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Sony - ES - Esprit Thread

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Kulf
Stammgast
#17655 erstellt: 05. Dez 2018, 21:59
„Das sind Torpedos. Sagen sie’s Ihnen, Mr. Allnutt!“


[Beitrag von Kulf am 05. Dez 2018, 21:59 bearbeitet]
klausES
Inventar
#17656 erstellt: 05. Dez 2018, 23:02

christianh1 (Beitrag #17650) schrieb:
...
war der nicht vor ein paar Jahren mal angeboten?

Korrekt. Erinnere mich genau.
"Dieses Etwas" wird auch diesmal nicht verkauft werden...
Zulu110
Inventar
#17657 erstellt: 06. Dez 2018, 05:24
Was ich nur schade finde ist, dass so ein zumidest hierzulande seltenes Gerät wieder mal total verschandelt wurde. Auch dieser seltsame Fernbedienungsumbau. Warum holt man sich dann nicht einen 870er wenn man so etwas braucht? Ist das mit den beiden Trafos eigentlich original so?
Wenn man seinen Basteltrieb an einem Verstärker ausübt, den man an jeder Ecke bekommt ist das ja ok, aber doch nicht an solch einem Schätzchen.
Passat
Moderator
#17658 erstellt: 06. Dez 2018, 10:40
So sieht der TA-F333ESG ab Werk von Innen aus:
http://www.bangkokau...7n20180826060928.jpg

Diese verbastelte Kiste in der Bucht würde ich nicht einmal für 10,- € nehmen.
Daist man ja wochenlang dabei, die wieder in den Originalzustand zu versetzen, sofern das überhaupt noch möglich ist.
Denn woher bekommt man die Originalteile?

Grüße
Roman
christianh1
Stammgast
#17659 erstellt: 06. Dez 2018, 13:08
ich glaub mal ich frag den Verkäufer ob er auch einen Fluxcompensator nachgerüstet hat
Kulf
Stammgast
#17660 erstellt: 06. Dez 2018, 14:47
Vor allem was hat der denn da für ein Schrott-Poti verbaut? Und was ist das für eine Wühltisch-Fernbedienung? Und was war schlecht an dem Netzschalter?
Und warum hat er keine Elkos genommen die passen?

Und undundund..





Löten konnte sein Spezi ebenfalls nicht besonders, und das mit soooooo viel Erfahrung.


Immerhin sind die Sanken-Transen noch drin und Original, oder?
digitalo
Inventar
#17661 erstellt: 06. Dez 2018, 20:54

Passat (Beitrag #17658) schrieb:
So sieht der TA-F333ESG ab Werk von Innen aus:
http://www.bangkokau...7n20180826060928.jpg


Daist man ja wochenlang dabei, die wieder in den Originalzustand zu versetzen, sofern das überhaupt noch möglich ist.
Denn woher bekommt man die Originalteile?

Grüße
Roman


Ob sich das lohnt, über diese Kiste bzw. die Ersatzteilfrage nachzudenken ?
In Japan werden allein innerhalb der nächsten 24 Std. fünf St. versteigert.
Passat
Moderator
#17662 erstellt: 06. Dez 2018, 21:21
Lohnen tut das absolut nicht.
In Japan ersteigern, nach Deutschland senden lassen und hier mit einem Spannungswandler 230V->100V betreiben.

Mache ich mit meinen japanischen Onkyos auch so.
Und auch mein Yamaha aus USA läuft an einem Spannungswandler.

Die ESG interessieren mich aber wenig.
Das ist eine Baureihe, die in Europa ausgelassen wurde, wären die großen TA-Fx50ES geworden.

Grüße
Roman
DerSchatten2
Ist häufiger hier
#17663 erstellt: 06. Dez 2018, 22:35
Philmop, läuft dein 555ES MiniDisc eigentlich wieder?
Lasertausch etwas bewirkt?
Zulu110
Inventar
#17664 erstellt: 07. Dez 2018, 05:28

Passat (Beitrag #17662) schrieb:

Die ESG interessieren mich aber wenig.
Das ist eine Baureihe, die in Europa ausgelassen wurde, wären die großen TA-Fx50ES geworden.

Grüße
Roman


Also mich würde so ein Teil interessieren. Allerdings scheitert es an einem Import aus Japan, da ich keine Ahnung habe wie man so etwas bewerkstelligt. Aus den USA habe ich ja schonmal 2,3 Teile über Ebay gekauft. Aber Japan ist ja nochmal was anderes.
christianh1
Stammgast
#17665 erstellt: 07. Dez 2018, 09:52

christianh1 (Beitrag #17659) schrieb:
ich glaub mal ich frag den Verkäufer ob er auch einen Fluxcompensator nachgerüstet hat 8)



die Antwort auf die Frage war: "see description"
Waeltklass
Stammgast
#17666 erstellt: 07. Dez 2018, 09:57

Waeltklass (Beitrag #17566) schrieb:
Liebe ES-ler

wisst ihr wo ich einen Ersatz für dieses Volumenpoti bekomme für meinen TA-F870 ES. Gibt es andere ES Geräte, die den Selben verbaut haben?
Die Leiterbahn(en) sind gebrochen. Danke für eure Hilfe.


TA-F870ES Volumen Poti
TA-F870ES Volumen Poti



So, ich habe meinen 870er wieder bekommen. Läuft wieder hervorragend. Danke Bruno.
Das VolumenPoti wurde durch ein ALPS RK27112MC mit Motor 5 Volt ersetzt. Der Widerstand 100 kOhm log mit einer Aussenbeschaltung von 47 kohm zur Impedanzanpassung! Funktioniert sogar mit Fernbedienung. Einziger Unterschied. Der Volumenknopf ist etwas nach innen (3mm) gewandert.

