Manual herunterladen, das findest Du im Netz.
Dort sind alle wichtigen Einstellungen beschrieben (auch diese).
HamburgSanktPauli
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 22. Sep 2014, 17:57
Vielen Dank für den ersten Hinweis! Ich kann zwar nicht sicher ausschließen, dass es mit dem Abhebemechanismus zu tun hat, aber ich fürchte das ist nicht des Rätsels Lösung. Wenn ich die Justierschraube so einstelle, dass der Arm sehr früh abhebt, funktioniert der Mechanismus noch vor dem Widerstand. Stelle ich den Mechanismus sehr spät ein, muss erst der Widerstand per Hand überwunden werden und der Arm hinterher noch ein ganzes Stück weitergeschoben werden, eh es zurückgeht.

Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt

Edit: Oder kann es sein, dass der Abhebemechanismus zu früh bremst, obwohl die Justierschraube bereits am Anschlag ist?


[Beitrag von HamburgSanktPauli am 22. Sep 2014, 18:04 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#21 erstellt: 22. Sep 2014, 18:11
Hi,

verständlich genug.
Der Rücklaufmechanismus wird durch ein Hebelwerk gesteuert.
Es kann sein, dass durch die Erschütterungen beim Transport sich da etwas verhakt hat.
Ich hatte das auch schon.
Nun hatte ich den Dreher geöffnet ...

Lass es für heute einfach mal sein.
Morgen ist ein anderer Tag.
HamburgSanktPauli
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 22. Sep 2014, 18:22
Okay, trotzdem schon mal vielen Dank für deine schnelle Antwort
.JC.
Inventar
#23 erstellt: 28. Sep 2014, 05:50
Hi Philipp,

wie schaut´s aus, besteht das Problem noch?
N-Tense
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 16. Nov 2014, 17:24
Hallo!

Ich kram Thread mal wieder hervor, denn ich habe eine Frage die mir hoffentlich jemand der anderen SL17x0 Besitzer beantworten kann.

Ich habe mir vor nicht allzu langer Zeit einen SL1700 zugelegt. Im Gegensatz zu meinem bereits vorhandenen SL1710 schauen beim 1700er sowohl der Plattenteller als auch die Tonarmbasis etwas weiter aus der Gehäuse heraus.

Nun meine Frage:
Kann ich die Höheneinstellung des Subchassis eigentlich verändern, sodass der Plattenteller und die Tonarmbasis etwas weiter im Gehäuse verschwinden d.h. etwas weiter runterkommen?
Wenn ja, wie geht das genau?

Ich hab mir bei Vinylengine das Service-Manual heruntergeladen. Leider steht darin nichts zur Höheneinstellung des Subchassis.

Danke und Gruß
Klaus
.JC.
Inventar
#25 erstellt: 16. Nov 2014, 17:40
Hi Klaus,


N-Tense (Beitrag #24) schrieb:
Nun meine Frage:
Kann ich die Höheneinstellung des Subchassis eigentlich verändern, sodass der Plattenteller und die Tonarmbasis etwas weiter im Gehäuse verschwinden d.h. etwas weiter runterkommen?
Wenn ja, wie geht das genau?


ja das geht.
In der Mitte der Stahlfeder ist eine Einstellschraube (jeweils neben der Befestigungsschraube vom Fuß).
Damit kannst Du die Federspannung einstellen...
N-Tense
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 16. Nov 2014, 17:56
Hallo!

Danke für die Rückmeldung.

Da ich mir den Mechanismus noch nicht im Detail habe anschauen können frage ich gleich noch mal weiter: Muss ich die Schrauben denn in die Gummidämpfer rein- oder raus drehen damit der Teller und die Tonarmbasis im Verhältnis weiter in das Gehäuse eintauchen?

Viele Grüße
Klaus
.JC.
Inventar
#27 erstellt: 16. Nov 2014, 18:35
Hi,

die Schraube spannt die Stahlfeder vor.
Wie viel Du drehen musst (ich schätze 2-3 Umdrehungen gg. Uhrzeigersinn)
musst Du ausprobieren.

Viel Erfolg.

ps
vermutlich hatte der Vorbesitzer ein Plattengewicht genutzt u. daher die Federn mehr gespannt
als sie das standartmäßig sind.
N-Tense
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 16. Nov 2014, 18:42
Hallo!

Danke, das werde ich mal ausprobieren....

Viele Grüße
Klaus
Dard
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 23. Nov 2014, 21:24
Hallo,

ich habe (meiner Meinung nach) recht günstig einen Technics SL 1700 bekommen.
Allerdings fehlt ihm noch eine Nadel (die ich erst bestellen muss) und er ist vollkommen dejustiert.

Mit dem Gewichte Einstellen komme ich ganz gut zurecht, darüber hinaus ist meine Erfahrung mit Plattenspielern aber begrenzt.