Danke für eure Bemühungen und Tips
Passat
Moderator
#17667 erstellt: 07. Dez 2018, 10:51

Zulu110 (Beitrag #17664) schrieb:

Also mich würde so ein Teil interessieren. Allerdings scheitert es an einem Import aus Japan, da ich keine Ahnung habe wie man so etwas bewerkstelligt. Aus den USA habe ich ja schonmal 2,3 Teile über Ebay gekauft. Aber Japan ist ja nochmal was anderes.


Da man sich bei den japanischen Auktionsplattformen nicht anmelden kann und die meisten Verkäufer auch nicht ins Ausland versenden, gibt es eine Reihe von Vermittlern, die sich in Japan befinden.
Über deren Homepage bietet man auf den Artikel.
Gewinnt man die Auktion, dann versendet der Verkäufer den Artikel an den Vermittler.
Der sendet dann den Artikel weiter nach Deutschland.
Der Vermittler berechnet den Versand nach Deutschland und er nimmt auch eine kleine Provision für seine Vermittlertätigkeit.

Yahoo Japan funktioniert beim Bieten minimal anders als Ebay.
Bei Ebay endet die Auktion zu einer festgelegten Zeit.
Bei Yahoo Japan ist das genauso, aber mit einer Besonderheit:
Geht in den letzten 5 Minuten vor Auktionsende ein Gebot ein, so verlängert sich die Auktion um 5 Minuten.
Das kann theoretisch unendlich so weitergehen, solange jemand in den letzten 5 Minuten ein Gebot abgibt.

Beispielsweise nimmt der Vermittler Jauce 400 Yen + 8% des Auktionspreises + 300 Yen Bankgebühren.
100 Yen sind derzeit ca. 0,78 €, 400 Yen also 3,12 €.
Bezahlen kann man da z.B. per Paypal.

Grüße
Roman
Roendi
Stammgast
#17668 erstellt: 07. Dez 2018, 10:52
Hallo zusammen

Mein Sony ST-D777ES ist in ein paar Tagen zu haben. Bei Interesse bitte eine PN an mich.
sophist1cated
Inventar
#17669 erstellt: 07. Dez 2018, 16:43
Wobei der umgekehrte Weg, Vermittler kaufen bei ebay.de für Asiaten, auch existiert. Hatte selber mal zwei Käufe wo das Paket an eine Sammelstelle ging, von da vermutlich weiter nach Asien, vermute Japan oder Südkorea.

Gekauft von der dortigen Kundschaft werden gerne Plattenspieler aus Schwarzwälder Produktion, die es ja dort auch nicht so oft gab.
Joe_495
Stammgast
#17670 erstellt: 07. Dez 2018, 17:22
@Waeltklass

Hört sich super an!

Neues Poti auf der alten Platine mit zusätzlicher Schaltung auf einer extra Platine?

Gibts Bilder?
digitalo
Inventar
#17671 erstellt: 07. Dez 2018, 18:55
Habe etwa zehn Geräte aus Japan geholt u. nur allerbeste Erfahrungen gemacht.
In der japanischen Mentalität scheint Aufrichtigkeit wichtig zu sein. Die Artikelbeschreibungen waren immer ehrlich und aussagefähig. Auch kleine Mängel wurden mit Wort und Bild beschrieben.
Bei "Buyee" als Vermittler z.B. wird jeder Versandschritt per Email mitgeteilt. Rückfragen werden zeitnah und höflich beantwortet.
Die Verpackung lässt keine Wünsche offen.Man kann zwischen Seeweg u. Luftweg wählen. Falls gewünscht, wird die OVP nochmals in einen Schutzkarton verpackt.

Höre nur noch mit japanischen Quellgeräten. Die Sony Decks DTC-2000ES u. TC-K777 z.B. gefallen mir als 100V Version mit Airlink Vorschalttrafo deutlich besser als die Europaversionen.
Das Japan only Modell DTC-1500ES hatte ich ursprünglich nur mal so aus technischem Interesse gekauft und grundüberholt. Hat mir klanglich dann aber so gut gefallen, dass gleich ein zweiter her musste Beide übernehmen heute die D/A Wandlung der ganzen Anlage.
Mit den Geräten ist mir nebenbei auch klar geworden, warum Swoboda die KHV u. regelbaren Cinchausgänge der Dat-Recorder u. CD-Player lahmgelegt hat.


[Beitrag von digitalo am 07. Dez 2018, 21:34 bearbeitet]
Joe_495
Stammgast
#17672 erstellt: 08. Dez 2018, 17:18
Gerade in ebay gesehen: TA E77 ES (nicht ESD), sieht man ja nicht oft

https://rover.ebay.c...2Fitm%2F273598818869
sophist1cated
Inventar
#17673 erstellt: 10. Dez 2018, 20:52
Man wird um den Japan-Import bald nicht mehr herumkommen, sieht man sich die Preise für seltene Stück hierzulande an. Bspw. für mein K777ES werden Preis für knapp 2 TSD EUR aufgerufen. Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die wer bezahlen will, aber im Bereich von +/- 500 EUR wie anno mal ist das nix mehr zu machen.

Vor einiger Zeit habe ich mir einen VA777ES gegönnt, welchen ich zuerst aufgrund der klobigen Touch-FB verschmäht habe, was ein Fehler war. Nun habe ich mir mal die Zeit genommen diese Boliden mir mal näher anzuhören.

DSC00718

Für dieses 25kg-Monster ist eine Mietwohnung eher suboptimal, besser sind eigene 4 Wände mit gut Abstand zu Nachbarn. Den der VA777ES hat Kraft. Es braucht der Lautstärkeregler nicht weit aufgedreht werden, schon wird es sehr laut. Der Drehregler geht bis Skala 10, schon 0,5 ist Zimmerlautstärke. Bei 2 würde man es immer Zimmer bereits nicht mehr aushalten. Nachteil ist jedoch die fehlende Feinfühligkeit zur Lautstärkeeinstellung besonders von der Fernbedienung aus, selbst von der FB macht ein kurzer Tipp auf die Lautstärketaste einen großen Schritt aus.

Das war es aber aus meiner Sicht mit den Nachteilen. Dafür bringt der zahlreiche Anschlüsse mit, analog als auch digital. Und sogar einen Phono-Anschluss, welcher aber leider aufgrund des Klangs nicht zu gebrauchen ist.

Bei der Gelegenheit habe ich mir mal die Inneren Werte angeschaut, aber seht selbst:

DSC00703

DSC00707

DSC00708

DSC00709

DSC00711

DSC00713


Alles vom Feinsten, überall Nichicon FG-Kondensatoren, alles entspricht bester Bauteilqualität. Das Ergebnis finde ich sehr hörenswert, selbst leise klingt das Ergebnis kraftvoll und bringt meine Regallautsprecher tief runter.

Das Gerät nutze ich hauptsächlich in 2.0 im Analog-Direct-Modus. Wenn man will, kann man noch klangtechnisch eingreifen, spricht im Bereich von 100Hz bis 10kHz an 3 Punkten den Pegel in 0.5dB Schritt steigern oder absenken. Eine Einmessmöglichkeit wie spätere Sony-AV-Receiver bringt der VA777ES nicht mit.
Zulu110
Inventar
#17674 erstellt: 10. Dez 2018, 21:11
Wenn ich erhrlich bin finde ich denn jetzt von den Innereien her nicht unbedingt besonders hervorstechend .
Wenn man nicht weiß um was es geht sieht er aus wie viele andere Geräte dieser Gattung auch. Will sagen, die 25kg sieht man irgendwie nicht wirklich.
Vielleicht liegts auch daran, dass ich verwöhnt bin von vergossenen Ringkerntrafos und dicken Elkos
Das Äußere ist auf jeden Fall sehenswert und würde mir auch gefallen


[Beitrag von Zulu110 am 10. Dez 2018, 21:13 bearbeitet]
sophist1cated
Inventar
#17675 erstellt: 10. Dez 2018, 21:39
Ja, wahrscheinlich bist du einfach zu verwöhnt!

Wenn ich mir die Innen-Bilder vom N9000ES anschaue, dann kann ich sehr viele Ähnlichkeiten mit dem VA777ES erkennen. Die sehen nahezu ident aus. Von daher eine gute (noch) bezahlbare Alternative zur N9000ES.
Joe_495
Stammgast
#17676 erstellt: 10. Dez 2018, 22:23
Sieht schon vernünftig aus der VA777ES! Ich muss allerdings gestehen, wenn man die ES Boliden bis Baujahr ~1995 offen vor sich stehen hat, dann sieht eine N9000 Endstufe sehr alt aus. Da wurde massiv gespart und in Richtung Gewinnmaximierung entwickelt.

Für meinen Geschmack hinken die ersten Sourround-Boliden den heutigen Allinclusive-Geräten was den Klang betrifft (Softwareverarbeitung/Algorithmen) stark hinterher. Verarbeitungsqualität hin oder her. Da greife ich lieber zu einem altem Stereo Verstärker.

Was mir allgemein bei den Sony ES auffällt: bei allen Geräten sind so viele verschiedene Material-/Bauvarianten eingesetzt worden. Klar damals war das Baukastenprinzip noch nicht in den Köpfen so präsent wie heute. Aber trotzdem gibt es etliche Teile die man hätte locker universell einsetzen können. Innerhalb einer Gerätegeneration gab es schon Gleichheiten, die aber spätestens in einer nachfolgenden Gerätegeneration komplett auf der Strecke blieben. Kein Wunder dass die Sparte unrentabel war irgendwann.
Sony hatte doch ganz cleveres Marketing, ob sinnvolle Modellpflege da nicht besser gewesen wäre...


So jedenfals mein Eindruck, vielleicht hat jemand interessante Fakten
klausES
Inventar
#17677 erstellt: 11. Dez 2018, 01:30
Sieht auf den ersten Blick nicht so aus da zunächst nur "der schwarze Aufkleber in's Auge sticht"
aber der Trafo ist reell doch schon ziemlich lang und fett.
Der macht schon min 1/3 des Gesamtgewicht, eher mehr.
Roendi
Stammgast
#17678 erstellt: 11. Dez 2018, 08:49
Also so sah mein Sony TA-DA9000ES von innen aus. Und genau so hat er sich auch angehört. Musste leider weichen da er keine HDMI Anschlüsse hatte.


[Beitrag von Roendi am 11. Dez 2018, 08:50 bearbeitet]
sophist1cated
Inventar
#17679 erstellt: 11. Dez 2018, 18:42
Der Trafo macht schon einiges vom Gewicht aus, 1/3 könnte gut hinkommen. Immerhin muss man beim Heben auf der Trafo-Seite deutlich mehr Gewicht stemmen als auf der anderen Seite.

Ich habe mir nochmal die älteren Kaliber angeschaut, aus meiner Sicht geht es jetzt nicht darum möglichst die Hütte voll zu kriegen, das war bei den alten Schätzchen auch nicht der Fall. Die gewählten Bauteile im VA777ES sind weit über Durchschnittsware, wer solche Kondensatoren für ein Selbst-Upgrade-Projekt mal beschafft hat, der weiß wovon ich rede. Billig sind die nicht. Klar zahlt ein Sony ganz andere Preise, trotzdem summiert sich die Anzahl.

Durch seine Größe, er geht fast einen halben Meter in die Tiefe, mögen die Bilder luftig wirken, was aber sicherlich gut ist damit die Wärme Raum hat und entsprechend abziehen kann. Abgesehen davon befinden sich allerhand Platinen im Gerät, welche auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind.