Ich habe jetzt ein wenig mit ihm rumgespielt und folgende Fragen:

- Der Geschwindigkeitshebel ist sehr schwergängig, vermutlich verharzt. Ich lass den aber so.

- Mir ist aufgefallen, dass im Gegensatz zu meinem alten Dual die Anti-Skating Anzeige Zahlen nur in eine Richtung angibt, also nicht für rund und elliptisch getrennt. Gibt es für den Plattenspieler nur elliptische Nadeln?

- Wenn ich den Arm über den Rand der Schallplatte führe und dann den Hebel zum Absenken betätige, rutscht er beim Absenken etwas nach außen und über den Plattenrand hinaus. Das Problem tritt nicht mehr auf, wenn ich den Antiskating-Wert um etwa 0.3 kleiner als eigentlich gedacht einstelle, also z.B. 1.2 wenn ich 1.5 Gramm eingestellt habe.
Kann ich das etwas anders korrigieren oder ist die Lösung akzeptabel?

- Vermutlich geht der Arm zu schnell (bevor die Platte zuende gespielt ist) wieder in die Ausgangsposition zurück. So richtig kann ich das ohne Nadel aber noch nicht testen. Wenn ja, angeblich gibt es eine Möglichkeit das einzustellen. In der Anleitung, die ich gefunden habe, ist das Bild aber nicht enthalten. Könnt ihr mich sagen, wie ich das mache?

- Ich frage mich, ob die den Motor ölen soll. Die Anleitung sagt 2-3 Tropfen von dem Spezialöl. Das Öl habe ich natürlich nicht. Ich hätte Feinöl für mein Bartschneidegerät. Wäre das in Ordnung oder muss ich mir doch was spezielleres suchen?

- Und jetzt das wirklich große Problem: Der Plattenspieler schaltet sich nicht aus. Sobald der Plattenspieler am Netz ist, fängt er sich an zu drehen und er schaltet auch nicht aus, wenn ich den Arm auf Anfang zurück führe. Nur nach dem Transport war er einmal aus, aber sobald ich den Arm angehoben habe und er eingeschalten hat, ging er danach nicht mehr aus.
Ich befürchte fast ich muss das Ding aufmachen um nachzuschauen, was da los ist. Aber ich würde wirklich zuerst eure Meinung hören und ob es für das Problem schon irgendwo eine Anleitung gibt.

Vielen Dank!
Domdomnerd
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 03. Feb 2015, 20:56
Meine Anleitung wie ich meine technics SL 1710 repariert habe! Kabelbruch in einem Kanal!
Ich hoffe der Link reicht aus! Mit Bildern!

http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=19408
.JC.
Inventar
#31 erstellt: 17. Apr 2015, 14:46
Hi,


Domdomnerd (Beitrag #30) schrieb:
Meine Anleitung wie ich meine technics SL 1710 repariert habe!


vielen Dank Dom, gute Fotos u. Story.


Ich wurde kürzlich doch noch von den 17ern überrascht ...

ich musste 2 SL 1710 gge. tauschen u. da zeigte sich,
der Neue 17er war hörbar besser mit dem AT 155 LC als der Alte.

mehr dazu hier:
http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=19596
ab Beitrag 49


wer hätte das gedacht ?!


[Beitrag von .JC. am 17. Apr 2015, 14:47 bearbeitet]
Raffaelo
Stammgast
#32 erstellt: 12. Dez 2015, 19:24
Sagt mal, wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem SL 1700 und einem SL 1710 ?

Und kann man für einen SL 1700 noch eine neue Haube bekommen ?

Stehe vor der Entscheidung, mir einen 1700 zuzulegen ...


[Beitrag von Raffaelo am 12. Dez 2015, 19:24 bearbeitet]
doc_barni
Inventar
#33 erstellt: 12. Dez 2015, 19:57
Hallo Raffaelo ,

die "10" am Ende heißt: Technicsschwarzes Gerät, nur farblicher Unterschied, ansonsten ist es silber.

Haube: meines Wissens gibt es keine neue Originalhauben, aber Leute , die Passends nachbauen, oder Vorhandenes restaurieren. Die Nachbauten passen wohl, sind optisch aber nicht Jedermanns Geschmack....

freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 12. Dez 2015, 20:04 bearbeitet]
Raffaelo
Stammgast
#34 erstellt: 12. Dez 2015, 21:13
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für Deine Infos. Das mit dem schwarz und silber hatte ich mir schon fast gedacht, hab es aber konkret nie gelesen...