Will sagen, der VA777ES war noch einer von den letzten "Guten". Der DA9000ES ist nicht mit dem VA777ES vergleichbar, da der DA9000ES digitale Endstufen benutzt welche ausgerechnet bei diesem Modell gerne den Dienst einstellen. Der VA777ES ist noch ein Analoger. Zudem lag der DA9000ES sicherlich noch eine Klasse über den VA777ES. Allzuviel ist gerade dann in den 2000er Jahren nicht mehr gekommen, aber das lag aus meiner Sicht nicht an Sony, sondern an veränderte Kundenbedürfnisse, denn der Großteil der Kunden ist mit Bluetooth-Lautsprechern mehr als zufrieden.


[Beitrag von sophist1cated am 11. Dez 2018, 18:44 bearbeitet]
ghaliläo
Stammgast
#17680 erstellt: 12. Dez 2018, 09:53
Bin zwar ein absoluter Sony-Fan aber was Surroundverstärker angeht halte ich von den Sony-Geräten nicht so viel.

Was ich da schon von Unmengen an Problemen gehört und gelesen hab.

Ich setze da eher auf den 30kg-Boliden Yamaha AX-1. An den kommt nach meiner Meinung kein Konkurrent ran. Weder klanglich noch qualitativ.

BILD0537


[Beitrag von ghaliläo am 12. Dez 2018, 14:48 bearbeitet]
Roendi
Stammgast
#17681 erstellt: 12. Dez 2018, 11:06

sophist1cated (Beitrag #17679) schrieb:
Allzuviel ist gerade dann in den 2000er Jahren nicht mehr gekommen, aber das lag aus meiner Sicht nicht an Sony, sondern an veränderte Kundenbedürfnisse, denn der Großteil der Kunden ist mit Bluetooth-Lautsprechern mehr als zufrieden.


Da kann ich dir leider gar nicht beistimmen. Zusammen mit dem DA9000ES gab es keinen adäquaten DVD Player mehr dazu. Damals konnte man nur einen SACD Player kaufen. Dann kam ein neuer Player aber nur noch Silber. Mich hat dass damals dermassen geärgert. Es war nur noch ein konzeptloses Gemauschel. Sony hat den gesamten Stereo und Surround Bereich komplett an die Wand gefahren.
burningtiger
Stammgast
#17682 erstellt: 12. Dez 2018, 21:13

ghaliläo (Beitrag #17680) schrieb:
Bin zwar ein absoluter Sony-Fan aber was Surroundverstärker angeht halte ich von den Sony-Geräten nicht so viel.

Ich betreibe einen STR-DA5300Es (mit ATL712Pro) und einen TA-AV790ES (mit ATL707ProII) und bin mit beiden sehr glücklich, ich hatte vorher einen SDP-E9ES, war ich auch sehr zufrieden mit.
Kann natürlich daran liegen, das ich alle nur im Stereo-Modus betreibe/betrieb. Klingen beide auch im Phonozweig toll.
Am STR habe ich ein FireTV und ein AppleTV hängen, funzt wunderbar.
sophist1cated
Inventar
#17683 erstellt: 12. Dez 2018, 21:49
Für den DA9000ES gab es doch den DVP-NS9100ES, der passt farblich als auch optisch zu dem Verstärker. Ich habe den selber zusammen mit einem STR-DA7100ES.

Sony ist nicht der einzige Hersteller, welcher sein Geschäft in den 2000er Jahren zurückgefahren hat. Ich würde behaupten, dass die gesamte Branche gerade in dieser Zeit eine schwere Phase hatte. Einige ehemals große Namen sind endgültig vom Markt verschwunden. Sony war ebenfalls angeschlagen. Wo kein Markt mehr ist, wird keine Hersteller mehr groß investieren. Gerade die großen Hersteller leben vom Volumen, nicht von ein paar Freaks. Und hinzu kommt die gnadenlose Preisschlacht durch das aufkommende Internet. Kurzum: Hat sich nicht mehr gelohnt. Das muss man einfach akzeptieren.

Erst in den letzten Jahren gab es durch den Vinyl-Hype wieder eine verstärkte Nachfrage nach "klassischen" Stereo-Geräten, es hat sich also wieder ein Markt aufgetan. Mal schauen, wie lange es anhält.
Passat
Moderator
#17684 erstellt: 12. Dez 2018, 21:58
Naja, die Geräte wären ja da.
Nur bietet Sony die Geräte nicht in Europa an.

In den USA gibt es derzeit eine ganze Reihe von ES AVRs:
STR-ZA810ES, UVP 700,- USD
STR-ZA1100ES, UVP 1000,- USD
STR-ZA2100ES, UVP 1400,- USD
STR-ZA3100ES, UVP 1700,- USD
STR-ZA5000ES, UVP 2200,- USD

Und die sind alle auf dem aktuellen Stand mit Dolby Atmos/DTS:X und 4k.

Warum Sony die nicht in Europa anbietet bleibt wohl deren Geheimnis.

Grüße
Roman
klausES
Inventar
#17685 erstellt: 12. Dez 2018, 22:23

Passat (Beitrag #17684) schrieb:
Naja, die Geräte wären ja da.
Nur bietet Sony die Geräte nicht in Europa an.

Warum Sony die nicht in Europa anbietet bleibt wohl deren Geheimnis...


Diese Frage kann man sich seit vielen Jahrzehnten stellen.
Bei vielen japanischen Herstellern und lange nicht nur bei Audio/Video (auch Autos, Motorräder etc.pp).
Wer entscheidet das bei denen eigentlich immer, was die Europäer "angeblich nicht" haben wollen ?!?
djsepulnation
Stammgast
#17686 erstellt: 15. Dez 2018, 10:04
Nun der 630ESD hat es zu mir geschafft aus Japan anzureisen.
Jahrelang stand er mit seinen anderen ES in einer engen Vitrine und fristete dort unartgerecht sein dasein.
Die letzten Jahre dürfte er in einem trockenen Keller zugebracht haben bis er endlich erlöst wurde und sich nun in meinen Händen befindet.
Doch die Jahre des Leidens hat er nicht unbeschadet überstanden.So sind über den Toslink angeschlossene Geräte mit unregelmäßigen Unterbrechung begleitet (im Sekundentakt) und auch die Elkos hats erwischt. Seht hierzu die Fotos. Darum wunderts mich nicht das die Wiedergabe (analog wie auch digital angeschlossener Geräte) zeitweise knackst oder verzerrt.
DSC_0249
DSC_0250
DSC_0251
DSC_0252
DSC_0248
DSC_0246
DSC_0247

Putzen, Lötstellen nachlöten, Ruhestrom einstellen etc... wird selbstverständlich alles noch gemacht da die primäre Aufgabe jetzt die Elkos sind.
Kann man hier beliebige Elkos verwenden wenn sie von den Maßen und Werten her passen?


[Beitrag von djsepulnation am 15. Dez 2018, 10:05 bearbeitet]
klausES
Inventar
#17687 erstellt: 15. Dez 2018, 13:17
Die Elkos zuerst messen.
Diese Wölbung der Kunststoffplatten der Oberseite ist ein Verzug des Kunststoff (da er von der Ummantelung am Umfang eingeschnürt wird,
der Alu Topf ist trotzdem immer plan) hatte (bei "den Typen", bei mir) noch nie mit Überdruck im eigentlichen Becher oder Kapazitätsverlust zu tun.
Joe_495
Stammgast
#17688 erstellt: 16. Dez 2018, 11:29
Hatte kürzlich die besagte 77ESD Vorstufe offen, um das DA Board zu begutachten. Dabei war auch der weiße Kleber zu erkennen, allerdings nur an einer Stelle zur Fixierung eines kleinen Kabels (wurde selbstverständlich direkt entfernt). Für saubere Lötarbeiten gewinnt der Verstärker aber keinen Preis. Da er ohnehin offen war habe ich das gesamte DA Board nachgelötet und frischen Zinn zugeführt. Kalte Lötstellen waren eigentlich nicht offensichtlich erkennbar.
Ob es die Tonausfälle im Digitalteil gelöst hat muss ich zu einem anderen Zeitpunkt testen.

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Außerdem gibt es einen Neuzugang, über den Suche Bereich von einem sehr netten Forenmitglied gekauft

Ein Sony CDP XA30ES in tollem Zustand. Es gab Probleme bei der Wiedergabe, die ich durch einen neuen original Sony Laser beheben konnte. Der Ausbau des Lasers könnte aber wirklich einfacher ausfallen, gerade weil er in der ausfahrbaren Lade verbaut ist. Ich weiß gar nicht wie viele Schrauben es waren....

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Eine Frage an euch: Sind die Laufwerkgeräusche beim Abspielen einer CD normal (leiser Pfeif- bzw leichter Schleifton)?
Surfingwilli
Ist häufiger hier
#17689 erstellt: 16. Dez 2018, 13:42
Hi, hatte eine Tuner von Sony ST 3 ES. Ist ein tolles Gerät gewesen, vor allen Dingen für den damaligen Neupreis von 600 DM.
Philmop
Stammgast
#17690 erstellt: 17. Dez 2018, 10:46

DerSchatten2 (Beitrag #17663) schrieb:
Philmop, läuft dein 555ES MiniDisc eigentlich wieder?
Lasertausch etwas bewirkt?


Leider nicht, ich habe aber auch aufgehört nach dem Fehler zu suchen. Ich habe mir einen zweiten funktionierenden MDS-JA555ES gekauft.


sophist1cated (Beitrag #17675) schrieb:
Ja, wahrscheinlich bist du einfach zu verwöhnt!

Wenn ich mir die Innen-Bilder vom N9000ES anschaue, dann kann ich sehr viele Ähnlichkeiten mit dem VA777ES erkennen. Die sehen nahezu ident aus. Von daher eine gute (noch) bezahlbare Alternative zur N9000ES.


Das liegt daran das die Endstufe im TA-VA777ES die gleiche ist wie im TA-N9000ES Der TA-VA777ES ist geschenkt mit 400€. Wenn man bedenkt was man geboten bekommt. Die Wandler, die Transistoren usw.



Joe_495 (Beitrag #17676) schrieb:
Sieht schon vernünftig aus der VA777ES! Ich muss allerdings gestehen, wenn man die ES Boliden bis Baujahr ~1995 offen vor sich stehen hat, dann sieht eine N9000 Endstufe sehr alt aus. Da wurde massiv gespart und in Richtung Gewinnmaximierung entwickelt.

Für meinen Geschmack hinken die ersten Sourround-Boliden den heutigen Allinclusive-Geräten was den Klang betrifft (Softwareverarbeitung/Algorithmen) stark hinterher. Verarbeitungsqualität hin oder her. Da greife ich lieber zu einem altem Stereo Verstärker.


Jetzt vergleichst du Apfel mit Birnen, ich habe auch einen TA-F550ES und der ist im vergleich zu dem TA-VA777ES ein Witz. Dicker Trafo und große Kondensatoren sagen null aus. Mit der Gewinnmaximierung ist es genau umgekehrt. In den 90er hat man das so gemacht. Im Jahr 2000 hat Sony allen Zeigen wollen, was sie geiles Bauen können. Alleine die Transistoren sind schon ein gedicht. Wer genau hinschaut wird sehen das sie 5 Beine haben und nicht drei. Es sind Doppeltransistoren, extra für Sony genaut und nicht einfach was ans dem Regal genommen. Oder die Wandler in dem TA-VA777ES findest in der regel in einem 2000€ CD Player. Und er hat davon 6 Stück. Wenn man bedenkt das eine TA-N9000ES UVP: gerade mal 2200 Mark gekostet hat, ein TA-VA777ES 3000 Mark. Eine TA-N77ES hat grob das doppelte gekostet.