Danke nochmals und Gruß

Ralf
frank60
Inventar
#35 erstellt: 13. Dez 2015, 12:02

Raffaelo (Beitrag #32) schrieb:
Stehe vor der Entscheidung, mir einen 1700 zuzulegen ... ;)

Dann denke dran, Scharniere brauchst Du auch noch, die sind nicht bei. Ich bin ja gespannt, wo der 1700 landen wird, der verlangte Preis hier im Biete Bereich war für einen Dreher ohne Haube + Scharniere schon mehr als optimistisch, neue Kabel und Wartung hin oder her.
Raffaelo
Stammgast
#36 erstellt: 13. Dez 2015, 12:07
Jo danke,

gehe das ganz locker an, wenn er zu hoch läuft, kommt er halt nicht zu mir...

Wie hoch würdest Du gehen... ?
frank60
Inventar
#37 erstellt: 13. Dez 2015, 12:18
Da originale Hauben und generell Scharniere nicht zu bekommen und Nachbauhauben auch recht teuer sind, 80-90€. Ohne Haube wäre für mich ein NoGo.
.JC.
Inventar
#38 erstellt: 13. Dez 2015, 14:25
Hi Frank,


frank60 (Beitrag #35) schrieb:
Ich bin ja gespannt, wo der 1700 landen wird, der verlangte Preis hier im Biete Bereich war ...


das ist doch der hier von Haakon, oder ?
Welchen Preis hat er denn im Forum genannt ?

Wenn ich einen SL 1700/10 kaufe, dann ist es mir lieber die original Chinchkabel sind noch dran.

Ich kenne ja den inneren Aufbau, das modulare System von Technics seinerzeit.
Da das Chinchkabel über einen Stecker zur Tonarmkabelplatine geht, kann man ohne Weiteres ab dort
ein hochwertiges Chinchkabel verwenden .. muss man aber nicht, denn das orig. Kabel ist sehr gut.

Da ich jetzt über Weihnachten etwas Zeit zum schrauben habe, hole ich mal einen SL 1700 auf den Tisch
baue den Tonarm aus (einander) u. mache eine kleine Fotostory der Reparatur.
Raffaelo
Stammgast
#39 erstellt: 13. Dez 2015, 15:07
Ja das ist er wohl JC,

werde mal schauen wie hoch er geht... Mal sehen, ob ich zuschlagen werde.
.JC.
Inventar
#40 erstellt: 13. Dez 2015, 17:04

Raffaelo (Beitrag #39) schrieb:
Ja das ist er wohl JC,

werde mal schauen wie hoch er geht... Mal sehen, ob ich zuschlagen werde.


normalerweise liegt der Endpreis bei um 200 €

wert ist der 17er das Vielfache
(mMn)
frank60
Inventar
#41 erstellt: 13. Dez 2015, 17:23

.JC. (Beitrag #38) schrieb:
das ist doch der hier von Haakon, oder ?
Welchen Preis hat er denn im Forum genannt ?

Genau der. Der Thread hier ist weg, aber wenn ich mich recht erinnere, waren es, in meinen Augen, utopische 250€. Für das 5€ weniger hätte ich auch vom gewerblichen Anbieter mit Gewährleistung und Rückgaberecht einen SL-1300 im Top Zustand, mit Haube, bekommen können, selbst das war mir viel zu viel, der durchschnittliche Preis für den 1300er liegt in der Bucht bei den erfolgreichen Verkäufen bei ~120€. Deshalb war der 1700 für mich komplett uninteressant.
Zumal eben, wie gesagt, Haube fehlt, nicht mal die Scharniere dabei. Gewechselte Kabel, pfft., gehören zu einem funktionierenden Dreher dazu und kann ich auch selbst machen, das ist für mich persönlich kein Grund für erhöhte Preise.

Ich habe mir jetzt etwas Anderes geholt, einen optisch zu meiner Anlage passenden Direkttriebler ohne Motor (klingelt da was?). Ist hier auch schon gelegentlich aufgetaucht und paßt von der Marke her auch zu einem Teil meiner Anlage. Wird dann optisch noch etwas pepimpt, entweder Furnier drauf, oder die komplette Front mit Aluminium verblenden.

228€. Haben die alle einen Weihnachtskoller? Liegt aber ganz weit über den sonst üblichen Preisen für einen vollständigen 1700.


[Beitrag von frank60 am 13. Dez 2015, 21:26 bearbeitet]
Raffaelo
Stammgast
#42 erstellt: 14. Dez 2015, 09:19
Habe auch nicht mehr geboten. Werde bis nach Weihnachten warten, hat keinen Zweck z. Zt. ...
.JC.
Inventar
#43 erstellt: 14. Dez 2015, 14:00
Hi,

ist besser so, die laufen ja nicht weg
der o.g. ging glaube ich für über 300 € weg, was aber immer noch völlig o.k. ist
(ich hätte ihn behalten, so ein schönes Gerät !)

bei dem könnte ich schwach werden

Fhtagn!
Inventar
#44 erstellt: 14. Dez 2015, 19:42
Zum kaputtlachen.