Man muss halt unterscheiden ob man Qualität an hand von Rückenschmerzen beim Tragen oder Leistungsangaben von mehreren hundert Watt als Messlatte nimmt, oder halt sich den Aufbau genauer anschaut. Auf dem Pappier ist eine TA-N77ES oder TA-N80ES auch besser wie eine TA-N90ES. Die TA-N90ES ist Klanglich die beste von den dreien.
frelge
Stammgast
#17691 erstellt: 17. Dez 2018, 13:37

Joe_495 (Beitrag #17688) schrieb:


Eine Frage an euch: Sind die Laufwerkgeräusche beim Abspielen einer CD normal (leiser Pfeif- bzw leichter Schleifton)?


Ich denke nicht. Bei meinem XA 50 ist absolut nichts zu hören.
SonyUK
Neuling
#17692 erstellt: 17. Dez 2018, 16:05
Hallo,

danke für die Kommentare in diesen Thread. Nachdem mein SONY Doppeldeck TC-WR770 den Geist aufgegeben hatte, habe ich überlegt, ob es ausgesondert oder repariert werden soll. Ich suchte dann nach einem Profi. Ich entschied mich für eine Reparatur bei Herrn Deszö Balogh in Budapest - ja den gibt es noch und er repariert noch.
Kurze Anfrage, Fehlerbild übermittelt, per Hermes Gerät hin und nun ist es wieder da - spielt perfekt. Er hat einige Neuerungen wie weiter oben beschrieben eingebaut. die Fehler der deutschen unsachgemäßen Reparatur von vor einigen Jahren wurden von ihm behoben - und das zu einem konkurrenzfähigem Preis.

Also lohnt es sich über den Tellerand zu schauen.

UK
klausES
Inventar
#17693 erstellt: 17. Dez 2018, 16:44

Philmop (Beitrag #17690) schrieb:
...
Jetzt vergleichst du Apfel mit Birnen, ich habe auch einen TA-F550ES und der ist im vergleich zu dem TA-VA777ES ein Witz. Dicker Trafo und große Kondensatoren sagen null aus. Mit der Gewinnmaximierung ist es genau umgekehrt. In den 90er hat man das so gemacht. Im Jahr 2000 hat Sony allen Zeigen wollen, was sie geiles Bauen können. Alleine die Transistoren sind schon ein gedicht. Wer genau hinschaut wird sehen das sie 5 Beine haben und nicht drei. Es sind Doppeltransistoren, extra für Sony genaut und nicht einfach was ans dem Regal genommen...

Es kann nicht mehr Leistung abgegeben werden als das Netzteil liefert. Daher ist das Netzteil schon relevant.
Es lässt sich auch schon an den Railspannungen (+-45 V) "berechnen", welche Leistung theoretisch Maximal überhaupt möglich wäre,
(daher wird auch der Wert 100 W an 8 Ohm RMS realistisch und was die Gesamtleistung des Netzteil und End Amp betrifft
wird durch das Verhältnis zu 90 W an 4 Ohm RMS) bei diesem AVR auch deutlich.

Die Endstufen dieses AVR arbeiten um den Aufwand zu verringern übrigens in der Treiberstufe nicht mehr mit deskreten Bauteilen
sondern mit SDK's (diese auch als End für 2 Kanäle) und die Doppeltransistoren nur bei 3 Kanälen
(die End T waren übrigens auch von Sanken, allerdings jetzt als Ersatzteil nur noch > 40$ das Stück aus Übersee zu bekommen).
Da wäre man bei einer 5 Kanal Endstufe in der Leistungsklasse ansonsten Kosten wie Platztechnisch bei 20 Leistungstransistoren gelandet.
sophist1cated
Inventar
#17694 erstellt: 17. Dez 2018, 19:29
Eben, der VA777ES ist für den Preis wofür er üblicherweise weggeht, lachhaft günstig. Das mag daran liegen, dass allgemein eine Grundabneigung gegen Mehrkanalverstärker besteht und schlechte Klangeigenschaften von vornerein unterstellt werden. Halt so ein Irrglaube der nur schwer aus der Welt zu schaffen ist.

Mittlerweile habe ich mich an die Fernbedienung etwas gewöhnt, wobei das Display kaum eine "Blind"-Bedienung zulässt. Es ja nicht möglich Touch-Felder zu erfühlen. Etwas unglücklich ist der Umstand, dass entsprechende Touch-Layouts für CD/Tape/MiniDisc/etc.. nicht frei mit neuen IR-Codes belegt werden können, sondern diese nur unter einem etwas allgemein gehaltenen Menüpunkt vorgehalten werden.

Für die integrierte Phonovorstufe, die mir garnicht gefällt, habe ich mir einen Aikido Phono 1+ angeschafft, genug analoge Eingänge hat der VA777ES ja. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auf der Rückseite des VA777ES sind zwei Steckdosen vorhanden, wo das Netzteil von der Phonostufe dranhängt, d.h. mit Einschalten des VA777ES geht auch der Aikido in Betrieb.

Die internen D/A-Wandler des VA777ES sind excellent, es sind Unterschiede zugunsten des VA777ES zu hören. Hatte bisher zwei Geräte dort angeschlossen gehabt und mir gefallen die VA777ES-Wandler besser.
Joe_495
Stammgast
#17695 erstellt: 17. Dez 2018, 19:51
@Philmop:

Der Vergleich mit dem F550 hinkt jetzt etwas. Über Klangeigenschaften würde ich außerdem niemals diskutieren, weil für mich nicht diskutabel sofern ich es nicht durch eigene Höreindrücke unter vollständig transparenten Umständen verifizieren konnte. Und selbst dann, subjektiv.
Weder N90ES, noch N80 oder N77 hatte ich. Was mir bei der N90 deutlich besser gefällt ist der konsequentere Aufbau und die Kühlung. (Falls jemand eine N90 und / oder E90 veräußern möchte, ich suche eine!)

Ich lege Wert auf Minimalismus, hohe Materialwertigkeit, einfach Wartung und tolles Prestige. Das hat ein Mehrkanalverstärker von Sony für mich zumindest nicht - verglichen mit dem Stereo Produktfeld. Aber trotzdem tolle Geräte keine Frage.
Ich sehe gerne die Bilder, vorallem ohne Gehäusedeckel!


Achso bevor es Kritik hagelt: Bzgl. klanglicher Unterschiede beziehe ich mich auf Stereo. Bei Sourround (wofür ein VA777 nunmal gemacht ist) lehne ich mich durchaus aus dem Fenster und behaupte, neu ist deutlich besser wegen der Software.


@freige:

Okay danke für die Info, vielleicht bin ich auch zu kritisch. Das Betriebsgeräusch ist aber deutlich wahrnehmbarer als beim x555es.


[Beitrag von Joe_495 am 17. Dez 2018, 20:08 bearbeitet]
ossi123
Inventar
#17696 erstellt: 17. Dez 2018, 21:02

sophist1cated (Beitrag #17694) schrieb:
. Das mag daran liegen, dass allgemein eine Grundabneigung gegen Mehrkanalverstärker besteht und schlechte Klangeigenschaften von vornerein unterstellt werden. Halt so ein Irrglaube der nur schwer aus der Welt zu schaffen ist.

.


Tja, ich nur nur aus eigener Erfahrung sprechen:
Hatte schon einige AVR hier, Sony und Yamaha. Zur Zeit steht im Heimkino ein Z7 von Yamaha.
Aber keiner konnte mich im Stereo-Betrieb überzeugen, selbst beim aktuellen tue ich mich schwer.
Bin ganz unvoreingenommen an die Sache herangetreten, aber teilweise war es einfach nur schlecht, gerade bei den einfachen AVR´s von Sony.

Als ES hatte ich nur den STR-V555ES und den habe ich mal im direkten Vergleich gegen meinen 606ES antreten lassen. Kein Vergleich.
Aber der 555 war auch im Kinobetrieb nicht so doll. Wurde damals von einem aktuelleren Yamaha abgelöst.
klausES
Inventar
#17697 erstellt: 17. Dez 2018, 23:10

Joe_495 (Beitrag #17695) schrieb:
...Weder N90ES, noch N80 oder N77 hatte ich. Was mir bei der N90 deutlich besser gefällt ist der konsequentere Aufbau und die Kühlung...

Die TA-N90ES ist schön aufgebaut, keine Frage.
Sie ist aber weder aufweniger, noch hat sie einen vergleichbarem Materialeinsatz / Dimensionierungen wie eine TA-N77 oder 80.
Philmop
Stammgast
#17698 erstellt: 18. Dez 2018, 10:25
@klaus52,
Nur ist es so das wenn 5Watt an deinen Lautsprecherklemmen anliegen dir das Blut schon aus den Ohren läuft Mit steigender Anzahl von Transistoren wird die Leistung zwar mehr (Vorrausgesetzt ausreichend Strom steht zur verfühgung), was aber total uninteressant ist. Der Dämpfungsfaktor wird einfach nur höher. Ob man jetzt 2 oder 4 Transistoren hat sagt nix über die Qualität aus. Nur das man die Stromversorgung Verdoppeln muss ansonsten hast mit 4 Transistoren vielleicht sogar schlechtere Karten wie mit 2. Ich glaube es kommt ehrer auf die Gleichrichter an und die Siebung als die reine Anzahl der Transistoren. Und ich behaupte einfach mal das die Jungs bei Sony alle Netzteile so berechnet haben das sie von der größe reichen. Egal ob im TA-F550Es oder in der TA-N9000ES.



sophist1cated (Beitrag #17694) schrieb:
Etwas unglücklich ist der Umstand, dass entsprechende Touch-Layouts für CD/Tape/MiniDisc/etc.. nicht frei mit neuen IR-Codes belegt werden können, sondern diese nur unter einem etwas allgemein gehaltenen Menüpunkt vorgehalten werden.


Du kannst dir aber im Hauptbildschirm die verschiedenen Zuspieler hinzufügen, dann ist es was Aufgeräumter.


Joe_495 (Beitrag #17695) schrieb:
@Philmop:
Ich lege Wert auf Minimalismus, hohe Materialwertigkeit, einfach Wartung und tolles Prestige. Das hat ein Mehrkanalverstärker von Sony für mich zumindest nicht - verglichen mit dem Stereo Produktfeld. Aber trotzdem tolle Geräte keine Frage.
Ich sehe gerne die Bilder, vorallem ohne Gehäusedeckel!