Wo hier immer diese Top-Geräte für 120€ herkommen sollen ist mir schleierhaft.
Mal kurz gerechnet:

+ Headshell Austausch gegen das neuere Technics-Standard: 25€
+ TC-111 Tonarminnenkabel: 30€
+ Tellerauflage in guter Qualität: gebraucht, 25€
+ Elkos, Kleinteile: 5€
+ NF Kabel-Stecker: 25€
= Verbaute Teile ohne Dreher: 110€
Arbeitszeit: ca. 6-7 Stunden.

Wenn dir ein gewerblicher Anbieter dafür 5€ weniger berechnet, dann ist er entweder bald insolvent oder er hat das Gerät geputzt und dann als "revidiert" inseriert.
frank60
Inventar
#45 erstellt: 14. Dez 2015, 19:47

Fhtagn! (Beitrag #44) schrieb:
Wo hier immer diese Top-Geräte für 120€ herkommen sollen ist mir schleierhaft.

Einfach mal die erweiterte ebay Suche nutzen und dort "Verkauft" anklicken.

Und wie gesagt, der ganze Kabelwechsel ist für mich nicht relevant, für mich ist die fehlende Haube relevant, die entweder überhaupt nicht oder nur zu Horrorpreisen zu beschaffen ist.

Wie dem auch sei, sei doch froh, daß Du so den Preis erzielt hast. Ich habe lediglich meine Meinung dazu geäußert.
Fhtagn!
Inventar
#46 erstellt: 14. Dez 2015, 19:56
Ja, ich sehe da gar keine ernsthaft überholten Geräte in den letzten Monaten.

Wer nun nicht schrauben und löten mag/kann, der hat nun also mit 230€ zuviel für einen vollständig und langfristig einsatzbereiten SL-1700 ausgegeben?
frank60
Inventar
#47 erstellt: 14. Dez 2015, 20:13
Meiner Meinung nach: ja. Die muß sich ja nicht mit der anderer User decken.
doc_barni
Inventar
#48 erstellt: 14. Dez 2015, 20:19
Hallo Fhtagn!

du hast doch niemandem zu irgedwas gezwungen...?????

Der Käufer sollte doch glücklich sein, wenn er zu dem Preis das bekommt, was er warten durfte....

freundliche Grüsse

Wolfgang
.JC.
Inventar
#49 erstellt: 19. Dez 2015, 23:19
Hi,

selber schuld wenn er so einen guten Dreher verkauft, ich hätte ihn mir zur Seite gestellt.

aber um mal wieder zur Technik des SL 1700 zu kommen
mir ist da eine Merkwürdigkeit aufgefallen, die ich so sonst noch nie gesehen habe

DSCN5938

zählt man die Motorpole kommt man auf 12

hier
DSCN5936

nun habe ich die Magnetpole des Permanentmagnetrings gezählt u. kam auf 16
16 ?
nochmal gezählt: 16 !

seitdem frage ich mich: warum (u. wie) haben die Technics Ingenieure das so gemacht ?
was ist der Trick dabei ?
(erwarten würde man ja 12 Pole auch im Ring)
volvo740tius
Inventar
#50 erstellt: 20. Dez 2015, 14:13
Hallo,

frank60 (Beitrag #41) schrieb:
der durchschnittliche Preis für den 1300er liegt in der Bucht bei den erfolgreichen Verkäufen bei ~120€. Deshalb war der 1700 für mich komplett uninteressant.


ich habe gerade mal den Schnitt von den verkauften 1300ern von Oktober bis jetzt gemacht. Da liege ich bei 196€. Ein ordentlich Gebrauchter ging für 122€ weg, da war nichts revidiert. Die 1700er werden ebenfalls nicht verschenkt und wirklich gewartete muss man auch suchen. Beim 1700 liegt der durchschnittliche Verkaufspreis bei knapp 180€ im gleichen Zeitraum. Wo nimmst Du denn den Wert her, oder meinst Du vor 3 Jahren?

Gruß Thomas
akem
Inventar
#51 erstellt: 20. Dez 2015, 14:49

.JC. (Beitrag #49) schrieb:

seitdem frage ich mich: warum (u. wie) haben die Technics Ingenieure das so gemacht ?
was ist der Trick dabei ?
(erwarten würde man ja 12 Pole auch im Ring)


Ich schätze mal, daß sich so ein gleichmäßigerer Drehmomentverlauf erzielen läßt. Bei 12 Polen hättest Du einen sinusförmigen Drehmomentverlauf, bei 16 Polen gibt es keine Stellung, wo nicht mindestens 1 Pol "greifen" würde.

Gruß
Andreas
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