Ich gebe dir da zum Teil recht. Die Frage was verstehst du unter Wartung? Ich mache meine Geräte alle zwei Jahre mal richtig Sauber und das wars. Ich Habe den STR-V555ES mit dem TA-F550ES miteinander verglichen und für mich waren sie beide auf Augenhöhe. Eher die kalte Klangart, präzise aber halt nicht so analytisch und zu gleich Warm wie der TA-VA777ES. Ich lege einen Viel höheren Wert auf Stereo als auf Surrount und da hat mir weder der STR-V555ES noch der STR-VA333ES und auch nicht der TA-F550ES gefallen. Der TA-VA777ES spielt in einer Liga wie ein 1500-2000€ Stereo Verstärker. Einen TA-F870ES habe ich leider nie gehört

Zum Thema: TA-E90ES/N90ES, ich habe auch eine gewisse Zeit danach gesucht. Leider super selten und wenn viel zu teuer oder es steht in Osteuropa und die Versandkosten sind viel zu hoch.
Er hat was interessantes zu den drei Endstufen geschrieben. Was sich auch mit meiner Erfahrung deckt wenn man Geräte aus den 90er und 2000er von Sony miteinander vergleicht.

https://www.mackern.de/index.php/2013/11/07/sony-ta-n90es/
Zulu110
Inventar
#17699 erstellt: 18. Dez 2018, 11:31
Ich frage mich nur warum die TA-N77ES bei ihm 29kg und im Katalog, wie die 80ES auch, 25kg wiegt
Philmop
Stammgast
#17700 erstellt: 18. Dez 2018, 12:03
Vielleicht liege ich auch falsch. Aber ich habe den Eindruck das Sony bei der TA-N77ES, TA-N80ES genauso bei der TA-N55ES die Stromversorgung einfach mit unmengen riesiger Kondensatoren realisiert hat. Bei den Modellen ende der 90er und später sieht man oft eine Spannungsversorgung die in mehreren Schritten erfolgt. Recht große Kondensatoren (nicht so groß wie bei der TA-N80ES) dazu oft zwei Gleichrichter, dann wieder eine Spannungsgleichrichter mit mittelgroßen Kondensatoren zbs: 2200uF und zu letzt nochmal ein recht kleiner Kondensator von 53-220uF direkt am verbraucher.
Das Gewicht bei der TA-N77ES kommt natürlich von den Uhren vorne. Die Holzseitenteile sind auch nicht ohne. Denke das bei der 77ES und bei der 80ES alleine das Holz mit Befestigungsrahmen schon 3kg aus machen.


Nicht falsch verstehen, ich will ja nicht sagen 80ES oder 77ES sind schlechter wie 9000ES. Aber ich denke es gibt verschiedene Wegen aufs gleiche Ergebnis zu kommen. Mein Bekannter mit seiner Accuphase Anlage zieht im Leerlauf 750Watt aus der Dose ohne Klasse A Endstufen. Meine Anlage 150Watt wenn sie spielt. Thema Wirkleistung und Schaltungskonzepte (effektivität) spielen hier eine entscheidene Rolle.
DerSchatten2
Ist häufiger hier
#17701 erstellt: 18. Dez 2018, 13:04
Beim Einschalten meines TA-N80ES hatte ich immer Stromschwankungen in der Wohnung. (Licht)
Das Ding braucht schon ein eigenes Kraftwerk um mit voller Leistung zu agieren.
Philmop
Stammgast
#17702 erstellt: 18. Dez 2018, 13:37
Das sollte aber nicht sein. Also Leistungsaufnahme von der 80ES sind 510Watt in Deutschland. Die 9000ES zieht 400Watt.
klausES
Inventar
#17703 erstellt: 18. Dez 2018, 14:34

DerSchatten2 (Beitrag #17701) schrieb:
Beim Einschalten meines TA-N80ES hatte ich immer Stromschwankungen in der Wohnung. (Licht)...

Einschalten = Magnetisierungsstrom des/der Trafo(s) Kernmasse(n) plus ab Null Ladestrom der Siebung = bis zu 4x > der Nennleistung.
Allerdings nur einen Bruchteil einer Sekunde lang. Zum Glück.

Die Nennleistungsangaben am Typenschild unterliegen keiner allgemeinen Norm.
Da hat jedes Land eigene Berechnungsgrundlagen und Wertermittlungen.
Das geht von gemittelten Durchschnittswerten (bis hin zu nur einem Bruchteil der Max Nennleistung) bis hin zu Max Nennleistung ohne Kompensation.
Die Angaben auf dem Typenschild sind um daraus eine "Verstärker Ausgangsleistung ableiten zu wollen" völlig unbrauchbar.
Passat
Moderator
#17704 erstellt: 18. Dez 2018, 14:44
Bzgl. der Nennleistungsaufnahme ein Vergleich der USA- und Kanada-Angabe der TA-N80ES:
USA = 380 Watt
Kanada = 950 Watt

Beide Endstufen sind absolut identisch.

Die unterschiedlichen Werte kommen nur wegen unterschiedlicher Meßnormen zustande.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 18. Dez 2018, 14:45 bearbeitet]
Philmop
Stammgast
#17705 erstellt: 18. Dez 2018, 15:03
Das meine ich nicht, sondern auf die Aussage bezogen......................
DerSchatten2 (Beitrag #17701) schrieb:
Beim Einschalten meines TA-N80ES hatte ich immer Stromschwankungen in der Wohnung. (Licht)


Sowas kann eigentlich nicht sein. Dann solltes mal deine Unterverteilung überprüfen lassen und mal schauen ob alle Neutralleiter fest sind. (Ist ne ganz heiße Sache, wenn der Neuralvon zwei Phasen fehlt hast schnell eine Potenzialverschiebung und 380V auf der Steckdose) Damit das Licht schwächer wird beim einschalten der Endstufe, müsste so viel Strom fliesen das schon die Spannung im Hausnetz einbricht. Unmöglich ausser du hast im Garten ein Diesel AGI stehen.

Edit:


Passat (Beitrag #17704) schrieb:
Bzgl. der Nennleistungsaufnahme ein Vergleich der USA- und Kanada-Angabe der TA-N80ES:
USA = 380 Watt
Kanada = 950 Watt

Beide Endstufen sind absolut identisch.


Ist das so? Oder ist die Stromversorgung in 230V Geräten besser da 230V satt 120V.


[Beitrag von Philmop am 18. Dez 2018, 15:05 bearbeitet]
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